Zoo-AG Presseschau Nr. 58 vom 3. Mai 2001


Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse

Willkommen zur Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld

zusammengestellt von Dirk Petzold und Martina Raffel,mailto:redaktion@zoo-information.de

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Liebe Leser der Zoopresseschau,

eine ruhige Woche - kein MKS seit Wochen, keine Skandale, keine großen Anlageneröffnungen oder spektakuläre Geburten. Einfach nur gutes Zoowetter. Es kommt mir durchaus gelegen, wenn sich die Zeit am Computer dadurch in Grenzen hält - zumal Martina Raffel diese und nächste Woche die Artenschutz-Projekte der ZGAP und des Zoo Münster in Vietnam besucht und sich daher nicht der Presseschau widmen kann.
Dirk Petzold

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Schaffhauser Nachrichten 3.5.2001
Kampf gegen «Gorillas im Kochtopf»
http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=33943
In Deutschland beteiligen sich 25 Zoos, in der Schweiz Basel und Zürich, wie ihre Direktoren, Peter Studer und Alex Rübel, erklärten. Seit Mittwoch in Zürich und ab Montag in Basel werden die Besucher der Affenhäuser mit einer Ausstellung, einem Infotisch und Faltblättern auf die Problematik aufmerksam gemacht.
Zudem wird Geld gesammelt und liegen Unterschriftenbögen auf. Mit dem Geld sollen drei bis vier Projekte im Kongobecken unterstützt werden, mit denen bedrohte Tiere gerettet werden sollen. Die Petition an die EU richtet sich unter anderem gegen ein von der Union finanziertes Strassenbauprojekt im 5260 Quadratkilometer grossen Reservat «Dja».
Basler Zeitung 3.5.2001
Weshalb Gorillas im Kochtopf landen
http://www.baz.ch/heute/index.cfm?ressort=Vermischtes&categoryID=4D2D4C4A-AAC3-4C65-AE4F6ECAB212D71B&ObjectID=0D11534D-E699-4AC1-A29F70F3F23CA8C4
Jetzt werden auch in Zoos Probleme angesprochen und Zusammenhänge hergestellt, die man bislang lieber nicht thematisierte. Denn Schweizer Zoos und Tierparks wollen sich seit 1998 als «Naturschutzzentren» verstanden wissen. Darum hat man sich der Welt-Zoo-Naturschutzstrategie verschrieben, welche die zur Schau gestellten Tierarten direkt mit ihren angestammten Lebensräumen verbindet.

Zürich, 20 Minuten 3.5.2001
Aktion «Gorillas im Kochtopf»
http://www.20min.ch/news/basel/story/7781699
Liechtensteiner Volksblatt 3.5.2001
Kampagne der Zoos Zürich und Basel zum Schutz der Tiere im Regenwald
http://www2.lol.li/Volksblatt/livool-4/Letzte_Seite-0.html
Der Landbote (Schweiz) 3.5.2001
KAMPAGNE DER ZOOS ZÜRICH UND BASEL
http://www.winti-guide.ch/index.php?rubrik=zuerich&action=details&id=17303

Netzpress 2.5.2001
Kampf gegen "Gorillas im Kochtopf"
http://www.netzpress.ch/meldung.cfm?nummer=6616

Hamburger Abendblatt 3.5.2001
Hagenbeck: Tierpark als Arche Noah
http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/lokales/html/030501/1203HAGE10.HTM
Umweltsenator Alexander Porschke eröffnete gestern die Ausstellung "Hagenbeck - für Natur- und Artenschutz" im Tierpark Hagenbeck. "Wir alle sind als Mitglieder der Menschheit für das Artensterben verantwortlich", sagt Dr. Claus Hagenbeck. "Wir brauchen die Zoos als Rettungsboote, die den Bestand der Tiere in der Zwischenzeit sichern." Hagenbeck gehe hier mit besonders gutem Beispiel voran. An 28 europäischen und weltweiten Zuchtprogrammen wirkt der Tierpark mit.

Hamburger Abendblatt 30.4.2001
Zwölf-Millionen-Projekt - die Visionen von Tropariumsleiter Richter
Amazonas in Stellingen: Hagenbecks Wasserwelt
http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/lokales/html/300401/HAGENBEC0.HTM
Uwe Richter ist der 58-Jährige Leiter des Tropariums in Hagenbecks Tierpark. Als sein Vorgesetzter 1969 den Tierpark verließ, fragte ihn der damalige Zoochef Carl-Heinrich Hagenbeck, ob er das Troparium leiten wolle. "Schlimmer kann es nicht werden", dachte sich der 27-Jährige. "Schon 1970 züchteten wir das erste Krokodil nach. Neben dem Aquazoo in Düsseldorf waren wir außerdem die Ersten, die sich an einen Riffaufbau wagten - mit lebenden Korallen! Die meisten Aquarien haben tote Korallen als Dekoration."
Tierparkchef Joachim F. Weinlig-Hagenbeck: "Zu den Umbauplänen der nächsten Zeit gehört,dass der Tierpark ein neues, größeres Troparium baut, wo früher das Delfinarium stand."
Während die Stadt in der HafenCity ein riesiges, reines Aquarium für 100 Millionen Mark plant, soll neben dem zukünftigen neuen Haupteingang des Tierparks ein kombiniertes Gebäude mit Troparium, Zooschule, Ausstellungs- und Veranstaltungsräumen und Restaurant entstehen. "Ich fliege in einer Woche in die Vereinigten Staaten, um mit Investoren über das Zwölf-Millionen-Projekt zu verhandeln", so Weinlig-Hagenbeck. "Die Partner für das Aquarium in der HafenCity und für unsere neue Wasserwelt sind die gleichen"
Exklusiv für das Hamburger Abendblatt hat Uwe Richter seine Ideen, Wünsche und Fantasien für das neue Troparium gesammelt und skizziert:
• Das runde "Naturhaus Troparium" hat drei Ebenen: Das Dach ist aus durchsichtigem Plexiglas und zur Mitte hin geneigt. Tageslicht durchflutet das Erdgeschoss. Regenwasser läuft durch die Neigung des Daches in einen zentralen, künstlichen Vulkankegel und kann für die Bewässerung der Pflanzen genutzt werden.
• Vom Eingang kommt man an einem Wasserfall vorbei, hinter dem ein großer Teich mit Krokodilen liegt.
• Durch eine Nebelwand betritt man die "Troparium-Welt"
• Ein Mangrovenwald, eine Asienlandschaft und eine Südamerika-Anlage sind die Schwerpunkte im Erdgeschoss.
• Makrelenschwärme und Schwimmkrabben, Süßwasserbecken und kleinere Becken werden im ersten Untergeschoss gezeigt.
• Im zweiten Untergeschoss findet ein 24 Meter langes und zwei Meter hohes Riffaquarium Platz.
• Vor dem riesigen Haifischbecken mit Bartspitzen- und Sandtigerhaien erhebt sich ein Amphietheater
Von CLAUDIA SEWIG

Neue Presse 26.4.2001
Affe Sumbo - Hoffnung für Drill-Harem
http://np1.niedersachsen.com/NP/LOKA/story40310.html
Der neue Hoffnungsträger aus dem Zoo von Rabat (Marokko) ist ein Prachtexemplar von Drill: Mit 13 Jahren auf dem Höhepunkt seiner Kraft, mit einem Gesicht wie aus Ebenholz.
Nach acht Wochen Quarantäne zeigt sich Sumbo im Tropenhaus selbstbewusst und zutraulich. Sumbo soll Nachfolger des vor drei Jahren gestorbenen Viktor (Stammvater der meisten Zoo-Zuchten der Welt) werden. "Wir lassen uns Zeit mit der Eingewöhnung", sagt Zoo-Tierarzt Dr. Andreas Knieriem (33). Er hat fast zwei Jahre nach einem geeigneten Drill-Mann gesucht.
Weltweit leben nur 65 Tiere in Zoos, dazu kommen rund 60 Tiere auf der Drill-Ranch in Calabar (Nigeria). Dort kämpfen die Forscher Liza Gadsby und Peter Jenkins um das Überleben der Drills. In Nigeria, Kamerun und auf der Insel Bioko gibt es in freier Wildbahn nur noch rund 3500 dieser hoch entwickelten Primaten.
Unter der Obhut von Tierpfleger Roland Wolf (48) ist Hannovers Drill-Zucht Vorbild und Initialzündung für Erhaltungs-Zuchten in Atlanta, Barcelona, Stuttgart oder Wuppertal geworden, Wolf, Initiator der Aktion "Rettet den Drill", hoffnungsfroh: "Sumbos Verhalten bestimmt das Tempo der Zusammenführung. Und er benimmt sich bisher prächtig."

Tirol Online 26.4.2001
Schönbrunner Tiergartendirektor Pechlaner "froh und stolz"
Wiener Elefantenbaby absolviert ersten Medienauftritt
http://www.tirol.com/online/chronik/austria/article_122898.html
Wien - Gerade einen Tag ist "Abu" alt, und schon hat das neu geborene Elefantenbaby seinen ersten Medienauftritt absolviert. Der 80 Kilo schwere Sohn der 16 Jahre alten Elefantendame Sabi nahm den Journalisten-Andrang und das Blitzlichtgewitter im Stil eines echten Medienstars hin.
Aufgekratzt wie ein frisch gebackener Vater gab sich dagegen Tiergarten-Direktor Helmut Pechlaner. Nur der echte Vater war nicht anwesend. Abu ist der erste künstlich gezeugte Elefant Europas. Samenspender Tembo wohnt im Zoo von Colchester.
Bei der Geburt Mittwoch früh ist alles sehr schnell gegangen. Menschliche Hilfe war nicht notwendig. Noch während Tierpfleger Simon Stöger die Tierärzte alarmierte, war schon alles vorbei. Pechlaner: "Das war fast wie bei einem Pferd. Man wartet stundenlang, und wenn man dann Pinkeln geht, ist das Fohlen schon da."
Dass Abu bei der Geburt nur 80 statt der erwarteten 100 Kilo gewogen hat, ist für Pechlaner ein Glücksfall. Das relativ geringe Gewicht und auch der frühe Zeitpunkt - rund zwei Wochen vor dem errechneten Termin - habe Sabi ihre erste Geburt stark erleichtert. Bereits zwei Stunden nach der Geburt hat der kleine Elefant erstmals einen Schluck Muttermilch genommen.
Pechlaner betonte, dass Wien mit der erfolreichen künstlichen Befruchtung zum Vorbild geworden sei. In Colchester und Erfurt habe das Wiener Modell - die Elefantenkuh wird dabei mit Karotten und Streicheleinheiten "bestochen" - bereits Nachahmer gefunden.

Zürich, 20 Minuten 27.4.2001
Stosszähne weg!
http://www.20min.ch/news/vermischtes/story/3149194
Ein Team britischer Tierzahnärzte hat dem ersten von insgesamt zehn zahnkranken Walrössern im Moskauer Zoo beide Stosszähne entfernt. Insgesamt rechnete das britische Team bei dem Grossauftrag mit 20 zu entfernenden Stosszähnen mit fünf bis sechs Tagen Arbeit.

Hamburger Abendblatt 27.4.2001
Zehn Walrosse im Moskauer Zoo operiert
http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/allgemeines/html/270401/302704UL18.HTM
Grund: Sie haben sich die Hauer am Betongrund des Beckens so sehr angespitzt, dass sie zur tödlichen Gefahr geworden sind.

Dolomiten 27.4.2001
Britische Tierzahnärzte haben dem ersten Walross beide Stoßzähne entfernt
http://www.athesia.it/dolomiten/2001/04/27/c2704a09f.html

Weser Kurier 27.4.2001
Neues Tropenhaus macht den Anfang / Neuer Tierpark-Chef hat viele Ideen für die Modernisierung
Baby-Zoo in der Wingst wird erwachsen
http://www.weser-kurier.de/niedersachsen/fs_wk_niedersachsen.html?id=77185
Bremer Nachrichten 27.4.2001
http://www.bremer-nachrichten.de/niedersachsen/fs_bn_niedersachsen.html?id=77185
Wingst. Der Tigerpython muss der Umbau ihres Terrariums zum Regenwaldgehege so gut gefallen haben, dass sie zum ersten Mal zehn Eier gelegt hat. Die Umgestaltung des Tropenhauses soll ein Anfang sein bei der Entwicklung vom Baby-Zoo zum konkurrenzfähigen Gehege.
So schwebt es jedenfalls Rüdiger Wandrey vor, der seit Monatsbeginn neuer Leiter von Zoo und Fremdenverkehrsbetrieb ist Für Wandrey, der den Baby-Zoo immer als sein „zweites Kind“ betrachtete, geht mit der neuen Aufgabe ein Wunsch in Erfüllung.
Mehr als 20 Jahre lang führte er die Regie im Bremerhavener Zoo am Meer. Als die so genannten Tiergrotten privatisiert wurde, hatte Wandrey andere Vorstellungen. „Meine Ideen tendieren mehr Richtung Wingst“. Sein Gutachten zur Umstellung von der Tieraufzucht-Station zum Domizil für Tierfamilien kam gut an. „Wir haben die Natur als Pfund, und mit dem müssen wir wuchern“. Sein Traum: Eines Tages ein Großgehege für Wölfe und Bären in der Wingst zu errichten.

Der Standard, 2.5.2001
Safaripark Gänserndorf als Auffangstation für "edle Wilde"
Sascha, ein Zirkustiger im Tierpark-Ruhestand
http://DerStandard.at/Textversion/20010503/76.htm
Gänserndorf - Safaripark-Geschäftsführer Georg Scheifinger erzählt von der Zeit "vor seiner Zeit": Als in Gänserndorf "noch Tarzan- und Daktari-Illusionen bedient wurden", hätten regelmäßig Landrover durchs Tigerrevier patrouillieren müssen. Vier Tiger zusammen in einem einzigen Stück Wald. Erzwungen, weil von den Besuchern erwünscht, sei diese Raubtiergemeinschaft gewesen. Tiger seien Einzelgänger, je einer allein pro Revier.
Sascha schützt das Gitter vor dem Rest der Welt. Der 20-jährige indische Tiger hat, so Scheifinger, "draußen schon mehr als genug Stress aushalten müssen". Ein Zirkustier, scheinbar dressiert und - nachdem er während eines Auftritts auf einen Menschen losging - elf Jahre lang im Käfig gehalten. Bis ihn ein privater Geschäftsmann um 110.000 Schilling dem Zirkus Safari abkaufte.
Ein Raubtier, das das doch - wie alle "edlen Wilden" - in Gefangenschaft nichts zu suchen hat. Diese Erkenntnis spreche sich mittlerweile auch in immer mehr Zirkussen herum, weiß Tierpfleger Laszlo Török, der in Gänserndorf die "freigekauften" Elefanten Momo, Lagrande und Sita betreut.
In Auffangstationen wie - seit 1999 - auch dem Gänserndorfer Safaripark stelle sich dann heraus, wie tief die Verhaltensstörungen der Exmanegenstars gingen: "Sita hatte jahrelang keinen anderen Elefanten gesehen."
Deshalb gelte es, gleichermaßen sichere und naturnahe Gehege zu errichten. "Ein Tiger braucht einen Badeteich und eine Höhle mit beheizbarem Boden", zählt Scheifinger auf. 2,4 Millionen Schilling etwa, schätzt er, werde die Renovierung von Saschas neuer Residenz kosten - man hofft auf Spenden.

Volksstimme Magdeburg 2.5.2001
Staßfurter Tierpark: Äffchen und Ponys zum Anfassen
http://www.volksstimme.de/stassfurt/show_fullarticle.asp?AID=59889&Region=Stassfurt&Template=FullArticle_lang&Column=
Nach mehrmaliger Verschiebung wurde am Sonntag das vierte Streichelgehege übergeben. In dem begehbaren Gehege sind Totenkopfäffchen und Ponys unmittelbar zu erleben. Das langfristige Konzept dafür stamme von ihm, ließ Bürgermeister Martin Kriesel verlauten. Auch die Vorsitzende des Fördervereins sowie Tierparkleiter Hans-Joachim Fricke bestätigten, dass dieses Konzept einmalig in der Region sei: Weg von gefährlichen Raubtieren und hin zu engem Kontakt zwischen Tier und Mensch.
Ein neues Bären-Gehege würde eine Million Mark gekostet haben. Durch die Vermittlung des Fördervereins seien die Tiere jetzt im Tierpark Bielefeld untergebracht. Dort genössen sie ein lebenslanges Bleiberecht in weitläufigem Freigehege.
Das Team des Staßfurter Tiergartens hat den Abriss der alten Bärenanlage in Eigenregie durchgeführt. Dort wird eine Nutria-Anlage für ca. 200000 Mark entstehen. Auch ein neues Streichelgehege, besetzt mit Kaninchen, ist in Arbeit. Hans-Joachim Fricke sprach auch den Wunsch aus, das 50-jährige Bestehen des Tierparks 2004 in der heutigen Anlage begehen zu können.

Lübecker Nachrichten 30.4.2001
Tierpark: Saxe zwingt Senatorin zum Handeln
http://www.ln-online.de/Nachrichten/Lokales/luebeck_299631.htm
Für die Tiere im Lübecker Zoo, der beim Stern-Test auf dem letzten Platz landete, sollen endlich bessere Zeiten anbrechen. Anweisung von Bürgermeister Saxe: Die Tierpark-Betreiber, Waltraud und Günter Lehmensiek, bekommen endlich den bereits vor vier Wochen angekündigten "Auflagenbescheid".
Es enthält eine Reihe von Maßnahmen, die bei der Haltung der Tiere in Israelsdorf umgesetzt werden müssen. Danach sollen die Schimpansen beispielsweise mehr Platz und wie auch der Bär ein Beschäftigungsprogramm bekommen. Die Betreiber haben bis zu einem halben Jahr Zeit. Senatorin Hoffmann hatte bereits angekündigt, den Tierpark "abzuwickeln", wenn die Gehege nicht entsprechend hergerichtet würden.
Unklar ist indes, ob das zuvor erarbeitete Konzept eines Tier- und Erholungsparks Lübeck doch noch umgesetzt werden kann.

Grafschafter Nachrichten 30.4.2001
Neuer Tierpark-Eingang seit gestern geöffnet
http://www2.nordwest.net/partnerzeitungen/gn_lokalnews_index1gn_20010430_tierpark.asp
Es geht voran mit der Erweiterung des Nordhorner Tierparks. Seit gestern ist das neue Eingangshaus für Besucher in Betrieb. Es beherbergt auch einen kleinen Kiosk und einen Zoo-Shop, die offizielle Feier für die Öffentlichkeit ist erst am Muttertag. Besucher können jetzt direkt auf den neuen Parkplatz fahren. Auf dem alten Parkplatz entsteht der „Vechtehof“.
Hier sollen bald Haustierrassen angesiedelt werden.Tierpark-Geschäftsführer Thomas Berling betonte gestern, dass noch so einige Umgestaltungsarbeiten zu leisten sind. So dient das Erweiterungsgelände bald auch als befristetes Ausweichquartier für die Bewohner einiger Gehege.  

Hamburger Abendblatt 27.4.2001
Hagenbeck: Eine Giraffe zur Begrüßung
http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/lokales/html/270401/1927HAGE5.HTM
Ihr roter Umhang flatterte im Wind und bedeckte nur das Nötigste. Schließlich wurde er ihr völlig heruntergerissen. Im stürmischen Hamburger Wetter wurde gestern Mittag Hagenbecks neues Wahrzeichen, eine acht Meter hohe Bronze-Giraffe, feierlich enthüllt.
"Wir haben uns nicht noch einmal für unser 'Haustier', den Elefanten, entschieden. Das alte Elefantentor ist einfach nicht zu toppen", begründete Tierpark-Chef Joachim F. Weinlig-Hagenbeck die Wahl. "Mit dieser Plastik rücken wir wieder an die Straße und damit an die Menschen heran. Und setzen ein erstes Zeichen für die kommenden Neuerungen im Park, wie dem neuen Eingang, dem nepalesischen Pavillon und dem neuen Aquarium."
Eine Anstecknadel in Form der neuen Statue wird ab sofort für zehn Mark im Tierpark verkauft. Sie soll den noch fehlenden Betrag des 500 000 Mark teuren Objektes zu decken. Von Claudia Sewig

Neue Presse 26.4.20012
Neues Einlass-System im Zoo
http://np1.niedersachsen.com/NP/LOKA/story40345.html
Fingerabdruck soll Jahreskartenbesitzern den Eintritt in den Zoo Hannover öffnen. "Tipp & Go" - unter diesem Begriff in neudeutschem Werbekauderwelsch wird auf dem Entwurf eines Faltblatts "das neue, schnelle Zugangssystem für ZooCard-Inhaber" erläutert: "An der Kasse werden Punkte Ihres Fingerabdrucks gespeichert. Ihre Daten werden auf die neue Karte ausgedruckt. Stecken Sie Ihre ZooCard wie gewohnt in das Lesegerät  und berühren Sie den Sensor am Drehkreuz - und der Zoo öffnet sich automatisch."
Für Zoo-Chef Klaus-Michael Machens ist der Plan "eine Pioniertat". Denn bisher ist ein solches computergestütztes "Biometrik"-System bundesweit noch nie in einer großen öffentlichen Freizeit-Einrichtung installiert. Für ihn besteht Handlungsbedarf. Denn wegen des großen Erfolgs der preiswerten Jahreskarten (Familien 205 Mark) ist die Nachfrage explodiert: Von 5700 im Jahr 1994 auf 67.614.
Im Faltblatt-Entwurf für "Tipp & Go" wird auf freundliche Zoo-Art erklärt: "Auch Zebras erkennen ihre Freunde am Muster."

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Berliner Morgenpost 2.5.2001
Zirkus-Elefant bleibt im Zoo
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/aus_aller_welt/story417825.html
Die Elefantendame Dunja darf vorerst im Zoo Hannover bleiben und muss nicht zurück zu einem Wanderzirkus. Dies entschied das Lüneburger Oberverwaltungsgericht. Das ehemalige Zirkustier darf bis zur endgültigen Klärung des Falles in der Landeshauptstadt bleiben

Mitteldeutsche Zeitung 2.5.2001
Vari-Affen auf die Namen Jo und Fara getauft
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=mz_web/pages/regionales/news_ArtikelColl&RegionalRubrik=harz&RegionalRubrikName=Harz&MZWebArtikelID=988831323584
Aschersleben. Am Maitag strömten etwa tausend Besucher in den Ascherslebener Tierpark. Die beiden Vari-Äffchen, die seit einem halben Jahr im Ascherslebener Tierpark wohnen, erhielten aber nicht nur ihre Namen, sondern bekamen eine Patenschaft noch obendrein.
Und während sich manche Gäste noch die Tierparade ansahen, bei der nicht nur Schildkröte, Papagei oder Chinchilla, sondern auch Schlangen gestreichelt werden konnten, bekamen die beiden Jaguardamen Molly und Gilda Besuch von Meskal. Der sechs Jahre alte Jaguar durfte in das große Gehege, um dort für Nachwuchs zu sorgen.

B.Z. (Berlin) 2.5.2001
Delfine können ihr Spiegelbild lesen
http://www.bz-berlin.de/bz/news/ce02delfine.htm
Delfine sind weit intelligenter als bisher vermutet. Die Meeressäuger können sogar ihr Spiegelbild identifizieren. Das beweist eine neue Studie mit zwei Tümmlern aus dem New Yorker Aquarium.

TAZ 3.5.2001
BSE-Verdacht im Zoo
http://www.taz.de/tpl/2001/05/03.nf/text.Tname,a0079.list,TAZ_txt.idx,74
Die Zeit berichtete gestern, dass deutsche Tierärzte Ende der 80er-Jahre BSE-Symptome bei Zoo-Straußen festgestellt haben.

Salzburger Nachrichten 3.5.2001
AUSGANG
http://www.salzburg.com/sn/01/05/03/chronik-11759.html
Löwin Lisa führte im Zoo von Antwerpen erstmals ihren sechs Wochen alten Nachwuchs ins Freiland des Geheges.

Ostsee Zeitung 3.5.2001
Episoden aus 40 Jahren Tierparkgeschichte
Javaneraffe hielt alle zum Narren
http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_95346.html
Stralsund -  1997 entwischte ein Waschbär aus seinem Außengehege. Er kletterte auf einen hohen Baum am Hirschstall. Letztlich musste die Feuerwehr mit ihrer Drehleiter zur Hilfe kommen. So auch 1998, als Javaneraffen-Männchen „Heinzi“ aus seiner Transportkiste entwischte. Den ganzen Tag trieb sich der Affe in den höchsten Baumwipfeln umher.

Ostsee Zeitung 3.5.2001
Emu soll von klein auf an Menschen gewöhnt werden
http://www.ostsee-zeitung.de/ri/start_95367.html
Der kleine Emu, der vor zwei Wochen im Vogelpark Marlow geschlüpft ist, teilt sein Gehege zurzeit noch mit einem Hühnerküken. „Als Gesellschaft akzeptiert er auch Menschen als Ersatz“. Er soll von klein auf an Menschen gewöhnt werden.

Mitteldeutsche Zeitung 2.5.2001
Eröffnung der Saison im Walbecker Tierpark
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=mz_web/pages/regionales/news_ArtikelColl&RegionalRubrik=ml&RegionalRubrikName=Mansfelder&MZWebArtikelID=988831328400
Walbeck. Wie jedes Jahr wurde am Maifeiertag die Saison mit verlängerten Öffnungszeiten eingeläutet.
Ein großer Teil der insgesamt etwa 340 Gehege- und Volierenbewohner werden laut Cornelia Rohr, Leiterin des Tierparks, durch Patenschaft unterstützt.

Darmstädter Echo 2.5.2001
Erste Sitzung der Erlenbacher
http://www.echo-online.de/suedhessen/detail.php3?id=87774
Der Erlenbacher Ortsbeirat lädt zur konstituierenden Sitzung. Auf der Tagesordnung stehen auch einige inhaltliche Fragen den Tierpark betreffend zu klären.

Höchster Kreisblatt 2.5.2001
Ein Tierpfleger mit großem Herz
http://www.rhein-main.net/FNP-Online/Zeitung/lokalhk-74.html
Hattersheim - Der Tiergarten mit seinen Ziegen, Enten, Hängebauchschweinen, Wellensittichen wirft keinen Profit ab, finanziert wird er einzig durch städtische Mittel und eine Hand voll Wohltäter.

Ostsee Zeitung 2.5.2001
DGB hatte zum Tag der Arbeit in den Tierpark eingeladen
http://www.ostsee-zeitung.de/wi/start_95121.html

Berliner Zeitung 2.5.2001
Warschau schenkt Berlin drei Storchenpaare
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/35250.html
Die Tiere werden dem Regierenden Bürgermeister Diepgen im Tierpark Friedrichsfelde vom Warschauer Stadtpräsidenten übergeben,

Stuttgarter Zeitung 3.5.2001
Der hohe Preis fürs Glück
http://www.stuttgarter-zeitung.de/dc1/html/news-stz/20010503kult0003.shtml
"Scheiß-Krokodile. Haben meine Mama gefressen.'' Das war in Vietnam, jetzt lebt Lan in Deutschland, genauer in Mannheim, und hängt im Zoo ihren Rachefantasien nach. Ganz, ganz langsam würde sie das Krokodil töten, langsam und grausam. Die gewaltige Wut, die Lan auf die Krokodile im Zoo hat, sollte sie besser an ihren Zuhältern auslassen.
"Lost Killers'' ist eine sehr schräge und bei aller Situationskomik auch anrührendeTragikomödie des georgischen Regisseurs Dito Tsintsadze.

Der Landbote (Schweiz) 2.5.2001
Miss Jumbo hilft Elefanten schützen
http://www.winti-guide.ch/index.php?rubrik=mix&action=details&id=17150
Bangkok - Der «Miss-IMF-Wettbewerb» (I am fat) ist Teil einer Kampagne zum Schutz der bedrohten einheimischen Elefanten und wurde deshalb stilgerecht in einem Bangkoker Tierpark abgehalten.

Leipziger Volkszeitung 1.5.2001
Parks, Zoo und Rennbahn Scheibenholz dank Sonnenschein dicht bevölkert
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/71342.html
Tausende pilgerten in den Leipziger Zoo mit seinen neuen Attraktionen Pongoland und Löwensavanne.

Zeitungsgruppe WAZ 29.4.2001
Schönster Mischling
http://www.cityweb.de/free/3.artikel-000.html?news_id=1613936
Morgen wird im Erfurter Zoopark der "Schönste Mischling 2001" gekürt.

Zeitungsgruppe WAZ 1.5.2001
Auf die richtige Mischung kommt es an
http://www.cityweb.de/free/3.artikel-000.html?news_id=1616914
Gestern allerdings stand im Erfurter Zoo alles im Zeichen der Vierbeiner: Zum siebten Mal hatten die Hundeschule Passion Weimar-Schöndorf und die "Thüringer Allgemeine" zum großen Thüringer Mischlingshunde-Wettbewerb geladen.

Berliner Morgenpost 1.5.2001
Nachwuchs bei den Lamas - Zoos warnen: Hände weg von jungen Eulen
Der schneeweiße «Zorro» tobt im Tierpark Friedrichsfelde
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story417477.html
Seit ein paar Tagen hat die Lama-Herde einen ungewöhnlichen Blickfang: Ein schneeweißes Fohlen weicht seiner Mutter «Zoobaida» nicht von der Seite.
In Sorge um eine ganz andere Tierart sind in diesen Tagen nicht nur die Mitarbeiter des Tierparks, sondern auch des Zoos. «Hände weg von jungen Eulen». Denn zurzeit verlassen die ausgebrüteten Waldkäuze ihre Höhlen. Flugunfähig purzeln sie auf den Boden. Dort werden sie von Spaziergängern entdeckt und im Zoo oder Tierpark abgegeben.

Potsdamer Neueste Nachrichten 30.4.2001
Ein Herz für eitle Tiere
http://www.pnn.de/archiv/2001/04/29/ak-be-559397.html
Berlin-Pfaueninsel. Die Pfauen-Population hat in den vergangenen Jahren abgenommen. Jetzt soll ein neues Gehege für Nachwuchs sorgen.
Schulbuchverlag Cornelsen war das jetzt 206 000 Mark wert. Dafür soll mitten auf der Insel mit dem Bau eines 800 Quadratmeter großen Freigehege begonnen werden.

Volksstimme Magdeburg 29.4.2001
Förderverein regt Arbeitskreis an: Stendaler Tiergarten feiert im nächsten Jahr Jubiläum
http://www.volksstimme.de/stendal/show_fullarticle.asp?AID=58723&Region=Stendal&Template=FullArticle_lang&Column=
Stendal. Tiergartenleiterin Anne-Katrin Schulze und Vertreter des Vereins der Tiergartenfreunde  wollen bei der Weiterentwicklung des Tiergartens eng zusammenzuarbeiten. Ein konkreter Grund sei der anstehende 50. Geburtstag des Tiergartens. Der Förderverein wird sich schwerpunktmäßig um die Organisation und Finanzierung von Tierparkveranstaltungen und Arbeitseinsätzen kümmern.

Schwäbische Zeitung 30.4.2001
Angst vor MKS im "Erlebnisbauernhof"
http://www.szon.de/lokales/schramberg/nachrichten/200104290507.html
Schramberg-Waldmössingen - Zum Erbe des Fördervereins zur Heimatpflege gehört ein Bericht über das Tiergehege, das mal seins war und das Biobauer Gerhard Schmid seit fünf Jahren bewirtschaftet. Statt Tiergehege heißt die Einrichtung jetzt Erlebnisbauernhof. Den Bauspielplatz wird es 2001 nicht mehr geben. Die Besucherzahl schätzt Schmid anhand der verkauften Eisportionen, und die lagen bei 35 000 Stück. Zwei Open Air Konzerte hat er ins Auge gefasst.

Stuttgarter Nachrichten 27.4.2001
Affen schauen fern
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/dc1/html/news-stn/20010427pano0002.shtml
Valencia - Der Zoo in der spanischen Hafenstadt will seine Schimpansen mit Fernsehprogrammen bei Laune halten. Man werde den Schimpansen keine Schundprogramme zu sehen geben, sondern Tierfilme.

Badische Zeitung 27.4.2001
ZooTV in Valencia zeigt Tierfilme für Affen
http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/mantel/aaw/2001/04/aaw.3869173.htm
Am ersten Tag bekamen die Affen Ausschnitte aus dem Walt-Disney-Film „Der König der Löwen“ zu sehen.

Zeitungsgruppe WAZ 26.4.2001
Affen gucken König der Löwen
http://www.cityweb.de/free/3.artikel-000.html?news_id=1608363

Ostsee Zeitung 27.4.2001
Zwei Luggerfalken sind vor drei Wochen geschlüpft
http://www.ostsee-zeitung.de/ri/start_94526.html
Marlow. Außerdem sind vier Lannerfalken-Junge zu sehen, die vor drei Tagen geschlüpft sind.

Thüringer Allgemeine 27.4.2001
Elf Zwergziegen in einer Woche
http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-ueberregional.inhalt-000.html?region=National&news_id=1609031
Gera. Vierlinge, Drillinge, zwei Zwillingspärchen und zwei Einzelkinder kamen in nur einer Woche zur Welt.
Auch im Arnstädter Tierpark kamen fünf Ziegen zur Welt. Wolfgang Büchner, Leiter des Tierparks, freute sich außerdem über ein Kamarunschaf, Langensalzaer Milchziegen und ein Mufflon. In Suhl und Gera kam Pferdenachwuchs zur Welt.
Durch den Erfurter Zoopark hüpft ein etwas exotischer Neuling: Ein kleines Känguruh. In Suhl und Gera erblickten jeweils 13 bzw. zwölf Wildschwein-Frischlinge das Licht der Welt.

Saarbrücker Zeitung 27.4.2001
Großer Bauernmarkt am Erlebnis-Wald
http://www.sz-newsline.de/leb/leb10.htm
Am Sonntag, 6. Mai, von zehn bis 18 Uhr ist im Erlebniswald Rappweiler ein großer Bauernmarkt am Informationszentrum des Naturpark Saar-Hunsrück.

Nürnberger Nachrichten 26.4.2001
Familienfest im Tiergarten
http://www.nn-online.de/nn/l5.htm
Nürnberg - Am Wochenende lädt der Tiergarten zum großen Familienfest in den neu gestalteten Kinderzoo ein.
An den Familientagen findet erstmals in zehn deutschen Zoos die so genannte Jako-o-Rallye statt.

Zürich, 20 Minuten 27.4.2001
Drama unter Störchen
http://www.20min.ch/news/basel/story/45160 Basel - Der mit einem Satellitensender ausgerüstete Storch "Basilisk" ist aus Afrika zurückgekehrt. Weil sein Horst  im Zoo schon von einem andern Storchenpaar in Beschlag genommen worden war, kam es zum Krach, bei dem Eier in Brüche gingen.

Netzpress 26.4.2001
Streit unter Basler Störchen nach Rückkehr aus Afrika
http://www.netzpress.ch/meldung.cfm?nummer=6556

Berner Zeitung 27.4.2001
Biber lebt am Wohlensee
http://extra.bzonline.ch/article.cfm?id=169390&ressort=BZ%2DRegion%20Bern
Wer am Wohlensee spazieren geht, hat am Ufer die angenagten Baumstämme vielleicht bereits entdeckt. Es sind die Spuren eines Biber-Weibchens, das im April letzten Jahres aus dem Berner Tierpark Dählhölzli entwischt war.

Nordkurier 27.4.2001
Erlebnisführung startet an der Afrika-Anlage
http://www.nordkurier.de/lokal/pasewalk/tierpark/tierpark.html
Heute bietet der Tierpark in Ueckermünde einen Familien-Freitag. Die Erlebnis-Führung beginnt an der Afrika-Anlage. Dort wird Neues über Varis, Erdmännchen und Wüstenfüchse zu erfahren sein. Am "Artenfriedhof" wird der Baum des Jahres 2001, eine Esche, gepflanzt.

Schweriner Volkszeitung 30.4.2001
Giraffenbaby wartet im Zoo auf Besucher
http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/28.04.01/auf/auf.html
Am 25. März 2001 kam die dritte Giraffe im Zoo zur Welt.

Liechtensteiner Volksblatt 27.4.2001
Von Krokodilen zerfleischt
http://www2.lol.li/Volksblatt/livool-5/Letzte_Seite-3.html
In Kambodscha ist ein vierjähriges Mädchen in ein Becken voller Krokodile gestürzt und von den Reptilien zerfleischt worden. Die Tiere gehören zu einer Reptilienfarm ihres Grossvaters rund 200 km von Phnom Penh entfernt.

Taunus Zeitung 27.4.2001
Ponys aus dem Opel-Zoo ausgebüxt
http://www.rhein-main.net/FNP/Zeitung/TZ/tzr_opzoo.0000138259.html
„Wahrscheinlich in überschäumender Lebensfreude sind die zehn Ponys und ein Pony-Esel auf dem Weg vom Stall zur Weide ausgebüxt“, vermutet Margarete Herrmann, Öffentlichkeitsarbeit. Die Tiere hatten noch vor der Bundesstraße Halt gemacht und ließen sie sich von den Tierpflegern in ihr Gehege bringen.

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Hannoversche Allgemeine 2.5.2001
Der Tiergarten öffnet wieder
http://news.haz.de/HOME/HANNOVER/story49123.html
Hannover. Trotz der nicht völlig gebannten Gefahr der MKS hat der Zoo seine Streichelwiese und die Ställe in "Meyers Hof" wieder freigegeben. Und am Sonnabend wird auch der Tiergarten in Kirchrode wieder sein Haupttor öffnen.
Dass in den Tierparks wieder lässiger mit der Seuchengefahr umgegangen wird, begründet TiHo-Klinikleiter Waldmann mit der "öffentlichen Aufgabe" solcher Einrichtungen. "Sie können den Tiergarten nicht monatelang dichtmachen, außerdem ist der Tierbestand dort geschlossen und nicht wechselnd und von kranken Tieren von außen ständig bedroht."

Stuttgarter Zeitung 2.5.2001
Wilhelma: Sperren teilweise aufgehoben
http://www.stuttgarter-zeitung.de/dc1/html/news-stz/20010502loka0019.shtml
Der Schaubauernhof ist wieder geöffnet. Der Streichelzoo mit Schäfchen und Ziegen bleibt aber zunächst geschlossen. Wilhelma-Mitarbeiterin Isabel Koch: Gerade jetzt gebe es viele Jungtiere zu sehen, die das Streichelbedürfnis der kleinen Besucher weckten. Denen sei natürlich schwer vermittelbar, dass der Streichelkontakt einem Wilhelmatier unter Umständen schaden könne, "weil in Holland 'ne Kuh krank ist''.

Frankfurter Rundschau 27.4.2001
Tierparks öffnen wieder
http://www.fr-aktuell.de/fr/0407/t0407009.htm
Der Tier- und Pflanzenpark Fasanerie hat nach fast fünfwöchiger Zwangspause seine Türen wieder geöffnet. Auch die drei Staatlichen Tierparks in Hessen öffnen nacheinander wieder ihre Tore. Bereits seit Karfreitag hat der Tierpark Weilburg geöffnet. Am Donnerstag hat auch der Wildpark Edersee die Schließung beendet. Und am Samstag wird auch die Alte Fasanerie in Klein-Auheim wieder öffnen.

Main-Echo 27.4.2001
Wildpark »Fasanerie« ab Samstag geöffnet
http://www.main-echo.de/news/lokal/hanau.html?TextID=86105
Zur Vorbeuge bleibt aber das Streichelgehege geschlossen. Auch der Verkauf von Futtertüten ist eingestellt.

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Circus

Stuttgarter Nachrichten 2.5.2001
Elefanten und Kamele müssen zu Hause bleiben
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/dc1/html/news-stn/20010502lana0007.shtml
Nicht gut zu sprechen ist der Münchner Zirkus auf die Politiker. MKS sei mehr eine Wirtschafts- denn eine Tierkrankheit, sagt Sprecherin Susanne Matzenau.Schlimm sei es, dass nicht zwischen Schlacht-, Zoo- und Zirkustieren unterschieden wird. Wenn im Umkreis von 20 km des Spielorts ein MKS-Fall auftreten würde, müssten alle potenziell gefährdeten Tiere getötet werden.
Das seien nicht einfach Nutztiere, "das sind Partner, Kollegen, Artisten''. Die Elefanten, Kamele, Lamas, die Giraffe Juma und die Flusspferddame Poppäa blieben zurück im Stammhaus in München. Die Elefantennummer wurde gegen Seehunde ausgetauscht, für die Exotenparade blieben nur noch die Zebras übrig.

Der Standard, 1.5.2001
National-Circus wieder auf Tour
http://DerStandard.at/Textversion/20010502/74.htm
Der Österreichische National Circus Knie ist wieder auf Tournee. Auf das Programm haben die vorerst ausgestandenen finanziellen Probleme keine Auswirkungen gehabt. "Die Tiere werden nach höchsten qualitativen Ansprüchen gehalten", betonte Kunstschütze Guy Tell. Die Lamas, Kamele, Zebras und anderen Haustiere durften zunächst wegen der Gefahr der MKS allerdings nicht "mitreisen".

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Natur- und Artenschutz

Thüringische Landeszeitung 2.5.2001
Über 25 000 verschiedene Insekten-Arten
http://www.tlz.de/free/tlz.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Eisenach&news_id=1619359
Der Thüringer Entomologenverband hatte zur 77. Verbandstagung nach Hütscheroda eingeladen. Immerhin gibt es über 25 000 Arten von Insekten in Thüringen. Der Nationalpark Hainich mit seiner Fauna, Flora und Bedeutung stand im Mittelpunkt. Entomologen seien sich auch immer ihrer naturschutzpolitischen Aufgabe bewusst, insbesondere dem Arten- und Biotopschutz.


April 30, 2001 (ENS)
CANADA RELEASES WILD SPECIES REPORT CARD
http://ens.lycos.com/ens/apr2001/2001L-04-30-10.html
Canada has released Wild Species 2000, the first national report card on the country's species. Five percent of about 1,600  assessed species are "known to be at risk" and five percent "may be at risk."

Planet Ark 1.5.01
Lufthansa Cargo stops commercial wild animal shipments
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm?newsid=10671

Chicago Tribune
Smithsonian chief under fire over plan for cutbacks
http://chicagotribune.com/news/nationworld/article/0,2669,SAV-0104280173,FF.html

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PRESSEMITTEILUNGEN

Zoo Frankfurt 3.5.01 (gekürzt, da per Fax:)
Eine neue Frau im Team: Forschungskuratorin Dr. Sabine Hilsberg
Am 2.1.01 begann Frau Dr. Sabine Hilsberg als Forschungskuratorin im Frankfurter Zoo. Dissertation "Akustische Kommunikation bei Galapagos-Mähenrobben" bei Prof. Tembrock an der Humboldt-Universität Berlin, Zweitstudium Veterinärmedizin, Dissertation "Aspekte der klinischen Anwendung der Infrarot-Thermographie in der Zoo- und Wildtiermedizin (Prof. Eulenberger, Universität und Zoo Leipzig).
Das Aufgabengebiet im Zoo Frankfurt umfaßt eigene Forschung, Koordination der gesamten Forschung, Führung des Gorilla-Zuchtbuches und Vertretung der Zoo-Veterinäre.

Zoo Frankfurt 27.4.01 (gekürzt, da per Fax:)
Erste Jungtiere auf der Mähnenwolfpampa
Bei der Eröffnung der Mähnenwolf-Pampa konnte ich bereits der Hoffnung auf Nachwuchs Ausdruck geben, weil das züchterisch wertvolle Paar so gut harmonierte. Nach einer TRagzeit von 60 Tagen bnrachte BRENDA am 30.12.00 Vierlinge zur Welt. Vn den der Rüden mußte einer später wegen eines Beindefekts eingeschläfert werden. Im Alter von 57 Tagen wagten sich die drei jungen Mähnenwölfe erstmals auf die Außenanlage.
Dr. Christian R. Schmidt, Zoodirektor

Westküstenpark St.Peter-Ording
Die ersten jungen Weiß-Störche 2001
wurden im Westküstenpark St. Peter-Ording am 28. und 30.4. 2001 gesichtet. Sie gehören zu den ersten Jungstörchen in Deutschland. Unser altes Zuchtpaar (Hannes, 16 Jahre; Heddi, 15 Jahre) zieht auf dem Dach unseres Eselstalles regelmäßig ihre Jungen auf. Nahezu sensationell ist es, dass Heddi im März selbst bei Eis und Schnee auf dem Nest ausharrte. Dieser Einsatz wurde nun mit kräftigen Jungtieren belohnt, die nun bei genauer Betrachtung auch für unsere Besucher ihre kleinen Köpfe über den Horstrand schwenken.
Michael Schleef


Naturschutzbund NABU, Mittwoch, 2. Mai 2001
Taufe für die gerettete Schneeleopardin - NABU und Wildpark präsentieren zoologische Sensation
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
die Geschichte der im Dezember 2000 durch die NABU-Wildhütertruppe aus den Händen eines illegalen Händlerrings in Kirgisistan befreiten und nach Deutschland exportierten jungen Schneeleopardin erfährt nun endgültig ein Happy End: Die junge Dame bekommt endlich einen Namen. Über 2500 Vorschläge sind beim Wild-Park und NABU eingegangen -- eine überwältigende Resonanz.
Der kirgisische Botschafter in Deutschland, Dr. Apas Dschumagulov, wird am 7. Mai zusammen mit der Parlamentarischen Staatssekretärin im Umweltministerium, Frau Gila Altmann, das Tier im feierlichen Rahmen taufen sowie die Gewinner des Namenswettbewerbs bekannt geben.
Darüber hinaus dürfen wir Ihnen noch eine zoologische Sensation präsentieren -- selbst die Fachleute von Wildpark und NABU kamen in den letzten Wochen aus dem Staunen nicht mehr heraus!
Was der Wildpark zur Gesundung des Tieres unternommen hat und wie das NABU-Schneeleopardenprojekt zum Schutz der unmittelbar vom Aussterben bedrohten Großkatzen unterstützt werden kann, möchten wir Ihnen ebenfalls auf unserer Pressekonferenz erläutern. Sie werden anschließend Gelegenheit haben, die Schneeleopardin zu filmen und zu fotografieren. Termin Montag, 7. Mai 2001, 13:00 Uhr

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Stellenausschreibung:

Am Zoologischen Forschungsinstitut und Museum Alexander Koenig in Bonn, einem Institut der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL), ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle eines/einer Tierpflegers / Tierpflegerin (bis MTarb 6a-5) je nach Qualifikation zu besetzen.

Der neue Mitarbeiter / die neue Mitarbeiterin wird für die Betreuung der Tierhaltung für Forschungszwecke (Vögel, Reptilien, Amphibien, Kleinsäuger, Insekten) sowie der Terrarien in der Ausstellung des Museums verantwortlich sein. Zu den Aufgaben gehören artgerechte Zucht, Haltung und Beschaffung von Tieren für Forschung und Lehre, die Haltung und Beschaffung von Futtertieren, die Beschaffung von Materialien, die Ausführung von Wartungs- und Reinigungsarbeiten sowie die Betreuung der Futterküche.

Erwartet wird eine Berufsausbildung als Tierpfleger/in (z.B. in einem Zoo) oder vergleichbare Vorkenntnisse, Teamfähigkeit und Flexibilität, Freude am Erarbeiten von Problemlösungen, überdurchschnittliche Einsatz- und Leistungsbereitschaft (z.B. wegen der erforderlichen Wochenenddienste), gute Kommunikationsfähigkeit mit den übrigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Instituts. Die z.T. auch körperlich schweren Arbeiten erfordern Motivation und Einsatzbereitschaft. Kenntnisse neuer Medien sind erwünscht, aber nicht Voraussetzung.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bei Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden Frauen bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe dagegen sprechen.

Bewerbungen werden unter Vorlage vollständiger Personalunterlagen und eines vollständigen Lebenslaufes bis zum 21. Mai 2001 an den Direktor des Zoologischen Forschungsinstituts und Museums Alexander Koenig, Prof. Dr. Clas M. Naumann, Adenauerallee 160, D-53113 Bonn, erbeten.

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Zoo und Artenschutz im Fernsehen

Do., 03.05.2001, 20:15-20:45 ARTE, 360° - Die Geo-Reportage: Invasion der Biber NEU

Fr., 04.05.2001, 11:00-11:45 MDR, Gewinner und Verlierer, 1. Auf den Spuren seltener Tiere: Nachlese Eugen Schumachers Filme Wh

Fr., 04.05.2001, 12:00-12:30 WDR, WDR Tierleben: Der Schmetterlingsangler - Schmetterlingshaus Padua Wh

Fr., 04.05.2001, 13:30-14:00 MDR, Zoo & Co, Dzimba - ein Nashorn auf Reisen Wh

Fr., 04.05.2001, 20:15-21:00 HR, TIER und TALK aus dem Senckenbergmuseum Frankfurt NEU

Mo., 07.05.2001, 19:00-19:30 BR, Welt der Tiere, "Lonesome George" - Überleben auf Galapagos Teil 2

Do., 10.05.2001, 14:05-14:15 BR, Zoo & Co, Tiere zwischen Tag und Nacht:Zoo Frankfurt Grzimekhaus Wh

Fr., 11.05.2001, 11:00-11:45 MDR, Gewinner und Verlierer, 2. Verlorene Paradiese: Nachlese Eugen Schumachers Filme Wh

Fr., 11.05.2001, 13:30-14:00 MDR, Zoo & Co, Gut gepanzerte, schlecht geschützt: Schildkröten - Asiens Schildkrötenkrise Wh - Tipp!

Fr., 11.05.2001, 20:15-21:00 HR, TIER und TALK Thema:Frühlingserwachen im Zoo NEU

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Ausstellungen

Palmengarten Frankfurt am Main:
SACHA RUNA - Menschen im Regenwald Ecuadors
10.5. bis 19.8.2001
http://www.stadt-frankfurt.de/palmengarten/

Naturkunde-Museum der Stadt Bielefeld:
FASZINIERENDE WELT DER SPINNEN
http://www.bielefeld.de/de/kf/museen_galerien/natk_museum/
(lebende Tiere)

Museum am Schölerberg Osnabrück:
TIERE DER EISZEIT KEHREN ZURÜCK
http://nostromo.physik.uni-osnabrueck.de/students/ahaenel/

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