Zoo-AG Presseschau Nr. 52 vom 29. März 2001


Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse

Willkommen zur Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld

zusammengestellt von Dirk Petzold und Martina Raffel,mailto:redaktion@zoo-information.de

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Liebe Leser der Zoopresseschau,

der nun schon 50 Stunden andauernde Totalausfall bei Deutschlands größtem Domain-Provider beeinträchtigt auch uns. Weder die Homepage der Zoopresseschau noch die der Zoo-AG und viele weitere (insgesamt 1.7 Millionen!) sind bislang erreichbar. Die Verteilung der E-Mail-Version sollte aber funktionieren. Die Online-Leser bitten wir um Geduld.
Der "Spiegel" berichtet bereits über den "Offline-Provider":http://www.spiegel.de/netzwelt/ebusiness/0,1518,125406,00.html

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Maul- und Klauenseuche:

Auch diese Woche kleckern noch Meldungen über Zooschließungen und Vorbeugungsmaßnahmen nach. Die eigentliche Diskussion dreht sich aber um die Frage, wann endlich die Zootierbestände geimpft werden dürfen.

Das Argument, man kenne weder den Erreger genau, noch könne man bei einer Imfung sicher sein, daß sie anschlägt, ist ohnehin vom Tisch: Es ist Typ O, Stamm PanAsia, erstmals 1990 in Nordindien aufgetreten. Dafür sind wirksame Impfstoffe vorhanden, sagen die Experten.

Das rein wirtschaftliche Argument der Politiker, bei Impfungen gäbe es Exportverbote in Länder wie die USA ist auch hinfällig, denn die Verbote haben selbstverständlich schon bei den ersten Krankheitsfällen in England sofort gegriffen.

Carl Claus Hagenbeck forderte gestern im Fernsehen eindringlich die Impfungserlaubnis (s. Welt-Interview). Ebenso deutliche Worte findet Wolfram Graf-Rudold, Tierpark Aachen, und auch der Verband Deutscher Freizeitunternehmen geht offensiv an die Öffentlichkeit, während die EAZA an die EU-Kommission apelliert, die Impfung von Zootierbeständen gegen die Maul- und Klauenseuche zuzulassen, ohne aber das Öffentlichkeitspotential der Mitgliedszoos auszunutzen.
http://www.zoopresseschau.info/EAZA_an_EU_Kommission_zu_MKS.doc
(hier am einfachsten mit Shift + Klick downloaden; 6 kb)

Der EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz, David Byrne, sagte gestern im ZDF, er hätte Sympathie für den Vorschlag, Zootiere zu Impfen.. Aber bisher hätte noch kein Mitgliedsstaat das beantragt.

Hier einige Informationen über MKS im Internet:

Aktuelle Informationen der Veterinärmediziner:
http://www.vetmed.uni-muenchen.de/med2/skripten/b5-1.html

Argumente für prophylaktische Impfung:
1. Ethik (Gewöhnung an Massentötungen von Tieren könnte zu einer "Verrohung" führen)
2. Tierschutz.
3. Ökonomische Aspekte:
3.1 Schutz von wertvollen Tierbeständen vor der Vernichtung.
3.2 Die Handelsrestriktionen wichtiger Import-Länder (USA) sind nach MKS-Ausbrüchen in verschiedenen Mitgliedstaaten der EU ohnehin in Kraft.
3.3 Der Unterhalt der Impfstoffbanken kostet auch viel Geld

Weitere informative Seiten mit Hintergrund, aber meist nicht auf die aktuelle Situation eingehend:

http://www.animal-health-online.de/drms/mks1.htm

http://www.vu-wien.ac.at/i123/SPEZVIR/FMD2.html

http://www.bml.de/forschungsreport/rep2-00/seuche.htm

http://www.bvet.admin.ch/tiergesundheit/d/ausbild_beratung/tierseuchen/mks/maulklau.html

Kein Thema ohne eigene Domain:
http://www.maulundklauenseuche.de
Sammlung aktueller Meldungen, aber alles aus zweiter Hand.

Die Presse, 28.3.2001
Wenn Zootiere geimpft werden, verlieren alle Mitgliedsstaaten den Status als MKS-frei.
http://www.diepresse.at/presse.taf?channel=politik&read=detail&res=eu&id=734663&tmp=95982&be=eu
Die Chef-Veterinäre der EU schlugen sich gestern mit einem besonders kniffligen Problem herum: Dürfen Zootiere gegen MKS geimpft werden? Die offizielle Antwort lautet bisher Nein. Immunisierte man nämlich auch nur ein Zebra oder eine Giraffe präventiv, würde die gesamte Union den Status "MKS-frei" verlieren - und ein bis zwei Jahre lang keine Lebendtiere mehr exportieren dürfen.
Nun hat die EU-Kommission eine Anfrage an das Amt für Tierseuchen in Paris gerichtet, ob man für Zootiere eine Ausnahme machen könnte. Der Druck wird vor allem von Tiergärten in Deutschland, Belgien und den Niederlanden ausgeübt.

Die Welt, 29.3.20013:25
Hit Nr. 60
Zehn Prozent weniger Gäste wegen MKS - Tierparkchef fordert Impfungen
Besucherrückgang bei Hagenbeck
http://www.welt.de/daten/2001/03/29/0329h1243941.htx
Carl Claus Hagenbeck: Es geht nicht nur um die Zootiere, die wir in den Gehegen sehen. Es geht um die Zucht. Wir haben außerordentlich wertvolle Tiere, die über Generationen gezüchtet worden sind. Mitunter sind es die letzten ihrer Art.
Aber Deutschland will auf eine präventive Impfung verzichten.
Hagenbeck: Das geschieht aus wirtschaftlichen Interessen der Landwirtschaft, und das sind nicht unsere Interessen. Es geht darum, dass bei einer Impfung kein Tier und kein Fleisch mehr exportiert werden darf. Aber das betrifft doch nicht die Tierparkhalter. Es ist ein juristisches Problem. Nach EU-Recht gilt: Wird nur ein Tier in Deutschland geimpft, gilt das Land nicht mehr als seuchenfrei.
Haben Sie durch MKS auch einen Besucherrückgang?
Ja, wir haben einen Einbruch von mehr als zehn Prozent, aber nicht wegen der Übertragungsangst. Zahlreiche Zoos haben vorübergehend den Besucherverkehr eingeschränkt. Viele Leute wissen offenbar gar nicht, dass wir geöffnet haben. Wir haben geöffnet, und wir bleiben geöffnet.

Aachener Nachrichten 28.3.2001
Dem Tierpark laufen die Besucher weg
http://www.an-online.de/corem/corem/an/aachen/mauli_park_10328.html
Die Maul- und Klauenseuche ist für Menschen ungefährlich. Deshalb ist man im Zoo enttäuscht über die zahlreichen Absagen von Schulklassen, Kindergärten und Jugendgruppen. Tierpark-Leiter Wolfram Graf-Rudolf: "Zum Schutz der Tiere gibt es ein Fütterungs- und Berührungsverbot. Aber was man nicht anfassen darf, ist krank. So ist wohl die gängige Meinung."
Graf-Rudolf hat beim Landwirtschaftsministerium in Düsseldorf eine Sondergenehmigung zur Impfung dieser Tiere beantragt. Unterstützt wird er dabei vom Landtagsabgeordneten Rudolf Henke und vom Europaabgeordneten Armin Laschet.
Der poltert denn auch kräftig los gegen das bestehende Impfverbot: "Wir kennen den Virusstamm, wir haben den Impfstoff und wir wissen, dass die Situation nicht mehr beherrschbar ist." Als lächerlich bezeichnet der Parlamentarier die bisherige Bekämpfung der Seuche. An der Grenze würden verpackte Schokoladen-Osterhasen konfisziert, zu dringend notwendigen Impfungen sei man jedoch nicht bereit.
Auch Tierpark-Chef Graf-Rudolf reagiert mit Kopfschütteln: "Es ist absolut unvorstellbar, dass man Lebewesen verrecken lässt oder sie tötet, für nichts und wieder nichts, wo man sie mit einer Impfung retten könnte. Wie viel Verachtung muss hinter einer solchen Denkweise stecken. Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Das ist nicht nach zu vollziehen."

Münsterländische Tageszeitung 25.3.2001
Tierpark Thüle fordert Ausnahme-Impfung - Eilantrag deutscher Zoos an Renate Künast
http://www.mt-news.de/ausgabe26.03.2001/Friesoythe/Topmeldung/artikel3068391222847378.html
Eine Ausnahmegenehmigung zur Impfung ihrer Tiere gegen die Maul- und Klauenseuche haben die Zoos und Safariparks gefordert, darunter auch der Tierpark Thüle.
Mehrere Tausend Arbeitsplätze seien in Gefahr, begründet der Verband Deutscher Freizeitunternehmen seinen Eilantrag an Bundesministerin Renate Künast. Unverständlich sei, warum das Impfverbot auch die Streichelzoos und Parks treffe. Dort würden keine Schlachttiere gehalten. Antilopen, Nashörner und Giraffen würden auch nicht exportiert oder auf andere Weise das geschlossene Gelände verlassen.

Die Welt, 28.3.2001
Warum Zoos ihre Tiere nicht gegen die Maul- und Klauenseuche impfen dürfen
Der Okapi-Skandal
http://www.welt.de/daten/2001/03/28/0328eu243650.htx
Brüssel - Es kommt nicht oft vor, aber 1998 hat die EU-Kommission tatsächlich einmal abgelehnt, für etwas zuständig zu sein. Die Briten blitzten mit ihrem Wunsch nach einer EU-Zoorichtlinie ab. In Zeiten der Maul- und Klauenseuche täte ein bisschen Richtlinie den Zoos ganz gut.
Das Okapi ist zweierlei: ein Paarhufer und verdammt selten. Heute gibt es gerade einmal 40 in allen europäischen Zoos. Noch. Denn als Paarhufer kann das Okapi MKS bekommen, ebenso wie seine Kumpel, die Indischen Elefanten, die Giraffen und Antilopen. Von denen gibt es zur Not aber Nachschub, auch wenn das zynisch klingt.
Lasst uns impfen, ruft deshalb der Direktor des Antwerpener Zoos, der Wiege aller Okapi-Forschung. Ist auch viel billiger, als mit den Pygmäen mühsam neue zu fangen. Aber das mit dem Okapi-Impfen geht nicht, weil Zoodirektoren ohne Zoorichtlinie behandelt werden wie Schweinemäster vom nächstbesten Bauernhof: Wenn die Belgier im Antwerpener Zoo die Okapis impfen, gilt das ganze Land als Maul- und Klauenseuchengebiet und darf womöglich ein Jahr lang kein Fleisch mehr exportieren.
Was also fehlt, ist eine Impfsondererlaubnis für Zootierarten, die wie das Okapi vor dem Aussterben stehen. Und immerhin, die Eurokraten arbeiten jetzt daran. Hoffentlich denken sie nur gleich an die Zirkustiere mit. Für die gibt es nämlich auch keine EU-Richtlinie. Dabei sind Schweine, die in der Manege Fahrrad fahren, noch seltener als Okapis.

Osnabrücker Zeitung 29.3.2001
Tierärzte plädieren für MKS-Notimpfungen
http://www.neue-oz.de/information/aktuelles/pld/index.html?file=010329102031.rzdwdzr2.xml
AFP-Meldung: Die Bundestierärztekammer hat sich bei einem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) in Deutschland für begrenzte Impfungen notfalls auch ohne EU-Genehmigung ausgesprochen.

Ruhr Nachrichten 26.3.2001
Tiere vermissen Zoo-Besucher
Tierpark am Aasee bleibt mindestens bis April zu - Täglich 25 000 DM Verlust Münster

http://www.westline.de/lokal/mono.php?file_name=msln0012.htm&link_1=ms&link_2=%&link_3=ln
"Das miese Wetter momentan ist ein seelischer Trost und freut mich außerordentlich, weil jetzt sowieso nur recht wenige Besucher gekommen wären!"
Trotz seines - fast menschenleeren - Tierparks hat Zoochef Jörg Adler seinen Humor noch nicht ganz verloren. Noch bis mindestens kommenden Montag bleibt der Allwetterzoo geschlossen.
Den Menschenaffen beispielsweise fehlen die neugierigen Beobachter, sie sind regelrecht traurig über den Zoo ohne zweibeinige "Sehleute". Falls das Münsterland auch in der nächsten Woche noch MKS-frei ist, glaubt Adler fest an eine Entspannung der Situation. "Wenn es nicht anders geht, bliebt der Zoo auch für Monate dicht."
Die Kassiererinnen haben Urlaub genommen oder werden in der Verwaltung aktiv, alle anderen Beschäftigten vom Pfleger bis zum Futtermeister betreuen die Tiere. Rund 20 Seuchenmatten und Virenschleusen sind überall im Zoo ausgelegt, niemand darf ohne ein vorheriges Desinfektionswannen-Fußbad durch den einzig noch offenen Eingang am Betriebshof auf das Gelände.
Eine junge Frau aus Rinteln bat gestern per e-mail um die Bankverbindung des Zoos, weil sie das Geld für zwei Eintrittskarten spenden wollte. Die Solidarität mit dem Zoo ist in dieser schwierigen Zeit groß und gibt Mut, an eine bessere Zukunft zu glauben.

Rheinpfalz online, 24.3.01
Landauer Zoo wegen MKS geschlossen
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=edit-1132074454&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/lan/meldung.oft
Der beliebte Tierpark in Landau bleibt vorraussichtlich bis Dienstag für alle Besucher geschlossen. Vorrausgegangen war eine Empfehlung des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums, den Zoo aus "reinen Vorsichtsmaßnahmen" wegen der sich langsam verbreitenden Maul- und Klauenseuche geschlossen zu lassen.

Kölnische Rundschau 27.3.2001
Zoo-Schließung: Noch keine großen Verluste
Direktor Nogge hofft auf Finanzhilfe
http://www.rundschau-online.de/koeln/1553847.html
Köln. Im Schnitt rechnet der Zoo mit täglichen Einnahmen bis 60.000 Mark. Wer kommt für die Ausfälle auf? "Darüber haben wir uns noch gar keine Gedanken gemacht", gesteht Zoodirektor Professor Gunther Nogge, "im Moment sind noch keine großen Verluste entstanden, weil bei dem schlechten Wetter sowieso kaum einer in den Zoo geht." Sollte der Zoo aber auch über Ostern für die Besucher gesperrt bleiben müssen, werden die Ausfälle erheblich sein. Noch keinen Bescheid gibt es über den Impfantrag "Wenn aber Fälle in Deutschland auftreten, wird auch das Impfverbot fallen."

Rheinpfalz online, 26. März 2001
Stadt schließt beide Tierparks
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010324:1813897&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/kai/meldung.oft
Aus Vorsicht hat die Stadt beschlossen, den Siegelbacher Zoo und den Wildpark am Betzenberg vorläufig ganz für den Publikumsverkehr zu sperren. Bereits vor zwei Wochen waren Teile des Zoos abgeriegelt worden. "Wir wollen uns später nicht Vorwürfe machen, etwas unterlassen zu haben."

Kölner Stadt-Anzeiger 27.3.2001
Park und Museum schotten sich ab
http://www.ksta.de/rhein-wupper/1553341.html
Der Opladener Tierpark Reuschenberg schloss gestern vorsorglich seine Pforten. Der Leiter, Klaus Kretzschmar hofft "inständig, dass wir Ostern wieder öffnen können".
Auch das Bergische Freilichtmuseum in Lindlar hat geschlossen. Das Museum fürchtet um seinen Bestand seltener oder vom Aussterben bedrohter Tiere. Im Lindlarer Museum weidet noch das Rote Höhenvieh.

Fränkischer Tag 26.3.2001
Tiergärten schließen ihre Streichelzoos
http://www.fraenkischer-tag.de/cgi-bin/load_nortext?lokales/006-fra-c9117.txt
Der Nürnberger Tiergarten und der Tierpark Hellabrunn in München haben ihre Streichelzoos geschlossen. Zum Besuch der noch offenen Zooeinrichtungen müssten Besucher an den Eingängen durch Desinfektionsbäder waten. In Nürnberg sind zudem das Elefantenhaus und das Giraffengehege nicht mehr für die Besucher zugänglich.
Um der Krankheit vorzubeugen, habe sich Nürnberg mit einigen anderen Zoos abgestimmt, um gemeinsam eine Sondererlaubnis für eine Impfung zu erwirken. Sollte die Seuche im Nürnberger Zoo selbst ausbrechen, würde das die Tötung des gesamten Bestandes bedeuten

Mitteldeutsche Zeitung 26.3.2001
Maßnahmen auch im Tierpark
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=mz_web/pages/regionales/news_ArtikelColl&RegionalRubrik=harz&RegionalRubrikName=Harz&MZWebArtikelID=985635721428
Aschersleben. Erste Schutzmaßnahmen sind im Tierpark und im Staßfurter Tiergarten ergriffen worden. So gibt es eine Seuchenmatte, Lamas und Kamele sind durch einen zweiten Zaun geschützt, das Streichelgehege darf nicht betreten werden.

Thüringer Allgemeine 26.3.2001
Einschränkungen für Landwirtschaft und Gehege
http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=M%fchlhausen&news_id=1547300
Der Streichelzoo im Alten Bahnhof in Heyerode musste vor zwei Wochen für die Besucher schließen.
Regulär noch ohne Publikumsverkehr ist der Streichelzoo in Bad Langensalzas Ortsteil Wiegleben.

Westfälische Rundschau 26.3.2001
Im Tierpark werden Desinfektionsmatten am Eingang ausgelegt
http://www.westfaelische-rundschau.de/free/wr.artikel-lokal-000.html?id=1546202
So ist die für den 1. April geplante Öffnung des Tierparks in Niederfischbach nur unter Auflagen erlaubt worden.

Neue Ruhr Zeitung 26.3.2001
Seuche zwingt Zirkus zum Bleiben
http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=1546819
Fernando Neigerp ist verzweifelt. Der Zirkus-Chef von "Hansa 2000" wollte am Wochenende seine Zelte am Schützenplatz Flingern abbrechen und in Leverkusen gastieren. Doch der Zirkus darf die Stadt nicht verlassen. Bald werden die 75 Tiere wohl hungern müssen .Er bittet jetzt die Düsseldorfer um Hilfe und ruft zu Spenden für den Zirkus auf. "Bringt uns Futter".
Weiter geschlossen bleibt der Streichelzoo im Wildpark. Auch die kleine Tierfarm im Südpark in Wersten ist "besucherfreie Zone"

Hamburger Abendblatt 29.3.2001
Hagenbeck: Säurebad für Lieferwagen
http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/lokales/html/290301/1229HAGE8.HTM
Hamburgs Zooliebhaber müssen (noch) nicht auf ihren Gang durch Hagenbecks Tierpark verzichten. Gestern wurde eine Desinfizierwanne mit Ameisensäurebad für Fahrzeuge aufgestellt. Besuchern bleibt der Gang über eine Desinfizier-Matte erspart. "Das Verbot ist nicht medizinisch, sondern rein wirtschaftlich begründet. Wir können nicht tatenlos zusehen, wie die Seuche unsere Tierbestände bedroht."    

Kieler Nachrichten 27.3.2001
Der "Renner" sind Desinfektionsmittel
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-KVSMKS_ART.htm
Im Tierpark Warder läuft der Besucher durch ein Desinfektionsbad. Trotzdem - solche Maßnahmen gegen MKS haben vermutlich vor allem optische Wirkung. Verärgert sind viele der Betroffenen über das noch anhaltende Schutzimpfungsverbot.
"Mit Tier- oder Verbraucherschutz hat das Verbot nichts zu tun, dabei geht es nur um Marktanteile. Für mich ist das nicht nachzuvollziehen", ärgert sich Dr. Jürgen Güntherschulze, Leiter des Haustierparks Warder. Für den Tierpark eine existentielle Frage: 450 Klauentiere könnten betroffen sein, davon viele seltene Haustierrassen, die nicht zu ersetzen sind. "Die Tragweite dieses Genpool-Verlustes ist nicht absehbar". Sollte in der Umgebung ein MKS-Fall auftreten, werde er zwar über eine Schließung des Parks nachdenken. Ob dies etwas nütze, sei aber eine ganz andere Frage: Allein durch die Zugvögel und Enten, die sich im Tierpark einen Imbiss holen, sei MKS übertragbar.
Die Gefahr der Übertragung durch tierische Gäste sieht auch Peter Drüwa, Direktor des Neumünsteraner Tierparks.

Saarbrücker Zeitung 27.3.2001
Saarbrücker Zoo und Wildpark bleiben offen
http://www.sz-newsline.de/sta/sta15.htm
Pressestelle der Stadt Saarbrücken: "Der verantwortliche Veterinär und die zuständigen Behörden sind nach wie vor der Meinung, dass weder Zoo noch Wildpark geschlossen werden müssen. Das strenge Streichel- und Fütterungs-Verbot auf beiden Geländen wird bis auf weiteres aufrechterhalten"

Nordkurier 29.3.2001
Einschränkungen im Anklamer Tiergehege
http://www.nordkurier.de/lokal/anklam/mks/mks.html
Passanten waren die mit Desinfektionsmittel getränkten Sägespäne am Tiergehege nicht geheuer. Der hintere Weg zum Kaninchen- und Meerschweinchen-Stall ist komplett gesperrt. Außerdem will die Verwaltung noch einen Elektrozaun installieren, um die Tiere von den Besuchern fernzuhalten. Appell, auf Fütterungen jeder Art zu verzichten.

Zürich, 20 Minuten 29.3.2001
MKS: Angst in Winterthurer Wildpark
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/1403259
Die Tiere dürfen nicht gefüttert werden, und direkter Kontakt zwischen Besuchern und Tieren ist verboten.

Salzburger Nachrichten 29.3.2001
Sperren im Tiergarten Hellbrunn
http://www.salzburg.com/sn/01/03/29/lokal-24534.html
"Ungefähr 100" Tiere im Tiergarten Salzburg seien gefährdet, sagt Zoo-Direktor Rainer Revers. Und weil die Gefahr sehr groß ist, folgte der Tiergarten dem Rat der EAZA und sperrte die Nashornanlage und den Streichelzoo

Ruhr Nachrichten 29.3.2001
Vogelpark ist für den Familientag gut gerüstet
http://www.westline.de/lokal/mono.php?file_name=21f5613.nit&link_1=me&link_2=%&link_3=ln
Der Vogelpark Metelen ist entgegen anderslautender Meldungen weiterhin geöffnet.

Berliner Morgenpost 28.3.2001
Angst vor Ansteckung: Agrarschau ohne Tiere - Streichelzoos geschlossen
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/brandenburg/story407456.html
«Streicheln verboten» gilt auch im Wildgehege Schorfheide. «Wir müssen nicht schließen», sagt Imke Heyter angesichts von erwarteten 140 000 Besuchern. Dennoch stehen Seuchenwannen, das Streichelgehege ist gesperrt.

General Anzeiger 28.3.2001
Auch Zootiere sind bedroht
http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/artikel.php?id=11404
Neuwied. Am Eingang müssen Besucher über eine Matte laufen. Außerdem dürfen sie Tiere nicht füttern. Einige Gehege sind abgesperrt. Der obere Teil des Zoos, in dem sich Känguruhs, Hirsche und Bisons befinden, ist komplett gesperrt. Als Entschädigung zahlen Zoobesucher nur den ermäßigten Eintrittspreis

Mainpost 27.3.2001
Schleusen vor dem Tiergehege
http://www.mainpost.de/nl2view/?id=CSLJU
Schweinfurt: "Wir möchten auf keinen Fall die Angelegenheit dramatisieren. Aber wir haben hier rund 500 Tiere, etwa 80 davon sind besonders gefährdet," erläutert Revierleiter Thomas Leier. "Um die Ansteckungsgefahr auf ein Minimum zu senken, kann die Anlage ab Donnerstag nur noch über zwei Zugänge betreten werden." Hunde sind für die Dauer der Maßnahme ausgesperrt. Dr. Stein vom Veterinäramt rechnet damit, dass es angesichts der Situation in England bis zum Sommer dauern könne.

Westfalenpost 28.3.2001
Desinfektion vor dem Wildgehege
http://www.westfalenpost.de/free/wp.lokalnews-artikel-000.html?region=Hagen&id=1548935
Seit gestern desinifzieren sich die Mitarbeiter des Hagener Forstamtes, bevor sie die Wildgehege betreten. In Wehringhausen leben 20 Stück Damm- und Muffelwild sowie sieben Wildschweine. "1964 hatten wir in Hagen die Maul- und Klauenseuche", erinnert sich Hartmut Hilker. "Das war im Saupark auf dem Spielbrink. Damals mussten alle Tiere getötet werden."

Offenbach Post 28.3.2001
MKS: Wildpark nimmt kein Brot mehr an
http://www.op-online.de/8_148_31080.html
"Die Waschbären müssen auf ihr Frühstücksbrötchen verzichten," sagt Marion Ebel, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Klein-Auheimer Wildparks. Um jedes Risiko auszuschließen, nimmt der zur Zeit geschlossene Wildpark auch kein Brot mehr als Futter an.

Leipziger Volkszeitung 27.3.2001
Wildpark, Zoo und agra zeigen MKS die Krallen
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/69182.html
Leipzig. Nun wappnen sich nun auch Wildpark, Zoo und agra gegen den Virus. An verschiedenen Stellen wurden Desinfektionsmatten ausgelegt. Haustiere sowie Fütterungen durch Besucher sind bis auf weiteres verboten. Der Zoo schloss vergangene Woche seinen Streichelzoo.

Kieler Nachrichten 27.3.2001
Angst vor MKS: Füttern ist falsche Tierliebe
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/kiel/c-Gehege_ART.htm
Das Grünflächenamt hat in allen fünf Gehegen der Stadt ein Fütterungs- und Streichelverbot verhängt. Rund 200 Tiere in den rund 40 Hektar großen Geländen in Tannenberg, Uhlenkroog, Hasseldieksdamm, Hammer und Suchsdorf sollen so geschützt werden.

Fränkischer Tag 27.3.2001
Tiergehege Hundshaupten wappnet sich gegen Maul- und Klauenseuche
http://www.fraenkischer-tag.de/cgi-bin/load_nortext?lokales/forch/001-b1-c3099.txt
Die Hauptsaison beginnt am 2. April. Dann sollen die Besucher wieder strömen in einen der "schönsten Wildpark Europas". Wer die Tiere sehen will, der muss erst mal über eine Desinfektionsmappe gehen. Der Streichelzoo bleibt vorerst geschlossen.

Mitteldeutsche Zeitung 27.3.2001
Füttern verboten im Bernburger Tierpark
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=mz_web/pages/regionales/news_ArtikelColl&RegionalRubrik=anh&RegionalRubrikName=Anhalt&MZWebArtikelID=985719720918
Seit Montag ist das Füttern im Tierpark gänzlich verboten, berichtet Leiter Manfred Teichmann. Ein Schild am Eingang weist Besucher darauf hin. Zudem sollen Seuchenmatten im Eingangsbereich und am Wirtschaftshof Fahrzeuge und Besucher von Erregern befreien.

Zeitungsgruppe Lahn-Dill 27.3.2001
Wildpark Donsbach ist aus Angst vor MKS geschlossen
http://www.mittelhessen.de/00/0301/280301/280301_dp3.htm
Dillenburg-Donsbach . Ab heute ist der Wildpark geschlossen. In Abstimmung mit dem Förderverein folgt die Stadtverwaltung einer Empfehlung des Staatlichen Veterinäramts. 12 der 13 Tierarten könnten mit der Maul- und Seuchenklaue angesteckt. Dazu zählen unter anderem Wildschweine, Bergziehen, Stein- und Muffelwild sowie verschiedene Reh- und Hirscharten. Lediglich die beiden Exmoor-Ponys sind nicht gefährdet.

Freie Presse 27.3.2001
Hirschfeld: Tierpark legt Desinfektionsmatten aus
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/WESTSACHSEN/ZWICKAU/TEXTE/40236.html
Als erster Schritt wurde vor vier Wochen ein generelles Fütterverbot ausgesprochen. Nun sind an den Eingängen auch Seuchenmatten ausgelegt
Zurzeit gibt es jede Menge Jungtiere, die üblichweise verkauft werden. Doch auch das ist aus Vorsichtsgründen nicht möglich.

Remscheider GA 28.3.2001
Tierparks machen dicht
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=2&template=arttextl&ausgabe=6538&redaktion=2&artikel=102842247
Nun wurden auch für die Fauna in Gräfrath und den Ohligser Vogelpark Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Das Wildgehege in der Fauna, haben Amtstierarzt und Tierparkleitung geschlossen.
Eine Schließung der gesamten Fauna sei zurzeit nicht notwendig, da die betroffenen Gehege gut abzugrenzen seien. Anders sieht es im Ohligser Vogelpark aus. "Weil dort Lamas, Schafe und Ziegen an verschiedenen Stellen im Park untergebracht sind, mussten wir den gesamten Vogelpark schließen"

Zürich, 20 Minuten 28.3.2001
Angst in Winterthurer Wildpark
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/1403259
Die Tiere dürfen nicht gefüttert werden, und direkter Kontakt zwischen Besuchern und Tieren ist verboten.

Frankfurter Neue Presse 26.3.2001
Nur die Pfleger dürfen sich im Weilburger Tierpark aufhalten
http://www.rhein-main.net/FNP-Online/Zeitung/lokalnnp-39.html
Der Besuch des Wildparks Tiergarten Weilburg muss vorübergehend ausfallen.

Rheinische Post 24.3.2001
Tierpark Odenkirchen bleibt offen
http://www.rp-online.de/news/lokales/moenchengladbach/2001-0323/n_tierpark_odenkirchen.html
In Gladbach werden Eltern und Kinder nicht vor verschlossenen Türen stehen. "Momentan denken wir nicht daran, zu schließen", erklärt der Leiter des Tierparks, Norbert Oellers.

Sindelfinger,Böblinger Zeitung 24.3.2001
http://www.szbz.de/dc1/html/news-sfz/20010324hint0004.htm
Stuttgarter Nachrichten 24.3.2001
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/dc1/html/news-stn/20010324hint0010.shtml
Angst um Elefanten und Eisbären
Stuttgart - "Wir dürfen die Lage nicht dramatisieren'', sagt Dieter Jauch. Der Alarmplan sieht ein abgestuftes Krisenmanagement vor. "Wenn es einen MKS-Fall in einem angrenzenden Bundesland gibt, werden wir zunächst den oberen Bereich der Wilhelma absperren.'' Die Gehege von Elefanten, Nashörnern, Giraffen, Antilopen, Eisbären und Bären.
"Sollte MKS in Baden-Württemberg auftauchen, würden wir die Schutzzone auf den gesamten Zoo ausweiten. Ein krankes Tier heißt nicht zwangsläufig alle Tiere, die an MKS erkranken können, zu töten''. Bei einem weiteren Fall würde jedoch der gesamte Bestand von rund 100 Tieren gekeult.
Dem beim Landwirtschaftsministerium gestellten Antrag, das seit Verbot der MKS-Impfung für den Zoo aufzuheben, räumt der Direktor nur "geringe Erfolgsaussicht'' ein.
Der Zoo, wo das Tier kein Nutztier zu sein scheint und "das Schöne Aug in Aug zu betrachten ist" (Jauch), bleibt nicht verschont. Bald will er am Schaubauernhof Informationstafeln zum Thema Landwirtschaft und BSE aufstellen - das, meint er, wäre "zumindest ein Anfang".

Südwest Presse 24.3.2001
Etliche Zoos machen dicht
http://www.suedwestpresse.de/dc/html/news/news-ulm_ul/20010324ul_swp_blik0008.htm
Mehrere Tiergärten sind ganz geschlossen, andere zum Teil. Einige Zooverwaltungen vertrauen auf Desinfektionsmatten. "Wir sind nicht panisch'', meinte der Berliner Zoo-Tierarzt Andreas Ochs.

Stuttgarter Zeitung 24.3.2001
Bauern sollen auf Besucher verzichten
http://www.stuttgarter-zeitung.de/dc1/html/news-stz/20010324loka0034.shtml
Bislang ist in der Wilhelma nur der Streichelzoo geschlossen. "Da sind wir weisungsgebunden'', sagt der Zoo-Sprecher. Wenn in der Nähe ein MKS-Fall auftrete, würde der gesamte Zoo-Bereich geschlossen. Schutz bieten könne das nicht: "Es reicht schon, wenn am Rosensteinpark ein Virusträger vorbeiläuft.''

Stuttgarter Zeitung 24.3.2001
"Holland ist weit weg''
http://www.stuttgarter-zeitung.de/dc1/html/news-stz/20010324drei0011.shtml
Auf eine Ausnahmegenehmigung hofft auch die Wilhelma: "Wir haben gemeinsam mit mehreren deutschen Zoos einen Antrag gestellt'', erklärt Sprecher Lutz Plasa. "Uns geht es dabei vor allem um unsere wertvollen Okapi- und Antilopenbestände''.

Kölner Stadt-Anzeiger 24.3.2001
Vorbereitungen für den Ernstfall
http://www.ksta.de/rhein-wupper/1545040.html
Der Tierpark Reuschenberg in Leverkusen ist vorübergehend geschlossen.

Kölner Stadt-Anzeiger 24.3.2001
Auf die Katastrophe vorbereitet
http://www.ksta.de/leverkusen/1545229.html
Die jüngsten Neuzugänge im Tierpark Reuschenberg - einige Polarfüchse und ein Auerhuhn-Pärchen - werden die Besucher vorerst nicht zu Gesicht bekommen. Die vorläufige Schließung des Tierparks ist für dessen Leiter "die sicherste Lösung", den gefährdeten Tierbestand vor MKS zu schützen. Desinfektionsmatten bringen "gar nichts". Gefährdet ist etwa ein Dutzend Hirsche, rund 20 Mufflons und etwa 70 Ziegen und Schafe.

Kölner Stadt-Anzeiger 24.3.2001
Bauern haben Höfe abgeschottet
http://www.ksta.de/oberberg/1544973.html
Gestern schloss das Bergische Freilichtmuseum in Lindlar seine Pforten.
Der Vogelpark in Eckenhagen bleibt geöffnet. "Wir haben unsere Lamas, Ziegen und Schafe schon vor ein paar Tagen ausgesiedelt", berichtete Vogelparkbetreiber Werner Schmidt. "So können wir beruhigt die Besucher in den Park lassen ein- und auslassen".

Kölner Stadt-Anzeiger 24.3.2001
Absagen, Ausfälle, Schließungen
http://www.ksta.de/euskirchen/1544826.html
Im Rheinischen Freilichtmuseum in Kommern wurden alle Eingänge bis auf zwei geschlossen. Dort richtet die Museumsverwaltung nun Desinfektionsstellen für die Besucher ein. Sämtliche bedrohten Museums-Tiere werden fernab von den Besuchern konzentriert.
Das Reiseverbot trifft ganz konkret den Zirkus Barnum. Bis auf weiteres ist Barnum in Kall festgesetzt.
"Wenn das noch ein halbes Jahr so weiter geht, dann bedeutet das den Konkurs." Für Karl Fischer vom Wildfreigehege in Hellenthal bedeutet MKS eine existenzielle Bedrohung.
Ähnliche Gefahren sieht auch Dieter Lux vom Hochwild-Schutzpark Kommern: "Im Prinzip ist der ganze Bestand gefährdet. Wir halten noch geöffnet. Aber wie es nächste Woche aussieht, das kann heute noch niemand sagen."

Kölnische Rundschau 24.3.2001
Zirkusbranche wegen Tiertransportstopp "existenziell bedroht"
http://www.rundschau-online.de/vermischtes/allewelt/1545282.html
Eigentlich wollte der Circus Busch-Roland im April ein Gastspiel in Köln geben. "Wir können nicht rein nach NRW", sagt Ortlepp, "jedenfalls nicht mit unseren Tieren". Drastische Einkommenseinbußen sind unvermeidlich.
Die Umweltministerin schieße mit Kanonen auf Spatzen, findet Kollege Willy Mexico vom Circus Barelli. Die Zirkusleute sfühlen sich unverstanden von der Politik, "kein Mensch unterstützt uns".
"Wir haben doch keine Schlachttiere bei uns - ich verstehe nicht, warum nicht wenigstens Zoo- und Zirkustiere geimpft werden", regt Andreas Blessmann, Geschäftsführer des ostdeutschen Zirkus Probst, ein differenzierteres Vorgehen an.
Eine kurios-komische Seite kann Susanne Matzenau diesen verseuchten Zeiten abgewinnen: Der Circus Krone hat in diesem Jahr, "zum ersten Mal", Schweine und Ziegen im Programm: "Die beliebteste Nummer, seit MKS hat das Publikum sein Herz für Klauentiere entdeckt."

Kölnische Rundschau 24.3.2001
Wildgehege im Kreis folgen noch nicht dem Beispiel des Kölner Zoos
http://www.rundschau-online.de/euskirchen/1545570.html
Krisenstimmung im Hellenthaler Wildgehege: Ein einziger Fall im Gehege, da macht sich Karl Fischer keine Illusionen, könnte das wirtschaftliche Ende bedeuten. Zwar wäre die Keulung der Auerochsen, Wisente und Mufflonschafe schon schlimm genug. Doch wirtschaftlich noch verheerender wäre eine mehrmonatige Quarantäne und Sperrung.
Der Kontakt zu den Tieren im Gelände ist stark eingeschränkt. Die Gehege selbst sind geschlossen. Trotzdem ist die Öffnung eine Zitterpartie. Jeder Besucher, darunter auch viele aus den Niederlanden, kann den Virus einschleppen.
Johannes Klinkhammer, Betriebsleiter des Hochwildschutzparks in Kommern, hält weiter geöffnet. Wenn es zu einem MKS-Fall käme, müssten Rot- und Dammwild, Mufflons, Sikawild, Elche, Wildschweine, Rehe, Hochlandrinder und Yaks getötet werden. "Eine mehrmonatige Schließung wäre sehr schlimm, aber noch nicht existenzbedrohend."
Im Freilichtmuseum in Kommern hat man die Seuche ebenfalls im Blick. Aus den Baugruppen sind die rund 50 Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen ganz verschwunden

Kölnische Rundschau 24.3.2001
Gehege auf der Waldau bleibt geöffnet
http://www.rundschau-online.de/bonn/1545615.html
Bonn. Stadtförster Reinhard Nowicki will das Wildgehege auf der Waldau, in dem unter anderem die Nachfahren des legendären Wildschweins "Borsti" leben, nicht für Besucher sperren.

Ruhr Nachrichten 24.3.2001
Bauspielfarm "dicht"
http://www.westline.de/lokal/mono.php?file_name=rz_9.htm&link_1=re&link_2=%&link_3=ln
Rechklinghausen - Nach dem Tierpark wurde nun auch wegen der Maul- und Klauenseuche (MKS) die Bauspielfarm geschlossen.

Frankfurter Neue Presse 24.3.2001
Viele Tierparks wurden wegen MKS geschlossen
http://www.rhein-main.net/FNP-Online/Zeitung/region-6.html
Wegen der drohenden Maul- und Klauenseuche sind nach dem Streichelgehege im Kronberger Opel-Zoo auch die Wildparks am Edersee und in Frankenberg, der Wildpark Knüll in Allmuthshausen (Schwalm-Eder-Kreis) und der Darmstädter Tiergarten Vivarium geschlossen worden. Zum Betreten des Tierparks Sababurg in Hofgeismar müssen die Besucher durch ein Desinfektionsbecken gehen.
Der Tierpark Knüll lässt keine Besucher mehr auf das Gelände.

Frankfurter Neue Presse 24.3.2001
Der Weilburger Tierpark ist geschlossen
http://www.rhein-main.net/FNP-Online/Zeitung/lokalnnp-10.html
Minister Dietzel hat die Forstämter angewiesen, die drei staatlichen Wildparks in Hessen zu schließen. Neben Weilburg ist davon der Wildpark Edersee und die "Alte Fasanerie" in Kleinauheim bei Hanau betroffen.

Frankfurter Rundschau 24.3.2001
Der Zoo setzt auf Vorsorge
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181009.htm
Alarmstimmung im Frankfurter Zoo: Zoo-Direktor Christian R. Schmidt drückt die Daumen, dass seine Vorsorgemaßnahmen greifen.
Schon vor zwei Wochen wurde der Streichelzoo geschlossen, ebenso das Giraffenhaus, wo die vom Aussterben bedrohten Okapis leben. Einige Wege sind für Besucher versperrt.
Betroffen werden könnten auch Antilopen oder Giraffen, Kamele oder Flusspferde, Pferde und Nashörner - zumindest theoretisch, sagt Schmidt. Vor 40 Jahren sei einmal im Stuttgarter Zoo ein Kragenbär erkrankt. Im Berner Tiergarten seien Bisons und Steinböcke befallen gewesen. Damals habe eine "Bürgerwehr" verhindert, dass die erkrankten Bisons geschlachtet wurden. Eine Kuh habe später gesunde Kälber geboren.
Wie andere Zoo-Verantwortliche hatte Schmidt beantragt, die gefährdeten Zootiere impfen zu lassen. Was die Bundesregierung abgelehnt hatte, weil es keinen Marker-Impfstoff gibt, der im Blut nachgewiesen werden kann. Schmidt betont, dass trotz der Vorsorgemaßnahme alle Zootiere auch zu sehen sind - einige eben nur aus größerer Entfernung.


Ostsee Zeitung 24.3.2001
Doppelte Zäune als Schutz
http://www.ostsee-zeitung.de/gn/start_88531.html
Ab heute hält der Grimmener Tierpark seine Pforten geschlossen. Die Schafe, Zwerg- und Obanboziegen, Alpakas, Lamas und Guanakos sind vor einer eventuellen Ansteckung mit den Erregern nicht geschützt. „Da der Park nach außen hin sehr dicht an Straßen und Fußgängerwege grenzt, haben wir einen weiteren Zaun in die Gehege gebaut, um die Übertragung beispielsweise durch Spaziergäner zu verhindern“, so Teichmann.
„Ich kann mich noch an die Fälle in der ehemaligen DDR erinnern. Damals habe ich im Tierpark in Dessau gearbeitet. Wir wurden ständig durch Pläne auf den Ernstfall vorbereitet. Heute ist es jedem selbst überlassen, wie er damit umgeht.“

Lausitzer Rundschau 23.3.2001
Unbedingtes Fütterungsverbot in Zoo und Ponyhof respektieren
http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=268548&RES=hoy
Auch der Ponyhof der Erlebniswelt Terra Nova hat sich auf MKS eingestellt.
Hauptproblem für den Hoyerswerdaer Zoo sei, dass die Bürger das strikte Fütterungsverbot missachten, ärgert sich Amtstiertarzt Dr. Werner Tschirch.
"Wir bekommen jetzt ständig Informationen von den großen Zoos", berichtet er weiter. Der Zoopark Erfurt beispielsweise habe angefragt, was Hoyerswerda wegen der MKS veranlasst habe.

Westdeutsche Zeitung 23.3.2001
Gefahr für Zoo aus der Luft
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=30&template=arttextlokal&ausgabe=2859&redaktion=30&artikel=102165677
Vorerst geöffnet bleibt der Krefelder Zoo. Man hofft, dass die Desinfektionsmaßnahmen ausreichen. "Sollten aber Seuchen-Fälle in NRW auftreten, müssen wir an eine Schließung denken", erklärte Stadt-Sprecher Timo Bauermeister.

Neue Presse 23.3.2001
MKS - Krisensitzung im Kreis
http://np1.niedersachsen.com/NP/LOKA/story39347.html
Hannover. Stadt und Landkreis bereiten sich auf einen möglichen Übergriff der MKS vor. Falls es hart kommt, muss sogar der Zoo dicht machen: "Das sieht man ja in Köln", hieß es bei der Feuerwehr.

Neuß-Grevenbroicher Zeitung 23.3.2001
Alle Tierparks werden geschlossen
http://www.ngz-online.de/ngz/news/kreisneuss/2001-0324/mks2.html
Kreis Neuss. "Wir haben alle Tierparks gebeten zu schließen", betroffen: der Tierpark im Bend in der Stadt Grevenbroich, die Arche in Meerbusch, der Kinderbauernhof in Neuss-Selikum, der Tierpark im Tannenbusch in Dormagen.
Auch der Zirkus Busch-Roland, der in der nächsten Woche in Neuss seine Zelte aufschlagen wollte, wird nicht kommen.

Neuß-Grevenbroicher Zeitung 23.3.2001
Tierpark Tannenbusch bleibt wegen MKS geschlossen
http://www.ngz-online.de/ngz/news/dormagen/2001-0324/mks.html
Wegen MKS ist der Tierpark im Delhovener Tannenbusch bis auf weiteres gesperrt.

ZET.NET 23.3.2001
Maul- und Klauenseuche: Zoo wappnet sich für Notfall
http://zope.idowa.de:8080/idowa/nachrichten.html?OrtID=8&NachrNr=1392
Straubing. Aus Angst vor MKS liegen auch im Straubinger Zoo Desinfektionsmatten aus.

Mainpost 23.3.2001
http://www.mainpost.de/nl2view/?id=CQU7X
Volksblatt Würzburg 23.3.2001
Angst vor der Seuche
http://www.volksblatt-wuerzburg.de/nl2view/?id=CQU7X
Statt Hammer und Schraubenschlüssel hält Dirk Heese einen Hochdruckstrahler in der Hand. An dem Werkstattleiter des Münsteraner Zoos und seinen in weißen Schutzanzügen und Atemmasken verhüllten Kollegen kommt seit Donnerstag niemand mehr unbehandelt vorbei: Wegen MKS sind die Schotten im Allwetterzoo dicht.
Nach der Schließung des Zoos am Donnerstag folgt der professionelle Aufbau einer Quarantäne-Schleuse. "Gemeinsame Frühstückspause ist für die Tierpfleger aus den verschiedenen Gehegen tabu", sagt Zoo-Tierarzt Karl Schaller. Auch dürfe keiner ohne kompletten Kleidungswechsel den Zoo verlassen.

Münsterländische Tageszeitung 23.3.2001
Tierpark Thüle trifft Vorkehrungen
http://www.mt-news.de/ausgabe24.03.2001/Friesoythe/Topmeldung/artikel3068223352698284.html
Schilder im Tierpark weisen darauf hin, die Tiere nicht anzufassen. Für Besucher stehen Desinfektionsbäder bereit, der Streichelzoo ist geschlossen, die Mitnahme von Hunden verboten.
Dem Beispiel des Zoos in Osnabrück, der seine Pforten geschlossen hat, will Besitzer Alfred Grothaus nicht folgen. Grothaus, der die Gefahr für seine Park nicht ganz so hoch ansiedelt: „Zootiere sind nicht so empfindlich“. Eine Impfung hält der Thüler Tierparkbesitzer für sinnvoll. „Antilopen oder Tapire gehen doch nicht in den Verzehr“.

Westdeutsche Zeitung 23.3.2001
Über Desinfektionsmatten in den Zoo
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=30&template=arttextlokal&ausgabe=2859&redaktion=30&artikel=102165601
Der Wuppertaler Zoo bleibt, wie auch der Duisburger, weiterhin geöffnet. Wegen der Ansteckungsgefahr sind Desinfektionsmatten ausgelegt worden.
"Wir haben aufgrund unserer Lage keine Angst vor der Seuche, das Auslegen der Matten ist eine reine Routinemaßnahme", berichtet Zoodirektor Ulrich Schürer.
"Menschen, die in der Landwirtschaft arbeiten, bitten wir, vorläufig von Zoobesuchen abzusehen". Auch das bestehende Impfverbot ist ihm unbegreiflich. "MKS-Ausbrüche wären nicht so schlimm, wenn alle Tiere dagegen geimpft wären."

Köln, 20 Minuten 23.3.2001
Seuchengefahr: Zoo geschlossen
http://www.20minutenkoeln.de/content.php3?r=0&id=03635
Kölner Zoo jetzt geschlossen

Sächsische Zeitung 24.3.2001
Wildgehege bleibt noch geöffnet
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=63305&rubrik=n_dresdner_land&etag=
Wildgehege Moritzburg noch geöffnet.

Nürnberger Nachrichten 23.3.2001
Tiergarten in Angst
http://www.nn-online.de/nn/l1.htm
Nürnberg. Der Tiergarten hat seinen Streichelzoo geschlossen. Das Giraffenhaus ist seit eineinhalb Wochen dicht. Ansonsten aber bleiben die Tore geöffnet.
Von allen deutschen Einrichtungen wäre der Nürnberger Tiergarten – neben „Hellabrunn“ in München und dem Zoo in Hannover – am stärksten betroffen. „Bei uns leben mit am meisten der hochgefährdeten Arten“, so Neurohr.
Sowohl Mägdefrau wie auch Neurohr würden eine Impfung gegen MKS durchaus positiv sehen. „Aber wir sind an die europäische Gesetzgebung gebunden“, bedauert Neurohr, „und die verbietet das ganz einfach.“ Das Impfverbot werde von Staatsveterinären vorgegeben und die wiederum hätten „in erster Linie die Wirtschaftlichkeit im Auge“.

Westfälische Rundschau 23.3.2001
MKS-Gefahr: Circus darf nicht reisen
http://www.westfaelische-rundschau.de/free/wr.artikel-lokal-000.html?id=1541465
Überrascht reagierte Zirkuschef Freddy Ortmann: Sein kleines Unternehmen darf kommenden Dienstag nicht weiter reisen: Auch Circus Rolina ist vom Reiseverbot betroffen.

Kleine Zeitung, Kärnten
Tierparks beugen vor
http://druck.kleinezeitung.at/kaernten/ARTIKEL?whichone=1029248
Im Tierpark Schönbrunn gibt es Seuchenteppiche vorerst am Wirtschaftseingang, die Besucher sind von den Maßnahmen vorerst noch nicht betroffen. Ähnliches gilt für den Tierpark Schloss Herberstein in der Oststeiermark. Obwohl rund 20 Tiere in ganz Europa derzeit auf den Transport nach Herberstein warten, hat die Tierparkleitung diese derzeit auf Eis gelegt. Das Fütterungsverbot wird derzeit besonders streng gehandhabt.

Erste Raktionen auch in Übersee:

Florida park asks foreign tourists to avoid animal tours (Busch Gardens)
http://www.knoxnews.com/news/26017.shtml

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Freie Presse 26.3.2001
Chemnitz: Tierpark bekommt seinen Regenwald
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/CHEMNITZ/CHEMNITZ/TEXTE/39292.html
Knapp 3000 Chemnitzer kamen zum Saisonauftakt in den Rabensteiner Zoo. Im Herbst, informierten die Mitglieder des Fördervereins, wird das Tropenhaus im früheren Diamant Speise- und Kultursaal eröffnet. Sieben Millionen Mark kostet das 1200 Quadratmeter große Stück Regenwald im Chemnitzer Westen.
Und es wird die neue Heimat sein unter anderem für Zwergflusspferde, Klammeraffen, Riesenschlangen, Warane und Piranhas. Exotische Vögel können im Tropenhaus frei über die Köpfe der Besucher fliegen. Für die Anschaffung der Flusspferde wurde der Tierpark extra in das europäische Zuchtprogramm aufgenommen. „Schade ist , dass das Besuchercafé gestrichen wurde. Das hätte richtig gut in das Konzept reingepasst“, so der neue Tierparkchef Hermann Will.
Das zweite große Bauvorhaben ist der neue Streichelzoo. Einem erzgebirgischen Bauernhof nachempfunden, sollen die Kinder ab nächstem Jahr voll auf ihre Kosten kommen. Grundsteinlegung ist der 1. Juni.
Als nächstes Projekt soll danach voraussichtlich eine Affenanlage neu entstehen. Das jetzige Gehege am Eingang muss dringend saniert werden. „Wir nutzen den alten Bärenzwinger als Zwischenlösung, um die jetzige marode Anlage der Nasenbären und Affen umzubauen. Später könnte unter Einbeziehung der alten Bärenanlage und des davor liegenden Hanges ein richtiger Affenwald entstehen“

Walsroder Zeitung 24.3.2001
Auftragsdiebstahl? / Geiger: "Keine Anfänger oder Dilettanten"
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=21&template=larttext&ausgabe=6498&redaktion=21&artikel=102835318
Von den Dieben, die 41 wertvolle Tiere aus dem Walsroder Vogelpark gestohlen haben, fehlt jede Spur. "Das waren keine Anfänger oder Dilettanten", ist sich Geschäftsführer Hans Geiger sicher. Für ihn deutet alles auf einen Auftragsdiebstahl hin, schließlich haben die Vögel einen geschätzten Wert von 47.000 Mark. Für Hinweise hat er eine Belohnung von 5000 Mark ausgesetzt.
"Die Täter müssen Insider-Informationen gehabt haben, einige Tiere waren erst seit zwei Tagen wieder in den Volieren." Auch die Vorgehensweise, mit der die Vögel eingefangen und abtransportiert worden sind, zeigt dies. Zumal in der gleichen Nacht im Elsass und in den Niederlanden ebenfalls europäische Vögel aus Parks gestohlen wurden.

Westfälische Rundschau 25.3.2001
Zum ersten Mal: Zoo Dortmund bekam ein Vermögen vererbt
http://www.westfaelische-rundschau.de/free/wr.artikel-lokal-000.html?id=1544026
"Es ist die erste Erbschaft, die der Zoo je gemacht hat - seit Eröffnung 1953", so Zoo-Verwaltungsleiter Joachim Stiene. Das Dortmunder Ehepaar, das die 332 650 DM hinterließ, überließ dem Zoo allerdings die konkrete Verwendung. "Wir wollen die Summe natürlich in den geplanten Bau des Affenhauses stecken." Das neue Heim für die Orang Utans (plus einige hinzukommende Kollegen) wird nach ersten Planungen 8,5 Mio. DM kosten. Jedoch wird umgeplant, denn Dr. Brandstätter, nimmt inzwischen Abstand von Gorillas.
Andernorts sind Testamente zu Gunsten von Zoos nicht ungewöhnlich. So erbten in Kopenhagen sechs Zoo-Schimpansen 130 000 DM. Der Kölner Zoo konnte eine Erbschaft von 639 000 DM einstreichen.

Berliner Zeitung 28.3.2001
Das Wolfgang-Köhler-Zentrum für Primatenforschung
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/wissenschaft/.html/24768.html
Am Sonntag wird im Zo Leipzig die größte Menschenaffen-Anlage der Welt eröffnet. Eine Forschergruppe um Michael Tomasello vom MPI will darin unter anderem untersuchen, wie Menschenaffen ihre physische Umwelt und ihre soziale Umgebung wahrnehmen. Nach dem Pionier der Primatenforschung auf diesem Gebiet wurde die Forschungsstation "Wolfgang-Köhler-Zentrum für Primatenforschung" genannt.
Den Kern bildet eine fast 20 m hohe, mit einer transparenten Folie überdachte Tropenhalle. Die Freigelände ordnen sich sternförmig um die Halle. Die Schimpansen, mit 30 Tieren künftig die größte Affengruppe, besiedeln das ausgedehnteste Areal. Ihr Innengehege erstreckt sich über fast sechshundert qm, ihr Außengelände über mehr als fünftausend qm.
Die Verhaltensexperimente können die Zoobesucher von Beobachtungshütten aus beobachten.

Berliner Zeitung 28.3.2001
Zugucken beim Affenschach
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/wissenschaft/.html/24767.html
Wer zu den Menschenaffen nach Pongoland reist, kann auf eine Malaria-Prophylaxe verzichten. Denn die größte Menschenaffen-Anlage der Welt liegt im Leipziger Zoo. Der Clou: Die Zoobesucher werden mitverfolgen können, wie Forscher Verhaltensexperimente mit Affen anstellen.
Bis auf fünf Orang-Utans, die bereits im alten Affenhaus des Leipziger Zoos lebten, werden alle Tiere durch das EEP nach Sachsen vermittelt.
>Ausführliche Beschreibung der Forschungsvorhaben

Netzpress 28.3.2001
Das neue Etoschahaus öffnet am Samstag seine Pforten
http://www.netzpress.ch/meldung.cfm?nummer=6226
Die siebzig Zentimeter dicken, von Hand gestampften, Lehmwände des Etoscha-Hauses tragen viel zum Energieverhalten des Gebäudes bei. Ohne Wärmedämmung würde im Keller Energie laufend ans Erdreich abgegeben werden. Eine 30 cm dicke Schicht Schaumglaskugeln verhindert dies. Die grossen Dachfenster lassen viel Lichtenergie ins Gebäude dringen. Die Energie der warmen Abluft wird über Wärmeaustauscher an die eingeblasene Frischluft weitergegeben. Im Keller wird die zur Kühlung des Weizenkeimraumes entzogene Energie nebenan für die Heuschreckenaufzucht eingesetzt.

Lübecker Nachrichten 24.3.2001
Der Bürgerverein will ein Zeichen setzen und 2000 Mark für den Tierpark spenden
http://www.ln-online.de/Nachrichten/Lokales/luebeck_200743.htm
Lübeck. Gleichzeitig fordert der Vorsitzende, Wulf Brocke, Bürgermeister Saxe auf, sich um eine dauerhafte Lösung für den Zoo zu kümmern. Das Konzept von Innensenatorin Beate Hoffmann nannte Brocke einen "wenig durchdachten, luftigen Plan". Das im Auftrag von Hoffmann entwickelte Konzept sieht einen Tier- und Erholungspark unter dem Motto "Vom Wildtier zum Haustier" vor.
Ein neuer Betreiber, der ihn zum 1. April übernehmen wollte, ist jetzt aus dem Rennen. Senatorin Hoffmann hält ihr Konzept eines Tier- und Erlebnisparkes mit größerer Ausdehnung immer noch für realisierbar. Der Bürgerverein spricht sich dagegen für eine schrittweise Umgestaltung in einen kleinen Park mit heimischen Tieren aus

Lübecker Nachrichten 28.3.2001
Tierpark soll Auflagen bekommen
http://www.ln-online.de/Nachrichten/Lokales/luebeck_212200.htm
Lübeck - In Sachen Tierpark setzt Umweltsenatorin Beate Hoffmann nun den Amtstierarzt in Marsch: Ein "Auflagenbescheid" soll eine Reihe von Maßnahmen enthalten, die bei der Haltung der Tiere in Israelsdorf umgesetzt werden müssen. "Wenn die Gehege in angemessener Zeit nicht entsprechend hergerichtet werden können, bleibt letztlich nur die Abwicklung des Zoos."

Rheinpfalz Online 28.3.2001
Rat entscheidet über Wildpark
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010328:1823173&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/zwe/lan/meldung.oft
Der geplante Themen- und Wildpark im ehemaligen US-Lager in Maßweiler steht heute erneut auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung. Ein Planungsbüro hat einen Entwurf für den Park vorgelegt.

Neue Direktorin im Zoo am Meer
Bremer NachrichtenLokales 24.3.20019:20
http://www.bremer-nachrichten.de/bremen/fs_bn_bremen.html?id=44539
Weser Kurier 24.3.2001
http://www.weser-kurier.de/bremen/fs_wk_bremen.html?id=44539
Der Zoo am Meer in Bremerhaven hat eine neue Direktorin: Heike Kück, die 40-jährige Nachfolgerin von Rüdiger Wandrey, arbeitete in Bochum als Abteilungsleiterin im Tierpark. Nun widmet sie sich dem mit 50 Millionen Mark veranschlagten Ausbau der Touristenattraktion.

Ruhr Nachrichten 24.3.2001
Pelikane fangen Fische aus der Luft

http://www.westline.de/lokal/mono.php?file_name=210c8a9.nit&link_1=me&link_2=%&link_3=ln
Metelen. Mit einem bunten Programm lädt der Vogelpark am morgigen Sonntag zur offiziellen Saisoneröffnung ein. Der Kinderparkführer bietet Rätsel, Spiele und viel Spaß. Bei der Pelikanfütterung kann man sehen, wie geschickt Pelikane Fisch aus der Luft fangen. Die Kinder können an einer Rallye teilnehmen

Ruhr Nachrichten 24.3.2001
Blutbrustpaviane aus Rheine in Los Angeles
http://www.westline.de/lokal/mono.php?file_name=rhln0003.htm&link_1=rh&link_2=%&link_3=ln
Besonders stolz ist der Naturzoo auf die Zuchterfolge bei den Dscheladas. 1981 bezogen die Dscheladas eine 1500 Quadratmeter große begrünte Freianlage, 1997 wurden ein zweites Gehege und das Haus mit großzügigen Innenräumen fertig. In Rheine lebt mit 30 Tieren die größte Gruppe dieser Affenart in Menschenobhut. Insgesamt werden weltweit nur rund 140 Dscheladas in Zoos gehalten. Im Rahmen des EEP kommt es zu einem Austausch mit anderen Zoos. So pflanzen sich Dscheladas "made in Rheine" in Los Angeles und in Lisieux munter fort.

Augsburger Allgemeine, 2001-03-23
Zoo: Stadtspitze kannte Vorwurf
http://www.augsburger-allgemeine.de/menu/html/suche/anzeigen.php&param[treffer_id]=71817
Auch der Stadtspitze war das anonyme Schreiben bekannt, das jetzt die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen Zoo-Direktor Dr. Michael Gorgas wegen Verdachts der Untreue ausgelöst hat. Darin wird Gorgas vorgeworfen, aus der Apotheke Beruhigungsmittel für den Eigenbedarf zu beziehen und diese über die Zoo-Kasse abzurechnen.
Nach ersten Vorermittlungen erwirkte die Staatsanwaltschaft einen Hausdurchsuchungs-Befehl. Gesler und Menacher versicherten, bis dahin "keine Anhaltspunkte" gehabt zu haben, die in Richtung einer Straftat hätten deuten können. Unabhängige Wirtschaftsprüfer hätten der Zoo-GmbH seit Jahren korrekte Abschlüsse bescheinigt. Hinweise auf unerlaubte Arznei-Abrechnungen über die Zoo-Kasse habe es nicht gegeben.
Wie Menacher weiter erläuterte, sei er schon vor der Polizeiaktion auf Gorgas zugegangen, um mit ihm über die "Situation und die Zukunft des Zoos" zu sprechen. Fakt ist, dass Gorgas im Juli 2003 mit 65 Jahren die Altersgrenze erreicht. Menacher unterstrich erneut, dass die Verdienste der Eheleute Gorgas um den Tiergarten unbestritten seien. Der Zoo sei eine beliebte Einrichtung, der Betrieb "läuft gut" ­ auch finanziell: Irritationen um eine Schieflage seien ausgeräumt.

Fränkischer Tag 23.3.2001
Ältestes Delfinpaar Europas ist krank
http://www.fraenkischer-tag.de/cgi-bin/load_nortext?lokales/500-fra-c8447.txt
Das im Nürnberger Tiergarten untergebrachte älteste Delfinpaar Europas ist gesundheitlich schwer angeschlagen. Das 35 Jahre alte Weibchen "Eva" habe vor kurzem einen Herzinfarkt erlitten, erklärte die Tiergartenleitung. Dem Delfin- Männchen "Moby" machten mit seinen 42 Jahren die Nieren zu schaffen. Um ihm zusätzliche Flüssigkeit einzuflößen, verabreicht Zoo-Tierarzt Bernhard Neurohr alle paar Tage per Magensonde drei Liter Fencheltee.

Süddeutsche Zeitung 27.3.2001
Auch Delfine müssen sterben
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/?section=bay&myTM=full&id=985633011.64864&myTime=985648370
Der Zustand der beiden erkrankten Delfine des Nürnberger Zoos hat sich stabilisiert. Allerdings müsse man damit rechnen, dass zumindest Moby auf Grund seines hohen Alters bald sterben werde; auch Eva sei nach einem früher erlittenen Schlaganfall und ihrem jüngsten Herzinfarkt nach wie vor gefährdet. Moby ist 42 Jahre alt, das Tümmlerweibchen Eva rund sieben Jahre jünger. In Freiheit werden Zahnwale im Durchschnitt 17 bis 23 Jahre alt.
Seit das Delfinarium 1971 eröffnet wurde, reißen Proteste von Tierschützern nicht ab. Besonders die Schauvorführungen lehnen Tierrechtsorganisationen strikt ab. Die Meeressäuger würden bei dieser Art von Dressur regelrecht abstumpfen, behaupten sie. Mühling argumentierte dagegen, die Flipperschau habe nichts mit Dressur zu tun, die Delfine würden lediglich in ihren natürlichen Bewegungen gezeigt. Dass Tümmler in Nürnberg früher sterben als in Freiheit, sei durch Statistiken längst widerlegt. Zeichen dafür, dass sie sich in der Beckenlandschaft durchaus wohlfühlten, seien zudem die vielen Geburten. Moby und Eva seien sogar das bisher erfolgreichste Zuchtpaar in ganz Europa.
Um die Lebensbedingungen zu verbessern, plant der Tiergarten für rund 14 Millionen Mark den Bau einer Freiwasseranlage in Gestalt einer Lagunenlandschaft.
Mühling rechnet diesmal allerdings nicht mit Trauerkundgebungen. Das würde „an Dümmlichkeit grenzen, schließlich haben auch Delfine kein ewiges Leben“.

News 23.3.2001
Der Leipziger Zoo eröffnet die weltweit grösste Menschenaffenanlage
http://www.news.ch/detail.asp?ID=39632
In der 30.000 Quadratmeter großen Anlage des Leipziger Zoos können ab 2. April alle vier Menschenaffenarten bewundert werden. Künftig sollen 60 Gorillas, Schimpansen. Bonobos und Urang-Utans in der Anlage leben.

Sächsische Zeitung 24.3.2001
Stadt-Dschungel für Affen
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=63314&rubrik=n_sachsen&etag=
Leipzig. Ein Dschungelpfad führt durch die geheimnisvolle Welt mit Felsen, tropischen Pflanzen, Kletterbäumen, Lianen und Wasserfällen. Auf diese Safari können die Besucher vom 2. April an gehen, wenn dort die weltgrößte Menschenaffenanlage "Pongoland" eröffnet wird.
Bislang leben sich 14 Affen in dem neuen Haus ein. 33 Artgenossen sind im Zoo eingetroffen, ein Teil davon lebt aber noch in Quarantäne. Die Max-Planck-Gesellschaft hat den größten Teil der 28 Millionen Mark aufgebracht.

Sächsische Zeitung 24.3.2001
Wird aus Pumuckel und Julia ein Paar?
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=63230&rubrik=n_dresden&etag=
Im Dresdner Zoo lebt ein Binturong-Pärchen, das vorerst noch getrennte Wege geht. Biologe Wolfgang Ludwig schildert: "Hinter den Kulissen des Raubtierhauses versuchen wir seit zwei Wochen, Pumuckel und Julia aneinander zu gewöhnen. Pumuckel begrüßt neuerdings die widerspenstige Partnerin mit Schnieflauten, ein Zeichen von beginnender Sympathie."
Die Grauziesel sind in die neue Freiluftsaison gestartet. Die Männchen sind wie immer als erste aufgestanden, um sogleich ihre Reviere abzugrenzen.

Berliner Morgenpost 23.3.2001
Nochmal Nachwuchs bei Familie Gorilla
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story405765.html
Berlin - Wenn alles gut geht, bekommt Zooliebling «Sangha» in etwa fünf Monaten Konkurrenz: Dann wird «Effie», mit sieben Jahren das jüngste Weibchen in der Familie von Gorillamann «Derrick», zum ersten Mal Mama. Sie war vor einem Jahr aus dem Kopenhagener Zoo nach Berlin übergesiedelt.

Weser Kurier 24.3.2001
Bassumer Tierpark Petermoor weiht neues Haus für Meerkatzen ein
http://www.weser-kurier.de/regionales/fs_wk_reg_syk.html?id=43698
Nun schmückt ein neues Haus für vier grüne Meerkatzen und zwei Ara-Pärchen den Tierpark Petermoor. Nahezu doppelt soviel Platz , 170000 Mark teuer.

Zürich, 20 Minuten 29.3.2001
Tram: Zoo-Eingang weiterhin auf Distanz
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/8494315
Der Zürcher Stadtrat will die Tramlinie, die heute 400 m vor dem Zoo endet, nicht verlängern. «zu teuer und wirtschaftlich nicht verantwortbar»
Enttäuscht ist der Verkehrsclub. Er hatte einen Rekurs gegen das Ausbauprojekt der Madagaskarhalle nur deswegen zurückgezogen. Man befürchtet nun, dass der Zürichberg vom Autoverkehr überrollt wird - durch den Ausbau des Zoos wird mit 25 Prozent mehr Besuchern gerechnet.

Tages Anzeiger 29.3.2001
Kein Geld für das Tram zum Zoo
http://tages-anzeiger.ch/ta/taZeitungRubrikArtikel?ArtId=82071&ausgabe=1326&archive=t
Bis zur neuen Madagaskarhalle sind es 550 m zu Fuss. Beide Varianten erfordern zwischen 18 und 19 Millionen Franken. Wegen Tramgleise und Wendeschlaufe gehen 180 Parkplätze verloren. Ein zusätzlicher Parkplatz wäre unumgänglich. 22 Prozent der Besucher reisten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Zoo. Deshalb sollen die VBZ noch eine Minimalvariante prüfen mit einem Gleis, das nur für spezielle Ereignisse in der Madagaskarhalle und an Wochenenden zur Verfügung stünde. Ohne Wendeschlaufe müsste das Tram an der heutigen Endstation wenden und rückwärts bis zum Zoo fahren

Neue Zürcher Zeitung 29.3.20014:59
Ein «Stumpengleis» zum Zooeingang?
http://www.nzz.ch/2001/03/29/zh/page-article7ASYJ.html

Freie Presse 28.3.2001
Neues Leopardenquartier übergeben - Rassige Raubkatze soll Kater zum Vater machen
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/ERZGEBIRGE/AUE/TEXTE/40958.html
Aue: Wenn es denn ein kleines Zeichen dafür gab, dass Jerry sich an sein neues Revier gewöhnt hat, dann war es das zufriedene Wedeln mit der Schwanzspitze.
> !
Dutzende versuchten, einen Blick auf den chinesischen Leoparden zu werfen, dessen Gehege am Vormittag offiziell übergeben wurde. „Mäuse für Jerry“ hieß die Spendenaktion genannt, bei der 60.000 Mark zusammenkamen. Ein Haus im Baustil einer Pagode sowie ein reichlich bemessenes Außengelände mit Bambushölzern, Azaleen und drei Hochsitzen - Jerrys Quartier wuchs von 30 auf rund 200 Quadratmeter. Tatsächlich ist man derzeit auf der Suche nach einer Partnerin für Jerry und glaubt, im Zoo von Aschersleben fündig geworden zu sein. Etwa 65 chinesische Leoparden gibt es derzeit noch auf der Welt.

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Tagblatt 28.3.2001
Zauberer Ork löst sich in Luft auf
http://www.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=507480&bereich=o&suche=25
Gossau. Mit «Der Zauberer von Ork» hat Gabi Federer die wohl schönste Geschichte realisiert, die im Walter-Zoo je aufgeführt wurde.

Main-Echo 28.3.2001
Neue Emu-Dame bezieht zunächst ein »Einzelzimmer«
http://www.main-echo.de/news/lokal/alzenau.html?TextID=78526
Kahl. Anfang dieses Jahres starb die beliebte Emu-Dame Susi, weil sie einen roten Silvesterknaller verspeiste und an eine Schwarzpulververgiftung starb. Besonders tragisch wurde der Tod dadurch, dass die Emu-Dame gerade zwölf Eier gelegt hatte, mittlerweile liegen sie in einemWärmeapparat. In zwei Wochen ist der Zeitpunkt zum Ausschlüpfen gekommen.
Für eine Aufzucht benötigte der Vogelpark dringend ein Weibchen. Als die neue Emu-Mutter in spe allerdings das Gehege betrat, stürzte sich Papa Emu auf den vermeintlichen Eindringling. Mittlerweile hat der Neuzugang eine Wunde am Hals.
Ein Besuch im österlich geschmückten Vogelpark (der Eintritt ist bekanntlich frei) lohnt sich schon deshalb, um den Neuankömmling zu begrüßen. Die Störche im Vogelpark sind damit beschäftigt, ihre Kinderstuben herzurichten. Bei den drolligen Pinguinen ist es bereits soweit: Drei Weibchen brüten auf jeweils zwei Eiern.

Saarbrücker Zeitung 27.3.2001
100000ster Gast im Erlebniswald
http://www.sz-newsline.de/leb/leb13.htm
Rappweiler. Gabriele und Christoph Metzger wurden von Geschäftsführer Günther von Bünau abgefangen und ins Infozentrum geleitet. Durch ihre Anwesenheit hatte der Park die stattliche Zahl von 100 000 Besuchern erreicht. Von Bünau überreichte ein Körbchen mit Produkten aus der Region, eine Jahres-Familienkarte und einen Gutschein für ein Essen.

Märkische Oderzeitung 27.3.2001
Känguruh-Nachwuchs im Saarower Fasanen-und Wildpark
http://www.moz.de/showLokal.php?OPENNAV=lokal&SUBNAV=0&REDID=24&LID=4849
Die Känguruhs im Fasanen- und Wildpark in Saarow Strand haben wieder Nachwuchs. Im April gibt es auch bei anderen Tieren Nachwuchs, so bei den Nasen- und Waschbären sowie bei Nutrias und Marderhunden.

Aargauer Zeitung 28.3.2001
«Mais» um das Maislabyrinth
http://www.aargauerzeitung.ch/pages/index.cfm?dom=3&id=65691&rub=1039&arub=1039
Während zweier Sommer betrieben Iris und Lukas Frey in Muri ihr Labyrinth im Maisfeld. Für die neue Saison mussten Freys neu ein Baugesuch einreichen.
Nicht bewilligt wurde jedoch das im Maisfeld geplante Raubtiergehege (mit Tiger).

Nordkurier 28.3.2001
Tierarzt schneidet einem Wels Geschwür heraus
http://www.nordkurier.de/lokal/waren/fisch/fisch.html
Ein außergewöhnlicher chirurgischer Eingriff hat gestern im Müritz-Aquarium für Aufsehen gesorgt. Der wohl älteste Bewohner des Aquariums musste unters Messer. Tierarzt Dr. Holger Nietz hat dem 22 Jahre alten Wels ein Geschwür herausgeschnitten.

Ostsee Zeitung 28.3.2001
Grundstein für neues Tierparkportal gelegt
http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_89158.html
Stralsund. Zwei Jahre war das neue Kassengebäude in Planung, gestern konnte nun endlich Grundsteinlegung gefeiert werden. Bereits im August soll der neue Eingang fertig sein, zentral zwischen zwei Wohngebieten. 750 000 Mark lässt sich die Stadt das Projekt kosten, so Zoodirektor Christoph Langner.

Tagesspiegel 26.3.2001
Im Nationalpark gilt noch die "Winterzeit"
http://195.170.124.152/archiv/2001/03/25/ak-br-5511720.html
Zu den größten Attraktionen im Besucherzentrum des Nationalparks Unteres Odertal in Criewen zählt das so genannte Oder-Aquarium.

Schweriner Volkszeitung 26.3.2001
Es zählt sich schwer am Ententeich
http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/26.03.01/sich/sich.html
Die Inventur 2000 hat ergeben, dass es derzeit 1442 Individuen im Rostocker Zoo gibt, 1999 waren es 1376. Die Zahl der Arten hat sich von 300 auf 299 verändert. Neue Zoobewohner sind die Erdmännchen und Polarfüchse.

Oberösterreichische Nachrichten 25.3.2001
Frühlingserwachen in Walding
http://www.oon.at/nachrichten/lokal.asp?id=180648&ressort=Linz
Auf verliebt schnäbelnde Papageien, balzende Straußen und ein altes Stut-Fohlen stoßen Besucher im Tiergarten Walding. Außerdem wird das neue Kranichgehege fertiggestellt. Ostern hat Tiergarten-Besitzerin Angela Mair eine Geschichtenerzählerin eingeladen.

Freie Presse 24.3.2001
Hirschfeld: Großes Jubiläumsfest zu Ostern im Heimattierpark
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/WESTSACHSEN/ZWICKAU/TEXTE/38178.html
Am Ostersonnabend wird im Hirschfelder Heimattierpark zum bereits zehnten Mal Familienfest gefeiert.

Nordkurier 24.3.2001
Chef-Mandrill hat gleich mehrere Paten
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/c/c.html
Mit einer speziellen Ehrung lockt der Tierpark Ueckermünde besonders engagierte Sponsoren - es geht um die Ehrenpatenschaft für den den ranghöchsten Mandrill. Diesmal wurden gleich drei Unternehmen ausgezeichnet. Bei dieser Gelegenheit wies der Tierpark-Leiter auf die Wichtigkeit privater Sponsoren für die Anlage hin.

Hamburger Abendblatt 24.3.20011:9
Hit Nr. 97
Tierpfleger Tony Kershaw von Hagenbecks Tierpark.
http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/wirtschaft/html/240301/2324PIG0.HTM
Kershaw arbeitet schon seit 15 Jahren bei Hagenbeck - und schon fast doppelt so lange als Tierpfleger. Heute kommt er sich zuweilen vor wie ein Pädagoge - wenn er in der so genannten Zooschule Kindern etwas über das Leben der Löwen, Papageien und Kängurus erklären muss. Beschäftigungstherapien für Raubkatzen und Elefanten sind Gesprächsstoff bei den Treffen des Berufsverbands der Zootierpfleger und Thema von Diplomarbeiten.
>ausführliches Tierpfleger-Portrait

Kölnische Rundschau 24.3.2001
Naturschutzzentrum wird durch Seewasseraquarium bereichert
http://www.rundschau-online.de/euskirchen/1545545.html
Schon bald ist das Naturschutzzentrum in Nettersheim um eine exotische Attraktion reicher: Besucher werden dann die Farbenpracht und Schönheit eines tropischen Korallenriffs erleben können. Gefördert mit EU-Mitteln, wurde der Innenhof mit einer Holzkonstruktion überbaut, hier wurde das vier Meter lange Aquarium errichtet. Im Becken werden sehr geduldige Besucher künftig den Korallentieren bei der Arbeit zuschauen können, denn das Riff soll wirklich wachsen.

Nordkurier 29.3.2001
Tierpark jetzt länger geöffnet
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/wetr/wetr.html
Ueckermünder Tierpark bleibt weiterhin geöffnet, Öffnungszeiten wieder um zwei Stunden verlängert. Führungen an Wochenenden um 11, 13, 14 und 15 Uhr in verschiedenen Tierpark-Bereichen.

Nordkurier 29.3.2001
Uhrmachermeister ermöglicht Neugestaltung der Tafeln im Tierpark
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/ukranenland/ukranenland.html
Neue Tafel mit den Namen der fördernden Mitglieder des Freundeskreises Tierpark Ueckermünde

Nordkurier 29.3.2001
Tierpark lädt zu Familientag
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/j/j.html
Familien-Freitag zum halben Preis. Um 11 Uhr stehen an der Afrika-Anlage Varis, Erdmännchen und Wüstenfüchse im Mittelpunkt. Um 15 Uhr geht es in den Affenwald.

Südkurier 29.3.2001
Viel Nachwuchs im Wildgehege
http://www.skol.de/lokales/waldshut/rahmen.phtml?id=rg6f30ca.htm&a=n
Waldshut. Das Wildgehege wartet mit etlichen Jungtieren auf: 23 Frischlinge, bei den 20 Mufflons sind drei Jungtiere, die Zwergziegen haben sechs Junge. "Im Laufe der nächsten zweieinhalb Monate erwarten wir Jungtiere bei den Steinböcken und bei den Rothirschen".

Dolomiten 29.3.20013:46
Hit Nr. 58
Aquarien beherrschen das Gebäude - Streichelbecken für Kinder - Eröffnung 2002
http://www.athesia.it/dolomiten/2001/03/29/v2903l02.html
Prad - Die Bauarbeiten beim größten der drei "Häuser der Natur" in Prad gehen zügig voran. "Aquaprad" soll im nächsten Jahr seine Tore für die Besucher öffnen

Ostsee Zeitung 29.3.2001
Zoo-Episoden: Ausreißer am Zaun noch gestoppt
http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_89355.html
Stralsund. Im Jahre 1997 schaffte es ein Husarenaffe auszubüxen. Der Affe hopste auf das Dach des Schimpansenhauses. Mit einem Salto sprang er einer Pflegerin vor die Füße. Die erschrak genauso wie das Tier, das auf dem Dach des Blockhauses verschnaufte. Hier erhielt es den Betäubungsschuss des Tierarztes und Zoodirektors Christoph Langner. Der Husarenaffe war drauf und dran, den Zaun zu erklimmen. Nun tat die Injektion ihre Wirkung. Das Tier taumelte an den Zaunmaschen und plumpste ins Laub. Beherzt griff Kollege Rank zu und packte den Betäubten im Genick.

Oberösterreichische Nachrichten 28.3.200123:20
Neue Wildpark-Homepage
http://www.oon.at/nachrichten/lokal.asp?id=181547&ressort=Mühlviertel
Neue Internet-Adresse: www.wildpark-altenfelden.at

Ruhr Nachrichten 24.3.2001
Maskottchen Grolo braucht ein Gesicht
http://www.westline.de/lokal/mono.php?file_name=52ece02.nit&link_1=gn&link_2=%&link_3=ln
Gronau. Ersten Versammlung des Fördervereins zur LAGA 2003. Anwesende regten an, Gronauer Stadt- und Tierpark sowie den Eper Park einzubeziehen. Ebenso wurde angeregt, ein Gebäude zu erstellen, in dem alte Schweinerassen vorgestellt werden. Später könne das Haus als Voltigierhalle genutzt werden.

Westfälische Rundschau 26.3.2001
Lama-Nachwuchs im Tierpark
http://www.westfaelische-rundschau.de/free/wr.artikel-lokal-000.html?id=1546203
Niederfischbach. Zur Eröffnung des Tierparks Niederfischbach am 1. April findet ein Malwettbewerb für alle kleinen Besucher statt.
Das Luchsinnengehege ist fertig gestellt, die Luchse umgesetzt, um das alte Gehege abzureißen.

Ruhr Nachrichten 26.3.2001
Freche Vögel fesseln die Besucher
http://www.westline.de/lokal/mono.php?file_name=2166c91.nit&link_1=me&link_2=%&link_3=ln
Metelen. Offizielle Saisoneröffnung des Parks, in dem mehr als 200 Vogelarten eine Heimat gefunden haben.

Tagblatt 24.3.2001
Gabi Federer wieder in der Manege
http://www.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=506431&bereich=o&suche=18
Am Sonntag ist im Walter-Zoo in Gossau Premiere von «Der Zauberer von Ork».
Gabi Federer: Unsere Besucher werden Kobolde sehen, die in einem Zauberwald leben. Hoch stehende Artistik und ideenreiche Tierdressuren. Es ist uns wichtig, dass wir die Tiere gut in die Geschichte integrieren. Ich spiele einen Kobold und bin die Marktfrau. A

Mitteldeutsche Zeitung 23.3.2001
Nisthilfe für ein Storchenpaar wurde aufgestellt
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=mz_web/pages/regionales/news_ArtikelColl&RegionalRubrik=anh&RegionalRubrikName=Anhalt&MZWebArtikelID=985379528433
Köthen. Der Storch in einer Ecke des Damwildgeheges äugt äußerst misstrauisch zu der Menschenansammlung herüber, die damit beschäftigt ist, einen Holzmast zu verankern. In der Regel dauere es ein Weilchen, ehe sich ein Storch zur Besiedlung solcher Nisthilfen entschließe, so Herbert Kühnel vom Tierparkförderverein. "Es tauchen aber immer wieder wild lebende Störche im Tierpark auf."
Möglicherweise angelockt durch die Störche im Tierpark selbst. Eine weitere Lockhilfe wurde in Form von Kalk auf dem Flechtwerk aufgebracht: Das Ganze sieht aus der Luft aus wie Vogelkot.

Freie Presse 26.3.2001
Ellefeld: Nachwuchs im Streichelzoo
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/VOGTLAND/AUERBACH/TEXTE/39273.html
Im Streichelzoo von Matthias Stark wird es lebhaft. Von den zirka 100 Haus- und Kleintieren, die er sich seit Gründung des Streichelzoos auf fast 2000 qm zugelegt hat, streben jetzt die meisten ins Freie. Vater Kurt Stark war früher Leiter des Tiergartens Falkenstein.
Neben Anschauen, Streicheln, auch Füttern vermittelt Stark den kleinen und großen Besuchern Wissenswertes zur Haltung der Tiere. Stark, der den Streichelzoo als Hobby betreibt, plant neue Stallungen und Weideflächen. Bauern und Betriebe aus der Umgebung unterstützen ihn großzügig.

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Spiegel 28.3.2001
Nilpferde fliegen rückwärts
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,125163,00.html
Allein in Frankfurt passieren pro Jahr 85 Millionen tierische Fluggäste die tierärztliche Grenzkontrollstelle - fast doppelt so viele wie Menschen.
"Pferde fliegen weich in gepolsterten Boxen, und Nilpferde fliegen rückwärts - damit sie sich bei der Landung nicht die Nase platt drücken", erzählt Margarete Schäfer, Leiterin der Flughafentierstation. An 365 Tagen im Jahr kommen sie heran: Delfine, Kleinwale, Störche, Kühe oder "Meilen sammelnde Flugprofis" wie die Turnierpferde der deutschen Olympia-Equipe.

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Natur- und Artenschutz

Tagesspiegel 28.3.2001
Raubbau im Garten der Naturheilkunde
Medizin und Artenschutz
http://195.170.124.152/archiv/2001/03/26/ak-ws-669395.html
"In Deutschland verwendete Heilpflanzen stammen aus ökologisch tragfähigen, ökonomisch sinnvollen und sozial verträglichen Nutzungen." Auf dieses Ziel haben sich Naturschützer, Pharmaindustrie, Behörden, Wissenschaftler und Ärzte beim ersten Treffen zu "Medizin und Artenschutz" geeinigt. Unter Federführung des WWF soll es in Zukunft einen besseren Schutz von Heilpflanzen geben.
Mehr als eine halbe Million Tonnen Heilpflanzen werden jedes Jahr auf der Erde gehandelt, betroffen ist jede zehnte Pflanzenart. Gefährdet sind auch bekannte Arten wie Arnika und der Gelbe Enzian.
Den Interessenkonflikt zwischen den "grünen" Kerngebieten Artenschutz und Naturheilmittel hat Roland Melisch vom WWF erstmals aufgedeckt. Ihm war aufgefallen, wieviele Ginseng-Wurzeln die Anti-Wilderer-Brigaden in Sibirien beschlagnahmen. Erste Aufgabe ist eigentlich der Schutz des Sibirischen Tigers. Die Wilderer sind keineswegs nur hinter dem Tiger her. Auf den Einkaufslisten ihrer Auftraggeber stehen eine ganze Reihe weiterer Arten, allen voran Ginseng.
Auch das Moschustier (oder besser: seine Drüse) beschlagnahmen die Brigaden des WWF häufig. Allein französische Parfüm-Hersteller verbrauchen ein Kilogramm Moschus im Jahr, für das 1600 Tiere ihr Leben gelassen haben.

Lausitzer Rundschau 27.3.2001
Schutzprogramm soll das Birkhuhn retten
http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=270214&RES=bbg
Bis auf "eine Handvoll" Exemplare im Südosten ist das Birkhuhn in Brandenburg ausgestorben. Um hier eine Wende herbeizuführen, will das Potsdamer Umweltministerium ein spezielles Artenschutzprogramm für den "schwarzen Ritter der Moore und Heiden" auflegen. So unterstützt das Ministerium Bemühungen des Naturschutzbundes, Sponsoren für das ehrgeizige Projekt zu finden.
Ein Ausweg sei eine durchdachten Rekultivierung der Lausitzer Braunkohle-Region.

Mindener Tageblatt 23.3.2001
Vogelschutzgebiet an der Weser wichtiger Rastplatz für Wasservögel
http://www.mt-online.de/petershagen/t00104356.htm
Auch die aus den hochnordischen Tundren zugewanderten Singschwäne haben in der Petershäger Weseraue einen idealen Überwinterungsplatz gefunden. Das EG- Vogelschutzgebiet ist mit 2746 ha Fläche ein international bedeutender Rastplatz für Wasservögel. Bis zu 750 Stunden verbringt der Naturschützer Gert Ziegler jährlich im Gelände, um die zahlreichen Arten zu kartieren.
>ausführliches Portrait auch über die Schutz-Arbeit und die Tierarten

ZET.NET 25.3.2001
Jäger fürchten, selbst zu Gejagten zu werden
http://zope.idowa.de:8080/idowa/nachrichten.html?OrtID=3&NachrNr=1403
Dingolfing. Ihren natürlichen Feind erkennen die Jäger im Deutschen Naturschutzring. Sollten dessen Vorstellungen über den Tier- und Artenschutz realisiert werden, könnte damit nach den Worten des Bezirksvorsitzenden des Bayerischen Jagdschutz- und Jägerverbandes, Richard Hoffmann "der Anfang vom Jagdende angeblasen werden".

Salzburger Nachrichten 29.3.2001
Alarm wegen Artensterben
http://www.salzburg.com/sn/01/03/29/wissenschaft-26537.html
EU-Kommission und OECD warnten vor dem Aussterben von Tier- und Pflanzenarten. Beide Institutionen ermahnen zu neuen Impulsen in der Umweltpolitik. In Europa sind 64 Pflanzenarten ausgestorben. Fast die Hälfte der Schmetterlingsarten und ein Drittel der Vogelarten seien vom Aussterben bedroht. Infolge der Intensivierung der Landwirtschaft seien in den vorigen Jahrzehnten 60 Prozent der Feuchtgebiete verloren gegangen.
Die OECD ruft "Alarmstufe rot" für mehrere Bereiche aus: Drei Viertel der Meeresfischbestände seien überfischt oder an der Grenze dazu. Regenwälder schrumpfen alarmierend rasch.

Stuttgarter Zeitung 26.3.2001
Ein neues Zuhause im Naturpark
http://www.stuttgarter-zeitung.de/dc1/html/news-stz/20010326verm0003.shtml
Artenschutz hin oder her: wenn Elefanten in Uganda den Menschen in die Quere kamen, wurden sie vertrieben oder abgeknallt. Jetzt ist erstmals ein Versuch gelungen, die Tiere in ein Naturreservat umzusiedeln. Da es diesbezüglich kaum Erfahrung gibt, hat die ugandische Wildschutzbehörde den Kenya Wildlife Service um Hilfe gebeten.
Das Töten der Elefanten sei unethisch und unmenschlich, sagt Patrick Omondi, der Chef des Elefantenprogramms in Kenia. Gemeinsam haben die Ranger zunächst vier erwachsene Elefanten aus Luwero in den 200 Kilometer nördlich gelegenen Murchison-Falls-Nationalpark umgesiedelt. Umgerechnet mehr als 200000 Mark hat der Internationale Tierschutzfonds IFAW allein für diese Aktion bereitgestellt. Präsident Museveni ließ fragen, warum man die Elefanten nicht einfach abschieße. Warum viel Geld für den Schutz von Tieren ausgegeben wird, ist sowohl den Politikern wie den Bürgern schwer zu vermitteln.

Rheinische Post 26.3.2001
"Reptil 2001" - mehr als eine Börse
http://www.rp-online.de/news/lokales/duisburg/2001-0326/reptil.html
Als ein wahrer Publikumsmagnet entpuppte sich am Wochenende die Messe "Reptil 2001" in der Mercatorhalle: Allein am Samstag verzeichneten die Veranstalter knapp 7000 Besucher.
Bereits in der zweiten Generation gelten die Exoten als Haustiere, denn für ein Leben in freier Wildbahn kommen die Nachzuchten ohnehin nicht mehr in Frage. So jedenfalls erklärt es Norbert Zajac, Initiator.

March 23, 2001 (ENS)
CAR CRASH CLAIMS LIFE OF GREENPEACE INTERNATIONAL FOUNDER
http://ens.lycos.com/ens/mar2001/2001L-03-23-12.html
One of the most influential figures in the environmental movement, the man widely credited with the first campaign to save whales and to end French nuclear testing, David McTaggart died in a head on car crash near his home in Umbria, Italy.

March 26, 2001 (ENS)
SPECIES PROTECTION EFFORT RACES COLOMBIAN CHAINSAWS
http://ens-news.com/ens/mar2001/2001L-03-26-01.html
Colombia is home to the largest number of species of birds and amphibians of any country in the world, but their habitat is shrinking before the advancing agricultural frontier, with its accompanying deforestation and soil erosion. Rural poverty soon follows.

March 27, 2001 (ENS)
HOUSE OF LORDS VOTES TO KEEP FOX HUNTING
http://ens.lycos.com/ens/mar2001/2001L-03-27-12.html
The debate over fox hunting took another twist as the UK's House of Lords overturned the proposed ban on the centuries old practice.

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PRESSEMITTEILUNGEN

26. März 2001 Zoo Zürich
Einladung zum ausserordentlichen Presse-Apéro des Zoo Zürich
Datum: Mittwoch, 11. April 2001
Treffpunkt: 10.30 Uhr beim Zooeingang
Thema: Festakt zur Eröffnung der neuen Schneeleoparden- Anlage
ein Geschenk der Messerli-Stiftung
Wir danken Ihnen für Ihre wertvolle Zusammenarbeit und freuen uns, Sie am 11. April 2001 im Zoo Zürich begrüssen zu dürfen.

In der letzten Ausgabe des Newsletter Zoopresseschau.de (Ausgabe Nr. 51 vom 23.03.2001) wurde eine Pressemitteilung des Erlebnisparks Tripsdrill über das neue Bärengehege veröffentlicht. Aufgrund der derzeitigen MKS-Situation steht ein Umzug der Bären unter Vorbehalt. In diesem Zusammenhang möchten wir Pressevertreter, die an einer Veröffentlichung interessiert sind, dringend bitten vorab die aktuelle Situation abzufragen. Ingo H. Klett Public Relations, Tel. : 07131- 76 69 68 0

Fräulein Adler, Sprößling Bär und Co. haben freien Eintritt in den Zoo
K e i n e n Aprilscherz, k e i n unredliches oder gar doppelzügiges Angebot unterbreitet der Zoo
zum Sonntag, dem 1. April 2001
solchen Besuchern, deren Nach-, Familien- oder Hausname zugleich auch ein Tier bzw. eine Tierart bezeichnet:
Aus purer Freude über die ersten Vorboten des Frühlings, wie z.B. das Zwitschern der Vögel und das Aufblühen von Kirsch- und Pflaumenbäumen, möchte der Zoo all jenen kleinen Besuchern (bis einschließlich 14 Jahre) freien Eintritt in den Zoo gewähren, die Bär oder Biber, Fisch oder Fuchs, aber auch Vogelsang oder Geißfuß im Personalausweis stehen haben.
Also: Kinder hereinspaziert, sofern Ihr Eure tierliche Namens-Herkunft dem Kassenpersonal an den Eingängen des Zoos nachweisen könnt, z.B. durch Personal-, Schüler- oder sonstigen Ausweis.
Friedrich Ostenrath
(Diese Einladung gilt nur unter den derzeit bestehenden Maßnahmen gegen die drohende Maul- und Klauenseuche! Sollten sich bis zum 1. April 2001 Quarantäne- oder sonstige Sperren im Zoo ergeben, so kann dieses Angebot leider nicht in Anspruch genommen werden.)

Zoo Leipzig, 28.3 (per Fax, gekürzt)
Einladung an die Medienvertreter - Festliche Eröffnung des "Pongoland"
Nach knapp zweijähriger Bauzeit steht die Menschenaffenanlage vor ihrer Eröffnung. Das Bauwerk wird am Sonntag, dem 1.4. um 13:30 eingeweiht.

Zoo Leipzig, 29.3 (per Fax, gekürzt)
Vorbeugende Maßnahmen
In Anbetracht des nach der Eröffnung der neuen Menschenaffenanlage zu erwartenden Besucheransturmes hat der Zoo vorbeugende Maßnahmen getroffen. Ab dem 30.3. werden weitere Gehege so abgesperrt, daß ein direkter Kontakt zu empfänglichen Tieren nich möglich ist.

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Zwei Stellenangebote Zoo Dortmund:

Der Zoo Dortmund gehört mit seiner landschaftlichen Ausprägung und seiner Ausrichtung auf die Fauna des Südamerikanischen Subkontinentes mit über 600 000 Besuchern zu den beliebtesten deutschen Großzoos. Auf einer Fläche von 28 ha bietet er Lebensraum für mehr als 2 000 Tiere in über 300 Arten.
Der Zoo Dortmund hat eine interessante Perspektive: Als zukünftiger eigenständiger Geschäftsbereich in einem neuen Eigenbetrieb eröffnet sich die Chance einer dynamischen Weiterentwicklung. Neben der mittelfristig angestrebten Erweiterung des Zoogeländes um über 8 ha mit Betonung des Waldcharakters ist als herausragende Maßnahme der Neubau eines "Urwaldhauses für Menschenaffen" projektiert.


Durch das Ausscheiden des jetzigen Stelleninhabers ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle für eine/n engagierte/n

Tierpfleger/Tierpflegerin für den Affenbereich

zu besetzen. Die Stelle ist nach Lohngruppe 6 a BMT-G bewertet (vierjähriger Bewährungsaufstieg aus Lohngruppe 5 und vierjähriger Tätigkeitsaufstieg aus Lohngruppe 6); die Bezahlung erfolgt mit den üblichen Leistungen des öffentlichen Dienstes.

Anforderungen: Berufsausbildung als Zootierpfleger/in, mehrjährige Erfahrung im Umgang mit Affen und Menschenaffen, Teamfähigkeit und Flexibilität, Kreativität und Eigeninitiative, Überdurchschnittliche Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z. B. unregelmäßige Dienstzeiten und Arbeit zu ungünstigen Zeiten), sehr gute Kommunikationsfähigkeit im Umgang mit Zoobesuchern, Englischkenntnisse in der Umgangssprache (erwünscht), Kenntnisse neuer Medien als Unterstützung in der Öffentlichkeitsarbeit (erwünscht)

Aufgaben: Pflege und Fütterung von Affen und dem Revier angegliederten Huftieren, Mithilfe bei tierärztlichen Behandlungen und bei der Vorbereitung von Tiertransporten, Reinigung, Pflege und Ausgestaltung von Tieranlagen, Flexibler Einsatz in allen Tierrevieren, flexibler Einsatz bei Veranstaltungen und besucherfreundliche Tierpräsentation

Durch das Ausscheiden des jetzigen Stelleninhabers ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle für eine/n engagierte/n

Tierpfleger/Tierpflegerin für den Huftierbereich

zu besetzen. Die Stelle ist nach Lohngruppe 6 a BMT-G bewertet (vierjähriger Bewährungsaufstieg aus Lohngruppe 5 und vierjähriger Tätigkeitsaufstieg aus Lohngruppe 6); die Bezahlung erfolgt mit den üblichen Leistungen des öffentlichen Dienstes.

Anforderungen: Berufsausbildung als Zootierpfleger/in, mehrjährige Erfahrung im Umgang mit einheimischen und exotischen Huftieren, Teamfähigkeit und Flexibilität, Kreativität und Eigeninitiative, Überdurchschnittliche Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z. B. unregelmäßige Dienstzeiten und Arbeit zu ungünstigen Zeiten), sehr gute Kommunikationsfähigkeit im Umgang mit Zoobesuchern, Englischkenntnisse in der Umgangssprache (erwünscht), Kenntnisse neuer Medien als Unterstützung in der Öffentlichkeitsarbeit (erwünscht)

Aufgaben: Pflege und Fütterung von Huftieren, Mithilfe bei tierärztlichen Behandlungen und bei der Vorbereitung von Tiertransporten, Reinigung, Pflege und Ausgestaltung von Tieranlagen, Flexibler Einsatz in allen Tierrevieren, flexibler Einsatz bei Veranstaltungen und besucherfreundliche Tierpräsentation

Gesucht wird jeweils ein/e voll einsatzfähige/r Mitarbeiter/in mit der Bereitschaft, die anfallenden auch körperlich schweren Arbeiten selbständig und gewissenhaft wahrzunehmen.

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Bei Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden Frauen bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Bewerbungen von Schwerbehinderten sind erwünscht. Die Besetzung der Stelle ist auch mit Teilzeitkräften möglich, sofern eine ganztägige Präsenz am Arbeitsplatz gewährleistet ist.

Für Fragen und Auskünfte steht Ihnen Herr Stiene, Zoo Dortmund, Mergelteichstr. 80, 44225 Dortmund, Tel. 0231/50-2 25 83 od. -2 25 81 gerne zur Verfügung.

Bei Interesse richten Sie bitte Ihre aussagefähige Bewerbung mit vollständigen Unterlagen (tabellarischer Lebenslauf, Lichtbild, Zeugniskopien und Tätigkeitsnachweisen) bis zum 12.04.2001 an die Stadt Dortmund, Personalamt – 11/3-2, Hansastr. 95, 44137 Dortmund.
Zoo Dortmund

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Zoo und Artenschutz im Fernsehen

Do., 29.03.2001, 20:15-21:00 ARD, Expeditionen ins Tierreich, Mit Zwerggänsen unterwegs NEU

Fr., 30.03.2001, 13:30-14:00 MDR, Zoo & Co, Wenn Kängurus die Wand hoch gehen Wh

Fr., 30.03.2001, 20:15 -21:00  HR3 "Tier und Talk", Gast: Dr. Gunther Köhler: Utila Leguan-Projekt

Sa., 31.03.2001, 06:35-07:05 VOX, TIERZEIT: Die Seepferdchen von Jersey (Nature Aquarium Exeter) Wh

Sa., 31.03.2001, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Luchs, Wolf und Auerhuhn (Bayerwald-Tierpark, Lohberg) Wh

So., 01.04.2001, 09:10-10:10 VOX, DCTP: Menschenrecht für Menschenaffen NEU

Mi., 04.04.2001, 14:30-15:15 MDR, Im Zeichen des Gorillas, Hilfe für die bedrohte Tierwelt (Zoolog. Gesellschaft Frankfurt) Wh

Do., 05.04.2001, 20:15-21:00 ARD, Zuflucht Wildnis, Sissi - Prinzessin von Gibraltar (Berberaffen) NEU

Fr., 06.04.2001, 13:30-14:00 SWR, Der Herr der Wölfe, Ein Wildbiologe in den Karpaten Wh

Fr., 06.04.2001, 14:30-14:40 BR, Zoo & Co, Kima Punju - Die roten Affen von Sansibar (Colobus) Wh

Sa., 07.04.2001, 18:45-19:00 ORB, Hierzulande, "Auf's Tier gekommen - Der Bär von Worbis" (Bärenpark)

So., 08.04.2001, 09:25-10:20 VOX, DCTP: Eine Haut so zart wie Radiergummi - Die Elefantenherde des Zoo Zürich NEU

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