Zoo-AG Presseschau Nr. 64 vom 12. Juni 2001
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse Willkommen zur Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld zusammengestellt von Dirk Petzold und Martina Raffel,mailto:redaktion@zoo-information.de ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Liebe Leser der Zoopresseschau, am Freitag letzter Woche war der dritte GEO-Tag der Artenvielfalt, diesmal mit der Hauptaktion im früheren Hochofengebiet in Duisburg. Einige Museen und Universitäten beteiligten sich, ebenso Naturschutzorganisationen. Von Zoos war zumindest in Mitteilungen und der Presse zu diesem Thema leider nichts zu erfahren. Einmal herauszufinden, was außer den "offiziellen" Zootieren alles so auf dem Areal lebt, und bei dieser Gelegenheit das Medieninteresse auch gleich für den weltweiten Artenschutz und die eigenen Projekte einzuspannen - wäre das nicht eine Anregung für nächstes Jahr? Neue Westfälische 12.6.2001 Zweiter Geotag der Artenvielfalt Inventur in Sachen Natur http://www.nw-news.de/news/lokal/hx/NW_20010612_2109254.html Über 30 Experten und über 30 interessierte Bürger starteten zu einer Exkursion entlang der Nethe. Bereits im letzten Jahr fanden die Experten und Hobbyforscher mehr als 1.000 einheimische Tier- und Pflanzenarten. Dieses Projekt "Inventur in Sachen Natur" wurde vor drei Jahren von der Zeitschrift Geo initiiert, und findet in etwa 120 Gruppen in ganz Deutschland statt. Die Auswertungen der Untersuchungen werden von Geo gesammelt und als Datenbank im Internet zugänglich gemacht. Sie können unterwww.ldwe.de,www.newnatur.de undwww.geo.de abgerufen werden.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ *** Wir sind in den nächsten Wochen in den Tierparks in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs (daher diese Ausgabe schon dienstags), und geben solange die Zoopresseschau in die Hände von Christina Schulthoff, Journalistin und Anthropologin; unterstützt von Andreas Höner. Wir wünschen damit viel Lesevergnügen und verabschieden uns bis zum Juli. Dirk Petzold & Martina Raffel *** ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Ostthüringer Zeitung 12.6.2001 Der Artenschutz genießt die höchste Aufmerksamkeit http://www.otz.de/free/otz.lokales-artikel-000.html?region=Gera&news_id=1696735 Thüringische Landeszeitung 12.6.2001 http://www.tlz.de/free/tlz.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Gera&news_id=1696526 Der Artenschutz steht bei den Schildkröten an vorderster Stelle. Mit dieser Botschaft wandte sich am Wochenende zum Treffen des Arbeitskreises "Macroclemys/Chelydra" (Geier- und Schnappschildkröten) Vorsitzender Ingo Giebner an die rund 80 Züchter und Schildkrötenexperten, die aus ganz Europa nach Pölzig zu ihrem Treffen gekommen waren. 393 Mark werden die Züchter dem Schildkröten-Schutzprojekt für asiatische Schildkröten im Zoo Münster zur Verfügung stellen. Das Projekt soll vom Aussterben bedrohte Schildkrötenarten retten. "Im asiatischen Raum sind -zigtausende von Schildkröten in die dortigen Kochtöpfe gewandert", weiß Ingo Giebner das Verschwinden der dortigen Arten zu erklären. Westfalenpost 9.6.2001 Sechs Mal ein Kilo Fleisch für neue Wildparkbewohner http://www.westfalenpost.de/free/wp.lokalnews-artikel-000.html?region=Warstein&id=1690985 Warstein. Förster Henning Dictus freut sich über die drei Tiere im Alter von fünf, drei und einem Jahr, denn die Luchse sind nicht sehr scheu, so dass Besucher durchaus die Gelegenheit haben, die Tiere in halbwegs natürlicher Wildbahn zu beobachten. Rund 7000 Quadratmeter stehen den drei Tieren zur Verfügung. Sie kommen aus dem Gehege "Sababurg" bei Hofgeismar. Westfälische Rundschau 8.6.2001 Ohne Luchs-Weibchen kein Stress im Gehege http://www.westfaelische-rundschau.de/free/wr.artikel-lokal-000.html?region=Warstein&id=1691366 "Wir haben alles so angenehm wie möglich gestaltet", stellte Revierförster Henning Dictus gestern das Areal oberhalb des Rotwildgeheges vor. Von einer erhöhten Plattform aus haben die Besucher einen sehr guten Blick auf die Katzen. Zumal diese einmal am Tag gefüttert werden und dann ihre Ruheplätze verlassen. Frankfurter Rundschau 9.6.2001 Die Tierärzte im Frankfurter Zoo untersuchen ihre Patienten mittels moderner Technik Wenn das Nashorn schwanger ist, zeigt die Thermo-Kamera rote Flecken http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181005.htm "Thermografie" ist so eine Technik. Wenn beispielsweise ein Zebra mit der Infrarot-Kamera gefilmt wird, dann fängt die Kamera die unterschiedlichen Wärmestrahlungen des Tieres auf und lässt Bilder entstehen, die an eine Wetterkarte im Fernsehen erinnern. Aber was fängt man nun mit diesen "Tierwetterkarten" an? Das weiß Sabine Hilsfeld. Sie arbeitet als Wissenschaftskuratorin und stellvertretende Tierärztin im Frankfurter Zoo. Für die Sendung "Tier und Talk", die das Hessen Fernsehen am Donnerstag im Hessenpark aufzeichnete, filmt Hilsfeld zwei Polizeipferde samt uniformierter Beamte und erklärt anhand der Thermobilder: "Die Kopfpartie ist rot, also warm, die Ohren sind kühler, die Hufe deutlich rot. Alles ganz normal." Damit meint sie die Pferde. "Stellen Sie sich vor, Sie müssten einem Elefanten ein ganzes Bein mit Salbe einreiben, weil Sie nicht wissen, wo genau die Entzündung sitzt", stöhnt Hilsfeld. "Das ist erstens anstrengend und zweitens völlig überflüssig." Die Thermografie erweist sich also bei der Vorsorgeuntersuchung oder Früherkennung von Krankheiten als sehr hilfreiche Diagnosemöglichkeit. Zudem ist diese Technik ein recht zuverlässiger Schwangerschaftstest. Sabine Hilsfeld zeigt das Infrarot-Bild eines Nashorns und deutet in die Mitte des überwiegend blau-grün, also kühl, dargestellten Bauches. Mittendrin ist eine kleine rote Stelle zu erkennen. Hilsfeld nickt: "Ein Baby!" Lokale Informationen Im Wildpark Reuschenberg wird aktiver Artenschutz betrieben http://www.lokale-informationen.de/stories/?story=4360&nowo=1 Leverkusen - Anlässlich einer Ausstellung, die Aufgaben und Ziele des Wildparks näher bringen sollte, sprach der Leiter des Tierparks, Klaus Kretzschmar: "Wir führen auch verschiedene Projekte durch, diese besonders bezogen auf nationale und internationale Artenschutzprojekte". Hierzu gehöre auch die weltweite Zusammenarbeit mit Institutionen und Behörden (z.B. zoologischen Einrichtungen). Und um im Bildungsbereich auch etwas zu machen, präsentiere der Wildpark zudem eine Zooschule, als Lernort für den Freilandunterricht. Kurier 7.6.2001 Schlaflose verfressene Fliegenwedel-Fans http://www2.kurier.at/pages/html/anwendung/k_content.php3?mdoc_id=2465447&xmlval_ID_KEY[]=0177&xmlval_PARENT_KEY[]=0175&content=main Gemeinsam mit mehr als 200 anderen Elefanten- und Rhino-Forschern aus aller Welt ist Cynthia Moss dieses Wochenende in Österreich. Harald Schwammer, dem Stellvertretenden Direktor des Tiergartens Schönbrunn, ist es gelungen, die International Elephant Foundation (IEF) und die International Rhino Foundation (IRF) erstmals nach Europa zu bringen - und das gemeinsam. Bis Montag werden die Experten von Artenschutz, Herpesviren und Tuberkulose bei Elefanten, über Fütterung und Ernährung bis hin zu künstlicher Besamung und Geburtenkontrolle kein Elefanten- und Rhino-relevantes Thema auslassen. Harald Schwammer und sein Team stellen unter anderem das Forschungsprojekt des Tiergarten Schönbrunn vor: "Seit vier Jahren beobachten wir das Nachtverhalten unserer Elefanten." Forscher der Universität Kalifornien und der Veterinärmedizinischen Universität Wien präsentieren ihre Werkzeugstudien. Die Wiener Experten haben bei Asiatischen Elefanten nicht weniger als 40 Arten beobachtet, Werkzeuge zu gebrauchen. Besonders stolz ist Harald Schwammer, dass die österreichischen Elefanten-Forscher international begehrte Spezialisten sind: Demnächst werden sie Workshops in Bangkok und Sumatra abhalten. Mehr im Internet:http://www.elephant.se/zoos/austria/schoenbrunns.htm Hamburger Abendblatt 11.6.2001 Experten fürchten um den Bruterfolg Im Norden klappern die Störche - vor Kälte http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/norddeutschland/html/110601/0611UNRE10.HTM Die Störche haben im Norden auf sich warten lassen oder sind ganz ausgeblieben. Grund ist das kalte Frühjahr. Im Wildpark Eekholt, in dem 18 der etwa 200 im Land brütenden Storchenpaare beheimatet sind, hatten die Vögel teils sechs Wochen Verspätung: "Die Kälte hat sie abgeschreckt", sagt Wildparkchef Hans-Heinrich Hatlapa. Und: Etwa ein Zehntel der Paare ist gar nicht gekommen. Thüringer Allgemeine 9.6.2001 Gleich zwei Jubiläen im Tierpark http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Arnstadt&news_id=1691440 Am morgigen Sonntag wird es wieder Groß und Klein in den Arnstädter Tierpark "Fasanerie" ziehen. Aus gutem Grund, denn an diesem Tag feiert der Tierpark sein 20. Tierparkfest. Arnstadts Tierpark kann in diesem Jahr aber auch auf ein weiteres Jubiläum zurückschauen, denn vor 45 Jahren weihte der damalige Bürgermeister Stange den neu geschaffenen Tierpark ein. Ein Park, welcher im Rahmen des Nationalen Aufbauwerkes zum Republikgeburtstag am 7. Oktober den Werktätigen übergeben wurde >Geschichte des Tierparks Rheinische Post 9.6.2001 Noch ein Rüssel mehr http://www.rp-online.de/news/lokales/duisburg/2001-0609/ruessel.html Daisy ist da: Freitag zog die Elefantendame vom Zirkus Samel um zum Kaiserberg. Statt im Glitzerlicht der Manege wird die 16-Jährige nun im neuen Elefantenhaus des Duisburger Zoos zu sehen sein. EXPRESS 8.6.2001 Hallo, ich bin die Neue im Zoo Dickhäuter Daisys 1. Tag in Duisburg http://express.de/ddorf/1760576.html Duisburg - Zarte 15 Jahre ist sie alt, eine reizende junge Dame - die immerhin 2 140 Kilo auf die Waage bringt. Die süße Daisy bezog gestern ihr neues Zuhause im Elefantenhaus des Duisburger Zoos - und war schon nach wenigen Minuten ein echter Publikumsmagnet. Daisy ist ein Prachtexemplar von einem afrikanischen Elefanten, freut sich Zoodirektor Reinhard Frese. Die ideale Ergänzung für unsere kleine Herde, mit der wir in einigen Jahren züchten wollen. Eigentlich ist Daisy ein Zirkus-Elefant, der in der Berliner Zirkus-Union aufgetreten ist und nach deren Auflösung 1998 mit seinen Besitzern Knut Samel und Janina Langner bei verschiedenen Zirkusunternehmen unter Vertrag war. Aber jetzt wollten wir einen Schnitt machen, erzählt Janina Langner. Daisy sollte endlich mit Artgenossen zusammenleben. Zoodirektor Frese lobt diesen bewundernswerten Entschluss der engagierten Zirkusleute: Sie haben das Tier außerordentlich gut gehalten, den Elefanten so oft wie möglich auf Grünflächen gelassen. Deshalb ist Daisy auch so ausgeglichen, ruhig und freundlich. Schaffhauser Nachrichten 8.6.2001 zürcher zoo: Gewicht vervierfacht http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=36673 Elefantenbub Aishu entwickelt sich prächtig. Laut Kurator Robert Zingg bringt er schon fast eine halbe Tonne auf die Waage. Der Landbote (Schweiz) 8.6.2001 Einjährig und eine halbe Tonne auf der Waage http://www.winti-guide.ch/index.php?rubrik=zuerich&action=details&id=20889 Das Elefantenbaby Aishu im Zürcher Zoo wird am kommenden Sonntag ein Jahr alt. Die Geburt des fünften Jungtieres hatte weltweit Aufmerksamkeit erregt: Sie wurde live im Internet übertragen. Am Pfingstsamstag letzten Jahres erblickte das Baby das Licht der Welt. Ob der Zoo Zürich bald wieder mit einer Elefantengeburt rechnen kann, liegt noch im Dunkeln. Laut Zookurator Zingg könnte allenfalls Indi trächtig sein. Die 15-jährige Elefantenkuh wechselte im Oktober 1999 aus dem Kinderzoo Rapperswil nach Zürich Leipziger Volkszeitung 7.6.2001 Amazonas-Regenwald mitten in Naunhof http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/73917.html Naunhof. Wasserfall, sprudelnde Bäche, säuselnde Palmen, dazu Affengekreisch und Vogelgezwitscher. Herzlich willkommen im Amazonas-Regenwald. Morgen laden die Naunhofer Aquarianer in ihr neueröffnetes Aqualand in die Wurzener Straße 25 ein. Vorsitzender Mathias Löwner ist nach dem Umzug aus der Gartenstraße und den vielen Aufbaustunden seiner Vereinsfreunde mehr als gut gelaunt: Mit einer aufwändigen Stahlkonstruktion, Teichfolie, Spanplatten, Panzerglasscheiben und Pumpen haben sie eine völlig fremde Welt erschaffen. Jedes Mitglied hat sein eigenes Aquarium. "Die Tiere gehören dem Verein und werden gemeinschaftlich versorgt", sagt eines der wohl aktivsten Mitglieder, Christian Pfuhl. Während Amateurfotograf Jörg Müller mit seinen Bildern im Treppenhaus auf all die Exoten neugierig macht, gestalteten die übrigen Aquarianer auch die Wände äußerst anziehend: mit Haien, Zackenbarschen und Quastenflossern sowie einem riesigen Wal an der Decke. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Netzeitung 11.6.2001 Ein Komodo-Waran ging auf ihn los Sharon Stones Mann gebissen http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=567&item=147296 Bei einem Zoo-Besuch in Los Angeles: Phil Bronstein, dem Mann von Sharon Stone, biss ein Komodo-Waran während einer Führung «hinter die Kulissen» des Tierparks in den Fuß. Der Wärter habe Bronstein noch vorsorglich gebeten, seine Tennisschuhe auszuziehen, damit der Waran sie nicht für Ratten halte. Nur mit Mühe gelang es, die Schnauze des Tieres auseinander zu drücken. Mittelbayerische Zeitung 10.6.2001 Sharon Stones Mann von Komodo-Waran gebissen http://www.donau.zet.net/cgi-bin/mz/festm.pl?tl=newsafpbunt&fn=/aktuell/spezial/buntes/meldung1.htm Oberösterreichische Nachrichten 12.6.2001 Phil von Waran "verkostet" http://www.oon.at/nachrichten/Weltspiegel.asp?id=200117&ressort=Weltspiegel Bronstein, der im Spital behandelt werden musste, zeigte Größe. Er wird vom Zoo keinen Schadenersatz verlangen Berliner Kurier 11.6.2001 Aua! Sharon Stones Mann von riesiger Echse gebissen http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/vermischtes/.html/artik2.html "Unglaublich, wie er die Nerven behalten hat", schwärmt Sharon "Phil griff eiskalt die Kiefer der Bestie, zwang sie mit Brachialgewalt auseinander" Kölner Stadt-Anzeiger 11.6.2001 Sharon Stones Ehemann von Komodo-Waran gebissen http://www.ksta.de/vermischtes/panorama/1765410.html Berliner Morgenpost 11.6.2001 Sharon Stones Ehemann verlor fast seinen großen Zeh Wenn der Waran zubeißt http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/aus_aller_welt/story430142.html Oberösterreichische Nachrichten 12.6.2001 In Denver war der Elefant los http://www.oon.at/nachrichten/Weltspiegel.asp?id=200114&ressort=Weltspiegel Als in seinem Gehege eine Wassertonne umfiel, geriet Elefant Hope im Zoo von Denver in Panik. Dabei rammte er einen Kinderwagen. Ein Mann verstauchte sich auf der Flucht den Knöchel, eine Frau erlitt einen Asthmaanfall. Hope konnte erst nach drei Stunden betäubt werden. Zürich, 20 Minuten 12.6.2001 Verschreckter Elefant aus Zoo-Gehege ausgebrochen http://www.20min.ch/news/vermischtes/story/3273297 Hope und Amigo kamen erst vor zwei Wochen nach Denver. Sie führen täglich Kunststücke vor. Die Behörden wollen jetzt prüfen, ob beide Tiere in einem geschlossenen Gehege gehalten werden müssen. TAZ 11.6.2001 Elefant wild geworden http://www.taz.de/tpl/2001/06/12.nf/text.Tname,a0154.list,TAZ_txt.idx,122 Frankfurter Rundschau 11.6.2001 Erschrockener Elefant flieht aus seinem Gehege http://www.fr-aktuell.de/fr/104/t104002.htm Thüringische Landeszeitung 12.6.2001 Nashorn Kiwu wird Vater http://www.tlz.de/free/tlz.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Erfurt&news_id=1696463 Erfurter Zoopark: Kiwu, der Breitmaulnashornbulle wird Vater. Eine der beiden Jungkühe Numbi und Temba ist trächtig. Saarbrücker Zeitung 11.6.2001 Tierisches Programm zum Nulltarif http://www.sz-newsline.de/sta/sta15.htm Viel Trubel herrschte beim großen Kinderfest im Saarbrücker Zoo mit Zauberern, Akrobaten und Musikern Westfälische Rundschau 11.6.2001 Die Giraffe als Trauzeuge http://www.westfaelische-rundschau.de/free/wr.artikel-lokal-000.html?news_id=1695495 Tierisch rund geht es bei Hochzeiten im Duisburger und Dortmunder Zoo. Hier werden Koalas, Raubkatzen, Otter oder Giraffen zu tierischen Trauzeugen. Mitteldeutsche Zeitung 11.6.2001 Namen für Olgas Nachwuchs ausgesucht http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=mz_web/pages/regionales/news_ArtikelColl&RegionalRubrik=anh&RegionalRubrikName=Anhalt&MZWebArtikelID=992287921256 Namen haben die beiden Braunbären, die am 15. Januar im Bernburger Tiergarten geboren wurden, noch nicht. Von zwölf Teilnehmern am Namenswettbewerb gingen 32 Vorschläge bei Tierparkleiter Manfred Teichmann ein. Volksstimme Magdeburg 11.6.2001 Verein finanzierte Spielplatz in Zabakuck http://www.volksstimme.de/genthin/show_fullarticle.asp?AID=75129&Region=Genthin&Template=FullArticle_lang&Column= Ein stattlich ausgestatteter Spielplatz wurde im Areal des Tierparkes Zabakuck übergeben. Die Kosten dafür trug der Allianz Kinderhilfsfonds. Ein Kinderfest der Elbe-Havel-Werkstätten, die Tierpark und angrenzendes Tierheim betrieben, bot dafür den Rahmen. Freie Presse 11.6.2001 Nachwuchs im Leipziger Zoo http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/SACHSEN/TEXTE/78159.html Bei der kleinsten Affenart der Welt, den Zwergseidenäffchen, sind Zwillinge hinzu gekommen Berliner Zeitung 8.6.2001 Tierische Bilder http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/bezirke/.html/46079.html Berlin. Zwei Jahre war Fotograf Harry C. Suchland, der einstige Professor der Hochschule der Künste, im Zoologischen Garten auf Motivsuche. Mehr als tausend Fotos sind in diesen Jahren entstanden, und hundert von ihnen hat Suchland dem Zoo geschenkt. Der präsentiert sie nun in einer Ausstellung im Menschenaffenhaus. Berliner Morgenpost 8.6.2001 Das allzu Menschliche an Affe und Geier http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story429297.html Sie hängen schon seit ein paar Tagen im Zoo-Menschenaffenhaus, doch kaum ein Besucher beachtet die 64 Tierfotos an der Hallenwand. Und das ist schade: Denn Professor Harry C. Suchland, seit Jahren auch im Zoo häufig auf Foto-Safari, hat seine Bilder mit flotten Sprüchen kombiniert. Gestern eröffnete Zoo-Chef Dr. Hans Frädrich die amüsante Schau unter dem Titel «Zoo-Tiere - menschlich gesehen». Nordkurier 9.6.2001 Ferkel erkunden ihr Außengehege http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/i/i.html Im Ueckermünder Tierpark gibt es seit 1995 Wollschweine. Insgesamt wurden 52 Ferkel geboren. Die letzten sechs kamen vergangene Woche zur Welt. Nordkurier 9.6.2001 StAUN spendet für Otter http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/h_/h.html Ueckermünde. Die Bauarbeiten für die Löwenanlage im Tierpark sind noch nicht ganz abgeschlossen und schon plant Direktor Helge Zabka ein weiteres Projekt. Im Mittelpunkt steht der Bau einer Fischotteranlage. Als symbolischen Startschussüberreichten die Mitarbeiter des Staatlichen Amtes für Umwelt und Natur eine Spende von 563,50 Mark. Kölnische Rundschau 9.6.2001 Storchenbaby im Freilichtmuseum http://www.rundschau-online.de/euskirchen/1760115.html Kommern. Im Storchengehege des Freilichtmuseums ist das erste Storchen-Baby geboren worden. Thüringer Allgemeine 10.6.2001 20. Tierparkfest lockte viele Besucher in die Fasanerie http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Arnstadt&news_id=1693980 Das Wetter hielt zum gestrigen 20. Tierparkfest in der Arnstädter Fasanerie. Lausitzer Rundschau 8.6.2001 Seuchengefahr im Tierpark vorbei http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=318459&RES=cos Tierpark-Besucher dürfen wieder in den Streichelzoo: Wie Mitarbeiter Werner Zimmermann mitteilt, werden Vorkehrungen gegen die Maul- und Klauenseuchengefahr wieder aufgehoben. Lausitzer Rundschau 8.6.2001 Gras für Tierpark gespendet http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=318265&RES=wwr Familie Veit besitzt eine große Wiese. Sie wurde abgemäht. Dabei fielen enorme Mengen an Gras an. Die Veits spendeten es als Futter dem Tierpark in Weißwasser. Die Familie meint, dass auch andere auf diese Weise die Einrichtung unterstützen könnten. Frankfurter Rundschau 8.6.2001 Die Geschichte von Noah, den lesbischen Möwen und den T-Shirts aus Bern http://www.fr-aktuell.de/fr/140/t140014.htm Im "Biblischen Zoo" von Jerusalem, dessen Anliegen es ist, dem Publikum möglichst all die Tiere zu präsentieren, die schon in der Heiligen Schrift erwähnt sind, lebt ein unorthodoxes Paar: zwei schwule Gänsegeier. Daschik und Jehuda haben es in die Schlagzeilen der Weltpresse geschafft. Neugierig auf die Folgen stahlen die Betreuer einem anderen Geierpaar ein Ei und schoben es den beiden unter. Das frevelhafte Experiment gelang. Die neuen Väter brüteten begeistert und umsorgten später das geschlüpfte Stiefküken. Eine noch seltsamere Vater-Vater-Kind-Beziehung ist vom Zoo Osnabrück überliefert, der 16 Jahre lang das homosexuelle Storchenpaar Edgar und Holger beherbergte. Ihnen schummelte das Zoopersonal sogar erfolgreich ein Pinguin-Ei unter. Kompletter, seitenlanger Essay von Hanne Tügel aus Kursbuch 144 "Liebesordnungen", Rowohlt Berlin Verlag EXPRESS 8.6.2001 Komm wir gehen die Bären gucken http://express.de/koeln/1760511.html Sie sind derzeit ohne Zweifel die große Attraktion im Kölner Zoo: Bola und Bunga, die jungen Malaien-Bären. Berliner Morgenpost 8.6.2001 Kinder dürfen umsonst in den Zoo http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story429302.html Berlin. Die Allianz-Zweigniederlassung Berlin lädt alle Kinder bis zu 15 Jahren zwischen 9 und 18 Uhr zu einem kostenlosen Zoobummel ein. Thüringische Landeszeitung 8.6.2001 Reineckes halten Einzug http://www.tlz.de/free/tlz.artikel-ueberregional.inhalt-000.html?region=National&news_id=1691481 Zwei Füchse erhalten zum Bärenparkfest am 10. Juli in Worbis ein neues Heim. Die "Reineckes" ziehen von ihrem bisherigen kleinen Käfig in ein 1000 Quadratmeter großes Gehege. Stuttgarter Zeitung 8.6.2001 HELLERS WILHELMA Über die Harlekinwachtel http://www.stuttgarter-zeitung.de/dc1/html/news-stz/20010608loka0038.shtml Nordkurier 8.6.2001 Kamele könnten Gehweg ersetzen http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/c/c.html Karikaturist Dieter Pahl beobachtet das Alltagsgeschehen in Ueckermünde schon seit Jahren mit einem wachen Blick. Angesichts des schon seit Jahren fehlenden Fußwegs zwischen dem Netto-Markt und dem Tierpark schlägt Dieter Pahl die Einrichtung eines Kamel-Shuttle-Verkehrs, speziell für Touristen, vor. Darmstädter Echo 8.6.2001 Abgeordnete machen Zukunft des Wildparks zur Parlamentssache http://www.echo-online.de/suedhessen/detail.php3?id=93941 Die Stadt Erbach wird sich mit Vorlage eines Konzepts zur Aufwertung des Wildparks Brudergrund um Fördermittel bewerben. Ostsee Zeitung 8.6.2001 PDS-Fraktion ist Patin der Polarfüchse im Zoologischen Garten http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_101928.html Rostock. Die PDS-Fraktion der Bürgerschaft übernahm jetzt eine einjährige Tierpatenschaft für die Polarfüchse im Zoo. EXPRESS 7.6.2001 Im Kölner Zoo sind die Bären los http://express.de/koeln/1756950.html Die beiden Malaienbären-Babys lernten gestern ihren Papa Chika Donau Kurier 7.6.2001 Adler über dem Altmühltal http://www.donaukurier.de/news/news.php?newsID=68922 Einen ungewöhnlichen Gast trieb der Wind ins Altmühltal. Der Weißkopfadler aus dem Wildpark Potzberg bei Kaiserslautern war bei einer Flugvorführung am Mittwoch vergangener Woche so hoch aufgestiegen, dass er in einer Wolke verschwand und die Orientierung verlor. Der mehrtägige Irrflug der Adlerdame namens "Yukon" endete am Pfingstwochenende auf Schloss Arnsberg. Nürnberger Zeitung 7.6.2001 Mutterglück bei Bongos und Takinen http://www.nz-online.de/nz/l6.htm Nürnberg: Nachwuchs im Dreierpack - Zwei Rindergemsen und eine Antilope im Tiergarten geboren ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Earning their keep 02/06/2001 http://www.smh.com.au/news/0106/02/text/review5.html Sydney - Taronga Zoo is bringing back elephant rides, last seen in 1976. On Tuesday, Taronga Zoo announced, as part of a massive package of reform, that the opportunity of swimming with seals will be introduced and that the zoo is to be divided into five precincts - Australia, Papua New Guinea, Asia, South America and Africa. When the elephants aren't on the move, they will be housed in what will be known as an Asian kampong. Displays will be ecosystems where an entire suite of animals will live together instead of being isolation wards where a lonely and bored creature spends decades being stared at by humans. "There are some people who want to have a passive experience, who want to look at one animal and then move on," Cooper says. "We would maintain that that is not reflecting thenatural experience." Rather than families ticking off lists of exotic animals while licking ice-creams and sipping soft drinks, Taronga Zoo wants people to have the opportunity to explore and discover.One planned exhibit is to allow visitors to climb up into the canopy of fig trees and another will allow viewers to get "underground" to see the inside of wombat burrows. At the heart of Taronga's new strategic vision is the following goal: "Sensitive exhibit design and an overall ambience that immerses visitors in natural habitats rich in biological diversity. The creation of multi-sensory experiences allowing visitors to see, hear, smell and touch ... and providing the impression that the animals live wild and unrestrained." More than $220 million is to be spent on the Taronga and Western Plains zoos over the next 12 years on the most comprehensive revamp ever. So vast are the proposed changes that Cooper and his board actually considered closing the doors of Taronga Zoo for two to three years while the institution was rebuilt. Once the revamp is complete, most of Taronga will be unrecognisable. Key heritage buildings and features will, however, be retained - the elephant temple, the floral clock and the entrance to the zoo. To meet this international target Taronga Zoo will continue to expand its efforts to save endangered animals around the world. A major conservation program for Asian elephants is to be funded for somewhere within their natural range. It will be on top of efforts already under way with Mongolian horses, chimpanzees and gorillas in Uganda, crested iguanas in Fiji, leopard seals in Antarctica and a range of Australian animals. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Circus Tagblatt 9.6.2001 «Manege frei!» http://www.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=533142&bereich=o&suche=16 Innerhalb von knapp zwei Wochen ist es dem Zirkus-Team des Gossauer Walter-Zoos gelungen, in die zuerst noch wenig anheimelnden Werkräume einen Hauch der berühmten Zirkusluft zu zaubern. Mit der Zirkusschule, der Vollzeit-Artistikausbildung und dem Show-Zelt sei das Angebot breit abgestützt. In den sechs vorgesehenen Trainingszeiten könnten bis zu 300 Kinder unterrichtet werden. Rheinpfalz Online 9.6.2001 Der Zirkus und sein liebes Vieh http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010609:2003399&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/fra/meldung.oft 150 Tiere 39 unterschiedlicher Tierarten machen den Zoo, mit dem der Zirkus Fliegenpilz unterwegs ist, zum "artenreichsten Zirkuszoo" Europas, wie Fliegenpilz-Pressechef Reto Hütter feststellt. Der Zirkus lege dabei großen Wert auf eine tiergerechte Haltung. Die beiden Seelöwen werden sowieso zu zweit bleiben - es sind nämlich zwei Weibchen -, während bei den Mantelpavianen in diesem Augenblick ein Paar gerne die traute Zweisamkeit genießt. Netzpress 7.6.2001 Circus Knie gastiert auf der Rosentalanlage http://www.netzpress.ch/meldung.cfm?nummer=7081 Der Schweizer National-Circus gastiert in Basel. 43 hochkarätige Artisten aus der ganzen Welt präsentieren traditionellen Zirkus mit modernen zirzensischen Elementen. Auch dieses Jahr sind hochstehende Pferde-, Elefanten- und Tiger-Nummern zu erleben. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Natur- und Artenschutz Netzeitung 12.6.2001 Ureinwohner verursachten Massensterben http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=23&item=147329 Ein Massensterben von Tieren ging mit der Entwicklung menschlicher Kultur einher. Zwei Studien in der aktuellen Ausgabe von Science klären die näheren Hintergründe. Vor 56.000 Jahren betraten die ersten Ureinwohner den Boden Australiens. 23 Großtierarten, Säugetiere, Reptilien und Vögel mit einem Körpergewicht von über 45 Kilogramm, durchstreiften die verschiedensten Landschaftszonen. Vor dem Höhepunkt der letzten Eiszeit waren alle bis auf eine dieser Tierarten ausgestorben. Elf Forscher untersuchten jetzt die fossilen Reste. 95 Prozent aller Großtierarten wurden zwischen 51.000 und 40.000 Jahren vor unserer Zeit ausgelöscht. Überall auf dem Kontinent, in den unterschiedlichsten geographischen Regionen, verschwanden die Großtiere etwa gleichzeitig.Die Forscher schließen den direkten Einfluss eines plötzlichen Klimaumschwungs aus. Bereits mehrfach ist es zu einem solchen anthropogenen Artensterben gekommen: vor 45.000 Jahren in Nordafrika, vor 12.000 Jahren in Europa, vor 4.000 Jahren in der Karibik, vor 1.000 Jahren auf Madagaskar und vor wenigen Jahrhunderten auf den Inseln der Südsee. Auch in Nordamerika lebten einst das Mammut, das Riesenfaultier, das Riesengürteltier, Pferde, Kamele und Löwen. Mehr als 33 Tiergattungen, die Hälfte der Säugetier-Großfauna und drei Viertel aller großen Pflanzenfresser, starben vor etwa 12.260 Jahren aus. John Alroy hat in einer Computersimulation 47 Szenarios durchgespielt. Wäre eine Jägerbevölkerung von nur 100 Menschen vor etwa 13.800 Jahren eingewandert, so wären nach 1.229 Jahren 32 von 41 Großtierarten ausgestorben. Alroy nimmt ein langsames Bevölkerungswachstum, geringe Jagdbemühungen zur eigenen Bedarfssicherung und ein zeitlich begrenztes, wahlloses Jagdverhalten an. Ein Massenmord an Tieren hat im indianischen Amerika nicht stattgefunden. Dennoch gingen etwa 40 Millionen Tiere im ersten Jahrtausend der indianischen Geschichte zugrunde. Der Glaube der Indianer und der australischen Aborigines an die eigene Verwandtschaft mit der Tierwelt erklären sich vielleicht aus dem unmittelbaren Erleben des Artensterbens. Schwäbische Zeitung 9.6.2001 Der Jäger mit den Pinsel-Ohren ist wieder da http://www.szon.de/lokales/schramberg/nachrichten/200106080847.html In den Wäldern bei Schenkenzell hält sich möglicherweise ein Luchs auf. Fraßspuren an gerissenen Rehen lassen für die Fachleute aus Jagd und Forst keinen Zweifel, dass es sich tatsächlich um einen Luchs handeln muss. Seit einigen Jahren gibt es im Schwarzwald immer wieder Hinweise auf Luchse - meistens sind es dann Tiere, die aus der Schweiz oder aus den Vogesen zuwandern. Zudem läuft seit längerem eine Diskussion zwischen Naturschützern, die sich für eine Wiederansiedlung einsetzen, und Jägern, die befürchten, dass der Luchs andere seltene Tiere - etwa den Auerhahn - kurz hält. Selbst die ausgedehnten Wäldern von Kaltbrunn, von wo jetzt die Spuren gemeldet werden, gelten als nicht geeignet, weil zu klein. Die Fachleute vermuten daher, dass der Kaltbrunner Luchs weiter wandern und sich nicht dort ansiedeln wird. Esslinger Zeitung 8.6.2001 Aktionen von Stadt und Naturkundemuseum Stuttgart http://www.ez-online.de/lokal/aktuelles/stuttgart/index.cfm?documentid=1026297743 Internationaler Umwelttag sowie Tag der Artenvielfalt. Das Umweltamt der Stadt Stuttgart bietet unter dem Motto "Natur in der Stadt" Informationen auf dem Schlossplatz. Das Staatliche Naturkundemuseum lädt zu mehr als zwei Dutzend Führungen durch den Rosensteinpark ein. Basler Zeitung 8.6.2001 Zwei weitere Bartgeier http://www.baz.ch/heute/index.cfm?ressort=Vermischtes&categoryID=4D2D4C4A-AAC3-4C65-AE4F6ECAB212D71B&ObjectID=506C41B7-D4BC-4707-AA79054A0D8287D8 Am Ofenpass im Schweizerischen Nationalpark sind zwei junge Bartgeier freigelassen worden. Im Engadin wurden damit innert zehn Jahren 21 Jungvögel im Rahmen der Wiederansiedlung ausgesetzt. «Roseg» schlüpfte am 23. 2. im Zoo La Garenne in Le Vaud (VD). «Felice» schlüpfte am 2. März in der Zuchtstation in Wien. Das internationale Bartgeier-Projekt läuft seit 1978. Zürich, 20 Minuten 8.6.2001 Roseg und Felice landen im Nationalpark http://www.20min.ch/news/schweiz/story/8365041 Netzeitung 8.6.2001 Hehlerware Papagei http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=23&item=146869 Trotz des WA könnte das illegale Geschäft mit wilden Papageien ein ebenso großes Problem wie die Zerstörung ihres Lebensraums sein, schreibt das britische Wissenschaftsmagazin New Scientist in seiner neuesten Ausgabe. Der illegale Markt blüht im Schatten des erlaubten Handels, stellte Catherine Toft von der Universität von Kalifornien fest. Zusammen mit Timothy Wright von der Universität von Maryland hat Toft 23 Papageien-Studien aus den vergangenen zwanzig Jahren ausgewertet. Danach ist etwa ein Drittel der in diesen Studien beobachteten 4200 süd- und mittelamerikanischen Papageiennester von Wilderern zerstört worden. Vier Arten büßten durch die Wildräuber sogar mehr als siebzig Prozent ihrer Nester ein. Von 1991 bis 1996 wurden 1,2 Millionen Papageien aus Süd- und Mittelamerika legal gehandelt. Frankfurter Rundschau 7.6.2001 Litauerinnen mit Papageien und Schildkröten ertappt http://www.fr-aktuell.de/fr/104/t104004.htm Polnische Grenzbeamte haben auf dem Warschauer Flughafen zwei Litauerinnen festgenommen, die in ihren Koffern 649 Schildkröten und acht Papageien aus Syrien transportierten. Die Grenzbeamten fütterten die Tiere und brachten sie dann in den Warschauer Zoo. World - Associated Press - Jun 8 Indochina Primates Face Extinction http://dailynews.yahoo.com/h/ap/20010603/wl/exp_primates_in_peril_1.html Four of the 25 primates listed by Conservation International as possibly facing extirpation are found in Vietnam. Only some 100 individuals on a single island remain of the Cat Ba Island golden-headed langur while less than 200 Tonkin snub-nosed monkeys, hunted for the medicine trade, hang on in two areas of Vietnam, Momberg says. Almost as vulnerable are Delacour's langur and the gray-shanked douc langur. The Hainan gibbon, perhaps the world's most endangered primate, lives in a few scattered places in Vietnam and on the Chinese island of Hainan. A tiny gene pool - less than 50 individuals - survives. June 11, 2001 (ENS) UGANDA REOPENS WAR TORN RWENZORI NATIONAL PARK The government of Uganda has announced that Rwenzori Mountains National Park will reopen on July 2. http://ens-news.com/ens/jun2001/2001L-06-11-02.html June 7, 2001 (ENS) RAT REMOVERS PLACE TONS OF POISON TO PROTECT RARE BIRDS New Zealand - Campbell Island is the focus of one of the world's most ambitious attempts at rat eradication for wildlife protection http://ens-news.com/ens/jun2001/2001L-06-07-01.html Hundreds of Asian birds face extinction study - INDIA http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm?newsid=11144 Poachers rule Zambia's biggest wildlife park http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm?newsid=11094 Four elephants electrocuted in southern India http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm?newsid=11136 Cameroon cracks down on unruly logging companies http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm?newsid=11128 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ www.zoolex.org in June 2001 Monika Fiby <monika@fiby.at> NEUE GEHEGEPRÄSENTATION IN ZOOLEX: Das Südamerika-Haus im Zoo Rostock wurde im historischen Teil des Zoos rund um eine alte Birke erbaut. Seit 1998 werden hier südamerikanische Affen, Aras und Nasenbären gehalten. Einfach besichtigen unter http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=240 UNTERSTÜTZUNG VON DER WAZA Die World Association of Zoos and Aquariums anerkennt die Leistungen, die ZooLex für Zoos erbringt und wird - als Dachorganisation - ZooLex unterstützen. Wir sind stolz auf den Unterstützungsbrief: http://www.zoolex.org/testimonial.html NEU IN THE GALLERY Jetzt kann man durch die Bilder der ZooLex Gehegepräsentationen blättern, ohne zum Text zurückzukehren: Wenn man auf ein Bild klickt, öffnet es sich. Auf beiden Seiten des Bildes sind dann Pfeile zu sehen. Der Pfeil hinunter führt zum nächsten Bild in der Serie, der Pfeil hinauf zum vorhergehenden. Am Ende der Bilderserie zeigt ein Pfeil nach rechts. Dieser führt zum Text zurück. Wir danken Hans Fiby für diese Ergänzung, die das Ansehen von Gehegepräsentationen vereinfacht und beschleunigt. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ PRESSEMITTEILUNGEN Leipzig, 11.6.01 (per Fax - gekürzt) Interessante Jungtiere im Zoo - Hier sollte der Besucher vorbeischauen Zwergseidenäffchen, Eulenkopfmeerkatze, 2 Schneeziegen, 2 Moschustiere, 2 Waldbisons, Yak, Trampeltier Vogelpflegestation Gut Düendorf 11.6.01 SCHLANGENALARM IN HANNOVER Die Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Hannover- trauten Ihren Augen nicht. Vor Ihnen schlängelte sich eine schwarze Schlange durch den Hausflur. Das 1,50 m lange Kriechtier zeigte keine Scheu, wollte aber wohl der ganzen Aufregung um sich herum entwischen und suchte sich ein Versteck. Kurz entschlossen etwas unvorsichtig vielleicht, ergriff ein Hausbewohner das Tier und verstaute es in einen Sack. Soweit so gut - nur wohin mit einer gefundenen Schlange? Ablehnende Antwort beim Fundbüro- ebenso im Zoo. Hier hat man wenig Möglichkeiten gefundene Exoten unterzubringen. Aber eine Telefonnummer hatte der Zoo von Tierschützern aus Wunstorf. In Wunstorf betreibt die "Vogelpflegestation Gut Düendorf e.V." eine Wildtierpflegestation. Hier werden verunfallte, verwaiste und beschlagnahmte Wildtiere versorgt. Ein Anruf bei den Mitarbeitern der Station ergab, das es sich nicht um eine Kreuzotter oder aber eine heimische Ringelnatter handelt. "VORSICHT" wurde geboten. "Zu viele Laien halten sich Giftschlangen": beteuert Stationsleiter Christian Erdmann. Immer wieder entweichen solche Tiere aus nicht gesicherten Anlagen. Die Tierpfleger aus Wunstorf holten die Schlange zu sich, um eine weitere Gefährdung der Hausbewohner auszuschließen. Jetzt wird nach dem rechtmäßigen Besitzer gesucht. " Häufig entledigen sich Menschen von zu groß gewordenen oder zu pflegeintensiven Tieren einfach indem Sie sie freilassen. Egal ob das Tier diese Freiheit überlebt. Die Klimatischen Bedingungen sind hier in Deutschland eben ganz anders als in den Tropen" : erläutert Erdmann. Stationsleiter Christian Erdmann WGA - Westfälische Gesellschaft für Artenschutz; 8.6.2001 Sehr geehrte Damen und Herren, 1997 wurde die "Westfälische Gesellschaft für Artenschutz e.V." gegründet, die insbesondere die Naturschutzprojekte des Allwetterzoo fördert. Mit ehrenamtlichem und finanziellem Engagement wird von Münster aus primär die Naturschutzarbeit in Vietnam unterstützt, in deren Mittelpunkt die Rettung hochbedrohter Primaten steht. Im Norden dieses Landes existiert eine auf der Welt einzigartige Vielfalt an Tieren und Pflanzen, die jedoch von der systematischen Ausrottung bedroht ist. Bei der gestrigen Jahreshauptversammlung im Zoorestaurant wurde der neue Vorstand gewählt. Ihm gehören an als 1. Vorsitzender Dr. Kai Perret, 2. Vorsitzender H. Jörg Adler, Schatzmeisterin Christel Ziegler und Schriftführerin Dr. Martina Raffel. Der bisherige 1. Vorsitzende Jens Pferdekamp, auf dessen Initiative hin die WGA gegründet worden ist, kandidierte aus beruflichen Gründen nicht mehr. Unter seinem Vorsitz entwickelte sich die WGA zu einer hoch effizient arbeitenden Naturschutzorganisation, die nationale und internationale Anerkennung genießt. Die anwesenden Mitglieder dankten Jens Pferdekamp ausdrücklich für sein überdurchschnittliches Engagement zum Wohle der Tierwelt. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Kai Perret Zoo Zürich, 7.6.01 AISHU feiert seinen ersten Geburtstag Am Sonntag, dem 10. Juni 2001 ist es soweit, AISHU feiert seinen ersten Geburtstag. AISHU ist kräftig, munter und sehr verspielt. Im Laufe des vergangenen Jahres hat er sich zum Liebling der Zürcher Zoobesucher entwickelt und ist für den Besucherrekord des Zoo Zürich im vergangenen Jahr verantwortlich. Um 03.00 Uhr, vor genau einem Jahr, war es soweit. Das Warten unzähliger Elefantenfans auf der ganzen Welt war zu Ende. Per Email oder SMS wurde die Nachricht verschickt, dass die Geburt bei Mutter CEYLA-HIMALI unmittelbar bevorstand. Um 05.34 Uhr war er dann da, der kleine Elefantenjunge. Unzählige haben die Geburt im Internet mitverfolgt und unzählige haben AISHU seither besucht. Der junge Elefant ist der fünfte Asiatische Elefant, der im Zoo Zürich geboren wurde. Der Sonntag soll für AISHU und die Kinder ein besonderer Tag werden. Paten von AISHU sind die MIGROS-Kunden und Kundinnen, die mithelfen, den Geburtstag zu feiern. Zum Anlass verkauft MIGROS in ihren Filialen spezielle Elefantenbrötchen. Mit dem Kauf ist ein Gratis-Kinder-Eintritt im Zoo verbunden. Ab 13.30 Uhr werden im Märlizelt, welches sich im Zentrum des Zoos befindet, Elefantengeschichten erzählt und ein Zauberer unterhält die kleinen Gäste. Das Freiwilligenteam des Zoos steht bei der Elefantenanlage mit verschiedenen Attraktionen bereit. Für AISHU ist ein spezielles Gemüsegeburtstagsmenu zusammengestellt, das er über den Tag verteilt erhält. In der Wildnis ist der Asiatische Elefant gefährdet. Ihr Lebensraum wird jährlich kleiner und Experten schätzen ihre Gesamtzahl auf heute noch rund 35'000 Tiere. Durch die fortschreitende Vernichtung des Lebensraumes werden die verschiedenen Populationen immer mehr voneinander getrennt und dadurch steigt die Gefahr von Inzucht. Die Wilderei auf stosszahntragende Bullen hat im letzten Jahr zugenommen. Zudem werden Arbeitselefanten in der Forstwirtschaft vermehrt durch Maschinen ersetzt. Damit verbunden ist ein sinkendes Interesse für die Elefanten in den Ursprungsländern. Wir wollen mit AISHU auch auf diese Probleme der wilden Elefanten aufmerksam machen. Earthlink, 07.06.2001 Vom Nutzen der Wildnis - 7. Weltkongress über Wildnis befasst sich mit dem Nutzen der Wildnis für den Menschen Als Reaktion auf die größer werdenden Gefahren die unsere Wildnis und damit ein wichtiges Standbein des Ökosystems bedrohen, widmet sich der 7. World Wilderness Congress (WWC) vom 2 - 8 November in Port Elizabeth/ Südafrika dem Thema "Die Gemeinschaft von Wildnis und Mensch: Der Geist des 21. Jahrhunderts". Zum erstenmal mal wird in diesem Rahmen ein zweitägiger "Wildnis-Gipfel" abgehalten, dessen Hauptthema das rapide Veschwinden der Wildnis sein wird. Ein ganzer Tag gilt dann dem lokalen Umweltschutz und den kulturellen Highlights des Ostkaps. Ein täglich abwechslungsreiches Kulturprogramm mit dem internationalen Umwelt-Film-Festival, der preisgekrönten AGFA Photoaustellung über die Tierwelt und Unterhaltung durch einheimische Musiker und Künstler runden den Kongress ab. Weitere Informationen zum Kongress und zur Anmeldung unter http://www.worldwilderness.org Freitag, 8. Juni 2001: Naturschutzbund NABU NABU-Umweltkalender: DIENSTAG, 19. JUNI 2001 Köln. Pk zu 25 Jahre Washingtoner Atenschutzübereinkommen in Deutschland mit u.a. NABU Präsident Flasbarth u. Zoo-Direktor Prof. Nogge. Ort: Zoo. Auskunft: 0228-4036-141 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Zoo und Artenschutz im Fernsehen Do., 14.06.2001, 20:15-21:00 ARD, Zuflucht Wildnis, Abschied vom Dschungelbuch - Die letzten Tiger Indiens, Film von Eberhard Meyer NEU Fr., 15.06.2001, 13:30-14:00 MDR, Zoo & Co, Der afrikanische Wolf - Äthiopien Wh - TIPP Fr., 15.06.2001, 20:15-21:00 HR, TIER und TALK: Wisente und Wollschweine - die Faszination alter Haustierrassen Fr., 15.06.2001, 03:00-03:50 TM3, Reisetraum - Teneriffa: LoroParque Wh. Sa., 16.06.2001, 18:30-19:00 3sat, Europäische Wildvögel, Österreich 1991, Moderation: Helmut Pechlaner Mo., 18.06.2001, 19:00-19:45 ARTE, Mission Arche Noah Mi., 20.06.2001, 17:15-18:00 HR, Der geheimnisvolle Kakapo, Eulenpapageien in Neuseeland Di., 19.06.2001, 22:15-22:45 N3, Prisma, Der Zoo - Letzte Chance für wilde Tiere? NEU Mi., 20.06.01, 20:15 WDR: Hart aber fair - das Reizthema: Thema Artenschutz / Zoos; zu Gast: H. Jörg Adler demnächst unter:http://www.wdr.de/online/hartaberfairTIPP! Do., 21.06.2001, 17:30-18:00 HR, Welt der Tiere: Daphne Sheldrick - die Mutter der Elefanten Fr., 22.06.2001, 13:30-14:00 SWR, Zoo & Co: Wenn Kängurus die Wand hochgehen Wh Fr., 22.06.2001, 13:30-14:00 MDR, Zoo & Co, Oryx - Wie ein Märchen aus dem Orient Wh ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Ausstellungen BASEL - Naturhistorisches Museum: ARTEN SUCHEN UND ENTDECKEN 1.6. bis 19.8.2001 http://www.unibas.ch/museum/nmb/index.htm DORNBIRN - Vorarlberger Naturschau (Naturhistorisches Museum): JUWELEN AUF SECHS BEINEN - Die Wunderwelt der Käfer 9.6. bis 3.9.2001 http://www.naturschau.at/ LÜNEBURG - Ostpreußisches Landesmuseum: HEINZ SIELMANN - Ein Leben für die Natur 9.6. bis 21.10.2001 http://ostpreuss.landesmuseum.luene-info.de/ Zoologisches Museum der Universität Zürich: EL MAMIFERO MISTERIOSO - Das ausgestorbene Riesenfaultier Südamerikas und seine Verwandten. bis 29.7.2001 http://www.unizh.ch/zoolmus/ Tiergarten Nürnberg GORILLAS IM KOCHTOPF - Die Ausrottung afrikanischer Wildtiere durch den Bushmeat-Handel bis 9.9.2001 http://www.tiergarten.nuernberg.de/ Museum Mensch und Natur München MAHALE - Begegnung mit Schimpansen 18.5. bis 16.9.2001 http://www.musmn.de/ LUZERN Naturmuseum: HiTechNatur: WACHSEN UND BAUEN bis 28.10.2001 http://www.naturmuseum.ch/ http://www.hitechnatur.ch ########################################### Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Zum Zeitpunkt der Recherche waren alle Links zu den Zeitungen gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach wenigen Stunden in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen übernehmen wir die Meldungen nicht vollständig. In Einzelfällen können wir den Text aber per E-Mail versenden. Wir geben uns Mühe, die Artikel bei der Zusammenfassung inhaltlich möglichst wenig zu verändern. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. Für englische, weltweite Meldungen empfehlen wir ZooNewsDigest von Peter Dickinson. 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