Zoo-AG Presseschau Nr. 51 vom 23. März 2001


Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse

Willkommen zur Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld

zusammengestellt von Dirk Petzold und Martina Raffel,mailto:redaktion@zoo-information.de

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Liebe Leser der Zoopresseschau,

was für eine Woche!

Schon am Wochenende kam die Meldung über Maul- und Klauenseuche-Fälle in der Normandie, und sofort kam Hektik in einigen Zoos und in der Presse auf. Die Artikel bis Montag hätten alleine für eine Presseschau gereicht.

Am Dienstag fand die Gründung der Stiftung Artenschütz in Münster statt, an der wir beteiligt waren. Anschließend führte Direktor Jörg Adler die angereisten Zoo- und Naturschutz-Leute durch den Zoo.

Gerade noch rechtzeitig, denn am Mittwoch führten die MKS-Fälle in den nahen Niederlanden auch zur vorsorglichen Schließung des Allwetterzoos. Ganz zu schweigen davon, daß die Stiftungsgründung wesentlich weniger Aufmerksamkeit in den Medien gefunden hätte, und davon, daß viele Zoodirektoren wohl kaum ruhigen Gewissens nach Münster gekommen wären und Zeit dafür gefunden hätten.

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Zunächst zu jenem Ereignis, das hoffentlich sehr viel langfristigere (und bessere!) Folgen hat als die Maul- und Klauenseuche:

Gründung der Stiftung Artenschutz.

Diese Gemeinschaftsinitiative von Naturschutzorganisationen, Zoologischen Gärten und Wirtschaftsunternehmen wird Projekte zum Erhalt existentiell gefährdeter Tierarten und ihrer angestammten Lebensräume aufbauen.

Als Mitglieder der ZGAP und der Zoo-AG haben wir den Aufbau dieser Stiftung begleitet und in den letzten Monaten intensiv an ihrer Verwirklichung mitgearbeitet. Daß die Stiftung nun tatsächlich ihre Arbeit für extrem bedrohte Tierarten aufnehmen kann, ist Roland Wirth (Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz) zu verdanken, der zunächst die Idee dazu hatte und nie nachließ, Leute dafür zu begeistern und zu motivieren. Ebenso Jörg Adler, dem Direktor des Allwetterzoo Münster, der u.a. mit Mitteln des Zoos erst die Vorarbeit ermöglichte, und Jürgen Wolters (Arbeitsgemeinschaft Regenwald und Artenschutz). Bleibt noch festzuhalten, daß alle diese Beteiligten rein ehrenamtlich an der Stiftungsgründung gearbeitet haben. Und natürlich sind wir den Stiftern für das Verfügung gestellte Stiftungskapital zu Dank verpflichtet.

Nun heißt es, die Stiftung Artenschutz mit Leben zu erfüllen. Rund 30 Zoos beteiligen sich bereits, indem sie im Laufe des Jahres eine sogenannte "Stiftungstafel" aufstellen, auf der die Projekte und ihre ÜberlebensPartner genannt werden; weitere Zoos haben bereits Interesse bekundet. Wesentlich ist auch, weitere ÜberlebensPartner aus der Wirtschaft zu finden, die eine der Tierarten als Pate übernehmen und damit die Projekte finanzieren.

Genug der Worte.
Alle Details finden sich hier:
www.stiftung-artenschutz.org
mailto:info@stiftung-artenschutz.de


Ruhr Nachrichten 20.3.2001
Erste Adresse für Artenschutz
http://www.westline.de/lokal/mono.php?file_name=32751c3.nit&link_1=ms&link_2=%&link_3=ln
Münster. Er ist bunt wie der Regenbogen, ein Nahrungsspezialist und hat - das ist sein Verhängnis - im irrigen Glauben medizinischer Quacksalber Fleisch und Knochen, die bei Krankenheiten Wunder tun sollen. So geht es dem Kleideraffen in Laos und Vietnam regelmäßig an den Kragen.
Pech für den kleinen Primaten, dass er nicht die weltweite Lobby hat wie zum Beispiel der Große Panda. Besser gesagt: noch nicht.
Mit der Überreichung der staatlichen Genehmigungsurkunde an die neue Stiftung Artenschutz mit Sitz in Münster wurde gestern in der Bezirksregierung das Startsignal für eine Arbeit gegeben, die den Kleideraffen ebenso wie den Äthiopischen Wolf, den Prinz-Alfred-Hirsch, den China-Alligator oder auch den Korallenschnabel-Hornvogel vor dem Aussterben schützen soll.
48 stark bedrohte Tierarten stehen auf der Liste, die die Stiftung zur Gründung erstellt hat. Sie basiert auf weltweiten Artenschutzprioritäten der Weltnaturschutzunion IUCN mit ihren überall tätigen Kommissionen. Münsters Zoodirektor Jörg Adler sprach gestern im Kreis der Stifter und Initiatoren von einem Tag mit historischer Bedeutung.
Doch die Stiftung, deren Geschäftstellen-Kosten in den nächsten drei Jahren zu einem großen Teil von der Andreas-Stihl-Stiftung, Waiblingen, übernommen werden, kommt ohne weitere finanzstarke Partner nicht aus. Überlebenspartner gesucht - so könnte künftig das Motto heißen, mit dem die Stiftung Artenschutz so genannte Zustiftungen und Sponsoren suchen.
Aber entscheidend ist der erste Schritt, würdigte Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven das Engagement der Initiatoren und fand Gefallen an dem Gedanken, dass Münster eine zentrale Rolle im Artenschutz zugedacht ist.
Wir brauchen Menschen, die unbürokratisch und schnell handeln, rief Jörg Adler zur Unterstützung auf. Dass das Artensterben so traumatische Dimensionen angenommen hat, wie der Zoodirektor es formulierte, unterstrich Roland Melisch vom World Wide Fund for Nature (WWF). Nach seinen Angaben schätzen Experten, dass auf der Erde zurzeit etwa drei bis vier Arten pro Stunde aussterben. Über ein Viertel der Säugetier- und Reptilienarten gelten inzwischen als bedroht. Melisch: Wir müssen unsere Verantwortung ernst nehmen. Mit der Stiftung Artenschutz werde nicht nur ein Blick auf die Tiere gerichtet, sondern auch auf deren Lebensraum.

TAZ 21.3.2001
Überlebenshilfe
http://www.taz.de/tpl/2001/03/21.nf/text.Tname,a0070.list,TAZ_txt.idx,51
dpa. In Münster haben sich gestern mehr als 20 vorwiegend deutsche Zoos, Tierparks und Naturschutzorganisationen zu einer "Stiftung Artenschutz" zusammengeschlossen. Mit einem Startkapital von 100.000 Mark aus Spenden privater Wirtschaftsunternehmen ausgestattet, will die Initiative weltweit das Artensterben bekämpfen. Konkretes Beispiel ist etwa das Schicksal des Korallenschnabel-Hornvogels: Lange Zeit galt in phillipinischen Restaurants sein Fleisch als Delikatesse. Heute existieren höchstens noch 30 Brutpaare. In einer von der "Stiftung Artenschutz" finanzierten Zuchtstation soll der Bestand jetzt wieder aufgepäppelt werden.
Finanziert werden derlei Zuchtprogramme dank so genannter exlusiver Überlebenspartner. Für eine Einmalzahlung von 30.000 Euro (knapp 60.000 Mark) und vier weitere Raten von je 15.000 Euro werden die Förderer inklusive ihres Logos auf Tafeln in allen angeschlossen Zoos und Tierparks verewigt. Die Initiative will aber nicht nur existenziell gefährdete Tierarten direkt schützen, sondern auch deren Lebensräume vor der Bedrohung "Mensch". "Dabei wollen wir uns auf Tierarten konzentrieren, für die sich bisher keine ausreichende Lobby gefunden hat, deren Gefährdung aber ebenso groß ist wie etwa beim Großen Pandabären", erklärte Münsters Zoodirektor Jörg Adler gestern bei der Unterzeichnung der Gründungsurkunde für die Stiftung.
Vorerst 48 gefährdete Arten hat die Initiative ausgewählt, darunter den Prinz-Alfred-Hirsch auf den Philippinen, die chinesischen Tonkin-Goldaffen oder den Amur-Leopard aus dem russischen Fernen Osten. Als Basis dieser Wahl diente eine Prioritätenliste der Weltnaturschutzunion (IUCN). Roland Wirth von der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz in München: "Wir wollen nicht nur neue Aktionen anstoßen, sondern auch schon bestehende regionale Projekte unterstützen."
Mehr Infos unter:www.Stiftung-artenschutz.org
mailto:info@stiftung-artenschutz.de

Westfälische Nachrichten,  20. 03. 2001
Ruhr Nachrichten 20.3.2001
Eine Allianz für bedrohte Tiere: Stiftung Artenschutz in Münster gegründet/ 30 Zoos aktiv / Überlebenspartner gesucht
http://www.westline.de/lokal/mono.php?file_name=msln0002.htm&link_1=ms&link_2=%&link_3=ln
Münstersche Zeitung - 20. 03. 2001
http://www.westline.de/lokal/mono.php?file_name=msln0002.htm&link_1=ms&link_2=%&link_3=ln

Ein weltweit einmaliges Bündnis von 30 Zoologischen Gärten, Tierparks, Naturschutzorganisationen und Sponsoren wurde gestern als "Stiftung Artenschutz" gegründet. Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven überreichte im Rahmen einer kleinen Feierstunde den beiden Initiatoren des ehrgeizigen Modellprojektes - Zoochef Jörg Adler (Münster) und Roland Wirth, Vorsitzender der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (München) - die staatliche Genehmigungsurkunde für die Stiftung. Sie verfügt über ein Anfangsvermögen von 100 000 DM, Geldgeber aus der Wirtschaft sollen als so genannte Überlebenspartner weitere Mittel bereit stellen.

Mit dem Geld sollen die angestammten Lebensräume von insgesamt 48 kritisch bedrohten Arten ohne bislang ausreichende Lobby - u.a. Amur-Leopard, Tonking-Goldaffe, Mekong-Riesenwels und Prinz-Alfred-Hirsch - erhalten und Naturschutzprojekte in den ärmeren Ländern der Erde gefördert werden. Die "Todesliste" orientiert sich an globalen Artenschutzprioritäten der Weltnaturschutzunion mit ihrer weltweit tätigen Artenschutzkommission. Besonders in Eurasien und Afrika, wo die Artenvielfalt noch am reichsten ist, fehlt es an Geldern für lebenswichtige Naturschutzprojekte. Die Ausrottung von Arten durch menschliches Handeln hat dort laut Vereinten Nationen in den vergangenen Jahren in einem alarmierenden Tempo zugenommen.

Adler: "Wenn es uns gelingt, dass die Öffentlichkeit der Artenvielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt ebenso viel Aufmerksamkeit schenkt wie beispielsweise dem Bernsteinzimmer, der Zerstörung von Buddha-Statuen in Afghanistan oder anderen wertvollen Kulturgütern, gibt es Hoffnung, dass auch unsere Urenkel noch eine lebendige, farbenfrohe und vielfältige Natur erleben können."

Die Geschäftsstelle der Stiftung wird in Münster eingerichtet, Hauptsponsoren (ab 30 000 Euro) werden als so genannte Überlebenspartner für eine bedrohte Tierart u.a. auf einer einheitlichen Stiftungstafel gewürdigt, die in allen 30 Partnerzoos an exponierter Stelle installiert werden soll. Die exklusiven Förderer können sich jeweils eine Tierart aussuchen, mit der sie sich identifizieren und werben können. Insgesamt 14 Millionen Besucher sollen so im Jahr über die Projekte der Stiftung und das Engagement der Sponsoren unter dem Motto "Viele Partner - ein Ziel: Überleben im 21. Jahrhundert" unterrichtet werden.

Fachliche Unterstützung erhält die Stiftung von einem Beirat, dem u.a. der Direktor des Zoos in Berlin, Dr. Hans Frädrich, Roland Melisch vom WWF, Dr. Rainer Revers (Direktor Tiergarten Salzburg), Henrix Mix (Naturschutz International) und Kölns Tierpark-Chef Prof. Gunther  Nogge angehören.

-- Die komplette Pressemitteilung der Stiftung Artenschutz findet sich unten bei den Pressemitteilungen --
-- Anfragen:info@stiftung-artenschutz.de --

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Maul- und Klauenseuche:

Geschlossen sind neben Münster auch die Zoos in Gelsenkirchen, Köln, Osnabrück und Karlsruhe
sowie die Tierparks in Bielefeld, Warstein und viele mehr.

Keine Frage, Vorbeugung ist wichtig. Aber auch als Nicht-Tierarzt wundere ich mich über die Medien-Berichterstattung : "Flächenbrand" bei zur Zeit drei Höfen auf dem Festland? "Ausbreitung bis in die Türkei und nach Südamerika"? - Diese Gebiete haben, wie auch Südostasien, Teile Afrikas und Indiens, ständig MSK-Fälle, ohne daß es deswegen besondere Vorschriften, Reisebeschränkungen oder gar Zoo-Besuchsverbote für Touristen aus diesen Gegenden erlassen werden.

Auch kann man sich wundern, daß das ja nur aus Exportgründen - sprich: finanzieller Berechnung -  verhängte Impfverbot für Nutztiere auch in den Zoos gilt. Mehrere Zoos versuchen, Ausnahmeregelungen zu erhalten, aber offensichtlich spricht die Zoowelt hier nicht mit einer Stimme. Schade auch, daß das Öffentlichkeitspotential dafür nicht genutzt wird. Steigt beispielsweise der Dieselpreis, stehen sofort Fuhrunternehmer und Landwirte mit Schleppern auf der Autobahn und in der Innenstadt, um Druck auf Politiker und Öffentlichkeit zu machen. Wie viel mehr Rückhalt hätten Zoos aus Bevölkerung und Medien, um ihre Forderungen durchzusetzen? Dabei geht es nicht nur um Einnahmeverluste, droht doch im Fall der Fälle die angeordnete Tötung der nicht ersetzbaren Huftierbestände auch sehr seltener Arten.

Ich habe in den letzten Tagen mit zahlreichen Zoo-Leuten und Tierärzten gesprochen; für mich ergibt sich das Bild, daß MKS bei Huftieren mit einer schweren Virusgrippe beim Menschen vergleichbar ist. Sie kann tödlich sein, meist verläuft es aber recht harmlos. Niemand verhängt Grippe-Sperrbezirke oder Reiseverbote in Länder mit Grippe, obwohl im Gegensatz zu MKS Menschen daran erkranken und sterben können. Fazit: es geht weitgehend um wirtschaftliche Überlegungen. Verlust von Exportmöglichkeiten, Behandlungskosten und Einbußen durch geringere Fleisch- und Milchleistungen. Die eigentliche Gefahr für die Zootiere besteht nicht in der Infektion selbst, sondern in der Durchsetzung der veterinärbehördlichen Maßnahmen: Sofortige Tötung aller Tiere. Vielleicht sollte man mal wieder einen Blick in die Memoiren zahlreicher Zoodirektoren der 50er und 60er Jahre werfen, die mit MKS noch häufiger zu tun hatten: Auch erkrankte Tiere wurden damals nicht unbedingt getötet und erholten sich häufig schnell wieder.

Dirk Petzold

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MKS-Meldungen der letzten drei Tage:

Ruhr Nachrichten 21.3.2001
Allwetterzoo ist geschlossen
http://www.westline.de/lokal/mono.php?file_name=msln0025.htm&link_1=ms&link_2=%&link_3=ln
Schweren Herzens, aber in der Sache überzeugt, hat die Leitung des Allwetterzoos in Münster entschieden, den Tierpark vorläufig zu schließen.
Nach dem Ausbruch der MKS im niederländischen Apeldoorn hatte Zoo-Chef Jörg Adler keine andere Wahl. "Weil wir unsere wertvollen Tiere vor der Seuche schützen müssen, haben wir uns dazu entschlossen". Es sei keine überstürzte Kurzschluss-Reaktion. Sicher, es werde wirtschaftliche Einbußen geben, doch das dürfe angesichts der Bedrohung keine Rolle spielen. Aber: Ostern steht vor der Tür und damit besucherträchtigte Ferientage. Für alle Huf- und Klauentiere sei die Seuchengefahr immens gestiegen, vor allem für die vielen artengeschützen, die schlicht unersetzbar seien. Dies gelte zum Beispiel für die seltenen Bongos "Ein schrecklicher Gedanke, morgen durch den menschenleeren Zoo zu gehen", sagte der Zoodirektor bedrückt. "Vielleicht können wir ja in einer oder zwei Wochen wieder öffnen"
"Auf der anderen Seite", kann er dem Dilemma noch etwas Positives abgewinnen, "werden wir ab der nächsten Woche den Allwetterzoo in ein neues Gewand kleiden." Ein weiterer Kraftakt gegen den Beton werde unternommen, das überalterte Wegenetz werde komplett saniert, alle Spielplätze aufpoliert und drei neue geschaffen.

Westfälische Nachrichten 21.3.2001
Zoo-Pfleger bangen um die Tiere
http://www.westline.de/wn/mono.php?file_name=320d510.nit&link_1=ms&link_2=wn&link_3=ln
Münster. Flamingos im Schnee. Die Zoo-Besucher, die diese romantische Kulisse gestern genossen, ahnten nicht, dass sie die vorerst letzten Gäste waren. Wir müssen da durch, seufzt Direktor Jörg Adler, der von mindestens einer Woche Pause ausgeht.
Jörg Adler weiß bei dem Beschluss, den Zoo erstmals in seiner Geschichte zu schließen, die Belegschaft hinter sich. Die Pfleger haben Angst um ihre Tiere. Revierpfleger müssen vor und nach der Schicht ihre Kleidung wechseln. Futternachschub und Lieferverkehr überwindet eine Desinfektions-Schleuse.

Rheinpfalz OnlinePolitik 23.3.2001
Mehrere deutsche Zoos wegen MKS-Gefahr geschlossen
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=010322142954.w6q64zw7&template=templates/cms_osmm/recherche/welt/deutsch/meldung.oft
Angesichts der Ausbreitung der MKS sind am Donnerstag die Zoos in Köln, Gelsenkirchen und Münster geschlossen worden.

Kölner Stadt-Anzeiger 23.3.2001
Fast alle Zoos in NRW schließen
http://www.ksta.de/politik/1541961.html
Nach dem Auftreten der Seuche in den Niederlanden schließen die Zoos in Münster und Gelsenkirchen. Auch in Krefeld wird ein solcher Schritt erwogen. Im Dortmunder Zoo müssen Besucher ihre Schuhe desinfizieren.
Der Kölner Zoo ist seit gestern geschlossen. Tierazrt Olaf Behlert hat die Tiere für mindestens zwei Wochen unter Quarantäne gestellt. Für den Zoo bedeutet dies eine hohe finanzielle Belastung: mehr als 50 Prozent der laufenden Kosten werden aus den täglichen Einnahmen von 50.000 bis 60.000 Mark finanziert
Behlert hat für den schlimmsten Fall eine Ausnahmegenehmigung beantragt. "Neben dem finanziellen Aspekt wäre ein Verlust der Tiere auch aus Artenschutzgründen ein Desaster." Er strebt eine Ausnahmegenehmigung zum Impfen der Tiere an.
Die Tiere aus Gut Leidenhausen wurden in den Wildpark Brück verlegt, der ebenfalls geschlossen wurde.

Ruhr Nachrichten 23.3.2001
Naturzoo ist geschlossen
http://www.westline.de/lokal/mono.php?file_name=rhln0003.htm&link_1=rh&link_2=%&link_3=ln
Die Eröffnung des neuen Zoorestaurants fällt aus."Der Beschluss zur sofortigen Schließung des Naturzoos wurde von der Zooleitung, der Geschäftsführung des Naturzoo-Vereins und Veterinären gefasst, um in der jetzigen Situation den Tierbestand zu schützen", gab Kurator Achim Johann nach einer Krisensitzung bekannt. "Die Dienstkleidung verbleibt im Tierpark und wird hier gewaschen. Vielleicht kann man in zwei Wochen absehen, wie sich der Seuchenzug entwickelt und dann Näheres sagen"
Zum letzten Mal wurde der Tierpark am 29. Dezember 1965 für einen Monat wegen MSK geschlossen, berichtete Dr. Peter Stegelmann, Geschäftsführer des Naturzoo-Vereins.

Ruhr Nachrichten 23.3.2001
Ruhr-Zoo schließt wegen Seuche
http://www.westline.de/lokal/mono.php?file_name=bz_1.htm&link_1=ge&link_2=%&link_3=ln
Die Entscheidung traf die Zooleitung in Abstimmung mit dem Amtsveterinär. Zuvor hatte der Zoo bereits den Streichelzoo gesperrt und Gehege besonders gefährdeter Tiere mit zusätzlichen Flatterbändern abgesichert. Leider muss damit auch das große Saisoneröffnungsfest und der Besuch des Tigerenten-Clubs ausfallen.

Ruhr Nachrichten 23.3.2001
Der Zoo bleibt vorerst offen
http://www.westline.de/lokal/mono.php?file_name=doln0011.htm&link_1=do&link_2=%&link_3=ln
"Im Moment sehen wir keine Veranlassung, den Zoo zu schließen", sagte Dortmunder Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter.
Für den Zoo wäre der Ausbruch der MKS der "Super-GAU", fand der Leiter deutliche Worte. Rund 300 Tiere könnten sich infizieren und sterben, viele davon unersetzbar. Die Arbeit von Dekaden würde zunichte gemacht, befürchtet Tierärztin Dr. Christine Osmann. "Gerade die bedrohten Arten müssen wir erhalten."
Der Zoo versucht in Zusammenarbeit mit anderen Tiergärten, beim Verbraucherministerium eine Befreiung von der Tötungspflicht und eine Impferlaubnis durchzusetzen. Schließlich seien Zootiere keine Nutztiere. Beim Ausbruch der Seuche im Tierpark kann es für eine Impfung aber bereits zu spät sein: Ein bis drei Wochen könne die Immunisierung von der Impfung an dauern, schätzt Dr. Christine Osmann.


Westfälische Rundschau 22.3.2001
Einer gegen den Rest in NRW: Zoo schließt trotz Seuche nicht
http://www.westfaelische-rundschau.de/free/wr.artikel-lokal-000.html?id=1538472
Dortmunds Zoo soll geöffnet bleiben. Gereizt reagierte gestern Dortmunds neuer Zoochef, Dr. Frank Brandstätter, und berief eiligst eine Pressekonferenz ein. Einzige Mitteilung seinerseits sollte sein: "Im Moment sehen wir keinen Grund zur Schließung." Man setzt auf "Gegenwehr": mit Desinfektionswannen und -teppichen für Autos wie Besucher, Hygienevorschriften für Mitarbeiter sowie einem geschlossenen Bauernhof und Streichelzoo.
Doch warum geht Brandstätter andere Wege als seine Kollegen? "Die sind dazu aufgefordert worden. Wenn wir aufgefordert werden, schließen wir auch." Allerdings nur auf amtliche Anordnung vom Veterinäramt: "Nochmals: Wir sehen keinen Grund zu schließen."
"Die Seuche wäre für den Zoo der Supergau! Die betroffenen Tiere wären zu 70 % unersetzbar", klagt Brandstätter.
Tierärztin Dr. Christine Osmann: "Wir haben beim Ministerium einen Antrag zur Ausnahmegenehmigung zur Impfung der Klauentiere und zur Befreiung von der Tötungspflicht gestellt." Mehr könne niemand sagen, "jede Minute ändert sich die Nachrichtenlage", so Brandstätter.

Westfälische Rundschau 22.3.2001
Zoo Dortmund: "Wenn Seuche uns träfe, wäre das der Super-Gau"
http://www.westfaelische-rundschau.de/free/wr.artikel-lokal-000.html?news_id=1538381

EXPRESS 23.3.2001
Kölner Zoo dicht!
http://express.de/koeln/1542103.html
Von Dr. OLAF BEHLERT
Die Entscheidung fiel Mittwoch Abend nach einer langen Besprechung: Wir müssen unseren Kölner Zoo zum ersten Mal in seiner Geschichte, abgesehen von den Kriegsjahren, für die nächsten 14 Tage schließen.
Doch die Lage ist dramatisch und wir haben damit im Interesse der rund 150 Tiere wie Bisons, Giraffen, Kängurus, Hirsche, Moschus-Ochsen und den wertvollen und seltenen Okapis gehandelt.
Von 143 Mitarbeitern mussten 30 Urlaub nehmen, weil sie zum Teil selbst zu Hause Schafe, Schweine oder Ziegen halten. Rund 65 000 Mark an Eintrittsgeldern werden uns täglich fehlen.
Ich wäre dafür, unsere Bestände sofort gegen das Virus zu impfen. Dann wären die Tiere innerhalb von einer Woche immun gegen das Virus.
Zuletzt wütete die MKS-Seuche Mitte der 60iger Jahre im Kölner Zoo. Damals musste der gesamte Bestand der Pudus getötet werden.

Bonner Rundschau 23.3.2001
Zoobesucher standen vor verschlossener Tür
http://rundschau-online.de/koeln/1542242.html
Erst am Eingang informierte sie ein Flugblatt über die Situation. "Ich wäre gern schon in irgendeiner Form vorher informiert gewesen". Michael und Jenniver Flossbach wollten mit ihrem kleinen Sohn Jonas ebenfalls zu den Tieren. Michael hatte am Morgen extra den Zoo im Internet "besucht".
Von Schließung habe auf der Homepage aber kein Wort gestanden. Angesichts der Gefahr für die Zootiere fanden aber alle Besucher die Vorsichtsmaßnahme angemessen. Als potenzieller Seuchenüberträger fühlte sich keiner der Besucher.
"Wir gehen jetzt ins Aquarium", meinte Stefan Hanta. Das hatte zur Entschädigung zum halben Preis geöffnet.

Ruhr Nachrichten 23.3.2001
"Hände weg" im Streichelzoo nach ersten Tierpark-Schließungen
http://www.westline.de/lokal/mono.php?file_name=haln0002.htm&link_1=ha&link_2=%&link_3=ln
Ab der Wiedereröffnung am Samstag dürfen Besucher Tiere im Streichelzoo weder füttern noch anfassen. Erste Verdachtsfälle in Haltern führen zum Ausnahmezustand auch im Lavesumer Streichelzoo. Die 20 Damhirsche und die 30 bis 40 Ziegen werden hinter Zäunen vor dem direkten Kontakt mit Menschen hermetisch abgeschirmt. Die Wildschweine und prächtigen Hirsche im Lavesumer Wildgehege Granat sind besser dran. Tüten aus den Automaten bleiben weiterhin erlaubt.

Frankfurter Rundschau 23.3.2001
Staatliche Tierparks mussten schließen
http://www.fr-aktuell.de/fr/183/t183009.htm
Zur Vorbeugung hat die Landesregierung gestern den Wildpark Alte Fasanerie in Klein-Auheim schließen lassen. Das gilt auch für die staatlichen Wildparks in Weilburg und am Edersee.
Der Opel-Zoo in Kronberg hat den Streichelzoo geschlossen und ein generelles Fütterungsverbot erlassen. An den Eingängen des Zoos werden Desinfektionsmatten ausgelegt. Damit Tiere nicht mehr an einen öffentlichen Weg kommen, sind extra Absperrbänder gespannt worden. Einige Tiere wie Großer Kudu, Zebras und Ponys sind in von Besuchern nicht zugänglichen Teilen des Geheges untergebracht.



Offenbach Post 23.3.2001
MKS-Vorsorge: Wildpark ist geschlossen
http://www.op-online.de/8_148_30678.html
Klein-Auheim/Wiesbaden.  Um 11.33 Uhr ging das Fax ein. Und wenige Minuten später waren die Tore zu. Der Wildpark "Alte Fasanerie" in Klein-Auheim ist geschlossen
Auf Anordnung aus Wiesbaden mussten gestern alle Staatlichen Wildparks in Hessen schließen.

Mittelbayerische Zeitung 23.3.2001
Mehrere deutsche Zoos wegen MKS-Gefahr geschlossen
http://www.donau.zet.net/cgi-bin/mz/festm.pl?tl=newsdeu&fn=/aktuell/journal/pld/meldung9.htm

Frankfurter Rundschau 22.3.2001
Etliche Zoos bleiben wegen Seuchengefahr vorerst zu
http://www.fr-aktuell.de/fr/101/t101005.htm
In Köln, Gelsenkirchen und Münster bleiben die Zoologischen Gärten und Tierparks wegen der drohenden Seuchengefahr auf unbestimmte Zeit für den Besucherverkehr gesperrt, wie die Zooverwaltungen mitteilten. Auch in Krefeld soll in den kommenden Tagen über eine Schließung entschieden werden. Bereits am vergangenen Freitag hatte der Zoo in Karlsruhe vorerst dicht gemacht. Die Tiergärten rechnen wegen der Schließungen mit starken Einnahmeverlusten. Die Kölner hatten bereits vor zwei Wochen einen Antrag auf Ausnahmegenehmigung zur Impfung von Wildtieren gestellt. Ein Sprecher des Bundesverbraucherschutzministeriums sagte allerdings, es werde keine Ausnahme für die Zoos geben.

Köln, 20 Minuten 22.3.2001
Seuchengefahr: Zoo geschlossen
http://www.20minutenkoeln.de/content.php3?r=0&id=03635

Rheinische Post 22.3.2001
Seuchensperren
http://www.rp-online.de/news/lokales/duisburg/2001-0323/mks.html
Die Pinselohrschweine im Duisburger Zoo müssen wegen MKS heute im Stall bleiben.

Westdeutsche Zeitung 22.3.2001
Tiergarten vorerst geöffnet
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=30&template=arttextlokal&ausgabe=2858&redaktion=30&artikel=102165634
Mönchengladbach. Schon am Samstag könnten verschlossene Tore und der Hinweis "Wegen Maul-und Klauenseuche vorübergehend geschlossen" für traurige Kinderaugen sorgen."Bisher denken wir nicht daran, zu schließen", sagt Norbert Oellers, Leiter des Odenkirchener Tierparks. Von Panikmache halte er nichts. "Holland ist weit weg"

Westdeutsche Zeitung 22.3.2001
Über Desinfektionsmatten in den Zoo
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=30&template=arttextlokal&ausgabe=2858&redaktion=30&artikel=102165601
Der Wuppertaler Zoo bleibt weiterhin geöffnet. An den Eingängen sind Desinfektionsmatten ausgelegt. "Wir haben aufgrund unserer Lage keine Angst vor der Seuche, die Matten sind reine Routinemaßnahme", berichtet Zoodirektor Ulrich Schürer. "Wir sind hier in keiner brisanten Situation. Menschen, die in der Landwirtschaft arbeiten, bitten wir, vorläufig von Zoobesuchen abzusehen". Wie viele andere fragt sich der Zoodirektor, warum das Impfen gegen MKS vor neun Jahren eingestellt wurde.

Osnarbrücker ZeitungPolitik 22.3.2001
Mehrere deutsche Zoos wegen MKS-Gefahr geschlossen
http://www.neue-oz.de/information/aktuelles/pld/index.html?file=010322142954.w6q64zw7.xml
Der Zoo Köln hatte bereits vor zwei Wochen federführend für die deutschen Tiergärten beim Bundesgesundheitsministerium einen Antrag auf Ausnahmegenehmigung zur Impfung von Wildtieren gestellt. Bisher sei aber noch keine Entscheidung gefallen.

Rhein-Neckar-Zeitung 23.3.2001
Ausnahmezustand im Heidelberger Zoo
Der Heidelberger Zoo muss geschlossen werden, falls sich MSK weiter ausbreitet und näher an die Stadt herankommt, sagt Zoodirektor Klaus Wünnemann. Auf einer Tafel am Eingang werden Gäste, die sich in den letzten drei Monaten in England aufhielten, gebeten, vom Besuch des Zoos Abstand zu nehmen.
Die Schließung des Zoos in Karlsruhe erklärt Wünnemann im Übrigen damit, dass das Gelände nahe am Hauptbahnhof und die Stadt nahe an der französischen Grenze liege. Die Vorsichtsmaßnahme sei also nachvollziehbar.

Freie Presse 22.3.2001
Neben Klauentieren auch Elefanten und Giraffen bedroht
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/DEUTSCHLAND/TEXTE/38057.html
Wenn im Jülicher Brückenkopf-Zoo ein Tier an Maul- und Klauenseuche erkrankt, dann wird es keinen Zoo mehr geben. Denn dann müssten alle Tiere getötet werden. "Wenn das Kreisveterinäramt sagt, wir sollen den Zoo schließen, dann machen wir das", hofft Dr. Nieveler. Im Brückenkopf-Zoo sind Hochlandrinder, Hirsche, Rehe, Ziegen, Wildschweine gefährdet. Alle anderen Tiere können die Krankheit übertragen.


Aachener Nachrichten 22.3.2001
Im Brückenkopf-Zoo: Kontakt zu Tieren vermeiden
http://www.an-online.de/corem/corem/an/juelich/mkspark_10322.html

Kleine Zeitung 22.3.2001
SEUCHENANGST: Tierparks beugen vor
http://druck.kleinezeitung.at/kaernten/ARTIKEL?whichone=1029248

Neue Ruhr Zeitung 22.3.2001
Streichelzoos schließen
http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?id=1538355
Oberhausen. Wegen der Maul- und Klauenseuche sind der Streichelzoo im Kaisergarten in Oberhausen und der Ruhr-Zoo in Gelsenkirchen geschlossen.

Neue Ruhr Zeitung 22.3.2001
WBO schließt Streichelzoo
http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=1538768
Wir haben die Empfehlung erhalten, vorsorglich den Streichelzoo im Kaisergarten zu schließen", erklärte Geschäftsführer Jochen Konopatzki. Gehege, die außerhalb des eingezäunten Tierparks liegen, beispielsweise die der Hirsche und der Wildscheine, würden mit Bauzäunen geschützt.

Westfälische Rundschau 22.3.2001
Wildpark wird geschlossen
http://www.westfaelische-rundschau.de/free/wr.artikel-lokal-000.html?id=1538949
Warstein. Als Vorsichtsmaßnahme gegen die Maul- und Klauenseuche schließt die Stadt Warstein ab sofort den Tierpark an der Bilsteinhöhle.

Neue Zürcher Zeitung 23.3.2001
Maul- und Klauenseuche - was tut der Zoo?
http://www.nzz.ch/2001/03/23/zh/page-article79NDY.html
Vorsichtshalber sind die Ziegengehege nicht mehr zugänglich. Nach Kurator Samuel Furrer ziehen die Tierpfleger routinemässig die Zoo-Arbeitskleidung an, wenn sie in die Gehege gehen - auch «Zivilisten» wie die Kuratoren wechseln nun die Schuhe, wenn sie ein Gehege betreten.

Zum Thema MKS hat der Berufsverband der Zootierpfleger e.V. auf seiner Homepage ein Forum eingerichtet:
www.zootierpflege.de

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Meldungen vor MKS in den Niederlanden:

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Augsburger Allgemeine 17.3.01
Klauenseuche schränkt öffentliches Leben ein
http://www.augsburger-allgemeine.de/menu/projekt.php?themeid=5&mainmenuid=&selectedid=54&dpaartikelid=280385
Mannheimer Morgen 17.3.01
Klauenseuche schränkt europaweit öffentliches Leben ein
http://www.morgenweb.de/aktuell/politik/20010317_klauenseuche.html
Der Zoo in Karlsruhe wurde aus Angst vor der Seuche auf unbestimmte Zeit geschlossen.

Giessener Anzeiger 20.3.2001Karlsruher Zoo aus Angst vor MKS gesperrt
http://anzeiger.net/artikel/artikel_ausgabe.asp?zeitung_id=ganz&rubrik_name=anzp&artikel_id=2875753

Karlsruher Nachrichtenmagazin 19.3.2001Seuchenangst - Zoo schließthttp://www.ka-news.de/karlsruhe/ka20010317_1.php3

Pforzheimer News 17.3.2001
MKS-Gefahr: Zoo in Karlsruhe dicht
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=4&template=arttextregion&ausgabe=997&redaktion=4&artikel=37049
Als erster Zoo in Baden-Württemberg ist der Karlsruher Stadtgarten geschlossen worden. Im Basler Zoo "Zolli" hält man dies für "hysterisch". "Im Moment sind wir völlig ruhig und haben keinen Grund, den Basler Zoo zu schließen", sagte Zoo-Sprecher Gerry Guldenschuh.

Gelnhäuser Tageblatt 19.3.2001
Karlsruher Zoo aus Angst vor MKS gesperrt
http://anzeiger.net/artikel/artikel_ausgabe.asp?zeitung_id=ghtb&rubrik_name=gt_pol&artikel_id=2875753

Karlsruher Nachrichtenmagazin 17.3.2001
Seuchenangst - Zoo schließt
http://www.ka-news.de/karlsruhe/ka20010317_1.php3
Als erster Deutschlands schließt der Karlsruher Zoo seine Pforten. "Die Gefahr rückt immer näher", befürchtete Bürgermeisterin Heinke Salisch. Sie hatte als zuständige Zoodezernentin in Absprache mit Dr. Clemens Becker beschlossen, Zoo und Tierpark Oberwald bis auf weiteres zu schließen.
"Wir sind aufgrund unserer Nähe zu Frankreich besonders gefährdet", bei einer Übertragung auf den Tierbestand wären 200 Huftiere gefährdet und müssten von der Antilope über die Elefanten bis zu den Ziegen alle gekeult werden. Selbst die Schließung stellt für Zootierarzt Dr. Fritz Karbe keinen 100%igen Schutz v dar. Das MKS-Virus vom Typ O sei hochgradig ansteckend und sehr aggressiv. Eine Behandlung der Krankheit ist derzeit nicht möglich. Der Zoo nimmt die hohen finanziellen Einbußen in Kauf. Laut Becker ist allerdings noch unklar, wie diese kompensiert werden können. Die Einnahmen liegen an einem durchschnittlichen Tag bei rund 20.000 Mark.

Sindelfinger,Böblinger Zeitung 17.3.2001
Karlsruher Zoo geschlossen
http://www.szbz.de/dc1/html/news-sfz/20010317lana0027.htm
Der Zoo bleibt mindestens über das Wochenende geschlossen. Auch im Oberwald-Tierpark werden Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Die Stadt wird Absperrungen anbringen, die die Besucher auf 30 bis 50 Meter Distanz halten sollen.

Kieler Nachrichten 19.3.2001
Karlsruher Zoo aus Angst vor MKS gesperrt
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/welt/c-191440_AP_AP136_BW_MKS_Zoo.htm
Die Stadtverwaltung erklärte, eine Gefährdung des wertvollen Tierbestands könne anders nicht minimiert werden. Rund 200 Tiere wären in Gefahr. Ein Großteil befinde sich in Artenschutzprogrammen für bedrohte Tierarten.

TAZ 19.3.2001
Tiere schauen in Karlsruhe

http://www.taz.de/tpl/2001/03/20.nf/text.Tname,a0028.list,TAZ_txt.idx,8
Die Stadt hat nämlich den Zoo und einen weiteren Tierpark geschlossen. Ein taz-Leser berichtet, dass sogar die Fußgängerbrücke, die über den Zoo hinwegführt, verbarrikadiert wurde. Schilder verkünden auf Französisch: Passieren verboten. Es könnten ja verseuchte Brote von der Brücke fallen.

Karlsruher Nachrichtenmagazin 20.3.2001
Brücke über Zoo teilweise wieder zugänglich
http://www.ka-news.de/karlsruhe/ka20010320_b.php3
Karlsruhe - Nach wie vor ist der Zoo gesperrt. Derzeit prüft die Stadt aber Möglichkeiten, den Zoo wieder zugänglich zu machen. Seit Dienstagnachmittag ist die Brücke wieder halbseitig geöffnet. Die Zooverwaltung bittet alle Besucher, auf keinen Fall Lebensmittel in den Zoo zu werfen. Außerdem wird überlegt, ob der gärtnerische Teil der Anlage geöffnet werden kann.

Karlsruher Nachrichtenmagazin 23.3.2001
Karlsruher Zoo bleibt weiterhin geschlossen
http://www.ka-news.de/karlsruhe/ka20010322_7.php3


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Sindelfinger,Böblinger Zeitung 16.3.2001
Wilhelma: Millionenverlust bei Totalsperrung
http://www.szbz.de/dc1/html/news-sfz/20010316nach0042.htm
Zum Schutz wird jetzt der Freilandzoo im Höhenpark Killesberg doppelt eingezäunt. In der Wilhelma bleibt der Schaubauernhof vorsorglich gesperrt. Sollte die Seuche auch hier zu Lande ausbrechen, erwägt WilhelmaChef Jauch eine auf zwei Monate befristete Totalsperrung. Dann drohen Einnahmeverluste bis zu drei Millionen Mark.



Kölner Morgen 16.3.2001
Alle Besucher müssen jetzt am Eingang ihre Schuhe desinfizieren
http://www.koelnermorgen.de/koeln/1527807.html
Für Besucher des Kölner Zoos heißt es seit gestern "Erst Pausenbrote aufessen und Schuhe desinfizieren, dann eintreten". Im Eingangsbereich liegen große Matten mit einer desinfizierenden Lösung. Lebensmittel aller Art dürfen nicht mehr aufs Zoogelände mitgenommen werden.

Kölnische Rundschau 17.3.2001
Zoo schließt Tierhäuser für Besucher
http://www.rundschau-online.de/koeln/1531115.html
Köln. Dichtgemacht wurden auch Streichelzoo, Elefanten- und Giraffenhaus. Tierarzt Dr. Behlert bat dringend, dass Reisende aus England oder Frankreich von einem Zoobesuch absehen. Der Zoo hat eine Ausnahmegenehmigung zur Impfung beantragt. Zahlreiche andere Zoos haben sich angeschlossen. Die Entscheidung wird in Brüssel getroffen.
Behlert erinnerte daran, dass die Impfung allein aus agrarpolitischen Gründen abgeschafft worden sei. Der Zoo hofft auf einen schnellen, positiven Bescheid aus Brüssel, weil seine Tiere nicht in den Nahrungskreislauf gelangen.
"Wir sehen das Ganze nicht wirtschaftlich, uns liegt der Artenschutz am Herzen", so Behlert. Die wertvollen Okapis beispielsweise: "Wenn sie getötet werden müssten, können wir den Bestand hinterher nicht einfach aufstocken."
Behlert hat als Tierarzt in Malaysia gearbeitet. "Damals haben wir MKS auch bekämpfen müssen, 2000 Wasserbüffel und 350 Zebus waren gefährdet. Dank einer Impfung sind nur zwei Tiere gestorben".
Sollte die Seuche auf Süd-Holland, Ost-Belgien oder NRW übergreifen, müsste der Zoo komplett geschlossen werden. Die Fleischvorräte reichen mindestens sechs Wochen, im Heu- und Strohlager liegt Futter für vier bis sechs Wochen

Saarbrücker Zeitung 15.3.2001
Die Gefahr geht allein von den Besuchern aus
http://www.sz-newsline.de/nk/nk43.htm
Neunkirchen. Direktor Norbert Fritsch zur MKS und ihren Konsequenzen für den Zoo. Die Zoos in Saarbrücken und Kaiserslautern ergreifen Vorsichtsmaßnahmen. Wie sieht das im Neunkircher Zoo aus?
Fritsch: Gerade komme ich aus einer Besprechung mit Tierarzt Dr. Stefan Zimmer und den Tierpflegern. Bei den Ziegen haben wir den Futterautomaten geleert. Wichtig ist, dass die Gefahr vom Besucher ausgeht, nicht unsere Tiere sind ein Infektionsherd.
Frage: Welche Tiere sind betroffen?
Fritsch: Alle Huftiere. Die Gefahr ist nicht richtig einzuschätzen. Noch gibt es keinen Fall in Deutschland. Sobald irgendetwas nicht im Rahmen des normalen Verhaltens oder Aussehens des Tieres liegt, würde ich das sofort wissen.
Frage: Dass man nun nicht alle Schweine prophylaktisch impft ist ja klar, aber wieso nicht die wertvollen Zootiere?
Fritsch: Da hört sich Dr. Zimmer zurzeit um, welche Impfstoffe es gibt. Manchmal kann ein Impfstoff ja auch Krankheit auslösen. Jetzt gibt es ja bei MKS mehrere Dutzend unterschiedliche Typen.
Demnächst sollten Hirschferkel aus Frankfurt und Polen bekommen, das muss nun warten. Wir sehen dasmit Sorge und hoffen, dass es bald wieder abflaut. Wenn wirklich die Gefahr akut bestünde für die seltenen Arten aus den Zuchtprogrammen, die ja nicht einfach so zu ersetzen sind . . . Ich mache mir Sorgen um die Tiere, auch wenn ich die Wahrscheinlichkeit als nicht sehr groß ansehe. Auch macht es mir Sorgen, dass der Zoo einen Makel behalten könnte.

Neue Luzerner Zeitung 16.3.2001
Zoos nicht vor Seuchengefahr gefeit
http://www.neue-lz.ch/nachrichten/artikel.jsp?ref=5349815205
Antilopen, Kamele, Bisons, Hirsche, Ziegen, Wildschweine, sogar Elefanten: Sie alle könnten der Seuche zum Opfer fallen, bestätigt Hans Schmid. Er ist am Zürcher Zoo Leiter der Tierpflege. Ab sofort herrscht bei den Zwerggeissen Streichelverbot.«Im Zoo haben wir viele Besucher aus dem Ausland, welche die Seuche einschleppen könnten». Man könne ja keine Passkontrolle am Zooeingang vornehmen. Es sei aber keine Notmassnahme, «von Panik kann überhaupt keine Rede sein».
Immerhin sieht der Luzerner Kantonstierarzt Paul Infanger ein gewisses Risiko der Seuchenausbreitung in Tierparks, weil Menschen die Viren verbreiten könnten. Besonders gefährdet scheint der Tierpark Goldau zu sein, wo sich allerlei paarhufiges Getier frei auf dem Tierparkgelände bewegt. Trotzdem sieht Tierparkdirektor Weber vorläufig von einem Streichelverbot ab.
Anders die Situation in Rothenburg: In Tonis Zoo sind die Geissen vor Kinderhand abgesondert. Zoobetreiber Anton Röösli: «Diese freiwillige Massnahme habe ich ergriffen, weil ich das Risiko so klein wie nur möglich halten will.»
In Knies Kinderzoo in Rapperswil verzichtet man auf ein Streichelverbot. Obwohl der Zootierarzt Ueli Eggenberger zu bedenken gibt, «dass wir den Kinderzoo eigentlich schliessen müssten.». Sollten Zootiere erkranken, würden sie notgeschlachtet.

Rheinpfalz Online 17.3.2001
Angst vor Maul- und Klauenseuche - Tierparks in der Pfalz bleiben geöffnet
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010317:1791757&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/meldung.oft
Auch der Tierpark Rheingönheim in Ludwigshafen hat gestern die Schotten dicht gemacht - allerdings wegen Hochwasser. Die übrigen Zoos und Tierparks in der Pfalz, der Heidelberger Zoo und die saarländischen Tierparks in Saarbrücken und Neunkirchen bleiben dagegen geöffnet. Vorsichtsmaßnahmen wurden aber fast überall getroffen, in Form von Fütterungs- und Streichelverboten, im Verwenden von Futter aus dem Vorrat, oder - wie im Heidelberger Zoo - im Auslegen von Desinfektionsmatten für Gäste. "Sobald der erste MKS-Fall aus Hagenau oder Weißenburg gemeldet wird, schließen wir von einer Stunde auf die andere", sagte der Landauer Zoodirektor Jens-Ove Heckel.
Das erste MKS-kranke Tier in der Pfalz oder den angrenzenden Bundesländern würde Roswitha Weißbad reichen, um den Tierpark Schifferstadt zu schließen. "Wir können den Kontakt zu den Klauentieren verbieten, aber die Besucher müssen sich daran halten. Wir können nicht alles jederzeit im Auge haben", appelliert Romy Müller vom Tierpark Kaiserslautern. "Wir sind ein Privatbetrieb. Ein Schließen, wenn auch nur vorübergehend, würde uns finanziell das Genick brechen", bringt Harald Schaus vom Tierpark Potzberg bei Kusel den wirtschaftlichen Aspekt ins Spiel. Um nicht finanziell in Bedrängnis zu kommen, belasse er es bei einem Fütterungsverbot, um seine rund 200 Rot-, Schwarz- und Damwildtiere zu schützen.
Keine besonderen Sicherheitsvorkehrungen wurden im Wild- und Wanderpark "Südliche Weinstraße" bei Silz getroffen. "Ich habe beim Veterinäramt nachgefragt, wir kriegen weder Impfstoff noch Desinfektionsmatten", sagt Geschäftsführer Michael Müller. Gegen das Virus sei man sowieso machtlos.

Süddeutsche Zeitung 20.3.2001
Tierpark Hellabrunn verschärft Maßnahmen
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/?section=nche&myTM=full&id=985119267.51816&myTime=985123875
Der Zoo hat zusätzlich zum Streichel- und Fütterungsverbot das Kamelreiten gestrichen und Plastikwannen mit Natronlauge an den Eingängen postiert. „Wir tun alles, damit hinterher keiner sagen kann, wir seien nachlässig gewesen“, erklärt Zoosprecherin Doris Schwarzer.
Hinterher, das ist der unwahrscheinliche Fall, dass eine Giraffe, Antilope oder Gazelle erkrankt. „Das Tier käme in Quarantäne oder müsste gekeult werden“. Daher hat der Zoo Hellabrunn mit anderen deutschen Tiergärten beim Bundesministerium für Gesundheit beantragt, die Paarhufer gegen die Seuche impfen zu dürfen. Das verstieße gegen eine EU-Richtlinie, würde aber Sicherheit auch für 30 Exemplare besonders bedrohter Tierarten wie der Mhorr-Gazelle und des Mesopotamischen Damhirschs bringen. „Tödlich verläuft die Krankheit aber in der Regel sowieso nicht, wenn das Tier nicht gerade sehr jung und geschwächt oder extrem gestresst ist“.
Platzende Bläschen an Maul, Klauen und Eutern, eine Infektion ähnlich einer schweren Grippe: Davon könnte sich der vierbeinige Patient dem Notfallplan zufolge in einem Sperrgehege erholen, versorgt von einem eigenen Pfleger, der Gummianzug und -mütze trägt. „Sobald die Seuche näher kommt, etwa wenn sie irgendwo in Bayern auftritt, machen wir sofort zu“.

Die Welt, 20.3.2001
Seuchenangst: Münchner Tierpark schließt den Streichelzoo
http://www.welt.de/daten/2001/03/21/0321mu242065.htx
Süddeutsche Zeitung 17.3.2001
Im Tierpark bleiben die Streichelgehege zu
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/?section=nche&myTM=full&id=984776173.48716&myTime=984838402

Rheinische Post 15.3.2001
MKS: Streichelzoo geschlossen
http://www.rp-online.de/news/lokales/duisburg/2001-0315/index.html
Wegen der Gefahr der MKS hat der Duisburger Tierpark seinen Streichel-Zoo geschlossen. Zusätzlich müssen alle Lieferfahrzeuge durch eine Desinfektionswanne fahren. Auch in den Gehegen würden Desinfektionsmatten ausgelegt, sagte Zoodirektor Reinhard Frese.


Neue Ruhr Zeitung 15.3.2001
MKS-Gefahr: Streichelzoos geschlossen
http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=1523051
Wegen der Gefahr der MKS hat der Dortmunder Tierpark den Streichel-Zoo und das Giraffenhaus vorsorglich für mindestens eine Woche geschlossen.

Nordwest Zeitung 19.3.2001
Wegen Seuche Appell an die Tierparkgäste
http://www.nwz-online.de/niedersachsen/1228.html?showres=NWZ%2FPOLITIK%2FN%27SACHSEN&showid=140731.0
Der Deutsche Wildgehegeverband hat Tierparkbesucher zu umfangreichen Vorsichtsmaßnahmen aufgefordert. Besucher sollten die Tiere nicht füttern und Nahrungsmittel zu Hause lassen. „Ihr eigenes Picknick kann zum Tod aller Tiere eines Wildparks führen“, sagte Eckhard Wiesenthal, Vize-Vorsitzender, gestern in Bernshausen.

Westfälische Rundschau 20.3.2001
Seuchengefahr im Wildpark: "Der Teufel ist ein Eichhörnchen"
http://www.westfaelische-rundschau.de/free/wr.artikel-lokal-000.html?id=1533421
Warstein. "Der Teufel ist ein Eichhörnchen", sagt Eberhard Büker vom Kreisveterinäramt: MKS könnte auch nach Warstein kommen. Könnte, muss aber nicht. Revierförster Henning Dictus. "Zurzeit ist der Wildpark weiterhin frei zugänglich. Aber wir haben natürlich Vorkehrungen getroffen. Wenn die Maul- und Klauenseuche in Deutschland ausbricht, dann werden wir den Park sperren."
Überall im Wildpark prangen Hinweisschilder. "An Ihrem mitgebrachten Futter können unsere Tiere ernsthaft erkranken oder sterben", ist darauf zu lesen. Dictus: "Deshalb darf ab sofort kein fremdes Futter mehr an unsere Tiere verfüttert werden."
Revierförster Dictus weiss, dass es gerade Kindern nicht ausreicht, die Tiere nur zu beobachten. Er empfiehlt deshalb den Futterautomaten. "Wir bieten jetzt spezielles Wildfutter an, ohne tierische Eiweiße und Fette. Ich glaube schon, dass die ´echten´ Touristen das beherzigen werden. Bei den alteingesessenen Warsteinern dagegen könnte es schwieriger werden."

Trierischer Volksfreund 19.3.2001
Den Tigern im Eifelzoo kann nichts passieren

In den Tierparks wird gezittert
http://www.intrinet.de/20010320/bt183622.htm
Eine Desinfektionsmatte, Warnschilder: Im Eifelzoo Lünebach herrscht Ausnahmezustand. Engländer und Franzosen haben Zutrittsverbot, die Zoo-Bahn fährt nicht , Füttern und Berühren der Tiere verboten. Inhaber Hans Wallpott: "Man macht sich gewaltige Sorgen." Wegen der Seuche ruhen auch Tiertransporte. In Duisburg stehen zwei Davidshirsche, die schon vor Wochen gekauft worden sind.
Stefan Bost, Mitpächter des Wildparks Daun: "Vorkehrungen sind fast nicht möglich; bei uns fahren die Besucher ja mit dem Auto in den Park. Sollen wir die Autos durch Desinfektionsbäder fahren lassen?" Vor einem Jahr mussten sämtliche Wildschweine wegen Schweinepest geschlachtet werden – der "Hirsch- und Saupark" musste sogar seinen Namen ändern.
Ebenfalls ohne Wildschweine muss der Adler- und Wolfspark Kasselburg bei Gerolstein auskommen. Margarete Kluthausen, neue Pächterin: "Wir haben sicherheitshalber die Pferde von den Ziegen und Schafen getrennt"

Nordkurier 19.3.2001
Der Burg Stargarder Tierpark zwischen Suchaktionen und Seuchenschutz
http://www.nordkurier.de/lokal/neubrandenburg/f__/f.html
Tierpflegerin Sabine Rumsch kann die Frage: "Na, habt ihr die Kängurus?" schon nicht mehr hören. Zwei fehlen noch. Sie würden sich zwar regelmäßig zeigen, aber fangen mit dem Kescher ließen sie sich nicht.
Viel mehr bewegt Gäste, dass Bereiche abgesperrt sind. Das Ziegenstreichel- und auch das Schweinegehege können nicht besucht werden. Am Eingang liegt eine Seuchenmatte. Sollte die Seuche ausbrechen, wird der Klüschenberg zum Sperrbezirk. "Wir haben unsere gepackten Taschen mit", berichtete der Tierparkleiter. Im Seuchenfall müssten die Pfleger auf dem Gelände bleiben.

Hamburger Morgenpost 15.3.2001
Gehege abgesperrt
http://www.mopo.de/seiten/20010316/hamburg-artikel22.html
Die Wildgehege Klövensteen, Niendorfer Gehege und Bergedorfer Gehölz wurden gesperrt. Elektrozäune, Warnschilder und Baustellenband signalisieren: hier kommt niemand mehr rein.
In den insgesamt 29 Hektar großen Wildgehegen leben Rot-, Dam-, Sika- und Schwarzwild sowie Mufflons und Wildschweine. "Erst wenn die Seuche auf dem europäischen Kontinent erloschen ist, werden wir wieder öffnen"

Neue Luzerner Zeitung 16.3.2001
In Goldau wird weitergestreichelt
http://www.neue-lz.ch/nachrichten/artikel.jsp?ref=5349815651
In Goldau wird auf ein Streichelverbot verzichtet. Bei einem Ausbruch der Seuche würde der Park geschlossen. Weber vertraut auf das Sicherheitsdispositiv des Bundesamtes für Veterinärwesen, welches ein Streichelverbot in Zoos nicht vorsieht.


Neue Luzerner Zeitung 16.3.2001
Kein Ziegenstreicheln mehr in Rothenburg
http://www.neue-lz.ch/nachrichten/artikel.jsp?ref=5349815203


Tagblatt 16.3.2001
Walter-Zoo: Streichelzoo geschlossen
http://www.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=503412&bereich=o&suche=18
Ernst Federer, Walter-Zoo-Inhaber: «Als aus Frankreich Fälle gemeldet wurden, haben  wir den Import von Tieren sofort gestoppt.» Vorgesehen war, ein Yak zu importieren und ein Transport von zwei jungen Kamelen nach Frankfurt.
«Seit kurzem beziehen wir das Fleisch nur noch von Notschlachtstellen. Da wir immer eine Reserve haben, sollte es keine Engpässe geben. Wir haben als Vorsichtsmassnahme den Streichelzoo geschlossen», erklärt Federer. Eine Zoo-Schliessung wie 1963 für drei Monate steht nicht zur Diskussion. Einen Fall von MKS habe es aber noch nie gegeben.

Tagblatt 19.3.2001
Tierpark sagt ab
http://www.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=504200&bereich=o&suche=50
Nun reagierte auch die Tierparkvereinigung Kreuzlingen. «Wir haben die Tage der offenen Tür abgesagt», erklärt Helene Eisenhut, Präsidentin. Bis auf weiteres sei auch die Wollsaueninsel geschlossen.

Thüringer Allgemeine 17.3.2001
Derzeit kein Zutritt zum Streichelgehege
http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Gotha&news_id=1526883
Gotha. Vorbeugende Maßnahmen im Tierpark. Seuchenmatten, die Gehege der Huftiere wurden auf Anweisung zusätzlich abgesperrt. Das Streichelgehege darf nicht betreten werden.


Saarbrücker Zeitung 16.3.2001
MKS: Stadt warnt Besucher im Wildpark
http://www.sz-newsline.de/sta/sta11.htm

Sächsische Zeitung 17.3.2001
Zoo beugt Seuche vor
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=62096&rubrik=n_dresden&etag=
Dresden


Neue Ruhr Zeitung 21.3.2001
Die Angst vor MKS
http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=1536497
Der Tiergarten Kleve wurde gesperrt.Dietmar Cornelissen, Betriebsleiter: "Wenn die Seuche hier ausbricht, sind wir arbeitslos". Nicht nur finanziell, sondern auch ideell wäre das mit Blick auf die seltenen Rassen ein Verlust.

Südwest Presse 21.3.2001
Streichelzoo ab heute gesperrt
http://www.suedwestpresse.de/dc/html/news/news-ulm_ul/20010321ul_loka0038.htm
Der Streichelzoo in den Außenanlagen des Ulmer Aquariums wird ab heute abgesperrt.

Aachener Nachrichten 21.3.2001
Alle Besucher werden desinfiziert
http://www.an-online.de/corem/corem/an/geilenkirchen/maul_klauen_10321.html
Gangelt. Dr. Hermann von den Driesch ist Eigentümer des Hochwildfreigeheges. Sollte ein Fall von MKS auftreten, müssten alle 1000 Tiere getötet werden. "Ich habe heute Desinfektionsmatten ausgelegt. Wir wollen jeden Kontakt zwischen Mensch und Tier vermeiden". Auch der Streichel-Zoo ist geschlossen. "Wenn die Seuche in NRW auftritt, werden wir die gesamte Anlage schließen. Unsere Hirsche, Ziegen, Wildschweine würden an Maul- und Klauenseuche sterben". Da andere Tiere die Seuche aber übertragen können, zum Beispiel auf Vögel und Füchse, müssten alle Tiere getötet werden.

Kölner Stadt-Anzeiger 19.3.2001
Seuche schreckt Urlauber ab
http://www.ksta.de/vermischtes/panorama/1532366.html
Geschlossen sind knapp die Hälfte der historischen Anlagen Großbritanniens, und fast alle Gebäude und Gärten des National Trust. Ebenso die Nationalparks, einschließlich Lake District, Dartmoors, Snowdonia und Yorkshire Dales. 350 Naturreservate sind geschlossen sowie die Küstenwege und Sehenswürdigkeiten wie Giant's Causeway in Nordirland.
Die großen Safari-Parks, die meisten Zoologischen Gärten und viele Botanische Gärten im Lande sind geschlossen. In London halten Kew Gardens und der Londoner Zoo derzeit noch tapfer die Stellung gegen den Schließungsdruck.

Landesztg. Lüneburger Heide 20.3.2001
Wildparks treffen Vorkehrungen gegen MKS
http://news.landeszeitung.de/lokal/result.php?id=78708
Das Ausbrechen der MKS auch in Frankreich hat die Leiter der Wildparks Lüneburger Heide in Nindorf und Schwarze Berge in Rosengarten alarmiert. Sie ergreifen Vorsichtsmaßnahmen, wenngleich unterschiedlich drastisch.
In Nindorf können die Besucher den Wildpark nur über Kunststoffmatten mit einem Desinfektionsmittel betreten. "Jetzt gehen wir noch einen Schritt weiter", betont Ralf Neumann, "Wir erlassen ein generelles Fütterungsverbot."
Arne Vaubel, Geschäftsführer des Wildparks Schwarze Berge, hält nichts von Fußmatten : "Wer Viren an den Füßen hat, hat sie auch an der Hose." Am Eingang erhalten die Besucher Informationsblätter, die Tiere nur mit der im Wildpark angeboteten Nahrung zu füttern. "Die meisten verstehen das, einige werfen uns jedoch vor, nur eigenes Futter verkaufen zu wollen"

Impfungen betrachtet Verbraucherschutzministerin Renate Künast "als letztes Mittel ". Der Deutsche Wildgehegeverband fordert jetzt "eine Schutzimpfung für alle empfänglichen Tiere in den deutschen Wildparks". Wenn nur ein Tier infiziert würde, müssten alle getötet werden - auch seltene Exemplare wie bestimmte Antilopenarten und Wisente.
Ein Sprecher des Verbraucherschutzministeriums teilte mit, dass die zuständigen Fachbehörden erst prüfen müssten, ob der Antrag "sinnvoll und rechtlich möglich ist".
In der EU wurden die Impfungen 1991 eingestellt, weil die Seuche als besiegt galt. Bis 1992 wurde in Deutschland noch gegen drei Typen geimpft, die sind mittlerweile verschwunden, die Impfungen seien nicht mehr nötig gewesen. Damit seien nicht nur "enorme Kosten" gespart, sondern auch Exporte bestimmte Länder ermöglicht worden. Dass das Gesetz differenziert zwischen Mastschweinen und seltenen Tieren nicht.

Rheinpfalz Online 17.3.2001
Landauer Zoo bleibt vorerst geöffnet
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010317:1792901&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/lan/meldung.oft
Im Gegensatz zum Zoo in Karlsruhe bleibt der Landauer Zoo vorerst ohne Einschränkung geöffnet. Das versicherten am Freitag der städtische Dezernent und Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel. Das Bären-Frühlingsfest findet am Sonntag, wie geplant, von 11 bis 17 Uhr statt. Für Zoobesucher seien Vorsichtsmaßnahmen getroffen worden, erklärte Heckel. Am Eingang müssten alle über eine Desinfektionsmatte gehen. Der bei den Kindern so beliebte Streichelzoo ist geschlossen. "Alle anderen für die Seuche empfänglichen Tiere sind so abgegrenzt, dass kein Kontakt mit Menschen möglich ist". Er rät Personen, die sich vor kurzem in England und Frankreich aufhielten, derzeit von einem Besuch im Landauer Zoo abzusehen. Er stehe mit den Amtstierärzten in Verbindung, erklärte Heckel weiter.

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Lausitzer Rundschau 22.3.2001
Am 2. April öffnet in Leipzig die größte Menschenaffenanlage derWelt
http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=267679&RES=sac
Ein Dschungelpfad führt durch die geheimnisvolle Welt mit Felsen, tropischen Pflanzen, Kletterbäumen, Lianen und Wasserfällen. Über einen Holzsteg geht es in die Tropenhalle.
Auf 30 000 Quadratmetern sollen sich einmal 60 Tiere tummeln. Sie werden vom Europäischen Erhaltungszuchtprogramm vermittelt. Bereits jetzt könnten alle vier Menschenaffenarten der Welt bewundert werden, sagte Zoo-Geschäftsführer Jörg Junhold gestern bei der Präsentation der Anlage, die gemeinsam mit dem in Leipzig ansässigen Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie errichtet wurde. Bislang leben sich 14 Affen in dem neuen Haus ein. 33 Artgenossen sind im Zoo eingetroffen, ein Teil aber noch in Quarantäne.
Den Kern des Affenhauses bildet eine Tropenhalle. Entgegen alten Gewohnheiten findet der Besucher dort keine Tiere hinter Gitterstäben vor dem Hintergrund badezimmerartiger Kachelwände vor. Wassergräben und Felslandschaften bilden natürliche Barrieren. Die Primaten leben in einer Umwelt, die ihren natürlichen Lebensräumen nachgestaltet ist. Um die Halle gruppieren sich vier weiträumig gestaltete Außenanlagen mit Höhlen, Hütten, Buchten und Wassergräben.
Die Mitarbreiter des Max-Planck-Instituts haben in der Anlage ein Forschungscamp eingerichtet. "Wir wollen das Verhalten der Affen studieren", sagte Michael Tomasello. Worin bestehen die Unterschiede zwischen den vier großen Menschenaffenarten und wie ähnlich sind sie dem Menschen? Den großen Teil der Studien betreiben die Wissenschaftler in den offenen Arealen und können so von den Besuchern mitverfolgt werden.
Mit der Anlage gehe der Zoo einen weiteren Schritt in Richtung "Zoo der Zukunft". Innerhalb 15 Jahren entstehen so die drei Kontinente Asien, Afrika und Südamerika.

Leipziger Volkszeitung 22.3.2001
Pongos hatten ersten großen Auftritt
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/68898.html
Die weltweit größte Menschenaffenanlage im Leipziger Zoo ist Abenteuer pur. Das neue "Pongoland", wie das Affenreich im Angolanischen heißt, wird in genau zehn Tagen seine Tore öffnen. Die neue Menschenaffenanlage, in die die Max-Planck-Gesellschaft 30 Millionen Mark investiert hat, ist nach fast zweijähriger Bauzeit fast fertig.
Erste Station ist ein Forschercamp, von dort geht es durch ein Pflanzen-Dickicht über Dschungelstege in Richtung Tropenhalle. Am Weg liegen Beobachtungsstände, die freie Sicht auf die "Hausherren" ermöglichen. Inmitten der neuen Anlage liegt die Tropenhalle mit dem geschwungenen Glasdach in 19 Metern Höhe. Hier geht es heiß her. Ständig herrschen 25 Grad Celsius und 80 Prozent Luftfeuchtigkeit! Dass auch die Gorillas, Bonobos und Orang-Utans ihr neues Zuhause affenstark finden, ist unschwer zu erkennen: Sie schaukeln wie in der Natur an Lianen und klettern auf hohe Bäume.
In der Tropenhalle gehen die Forscher des Max-Planck-Institutes ihrer Arbeit nach - auch das können die Zoobesucher miterleben. Wie Wissenschaftler Peter Noack sagte, sollen die Tiere "ungestört beobachtet" werden. So würden die Affen beispielsweise über einen längeren Zeitraum gefilmt und die sozialen Beziehungen untersucht.

Giessener Anzeiger 22.3.2001
Weltweit größte Menschenaffenanlage wird in Leipzig eröffnet
http://anzeiger.net/artikel/artikel_ausgabe.asp?zeitung_id=ganz&rubrik_name=anzb&artikel_id=2875479
„Im so genannten ’Pongoland’ werden die Interessen der Tiere durch artgerechte Haltung in besonderer Weise berücksichtigt“, sagte Zoo-Chef Jörg Junhold bei der Präsentation. Auf besonderen Wunsch der Max-Planck-Gesellschaft würden in der neuen Anlage auch Schimpansen gehalten. „Die hatten wir bisher hier in Leipzig nicht“, sagte Menschenaffen-Kurator Peter Müller. Ein großer Teil der Tiere, die sich jetzt in der neuen Anlage eingewöhnen, stamme aus den Zoos in Zürich und dem holländischen Arnheim. Peter Noack vom Max-Planck-Institut:„Hier werden wir die einzigartige Möglichkeit haben, Untersuchungen vergleichend bei vier verschiedenen Menschenaffenarten durchzuführen.“
Die offizielle Eröffnung werde am 1. April im Beisein des Ministerpräsidenten Kurt Biedenkopf erfolgen.

Leipziger Volkszeitung 15.3.2001
Pongoland bald fertig
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/68411.html
Pongoland, die weltweit größte Menschenaffenanlage im Zoo, erwartet im April die ersten Besucher. Rund um die riesige Halle unterm Glasdach läuft der Countdown: Das MPI und der Zoo haben die weltweit größte Affenanlage gebaut, rund 30 Millionen Mark. Einige Orang-Utans und Gorillas sind schon da, Forscher des Institutes beobachten die Tiere.
Nirgends gibt es Käfige oder Gitter, alle Barrieren sind natürlich. Höhlen werden den Besuchern den Blick auf das Treiben der Menschenaffen ermöglichen, die sich auf beheizten Liegeflächen räkeln.

News 22.3.2001
Der Leipziger Zoo eröffnet die weltweit grösste Menschenaffenanlage
http://www.news.ch/detail.asp?ID=39632

Sächsische Zeitung 22.3.2001
Stadt-Dschungel für Affen
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=63072&rubrik=n_sachsen&etag=

Rheinpfalz Online 19.3.2001
Fröhliches Frühlingsfest zu Ehren der Bären in Zoo
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010319:1794712&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/lan/meldung.oft
Die Bären im Landauer Zoo sind schon aus dem Winterschlaf erwacht. Mit dem Bären-Frühlingsfest am Sonntag wurden die braunen Gesellen von Groß und Klein begrüßt und die Zoo-Saison 2001 offiziell eingeläutet.  Selbst die Desinfektionswannen, die wegen der MKS-Gefahr aufgestellt waren, konnten die zahlreichen Besucher nicht schrecken.
Im Bilderbuchkino der Zooschule erfuhren Kinder vieles über die Lebensgewohnheiten von Meister Petz. Unter Anleitung von Zoopädagogen der Universität Landau konnten die Kleinen anschließend bei der Bärenführung ihr Wissen vertiefen. Es gab ein Bärenquiz, Bärenmalbögen, ein Bärensuchspiel und vieles mehr. Die Interessengemeinschaft Theaterstraße überreichte einen "Theaterstraßenspendenbär", der im Affenhaus aufgestellt wird. Das Geld daraus soll den Tieren im Landauer Zoo, aber auch ihren bedrohten Verwandten im Freiland zu Gute kommen. Denn Artenschutz gehöre wie Bildung, Forschung und Erholung zu den Zielen, denen sich das Team vom Zoo verpflichtet fühle, so Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel.

Walsroder Zeitung 21.3.2001
Besuch bei den Keas im Vogelpark Walsrode
Hauptsaison hat wieder begonnen
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=21&template=larttext&ausgabe=6468&redaktion=21&artikel=102830523
Seit Beginn der Hauptsaison tut sich einiges im Vogelpark Walsrode. Diesen Monats wird die Handaufzuchtstation eingeweiht, die Besuchern einen direkten Blick in eine internationale Kinderstube ermöglicht.
Ostern feiert die Flugschau Premiere. Gleichzeitig präsentiert sich die große Fontäne als Wasserspiel mit musikalischer Untermalung. Schließlich folgt im Laufe des Sommers ein aus mehreren Bereichen bestehender Streichelzoo. Über diese drei neuen großen Attraktionen hinaus zeigen sich viele Vögel in neu gestalteten Volieren und Gehegen. Auch die Keas haben ein neues Domizil bezogen: zwei unterschiedlich eingerichtete am Parkeingang gelegene Volieren.

Berliner Zeitung 20.3.2001
Australische Nächte im Aquarium
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/22389.html
Berlin. Anlässlich der Shopping-Nacht im Europacenter finden von Freitag bis Sonntag im Aquarium des Zoos die "Australischen Nächte" statt. Bis 24 Uhr werden Dias gezeigt und Leckerbissen des fünften Kontinents aufgetischt. Daneben sind eine Autorenlesung im Insektarium und das Didgeridoo-Konzert "Dreamtime" geplant. Der Eintritt kostet 30 Mark.

Heilbronner Stimme 20.3.2001
Neues Gehege im Wildparadies mit 2500 Quadratmetern 
Tripsdrill bereitet sich auf bärige Gäste vor
http://www.stimme.de/news/regional/artikel/index.cfm?id=-1065715230
In zweieinhalb Wochen sollen die drei Bärendamen Katja, Shanja und Zosja in Tripsdrill eine neue Heimat finden. Das Gehege im Wildparadies des Cleebronner Erlebnisparks ist fast fertig. 2500 Quadratmeter Fläche, Bärenhaus, drei Aussichtsplattformen für Besucher, ein Metallzaun und sieben Elektrodrähte - Tripsdrill wird gewappnet sein für das Bärentrio. Nach einer Eingewöhnungsphase sollen sich die Braunbären dann richtig wohlfühlen: Zwei Badeseen nebst Wasserfall, viel Grün, Kletterhügel und -felsen warten auf sie. Die zwischen zehn und 14 Jahre alten Petze beenden ihre "Karriere " beim Wanderzirkus Bambi. Sie wurden einst von der Artisten-Familie Bannikov aufgezogen und sind mittlerweile zu groß für Kunststückchen.

Heilbronner Stimme 19.3.2001
Riesige Giraffenskulptur für den Zoo
http://www.stimme.de/news/regional/artikel/index.cfm?id=1568167207
Über acht Meter hoch und 2,5 Tonnen schwer ist die Bronze-Skulptur, die ein Karlsruher Künstler für den Hagenbeck Tierpark in Hamburg gefertigt hat. (Foto)


Walsroder Zeitung 19.3.2001
Sachschaden in Höhe von 47.000 Mark
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=21&template=larttext&ausgabe=6443&redaktion=21&artikel=102827448
Diebe stahlen in der Nacht zum Sonntag 41 Tiere aus dem Walsroder Vogelpark. Von der Straßen-Seite verschafften sie sich Zugang zum Park, anschließend fingen sie die Tiere vermutlich fachmännisch ein.
Unter den gestohlenen Vögeln sind europäische Enten, Kiebitze, Säbelschnäbler, Sichler und Löffler. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter mit einem größeren Transportfahrzeug vorgefahren sind.

Ostsee Zeitung 17.3.2001
Im Mai öffnet Schmetterlingspark

http://www.ostsee-zeitung.de/ru/start_87075.html
Nach viermonatiger Bauzeit wurde Richtfest für den ersten Schmetterlingspark auf Rügen gefeiert. Im Mai öffnet der Park. Die 100 Arten kommen ausschließlich aus Zuchtbetrieben. Inhaber Gerhard von Lüttichau, der mit seinem Projekt Artenschutz betreiben möchte, will seinen Park als Gegenbewegung zum Raubbau verstanden wissen, der durch illegale Schmetterlingsjäger weltweit betrieben wird.
   Und dazu gehöre zu zeigen, was es für schöne Schmetterlinge auf der Erde gibt. So sollen von Mai bis Oktober etwa 100 verschiedene Arten von vier Kontinenten zu sehen sein, ca. 600 Schmetterlinge in der 500 qm großen Freiflughalle.

Ostsee Zeitung 17.3.2001
Arbeiten an der Voliere laufen
http://www.ostsee-zeitung.de/ri/start_87094.html
Marlow. Im Bereich der künftigen Voliere für Vögel des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft regt sich etwas. Männer eines ABM-Teams machten sich an der Dachkonstruktion zu schaffen. Vereinsvorsitzender Jan Gereit und die Koordinatorin, Monika Genzow, waren eigens gekommen, um deutlich zu machen, dass mit den fast schon 42 000 Mark, die bislang zusammen gekommen sind, gehandelt werden kann. Inzwischen habe man der Nationalparkverwaltung detaillierte Bauzeichnungen zukommen lassen, damit Vorschläge für die Gestaltung der Biotope gemacht werden könnten.

Badische Zeitung 17.3.2001
Viele Neuheiten im Vogelpark

http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/lokales/steinen/2001/03/ste.3678812.htm
Der Vogelpark Steinen öffnet am 18. März wieder seine Tore und hat einige Neuheiten zu bieten. Vogelfreunde finden nun einen Sitzplatz auf der neuen Besuchertribüne der Falkneranlage und auch der Neuankömmling, ein afrikanischer Schreiseeadler, ist täglich bei den Flugvorführungen zu bestaunen. Neu ist ebenfalls die moderierte Fütterung der Berberaffen. Aber selbstverständlich laden auch das Tropenhaus mit seinen 200 freifliegenden Vögeln sowie das sprechende Papageientrio zum Erleben der rund 1000 verschiedenen Vogelarten ein.

Lübecker Nachrichten 22.3.2001
Tierpark-Investor steigt aus
http://www.ln-online.de/Nachrichten/Lokales/luebeck_194693.htm
Im Zoo bleibt alles beim Alten: Der Investor, der 300 000 Mark in den Lübecker Tierpark stecken wollte, ist gestern abgesprungen. Tierschützer fordern jetzt die sofortige Schließung des vor Monaten in die Kritik geratenen Zoos.
Mit dem Ausstieg des Investors ist auch der Vertrag hinfällig, mit dem die Zoo-Betreiber und Eigentümer der Tiere, Waltraud und Günter Lehmensiek, nach langem Zaudern freiwillig den Tierpark aus der Hand gegeben hatten. Die von einem Gutachter zum Wohle der Tiere vorgeschlagenen Sofortmaßnahmen werden zunächst nicht umgesetzt. Die Tiere müssen weiter in ihren teilweise indiskutablen Gehegen ausharren. Damit ist der zweite Anlauf innerhalb von zehn Jahren gescheitert, die Situation grundlegend zu verbessern. Ob der Israelsdorfer Tierpark noch zu retten ist, ist derzeit wieder völlig offen.
Innen- und Umweltsenatorin Beate Hoffmann hatte seinerzeit eine schnelle Lösung angekündigt. Der Rückzug des Investors überrasche sie nicht. Noch nicht sagen wollte Hoffmann, ob sie den Tierpark schließen werde.
Frauke Lympius, Sprecherin einer Kooperation aus fünf Tierschutzorganisationen, die in den von Hoffmann ins Leben gerufenen Projektgruppen zum Zoo mitarbeiteten, forderte schnelle Maßnahmen: "Die Stadt muss jetzt sofort handeln, den Lehmensieks die Betriebsgenehmigung entziehen, den Tierpark schließen und die Tiere in andere Parks vermitteln."

Sächsische Zeitung 23.3.2001
Zoo Hoyerswerda will Tierpark unterstützen
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=63146&rubrik=n_meissen&etag=
Die Stadt Meißen macht jetzt Druck und stellt Jörg Schlechte (CDU) ein Ultimatum: Bis kommenden Mittwoch soll er alle Punkte erfüllen, die der Kreisveterinär fordert. Andernfalls will ihm die Stadt den Betreiber-Vertrag für den Heimattierpark Siebeneichen kündigen. Die Veterinäre monieren, dass Schlechte für den Tierpark Siebeneichen keinen Tierpfleger und keinen Stellvertreter hat. Die Tiere wurden nicht fachgerecht betreut, der Dung nicht vorschriftsmäßig entsorgt, Tierkörper offenbar nicht angemessen beseitigt.
Inzwischen gibt es drei Interessenten für den Tierpark und der Zoo Hoyerswerda will ihn unterstützen.

Nürnberger Nachrichten 22.3.2001
Sorge um Delfine
http://www.nn-online.de/nn/l13.htm
Europas ältestes Delfinpaar, Moby und Eva, ist gesundheitlich schwer angeschlagen. Moby kam 1971 zur Eröffnung des Delfinariums aus dem Zoo Duisburg, ist 42 Jahre alt. Seine „Lieblingsfrau“ Eva ist über 35 Jahre alt. Die Delfinarium-Crew wacht Tag und Nacht über die beiden Großen Tümmler, die die Lebenserwartung in freier Wildbahn bereits weit überschritten haben.

Hamburger Morgenpost 19.3.01
Neu im Tiergehege: Reges Treiben in der Gruselgrotte
http://www.mopo.de/seiten/20010319/hamburg-artikel16.html
Rein in die Gruselgrotte, den ersten Rattentunnel in einem Tierpark!
Fünf Meter lang wird die begehbare Röhre, nachempfunden der Hamburger Kanalisation. Zehn Nager sollen sich hinter Glasscheiben tummeln. 120000 Mark lassen sich die Betreiber des Parks in Vahrendorf die Besucher-Attraktion kosten. Auf halber Strecke zweigt die so genannte Rattenkammer ab; auf der anderen Seite gibt es zwei kleinere Röhren als Vitrinen - mit der Stadtentwässerung will der Wildpark dort auch über die Arbeit der menschlichen Kanalarbeiter aufklären.
Dass der Rattentunnel ein Erfolg wird, vermuten die Vahrendorfer Wild-Wächter aufgrund der gute Resonanz auf ihre "Mäuseküche".

>weder neu noch einmalig in einem Tierpark, aber immer eine interessante Anlage

Netzpress 15.3.2001
Bongo-Mann Azuma kam knapp vor MKS im Zolli an
http://www.netzpress.ch/meldung.cfm?nummer=6110
Bongo-Männchen Azuma lebt sich derzeit im Gehege des Basler Zolli bei den beiden Damen ein. Der neue Zuchtbock ist knapp vor dem Transportstopp aus Antwerpen angekommen.
Jetzt wartet man im Zolli gespannt auf die Rückkehr des Storchen-Männchens, das mit einem Sender auf "Winterurlaub" war. Auf seinem Zug konnte der Storch, der auf dem "Brillenbär-Horst" gross geworden war, via Internet verfolgt werden.
Die ersten Bewohner sind ins neue Etoschahaus eingezogen. Erdmännchen und Fuchsmangusten bauen bereits erste Höhlen. In 17 Tagen werden die Türen geöffnet.
Im Keller des Etoschahauses werden die Tausenden von Heuschrecken gezüchtet, die einerseits als Schwarm geziegt werden sollen. Sie dienen dereinst auch den Mangusten als Futter. In den nächsten Tagen werden sich noch einige Borstenhörnchen dazu gesellen.

Nürnberger Zeitung 15.3.2001
Neue Attraktion im Tiergarten: der „Aqua Park“ für Biber, Otter, Pinguine und Seelöwen
http://www.nz-online.de/nz/l2.htm
Nürberg - In drei Wochen soll der „Aqua Park“ eröffnet werden, die neue Anlage für Seelöwen, Pinguine, Biber und Otter – eine der weltweit größten dieser Art. Schon jetzt bekommt man einen guten Eindruck von der terrassenartig angelegten Wasserlandschaft, die harmonisch in die Sandsteinfelsen eingebettet wurde.
Noch müssen sich die kalifornischen Seelöwen mit dem engen Außenbecken am alten Flusspferdhaus begnügen. Doch nächste Woche sollen sie in ihr neues Zuhause einziehen, ein bis zu vier Meter tiefes Bassin, mit zwei künstlichen Inseln und einem Strand. Durch eine sieben Meter breite Glasscheibe in einem unterirdischen Gang wird man den eleganten Schwimmstil der Seelöwen beobachten können.
Die Besucher werden die Tiere auch von einer Brücke und einer Aussichtsterrasse aus betrachten können.

Basler Zeitung 23.3.2001
Verhaftungen beim Tierpark «Connyland»
http://www.baz.ch/heute/index.cfm?ressort=Vermischtes&categoryID=4D2D4C4A-AAC3-4C65-AE4F6ECAB212D71B&ObjectID=9842569B-8127-4E89-B335791ECB00B01A
Das Bezirksamt Steckborn hat den Juniorchef des Freizeitparks «Connyland», Roberto Gasser, und zwei Personen aus dem Umfeld verhaftet. Dabei geht es um mögliche Verstösse gegen das Tierschutz- und Betäubungsmittelgesetz. Nicht nur um Vorwürfe wegen der umstrittenen Delfinhaltung, sondern auch um die Haltung der übrigen Tiere. Zudem wurden die drei Männer in Zusammenhang mit Kokaingebrauch verhaftet.
Von Seiten des Connylands würden alle Vorwürfe bestritten. Die Beschuldigungen seien «inszeniert» und ein Rachefeldzug eines entlassenen Angestellten. Ein Gutachten vom März komme klar zum Schluss, es habe keine Verstösse gegen das Tierschutzgesetz im Connyland gegeben.
Das Bezirksamt hat aufgrund einer Anzeige der Arbeitsgruppe zum Schutz der Meeressäuger Gutachten zur Tierhaltung eingeholt. Dadurch hätten sich Anhaltspunkte ergeben, dass gegen das Tierschutzgesetz verstossen werde. So fehlen Einrichtungen, die verhindern, dass die Delfine nachts über den Beckenrand springen. Geklärt werden sollen auch Vorwürfe bezüglich der Dressurmethoden.
Die laufenden Ermittlungen haben aber laut Roger Forrer nichts mit den Vorwürfen zu tun, die nach dem Tod von zwei Delfinbabys erhoben wurden. Damals wurde beanstandet, dass die Delfinmütter nicht abgetrennt würden und Parkbesucher stundenlang zusehen könnten. Die ASMS fühlt sich bestätigt und fordert, «das Connyland in andere Hände zu geben, welche für alle Tiere einen würdigen Platz finden». Die früheren Klagen waren abgewiesen worden: Die Delfinhaltung entspreche den Vorschriften, hiess es damals.

Mitteldeutsche Zeitung 19.3.2001
Neues Gehege für das Wappentier
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=mz_web/pages/regionales/news_ArtikelColl&RegionalRubrik=wsfzz&RegionalRubrikName=Weißenfels/Zeitz&MZWebArtikelID=985030448238
Droyßig. Rund 7 500 Mark wurden bereits gespendet. Noch in diesem Jahr will die Gemeinde Droyßig mit den Bauarbeiten für das neue Gehege beginnen. Dafür will der Bärenverein seine Mittel zur Verfügung stellen; es werde daran gearbeitet, Geld vom Land für das Bärengehege zu bekommen. Kultusminister Harms schrieb: "Die Gemeinde verdient die Unterstützung des Landes für ihr Projekt, damit die Bären wieder Einzug halten können."

Hamburger Abendblatt 23.3.2001
Antjes Pfleger
http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/lokales/html/230301/1923NACH2.HTM
Er ist es: Heino Susott, Ex-Hagenbeck-Tierpfleger. Die Besucher kennen seine markante Stimme von den Eismeerfütterungen, Kinder hängen bei den Zoo-Episoden der Sesamstraße an seinen Lippen. Und auch Walrossdame Antje hat ihn nicht vergessen. "Wenn ich komme, steckt sie sofort den Kopf aus dem Wasser", freut sich der Pensionär, der nach "48,9 Jahren" 1999 aufhörtet. Als Vorsitzender des Imkervereins und Gründungsmitglied des Hamburger Umweltzentrums hat er alle Hände voll zu tun.

Frankfurter Neue Presse 23.3.2001
Tiergarten Weilburg ist von beispielhafter Attraktivität
http://www.rhein-main.net/FNP-Online/Zeitung/lokalnnp-57.html
Das bescheinigte auch der Leiter des Landesbetriebes "Hessen-Forst", Michael Gerst, den Tierfreunden in der Mitgliederversammlung des Vereins des Wildparks.  Der Verein leiste mit seinem Engagement einen wichtigen Beitrag, beispielsweise mit Kostenbeteiligung von für das Elchgehege (40 000 Mark). Nach einer Fehlgeburt setzte Elchkuh "Adelheid" 2000 ein gesundes Zwillingspärchen. Die Tierpatenschaften haben sich auf 50 erhöht.
Auch die Neugestaltung einer natürlichen Spiel- und Hügellandschaft sei durch den Förderverein finanziert worden.



Ruhr Nachrichten 23.3.2001
"Finanziell geht es bergauf" Jahresbilanz 2000
Ruhr Nachrichten 23.3.2001
Neue Strukturen für den Vogelpark
http://www.westline.de/lokal/mono.php?file_name=21d88e5.nit&link_1=me&link_2=%&link_3=ln
Der Vogelpark Metelener Heide habe in seiner jetzigen Struktur keine dauerhafte Überlebenschance, erklärte Bürgermeister Karl Heinz Brenner. Der Trend heißt: Weg von der Präsentation hin zur Erlebnisstruktur. Die Idee ist, dass der Vogelpark Qualität im Sinne von Arterhaltung und Umweltschutz bietet. Zur finanziellen Lage bemerkte Brenner, dass Altlasten die Jahresbilanz zwar belasten, doch abgesehen davon habe man ein relativ gutes Ergebnis.
"Der Park muss strukturell verändert werden. Ziel kann aber nicht sein, daraus einen Kirmesplatz zu machen."

Kölner Stadt-Anzeiger 19.3.2001
Saisoneröffnung in dänischem Safaripark
http://www.ksta.de/reisen/ausland/1532027.html
Am 28. April beginnt die Saison im Knuthenborg Park auf Lolland. Nordeuropas größter Safaripark zeigt auf mehr als 400 ha wilde Tiere sowie seltene Bäume und Blumen, teilt das Dänische Fremdenverkehrsamt mit. Der Park wurde nach 1864 rund um einen Herrensitz angelegt, 1969 kamen die Tiere dazu.

Südwest Presse 17.3.2001
Affenbande ganz wild auf Popcorn
http://www.suedwestpresse.de/dc/html/news/news-ulm_ul/20010317ul_swp_swum0002.htm
25 Jahre gibt es den Affenberg in Salem. So lange lebt ¸¸Opi'' hier, mit Nummer 91 der älteste Bewohner. Wie die Hühner sitzen die Berberaffen auf Holzstangen entlang eines Rundwegs. "Das macht Sinn'', sagt Walter Angst, "Chef'' in Deutschlands größtem Affengehege. Die Affen wissen genau, dass sie Popcorn nur bekommen, wenn sie auf die Stangen klettern.
Als Hauptnahrung erhalten die 280 Berberaffen allerdings Fischmehl, Gemüse und täglich mindestens 200 Kilogramm Äpfel.
1986 kamen bei einem Auswilderungsprogramm 175 Tiere vom Bodensee nach Marokko. Danach wurden keine Affen mehr abgenommen, bedauert Angst. Mit Verhütung wird der Bestand klein gehalten. 300000 Besucher kommen jedes Jahr, um die Berberaffen in fast freier Wildbahn zu bestaunen. "Hautnah, wie es in keinem Zoo möglich ist''. Die deutsche Forschungsgesellschaft und die Universität Göttingen führen Langzeitstudien über Sozialverhalten und Fortpflanzung der Tiere durch.

Nordwest Zeitung 17.3.2001
Zwei Jaderberger Gepardenjunge gehen auf Reisen
http://www.nwz-online.de/regionales/974.html?showres=NWZ%2FREGION%2F1&showid=139923.0
Ivan Rebroff, Sänger und Entertainer, hat sich einen Wunsch erfüllt und die Geparden im Zoo Jaderberg besucht, deren Geburt vor gut eineinhalb Jahren die Fachwelt erstaunte. Fest steht nach Angaben des zoologischen Leiters Dr. Dieter Minnemann, dass die Gepardin „Uzuri“ an den Rostocker Zoo abgegeben wird, ihre Schwester „Nanda“ an Wassenaar in Holland.

Bonner Rundschau 16.3.2001
Kölnische Rundschau 16.3.2001
Für das Science Center Umfeld aus einem Guss
http://rundschau-online.de/koeln/1527885.html
Für das "Cologne Science Center", das Geschenk der Stadtsparkasse zu ihrem 175-jährigen Bestehen, ist im Bereich südlich des Zooeingangs für das Aquarium, die Zooverwaltung, das Zoorestaurant und die Zugänge von Zoo und Flora eine städtebauliche Gesamtlösung zu entwickeln, beauftragte der Stadtentwicklungsausschuss gestern die Verwaltung..


Mannheimer Morgen 16.3.2001
Frankfurter Zoo sucht Namen
http://www.mamo.de/aktuell/aus_aller_welt/20010316_zoo.html
Der Frankfurter Zoo sucht einen Namen für sein am 2. März geborenes Spitzmaul-Nashorn, die dritte Tochter des Weibchens "Tsororo". Wie alle Namen dieses Jahr solle der Anfangsbuchstabe ein "H" sein, sagte Zoodirektor Schmidt. Auch ein Bezug zur afrikanischen Heimat sollte erkennbar sein. Die Nashörner Tsororo und Kalusho leben seit 1989 in Frankfurt und bekamen 1994 und 1997 Nachwuchs. Der Frankfurter Zoo ist der einzige in Europa, in dem Südliche Spitzmaul-Nashörner leben.

Süddeutsche Zeitung 23.3.2001
Gute Chancen für Wildpark in Aying
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/?section=bay&myTM=full&id=985291898.52574&myTime=985335089
Der Wildpark Poing bekommt Konkurrenz. In Blindham bei Aying sollen auf 25 Hektar Wildtiere beheimatet werden. Josef Sedlmair will Steinböcke, Störche, Greifvögel, Dam- und Rotwild, Fasanen, Rabenvögel, Eulen und Waschbären sowie Raubtiere wie Nerze, Luchse, Füchse, Wildkatzen und einen Wolf in Gehegen und Volieren unterbringen.

Darmstädter Echo 23.3.2001
Mit Wuschel und Samson durch den Tiergarten
http://www.echo-online.de/suedhessen/detail.php3?id=80925
Groß-Gerau. Im blauen Sweatshirt von Peter Arras geht etwas Merkwürdiges vor sich. Am Halsausschnitt schaut ein kleines, braunes Tier heraus. Peter Arras ist Tierpfleger im Tiergarten Groß-Gerau. Auf seiner Fütterungstour begleitet ihn Wuschel, sein Steinmarder.
Arras gehört zu den wenigen Mitarbeitern. Viele Aufgaben werden ehrenamtlich von Vereins verrichtet, der 250 Mitglieder zählt.
80 Tierarten leben hier, darunter viele heimische Arten, aber auch Exoten wie Nandus oder Antilopen. Als weitere Attraktionen warten Jungtiere bei den Nilgauantilopen, Mähnenspringern und Zwergziegen. Auch die Luchse hatten Nachwuchs. „Einer musste mit der Flasche aufgezogen werden“, berichtet Arras.
Das Storchengehege soll einen neuen Zaun bekommen. Neben zwei fest ansässigen Störchen kommen jedes Jahr einige wilde Störche zum Brüten.
Der Mitgliedsbeitrag der Tierfreunde reicht bei weitem nicht aus. Zum großen Teil werden die Kosten durch Spender finanziert; die Stadt bezahlt beide Tierpflegerstellen.

Nordkurier 23.3.2001
Zooschule entführt in die Welt der Düfte
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/i_/i.html
Die Zooschule im Tierpark Ueckermünde bietet ein neues Projekt an. Wie nehmen wir Menschen Geruch wahr? Welche Funktion hat der Duft bei Tieren? Schüler müssen Pflanzendüfte erkennen und beschreiben. Bei einem anschließenden Rundgang kommen die Zooschüler den Tieren auf die Spur.

Ostsee Zeitung 16.3.2001
Ziegen-Nachwuchs darf nicht gestreichelt werden
http://www.ostsee-zeitung.de/ru/start_86817.html
Sassnitz. Der Tierpark hat Nachwuchs: fünf Schafe, zehn Ziegen. Am Ostersonntag werden zum schon traditionellen Tierparkfest Tausende Sassnitzer kommen. Kerstin Block hofft, dass bis dahin die MKS verschwunden ist. Denn so lange leben zum Beispiel die Ziegen hinter einer Absperrung. Streicheln ist verboten. Neu sind auch zwei Waschbären, Namen werden noch gesucht.


Lausitzer Rundschau 15.3.2001
Gibbons können ab April im Dschungeldickicht spielen
http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=262894&RES=hoy
Schmuck zeigt sich bereits das neue Gibbonhaus, das harmonisch an die Freianlage "gewachsen" ist. Der Bau wurde von einer Fachkommission gefordert: "Die Innenanlage Gibbonhaus hat eine zu kleine Fläche und ist zu niedrig."
1999 wurde ein Antrag auf Fördermittel gestellt, im Dezember 2000 konnte mit dem Umbau begonnen werden. Das neue mit großen Fenstern ausgestattete Gibbonhaus gestattet den Zoobesuchern, die Tiere auch im Gebäude zu beobachten. Zoogärtner Holger Sommer wirdden Außenbereich mit Bambusarten bepflanzen, sozusagen einen Mini-Dschungel.

Nordkurier 17.3.2001
Tierpark vergibt Patenschaft
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/tierpark/tierpark.html
Auch in diesem Jahr wird der Ueckermünder Tierpark wieder eine Patenschaft über den ranghöchsten Mandrill im Zoo an besonders engagierte Sponsoren vergeben. Wer allerdings diesmal diese Auszeichnung erhält, wird erst am kommenden Freitag verraten.

Kölner Stadt-Anzeiger 19.3.2001
Vier Hirsche wurden getötet
http://www.ksta.de/euskirchen/1532180.html
Mechernich-Kommern - Mindestens acht Hirsche, darunter ein 20-Ender, sind aus dem Hochwild-Schutzpark Rheinland ausgebrochen. Unbekannte hatten ein 1,3 Meter breites Loch in das Gatter geschnitten.
Gehege-Chef Johannes Klinkhammer vermutet, dass Schwarzangler sich Zugang zum Weiher mit kapitalen Karpfen verschafft haben. Kompagnon Günter Poprawsky wollte nicht ausschließen, dass "militante Tierschützer" am Werk waren.
Eine Suchmannschaft war damit beschäftigt, die entflohenen Hirsche vom angrenzenden Truppenübungsplatz zurück zu treiben. Was ebenso misslang wie der Versuch, sich mit einem Betäubungsgewehr heranzupirschen.
Von dem ausgebüxten Rudel geht ein nicht unerhebliches Gefahrenpotenzial aus, so Klinkhammer: "Die Tiere werden regelmäßig gefüttert, außerdem ist ihnen der Straßenverkehr nicht vertraut."

Badische Zeitung 23.3.2001
Im Gehege im Bad Krozinger Kurpark überwintern Tiere in kritischem Gesundheitszustand / Anzeige gegen Halterin
http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/lokales/krozingen/2001/03/bkr.3703329.htm
Tierschützer beobachteten, dass die gehaltenen Ziegen und Zwergzebukühe offensichtlich nicht mit der notwendigen Sorge gepflegt werden. Als sich ein Kälbchen kaum noch auf den Beinen halten konnte, schritt man ein, führte es einer tierärztlichen Behandlung zu und erstattete Anzeige gegen die Halterin.
Dass es mit den Tieren in ihrem „Winterquartier“ nicht zum Besten bestellt ist, fiel zuerst den Gärtnern auf. Die Kur- und Bäder GmbH, die das Gehege neben der Minigolf-Anlage an Uta Reese abgetreten hat, reagierte halbherzig. „Wir sind keine Tierexperten“
Vier Tierschützerinnen erheben massive Anklage. Nach ihren Beobachtungen wurde der Unterstand über längere Zeiträume nicht ausgemistet, die Tiere hätten weder Wasser noch ausreichend Futter bekommen.
Das Tiergehege macht inzwischen einen aufgeräumten Eindruck, seit die Tierschützer gedroht haben, die Zustände ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken. Der Markgräfler Tierschutzverein möchte von Uta Reese, die auch Ponyreiten veranstaltet, den Fachkenntnisnachweis.
Bäderchef Rolf Rubsamen möchte das Tiergehege in die Nähe des Freizeitbades verlegen, um dort eine Reiter- und Tierfarm zu eröffnen.

Offenbach Post 23.3.2001
Kinder erstellen Prospekt über den Wildpark
http://www.op-online.de/8_148_30620.html
Großauheim. Die Kinder aus der Schule am Brunnen arbeiten an einem Prospekt, in dem die Tiere des Wildparks, ihre Lebensräume und Gewohnheiten von Kindern für Kinder beschrieben und bildlich dargestellt werden. Die Informationen dazu sollen natürlich vor Ort erarbeitet werden.

Lausitzer Rundschau 22.3.2001
Gesucht: Hase, Bär, Fuchs und Wolf
http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=267912&RES=luc
Dahme. Ein erster Höhepunktwird der Ostersonntag. "Dann laden wir ein zum Ostereier-Suchen". Am Sonnabend, dem 7. April, treffen sich die Tierfreunde zum Arbeitseinsatz. Es sollen Ausbesserungsarbeiten an den Gehegen ausgeführt werden. Unter anderem werde der Baumschutz im Damwildgehege erneuert. Als größtes Vorhaben hat sich die IG die Rekonstruktion des so genannten Hühnerstalles vorgenommen. Weiterführen wollen die Tierfreunde zudem die Instandsetzung des Wirtschaftshofes. Sie bauen einen Carport für die Tierparktechnik und die Ponykutsche. Das nunmehr fünfte Tierparkfest wird am Pfingstsonntag gefeiert. Gefragt seien für eine unterhaltsame Überraschung darüber hinaus Besucher, die einen "tierischen" Famliennamen tragen. Wer also beispielsweise "Hase", "Bär", "Fuchs", "Wolf" heißt, sollte sich vorab bei den Tierparkmitarbeitern melden.

Freie Presse 22.3.2001
Hirschfeld: Jubiläum und Rätsel
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/WESTSACHSEN/ZWICKAU/TEXTE/38180.html
Zum bereits zehnten Mal werden Besucher zum großen Familienfest in die Hirschfelder Naherholungsanlage strömen. „Für die Jubiläumsfete haben wir uns allerhand Überraschungen ausgedacht“, sagt Karl Weiß, der Vorsitzende des Fördervereins. Um 9 Uhr wird im Blockhaus eine Ausstellung der Heimatzeitung eröffnet. An der Kletterwand und beim Torwandschießen haben kleine Sportler die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis stellen. Zum Nachmittagsprogramm gehört auch eine Kakadushow der Gruppe „Die Lips“. Höhepunkt wird nach 16 Uhr die große Tierparade sein. Und zum Abschluss erfolgt die Taufe vom Patentier der Lokalredaktion.

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Süddeutsche Zeitung 21.3.2001
Wildparks bleiben erhalten
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/?section=bay&myTM=full&id=985206416.57436&myTime=985209670
Die Wildparks im Ebersberger Forst und im Forstenrieder Park bleiben erhalten. Einstimmig sprach sich am Mittwoch der Landwirtschaftsausschuss des Bayerischen Landtags gegen die Abschaffung der Wildgatter aus. Bürger hatten 29000 Unterschriften für den Erhalt des Wildparks gesammelt.
Der historisch gewachsene Nadelwald soll stabilen Mischwäldern weichen, die Wildbestände sollen auf ein „waldverträgliches Maß“ reduziert werden. Das Muffelwild im Ebersberger Park wird herausgenommen und bekommt ein eigenes Gehege nahe Hohenlinden.

Donau Kurier 19.3.2001
Tierquälerei im Wildgehege
http://www.donaukurier.de/news/news.php?newsID=45176
Beilngries. Ein Tierquäler trieb im Damwildgehege von Haunstetten sein Unwesen. Der Betreiber musste feststellen, dass das Zufahrtstor aufgebrochen und ein Kalb angeschossen war, zwei Alttiere fehlten. Es wird davon ausgegangen, dass diese geschossen und abtransportiert wurden.

Fränkischer Tag 19.3.2001
Oberfrankens Damwildhalter befassen sich mit Vermarktungsmöglichkeiten
http://www.fraenkischer-tag.de/cgi-bin/load_nortext?lokales/004-fra-c5552.txt
Die Regierung von Oberfranken, Amt für Landwirtschaft und der Verband Oberfränkischer Damwildhalter e.V. veranstalteten einen Workshop für Wildhalter. Wildgehege werden mehr und mehr Einkommensalternative für den Nebenerwerb.
Als "Megatrend für Gehegewild" schätzten sie die gegenwärtige Fleischverunsicherung. Heimisches Fleisch von Jungtieren, artgerecht aufgezogen. Der Kunde könne das Wild im Gehege betrachten und damit seinen Fleischlieferanten auswählen. Die Aufsicht der Amtstierärzte, die staatliche Kontrolle der Gehege, die rechtliche Absicherung, auch Förderrichtlinien sollen bereits im Vorfeld geklärt werden. Um 20 % wuchs die Mitgliederzahl im vergangenen Jahr. Intensive Schulungen über artgerechte Haltung, ein Zerlegelehrgang, Lehrfahrten und Unterstützung bei der Direktvermarktung weckten das Interesse.

Schweriner Volkszeitung 19.3.2001
Benefiz für den Zoo und seine Gepardenanlage
http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/20.03.01/und/und.html
Zu einer Benefizveranstaltung lädt der Leuchtturm-Förderverein im August ein. Der Erlös der Veranstaltung soll dem Zoo Rostock, speziell der Gepardenanlage zugute kommen.

Rheinische Post 19.3.2001
Mercator-Halle: Terraristik-Messe zeigt Pfeilgiftfrösche
http://www.rp-online.de/news/lokales/duisburg/2001-0320/reptil.html
Am Wochenende 24. und 25. März findet in der Mercator-Halle Duisburg die größte Terraristik-Messe Europas statt. Von 9 bis 18 Uhr kann man sich informieren, einkaufen, Fachvorträge besuchen und viele, viele Terrarien anschauen. Diese Erlebnisveranstaltung wird von Verlagen und der DGHT unterstützt. Weitere Informationen gibt es bei Zoo Zajac unter www.zajac.de

Oberbayerisches Volksblatt 19.3.2001
Änderung des Flächennutzungsplanes für den Wildpark
Gewerbegebiet ausgewiesen
http://www.rosenheim.zet.net/news/WasserburgOVB/2001_03_18_20_44_OVBN_218998.asp?start=0&Ressort=Wasserburg&Id=6087&min=2408&max=6091
Oberreith. Ein «Sondergebiet» soll in Richtung Wasserburg für den geplanten Wildpark werden. Der Antragsteller, die «Wildpark Oberreith GmbH» soll die Kosten des Verfahrens tragen, weil der Wildpark ein Gebäude benötigt.

Siegener Zeitung 19.3.2001
Damhirsch-Frevler offenbar überführt
http://www.siegener-zeitung.de/lokales/mudersba.htm
Mudersbach. Jener „Wilhelm Tell-Imitator”, der als Wildfrevler von sich Reden machte, ist offenbar der Tat überführt. In der Nacht auf den 11. März war ein Tier aus der Herde von sechs Damhirschen verschwunden. Kurz darauf fand man einen blutigen Pfeil, wie er von Armbrüsten abgeschossen wird. Bei dem Täter soll es sich um einen jungen Mann aus dem Ort handeln. Pikant: Er soll Mitglied des örtlichen Schützenvereins sein.

Sächsische Zeitung 19.3.2001
Nasenbären heißen Tapsy und Tipsy
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=62255&rubrik=n_bischofswerda&etag=
Bischofswerda. Auf die Namen Tapsy und Tipsy taufte Klaus-Jürgen Kramer die beiden Nasenbären. "Die Namen haben sich Beschäftigte unseres Betriebes ausgedacht". Die einjährigen Nasenbären erwarb der Tierpark im Tausch gegen grüne Meerkatzen

Offenbach Post 17.3.2001
Wenn Elche turteln und Fasane treten
http://www.op-online.de/8_120_30083.htm
Hanau - Frühlingserwachen im Wildpark „Alte Fasanerie“. "Bei den Mufflons und den Wildschweinen kann es jeden Tag soweit sein", sagt Wildmeister Klaus Burow. "Ich habe vor Jahren mal nachschauen wollen, wie viele Jungen eine Bache geworfen hatte - ich bin gerade noch so weggekommen."

Thüringer Allgemeine 17.3.2001
Keine Investitionen für den Tierpark
http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Arnstadt&news_id=1527027
Im Arnstädter Tierpark leben etwa 270 Tiere. Die 45 Jahre, die der Tierpark besteht, sieht man den Gehegen inzwischen deutlich an. Doch die Hoffnung auf Erneuerung der Anlagen ist vergeblich. Im städtischen Haushalt wurden keine Investitionen vorgesehen. Tierparkleiter Büchner hätte gern eine Behausung für Stachelschweine umgebaut.
Aus eigenen Kräften sollen wenigstens dringende Reparaturen erfolgen. Derzeit gibt es fünf Zivildienststellen, leider nicht alle besetzt. 20 Paten stellen für "ihr" Tier im Jahr zwischen 50 und 300 Mark zur Verfügung.

Thüringer Allgemeine 17.3.2001
Besuch im Aquarium: Eine Bucklige mit schönem Gesic