Zoo-AG Presseschau Nr. 47 vom 22. Februar 2001
Zoos in der deutschsprachigen Online-Presse Willkommen zur 47. Ausgabe der Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld zusammengestellt von Dirk Petzold und Martina Raffel, E-Mailmailto:redaktion@zoo-information.de ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Die für den Natur- und Artenschutz bedeutsamste Meldung, nämlich rund um die Genehmigung, das Hamburger Süßwasserwatt (das größte Europas) für den Bau des Airbus A380 zuzuschütten, wollen wir hier nicht zitieren - es gab viel zu viele Artikel zum Thema. Bemerkenswert: Fast alle Nachrichtenmeldungen, Kommentare und Interviews dazu waren von einem grundsätzlich positiven Tenor (Arbeitsplätze, Zukunftssicherheit, Wirtschaftsfaktor, ...). Wenn doch mal eine Naturschutzorganisation zu Wort kam, dann meist unterschwellig kommentiert als rückwärtsgewandt, "ein paar Enten schützend" und gegen die breite Mehrheit agierend. Daß es auch Alternativstandorte gibt und es um Verletzung internationaler Naturschutz-Verträge geht, ist dabei völlig untergegangen... ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die ZooKunft-Tagung in Gelsenkirchen war wie in den Vorjahren ein großartiges Forum, um Leute aus (fast) allen Bereichen des Naturschutzes und der Tiergärtnerei zu treffen. Ein paar Wissenschaftler und Politiker mögen auch dabei gewesen sein... Neben interessanten und/oder faszinierenden Vorträgen war vor allem der "gesellschaftliche Aspekt", also die vielen persönlichen Kontakte, für uns wichtig. Danke, Richard! (ein Bericht folgt in Kürze auf den Zoo-AG-Webseiten)
Ruhr Nachrichten 17.2.2001 Z(oo)ukunft im Horster Schloss http://www.westline.de/lokal/mono.php?file_name=bz_1.htm&link_1=ge&link_2=%&link_3=ln Knapp 200 Teilnehmer erwarten Richard Perron und Manfred Vortkamp im Schloss Horst: Auf dem Symposium "Z(oo)ukunft" treffen sich Politiker, Wissenschaftler, Zoologen und Tierschützer. Im Mittelpunkt steht das Thema Artenschutz. Nach 1996 gelang es dem Verein "Freunde und Förderer der Ruhrgebietszoos", Quantum Conservation zum zweiten Mal nach Gelsenkirchen zu holen. Richard Perron, Chef von Quantum, einem Verein, der sich für Artenschutz in Form der artgerechten Unterbringung in Zoos engagiert, liegen Tiere besonders am Herzen: "Die interessieren mich mehr als Menschen." Die Podiumsdiskussionen, die sich mit Vorträgen und Referaten von einigen Experten abwechseln, wird Tagungspräsident Prof. Dr. Norbert Rieder leiten. Manfred Vortkamp hat keinen Vertreter der Stadt, ebenso wenig wie ein Mitglied des Ruhrzoos gewinnen können. Immerhin übernahm die GEW als Besitzer des Gelsenkirchener Zoos ein Viertel der Gesamtkosten.
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Süddeutsche Zeitung 20.2.2001 Der Tierpark sucht einen neuen kaufmännischen Direktor http://www.sueddeutsche.de/aktuell/?section=nche&myTM=full&id=982615568.28175&myTime=982666306 Der Tierpark als Event-Center oder als Zoologischer Garten nach amerikanischem Vorbild, in dem es um das unmittelbare Erleben exotischer Tiere geht eine dieser beiden Alternativen könnte die Zukunft von Hellabrunn bedeuten. Zumindest dann, wenn einer der Stadträte Sven Thanheiser oder Thomas Ruhfaß bei der Neubesetzung des kaufmännischen Zoodirektors zum Zuge käme. Letzterer wünscht sich einen Zoo mit Erlebniswelt-Charakter; Thanheiser, Gründer des Vereins der Tierparkfreunde, sieht den Zoo eher als Hort des Artenschutzes. Beide sind sich einig: Der defizitäre Betrieb braucht mehr Besucher. Insgesamt sind 102 Bewerbungen eingegangen. In einer geheimen Sitzung des Aufsichtsrats wurde in der vergangenen Woche die Vorauswahl getroffen. Dass der Tierpark noch einige Zeit von Zuschüssen abhängig sein wird, dürfte klar sein. Thomas Ruhfaß will die städtischen Gelder, die nach Hellabrunn fließen, aber nicht als Naturgesetz akzeptieren. Events im Zoo, verbesserte Gastronomie, anschauliche Filme (manche Tiere liegen ja nur in der Ecke, argumentiert Ruhfaß) sollen zusätzliches Publikum anlocken. Thanheiser hingegen ist fasziniert von der Vorstellung, im Zoo Ökologie und Ökonomie zu verknüpfen. Es gehe zwar auch um besseres Marketing und Image, im Mittelpunkt stehe aber ein intensiveres Erleben der Tiere. Man müsse beispielsweise die weltweiten Artenschutz-Aktivitäten des Zoos bekannt machen.
Die Welt 18.2.2001 102 Chefs wollen den Tierpark leiten http://www.welt.de/daten/2001/02/19/0219mu223753.htx München - Bis zum Jahresende geht der kaufmännische Geschäftsführer des Münchner Tierparks Hellabrunn, Erwin Kufner, in den Ruhestand. Eine Rumpfbesetzung des Aufsichtsrates der Tierpark AG hat von 102 Bewerbern elf in die engere Wahl genommen, darunter die Stadträte Thomas Ruhfaß (CSU) und Sven Thanheiser (Neue Demokratie). So brodelt es in der Gerüchteküche. Thanheiser, so wird gemunkelt, soll von den Regierungsparteien Rot und Grün "eingekauft" worden sein. Hintergrund: Rot-Grün benötigt eine weitere Stimme, um sich die Mehrheit zu sichern. Und die soll Thanheiser garantieren. Dafür bekäme er den Posten des Tierparkgeschäftsführers zugeschanzt, wie einige Räte tuscheln. Die Stelle des Tierparkchefs ist heiß begehrt, nicht nur, weil sie nach Beamtentarif "B 5" bezahlt wird, also 12 496,31 Mark im Monat. Thanheiser spricht von seinem "Traumjob". Der 39-jährige Wirtschaftsanwalt hat vor acht Jahren den Förderverein "Tierparkfreunde" ins Leben gerufen. Ruhfaß, 40 Jahre alt, ist Verwaltungsjurist im Staatsdienst und war früher stellvertretender Leiter des Ministerbüros im Umweltministerium - auch er spricht von einem "Traumjob". Am 18. Mai ernennt der Aufsichtsrat den neuen Geschäftsführer für fünf Jahre. Süddeutsche Zeitung 20.2.2001 Beim Kaiserschnitt braucht mir keiner helfen http://www.sueddeutsche.de/aktuell/?section=nche&myTM=full&id=982615568.69295&myTime=982666306 Seit 1969 wird der Tierpark Hellabrunn von einer Doppelspitze geführt. Im Gespräch erklärt Wiesner, welche Aufgaben auf seinen neuen Co-Direktor zukommen. Wiesner: Wir sind für alle Entscheidungen, die den Tierpark betreffen, gemeinsam verantwortlich. Aber es gibt eine gewisse Aufteilung. Wenn ich zum Beispiel nachts einen Kaiserschnitt an einem Tier machen muss, braucht mir Herr Kufner nicht zu Hilfe zu kommen. Welches ist der spezifische Bereich des kaufmännischen Leiters? Wiesner: Natürlich sollte auch der Nachfolger betriebswirtschaftliche Fähigkeiten und Ahnung von Bauüberwachung haben. Es gibt einige Großprojekte, die in der Zukunft anstehen. Bei meinem morgendlichen Rundgang sehe ich nach, wie geht es meinen Tieren und wo sind Schäden im Gelände oder an den Gehegen. Die gebe ich an die kaufmännische Abteilung weiter. Sie haben von Großprojekten gesprochen? Wiesner: Seit zwei Jahren wird am neuen Aquarium gearbeitet, es soll in zwei bis drei Jahren fertig sein. Das nostalgische Gebäude bleibt erhalten, aber die Technik hat in den letzten Jahren enorm zugelegt. Völlig neu wird der Kassenbereich am Isareingang. Die Pavillons sind marode, da hilft nur noch Abreißen. Die Welt 20.2.2001 München will zwei Nilpferde nach Brasilien abschieben http://www.welt.de/daten/2001/02/21/0221mu224305.htx München - Rosa und Gurbe, weit über die Stadtgrenzen hinaus berühmte Flusspferde können im Tierpark Hellabrunn nicht mehr artgerecht gehalten werden. Viele Münchner haben für das Verbleiben der beiden gekämpft. Jetzt steht ihr Transport nach Brasilien kurz bevor. Deshalb stellt Norbert Kreitl (Freie Wähler) heute einen Eilantrag im Stadtrat. CSU-Stadtrat Richard Quaas sagt: Ein Tierpark muss für Artenvielfalt sorgen und den Münchnern sind die beiden Viecherl ans Herz gewachsen. Der Landtag hat die Stadt aufgefordert, ein neues Haus für die Flusspferde zu bauen. Zoodirektor Wiesner rechnet mit etwa 34 Millionen Mark. Wenn wir Geld hätten, müssten wir erst einen geeigneten Platz finden. Nun sollen die beiden Tiere im brasilianischen Itatiba, nord-östlich von Sao Paulo, eine neue Heimat finden. Hier haben sie einen eigenen See und ideale tropische Bedingungen. Südwest Presse 17.2.2001 Im Gehege herrscht Klasse statt Masse http://www.suedwestpresse.de/dc/html/news/news-ulm_ul/20010217ul_swp_blik0009.htm Zoo-Steckbrief http://www.suedwestpresse.de/dc/html/news/news-ulm_ul/20010217ul_swp_blik0002.htm >nächster Teil der Südwest-Zooserie: München. Leider erneut schlecht recherchiert.< Auf Artenvielfalt legt der Tierpark Hellabrunn in München keinen Wert. Alle Säuger haben Außengehege, einige sogar ziemlich große. Für die Zoobesucher bedeutet das: Geduld haben und Augen aufsperren. Die Hellabrunn wirbt damit, der erste und damit älteste ¸¸Geo-Zoo'' der Welt zu sein. Hört sich aufregend an, ist aber eine einfache Sache: Der Park ist in Erdteile gegliedert. "Alle Tiere haben große Außengehege'', versichert die Zoologin Dr. Doris Schwarzer. In der Tat ist in so manchem Freigehege außer Wiese und Büschen auf den ersten Blick wenig Lebendiges zu sehen. Die Besucher müssen sich bisweilen etwas gedulden. "Als die ersten Gehege gebaut wurden, hat man eben nicht bedacht, dass die meisten Tiere mit den Freigehegen in unseren Breiten wenig anfangen können''. Insbesondere die Gorillas und Schimpansen haben zwar große Außengehege. Der überdachte Lebensraum bietet ihnen aber wenig Bewegungsfreiheit. Deshalb wird für 20 Millionen Mark ein neues Haus gebaut, das jeder Affenart 750 Quadratmeter Innenraum bietet. Reichlich Platz haben auch die Riffhaie im Aquarium. Sie teilen sich ein 35000-Liter-Bassin. Üppig ist die Auswahl an Fischen zwar nicht. Dafür werden Tiere gezeigt, die man anderswo kaum zu sehen bekommt: einen Fledermausfisch etwa, dessen Flossen sich zu Flügeln und Füßen umgebildet haben. Im feuchtwarmen Elefantenhaus, in dem es streng nach Kuhdung riecht, sind außer einer Herde Indischer Elefanten Netzgiraffen, Flusspferde und Pinselohrschweine hautnah zu erleben. Im Dschungelzelt, einem aufwendig gestalteten Glasbau für die Raubkatzen, stehen die Besucher im Zentrum, ringsum sind die gläsernenen Gehege angeordnet. Die Folge: In den reflektierenden Glasscheiben sehen die Besucher mehr von sich selbst als von den geschmeidigen Großkatzen. Zurzeit drängt sich alles vor dem Löwengehege: Für zwei der vier Jungkatzen gebe es bereits Anfragen aus anderen Zoos. Die anderen beiden werden wohl eingeschläfert. Beurteilung: sehr begrenztes Spektrum an Tieren, für Kinder gibt es ein üppiges Freizeitangebot mitPonyreiten, Spielplätzen,Karussell und Streichelzoos. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Salzburger Nachrichten 17.2.2001 Aus für Zirkus Knie scheint besiegelt http://www.salzburg.com/sn/01/02/17/oesterreich-29335.html Das Aus für den Zirkus Knie scheint endgültig besiegelt: Das Donnerstag Nachmittag vorgelegte Kaufangebot einer Auffanggesellschaft über 5,2 Mill. S war den Gläubigern zu wenig. Damit wird es am Montag in Schloßhof im Marchfeld zur Versteigerung kommen. Der Verein gegen Tierfabriken (VgT) betonte am Freitag, rechtzeitig ein Angebot zum Freikauf der Lamas, Zebras, Ponys, Emus, Ziegen und Rinder gestellt zu haben. Neue Luzerner Zeitung 20.2.2001 Österreichischer National-Circus Louis Knies ist am Ende http://www.neue-lz.ch/nachrichten/artikel.jsp?ref=5209820047 Louis Knie, Spross der berühmten Schweizer Zirkusdynastie, ist in Österreich gescheitert. Sein schwer verschuldeter National-Circus wird versteigert. Gestern kamen die Sachgüter unter den Hammer. Salzburger Nachrichten 20.2.2001 Zirkus gerettet http://www.salzburg.com/sn/01/02/20/oesterreich-26500.html In seinem Winterquartier in Schloßhof im Marchfeld (NÖ) schien Montag die Ära und der Betrieb des insolventen Zirkus Knie zu Ende zu gehen. Die Schulden des Unternehmens betragen 40 Mill. S. Die Tiere wurden nicht versteigert. Masseverwalter Ferdinand Bruckner aus Korneuburg kann für die mehr als 40 Zirkustiere zwischen zahlreichen Kaufangeboten wählen. Die Tiere könnten in Gnadenhöfen, im Safaripark Gänserndorf und in Schönbrunn unterkommen. Zürich, 20 Minuten 20.2.2001 Zirkus Knie: Versteigerung bringt weniger als erwartet http://www.20min.ch/news/vermischtes/story/5724281 Fast alles wurde von einer "Gruppe zur Rettung des Nationalcircus" ersteigert, Sachgüter wie Wagen, Lastwagen, Zelt, Inventar und Hubstapler. Der Schätzwert der Aktiva liegt bei 3,8 Mio. Schilling. Klingohr teilte mit, die Gruppe habe die Sachgüter um rund drei Mio. Schilling ersteigert. Damit liegt der Erlös unter dem Schätzwert. Der bisherige Zirkusleiter Louis Knie jr. hatte vor der Versteigerung die Hoffnung geäussert, den Betrieb weiterführen zu können. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die Truppe auf Tournee gehen kann. "Der Zirkus geht weiter, aber vielleicht nicht mit diesem Material und mit diesem Namen." Tagblatt 20.2.2001 Versteigerung des Zirkus von Louis Knie - Hoffnung auf Neuanfang http://www.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=492803&bereich=o&suche=10
Der Standard 19.2.2001 Zirkus Knie unterm Hammer http://derstandard.at/Textversion/20010220/62.htm Die Auffanggesellschaft rund um den Filmproduzenten Rudolf Klingohr hat es geschafft. Sie konnte den Großteil des Bestands des Österrreichischen Nationalzirkus Louis Knie aufkaufen. Zur Versteigerung der Sachwerte waren zwar rund hundert Menschen gekommen. Roncalli-Vertreter neben jungen Freizeitartisten und Vertretern eines dänischen Zirkusses, Tierschützer neben Privatinteressenten und Schaulustigen aus der Umgebung. Versuche der Auffanggesellschaft, die Versteigerung zu verhindern, scheiterten. Jetzt ist das "Kulturgut" Österreichischer Nationalzirkus laut Klingohr gerettet. Das Zirkuszelt und der Großteil des Inventars konnten von der von ihm vertretenen Auffanggesellschaft erworben werden. Als Zirkusdirektoren sollen Louis Knie senior und junior auch in Zukunft fungieren. Im März soll es wieder eine Tournee geben. Die Tiere sollen noch verkauft werden. Unter den zahlreichen Interessenten finden sich der Verein gegen Tierfabriken ebenso wie der Schönbrunner Tiergarten. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Der zwölfjährige Orang-Utan "Walter" aus dem Leipziger Zoo hat nach seiner Übersiedlung nach Schweden derart sein "seelisches Gleichgewicht" verloren, dass er zurückgeholt werden musste. Affenmann Walter aus dem Leipziger Zoo hat sich als "Seelchen" geoutet. Walter reiste am Montag vergangener Woche in den schwedischen Tierpark Gävle. Nach gerade mal einer Woche musste er in den heimischen Zoo zurückgeholt werden. Der Grund dafür waren quirlige und lärmende Schimpansen, die im dortigen Tierpark mit den Orang-Utans im gleichen Haus untergebracht sind. Auch der aus Leipzig angereiste Zoodirektor und ein Pfleger konnten Walter nicht aus seinem Tief holen. "Wir wussten ja, dass der 12-jährige Affenmann sehr sensibel ist", sagte gestern Leipzigs Zootierarzt Professor Klaus Eulenberger. «Das war wohl ein echter Fall von Heimweh». Seine ursprünglich geplante Umsiedlung nach Schweden war auf der Grundlage des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) empfohlen worden. "In der Leipziger Orang-Gruppe lebt auch Walters Tochter, die im November 1997 zur Welt kam,". Deshalb habe die Familie einen mit den fünf Weibchen nicht verwandten Mann namens Bimbo bekommen, der sich auch schon gut eingelebt hat. Die Truppe wird ab 1. April in der neuen Menschenaffenanlage "Pongoland" ihr Zuhause haben. Mit dem EEP-Verantwortlichen sei besprochen worden, dass Walter später mit Weibchen aus anderen Zoos in Leipzig Kontakt aufnehmen und dann in einer kompletten Gruppe an einen europäischen Zoo vermittelt werden soll. Leipziger Volkszeitung 16.2.2001Mein Gott, Walter: In Schweden gab's Affentheaterhttp://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/66486.html Kölner Stadt-Anzeiger 18.2.2001 Der Orang und das Heimwehhttp://www.ksta.de/vermischtes/panorama/1443303.html News 17.2.2001 Leipziger Orang-Utan litt in Schweden unter Heimwehhttp://www.news.ch/detail.asp?ID=34466 Stuttgarter Zeitung 17.2.2001Trauriger Orang-Utan wieder in Leipziger Zoohttp://www.stuttgarter-zeitung.de/dc1/html/news-stz/20010217verm0003.shtml Neue Ruhr Zeitung 18.2.2001Orang-Utan "Walter" reif für die Couchhttp://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=1462416 Neue Ruhr Zeitung 18.2.2001http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?id=1462416 Zeitungsgruppe WAZ 17.2.2001http://www.cityweb.de/free/3.artikel-000.html?news_id=1462416 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Kölner Morgen 21.2.2001 Traum vom modernsten Elefanten-Gehege Europas http://www.koelnermorgen.de/koeln/1458037.html In vier bis fünf Jahren könnte es so weit sein: Majestätisch streift eine Herde indischer Elefanten durch eine Savannen-Landschaft, suhlt sich genüsslich in Sand und Schlamm oder gönnt sich ein erfrischendes Bad - und das alles mitten in Köln! Bis der Traum vom neuen Elefanten-Gehege im Zoo Wirklichkeit werden kann, liegt aber noch eine Menge Arbeit vor den Beteiligten. Aus eigener Kraft kann der Zoo das 25-Millionen-Projekt nicht auf die Beine stellen. Und so ist Zoochef Nogge auf der Jagd nach Sponsoren. Vor der stilechten Kulisse des denkmalgeschützten Elefantenhauses von 1863 überreichte die Karnevalsgesellschaft "Große Kölner" dem Zoodirektor einen Scheck über 5000 Mark. Gebaut werden soll die 20 000 qm große Anlage wo heute der große Weiher liegt. Wildrinder, Wölfe und Lamas müssen weichen. "Das wird das modernste Elefanten-Gehege Europas". EXPRESS 21.2.2001 Tierische Karnevalsaktion (Website offline) Köln - Für Elefantendame Pretty ist so ein Scheck nun wirklich nicht sonderlich aufregend. Doch weil sie ihren Boss, Zoodirektor Gunther Nogge, beim Kötten fürs neue Elefantenhaus nicht hängen lassen will, zeigt sie sich von ihrer besten Seite. Das brachte Nogge gestern wieder mal einen dicken Scheck ein: 5000 Mark von der Großen Kölner - und schon kommen wir dem neuen Domizil für Pretti und Savani wieder ein Schrittchen näher. Entsprechend optimistisch ist Gunther Nogge, was den Baubeginn angeht: Spätestens 2002 erfolgt der erste Spatenstich. Augsburger Allgemeine 17.2.2001 Gemütliche Dickhäuter als neue Attraktion im Zoo http://www.augsburger-allgemeine.de/menu/index.php?themeid=5&mainmenuid=1&selectedid=52&ausgabe=B-STADT&azartikelid=67628 Augsburg - Gestern stellte der Freundeskreis seine Pläne vor. Baubeginn der neuen Anlage ist voraussichtlich im September. "Wir haben ein populäres Tier gesucht, das den Zoo noch attraktiver macht", sagte Vorsitzender Dr. Rüdiger Braun. Nachdem zuerst der Bau einer neuen Vogelvoliere angedacht war, wurde der Plan nach einem Besuch im Stuttgarter Zoo verworfen. "Dort sind uns die Nil- oder Flusspferde als wahre Publikumsmagneten aufgefallen", so Braun. Rund 1,7 Millionen Mark sollen das Gebäude und die Freiflächen kosten, die Anlage wird 700 Quadratmeter groß. Für die Architektur ist Susanne Braun, Schwiegertochter von Rüdiger Braun und Mitglied im Freundeskreis, zuständig. Im Frühjahr 2003 ist es soweit. Ein männliches und zwei weibliche Hippos werden die neue Anlage gegenüber des Steinbockhügels beziehen. "Sie werden auf jeden Fall nicht ,verwandt` sein", so Zoo- Kuratorin Brigitte Gorgas, denn der Zoo wolle auch züchten. Hamburger Abendblatt 20.2.200 Hagenbeck ist sauer http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/lokales/html/200201/1120MEL16.HTM Das Tauziehen um den Nepal-Pavillon der Expo hat vorläufig ein Ende. Der Holz-Tempel wird abgebaut in Hannover gelagert, ohne dass er einem der Interessenten, Hamburgs Tierpark Hagenbeck oder dem Gelsenkirchener Ruhr Zoo, zugeschlagen wurde. Nachdem die nepalesischen Investoren den Vertrag mit Gelsenkirchen nicht unterzeichnet hatten, hörte auch Hagenbeck seitdem nichts mehr. Tierpark-Chef Joachim Weinlig-Hagenbeck: "Wir haben das beste Angebot unterbreitet, wir hatten Geduld, doch wenn das alles nicht reicht, werden wir in Nepal einen anderen Tempel anfertigen lassen." Ostsee Zeitung 20.2.200 Tiergarten braucht Millionen zur Sanierung http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_82258.html Wenn Rostocks Zoo mit dem internationalen Standard mithalten will, sind in den nächsten 20 Jahren 46 Millionen Mark für Sanierung erforderlich. Die Menschen-Affen im Zoo brauchen dringend ein neues Gehege. Für das Halten von Elefanten ist eine neue Norm wirksam geworden. Vom kaputten Trafo-Haus bis hin zu desolaten Gehegen ticken Zeitbomben, wie Zoo-Geschäftsführer Udo Nagel es formuliert. Eine neue Meisterei wird nach vielem Hin und Her gebaut. Wir fordern schon seit Jahren eine Zielvereinbarung, sagt Zoochef Nagel. Er habe bereits ein Entwicklungskonzept für den Zoo vorgelegt. Im Leipziger Zoo ist für zwei Millionen Mark eine Löwenanlage gebaut worden. Für die gleiche Summe ist auch in Rostock eine Anlage entstanden. In Leipzig entsteht ein Menschenaffenhaus für 32 Millionen. Das Geld für eine solche Anlage haben wir nie, sagt Nagel. Er verweist auf das Konzept des Themen-Zoos. So versuchen wir, einen immer attraktiver werdenden Zoo zu gestalten. Der Zoo Rostock zählt in Europa mit zur Spitze der Einrichtungen. Vor zwei Jahren ist er in Südafrika in die Weltorganisation der Zoos und Aquarien aufgenommen worden. In den vergangenen Jahren sind beispielsweise zwei Affenhäuser neu gebaut worden. Im Jahr 2005 braucht der Zoo eine Million Mark mehr Personalkosten. Mit 4,33 Millionen Mark bezuschusst die Stadt den Rostocker Zoo in diesem Jahr. 1992 war es noch eine gute Million mehr. Fünfzig Prozent der Kosten erwirtschaftet der Zoo inzwischen allein. Ostsee Zeitung 20.2.2001 Barcelona erhält einen Riesenzoo http://www.ostsee-zeitung.de/aw/start_82138.html Der neue Tierpark soll bei Caldes de Montbui entstehen und zehn Mal so groß sein wie der bisherige Zoologische Garten. In etwa drei Jahren sollen Löwen, Giraffen und Elefanten in die neue Anlage umziehen, die eine Fläche von 118 ha haben soll. Mit dem neuen Tierpark verfolgen wir auch ein neues Konzept, sagte Bürgermeister Joan Clos. Berliner Morgenpost 19.2.2001 Danke, Kiri: Virus-Impfstoff zeigt Wirkung http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story395418.html Der vom Institut für Arznei-, Lebensmittel und Tierseuchen entwickelte «stallspezifische» Impfstoff gegen die lebensbedrohende Herpes-Krankheit bei Asiatischen Elefanten hatte schon beim ersten Versuch ein positives Ergebnis: Alle sieben Elefantenkühe entwickelten Antikörper gegen die gefährlichen Viren. Rheinpfalz Online 19.2.2001 Weichen für Tierpark gestellt http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010219:1720093&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/pir/lan/meldung.oft Maßweiler. Der Gemeinderat hat einen Bebauungsplan für den "Ökologischen Themen- und Wildpark" auf dem Gelände des US-Lagers beschlossen. Außerdem wurde ein Durchführungsvertrag mit dem Betreiberverein "Tierart" abgeschlossen. Hiernach verpflichtet sich "Tierart", die notwendigen Kosten für die Erstellung der Bauleitpläne zu übernehmen. "Wir von Seiten der Gemeinde unterstützen dieses Vorhaben, da es eine Belebung für den Tourismus in der Region bringt. Die Maßnahme ist eine hoffnungsvolle in die Zukunft gerichtete Umnutzung der bisherigen militärischen Liegenschaft, was mehr als wünschenswert ist" Sächsische Zeitung 20.2.2001 Meißner Heimattierpark soll wieder geöffnet werden http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=58221&rubrik=n_meissen&etag= Voraussichtlich im April werde er den Heimattierpark Siebeneichen wieder eröffnen, sagt Jörg Schlechte vom Osteuropäischen Hilfswerk, der den Tierpark betreibt. CDU-Stadtrat Schlechte will zum 1. März einen Tierpfleger einstellen. Das war von den Veterinären des Landratsamtes gefordert worden. Sie sahen die rechtlichen Voraussetzungen für die "Zurschaustellung von Tieren" nicht mehr gegeben, weil der Tierpfleger seit Juli krank war. Die Veterinäre entzogen Schlechte zum 1. November die Erlaubnis. Genau ein Jahr davor machten die Tierärzte den Park schon einmal dicht, weil die Betreuung der Tiere nicht sichergestellt sei. "Solange unsere Forderungen nicht erfüllt sind und Sachkunde und Zuverlässigkeit nicht gewährleistet sind, bekommt er keine Erlaubnis", sagt Amtstierarzt Legde. Die Welt, 20.2.2001 Auch im Affenhaus kursieren Masern, Mumps und Grippe - Über die tägliche Arbeit von Tierärzten im Zoo http://www.welt.de/daten/2001/02/20/0220ws223835.htx Hannover - Ein Elefant mit Herpes oder eine Löwin mit Lungenproblemen gehören zum Alltag. Die Tiere hier im Zoo werden ungefähr drei Mal so alt wie in freier Wildbahn. Sie haben nicht die Stressfaktoren der Freiheit, müssen nicht jeden Tag ihr Revier abstecken und sich neue Partner suchen, erzählt Andreas Knieriem, Tierarzt des Zoos Hannover. Dass die Tiere meistens einfach alterskrank werden, begründet er mit der modernen Haltungsform in Zoos: Infektionen wie Lungenentzündungen sind einfach nicht mehr so häufig wie früher, weil die Tiere nicht mehr auf engstem Raum gehalten werden, nicht mehr so viel Stress haben und es bessere Medikamente gibt. > ausführlicher Bericht Zürich, 20 Minuten 20.2.2001 Berner Luchse auf dem Weg zur Taufe http://www.20min.ch/news/zuerich/story/4948282 Seit knapp drei Wochen sind die beiden Berner Luchswaisen im Gehege von Lulu, der 18-jährigen Luchsmutter, und ihrem Jungen Luv. «Wir haben mit Revierkämpfen gerechnet, doch bislang ist es zu keinem aggressiven Verhalten gekommen», freut sich Forstmeister Beat Kunz. Bevor man sie ins 3,5 Quadratkilometer grosse Luchsgehege gelassen hat, hatten die Tiere zunächst zehn Tage in einem Käfig am Rande des Geheges verbracht. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Ostsee Zeitung 19.2.2001 Aquarientage boten reichlich Informationen http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_82066.html Rostock - Die Aquarientage unter dem Motto Was(s)erleben boten Zierfischliebhabern die Möglichkeit, sich von Experten beraten und informieren zu lassen. So wurden an beiden Wochenendtagen Video- und Lichtbildervorträge zu speziellen Themen gehalten. Nordkurier 19.2.2001 Fachmann berichtet über Löwenhaltung http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/ee/ee.html Ueckermünde. Freunde und Förderer des Ueckermünder Tierparks haben sich auf die neue Löwenanlage einstimmen lassen. Andreas Bernhard, Tierarzt beim Leipziger Zoo, präsentierte Einblicke in die Geschichte der Löwenhaltung und die Erfahrungen mit der Leipziger Löwenanlage. Schon im Sommer, so hoffen die Tierparkfreunde, werde man die neue Löwenanlage eröffnen können, und dann gibt es endlich Ersatz für "Kairo", den letzten Löwen in Ueckermünde, der 1996 aus Altersgründen eingeschläfert werden musste. Thüringer Allgemeine 19.2.2001 Nun fehlt Nr. 6 noch ein Name http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Erfurt&news_id=1466710 Erfurt. Der Verein der Zooparkfreunde lud die Paten zum 2. Treffen ein. "116 Paten haben wir jetzt für unsere Tiere. Im vergangenen Jahr konnten 47 000 Mark durch die Patenschaften eingebracht werden", bedankte sich der Zoodirektor Dr. Norbert Neuschulz für das Engagement. Für das 2003 fertig gestellte Löwenhaus gab der Freistaat vergangenes Jahr 750 000 Mark. Die Axmannsche Villa wird weiter mit den Zooparkfreunden als Haus für Vereine etc. ausgebaut. In der ein Hektar großen, neuen Bisonanlage muss noch Gras über die Sache wachsen. Oberbürgermeister Manfred Ruge (CDU) erinnerte daran, dass von den Visionen für einen neuen Zoo schon einiges verwirklicht ist. Seinen persönlichen Teil trägt der OB mit der Patenschaft für die Spornschildkröte Nr. 6 bei. Dienstlich hat das Stadtoberhaupt u. a. immer noch mit dem "Elefanten-Skandal" zu tun. "Csami und Seronga haben sich gut eingelebt. Sie jetzt in die Wildnis zu geben, wäre glatter Mord. Die so genannten Tierschützer haben mit Tiertransporten oder Käfighaltung doch genug zu tun", ist Tierpatin Christa Weise überzeugt. Freie Presse 17.2.2001 Hirschfeld: Der Nachwuchs im Tierpark boomt http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/WESTSACHSEN/ZWICKAU/TEXTE/20997.html Über mangelnden Nachwuchs braucht sich die Hirschfelder Tierparkleiterin Ramona Demmler nicht zu beklagen. Bei allen Tierarten - außer bei den Braunbären - boomt es geradezu. Dabei sind schon über 600 Tiere in zirka 100 Arten in der Anlage zu Hause. So ist es gerade mal drei Tage her, dass sich bei den vietnamesischen Hängebauchschweinen sechs Ferkelchen eingestellt haben. Auch bei den Wollschweinen tummeln sich vier junge Tiere. Ramona Demmler nimmt an, dass sich auch bei den mächtigen Wisenten im Frühjahr ein Kalb einstellen wird. In Hirschfeld wurde das erste Baby 1977 geboren und erhielt den lustigen Namen Zwerg, mit den Anfangsbuchstaben Zw wie Zwickau. Saarbrücker Zeitung 17.2.2001 "Falken-Gehege": Gute Chance ist fast verspielt http://www.sz-newsline.de/hom/hom20.htm Homburg ist nicht New York. Dennoch werden Chancen, die Stadt attraktiver zu machen, so leichtfertig verspielt, als ob es hier so viel zu sehen gäbe wie in der Megametropole. Eigentlich sind kein Platz und keine Zeit für das Verweilen beim Status quo. Nicht nur beim Tourismuskonzept für den Schlossberg, auch beim Falken-Gehege drängt die Zeit. Dass die Entscheidung über das Falken-Gehege vertagt wurde, ist vielleicht eine Möglichkeit, das Projekt, das fast schon gekippt war, zu retten. Fragt sich, wie lange die Falkner bereit sind zu warten. Und bei einer Investition von einer halben Million Mark werden sie sich wohl nicht mit einer Miniaturausgabe der geplanten Anlage zufrieden geben, zumal andere Städte auch Interesse haben. Nordkurier 21.2.2001 Feuerwehr fängt Ausreißer ein http://www.nordkurier.de/lokal/waren/kurze_/kurze.html Malchow. Die Feuerwehr hat gestern einen Affen eingefangen, der am Sonnabend aus dem Malchower Gehege geflohen war. Das Tier hatte sich in einem 20 Meter hohen Baum verschanzt und konnte nur mit Drehleiter und Betäubung "gerettet" werden. Kölner Morgen 18.2.2001 Pandas haben keine Lust auf Sex hinter Gittern - WWF: Nachzucht im Zoo problematisch http://www.koelnermorgen.de/news/1447799.html Während frei lebende Tiere regelmäßig für Nachwuchs sorgen, sind gefangene Pandas wahre Sexmuffel. Im Unterschied zu ihren frei lebenden Artgenossen zeigen über 70 Prozent der geschlechtsreifen Bären hinter Gittern kein Interesse an der Fortpflanzung. Pandas in Zoos oder Zuchtstationen leben zwar häufig länger, doch zum Überleben der Art tragen sie kaum bei. Zu diesem Ergebnis kommt der WWF in einem jetzt vorgelegten Statusreport über sein Wappentier. B.Z. (Berlin) 19.2.2001 Und dem armen Bao Bao bleibt bloß der Panda-Playboy http://www.bz-berlin.de/bz/news/cb19panda.htm Das wilde Sexleben der Berliner? Aber da gibt es einen, der fällt gnadenlos durch die Liebes-Statistik: Pandabär Bao Bao. Dem China-Petz bleibt nur der "Panda-Playboy", seine Flamme Yan Yan denkt nur an einigen Tagen im April über die schönste Nebensache der Welt nach. Bei den Pandas ist das naturgemäß so. Zollern Alb Kurier 21.2.2001 Öffentliches Aquarium in Planung - Hauptversammlung der Aquarianer http://www.zollernalbkurier.de/default.asp?show=/scripts/artikel.asp*63*ID*61*8112 Balingen. Der Aquarienverein hatte viele Vorträge und sehr eindrucksvolle Diavorträge auf dem Programm. Auch in diesem Jahr hat der Aquarienverein viel vor: zwei Börsen sollen stattfinden. Außerdem wird ein für die Öffentlichkeit zugängliches Aquarium in Balingen geplant. Kurier 21.2.2001 China: Zoowärter von Tiger gefressen http://www2.kurier.at/pages/html/anwendung/k_content.php3?xmlval_PARENT_KEY[]=0029&xmlval_ID_KEY[]=0024&mdoc_id=2050669&content=main Schanghai - Ein chinesischer Zoowärter ist in der Stadt Jinan von einem Tiger gefressen worden. Vermutlich sei er auf das Dach des Tigerhauses geklettert, um sich dort zu erleichtern, ausgerutscht und in den Käfig der bengalischen Tiger gefallen. Potsdamer Neueste Nachrichten 21.2.2001 Schnattern stört die Nachbarschaft http://www.pnn.de/archiv/2001/02/20/ak-be-be-5514745.html Tempelhof-Schöneberg. Ein kleiner, privater Tierpark in Marienfelde soll geschlossen werden: Anwohner hatten sich beschwert. Rolf Rese betreibt ein "Privates Museum für Tierkunde". Dutzende von Haus- und Wildtieren hält er in seinen Gehegen - die genaue Zahl kennt auch er nicht. Bei Kitas und Grundschulen ist seine "Ausstellung mit lebenden Tieren" äußerst beliebt. Grundschüler sehen sich Melkvorführungen an, lernen vom Aussterben bedrohte Tierarten kennen, sowie Programme, bei denen nur noch in Zoos vorhandene Arten in freier Wildbahn angesiedelt werden. Baustadtrat Lawrentz ließ den Betrieb untersagen, weil er im Wohngebiet liegt. Vielleicht bietet die Trabrennbahn Mariendorf einen Ausweg. Ihr Geschäftsführer hat angeregt, den Tierpark auf das Rennareal zu verlagern. Hamburger Morgenpost 16.2.2001 Mehr Platz zum Heulen http://www.mopo.de/seiten/20010217/hamburg-artikel18.html Mehr Auslauf fürs Wolfsrudel im Wildpark Schwarze Berge. Ab sofort stehen den Elterntieren "Donner" und "Doria" sowie Onkel "Didi" und den drei Jungwölfen ein Gehege von 10 000 Quadratmetern zur Verfügung. Die Anlage zählt damit zu den größten Gehegen in Deutschland. Zusätzlich wurde ein Aussichtsturm gebaut. Ruhr Nachrichten 21.2.2001 Vogelpark und Kanufahrt Neue Angebote Metelen http://www.westline.de/lokal/mono.php?file_name=meln0001.htm&link_1=me&link_2=%&link_3=ln Das touristische Angebot in Metelen hält auch in diesem Jahr wieder höchst abwechslungsreiche Freizeit-Möglichkeiten parat. Vogelpark-Rallye, Draisinen-Wettfahrt oder Nachtwächterrundgang sind nur einige Stichpunkte. Zudem kann natürlich das "Heidediplom" erworben, eine "Kanufahrt" gebucht, oder "Mit Küchensieb und Gummistiefel" das Biologische Institut erkundet werden. Besonderer Clou ist in diesem Jahr jedoch der "Geier(s)pass" Frankenpost 21.2.2001 Ausgebüxter Mähnenspringer versetzt Bevölkerung des Luftkurortes in helle Aufregung http://www.frankenpost.de/php/resy/export/ini/artikel/resyart.php?id=67522 Ein Mähnenspringer schüchterte die Einwohner von Wirsberg bis Sonntagnachmittag ein. Dann gelang es, den ungebetenen Gast mit Futter anzulocken und mit vereinten Kräften zu bändigen. Nachdem ein herbeigerufener Tierarzt den Bock betäubt hatte, wurde er unter Mithilfe zweier Gemeindearbeiter ins Tierheim nach Heinersreuth gebracht. Nachforschungen von Tierheimleiterin Schilling ergaben, dass es sich höchstwahrscheinlich um einen Mähnenspringer (eine Halbziegenart) handelt und der Bock dem zu Beginn vergangener Woche in Marktschorgast gastierenden Wanderzirkus William aus dem Raum Passau entlaufen ist. Potsdamer Neueste Nachrichten 18.2.2001 Freiheitsliebender Emu http://www.pnn.de/archiv/2001/02/17/ak-we-5511822.html Einen unbändigen Freiheitsdrang hat ein Emu aus Cappellenhagen (Kreis Hildesheim), der bereits im Juli vergangenen Jahres die Polizei auf Trab gehalten hatte. Er suchte erneut das Weite, als er von seinem Winterquartier in einem Zoo auf die Weide zurückkehren sollte. Bislang habe noch niemand das Tier stoppen können. Mitteldeutsche Zeitung 17.2.2001 Waschbär soll Kind im Rollstuhl an seinen Lieblingsfilm erinnern - "Sonny" und "Balu" in festen Händen http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=mz_web/pages/regionales/news_ArtikelColl&RegionalRubrik=wsfzz&RegionalRubrikName=Weißenfels/Zeitz&MZWebArtikelID=981993411535 Weißenfels. Eine Führung durch den Heimatnaturgarten gab den Anstoß: Während sich Doris Patenge in eine Schleiereule verliebt hat, der sie den Namen "Sonny" gab, hat es ihrem Mann ein dicker Waschbär angetan: "Balu", soll den elfjährigen Markus Weidenbach, der im Rollstuhl sitzt, an seinen Lieblingsfilm erinnern. Mindestens einmal in der Woche lassen sich die Tierpaten im Garten blicken. "Er ist doch niedlich und so liebevoll hergerichtet", versichert Frau Patenge. "Ich würde mir wünschen, dass noch viel mehr Besucher kommen. Vielleicht entdecken sie ja wie wir selbst bei ihrem Rundgang die Schilder mit den Namen der Tierpaten an den Gehegen und bekommen Lust, auch solch eine Patenschaft für ein Jahr abzuschließen. Es ist eine ganz besondere Erfahrung." Füttern und Reinigen der Käfige und Gehege müssen Paten keinesfalls übernehmen. Das erledigen die Tierpfleger schon selbst. Die Werbetrommel hat das Paar gerührt für ein Kleinod mit 150 Tieren in etwa 40 Arten.
Lausitzer Rundschau 17.2.2001 Einhellige Meinung: "Tiergehege soll bleiben" http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=245446&RES=hoy Bernsdorf. Der Missionshof Lieske will dem Tiergehege helfen und hat angeboten, sämtliches Kraftfutter bereit zu stellen. Bei Vertretern verschiedener Parteien im Stadtrat stößt dieses Angebot auf Dankbarkeit, betonen aber einmütig, dass dies das Kostenproblem des Tiergeheges nicht grundsätzlich löse. Denn das Futter kostet nur ein Bruchteil der Gesamtkosten. Volkmar Hentsch, der Leiter des Missionshofes: "Das ist mehr als moralischer Beitrag gedacht." Denn die Leute vom Missionshof haben traditionell gute Beziehungen zum Tiergehege und schon häufiger dort ausgeholfen. Deshalb ist man dort auch besorgt über eine Verkleinerung oder Schließung der Anlage. "Das Tiergehege ist eine der wenigen Attraktionen, die Bernsdorf zu bieten hat. Es erfüllt eine wichtige Funktion aus kultureller und pädagogischer Sicht, seinen Erholungswert natürlich nicht zu vergessen." Doch an eine Schließung oder Verkleinerung denken die genannten Stadträte ausdrücklich nicht. "Das Tiergehege soll bleiben", sagen sie. Allerdings müssten die Kosten sehr wohl auf den Prüfstand.
Thüringer Allgemeine 18.2.2001 Besuch im Aquarium: Schmetterling mit spitzer Schnauze http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-ueberregional.inhalt-000.html?region=National&news_id=1463402 Erfurt - Im Riff wie im Aquarium sind Vertreter der artenreichen Unterfamilie Schmetterlingsfische auffallende Gestalten. Viele Arten haben sich auf den Verzehr von Korallenpolypen spezialisiert. Das macht ihre Haltung im Aquarium schwierig bis unmöglich. Eine Ausnahme bildet der Pinzettfisch. Sein pinzettartig verlängertes Maul befähigt ihn, auch in den Zwischenräumen Futter zu finden. In seinem natürlichen Lebensraum ist er sehr häufig, dennoch ist er nur selten in Aquarien zu sehen. Die Ursache liegt vor allem darin, dass diese flinken Fische mit der Hand nur schwer zu fangen sind und deshalb, wie leider bei vielen anderen Meeresfischen auch, Gift zum Fang eingesetzt wird. Eine seriöse Fangstation als Partner zu finden, gleicht deshalb für die meisten Händler einem Roulettespiel.
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Natur- und Artenschutz GERMAN WETLAND EXPENDABLE FOR NATIONAL INTEREST The figurehead of an international convention to conserve wetlands has joined growing protests over Airbus Industrie's plans to build a plant on one of Europe's largest freshwater tidal mudflats. http://ens.lycos.com/ens/feb2001/2001L-02-20-10.html Berliner Zeitung 21.2.2001 Gefährdeter Gigant - Der in Europa fast ausgerottete Stör ist der Fisch des Jahres 2001 http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_zeitung/vermischtes/.html/13100.html Der Europäische Stör, auch Baltischer Stör genannt, ist bis auf wenige Restbestände in Frankreich und Spanien bereits ausgerottet. Der Verband der Deutschen Sportfischer hat daher in diesem Jahr den Baltischen Stör (Acipenser sturio L.) zum Fisch des Jahres erklärt. Gemeinsam mit der Gesellschaft zur Rettung des Störs e.V. in Rostock will man auf die bedrohte Fischart, die bereits durch das Washingtoner Artenschutzabkommen geschützt ist, aufmerksam machen. ENS 02-16-10 Caviar Traders Meet Scientists Over Sturgeon Crisis http://ens.lycos.com/ens/feb2001/2001L-02-16-10.html Scientists and caviar traders from 11 countries have gathered for the first time to address the rapid decline of the worlds sturgeon species, highly valued for both caviar and meat. Last December's report "Roe to Ruin: The Decline of Caspian Sea Sturgeon and the Road to Recovery" explains the threats facing Caspian Sea sturgeon, and the steps needed to achieve recovery. Relentless overfishing, pollution and habitat destruction mean all 27 species of sturgeon and their close relatives, paddlefish, are in sharp decline. CITES placed sturgeons on Appendix II. Lower catch quotas would be in keeping with a trend noted by many caviar traders. In addition to their concerns over declining sturgeon numbers and escalating prices, traders reported a marked fall in consumer demand. Lübecker Nachrichten 20.2.2001 Norddeutsche Vogelschützer engagieren sich für Kolumbien http://www.ln-online.de/Nachrichten/Lokales/stormarn_110537.htm Literaturliebhaber kennen die Sumpflandschaft "Cienaga Grande" aus dem Tropen-Epos "Hundert Jahre Einsamkeit". Seitdem ein Damm das ehemalige Mündungsdelta an der Karibik von der Süßwasserzufuhr des Rio Magdalena abgeschnitten hat, ist die mythendurchzogene Mangrovenlandschaft zum Sorgenkind der Naturschützer geworden. Jetzt will der Verein für Vogel- und Naturschutz "Jordsand" aus Ahrensburg das Umweltbewusstsein der einheimischen Bevölkerung stärken. Die "Cienaga Grande" ist Heimat für mehrere Kormoranarten. Der Kahnschnabel und der Speerreiher, kaum erforscht, gelten als besonders bedeutende Spezies. Vor zehn Jahren hätte niemand gedacht, dass die "Cienaga Grande" noch zu retten sei. Die Heimat zahlreicher Vogelarten war größtenteils zur Einöde verkommen. Mittlerweile wurden - unterstützt durch die GTZ - Kanäle gebaut und die Gegend wieder mit Süßwasser beflutet. Durch die einheimische Bevölkerung sind die Vogelarten aber nach wie vor gefährdet, wie der Biologe Veit Hennig erläutert. Der Wissenschaftler der Uni Hamburg ist Initiator des Projektes. Das Projekt des Vereins "Jordsand" soll jetzt helfen, finanzielle Mittel für die Aufklärungsarbeit zu sammeln. Sowohl staatliche als auch private Geldgeber werden gesucht. In einem ersten Schritt soll ein Info-Haus in einem Fischerdorf gebaut werden. Utila-News - Februar Newsletter (per e-mail, Zusammenfassung) Viele Gesichter betrachteten am 17. Januar die Dias von Berthold Kroker, Leiter des Freundeskreis Utila Leguan. Gunther Köhler, der Projektgründer, stellte Sven Zörner als neuen Projektleiter vor: Das stark gewachsene Projekt sei nicht mehr im Alleingang zu bewältigen. Christian Wild und Stefanie Clauss sammeln zur Zeit Daten, um einen Entwicklungsplan für Utila erstellen zu können. Der Jahresbericht wurde dem Präsidenten der ZGF, Dr. Christoph Schenck überreicht. In 2000 schlüpften 126 Jungtiere aus 189 Eiern, davon wurden 63 freigesetzt. In Deutschland schlüpften im Exsitu Zuchtprogramm (Frankfurter Zoo) 1999 54 Jungtiere aus 62 Eiern. Davon wurden 43 Tiere 2000 nach Utila gebracht. Bei den Freisetzungen waren Kamerateams von Bayrischem Rundfunk und Südwestfunk zugegen. Mittelamerika Überdenken - Eine Virtuelle Ökotourismus Konferenz: Planeta.com ist Gastgeber eines ungewöhnlichen Veranstaltung. Jeder Internetbenutzer kann an der Konferenz "Reimagine Central Amerika" teilnehmen. Thema ist der Ökotourismus und seine Auswirkungen in Mittelamerika. Für das Schutzprojekt Utila Leguan nimmt Sven Zörner teil. Mitlesen können Sie ohne Vorkenntnisse. Um mitzudiskutieren sollten sie mindestens eine zweijährige Erfahrung im Ökotourismus oder Naturschutz in Mittelamerika haben. Die Konferenz läuft vom 19. Februar 2001 bis zum 02.März 2001. Melden Sie sich online an:http://groups.yahoo.com/group/reimagining_central_america oder schicken Sie eine leere email an: reimagining_central_america-subscribe@yahoogroups.com (Sven Zörner) Frankfurter Neue Presse 19.2.2001 Lynch-Justiz im Lynx-Revier http://www.rhein-main.net/Cgi-bin/framekeeper.pl?SetName=nachrichten&FileName=http%3A//www.rhein-main.net/FNP-Online/Zeitung/blick-0.html Ein deutscher Tourist ist in der Schweiz zum gefundenen Fressen geworden - allerdings weniger für jenes Raubtier, das ihn angefallen hatte, sondern vor allem für die Feinde der Luchse. Der Mann hatte erzählt, er sei bei einem Spaziergang im Kanton Wallis von einem Luchs angefallen worden. Aber weder an den Kratzwunden, noch an einem Haar konnten die Ermittler erkennen, welchem Tier der Tourist ins Gehege gekommen war. Es könne auch ein Fuchs, eine Wild- oder Hauskatze gewesen sein, sagt der kantonale Jagdaufseher. Für die Gegner des Lynx lynx ist die menschenscheue Großkatze ein Killer, und sie schrecken auch vor Lynch-Justiz nicht zurück. Im vergangenen Jahr seien acht Luchse illegal getötet worden, sagt ein Sprecher der Koordination von Forschungsprojekten zum Erhalt von Raubtieren in der Schweiz (KORA). Der Höhepunkt der blutigen Proteste sei ein Postpaket mit vier frisch abgeschnittenen Luchspfoten gewesen. Die in Haushaltspapier verpackten Tatzen seien an das Amt für Natur des Kantons Bern gegangen. Markus Schneeberg, Geschäftsführer des Schweizerischen Schafzuchtverbandes: "Illegal abschießen sollte man sie nicht." Künstlich für ihre Ausbreitung sorgen allerdings auch nicht: "Wenn sich der Luchs von alleine ausbreitet, dann nehmen wir das hin." Fast 30 Jahre sind nach der Wiederansiedlung vergangen, rund 100 erwachsene Luchse leben inzwischen wieder in der Schweiz
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Die Genannten gehören zu den zauberhaftesten Erscheinungen der Vogelwelt, stelzen auf überlangen Beinen durch Salzwasserlagunen aller Kontinente (mit Ausnahme Australiens) und pflegen so außergewöhnliche Speisegewohnheiten, daß sich sämtliche 5 Arten einen Schnabel-bau zu eigen machen mußten, der zum Seltsamsten gehört, was die gefiederte Welt aufweisen kann: An den Rändern der hakig abwärts gebogenen Schnäbel sorgen querliegende Hornleisten dafür, daß die nur 3 Kilogramm schweren Vögel jeden Tag bis zu 32.000 (nur 1 Zentimeter lange) Salzfliegenlarven oder aber wenigstens 120.000 winzigste Salinenkrebschen aus den Flachwasser-zonen subtropischer und tropischer Salzseen herausseien können, um satt zu werden. Die höchst empfindliche, dickfleischige Zunge sondert ungenießbare Bröckchen aus Schlamm und Schlick und befördert nur das genießbare Plankton den knapp 1 Meter langen Schlund hinab in einen mehrkammerigen Muskelmagen. Im Zoo Duisburg werden derzeit 3 (Unter-)Arten gepflegt und gezüchtet: zu ihnen zählen am Wassergeflügelteich zwischen Bongo- und Affenhaus die 19 Chilenischen Flamingos und 11 Rosa-Flamingos, wovon letztere auch in den Sümpfen der südspanischen Cota Donana und den Salzlagunen der südfranzösischen Camargue verbreitet sind. Vor 2 Wochen holten die Tierpfleger einen einzelnen Rosa-Flamingo aus dem Zoo Heidelberg, um den unfreiwilligen Einzelgänger wieder in eine große Gruppe "Flammenvögel" am Kaiserberg einzugliedern. Die Einbürgerung ist mittlerweile vollzogen und kein Tierpfleger, kein Zoologe und kein Besucher kann derzeit mehr sagen, wer der / die Nummer 12 der "Gruppe Rosa" ist. Friedrich Ostenrath Zoo Leipzig, 21.2 (per Fax, daher hier nur das Wesentliche): Der Zoo bei Nacht - Letzter Abendbummel durch die Tierhäuser. Am Freitag, dem 23.2. bietet der Zoo ab 18:00 Uhr den letzten Ferientermin für einen besonderen Abendbummel ab. Alle Tierhäuser sind dazu geöffnet und die Pfleger bieten Kurzführungen an und stellen ihre Schützlinge vor. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Zoo und Artenschutz im Fernsehen Fr., 23.02.2001, 11:00-11:45 MDR, Wildes Indien, Beobachtungen im Nagarhole-Nationalpark Fr., 23.02.2001, 13:30-14:00 MDR, Zoo & Co, Ein Leuchtturm vor Sansibar: Adders-Ducker Umsiedlungsprojekt Fr., 23.02.2001, 02:00-02:30 ARTE, Die Geo-Reportage: Spielplatz Natur (Spielforschung bei Tieren, u.a. Waldrapps (Kurt Kotrschall), Keas (Wien / KLIVV), Schimpansen (Jane Goodall) Sa., 24.02.2001, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Die Elefanten im Zirkus Knie Wh Fr., 02.03.2001, 13:30-14:15 MDR, Zoo & Co, So weit die Hufe tragen Wh Sa., 03.03.2001, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Auf Nachtsafari im Zoo (Frankfurt / Singapur) Wh Hinweis von Rettet den Regenwald e.V: Sonntag, 25. Februar 2001, 3-SAT: "Tong Tana - das verlorene Paradies" 1. Teil (gedreht 1989): 11:05 a.m.; 2. Teil (gedreht 1999/2000): 21.15 p.m. Dieser Film über das Leben der Penan und über Bruno Manser zeigt die desolate Situation der Penan, die am Rande des Verschwindens stehen - deshalb ist Bruno Manser nocheinmal aufgebrochen, um seinen Freunden beizustehen und gemeinsam die Regierung von Sarawak und Malaysia sowie die Weltöffentlichkeit mit dem Elend und der Ungerechtigkeit zu konfrontieren - jedoch es kam anders: Bruno kam nie bei seinen Freunden an. Bruno verschwand im Mai 2000 spurlos. Der 2. Teil des Tong Tana-Filmes ist die letzte Dokumentation von Bruno Kampf um die Rechte und den Lebensraum der Penan von Sarawak. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Ausstellungstipps Bad Wurzach Naturschutzzentrum: EINHEIMISCHE NACHTTIERE 16.2. bis 22.4.2001 http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/home.htm Frankfurt - Naturmuseum Senckenberg: BORSTENWÜRMER - Schillernde Bewohner der Meere verlängert bis 11.3.2001 http://senckenberg.uni-frankfurt.de/temp/temp19/temp19.htm Erfurt - Naturkundemuseum: ZACKIGE TIERWELT - Tiere auf Briefmarken bis 18.2.2001 http://www.dhm.de/museen/nkm_erfurt/ Bern - Schweizerisches Alpines Museum: DER HÖHLENBÄR Feb 2001 bis Sept 2001 http://www.naturmuseum-olten.ch/Main/hoehlenbaer.html Stuttgart, Expressguthalle im Hauptbahnhof Stuttgart: INSEKTEN! Die heimlichen Herrscher Verlängert bis 25.3.2001 http://www.w-b-p.de/Insektenstutt.html Berlin - Bienenmuseum in der Domäne Dahlem: 75 JAHRE ARMBRUSTER-SAMMLUNG Bienenkunde und Bienenhaltung Noch bis Juli 2001 http://www.domaene-dahlem.de/ Oldenburg, Landesmuseum für Natur und Mensch: Aquarien und Terrarien - FENSTER ZUR NATUR 23.2. bis 11.3.2001 http://www.naturundmensch.de/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Zum Zeitpunkt der Recherche waren alle Links zu den Zeitungen gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach wenigen Stunden in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen übernehmen wir die Meldungen nicht ganz, sondern fassen die Kernaussagen zusammen. In Einzelfällen können wir ihn aber per E-Mail versenden. Für englische, weltweite Meldungen empfehlen wir ZooNewsDigest von Peter Dickinson. Anmelden: leeres E-Mail an:mailto:zoonewsdigest-subscribe@eGroups.com Ihre Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Meldungen sind ausdrücklich erwünscht:redaktion@zoo-information.de Weitere Hinweise zur Zoo-Presseschau, Optionen, An- und Abmelden und Archiv aller Ausgaben auf unserer Homepagehttp://www.zoopresseschau.info Wir freuen uns über jede Form auch von kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG-Homepagehttp://www.zoo-ag.de. © 2001 Zoo-AG Bielefeld |