Zoo-AG Presseschau Nr. 67 vom 5. Juli 2001


Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse

Willkommen zur Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld

zusammengestellt von Christina Schulthoff und Dirk Petzold,redaktion@zoo-information.de

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Liebe Leser der Zoopresseschau,

Nicht nur das Rheinkrokodil hat die Zoointeressierten diese Woche auf Trab gehalten. Wir durften auch über Zebra-Shetlandpony-Mischlinge, Retorten-Delphine und einen Selbstmörder, der nackt in einen Bärenkäfig sprang, lesen. Ich hoffe, sie genießen die spannenden Neuigkeiten dieser Ausgabe.
Christina Schulthoff

Liebe Leser,

seit Anfang dieser Woche sind wir von unserer Reise durch die Tierparks und Nationalparks Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburgs zurück. Viele interessante Eindrücke, auf die wir hier nicht im Einzelnen eingehen können. Die Spannweite reicht von großartig bis fürchterlich, oder kurz: Von NUP und NEP bis Flop und Nepp.

Zuerst gilt unser Dank Christina Schulthoff, die unterstützt durch Andreas Höner in den letzten Wochen Sie (und auch uns) mit Nachrichten aus Zoo und Artenschutz auf dem Laufenden gehalten hat. Sie hat sich bereit erklärt, auch in der nächsten Zeit an der Zoopresseschau mitzuwirken.

Einige Pressemeldungen, die anstatt an die Redaktionsadresse an die Zoo-AG oder an unsere Privatadressen gegangen sind, holen wir in dieser Ausgabe nach. Damit solche Verzögerungen vermieden werden können, schicken Sie Ihre Pressemitteilungen bitte immer nur anredaktion@zoo-information.de

Ein viel beachtetes Ereignis in der Medienlandschaft war die Fernseh-Diskussion im WDR am 20. Juni zum "Reizthema Zoo: Tierknast oder Arche?". Münsters Zoodirektor H. Jörg Adler und Volker Gatz (Berufsverband der Zootierpfleger) konnten noch so überzeugend mit ruhigen Worten und klaren Argumenten die Artenschutz-Erfolge und moderne Zootierhaltung darstellen.
Gegen die lautstarke Polemik der nur zahlenmäßig überlegenen, aber völlig uninformierten Gegner von Animal Peace und vor allem von Wolfgang Apel (Tierschutzbund) mit seinen alten Argumenten, der leider noch immer nicht einmal gelernt hat, andere Leute ausreden zu lassen, war nur schwer anzukommen.
"Hart aber Fair" nennt sich die Sendung, doch von letzterem war wenig zu sehen. Eine "Testfamilie" wurde losgeschickt und brachte "als ganz normalen Zoo" ausgerechnet Bilder aus Mönchengladbach (Bären, Affen) mit und von jenen Großkatzen-Gehegen in Krefeld, an deren Ersatz längst gebaut wird. Das war weder informativ noch ausgewogen.
Trotz fachlich hilfloser Moderation von Frank Plasberg scheinen sich die Zuchauer aber durchaus ein gutes Bild gemacht zu haben: Die Leserbriefe auf der Website des WDR (http://www.wdr.de/online/hartaberfair/themen/20010620/) sind fast durchweg pro Zoo!
Die Sendung wird nochmals wiederholt: Mi., 15.08.2001, 6:30-8:00 WDR: Hart aber fair - das Reizthema: Zoo - Tierknast oder Arche?
Und zu Mönchengladbach haben wir seit längerem einen bebilderten Leserbericht auf den Seiten der Zoo-AG:http://www.zoo-ag.de/exkursionen/1998_monchengladbach.htm

Die wichtigste Zoo-Meldung dieser Woche dürfte die Eröffnung des Katzendschungels in Frankfurt sein. Fast ein Viertel-Jahrhundert gab es im renommierten Zoo kein neues Tierhaus mehr. Nun ist der Zoo, dem ich seit langem verbunden bin, wieder auf direktem Weg zur Weltspitze. Ein vollgepackter Masterplan wartet für die nächsten Jahrzehnte - wir wünschen dem Zoo-Team dazu Gutes Gelingen!

Dirk Petzold

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Frankfurter Rundschau 5.7.2001
Freier Eintritt im Zoo anlässlich der Eröffnung des neuen Katzendschungels Südasien
Tiger, Löwen und die kleinsten Großkatzen der Welt
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181005.htm
Nach drei Jahren sind im Frankfurter Zoo wieder Tiger und Löwen zu sehen. Am Mittwoch wurde der neue Katzendschungel Südasien nach zweieinhalb Jahren Bauzeit eröffnet. Es ist die erste Eröffnung eines großen Tierhauses seit 1978. Deshalb dürfen am Freitag alle Frankfurter umsonst in den Zoo.
"Damit ist der Frankfurter Zoo auf der Überholspur", kommentierte Helmut Pechlaner, Direktor des Tiergartens Schönbrunn in Wien. "Einfach toll ist es hier, sehr artgerecht. Es gibt weniger Tiere, aber dafür haben sie mehr Platz", sagte Pechlaner. Die drei Indischen Löwen, zwei Sumatratiger und die zwei Rostkatzen haben mehr Auslauf: Je Tierart stehen 728 Quadratmeter zur Verfügung. "Früher was das furchtbar, alles war gekachelt, sehr klein und davor waren Gitterstäbe", erinnerte sich Pechlaner.
Indische Löwen: "Wir haben hier den nordindischen Monsuntrockenbereich nachempfunden: Es gibt beheizte Sandsteinfelsen, Sandboden und Akazienbäume", sagte Zoodirektor Christian Schmidt.
Für die Rostkatzen und Sumatratiger wurde ein Regenwald gebaut: Wasserfälle und -becken sowie viele Bambuspflanzen und Stämme, auf denen die Katzen klettern können. "Einmalig ist, dass die Besucher die Tiere in den Kronen der Bäume sehen können", sagte Schmidt. Eine Treppe führt zur Galerie, eine Ebene höher.
Im Frühjahr 2002 soll das Gehege für die zwei Nebelparder fertig werden. Insgesamt kostet der Katzendschungel rund 20 Millionen Mark. Als nächstes soll ein neues Menschenaffenhaus für 30 Millionen Mark gebaut werden.

Höchster Kreisblatt 5.7.2001
Auf den Spuren von Professor Grzimek
http://www.rhein-main.net/FNP-Online/Zeitung/lokalhk-3.html
15 internationale Zoodirektoren fanden sich gestern im Frankfurter Zoo ein, um die Eröffnung des neuen "Katzendschungels Südasien" mitzuerleben. Zwölf Millionen Mark hat sich die Stadt das von Architekt Albrecht Müller konzipierte Haus für indische Löwen, Sumatratiger, Rostkatzen und Nebelparder (vier vom Aussterben bedrohte Raubkatzen) kosten lassen.
Für Besucher ist der neue Katzendschungel, den Festredner Helmut Pechlaner, Direktor des Tiergartens Wien-Schönbrunn, ein Muster moderner Tiergärtnerei und Zootierforschung nannte, eine Sensation. Da machen Bild- und Tonkonstruktionen mit Tarnung, Körpersprache, Lauten, Sinnen und Duftnoten von Raubkatzen vertraut, folgt man gleich neben dem Besucherweg einer naturgetreuen Tigerspur.
Urteil von Experte Pechlaner: "Die hiesige Beschränkung auf wenige Arten ist richtig, zumal Zoos längst der Notausgang zur Natur sind. Wir beginnen heute dort, wo Professor Bernhard Grzimek vor 25 Jahren aufhörte."

Offenbach Post 5.7.2001
Glas statt Gitter: Auge in Auge mit Löwen und Tigern
http://www.op-online.de/8_22_39073.html
"Bei einer artgerechten Haltung liegen die Tiere eben nicht auf dem Präsentierteller, sondern die Besucher gehen fast wie im Freiland auf die Pirsch", betont Zoodirektor Christian Schmidt. Vor allem die Außenanlagen beim Weiher bieten den Raubkatzen viel Auslauf und ruhige Verstecke hinter den Pflanzen: Die Sumatratiger können auf leisen Pfoten 1 600 Quadratmeter durchstreifen, das Revier der indischen Löwen ist 520 m2 groß.
Die 17 interaktiven Infotafeln sind schon zum Einsatz bereit. Sie erläutern, welchen Sinn die Fellzeichnungen der Katzen haben, sie geben ihre Mimik, Duftnoten und Geräusche - wie das "Prusten zur Begrüßung" - wieder, ein Modell demonstriert "Krallen als natürliches Klappmesser". Den Fleischbedarf der großen Raubtiere veranschaulichen abgenagte Rinderknochen im Löwengehege.
"Sie verschlingen fünf bis sieben Kilo pro Tag und Nase", weiß Forschungskuratorin Sabine Hilsberg; die Rostkatzen geben sich mit Vögeln zufrieden. Damit die Raubtiere danach nicht auf der faulen Haut liegen, bekommen sie Lianen als Spielzeug, oder die Mitarbeiter legen "falsche Fährten" und halten so den Instinkt der Katzen bei Laune.

Kreis Anzeiger 3.7.2001
Die Straußenvögel sind tabu, die Affen immer für Gaudi gut
http://cms.mos1.de/sixcms/detail.php?id=73487&template_id=310
Der Zoologische Garten in Frankfurt wurde 1858 – durch eine Bürgerinitiative – als zweiter Tierpark Deutschlands ins Leben gerufen. Der Zahn der Zeit hat am Zoo genagt, was beispielsweise bei den überalterten Gehegen für die Raubtiere ins Auge gesprungen ist.

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Hamburger Abendblatt 4.7.2001
Hamburg hilft: Affenhaus für Hagenbeck
http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/lokales/html/040701/114AFFEN2.HTM
Neun Millionen Mark aus der Staatskasse sollen dem Tierpark aus der Finanzkrise helfen.
Zum ersten Mal in seiner 150-jährigen Geschichte bekommt das Familienunternehmen Geld aus der Staatskasse. Mit den nun zugesagten neun Millionen Mark soll ein neues Menschenaffenhaus gebaut werden. "Sie können die Steine nur so plumpsen hören, die uns vom Herzen fallen", jubelte Tierparkchef Joachim Weinlig-Hagenbeck. "Das ist ein Riesending für uns und lässt uns unsere Zukunftspläne flott verfolgen."
"Der im vergangenen Jahr von fast 550 000 Menschen besuchte Tierpark ist eine Institution für Hamburg und für Deutschland", begründete Bürgermeister Ortwin Runde die Senatsentscheidung. Die Pläne für das Menschenaffenhaus, in das 16 Orang-Utans einziehen sollen, liegen bei Hagenbeck schon seit über zehn Jahren in der Schublade. Es soll eine 12,5 Meter hohe Glaskuppel mit einem Durchmesser von 25 m
Tierparkchef Weinlig-Hagenbeck ging auf Partnersuche auch für andere Projekte wie etwa ein großes Troparium, das nun mit Hilfe amerikanischer Investoren entstehen soll. Neu gebaut werden soll in gleicher Partnerschaft auch ein Aquarium in der künftigen HafenCity.

Nordkurier 2.7.2001
Ausstellung zu Ausrottung
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/tierpark/tierpark.html
Der Tierpark Ueckermünde hat sich einer Kampagne der "Vereinigung europäischer Zoos" verschrieben und eine Ausstellung zum Thema "Ausrottung afrikanischer Wildtiere durch den Wildfleischhandel" zusammengestellt.


Nordkurier 30.6.2001
Gorillas im Kochtopf
http://www.nordkurier.de/lokal/pasewalk/gorilla/gorilla.html
Am Freitag, dem 6. Juli, wird im Tierpark Ueckermünde die Sonderausstellung "Gorillas im Kochtopf" über die Bedrohung afrikanischer Wildtiere eröffnet, da eine Kommerzialisierung des Handels mit Wildfleisch erkennbar ist.

Tagesspiegel 4.7.2001
Elefant aus der Retorte
http://195.170.124.152/archiv/2001/07/03/ak-we-4411233.html
Großbritannien erwartet die Geburt des ersten künstlich gezeugten Elefantenbabys des Landes. Elefantenkuh "Tanya", die mit Hilfe von Experten des Berliner Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) künstlich befruchtet wurde, ist im dritten Monat schwanger.

Potsdamer Neueste Nachrichten 5.7.2001
Elefant aus der Retorte
http://www.pnn.de/archiv/2001/07/03/ak-we-4411233.html

Freie Presse 2.7.2001
Seltener Hirsch aus Chemnitzer Tierpark entlaufen
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/SACHSEN/TEXTE/87814.html
Aus dem Chemnitzer Tierpark ist am Montagabend ein seltener Hirsch entlaufen. Der Prinz-Albrecht-Hirsch ist nach Polizeiangaben vom Aussterben bedroht.
> gemeint ist natürlich der Prinz-Alfred-Hirsch. Tiere dieser extrem seltenen philippinischen Art sind in einer Zuchtgemeinschaft mit der ZGAP in wenigen Zoos leihweise eingestellt.

Nordwest Zeitung 5.7.2001
Jaderberger Zoo hilft Seewasseraquarium -
Seehunde als Pensionsgäste im Elefantenbad
http://www.nwz-online.de/regionales/974.html?showres=NWZ%2FREGION%2F1&showid=204689.0
Der Jaderberger Zoo hat gestern die drei Seehunde aus dem Wilhelmshavener Seewasseraquarium als „Pensionsgäste“ aufgenommen. Im ehemaligen Elefantenbad gibt‘s Süßwasser statt des bisher gewohnten Salzwassers. Aber das werden die eleganten Schwimmer wohl ebenso schnell zu schätzen lernen wie die im Vergleich zum Aquarium erheblich größeren Dimensionen des Beckens.
In Wilhelmshaven mussten die Seehunde weichen, weil die Strandhalle mit dem integrierten Seewasseraquarium bis zum April 2002 zu einer Spiel-, Spaß und Erlebniswelt umgestaltet wird. In dieser zwölf Millionen DM teuren „Erlebniswelt“ will ein privater Investor in 28 unterschiedlich großen Terrarien und Aquarien maritime Besonderheiten präsentieren.

Netzpress 3.7.2001
Am Samstag ist der Eintritt in den Zoo ab 14 Uhr frei
http://www.netzpress.ch/meldung.cfm?nummer=7267
Basel - Am Samstag, 23. Juni, begeht der Zolli den traditionellen Johannes Beck-Tag. In diesem Jahr jährt sich das Jubiläum zum einhundersten Mal. Aus diesem Anlass ist ab 14 Uhr freier Eintritt in den Zolli. Der Basler Bürger Johannes Beck bedachte 1901 den Zolli in seinem Testament mit 750'000 Franken. Das Vermächtnis von Johannes Beck bildete eines der bedeutendsten Ereignisse in der Zolligeschichte.

Netzpress 3.7.2001
Zoo ist am Samstag bis Mitternacht offen
http://www.netzpress.ch/meldung.cfm?nummer=7338

Mittelbayerische Zeitung 5.7.2001
Junge Chinesin rettet Panda-Babys mit Muttermilch
http://www.donau.zet.net/cgi-bin/mz/festm.pl?tl=newsafpbunt&fn=/aktuell/spezial/buntes/meldung8.htm
Eine chinesische Mutter hat zwei neugeborenen Pandabären das Leben gerettet. Die Panda-Babys wurden von ihrer eigenen Mutter vernachlässigt. Die Pfleger im Zoo von Hangzhou ernährten die Pandajungen anfänglich mit Kuhmilch und Zucker. Sie fürchteten aber, die kleinen Pandas würden damit nicht ausreichend Eiweiße zu sich nehmen. Eine Reporterin der Lokalzeitung machte die junge Mutter ausfindig, die wenige Tage zuvor selbst geboren hatte. Die Frau habe dann etwas von ihrer Muttermilch gespendet, die die Pandas später im Zoo durch Strohhälme getrunken hätten.

News 4.7.2001
Chinesin rettet zwei Pandababys mit ihrer Muttermilch
http://www.news.ch/detail.asp?ID=54274

Hannoversche Allgemeine 4.7.2001
Chinesin rettet Pandababys mit ihrer Muttermilch
http://www.haz.de/welt_im_spiegel/namen_und_nachrichten/101716.html

Neuss-Grevenbroicher Zeitung 2.7.2001
Ausstellung "In Sachen Natur" - Grafik und Zeichungen
http://www.ngz-online.de/ngz/news/kreisneuss/2001-0702/ausstellung.html
Graphiken und Zeichnungen des Illustrators und Malers Harro Maass zeigt der Krefelder Zoo in der Ausstellung "In Sachen Natur". Nach der Eröffnung am Freitag, 6. Juli, ist die Schau in der Zooscheune bis zum 19. August täglich von 11 bis 17 Uhr zu sehen.

Grafschafter Zeitung  28.6.2001
Verlust im Tierpark wegen MKS
http://www2.nordwest.net/partnerzeitungen/gn_lokalnews_index1_26435.html
Der Tierpark Nordhorn hat durch die vorsorgliche Schließung während des MKS-Seuchenzugs durch England, Frankreich und die Niederlande einen Verlust in Höhe von rund 150000 Mark erlitten

Volksstimme Stimme 28.6.2001
Giraffen-Tod passt nicht in das Schema des Zoo-Serientäters
http://www.volksstimme.de/magdeburg/show_fullarticle.asp?AID=82072&Region=Magdeburg&Template=FullArticle_lang&Column=
Nach ersten Untersuchungen an der Giraffe "Fidelitas" wird es immer unwahrscheinlicher, dass ihr Tod im Zusammenhang mit den Vergiftungs-Versuchen von Raubtieren der vergangenen Wochen steht.

Frankfurter Rundschau 28.6.2001
Abschuss der Nilgänse belastet das Klima im Zoo
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181007.htm
Direktor Christian Schmidt erläutert auf außerordentlicher Personalversammlung, wie es zu den umstrittenen Schüssen kam. Thema war der Abschuss eines Nilgans-Paares am 21. Mai am großen Weiher. Der Schießbefehl kam nicht vom Chef. Er habe seinerzeit angeordnet, die Nilgänse zu fangen, um eine Faunafälschung zu verhindern. Als sich Schmidt auf einer Auslandsreise befand, löste ein 51-jähriger Oberpfleger das Problem mit einem Kleinkalibergewehr. Schmidt stellte sich schützend vor den Kollegen.
Anfang der Woche unterschrieben 45 Tierpfleger einen Brief an die Leitung des Gartens, in dem sie zu der Einschätzung gelangen, mit dem Abschuss sei gegen das Tierschutzgesetz verstoßen worden. Doch weder Schmidt noch der 51-jährige Schütze werden namentlich erwähnt. Schmidt machte deutlich, die Mitarbeiter gingen "fälschlicherweise davon aus", das Jagdgesetz gelte auch für den Zoo.
Wegen der zahlreichen Vakanzen in der Verwaltungsspitze sei in letzter Zeit "einiges auf den Direktor niedergeprasselt". Der habe den Kopf für alles hinhalten müssen. Mittlerweile seien alle Stellen besetzt.

Die Welt 28.6.2001
Erste Delphine aus der Retorte
http://www.welt.de/daten/2001/06/28/0628ws263804.htx
Erstmals ist es chinesischen und amerikanischen Forschern gelungen, Delphine durch künstliche Befruchtung zu zeugen. Die beiden Jungtiere leben in Hongkongs "Ocean Park". Künstliche Befruchtung kann in Zukunft Inzucht in Delphinarien verhindern.

Main Rheiner 29.6.2001
SPD sieht jetzt eine Gefährdung der Fasanerie
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=467701
Sollten CDU und FDP nicht auf das verbesserte Angebot des Fördervereins eingehen, sieht die SPD im Rathaus den Tier- und Pflanzenpark Fasanerie ernsthaft gefährdet, erklärte SPD-Chef Marco Pighetti, nachdem der Verein 2,8 Millionen Mark an Eigenmitteln für die Grundsanierung angeboten hatte.

Berliner Zeitung 29.6.2001
Mann sprang ins Bärengehege
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/52120.html
Berlin. Ein 43-jähriger Maurer ist in der Nacht zum Donnerstag in ein Bärengehege des Tierparks geklettert, um sich, wie er selbst sagte, fressen zu lassen. Das Vorhaben misslang, weil die Raubtiere, wie immer zu dieser Zeit, in ihre Käfige gesperrt waren.


Südwest Presse 30.6.2001
Gigantische Käfer und andere sonderbare Insekten aus aller Welt
http://www.suedwestpresse.de/dc/html/news/news-ulm_ul/20010630ul_swp_blik0020.htm
Fast ein Drittel der 630 Säugetiere im Kölner Zoo sind Affen und Halbaffen. Weitere Spezialität des Tiergartens ist das Insektarium. Winzige Blattschneiderameisen wuseln dort gleichermaßen umher wie schwarze Riesenkakerlaken aus den Tropen.

Berliner Zeitung 4.7.2001
Krabbelgruppe im Elefantengehege
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/53554.html
Das zwei Monate alte Elefantenbaby "Tana" ist beim Toben mit den beiden anderen Elefantenkindern des Tierparks Friedrichfelde, Tutume, 2, und Matibi, 2, immer vorneweg. Bisher konnten sich die Elefantenkinder nur durch ein Gitter "berüsseln". Seit Dienstag darf der Elefantennachwuchs in einem extra eingerichteten Gehege miteinander spielen, beaufsichtigt von ihren Müttern.

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Landesztg. Lüneburger Heide 5.7.2001
21 Jungen und Mädchen auf Spurensuche im Wildpark Lüneburger Heide
http://news.landeszeitung.de/lokal/result.php?id=92317
Unter Anleitung des Wildbiologen Ralf Gerhard leben sieben Mädchen und 14 Jungen vier Tage in der Natur, studieren das Verhalten der Tiere im Wildpark und versuchen anhand von Spuren wie Knochen, Federn und Haaren herauszufinden, welche Tiere den Wald bewohnen.

Südwest Presse 5.7.2001
Gefangen im Zoo
http://www.suedwestpresse.de/dc/html/news/news-ulm_ul/20010705ul_loka0033.htm
Die Tierversuchsgegner Ulm/Neu-Ulm eröffnen am 6.Juli die Ausstellung ¸¸Tiere in Gefangenschaft''. Sie zeigt auf 30 Bildern, wie Tiere in deutschen Zoos leben. Während so manches Gehege sich dem natürlichen Lebensraum anpasst, gibt es auch noch Käfige, die zu Denken geben, meint der Verein.

Zürich, 20 Minuten 5.7.2001
Wildpark Bruderhaus: Luchs biss Gefährtin tot
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/4429714
Winterthur – Das junge Luchsweibchen im Wildpark Bruderhaus ist tot. Das Männchen Luv hat es zu Tode gebissen.


Tagesspiegel 5.7.2001
Eberswalder Zoo: Namenlos und niedlich
http://195.170.124.152/archiv/2001/07/04/ak-br-558652.html

Tiger-Baby entzückt Zoo-Besucher / Taufe Mitte Juli
http://www.pnn.de/archiv/2001/07/04/ak-br-558652.html

Ostsee Zeitung 5.7.2001
Fachausschuss unternahm Rundgang
Raubtiergehege vor dem Umbau
http://www.ostsee-zeitung.de/gn/start_107058.html
Grimmen. Was wird mit der Erneuerung des Raubtiergeheges? Was muss im Tierpark außerdem erneuert werden? „Der Tierpark ist eine der traditionsreichsten Stätten“, schätzte Ausschussvorsitzender Walter Scholz die Bedeutung des Heimattierparkes ein.
Tierparkleiter Bodo Teichmann gab während eines 30-minütigen Rundganges einen kurzen Überblick. Mit Unterstützung des Stadtbauhofes konnte das Affenhaus erneuert werden. Problemkind Nummer eins döste ein paar Meter weiter in ihrem Gehege – die Tigerdame Chanka. Seit zehn Jahren lebt sie im Grimmener Tierpark und soll demnächst ein großzügiger gestaltetes Areal bekommen. Ab Ende Juli könnte der Umbau beginnen, soll bis zum Herbst (Oktober) dauern.

Rotenburger Kreiszeitung 4.7.2001
Wildpark Lauenbrück veranstaltet Ritterfestspiele / Mittelalterliches Leben im Ritterlager / Gauklereien und Turnier der Berittenen
http://www.rotenburger-kreiszeitung.de/redaktion/fintel/fintel01.html
Rund 700 Jahre wird am kommenden Wochenende die Zeit im Wildpark Lauenbrück zurückgedreht: Ritter, Knappen, Fahrensleute, Gaukler und Marketenderinnen schlagen dort ihr Lager auf. Eine historische Wurfmaschine schleudert wuchtige Geschosse ins Ziel, Handwerker zeigen ihre Künste. Der Höhepunkt wird an beiden Tagen ein glanzvolles Ritterturnier nach historischen Regeln sein.

Lippische Landes-Zeitung 4.7.2001
Störchen in die Kinderstube schauen
http://www.lz-online.de/news/nrw/99426442826648.html
Detmold. Meister Adebar aus nächster Nähe mitten ins besetzte Nest schauen: dieses einmalige Erlebnis wird den Besuchern des Vogelparks Heiligenkirchen geboten. Sie gehen durch ein offenes Gehege und blicken aus nur etwa vier Metern Entfernung auf die Storchenfamilie herab, die das Publikumsinteresse gelassen hinnimmt.
Adebar und Gattin Adelheid leben seit sechs Jahren im Vogelpark zwei Kilometer hinter dem Hermannsdenkmal.

Saarbrücker Zeitung 4.7.2001
Den ganzen Tag dösen: Auf einem Bein im kleinen Teich
http://www.sz-newsline.de/nk/nk35.htm
Ingesamt 656 Tiere in 143 Arten leben im Neunkircher Zoo. 40 Zoobewohner plaudern in unserer Serie aus dem Gehege. Heute erzählt ein Flamingo.

Zürich, 20 Minuten 29.6.2001
Selma im Bärenhimmel
http://www.20min.ch/news/bern/story/8847963
Die Berner Bärin Selma ist tot. Sie musste am Donnerstag von ihren Leiden erlöst und eingeschläfert werden.

Schweriner Volkszeitung 30.6.2001
Jaguarnachwuchs im Zoo
http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/30.06.01/zoo/zoo.html
Überraschende und unerwartete Geburt von vier Raubkätzchen im Zoo Rostock.

Augsburger Allgemeine
Flusspferden droht Abschiebung
http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?pagename=index&sptnid=982676723377&arid=993717382049
Rosa und Gurbe sollen nach Brasilien - Tierfreunde kämpfen für Verbleib in Hellabrunn.

Berliner Morgenpost 30.6.2001
Nachwuchs im Eberswalder Zoo - nur noch 300 Tiere in freier Wildbahn
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/brandenburg/story436099.html
Nach mehr als zehn Jahren hat es im Zoo Eberswalde wieder Nachwuchs bei den Sibirischen Tigern gegeben.

Aachener Nachrichten 2.7.2001
Der Moorhahn spielt verrückt
http://www.an-online.de/corem/corem/an/aachen/moorhuehnchen_10702.html
Aachen. Nachwuchs im Tierpark - Zwei Küken sind geschlüpft.

Zürich, 20 Minuten 4.7.2001
Wildpark Bruderhaus: Luchs biss Gefährtin tot
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/4429714
Das junge Luchsweibchen im Wildpark Bruderhaus ist tot. Das Männchen Luv hat es zu Tode gebissen.

Mannheimer Morgen 4.7.2001
Piepmätze landen im Vogelpark
http://www.mamo.de/aktuell/lokales_und_region/viernheim/20010704_aufmacher.html
Die ehrenamtliche Helfer ärgern sich über ausgesetzte Tiere.  Als sei das nicht genug, geht auch noch die Angst vor Tuberkulose geht um.

Tirol Online 4.7.2001
Vandalen schnitten zwei Zwergkängurus die Köpfe ab
http://www.tirol.com/online/chronik/tirol/article_133815.html
Auf brutale Art und Weise wurde in einem Kleintierpark in Fieberbrunn ein Klein-Kängurupärchen getötet: Der oder die Täter schnitten den lebenden Tieren einfach den Kopf und Teile der Schulter ab.

Nordkurier 30.6.2001
Tierpark beherbergt auch Riesenschlange
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/d___/d.html
Zu Schlangen haben viele Menschen ein zwiespältiges Verhältnis. Mit der Abgottschlange (Boa constrictor) wird im Tierpark Ueckermünde eine Riesenschlange gehalten, die über drei Meter lang werden kann.

Dresdner Neueste Nachrichten 30.6.2001
Weiter Spender für Giraffenanlage gesucht
http://www.dnn.de/regional/16498.html
Im Dresdner Zoo kann man nicht nur Tierpatenschaften übernehmen, sondern sich auch an den Baukosten für die Gehege beteiligen. Derzeit bietet der Zoo-Freunde e.V. Teile der Fläche für die neue Giraffenanlage zum "Kauf" an.

Leipziger Volkszeitung 29.6.2001
Stauche & Co. sammeln Geld für die Petze
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/75603.html
Aus dem Löwenkonto wurde kurzerhand ein Bärenkonto: Mit 500.000 Mark will der Freundes- und Förderkreis Leipziger Zoo den Bau der neuen Lippenbären-Anlage unterstützen.


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Kurioses

Salzburger Nachrichten 28.6.2001
STREIFEN-PONY
http://www.salzburg.com/sn/01/06/28/chronik-238.html
Shetland-Pony Tilly war in einem Wildpark von einem Zebra-Hengst besprungen worden. Vor acht Tagen kam auf einem Gehöft im englischen Cumbrien ein gestreiftes Pony zur Welt. Da staunten die Mitbewohner der Tierfarm.

Bonner Rundschau 29.6.2001
Wenn Pony und Zebra sich lieben
http://rundschau-online.de/vermischtes/magazin/1817904.html
Ein Fohlen, das halb Shetland-Pony, halb Zebra ist, wurde jetzt in Schottland geboren.

Stuttgarter Nachrichten 28.6.2001
Tierische Ausreißer tauchen aus dem Sommerloch auf
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/dc1/html/news-stn/20010628pano0007.shtml
Die Polizei hat die Suche nach dem mysteriösen Rheinkrokodil mangels konkreter Spuren vorläufig eingestellt. Gunther Köhler, Leiter der Reptilienforschung des Frankfurter Senckenbergmuseums, glaubt nicht an die Existenz der Echse. "Krokodile sind keine Langstreckenschwimmer, es ist undenkbar, dass so ein Tier in wenigen Tagen über 100 Kilometer weit schwimmt.''

Main Rheiner 28.6.2001
„See you later... “ : Krokodil ist verschwunden
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=467150
Forstamt findet nur Spuren von Füchsen auf der Mariannenaue, und auch die Polizei fahndet vergeblich.

Potsdamer Neueste Nachrichten 28.6.2001
Alarm am Rhein - Das Krokodil - eine Ente?
http://www.pnn.de/archiv/2001/06/26/ak-we-6612490.html
Augenzeugen wollen im Rhein einen Kaiman gesehen haben - aber nicht jeder glaubt ihnen.

Offenbach-Post  29.6.2001
Fürs Krokodil wurde schon ein Asyl gefunden
http://www.op-online.de/8_120_38709.html
Wird das Krokodil gefunden, das derzeit im Rheingau gesucht wird, dann wird es beschlagnahmt und in eine Sammelstelle eingewiesen. Neben Frebershausen käme auch die zweite hessische Auffangstation am Frankfurter Flughafen in Frage.

Rhein Zeitung 4.7.2001
Die Suche geht weiter: Rheinkrokodil wieder gesichtet
http://rhein-zeitung.de/on/01/07/03/topnews/kroko.html?a
Das Rheinkrokodil ist wieder aufgetaucht. Nachdem drei Mitglieder der Besatzung eines Tankmotorschiffs das Tier am späten Montagabend bei Bingen gesichtet haben wollen, hat die Wasserschutzpolizei die Suche wieder aufgenommen.

Tagesspiegel 4.7.2001
"Rheinkrokodil":  Es ist wieder aufgetaucht
http://195.170.124.152/archiv/2001/07/03/ak-we-4410876.html
Das Reptil wurde aufs Neue im Rhein gesichtet - die Polizei bezeichnet die Angaben als glaubhaft.

Tagesspiegel 5.7.2001
"Rheinkrokodil": Es ist wieder aufgetaucht
http://195.170.124.152/archiv/2001/07/03/ak-we-4410876.html



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Natur - und Artenschutz

Donau Kurier 5.7.2001
Mit der Vogelspinne im Gepäck auf der Heimreise Zoll achtet auf die Einhaltung des Artenschutzes
http://www.donaukurier.de/php/?topic=lokales&subnavi=&rubrik=Lokales&artikelID=42495&link=lokales/ingolstadt/
Die Urlaubszeit naht, und damit beginnt für die Zollfahndung die heißeste Phase des Jahres. Die Beamtinnen und Beamten richten ihr Augenmerk nicht nur auf Waren, für deren Einfuhr eine Abgabe fällig ist. Ganz besonders achten sie in diesen Tagen auf die Einhaltung des Washingtoner Artenschutzabkommens.

Lausitzer Rundschau 4.7.2001
Rückgang beim Schmuggel mit artgeschützen Tieren
http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=333288&RES=bbg

Netzeitung 4.7.2001
Wölfe in der Schweiz
http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=23&item=150615
Nach Meinung des Schweizer Umweltamts müssen sich die Eidgenossen langfristig auf das Zusammenleben mit Wölfen einstellen – die Tiere werden wieder regelmäßig gesichtet.

Frankfurter Rundschau 28.6.2001
Der euphorisierende Duft der Lindenblüte
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181019.htm
Landschaftsschutzgebiet am Fechenheimer Mainbogen ist reich an Tier- und Pflanzenarten, es feiert seinen zehnten Geburtstag.

Der Spiegel 28.6.2001
A M A Z O N A S - R E G E N W A L D  - Zur Rettung bleiben nur zehn Jahre
http://www.spiegel.de/wissenschaft/0,1518,141781,00.html
Mit dem Computer hat ein US-Forscher die Zukunft des Regenwaldes am Amazonas simuliert. Das alarmierende Ergebnis: Schon in zehn Jahren könnte seine Zerstörung besiegelt sein.

Frankfurter Rundschau  29.6.2001
Affen-Stammzellen wegen Artenschutz beschlagnahmt
http://www.fr-aktuell.de/fr/101/t101009.htm
Über der Stammzellendebatte haben deutsche Forscher offenbar übersehen, dass alle Affen unter dem Schutz des Washingtoner Artenschutzabkommens stehen - auch wenn es sich nur um ihre Stammzellen handelt. So endete eine Sendung mit Stammzellen von Krallenaffen aus den USA in einem Kühlschrank des Frankfurter Hauptzollamtes, weil ihr die Export- und Importpapiere fehlten, die nach dem Artenschutz erforderlich gewesen wären.

Bonner General Anzeiger 2.7.2001
60 Vogelspinnen krabbelten durch den Koffer
http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/artikel.php?id=15026
Die Bonner Polizei warnt: "Verstöße gegen Artenschutz sind keine Kavaliersdelikte" - Westernstiefel aus Pythonhaut sind genauso tabu wie lebende Schildkröten.

Tagesspiegel 3.7.2001
Überlebenshilfen für bedrohte Großtrappen
http://195.170.124.152/archiv/2001/07/02/ak-ws-449699.html
Die Zukunft der Großtrappen ist bedroht. Nur noch 70 Exemplare von ihnen leben in Deutschland, die Hälfte davon in Buckow im Havelland. In abgezäunten Schutzgebieten kämpfen dort Vogelschützer um das Überleben dieses Tieres. Wissenschaftler des Instituts für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin beteiligen sich mit mathematischen Modellen an der Rettung dieser Vögel.

Salzburger Nachrichten 4.7.2001
Illegale Minen gefährden Gorillas
http://www.salzburg.com/sn/01/07/04/chronik-17686.html
Handy und Menschenaffen kommen sich indirekt ins Gehege. Coltan-Abbau schränkt den angestammten Lebensraum der Affen in Afrikas Wäldern ein.

Sonntags Zeitung 2.7.2001
Neue Forschungsergebnisse belegen, dass Menschenaffen mehr Emotionen verstehen können als bisher angenommen
Mitfühlende Verwandtschaft
http://www.sonntagszeitung.ch/sz/szFeinRubrik.html?ArtId=105719&ausgabeid=1526&rubrikid=109
Binti, die Gorilladame aus dem Zoo von Chicago, wurde mit einer einzigen Samaritertat zur Berühmtheit. Als ein dreijähriger Junge metertief in ihr Gehege hinabgestürzt war, liess sie ihr eigenes Baby liegen und rannte los, das blutüberströmte Menschenkind zu retten. Das war 1996.
Nun hat die amerikanische Primatologin Lisa Parr gezeigt, dass Menschenaffen nicht nur zu Mitgefühl fähig sind, sondern die Empfindungen von Artgenossen sogar verstehen können. Am Yerkes Regional Primate Research Center im amerikanischen Atlanta, dem mit mehr als 3000 Tieren grössten Primatenforschungszentrum der Welt, spielte die Forscherin Parr Schimpansen verschiedene Videos vor. Manche Filme zeigten fröhlich herumtollende Affen. Andere Streifen waren Furcht erregend.
Die Schimpansen vor dem Bildschirm reagierten darauf, als würden sie selbst mitleiden. Sensoren im Fell wiesen nach, dass ihre Hauttemperatur bei den bedrohlichen Szenen in den Keller fiel. Mehr noch: Die Tiere waren im Stande, die Emotionen ihrer Artgenossen im Film genau zu beschreiben.
(ausführlicher Bericht)

Zürich, 20 Minuten 5.7.2001
Gorilla-Dame bittet um Lippenstift
http://www.20min.ch/news/vermischtes/story/7971900
San Francisco. Gorilla-Dame "Koko", die in der menschlichen Zeichensprache kommunizieren kann, hat ihren 30. Geburtstag gefeiert.



World Environment News, July 3th, 2001
CHINA: Tibetan antelope faces extinction despite wool ban
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm?newsid=11370


World Environment News, July 3th, 2001
Global warming may threaten "living fossils" - SOUTH AFRICA
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm?newsid=11414


World Environment News, July 3th, 2001
Iceland rejoins IWC, but exempt from whaling ban
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm?newsid=11428

June 27, 2001 (ENS)
SHAHTOOSH SHAWLS ARE SHROUDS FOR TIBETAN ANTELOPE
The demand for luxurious meltingly soft woolen shawls is driving the Tibetan antelope to extinction, possibly within five years, an undercover investigation by conservation groups in three countries has found.
http://ens-news.com/ens/jun2001/2001L-06-27-02.html

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Circus

Mannheimer Morgen 29.6.2001
Eine fliegende Löwin und waghalsige Hochseilakte
http://www.mamo.de/aktuell/lokales_und_region/ludwigshafen/20010629_aufmacher.html
"Circus Krone" zeigt eine beeindruckende Premiere auf dem Vorplatz der Friedrich-Ebert-Halle.



Rheinpfalz Online 2.7.2001
Eine Stadt namens Circus Krone
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010702:2058949&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/lud/meldung.oft
Zehn Leser warfen einen Blick hinter die Kulissen .  Besonders begeistert waren sie von den Tieren.

Zofinger Tagblatt 5.7.2001
Der Circus Knie gastiert am Montag, 9., und Dienstag, 10. Juli, in Zofingen
http://www.ztonline.ch/pages/artikel.cfm?id=78955&re=Region

Nassauische Neue Presse 5.7.2001
Krone kommt mit einer ganzen Zirkus-Stadt
http://www.rhein-main.net/FNP-Online/Zeitung/lokalnnp-4.html



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PRESSEMITTEILUNGEN

7. Tagung Europäischer Zooförderer 29.6.2001
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Zoofreunde, wir möchten Sie auf diesem Weg noch einmal auf die kommende 7.Tagung Europäischer Zooförderer hinweisen. Turnusgemäß findet diese im Abstand von 18 Monaten statt. Vom 31.August bis 2.September 2001 sind die Tiergartenfreunde in Nürnberg der Ausrichter.
Alle potentiellen Interessenten wurden angeschrieben. Zudem soll dieses Mail Sie an die Tagung erinnern, beziehungsweise Sie davon in Kenntnis setzten wenn Sie noch keine Informationen dazu hatten. Informationen zur Tagung, zum Ablauf und dem Tagungsprogramm finden Sie im Internet direkt unter
www.zoofreunde.de/europa/nuernbg.htm
Mit Vorträgen von Prof.Dr.Arnulf Burkhardt, Jörg Adler, Dr.Peter Mühling, Dipl.jur.Siegfried Stauche, Claudia Posnik, Dr.Jörg Junold, Lothar Teichmann und Gerd Gleßgen liegt der Schwerpunkt der Tagung in Nürnberg in den Bereichen Artenschutz, Fundraising und Einsatz neuer Medien in der Förderarbeit.
Der Veranstalter, die Tiergartenfreunde Nürnberg, hoffen auf rege Beteiligung von Fördervereinen und Interessierten Zooleuten.
Mit freundlichen Grüßen, Lothar Teichmann

Thüringer Zoopark Erfurt 2.7.2001
Zuchterfolg
Der Thüringer Zoopark Erfurt kann auf einen bemerkenswerten Zuchterfolg zurückblicken. Erstmals in seiner inzwischen 42jährigen Geschichte schlüpfte am 2. Mai, wohlumsorgt von seinen Eltern, ein Steppenadler. Die asiatischen Greife mit einer Flügelspannweite von 1,80 m und einem Gewicht von 3 kg werden seit 1978 auf dem Roten Berg gehalten. Die ersten Vögel erhielt der Zoopark von Soldaten einer Rudolstädter Kaserne der damaligen sowjetischen Besatzer.
Eines der seinerzeit erworbenen Männchen wurde 1994 mit einem aus dem Zoo Halle zu Zuchtzwecken entliehenen Weibchen zusammen-gebracht. Nachdem sich die Tiere sympathisch fanden und bereits viermal Brutversuche machten, hat es dieses Jahr endlich geklappt. Eine 30 cm hohe, mit Stroh gut ausgepolsterte Nisthilfe wurde angenommen und weiter mit Aststöcken zu einem Adlerhorst ausgebaut. Im Februar kam es wiederholt zu Tretakten und bald darauf, am 20. März, lag das erste Ei im Nest. Drei Tage später folgte ein zweites, das aber eines Tages spurlos verschwunden war.
Während der Brutzeit durften die Adler so wenig wie möglich gestört werden. Deshalb sah es längere Zeit in der Adlervoliere am Schildkrötenhaus wenig einladend aus. Eine erfolgreiche Aufzucht des Adlerkükens war nur möglich, weil es die Altvögel optimal mit sogenanntem Ganzkörper-Futter – also mit vom Pfleger dargereichten, zuvor ordnungsgemäß getöteten Kaninchen, Meerschweinchen, Mäusen, Küken und Hühnern - versorgen konnten.
Inzwischen ist der Jungadler mit 48 Lebenstagen ausgeflogen und präsentiert sich mit seinem gesprenkelten Jugendgefieder den Zooparkbesuchern in voller Größe. Der Jungadler gehört zu gleichen Teilen dem Zoo Halle und dem Zoopark Erfurt.

Allwetterzoo Münster 3.7.2001
Sommerferien im Allwetterzoo:
Schulkinder, die in den Sommerferien nicht nur faulenzen, sondern etwas unternehmen möchten, sollten einen Zoobesuch einplanen; denn der Allwetterzoo Münster bietet in den schönsten Wochen des Jahres ein abwechslungsreiches Ferienprogramm. So lernen Kinder bei speziellen Zooführungen, die an jedem Dienstag- und Donnerstagvormittag angeboten werden, beispielsweise Affen und "Raubtiere" näher kennen, blicken hinter die Zookulissen oder erfahren Interessantes über das "Tarnen und Warnen" im Tierreich.
An jedem Montagnachmittag üben sich angehende kleine Künstler mit Hilfe eines Kunsterziehers im Zeichnen von Tieren. Wer immer schon wissen wollte, wie der Arbeitsalltag eines Delphin-Trainers aussieht, kann sich zur Fragestunde im Delphinarium an drei Terminen (11.7., 25.7. und 8.8., jeweils ab 10 Uhr) einfinden.

Trommeln für die Gorillas
Erstmalig geht es in den Sommerferien im Allwetterzoo auch musikalisch zu: Der Kreativpädagoge Johnny Lamprecht aus Münster veranstaltet gemeinsam mit Bacary Olé Diedhiou aus dem Senegal Trommel-Workshops für Kinder ab 6 Jahren, bei denen sie auf musikalisch-spielerische Weise eine ursprüngliche Form der Musik kennen lernen. Insgesamt finden 7 Workshops statt. Beginn ist vom 11. bis 13.7. jeweils um 10 und 15 Uhr und am 14.7. um 10 Uhr. Anmeldung: 02 51/89 04-0.

Am Samstag, 14.7., wird es ab 15 Uhr ein gemeinsames Konzert geben. Mit dieser Veranstaltung will der Allwetterzoo auf seine Umbaupläne im Bereich der Gorilla-Außenanlage hinweisen.

Übernachten im Zoo

Ganz spannend wird es für insgesamt vierzig Kinder, die im Zoo übernachten dürfen. Gemeinsam mit dem Junior-Kinderbüro der Stadt Münster und dem Zoo-Verein veranstaltet der Zoo ein Zeltlager neben dem Tigergehege. Auf die Kinder, die das Glück haben, einen Platz zu ergattern, wartet eine aufregende Nacht im Zelt mit Lagerfeuer, Zoorundgang unterm Sternenhimmel und Aufwachen vor dem ersten Löwengebrüll. Anmeldungen unter Tel. 4 92 51 09, ab 3.7. unter 2 07 98 32.

Bis auf das Zelten im Zoo, für das die Teilnehmergebühr 15 DM beträgt, ist nur der Zooeintritt zu entrichten.zuehlke@allwetterzoo.de

Allwetterzoo Münster 4.7.2001
Nachwuchs bei den Netzgiraffen im Allwetterzoo Münster
Am 6. März 2000 hat der 1992 in Kopenhagen geborene Netzgiraffenbulle Ole das weibliche Tier Volley, 1995 in Dvur Kralové, Tschechien geboren, mehrfach gedeckt. Im November konnte man schon mit einiger Gewissheit sehen, dass Volley trächtig ist. In der Regel beträgt die Tragezeit bei Netzgiraffen 15 bis 16 Monate. Bei Volley waren es dann genau 15,5 Monate; denn ihr erstes Jungtier kam am 23. Juni 2001 auf die Welt.
Die ersten Anzeichen für eine unmittelbar bevorstehende Geburt zeigten sich schon am Nachmittag des 23.6., der eigentliche Geburtsvorgang begann etwa um 18 Uhr. Der Tierpfleger Norbert Siebert beobachtete das Muttertier die ganze Zeit über, führte Protokoll und hielt telefonisch Kontakt zum Zootierarzt Dr. Karl Schaller. Als der um 21.30 Uhr zum Zoo fuhr, war schon der Kopf des Jungtiers zu sehen, die Vorderbeine waren darüber geschlagen, doch erst um etwa 22 Uhr wurde das Kalb geboren.
Die Mutter zeigte sich äußerst ruhig und benahm sich so routiniert, als hätte sie schon viele Kälber gehabt und aufgezogen. Sie fraß die Eihäute und leckte ihr Junges intensiv ab. Als die Zoomitarbeiter um kurz vor Mitternacht das Haus verließen, stand das Jungtier sicher in der Nähe des mütterlichen Euters. Ausgiebiges Trinken wurde am nächsten Morgen um 7.30 Uhr beobachtet. Weil alles so glatt verlaufen war, durften die Zoobesucher das Neugeborene schon von seinem ersten Lebenstag an bewundern, wenn auch vorerst nur im Haus.
Seit Dienstag (3.7.) haben Mutter und Jungtier nun "Augang" auf der großen Freianlage und genießen hier das sommerliche Wetter.
Das kräftige männliche Giraffenjunge, dessen Mutter übrigens Patentier der USC-Volleyballerinnen ist, hat sich bislang prächtig entwickelt. Nur einen Namen hat es bis heute noch nicht. Der Zoo hofft auf einen Taufpaten, der oder die sich diese besondere Patenschaft etwas kosten lässt. zuehlke@allwetterzoo.de

Allwetterzoo Münster 4.7.2001
Sonntag, 8. Juli, ab 12 Uhr:
Eröffnungsfest im Delphinarium Münster
Seit einigen Wochen steht die neue Halle des Delphinariums im Allwetterzoo Münster. Nachdem nun auch sämtliche Renovierungsarbeiten in und an der Halle abgeschlossen sind, lädt die Leitung des Delphinariums am kommenden Sonntag, 8. Juli zum Eröffnungsfest ein.
Mit allen kleinen und großen Delphinfreunden wollen sich Trainer und Mitarbeiter über den schönen Neubau freuen. Besuchen kann man die Bewohner des Hauses - die Großen Tümmler "Nando" und "Nemo", die Sotalia-Delphine "Coco" und "Paco" und sechs Kalifornische Seelöwen - auch an diesem Sonntag ab 10 Uhr.
Es wird stündlich Vorführungen mit Delphinen und Seelöwen geben. Hierbei dürfen kleine Gäste auch mal einen Seelöwen streicheln. Um 13.30 Uhr und 15.30 Uhr können Neugierige einen Blick hinter die Kulissen werfen. Sie dürfen die normalerweise nicht zugängliche Haltungsanlage besichtigen, in der sich zwei große zusätzliche Becken für die Delphine befinden.
An einem Informationsstand werden die Trainer über ihre tägliche Arbeit mit den großen Meeressäugern informieren. Kinder können sich ab 13 Uhr unter der Anleitung des Kunsterziehers Rainald Papen im Aquarellmalen üben. Es gilt, die Delphine zu beobachten und sie dann besonders schön zu Papier zu bringen. Außerdem gibt es ein Überraschungsgeschenk für alle kleinen Gäste.zuehlke@allwetterzoo.de

Dienstag, 19. Juni 2001 (gekürzt)
NABU fordert aktive Rolle Deutschlands bei internationalem Artenschutz
Flasbarth: Eingeschlagenen Kurs halten und Einfluss intensivieren
Der Naturschutzbund NABU hat die Bundesregierung aufgefordert, eine Führungsrolle im internationalen Artenschutz zu übernehmen. "Auch 25 Jahre nach dem Beitritt Deutschlands zum Washingtoner Artenschutzabkommen herrscht beim Schutz gefährdeter Arten noch längst nicht eitel Sonnenschein", sagte NABU-Präsident Jochen Flasbarth anlässlich des Jahrestages.
"Anträge von Japan zum Walfang, Zimbabwe zum Elfenbeinhandel oder Cuba zum Handel mit Schildplatt sind nur einige Belege dafür, dass auch heutzutage das Abkommen aufgeweicht wird", betonte Flasbarth. Der in den Hochgebirgsregionen Zentralasiens beheimatete Schneeleopard sei ein besonders trauriges Beispiel.
"Die Felle des Schneeleoparden werden Touristen in der westchinesischen Provinz Xingjang offen zum Verkauf angeboten, seine Knochen werden zunehmend für Produkte der traditionellen chinesischen Medizin verwendet und selbst Lebendtiere werden in Asien noch gehandelt", erklärte Birga Dexel, Leiterin des NABU-Schneeleopardenprojektes. Zusammen mit der Regierung Kirgisistans nimmt der NABU die illegale Jagd auf die Schneeleoparden ins Visier.
Birga Dexel, Projektleiterin NABU-Schneeleopardenprojekt, Tel.: 0172-9170878
Naturschutzbund NABU, Pressestelle: 0-0228-4036-206, presse@nabu.de

Donnerstag, 28. Juni 2001 (gekürzt)
NABU unterstützt Naturschutznovelle
Flasbarth: Parlament muss Schwachstellen nachbessern
Anlässlich der ersten Lesung zur Novelle des Bundesnaturschutzgestzes hat der Naturschutzbund NABU seine Unterstützung für die Reform bekräftigt. "Der vorliegende Entwurf findet in zentralen Bereichen wie etwa der Forst- und Landwirtschaft unsere grundsätzliche Zustimmung", sagte NABU-Präsident Jochen Flasbarth. Jetzt sei es allerdings Sache des Parlaments, die noch vorhandenen Schwachstellen des Gesetzesentwurfs nachzubessern.
"Die vorgesehenen Kriterien für die Auswahl der Verbundflächen sind viel zu beliebig", so Flasbarth. Auch könne es nicht angehen, dass Eingriffe in Natur und Landschaft in Zukunft noch leichter zu genehmigen sein sollten.
Christoph Heinrich, Abteilungsleiter Naturschutz, Tel.: 0228-4036-163

Donnerstag, 28. Juni 2001, Stadt Karlsruhe
Europaweit einmalig: Zwillingsgeburt bei Seelöwen
Wenn derzeit im Karlsruher Zoo das heisere Bellen von Seelöwin "Schatzi" zu hören ist, dann sind damit nicht nur die üblichen Szenen aus der Kinderstube einer Seelöwenfamilie zu hören. Denn die 21-jährige "Schatzi" hat sich dieses Mal mehr "aufgehalst" - und dem Zoo damit einen europaweit einmaligen Zuchterfolg beschert. Vor gut zwei Wochen brachte sie Zwillinge zur Welt, die in Obhut der erfahrenen Mutter bereits deutlich an Gewicht zugelegt haben und mittlerweile rund sechs Kilo auf die Waage bringen.
Eine Nachfrage beim EEP-Koordina tor (EEP: Europäisches Erhaltungszuchtprogramm) brachte die Bestätigung: In Europa gab es in Zoologischen Gärten bislang nur in drei Fällen Zwillingsgeburten, wobei alle Tiere nicht überlebten. Seelöwin "Schatzi" scheint bislang keine größeren Probleme mit ihrem Duo zu haben. Wo es geht, erhält sie Unterstützung:
Wenn die Kleinen nach draußen dürfen, werden im Außengehege rutschhemmende Matten ausgelegt, damit sie nicht unkontrolliert ins Wasser rollen. Der Wasserstand wurde abgesenkt, und am Beckenrand stehen menschliche Helfer mit langen Käschern, um in Notfällen eines der beiden Jungen aus dem Wasser zu fischen - denn die durchaus resolute "Schatzi" kann schließlich nicht überall gleichzeitig sein.
Ihren Vater werden die zwei Jungweibchen nie kennen lernen, denn "Remo" starb im April an einem Herzinfarkt. Mit "Schatzi", ihrem Nachwuchs, einer weiteren Seelöwin und einem neuen Bullen möchte Zoochefin Dr. Gisela von Hegel nun eine neue Seelöwen-Zuchtgruppe in Karlsruhe aufbauen.

Donnerstag, 28. Juni 2001, UfAZ - Umweltforum für Aktion und Zusammenarbeit
Bundesregierung und Siemens befürworten strittiges Staumdammprojekt Theri
Alternativer Nobelpreisträger aus Indien lehnt das Projekt ab
Im Rahmen seiner Gespräche mit Ministerien sowie des Menschenrechtsausschusses des deutschen Bundestages wird ein ehemaliger Mitstreiter Mahatma Gandhis und Träger des Alternativen Nobelpreises, Herr Bahuguna, auf einer Pressekonferenz über die katastrophalen ökologischen und sozialen Folgen des gewaltigen Staudammprojektes in Indien unterrichten. Mit seiner geplanten Höhe von 260 m ist der Tehri-Staudamm nicht nur einer der höchsten, sondern auch der umstrittensten Großstaudämme der Welt.

Deshalb haben Anfang der neunziger Jahre sowohl die Weltbank als auch die alte Bundesregierung eine Förderung von Tehri abgelehnt. Nun will jedoch die neue Bundesregierung auf Antrag der Firma Siemens eine Hermesbürgschaft für Tehri übernehmen.  Bahuguna ist weltweit bekannt geworden durch seinen Kampf gegen den ökologischen Raubbau des Himalaya. Seit 1985 führt er den Kampf gegen das Tehri-Projekt. Da die Regierung ihre Zusagen nicht einhielt, begann er 1996 einen unbefristeten Hungerstreik. Nach 74 Tagen gab die Regierung schließlich nach.

Pressekontakt: Urgewald e.V. Heffa Schücking, Swaantje Fock, Mobil: 0170-407 18 67, Tel: 02583-1031

Universität Bielefeld, 3. 7. 01
Liebe Biologen,
ab morgen um 12:30 Uhr ist in der Universitätsbibliothek (Bauteil C1) die Photoausstellung
"Tropische Vielfalt - Pflanzen und Tiere aus Costa Rica und Ecuador"
eröffnet. Bis zum 31. Juli kann jeder Interessierte sich einen Eindruck über die üppige Formenvielfalt tropischer Bergregenwälder verschaffen.
Die Abteilung Ökologie wünscht allen Besuchern viel Spaß und  nebenbei einen ästhetischen Genuß.
S.-W. Breckle, Helmut Dalitz, Jürgen Homeier

Ferienparty im Zoo Osnabrück!
Tierischer Start in die Ferien am 30. Juni und 1. Juli
Kinder füttern Seelöwen und Ziegen, erkunden das Elefantenhaus, wagen einen Besuch in der Höhle des Löwen, beobachten jagende Luchse , und erfahren im Rahmen von Schaufütterungen sowie bei Führungen mit Blick hinter die Kulissen "tierisch"-interessante Informationen zum Thema Zoo! Mit anderen Worten: das 1. Ferienwochenende in Niedersachsen am 30 Juni und 1 Juli bietet jeweils von 8-18 Uhr "Zoo zum Anfassen"!
So können alle Zoobesucher z. B. einmal hautnah miterleben, wie die Schimpansenfamilie des Zoos sich im Rahmen eines Beschäftigungsprogramms ihr Futter "erarbeiten muß",oder wie die Bären, Löwen und Luchse des Zoos mit Beutespielen beschäftigt und die südamerikanischen Tapire vom Pflegerteam "bei Laune gehalten" werden. Das gesamte Team des Zoos plaudert dabei aus dem Nähkästchen und sorgt für tierisch interessante, verblüffende Informationen!
Kommentierte Fütteraktionen finden bei den possierlichen Fischottern, Seelöwen, Pinguinen, Seehunden und vielen anderen Tieren mehr statt. Besonders interessant dürfte die Beschäftigung bei den Schweinsaffen werden, die - passend zur Jaheszeit - Eisbomben erhalten. Hier kann sich jeder Besucher schnell ein Bild davon machen, wer der Chef auf dem "Affenfelsen" des Osnabrücker Zoos ist.
Neben vielfältigen Fütteraktionen steht natürlich auch die Kinderstube des Zoos mit vielen neuen Tiergeburten im Mittelpunkt des Besucherinteresses. Eine Malaktion für Kinder im Affenhaus rundet das umfangreiche Programm ab.
Viele Besucher werden den Zoo nicht mehr wiedererkennen, denn auch in den letzten Monaten wurde erneut viel investiert. Für alle Kinder steht dabei sicher die neue, 16 Meter hohe Supergiraffe des Zoos, ein überdimensionales Kletter- und Spielgerät mit spektakulärem Rutschensystem, im Mittelpunkt. Das Innere der Riesengiraffe bietet den Kids dabei aufgrund seiner kreativen Gestaltung eine Fülle von Klettermöglichkeiten.
Über ein - im Inneren der Giraffe angebrachtes - System aus Leitern, Netzen, Treppen und Rampen kann die Giraffe gefahrlos erklommen werden. Die Nutzung der Giraffe ist natürlich kostenlos.

Zoo Zürich, 25.6.01
Das Freiwilligenteam Zoo Zürich feiert seinen ersten Geburtstag
Im Frühjahr 2000 wurde das Freiwilligenteam Zoo Zürich gegründet. Dabei sollte Zoobegeisterten aller Altersklassen und Berufssparten die Möglichkeit geboten werden, den Zoo Zürich mit einem heute äusserst kostbaren Gut zu unterstützen: ihrer Freizeit. Der erste Ausbildungskurs für die Mitarbeit im Freiwilligenteam des Zoo Zürich schloss im Juli 2000 ab. Nach dem ersten Einsatzjahr kann der Zoo eine äusserst positive Bilanz ziehen. Heute stellen ihm 56 gut ausgebildete und im praktischen Einsatz erprobte Freiwillige ihre Freizeit zur Verfügung.
Bisher wurden total über 4'000 Stunden Freiwilligenarbeit geleistet. Die Freiwilligen betreiben ein Auskunftzentrum mit computergestützter Grossprojektion und über das Zoogelände verteilte Informationstische, wo sie im persönlichen Gespräche auf die Fragen der Zoobesuchenden eingehen. Sie bieten spontan Kurzrundgänge an, führen Behinderte durch den Zoo, veranstalten Kindergeburtstage oder basteln mit Kindern Ansteckknöpfe und bemalen Kindergesichter mit tierischen Sujets.
Den Erlös aus solchen Aktionen und spontane Publikumsspenden stellen sie als freiwillig Mitarbeitende selbstverständlich vollumfänglich dem Zoo zur Verfügung. Im vergangenen Jahr konnten sie dem Zoo für das neu zu bauende Zoorama Fr. 4'000.- übergeben.
Der Zoo hat sich wegen dem regen Publikumsinteresse entschlossen, das Freiwilligenteam mit regelmässigen angebotenen Ausbildungskursen laufend auszubauen. Der Kurs 2001 mit 39 Teilnehmenden geht bereits seinem Ende entgegen. Die Abschlussprüfungen finden nach zehnwöchiger Ausbildung Mitte Juli statt. Der nächste Kurs wird voraussichtlich im Frühjahr 2002 stattfinden.

Freiwilligenteam Aktionstag vom 1. Juli 2001
Seinen ersten Geburtstag feiert das Freiwilligenteam am Sonntag, dem 1. Juli 2001 mit einem speziellen Aktionstag für alle Zoobesuchenden. Das Freiwilligenteam wird elf Informationstische betreiben. Jeder Informationstisch befasst sich mit einer Zootierart oder einer Gruppe von Zootieren. Es wird darauf geachtet, dass auch immer spielerische Elemente zusätzlich zur schriftlichen und bildlichen Information vorhanden sind.
Diese Informationstische haben die Freiwilligen selber konzipiert und weitgehend selber gebaut, wobei sie sich auch nicht gescheut haben, eigene Mittel zu investieren. Dank diesem enormen Engagement springt dann auch der Funke der Begeisterung für die Zootiere und den Schutz ihrer natürlichen Lebensräume spontan auf die Zoobesuchenden über, wenn diese mit den Freiwilligen an ihren Informationstischen ins Gespräch kommen.

Heiterer und lehrreicher Geburtstagsparcours für Zoobesuchende
Am Sonntag, dem 1. Juli 2001 werden nun diese Informationstische anlässlich des ersten Geburtstages des Freiwilligenteams zwischen 11 Uhr und 16 Uhr zu einem Parcours zusammengestellt. Der Spielpass kann an der Kasse oder an jedem beliebigen Informationstisch gratis bezogen werden. An jedem Informationstisch ist eine knifflige Aufgaben zu lösen oder eine tierische Fragen zu beantworten. Für Kinder winkt ein ganz spezieller Parcourspreis.
An jedem erfolgreich absolvierten Informationstisch wird ihnen ein Teil ihres Gesichtes bemalt. Wer acht Informationstische erfolgreich absolviert hat, darf stolz mit einem farbigen Tigergesicht durch den Zoo spazieren!

Auskünfte: Dr. Hans-Peter B. Stutz, Leiter Freiwilligenteam, 01 / 254 28 81

Zoo Heidelberg
die ersten Flamingos im Tiergarten Heidelberg geschlüpft - Häßliches Entlein oder stolzer Schwan?
Weder noch! Die kleinen grauen Federknäuel, die sich im Zoo Heidelberg vor wenigen Tagen aus ihren Eischalen befreit haben, sind weder unschöne Entenküken noch junge Schwäne, sondern werden sich in den nächsten Monaten zu langbeinigen, eleganten Flamingos entwickeln.
Der Tiergarten Heidelberg ist auf diesen Nachwuchs besonders stolz, gilt die Zucht der Flamingos im Zoo immer noch als etwas Besonderes. Vier junge Kuba-Flamingos tummeln sich schon auf der Insel im großen Teich, weitere werden in Kürze erwartet. Auch die Chile-Flamingos scheinen sich dieses Jahr vom Brutverhalten der etwas größeren Kubaner anstecken zu lassen, denn auch hier sind schon einige Eier gelegt worden.
Bereits die ersten Sonnenstrahlen im Februar brachte die auffallend schöne Flamingokolonie des Tiergartens in Balzstimmung. Je mehr dieser leuchtend rot gefärbten Vögel zusammenleben, desto besser stimulieren und synchronisieren sich die einzelnen Tiere, bis man sie alle gemeinsam mit ausgebreiteten Flügeln ihre Balztänze vollführen sieht. Das folgende schlechte Wetter im April ließ die Brutaktivitäten bei den Flamingos zunächst wieder verstummen, jedoch ab Mai wurde es dann endlich ernst. Ein Paar nach dem anderen legte ein einziges Ei in die Mulde auf das kegelförmige Nest aus Schlamm.
Auch bei steigendem Wasserstand bleiben die Eier hier oben trocken. Abwechselnd setzten sich Mutter und Vater auf das Nest, um das Ei auszubrüten und gegen die zahlreichen Artgenossen zu schützen, die dichtgedrängt die Insel belagern und auch schon mal um sich hacken. Vor einer Woche steigerte sich die Aufregung in der Flamingokolonie noch, die ersten kleinen Küken schlüpften.
Die rote Farbe bekommen die kleinen Flamingos übrigens erst in ihrem zweiten Lebensjahr. Auch wenn sie im Herbst ihren Eltern in der Größe in nichts mehr nachstehen, lassen sie sich an dem grauen Gefieder ohne Probleme noch als Jungvögel erkennen. Interessanterweise verlieren auch die Elternvögel während der Aufzuchtzeit ein wenig von ihrer rotleuchtenden Farbe, so daß auch sie leicht wiederzuerkennen sind.
Flamingos erhalten ihre rote Farbe durch die Aufnahme von roten Farbstoffen, die sie mit ihrer Nahrung, kleinen Krebstierchen, aufnehmen und im Gefieder einlagern. Im Heidelberger Zoo finden sie normalerweise genügend dieser Krebschen im Teich, jedoch zu bestimmten Jahreszeiten müssen extra rote Farbstoffe zugefüttert werden, denn ansonsten würde die leuchtendrote Kolonie sich in eine unscheinbare graue Gruppe häßlicher Entlein verwandeln.

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Ausstellungen

Museum Jagd und Wild auf Burg Falkenstein:
SÄNGER, SPÖTTER, STUBENVÖGEL - Heimische Singvögel
26.6. bis 4.11.2001
http://www.markt-falkenstein.de/freizeit/pages/dokumentjagdmuseum.htm

NÜRNBERG - Naturhistorisches Museum Norishalle:
GEOTOPSCHUTZ IN BAYERN
21.6. bis 15.11.2001
http://www.nhg-nuernberg.de/

MANNHEIM - Luisenpark Mannheim Pflanzenschauhaus:
BLÜTENZAUBER - Blumen in Natur und Malerei
29.6. bis 15.7.2001
http://www.stadtpark-mannheim.de/

BAD WURZACH Naturschutzzentrum:
WUNDERWELT DER SCHMETTERLINGE
5.7. bis 30.9.2001
http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/home.htm

DÜREN, Leopold-Hoesch-Museum:
LEBENSSPUREN AUS AFRIKA
Die Sammlung Karl Georg Schillings (1865-1921): Abenteurer und "Jagdzoologe auf  Fotosafari" Afrika zu erobern. Der deutsche Kaiser war begeistert.
8.7. bis 29.7.2001
http://www.artcontent.de/dueren/home.htm

KIEL Botanischer Garten der Christian-Albrechts-Universität:
SCHMETTERLINGSSCHAU
28.6. bis 15.7.2001
http://www.uni-kiel.de:8080/Botanik/botgar.html

LÜNEBURG - Ostpreußisches Landesmuseum:
HEINZ SIELMANN - Ein Leben für die Natur
9.6. bis 21.10.2001
http://ostpreuss.landesmuseum.luene-info.de/

Zoologisches Museum der Universität Zürich:
EL MAMIFERO MISTERIOSO -  Das ausgestorbene Riesenfaultier Südamerikas und seine Verwandten.
bis 29.7.2001
http://www.unizh.ch/zoolmus/

Tiergarten Nürnberg
GORILLAS IM KOCHTOPF - Die Ausrottung afrikanischer Wildtiere durch den Bushmeat-Handel
bis 9.9.2001
http://www.tiergarten.nuernberg.de/


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TV-Tipps Zoo + Naturschutz

Do., 05.07.2001, 20:15-21:00 ARD, Zuflucht Wildnis: Die Wölfe des Rio Manu - Riesenotter

Fr., 06.07.2001, 13:30-14:00 MDR, Zoo & Co, Tierkinder - geliebt, umsorgt, auf sich gestellt Wh

Sa., 07.07.2001, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Arnheim - Vom Dschungel in der Unterwasserwelt Wh

Sa., 07.07.2001, 15:30-16:00 MDR, 360° - Die GEO-Reportage, Tiere im Rampenlicht, 1. Kamele im Rennen

Sa., 07.07.2001, 17:35-18:10 VOX, Tierzeit: Thailand - ein Krankenhaus für Elefanten Wh

Sa., 07.07.2001, 18:00-18:15 MDR, Bei uns entdeckt, Burgfalknerei Gleichenstein Wh

Sa., 7.07.2001, 18.05 -19:00 Kabel1, Abenteuer Leben: Zoo Nürnberg Wh00

Sa., 07.07.2001, 18:55-19:00 3sat, Tiere, die es einmal gab: Die Wandertaube

Sa., 07.07.2001, 19:00-19:45 BR, Im Reich der Orang-Utans Wh

So., 08.07.2001, 13:30-14:15 N3, Länder - Menschen -Tiere, Tierische Eroberer, Oder Was macht der Piranha im Rhein?, Neozoen Wh

So., 08.07.2001, 20:15-21:00 B1, Ein Gorilla-Leben (u.a. Howletts Zoo / John Aspinall) Wh

Mo., 09.07.2001, 16:15-17:00 HR, Wespen - tödliche Gefahr für Neuseelands Wildnis Wh

Mo., 09.07.2001, 17:15-18:00 HR,Abenteuer Zoo: Fernost in Rotterdam, Babirussas, Fledermäuse und der Komodo-Waran Wh

Mo., 09.07.2001, 17:15-18:00 HR,Abenteuer Zoo: Fernost in Rotterdam, Babirussas, Fledermäuse und der Komodo-Waran Wh

Mo., 09.07.2001, 19:00-19:45 ARTE, Wildes Vietnam: Grüne Inseln im Reis, (1) Wo die Drachen ins Meer steigen. Artenschutz in Vietnam, u.a. Cat-Ba-Languren! Wh

Mo., 09.07.2001, 19:00-19:30 BR, Welt der Tiere, Verehrt, geschützt, vertrieben - Ceylons wilde Elefanten Wh

Di., 10.07.2001, 10:45-11:00 MDR, Hierzulande, Aufs Tier gekommen - Der Adlerkönig von Greifenstein Wh

Di., 10.07.2001, 15:15-16:00 ARD, Deutschlands wilde Tiere, ImMüritz-Nationalpark Wh

Do., 12.07.2001, 15:15-16:00 ARD, Deutschlands wilde Tiere, In denNationalparks Harz und Hochharz Wh

Fr., 13.07.2001, 14:30-14:40 BR, Zoo & Co, Von Löwen, Tigern und Geparden (München, Neuwied) Wh93

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