Zoo-AG Presseschau Nr. 49 vom 8. März 2001


Zoos in der deutschsprachigen Online-Presse

Willkommen zur 49. Ausgabe der Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld

zusammengestellt von Dirk Petzold und Martina Raffel,mailto:redaktion@zoo-information.de

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MKS - Die deutsche Zoo-Szene schwankt irgendwo zwischen Panikmache und Sorglosigkeit. Der eine Zoo befürchtet die Tötung aller Tiere und sein Ende, der andere hält Vorsichtsmaßnahmen erstmal nicht für nötig.

Die Düsseldorfer Equitania ist gefährdet, die Koalas im belgischen Planckendael erhalten keinen Eukalyptus mehr aus Cornwall. Selbst Tierpfleger können nicht mehr frei reisen und müssen Treffen absagen. Hoffen wir, daß es sich bis in zwei Wochen zur BdZ-Jahresversammlung beruhig hat...

Welche Unsicherheit erst recht in den britischen Zoos besteht, machte Peter Dickinson im Editorial seiner ZooNewsDigest deutlich. Seine Hauptaussage paßt aber auch für die deutsche Situation: "No-one seems to know when it is all going to end. Opinions are honed or changed each morning as each new expert expounds their theories. It is difficult to know who to believe."

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Fränkischer Tag 2.3.2001
Gelassenheit in den bayerischen Zoos
Die Maul- und Klauenseuche beunruhigt die großen Tiergärten bisher nicht
http://www.fraenkischer-tag.de/cgi-bin/load_nortext?news/bayern/500-by-c8480.txt

Die großen Tiergärten in Bayern sehen einer Gefahr durch MKS gelassen entgegen. In Augsburg hält die Zooleitung zusätzliche Schutzmaßnahmen für "übertriebene Hysterie". In Nürnberg habe man Angst, könne aber wenig tun, sagte Kurator Helmut Mägdefrau, der Tiergarten habe in den vergangenen Monaten keine Tiere aus England, Dänemark oder Holland importiert.
Im Zoo Augsburg geht alles seinen gewohnten Gang. Die rund 2000 Tiere würden regelmäßig von Tierärzten untersucht wie sonst auch, sagte Zoo-Verwalterin Brigitte Gorgas, die Anlagen würden wie üblich desinfiziert.
Auch im Tiergarten Straubing sei die Seuche kein Thema, sagte Leiter Wolfgang Peter. Keine Gefahr, dass Besucher die Krankheit einschleppen könnten, sie kämen mit den Tieren nicht in Berührung.
In München forderte die Tierparkleitung alle Mitarbeiter auf, Reisen nach England zu melden. Außerdem seien Tiertauschaktionen mit anderen Zoos ausgesetzt.

Die Welt 6.3.2001
Hagenbeck: Maul- und Klauenseuche wäre das Aus
http://www.welt.de/daten/2001/03/06/0306h1227525.htx
Kieler Nachrichten 5.3.2001
Maul- und Klauenseuche könnte Tierpark Hagenbeck vernichten
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/sh/c-051450_AFP_xno034_lmv_pl_Gesund.htm
Die Ausbreitung der MKS könnte das Aus für Hagenbeck bedeuten. Ein bestätigter Fall im Tierpark würde der Untergang der "Arche Noah" sein, sagte Zoochef Carl Claus Hagenbeck. Nach einer EU-Verordnung wäre der Tierpark dann zum Keulen des gesamten Tierbestands verpflichtet, auch Elefanten, Giraffen und Antilopen.
Leider seien Schutzmaßnahmen wie das Impfen der Tiere verboten, sagte Hagenbeck. Derzeit würde jedoch über eine Genehmigung für die Impfung von besonders wertvollen Tieren, wie beispielsweise Elefanten oder Antilopen, nachgedacht. Die Vorsichtsmaßnahmen des Hamburger Tierparks beschränken sich zurzeit auf das Aufstocken der Heu- und Strohbestände.
Falls MKS sich auf Niedersachsen oder Schleswig-Holstein ausbreite, müssten Besucher vor Betreten des Tierparks über eine Desinfektionsmatte laufen, darüber hinaus würde der Zoo das Anfassen aller Tiere verbieten.
Als weitere Vorsichtsmaßnahme würde das Mitbringen von Futter durch die Zoobesucher verboten werden.
>> da hätte es ja doch noch etwas Gutes...

Hamburger Abendblatt 6.3.2001
Hagenbeck: Notfallplan für den Ernstfall
http://www.abendblatt.de/bin/ha/set_frame/set_frame.cgi?seiten_url=/contents/ha/news/lokales/html/060301/1406EX36.HTM
MKS könnte auch das Aus für den gesamten Tierbestand bedeuten. Nach der Verordnung müssten bei einem bestätigten Fall alle Tiere gekeult werden. "Den Gedanken darf ich gar nicht zu Ende denken", sagt Dr. Carl Claus Hagenbeck. Deshalb arbeitet Tierarzt Dr. Michael Flügger zusammen mit dem Veterinäramt an einem Entwurf zum Bundesmaßnahmen-Katalog zur Bekämpfung von MKS, der speziell auf Zoos zugeschnitten ist.
"Ein Zoo ist nicht mit einem Stall zu vergleichen. Wir haben 360 verschiedene Tierarten, und auch der Personenverkehr ist natürlich ganz unterschiedlich", so Dr. Flügger. Deshalb sähe das Konzept vor, den Zoo in kleinere Einheiten von bestimmten Tiergruppen zu unterteilen.
Ausser Pferden, Reptilien, Amphibien,Vögeln und Fischen sind alle Arten gefährdet. "Auch Elefanten können erkranken, leider ist die wissenschaftliche Dokumentation darüber sehr dürftig." Damit vom Aussterben bedrohte Arten besonders geschützt werden, gilt für sie eine Ausnahmeregelung für Schutzimpfungen. "Vorbeugend darf nicht geimpft werden, da dann erkrankte Tiere über das Blutbild nicht von geimpften zu unterscheiden wären."

Berliner Kurier 2.3.2001
Maul- und Klauenseuche: Angst um Berliner Zootiere
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik10.html
Berlin - "Das Damoklesschwert droht bereits", sagt Tierpark-Tierarzt Dr. Bernd Seidel. "Jeder neue paarhufige Zoobewohner wird getestet." Doch während in einigen deutschen Zoos bereits Desinfektionsmatten am Eingang ausliegen, hält man sie in Berlin noch in Reserve. "Ein Ausbruch der Seuche würde die sofortige Schließung der Anlage und Vor-Ort-Quarantäne der Mitarbeiter nach sich ziehen: eine Katastrophe!"

Berliner Morgenpost 5.3.2001
Zoo: Keine Maßnahmen gegen Maul- und Klauenseuche
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story399947.html
Der Zoo hat bisher keine Maßnahmen ergriffen. «Wir haben das Glück, dass innerhalb eines Radius' von drei bis zehn Kilometern kein Viehgroßbetrieb liegt», sagte Zoo-Vorstandsmitglied Heiner Klös. Die Desinfektion von Fahrzeugen und Desinfektionsmatten vor den Ställen «brächten ohnehin nichts, da die Erreger genauso gut in Hosenbeinen oder anderswo transportiert werden».
Wie Klös einräumte, ist beim Auftreten der Seuche «nicht mehr viel zu machen». Allerdings kämen nur rund fünf Prozent der Tiere infrage.

Berliner Zeitung 6.3.2001
Reisende aus England sollen nicht in den Zoo
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/17543.html
In Brandenburg riet ein Arbeitsstab, von Reisen aus England, Nordirland und der Türkei keine nicht erhitzten Lebensmittel mitzubringen. Zudem sollten Reisende aus diesen Ländern Zoo und Tierpark mindestens eine Woche nicht besuchen.

Berliner Morgenpost 6.3.2001
Zoo sperrt drei Abteilungen
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story400316.html
Aus Angst vor MKS wurden gestern im Berliner Zoo erste Vorsichtsmaßnahmen getroffen: Kinder-Streichelzoo, Schweinehaus und Antilopenhaus bleiben geschlossen, weil der Kontakt zwischen Mensch und Tier dort besonders intensiv sei. Insbesondere im Streichelzoo könnten Erreger auf Tiere übertragen werden.

Berliner Zeitung 6.3.2001
Keine Streichel-Einheiten für Tiere im Zoo
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/17724.html
Der Zoo hat Streichelgehege, Antilopen- und Schweinehaus für Besucher gesperrt. Die Maßnahme gilt auf unbestimmte Zeit, sagte Ragnar Kühne. Im Streichelgehege könne nur schwer kontrolliert werden, was gefüttert wird.
Beim Kinderbauernhof Kreuzberg werde überlegt, eine zwei Meter breite Quarantäne-Zone zwischen den Besuchern und Schweinen, Schafen und Ziegen einzurichten.

Berliner Morgenpost 7.3.2001
Streichelpause im Kinderzoo
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story400673.html
«Es handelt sich hierbei um eine sehr weitreichende Vorsichtsmaßnahme, denn die Infektion eines Tieres durch einen Besucher hat die Wahrscheinlichkeit eines Sechsers im Lotto», erläuterte gestern Ragnar Kühne, im Zoo beschäftigter Biologe. Davon sind auch Antilopen- und Schweinehaus betroffen. «Außerdem sollte man die Schweine grundsätzlich nicht streicheln, weil sie manchmal zubeißen, und Antilopen lassen sich ohnehin nur ganz selten anfassen».

Berliner Zeitung 7.3.2001
Seuchen-Gefahr: Tierparkchef plädiert für weniger Hysterie
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/18168.html
Der Streichelzoo im Tierpark Friedrichsfelde bleibt geöffnet. Im Gegensatz zum Zoo reagiert der Tierpark nicht auf MKS. "Wir sind kein landwirtschaftlicher Betrieb", sagte Tierparkdirektor Blaszkiewitz und plädierte für "weniger Hysterie und mehr Sachlichkeit".

Stuttgarter Zeitung 6.3.2001
Wilhelma stoppt Tiertransporte aus Angst vor Seuche
http://www.stuttgarter-zeitung.de/dc1/html/news-stz/20010306loka0016.shtml
"Wir haben uns längst mit den Veterinärbehörden abgestimmt'', sagt Wolfram Rietschel, der Tierarzt. "Bisher gibt es aber bei uns keine Seuchengefahr.'' Dies ändere sich erst, wenn das Virus in der Bundesrepublik nachgewiesen werde. "Falls die Maul- und Klauenseuche bei uns ausbrechen sollte, wäre das eine Katastrophe". In der Wilhelma lebten mehrere hundert gefährdete Tiere. Grund zur Panik bestehe aber nicht.
"Günstig ist, dass es im unteren Teil der Parkanlagen keine durch MKS gefährdete Huftiere gibt''. Deswegen könne dieser Teil für Besucher offen gehalten werden.
"Wir tun schon jetzt alles, um die Gefahr so gering wie möglich zu halten'', deswegen habe man alle Tiertransporte vorerst gestoppt. An Impfungen wird noch nicht gedacht. "Diese Frage wird aktuell, wenn die Seuche auftreten sollte''.

Mainpost 3.3.2001
Wildpark bleibt geschlossen
http://www.mainpost.de/nl2view/?id=CKRKW
Wegen MKS bleibt der Wildpark Bad Mergentheim am Wochenende geschlossen. Wie Leiter Rolf Rügamer erklärte, möchte er eine Gefährdung der teils seltenen Tiere vermeiden.

Westdeutsche Zeitung 3.3.2001
Keine Transporte von Klauentieren
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=30&template=arttextlokal&ausgabe=2848&redaktion=30&artikel=102164434
Wuppertal. "Wir hoffen, dass die Maul- und Klauenseuche in Nordrhein-Westfalen nicht ausbricht", sagt Zoodirektor Dr. Schürer. Die Verbreitung wäre auch für den Zoo eine Katastrophe. "Besondere Maßnahmen haben wir noch nicht getroffen, allerdings haben wir alle Transporte von Klauentieren unterlassen."
Sollte der schlimmste Fall eintreffen, existiert ein Notfallplan. "Wir würden keine landwirtschaftlichen Fahrzeuge auf das Zoogelände lassen", gegebenfalls müßten besonders wertvolle Tiere völlig abgeschottet werden. Schürer ist zuversichtlich: Im Zoo gab es noch nie einen Fall von MKS.

Kölnische Rundschau 3.3.2001
Maul- und Klauenseuche
http://www.rundschau-online.de/koeln/1487220.html
Köln - Im schlimmsten Fall, so der stellvertretende Zoodirektor Dr. Behlert, müsste der Zoo geschlossen, die Tiere getötet werden. "Das wäre natürlich eine mittlere Katastrophe." "Alle Wiederkäuer und Paarhufer sind gefährdet - dazu gehören Giraffen, Antilopen, Hirsche, Kamele, Lamas und auch die Elefanten". Alle anderen Tiere können ganz leicht betroffen sein, etwa durch Bildung von herpesähnlichen Bläschen. Sie müssten dann als Überträger ebenfalls getötet werden.
1992 wurde in Deutschland die Impfung gegen die Seuche eingestellt. Das Verbot gilt bis heute, auch die Tiere im Zoo dürfen nicht geimpft werden. "Das war eine agrarpolitische Entscheidung, da wurde über große wirtschaftliche Mengen gesprochen und die Zoos spielten bei den Überlegungen keine Rolle."
Sollte sich die Maul- und Klauenseuche bis nach Nordrhein-Westfalen ausbreiten, "dann haben wir relativ wenige Möglichkeiten". Man könnte die Besucher über Desinfektionsmatten leiten. "Im ungünstigsten Fall müssen wir den Zoo zumachen. Zwei haben das schon gemacht: Die Zoos in Chester und in Edinburgh."

Frankfurter Neue Presse 8.3.2001
MKS: Kinderzoo geschlossen
http://www.rhein-main.net/FNP-Online/Zeitung/lokalhk-15.html
Frankfurt. Angst vor MKS auch im Zoo. Direktor Christian Schmidt: "Wir haben uns aus Sicherheitsgründen entschlossen, den Kinderzoo vorsichtshalber zu schließen. Unsere Zwergziegen können also vorerst nicht mehr gestreichelt werden." Darüber hinaus wurden "desinfizierende Fußmatten" ausgelegt. "Besonders dort, wo Besucher in die Nähe von Tieren kommen, die MKS bekommen könnten. Es soll sogar bei Bären einen Fall gegeben haben." Schwielensohler sind, so der Direktor, so gut wie nie gefährdet, ebenso Flusspferd und Nashorn.

EXPRESS 3.3.2001
Seuchen-Angst: Seltene Zoo-Tiere sind in Gefahr
http://express.de/ddorf/1486830.html
Krefeld/Wuppertal - Dr. Lawrenz, Tierarzt im Wuppertaler Zoo: „Wir sind in großer Sorge. Der Ausbruch der Seuche in unserem Zoo wäre eine Katastrophe. Dabei würden Tierbestände vernichtet, die nicht zu ersetzen sind.“ Wie etwa die beiden Gelbrückenducker. Es gibt nur ein Paar in Europa - im Wuppertaler Zoo.
Zum Notfallplan zählen Desinfektionsmatten für Besucher. Um den kostbaren Tierbestand zu schützen, ist der Zoo-Tierarzt auch zum rigorosesten Schritt bereit: der Schließung der Anlage.
Alles tun zum Schutz der rund 100 Klauentiere will auch Dr. Wolfgang Dreßen, stellvertretender Zoodirektor in Krefeld. „Unser Bestand ist nicht ersetzbar.“ In seltenen Fällen können sogar Elefanten erkranken. Große Sorge bereiten ihm die Berg-Anoas. Zehn Stück gibt es nur in den Zoos der Welt.
Dr. Dreßen appelliert an die Besucher, sich an das strikte Fütterungsverbot zu halten. An Desinfektionsmatten glaubt er nicht: „Damit werden nur Schuhsohlen steril. Die Viren können aber mit der gesamten Kleidung übertragen werden. Oberstes Gebot ist der Erhalt der Tiere. Und wenn wir den Zoo dafür schließen müssen."

Augsburger Allgemeine 3.3.2001
Tierseuchen: "Kein Anlass zur Panik"
http://www.augsburger-allgemeine.de/menu/index.php?themeid=5&mainmenuid=1&selectedid=52&ausgabe=B-STADT&azartikelid=69288
Augsburg - MKS ist im Zoo kein Thema: "Wir haben in letzter Zeit keine Tiere aus englischen Zoos bekommen, die als Überträger in Frage kommen", erklärt Brigitte Gorgas. Auch könne der Zoo nicht alle Besucher kontrollieren und die Engländer dann abweisen. "Keiner wird die Viren von der Insel bis nach Augsburg schleppen".

Rheinpfalz online 7.3.2001
Generell Fütterungsverbot im Ebertpark - Obligatorische Kontrollen im Wildpark Rheingönheim
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010307:1760183&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/lud/meldung.oft
Tiere im Wildpark Rheingönheim und dem Ebertpark: "Im Moment haben wir keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen geplant", sagte Alfred Beck, Leiter des Wildparks Rheingönheim, "Im Ebertpark herrscht generell striktes Fütterungsverbot", sagte Ernst Merkel, Dezernent der Stadt Ludwigshafen.

Karlsruher Nachrichtenmagazin 8.3.2001
Karlsruher Zoo reagiert auf Maul- und Klauenseuche
http://www.ka-news.de/karlsruhe/ka20010308_9.php3

Mit großen "Bitte nicht berühren!"-Schildern geht der Karlsruher Zoo jetzt gegen eine mögliche Ausbreitung der MKS vor. Vor dem Streichelzoo und an den Gehegen der Huftiere fordern Schilder die Zoobesucher auf, die Tiere weder zu füttern noch anzufassen. Derzeit werden auch keine Tiertransporte durchgeführt.

Nordkurier 8.3.2001
Matten sind in Tiergarten ausgelegt - Ziel ist Schutz vor Seuche
http://www.nordkurier.de/lokal/neustrelitz/c/c.html
Besucher des Neustrelitzer Tiergartens passieren ab sofort den Eingangsbereich über eine Desinfektionsmatte. Außerdem ist das Durchgangsgehege vorübergehend geschlossen, informierte Helge Oelschläger.

Nordkurier 7.3.2001
Tierpark wappnet sich gegen Seuche - Zoo bleibt geöffnet
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/d__/d.html
Nordkurier 8.3.2001
http://www.nordkurier.de/lokal/pasewalk/a____/a.html
Ueckermünde. "Wir nehmen die Gefahr sehr ernst", sagte gestern Tierpark-Geschäftsführer Helge Zabka. Vorerst bleibt der Zoo aber geöffnet. Besucher werden mit Schildern aufgefordert, die vor dem Eingang liegenden Seuchenmatten zu benutzen. Zudem sollen die Tiere nicht mit mitgebrachten Nahrungsmitteln gefüttert werden, was ohnehin verboten ist. Auch das Streicheln der Tiere ist nicht gestattet. Zoomitarbeiter dürfen ab sofort nicht mehr in Gebiete fahren, in denen die Seuche ausgebrochen ist.
Zabka appellierte zudem an Bürger, die diese Länder besucht haben, den Zoo möglichst zu meiden. Eine Schließung des Tierparks wäre aber übereilt.

Schweriner Volkszeitung 5.3.2001
Im Erstfall müsste man bis zu 100 Zootiere keulen
http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/06.03.01/zu/zu.html
Für den Ernstfall ist der Rostocker Zoo gerüstet, sagte Direktor Nagel. Es könne sein, dass jetzt Seuchenwannen und -matten ausgelegt werden. Das sollte die Besucher jedoch nicht irritieren. Wenn sich die Lage zuspitze, müsse der Zoo geschlossen werden. Das Personal habe eine MKS-Alarmübung vor zwei Jahren absolviert.
Im Falle eines Falles müssten im Zoo zwischen 50 und 100 Großtiere getötet werden. "Betroffen wären alle Kamele sowie sämtliche rinder- und hirschartige Tiere, ausgenommen Pferde. MKS kann auch auf Kängurus übergehen." Ein Hypothese, dass auch asiatische Elefanten an der Seuche erkrankt sein sollen, wie 1910 und 1960 vermutet, sei weder gänzlich bewiesen noch widerlegt.
Der Rostocker Zoodirektor tritt für Impfungen ein. "Zur DDR-Zeit wurde flächendeckend geimpft. Bei Zootieren wäre das sinnvoll." Heute sei das EU-weit untersagt. "Aus Sicht unseres Tierbestandes plädiere ich für Impfungen. Wenn ich es dürfte, würde ich das sofort veranlassen."

Ostsee Zeitung 7.3.2001
Rostocker Zoo legt Matten gegen Maul- und Klauenseuche aus
http://www.ostsee-zeitung.de/ar/start_84977.html
„Wir treffen Vorsorge für den möglichen Ernstfall“, sagte die Kuratorin für Säugetiere im Rostocker Zoo, Karin Linke. Besucher werden am Wochenende über Seuchenmatten laufen. Im Zoo wären 119 Tiere von 19 Arten gefährdet. „Die beste Prophylaxe wäre, die Tiere zu impfen.“ Dagegen stünden EU-Vorschriften, bedauerte Linke. Gemeinsam mit Tierparks aus Niedersachsen setzt sich der Rostocker Zoo für die Immunisierung ein.

Eckernförder Zeitung 5.3.2001
"Thema wird dramatisiert"
http://www.eckernfoerder-zeitung.de/lokal/lok2001030606.html
"Wir sehen zur Zeit keine akute Gefahr", sagt Rolf Bumann, Tierpark Gettorf. Eine unmittelbare Infizierung seiner Tiere sieht er zur Zeit nicht. Sollte es aber zu ersten MKS-Fällen kommen, dann würde eine akute Gefahr für zirka 100 zum Teil seltener Antilopen bestehen.
"Von einem Desinfektionsbad für die Füße wie im Tierpark in Warder halte ich nichts", sagt Tierpfleger Ulli Traxel. "Wenn eine Desinfektion tatsächlich greifen würde, dann hätte sich die Seuche auch in Großbritannien nicht verbreiten können". Nach seinen Informationen müsste jeder Besucher komplett fünf bis zehn Minuten im Desinfektionsbad verbringen. Das könne man den Besuchern nicht zumuten.
Die meisten Besucher kommen in den Sommermonaten, "daher könnten wir im Winter eine mögliche Infektion mit MKS finanziell verkraften".

Cellesche Zeitung 5.3.2001
Todbringende Seuche lässt Beamten kalt - trotz Ansteckungsgefahr dürfen Besucher in den Wildpark
http://news.cellesche-zeitung.de/CZ/LOKALES/LOKALES/FASSBERG/story31834.html
Müden - Im Wildpark wurde bislang auf Vorbereitungen verzichtet. Besucher können nach wie vor durch den Park schlendern - nichts weist auf drohende Ansteckungsgefahr hin. Dabei müssten auch bei nur einem einzigen Fall der MKS im Wildpark alle 100 Tiere getötet werden. "Die Seuche ist natürlich Thema für mich", sagt Eibe-Henning Dahl, der die Tiere seit über 30 Jahren betreut.
Dr. Klaus Pohlmeyer, Leiter des Instituts für Wildtierforschung an der TiHo Hannover, warnt vor Futtermittel, dass Besucher mitbringen: "Das ist zurzeit aber auch die einzige Gefahr".

Ruhr Nachrichten 3.3.2001
Angst vor MKS: »Dann können wir schließen«
http://www.westline.de/lokal/mono.php?file_name=ZOORL.HTM&link_1=rh&link_2=%&link_3=ln
Rheine. Ein Ausbruch der MKS in Deutschland könnte für den Naturzoo zum Desaster werden. »Ein tiermedizinischer GAU. Wenn die Krankheit in der Region auftritt, können wir den Laden dicht machen«, sagte Leiter Dr. Salzert.
Laut Salzert gilt MKS als die wohl »dramatischte Infektionskrankheit« bei Paarhufern. Da bundesweit keine Tiere mehr geimpft worden seien, hätten sie der Seuche nichts entgegenzusetzen. »Vorbeugend können wir nichts tun.«

Der Patriot 6.3.2001
Tiergarten ist auf den Seuchennotfall vorbereitet
http://www.derpatriot.de/cont/lokales/artikel.php?ID=19239&RESSORT=LP
Zwei Zoos in Belgien wurden bereits geschlossen. Muss auch der Tierpark in Lippstadt bald geschlossen werden? Geschäftsführer der Tiergartengesellschaft, Roland Sommer: "Solange kein Verdachtsfall von Maul- und Klauenseuche in Lippstadt auftritt, bleibt unser Tiergarten für die Besucher geöffnet". Das einzige, was sich geändert hat, ist, dass mitgebrachtes Futter, wie Essensreste, nicht mehr verteilt werden darf. Das Futter, was in Tüten vom Tiergarten verkauft wird ist jedoch sicher und kann weiterhin an die Tiere verfüttert werden.

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Park statt Graben für die Berner Bären
http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=29600
Der Berner Bärengraben hat zwar Tradition, aber entspricht nicht den Anforderungen moderner Tierhaltung. Obwohl in den letzten Jahren viel getan wurde, um die Anlage zu modernisieren, genügt das bei weitem nicht. Jetzt soll er einem tiergerechten Bärenpark weichen.

Zürich, 20 Minuten 3.3.2001
BärenPark statt Bärengraben
http://www.20min.ch/news/bern/story/1609320
Obwohl der Bär vom Briefpapier der Statdverwaltung verschwunden ist, wird er weiterhin eine Attraktion der Bundesstadt bleiben. Der Bärengraben weicht jedoch einem tiergerechten BärenPark. Ein Projektteam unter dem Vorsitz des Tierparkdirektors Bernd Schildger hat eine zukünftige Bärenhaltung vorgestellt.
Die Bären sollen in der Aare schwimmen oder sich am Aarehang tummeln. Geplant sind zwei Bärengehege von insgesamt 1 ha Grösse. In den heutigen Bärengräben soll die Information Einzug halten.
Der Bärengraben in seiner heutigen Gestaltung sei kein ideales, höchstens ein vertretbares Gehege. 1996 wurde er bereits für 2 Mio. umgestaltet; das "Loch" erhielt mehr Klettermöglichkeiten. Die Kritik verstummte jedoch nicht; 1998 führte Animal Peace eine Besetzungsaktion durch. Im Bärengraben werden seit 1513 Bären gehalten.

Der Bund 3.3.2001
«Dieses Ding ist visionär»
http://www.bund.ch/ebund.asp?SOURCE=/Publications/DER_BUND/2001/52/BST/73898.html
Die Bären fischen in der Aare, und die Menschen schauen ihnen aus dem Bärengraben heraus zu: Nach klammheimlicher Vorarbeit ist gestern ein Projekt vorgestellt worden, das den Bärengraben radikal verändern und langfristig retten könnte.
Geht es nach Dählhölzlidirektor Schildger und seinem Chef Guggisberg, sollen die Bären am Aarehang leben. Das historische Bauwerk wird in ein «umfassendes Bären-Informationszentrum» verwandelt. Einzig die Stallungen bleiben für Bären reserviert, falls sie gepflegt werden müssen. Sonst aber leben die Tiere 365 Tage lang draussen, graben sich Höhlen oder fischen. «Dieses Ding ist visionär», sagte Bernd Schildger gestern. Da es sich um eine Projektskizze handelt, liess sich über die Kosten noch nichts Genauses erfahren.
Erst vor fünf Jahren wurde der Bärengraben für über zwei Millionen umgebaut. Vor vier Jahren hat das Stadtparlament von einer Freilaufanlage nichts wissen wollen.
«Wir exekutieren den Volkswillen», sagte Schildger. Schriftliche Eingaben, Umfrageergebnisse, Äusserungen von Besuchern zeigten, dass die Bärenhaltung von vielen Leuten als nicht mehr tiergerecht erachtet wird. Das Verständnis für den Bärengraben schwinde.

News 2.3.2001
Bärengraben wird tiergerecht umfunktioniert
http://www.news.ch/detail.asp?ID=36524
Tierparkdirektor Bernd Schildger konnte den Stolz auf die Idee nicht ganz verbergen. Ins Schwärmen geriet er, als er erklärte, wie die Besucher künftig praktisch ums ganze, 10400 Quadratmeter grosse Doppelgehege herum spazieren werden. Auch von der Nydeggbrücke werde der Einblick hervorragend sein. Oder von der anderen Seite des Flusses.
Die Idee eines Freigeheges ist alles andere als neu: Schon in den 80er-Jahren hatten die «Härdlütli», Hippies und Freaks, eine Petition lanciert.
Die neuste Idee ist aber um einen entscheidenden Dreh weiter ntwickelt: Gingen die bisherigen Vorschläge von einer Tunnelverbindung zwischen Bärengraben und Freilaufgehege aus, wird der Bärengraben nun - aus Sicht der Bären - aufgegeben. Die Bären werden 365 Tage im Jahr im Freilaufgehege verbringen und dort Höhlen graben, in denen sie überwintern können. Und wenn es ihnen danach ist, sollen sie in einem schmalen Flussstreifen Fische fangen dürfen.
In den Gräben werden sich nur noch Menschen bewegen, um in 100 Jahren staunend festzustellen, auf welche Weise im Jahre 2000 in Bern noch Bären gehalten wurden. Die Umkehrung wird dann am erstaunlichsten sein, wenn die Bären von aussen durch eine Glasscheibe in den Bärengraben hineinschauen.
Das Informationszentrum soll ein Bärenmuseum enthalten, das über von der Bärentradition über die Bärenhaltung bis zum Kinderspielzeug informieren soll.
Derzeit leben fünf Bären im Graben. Auch wenn dereinst nur ein Bärenpaar im Bärenpark zuhause sein soll, muss von den jetzigen Bewohnern keiner ausziehen. Bernd Schildger versicherte, das Wohnrecht der Bären gelte bis an deren Lebensende. Später wird der Bärenpark so funktionieren, dass das Paar das Doppelgehege in seiner ganzen Grösse wird belegen dürfen - ausser wenn Junge da sind. Dann muss der Vater separiert werden.

Liechtensteiner Volksblatt 3.3.2001
«BärenPark» statt Bärengraben
http://www2.lol.li/Volksblatt/livool-6/Letzte_Seite-1.html
Schaffhauser Nachrichten 3.3.2001

Zürich, 20 Minuten 3.3.2001
Gehege zu klein: Drei Jungbären getötet
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/5441980
Im Wildpark Langenberg sind drei zweijährige Braunbären getötet worden. Die Bärenfamilie war zu gross geworden. Trotz intensiver Suche sei für die Jungbären in keinem Zoo Platz gefunden worden. Der Wildpark erwartet Proteste aus der Bevölkerung. Er habe Verständnis dafür, denn die Bären lösten halt ganz andere Emotionen aus als beispielsweise Hirsche, sagte Wildbiologe Christian Stauffer vom Stadtzürcher Waldamt.
Bisher sei es noch nie gelungen, Bären in anderen Anlagen zu platzieren. Trotzdem wolle der Wildpark nicht auf Bärennachwuchs verzichten, da eine Tierhaltung ohne natürliche Fortpflanzung nicht tiergerecht sei. Das Töten von Tieren sei "das geringere Übel".
Wie in der Wildbahn werden auch in menschlicher Obhut die Jungbären von ihren Müttern im Alter von zwei Jahren verstossen. Für die drei heranwachsenden Bären war es im letzten Sommer so weit. In freier Wildbahn sterben viele Jungbären in diesen Monaten ohne den Schutz der Mutter.
Im Gegensatz zu früher werden die Jungbären so lange wie möglich bei der Mutter gelassen. Das verhindere, dass diese jedes Jahr Junge zur Welt bringe. Im Wildpark Langenberg werden nur alle drei Jahre Bären geboren. Dies entspreche dem natürlichen Rhythmus unter schwierigen Bedingungen.

Der Landbote 3.3.2001
TIERSCHUTZ
http://www.winti-guide.ch/index.php?rubrik=zuerich&action=details&id=11468
Die Zürcher Stiftung «Vier Pfoten» fordert von der Stadt Zürich sofortigen Stopp der Wildtiertötung.
Der Abschuss der Bären im Tierpark Langenberg sei brutal und unsinnig. Der Bestand solle durch Sterilisation reguliert werden. Die Argumentation, man müsse die natürliche Fortpflanzung zulassen zum Wohle des Tieres, entspreche zwar dem derzeitigen Zoo-Standard, sei aber wissenschaftlich nicht haltbar. Dahinter stünde der Wunsch, dem Publikum «drollige Jungbärchen» zu zeigen.
Nach Ansicht von «Vier Pfoten» ist das Gehege (1 ha) für eine sozialisierte Gruppe von sechs Bären gross genug. «Vier Pfoten» unterhält in Österreich und Bulgarien selbst Bären-Freigehege, in denen befreite Zirkus- und Tanzbären eine neues Zuhause fanden.


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Ostsee Zeitung 6.3.2001
Panda-Dame nicht versichert
http://www.ostsee-zeitung.de/aw/start_84699.html
Der Publikumsliebling der Berliner sei seit Frühjahr 2000 nicht mehr versichert, sagte Kurator Rahn. Die Verhandlungen über eine neue Police mit den chinesischen Behörden seien zäh. Der Senat trägt die Kosten von jährlich 60 000 Mark seit dem Ende der Leihfrist nicht mehr. Der Berliner Zoo ist laut Rahn der einzige europäische, der Pandabären zeigt.

Berliner Zeitung 6.3.2001
Versicherung für Yan Yan kostet 55 000 Mark
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/17406.html
Im April endete die Leihfrist für Yan Yan und damit auch die Police. Der Zoo wird nun die Kosten übernehmen, denn der Regierende Bürgermeister ist nicht länger bereit, diese Summe zu zahlen. "Unser kaufmännischer Direktor wird eine Lösung vorschlagen", sagte Rahn.
Unklarheit besteht über die Art der Versicherung. Nach Auskunft der Senatskanzlei galt die Police vor allem für den Transport, der nach Ablauf der fünf Jahre notwendig geworden wäre. China bestehe darauf, dass Tiere versichert sein müssen, auch Yan Yan, obwohl diese nun dauerhaft in Berlin bleiben werde. "Was passiert, wenn Yan Yan unter Narkose sterben sollte?". Der Zoo warte deshalb auf eine Antwort aus China.

>Glosse:

Berliner Zeitung 6.3.2001
Ein Bär als Schalck-Golodkowski
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/17384.html
Unerwartete Connection Berlin-Peking: Die Stadt hat jahrelang für Yan Yan gezahlt. Aber wofür ? Yan Yan bricht sich ein Bein. Die Versicherung zahlt den Tierarzt und entschädigt für entgangene Eintrittskarten? Yan Yan kriegt einen Herzinfarkt: Die Versicherung spendiert einen neuen Panda? Unsinn. Nur eines ist sicher. Sie greift nicht im Fall des mangelnde Erfolgs im Kontakt mit Bärenmann Bao Bao. Ansonsten hätte das Land schon einige zehntausend Mark bekommen.
Im Übrigen sollte nicht einmal Berlin entschädigt werden. Nein, das Geld sollte den Chinesen zugute kommen. Jetzt haben diese die Beiträge angemahnt. Zwar schenkten sie Yan Yan Berlin, sie seien aber immer noch die Eigentümer. Wir vermuten, die Versicherung hat ihren Sitz in Peking und Yan Yan ist als bäriger Schalck-Golodkowski in den Zoo eingeschleust. Dann wäre endlich seine Mission klar.

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Rheinpfalz online 8.3.2001
Zoo engagiert sich für bedrohte Affen
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010307:1761509&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/lan/meldung.oft
Jetzt gehört er neben den Zoos in Heidelberg und Münster zu den deutschen Partnern eines internationalen Aktionsprogrammes für bedrohte westafrikanische Affen. Artenschutzorganisationen und Zoos aus fünf Ländern haben sich zusammengefunden, um in Westafrika Projekte zum Schutz bedrohter Arten zu starten, erklärt Dr. Wünnemann, Direktor des Tiergartens Heidelberg, der die Aktivitäten steuert. Die beiden am stärksten bedrohten Arten, die in Heidelberg gehaltene Rolowaymeerkatze und die im Landauer Zoo zu bestaunende Weißscheitelmangabe, stehen als Symbole "für ein ganzes Ökosystem, das aus den Fugen gerät". Landaus Zoodirektor Dr. Heckel beklagt, dass Jahrzehnte wilder Abholzung begleitet worden seien durch "die gezielte und professionalisierte Jagd auf beinahe jedes Tier bis zur Rattengröße". Die Zoos wollen auch vor Ort helfen, beipielsweise durch den Aufbau einer Rettungs- und Zuchtstation für bedrohte Affen. Im April beginnt die Aktionsgemeinschaft mit zwei Projekten in Ghana, so wird eine Feldstudie zur Verbreitung der letzten frei lebenden Weißscheitelmangaben und Rolowaymeerkatzen unterstützt.

> s. a. Pressemitteilung des Zoo Heidelberg

Neue Presse 2.3.2001
Alle wollen Nepals Expo-Bau
http://np1.niedersachsen.com/NP/LOKA/story38771.html
Das Rätselraten um den nepalesischen Expo-Pavillon geht munter weiter.
Der Himalaya ist ein sagenumwittertes Gebirge: Der Yeti wollen manche gesehen haben. Der Nepal-Pavillon der Expo taucht auf und verschwindet wieder. Die neueste Sichtung wird aus Wiesent vermeldet: Dort soll der Pavillon angeblich im April aufgebaut werden, erklärte der Regensburger Geschäftsmann Wirth.
"Ich hatte die Sache schon abgeschrieben, weil andere Interessenten viel Geld geboten hatten; die Nepalesen haben mir den Tempel überlassen." Soll heißen: geschenkt. Ein seltsamer Sinneswandel der Investoren; die hatten zwölf Millionen gefordert.
Auch der Ruhrzoo Gelsenkirchen muss auf den Tempel der Stille verzichten. Im Februar hatten die Nepalesen überraschend eine Pressekonferenz platzen lassen. Der Pavillon sollte im Zoo Anlaufpunkt im Asienbereich werden, Nepal hätte als Betreiber für Attraktionen sorgen müssen. Doch die Nepalesen scheuten offenbar das Risiko für den Betrieb.
Mitte Februar verabschiedete sich auch Hagenbeck. Die Hamburger hatten ein Angebot um sechs Mill. Mark vorgelegt. Jetzt wird sich der Tierpark wohl einen anderen Tempel schnitzen lassen.

Ruhr Nachrichten 6.3.2001
"Als sture Westfalen geben wir nicht auf" - offline -
Dr. Westen, Geschäftsführer der GEW des Ruhr-Zoos, ist nach wie vor bemüht, die Attraktion der Expo für den "zoom" zu gewinnen. Hagenbeck war (oder ist noch?) im Rennen. Der Regensburger Geschäftsmann Wirth aber will den Pavillon von den Nepalesen geschenkt bekommen haben. Man könnte ihn für die Behausung des Yeti halten.

Ruhr Nachrichten 8.3.2001
Neuer Zoochef regt Umplanungen beim Affenhaus an
http://www.westline.de/lokal/mono.php?file_name=doln0001.htm&link_1=do&link_2=%&link_3=ln
Dortmund. Frühere Überlegungen, Gorillas als zweite Menschenaffen-Spezies eine Heimat zu bieten, sind vom Tisch. Mit Dr. Frank Brandstätter verfügt der Zoo über einen neuen Leiter, der eigene Ideen zum geplanten Affenhaus beisteuert. In etlichen Zoos in der Umgebung lebten Gorillas, so dass es sich um keine besondere Attraktion handeln würde. Und Gorilla-Haltung erfordert große, entsprechend teure Räume und Einrichtungen sowie kostspielige Betreuung.
Stattdessen soll sich das Menschenaffen- zu einem Südostasien-Haus entwickeln, das den natürlichen Lebensraum möglichst getreu spiegelt. "Neben den Orang Utans könnten wir uns als zweiten Schwerpunkt unsere Schabracken-Tapire vorstellen." Die Überlegungen gehen davon aus, Platz für vier bis fünf Orang Utans zu schaffen sowie "für möglichen Nachwuchs". Dienstag fand eine Sitzung mit dem Architektenbüro Heuss statt. Über allem schwebt die Frage der Finanzierung. Der Rat hatte einem Affenhaus für etwa 8,5 Mio. DM zugestimmt.

Hannoversche Allgemeine 6.3.2001
Zoobesuch wird wieder teurer
http://news.haz.de/HOME/HANNOVER/story46167.html
Hannover. Mit der neuen Saison verteuert sich der Eintritt für Erwachsene auf 27,50 Mark. Die Zoocard ist auf 205 Mark erhöht worden. Geschäftsführer Machens begründet die erneute Preiserhöhung, die den Tierpark zum teuersten Zoo der Republik macht, mit dem Mehr an Attraktionen.
Obwohl die großen Baumaßnahmen vorerst abgeschlossen seien, würden in diesem Jahr drei Millionen Mark investiert: "Wir halten den Zoo frisch." So würden die Kängurus in einer neuen Anlage präsentiert. Ferner biete die Show-Bühne im Indianer-Camp nunmehr 1400 Plätze, es gebe jetzt auch eine Eisdiele. "Ein paar Überraschungen müssen für den Saisonauftakt bleiben."
Seit dem Beginn des Umbaus zu einem modernen Erlebnispark sind die Eintrittspreise kontinuierlich gestiegen. Als die Bauarbeiten 1996 begannen, kostete ein Besuch für Erwachsene 13 Mark.

Augsburger Allgemeine 3.3.
Zoo-Finanzen sind in Schieflage
http://www.augsburger-allgemeine.de/menu/projekt.php?themeid=5&mainmenuid=1&selectedid=52&ausgabe=B-STADT&azartikelid=69107
Augsburg  - Der Zoo ist die meistbesuchte städtische Kultureinrichtung. Nach sechsstelligem Gewinn 1999 erwartet der Zoo für 2000 ein sechsstelliges Minus. Laut Referent Gesler bestehe aber "keine Konkursgefahr". Die Verluste seien durch Gebäudeabschreibungen entstanden, betont Brigitte Gorgas. Mit Schuld sei auch der Rückgang der Besucherzahlen.
Mit neuen Attraktionen, etwa der Bärenanlage oder dem geplanten Nilpferdhaus, will der Zoo zusätzliche Impulse schaffen. Wie berichtet, finanziert fast ausschließlich der Zoo-Förderverein diese neuen Highlights. CSU-Fraktionschef Weber erklärt, man müsse angesichts der Entwicklung die Eigenkapitalabsicherung der Zoo-GmbH überprüfen. An der Nilpferdanlage will sich die Stadt beteiligen.

Augsburger Allgemeine 6.3.2001
Eine Million Mark für Zoo
http://www.augsburger-allgemeine.de/menu/index.php?themeid=5&mainmenuid=1&selectedid=52&ausgabe=B-STADT&azartikelid=69557
Die CSU will der Zoo-GmbH unter die Arme greifen. "Die Bugwelle der Verluste muss abgebaut werden", betonte ein Aufsichtsratsmitglied. Die Zoo-Gesellschaft soll in den nächsten vier Jahren eine Million Mark erhalten .

Sächsische Zeitung 4.3.2001
Mit Rutsche in Zoo unter der Erde
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=60175&rubrik=n_riesa&etag=
Riesa. Eine Riesenbaustelle ist derzeit der Heimattiergarten. Die neue unterirdische Anlage, der Zoo unter der Erde, ist fast fertig. Gestalt nimmt eine Rutsche an, mit der die jüngsten Besucher zu den Tieren gelangen sollen, die unter der Erde oder im Dunkeln leben. Großzügiger gestaltet wird momentan die Treppe zum Feuchtbiotop.

Lausitzer Rundschau 7.3.2001
Tiergarten soll grüner werden
http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=256258&RES=lie
Im oberen Teil entstehen völlig neue Wege. So werden die Besucher künftig von einer großzügigen Plattform aus das Treiben beobachten können. Der Ostflügel am Klosterl soll gärtnerisch neu gestaltet werden. Zu den neuen Attraktionen gehört eine unterirdische Schauanlage für nachtaktive Tiere.

Leipziger Volkszeitung 7.3.2001
Kiste zu groß - Affenmann musste erst mal schlummern
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/67857.html
Die Menschenaffenfamilie im Leipziger Zoo hat drei neue Mitglieder. Silberrückenmann Gorgo, seine Frau Bébé und Tochter Ruby aus Arnheim. Auf ihrer Fahrt wurden sie von Zootierarzt Eulenberger, Menschenaffenpflegerin Löschmann, einem Mitarbeiter des MPI und einem vertrauten Tierpfleger begleitet.
Während Bébé und Ruby direkte in ihre Gehege spazierten, konnte die Transportkiste von Gorgo ihrer Größe wegen nicht "angedockt" werden. Um den Gorillamann nicht zu sehr aufzuregen, wurde er in Narkose gelegt. "Noch in dieser Woche erwarten wir aus Stuttgart zwei Bonobos", sagt Kurator Gerd Nötzold. Dann sei die Mannschaft für das neue Menschenaffenhaus vorerst komplett.

Leipziger Volkszeitung 5.3.2001
Hunde dürfen ab 2. April nicht mehr in den Zoo
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/67784.html
Vierbeiner haben ab April im Leipziger Zoo wieder Hausverbot. "Leider haben sich in letzter Zeit Fälle gehäuft, in denen Hundehalter auch vorsätzlich Regeln missachtet haben", sagt Zoo-Geschäftsführer Junhold. So wurden Vierbeiner unbeaufsichtigt angebunden - weshalb sie oft lange bellten. Auch die Wege der Elefantenanlage seien mit "Bellos" betreten worden. "Elefanten mögen Hunde nicht, sie werfen nach ihnen".
Auch die junge Löwin habe sehr aufgebracht auf einen Hund reagiert, der trotz Verbotes in die Besucherhöhle mitgenommen worden war. Eine Unsitte seien Flex-Leinen. "Die Hunde können dann Absperrungen überwinden, so wurde eine Damagazelle in den Trockengraben getrieben" erinnert sich Susanne Mücke, Marketingabteilung.
Auch im Rosentalgehege hätten frei laufende Vierbeiner Schaden angerichtet - 1999 kamen dort zwei Nandus zu Tode. Zwei Jahre zuvor waren fünf Maras getötet worden. Ausschlaggebend für das Hundeverbot war das  neue Konzept "Zoo der Zukunft", das auf Gehege ohne Gitter setzt. Dass auch die Hunde selbst Belastungen ausgesetzt sind meint Veterinärmediziner Kraa: "Ich würde nie mit meinem Hund in den Zoo gehen; vor allem die ungewohnten Gerüche irritieren die Tiere stark."

> gleichlautende Pressemitteilung des Zoos per Fax

Freie Presse 3.3.2001
Falkenstein: Bärin lockt nach Chemnitz
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/VOGTLAND/AUERBACH/TEXTE/28191.html

Braunbär Max ist auf Wohnungssuche. Statt nach Wiesbaden könnte er auch das neu erbaute Bärengehege im Chemnitzer Tierpark beziehen. Das bietet einem Bären-Paar Platz, doch nach dem Umzug starb der Bärenmann. Außer einer neuen Wohnung bekäme Max gleich noch eine Frau.
Für Falkensteins Tiergarten ist Max unbestritten ein Star. Das wurde deutlich, als im voriges Jahr erarbeiten Konzept zu Tiergärten im Vogtland für Max kein Platz mehr vorgesehen war. Leider ist Max eben nur ein großer Star einer kleinen Stadt, dem alle ein neues Bärengehege wünschen, das aber niemand bezahlen konnte. Jetzt scheinen die Dinge etwas anders zu liegen: Pläne für den Bau eines neuen Bärenzwingers gibt es, aber nur für einen Bär. Zu mehr fehlt der Platz.

Tirol Online 3.3.2001
Frische Brise für die Arche Noah Alpenzoo
http://www.tirol.com/online/chronik/tirol/article_113459.html
Innsbruck - Frischer Wind im Verein der Freunde des Alpenzoos: Obmann Reinhard Neumayr präsentierte eine aufgepeppte Vereinszeitung und ein neues Vereinslogo. "Trägerverein und Förderverein bringen dadurch ihre Verbundenheit mit dem Alpenzoo zum Ausdruck". Der Bartgeier ist ein Symbol für die Bemühungen um den Naturschutz. Zwei große Projekte stehen an: Vergrößerung der Elchanlage und eine neue Waldrapp-Voliere. Der Verein hat seit 1979 12,4 Mio. S investiert.

Zeitungsgruppe Lahn-Dill 3.3.2001
Der Vogelpark in Uckersdorf öffnet seine Pforten
http://www.mittelhessen.de/00/0301/030301/030301_dp2.htm
Herborn-Uckersdorf. So früh hat die Saison noch nie begonnen. Am Sonntag öffnen Parkleiter Reinhold Wiegand und seine Stellvertreterin Susanne Wohner die Anlage. Die Eulen-Voliere wurde von Grund auf renoviert. Im ehemaligen Waldvögel-Gehege sind nun bunte Nymphen- und Wellensittiche, Diamanttäubchen und Zebrafinken zu Hause.
Zudem widmen sich die Verantwortlichen der Erhaltungszucht. So sind in Uckersdorf Bali-Stare zu Hause, ebenfalls im EEP sind zwei neue Bewohner: Rotbrust-Krontauben, von denen es nur etwa zehn Stück in Deutschland gibt.
Wie in den Vorjahren halten die Mitarbeiter für die kleinen Besucher Fragebögen bereit, der "Vogelpark-Detektiv" für verschiedene Altersstufen. Im Ausstellungsraum soll es eine Präsentation über Evolution geben. Außerdem möchte man Kurzführungen anbieten. Eine Biologie-Praktikantin befasst sich mit Insekten, erstellt Fragebögen und hilft bei der Konzeptionierung von Schaukästen für Ameisen und Hummeln.

Berliner Morgenpost 2.3.2001
Wo sich echte Elche tummeln
http://www.berliner-morgenpost.de/archiv2001/010303/blnbrb/story398883.html
In der Schorfheide liegt der behutsam in die Landschaft eingebettete Wildpark. In den großzügigen Gehegen leben Wölfe, Elche oder Urpferde. Wanderwege bieten die Möglichkeit, neben heimischen Waldbewohnern auch selten gewordene Haustierrassen zu beobachten. Für Kinder gibt es ein Streichelgehege, aber auch einen großen Spielplatz. Vom 16. bis zum 18. März findet ein Wolfsseminar 'Wölfe - Pariahhunde und Hunde´ statt.

Nordkurier 8.3.2001
Acht Kängurus aus ihrem Gehege gejagt
http://www.nordkurier.de/cgi-bin/fm.pl?location=http://www.nordkurier.de/lokal/neubrandenburg/c_/c.html
Einbrecher haben im Tierpark Burg Stargard nicht nur ein Kassenfenster eingeschlagen und sich an Lesezeichen, Ketten und Armbändern bedient. Ob es die Wut war, kein Geld gefunden zu haben; jedenfalls machten sich die Täter am Kängurugehege zu schaffen. Alle acht Tiere wurden aus der Umzäunung gejagt.

Nordkurier 8.3.2001
Polizei ermittelt nach Einbruch im Tierpark Burg Stargard
http://www.nordkurier.de/cgi-bin/fm.pl?location=http://www.nordkurier.de/news/meck-pomm/seidel/seidel.html
Die Täter müssen brutal vorgegangen sein, vermutet Andreas Schumann. "Wir haben erhebliche Blutspuren im Gehege gefunden." Zwei Kängurus konnten bereits wieder eingefangen werden. Aber die anderen sechs Muttertiere mit ihren Jungen sind noch auf dem Gelände des Klüschenbergs unterwegs.

Berliner Morgenpost 2.3.2001
Teltow-Fläming lockt Naturfreunde gleich mit zwei Wildparks: Johannesmühle und Glauer Tal
http://www.berliner-morgenpost.de/archiv2001/010303/blnbrb/story398882.html
Wer Kontakt mit heimischen Tieren sucht, der ist in den Wildparks in Teltow-Fläming richtig:
Wie ein schwarzer Berg steht Wisentbulle Darius im Wildpark Johannesmühle. Auerochsen, Bären, Wölfe und Wildschweine sind in Gehegen untergebracht. Clou ist das frei laufende Rot-, Dam- und Muffelwild. Jeden Tag um 11 versammeln  sie sich am Futterplatz. Rundwanderwege erschließen den Wildpark mit seiner einmaligen Wald-, Wiesen- und Teichlandschaft. Tiger aus dem Staatszirkus der DDR haben in einer Großkatzenauffangstation ein Asyl gefunden. Nach und nach soll die Anlage ausgebaut werden.
Eine weitere Gelegenheit, Wildtiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten, bietet das Wildgehege Glauer Tal. Dort tummeln sich etwa 110 Hirsche, Rehe und Muffeltiere. Seit 1998 ist der Landschafts-Förderverein dabei, das Gelände zu einem Wildgehege umzugestalten.

Lausitzer Rundschau 7.3.2001
Ein eigenes Gehege für Nordluchs Lukas
http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=256053&RES=san
Der im Januar in Wernigerode eingefangene Nordluchs 'Lukas' soll jetzt ein eigenes Gehege erhalten. Über eine ABM sollen das Luchsgehege sowie eine Greifvogelanlage gebaut werden, Kosten von rund 500 000 Mark sollen größtenteils vom Arbeitsamt getragen werden.

Sächsische Zeitung 3.3.2001
Jungtier macht große Sprünge
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=59937&rubrik=n_dresden&etag=
Dresden - Wenn der Nachwuchs bei den Vikunjas heranwächst sind Spannungen nicht zu vermeiden. Weil sich die Situation wieder einmal zuspitzte, musste Hengst Arroz vorübergehend ausziehen. Nyala-Mutter Bine ist  zieht ihr zweites Junges auf. Die Antilopen sind seit langem in Dresden ansässig. Vom Gehege der Roten Riesenkänguruhs wird gemeldet: Aus Mutter Biggis Beutel lugte ein vor drei Monaten geborenes Junges.
Die Insel der künftigen Robben-Anlage wurde zeitweilig von Erdmännchen bewohnt. Eine Interimslösung, nun wird Baufreiheit benötigt. Als Leihgabe sind die Erdmännchen dem Berliner Zoo willkommen.

Darmstädter Echo 3.3.2001
Affe beißt kleinem Jungen Mittelfinger ab
http://www.echo-online.de/suedhessen/detail.php3?id=76431
Am Affengehege des Biebesheimer Vogelparks biss ein Tier einem vier Jahre alten Jungen den Mittelfinger der rechten Hand ab. Der Bub habe in der Nähe des Käfigs gestanden und an „einem Lutscher oder so“ geknabbert. Den habe einer der Affen wohl haben wollen. „Ich seh’ nur noch, wie ein Arm durch das Gitter greift und die Hand meines Sohnes in den Käfig zieht“, schildert der Vater. Er habe gar nicht reagieren können, so schnell habe der Affe zugeschnappt, „dem Kind den Finger abgebissen und ihn gefressen“.
Zwar seien Schilder angebracht, die vor allzu flinken Pfoten und Zähnen warnten, aber er habe einen Abstand von einem halben Meter für ausreichend gehalten, sagte der Mann. „Schließlich hat mein Sohn nicht in den Käfig gegriffen. Der Affe hat das Kind beigezogen.“
Im Vogelpark sind die Kapuzineraffen seit Jahren eine Attraktion. Ihr Gehege ist erst kürzlich umgebaut worden. Sicherer als zuvor, wie man meinte. Vor Jahren war schon einmal ein Kind gebissen worden. Jetzt wird der Verein erneut umbauen. Hinter dem Außengitter soll eine zengmaschige Barriere eingebaut werden, sodass „selbst dann, wenn Besucher in den Käfig greifen, die Affen sie nicht berühren können“. Geplant habe man das schon vor dem Unfall, betont Vereinsvorsitzender Zimmermann.

Darmstädter Echo 8.3.2001
Affengehege jetzt sicherer
http://www.echo-online.de/suedhessen/detail.php3?id=77733
Mittlerweile sind sechs Fälle bekannt, in denen die Kapuzineräffchen im Biebesheimer Vogelpark Kinder gebissen haben. Kritik, dass die Sicherheit zu lax gehandhabt wurde, hält Horst Zimmermann nur für bedingt angebracht. Die neuen Sicherheitsgitter seien eine Art Sponsoring gewesen, wodurch sie zwar preiswert, aber nicht schnell geliefert wurden.
Zimmermann bedauert den Unfall, weist jedoch darauf hin, dass die Kapuziner zwar possierlich, aber alles andere als Kuscheltiere sind. Und wer von ihnen gebissen oder um Brille und Autoschlüssel gebracht werde, sei längst nicht immer schuldlos. Er selbst beobachte fast täglich, wie Besucher die kleinen Affen reizen.
Das Ordnungsamt bestand auf einem engmaschigen Gitter und einer Barriere als Abstandshalter. Beides ist nun vorhanden, knapp zehn cm vor dem bisherigen Gitter ist nun ein zweites angebracht. Dessen Maschen sind so eng, dass ein Erwachsener nicht mehr als einen Finger durchstecken kann.

Ostsee Zeitung 8.3.2001
Liebe zu Erdmännchen kam bei der Arbeit
http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_85260.html
Rostocks Zoodirektor Udo Nagel bestätigte die Partnerschaft für die Erdmännchen, übernommen von den Mitarbeitern der Rekoplan GmbH.

Rhein-Neckar-Zeitung 5.3.2001
Noch hat das Kamel-Baby schlaffe Höcker
http://www.rnz.de/15_regional/heidelberg/02_heidelberg.htm
Eine Sensation ist es nicht, wenn ein Trampeltier das Licht der Welt erblickt. "Das kleine Kamel stellt ein Ende wie einen Anfang dar", sagt Zoodirektor Wünnemann. Das Stütchen ist nämlich das letzte Jungtier, das der alte Zuchthengst gezeugt hat, bevor er in einen anderen Zoo umzog. Außerdem ist die Kleine das erste Junge von "Fatima". Während diese schöne, aufrechte Höcker besitzt, neigt Papa "Sheidan" zu "Kipphöckern". Nun ist Wünnemann gespannt, welche Erbmasse sich durchsetzt.
> s. a. Pressemitteilung

Thüringer Allgemeine 6.3.2001
Tiger und Bären galten als Attraktionen
http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Eisenach&news_id=1498255
Eisenach. Ein Tiger, zwei Bären, Rhesusaffen und Meerkatzen waren neben einheimischen Tieren die Attraktionen am Wartenberg. Schüler der 8. Regelschule erforschen die Geschichte des einst am Ausflugslokal "Bismarckhütte" existierenden Zoos.
Die Achtklässler fotografierten das ehemalige Affenhaus und die Überreste von Volieren. Darüber hinaus befragten sie fast 30 Leute sowie Bewohner des Altenheimes. Sie fanden heraus, dass die Exoten aus dem Tierpark Hagenbeck stammten. Es war damals Praxis, Tiere zu vermieten. In einem Brief kündigte Hagenbeck an, keine weiteren Tiere mehr zu verleihen, weil seiner Meinung nach nicht genügend Pfleger zur Verfügung standen. "Die Tiere waren dazu da, Publikum ins Ausflugslokal zu locken", schätzt Projektleiterin Heike Bodewald.
Mitte der 30er Jahre beantragte der Betreiber, im Affen- und Raubtierhaus Wohnungen zu bauen. In diese Zeit fallen auch Pläne für den Autobahnbau. "Wir können nicht sagen, ob der Zoo 1938 noch vorhanden war". Mit ihren Forschungen beteiligen sich die Schüler am Wettbewerb des Bundespräsidenten "Tiere in der Geschichte".

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Sindelfinger,Böblinger Zeitung 6.3.2001
Tierschänder tötet Pony im Tierpark
http://www.szbz.de/dc1/html/news-sfz/20010306lana0003.htm
Esslingen Ein Tierquäler hat ein Shetlandpony im Tierpark Nymphaea so schwer misshandelt, dass das Tier starb. Mit einem Ast fügte der Tierschänder der Ponystute tödliche Verletzungen zu. Der Tierpfleger entdeckte das verletzte Pony am Sonntagvormittag.

Stuttgarter Zeitung 6.3.2001
Shetlandpony stirbt an Verletzungen
http://www.stuttgarter-zeitung.de/dc1/html/news-stz/20010306krei0017.shtml
Ein Tierpfleger hatte das Pony mit starken Verletzungen im Unterleibbereich gefunden. Ein Tierarzt konnte das Tier nicht mehr retten. Die Tatzeit lag zwischen Samstagabend 18 Uhr und Sonntagvormittag 11 Uhr. Die Polizei sucht Zeugen.

Südostschweiz Online 6.3.2001
Plumps - und sie war da - Im Kinderzoo ist ein Giraffenmädchen zur Welt gekommen
http://www.diesuedostschweiz.ch/aktuell/detail.cfm?id=96007&ressort=Gaster
Giraffendame Mara brachte im Kinderzoo Rapperswil ein gesundes Baby zur Welt. Es ist eine Sie, deren Name in einem Wettbewerb ermittelt werden soll. «Wir sind happy!» jubelte Zoodirektor Sinniger. Sobald der Zoo am 17. März seine Tore öffne, könnten die Besucher den Nachwuchs bestaunen. Das Jungtier wird mindestens zwei Jahre zu sehen sein.

Zürich, 20 Minuten 8.3.2001
Nachwuchs im Dählhölzli
http://www.20min.ch/news/bern/story/4408968
Bern – Die frisch geborenen Zwerggeissen Leo und Leana sind die Attraktion. Im Tierpark stehen weitere Projekte an: In diesem Sommer werden die oberen Gehege verbessert und vergrössert, vor allem jenes der Rentiere. Geplant ist auch eine Waldrand-Gebirgsregion für Steinwild und Gämsen, sowie grössere Gehege für Wisente und Wildschweine.

Schweriner Volkszeitung 7.3.2001
Mehr Sicherheit im Zoo: Hilfe von der Polizei
http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/08.03.01/mehr/mehr.html
Zwanzig Polizeibeamte besuchten den Schweriner Zoo. Nach den jüngsten Einbrüchen im Tierpark hatte Direktor Schneider die Polizisten zum Erfahrungsaustausch eingeladen. Sie  informierten sich über die Sicherheitstechnik, inspizierten die Gehege. "Wir wollten vor allem wissen, wie wir uns besser vor Einbrüchen schützen können", sagte Schneider "Dringenden Handlungsbedarf gibt es hier aber nicht", hieß es, "die Anlagen sind alle ordnungsgemäß gesichert." Wichtig war auch, die Zusammenarbeit für Notfälle abzustimmen, beispielsweise wenn ein gefährliches Tier ausgebrochen ist.

Südkurier 6.3.2001
Aus Gärtnerei wird ein Vogelpark
http://www.skol.de/lokales/furtwangen/rahmen.phtml?id=fu101fdb.htm&a=n
Unter dem Motto "Aktion Vogelnest" will der Verein Furtwanger Vogelfreunde seinen Lieblingen in der einstigen Stadtgärtnerei eine neue Heimat geben. Ein "kleiner Vogelpark" soll daraus werden. Die alte Gärtnerei wurde in Eigenarbeit abgebaut, das Glas verwahrt, darüber hinaus warten Holz-, Ziegel- und Betonspenden auf ihren Zweck.

Dolomiten 6.3.2001
Wegen Geweih den Hirsch erlegt
http://www.dolomiten.it/dolomiten/2001/03/06/q0603b01.html
Badia/Abtei - Ein Wilderer hat den ganzen Stolz seines Hirschparks, einen sechsjährigen Hirsch, erlegt, den Kopf abgetrennt und mitgenommen. Seit Sommer 2000 können Touristen im Tierpark Paraciora von Klaus Castlunger auf 7 ha Hirsche, Kühe, Rehe und Damhirsche betrachten. "Der Hirsch hat 22 Spitzen; sein Kopfschmuck war also der Grund für den Schuss. Nicht auszuschließen ist auch ein Racheakt", sagt Castlunger.

Thüringer Allgemeine 6.3.2001
Besuch im Zoo: Der perfekte Heimdrache
http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-ueberregional.inhalt-000.html?region=National&news_id=1498193
Erfurt - Am 28. Januar staunten die Zoopark-Tierpfleger, als sie im Australien-Terrarium 18 Bartagamenbabies sahen. Bodentemperatur sowie Feuchtigkeit waren so perfekt, dass alle Jungtiere geschlüpft sind.

Kleine Zeitung 5.3.2001
Der "gläserne Hund": In Kärnten bald Wirklichkeit
http://druck.kleinezeitung.at/kaernten/ARTIKEL?whichone=1020722
Nun stehen auch Änderungen des Kärntner Tierschutzgesetzes ins Haus: Im Zirkus dürfen keine wilden Tiere mehr gehalten werden. Hier gibt es vorerst noch Übergangsregelungen. Zoo: Das Halten von Tieren in Zoos ist künftig nicht nur melde-, sondern bewilligungspflichtig.

Frankfurter Rundschau 6.3.2001
Mit dem Blasrohr auf Tigerjagd
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181027.htm
Darmstadt - Das Regierungspräsidium überprüfte beim Zirkus Busch-Roland, ob mit den Tieren alles in Ordnung ist. Zootierarzt Bert Geyer verpasst der Tigerin eine Narkosespritze. Angriffslustig dürfen die Tiere nicht sein, damit das Lesegerät die implantierten Chips erfassen kann. "Das Gesetz schreibt die Kontrollen vor", sagt Claudia Zint vom Artenschutzdezernat.
Im vergangenen Jahr deckte das Dezernat einen Gesetzesverstoß auf: Ein Raubtier hatte kein Chipimplantat. Der Besuch beim Zirkus Busch-Roland hingegen ist reine Routine. Unangemeldet und in Begleitung des Zootierarztes erschienen Claudia Zint sowie Beamten der Kripo, die mit einer Filmkamera dokumentieren. "Zur Beweissicherung, es ist auch schon mal eine Tierärztin vom Zirkuspersonal verprügelt worden".
Widerstand leistet Zirkusdirektor Oliver Geier-Busch nicht, wenngleich er keineswegs erfreut ist. Wegen der Tiere. Geyer kann den Zirkusdirektor beruhigen: "Bis jetzt sind alle Tiger, die ich betäubt habe, wieder auf die Füße gekommen." Montag ist Ruhetag beim Zirkus. Bei der Terminwahl hat die Behörde darauf geachtet.

Offenbach Post 5.3.2001
Der erste Abschnitt des Forstmuseums öffnet im Mai
http://www.op-online.de/8_148_28793.html
Klein-Auheim "Obwohl im letzten Jahr etwas weniger Besucher den Wildpark besuchten, können wir durch Tierverkäufe und erhöhte Eintrittspreise ein Plus verzeichnen", freute sich der Leiter des Hessischen Forstamtes. Dem Förderverein erklärte er, an den rückläufigen Besucherzahlen sei das schlechte Wetter und die geschlossene Gastwirtschaft schuld.
"Leider konnte die Bundesstiftung Umwelt nicht für die finanzielle Förderung des neuen Forstmuseums gewonnen werden", klagte der Vorsitzende des Fördervereins. Trotzdem soll im Mai die Teilausstellung "Von der Saat bis zur Ernte" eröffnet werden.
"Unsere Personalsituation ist prekär, wir haben gerade einmal zweieinhalb Tierpfleger". Mitte des Jahres wird deshalb ein Tierpfleger eingestellt, der derzeit im Frankfurter Zoo lernt.

Walsroder Zeitung 8.3.2001
Jetzt steht sie wieder sicher
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=21&template=larttext&ausgabe=6358&redaktion=21&artikel=102811214
Walsrode. Vor genau 25 Jahren wurde die Bockwindmühle im Vogelpark aufgebaut. Sie stammt aus Algermissen, wurde 1871 erbaut. Jetzt zeigte sich, dass der Unterbau in die Jahre gekommen war. "Die Mühle drohte umzufallen", so Geschäftsführer Hans Geiger. Pünktlich zur Frühjahrssaison werden die Reparaturarbeiten abgeschlossen. Die Kosten belaufen sich auf rund 85 000 Mark

Die Welt 4.3.2001
"Down Under" in Franken
http://www.welt.de/daten/2001/03/05/0305mu227291.htx
Eine Herde Kängurus hat in Pottenstein eine neue Heimat gefunden. "Echte Kängurus aus Australien", sagt "Kän-Guru" Frank Thelemann, Betriebswirtschaftler und Hobby-Zoologe, der mit 41 Tieren die größte private Herde in Deutschland besitzt.
Gerade haben sie eine Umsiedlung hinter sich, Thelemann hat ihnen ein neues Gehege hingestellt: "Alles privat finanziert. Aber ich hole mir das Geld wieder, indem ich Tiere an Zoos und Privatleute verkaufe", sagt der Student. Dafür ist die Besichtigung seiner Herde kostenfrei.
Vom australischen Geschäftmann Carl James Asimus, der vier Tiere ins Fichtelgebirge brachte, hat Thelemann die Idee einer Känguru-Zucht übernommen - notgedrungen. Denn Weltenbummler Asimus, der mit Thelemann einen Känguru-Fleischvertrieb auf Bornholm errichten wollte, ist auf einer Reise verschollen
Jetzt will auch die Uni Erlangen die Herde intensiv beobachten. "Es herrscht großer Forschungsbedarf", sagt Deutschlands führender Käng-uruloge Udo Gansloßer, der seine Studenten zu den Beuteltieren schicken will: "Wir wissen nicht einmal, wie viele Kängurus es in Deutschland gibt. Die Besitzer sind nicht organisiert"

Freie Presse 7.3.2001
Hirschfeld/Zwickau: Am Wochenende fahren keine Busse
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/WESTSACHSEN/ZWICKAU/TEXTE/30097.html
Als die Regionalverkehrsbetriebe ihren Fahrplan kürzten, fielen dem auch die Wochenend-Busse zum Tierpark Hirschfeld zum Opfer. Karl Weiß, Vorsitzender des Förderkreises: „Gemeinsam mit Tierpark und Gemeinde sind wir bemüht, die Anlage attraktiver zu gestalten. Die Entscheidung können wir nicht nachvollziehen. Bestimmt wird es dadurch einigen Tierfreunden auch nicht möglich sein, das Jubiläums-Familienfest am Ostersonnabend zu besuchen“.

Neue Westfälische 8.3.2001
Bilderbuch über den Tierpark wieder zu haben
http://www.nw-news.de/news/lokal/bi/NW_20010308_1888874.html
Bielefeld. Gute Nachricht für Fans des Tierparks Olderdissen: das Bilderbuch ist wieder zu haben. Nachdem die Erstauflage binnen weniger Tage vergriffen war, sind nun gleich 10.000 Exemplare gedruckt worden. Auf 28 Pappseiten stellt das Buch die wichtigsten Olderdissen-Bewohner in Bild und Text vor. Diplom-Designerin Carmen Hochmann hat Braunbären, Esel, Hausmäuse, Störche, Fischotter oder auch die Hochlandrinder liebevoll gezeichnet.

Saarbrücker Zeitung 7.3.2001
"Wir haben mit dem Gehege eine Tradition zu wahren"
http://www.sz-newsline.de/hom/hom26.htm
Wildschwein-Diskussion
http://www.sz-newsline.de/hom/hom31.htm
Das Wildschweingehege auf dem Campus der Universitätskliniken des Saarlandes steuert möglicherweise auf eine andere Zukunft hin. Heute werden 12 000 Mark der Saartoto-Gesellschaft bereitgestellt. Gesprochen wurde inoffiziell von einem 30 Seiten starken Konzept,  zu hören war, dass Mufflons angesiedelt werden sollen. "Mufflon" ist das französisch-italienische Wort für "Muffelwild". Verschwinden sollen die Wildschweine aber auf keinen Fall. Dem drei ha großen Areal macht nach wie vor die Erosion zu schaffen. Es sollte aus Kostengründen geschlossen und renaturiert werden.

Der Bund 5.3.2001
Tierpark wird konkret
http://www.bund.ch/ebund.asp?SOURCE=/Publications/DER_BUND/2001/53/BRG/74052.html
Ittingen - Hunde, Katzen, Zwergziegen, Schweine, Mäuse und Ratten: 50 Tiere sind bei Heidy Imhof zuhause. Die Tierfreundin sieht sich aus gesundheitlichen Gründen nicht im Stande, ihre Lieblinge weiter zu betreuen. Der Verein Tiergarten Zick-Zack wurde gegründet,  um die Pflege zu übernehmen. Am Erlenweg soll ein Park entstehen aus einem Werkgebäude, einem Futterschopf und zwei Ställen. Auch Unterstände für Kleintiere sind vorgesehen. Die Gemeinde stellt 150 000 Franken und leistet einen jährlichen Betriebsbeitrag.

Nordkurier 6.3.2001
Schlotterkamm kräht lauthals im Kulturpark
http://www.nordkurier.de/lokal/neubrandenburg/huhn/huhn.html
Neubrandenburg. Auf dem Tierhof im Kulturpark und in den Gehegen des Jugendzentrums Hinterste Mühle werden bedrohte Haustierrassen gehalten. Im Tierpark zwischen Ponyhaus und Ziegengehege betreut Karl-Heinz Rubbert auch den Schlotterkamm-Hahn und sein munteres Gefolge. Nur noch 150 Zuchttiere der "Bergischen Schlotterkämme", Nutztierrasse des Jahres 2001, soll es in ganz Deutschland geben.

Lausitzer Rundschau 7.3.2001
Robbenanlage ist wichtigstes Projekt
http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=256186&RES=hoy
Hoyerswerda - Wichtigstes Thema des Vereins der Tiergartenfreunde: der Bau der Robbenanlage. Höhepunkt ist der Vortrag "Haie ­ in der Wildnis und im Zoo", vorgetragen von Eduard Stirnberg vom Tierpark Bochum. Er wird auch über die Robbenanlage in Bochum informieren.

Berliner Kurier 1.3.01
Kleiner Sumatra-Tiger tot: Er wurde nur 7 Monate alt
-- offline --
Berlin - Jetzt ist der kleine Sumatra-Tiger "Namenlos" tot - unheilbarer Hirnschaden. Zum ersten Mal seit fünf Jahren hatte es im Zoo wieder Sumatra-Tigerbabys gegeben.

Südwest Presse 3.3.2001
Viele kleine Schlangen
http://www.suedwestpresse.de/dc/html/news/news-ulm_ul/20010303ul_swp_blik0007.htm
Eine Boa im Berliner Zoo-Aquarium hat 51 Babys auf die Welt gebracht. So viele Junge habe bislang noch keine Schlange im Zoo bekommen.

Kleine Zeitung 2.3.2001
Riesige Familie
http://druck.kleinezeitung.at/kaernten/ARTIKEL?whichone=1019618
Rekordnachwuchs bei den Boas im Berliner Zoo. Mama und Kinder sind wohlauf.

Berliner Zeitung 3.3.2001
Boa gebiert 51 Schlangen-Babys
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/16538.html

Mittelbayerische Zeitung 3.3.2001
Walrosse im Moskauer Zoo müssen zum Zahnarzt
http://www.donau.zet.net/cgi-bin/mz/festm.pl?tl=newsafpbunt&fn=/aktuell/spezial/buntes/meldung7.htm
Die zehn Walrosse im Moskauer Zoo haben Zahnweh: Seit Monaten schon leiden sie unter starken Schmerzen in den Stoßzähnen. Am 24. April soll der britische Tierzahnarzt Peter Kertesz die schmerzenden Stoßzähne herausreißen. Für einige Tiere sei diese Prozedur eine Frage von Leben und Tod. Die älteren Walrosse hätten sich bereits Infektionen eingefangen. Das Problem war seit Monaten bekannt, doch der Zoo konnte die Behandlung nicht bezahlen.

Süddeutsche Zeitung 3.3.2001
Wenn Walrösser weinen
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/?section=pano&myTM=full&id=983565114.02699&myTime=983645075
Im Zoo haben die Walrösser Zahnweh: Die Karies sitzen tief im Eckzahn, die Hauer sind entzündet, die mehr als 800 Kilo schweren Tiere schreien jämmerlich. Ein Fachmann ist in Form eines Teams britischer Dentisten eingeflogen. Die bohrenden und schleifenden Engländer haben harte Arbeit vor sich: Pro Walrosszahn kann die Operation bis zu fünf Stunden dauern.
Da die Tiere im Zoo „nicht viel zu tun haben, schaben sie fast ununterbrochen über den Bassinboden“, sagte eine Zoosprecherin. Die Walrösser gehören zu den Attraktionen des Moskauer Zoos: Sie „erinnern sie an eine Reihe schrumpeliger brauner Sofas“.
Sie wurden vor mehreren Jahren an der Pazifikküste ohne Muttertiere aufgefunden. Hätte man sie nicht in den Zoo gebracht, wären sie verendet. Eine Wärterin hat sie mit der Flasche aufgezogen und sich nachts wärmend neben sie gelegt.

Ruhr Nachrichten 3.3.2001
Naturzoo Rheine - Heute: Textorweber
http://www.westline.de/lokal/mono.php?file_name=rhln0005.htm&link_1=rh&link_2=%&link_3=ln
Versuchen Sie mal nur mit Daumen und Zeigefinger einen Knoten in einen Bastfaden zu machen! Im Vogelhaus lebt eine über 80 Vögel zählende Kolonie Textor-Weber. Obwohl in ihrer afrikanischen Heimat ein "Allerweltsvogel", gelingt die Brut in Menschenobhut nur unregelmäßig. Der Webervogelschwarm geht auf 20 Tiere zurück, die 1986 importiert wurden. Seither ist die Gruppe durch Nachzucht angewachsen und dürfte weltweit die größte Kolonie in einem Zoo sein.

Leipziger Volkszeitung 3.3.2001
Herr im Seebären-Haus heißt Danny
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/67655.html
Mit Sekt und vielen Fischen wurde Leipzigs neuer Seebärenbulle auf 'Danny' getauft. "Wir freuen uns, dass wir einen passenden Mann für unsere sechs Damen gefunden haben", sagte Zoo-Chef Jörg Junhold. Der 1997 kam aus Frankfurt und ersetzte den 2000 gestorbenen Bullen Romeo. Die Patenschaft haben die Kommunalen Wasserwerke übernommen: "Wir finden, die dynamischen Tiere passen zur Welle in unserem Logo".

Sächsische Zeitung 3.3.2001
Pensionäre auf Zeit kommen wieder zurück
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=59921&rubrik=n_bischofswerda&etag=
Bischofswerda. Das ganze Jahr hinweg hat der Tierpark zusätzliche Pensionsgäste. Tierfreunde bringen hilfsbedürftige Wildtiere vorbei, die wieder gesundgepflegt werden. Silvia Berger, Vorarbeiterin, kann davon manche Geschichte erzählen. Da gebe es den Schwan, der auf der Autobahn landete, oder den Marderhund, dessen nächtlicher Ausflug in einem Schacht endete.
"Wir helfen wirklich gern, haben ein Herz für alle Tiere", doch manchmal gehe diese Zusatzpflege über die Möglichkeiten des kleinen Tierparkes hinaus. Deshalb sei spendable Hilfe willkommen.

Stuttgarter Zeitung 6.3.2001
Treffen von Freunden wirbelloser Tiere
http://www.stuttgarter-zeitung.de/dc1/html/news-stz/20010306loka0024.shtml
Krebse, Krabben, Garnelen und Schnecken werden am 10. März die Teilnehmer am internationalen Treffen der "Arbeitsgemeinschaft Wirbellose'' beschäftigen, ein Zusammenschluss von Zoologen und Aquariumsfreunden. Vorträge stehen auf dem Programm von 15 Uhr an bei Firma Kölle Zoo in Stuttgart-Stammheim.

Nürnberger Nachrichten 4.3.2001
Schönheiten am Spieß
http://www.nn-online.de/nn/b1.htm
München: Die Zoologische Staatssammlung beherbergt 17 Millionen Tierpräparate. Herzstück ist eine der bedeutendsten und demnächst durch die Stiftung eines privaten Museuems eine der größten Schmetterlingssammlungen der Welt mit zehn Millionen Exemplaren und an die 1000000 verschiedenen Arten.http://www.zsm.mwn.de
> ausführliches Portrait.

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Natur- und Artenschutz

aus dem AZA Newsletter:
Roy Disney has personally pledged $200,000 to support the Roy Disney Leadership Fund for Conservation Education. His gift affirms his belief in conservation education, its role in inspiring people to act on behalf of the natural world, and, along with the initial gift of $500,000 from the Walt Disney Company, represents a generous commitment from our Disney partners in conservation.

February 28, 2001 (ENS)
UNEP CHIEF CRITICIZES KENYA'S LOGGING PLANS
http://ens-news.com/ens/feb2001/2001L-02-28-10.html
Nairobi - Kenya's plans to clear forests at the foot of Mount Kenya in order to resettle landless people have been criticized by Klaus Toepfer, director of the United Nations Environment Program.

Der Neue Tag 5.3.2001
Zollbeamter in Lebensgefahr
http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/0,2123,3842-1-8_165_0,00.html
Waidhaus. Gefährliche Situation für einen Zollbeamten: Ein ausländischer Staatsangehöriger versuchte, zwölf "Babyschlangen" einzuschmuggeln, eine artengeschützte grüne Baumpython und elf Giftschlangen. Der Biss einer der ausgehungerten, äußerst aggressiven Mambas und Kobras hätte bereits nach 30 Minuten zum Tode geführt. Der Beteiligte hat verantwortungslos unterlassen, den Zollbeamten auf die Gefahr hinzuweisen und sein Leben gefährdet. Die Giftschlangen wurden wieder freigegeben, die Baumpython wegen fehlender CITES beschlagnahmt.

February 28, 2001
Zoo program releases rare Hawaiian birds into the wild
http://www.uniontrib.com/news/metro/20010228-9999_6m28thrush.html
Six Hawaiian forest thrushes raised in captivity have been released as part of an effort by the San Diego Zoo to save the species.

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PRESSEMITTEILUNGEN

Leipzig  Zoo Termine: (per Fax, daher gekürzt)
15.3. Seniorentag mit zusätzlichen Führungen für alle ab 55. Thema: "Zoo Leipzig gestern-heute-morgen"
18. 3. Zierfischbörse: Alles rund ums Aquarium

Leipzig  Zoo 2. März: (per Fax, daher gekürzt)
Weitere Menschenaffen erreichen den Zoo Leipzig - Eingewöhnung in das neue Haus beginnt
Am Abend des 28.2. erreichte eine 15-köpfige Gruppe Westafrikanische Schimpansen aus Holland den Zoo. Die 4 Männchen und 11 Weibchen  im Alter von 1,5 bis 25 Jahren sind eine zusammengewöhnte Gruppe, deren Eltern und Großeltern aus Sierra Leone stammten. Drei weitere Gorillas aus Arnheim kommen am Montag: Silberrückenmann Gorgo (geb. 81 in Krefeld), Weibchen Bebe (geb. 79 in Kamerun) und ihre 3jährige Tochter "Ruby". Auch hinter den Kulissen tut sich jetzt einiges. Am 27. 2. erfolte die Umsetzung der am 23.1. angekommen drei Gorillas aus der Quarantäne in das neue Haus, ebenso wie der neue Orangmann.

Duisburg, 1.03.01
Kater für die Blutauffrischung
Das Gegenteil vom "Schmusekätzchen" ist der vor wenigen Tagen aus dem Tierpark Leverkusen eingetroffene Europäische Wildkatzen-Kater, der künftig am Kaiserberg für Nachwuchs-Kätzchen sorgen soll.
Ob Wildkatzen wirklich "wild" oder nur verwilderte graugetigerte Hausmietzen sind, läßt sich in unseren Wäldern - zum Beispiel in einsamen Mosel-, Eifel- und Harzrevieren - gar nicht so ein-fach feststellen. Die besten Kennzeichen für "Wildheit" sind in der Regel Schnurr- und Schwanz-haare, die bei der echten Europäischen Wildkatze deutlich dicker, kürzer und dichter auszufallen pflegen als bei entwichenen Heimtieren etwa.
Der knapp einjährige Neuzugang zeigte bereits seine wilde Kratzbürsten-Natur anläßlich eines Gesundheitschecks, bei dem sich die Tierpfleger doppel-dicke Lederhandschuhe überstreifen mußten!
Nach Aussage von Reviertierpfleger Mike KIRSCHNER soll der Kater künftig ‚GARFIELD' hei-ßen, weil er genauso treu (und doof) wie sein Comic-Vorbild aus dem Pelz schauen soll...
Außerdem passe dieser Name bestens zu seiner mit Duisburger Verhältnissen längst vertrauten Ehekatze GRETE, die vor vier Jahren im heimischen Zoo das Licht der Welt erblickte. Friedrich Ostenrath

Duisburg, 05.03.01
Grün, lang und schuppig
Diese drei Worte sollen nicht etwa als Hinweis für das Ausfüllen fehlender Kästchen eines Kreuzworträtsels gelten; sie bezeichnen vielmehr kurz und knapp das Äußere einer der pracht-vollsten Würgeschlangen südamerikanischer Urwälder. In dichtem Blattwerk versteckt verbringt der Grüne Hundskopfschlinger (Corallus caninus) sanft seinen langen Tagesschlummer, um sich mit Beginn der Dämmerung entlang einer Gesamtlänge von bis zu drei Metern auszustrek-ken. Anschließend begibt sich das Kriechtier lautlos zwischen Astwerk und Blattgewirr auf die Jagd nach tagesmüden Vögeln und / oder kleinen Säugetieren.
Diese zu den sogenannten ‚Hundskopfboas' zählende Reptilienschönheit leuchtet in laubgrünem Schuppenkleid, nur die Lippenschilde und die Bauchseite zeigen einen Anflug von Dottergelb. Weiße Binden und ebensolche Querbänder zieren den Rücken, dessen Mittelschuppen sich zu einer winzigen (Dach-)Kante aufgestellt haben. Vermutlich dient diese Anpassung dem ge-schmeidigen Gleiten durchs Kronendach tropischer Baumriesen ebenso wie ihr ausgeprägter Greifschwanz als Konzession an diesen Lebensraum zwischen Wipfeln und Wolken gelten kann.
Ihre Beutetiere werden - wie bei Würgeschlangen üblich - zumeist von oben her im Überra-schungszugriff gepackt und mit drei Körperschlingen zu Tode erstickt. Die überlangen Zähne der Schlange dienen lediglich dem Festhalten der Beute.
Der kürzlich in Duisburg eingetroffene männliche Hundskopfschlinger trifft auf ein alteingegesse-nes weibliches Tier, das bereits in der Vergangenheit mehrfach Eier im lockeren Rindenmulch des Terrarienbodens abgelegt hat - freilich stets unbefruchtet, was sich in Zukunft ändern soll... Friedrich Ostenrath

Leipzig  Zoo 5. März: (per Fax, daher gekürzt)
Einladung zur Vorab-Pressekonferenz vor Eröffnung der Menschanaffenanlage Pongoland
Am 2.4.2001 wird die weltgrößte Menschenaffenanlage mit allen vier Affenarten im Zoo Leipzig für die Besucher eröffnet. Um allen Medienvertretern schon vorab die Gelegenheit zu geben, sich einen Eindruck zu verschaffen, laden wir Sie am 22.3. um 11 Uhr zu einer Pressekonferenz mit Interview-Möglichkeit ein. An diesem Tag haben Sie die Gelegenheit, die fertiggestellte Tropenhalle mitsamt einiger ihrer neuen Bewohner kennenzulernen. (...) Zur Planung bitten wir um Anmeldung. Dr. Jörg Junhold

Heidlberg, 7. März
Einladung zur Pressekonferenz
Hiermit laden wir Sie herzlich zur Pressekonferenz am 12. März um 12.00 Uhr im Tiergarten Heidelberg ein.
Vertreter der deutschen Partnerzoos der West African Primate Conservation Action (WAPCA) werden über das geplante Artenschutzprojekt für bedrohte Affen in Ghana berichten.
Außerdem wird der Vorsitzende der Gemeinschaft Deutscher Zooförderer die offizielle Scheckübergabe mit einer Spende von 10.000 DM an die WAPCA vollziehen.
Die seltenen Roloway-Meerkatzen, eine der von der Ausrottung bedrohten Affenarten in Ghana, können im Heidelberger Tiergarten live fotografiert werden.
Nähere Informationen zum Projekt können Sie im Tiergarten Heidelberg bei Frau Dipl.-Biol. Sandra Reichler, Tel: 06221-645510 oder e-mail: reichler@zoo-heidelberg.de erfragen.

Heidelberg, 7. März
Zwei schlaffe Höcker
Am 21.2.2001 wurde im Tiergarten Heidelberg ein Kamel geboren. Eigentlich keine Zoologische Sensation - trotzdem ein besonderes Ereignis. Denn das kleine Kamel stellt gleichsam ein Ende wie einen Anfang dar. Es ist das letzte Jungtier, das der alte Zuchthengst "Sheidan" in Heidelberg gezeugt hat, bevor er in einen anderen Zoo zog. Und die junge Kamelstute ist das erste Jungtier von "Fatima", die vor drei Jahren aus der Tschechischen Republik an den Neckar zog, um frisches Blut in die Heidelberger Zucht zu bringen.
Dabei ist das Jungtier exakt ausgedrückt ein Trampeltier - ein zweihöckeriges Kamel, im Gegensatz zu dem einhöckerigen Kamel, das Dromedar genannt wird. Trampeltiere stammen aus den Innerasiatischen Steppen, wo es im Winter bitterkalt wird. Deshalb tragen sie auch jetzt ein dichtes und langes Winterfell, das sich im Frühjahr in großen Fetzen ablöst und die Tiere einige Wochen wie von Motten zerfressen aussehen läßt. Die zwei Höcker sind Fettspeicher und sollen wie bei Mutter "Fatima" schön gerade nach oben stehen. Der Vater "Sheidan" dagegen bringt als Erbmasse die Veranlagung zu "Kipphöckern" mit. Nun wird es interessant werden, wie sich die Höcker der jungen Trampeltierstute entwickeln. Vorerst einmal hängen sie wie bei allen jungen Trampeltieren als zwei schlaffe Säcke auf dem Rücken. Sie werden noch viele Wochen brauchen, um sich aufzurichten und erst nach mehreren Jahren entscheidet sich, ob die Höcker dauerhaft in der richtigen Form bleiben.
Viel wichtiger als die Form der Höcker ist zur Zeit die Frage ob "Fatima" sich gut um ihr Junges kümmert. Bei Erstgebärenden kann es immer zu Schwierigkeiten in der Ausbildung der Bindung zwischen Stute und Fohlen kommen. Doch Fatima benimmt sich wie eine routinierte Mutter und das Jungtier hat auch sehr schnell gelernt, wo die Milch zu finden ist.
Noch befinden sich Mutter und Kind im warmen Stall. Gutes Wetter vorausgesetzt werden sie ab dem 3. März stundenweise das Außengehege erkunden dürfen.

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Zoo und Artenschutz im Fernsehen

Do., 08.03.2001, 20:15-21:00 ARD, Zuflucht Wildnis, Die Wölfe des Rio Manu - Riesenotter, Film von Felix Heidinger

Fr., 09.03.2001, 13:30-14:00 MDR, Zoo & Co, Spätere Liebe nicht ausgeschlossen - Schneeleopard auf Reisen (Zoo Nordens Ark, Schweden) Wh

Fr., 09.03.2001, 20:15-21:00 N3, Eine Arche für das liebe Vieh (Haustierpark Warder / Dr. Jürgen Güntherschulze) Wh

Mo., 12.03.2001, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Pandas - Verloren im Bambuswald (auch Geschichte der Zoopandas) Wh

Di., 13.03.2001, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Tiger - Herrscher ohne Reich

Mi., 14.03.2001, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Papageien - Verhängnisvolle Schönheit

Mi., 14.03.2001, 19:00-19:30 BR, Welt der Tiere, Mit Krokodilen leben lernen (Austral. Leistenkrokodile; Kroko-Farmen) Wh

Do., 15.03.2001, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis Schildkröten - Das Ende einer langen Reise?

Do., 15.03.2001, 20:15-21:00 ARD, Wunder der Erde, Mit den Kranichen ins Heilige Land

Fr., 16.03.2001, 13:30-14:00 MDR, Zoo & Co, Seepferdchen in der Nordsee? Aufnahmen aus Stralsund, Timmendorfer Strand, Basel Wh

Sa., 17.03.2001, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Phönix - der Weg zum Knochenbrecher (Bartgeier-Auswilderung) Wh

So., 18.03.2001, 13:00-13:30 SWR, Tiergeschichten, Tiger, Strausse, Schmetterlinge - Exotische Tiere als Geschäftsidee: Filmtierschule in Babelsberg, Straußenfarm, Ehepaar Hein: Schmetterlingspark Buchholz Wh

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Ausstellungstipps

Naturkundemuseum Reutlingen:
HEIMLICHE UNTERMIETER
März 2001
Weibermarkt 4, 72764 Reutlingen, 07121/3032022
Eine Ausstellung über jene interessanten Tierchen, die als ungebetene Gäste mit uns unter einem Dach leben. Mit lebenden Schaben, Motten, Wanzen, Flöhen, Käfern, Mäusen und Ratten.

Neuss, Stadthistorische Abteilung Haus Rottels:
TRAN, SPECK UND LIPPENSTIFT - Produkte der Walfischverarbeitung
bis 29.4.2001

St. Gallen, Naturmuseum:
HAIE - GEJAGTE JÄGER
bis Aug 2001
http://www.naturmuseumsg.ch/

Bad Wurzach Naturschutzzentrum:
EINHEIMISCHE NACHTTIERE
bis 22.4.2001
http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/home.htm

Bern - Schweizerisches Alpines Museum:
DER HÖHLENBÄR
bis Sept 2001
http://www.naturmuseum-olten.ch/Main/hoehlenbaer.html

Stuttgart, Expressguthalle im Hauptbahnhof Stuttgart:
INSEKTEN! Die heimlichen Herrscher
Verlängert bis 25.3.2001
http://www.w-b-p.de/Insektenstutt.html

Berlin - Bienenmuseum in der Domäne Dahlem:
75 JAHRE ARMBRUSTER-SAMMLUNG
Bienenkunde und Bienenhaltung
bis Juli 2001
http://www.domaene-dahlem.de/

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Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Zum Zeitpunkt der Recherche waren alle Links zu den Zeitungen gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach wenigen Stunden in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden.

Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen übernehmen wir die Meldungen nicht vollständig. In Einzelfällen können wir ihn aber per E-Mail versenden. Wir geben uns Mühe, die Artikel  bei der Zusammenfassung der Kernaussagen inhaltlich möglichst wenig zu verändern. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen.

Für englische, weltweite Meldungen empfehlen wir ZooNewsDigest von Peter Dickinson. Anmelden: leeres E-Mail an:mailto:zoonewsdigest-subscribe@eGroups.com

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Wir freuen uns über jede Form auch von kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG-Homepagehttp://www.zoo-ag.de.

© 2001 Zoo-AG Bielefeld

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