Zoo-AG Presseschau Nr. 50 vom 15. März 2001
Zoos in der deutschsprachigen Online-Presse Willkommen zur Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld zusammengestellt von Dirk Petzold und Martina Raffel,mailto:redaktion@zoo-information.de ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Dies ist die 50. Ausgabe der Zoopresseschau! In über einem Jahr ist unsere Lesergemeinde enorm angewachsen, bei der wir uns für ihre Treue herzlich bedanken. Zahlreiche positive Rückmeldungen haben uns gezeigt, dass die nicht unerhebliche Arbeit sinnvoll ist. Besonders freut uns aber, wenn wir z. B. wie diese Woche erfahren, dass die Zoopresseschau den Verantwortlichen in Zoos hilft, sich auf die Maul- und Klauenseuche vorzubereiten, indem sie in Kurzform erfahren, was die Kollegen mit welchen Argumenten entschieden haben, und mit wem sie sich in Verbindung setzen können. Um so besser, wenn die Zoopresseschau für viele Leser nicht nur unterhaltsam und informativ ist, sondern auch hilfreich bei der täglichen Arbeit. MKS erhöht aber auch die Anzahl unserer Artikel beträchtlich - diesmal auf nicht weniger als 130 Meldungen. Deshalb das späte Erscheinen heute; und auch diese Woche müssen wir wieder die Zoopresseschau in zwei Teilen senden. Als kleine Julibäums-Überraschung folgt am Ende der Presseschau ein Rätsel, bei dem es sogar etwas zu gewinnen gibt. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Der Kreis schließt sich: Die erste Ausgabe der Zoopresseschau im Februar 2000 (http://www.zoopresseschau.info/presseschau-2000-2-23.htm) beschäftigte sich mit den Pressemeldungen zu "Tiertötungen im Zoo". Nun ist auch die BILD-Zeitung auf der Höhe der Zeit und titelt auf den Lokalseiten mehrerer Ausgaben und im Internet. Vermutlich passend zur Jungtiersaison lanciert. Das "interne Papier" ist einige Jahre alt und längst bekannt. Mit solchen Aktionen macht sich der Tierschutz insgesamt unglaubwürdig, auch bei durchaus lobenswerten anderen Anliegen. Die uralten Angaben, die gebetsmühlenartigen Vorwürfe von Wolfgang Apel ("Tierschutz-Präsident") und die ausgelutschte Argumentation wären eigentlich ein Zitat gar nicht wert; wenn nicht alle im Zoo-Bereich Tätigen damit konfrontiert würden: BILD 14.3.01 (Lokalblatt) Todesspritze für Zoo-Babys http://www.bild.de/service/archiv/2001/mar/14/aktuell/tierpark/tierpark.html?body=aktuell/tierpark/tierpark.html Im März werden die Zoos zur Kinderstube. Doch die niedlichen Zoobabys sind in großer Gefahr. Der Deutsche Tierschutzbund warnt: Die Jungtiere dienen nur als Zuschauerattraktion. Tierschutz-Präsident Wolfgang Apel: "Sie werden getötet, manche verschwinden in holländischen Schlachthöfen. Das ist Tiermord und ein Riesenskandal." BILD liegt ein internes Papier des Verbandes Deutscher Zoodirektoren vor. BILD befragte den Vizepräsidenten des VDZ, Dr. Ulrich Schürer. "Bei uns werden nur Tiere getötet, wenn ein vernünftiger Grund vorliegt. Das kann auch ein genetischer Defekt sein. Ein weißer Fleck im Fell. Dann ist das Tier für die Zucht nicht geeignet." Wenn kein Platz ist, warum werden die Kleinen dann nicht ausgewildert, zum Beispiel in der Serengeti? Schlimm: In manchen Zoos werden die Babys Raubtieren zum Fraß vorgeworfen. Berliner Zoo: "In Ausnahmefällen werden bei uns kleine Antilopen an die Großkatzen verfüttert." Und aus der Schweiz ist dieser Fall bekannt: In Basel wurden drei einjährige Bären aus Platzmangel getötet und von Schneeleoparden gefressen. >Man kann aber auch richtig recherchieren, innerhalb nur eines Tages...: Hamburger Abendblatt 15.3.2001 Tötung überschüssiger Jungtiere? Zoo-Chef weist Vorwürfe zurück Wie die Hagenbecks Tiernachwuchs verhüten http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/lokales/html/150301/1615GERI0.HTM Der Frühling kommt, und so ist auch bei Hagenbeck der Startschuss zum Babyboom durch Leoparden- und Paviannachwuchs gefallen. Wo bleibt der Zoo mit den ganzen Tieren? Tierpark-Chef Dr. Hagenbeck: "Bei den Tigern haben wir das Paar anfänglich getrennt, wenn die Katze rollig war, bei den Löwinnen verhüten wir mit Hormonimplantaten - und jeder andere Nachwuchs ist uns hoch willkommen." Von den Vorwürfen des Tierschutzbundes, dass viele Jungtiere nur als kurzfristige Zuschauerattraktionen gezüchtet und kurz darauf getötet werden, will er nichts hören. "Für die meisten haben wir jetzt schon einen Platz". Als Beispiel verweist er auf die Tiger. Die Zucht der bedrohten Raubkatzen wird von einem Zuchtbuchführer des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) weltweit koordiniert. Hagenbeck: "Da wird schon bei einer Freigabe zur Zucht entschieden, wohin möglicher Nachwuchs abgegeben wird." Natürlich unterliegen nicht alle Tiere im Park solchen strengen Bestimmungen. Deshalb muss bei der Haltung generell überdacht werden, ob Nachwuchs erwünscht ist, und wenn nicht, was dagegen getan werden kann. 1998 erarbeiteten die 40 Mitglieder des VDZ einen zwölfseitigen Katalog, der vom Landwirtschaftsausschuss in Berlin abgesegnet wurde. In "Positionen des Verbandes Deutscher Zoodirektoren zu ethischen und rechtlichen Fragen der Regulierung von Tierpopulationen im Zoo wie zum Beispiel durch Tiertransfer und Tötung von Tieren" werden folgende Methoden diskutiert: Kastration oder Sterilisation, die zeitweilige Fruchtbarkeitsunterbrechung mit Hormonen, das Halten von Geschlechtspartnern in unterschiedlichen Gehegen und die Tötung überzähliger Tiere. Sowohl Kastration und Sterilisation als auch Trennung von Geschlechtspartnern hindere die Tiere an ihrem natürlichen Sexual- und Aufzuchtverhalten, so die Experten. Hormonimplantate könnten zu Gebärmuttervereiterungen führen. Deshalb sehen die Zoodirektoren die Tötung dann, wenn auch in der Wildnis die größten Verluste auftreten, also um die Zeit der Geburt, beim Ausscheiden aus dem Familien- oder Gruppenverband oder im Alter beim Nachlassen der Kräfte, als natürlichste Methode an. Hagenbeck: "Das Papier ist aber keine Aufforderung zum Töten! Wie jeder Hunde- oder Katzenhalter bei schwerer Krankheit seines Lieblings stellen auch wir uns die Frage: 'Liegt ein vernünftiger Grund vor, dieses Tier zu töten?' Ich kann mich nicht daran erinnern, wann wir ein Jungtier aus Überschussgründen getötet haben." Von CLAUDIA SEWIG Dazu Auszüge aus der Presseinformation von Hagenbecks Tierpark Pünktlich zum Saisonbeginn, wie auch schon im Vorjahr, erhebt der Tierschutzpräsident Wolfgang Apel wieder schwere Vorwürfe gegen die Deutschen Zoos. Beweise bleibt er allerdings schuldig. Tatsache ist, dass dieses "Geheimpapier" des VDZ schon im letzten Jahr in der Öffentlichkeit diskutiert wurde und nie als Geheimpapier gedacht war. Den heute in der Bild-Zeitung veröffentlichten Artikel kann man nur als polemisch bezeichnen, denn alle dort genammten Überlegungen zu Hagenbecks Tieren sind frei erfunden. Schlampig recherchiert ist er überdies, denn das Foto zeigt nicht Joachim Weinlig-Hagenbeck, sondern den geschäftsführenden Gesellschafter Dr. Cartl Claus Hagenbeck. Es verwundert, daß der Deutsche Tierschutzbund angesichts der massenhaften Tiertötung und rauchernder Scheiterhaufen sich diesen Nebenkriegsschauplatz aussucht, um seine Daseinsberechtigung erneut unter Beweis zu stellen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Maul- und Klauenseuche Wie bereits letzte Woche befürchtet, wird die Jahreshauptversammlung des Berufsverbandes der Zootierpfleger am 24.3.01 in Köln wegen MKS-Gefahr abgesagt. Weitere Infos dazu beim BdZ unterhttp://www.zootierpflege.de. Die Jahreshauptverammlung der ZGAP im Zoo Landau am 31.3./1.4. hingegen wird stattfinden.
Stuttgarter Zeitung 15.3.2001 Ziegen und Schweine sind für Wilhelmabesucher tabu http://www.stuttgarter-zeitung.de/dc1/html/news-stz/20010315loka0004.shtml In der Wilhelma ist für Besucher kein direkter Kontakt mit gefährdeten Tieren mehr möglich. "Es wäre der absolute GAU, wenn die Seuche nach Deutschland käme'', sagt Wilhelmasprecher Lutz Plasa. Seit Dienstag muss deshalb der Streichelzoo mit den Zwergziegen, Kamerunschafen und Skuddenschafen geschlossen bleiben. Seit gestern hält die Wilhelma auch den Schaubauernhof und die Gehege mit den Wild- und Hausschweinen und den Rindern für Besucher gesperrt. Sechs Aktionen auf dem Schaubauernhof - beliebte Geburtstagsattraktionen - musste die Wilhelma absagen. Tiertransporte hat die Wilhelma schon seit drei Wochen gestrichen. "Wir wollten zwei neue Hirsche holen - aus dem Opelzoo und aus dem Dresdner Zoo''. Von Impfungen habe man bisher abgesehen, da es 20 oder 40 verschiedene Stämme der MKS gebe. Stuttgarter Nachrichten 15.3.2001 Streichelzoo ist geschlossen http://www.stuttgarter-nachrichten.de/dc1/html/news-stn/20010315loka0023.shtml Die Wildschweine, die Schwäbisch-Hällischen Schweine und die Hinterwälder Rinder müssen auf absehbare Zeit ohne Besucher auskommen. Frei zugänglich bleiben die Gehege der Damhirsche, Kamele, Wildziegen und Wildschafe, die von einem Doppelzaun umgeben sind. "Ein Krankheitsfall in der Region - dann schließen wir vermutlich die Wilhelma.'' Als einzige Ausnahmen kann sich Plasa nur das Amazonashaus, die Aquarien, die Subtropenterrasse mit den Papageien und Teile des Affenhauses vorstellen. Bonner Rundschau 15.3.2001 Seuchenschleuse im Tierpark http://rundschau-online.de/koeln/1523841.html Kölnische Rundschau 15.3.2001 Seuchenschleuse im Tierpark http://www.rundschau-online.de/koeln/1523841.html Ab heute, spätestens ab morgen sollen alle Gäste des Kölner Zoos nur noch über Desinfektionsmatten in den Zoo gelangen. Fahrzeuge können nur noch durch eine Seuchenschleuse passieren und werden mit Desinfektionsmittel eingesprüht. Schon seit gestern ist es verboten, Lebensmittel oder Futter mitzubringen. Dr. Olaf Behlert bittet alle Reisenden aus Großbritannien und Frankreich, dem Zoo nach ihrer Ankunft in Deutschland für mindestens drei Wochen fern zu bleiben. Westfälische Rundschau 14.3.2001 Wegen Seuche Streichelzoo geschlossen http://www.westfaelische-rundschau.de/free/wr.artikel-lokal-000.html?id=1520495 Aus Schutz vor der Viruserkrankung schließt der Dortmunder Zoo ab sofort seinen Streichelzoo und Bauernhof für Besucher. Ruhr Nachrichten 15.3.2001 Komplette Sperrung des Tierparks denkbar http://www.westline.de/lokal/mono.php?file_name=rhln0006.htm&link_1=rh&link_2=%&link_3=ln Rheine - Seit gestern Nachmittag sind der Streichelzoo und die neue Lamawiese des Naturzoos geschlossen - als Schutzmaßnahme vor der Maul- und Klauenseuche, bestätigte Kurator Achim Johann. Dr. Wolfgang Salzert habe sich nach einem Gespräch mit dem Amtstierarzt dazu entschlossen. Daher habe man alle Bereiche, in denen die Besucher in direkten Kontakt mit Tieren kommen, gesperrt. Dazu gehört neben dem Streichelzoo auch das neue Wiesengehege im hinteren Teil des Tierparks. Sollte sich die Seuche von Frankreich aus weiter ausbreiten, erwägt der Naturzoo auch, seine Pforten ganz zu schließen: "Schon seit Wochen finden keine Tiertransporte mehr statt. Es geht kein Tier aus dem Zoo heraus und kommt auch keines mehr herein". Direkt bedroht wären 83 Tiere des Naturzoos: zwölf Antilopen, sechs Hirsche, zwölf Mähnenschafe, fünf Kamele, acht Lamas sowie die rund 40 Ziegen und Schafe des Streichelzoos. Ruhr Nachrichten 15.3.2001 Streichel-Zoo schließt Pforten http://www.westline.de/lokal/mono.php?file_name=rz_1.htm&link_1=re&link_2=%&link_3=ln Im Tierpark Recklinghausen grassiert die Angst, über Besucher des Streichel-Zoos die Krankheit zu verbreiten. Die Verwaltung hat auf das Problem reagiert und den beliebten Streichel-Zoo im Stadtgarten auf unbestimmte Zeit geschlossen. "Der Tierpark im Stadtgarten selbst bleibt aber geöffnet", erläuterte gestern Tierpfleger Thomas Ropertz. Der Bund 15.3.2001 Hektische Betriebsamkeit und Expertenstreitigkeiten http://www.bund.ch/ebund.asp?SOURCE=/Publications/DER_BUND/2001/62/BS2/75594.html Für Bernd Schildger, Direktor des Berner Tierparks Dählhölzli, haben viele dieser Reaktionen eher den Charakter einer panischen Angstmache als einer besonnenen Vorsichtsmassnahme. Das Streichelverbot im Zürcher Zoo ist seiner Meinung nach «ein unüberlegter Hüftschutz». Wollte man konsequent sein, müsste man - wenn schon - auch das Vorbeilaufen an den Tieren untersagen, meint Schildger. Die Maul- und Klauenseuche sei schon so alt und schon so oft aufgetreten, dass man eigentlich genau wisse, wie man darauf reagieren müsse. Im Tierpark Dählhölzli jedenfalls seien in aller Ruhe die nötigen Vorkehrungen getroffen worden: Absperrbänder, Informationstafeln, Desinfektionsmittel und entsprechende Wannen seien bereit. Ähnlich ruhig reagiert man im Circus Knie. Sollte die Seuche die Schweizer Grenzen überschreiten, könnte dies für das Programm erhebliche Konsequenzen mit sich bringen. «Gewisse Tiere, das ist klar, könnten wir dann natürlich nicht mitnehmen», sagt der Pressechef. Zürich, 20 Minuten 10.3.2001 Angst vor Seuche http://www.20min.ch/news/bern/story/7267308 Bern - «Besonnenheit ist angesagt», mahnt Dählhölzli-Direktor Schildger. «Im Moment brauchen wir uns keine Sorgen zu machen. Im Ernstfall müssten wir aber wohl oder übel die Freigehege im Tierpark absperren.» Märkische Oderzeitung 14.3.2001 Erster Nachwuchs bei Burenziegen http://www.moz.de/showLokal.php?OPENNAV=lokal&SUBNAV=0&REDID=25&LID=4137 Angermünder Tierpark. Besucher kommen nur über eine Seuchenschutzmatte in die Einrichtung. Selbst das so beliebte Freigehege des Damwildes ist mit einem rot-weißen Absperrband versehen. "Es ist zwar nicht bekannt, dass die Maul- und Klauenseuche schon einmal in einem Tierpark aufgetreten ist. Aber sicher ist sicher, so Sabine Lehmann. Dennoch steht einem Besuch nichts im Wege, zumal es wieder Nachwuchs gegeben hat. Zum ersten Mal wurde hier ein Burenziegen-Baby geboren. Märkische Oderzeitung 14.3.2001 Heimattiergarten: Vorsorge gegen Maul- und Klauenseuche http://www.moz.de/showLokal.php?OPENNAV=lokal&SUBNAV=0&REDID=24&LID=4102 Der Heimmatttiergarten in Fürstenwalde hat wegen MKS vorbeugende Vorsichtsmaßnahmen getroffen: Der Futterverkauf wurde eingestellt und Tiere dürfen nicht mehr berührt werden. Außerdem muss jeder Besucher über eine Fußmatte mit Desinfektionsmittel laufen. In der 25-jährigen Geschichte des Heimmattiergartens sind übrigens noch nie Seuchen oder schlimmere Tierkrankheiten aufgetreten. Ruhr Nachrichten 14.3.2001 Vorerst gibt es keine Streicheleinheiten http://www.westline.de/lokal/mono.php?file_name=bz_7.htm&link_1=ge&link_2=%&link_3=ln Der Ruhr-Zoo hat als Vorsichtsmaßnahme die Streichelanlage geschlossen. Überdies transportiert der Zoo keine Tiere, ebenso übernimmt er keine Tiere. Jeder Besucher sollte das Fütterungsverbot einhalten. Die Mitarbeiter desinfizieren ihre Schuhe vor jedem Stallgang. Trotzdem bleibt der Zoo geöffnet. Nordkurier 13.3.2001 Seuchenschutz an Gehegen schwierig http://www.nordkurier.de/lokal/neubrandenburg/seuche/seuche.html Neubrandenburg "Da kann man daneben stehen und die Leute auf das Hinweisschild aufmerksam machen, manche scheren sich trotzdem nicht darum", ärgert sich Cornelia Starke. Die Tierpflegerin in der Hintersten Mühle sorgt sich um Schafe, Ziegen und Hängebauchschweine in den Gehegen. Nachts würden die Tiere nun in die Ställe gesperrt. Aber Desinfektionsmatten wie im Ückermünder Tierpark - soweit reichten die Schutzmaßnahmen denn doch nicht. Ihr Kollege Karl-Heinz Rubbert vom Kulturpark hält nicht viel von einem Fütterungsverbot. "Ich kann mich nicht ständig auf die Lauer stellen. Die Leute schmeißen ja trotzdem alles mögliche über den Zaun", sagt er. Allerdings nehme der Tierhof keine fremden Tiere mehr in Pflege. Als besten Schutz vor der Seuche biete sich die Impfung an. "Aber die ist ja auch nicht mehr ganz billig". Lausitzer Rundschau 12.3.2001 Brotreste ja, aber... http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=260776&RES=wwr Seit einigen Tagen müssen Besucher des Tierparks Weißwasser sowohl beim Betreten als auch beim Verlassen der Einrichtung eine Seuchenmatte passieren. Die mit einem Desinfektionsmittel getränkten Sägespäne sollen die Verbreitung eventueller Erreger der Maul- und Klauenseuche (MLK) verhindern. Beim Schutz vor der MLK sind Tierparks und Zoos landwirtschaftlichen Tieranlagen gleichgestellt. Hier wie dort gibt es Klauentiere. Verunsicherten Bürgern sei gesagt: Futterspenden in Form von trockenem Brot können weiterhin im Tierpark abgegeben werden. Veterinärmediziner warnen jedoch vor Speisen- und Küchenabfällen aus den Haushalten. Sie sind im Tierpark tabu, mag man es auch noch so gut mit den Vierbeinern meinen. Saarbrücker Zeitung 13.3.2001 Zoo hat Angst vor der Seuche http://www.sz-newsline.de/sta/sta25.htm Saarbrücken. Der Amtstierarzt hat angeordnet, dass das begehbare Gehege im Saarbrücker Zoo bis auf Weiteres geschlossen bleibt. Betroffen ist einzig der sehr beliebte Streichel-Zoo. Kaum tangiert ist der Saarbrücker Wildpark, obwohl es hier auch gefährdete Tierarten gibt. Momentan dürfen die Tiere aber nicht gefüttert werden. Keine Vorsichtsmaßnahmen gibt's in Neunkirchen. Begehbare Gehege, so Zoodirektor Norbert Fritsch, besitze man keine, wenngleich der Kontakt etwa zu den Ziegen nicht verhindert werden könne. Die Vierbeiner stünden unter ständiger ärztlicher Kontrolle, die Tierpfleger wiederum würden "Auffälligkeiten sofort bemerken". MKS nimmt derweil der Tierpark Siegelbach bitter ernst. Hier, so Chefin Dr. Barbara Münchau, dürfen die Besucher bis auf Weiteres die Tiere nicht mehr füttern und auch nicht mehr streicheln. Ein Weg, der zu den Klauentieren führt, und der Zugang zu den Außenkoppeln wurden dicht gemacht und Absperrungen gesondert gekennzeichnet. Nürnberger Nachrichten 11.3.2001 ,Schlimmstenfalls würden wir den Zoo sperren' http://www.nn-online.de/nn/l1.htm Zitronensäure auf der Fahrbahn tötet Viren ab Tierfutter-Lieferanten müssen draußen abladen Bison bleibt vorerst in Dänemark Das Auftreten von BSE und der Maul- und Klauenseuche (MKS) sorgte während der vergangenen Wochen für viele Diskussionen im Zoo am Schmausenbuck, im Tierheim Stadenstraße und bei Veterinären. Das plötzliche Ausbrechen hat uns wieder mehr für Krankheiten allgemein sensibilisiert, sagt Tiergarten-Zoologe Helmut Mägdefrau. Im Zoo am Schmausenbuck macht man Pläne für den Fall, dass die Maul- und Klauenseuche auf das europäische Festland übergreift. Schlimmstenfalls würden wir den Tiergarten sperren. Dann nämlich, wenn es einen Krankheitsfall in der Umgebung gibt, erklärt Zoologe Helmut Mägdefrau. Schließlich wären in den Gehegen am Reichswald nicht nur Schweine, Ziegen und Schafe gefährdet, sondern auch Paarhufer wie Kamele, Giraffen oder Antilopen. Vorerst aber begnügt man sich mit vorbeugenden Maßnahmen: Katrin Baumgartner, Veterinärin des Tiergartens, verzichtet auf eine Fachtagung in Southhampton zum Thema Ernährung der Zootiere im April und auch ein Pfleger hat seinen geplanten England-Urlaub abgesagt. Wegen der Gefahr, das aggressive und äußerst widerstandsfähige Virus ungewollt einzuschleppen, hat man an die Mitarbeiter appelliert, Reisen nach Großbritannien zu vermeiden. In dieser Woche wird am Eingang zum Betriebshof eine Desinfektionswanne quer über die ganze Fahrbahn in den Asphalt eingebaut. Mit Natronlauge oder Zitronensäure gesättigte Matten sollen Bakterien und Viren an den Reifen der Pkw abtöten. Auch beim Besuchereingang ist übrigens an entsprechende Matten gedacht. Schon jetzt weist ein Schild am Betriebshof darauf hin, dass die Tierfutter-Lieferanten nicht mehr wie bisher hineinfahren dürfen. Sie laden ihre Ware außerhalb ab, von dort holen es die Zoo-Beschäftigten. Schon Wochen, bevor jetzt die Tiertransporte generell untersagt wurden, hat der Zoo am Schmausenbuck für sich die Konsequenzen aus dem Aufkommen der Maul- und Klauenseuche gezogen: Ein Bison, den man von seinem Revier in Dänemark abholen wollte, bleibt noch etliche Monate länger im Nachbarland. Bei der Frage, ob man tierische Ankömmlinge der ver gangenen Monate aus Großbritannien auf Symtome der gefährlichen Seuche untersucht hat, muss Mägdefrau nicht lange nachdenken: Nein, denn wir haben seit zehn Jahren keine Tiere aus England importiert, sondern nur dorthin gebracht. Tierärztin Baumgartner hat sich mit Kollegen anderer Zoos über deren Vorsorge-Maßnahmen ausgetauscht (sie machen auch nichts anderes als wir). Sie informierte außerdem die hiesigen Pfleger über die Krankheit: Bei vielen Tieren sind die Bläschen am Maul deutlich zu erkennen. Nur ist es nicht gesagt, dass es sich immer um MKS handelt. Das muss dann die Blutprobe klären. Besonders schwierig sei die Erkrankung bei Ziegen zu diagnostizieren. Märkische Oderzeitung 11.3.2001 Streicheltiere bleiben vorerst hinterm Zaun http://www.moz.de/showLokal.php?OPENNAV=lokal&SUBNAV=0&REDID=18&LID=3873 Der Zoo Eberswalde hat Vorsorge getroffen. Wer die Tiere sehen will, muss eine Matte mit Desinfektionslösung passieren. Sie soll vor Maul- und Klauenseuche schützen. Besonders gefährdet sind Schafe, Ziegen, Antilopen, Wildschweine, Hängebauchschweine, die beiden Wattusis, Yaks, Wisente, Hirsche und das rote Wollschwein Waltraud. Vorsicht lässt Zoochef Dr. Bernd Hensch außerdem bei seinen Pferden und Eseln walten. Die begehbare Känguruh-Anlage, in der mittlerweile auch die Angoraziegen heimisch sind, ist mit zusätzlichen Seuchenmatten ausgestattet. Das Desinfektionsmittel wird laufend erneuert. Jeder Besucher, der seit Beginn der Woche das Procedere über sich ergehen lassen muss, zeigte sich zum Glück bisher sehr diszipliniert, sagt Hensch Frankfurter Rundschau 10.3.2001 Opel-Zoo und Fasanerie lassen weiter streicheln http://www.fr-aktuell.de/fr/0407/t0407006.htm Der Opel-Zoo in Kronberg hält seinen Streichelzoo weiterhin offen - anders als der Frankfurter Zoo, sagt Opel-Zoo-Direktor Thomas Kauffels. Die Entscheidung sei nach Rücksprache mit dem Veterinäramt und den Tierärzten getroffen worden. Im Übrigen habe er die Tierpfleger noch einmal darauf hingewiesen, die persönlichen Hygienevorschriften zu beachten. Auch der Wildpark "Alte Fasanerie" in Hanau will vorerst ohne Einschränkungen auskommen. Dort dürfen die Besucher den Tieren ohnehin kein mitgebrachtes Futter geben. Sindelfinger,Böblinger Zeitung 10.3.2001 Notfallplan für die Wilhelma http://www.szbz.de/dc1/html/news-sfz/20010310loka0008.htm MKS macht auch an den Pforten der Tiergärten nicht halt. Die Pläne für den Ernstfall liegen in den Zoos bereits in der Schublade. Die Wilhelma, wo mehrere hundert gefährdete Tiere leben, hat vorerst einen Transportstopp angeordnet. Weiter gehende Vorsichtsmaßnahmen will man nach Angaben von Pressesprecher Lutz Plasa jedoch erst in Angriff nehmen, wenn die MKS auch in Deutschland auftreten sollte. Der beliebte Schaubauernhof würde dann als Erstes geschlossen. Sollte sich die MKS bis in die Nähe von Stuttgart ausbreiten, wird der größte Zoo Baden-Württembergs zur Quarantäne-Zone erklärt. In Heidelberg hat man sich bereits mitVorräten eingedeckt. Für zwei Monate steht genügend Futter bereit.Darüber hinaus dürfen die Mitarbeiter nicht mehr nach Großbritannien reisen. Südwest Presse 10.3.2001 Zoos wappnen sich gegen Maul- und Klauenseuche http://www.suedwestpresse.de/dc/html/news/news-ulm_ul/20010310ul_swp_swum0001.htm Die Zoos in Baden-Württemberg wollen ihre Tiere vor MKS schützen. In Karlsruhe wurden den Besuchern jetzt das Füttern und die Schmuseeinheiten im Streichelzoo untersagt. Heilbronner Stimme 11.3.2001 Zoos wappnen sich gegen MKShttp://www.stimme.de/news/regional/artikel/index.cfm?id=163552994 Rhein-Neckar-Zeitung 9.3.2001 Streicheln verboten! http://www.rnz.de/15_regional/heidelberg/08_heidelberg.htm In der Stuttgarter Wilhelma und im Heidelberger Zoo liegen Notfallpläne vor. Man werde jedoch erst handeln, wenn in Deutschland tatsächlich ein MKS-Fall auftrete, sagte der Wilhelma-Sprecher Lutz Plaza. Im Tiergarten Heidelberg ist dafür gesorgt, dass genügend Futter für zwei Monate bereit steht. So sei es im Ernstfall möglich, auf Heu und Gras von umliegenden Bauernhöfen zu verzichten, erklärte die wissenschaftliche Assistentin des Zoos, Sandra Reichler.
Schweriner Volkszeitung 9.3.2001 Vorbereitet auf den schlimmsten Fall - Krisenstab Maul- und Klauenseuche konstituiert http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/10.03.01/vorbereitet/vorbereitet.html Schwerin. Der Maul- und Klauenseuche-Krisenstab erarbeitete ein Krisen-Szenario. Neben dem Zoo und dem Freilichtmuseum Mueß halten drei landwirtschaftliche Betriebe prinzipiell gefährdete Tierarten. Der Zoo hat bereits zur Sicherheit einige sonst begehbare Gehege gesperrt, Futter aus England wird nicht mehr verwendet. Besucher dürfen Tiere nicht füttern. Schweriner Volkszeitung 9.3.2001 Kein Tier kommt in den Natur- und Umweltpark und keins raus http://www.svz.de/newsmv/lr/gue/10.03.01/start/start.html Güstrow. Seit Bekanntwerden der MKS kommt kein Tier in den Natur- und Umweltpark, hat Tierparkchef Klaus Tuscher nach Rücksprache mit Tierärzten, Veterinäramt und Kollegen beschlossen. Aber es mache wenig Sinn, in alle Ecken Seuchenmatten zu legen. Außerdem verunsichere man damit den Besucher. Denn man dürfe die Situation auch nicht überspitzen. Tuscher begründet das auch mit dem Profil des Tierparks. Der sei keine landwirtschaftliche Einrichtung. Hier werde nichts geschlachtet, es kommen nicht oft neue Tiere. Eenn MKS auf den Tierpark übergreifen würde, wäre das ein unermesslicher Verlust, weil jahrelange Aufzucht zunichte gemacht würde. Klaus Tuscher würde Impfen begrüßen. Aber es sei verboten, daher kein Diskussionspunkt. Nordkurier 13.3.2001 Seuchenschutzbestimmungen im Umweltpark http://www.nordkurier.de/lokal/teterow/b_/b.html
Mainpost 9.3.2001 Volksblatt Würzburg 9.3.2001 Wildpark geöffnet http://www.mainpost.de/nl2view/?id=CMRH9 Anders als eigentlich geplant ist der Wildpark in Bad Mergentheim an diesem Wochenende geöffnet. Eine direkte Gefahr bestehe noch nicht, da in Deutschland noch kein MKS-Fall aufgetreten sei, begründet Wildpark-Chef Rolf Rügamer seine Entscheidung. newsclick 10.3.2001 Stöckheimer Zoo bittet: kein Futter mitbringen http://www.newsclick.de/corem/resources/ids/1164352?version=1 Am Eingang des Zoos werden die Besucher aufgefordert, keine Lebensmittel mehr zum Verfüttern mitzubringen. "Das mag zwar einige Dauergäste grämen, dient aber dem Schutz der Tiere", sagt Besitzerin Edith Wilhelm.. Süddeutsche Zeitung 9.3.2001 Krone-Zoo aus Angst vor Seuche geschlossen http://www.sueddeutsche.de/aktuell/?section=nche&myTM=full&id=984082440.70246&myTime=984147868 Aus Angst vor der MKS hält der Circus Krone seinen Sonntags-Zoo geschlossen. Uns besuchen häufig internationale Reisegruppen, darunter auch Gäste aus Großbritannien, begründet Krone-Sprecherin Susanne Matzenau. Gefährdet seien etwa 30 Paarhufer wie Ziegen und eine Giraffe, aber auch andere Arten, deren Infektionsrisiko bislang ungeklärt ist, wie zum Beispiel Lamas und Elefanten. Die Zirkusvorstellungen sollen aber weiterhin wie gewohnt stattfinden. Neue Presse 8.3.2001 Zoo schließt Hofställe und Streichelwiese http://np1.niedersachsen.com/NP/LOKA/story38927.html Hannover - Mit Flugblättern und Aushängen bittet der Zoo seine Besucher um Verständnis für die Schließung der besonders beliebten Attraktionen auf dem Zoo-Bauernhof. Zoo-Chef Klaus-Michael Machens: "Es ist eine vorsorgliche Maßnahme. Wir werden die Bereiche geschlossen halten, bis die Gefährdung vorüber ist." Auf Meyers Hof werden wertvolle Zuchttiere bedrohter alter Haustierrassen gehalten Weil im Zoo zurzeit auch noch viel gebaut wird, gabs in den beiden vergangenen Tagen überraschend freien Eintritt. In den nächsten Tagen gilt - je nach Beeinträchtigung - der Winterpreis (Erwachsene 1917 Mark) oder ein "Baustellenpreis" von 15 Mark. Hannovers Tiergarten in Kirchrode bleibt weiter auf unbestimmte Zeit geschlossen. Märkische Oderzeitung 8.3.2001 Streicheltiere bleiben vorerst hinterm Zaun http://www.moz.de/showLokal.php?OPENNAV=lokal&SUBNAV=0&REDID=18&LID=3873 Der Zoo Eberswalde hat Vorsorge getroffen. Wer die Tiere sehen will, muss eine Matte mit Desinfektionslösung passieren. Die begehbare Känguruh-Anlage, in der mittlerweile auch die Angoraziegen heimisch sind, ist mit zusätzlichen Seuchenmatten ausgestattet. Auf die Streicheltiere am Urwaldhaus müssen Zoogäste vorerst verzichten. Zunächst will der Zoochef auf prophylaktischen Impfschutz verzichten. "Sobald der erste Fall in Brandenburg auftritt, wird geimpft, sagt der Zoochef kategorisch. Amtstierarzt Dr. Stolpe hält den Ausbruch der Maul- und Klauenseuche im Tierpark für unwahrscheinlich. Mir ist nicht ein Fall bekannt, dass es in einem Tierpark jemals solch einen Krankheitsfall gegben hat. Foot-and-mouth prompts Dutch zoo to deter some visitors (Artis Zoo) http://www.ananova.com/news/story/sm_233926.html Paris zoos close over foot-and-mouth fears http://www.ananova.com/news/story/sm_230268.html ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Tages Anzeiger 15.3.2001 Rapperswiler Kuh trifft Zürcher Bullen http://tages-anzeiger.ch/ta/taZeitungRubrikArtikel?ArtId=78436&ausgabe=1294 Am Mittwoch herrschte Aufbruchstimmung in Knies Kinderzoo, denn ab Samstag sind seine Türen wieder offen. Aufbruchstimmung auch im Zoorestaurant, denn dort verkündeten Franco Knie und der neue Rapperswiler Zoodirektor, Benjamin Sinniger, gemeinsam mit Zürichs Zoodirektor Alex Rübel eine Zusammenarbeit zu Gunsten der Asiatischen Elefanten. Die Zusammenarbeit von Zoo und Zirkus ist einzigartig. Rapperswil verfügt aber über elf weibliche Elefanten, darunter mindestens vier fortpflanzungsfähige Kühe. Der Zürcher Zoo hat fünf Kühe und mit Maxi einen der begehrten Bullen. Mit dem Bestand von siebzehn Elefanten nehmen beide Partner nun am EEP teil. Vereinbart wurde, dass die Rapperswiler Kühe gelegentlich Maxi in Zürich besuchen können und dass die daraus resultierenden Jungtiere während dreier Jahre bei ihrer Mutter bleiben dürfen. Die Jungtiere sind Bestandteil des EEPs. Weiter überweisen Zoo und Zirkus für jedes Jungtier einen fünfstelligen Betrag an ein Projekt zur Erhaltung des Asiatischen Elefanten in freier Wildbahn. "Neue Reservate müssen geschaffen werden, die durch Korridore miteinander verbunden sind", erklärte Alex Rübel. Für den Fall, dass die Treffen der Rapperswiler Kühe mit dem Zürcher Bullen ergebnislos verlaufen, hat der Kinderzoo vor einigen Tagen neue Wege in der Elefantenzucht beschritten. Eine Kuh wurde künstlich befruchtet. Zurzeit ist in Europa das erste künstlich befruchtete Elefantenweibchen trächtig. Ob das Rapperswiler Weibchen nachziehen wird, ist noch nicht auszumachen. Der Schweizer Tierschutz STS teilt die Begeisterung nicht. "Die Zusammenarbeit verläuft bestenfalls zu Gunsten der Elefanten im Zoo. Von einem Beitrag zur Erhaltung der bedrohten Art zu sprechen, ist aber reine Schönfärberei", findet Cynthia Lerch. "Wenn die Zoos die rund 200 000 Franken, welche die Haltung eines Elefanten pro Jahr kosten, für ein Projekt vor Ort einsetzen würden, wäre enorm viel mehr getan." Auch mag Cynthia Lerch Franco Knies Aussage nicht recht glauben, dass man sich aktiv für eine bessere Haltung der Elefanten einsetzen wolle. Sie kritisiert, dass die Tiere in Rapperswil über Nacht angekettet werden, obwohl Elefanten nur gerade vier Stunden Nachtruhe halten. Auch sei die dreijährige Frist, die man Jungtieren bei ihren Müttern einräume, viel zu kurz. Neue Zürcher Zeitung 15.3.2001 Benjamin Sinniger neuer Direktor des Kinderzoos http://www.nzz.ch/2001/03/15/zh/page-article79NIJ.html Franco Knie, Verwaltungsratspräsident der Gebrüder Knie Schweizer National-Circus AG kann sich über mangelnde Medienpräsenz nicht beklagen. Wenn er gestern zu einer Medienkonferenz in den Kinderzoo geladen hat, geschah dies allerdings nicht, um auf die Intimitäten hinsichtlich seiner Person einzugehen, sondern weil er handfeste Informationen aus dem Rapperswiler Kinderzoo vermitteln wollte. Dieser hat nämlich einen neuen Direktor: Benjamin Sinniger, Marketingfachmann. Sinniger will an der Philosophie des Kinderzoos festhalten: Die Einrichtung soll weiterhin eine Erlebniswelt - ein «kleines Paradies» - bleiben, in der Emotionen geweckt werden. Solche auszulösen vermögen sicherlich die Haustiere und die ebenfalls mit allerlei Kunststückchen glänzenden Hunds- und Ohrenrobben inklusive eines dressierten Paares Waschbären. Ein begehbarer «Geissenhof» und das vor zehn Tagen geborene weibliche Rothschild-Giraffen-Kalb sind weitere Attraktionen. Obschon zwischen 1963 und 1999 fünf Asiatische Elefanten in Rapperswil zur Welt kamen, wird ein Unternehmen wie Knie noch lange nicht von allen Zoos als kompetenter Tierhalter respektiert. Knie gleich Zirkus; und als solcher kann er nun einmal nicht in die Gilde der wissenschaftlichen Institutionen aufgenommen werden. Deshalb muss man dem Zoodirektor von Zürich, Alex Rübel, Kurator Robert Zingg und der Knie-Geschäftsleitung ein Kränzchen winden, dass sie sich ungeachtet des noch nicht verhallenden Kollegenzanks zu einer Zusammenarbeit entschliessen konnten und ihre Rüsseltiere in ein gemeinsames Zuchtprogramm einbinden. Südostschweiz Online 15.3.2001 Elefanten-Hochzeit bei Knie und Zoo Zürich http://www.diesuedostschweiz.ch/aktuell/detail.cfm?id=97194&ressort=Gaster Am Samstag öffnet Knies Kinderzoo in Rapperswil seine Tore zum 39. Mal. Franco Knie, Vertreter des Zoos Zürich und der neue Kinderzoodirektor Benjamin Sinniger nahmen dies zum Anlass, ihre Zusammenarbeit bei der Zucht von Asiatischen Elefanten vorzustellen. Unter anderem freute sich Franco Knie über die Begeisterungsfähigkeit des neuen Zoodirektors, der viele Ideen eingebracht habe, um zwischen Kindern und Tieren noch mehr Nähe zu schaffen. Neu ist der Slogan des Zoos: «Knies Kinderzoo - Tiere hautnah» heisst es auf dem ebenfalls neuen Zooführer, im Internetauftritt (http://www.knieskinderzoo.ch) und in Inserate- und Plakatekampagnen. Mit einem Wettbewerb werde ein Name für das neugeborene «gsundi, chlini Giraffemeiteli» gesucht. Für Tiere und deren Schutz sensibilisieren wollen auch Franco Knie, Alex Rübel und Robert Zingg. Zoo Zürich und Circus Knie hätten eine Vereinbarung über ein Zuchtprogramm von Asiatischen Elefanten getroffen. Franco Knie wies darauf hin, dass beide Partner bereits seit 70 Jahren Elefanten halten und es seit 1985 bereits fünf Zuchterfolge gegeben hat. Das «jüngste gemeinsame Kind» ist die 1999 geborene «Sandry». Er unterstrich, dass die möglichst artgerechte und fortwährend verbesserte Tierhaltung oberste Priorität habe. Der Berater des Zoos Zürich, Robert Zingg, erläuterte das Erhaltungszucht-Programm für Asiatische Elefanten in europäischen Zoos. Etwa 80 Institutionen mit rund 250 Tieren beteiligten sich. Im Anschluss wurden viele Fragen gestellt, auch von einer Vertreterin des Schweizer Tierschutzes, welche die Haltung der Elefanten kritisierte. «Zoo ist keine Wildnis», gaben ihr die Verantwortlichen Recht. Sie versicherten ihr aber unter anderem, dass die Jungtiere so lange bei der Mutter bleiben könnten, wie sie es bräuchten, und dass es bei der Zucht zu keinen «Zwangshochzeiten» käme.
Schaffhauser Nachrichten 15.3.2001 Zoo Zürich macht es mit dem Zirkus Knie http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=30651 Zudem hat der Kinderzoo in Rapperswil seine Elefantenanlage ausgebaut und neu gestaltet. Die Bewegungsfläche umfasst heute 1052 Quadratmeter. Dazu kommt ein 130 Quadratmeter grosses Bad. Die Anlage umfasst zudem Beschäftigungsmöglichkeiten, Kratzwand, Lehmsuhle und Sandbad.
Liechtensteiner Volksblatt 15.3.2001 Gemeinsame Elefantenzucht http://www2.lol.li/Volksblatt/livool-4/Letzte_Seite-2.html News 14.3.2001 Circus Knie und der Zoo Zürich spannen bei der Elefantenzucht zusammen http://www.news.ch/detail.asp?ID=38339 Basler Zeitung 15.3.2001 Zoo, Zirkus und Zuchtprogramm http://www.baz.ch/heute/index.cfm?ressort=Vermischtes&categoryID=4D2D4C4A-AAC3-4C65-AE4F6ECAB212D71B&ObjectID=929D9A09-AFB4-41EF-852A05640D14AA21
Passend dazu gestern bei SternTV auf RTL: Ein Filmbericht über künstliche Besamung bei Elefanten. Samengewinnung bei Bulle "Schenker" des Circus Alberti, Besamung von Elefantenjkuh "Mapalay" in Rapperswil. Anschließend im Studio Dr. Frank Göritz und Dr. Thomas Hildebrandt (IZW Berlin). ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Sonntags Zeitung 14.3.2001 Elefantenkuh griff Wärter an http://www.sonntagszeitung.ch/sz/szFeinRubrik.html?ArtId=77413&ausgabeid=1283&rubrikid=127 Basel - Tierpfleger Thomas Ruby vom Zoologischen Garten Basel wollte die eben aus einer Narkose erwachte Elefantendame Rosy bei ihren ersten, noch wackeligen Schritten begleiten. Nun liegt er mit einer gebrochenen Hand, einer Muskelverletzung am Oberschenkel und einer Fraktur eines Wirbelfortsatzes im Spital. Die sechsjährige Elefantin war gerade an einem ihrer Stosszähne operiert worden und noch unsicher auf ihren Beinen. Versehentlich stand das 1260 Kilo schwere Tier Pfleger Ruby auf den Fuss, worauf dieser umfiel. Die Elefantin reagierte instinktiv mit heftiger Feindabwehr: Seine Kollegen zogen ihn weg, lenkten Rosy ab und stiessen sie weg. «Schon nach wenigen Minuten, als die Elefantendame ganz erwacht war, hatte sie sich beruhigt, rüsselte wieder mit den Wärtern und konnte zurück zu den anderen Tieren», sagt Studer.
News 12.3.2001 Tierpfleger im Basler Zoo von Elefantenweibchen verletzt http://www.news.ch/detail.asp?ID=37736 Das Elefantenweibchen erschrak und reagierte instinktiv mit «heftiger Feindabwehr», wie der Basler Zoo mitteilte. Rosy habe den Pfleger mit Kopf und Rüssel auf den Boden gedrückt, erklärte Zoodirektor Peter Studer auf Anfrage. Dabei habe er sich die Verletzungen zugezogen. Der Unfall sei auf die Narkose zurückzuführen, betonte Studer. Der Zoo sei erleichtert über den glimpflichen Ausgang. Sonntags Zeitung 12.3.2001 Elefantenkuh griff Wärter an http://www.sonntagszeitung.ch/sz/szFeinRubrik.html?ArtId=77413&ausgabeid=1283&rubrikid=127 Es handelte sich nicht um die erste Zahnoperation, der sich Rosy unterziehen musste. Einer der zwei Stosszähne wuchs zu langsam und leicht schräg. «Wir haben lange gemeint, der zweite Stosszahn wachse überhaupt nicht», sagt Studer. Pfleger Thomas Ruby ist im Umgang mit Elefanten äusserst erfahren. «Ruby arbeitet schon seit 1968 bei uns und beschäftigte sich immer mit den Elefanten», sagt Studer. Neue Zürcher Zeitung 12.3.2001 Tierpfleger im Basler Zoo von einem Elefanten verletzthttp://www.nzz.ch/2001/03/12/vm/page-article79CHY.html Netzpress 11.3.2001Tierpfleger im Zolli von Elefantenweibchen verletzthttp://www.netzpress.ch/meldung.cfm?nummer=6070 Zürich, 20 Minuten 12.3.2001 Elefanten-Fehltritt wird Pfleger zum Verhängnishttp://www.20min.ch/news/vermischtes/story/9608360 News 11.3.2001 Tierpfleger im Basler Zoo von Elefantenweibchen verletzthttp://www.news.ch/detail.asp?ID=37736 Netzpress 11.3.2001 Tierpfleger im Zolli von Elefantenweibchen verletzthttp://www.netzpress.ch/meldung.cfm?nummer=6070 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Der Landbote (Schweiz) 14.3.2001 Ein Stück Dschungel für Zürich http://www.winti-guide.ch/index.php?rubrik=zuerich&action=details&id=12518 Gestern war der Spatenstich der Regenwald-Halle des Zürcher Zoos. Die Eröffnung ist Sommer 2003 vorgesehen. Sie gibt auf rund 10 000 qm Einblick in die natürlichen Zusammenhänge zwischen der tropischen Tier- und Pflanzenwelt und schlägt eine Brücke zwischen Zoo und dessen Naturschutzprojekt in Madagaskar dem Masoala-Nationalpark. Der Bau entsteht neben dem Zoo-Parkplatz. Eine Unterführung verbindet die Halle mit dem übrigen Zoogelände. Besonderen Wert legten die Planer auf ökologischen Energie- und Wasserverbrauch: Überschüssige Wärme gelangt in ein Speichersystem. Das Regenwasser wird gereinigt und mehrfach rezykliert.
Tages Anzeiger 14.3.2001 Mit dem Tram in den Wald von Masoala http://tages-anzeiger.ch/ta/taZeitungRubrikArtikel?ArtId=78233&ausgabe=1292 Masoala ist der Name einer Halbinsel auf Madagaskar. Hört man Zoodirektor Alex Rübel, so muss es ein wahres "Paradies auf Erden" sein. Vor drei Jahren wurde das Gebiet denn auch zum Naturpark erklärt. Gleichzeitig verlieren die immergrünen Regenwälder durch Holzschlag und Brandrodung weltweit schätzungsweise 10 000 Quatratmeter täglich - dieselbe Fläche, wie sie die Madagaskar-Regenwaldhalle aufweisen wird. Allen voran Zoo-Verwaltungsratspräsident Rolf Balsiger, stiessen sie beim "virtuellen Spatenstich" auf das Grossprojekt an, das eigentlich schon letztes Jahr hätte eröffnet werden sollen. Dies soll nun bis spätestens 30. Juni 2003 nachgeholt werden. Gleichzeitig wurde der Name des Gönners bekannt gegeben, der einen "zweistelligen Millionenbetrag" zugesagt hatte, sofern die Madagaskarhalle endlich einmal gebaut würde: Bankier Hans Vontobel. Dessen Alter - 1916 geboren - erklärt die gelegentliche leise Unruhe des Zoodirektors während des jahrelangen juristischen Seilziehens. 46 Millionen Franken kostet die Regenwaldhalle insgesamt. Die Migros übernimmt 3 Millionen Franken für den Informationspavillon. Mit der Masoala-Regenwaldhalle entsteht das grösste Gebäude der Stadt. Die gewölbte Halle ist rund 100 Meter lang und bis zu 30 Meter hoch. Für das Tropenklima und die nötige Luftfeuchtigkeit sorgt als Gebäudehülle eine Art luftgefüllte, dreilagige Matratze aus einer neuartigen Folie, welche maximal viel Licht durchlässt und enorm gut isoliert. Bäche, Wasserfälle und See beim Restaurant werden mit Regenwasser gespeist, das jeweils gereinigt und wieder in die Halle gepumpt wird. Der Zoo Zürich will mit der Masoalahalle das Bewusstsein zur Rettung der Regenwälder schärfen und bietet Regenwald-Patenschaften an, auch Tierpatenschaften sind möglich. In Madagaskar selber betreibt der Zoo eine Baumschule, um vor Ort neben der Wiederaufforstung auch eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. Neue Zürcher Zeitung 14.3.2001 Baubeginn für den Masoala-Regenwald im Zoo http://www.nzz.ch/2001/03/14/zh/page-article79KGE.html Was bis jetzt «Ökosystemhalle» oder «Madagaskarhalle» hiess, war nur der Arbeitstitel. Ab heute wird am Zoo-Label gebaut, dem Naturschutzprojekt «Masoala-Regenwald». Der neue Standort auf dem Gelände des Schiessplatzes erweist sich heute als optimal; dank derEinsprache des VCS prüft der Stadtrat eine Tramverlängerung bis vor den Zoo. Der Zoo-Präsident kam schliesslich ins Schwärmen: Der Masoala-Regenwald verspricht ein Erlebnis, das es in dieser Form und Grösse nirgends sonst in Europa gibt, und wer irgendeinen ernst zu nehmenden Anlass oder ein Fest plant, wird sich das attraktivste Restaurant Europas in Madagaskars Regenwald auf dem Zürichberg reservieren. Nach Estermann spiegelt dieses Zoo- und Naturschutzprojekt den Wandel, der in kurzer Zeit in unserem Verhältnis zur Natur stattgefunden hat. Das zeigt sich besonders deutlich auf der Halbinsel Masoala, wo sich im Nordosten Madagaskars das letzte grosse Stück Regenwald - etwa sogross wie die Kantone Zürich und Glarus zusammen - vielleicht noch retten lässt. In Zusammenarbeit mit internationalen Naturschutzorganisationen unterstützt der Zoo Zürich unter Einbezug der einheimischen Bevölkerung die Einrichtung einer Pflanzschule, deren erster «Kunde» der Zoo zugleich sein wird. Hier in Europa soll der «Masoala-Regenwald» helfen, der Bevölkerung die auf dem Spiel stehenden Naturwerte nahezubringen und weitere Schutzaktivitäten auszulösen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Walsroder Zeitung 13.3.2001 Panda Yan Yan soll noch drei Jahre bleiben http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=21&template=arttext&ausgabe=6396&redaktion=1&artikel=102818833 Das Schicksal der Pandadame Yan Yan aus dem Berliner Zoo hat wieder einmal eine überraschende Wendung genommen. Der Zoo war bislang davon ausgegangen, dass der Publikumsliebling auf Dauer in der Hauptstadt bleibt. Der Direktor des Louguantai-Reservats in der chinesischen Provinz Shaanxi sagte am Montag jedoch, das Tier könne noch mindestens drei weitere Jahre im hauptstädtischen Zoo bleiben. Mit einer Genehmigung des Berlin-Aufenthalts durch das Forstministerium in Peking werde in etwa zwei Wochen gerechnet, sagte der Reservats-Direktor. Dann könne ein neuer Vertrag ausgehandelt werden. Künftig sei dann aber das Panda-Zentrum im Louguantai- Reservat Vertragspartner der Berliner. Berliner Kurier 13.3.2001 China will Yan Yan zurück http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik11.html Sie bleibt, sie bleibt nicht: Das Hin und Her um Panda-Dame Yan Yan nimmt kein Ende. "Sie darf so lange bleiben, wie sie will", hatte der chinesische Ministerpräsident im vergangenen Jahr versprochen. Jetzt heißt es: Drei Jahre noch! "Wir wissen von nichts!" sagt Peter Rahn vom Zoo.
Potsdamer Neueste Nachrichten 13.3.2001 Zoo-Kurator von Nachricht aus China überrascht http://www.pnn.de/archiv/2001/03/12/ak-be-5510459.html Für Zoo-Kurator Peter Rahn kam die Nachricht völlig überraschend. "Wir wissen von nichts." Berliner Zeitung 13.3.2001Zoo will Yan Yan auf Dauer behaltenhttp://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/19679.html Westdeutsche Zeitung 13.3.2001Schicksal der Pandadame Yan Yanhttp://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=1&template=arttextboulevard&ausgabe=4298&redaktion=1&artikel=102818833 Tagesspiegel 13.3.2001Pandabärin Yan Yan darf noch drei Jahre bleibenhttp://195.170.124.152/archiv/2001/03/12/ak-be-5510459.html Ostsee Zeitung 13.3.2001Panda-Dame bleibt weitere drei Jahre in Berlinhttp://www.ostsee-zeitung.de/aw/start_86062.html Panda Yan Yan soll noch drei Jahre bleiben Westdeutsche Zeitung 12.3.2001http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=30&template=arttextaaw&ausgabe=2854&redaktion=1&artikel=102818833 Remscheider GA 12.3.2001http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=2&template=arttext&ausgabe=6391&redaktion=1&artikel=102818833 Goslarsche Zeitung 12.3.2001http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=14&template=larttext&ausgabe=6397&redaktion=1&artikel=102818833 Fränkischer Tag 12.3.2001http://www.fraenkischer-tag.de/dpa/boulevard/indexonl69_8_1203_0312162258.html Nordbayerischer Kurier 12.3.2001http://dpa.nkb.zet.net/boulevard/indexonl69_8_1203_0312162258.html Berliner Morgenpost 12.3.2001http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story402146.html ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Darmstädter Echo 10.3.2001 Der Zoo verwandelt sich in Gondwana-Land http://www.echo-online.de/suedhessen/detail.php3?id=78481 Vivariumsleiter Thomas Becker führt die Besucher vorbei an Kängurus, Pinguinen und Antilopen, begleitet sie durch die Busch- und Baumsavanne, den Regenwald und will ihnen die afrikanische Kultur näher bringen. Beckers Zeigefinger wandert über einen Plan. Ziel der Reise: Der Zukunftszoo, der in zehn bis fünfzehn Jahren verwirklicht sein soll. Der städtische Gründezernent sprach von einer ehrgeizigen Neukonzeption, als er das Projekt Gondwana-Land eine Reise durch die südliche Welt vorstellte. Das Vivarium ist in vielen Bereichen überholungs- und sanierungsbedürftig. Also habe sich die Frage gestellt: den alten Bestand sanieren oder einen großen Wurf riskieren? Vier Gründe sprechen für das Risiko: Die Planung des Architekturbüros Heuss, die Bewerbung für die LaGa 2010, und die Gewissheit, dass es weder ein zeitliches noch ein finanzielles Korsett gibt. Auf Dauer ist es unsinnig und zu teuer, hier ein Stückchen zu verbessern und dort ein Stückchen. Das große Ganze ist zwischen den Zoos Frankfurt und Heidelberg der überschaubare Familienzoo, der neue Wege beschreitet. Giggi Heuss zeigte anhand einiger Beispiele auf, wo der Schuh drückt. Wenn ein Giraffenhaus einem Feuerwehrgerätehaus ähnele, sei eines der beiden fehl am Platz. Unser Konzept sieht vor, dass alle Gebäude sich den Blicken entziehen. Dementsprechend verschlungen ist das Wegenetz, es führt über Gebäude hinweg, die Wirtschaftswege treten in den Hintergrund, es gibt keine Sackgassen mehr. Der Zoo der Zukunft im Schnelldurchgang: der kurzen Reise durch die europäische Fauna folgt der Ausflug nach Südostasien (zu den Schopfmakaken) oder wahlweise Australien (zu den Kängurus), es geht zu den Tapiren und Nasenbären im Regenwald Südamerikas und an dessen Küste zu den Humboldt-Pinguinen. Das Konzept sieht vor, mit den Umbauten am Binturong-Gehege zu beginnen (Es ist in baulich schrecklichem Zustand) und sie am mittlerweile leeren Bison-Gehege fortzusetzen. Im Vorstand des Vivarium-Fördervereins Kaupiana habe man den größten Befürworter: Dort ist man von der Planung hellauf begeistert. Tagblatt 10.3.2001 Düsteres Licht und feine Musik http://www.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=501277&bereich=o&suche=18 Neuer Zoo-Shop zum 40. Geburtstag des Abenteuerlandes Walter-Zoo Zirkusvorstellung, Nachtschwärmerprogramm oder der Spielplatz sind neben den Tieren besondere Attraktionen. Der neue Shop «Wild Animals» wird auf Kinder spezielle Anziehungskraft ausüben. Von allen verkauften «Eaza»-Plüschtieren erhält die Europäische Vereinigung der Zoos und Aquarien zwei Franken. Auf dem Boden knirscht das Kies der Steppe oder dämpfen Holzschnitzel die Schritte im Dschungel. Düsteres Licht und feine Musik rufen eine Erlebniswelt hervor. «Die Idee des neuen Shops war tatsächlich, einen eigentlichen Erlebnisshop zu gestalten», erläutert Rolf Wüst, Leiter Marketing Das Jubiläumsprogramm umfasst weitere Attraktionen. So wird im Zirkuszelt die Geschichte «Der Zauberer von Ork» mit Kobolden, Elfen und eben dem Zauberer zu sehen sein. Jedem Besucher mit Jahrgang 1961 schenkt der Zoo eine Fahrt auf den Säntis. Tagblatt 10.3.2001 Befragt http://www.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=501274&bereich=o&suche=18 Was liegt Ihnen zum 40. Geburtstag des Walter-Zoo am Herzen? Wir wollen mit unserem Jubiläumsprogramm zeigen, was der Walter- Zoo in den vergangenen Jahren alles gestaltet hat. Was verstehen Sie unter einem Abenteuer? Ein Abenteuer soll Spannung erzeugen und Überraschungen enthalten. Erlebnis und Unerwartetes stehen im Mittelpunkt. Welche Erwartungen setzen Sie in den neuen Zoo-Shop? Wir wollen damit das Angebot für unsere Besucher erweitern. Dabei soll vor allem die Fantasiewelt der Kinder angesprochen werden. Die Welt 14.3.2001 Das Lächeln und der Delfin http://www.welt.de/daten/2001/03/15/0315bg240631.htx Universität Würzburg und Zoo Nürnberg fördern geistig behinderte Kinder mit einer in Deutschland einmaligen Therapie. Entwickelt wurde sie Ende der siebziger Jahre in Florida. Unter Leitung des Sonderpädagogen Breitenbach wollen die Wissenschaftler die positive Wirkung von Delfinen auf geistig Behinderte untersuchen. Aus diesem Grund sollen bis 2005 rund 50 Patienten zwischen fünf und zehn Jahren die einwöchige Therapie durchlaufen. Wie beim Vorbild in Florida bietet das Therapiekonzept eine Rundumbetreuung an. Die Kosten für das 1,2 Millionen Mark teure Forschungsprojekt werden von Uni und Zoo getragen, der zwei Mal jährlich seine Einrichtungen samt Personal zur Verfügung stellt. Im Unterschied zur Therapie in Florida, die pro Woche rund 10 000 Mark kostet, müssen die Familien beim Forschungsprojekt nur 400 Mark zahlen. Für die nächsten zehn Therapien liegen schon über 400 Bewerbungen vor - für knapp 40 Plätze. Für das Projekt können aus forschungsrelevanten Gründen nur Kinder zwischen fünf und zehn Jahren berücksichtigt werden. Wunder dürfen die Eltern nicht erwarten: "Wir können die Krankheiten nicht heilen, aber fordern die Kinder zu neuen Leistungsgrenzen. Dadurch fördern wir ihr Selbstbewusstsein." Neue Westfälische 14.3.2001 Gehege für Westkaukasische Steinböcke in Sababurg eröffnet http://www.nw-news.de/news/lokal/wa/NW_20010315_1903963.html Die neue, 1,6 Hektar umfassende Gehegeanlage für den Westkaukasischen Steinbock im Tierpark Sababurg wurde jetzt offiziell eröffnet. Die Anlage gliedert sich in ein Haupt- und ein Nebengehege und umfasst neben einem Wassergraben auch ein sogenanntes "Alpinum". Darin können die Tiere, die in ihrer Heimat stark vom Aussterben bedroht sind, am natürlichen Felshang und einer aus rund 400 Tonnen Buntsandstein erstellten Felswand klettern. Das Steinbockhaus aus Fichten und Sandsteinplatten integriert sich hervorragend in diese Fels- und Steinlandschaft. Die neue Anlage, die 52.000 Mark zuzüglich der Eigenleistung der Tierparkmitarbeiter gekostet hat, trage sehr zur Attraktivitätssteigerung des Tierparks Sababurg bei. Zuschüsse für das Gehege gab es vom Förderverein des Tierparks. Westkaukasische Steinböcke, die Kleinsten ihrer Art, gibt es in Deutschland sonst nur noch in zoologischen Einrichtungen in Dresden und Halle. Die Tierparkverwaltung plant weiterhin mehrere Attraktionen in diesem Jahr für die Besucher: Ab Mai gibt es eine Greifvogelfluganlage mit Adlern, Bussarden und Falken. Ein neuer Rundweg führt an dem wieder reaktivierten historischen Teich entlang, eine neue Gehegeanlage für das Vielfraß ist in Planung.Die Idee von einem Schulbauernhof mit alten Haustierrassen, die im Tierpark gezüchtet, geschlachtet und vermarktet werden sollen, nimmt jetzt langsam Formen an. Rheinpfalz Online 14.3.2001 Am Sonntag Bären-Frühlingsfest ab 11 Uhr - Im Zoo steppt der Bär http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010314:1779525&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/lan/meldung.oft Zum Bären-Frühlingsfest lädt der Landauer Zoo am kommenden Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Mit einem gemeinsam organisierten Bären-Frühlingsfest eröffnen der Zoo und die Interessengemeinschaft Theaterstraße die Zoo-Saison 2001. Die Tier- und Artenschutz-Schule des Landauer Zoos ist mit einem speziellen Programm in die Gestaltung des Festes eingebunden und vermittelt Wissenswertes über Bären an die kleinen Besucher. Ein buntes Programm soll somit für einen erlebnisreichen Tag im Landauer Zoo sorgen. Einen der Höhepunkte stellt die Übergabe eines Geschenks der Interessengemeinschaft Theaterstraße an den Zoo dar. Nordkurier 14.3.2001 Stadt will Tierpark mit 300 000 DM unterstützen - Projekt der BUND-Ökostation findet bei Stadtverordneten Anklang http://www.nordkurier.de/lokal/prenzlau/c_/c.html Prenzlau. Einstimmig hat der Finanzauschuss empfohlen, die Errichtung eines Haustierparkes durch die BUND-Ökostation zu unterstützen. Die Mittel würden für den Ankauf einer Erweiterungsfläche von zirka 2,5 Hektar eingesetzt. So ist die Neuanlage von 13 Gehegen für bedrohte Nutztierrassen und ein Streichelgehege vorgesehen. Die Errichtung des Haustierparkes ist im Jahr 2003 vorgesehen. SPD-Fraktionschef Hacker: "Die Ökostation hat sich über viele Jahre hinweg zu einem Kleinod entwickelt" An "die alte Wunde" Tiergehege am Unteruckersee erinnerte Sieglinde Karstädt (PDS): "Damals haben wir 20 000 DM als Unterstützung gesucht und nicht gefunden." Enttäuscht zeigten sich alle Fraktionen über den verwahrlosten Zustand des ehemaligen Tiergeheges. "Dies kommt dem Vorhaben der Stadt, die Promenade attraktiver zu gestalten, in keiner Weise entgegen". Erstmals brüten die Graureiher Potsdamer Neueste Nachrichten 14.3.2001http://www.pnn.de/archiv/2001/03/13/ak-be-558177.html Tagesspiegel 13.3.2001http://195.170.124.152/archiv/2001/03/13/ak-be-558177.html Erstmals gibt es im Zoo Berlin eine Kinderstube für Graureiher. Das erste Brutpaar im Zoo wird mit einem weinenden und einem lachenden Auge beobachtet. Denn der Kot der Fischfresser ist so ätzend, dass in einer Reiherkolonie Bäume langsam, aber sicher reihenweise absterben. Und im Berliner Zoo geht man davon aus, dass dem ersten brütenden Pärchen im nächsten Jahr Artgenossen folgen. Rheinpfalz Online 13.3.2001 Patenschaften immer beliebter http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010312:1771176&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/lud/sch/meldung.oft Schifferstadt - "Wir Vogelfreunde können stolz sein, denn der Vogel- und Tierpark wird immer interessanter und schöner.", konstatierte Heinz Kuhn. Der von 400 Vögeln und 40 Vierbeinern bevölkerte Vogelpark habe sich zu einem eigenständigen Unternehmen entwickelt, das finanziell unterhalten werden müsse. Die Zahl der Tierpatenschaften ist auf 88 angestiegen.
Rheinische Post 13.3.2001 Gepard in Frankreich wegen BSE getötet http://www.rp-online.de/news/politik/2001-0313/gepard_bse.html In einem französischen Zoo musste ein an BSE erkrankter Gepard getötet werden. Die Raubkatze wurde im Jahr 1992 im Zoo on La Palmyre im Departement Charente-Maritime geboren. Es war bereits der dritte Gepard, der in einem französischen Zoo dem Rinderwahnsinn zum Opfer gefallen ist. Seine beiden Artgenossen waren aus Großbritannien importiert worden. Bremer Nachrichten 14.3.2001 Gepard in französischem Zoo starb an BSE http://www.bremer-nachrichten.de/aus_aller_welt/fs_bn_ausallerwelt.html?id=40992 Die Raubkatze, die 1992 im Zoo von La Palmyre zur Welt kam, war an BSE erkrankt. Der Vater des Tieres stammte aus Großbritannien, die Mutter aus Südafrika. Der Gepard war zu 60 Prozent mit Rindfleisch gefüttert worden. Die Sorge von Haustierhaltern über mögliche Infektionsrisiken durch Tierfertignahrung sei unbegründet, wie Jürgen Zentek von der TiHo Hannover mitteilt. Man könne die Zoo- und die Haustierhaltung hier nicht miteinander vergleichen. Das Phänomen von BSE-Erkrankungen in Zoos sei schon seit längerem bekannt. Der Grund hierfür liege unter anderem darin, dass in den Zoos Rohfleisch verfüttert würde, womit auch leichter Risikomaterial in die Nahrungsmittelkette der Tiere gelange. In der Haustierhaltung sei das Fertignahrungsmittel-Angebot mittlerweile qualitativ so hochwertig, dass ein Infektionsrisiko so gut wie nicht mehr vorhanden sei. Kurier 13.3.2001 Gepard stirbt an Rinderwahnsinn http://www2.kurier.at/pages/html/anwendung/k_content.php3?xmlval_PARENT_KEY[]=0029&xmlval_ID_KEY[]=0024&mdoc_id=2136367&content=main Zürich, 20 Minuten 13.3.2001 Gepard stirbt an BSE http://www.20min.ch/news/vermischtes/story/2110432 Rheinische Post 13.3.2001 Neuer Zoobewohner http://www.rp-online.de/news/lokales/duisburg/2001-0313/schlange.html "Grün, lang und schuppig", so beschreibt der Duisburger Zoo kurz und knapp das äußere Erscheinungsbild eines Grünen Hundskopfschlinger. Ein männlicher Vertreter dieser Art ist kürzlich im Zoo eingetroffen und leistet nun dem dortigen weiblichen Hundskopfschlinger Gesellschaft. Das weibliche Tier hatte bereits in der Vergangenheit mehrfach Eier gelegt, freilich stets unbefruchte. Im Zoo ist die Würgeschlange im Terrarium der Krokodilhalle zu finden. Hamburger Abendblatt 13.3.2001 Die ersten Jungtiere bei Hagenbeck http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/lokales/html/130301/1813BABY1.HTM Im Tierpark Hagenbeck haben zahlreiche Tiere bereits Junge bekommen und weitere werden folgen, sagt Stephan Hering-Hagenbeck: "Wir erwarten in den nächsten Wochen viel Nachwuchs. Allerdings wissen wir nicht genau, welche. Eine medizinische Kontrolle würde zu viel Stress bedeuten. Höchstwahrscheinlich werden aber Warzenschweine, Zwergotter, Robben und Alpakas Junge zur Welt bringen". Zurzeit sind neben den Mantelpavianjungen unter anderen auch Angler Sattelschwein-Ferkel, junge Owambo-Ziegen, ein Springbockkitz und der Nachwuchs der freilaufenden Maras zu sehen. Außerdem überträgt eine Livekamera Bilder von zwei chinesischen Leopardenjungen.
Köln, 20 Minuten 13.3.2001 Richtig abtauchen in Wilhelmshaven http://www.20minutenkoeln.de/content.php3?r=10&id=03402 Entdecken Sie in Wilhelmshaven die Geheimnisse des Meeres: »Oceanis« greift in einer gekonnten Mischung aus Wissenschaft und Entertainment vielfältige maritime Themen erlebnisorientiert auf und vermittelt diese anschaulich. Weder Museum, Aquarium noch Freitzeitpark, sondern von allem etwas. So lässt sich das Konzept der Unterwasserstation am treffendsten beschreiben. Neben dem Fahrstuhl, der eine rasante Fahrt in hundert Meter Tiefe simuliert, bringt der »Oceanis«-Jet die Besucher in einem atemberaubenden Unter- und Überwasserflug zurück zur Oberfläche. Zwischen diesen beiden Abenteuern wartet eine lehrreiche, interaktive Unterwasserwelt auf Entdeckung. Ob Archiv des Meeres, Forschungszentrale oder Maschinenraum; jeder Raum lädt ein, die Geheimnisse zu erkunden.
Schweriner Volkszeitung 15.3.2001 Verein unterstützt Entwicklung des Zoos http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/15.03.01/zoo/zoo.html Mitgliederversammlung des Rostocker Zooverein mit 78 Mitgliedern. Der Verein ist im Beirat des Zoos und bestimmt die Entwicklung mit. Zoogeschäftsführer Udo Nagel bedankte sich für die geleistete ehrenamtliche Arbeit. Er wurde überrascht von einer Spende von 10000 DM und CDs mit Kinderliedern. Während erstere in den Bau einer neuer Baßtölpelanlage einfließen wird, sollen die CDs, auf Initiative der GDZ entstanden, zugunsten des Zoos verkauft werden. In der Vergangenheit beteiligte sich der Zooverein an der Polarfuchs-, Schneeeulen-Voliere und schenkte einen Spendenkegel, mit schon einige Tausend Mark eingespielt wurden. Zum Vortrag am 24. März wird Dr. Peter Hartmann die züchterische Entwicklung "Von der Felsentaube zur Haustaube" vorstellen. Ein Höhepunkt ist das Große Zoofest am 26. August. Cellesche Zeitung 15.3.2001 Streit um Parkplatz in Müden http://news.cellesche-zeitung.de/CZ/LOKALES/LOKALES/FASSBERG/story32043.html Müden. Touristen mit ihren Wohnmobilen haben jetzt schlechte Karten. Hermann Tewes hat den großen Parkplatz des Wildparks gestern gesperrt. Den Grund gibt Tewes damit an, "dass die Gemeinde vergessen hat, die Auflassung zu beantragen". Somit ist er noch Eigentümer des Parkplatzes, der eigentlich schon 1999 zusammen mit dem Wildpark an die Gemeinde verkauft wurde. "Die Besucher des Wildparks haben auch außerhalb genügend Parkraum", sagte Faßbergs Gemeindedirektor. Einer Aufforderung der Gemeinde, die Auflassung zu beantragen, kam Tewes nicht nach. Jetzt hat ihn die Gemeinde auf Auflassung verklagt. Frankfurter Rundschau 14.3.2001 Neue Bewohner im Kakteenhaus http://www.fr-aktuell.de/fr/0408/t0408002.htm Mannheim. Zwei Pärchen Zebramangusten sind ab sofort im Mannheimer Luisenpark zu bewundern. Sie kommen heute in ein Gehege im Kakteenhaus des Pflanzenschauhauses.
Hannoversche Allgemeine 14.3.2001 Festmahl für "kleine Biester" http://news.haz.de/HOME/HANNOVER/story46634.html Hannover - Hans-Joachim Rind arbeitet seit 40 Jahren im Zoo und ist damit der dienstälteste Mitarbeiter. Zum Wohl dreier Chefs und diverser Nashorn- und Affen-Generationen hat er hier gewirkt, und eigentlich, sagt er, sei er immer mit allen gut ausgekommen. Mit den ganz großen und den ganz kleinen Tieren eben. Rind ist ein ausgesprochener Erdmännchen-Fan. "Das sind meine wahren Lieblinge", sagt der 55-Jährige. Meist hat der Pfleger natürlich mit gefährlicheren Tieren zu tun. Zum Revier Sambesi-Nord gehören auch die Nashörner. Doch bislang sei ihm nichts Ernsthaftes passiert. Nur einmal habe ihm ein Schwan ein kapitales Loch in die rechte Wade gehackt.
Sächsische Zeitung 13.3.2001 Giftige Vipern in der Jacke http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=61333&rubrik=n_freital&etag= Neun Schlangen fanden Zollbeamte in Zinnwald. Drei Tschechen und ein Slowake waren transportierten in ihren Jackeninnentaschen insgesamt neun Schlangen. Bei der Kontrolle fanden die Zöllner noch 32 leere Stoffbeutel und zwei Schlangenhaken. Der Zoll klärt jetzt, ob die Schlangen nach dem WA geschützt sind. Bis dahin werden sie im Leipziger Zoo untergebracht. Siegener Zeitung 12.3.2001 Mit Armbrust auf Hirschjagd http://www.siegener-zeitung.de/lokales/mudersba.htm Mudersbach. Voller Entsetzen starrt Heinz-Adolf Becher auf den Metallpfeil. Mit der spitzen Waffe ist aller Wahrscheinlichkeit nach einer seiner Damhirsche getötet wurden. Ein junger Hirsch fehlt. Bei näherem Hinsehen fand Becher einen blutigen Pfeil, an dem noch Tierhaare klebten. Die Polizei stellte fest, dass der etwa 40 Zentimeter lange Metallpfeil aus einer Armbrust stammt. Es kann nicht so viele Menschen geben, die eine Armbrust besitzen. Ein Rätsel bleibt, wie der erschossene Hirsch aus dem Gehege heraustransportiert worden sein soll: Beide Eingänge waren abgeschlossen und sind auch nicht aufgebrochen worden.es Rheinische Post 12.3.2001 Neuer Wildkatzen-Kater im Zoo ist kein Schmusetiger http://www.rp-online.de/news/lokales/duisburg/2001-0312/zoo.html Duisburg. Das Gegenteil vom "Schmusekätzchen" ist der vor wenigen Tagen aus dem Tierpark Leverkusen eingetroffene Europäische Wildkatzen-Kater, der künftig am Kaiserberg für Nachwuchs-Kätzchen sorgen soll. Nach Aussage von Reviertierpfleger Kirschner soll der Kater Garfield heißen. Lausitzer Rundschau 11.3.2001 Zuwachs im Tiergehege http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=259725&RES=gub Eisenhüttenstadt (khd). Mit den ersten Frühlingsboten stellt sich im Tiergehege auf der Insel naturgemäß auch wieder Nachwuchs ein. So werden bald die beiden Eseldamen Zuwachs bekommen, bei den Schafen war es bereits soweit. Auch Neuankömmlinge sind zu begrüßen. Der Tierpark Berlin stiftete zwei Ziegenböcke und neun Schafe einer ganz besonderen Rasse.Damit erhöhte sich der Bestand im Eisenhüttenstädter Tiergehege auf 264 Tiere und 24 verschiedenen Tierarten Kölner Stadt-Anzeiger 11.3.2001 Flauschiges im Hühnerhof http://www.ksta.de/rhein-wupper/1512744.html Nachwuchs zog am Samstag in den Streichelzoo der Hauptschule Am Hammer ein: Zehn flauschige Küken fanden hier eine neue Heimat. Willi Kallert, stellvertretender Schulleiter, zeigte sich erfreut, "dass endlich wieder Leben in den Schulzoo kommt", der unter Vandalen leiden musste. Brutale Tierquäler hatten in dem Gehege gewütet und ein Kaninchen und sieben Hühner getötet. Gespendet wurden die neuen Küken vom Vorsitzenden des Rassegeflügel-Zuchtvereins Leichlingen. Da es auch einen Teich gibt, hatte eine Leichlingerin die Idee, Enten zu spendieren. Dieses Angebot lehnte Kallert dankend ab. Denn mit der Pflege von derzeit sieben Meerschweinchen, zehn Küken, einem Hahn sowie bald vier Kaninchen und vier Tauben sei die Klasse 8a gut ausgelastet. Märkische Oderzeitung 11.3.2001 Namenloses Eselchen ist neuer Start im Tiergarten http://www.moz.de/showLokal.php?OPENNAV=lokal&SUBNAV=0&REDID=20&LID=3921 Eisenhüttenstadt. Große Freude im Heimattiergarten im Naherholungsgebiet Insel. Grund war der Nachwuchs von Eseldame Leila. Einen Namen hat das Eselchen noch nicht. Sein Vater wohnt einige Kilometer entfernt auf einem Privathof. Da der Heimattierpark keinen eigenen männlichen Esel besitzt, wurde das Tier ausgeliehen. Berliner Zeitung 9.3.2001 In der Nacht zu Schlangen und Haien http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_zeitung/bezirke/.html/18988.html Damit Besucher auch einmal die Nachtschwärmer unter den Tieren beobachten können, veranstaltet der Zoo am Dienstag eine Nachtführung durch das Aquarium. Im Schein einer Taschenlampe können die Teilnehmer die Korallenfische in ihrer typischen Färbung sehen. Auch die Brückenechsen verlassen nur nachts ihre Höhlen. Karten sind nur im Vorverkauf für 34 Mark erhältlich. Weser Kurier 10.3.2001, Bremer Nachrichten 10.3.2001 Zebu-Dame Jenny mit der Flasche aufgezogen http://www.weser-kurier.de/bremen/fs_wk_bremen.html?id=38189 Tierpfleger des Bürgerparks geht in den Ruhestand. Wenn Claus Persen in das Kleintiergehege ging, begrüßten ihn Zeburinder, Muffelwild und all die anderen Vierbeiner, war er doch 23 Jahre ihr Pfleger. Vor 30 Jahren war er eigentlich für die Grünpflege zuständig. Damals musste ich auch die Fütterung übernehmen. Nach sieben Jahren wurde er Nachfolger von Tierwärter Rolf Frosch Bis auf zwei Kaiserschnitte bei einer Zebukuh brauchten wir bei Geburten nie einen Tierarzt. Erst vor ein paar Wochen wurden uns alle Meerschweinchen geklaut. Dank polizeilichem Spürsinn quieken sie nun wieder im Gehege. Wenn auch Tierfreunde hin und wieder den Maschendraht aufschnitten, findet Persen doch, ein ruhiges Leben über den Esel-, Pony- und Zebuställen geführt zu haben. Selbst Exoten wie einst die Zebras oder das berühmte Dromedar Bobby seien im Gehege gut zurechtgekommen. Nordkurier 10.3.2001 Lions-Club Ueckermünde stiftet Konzerterlös http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/f__/f.html Ueckermünde. Der Lions-Club hatte ein gut besuchtes Benefizkonzert organisiert. Der Erlös geht an gemeinnützige Zwecke; der Förderverein des Tierparks erhielt 3000 Mark für ein Löwengehege. Ruhr Nachrichten 10.3.2001 30 Tage auf Gipseiern. Naturzoo Rheine - Heute: Chile-Flamingos http://www.westline.de/lokal/mono.php?file_name=rhln0004.htm&link_1=rh&link_2=%&link_3=ln Die mehr als 60 Tiere zählende Kolonie ist eine der erfolgreichsten Zuchtgruppen in Menschenobhut. Seit 1981 wuchsen über 130 Flamingos auf, was auf alljährliche "Täuschungsmanöver" zurückzuführen ist. Um Verluste durch Krähen oder Marder zu verringern, werden die Eier gegen Attrappen ausgetauscht und in Brutmaschinen gelegt. Kurz vor dem Schlupf wird ihnen ihr Ei wieder untergeschoben. Die weitere Aufzucht verläuft meist problemlos. Rheinpfalz Online 14.3.2001 Vor 25 Jahren -Todesschuss für den Braunbären "Chaplin" http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010314:1772418&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/duw/lan/meldung.oft Todesschuss für den Braunbären "Chaplin" - Beim sonntäglichen Spaziergang entdeckte ein Ehepaar den Braunbären "Chaplin", der im Dezember aus seinem Gehege im Hochwildschutzpark Wachenheim ausgerissen war. Gemeinsam mit einem Jäger ließ sich Tierpfleger Jung zu der Stelle führen. Dort wurde er mit Tatzenhieben und Brüllen empfangen. Mit einem gezielten Schuss erlegte der Jäger schließlich den Bären, der aus seiner Höhle nicht herauszulocken gewesen war. Wie von der Leitung des Wildschutzparkes mitgeteilt wurde, sei kein Narkosegewehr greifbar gewesen. Frankfurter Neue Presse 10.3.2001 Tierpark: Esel Andy hätte nicht sterben müssen http://www.rhein-main.net/FNP-Online/Zeitung/lokalhk-92.html Hattersheim. Esel Andy starb an "Schlundverstopfung" - ein langsames, leidvolles Ersticken durch das Aufquellen von großen Brotmengen. Offenbar ist Andy von Tierparkbesuchern gefüttert worden - obwohl ein großes Schild genau das untersagt. Pforzheimer News 10.3.2001 Affentheater auf der Kreisstraße http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=4&template=arttextregion&ausgabe=991&redaktion=4&artikel=36838 Vier Berberaffen samt ihren drei Kindern hatten sich einen Familienausflug aus dem Brettener Streichelzoo gegönnt. "Nichts Ungewöhnliches", wie Herbert Willig, Senior-Chef, beruhigt. Er versteht das Affentheater nicht. "Außerdem sind alle zahm." Seit 30 Jahren fühlen sich die Zeitgenossen in seinem 6 ha großen Zoo affenwohl. Dort ist den 24 Magots ein für Besucher frei zugängliches Gehege von einem halben Hektar reserviert. "Spätestens wenn sie Hunger haben, kommen sie zurück" Thüringer Allgemeine 15.3.2001 Zutritt verboten http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-ueberregional.inhalt-000.html?region=National&news_id=1521428 Seit Beginn der neuen Saison herrscht auf der Erfurter ega Hundeverbot. Vor allem ältere Leute, die gern auf dem Gelände mit ihrem Hund spazieren gehen, ärgern sich darüber. Der ega-Aufsichtsrat begründete: "Das Gelände der ega darf nicht zur großen Hundetoilette verkommen." Man kapituliere vor der Unvernunft mancher Hundebesitzer. Kostenlose Hundetoiletten, Leinenzwang, Eintrittsgeld für Hunde? Kujath sieht keine Kompromissmöglichkeit. Dabei sind etwa auf der Blumeninsel Mainau Hunde durchaus erlaubt, auch im Westfalenpark Dortmund. Es gibt aber auch Parks mit Hunde-Verbot: der Rennsteiggarten Oberhof, die Palmgärten Frankfurt/Main, der Herrenhäuser Garten Hannover, die Wilhelma in Stuttgart. Berliner Morgenpost 9.3.2001 22:24 Takine-Rinder haben Nachwuchs im Tierpark http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story401280.html Fifty» heißt der Mishmi-Takin-Nachwuchs des Tierparks Friedrichsfelde: Es ist das 50. Jungtier, das seit Beginn der Zucht 1980 zur Welt kam. Selbst heute werden Takine weltweit in nur zehn Tiergärten gehalten. Und deren Bewohner in europäischen und amerikanischen Zoos stammen ausschließlich aus der Berliner Zucht. Inzwischen hat «Fifty» mit «Carlos» sogar einen fast gleichaltrigen Spielgefährten bekommen. Berliner Zeitung 12.3.2001 Carlos, der 51. Takin http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_zeitung/bezirke/.html/19525.html Carlos wurde am 19. Februar geboren. 1909 war in London das erste Mal ein Takin in einem Zoo zu sehen, doch erst 1980 wurde diese Art zum ersten Mal in einem Zoo außerhalb ihrer Heimatländer gezüchtet. Nürnberger Zeitung 9.3.2001 Ehepaar Schuster nimmt in Not geratene Großkatzen auf Das Asyl für ungeliebte und gequälte Raubtiere http://www.nz-online.de/nz/b1.htm Wallersdorf. Tinky hat Pfoten ohne Krallen, seine Zähne sind abgeschliffen. In seinem Gehege hat der dreizehnjährige Leopard Ruhe und Platz und seine Angst vor Menschen überwunden. Wir haben ein halbes Jahr gebraucht, bis Tinky beim Anblick eines Besenstils nicht mehr zusammengezuckt ist, erzählt Josy Schuster. Tinky wurde bei einem Varieté-Künstler beschlagnahmt. Dieses Schicksal teilt der Leopard mit beinahe allen Tieren, die in den Gehegen untergebracht sind. Das Raubkatzenasyl ist bayernweit die einzige Stelle, wo Raubkatzen aufgenommen werden. Tiergärten oder Zoos können verstörte und verstümmelte Tiere nicht brauchen. Um diese Raubkatzen kümmern sich die Schusters seit dreißig Jahren. Die Schusters bauten damals ein Gehege, in dem auch ein Leopardenpaar einzog, das in einem Privatzoo überflüssig geworden war, weil es keine Nachzucht brachte. Sie gründeten vor sechs Jahren den gemeinnützigen Verein Hilfe für exotische Tiere in Not e.V. Auch die Kapazitäten sind begrenzt. Ein fest angestellter Tierpfleger und zwei Teilzeitkräfte kümmern sich um die Großkatzen, fünf Tiger, zwei Leoparden, sieben Pumas und ein Jaguar. Alles zusammen kommen wir bis 1800 Mark Kosten im Monat. Erst wenn ein Tier stirbt, können die Schusters wieder einer Großkatze Zuflucht gewähren. Die Warteliste ist lang. Wir haben allein 35 Anfragen für Tiger, aber solange Tiere zu kommerziellen Zwecken in Zirkus und Varieté gehalten werden dürfen, solange wird auch das Elend kein Ende haben, glaubt Josy Schuster und träumt von einem großen Freigehege für ihre Tiere. Kieler Nachrichten 9.3.2001 Büffel grasen auf Angelner Weiden http://www.kn-online.de/htm/aktuell/sh/c-dh-Indianerb_ffel_ART.htm Die renaturierten Naturschutzflächen am Winderatter See östlich von Flensburg sind um eine Attraktion reicher. Seit drei Monaten eiden auf 8 ha Fläche zwölf nordamerikanische Bisons. Landwirt Mau-Hansen aund sein Partner hatten die Tiere aus Irland importiert: "reinrassige Indianerbüffel wie aus Urzeiten" Der Betrieb wäre eines der ersten Unternehmen in Schleswig-Holstein, das gewerbsmäßige Büffelhaltung betreibt. Für die Weidehaltung musste der Landwirt besondere Sicherheitsauflagen erfüllen. Weil Bisons Wildtiere sind, mussten die angepachteten Flächen mit mehreren Stromdrähten abgesichert werden. Der Patriot 9.3.2001 Große Vogelschau 2002 ist schon in Vorbereitung http://www.derpatriot.de/cont/lokales/artikel.php?ID=19620&RESSORT=EA Die Vogelschau 2002 ist schon in Vorbereitung. Der Vogelschutz- und Vogelzuchtvereins Lippstadt zählt die Vogelzucht und den Artenschutz heimischer Tiere zu seinen wichtigsten Aufgaben. Die Vogelfreunde bereiten ihre 40-jährige Jubiläumsschau vor und bauen neue Volieren, Teichanlagen und sogar ein Brandungsbecken, um den zum Teil exotischen Vögeln eine heimische Atmosphäre zu bieten. Nordkurier 9.3.2001 Tierpark-Wölfe erwarten Nachwuchs http://www.nordkurier.de/lokal/usedom/pfau/pfau.html Die Wölfe im Wolgaster Tierpark Tannenkamp erwarten erstmals Nachwuchs. Zwar lebt das Rudel bereits seit drei Jahren in ihrem Freigehege, doch Wölfe bräuchten lange, um sich einzugewöhnen, erklärte Sigrid Gau. Nachwuchs wird ebenfalls bei den Wildschafen und bei den Mufflons, etwas später auch bei den Nasenbären ewartet. Leipziger Volkszeitung 8.3.2001 Nashorndame Lipsi bleibt der Nachwelt im Museum erhalten http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/68006.html Das im Februar im Leipziger Zoo gestorbene Nashorn Lipsi wird präpariert und soll im Naturkundemuseum Dresden ausgestellt werden. Als dieses vom Tod des Nashorns erfuhr, hat es sofort Interesse angemeldet. Mitarbeiter seien kurz darauf gekommen, um das Tier genau zu vermessen. Präparator Dose: "Die Angaben brauchten wir für eine so genannte Thermoplastik" >> Geheiztes Nashorn?... Die Präparatoren zogen die Haut ab. Es folgt ein 48-Stunden-Bad in Beize. Dann wird Lipsi nochmal gegerbt, gefettet, getrocknet, wieder weich gemacht und schließlich über die Plastik gezogen. Derweil entsteht im Naturkundemuseum ihr neues "Innenleben". "Wir wollen das Nashorn Anfang des nächsten Jahres vorstellen". Aachener-Zeitung 8.3.2001 Kamel-Nachwuchs im Aachener Tierpark http://www.aachener-zeitung.de/corem/corem/az/lokales/aachen/kamel08201105_10308.html
Saarbrücker Zeitung 9.3.2001 In Kürze wird der 100.000 Besucher im Erlebniswald erwartet http://www.sz-newsline.de/mzg/mzg12.htm Rappweiler. Mit viel jungem Leben beginnt die neue Saison im Erlebniswald. Zwei kleine Bergziegen, bei den Skuddenschafen tummeln sich fünf Lämmer, im Mai werden Wollschweine erwartet. Das Schwergewicht liegt auf der Zucht und Präsentation alter Haustierrassen. Der Park genießt große Beliebtheit und schon in Kürze wird der 100 000. Besucher erwartet. Der Leiter, Günther von Bünau, sieht die größte Chance in den zahlreichen Kindern. Deshalb bietet er viele interessante Maßnahmen für Kinder- und Jugendgruppen an. An jedem ersten Sonntag im Monat werden kostenlose Führungen durch den Park angeboten. Basler Zeitung 15.3.2001 Junger Antilopenbock und viele Störche im Zolli http://www.baz.ch/heute/index.cfm?ressort=Basel%2DStadt&categoryID=4D2D4C4A-AAC3-4C65-AE4F6ECAB212D71B&ObjectID=05B5E1D5-06B9-4384-A376210664358679 Im Zolli leben seit 1975 Bongos. Am 21. Februar bekam der Zolli einen neuen Bock aus Antwerpen. 14 Störche haben im Zolli überwintert. Weil der Februar sehr warm war, sind weitere Störche aus Spanien zurückgeflogen. Zurzeit leben schon 20 Störche im Zolli. Der mit einem Sender ausgerüstete Storch «Basilisk» ist am 24. Februar von Mauretanien abgeflogen. Am 6. März befand er sich in Marokko. Am gemeinsamen Apéro erfuhren die Medienleute, dass der am 30. September 1999 durch einen Unfall ums Leben gekommene Fritz Haag - ein besonderer Freund der Affen - dem Zolli eine ansehnliche Geldspende hinterliess.
Südwest Presse 15.3.2001 Rochenbaby in Konstanz geboren http://www.suedwestpresse.de/dc/html/news/news-ulm_ul/20010315ul_swp_swum0001.htm Das Sea Life Center in Konstanz hat Zuwachs aus eigener Zucht bekommen. Paul heißt das erste am Bodensee geborene Rochenbaby. Paul hat ein eigenes Aquarium bekommen, das gleich neben dem großen Rochenbecken steht. Dort schwimmen weitere Rochenbabys, die jedoch aus der englischen Sea-Life-Nachzuchtstation kommen. In Konstanz wurden auch schon zwölf Katzenhai-Babys geboren Nordkurier 10.3.2001 Sechs Kängurus noch verschwunden http://www.nordkurier.de/lokal/neubrandenburg/b___/b.html Ostsee Zeitung 10.3.2001 Der Tierpark Burg Stargard sucht seine Kängurus http://www.ostsee-zeitung.de/ar/start_85773.html Burg Stargard. Ein wenig genervt wirkte Tierparkleiter Andreas Schumann gestern Nachmittag schon. "Wir haben Anrufe von Leuten, die unsere Kängurus in Dewitz oder bei Quastenberg gesehen haben wollen." Er ist sich aber sicher, dass die sechs verschwundenen Tiere noch auf dem Tierparkgelände sind. "Vier haben wir schon gesehen". Schumann fürchtet, dass sich eins der Kängurus beim Jagen nach dem Einbruch im Gehege schwer verletzt hat. Mehrmals täglich machen sich die Tierpfleger auf, um die eingeschüchterten Beuteltiere zu suchen. Doch die Tiere auf dem Klüschenberg ausfindig zu machen, ist unheimlich schwierig. Nordkurier 15.3.2001 Tierparkdirektor hält Tod jetzt für wahrscheinlich http://www.nordkurier.de/lokal/neubrandenburg/kaengeruh/kaengeruh.html Burg Stargard. Der Verlust eines Kängurus im Burg Stargarder Tierpark wird immer wahrscheinlicher. "Von elf Tieren sind sieben im Gehege, drei laufen frei herum", sagte Tierparkdirektor Andreas Schumann. Vor einer Woche hatten Einbrecher die Kängurus derart erschreckt, dass fünf Muttertiere geflüchtet waren. Offenbar hat sich ein verletztes Tier erholt. Ein anderes hingegen, von dem eine größere Blutlache stammte, hat das Ganze nicht überlebt.
Neue Zürcher Zeitung 15.3.2001 Im Zeichen der Fische http://www.nzz.ch/2001/03/10/we/page-article77YQ3 Serrasalmus nattereri, Roter Piranha. Die (vorgefassten) Meinungen über diesen Fisch sind gemacht. Längeres Verweilen vor dem Aquarium im Zürcher Zoo erscheint den Besuchern offenbar nicht lohnenswert. Die Informationen auf der Tafel interessieren ohnehin niemanden. Ob sich die Piranhas in diesem Umfeld wohl fühlen? Überhaupt: Werden die Fische im Zoo «artgerecht» gehalten? Auf Fragen dieser Art weiss der Kurator des Exotariums keine Antwort. Eine ethologische Arbeit, wie sie in unterschiedlichem Umfang von manchen Säugetieren im Zoo bekannt ist, liegt nicht vor. Die Verhaltensbiologen scheinen den Fischen bis anhin ausgewichen zu sein. Die Haltungsbedingungen jener Arten, die zu Schauzwecken im Zoo oder als Speisefische in Zuchtanstalten gehalten werden, sind offenbar nicht interessant für die Forschung. Fische, selbst wenn sie leiden, bleiben stumm. Das hat Heinzpeter Studer nicht ruhen lassen. Als Initiant und Gründer des Vereins «fair-fish», einer Körperschaft, die von Bioterra und fünf Tierschutzorganisationen getragen wird, möchte er erreichen, dass es den Fischen in unseren Zuchtanlagen gut geht; zumindest bis zu ihrem Tod, genauer: bis zu ihrer Tötung. >weiter sehr ausführlicher Artikel über die Arbeit des Vereins vor allem bei Fischzuchtbetrieben
Tagesspiegel 15.3.2001 Die toten Krähen von Queens - West-Nil-Fieber http://195.170.124.152/archiv/2001/03/14/ak-ws-223043.html Das im vergangenen Jahr in New York aufgetretene West-Nil-Fieber, eine durch Mücken übertragene Viruserkrankung, ist saisonbedingt zwar zum Stillstand gekommen. Mit einer Seroprävalenzstudie, bei der die Bevölkerung auf Antikörper untersucht wird, lässt sich hochrechnen, dass 2000 alleine im Stadtteil Staten Island 1574 Personen angesteckt hatten. Von diesen erkrankte statistisch jeder 157te an einer Gehirnentzündung. 1999 erkrankten in New York Dutzende älterer Menschen an einer ominösen Gehirnentzündung. Zugleich fielen reihenweise tote Krähen vom Himmel. Und im nahegelegenen Zoo Bronx starben so unterschiedliche Vogelarten wie Flamingos, Kormorane und Kahlkopfadler, ohne dass sich die Tierärzte einen Reim darauf machen konnten. Wie sich herausstellte, waren sowohl die Menschen als auch die Tiere Opfer einer Infektion mit dem West-Nil-Virus. Durch massive Insektenbekämpfung brach die Epidemie im Herbst 1999 zusammen. Seit dem Sommer 2000 ist klar, dass sich der Erreger in der Neuen Welt festgesetzt hat. Seine Erbsubstanz wurde in zahlreichen Moskitos in New York nachgewiesen. Gleichzeitig wurde der Erreger auch aus toten Vögeln isoliert: von weitverbreiteten Schwalben bis zum Rotschwanzhabicht. Jetzt wird diskutiert, wie das West-Nil-Virus nach New York gelangte. Denkbar ist, dass ein infizierter Tourist den Erreger im Blut aus Afrika mitbrachte. Möglich auch, dass ein importierter Vogel infiziert war. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass wandernde Vögel den Erreger aus Asien mitgebracht haben. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Kleine Zeitung 8.3.2001 Für wilde Tiere bleibt die Manege jetzt geschlossen http://druck.kleinezeitung.at/kaernten/ARTIKEL?whichone=1022438 Elefanten und Tiger dürfen im Zirkus nicht mehr gehalten werden, sieht die Novelle des Tierschutzgesetzes vor. Alle österreichischen Bundesländer ziehen am selben Strang. Übergangsregelungen gelten bis 2006. "Im Zirkus gibt es keine Wildtiere mehr. Ich verstehe darunter Tiere, die in freier Wildbahn gefangen wurden. Lamas, Kamele und Elefanten sind domestiziert", sagt der Pressesprecher der Österreichischen Nationalzirkus. "Wir geben überhaupt keine Tiere an einen Zirkus ab, denn wir sind ein wissenschaftlich geführter Zoo", sagt Harald Schwammer, Tiergarten Schönbrunn. Seiner Ansicht nach sind in Zirkussen nach wie vor auch Wildfänge untergebracht, vor allem Elefanten. "Ein Elefant gilt immer als Wildtier. Nur Kamele und Lamas sind domestiziert." Schwammer glaubt nicht, dass Elefanten oder Großkatzen das Tierschutzgesetz umgehen können. Einzige Ausnahme: Löwen. Sie können auch in Gefangenschaft relativ problemlos gehalten werden. Der Zoo-Experte teilt aber Fuhrmanns Ansicht, dass es kompliziert ist, für private Tiere Kostplätze zu finden. "Vor allem männliche Elefanten sind schwer integrierbar." Schönbrunn selbst nimmt keine Tiere, hilft aber bei der Platzsuche. Derzeit übrigens für einen Elefanten, einen Tiger und drei Leoparden Tagesspiegel 9.3.2001 Eisbären schwitzen bei 40 Grad http://195.170.124.152/archiv/2001/03/07/ak-br-5512631.html Zärtlich streichelt die kleine Frau dem großen Eisbären das Fell. Der Bär steht ausgestopft im Artistenmuseum Klosterfelde. Ursula Böttcher, einst weltberühmte Eisbärendompteuse, grollt über ihr abruptes Karriere-Ende. Die Schuld hat, wie sie sagt, die Treuhand-Anstalt. Die 73-jährige Trägerin aller möglichen Zirkuspreise hatte sich auf den Weg zu ihren in alle Winde verstreuten Eisbären gemacht. 1999 hatte Böttcher nach 47 Jahren die Kündigung vom Liquidator der Berlin Circus Union erhalten, die Nachfolgerin des VEB Staatszirkus. Die Künstlerin scheiterte am Tierschutzrecht. Die Wagen und Käfige waren zu eng. Ohnehin seien Eisbären nicht für den Zirkus geeignet, hieß es damals, eine artgerechte Haltung sei nicht möglich. "Darüber könnte ich mich heute noch schwarz ärgern", schimpft die resolute Böttcher. In Zoos würden Eisbären im Schnitt 20 Jahre alt. Bei ihr seien sie 38 Jahre und älter geworden. "Alles wegen meiner grenzenlosen Liebe". "Ich habe meine Bären Boris und Kenny in einem Zirkus in Puerto Rico wiedergetroffen. Bei 40 Grad müssen sie dort auftreten." Der Treuhand-Liquidator hatte die Pläne vom Tisch gewischt, die fünfköpfige Bärengruppe in einem spanischen Safari-Park unterzubringen. "Bei 40 Grad Celsius fühlt sich kein Eisbär wohl, hieß es damals" Auch den an den Zoo Amneville verkauften Tieren Tromsö und Olaf gehe es nicht gut. "Die langweilen sich zu Tode. Als ich nach einer Stunde wieder an ihrem Gehege vorbeikam, saßen sie noch immer an der gleichen Stelle." Sie hätten wahrscheinlich nur auf das Kommando für das nächste Kunststück gewartet. Der fünfte Eisbär lebt im Berliner Zoo. In Deutschland vermisst Böttcher Anerkennung. Mit dem von Roland Weise aufgebauten Artistenmuseum in Klosterfelde ist Ursula Böttcher zufrieden. Die Würdigung ihrer Arbeit sei angemessen, sagt sie. Neue Presse 12.3.2001 Tierische Manegen-Stars http://np1.niedersachsen.com/NP/LOKA/story38995.html Tierisches Vergnügen beim Zirkus Fliegenpilz: Hinter dem bunten Zelt auf dem Schützenplatz verbirgt sich ein Zoo mit 100 Tieren. Munter gleiten die drei Seelöwen durch ihren blauen Pool. Fast alle Tiere sind dressiert und treten auf - die Zoogäste haben also die Chance, einen Manegen-Star im wohlverdienten Feierabend zu bewundern. Da gibt es Kamele, Rinder, Papageien, Tauben, Hühner, Hängebauchschweine, die Giraffe Bongo, Antilopen, Ponys, Pferde, Paviane, Ziegen und sogar einen Leoparden. Nicht zu vergessen die Pelikane: Die haben freien Auslauf und mischen sich immer gern im Watschelschritt unter die Besucher. " Der Zirkuszoo auf dem Schützenplatz ist bis zum 1. April jeden Tag ab zehn Uhr geöffnet. Erwachsene zahlen vier Mark, Kinder zwei Mark Eintritt. Wer eine Karte hat, kann morgens gratis bei den Proben zusehen. Spiegel 15.3.2001 Forellen täuschen Orgasmus vor http://www.spiegel.de/wissenschaft/0,1518,122646,00.html Männliche Bachforellen nutzen jede Gelegenheit, ihren Samen weiterzugeben. Doch die Weibchen wissen, wie sie ungewollte Befruchtungen verhindern. Kurz vor der Befruchtung zittern die Tiere heftig, bevor Eier und Samen gleichzeitig abgegeben werden. Manchmal zeigten die Weibchen dieses Verhalten, ohne jedoch Eier auszustoßen. 69 von 117 Geschlechtsakten seien lediglich vorgetäuscht, berichten die Forscher . ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Natur- und Artenschutz Tagesspiegel 15.3.2001 Schnelle Züge gefährden Seeadler http://195.170.124.152/archiv/2001/03/14/ak-ws-229271.html Die meisten der seltenen Seeadler in Deutschland werden vom Zugverkehr und durch Bleivergiftungen getötet. Das hat eine Studie des Berliner Instituts für Zoo- und Wildtierforschung festgestellt. Seeadler fliegen oft in die Nähe von Gleisanlagen, um verunglücktes Wild als Nahrung zu holen. Demnach sind rund 70 Prozent der Todesfälle der bedrohten Greifvögel zivilisationsbedingt. In ganz Deutschland gebe es nur noch rund 360 Brutpaare des Seeadlers, der auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten steht.
Neue Zürcher Zeitung 9.3.2001 Urpferde, Wölfe und eisige Kälte in der Mongolei http://www.nzz.ch/2001/03/09/vm/page-article782T1.html Unter anderem mit Hilfe aus der Schweiz ist das Przewalskipferd in den vergangenen Jahren erfolgreich nachgezüchtet und in der Mongolei wieder ausgewildert worden. Bei Temperaturen von bis zu minus 50 Grad dürften von den rund 50 Tieren mittlerweile 10 Tiere erfroren oder Wölfen zum Opfer gefallen sein, wie der Präsident der Internationalen Takhi-Gruppe erklärt. Im Krisengebiet werden die Tiere in grossen Gehegen nachgefüttert. Selbst jene Pferde, die stark verwildert seien, hätten bei der herrschenden Kältekatastrophe den Weg zurück in die Gehege gefunden. Er ist zwar überzeugt, dass die Urpferde grundsätzlich ohne menschliche Hilfe zurechtkommen können, in der momentan aussergewöhnlich harten Situation drohe jedoch besondere Gefahr. Iin der Schweiz engagieren sich der Wildpark Langenberg und der Tierpark Bruderhaus Winterthur. Seit 1996 werden jüngere Tiere auf die Reise geschickt. Auch im laufenden Jahr soll eine Gruppe in ihre ursprüngliche Heimat transportiert werden. Im letzten Jahr erblickten 14 Fohlen das Licht der mongolischen Steppe. Fuldaer Zeitung 9.3.2001 Artenschützer übten Kritik http://www.fulda-online.de/db/rubdef/artikel_detail.phtml?id=73002 Eine prächtige Feier zum zehnjährigen Bestehen des Biosphärenreservats Rhön war es nicht, bei der Fachtagung über Artenschutz durch Nutzung, zu der die Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz mit der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt eingeladen hatte. Die Kritik von Dr. Wagner vom Naturschutzbund hatte eindeutige Adressaten: die Politiker, und an Heftigkeit mangelte es darin nicht. Der Campingplatz in Wüstensachsen sei ein Beispiel, wie Naturschutz im Biosphärenreservat nicht zu verstehen sei: Umstritten von Anfang an, sei er noch ausgedehnt worden. Für einen nachhaltigen Naturschutz fehle es an Kontinuität. Nach Wahlperioden werde entschieden, vonnöten seien langfristige Planungszeiträume. Auch die große Chance, das Biosphärenreservat über drei Länder auszudehnen, wurde nicht genutzt. Wagner vermisste eine umfassende Bestandsaufnahme, langfristige Forschung und die Sammlung wissenschaftlicher Daten. Hingegen seien Projekte wie das Rhönschaf oder Bachforelle außerordentlich vielversprechend. Über den Prozessschutz in Großschutzgebieten sprach Dr. Scherzinger vom Nationalpark Bayerischer Wald. Das Fachkonzept, die Praxisbilanz und Aufgaben der Zukunft für den Artenschutz stellte Dr. Altmoos vom Artenschutzprojekt Rhön vor. Hannoversche Allgemeine 14.3.2001 Feuer frei auf Krähen und Elstern http://news.haz.de/HOME/NIEDERSACHSEN/story46631.html Dürfen Jäger auf Krähen und Elstern schießen oder müssen diese beiden Vogelarten besonders geschützt werden? Seit gestern steht die Antwort fest. SPD und CDU stimmten im Landtag für ein neues Landesjagdgesetz und legten darin einmütig fest, dass Rabenkrähen und Elstern in den Katalog der jagdbaren Tierarten aufgenommen werden. Das Gesetz tritt bereits am 1. April in Kraft. Bis dahin muss die Landesregierung entscheiden, welche Schonzeiten gelten sollen. Bode Räke, SPD-Fraktion äußerte die Erwartung, "dass nun nicht das große Schießen auf Rabenkrähen und Elstern beginnt", die Jäger könnten mit dem neuen Gesetz gewiss gut leben. Klaus Wojahn, CDU, empfahl, der Jägerschaft zu vertrauen, denn sie habe viel Gutes für den Natur- und Artenschutz getan. "Es gibt überhaupt keinen Grund, Rabenvögel für vogelfrei zu erklären", empörte sich Hans-Jürgen Klein von den Grünen. Diese Vögel bedrohten keine andere Tierart. Er warf den beiden großen Fraktionen vor, vor der Lobby der Jäger eingeknickt zu sein. In einer ersten Stellungnahme begrüßte der Präsident der Landesjägerschaft das neue Gesetz. Dagegen drückten die Umweltverbände Nabu und BUND ihren Protest aus: Die Chance für ein zeitgemäßes Jagdgesetz ohne alte Zöpfe sei vertan worden. Das Parlament habe ja gesagt zum sinnlosen Vogelmord. Remscheider GA 14.3.2001 Neuentdeckte Orchidee trägt Namen von Gorbatschow http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=2&template=arttext&ausgabe=6409&redaktion=1&artikel=102821041 Die Pflanze, die vor kurzem in den Bergregenwäldern der bolivianischen Anden entdeckt worden sei, trage den botanischen Namen «Maxillaria gorbatschowii». Dies teilte der Hildesheimer Gärtnermeister und Botaniker Frank Brandenburg mit, der mit Gorbatschow befreundet ist. Gorbatschow, der selbst begeisterter Hobby-Gärtner sei, ist Gründer und Präsident der Umwelt-Organisation «Green Cross» in Genf, die sich für den weltweiten Artenschutz einsetzt. Kurier 14.3.2001 Orchidee wird Michail Gorbatschow getauft http://www2.kurier.at/pages/html/anwendung/k_content.php3?xmlval_PARENT_KEY[]=0029&xmlval_ID_KEY[]=0024&mdoc_id=2141487&content=main
March 8, 2001 (ENS) LAST SEEN 1918, AUSTRALIA'S CRANBROOK PEA IS BACK http://ens-news.com/ens/mar2001/2001L-03-08-10.html A plant presumed extinct for more than 80 years has been rediscovered by a Western Australian farmer.
March 9, 2001 (ENS) EU PROBED AS GERMAN WETLANDS SAGA GETS MURKIER http://ens-news.com/ens/mar2001/2001L-03-09-11.html In seeking to promote Airbus Industrie's expansion plans, did the German government unduly influence the European Commission by asking it to exempt important wetlands from international protection? March 8, 2001 (ENS) HIGH ALERT CALLED ON TRAFFICKING IN WILD SPECIES http://ens-news.com/ens/mar2001/2001L-03-08-01.html Wildlife poachers and smugglers, beware! TRAFFIC has mapped out a new three year strategy to protect the most endangered wildlife and fragile ecosystems from predatory traders. March 13, 2001 (ENS) FLORIDA CREATES RHODE ISLAND SIZE WILDLIFE CORRIDOR http://ens-news.com/ens/mar2001/2001L-03-13-02.html A swamp that is the source of drinking water for the city of Jacksonville and critical habitat for threatened Florida black bears was today approved for purchase by the state. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ PRESSEMITTEILUNGEN WAPCA 12.3.2001 (Heidelberg) Europäische Zoos wollen Affen in Westafrika vor der Ausrottung bewahren Der westafrikanische Regenwald - als Upper Guinean Forest wissenschaftlich bezeichnet - droht als erstes großes Regenwaldgebiet der Erde zerstört zu werden. Einst zog sich ein geschlossener Waldgürtel von Sierra Leone entlang der Küste bis Ghana. Nach Jahrzehnte
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