Zoo-AG Presseschau Nr. 53 vom 5. April 2001


Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse

Willkommen zur Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld

zusammengestellt von Dirk Petzold und Martina Raffel,mailto:redaktion@zoo-information.de

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Liebe Leser der Zoopresseschau,

der Totalausfall bei Deutschlands größtem Domain-Provider bedeutete für uns, daß unsere Webseiten fast eine Woche nicht erreichbar waren. Auch E-Mail war beeinträchtigt. Seit Dienstag sollte nun alles wieder wie gewohnt funktionieren, die Online-Versionen der Zoopresseschau sind wieder erreichbar.

In eigener Sache: Wir werden in letzter Zeit zunehmend mit neuen Internet-Angeboten verwechselt. Wir haben jedoch nichts zu tun mit www.tiergaerten.de, www.pro-zoo.de und www.tukan-web-design.de. Mehr dazu später in dieser Zoopresseschau.

Vor lauter MKS-Meldungen gehen Ereignisse wie die Ölkatastrophe in der Ostsee beinahe unter, die sonst zahlreiche TV-Sondersendungen wert gewesen wären. Es sind ja auch "nur" ein paar 1000 Vögel und ein paar 1000 Tonnn Schweröl... Die Ölvogelhilfe Germany e.V. war vor Ort um zu helfen. "Doch Hilfsangebote werden von der dänischen Regierung abgelehnt" schreibt Christian Erdmann.

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Rheinpfalz Online 5.4.2001
Zoo setzt sich für bedrohte Tiere ein
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010405:1836404&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/lan/meldung.oft
Um Breitschnauzenkaimane und Wildtauben drehten sich die Vorträge bei der Jahreshauptversammlung der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) in Landau. 82 Experten aus Frankreich, Österreich, der Schweiz und Deutschland trafen sich, um über weltweite Schutzmaßnahmen zu diskutieren und sich über die Problematik des Artensterbens zu informieren.
Die Vorsitzenden der ZGAP, Roland Wirth und Hans-Jörg Adler, Direktor des Allwetterzoos Münster, informierten die Teilnehmer über die Gründung der "Stiftung Artenschutz". Die Stiftung, an der sich auch der Zoo Landau beteiligt, hat sich zum Ziel gesetzt, das weltweite Artensterben zu bekämpfen.
Dabei will sich die Gemeinschaftsinitiative von mehreren Naturschutzorganisationen und rund 30 zoologischen Gärten besonders für gefährdete Tierarten einsetzen, für deren Schutz bisher wenig getan wurde. Informationen zur Stiftung gibt es im Internet unterhttp://www.stiftung-artenschutz.org

Am letzten Wochenende war auch die Zoo-AG mit drei Personen auf Tour zur Jahrestagung der ZGAP in Landau und besuchte dabei neben dem Zoo Landau auch die Zoos in Heidelberg und Frankfurt sowie eine Reihe kleinerer Parks. Während der Zoo Karlsruhe wegen MKS ja ganz geschlossen ist (ebenso ein kleiner Vogelpark(!)...), gab es in anderen Tierparks fast keine Einschränkungen.
Merkwürdigkeiten am Rande: mal waren Seuchenmatten im warmen Frühlingswetter ganz ausgetrocknet, mal wurde einfach eine Lage Rindenmulch mit Natronlauge getränkt, wobei sich Lauge und Gerbsäuren im pH-Wert wunderbar ausgeglichen haben dürften...

Nebenbei: Bei den Seuchenmatten geht es geht nur um hohe oder niedrige pH-Werte. Kein Grund für teure Spezialmischungen - Natronlauge oder Ameisensäure aus der Apotheke tut's auch...

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Maul- und Klauenseuche:

Zuerst die guten Nachrichten:

- seit fast zwei Wochen kann von einer Ausweitung der Seuche keine Rede sein, alle neuen Verdachtsfälle insbesondere in Deutschland haben sich bislang als Fehlalarm erwiesen

- Die EU genehmingt endlich das Impfen von Zootieren, wenn auch nur unter ganz bestimmten Bedinguungen:

AP, z.B. bei: Zürich, 20 Minuten Vermischtes 5.4.2001
EU genehmigt Impfung von Zootieren gegen MKS
http://www.20min.ch/news/vermischtes/story/4821053
Brüssel - Zootiere sollen unter bestimmten Bedingungen künftig gegen die Maul- und Klauenseuche (MKS) geimpft werden dürfen.
Dafür sprachen sich Veterinärexperten der Europäischen Union aus. Die Lockerung des Impfverbots gilt für Zoos in einem Umkreis von 25 Kilometern um einen Hof, auf dem die ansteckende Krankheit ausgebrochen ist.
Ausserdem muss der Zoo Tiere beherbergen, die auf der so genannten Roten Liste stehen. Hierzu gehören beispielsweise Elefanten, Nashörner und bestimmte Antilopen-Arten.

Hintergrundberichte:

Übernommen aus Peter Dickinsons ZooNewsDigest:

AZA Releases Guidelines for Zoos Regarding Foot and Mouth Disease
http://www.usnewswire.com/topnews/Current_Releases/0404-121.html

European Zoos Call for Foot-and-Mouth Vaccination to Prevent Disaster
http://www.abcnews.go.com/sections/world/DailyNews/britain010328_footmouth.html

Der EU-Beschluss:http://europa.eu.int/comm/food/ indexen.html

Aktuelle Informationen der Veterinärmediziner:
http://www.vetmed.uni-muenchen.de/med2/skripten/b5-1.html

Kein Thema ohne eigene Domain:
http://www.maulundklauenseuche.de
Sammlung aktueller Meldungen, aber alles aus zweiter Hand.

Sächsische Zeitung 3.4.2001
Aufatmen beim Zoo
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=64655&rubrik=n_dresden&etag=
Der Verband Deutschsprachiger Zoodirektoren und der Europäische Zooverband konnten bei der Europäischen Agrarkommission in Brüssel vergangene Woche offensichtlich eine Ausnahmeregelung für den Schutz von Zootieren im MKS-Fall erreichen. Demnach dürften die Tiere bei Ausbruch der Seuche im Umfeld eines Zoos geimpft werden. "Noch ist MKS in Deutschland nicht ausgebrochen", sagt Lücker. "Erst wenn die Seuche vor Dresdens Toren steht, wird sofort der gesamte Tierbestand des Zoos geimpft."

Saarbrücker Zeitung 4.4.2001
Zoo: Impf-Verbot gilt nach wie vor
http://www.sz-newsline.de/sta/sta16.htm
Jetzt sprach sich Bundesministerin Künast, dafür aus, das bisherige Impfverbot von Zoo-Tieren aufzuheben. Nach ihrer Meinung ist das Impfverbot nicht zu rechtfertigen, da diese ohnehin nicht exportiert werden dürfen.
Bisher sprachen sich die Verantwortlichen des Stadtverbandes Saarbrücken gegen solche Impfungen aus. Noch vor zwei Wochen erklärte der Pressesprecher, dass keine Notwendigkeit bestehe. "Eine solche Impfung wäre eine drastische Entscheidung, denn die Tiere werden für den Rest ihres Lebens positiv getestet. Demnach stehen Impfungen bei uns in Saarbrücken nicht zur Debatte."

EXPRESS 3.4.2001
Experten fordern:Sofort die Tiere im Zoo impfen
http://express.de/politik/1577943.html
Die Seuche lauert – deshalb hat auch das Bundesamt für Naturschutz die sofortige Impfung von Zootieren verlangt. Viele dieser Tiere seien vom Aussterben bedroht. Es sei nicht einzusehen, warum sie nicht geimpft würden.

Berliner Zeitung 4.4.2001
Impfstoff zügig bestellen - MKS-Krisenstab tagt jetzt täglich
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/26780.html
Der Krisenstab der Gesundheitsverwaltung lässt derzeit prüfen, ob auch Zirkustiere gegen MKS geimpft werden sollen. Zoo und Tierpark hatten angekündigt, gefährdete Arten impfen zu lassen, sobald in Deutschland der erste Fall auftritt. Der Krisenstab prüfe, welchem der 1 400 Tiere in Zoo und Tierpark welche Dosis verabreicht werden soll.

Kölner Morgen 4.4.2001
Kölner Zoo bald wieder geöffnet?
http://www.koelnermorgen.de/koeln/1578386.html
"Wenn die das so beschließen, wäre es für uns die Rettung", sagte Zoo-Tierarzt Behlert. Gemeint ist die Aufhebung des Impfverbotes für Zootiere durch die EU, genauer den Veterinär-Ausschuss der Kommission. Auch das "Tötungsgebot" bei MKS soll für Zoos entfallen. Heute wird der Ausschuss über die Frage "impfen oder nicht impfen" entscheiden.
Und die Chancen stehen nicht schlecht. Denn bereits am vergangenen Freitag trafen sich Experten aus ganz Europa in Brüssel, darunter auch der Kölner Zoo-Arzt. Ihre Empfehlung an die Kommission: "Zoo-Tiere könnten geimpft werden."
Die EU will sich nun beim Internationalen Tierseuchenamt (IOE) dafür einsetzen, dass ein Land trotz Impfung von Zoo-Tieren weiterhin den Status MKS-frei behält. Falls der EU-Beschluss zustande kommt, könnten die Tiere binnen weniger Tage geimpft werden, hofft Behlert. Der Zoo könnte sogar zu Ostern wieder öffnen.

Darmstädter Echo 4.4.2001
„Urlaub auf einer einsamen Insel“
http://www.echo-online.de/suedhessen/detail.php3?id=83408
Seit gut einer Woche ist das Darmstädter Vivariums auf Empfehlung der Landesregierung geschlossen. Beim Betreten müssen Desinfektionsmatten passiert werden. Und für die Mitarbeiter heißt es morgens und abends Kleidung wechseln. Arbeitskleider dürfen derzeit nicht mit nach Hause genommen werden. Gerade im vorderen Teil leben einige Tierarten, die anfällig sind. Die Ziegen aus dem Streichelzoo etwa sind in den hinteren Teil umgesiedelt worden.
Und die Mähnenspringer haben ein neues Quartier im ehemaligen Bisongehege bekommen. Die sonst freilaufenden Pfauen warten derzeit auf den nächsten Ausflug. Und die Hühner seien geschlachtet, erzählt Becker. Nach Auskunft der Stadt kommen bei gutem Wetter rund 5000 Besucher täglich ins Vivarium, das entspricht Tageseinnahmen von etwa 15 000 Mark.

Rheinpfalz online 29.3.2001
Im Zoo darf man wieder die Affen bewundern
Ab sofort mit Einschränkungen wieder geöffnet

http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=edit-1131635064&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/lan/meldung.oft
Der Zoo, der am vergangenen Wochenende seine Pforten geschlossen hatte, lässt die Besucher wieder herein. Allerdings sind die Gehege von Klauentieren weiträumig abgesperrt. Der Wild- und Wanderpark in Silz war dagegen nie geschlossen gewesen.
Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel appelliert an alle Zoofreunde, die Auflagen streng einzuhalten und nicht in den Zoo zu kommen, wenn sie aus einem Seuchengebiet kommen.
Warum durfte man nicht in den Zoo, aber in den Wildpark? Derzeit entscheidet jede Gebietsverwaltung selbst, wie sie mit dem Seuchenrisiko umgeht. "Die politische Verantwortung nimmt mir keiner ab", erklärte der Landauer Beigeordnete Kreisel gestern seine große Vorsicht. Als er am vergangenen Freitag entschied, die Zootüren zuzusperren, war der Zoodirektor auf Dienstreise.
Jeder der Verantwortlichen konnte auf andere Zoos verweisen. Denn die unterschiedliche Behandlung der Frage findet sich auch sonst in Deutschland. Während die Zoos in Karlsruhe, Münster und Köln geschlossen bleiben, beschränken sich andere Zoologische Gärten wie Heidelberg und Stuttgart auf besondere Auflagen.
Die Entscheidung, den Landauer Zoo wieder zu öffnen, fällte Zoodezernent Kreisel, nachdem er vorgestern an der Sitzung eines Lenkungsstabes beim Gesundheitsministerium in Mainz teilgenommen hatte. Landau möchte jetzt den Antrag an die Landesregierung stellen, Zootiere vorbeugend impfen zu dürfen.
Die Stadt Karlsruhe Zoo bemühe sich derzeit bei der Europäischen Kommission um eine Impfgenehmigung im Eilverfahren. Kreisel nannte es sehr bedauerlich, das es keine bundeseinheitlichen Richtlinien für den Schutz von Zoos gebe.

Berliner Kurier 5.4.2001
MKS-Seuche - das erste Wildgehege geschlossen
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/brandenburg/.html/artik2.html
POTSDAM - Brandenburger Zoos haben Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Bei allen gilt inzwischen: Streicheln verboten, Füttern verboten. Das Forstrevier Zühlsdorf hat sogar das Damwildgehege geschlossen. Während die Zoo-Chefs bei den Vorsichtsmaßnahmen an einem Strang ziehen, herrscht beim Thema ,vorbeugendes Impfen' noch Uneinigkeit. "Wir haben rund 70 Tiere, die geimpft werden müssen", sagt Günter Bohr, Chef des Heimattiergartens Fürstenwalde.
"Wir rechnen in den nächsten zwei Tagen mit der Entscheidung", sagt  der Sprecher des Agrarministeriums. "Impfstoff gibt's genug." Auch im Cottbuser Zoo (rund 150 gefährdete Tiere) hält man Impfen für eine gute Maßnahme. Selbst wenn Brüssel das O.K. gibt, will Michael Geißler, Direktor Tierpark Luckenwalde, vorerst nicht impfen: "Das ist eine Belastung für die Tiere. Sie sind nicht mehr verkaufbar, könnten krank werden." Er impft erst, wenn die Seuche näher rückt.

Saarbrücker Zeitung 29.3.2001
Feuchte Sohlen gegen die Seuche
http://www.sz-newsline.de/nk/nk34.htm
Neunkirchen. Wegen MKS-Gefahr wurden Wannen aufgestellt. Dr. Zimmer hofft darauf, dass die Zoos bald zur Impfung freigegeben werden. Am Dienstag dieser Woche hatten sich die Zoodirektoren für eine Impfung gegen die Maul- und Klauenseuche stark gemacht. Zimmer fürchtet aber, dass dieser Empfehlung nicht stattgegeben wird - aus "wirtschaftlichen Erwägungen".

Berliner Zeitung 3.4.2001
Schutz für 1 400 Tiere vor Maul- und Klauen-Seuche
Tierpark und Zoo bereiten Impfungen vor
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/26467.html
Der Tierpark Friedrichsfelde und der Zoologische Garten wollen ihre Tiere nun doch gegen MKS impfen. Darauf haben sich beide Einrichtungen, die Senatsgesundheitsverwaltung und Amtstierärzte in der vergangenen Woche geeinigt. "Sobald in Deutschland der erste MKS-Fall auftritt, werden wir impfen", sagte Günter Strauß vom Tierpark in Friedrichsfelde.
Für Zoo und Tierpark hätten die Impfungen weitreichende Folgen: Die Tiere müssten ein ganzes Jahr lang in den Tiergärten bleiben. "Das wäre eine große Beeinträchtigung für unsere Arbeit", sagt Ragnar Kühne vom Zoo.

Tagesspiegel 4.4.2001
Streicheln verboten
http://195.170.124.152/archiv/2001/04/03/ak-be-559299.html
Sollte sich der jüngste MKS-Verdacht bestätigten, werden die Tiergärten ihre anfälligen Tiere impfen lassen: rund 500 Schafe, Rinder, Schweine, Antilopen oder Ziegen im Zoo und etwa 850 im Tierpark. Die Senatsverwaltung will jedoch nicht auf die angekündigte Genehmigung für alle europäischen Zoos warten, sondern für die Berliner Tiergärten Vorreiter sein. Wegen der Ansteckungsgefahr dürfen die Geimpften ihren Zoo dann ein Jahr lang nicht verlassen.

Lausitzer Rundschau 3.4.2001
Zoos der Region wollen Tiere vor Seuche schützen
http://www.lr-online.de/nachrichten/redaktion.html?ID=275721&RES=nac
Die Tierparks in Cottbus und Herzberg sowie der Zoo Hoyerswerda warten auf eine Ausnahmegenehmigung, um ihre Tiere gegen MKS schützen zu können. Sie soll noch in dieser Woche erteilt werden. Mehr als 200 Klauentiere sind gefährdet, seltene Antilopenarten, Kamele, Esel, Kängurus und indische Elefanten.

Lübecker Nachrichten 1.4.2001
Im Wildpark Eekholt geht die Angst vor MKS um
Tierparkchef will klagen
http://www.ln-online.de/Nachrichten/Lokales/segeberg_218269.htm
Tierparkgründer Hans-Heinrich Hatlapa will seine teils unersetzlichen Klauentiere impfen lassen, darf es aber nicht - ein Unding, schimpft der 80-Jährige. Er hat einen Verwaltungsjuristen eingeschaltet, der die Verordnung auf ihre Rechtmäßigkeit prüfen soll. Hatlapa sich ggf. an das Verfassungsgericht wenden.

Reuters 3.4.2001
Deutschland und Niederlande wollen MKS-Impfung für Zootiere
http://www.reuters.de/news_article.jhtml;$sessionid$VPASH5YAAFTDUCRBADLCFFAKEEANOIV2?type=welt&Repository=WORLD_REP_DE&RepositoryStoryID=%2Fnews%2FIDS%2FDE%2FWorld%2FODEWD-KLAUENSEUCHE-DEUTSCHLAND-NIEDERLANDE_TXT.XML

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Freie Presse 29.3.2001
Hirschfeld: Tierpark legt Desinfektionsmatten aus
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/WESTSACHSEN/ZWICKAU/TEXTE/40236.html
„Alle Tiere in unserer Anlage sind gesund und munter“, betonte Ramona Demmler, die Chefin des Hirschfelder Tierparks. In Absprache mit dem Veterinäramt sind Vorsichtsmaßnahmen festgelegt worden. So wurde ein generelles Fütterverbot ausgesprochen. Eines bedauert Demmler sehr: Zurzeit gibt es jede Menge Jungtiere, von denen üblichweise ein großer Teil verkauft werden könnte.


Freie Presse 29.3.2001
Leipziger Zoobesucher müssen wegen MKS auf Distanz zu Tieren gehen
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/SACHSEN/TEXTE/41190.html
Leipzig. Einige Gehege werden so weit abgesperrt, dass ein direkter Kontakt nicht mehr möglich ist. Dennoch seien alle Tiere gut zu beobachten. An den Eingängen des Zoos liegen bereits seit Tagen Desinfektionsmatten. Der Tierkindergarten wurde vorsorglich geschlossen.

Neue Zürcher Zeitung 4.4.2001
Prophylaxe in den Wildtiergehegen
http://www.nzz.ch/2001/04/04/zh/page-article7AWIV.html
Abgesehen von Importrestriktionen hat der Bund bisher keine amtlichen Massnahmen gegen die Maul- und Klauenseuche verordnet, sondern sich auf Empfehlungen beschränkt. Die drei Wildtierhaltungen im Kanton Zürich, nämlich der Zoo, der Wildpark Langenberg und der Wildpark Winterthur, haben nach Rücksprache mit der Kantonstierärztin prophylaktische Massnahmen ergriffen.
Der Wildpark Bruderholz meldet, dass die Tiere nicht gefüttert werden dürfen und der direkte Kontakt verboten ist. Im Wildpark Langenberg gibt es gemäss Christian Stauffer kaum direkte Kontakte zwischen Besuchern und den im Bestand dominierenden Paarhufern. Würde die Seuche in der Nähe ausbrechen, müsste man aber den ganzen Park schliessen.

Mindener Tageblatt 29.3.2001
Tierpark Ströhen bleibt geöffnet
http://www.mt-online.de/hille/t00104533.htm
Familie Ismer, Betreiber des Naturtierparks Ströhen, fürchtet um ihre Existenz. Für die Betreiber wäre eine Schließung ihres Naturtierparks fatal. "Wir brauchen die Besucher, ansonsten können wir den Laden schließen". Nachdrücklich fordert der Tierpark-Verantwortliche die Erlaubnis zur Impfung seiner Tiere.
Unter anderem werden in beiden Tierparkteilen Desinfektionswege geschaffen. Parallel dazu werden die Besucher aufgefordert, keine Tiere zu streicheln und zu füttern. Eine weitere Maßnahme trifft insbesondere die kleinen Besucher: Das Reiten auf den Elefanten ist in nächster Zeit nicht möglich.

Saarbrücker Zeitung 4.4.2001
Ohne Anweisung von oben wird nicht geimpft
http://www.sz-newsline.de/mzg/mzg17.htm
Im Erlebniswald in Rappweiler und im Tierpark am Plättelborn dürfen Besucher die Tiere nicht mehr füttern und berühren. Günther von Bühnau, zuständig für den Erlebniswald: "Unser Tierarzt sagt Bescheid, wenn es soweit ist zum Impfen." Wild- und Wollschweine, Mufflons und Wisente müsse man dann impfen. "Mit dem Rot- und Dammwild wird es schwierig, das wäre mit einem riesigen Aufwand verbunden", sagt Bühnau, "Ich beobachte die Tiere im Park ganz genau und eventuell müssen wir ihn dann schließen."
Gustel Wöhrnschimmel, Fördergemeinschaft Merziger Tierpark: "Unsere Tiere sind nicht geimpft, sie sind ja auch nicht für Nahrung bestimmt." Werner Freund - verantwortlich für den Tierpark - hat sich beim Zoo Saarbrücken informiert. "Wenn geimpft werden soll, wird das das Veterinär-Amt in die Wege leiten, solange keine Anweisung von oben kommt, wird auch nicht geimpft."

Mitteldeutsche Zeitung 3.4.2001
Alle Gehege im Landkreis geschlossen
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=mz_web/pages/regionales/news_ArtikelColl&RegionalRubrik=btfwb&RegionalRubrikName=Bitterfeld/Wittenberg&MZWebArtikelID=986325126306
Enttäuschte Gesichter gegenwärtig an den Tiergehegen in der Bitterfelder "Grünen Lunge" und Reuden, aber auch in Greppin. Zur Vorbeugung und zum Schutz der Tiere vor MKS sind alle drei seit einer Woche dicht.
Weiträumig ist das Bitterfelder Tiergehege mit Bauzäunen abgesperrt. "Gerade jetzt, wo das Wetter endlich besser wird, musste das Tiergehege in Reuden geschlossen werden", klingt Bedauern aus den Worten von Ute Froneck, Pressesprecherin der Wolfener Stadtverwaltung. Bis auf weiteres bleibt auch das weitläufige Tiergehege in Greppin geschlossen.

Rheinpfalz Online 5.4.2001
SILZ: Schutzmaßnahmen im Wild- und Wanderpark vor MKS
Im Streichelzoo ist Anfassen verboten
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010405:1836416&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/lan/ber/meldung.oft
"Zusätzlich geben wir den Besuchern am Eingang ein Informationsblatt", berichtet Marianne Geppert, Geschäftsführerin. Sie ist froh, dass die Gäste die Schutzvorkehrungen ohne Murren akzeptieren.

Darmstädter Echo 5.4.2001
Vorbereitungen für Fall der Fälle
http://www.echo-online.de/suedhessen/detail.php3?id=83417
Während die Odenwald-Regionalgesellschaft die Schließung der Wildschweinfütterung bei Würzberg angeordnet hat, stehen die Tierparks bei Eulbach und im Erbacher Brudergrund weiterhin Besuchern offen.

Fuldaer Zeitung 4.4.2001
„Es geht uns allein um das Wohl der Tiere“
http://www.fulda-online.de/db/rubdef/artikel_detail.phtml?id=73972
Während der Wildpark Ehrengrund in Gersfeld erhebliche Vorsichtsmaßnahmen getroffen hat, schätzt man beim Heimattiergarten in Neuenberg die Gefahr als gering ein.
Wildpark Gersfeld, Wildhüter Dieter Kircher: Die Besucher des Parks seien angewiesen, die Tiere nicht mehr zu füttern und nicht zu berühren. Am Eingang liegen Bodenmatten „Wir treffen lieber Vorsichtsmaßnahmen im Vorfeld.“
Der Heimattiergarten in Neuenberg hat keine Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Wie Vorstand Peter Weber mitteilte, habe der Tiergarten keine Probleme mit der Maul- und Klauenseuche. Die momentane Diskussion sei Panikmache.


EXPRESS 29.3.2001
Wegen MKS: Kölner Schüler sammeln Unterschriften
http://express.de/koeln/1563760.html
Köln - Jetzt gehen die Pänz wegen MKS auf die Barrikaden. „Rettet unsere Zootiere“, fordern die Schüler. „Impft endlich Kamele, Esel und alle anderen.“ Seit Wochen bangen die Schüler des Gymnasiums an der Blücherstraße 15 in Nippes um das Leben von rund 150 Huftieren in Deutschlands schönstem Tierpark. Nun wollen die Schüler mit einer Unterschriftenaktion eine Impfgenehmigung für den Zoo erzwingen.


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News 1.4.2001
Eröffnung des «Etoscha-Hauses» im Zoologischen Garten Basel
http://www.news.ch/detail.asp?ID=41015
Das nach einem trocken-heissen Naturpark in Namibia benannte «Etoscha»-Haus ist das erste Themenhaus im Basler «Zolli», wie Kurator Andreas Heldstab ausführte. Es soll Besuchende nicht belehren, sondern Wissen über Fressen und Gefressenwerden und ökologische Zusammenhänge anregend vermitteln. Als Pflanzenfresser gezeigt werden unter anderen 2500 Wanderheuschrecken (ihr Fressgeräusch ist über Lautsprecher zu hören), Grabmulle in einem wandgross nachgebauten unterirdischen Bau oder Klippschliefer.
Fuchsmangusten und Erdmännchen sind in einer Innenanlage zusammen mit Borstenhörnchen untergebracht. Ein weiteres Gehege beherbergt Puffottern und Zwergmäuse. Letztere leben hoch in Büschen, würden sie jedoch herunterfallen, würden sie wohl von der Giftschlange verspiesen.
Zollidirektor Peter Studer betonte mit Stolz, das «Etoscha»-Haus entspreche neuen Richtlinien der Welt-Zoo-Naturschutz-Strategie (WZNS). Zur naturnahen Ambiance tragen auch die mehrheitlich aufwändig aus Stampflehm gefertigten Wände bei. In der ersten von zwei je 9 Mio. Franken teuren Etappen werden auch Aussenanlagen gebaut, dies für Geparden und Wildhunde, sowie eine Affen-Insel. In der zweiten Etappe entstehen neue Gehege für Löwen und Krokodile und ein Naturschutz-Haus.

Netzpress 29.3.2001
Das neue Etoschahaus öffnete seine Pforten
http://www.netzpress.ch/meldung.cfm?nummer=6226
Betrachtet man das Etoscha-Haus von der baulichen Seite, so ist es ebenfalls in einen Kreislauf integriert. Die Grundlagen dazu bilden Baustoffe und Energie. Die siebzig Zentimeter dicken, von Hand gestampften, Lehmwände des Etoscha-Hauses tragen viel zum Energieverhalten des Gebäudes bei. Ohne entsprechende Wärmedämmung würde im Keller die Energie laufend ans Erdreich abgegeben werden. Eine 30 cm dicke Schicht Schaumglaskugeln aus Recyclingglas verhindert dies.
Die grossen Dachfenster lassen viel Lichtenergie ins Gebäude dringen. Die Energie der warmen Abluft wird über Wärmeaustauscher an die eingeblasene Frischluft weitergegeben. Im Keller wird die zur Kühlung des Weizenkeimraumes entzogene Energie gleich nebenan für die Heizung der Heuschreckenaufzucht eingesetzt.

Basler Zeitung 1.4.2001
Neu im Zolli: Das «Etoscha-Haus» präsentiert Biologie live
http://www.baz.ch/heute/index.cfm?ressort=Basel%2DStadt&categoryID=4D2D4C4A-AAC3-4C65-AE4F6ECAB212D71B&ObjectID=02FA7BE4-0EB9-4C06-B4C60CBDB31B85D9
Neun Millionen Franken hat das «Etoscha-Haus» des Zolli gekostet. Ohne grosszügige Donatorinnen und Donatoren hätte es nie gebaut werden können. Für «Etoscha» hat sich die Investition gelohnt; artgerechte Tierhaltung, wie man sie bisher in Zoos so nicht kannte, und Didaktisches bezüglich biologischer Zusammenhänge machen es besonders wertvoll. 

Tages Anzeiger 31.3.2001
Der Zolli geht neue Wege: Neben Tieren will man ökologische Zusammenhänge zeigen.
http://tages-anzeiger.ch/ta/taZeitungRubrikArtikel?ArtId=82655&ausgabe=1330&archive=t
Nicht imposante Tiger, lustige Affen oder riesige Elefanten sind die vierbeinigen Stars des Etoscha-Hauses, sondern auf den ersten Blick so unspektakuläre Tiere wie Wanderheuschrecken, Graumulle, Rüsselspringer, Fuchsmangusten, Klippschliefer und Bienenfresser.
"Und auch diese kleinen, weniger bekannten Tiere erzählen uns grosse, interessante Geschichten", meinte Zolli-Direktor Peter Studer. Ausgesucht wurden die Tierarten nach dem Thema des neuen Hauses, dem Nahrungskreislauf. "Mit dem Konzept eines Themenhauses betreten wir international Neuland."

Badische Zeitung 30.3.2001
Der „Zolli“ wirbt mit neuem „Raubtierhaus“
http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/mantel/land/2001/03/lan.3732280.htm
Das Etoscha-Haus ist der erste von drei Schritten zur Verwirklichung einer neuen, 6500 Quadratmeter großen Themenanlage. Drei jeweils 1000 Quadratmeter großen Außenanlagen für Geparde, Afrikanische Wildhunde und Meerkatzen sollen in diesem Sommer eröffnet werden. 2003 sollen die Außenanlage für Löwen sowie ein Haus mit einer Krokodilanlage und einem Naturschutzzentrum fertig werden.
Für die Etoscha-Anlage hat der 12 Hektar große und von allen Seiten umbaute Zoo einige Arten abgeschafft. „Wir haben keine Tiger, Eisbären, Leoparden, Panther oder Mähnenwölfe mehr, doch die Artenvielfalt sei mit den Tieren im Etoscha-Haus nun sogar größer. „Löwen sind sicher die charismatischeren Tiere“, sagt Guldenschuh, „aber die Fuchsmangusten sind hundert Mal spannender.“ 

Freie Presse 1.4.2001
Größte Menschenaffen-Anlage der Welt im Leipziger Zoo eröffnet
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/SACHSEN/TEXTE/42393.html
Auf dem 30.000 Quadratmeter großen Areal können sich 60 Gorillas, Schimpansen, Bonobos und Orang-Utans tummeln. Damit verfügt der Garten auch über die umfangreichste Menschenaffen-Anlage mit allen vier Arten. Das «Pongoland», das seinen Namen von der ethnologischen Bezeichnung für Menschenaffen erhielt, kostete rund 30 Millionen Mark.

Kleine Zeitung 1.4.2001
Super-Park für Menschenaffen
http://druck.kleinezeitung.at/kaernten/ARTIKEL?whichone=1033628

Sindelfinger,Böblinger Zeitung 5.4.2001
Weniger Besucher in der Wilhelma

http://www.szbz.de/dc1/html/news-sfz/20010405loka0024.htm
Stuttgarter Nachrichten 5.4.2001http://www.stuttgarter-nachrichten.de/dc1/html/news-stn/20010405loka0008.shtml
Dem Rekord des vergangenen Jahres folgt die Ernüchterung: Die Besucherzahlen sind im ersten Quartal um 26 % zurückgegangen. Durch Maul- und Klauenseuche abgeschreckt? "Mehr Kummer'', sagt Direktor Jauch, ¸¸bereitet uns das Schmuddelwetter.'' Dass der Karlsruher und der Kölner Zoo dennoch geschlossen haben? "War eine Überreaktion, die anderen Zoos werden wieder öffnen.''

Sindelfinger,Böblinger Zeitung 5.4.2001
Neue Mieter: Elefanten machen die Mücke
http://www.szbz.de/dc1/html/news-sfz/20010405loka0013.htm
Stuttgarter Nachrichten 5.4.2001http://www.stuttgarter-nachrichten.de/dc1/html/news-stn/20010405loka0036.shtml
Stuttgart. Wo einst die Elefanten untergebracht waren, ziehen demnächst die Insekten ein. Bis zum Ende des Jahres soll das Insektarium an der Pragstraße fertig sein. Ins ehemalige Tigerhaus und das damalige Elefantenhaus ziehen nun Insekten ein. Zwischen beiden Gebäuden entsteht ein neues Schmetterlingshaus, architektonisch ans Amazonienhaus angelegt - viel Stahl, noch mehr Glas. Mit 22 m Länge und 8,5 m Höhe fällt das Haus wesentlich kleiner aus. Im ehemaligen Tigerhaus will Dieter Jauch Geschichten erzählen.
Etwas schneller geht's mit der Sanierung der Gewächshäuser im Maurischen Garten: Im Herbst ist die Eröffnung geplant. Weil eine der filigranen Konstruktionen aus dem Jahr 1848 abgesunken war, musste das Fundament erneuert werden. Ein Kran hob das gesamte Gebilde um 30 cm: Die Kosten sind auf 6,4 Millionen Mark gestiegen.

Esslinger Zeitung 5.4.2001
Neues Insektarium in der Wilhelma
http://www.ez-online.de/lokal/aktuelles/stuttgart/index.cfm?documentid=-1102097934
Das frühere Raubtierhaus wird mit dem einstigen Kiwihaus durch ein gläsernes Schmetterlingshaus verbunden. Die beiden Gebäude aus dem Jahr 1850 sind inzwischen in den Rohbauzustand versetzt.
Im ersten Haus soll eine Vielzahl wirbelloser Tiere mit verschiedenen Formen unterkommen, im Glashaus in Terrarien an der Rückwand die Geschichte der Vermehrung erläutert werden. Im dritten Gebäude geht es ums Thema Insekten und Mensch.

Stuttgarter Zeitung 5.4.2001
Neue Heimat für Insekten in der Wilhelma
http://www.stuttgarter-zeitung.de/dc1/html/news-stz/20010405loka0034.shtml
"Wir wollen nicht das größte, aber das schönste Schmetterlingshaus haben'', sagt Jauch. 2,5 Millionen Mark Gesamtkosten sind für die Sanierung samt Neubau veranschlagt.

Hannoversche Allgemeine 29.3.2001
An einem Tag einmal um die Welt
http://news.haz.de/HOME/HANNOVER/story47308.html
Im hannoverschen Zoo schafft man die Weltreise bequem an einem Tag. Und so spazierte Klaus-Michael Machens gestern Vormittag trotz des Regens fröhlich vorneweg, um die Neuheiten in seinem "Tier-Reich" zu präsentieren.
Der Tierpark hat jetzt auch einen neuen Namen. Er heißt nun Erlebnis-Zoo Hannover, was nach Ansicht von Machens besser zum neuen Konzept passt. Der fünfte Kontinent ist übrigens neu. Um 6 Uhr in der Früh wurde der Rollrasen für Australien ausgelegt. Die Kängurus haben von der Hektik nichts mitbekommen. Fröhlich sprangen sie auf dem landestypisch roten Sand herum.
Gleiches galt für das Wombat-Pärchen Heidi und Toranga, das gestern erstmals auf die neue Anlage durfte. Sie buddelten ein Loch in den Sand und waren schwuppdiwupp verschwunden.
Das Indianercamp hat mit 1400 Plätzen jetzt doppelt so viele wie vorher und ist mit schönen Wandmalereien versehen. Die Flugshow ist zwar nicht neu, wird aber stetig ausgebaut.
Wer sich noch ein kleines Pölsterchen zulegen möchte, ist deshalb künftig in der neuen Eisdiele, zu der das ehemalige Flusspferd-Haus umgebaut wurde, oder in der neuen urigen Wirtschaft im Zoo goldrichtig. In der Gaststätte, die "Alte Werkstatt" heißt und laut Machens einen der größten Stammtische in der Region hat, gibt es Pfannkuchen in allen Variationen.
Wann mit dem Bau der "Arktica" für Robben, Walross und Pinguine begonnen werden kann, ist indes noch immer nicht sicher.

Newsklick
Wo Adler mit ihren Schwingen schlagen
http://www.newsclick.de/corem/resources/ids/1196432?version=2
Prärie mit Indianercamp und Australienlandschaft - das sind die neuen Attraktionen im Zoo Hannover. Eine urige Kneipe und ein gemütliches Eiscafé runden das kulinarische Angebot ab. Im Dschungelpalast gibt es eine kommentierte Elefantenshow, auf einer Wiese bei Meyers Hof kann man Hütehunde bei ihrer Arbeit mit Schafen und Gänsen beobachten. So auch in der neuen Australienanlage mit Sandhügeln, Grasflächen und Wellblechdächern. Hier leben Kängurus Seite an Seite mit Wombats und Emus auf einer 1000 Quadratmeter großen Fläche.

Süddeutsche Zeitung 5.4.2001
Wird aus Hellabrunn ein Event-Center?
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/?section=nche&myTM=full&id=986449513.48161&myTime=986454713
Hans-Johann Färber überraschend zum neuen kaufmännischen Direktor des Tierparks Hellabrunn gewählt. Am 1.November tritt er als Nachfolger von Erwin Kufner an:
"Ich habe – das muss ich fairerweise sagen – inhaltlich keinen großen Einblick in den Tierpark. Ich möchte alles erstmal kennenlernen. Dort leben Tiere auf sehr engem Raum, und viele von ihnen sind sehr sensibel und brauchen Ruhezonen. Alle Aktivitäten müssen wir mit dem zoologischen Direktor abstimmen. ... Ich habe eine Vorliebe für Wildkatzen. Die sind so aggressiv und dynamisch."

Die Welt, 2.4.2001
Acht von 102 Bewerbern noch im Rennen
http://www.welt.de/daten/2001/04/03/0403mu245016.htx
Am Dienstag entscheidet der Aufsichtsrat des Münchner Tierparks Hellabrunn, wer neuer kaufmännischer Direktor wird. Von ursprünglich 102 Bewerbern sind noch acht im Rennen. Die besten Chancen hat Hans-Johann Färber, Hauptabteilungsleiter bei der Olympiapark GmbH. Gute Aussichten werden auch den beiden Stadträten Thomas Ruhfaß und Sven Thanheiser prophezeit. Offiziell ernennt der Aufsichtsrat am 18. Mai den neuen Geschäftsführer, der nach Beamtentarif "B 5" (12 496,31 Mark im Monat) bezahlt wird.

EXPRESS 3.4.2001
Museums-Nacht - der pure Stress für Tiere
http://express.de/ddorf/1574762.html
Düsseldorf. Die Nacht der Museen - die Tiere im Aquazoo haben sie noch lange nicht vergessen. Ein Mitarbeiter: „Wir brauchen jetzt wieder Tage, damit sich die Tiere endlich beruhigen.“ Party-Stimmung im Zoo - purer Stress für Robben, Pinguine und Warane. Tierarzt Dr. Wolfgang Kahle: „Für nachtruhende Tiere ist so viel Aufregung der blanke Horror. Es ist möglich, dass die Chance auf Nachzucht bestimmter Tierarten dadurch erheblich geschmälert wird.“
Auch der Tierschutzverein schlägt Alarm. „Es kann einfach nicht gesund sein, wenn Tiere von lärmenden Menschen und einer ganzen Musikkapelle in ihrer Nachtruhe gestört werden.“ Immerhin sorgte „Dat Kaisertrio plus one“ für musikalische Unterhaltung. Und gerade die Schwingungen der Bässe verkraften Tiere nur schlecht.
Ein Aquazoo-Mitarbeiter: „Wir haben nämlich bereits Erfahrungen mit derlei ‚Events‘. Leider keine guten. Die Tiere brauchen Tage, um den Stress der einen Nacht endlich wieder zu verwinden.“

Augsburger Allgemeine 3.4.2001
Zoo-Spitzengespräch bei OB geplatzt
http://www.augsburger-allgemeine.de/menu/index.php?themeid=5&mainmenuid=1&selectedid=52&ausgabe=B-HAUPT&azartikelid=73335
Debatte um den Vertrag Brigitte Gorgas` als Vize- Direktorin geht weiter
Das für gestern angesetzte Gespräch zwischen OB Dr. Peter Menacher und Zoodirektor Dr. Michael Gorgas ist wegen eines "Missverständnisses" geplatzt. Indessen hält die Debatte über Ehefrau Brigitte nach deren Nominierung auf der SPD- Stadtratsliste an.
Für Überraschung hat in Kreisen des Aufsichtsrats die Nachricht gesorgt, Brigitte Gorgas sei seit 1996 Stellvertreterin ihres Mannes in der Zoo- Direktion. Darüber sei das Gremium nicht informiert worden. Auch stelle sich die Frage, ob diese Stellvertreter-Lösung überhaupt nötig sei. Reinhold Wenninger, ehrenamtlicher Geschäftsführer.
Wenninger wies Kritik gestern zurück: Personalfragen seien nach dem geltenden Zoo-GmbH-Vertrag Sache der Geschäftsführung: Die Zusatzvereinbarung von 1996 hätten er und Gorgas unterzeichnet. Die Kandidatur der 50- Jährigen auf der SPD-Liste hatte zu Debatten geführt, ob sie angesichts ihrer beruflichen Stellung ein Stadtratsmandat überhaupt annehmen kann.

Rhein-Neckar-Zeitung 3.4.2001
Auch in Heidelberg: Ziel im Klimaschutz deutlich verfehlt
http://www.rnz.de/15_regional/heidelberg/02_heidelberg.htm
Auch in Heidelberg: Anstieg statt Verringerung - Trotzdem soll weiterhin Energie eingespart werden. Neben einer Holzhackschnitzelanlage beim Sportzentrum sind auch beim Zoo Biogasanlagen geplant, um künftig aus Mist "Gold" in Form von Energie zu gewinnen.

Ruhr Nachrichten 3.4.2001
"Zoom" unter keinem guten Stern
http://www.westline.de/lokal/mono.php?file_name=bz_7.htm&link_1=ge&link_2=%&link_3=ln
Die geplante Erlebniswelt "zoom" steht unter keinem guten Stern. MKS, interne Differenzen und der umstrittene Name verhindern ein entspanntes Arbeiten. Erst letzte Woche wurde eine Sondergenehmigung, die Klauentiere impfen zu lassen, für den Ruhrzoo beantragt. "Darauf haben wir jedoch noch keine Reaktion", so Pressesprecher Peter Efing. Seit der Ruhrzoo Ende März seine Pforten geschlossen hat, mussten die Mitarbeiter mehrere hundert Besucher nach Hause schicken.
Arbeitsplätze seien nicht betroffen - eine Kündigung gab es trotzdem. Gestern löste die GEW ihren Vertrag mit Geschäftsführer Bräsch. Er wurde erst im November 2000 eingestellt, um bei der Umgestaltung in die Erlebniswelt "zoom" mitzuwirken. "Verschiedene Auffassungen über die Aufgaben eines General Managers" seien der Grund.

Schweriner Volkszeitung 5.4.2001
Papagei für 1500 Mark aus dem Rostocker Zoo gestohlen / Hohe Geldstrafen
http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/05.04.01/vogel/vogel.html
Das Amtsgericht Rostock verurteilte gestern die Michael und Nico Sch. aus Bad Doberan wegen schweren Diebstahls zu Geldstrafen in Höhe von 6000 bzw. 4800 Mark. Sie hatten im Juni 2000 aus dem Rostocker Zoo einen Papagei im Wert von 1500 Mark gestohlen.

Ostsee Zeitung 5.4.2001
Amtsgericht verhandelte Papageien-Raub
http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_90742.html

Rheinpfalz Online 4.4.2001
Unterschriften gegen Falkenhof
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010404:1839711&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/kus/lan/meldung.oft
"Der Widerstand gegen das geplante Falken-Gehege wächst", lässt ein Bulletin der frisch gegründeten "Interessengemeinschaft zur Erhaltung des Schlossberges" wissen. "Vielen Homburgern erschließt sich die Vorstellung, dass große Teile des Schlossberges nur gegen Eintritt zu besuchen sein sollen, nur schwer"
Während der Oberbürgermeister befürchtet, dass eine allzu zögerliche Haltung die Falkner vergraulen könnte, zittern Brieftauben-Zuchtvereine um ihre gefiederten Lieblinge. Wenn morgen der Homburger Stadtrat tagt, könnte eine Vorentscheidung über den Falkenhof gefällt werden

Rheinpfalz Online 3.4.2001
Unterschriften gegen Falkenhof-Projekt
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010403:1836692&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/zwe/lan/meldung.oft

Netzpress 4.4.2001
Kapuzineraffen haben ihr neues Haus bezogen
http://www.netzpress.ch/meldung.cfm?nummer=6300
Das neue Kapuzineraffenhaus im Tierpark Lange Erlen ist bezogen. Nun ist die Feinabstimmung der Inneneinrichtung geplant. Hinzu kommt die Planung der Affeninsel im Weiher und die dazugehörige "Affenpassarelle". Die Sanierung des Rothirschstalles und die Neugestaltung des Geheges konnten abgeschlossen werden. Zwei Rothirschkühe und ein Stier sind vom Tierpark Roggenhausen eingetroffen. Im April werden die Arbeiten beim Gehege der Meerschweinchen abgeschlossen sein. Ebenfalls fertig sind die Vogel-Volièren, die sich ans Affenhaus anschliessen.


Hamburger Abendblatt 2.4.2001
Zum Heulen schön - neues Gehege für Wölfe
http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/lokales/html/030401/1403WOLF6.HTM
Rechtzeitig vor der möglichen Ankunft eines neuen Wurfs haben die sechs Wölfe des Wildparks Schwarze Berge ein größeres Gehege bekommen. Ihr altes Terrain wurde von 5000 auf 10 000 Quadratmeter erweitert und ist damit nun eine der größten Wolfanlagen. In der "Wolfshöhle" geben dem Besucher fünf Informationstafeln und ein Videofilm Auskunft. Die Tafeln wurden vom Wolfexperten Dr. Erik Zimen zusammengestellt.


Landesztg. Lüneburger Heide 3.4.2001
Tierpark Schwarze Berge in Vahrendorf eröffnet erweitertes Gehege
http://news.landeszeitung.de/lokal/result.php?id=80575
Dr.Erik Zimen, renommierter Wolfsexperte, erläutert, welch besonderes Tier der canis lupus ist. "Der Wolf ist den Menschen näher als etwa die Schimpansen." Vom neu erbauten Aussichtsturm überblickt man fast das ganze Gelände, duch eine große Scheibe im Erdgeschoß lassen sich vorbeiziehende Wölfe wie auf Tuchfühlung betrachten. 120000 Mark hat die Erweiterung gekostet.

Sächsische Zeitung 1.4.2001
Flucht nach vorn
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=64379&rubrik=n_meissen&etag=
Meißen. Keiner weiß, wie es mit dem Tierpark Siebeneichen weitergehen soll. Diese Woche sollten zwei Anträge durch den Stadtrat, die gegensätzlicher nicht sein konnten. Der eine kam vom Sozialausschuss und sah vor, die städtische Zuwendung an den Tierpark von 50 000 Mark auf rund 61 000 Mark zu erhöhen.
Das zweite Papier war von Oberbürgermeister Thomas Pohlack (CDU) unterschrieben und schlug die Aufhebung des Nutzungsvertrages zwischen dem Osteuropäischen Hilfswerk e. V. und dem Rathaus vor. Beide Anträge wurden allerdings zurückgezogen.
"Es gibt klare Forderungen, die der Betreiberverein bislang nicht erfüllt hat." So fehlen beispielsweise ausreichend Ställe, zwingend notwendige Anti-Seuche-Impfungen bei den Tieren und eine vorzeigbare Marketingstrategie. Für Tierfreunde bleibt bislang alles beim Alten. Am Tierparkeingang hängt weiterhin ein großes Schloss.

Der Bund 31.3.2001
Der grosszügigste Donator des Berner Tierparks ist vor hundert Jahren gestorben
Er war Uhrenhändler und Tierfreund
http://www.bund.ch/ebund.asp?SOURCE=/Publications/KLEINER_BUND/2001/76/BKB/78060.html
Der Tierpark wäre kaum zustande gekommen ohne das Legat eines Worber Schlossherrn. Über Louis William Gabus ist nicht viel bekannt. «Der am 14. März 1901 verstorbene Herr Louis William Gabus hat folgendes Legat ausgesetzt: ,Der Stadt Bern Fr. 150 000 als Fonds für die Errichtung eines zoologischen Gartens; wenn es möglich wäre, dafür das sog. Dählhölzli zu erwerben, so wäre das sein ganz besonderer Wunsch.'»
>Ausführlicher Bericht über die Gründung des Tierparks Dählhölzli

Tagblatt 30.3.2001
Bären umquartieren - an die Aare
http://www.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=508436&bereich=o&suche=10
Die Bären sollen aus dem Berner Bärengraben befreit und in einem Freilaufgehege am Aarehang angesiedelt werden. Diese Idee stösst in Bern auf breite Zustimmung. Immer wieder hatten Tierschützer die Schliessung des Bärengrabens gefordert. 1998 überreichte «Animal Peace» den Stadtbehörden eine Petition mit über 15 000 Unterschriften.
Nun will sich der Gemeinderat offensichtlich eines Bessern belehren lassen. In seinem Auftrag hat eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Tierparkdirektor Bernd Schildger eine Projektidee entwickelt, mit der den Bären bessere Lebensbedingungen geboten werden sollen. Am Aarehang unterhalb des Bärengrabens, inmitten von Bäumen und Wiesen, soll ein Freilaufgehege entstehen, in dem sich die Bären nach Lust und Laune tummeln können.

Rheinpfalz Online 1.4.2001
Ja zu Wildpark
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010331:1829809&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/pir/lan/meldung.oft
In Maßweiler, wo der Verein Tierart einen ökologischen Themen- und Wildpark errichten möchte, hat der Ortsgemeinderat dem Bebauungsplan zugestimmt. Die Pläne wurden noch einmal kurz vorgestellt, der Flächennutzungsplan einstimmig geändert. Die Kosten dafür wird der Verein "Tierart" tragen.

Sonntags Zeitung 1.4.2001
Schatten über Conny-Land
http://www.sonntagszeitung.ch/sz/szFeinRubrik.html?ArtId=82859&ausgabeid=1323&rubrikid=127
Bei Lipperswil liegt eine von weitem recht hässliche Ansammlung von Gebrauchsarchitektur. Braune Eternitdächer, Betonwände, Figuren aus buntem Polyester, eine Mischung aus Industriequartier und Disneyland: Conny-Land. Die Türen sind alle offen, es herrscht fröhliches Treiben, Putzen, Bemalen von Schildern, freundliches Hallo, auch von den Papageien. Es geht der Saisoneröffnung entgegen.
Und zum ersten Mal in seinem 63-jährigen Leben braucht Conny Gasser dazu Polizeischutz. Es sind Proteste von militanten Delfinschützern angesagt. Seit Tagen erreicht ihn eine Hiobsbotschaft nach der andern. Der 40-jährige Sohn Roby wurde verhaftet, zuerst wegen Verdachts auf Tierquälerei, dann wegen Kokainkonsums, dann noch wegen Sex mit einer Dreizehnjährigen.
>ausführlicher Hintergrundartikel auch zur Geschichte des Parks


Neue Presse 1.4.2001
Niedersachsen: Tropenfalter flattern wieder
http://np1.niedersachsen.com/NP/NIEDERSACHSEN/story39609.html
Kaum hat der Frühling begonnen, öffnen auch die Freizeit- und Tierparks wieder ihre Toren. Der Alaris-Schmetterlingspark in Buchholz-Seppensen geht in seine 13. Saison. Unter dem hohen Glasdach wird der Besucher in ein tropisches Paradies entführt. Parkchef Peter Hain: "Die Schmetterlinge sind schon auf Hochzeitsflug." 158 Arten aus aller Welt flattern durch die 600 Quadratmeter große Tropenhalle - immer 30 bis 40 zur gleichen Zeit.

Berliner Kurier 1.4.2001
Bulette wird jetzt 49!
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik11.html
Die Flusspferddame vom Berliner Zoo wird morgen stattliche 49 Jahre alt. Seit 1957 lebt sie in ihrem jetzigen Hippo-Domizil. Sie wurde am 3. April 1952 im Leipziger Zoo geboren. Papa ist "Knautschke" und Mutter "Grete".

Neuß-Grevenbroicher Zeitung 1.4.2001
Nur halbe Ration für die Bend-Tiere - "Futter-Personal" kostet die Stadt zu viel Geld
http://www.ngz-online.de/ngz/news/grevenbroich/2001-0402/futter.html
Grevenbroich. Die Tröge der Wildtiere im Bend-Freigehege werden aus Kostengründen nur noch einmal am Wochenende gefüllt. Das zurzeit geschlossene Gehege im Bend gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen. Alleine das Füttern an Wochenenden schlägt mit 36.000 Mark zu Buche. Um die Personalkosten zu reduzieren, werden zunächst versuchsweise die Fütterungen an Sonn- und Feiertagen eingestellt.
Dass die Vierbeiner hungern werden, schließt Julius Weiss von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, aus: Die Tiere seien gut ernährt, zudem würden sie gerade an den Wochenenden von den Besuchern über Maßen gefüttert.

Ruhr Nachrichten 1.4.2001
Stadt beginnt mit dem Bau eines neuen Vogelhauses
http://www.westline.de/lokal/mono.php?file_name=rz_4.htm&link_1=re&link_2=%&link_3=ln
Recklinghausen. In den nächsten Tagen starten Aufbauarbeiten für das neue Vogelhaus. Die Stadt lässt sich das neue Haus 290 000 Mark kosten, ein Teil der Summe stammt aus Spenden der Jungen Union, die dafür Geld gesammelt hatte. "Das Haus wird ein wenig teurer als geplant, dafür aber auch etwas größer". Voraussichtlich wird das Haus in drei bis vier Volieren unterteilt. Im Zuge der Aufwertung des Tierparks denkt die Stadt auch über gezielte Werbung nach: Z.B. mit einem Logo-Wettbewerb.

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newsclick 1.4.2001
Nachwuchs im Tierpark Essehof - Platz für Exoten
http://www.newsclick.de/corem/resources/ids/1200160?version=1
Essehof. Im Zoo wird gebaut, die Anlage soll für Besucher und Tiere noch attraktiver werden. "Wir sind kein Wildpark", betont Dr. Florian Brandes, angestellter Tierarzt für den Tierpark Essehof und den Zoo Stöckheim, beide im Besitz der Familie Wilhelm. Mit den Neubauten sollen vor allem die Tiere aus Afrika und Südamerika den Besuchern noch näher gebracht werden.
Geschäftsführer Gregor Wilhelm und Dr. Brandes sprechen von einem neuen Konzept. "Wir wollen Exoten auf naturnahgestalteten Flächen vorführen."

Neue Ruhr Zeitung 1.4.2001
SPD-Ortsvereine wollen um Erhalt des Tiergeheges kämpfen
http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=1557721
Mülheim. "Wenn die Kosten von rund 160 000 Mark jährlich nicht von der Stadt gezahlt werden, können wir als Grün und Wald die nicht aufbringen. Dann muss man über eine Schließung nachdenken", so Werkleiter Pfaff. Er hält einen Förderverein für denkbar. Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins sieht die Stadt klar in der Verantwortung; das Tiergehege im Witthausbusch müsse "als ein zentraler Anlaufpunkt auf jeden Fall erhalten bleiben". Man erwägt "Werbetafeln an den Zäunen, um das Gehege zu finanzieren."

Tagblatt 31.3.2001
Junge Schweine im Wildpark
http://www.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=509034&bereich=o&suche=15
St. Gallen - Wildpark Peter und Paul. Die beiden Murmeltiere werden bald Gesellschaft erhalten: In naher Zukunft plant die Wildparkgesellschaft, das Gelände neu zu gestalten und weitere Murmeltiere anzukaufen. Auch im Gehege des Alpensteinbocks wird demnächst gearbeitet: Die vor rund hundert Jahren erstellten Kunstfelsen müssen erneuert werden.
Der Wildpark Peter und Paul wurde am 1. Mai 1892 offiziell eröffnet. Zehn Jahre später wurden die Kunstfelsen gebaut, um für die ersten drei Alpensteinbock-Kitze eine optimale Umgebung zu schaffen. Die Alpensteinböcke wurden damals in St. Gallen nachgezüchtet, weil sie in unserer Umgebung ausgestorben waren.
Eine grosse Erweiterung plante die Wildparkgesellschaft 1990: Die intensiven Bemühungen um eine Braunbären-Anlage scheiterten jedoch an den Auflagen der Baupolizei.

Die Welt, 4.4.2001
Dromedare küssen anders
http://www.welt.de/daten/2001/04/04/0404vm245161.htx
Wer die feurigsten Küsse der Hauptstadt bestaunen will, der besuche den Zoo. Der Monat April, versichert Zoo-Sprecher Ragnar Kühne, sei liebster Monat für die Brunft. "Der Hormonspiegel steigt", bringt es Direktor Wolf Everts vom Osnabrücker Zoo auf den Punkt. Flamingos schwingen ihre Hälse umeinander, Papageien singen "wie verrückt" - sagt Florian Brandes vom Zoo in Braunschweig

TAZ 3.4.2001
Paarungsbereite Tierparksprecher
http://www.taz.de/tpl/2001/04/04.nf/text.Tname,a0140.list,TAZ_txt.idx,118
Die warmen Temperaturen sorgen auch bei den Tieren in Niedersachsens Zoos für Frühlingsgefühle. Viele Tiere beginnen jetzt mit der Paarung, sagt Florian Brandes vom Braunschweiger Zoo am Dienstag überaus erregt. Die Vögel suchten ihre Partner und bauten Nester. Auch im Zoo Hannover werden die Tiere nach Angaben der bebenden Sprecherin Simone Hagenmeyer viel lebhafter. Einige Vierbeiner wie zum Beispiel die Tapire und Flusspferde müssen allerdings noch etwa zwei Wochen in ihren festen Winterunterkünften auf die ersten Sonnenstrahlen warten.

nordwest.net 3.4.2001
Frühlingsgefühle in Niedersachsens Zoos
http://www.nordwest.net/region/9875_22747.html

Tagblatt 4.4.2001
Affenbabys
http://www.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=510083&bereich=o&suche=34
Die beiden Weissbüscheläffchen im Walter-Zoo in Gossau werden von Hand aufgezogen. Die Mutter hat zu wenig Milch.

Nordkurier 4.4.2001
Löwe kommt aus Warschau
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/h/h.html
Ueckermünde. Am Montag erfolgt im Zoo der erste Spatenstich für die neue Löwen-Anlage. Bis August soll die Anlage für ein Löwenpärchen mit bis zu sechs Meter hohen Felsen fertig sein. Das Männchen wird aus Warschau importiert, seine Gefährtin kommt aus Aalborg.


Oberösterreichische Nachrichten 3.4.2001
Begegnungstheater im Zoo
http://www.oon.at/nachrichten/lokal.asp?id=182780&ressort=Linz
Besonderes Frühlingserwachen im Linzer Tiergarten. Im Mittelpunkt stehen vielfältige Geschichten rund ums Ei. Laufende Bilder sollen Kinder wie Eltern in eine Phantasiewelt entführen, laden aber auch zum Angreifen, zum Bestaunen und zum Mitspielen ein.

Berliner Zeitung 4.4.2001
Bäcker sorgten für den "Bärenhunger"
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/bezirke/.html/26815.html
Kalorienhaltiges für einen guten Zweck: Unter dem Motto "Bärenhunger" stand gestern eine Aktion der Berliner Bäcker-Innung vor dem Fernsehturm am Alexanderplatz. Mehr als 10 000 Gebäckstücke wurden an Ständen offeriert. Der Verkaufserlös ging an den Tierpark Friedrichsfelde. Die drei Braunbären aus dem "Bärenschaufenster" bekommen davon neue Spielgeräte und Leckereien

Neue Westfälische 3.4.2001
Tierpark Olderdissen auf dem Stundenplan
http://www.nw-news.de/news/lokal/bi/NW_20010403_1952767.html
Bielefeld. Biologielehrerinnen an der Baumheideschule haben eine pfiffige Unterrichtsmappe mit vielen Aspekten entwickelt, die sie Fachkollegen aller Schulformen nun zur Verfügung stellen: auf Papier, als CD-ROM und demnächst im Internet.
Umfangreiche Hintergrundinformationen, Vor- und Nachteile des Lebens in freier Natur und im Tierpark. Das neue Oderdisser Bärengehege dient als Basis für eine Unterrichtseinheit über artgerechte Tierhaltung. Was tut ein tierfreundlicher, was ein gedankenloser Besucher.

Rheinpfalz Online 2.4.20018
Wisente könnten Biotope offen halten
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010402:1832960&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/pir/lan/meldung.oft
Fischbach. "Was passiert mit dem ehemaligen Gelände der US-Armee?" Diese Frage stellte sich am Freitag der Gemeinderat im Rathaus. Bernadette Riediger, Biologin vom Landesamt für Umweltschutz, stellte das Beweidungskonzept, die Nutzung als Wildpark und Naturschutzfläche mit großen Weidetieren namens "Wisent-Projekt", vor.
Ortsbürgermeister Johann Port schlug vor, zunächst eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben, um zu klären, wer Betreiber eines solche Parks wäre (das entsprechende Gebiet von 300 Hektar gehört dem Forst), wie wirtschaftlich er zu betreiben wäre. Erst dann kann darüber beraten werden, inwieweit ein solches Projekt finanziert und durchgeführt wird. Über hochwertiges Fleisch, Fell und Haut, Trophäen und dem Verkauf von Abschussrechten seien hier nur einige Einnahmequellen genannt.

Frankfurter Allgemeine Zeitung
Frankfurt hilft dem Euro auf die Sprünge
http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl=faz/content.asp&rub={AA823E24-426E-498A-9804-D018FACD552D}&doc={BA826906-E29B-4BFA-BDB4-577B434E6946}
Kronberg: Vorbild ist ein australisches Bergkänguruh gleichen Namens. Sieben dieser Känguruhs werden von Mai an in dem Zoo angesiedelt.

Berliner Zeitung 2.4.2001
Küsschen
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/bezirke/.html/26333.html
Das kleine Trampeltier ist eines von drei Kamelen, die im März im Tierpark Friedrichsfelde geboren wurden.



Ostsee Zeitung 30.3.2001
Ziegenbock-Nachwuchs kam per Kaiserschnitt zur Welt
http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_89563.html
Stralsund. Namensgag im Zoo der Hansestadt. „Bobbele“, ein Girgentanischen Ziegenbock, erblickte vor wenigen Tagen das Licht der Stralsunder Tierparkwelt. Da es während der Geburt zu Komplikationen kam, half nur ein Kaiserschnitt.

TAZ 29.3.2001
Pfui Deibel! Pfaudiebstahl
http://www.taz.de/tpl/2001/03/30.nf/text.Tname,a0130.list,TAZ_txt.idx,110
Im lothringischen Amneville entwendete ein ornithophiler Mann einen Pfau aus dem Zoo. "Der Mann versteckte das Tier unter seiner Weste, rannte damit davon und entkam mit seinem Auto", berichtete der Zoodirektor. Zwar stelle der Pfau keinen großen Wert dar, doch gehe es ihm ums Prinzip, meinte der Direktor: "Man klaut keine Tiere aus einem Zoo."

Kieler Nachrichten 3.4.2001
Tourismus-Industrie hofft auf frühlingshaftes Wetter
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/sh/c-Thomas,_Osterhase_ART.htm
Am 5. April eröffnet das Sea Life Centre in Timmendorfer Strand eine neue in Zusammenarbeit mit Greenpeace entwickelte Ausstellung über Seepferdchen. Auch der Westküstenpark St. Peter, einige Leuchttürme und viele kleinere Museen, die im Winterhalbjahr geschlossen hatten, starten jetzt in die neue Saison.

Kölner Morgen 3.4.2001
Mutterglück
http://www.koelnermorgen.de/news/1574966.html
Eine ungewöhnliche Ersatzmama haben diese kleinen Tiger- und Pumawelpen aus dem Zoo von Sydney gefunden. Die Schäferhündin "Pepper" des Zoo-Tierarztes kümmert sich um die Waisenkinder.

Sonntags Zeitung 1.4.2001
Aquarium mit Hotel drum herum
http://www.sonntagszeitung.ch/sz/szFeinRubrik.html?ArtId=82515&ausgabeid=1323&rubrikid=112
Grosszügiges hat die Hotelkette Radisson SAS für das neue Haus in Berlin im Sinn. Wenn das Dom Aquarée 2003 eröffnet wird, soll ein Aquarium mit 15 Meter Durchmesser die Lobby schmücken. Für den Bau des First-Class-Hotels ist ein Sümmchen von 250 Millionen Franken projektiert.


Tagesspiegel 1.4.2001
Insel Lolland
http://195.170.124.152/archiv/2001/03/30/ak-so-re-5526823.html
Vor allem Kinder sind begeistert. Sie dürfen anhalten, wo sie wollen, können hier ein Dromedar streicheln, dort mit Zwergziegen und jungen Watussi-Rindern herumtollen. Bisweilen versperrt eine Herde Lamas den Radweg. Auf "Großwild-Safari" mit dem Fahrrad, das ist eine Attraktion auf der Ostseeinsel Lolland. Im Safaripark am Schloss Knuthenborg (bei Maribo) sind Radler nicht nur zugelassen, sondern ausdrücklich erwünscht.
Um Giraffen, Zebras und Nashörner aus der Nähe zu betrachten, müssen Radler wieder in den Pkw umsteigen. Vor dem "Tiger-Wald" mit seinen seltenen sibirischen Tigern (in freier Wildbahn gibt es nur noch 300 Tiere) wurde extra eine Sicherheitsschleuse installiert. Und auch durch das Paviangehege fahren nur Spezialfahrzeuge.

Volksblatt Würzburg 1.4.2001
Archäologisches Spessart-Projekt: Faltblatt wird in Gaststätten und Museen
http://www.volksblatt-wuerzburg.de/nl2view/?id=CTXL0
Das Spessart-Projekt beteiligt sich an "European Cultural Paths", das sich die Vermittlung von Kulturlandschaften zum Ziel gesetzt hat. Die12 km lange Rundstrecke wird noch beschildert. Stationen sind unter anderem der Wildpark am Rainstor. Ernst Tochtermann, anerkannter Spessart-Experte, erklärte, dass es sich hier um den ersten Wildpark des Spessarts handelte. Es ging in erster Linie um die Versorgung der Hofhaltungen in Aschaffenburg und Mainz mit Fleisch. Nach dem Krieg sei der Zaun verfallen.

Main-Echo 2.4.2001
»Wo die bösen Räuber hausen, wo des Teufels Büchse knallt«
http://www.main-echo.de/news/lokal/marktheidenfeld.html?TextID=79934
Ferner gehe es um den Wildpark, auf den die Fürstbischöfe besonderes Augenmerk legten. Ernst Tochtermann erinnerte an die lange Geschichte des Wildparks, der schon 1680 erwähnt wurde. Man habe ihn nicht nur zu Lustjagden angelegt, sondern vor allem zur Fleischversorgung der fürstbischöflichen Höfe. Aus diesem Grund habe man auch ein Stück eines solchen alten Wildzauns wieder aufgebaut, teiweise sogar mit dem uralten Holz von anno dazumal, das sich noch erhalten habe.

Schwarzwälder Bote 1.4.2001
Fisch- und Pflanzenbörse des Aquariumvereins Ludwigiain Erich-Fischer-Halle
http://www.swol.de/zw/owa/pnews3.einzeln?menuepfad=1653/1664/&Seq=1364361&Uplink=/zw/owa/pnews3.ticker%3fRegion=43%26sparte=-1%26sportart=-1%26Ort=-1%26Cnt=10%26Offset=0%26menuepfad=1653/1664/%26kat=%26welt=%25%26aufhaenger=%25%26event=-1&Forw=1364371&Bac
Aldingen. Aber die Fisch- und Pflanzenbörse des Aquariumvereins Ludwigia erlebte einen wahren Ansturm. Deshalb wird der Aldinger Aquariumverein in diesem Jahr sogar erstmals zwei Börsen veranstalten.

Offenbach Post 1.4.2001
Frühjahrs-Babyboom im Zoo
http://www.op-online.de/8_22_31467.html
Im Frankfurter Zoo hat der Babyboom zur Frühjahrszeit begonnen. Innerhalb weniger Tage haben die Nachtaffen, die Springtamarine und die Rotbauchtamarine für Nachwuchs im Affenhaus gesorgt.

Leipziger Volkszeitung 2.4.2001
Kassen, Preise und Hunde-Eintrittsverbot
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/69546.html
Leipzig - "Zoo der Zukunft" spüren die Besucher jetzt schon am Eingang. Über drei neuen Kassenhäuschen entstand ein filigranes Überdach, das die runden Jugendstil-Formen der Kongresshalle aufgreift. Ebenfalls gelten neue Eintrittspreise: Erwachsene zahlen 14 statt 11 Mark.

Westfalenpost 4.4.2001
Mit der Natur wuchern
http://www.westfalenpost.de/free/wp.lokalnews-artikel-000.html?region=Warstein&id=1564174
Warstein. Die Besucherzahlen der Höhle sinken kontinuierlich, das Waldhotel ist seit Jahren geschlossen, der Wildpark hat auch schon bessere Tage gesehen. Dies alles soll sich mit viel Unterstützung des Landes und der Brauerei ändern. Der Ausschuss für Kultur und Touristik nahm ein Konzept für die "Warsteiner Naturfaszination" im Bilsteintal doch noch zustimmend zur Kenntnis.

Kölner Morgen 4.4.2001
Wappentier der Amerikaner keine gefährdete Tierart mehr

Kleiner König der Lüfte
http://www.koelnermorgen.de/news/1578307.html
Der kleine Weißkopfseeadler und sein Geschwister erblickten das Licht der Welt im San Franciscoer Zoo. Wenn sie groß sind, sollen sie in Santa Catalina Island in Kalifornien ausgewildert werden. Das Wappentier verschwindet nach 22 Jahren von der Liste der gefährderten Tierarten.

Ostsee Zeitung 4.4.2001
Sundischer Zoo beschäftigt auch Zivildienstleistende
http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_90516.html
Stralsund. Für den Tierpark stellen ABM-Mitarbeiter eine große Hilfe dar. Daneben gibt es aber auch Zivildienststellen zu belegen. „Unsere Einrichtung ist dafür eine anerkannte Stelle“, so Zoodirektor Christoph Langner. Leute aus der näheren Umgebung haben gute Chancen, denn eine Unterkunft kann nicht gestellt werden.

Kieler Nachrichten 4.4.2001
Einladung zum Hingucken und zum Streicheln
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-ti_riesenesel_ART.htm
Warder. Knapp einen Meter groß, so präsentiert sich das fünf Tage alte Riesenesel-Fohlen "Luigi" im Haustier-Schutzpark. Luigi ist bereits das sechzehnte Riesenesel-Fohlen, das in Warder geboren wurde.

Ostthüringer Zeitung 5.4.2001
Parkeisenbahn rollt wieder im Tierpark Martinsgrund
http://www.otz.de/free/otz.lokales-artikel-000.html?region=Gera&news_id=1567242
Fast 600 Fahrgäste zählte die Geraer Parkeisenbahn an ihrem ersten Betriebswochenende

Thüringer Allgemeine 3.4.2001
Besuch im Aquarium: Ein Räuber mit vielen Extras
http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-ueberregional.inhalt-000.html?region=National&news_id=1562557
Schlangenkopffische weisen so viele Besonderheiten gegenüber anderen Fischen auf, dass Zoologen sie in eine eigene Ordnung stellten.

Thüringische Landeszeitung 3.4.2001
Eintrittsgeld für Tierpark erhöht
http://www.tlz.de/free/tlz.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Gera&news_id=1562614
Geraer Tierpark: Erwachsene zahlen jetzt fünf Mark. Zooschul-Besucher werden erstmals mit einer Mark zur Kasse gebeten.

Der Bund 30.3.2001
Fuchs, du hast den Pinguin gestohlen
http://www.bund.ch/ebund.asp?SOURCE=/Publications/DER_BUND/2001/75/BS2/77985.html
Tiere werden im Tierpark Dählhölzli auch ausgesperrt. Ein zwei Meter hoher Zaun, oben mit Elektrodraht versehen, schützt seit kurzem vor ungebetenen tierischen Besuchern. Der frei lebende Rotfuchs hat sich nämlich aus dem Wald an seinen eingesperrten Kollegen im Zoo vorbeigeschlichen und im Gehege nebenan Pinguine und exotische Enten gestohlen.
>Füchse in Bern - ausführliche Reportage

Westfalenpost 30.3.2001
Guss-Tor erinnert ans Portal des New Yorker Tierparks
http://www.westfalenpost.de/free/wp.lokalnews-artikel-000.html?region=Hagen&id=1553852
Endlich wurde das riesige Stahlguss-Tor an der Konzertmuschel im Hagener Volkspark montiert. Der Chef der Marscheider GmbH hat das Tor entwickelt. "Echte Profis, die auch viel im arabischen Raum arbeiten. Und in New York und London die Zoo-Eingangs-Portale entworfen haben."

Sächsische Zeitung 3.4.2001
Trägerwechsel im Tierpark
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=64636&rubrik=n_bischofswerda&etag=
Bischofswerda. Die Lebenshilfe für geistig Behinderte übernimmt den Tierpark als Träger. Dadurchspart die Stadt rund 100 000 Mark im Jahr. Zwölf Arbeitsplätze für chronisch psychisch kranke Menschen sollen entstehen. Dass die gelernten Tierpfleger sich weiterbilden in der Arbeit mit Behinderten, werde unumgänglich sein.

Giessener Anzeiger 3.4.2001
Ansbacher Auffangstation kämpft mit Platznot
Ein Zuhause für zahnlose Tiger
http://anzeiger.net/artikel/artikel_ausgabe.asp?zeitung_id=ganz&rubrik_name=anzb&artikel_id=2874699
Josy Schuster ist wahrscheinlich die einzige Frau, der 30 Tiger im Magen liegen. Vor mehr als 30 Jahren fing alles an. Mehr als 100 Tiere haben inzwischen ihren Lebensabend hier verbracht. Momentan leben 16 Raubkatzen im Garten. Veterinärämter und Zoll beschlagnahmten zwar Tiere, die verdreckt und erbärmlich dahinvegetierten, doch dann wisse niemand, wohin mit ihnen, sagt sie. Die meisten Zoos hätten keinen Platz. Außerdem wollten sie lieber züchten und mit den Jungtieren Publikum anlocken.

Berliner Kurier 4.4.2001
Nettes Altersheim für geschundene Raubkatzen
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/vermischtes/.html/artik1.html
Südwest Presse 4.4.2001
Wenn der Notfall zum Glücksfall für die Tiere wird
http://www.suedwestpresse.de/dc/html/news/news-ulm_ul/20010404ul_swp_blik0018.htm
Kölner Stadt-Anzeiger 3.4.2001
Leberwurst für zahnlose Tiger
http://www.ksta.de/vermischtes/panorama/1578126.html

Der Neue Tag 29.3.2001
Die Wölfe sind in der Oberpfalz
http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/0,2123,6042-1-8_168_0,00.html
Rückblick Mai 1976: Seit am 28. Januar aus dem Freigehege im Bayerischen Wald acht Wölfe ausgebrochen sind, befindet sich der gesamte Ostbayerische Raum in Hysterie. Überall werden die Tiere gesichtet, schenkt man den Berichten Glauben, dann müssten ganze Wolfsrudel durch die Lande streifen.
Drei Tiere sollen im Raum Eslarn, Moosbach, Pleystein und Wieselrieth aufgetaucht sein. Schlimmer noch: In einem einsamen Gehöft reißen die wilden Bestien zwei Kettenhunde. Zurück bleiben lediglich zwei Fußabdrücke in Gips und eine Horde beinahe auch schon wild gewordener Jäger, die hinter den Wölfen herhetzt. Dass dabei der ein oder andere Hund auf der Strecke bleibt, ist bedauerlich. Aber in der Nacht sind alle Wölfe grau.

Donau Kurier 3.4.2001
Manege frei für den Circus Krone
http://www.donaukurier.de/news/news.php?newsID=49514
Am Freitag, 20. April, heißt es um 20 Uhr auf dem Ingolstädter Volksfestplatz "Manege frei" für den Münchner Circus Krone. Heuer verspricht Pressesprecher Frank Keller ein Programm, das "ein einziges Highlight" ist: eine "unvergessliche Reise um die Welt" solle es werden, so die Zirkusleitung. 54 Artisten, Tierlehrer und Clowns aus 14 Nationen wirken dabei mit.
Krones berühmte Elefantenherde wird natürlich die Sägespäne aufwirbeln und Zirkusdirektorin Christel Sembach-Krone präsentiert mit ihren Pferden ein "hippologischen Potpourri". Außerdem zeigt ein "König der Löwen" das Können seiner zwölf gefährlichen Schützlinge. Außerdem wird der rollende Zoo mit dabei sein, allerdings kann Keller noch nicht genau sagen, ob der Zoo wegen der Maßnahmen gegen die Maul- und Klauenseuche für Besucher geöffnet werden kann.

Stuttgarter Zeitung 2.4.2001
Neue Erkenntnisse zum Leben in Entenhausen
http://www.stuttgarter-zeitung.de/dc1/html/news-stz/20010402sudw0004.shtml
Die Mitglieder der Deutschen Organisation der Nichtkommerziellen Anhänger des Lauteren Donaldismus (D.O.N.A.L.D.) versammelten sich am Wochenende zu ihrem 24. Kongress in Karlsruhe, um Neues zur stammesgeschichtlichen Entwicklung der Tierwelt der Comicfiguren zu präsentieren. Einen Tag lang präsentierten Entenfans und Hobbyforscher den aktuellen Stand der Forschung im Naturkundemuseum, wo bis zum 25. Juni auch die Sonderausstellung "Biodiversität in Entenhausen'' zu sehen ist.

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Schade - dieses Jahr gab es anscheinend keine Aprilscherze in den Zoos. Ein kombinierter Effekt aus Sonntag (= kaum Zeitungen) und MKS?
Der einzige Anwärter unter allen Meldungen hat sich als tatsächlich wahr herausgestellt:

Netzeitung 4.4.2001
MKS-Alarm im Münchner Stadtrat
http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=2&item=137513
Der für umstrittene Aktionen bekannte Münchner Stadtrat Bernhard Fricke von der Gruppierung «David gegen Goliath» hat sein Schaf «Seraphin» gegen MKS geimpft. Die Veterinärbehörden befürchteten nun, dass Deutschland nicht mehr als «MKS-frei» eingestuft werden könnte. Es drohen 50.000 DM Strafgeld

Ebenfalls als mißglückter Scherz wurde der neueste Vorstoß von PETA auch in der Presse bewertet:

Sächsische Zeitung 1.4.2001
Böser Aprilscherz um Mogli und Sawu
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=64328&rubrik=n_dresden&etag=
Die Streitigkeiten um die 1999 vom Dresdner Zoo erworbenen Tuli-Elefanten Mogli und Sawu sind noch in unangenehmer Erinnerung. Vornehmlich von der Tierrechtsorganisation Peta angefacht, verbreiteten Tierschützer die Nachricht von einer grausamen Gefangenennahme und brutalen Zähmung. Wie die teilweise aggressiv und nicht immer fair geführten Auseinandersetzungen endeten, ist allgemein bekannt: beide Dickhäuter konnten die Reise nach Dresden antreten und fühlen sich seither im Afrika-Haus gut aufgehoben.
Doch für Peta scheint das alles kein Schnee von gestern zu sein. Soeben setzte die Organisation eine längere Pressemitteilung in Umlauf, um die einstmals nicht stichhaltigen Argumente wieder aufzuwärmen. Darüber hinaus ließen es sich die Verfasser nicht nehmen, ihre Sichtweise zu aktualisieren.
Da heißt es, die noch jungen Tulis würden ihren Pflegern gegenüber immer aufsässiger und seien kaum noch zu bändigen. Sie stellten nun eine tickende Zeitbombe dar. Zoodirektor Lücker habe die missliche Lage erkannt und sich für eine Auswilderung der rebellischen Tiere entschieden.
Selbst dann, wenn das Ganze nur als Aprilscherz gedacht sein sollte, bleibt ein bitterer Nachgeschmack. Die Aktion könnte dazu führen, dass die Atmosphäre weiter vergiftet wird.
Die Reaktion der Dresdner Zoodirektion fällt heftig aus: "Die Peta-Meldung entspricht nicht der Wahrheit. Weder beabsichtigt der Zoo die beiden Elefanten zurückzubringen, noch werden Mogli und Sawu von den anderen Elefanten getrennt. Beide sind anhänglich, es gibt keinerlei Probleme." Der Zoo hat den Fall seinem Rechtsanwalt übergeben.

In der gleichen Kategorie:


Süddeutsche Zeitung 30.3.2001
„Gezieltes Eisbärenmassaker“
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/?section=bay&myTM=full&id=985895474.83737&myTime=985923747
Nürnberg – Auf den Tag genau ein Jahr, nachdem vier Eisbären im Nürnberger Zoo aus ihrem Gehege entkamen und erschossen wurden, haben Tierschützer schwere Vorwürfe gegen die Verantwortlichen und die Ermittlungsbehörden erhoben. Sie sind überzeugt, dass die Eisbären bewusst, zumindest aber leichtfertig getötet wurden. Die Version, wonach ein Unbekannter das Gattertor geöffnet habe, sei unglaubwürdig, zumal bis heute kein Täter überführt werden konnte.
Peter Arras von der Karlsruher Aktion Konsequenter Tierschutz sprach von einem „gezielten Bärenmassaker“. Die Tiere seien „wie nach Regiebuch getötet worden.“ Der Tod der Eisbären sei dem Zoo zupass gekommen, nachdem eine 40000 Mark teure Sicherungsmauer eigens hätte gebaut werden müssen, um das Eisbären-Gehege von einer benachbarten Baustelle abzutrennen.
Die Version, die Tiere hätten auf Betäubungsspritzen nicht reagiert und deshalb vom Personal erlegt werden müssen, wies Arras zurück: „In der Polarzone ist das Betäuben von Eisbären gang und gäbe, warum sollte es hier nicht funktioniert haben?“ Beweismittel, wie die Kadaver der Tiere, seien zu ungenau untersucht und zu schnell vernichtet worden.

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Natur- und Artenschutz


Leipziger Volkszeitung 4.4.2001
Umweltbund gibt Artenschutz-Tipps vor Gebäudesanierung
Ökolöwe will Nistplätze retten
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/69698.html
In den zurückliegenden Jahren sind in Leipzig viele Dächer und Fassaden saniert worden. Doch für Gebäude bewohnende Tierarten gehen Behausungen verloren. "Dabei sind diese Tiere geschützt. Doch viele wissen das leider nicht", erläutert Projektleiter Uwe Schmidt vom Umweltbund Ökolöwe.

Peiner Allgemeine Zeitung 4.4.2001
Weissstorchbeauftragter seines Amtes enthoben
http://news.paz-online.de/PAZ/PEINERLAND/story31038.html
Das Landesamt hat den Weißstorchbetreuer des Regierungsbezirkes Braunschweig, Hans Reither aus Stederdorf, seines Amtes enthoben. Reither hat Widerspruch eingelegt. Im vergangenen Jahr hatte es Diskussionen um Hilfe bei Noteinsätzen gegeben. Der Storchenbeauftragte forderte Verfügungsgewalt über die Feuerwehr-Drehleiter. Strittig war auch die Erstattung von Auslagen.
Reither betreute den Brutbestand im Bezirk Braunschweig. Mit großem Zeitaufwand beobachtete er die Störche und griff ein, wenn ein Elternteil verletzt war und bei der Versorgung der Jungen ausfiel. „Wir werden die Datenerhebung selbst machen", sagt Elke Kentner, Leiterin beim Landkreis Peine und stellte fest, dass dabei der Artenschutz im Vordergrund stehe. Ein Tier mit einem halben Schnabel oder nur noch einem Bein sei für die Natur verloren. Reither habe aus ihrer Sicht zu viel getan.

Thüringer Allgemeine 1.4.2001
Meldungen aus Thüringen
http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-ueberregional.inhalt-000.html?region=National&news_id=1559674
Ranis. Gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung lädt die Arbeitsgruppe Artenschutz Thüringen am Mittwoch nach Ranis bei Pößneck zu einem Seminar ein, in dem es um die Wirkung von starken Lichtquellen auf die Tierwelt in der nächtlichen Landschaft geht. Vielen Tierarten, deren Wanderbewegungen sich am Sternenhimmel orientieren, werden solche Lichtquellen zum Verhängnis.

Frankfurter Neue Presse 3.4.2001
Vor dem Sonnenbad steht die Erkundung
http://www.rhein-main.net/FNP-Online/Zeitung/lokalhk-99.html
Ob die Wissenschaftler die Weilbacher Kiesgruben noch in diesem Jahr auf "Schildkrötentauglichkeit" überprüfen werden, ist nicht sicher. Die Absicht des BUND ist es, die früher dort beheimatete europäische Sumpfschildkröte wieder in Südhessen anzusiedeln

Liechtensteiner Volksblatt 2.4.2001
Broschüre des Schweizer Tierschutzes STS erschienen
Asiens Elefanten brauchen Zukunft
http://www2.lol.li/Volksblatt/livool-1/Sonderthema-1.html
Der Schweizer Tierschutz STS ist besorgt um das Schicksal des Asiatischen Elefanten, einer Tierart, die schon bald häufiger in Gefangenschaft als in freier Wildbahn vorkommen könnte. Mit dem nunmehr fünften Band seiner Schriftenreihe «Born for Freedom» will der Schweizer Tierschutz STS unter dem Titel «Asiens Elefanten brauchen Zukunft» darauf aufmerksam machen, dass vielerorts Elefanten in Gefangenschaft nach wie vor schwerstes Unrecht angetan wird. Elefanten waren zu keiner Zeit Haustiere.
Fast jeder «zahme» Elefant ist in der Regel mit abscheulicher Brutalität in seiner Persönlichkeit gebrochen worden. Von Autor Christian Speich ist zu erfahren, wie asiatische Elefanten in freier Wildbahn ihre Zeit verbringen; aber auch, wo die Anstrengungen zur Wiedergutmachung schon Erfolge zeigen. Etwa in Auffang- und Pflegestationen für beschlagnahmte Qualopfer, in verbesserten Haltungsbedingungen in Zoo und Wildpark oder in Schutz- und Aufwertungsmassnahmen in Lebensräumen wild lebender Elefantenpopulationen.

newsclick 5.4.2001
Naturschützer bemühen sich seit Jahren um Rettung der bedrohten Amphibienarten
http://www.newsclick.de/corem/resources/ids/1205454?version=1
Wolfsburg. Renard Buhl vom BUND beweist anhand von Zahlen: 1998 wurden 1035 Moorfrösche an den Schutzzäunen im Barnbruch gefunden, in diesem Jahr schreibt man den Rekord von 1719 der agilen Amphibien. Der BUND begann 1984 mit dem bisher umfangreichsten Projekt an der Tangente nach Gifhorn.

Schweriner Volkszeitung 30.3.2001
Nabu-Ortsgruppe Goldberg organisierte Besuch bei Präparator
http://www.svz.de/newsmv/lr/lbz/30.03.01/made/made.html
Medow. Präparator Klaus-Dieter Jost versteht es, Tiere lebensnah darzustellen. "Manchmal lassen Zoologische Gärten verstorbene Tiere präparieren" Das exotischste Tier, das bisher seine Werkstatt verlassen hat, war ein Bär. Ebenfalls ungewöhnlich: Nachdem im Tierpark Hagenbeck ein alter Elefant gestorben war, ließ sich die Einrichtung von Klaus-Dieter Jost die vier Beine präparieren - als Papierkörbe...

March 29, 2001 (ENS)
WILD CALIFORNIA CONDORS LAY FIRST EGG
http://ens.lycos.com/ens/mar2001/2001L-03-29-06.html
Arizona - For the first time in 15 years, a California condor has laid an egg in the wild. Although it was found broken, this first nesting attempt illustrates the success of the captive breeding program that removed the last condor from the wild in 1986. Five more young condors will be released next week.

April 2, 2001 (ENS)
AUSTRALIA GAINS A FISH, LOSES A MAMMAL
http://ens.lycos.com/ens/apr2001/2001L-04-02-06.html
Australia's largest river, the Murray, has gained a new fish species - the Yarra pygmy perch - offering a bright spot in the river's legacy of pollution and dwindling biodiversity. But species like the tiny brush tailed phascogale and dozens of woodland birds may be vanishing forever.

April 3, 2001 (ENS)
NEW TASK FORCE SET TO TACKLE TIGER POACHING
http://ens.lycos.com/ens/apr2001/2001L-04-03-11.html
India - A task force on wildlife crime got under way in New Delhi where government officials and law experts are discussing ways of curbing tiger poaching by targeting criminal networks.

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PRESSEMITTEILUNGEN

Deutscher Wildgehege Verband DWV e. V., 1.4.01
MKS in der Bundesrepublik Deutschland? Die Ruhe vor dem Sturm....
Mehr als 100 Wildparks sind dem Deutschen Wildgehege Verband e.V.  bundesweit angeschlossen. Der DWV e.V. ist ein Teilverband des BNA (Bundesverband für fachgerechten Natur- und Artenschutz e.V.).
Alle Wildparks und Zoos (gem. der "Zoo-Richtlinie" - EU 1999/22/EG), zu der auch die Wildgehege unseres Verbandes gehören, blicken mit Unverständnis und Sorge auf die Politik der EU in Bezug auf die Strategien zur Abwendung der MKS. Dennoch ist jeder "Zoo" seinem unmittelbar zuständigen Veterinäramt weisungsgebunden. Die Gesetzgebung wird durch Landesgesetze und nicht bundesweit einheitlich geregelt. Was können wir als bundesweiter Verband tun?
Wir informieren unsere Mitglieder intern, wissen aus sicherer Quelle um die Diskrepanzen innerhalb des Europäischen Parlaments in Bezug auf Impfung oder nicht, wissen, daß wir z.T. extrem seltene Tierarten halten, die durch die derzeitige Politik der EU nicht geschützt werden können.
Wir wissen auch, daß die noch aktuelle Politik der EU bereit ist, diese wertvollen und z. T. unwiderruflich vom Aussterben bedrohten Tierarten opfert, um wirtschaftlichen Belangen, die nach Auftreten der MKS eh keine Gültigkeit mehr in der weltweiten Marktwirtschaft haben, nachzugeben.
Der Geschäftsführer des DWV e.V., Dr. Hartmut Müller - wie viele andere Organisationen auch - richtete sich direkt an die Bundesministerin für Verbraucherschutz, Landwirtschaft und Forsten, Frau Ministerin Künast, am 15. März 2001, um einschließlich aller Konsequenzen, die sich durch die Impfung für die Mitgliedparks auch in Zukunft ergeben, ein Impfgebot zu erwirken. Bisher (1. April 2001) hat unser Verband keine Antwort erhalten.
Unser Ehrenvorsitzender Dr. h.c. H.-H. Hatlapa formulierte es wie folgt: "Das Tierschutzgesetz, offenbar für die Ausbeute aus ökonomischen Zwängen nicht gemacht, läßt zu, daß eine Vermarktungsordnung der EG jede Vorsorgeimpfung gegen MKS bislang verbietet. In der Vergangenheit galt Impfung mindestens 30 Jahre lang als Selbstverständlichkeit, nicht zuletzt auch, um Haustieren Schmerzen und Leiden zu ersparen."
Unsere Wildparks sind keine landwirtschaftlichen Unternehmen, sondern in besonderem Maße Umweltbildungseinrichtungen, die ihre edukativen Aufgaben mit sehr viel Einfühlungsvermögen an unser Klientel weitergen. Mut zum Widerspruch ist notwendig, um alle rechtlichen Möglichkeiten zu nutzen, um rechzeitig eine Vorsorgeimpfung gegen die hoheitliche Arroganz der EU in Brüssel durchzusetzen.
Der Vorstand des DWV trägt diesen Gedanken seiner Mitglieder ohne Einschränkung und fragt Frau Ministerin Künast in der Bundesrepublik Deutschland sowie Herrn EU-Kommissar Fischler nach dem im deutschen Tierschutzgesetz verankerten "vernünftigen Grund" der derzeitigen Vorgehensweise.
Der Deutsche Wildgehege Verband DWV e.V. hat Kontakt zum Verband der Deutschen Zoodirektoren VDZ e.V. aufgenommen und fühlt sich in der Diskussion nur bestärkt.
Wir fordern für die landwirtschaftlichen Nutztiere eine umfassende Schutzimpfung, die indirekt auch für die Wildtiere umfassenden Schutz garantiert.
Wann wird die Bundesregierung diesbezüglich agieren? Wann wird die EU diesbezüglich aktiv? Wann werden die Bundesländer eine einheitliche Linie fahren, um ihre Bildungsstätten zu stützen, zu unterstützen und die Öffentlichkeit gerade im Thema MKS aufzuklären?
Wir erwarten seit Wochen eine Stellungnahme von der Bundesregierung - bisher ohne Erfolg.
E. Wiesenthal, 2. Vorsitzender DWV e.V.

Rotterdam, March 21, 2001
Willem Schaftenaar, Chairman of the Committee of Zoo Veterinarians of the Royal Dutch Veterinary Association.
Open letter to:
· The Dutch Parliament

· The Board of the Royal Dutch Association of Veterinarians

· The Director of the Veterinary Faculty, Utrecht

· All veterinarians and FMD-experts

During the past weeks the threat of a FMD outbreak has been on everyone's mind. Our whole society seems to be preoccupied with the problem. The media describes a disaster that has struck us fatefully. Experts emphasize the enormously contagious nature of the virus. Overwhelmed by the facts, consumers try to understand the logic behind current government policy. Agricultural economists present calculations to illustrate we had the following choice in 1991:

1. To earn more money in the animal production sector through exports of meat and milk products to the United States, Japan and Canada. Conditions: a non-vaccination policy

or

2. Continue the old policy of annual vaccination without the attractive export bonus.

From a financial perspective it was argued the animal production sector and its associated sectors, would earn a nice amount of money even if there were a FMD outbreak once every 10 years. The politicians at that time chose for a non-vaccination policy and were supported by several agricultural sectors. This policy became European law and is now irrevocable, isn't it? This is how present policy is explained to consumers of livestock products.

By not vaccinating our livestock since 1991, we now have a livestock population that has become na*ve. There is not a single animal in the European Union that has antibodies against FMD. This is the result of the conditions imposed by United States, Japan and Canada in return for allowing us to export meat and milk products to these countries!

In the recent months we have seen the fruits of this policy: hundreds of thousands animals have been destroyed in the UK which has always been a great advocate of the non-vaccination policy. Only a small percentage of these animals were actually suffering from FMD. Now that the virus has appeared in the Netherlands, there is panic.
Transportation of animals has been banned and then lifted for animal welfare reasons only to be banned again when the threat becomes more urgent. The air is full of political wrangling. Political parties try to use the chaotic situation for their own interests. The Minister of Agriculture tries to place the vaccination policy on the European agenda and is despised when his colleagues do not want to listen to him.

There is a virus. It is one of the most contagious viruses. This virus can maintain itself in apparently healthy carriers for a long time. In an animal population that has never been in contact with it or the vaccine-virus it can spread rapidly. In general the damage is restricted. For the animals FMD is *generally speaking * less serious than a salmonella infection. It is harmless for humans. The few cases that affected humans were mild.

A few hours (or days) before the animal starts showing symptoms (some animals never show clinical signs at all!), the virus has already been excreted massively. This means that every ban on transport always comes too late. It also means, that killing all animals on a farm always comes too late. Both measures will help to slow down the FMD epidemic, but they are not sufficient.
Furthermore, there is a real chance that wild animals such as deer and swine are also affected. The virus can easily evade the stamping out policy used in the animal production industry and survive for an indeterminate period of time in wild animals and natural carriers. Even the most draconic methods cannot prevent this.

A vaccine exists. In the past, cattle were vaccinated every year. This provided reasonable protection. Repeating the vaccination after 6 months was a better option, but once a year helped to prevent mass outbreaks. If an outbreak occurred quick ring-vaccination and the destruction of a few herds was sufficient to control the outbreak.

Times have changed. More and more animals are being transported all over the world. The risk of spreading FMD has increased. The solution seems so simple: vaccinate of all FMD-susceptible animals as the Office International des Epizooties (OIE) has advised. This means vaccination twice a year will help stop the virus spreading. Infection trials have shown that vaccinated animals do not transmit the virus to non-vaccinated, susceptible animals. This simple solution is every epidemiologist's dream. USA, Japan and Canada will close their borders? Sorry, but was not our intention to reduce agricultural production in Western Europe? *Small-scale farming and a reduction in the number of farms*, politicians have repeatedly told us.

The non-vaccination policy leads to mass destruction of healthy livestock and animals that suffer of a self-curable disease. This policy has transgressed the border of civilization. In this world, overproduction of dung, meat, milk and butter is being subsidized and the whole is based on a policy of 'Russian roulette'. FMD is a permit to kill animals once every 10 years pushing farmers into an abyss of misery. More than 560 farms have been 'cleaned'. Each mass culling harbours a personal drama.
Suicide is not an exception. Politicians rightfully support the culling of cattle to prevent people from getting Creutzfeldt Jakobs Disease * millions have been spent on this operation * but at the same time, these politicians are responsible for the tragedy that comes to farmers when their animals are suspected of FMD. Or is suicide from despair less serious than dying from Creutzfeldt Jakobs Disease?

Ministers of Agriculture are advised by their agricultural economists and veterinarians. Those who have been trained in veterinary science know how the FMD virus behaves. They are supposed to know the epidemiology of FMD. They are supposed to know that a non-vaccinated herd is a ready prey for the virus. These people are trained to guarantee the welfare of animals. Their duty is not to the economists with their chilly paper calculations showing that an increase in profit for a limited number of farmers over a 10-year-period can justify the extent of the drama now taking place. These experts, schooled in medicine, should give their ministers advice based on knowledge. FMD cannot be banned with the tools we are using now. At this moment, the UK has more natural carriers of FMD than it has had for 40 years.

· I hold all veterinarians that worked on the creation and the elaboration of the non-vaccination policy responsible for the unnecessary destruction of livestock and the personal misery poured over the farmers involved.

· I hold the Royal Dutch Veterinary Association accessory to the situation that has occurred in the Netherlands. As supposed front liner for the veterinary profession, the Association should have expressed its disapproval of the non-vaccination policy in the past and should disapprove of it today.

· I accuse all veterinarians, virologists and other experts in the field of FMD-epidemiology and the fight against this virus of indolence and reluctance to face up to their responsibility by continuing to keep silent about the predictable failure of the non-vaccination policy.

· I hold the Veterinary Faculty of Utrecht responsible for the silence of independent experts when it comes to the only morally acceptable method of fighting FMD, namely by mass vaccination. All expertise seems to be locked away in the institutes that fall under the responsibility of the Minister of Agriculture.

· I sympathise with all the non-veterinary workers of the Ministry of Agriculture who get orders from the top to carry out a non-vaccination policy even though they do so against their conscience.

· I appeal to every individual with decision-making responsibility to plead for a vaccination policy for those diseases that can be prevented by a vaccine in order to show that we do have some remnants of civilisation.

· I take reproach myself that I did not make my voice heard before the crises broke in England.

Now, I feel ashamed of being a veterinarian.
Willem Schaftenaar DVM, Rotterdam Zoo and Chairman of the Committee of Zoo Veterinarians of the Royal Dutch Veterinary Association.

Rettet den Regenwald e. V.
TV Tip und Aktion:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde, voraussichtlich wird das Fernsehmagazin "Monitor" einen Beitrag zu Klimaschutz und zur der Reform der Auslandsbürgschaften senden. Monitor, Donnerstag, den 5.4.01 um 21.00 Uhr im Ersten Programm. Auf unserer Internetseite www.Regenwald.org haben wir einen Protestbrief an den Bundeskanzler zu Auslandsbürgschaften vorbereitet. Sie können den Brief von unserer Internetseite aus direkt als email versenden. Mit freundlichen Grüßen und besten Dank, Reinhard Behrend

Tierpark Nordhorn, Info vom 04.04.2001
Der Tierpark Nordhorn bleibt vorerst geschlossen
Da nach wie vor eine Bedrohung durch die Maul- und Klauenseuche besteht, bleibt der Nordhorner Tierpark in Sorge um seinen Tierbestand vorerst geschlossen. Die Zooleitung hofft , den Tierpark Mitte nächster Woche öffnen zu können.
Im Jahr 1966 wurde im Nordhorner Tierpark der gesamte Maul- und Klauentierbestand, der an dieser Seuche erkrankt war, getötet. Der Fortbestand des Tierparks war damals stark gefährdet.
Der Entschluß, den Nordhorner Tierpark vorerst geschlossen zu halten, wurde gemeinsam mit den grenznahen Zoos in Münster und Rheine gefaßt. Die Bauarbeiten auf dem Erweiterungsgelände des Tierparks werden weiter vorangetrieben. Die Eröffnung des neuen Eingangsbereiches ist am 29. April geplant.

Second European Zoo Nutrition Conference, Southampton
The organisers of the Nutrition 2001 regretfully announce that the
Conference has had to be cancelled
due to the outbreak of Foot & Mouth Disease in the United Kingdom, France, Holland, Germany and Ireland
Peter Bircher, Marwell Zoological Park.

Zoo Duisburg 05.04.01
Sachstand Maul- und Klauenseuche
Nicht mehr zu zählen sind die Anrufe besorgter Besucher, die im Zoo nachfragen, ob der Tier-garten am Kaiserberg trotz drohender MKS-Seuche auch weiterhin seine Pforten offen hält; bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt sah sich kein Verantwortlicher des Zoos in die Pflicht genom-men, "vorsorglich" seine Besucher außen vor zu lassen - lediglich der unmittelbare Kontakt zu (Streichel-)Tieren sowie der Zugang Betriebsfremder in Tiergehege wurden unterbunden, obwohl umfangreiche Hygienemaßnahmen an allen Zu- und Eingängen sowie vor Gehegen und Außen-anlagen vorgenommen wurden.
Mittlerweile haben die europäischen Veterinärbehörden in Brüssel entschieden, daß der zum Teil unersetzliche Bestand an Klauentieren in Zoologischen Gärten vorsorglich schutzgeimpft werden darf. Das gilt für Giraffen und Elefanten ebenso wie für Antilopen und Pinselohrschweine.
Mit dieser dringend eingeforderten Erlaubnis, Teile des überaus kostbaren Tierbestandes mittels Impfung vor der Seuche zu schützen, wird die Entscheidung für "Otto-Normal-Verbraucher" nicht unbedingt durchsichtiger bzw. leichter gemacht, wie er/sie sich gegenüber den zum Teil verwir-renden Meldungen in Funk, Fernsehen und Presse zu verhalten habe.
Um ein wenig Licht in die Wirrnis von Meinungen, Fakten und Folgen zu bringen, lädt der Zoo ein zu einer
Pressekonferenz zum Thema: "Maul- und Klauenseuche - wie geht man im Zoo damit um?"
ein ins Koala-Haus am Donnerstag, dem 5. April 2001, um 16.00 Uhr.
Als Ansprechpartner stehen zur Verfügung der Zoo-Vorstand: Dipl.-Biol. Reinhard Frese sowie Dipl.-Volksw. Michael Hilbert und Zoo-Tierarzt Manuel García Hartmann.           Friedrich Ostenrath

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Stellenangebote

LORO PARQUE FOUNDATION
DEPUTY DIRECTOR *
The Loro Parque Fundación is a non-profit, non-governmental organisation legally registered with the Ministry of Education and Science of the Government of Spain since 1994. Based at Loro Parque on Tenerife, Canary Islands, it operates on an international basis to promote the conservation of parrots and the environment, and sustainable development, through community-based conservation and field research projects, captive management & research, and education programmes.
The Fundación now seeks a Deputy Director (*: or similar, position level depending on qualification).
The Deputy Director will be responsible day-to-day to the LPF Director and report to the President of the Board of Trustees, Wolfgang Kiessling. S/he should have a good first degree in any discipline, and an ability to communicate in English and Spanish; knowledge of German would be an additional asset. The successful candidate would be someone who is able and enthusiastic to build a successful and professional conservation Foundation from a solid base, and not necessarily someone who already works in conservation.
An ability to establish strong linkages with the conservation community, develop a respected professional reputation wherever the Fundación works, draft R&D proposals for funding by donors, and assist in every aspect of the management of Fundación business is necessary. Experience in developing countries, sustainable development, and business, are desirable but not essential.
Interested applicants should send a letter of application explaining what they think they can bring to the position, and how they believe their past training or experience will be pertinent, together with a full CV, with a recent photograph and details of salary history and contact details of three referees (including their email address). Salary level and other terms of employment are negotiable.
Applications should be sent by e-mail, fax or mail to the President of the Loro Parque Fundación, 38400 Puerto de la Cruz, Tenerife, Canary Islands, Spain; Tel: +34 922 374081; Fax: +34 922 375021; E-mail: <dir.cientifica@loroparque-fundacion.org>.

"Our MISSION is to conserve parrots and their habitats, through education, applied research, responsible breeding programmes, and community-based conservation activities that use parrots as ambassadors for nature"

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Zoo und Artenschutz im Fernsehen

Do., 05.04.2001, 20:15-21:00 ARD, Letzte Zuflucht Wildnis, Sissi - P