Zoo-AG Presseschau Nr. 46 vom 15. Februar 2001


Zoos in der deutschsprachigen Online-Presse

Willkommen zur 46. Ausgabe der Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld

zusammengestellt von Dirk Petzold und Martina Raffel, E-Mailmailto:redaktion@zoo-information.de

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Heute etwas später als sonst: Unser Gast diese Woche bei der Zoo-AG, Monika Fiby (unseren Lesern von www.ZooLex.org - Zoodesign im Internet bestens bekannt), machte mit uns einen Ausflug zum Allwetterzoo Münster, wo sie die Daten für eine neue ZooLex-Präsentation erhob: die ZoORANGerie, das im Herbst eröffnete Orang-Utan-Haus (Zoo-AG-Exkursionsbericht:http://www.zoo-ag.de/exkursionen/2000_muenster_2.htm). Direktor Jörg Adler und Kurator Dag Encke widmeten ihr dafür viel Zeit.

Dafür sind bereits die Artikel für den Freitag recherchiert - schließlich fahren wir morgen nach Gelsenkirchen zur ZooKunft, wo wir uns darauf freuen, viele unserer Leser zu treffen!


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Hamburger Abendblatt 12.2.2001
Das neue Wahrzeichen von Hagenbeck
http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/lokales/html/120201/1112ZUHA3.HTM
Eine acht Meter hohe Giraffe ist das neue Symbol für Hamburgs Traditionstierpark. Giraffe und Pfleger sind aus Bronze, geschaffen von Bildhauer Stephan Balkenhol. Der Künstler bekam den Auftrag von Hagenbeck und dem Ordnungsamt. Letzteres, da die Giraffe weithin sichtbar an der Kreuzung aufgestellt wird.
Tierparkchef Joachim Weinlig-Hagenbeck: "Damit rücken wir den Tierpark an die Station der U2 heran, in die Nähe des geplanten neuen Haupteingangs" Rund 50 000 Autofahrer werden täglich "Mann auf großer Giraffe" vor Augen haben. Weinlig-Hagenbeck: "Die werden Mühe haben, geradeaus weiterzufahren."
   Finanziert wird das 500 000 Mark teure Wahrzeichen von der Kulturbehörde und durch den Verkauf von 50 cm hohen Nachbildungen. "Für mehr als 300 000 Mark suchen wir spendefreudige Kunst- oder Giraffenliebhaber." Wenn der Nepal-Pavillon der Expo an Hagenbeck geht, könnte er in den neuen Eingang eingegliedert werden. Hieran würde sich ein großes Aquarium anschließen sowie die Zooschule. Pläne für das neue Orang-Utan-Haus gibt es schon. (von CLAUDIA SEWIG)

>wer den Pavillon wirklich erhält scheint noch offen zu sein:

Neue Ruhr Zeitung 9.2.2001
"Nepal" kommt nach Gelsenkirchen
http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=1446593
Der Gelsenkirchener Ruhr Zoo, der derzeit für rund 166 Millionen Mark zur Erlebniswelt "zoom" ausgebaut wird, bekommt ein attraktives Objekt aus dem Erbe der Expo. Der nepalesische Pavillon soll ab April aufgebaut und im Spätsommer eröffnet werden.

Westfälische Rundschau 9.2.2001
Pavillon für neuen Zoo
http://www.westfaelische-rundschau.de/free/wr.artikel-lokal-000.html?news_id=1446466
Der Nepal-Pavillon wurde in jahrelanger Arbeit von nepalesischen Familien von Hand geschnitzt. Der 2500 Quadratmeter große Pavillon soll in dem neuen Asien-Bereich des zu einer Erlebniswelt umgestalteten Tierparks aufgestellt werden.

Ruhr Nachrichten 14.2.2001
Nepalesisches Juwel doch nicht in Gelsenkirchen?
http://www.westline.de/lokal/mono.php?file_name=bz_5.htm&link_1=ge&link_2=%&link_3=ln
Völlig überraschend hat die Gesellschaft für Wirtschaft und Energie die Pressekonferenz abgesagt, in der die Verträge unterzeichnet werden sollten.
Um den Nepal-Pavillon hatten sich zahlreiche Interessenten beworben, darunter der Tierpark Hagenbeck. Um so stolzer war die GEW. "Gelsenkirchen hat den Wettbewerb um dieses Juwel asiatischer Handwerkskunst gewonnen", hieß es in der Einladung. Nun teilten die Vertragspartner allerdings mit, dass sie den Vertrag nicht unterzeichnen werden. "Gründe wurden nicht genannt". Das nepalesische Meisterstück, das zwölf Millionen Mark gekostet haben soll, sollte gepachtet werden. Der Staat Nepal hatte vor, sich mit wechselnden Attraktionen des "zoom" vorzustellen.

Zeitungsgruppe WAZ 14.2.2001
Expo 2000, 2001, 2002, 2003, 2007...
http://www.cityweb.de/free/3.artikel-000.html?news_id=1455020
Neue Ruhr Zeitung 13.2.2001
http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=1455020
Aus dem Expo-Schnäppchen wurde nichts: Die nepalesischen Vertragspartner ließen den Termin platzen. Ob der Ruhr-Zoo den Nepal-Pavillon bekommt, steht in den Sternen.

Süddeutsche Zeitung 15.2.2001
Gelsenkirchener verlieren den Glauben
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/?section=pano&myTM=full&id=982268488.12479&myTime=982271254
Der Nepal-Tempel der Expo kommt offenbar doch nicht in den Ruhrpottt  Der von 800 nepalesischen Familien in drei Jahren handgeschnitzte, 2500 qm große Tempel sollte nach Gelsenkirchen transferiert werden. Der Ruhr-Zoo wird derzeit für 166 Millionen Mark in eine Naturerlebniswelt umgebaut. Neben simulierten Ballon-Fahrten über die afrikanische Savanne sollte der Tempel ein 23 m hohes Wahrzeichen sein.
Doch dann habe der nepalesische Verhandlungsführer abgesagt und sei seitdem nicht mehr zu erreichen. Vom Zoo Hagenbeck war unterdessen zu erfahren, dass man dort ebenfalls verhandelt. Joachim Hagenbeck ist überzeugt, dass „wir das beste Angebot haben“ und gibt sich hanseatisch-asiatisch gelassen.

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Freie Presse 11.2.2001
Nach Eröffnung des neuen Bärengeheges folgt im Herbst die Tropenhauseinweihung
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/CHEMNITZ/CHEMNITZ/TEXTE/20288.html
Chemnitz - Zwei Pranken Dreck warf Bärendame Kitty zur Eröffnung des Geheges. Für Tierparkchef Hermann Will ein gutes Zeichen. Mit dem neuen "Bärenspielplatzes" mit Aussichtsplattform für Besucher ist eine weitere Etappe des Umbaus beendet.
Folgen werden in dem etwa zehn Millionen Mark kostenden Erneuerungs- und Rekonstruktionsprojekt demnächst noch eine Anlage für Polarfüchse und im Herbst das Tropenhaus. Die Felslandschaft für das Bergwild soll erweitert werden. "Das alles wollen wir bis zum Ende des Jahres erledigt haben", erklärt Hermann Will. Nach dieser Bauphase soll sich der Tierpark noch stärker auf die Zucht und Haltung bedrohter Tierarten konzentrieren.
Deshalb ist das neue Bärengehege so angelegt, dass nicht nur große Bären dort ein Heim finden. Perspektivisch wird es zu Veränderungen kommen, wenn die Arbeiten an der Pelzmühle beendet sind. Tierparkchef Will verspricht sich von der Gastronomie viele positive Effekte. So auch ein weiteres Anwachsen der Besucherzahl, die im vorigen Jahr bei über 170.000 lag.

Rheinische Post 9.2.2001
Platzprobleme im Zoo: Wird das hier zu eng?
http://www.rp-online.de/news/lokales/duisburg/2001-0210/zoo.html
Duisburg - Ferdinand ist 30 Jahre und ein wenig altersschwach. Die Tage des Weißwal-Methusalems sind gezählt. Das gilt auch für den Jacobita Yogi, immerhin 26 Lenze alt. "Wenn beide gestorben sind, rücken die Bagger an", berichtet Achim Winkler, Biologe.
Bis zum 9. April 2002 müssen alle Zoos eine Betriebserlaubnis vorweisen. "Problem ist, dass die Richtlinien der EU nur einen Rahmen vorgeben", sagt Manfred Pietsch vom Amt für kommunalen Umweltschutz. Weder sind die Bundesnaturschutz- und Landschaftsschutzgesetze umgesetzt noch ist geregelt, wer die Betriebserlaubnis erteilt. "Die Zeit drängt, um jedes Gehege auf die Aspekte des Artenschutzes zu untersuchen".
Dass auch der Zoo Duisburg seine Schwachpunkte hat, ist nicht von der Hand zu weisen. Insbesondere ist das Becken für die Fluss-Delphine schon lange nicht mehr zeitgemäß. "Wir sammeln für den Bau einer neuen Unterkunft", so Winkler. Das 1962 gebaute Affenhaus war damals eines der besten in Europa. "Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sind heute auf einem ganz anderen Niveau. Aber wir bauen unser Äquatorium ohnehin schon um".
"Sollte es beim Zoo etwas zu beanstanden geben, würde die Betriebserlaubnis trotzdem erteilt - möglicherweise unter Auflagen", erläutert Manfred Pietsch. Beim Zoo sieht man die EU-Richtlinie eher als Mittel, "um Druck auf die kleineren Tierparks auszuüben. Wir müssen beim Artenschutz eine Vorbildfunktion erfüllen", betonte Winkler.

Berliner Zeitung 13.2.2001
Kiris Erbe: Ein Impfstoff für die Elefanten
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/10424.html
Berlin - Nach dem Tod des Elefantenkalbes hat das Berliner Institut für Tierseuchen einen provisorischen Impfstoff entwickelt, eine so genannte Stallvakzine, die nicht außerhalb des Zoos eingesetzt werden darf. Die verbliebenen acht asiatischen Elefanten sind inzwischen behandelt. In den kommenden Wochen erwartet der Zoo das Ergebnis von Blutuntersuchungen, die über den Erfolg Aufschluss geben.

Berliner Morgenpost 13.2.2001
Toter «Kiri» soll andere Zoo-Elefanten retten
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story393557.html
Gestern mussten die sieben Elefantenkühe des Zoos im Dienste der Wissenschaft ihr Blut lassen. Von der Untersuchung erhoffen sich die Zoologen Aufschluss, ob sie bei der Bekämpfung der oft tödlichen Herpes-Infektion weitergekommen sind. Ziel: ein Impfstoff. So könnte Elefanten-Baby «Kiri» über seinen Tod hinaus Gutes tun. Die Blutentnahme soll zeigen, ob sich Antikörper gegen Herpes gebildet haben. Ein Versuch, gibt sich Zoo-Tierarzt Dr. Andreas Ochs zurückhaltend. Denn das Herpes-Virus ist in der Lage, sich bei befallenen Tieren an Stellen zurückzuziehen, die deren Abwehrsystem nicht erreicht.

Netzpress 15.2.2001
Etoscha: Vom Fressen und Gefressen werden
http://www.netzpress.ch/meldung.cfm?nummer=5858
Basel - Am 30. März wird das Etoscha-Haus eröffnet. Obwohl das neue Themenhaus den Namen dieses Tierparadieses trägt, soll es nicht disneylandartig Etoscha imitieren, sondern anhand des Themenkreises "Nahrungskette" aufzeigen, wie Flora und Fauna Afrikas funktionieren.
Nach der Eröffnung des aus Lehm gebauten Hauses wird der Besucher einen glasüberdachten Wintergarten betreten. Dort wird es nur Pflanzen geben. Ein Schwarm Riesenheuschrecken wird zu sehen sein: Der Zuschauer wird durch ein Fenster etwa 2500 durcheinanderwuselnde Exemplare sehen.
Im nächsten Saal wird man den Graumullen auf den Grund gehen: Sie leben in unterirdischen Labyrinten, und durch eine raffinierte Anlage werden Tierfreunde Einblick in das Leben der stockblinden Tiere erhalten.
In einer Steppenlandschaft werden sich Erdmännchen, Fuchsmangas und Webervögel ein Stelldichein geben, auf "Koppjes" werden sich Klippenschleifer tummeln und ganz hinten wird eine Lösswand aufgestellt in die bienenfressende Vögel ihre Nisthöhlen bauen.
Das ganze Haus wird dem Thema "Nahrungskreislauf" gewidmet. Verschiedene Arten, sein Futter zu jagen, nicht zum Futter zu werden werden anschaulich dargestellt. Zoologische Gärten sind längst nicht mehr ein Ort, wo sich gelangweilte Tiere von neugierigen Besuchern bestaunen lassen, sondern ein Ort, wo man der Natur in ihrer Vielfalt mit Achtung begegnet, etwas über ihre Zusammenhänge lernen kann.

Nordkurier 15.2.2001
Pläne für Bansiner Aquarium liegen vor
http://www.nordkurier.de/lokal/usedom/c/c.html
Für das Projekt eines Meerwasser-Aquariums auf der Seebrücke hat sich der Bürgermeister ausgesprochen. Zwar käme beim 20-Millionen-Mark-Projekt eine 70%ige Förderung durch das Land in Betracht, jedoch finde sich kein Betreiber. Der Seebad-Chef machte zudem auf die prekäre Verkehrslage aufmerksam. Die Besucherströme müssten gelenkt werden. Zuversichtlich zeigte er sich, dass ausreichend Besucher angelockt werden.

Zürich, 20 Minuten 9.2.2001
Jetzt muss Jasper ran
http://www.20min.ch/news/bern/story/6726705
Schaffhauser Nachrichten 9.2.2001
Moschusochsen
http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=28027
Bern – Moschusochsen-Bulle Jasper hat im Tierpark Dählhölzli einen klaren Auftrag: Nachwuchs. Jasper wurde 1998 in Kopenhagen geboren. In seinem neuen Heim wird ihm neben Pila ab sofort auch Mika als Partnerin zur Seite stehen. Jasper ersetzt den Bullen Sven, der vergangenen Herbst 11-jährig gestorben ist.
Berner Zeitung 9.2.2001
Jaspers erster Ausflug
http://extra.bzonline.ch/article.cfm?id=150936&ressort=BZ%2DStadt%20Bern
Das Dählhölzli ist der einzige Zoo der Schweiz, in dem diese Tiere gehalten werden. Tierparkdirektor Bernd Schildger: «Ein Mensch im Gehege würde kaum eine Minute überleben. Die sind gefährlicher als ein Leopard.»

Der Bund 9.2.2001
Nach Dänemark auf Ochsentour
http://www.bund.ch/ebund.asp?SOURCE=/Publications/DER_BUND/2001/33/BOULEVARD/70439.html
«Die Zuchtgruppe ist wieder vermehrungsfähig!» meldet Berns Tierparkleitung. Jaspers Vorgänger zeugte vier Nachkommen. Leider verstarb der üppige Bulle im letzten Jahr an Herzbeutelentzündung. Für den Transport musste «Jasper» in eine mit Stahl verstärkte Kiste verfrachtet werden.

Augsburger Allgemeine 14.2.2001
Zoo-Förderverein plant Nilpferd- Anlage
http://www.augsburger-allgemeine.de/menu/index.php?themeid=5&mainmenuid=1&selectedid=52&ausgabe=B-STADT&azartikelid=67162
600 000 Besucher kamen vergangenes Jahr. Nachdem für 1,2 Millionen Mark eine neue Bärenanlage eröffnet wurde, plant man ein Haus "Wasserwelt Augsburger Zoo". Die geräumige Anlage sollen sich Pelikane sowie Wat- und Möwenvögel mit Flußpferden teilen. Während Zoo-Kuratorin Brigitte Gorgas noch keine Angaben machen will, war zu erfahren, dass der Förderverein erneut eine siebenstellige Summe "stemmen" will.

News 13.2.2001
Schopfmangabe-Äffchen kam per Kaiserschnitt zur Welt
http://www.news.ch/detail.asp?ID=33810
Gettorf - Keinen leichten Start ins Leben hatte Schopfmangabe Ndala. Nachdem sie mit Kaiserschnitt zur Welt gekommen war, muss sie jetzt auch noch auf ihre Mutter verzichten. Tierpfleger Ulli Traxel kümmert sich um Ndala. Ndalas Mutter hat schon zum dritten Mal per Kaiserschnitt geboren.

Mainpost 13.2.2001
Tierpfleger Ulli Traxel spielt am Dienstag mit seinem kleinen Schützling,
http://www.mainpost.de/nl2view/?id=CFWDQ
Das Tier wurde per Kaiserschnitt mit 569 Gramm zur Welt gebracht. Da das Muttertier keine Milch geben kann, erhält der kleine Affe jetzt alle drei Stunden am Tag die Flasche.

Sindelfinger,Böblinger Zeitung 14.2.2001
Und über allem schwebt das weiße Krokodil
http://www.szbz.de/dc1/html/news-sfz/20010214loka0004.htm
Wo ist der Weiße? Mit dieser Frage pilgerten Generationen von Besuchern ins Krokodilhaus. Ein Jahr nach seinem Tod ist das mächtige Leistenkrokodil wieder aufgetaucht. Im Rosensteinmuseum hängt der Weiße jetzt unter der Decke.
Träge und unbeweglich, so hatten ihn die Wilhelma-Besucher erlebt. Kaum jemand konnte sich noch erinnern, dass der Weiße einst ein junger Wilder war. Schon am Tag seiner Ankunft in der Wilhelma 1967 hinterließ er beim damaligen Wilhelma-Direktor einen bleibenden Eindruck. Er zwickte Wilbert Neugebauer, so erinnert sich Dieter Jauch, einfach in die Hand.

Stuttgarter ZeitungLokales 14.2.20019:4
Krokodil als Museumsstück
http://www.stuttgarter-zeitung.de/dc1/html/news-stz/20010214loka0024.shtml

Stuttgarter Nachrichten 14.2.2001
Das weiße Krokodil schwebt über den Dingen
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/dc1/html/news-stn/20010214loka0011.shtml


Berliner Zeitung 14.2.2001
Raubtiere des DDR-Staatszirkus erstmals im Wildpark Johannismühle zu sehen
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/brandenburg/.html/11267.html
>ausführlicher Hintergrundbericht
Klasdorf - "Assam" und drei weitere Tiger des ehemaligen DDR-Staatszirkus sollten vor gut einem Jahr sterben. Der Liquidator fand keine Abnehmer für die vom Aussterben bedrohten Raubkatzen. Sechs Stunden bevor die Todesspritze kommen sollte, holte Banisch die sibirischen und bengalischen Tiger in seinen Wildpark bei Klasdorf. Besuchern blieben die Raubkatzen bisher verborgen. An diesem Wochenende können sie "Assam", "Abu" und "Russlan" erstmals von der Besuchertribüne aus beobachten, hoch über dem 2200 qm großen Freigelände. Doch durch das Halbrund mit Kletterbaum und Teich und Höhle können die Tiger noch nicht stromern, es ist noch nicht fertig. Aber in der Freianlage liegen auch die beiden geräumigen Vorkäfige. Die Anlage ist Deutschlands erste "Großkatzen-Auffangstation". Das Tierhilfswerk und die Treuhand-Nachfolgerin BvS gaben 250 000 Mark. 270 000 Mark hat der Tierschutzverein Zossen - der Träger der Auffangstation - gesammelt. Um die Großkatzen-Auffangstation fertig bauen zu können, fehlen noch etwa 300 000 Mark. Mehr als 400 Tiere leben im Wildpark, den der ehemalige NVA-Oberst Banisch im Mai 1997 eröffnete.

Dolomiten 9.2.2001
Protest gegen Bergzoo
http://www.dolomiten.it/dolomiten/2001/02/09/m0902l03.html
Tisens - Die Initiative gegen den Bergzoo klagt über den Entwurf des Urbanistikgesetzes. Ein großer Widerspruch könne am geplanten Bergzoo in Platzers veranschaulicht werden: Vorgesehen ist nur eine "beschränkte Nutzungsdauer". Es stelle sich die Frage, warum 100 Milliarden investiert werden, um den Zoo nach vielleicht zehn, 20 oder 30 Jahren wieder aufzugeben. Laut Entwurf müsse die Bodenoberfläche unverändert bleiben; durch die Tierhaltung sei dies unmöglich. Der Boden würde für immer zerstört.

Leipziger Volkszeitung 8.2.2001
Raubtiersavanne eröffnet / Denkmal für Professor Siegfried Seifert eingeweiht
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/65996.html
Leipzig. Die neue Löwensavanne wurde eingeweiht. Neben drei Löwen sind hier auch Schabracken-Schakale und in der Besucherhöhle Stachelmäuse zu Hause. Zuvor wurde ein Gedenkstein für Professor Siegfried Seifert enthüllt. Peter Müller hielt die Laudatio auf den Professor, der den Tiergarten 29 Jahre lang leitete.

Freie Presse 8.2.2001
Leipzigs Löwensavanne ist erster Teil des «Zoos der Zukunft»
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/SACHSEN/TEXTE/19149.html
Die Löwensavanne «Makasi Simba» beherbergt seit Donnerstag die drei Großkatzen. Damit ist der erste Teil des neuen Konzepts «Zoo der Zukunft» verwirklicht, sagte Geschäftsführer Jörg Junhold.
Nach der Löwensavanne will der Zoo sein Gelände komplett umbauen und großflächige, typisch südamerikanische und asiatische Regionen einrichten. Am ersten April soll die neue Menschenaffenanlage eröffnet werden. Das Projekt kostet rund 30 Millionen Mark, wovon die Max-Planck-Gesellschaft 90 Prozent übernimmt. Weitere 17 Millionen sollen in den Umbau anderer Gehege fließen.

Leipziger Volkszeitung 11.2.2001
Das neue Reich des "Königs der Tiere" zog tausende Neugierige an die Pfaffendorfer Straße

http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/66153.html
Der Hauptgewinn des Gewinnspiels "Leipzig löwenstark", ein zweiwöchiger Kenia-Trip, ging an Marion Eberius - Überreichung des Gutscheins durch Susanne Mücke, Leiterin der Zoo-Marketingabteilung.

Nordkurier 15.2.2001
Baufreiheit für Löwengehege wird geschaffen
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/loewe/loewe.html
Ueckermünde. Das Löwengehege im Ueckermünder Tierpark stand, als es vor einem Jahr von Zoochef Helge Zabka vorgestellt wurde, lediglich auf dem Papier. Nun erfolgt der erste Spatenstich im Frühjahr und das Löwenpärchen kann bereits im Sommer einziehen. Die Katze halte sich derzeit noch in Dänemark auf, während der Kater aus Warschau stammt. Durch Glas sollen die Tiere dem Besucher so nah wie möglich gebracht werden. Weiterhin soll die Anlage von Felsen und Gittern umzäunt werden.

Nordkurier 15.2.2001
http://www.nordkurier.de/lokal/pasewalk/h/h.html
Die Spendenaktion, bei der "Bausteine für die Löwenschlucht" gekauft werden konnten, hat eine unerwartet große Resonanz gefunden. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird im März Baubeginn sein. Um die Besucher einzustimmen, gibt’s morgen im Tierpark einen Vortrag "Löwen in Menschenhand".

Nordkurier 15.2.2001
Im Ueckermünder Tierpark herrscht bereits reges Treiben
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/a/a.html
In der größten Graureiher-Kolonie Norddeutschlands haben die Vögel bereits mit dem Nestbau begonnen. Die Graureiher seien etwa zwei Wochen früher als in durchschnittlichen Jahren.

Frankfurter Rundschau 12.2.2001
Zoo-Lokal lässt auf sich warten

http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181018.htm
Gastronom Kofler stößt auf Kritik, weil die Zoo-Gastronomie seit 1999 auf sich warten lässt. Hinter dem Zoo-Gesellschaftshaus sollte ein zweigeschossiges, verglastes Gebäude wachsen, mittels einer Brücke mit dem historischen Haus verbunden. "Schon im Vertrag, den Kofler 1995 unterschrieben hat, ist die neue Gastronomie zugesagt", so Zoo-Direktor Christian Schmidt.
Doch bis auf den Imbiss "Happy Bear" und ein einfaches Selbstbedienungs-Restaurant finden die Zoo-Gäste nichts. Schmidt, der im Jahre 2000 wieder ein schmales Plus bei den Besuchern verbuchte, drängt auf Neubau. Kofler kündigt jetzt erneut "Investitionen von 1,5 Millionen Mark" an. Einschließlich der Außenfläche werde die neue Zoo-Gastronomie 400 Sitzplätze bieten.
Offenbach Post 13.2.2001Warten auf bessere Zoo-Gastronomiehttp://www.op-online.de/8_22_26995.html

Kieler Nachrichten 11.2.2001
Versucht, den Wölfen näher zu kommen
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-reiwolf_0_ART.htm
Großenaspe - Rund um den Wolf ging es im Wildpark Eekholt. Allein Freitag und Sonnabend hatten sich zu den 6. Wolfsnächten 2500 Besucher eingefunden. "Das Interesse ist riesengroß", freute sich Geschäftsführerin Theda Hatlapa. Mittelpunkt waren die Wolfsfütterungen. Wer mehr erfahren wollte, konnte sich bei der Ausstellung der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe informierten.

The Telegraph 9.2.2001
Zoo keeper badly hurt in attack by elephant
http://www.telegraph.co.uk/et?ac=000140326706927&rtmo=VkwVwxmx&atmo=VkwVwxmx&pg=/et/01/2/9/nelep09.html
Chester - Richard Hughes was struck on the head and shoulders as he led the 30-year-old Asian elephant, Kumara, from her overnight shed. A spokesman of Chester Hospital said that his condition was "critical". The zoo immediately launched an inquiry and announced that it would be closed today.

EXPRESS 8.2.2001
Hallo, ich bin Marabu! - Nachwuchs im Kölner Zoo:
http://express.de/koeln/1418943.html
Köln - Das seltene Marabu-Küken ist der ganze Stolz von Zoodirektor Gunther Nogge: „Seit zehn Jahren bemühen wir uns um Nachzucht, jetzt haben wir zum ersten Mal in NRW gleich drei Exemplare.“


Münsterländische Tageszeitung 8.2.2001
Sechs Hektar neue Flächen – Einrichtung soll behutsam erweitert werden
http://www.mt-news.de/ausgabe09.02.2001/Friesoythe/Topmeldung/artikel3064499375279589.html
Thüle – Die Weichen für die „große Lösung“ bei der Erweiterung des Tierparks haben Friesoythes Kommunalpolitiker gestellt. Als Freifahrtschein für ungehemmtes Wachstum betrachtet Tierpark-Besitzer Alfred Grothaus das positive Votum aber nicht. Rund zehn Hektar umfasst der 1965 gegründete Tierpark, weitere sechs Hektar können noch hinzukommen. Geht es nach Grothaus, soll sich der Tierpark langsam entwickeln. Mit Hilfe von Fremdkapital „kräftig reinhauen“ wolle er nicht.
Da der Tierpark zu zwei Dritteln immer noch Zoo ist, sind weitere Investitionen im Tierbereich geplant. So ist geplant, für die Kängurus ein rund 3000 qm begehbares Gehege zu schaffen. „Wir wollen möglichst nur noch Gehege schaffen, in denen die Besucher Kontakt zu den Tieren haben.“

Sächsische Zeitung 9.2.2001
Zwei Zoobewohner gestorben

http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=56400&rubrik=n_sebnitz&etag=
Dresden. Das Mähnenwolf-Weibchen mit 14 Jahren und der China-Leoparden-Kater mit 19 Jahren gehörten zu den langjährigen Bewohnern des Zoos. Beide starben an Altersbeschwerden. Mit dem Tod beider Tiere geht zugleich die Haltung von zwei Arten im Dresdner Zoo zu Ende.

Neue Ruhr Zeitung 12.2.2001
"Eidechse" bläst keine Abgase in die Luft
http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=1452859
Duisburg - "Im speziellen Fall kann der Zoodirektor damit transportiert werden", scherzte Zoodirektor Reinhard Frese, als er den neuen Mini-Schlepper vorstellte. "Eidechse" - angetrieben von einer Ladebatterie - hat entscheidende Vorteile. "Keine Auspuffgase, zudem ist er sehr leise". Dass der Mini-Schlepper seinen Dienst im Duisburger Zoo tut, ist der Dinslakener "Santec" zu verdanken. Sie hat die "Eidechse" als kostenlose Leihgabe zur Verfügung gestellt.

Hannoversche Allgemeine 12.2.2001
Wenn der Tapir zweimal hustet
http://news.haz.de/HOME/HANNOVER/story44987.html
Im Grunde macht Andreas Knieriem den gleichen Job wie Doktor Brausefrosch, eine Bilderbuchfigur von Janosch, und macht im Krankenhaus für Tiere Tiger wieder glücklich, deren Streifen ein wenig verrutscht sind. Weil Streifen eher selten verrutschen, hat Knieriem natürlich andere, mitunter ungleich schwierigere Aufgaben.
Knieriem muss sich zum Beispiel um Diana kümmern. Die Meerkatze hat sich mit ihrem Genossen Amandou in die Wolle gekriegt, und das kostete glatte acht Zentimeter Schwanz.
Schwergewichtler wie die Tapire versorgt Knieriem immer vor Ort. Röntgen-, Ultraschall-, Endoskopie- und alle anderen Untersuchungsgeräte sind fahrbar. Nur Patienten unter 200 kg werden in der Praxis behandelt.
Manchmal leide er ein wenig unter der mangelnden Anerkennung seiner Arbeit durch seine tierischen Patienten, sagt Knieriem - doch mitunter habe er eben auch das Gefühl, dass ihm das eine oder andere Tier dankbar sei. So habe er bei der Schimpansin Zazie zum Beispiel vor einiger Zeit eine opulente Bisswunde genäht. Und irgendwie habe er seitdem das Gefühl, dass Zazie ihm ihre verheilte Schulter zuwende, wenn er an ihrem Gehege vorbei gehe. "Ich weiß natürlich, dass das eine sehr subjektive Wahrnehmung ist", meint Knieriem lachend.

Karlsruher Nachrichtenmagazin 9.2.2001
Zoo mit positiver Bilanz
http://www.ka-news.de/karlsruhe/ka20010209_4.php3
Karlsruhe - Fast 1,09 Millionen Besucher steuerten im vergangen Jahr den Zoo an. Nach Einschätzung der Zooverwaltung wirkten sich die informativen Ausstellungen und der Zootest im "Stern" positiv aus: Platz neun.

Der Neue Tag 13.2.2001
In der Höllohe entsteht Freiflug-Voliere mit 1200 Quadratmeter Grundfläche
http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/0,2123,2118-1-8_166_0,00.html
Teublitz. - Der "Verein zur Förderung des Erholungsgebiets Höllohe" wird den Bau einer Freiflug-Voliere mit 15000 Mark unterstützen. Der 1200 qm große Käfig soll am 2. September eingeweiht werden.
Fasane, Rebhühner und seltene Singvögel sollen sich in der Voliere wohl fühlen können. Die Besucher dürfen das Gehege nicht betreten, haben allerdings gute Sicht von außen. Mitten im Käfig wird ein Weiher für Fisch- und Entenzucht entstehen. Rund 7000 Mark hat der Verein für einen Zaun für das Wildschweingehege und einen Ziegenstalls geplant.

Ostsee Zeitung 9.2.2001
Tierpark-Winterruhe täuscht nur
http://www.ostsee-zeitung.de/wo/start_80185.html
Wolgast - Tierparkdirektor Eberhard Gau ist zufrieden, es konnten fast 40 000 Besucher begrüßt werden. Der Eingangsbereich wurde neu gestaltet, auch im Innenbereich ist man voran gekommen: Vollendung des Kaninchen- und Krallenaffenhauses sowie des Geheges für Frettchen, daneben ist die Wildschweinanlage verändert. In Zusammenarbeit mit dem Hegering Kröslin wird eine Rebhuhnauswilderung vorbereitet. In diesem Jahr ist die Fertigstellung des Rattenhauses geplant; das Außengehege der Rhesusaffen und Paviane wird erneuert, auch die Stachelschweinanlage muss umgestaltet werden.

Nordkurier 10.2.2001
Stadt Wittenberge setzt auf Kultur und Tourismus
http://www.nordkurier.de/news/uecker/morsch/morsch.html
(...) Gerade erschreckte ein ortsansässiger Architekt die Einwohner mit dem Plan, am Elbufer ein riesiges Aquarium mit Fischen aus aller Welt bauen zu lassen. Selbst Haifische sollen in den Bassins schwimmen und jedes Jahr mindestens 350 000 Besucher nach Wittenberge locken. (...)
> s.BTE - http://www.bte-tourismus.de/html/aktuelles.html

Nordkurier 10.2.2001
Tierpark plant Investitionen
http://www.nordkurier.de/lokal/usedom/stachel/stachel.html
Wolgast. Auf mehr Abwechslung können sich die Stachelschweine freuen. Die Umgestaltung der Anlage mit Naturmaterialien gehört zu den Investitionen für die kommenden Monate. Außerdem soll der Außenbereich des alten Affenhauses in Stand gesetzt werden.


Saarbrücker Zeitung 13.2.2001
Nabu lehnt Falkengehege ab
http://www.sz-newsline.de/hom/hom18.htm

Homburg. Im Vorfeld der Sitzung des Stadtrates wird über das geplante Falkengehege auf dem Schlossberg heftig diskutiert. Jetzt hat sich auch der Nabu-Kreisverband Saarpfalz zu Wort gemeldet und teilt er mit, dass er die Verwirklichung des Projekts an diesem Standort ablehne. "Für den Nabu-Kreisverband Saarpfalz ist nicht erkennbar, wie die Anlage eines Greifvogelparks auf dem Schlossberg mit dem Schutzzweck des Landschutzgebiets in Einklang gebracht werden kann". Die für eine größere Besucherzahl notwendige Infrastruktur und bauliche Anlagen für die Darbietung der Greifvogelschau könnten im Landschaftsschutzgebiet nicht geschaffen werden.

Mitteldeutsche Zeitung 9.2.2001
Plüschbären als Leihgabe
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=mz_web/pages/regionales/news_ArtikelColl&RegionalRubrik=anh&RegionalRubrikName=Anhalt&MZWebArtikelID=981741723909
Dessau - Das Museum für Naturkunde setzt für die Ausstellung über Bären "ein ganz besonderes Highlight" an: ein präpariertes Panda-Weibchen. 1979 wurde Tian-Tian in Sichuan gefangen und kam ein Jahr später gemeinsam mit dem Männchen Bao-Bao nach Deutschland. Nun kam es, dass Tian-Tian im Berliner Zoo an einer Virusinfektion erkrankte und starb. Mitarbeiter der Naturwissenschaftlichen Sammlungen präparierten das Tier. Auch wenn das Panda-Weibchen zweifellos die neue Schau bereichern würde, gebe es insgesamt 15 sehenswerte Exponate: Eis-, Kragen- und Malaienbären.
Lausitzer Rundschau 13.2.2001
Dessau: Stoffbären gesucht
http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=238914&RES=san


Neuß-Grevenbroicher Zeitung 14.2.2001
Affen-Gehege ist deutlich zu klein
http://www.ngz-online.de/ngz/news/korschenbroich/2001-0215/affen.html
Zwei Schimpansen verbringen derzeit in einem Lastwagen an der Stadtgrenze Korschenbroichs ihr Dasein. "Wir haben uns bereits mehrfach um die Unterbringung der beiden Schimpansen gekümmert", erklärte Kreispressesprecher Vieten. Dem Zirkus Santino wurden zunächst "tierschutzunwürdige Zustände bei einer Schimpansen-Haltung" vorgeworfen. Doch ist der Zirkuseigentümer nicht Besitzer dieser Schimpansen, "vielmehr handelt es sich dabei um einen Tier-Artisten, der zwei Schimpansen im Winter-Quartier hält". Dem Besitzer liegen eine Erlaubnis laut Tierschutzgesetz vor. "Die Tiere sind gut genährt und nicht auffällig in ihrem Verhalten", versicherte Vieten, "Die Unterbringung ist nicht optimal."
Auch Versuche, beide Tiere im Kölner Zoo beziehungsweise in einer Tierauffangstation in Holland vorübergehend unterzubringen, schlugen fehl. Zum einen war kein Platz vorhanden, zum anderen warnten Experten vor der Umquartierung. "Man tut den Tieren keinen Gefallen, es ist schwierig, Affen in eine Gruppe integrieren zu wollen". Für Menschen-Affen wird laut Tierschutzgesetz 50 qm mit einer Höhe von vier Metern gefordert. "Vom Besitzer wurde jetzt ein größerer Wagen angeschafft. Durch Umbauten sollen beide Wagen miteinander verbunden werden". Diese vorübergehende Erlaubnis gilt bis zum Tournee-Beginn Anfang März.


Schweriner Volkszeitung 14.2.2001
Äffchen rufen nach toten Artgenossen
http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/15.02.01/toten/toten.html
Schwerin -  Tierpflegerin Sibylle Ziplies war den Tränen nahe: Horst Biele von der Sparkasse übergab ihr einen Scheck zum Aufbau einer neuen Totenkopfäffchen-Gruppe. Sechs Tiere waren nach einem Einbruch erfroren. Zoodirektor Schneider, der eines der possierlichen Tiere leblos gefunden hatte, sitzt der Schock noch in den Knochen: "Die Äffchen müssen in absoluter Panik aus ihrem Warmhaus geflohen sein, nachdem sich die Täter gewaltsam Zugang verschafft hatten. Wer für die Tragödie verantwortlich ist, weiß die Polizei noch nicht. Das gilt auch für den Diebstahl einer Schlange, zwei Vogelspinnen und Kornnattern sowie Geckos.

Thüringische Landeszeitung 9.2.2001
Warmes Wetter lockt die Petze
http://www.tlz.de/free/tlz.artikel-ueberregional.inhalt-000.html?region=National&news_id=1447714
Worbis. Der verfrühte Frühling hat die Bewohner des Bärenparks aus ihren Höhlen getrieben. Die Bären Goliath, Laura und Maika nutzen das sonnige Wetter für erste Rundgänge, sagte Sprecherin Martina Lagemann. Der Bärenpark entstand 1996 auf dem Gelände des Tierparks Worbis. Das Tierhilfswerk unterstützte den Bau mit rund drei Millionen Mark. Dafür entstand eine vier Hektar große Freifläche. Bei den Bären handelt es sich um ehemalige Zirkus- und Tanzbären, die beschlagnahmt wurden.

Freie Presse 8.2.200120:27
Hit Nr. 83
Wieder Tierpatenschaften möglich - Dauerproblem ist das unerlaubte Füttern

http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/WESTSACHSEN/CRIMMITSCHAU/TEXTE/19168.html
Crimmitschau: Die ersten Tierpaten haben ihren Antrag abgegeben. Dies zeige, dass sich die Unterstützung des städtischen Tiergeheges großer Beliebtheit erfreut. Unlängst wurden die ersten Zwergziegenlämmer geboren. Neu angeschafft wurden eine Pfauhenne und mehrere Zierenten, um die Verluste durch Marder und Füchse auszugleichen. Ein Dauerproblem bleibt die unsachgemäße Fütterung durch Besucher, trotz Hinweisschildern. So wurde ein Schaflamm regelrecht tot gefüttert.

Freie Presse 14.2.2001
Swing und Jazz im Dresdner Zoo
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/SACHSEN/TEXTE/21304.html
Im Dresdner Zoo soll in diesem Jahr zum Dixieland-Festival wieder geswingt und gejazzt werden. Auf den Bühnen am Pinguin-Cafe und am Afrika-Haus werden am 6. Mai die Gruppen auftreten.

Rheinische Post 15.2.2001
Sultan ließ die Damen im Stich
http://www.rp-online.de/news/lokales/duisburg/2001-0215/index.html
Vorgänger Ali war vor einer Woche auf tragische Weise verschieden, als er es im Duisburger Zoo mit vier Kameldamen gleichzeitig aufnehmen wollte. Nun kommt Sultan. Heute Vormittag wurde er zwecks erster Annäherungsversuche auf die Frauen los gelassen.

Mitteldeutsche Zeitung 15.2.2001
Neue Medien halten Einzug in den Dessauer Tierpark
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=mz_web/pages/regionales/news_ArtikelColl&RegionalRubrik=anh&RegionalRubrikName=Anhalt&MZWebArtikelID=982265528967
Die Testphase hat der Leiterin des Dessauer Tierparkes Christine Kilz erste Anzeichen geliefert, dass der neue Computerterminal im Terrarium ein besonderer Besuchermagnet werden wird. Auf Anhieb kann der Besucher hier mit einem Lageplan erkunden, wo welches Tier im Park zu finden ist. Es gibt ein Suchspiel für Kinder. Per Mausklick erfährt der Gast mehr über die Geschichte, über die Tiere, ihren Lebensraum, er bekommt Informationen zu Tierpatenschaften oder über den Tierparkverein.
Der Terminal soll über Veränderungen informieren; an Geburten oder neue Gehege, an bauliches Geschehen überhaupt, denkt die Leiterin dabei: "Wir haben vor, die Inhalte immer wieder zu aktualisieren." Wenigstens 10000 Mark hätte die Stadt in das Projekt investieren müssen. Der Informationsterminal aber wurde über Spenden finanziert.

Berliner Morgenpost 15.2.2001
Tierpark dankt: Heinz Quermann wird Jaguar-Pate
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story394313.html
Entertainer Heinz Quermann, am 10. Februar 80 geworden, wird einem Jaguar-Mädchen den Namen «Sunshine» geben. Quermann hatte sich keine Geschenke, sondern Geldspenden für den Tierpark gewünscht. Als Dankeschön bot Tierparkchef Bernhard Blaszkiewitz die Patenschaft an.

Rheinpfalz Online 14.2.2001
Sechs Liszt-Äffchen neu im Mannheimer Luisenpark - Gehegeumbau mit Hilfe von Patenschaften
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010212:1695464&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/man/meldung.oft
Die Totenkopfäffchen im Pflanzenschauhaus des Mannheimer Luisenparks vertrugen sich schon lange nicht mehr. Die komplette Familie an einen Züchter zu geben fiel umso leichter, als der Kölner Zoo kostenlosen Ersatz anbot. Dort hatten sich Liszt-Äffchen so zahlreich vermehrt, dass man sechs davon gern in gute Hände abgab.


Remscheider GA 14.2.2001
Känguru-Nachwuchs wagt den Blick über den Beutelrand
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=2&template=arttextl&ausgabe=6185&redaktion=2&artikel=102781161
Känguru-Nachwuchs erblickte in der Solinger Fauna und im Vogelpark das Licht. Während in Gräfrath - wo die Pfleger gedacht hatten, dass beide männlich sind - die Kleinfamilie gepflegt wird, kamen in Ohligs, wo es ein männliches und vier weibliche Tiere gibt, gleich vier Junge zur Welt.

Ostsee Zeitung 9.2.2001
Kinderfasching im Tierpark
http://www.ostsee-zeitung.de/gn/start_80310.html
Stralsund. Die Winterferien über sind alle kleinen Tierparkbesucher montags bis freitags zu stimmungsvollen Faschingsfeten willkommen.

Leipziger Volkszeitung 9.2.2001
Öko-Station baute Nisthilfe für Störche im Leipziger Zoo
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/66036.html
Die Ökologische Station Borna-Birkenhain entwickelte zusammen mit dem Leipziger Zoo eine Nisthilfe für frei lebende Störche. Anfang der Woche wurde sie auf der Raubtierfreianlage installiert.

Ruhr Nachrichten 11.2.2001
Neue Diesellok für Spielplatz
http://www.westline.de/lokal/mono.php?file_name=doln0008.htm&link_1=do&link_2=%&link_3=ln
Dortmund - Die alte Spiel-Dampflokomotive war eine Gefahr für spielende Kinder. "Sie ist nicht mehr zu reparieren", bedauert Ilona Schappert, Kommissarische Leiterin. Ein Zoo-Besucher will mit zwei Geschäftsleuten für eine neue Lokomotive sorgen. In ein bis zwei Monaten soll die Lokomotive stehen.

Fürther Nachrichten 11.2.2001
Wildschweinrudel auf der Fluchthttp://www.fuerther-nachrichten.de/fue/l1.htm
Fürth – Eine Jagd der besonderen Art hat in Dambach für saumäßige Aufregung gesorgt: Das Wildschweinrudel des Geheges im Stadtwald hatte sich unter dem Zaun durchgewühlt und sich im Garten des ehemaligen Stadtwerkeleiters eingenistet.
Für Stadtförster Martin Straußbergerwar sofort klar, dass er den Ratschlag des Nürnberger Tiergartens nicht befolgen würde: Dort empfahl man, das Borstenvieh zu erschießen, um Gefahren für die Bevölkerung zu vermeiden. Wildschweine aber sind schließlich keine Eisbären. Kaum auszudenken die Reaktion der Öffentlichkeit.

Nürnberger Nachrichten 11.2.2001
Wildschweinjagd in der Großstadthttp://www.nn-online.de/nn/r1.htm
Stattdessen rief man einen Fachtierarzt, der mit Betäubungsmittel anrückte. Der pirschte sich heran und schoss Pfeile per Blasrohr auf die beiden Bachen ab. Doch die zeigten sich relativ unbeeindruckt. Ein Weibchen setzte aus dem Stand über den Gartenzaun. Dort aber hechtete ein Feuerwehrmann auf die verdutzte Sau, mit Hilfe weiterer Kollegen wurde das 100 Kilo schwere, strampelnde Bündel gebändigt. Vergleichsweise einfach gestaltete sich der Fang der zweiten Bache, des Keilers und des Nachwuchses. 50 Schaulustige verfolgten die Aktion.

Nürnberger Zeitung 11.2.20012
Fürther Polizei auf Wildschweinhatzhttp://www.nz-online.de/nz/b3.htm

Saarbrücker Zeitung 11.2.2001
Zweiter Stammtisch für Tierparkfreunde
http://www.sz-newsline.de/mzg/mzg32.htm
Merzig. Der zweite Stammtisch der Merziger Tierparkfreunde in diesem Jahr findet am 14. Februar, um 20 Uhr im Tierpark-Restaurant am Bättelborn statt.

Westdeutsche Zeitung 13.2.2001
Grotenburg-Schlösschen im Zoo bietet neue Speisekarte
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=30&template=arttextlokal&ausgabe=2839&redaktion=30&artikel=102163522
Mit neuem Pächter, frisch renoviert und mit neuem Speiseplan lädt das Grotenburg-Schlösschen, die Gastronomie im Krefelder Zoo, ab Freitag wieder.

Thüringer Allgemeine 14.2.2001
Rotwild-Gehege nach Widerspruch genehmigt
http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Gotha&news_id=1455703
Tambach. Ein Rotwildgehege darf gebaut werden. Nach dem Dam- und Rehwildgehege wäre es Gehege Nummer 3, die Ergänzung des "Tierpark"-Areals im Norden der Stadt und Abrundung der Touristenattraktion Lohmühle/Bromacker. Bürgermeister Stötzer sieht das etwa zwei ha große Gatter als Beitrag zur Landschaftspflege. Die sumpfigen Wiesen würden sonst nicht bewirtschaftet. Auch um das dritte Gehege wird sich ein Pfleger ehrenamtlich kümmern.

Märkische Oderzeitung 15.2.2001
Neuer Wisent-Bulle im Heimattiergarten
http://www.moz.de/showLokal.php?OPENNAV=lokal&SUBNAV=0&REDID=24&LID=3170
Fürstenwalde - 850 kg schwer und 12 Jahre alt ist der Wisentbulle, der in Fürstenwalde eintraf. „Der Bulle wurde uns im Rahmen des EEP übergeben und kostet deshalb kein Geld“, so Tierpark-Chef Günter Bohr. Auch der Transport ist umsonst: „Das hat die Firma RAWE gesponsert“.

Frankfurter Rundschau 14.2.2001
Aufmerksame Tiere
http://www.fr-aktuell.de/fr/0408/t0408002.htm
Im Opel-Zoo in Kronberg will eine Führung am 17. Februar den "Umgang mit Beutegreifern" erläutern - aus der Perspektive potentieller Opfer: "Wie verhindern Tiere, dass sie gefressen werden?"

Fränkischer Tag 14.2.2001
Wasser belastet - Wildgehege wird stillgelegt
http://www.fraenkischer-tag.de/cgi-bin/load_nortext?lokales/erl/010-c1-c3807.txt
Nach fast 25 Jahren wird das Wildgehege im Herzogenauracher Dohnwald auf ein Jahr stillgelegt. Grund sind vermutliche Verschmutzungen, die das Wasser aus vier Brunnen beeinträchtigen.


Berliner Kurier 14.2.2001
Panther-Jagd mitten in Hessen

http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/vermischtes/.html/artik11.html
Zum Hallali auf einen schwarzen Panther wurde gestern in Hessen geblasen: Nördlich von Frankfurt wollen mehrere Menschen eine Raubkatze gesehen haben. Das Gebiet wurde abgesperrt, Anwohner gewarnt. Die Polizei schickte einen Hubschrauber mit Wärmebildkamera.

Neuß-Grevenbroicher Zeitung 14.2.2001
Frei laufender Panther gesehen-
Warnung an Eltern
http://www.ngz-online.de/news/boulevard/2001-0214/panther.html
Bocholter Borkener Volksblatt 14.2.2001http://www.bbv-net.de/news/boulevard/2001-0214/panther.html
Ein Sprecher der Polizei sagte, das Gebiet sei großräumig abgesperrt. Bisher sei ein Panther nicht als vermisst gemeldet. Das gelte für den Frankfurter Zoo, und "der Opelzoo in Rüsselsheim hat so'n Vieh net''

Frankfurter Rundschau 15.2.2001
http://www.fr-aktuell.de/fr/0407/t0407006.htm
Nach Angaben der Polizei beobachtete eine ältere Frau ein großes, schwarzes Tier. Es habe ausgesehen wie ein Panter, sie angefaucht und sei über ein freies Feld weitergelaufen. Weder der Frankfurter und Kronberger Zoo noch ein in Idstein gastierender Zirkus hielten eine derartige Raubkatze. Nachdem eine Polizistin meldete, den Panter in Kalbach gesehen zu haben, wurde die Suche auf den Norden von Frankfurt ausgedehnt.
Bereits im vorigen Jahr hatte die Polizei nach einer Großkatze mit dunklem Fell gesucht. Panter gehören zu den Leoparden; sie sind meist gelb, aber auch schwarz.

Freie Presse 8.2.2001
Hirschfeld: Tierpark freut sich über Nachwuchs
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/WESTSACHSEN/ZWICKAU/TEXTE/19221.html
Niedlichen Nachwuchs hat der Hirschfelder Heimattierpark bekommen. Noch drängen sich die weißen Zackelschafe an ihre Mutter.

Schleswig-Holsteinischer ZV 10.2.2001
Tödliche Hatz auf Kängurus
http://www.shz.de/fr_content.phtml?SI=98180100988785&dir=/news/suk/nr&aid=8900&kat=38
Kellinghusen - Zwei Hunde machten Jagd auf die Kängurus eines Ehepaars. In Panik wurden zwei Känguru-Babys aus den Beuteln geschleudert. Sie starben.

Rheinische Post 10.2.2001
Känguru-Nachwuchs
http://www.rp-online.de/news/lokales/solingen/2001-0210/so70000004_04001.html
Solingen - Über den Nachwuchs von Skippy und Sidney freut die Vorsitzende des "Fauna"-Vereins, Ingeburg Kunst.

B.Z. (Berlin) 13.2.2001
Schon so giftig wie der Papa
http://www.bz-berlin.de/bz/news/cb13frosch.htm
Berlin - Dem Berliner Aquarium ist die Zucht von Blattsteiger- und Baumsteigerfröschen gelungen.

Lausitzer Rundschau 11.2.2001
Geplante Streichungen der Stadt Cottbus

http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=239393&RES=cos
Martin Horn (20), Tierpfleger: "Ich weiß nur, wo nicht gespart werden sollte. Nämlich im Tierpark. Dort arbeite ich, und ich habe selbst erfahren, mit wie wenig Geld der Tierpark auskommen muss."

TAZ 9.2.2001
Im Spiegel der Tiere
http://www.taz.de/tpl/2001/02/10.nf/text.Tname,a0172.list,TAZ_txt.idx,100
>Auch die TAZ hat das einseitig recherchierte Buch "Von der Menagerie zum Tierpark" der französischen Dozenten Eric Baratay und Elisabeth Hardouin-Fugier nun entdeckt und ausgiebig rezensiert.<
Wer hätte das gedacht: Tiergärten erfreuen sich in Deutschland so großer Beliebtheit, dass die Zahl ihrer Besucher die von Sportstadien übertrifft. Die Sozialgeschichte zieht gar Linien zwischen der allmählichen Demokratisierung Europas und der Entwicklung des Zoos.
Tiergärten erzählen von Europas Eroberung der neuen Kontinente. Schonender Transport und artgerechte Haltung sind Fremdwörter, schließlich bieten die Kolonien ein scheinbar unerschöpfliches Reservoir, das zu verschwenden der Zeit entspricht. Der Höhepunkt der damaligen Arroganz, die Erweiterung des Zooinventars um Naturvölker, ist den Autoren leider nur wenige Abätze wert.
"Von der Menagerie zum Tierpark" ist ein der Institution grundsätzlich freundlich gesinntes Buch, das in seinem kritischen Ansatz immer dort Halt macht, wo Tabubrüche Grundsatzfragen aufwerfen könnten. Die Debatte, ob der Arche-Noah-Zoo sich letztlich als kontraproduktiv bei der Rettung vom Aussterben bedrohter Arten herausstellen wird, bleibt folglich unbeantwortet.

Stuttgarter Zeitung 10.2.2001
Eine patente Affenfrau
http://www.stuttgarter-zeitung.de/dc1/html/news-stz/20010210verm0003.shtml
Eine Schimpansin aus dem Tokioter Zoo hat binnen einer halben Stunde fünf Getränkedosen aus einem Automaten gezogen, nachdem sie Videoaufnahmen gesehen hat, die Menschen beim Bedienen des Automaten zeigen. Das Experiment sollte zeigen, ob ein Automat den Affen bei der Bekämpfung ihrer Langeweile helfen kann.

>Ist ja höchst erstaunlich... Noch kurioser liest sich das in der japanischen Original-Meldung:

February 07, 2001 - Yomiuri Shimbun Newspaper
A chimpanzee at Tama Zoo bought a soft drink from a vending machine, according to zoo officials. The chimpanzee picked up a 10 yen coin between the thumb and forefinger and inserted it into in the vending machine, before pressing one of the buttons, the officials said. However, Chiko was unable to enjoy her drink because it was grabbed by another chimpanzee.
The zoo officials said this was the first experiment to see whether chimpanzees could learn from the behavior of visitors. Since the thumb and forefinger of a chimpanzee are spaced further apart than in humans, the park attached a specially designed tray in front of the coin slot to make it easier. The 17 chimpanzees have learned to put a stick into an artificial anthill to reach honey. "It is only a matter of time before the other chimpanzees start buying drinks from the vending machine," an official said.

TAZ 9.2.2001
Ideales Leben im Zoo
http://www.taz.de/tpl/2001/02/10.nf/text.Tname,a0140.list,TAZ_txt.idx,120
Talkshows anzusehen ist die ideale Ergänzung für ein Leben im Zoo. Biologie-Professor Thomas Richmond von der University of New York untersuchte 200 Affen, die sich auf unterschiedliche Weise im Zoo beschäftigten - durch Bücher vorlesen lassen, Musik hören und eine TV-Talkshow gucken. Die Talkshow-Seher schnitten am besten ab. Ihr IQ stieg um bis zu sechs Punkte. Am meisten litten die geistigen Fähigkeiten, wenn komplizierte Fachbücher vorgelesen wurden.

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Frankfurter Rundschau 9.2.2001
Es gibt kein richtiges Leben im Beton-Riff? Erlebnis-Parks in Florida peppen ihre künstlichen Welten auf

http://www.fr-aktuell.de/fr/241/t241001.htm
> sehr ausführlicher und informativer Bericht über Freizeitparks in Florida, bemüht kritisch. Hier 10 Prozent:

Von Dressur spricht niemand, aber man weiß: Jeder der 28 Delfine hat die harte Schule des Fun-Parks Discovery Cove hinter sich. In keinem Binnengewässer kommerzieller Art ist das Natur-Erlebnis so hautnah wie in Orlandos jüngster Freiluft-Attraktion. Busch Entertainment präsentiert seit Juli ein Wasserparadies vor dem Sündenfall.
Zusammen mit schnorchelnden Besuchern schwimmen tausende exotischer Fische zwischen täuschend echten Korallen. Haie und Barrakudas steuern geradewegs auf die bebrillten Entdecker zu - unsichtbares Panzerglas hält sie fern. Groß wie Gully-Deckel lassen sich Stachelrochen streicheln, ihrer Wehrhaftigkeit beraubt. "Wir wollen, dass die Menschen auch in den Erlebnisparks wieder mehr mit der Natur in Berührung kommen", sagt Frank Murru, Park-Manager und ehemaliger Delfin-Trainer.
Zurück zur Natur - auf dem asphaltierten Weg. Ein (künstlicher) Süßwasserfluss mit tropischem Uferbewuchs führt durch eine Voliere mit 300 handzahmen Vögeln. 179 Dollar Eintritt pro Person und Tag, ein wahrhaft exklusives Vergnügen: Mehr als 1000 Besucher täglich lässt Frank Murru nicht herein.
Discovery Cove ist der zehnte Erlebnispark des Anheuser Busch-Imperiums. Der weitaus größere liegt vor der Tür: Sea World, seit 1973 gegen Disney im Rennen. Vom deutschen Bierbrauer Adolphus Busch gegründet, engagiert sich der Konzern seit mehr als 40 Jahren in Sachen Flora/Fauna und besitzt mit 60000 Tieren von 320 Arten die größte zoologische Sammlung der Welt.
In europäischen Augen eher befremdlich, scheint die Mixtur aus zoologischem Garten und Rummelplatz den Popcorn-Geschmack vor allem jüngerer Familien zu treffen. Floridas rasantester Roller coaster übertönt selbst das Gebrüll der Seelöwen. Die Kritik am unglaublichen Dressurakt von Publikumsliebling Shamu wird so lange nicht verstummen, wie der Killerwal mehrfach täglich das eigens für ihn gebaute Stadion unter Wasser setzt.
Die Betreiber kontern mit einer deutlichen Aufwertung der Lebensbedingungen ihrer Tiere. Die Delfin-Zucht gilt als die weltweit erfolgreichste. Die Sea World-Tierärzte genießen auch außerhalb der Parkgrenzen einen ausgezeichneten Ruf. 250 Seekühe hat das Rettungsteam bereits verarztet und wieder ausgesetzt. Schiffsschrauben sind ihr größter Feind, wie ein fieses Schnittmuster auf einem Bullen im Seekuh-Haus eindrücklich demonstriert. Ganz klein stehen dort die Besucher vor einem gigantischen Aquarium.
Ein Pavillon informiert über "Die letzte Generation?", auch sonst lässt das Park-Konzept einen didaktischen Anspruch erkennen. Wo sich Beluga-Wale, Eisbären und Walrosse tummeln, führt der Weg durch die Nachbildung einer Forschungsstation in der Arktis mit jeder Menge Hintergrund über das sensible Ökosystem. Den virtuellen Helikopter-Hinflug kann man über die Behinderten-Rampe umgehen.
In ihre Adventure-Parks haben die Bierbrauer in den letzten Jahren investiert, hat doch Erzrivale Disney ebenfalls ein Herz für (lebende) Tiere entdeckt. Seit 1998 führt eine gepflegte Autobahn zum vierten Themenpark des Micky-Maus-Konzerns: Animal Kingdom. Noch vor wenigen Jahren standen derlei Szenebilder ausschließlich in Filmfabriken. Heute leisten sich Zoos immerhin das eine oder andere tierisch teure Environment, um die Haftbedingungen ihrer Insassen zu verbessern. Hier ein Gorilla-Berg, dort Canyon mit Nilpferd-Pool.
Disney kann sich alles leisten: die Tiger in einer Tempelanlage - zum Niederknien; ein afrikanisches Dorf; eine Ausgrabungsstätte samt Dino-Funden - ein Riesenbaobab mit 325 Tiermotiven. Es lebe der Form-Beton! Bei Animal Kingdom haben die Illusionskünstler ein Meisterstück abgeliefert. Die Planer nicht. Neben Löwen-Fels und Dschungel-Lehrpfad gibt es eben noch Pocahontas, Minnie und Mickey. Da muss man durch bis zur Safari jenseits von Afrika. Die Savanne freilich ist dann wie aus dem Brehm.
Dass die Besatzungen der Geländewagen alle zehn Minuten Wilddiebe zur Strecke bringen, ließ die Konkurrenz nicht ruhen. Busch Gardens in Tampa setzt dem künftig eine "Rhino Rally" entgegen und gräbt dafür seine halbe "Serengeti Plain" um. Auf Zickzackkurs zwischen (echtem) Rhinozeros, Flamingo und Elefant müssen die Landrover durch Schlammlöcher und ein ausgetrocknetes Flussbett, das sich just bei der Passage füllt und das Fahrzeug mitsamt einer Brücke fortreißt.
"Die Leute können mitbestimmen, das erhöht den Thrill", schwärmt William Darnall, PR-Mann. Sein Unternehmen hat das Zoo-Botanik-Vergnügungs-Fress-Show-Sortiment unlängst durch zwei Super-Achterbahnen und das Grab Tut-ench-Amuns komplettiert.


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Natur- und Artenschutz

newsclick 9.2.2001
Artenschutzzentrum Leiferde legte Jahresbilanz vor

http://www.newsclick.de/corem/resources/ids/1123806?version=1
Insgesamt 2013 Tiere 173 verschiedener Arten bezogen im vergangenen Jahr kurz- oder langfristig Quartier bei den Naturfreunden. "Der Hauptteil waren heimische Wildvögel wie Bussarde, Rotmilane oder Störche", berichtet der Biologe Wolfgang Rades, Leiter des Artenschutzzentrums. Neben den Wild- und Ziervögeln kümmerten sich die Mitarbeiter auch um 78 Reptilien, 13 Amphibien, 11 Wirbellose und 402 Säugetiere.
"Fledermäuse, Igel und Wildkaninchen werden viel zu schnell eingesammelt. Unwissende Mitmenschen nehmen scheinbar hilflose Jungtiere mit und pflegen sie voller Aufopferung zu Tode", beklagt Biologin Bärbel Rogoschik. Ebenso ärgerlich ist für die Naturschützer der leider nicht immer ernsthafte Hang zu exotischen Heimtieren.
Am 23. Februar, referiert Wolfgang Rades über die Tierwelt Ostafrikas und spannt dabei den Bogen von internationalen zum nationalen Artenschutz.

Der Bund 10.2.2001
Lüchsin sucht Luchs
http://www.bund.ch/ebund.asp?SOURCE=/Publications/DER_BUND/2001/34/BOULEVARD/70670.html
Um die Pfoten einer zweijährigen Lüchsin hat sich am Donnerstag die Fangschlinge zugezogen: Das erste Tier für die Umsiedlung stammt aus dem Schwarzenburgland. Sobald ein Männchen gefangen ist, soll das Paar im Toggenburg oder im sanktgallisch-zürcherischen Grenzgebiet wieder ausgesetzt werden. Insgesamt sollen zwei bis drei Luchspaare umgesiedelt werden, damit die geschützte Art auch in der Ostschweiz Fuss fassen kann. Die Umsiedlung kann nur von Mitte Februar bis Mitte April erfolgen, weil die Weibchen im Mai/Juni Junge werfen.

Bonner Rundschau 13.2.2001
Grenzenlose Freiheit für Afrikas Tiere -
Derzeit entsteht weltweit größter Wildpark
http://rundschau-online.de/vermischtes/magazin/1429445.html
Die Elefanten und andere Tiere des Krüger-Nationalparks haben bald freie Bahn: Gemeinsam mit Simbabwe und Mosambik will Südafrika bis 2003 das größte Wildschutzgebiet der Welt errichten und Krüger-Park mit dem Gonarezhou-Nationalpark und dem Jagdgebiet "Coutada 16" vereinen. Mit etwa 98 000 qkm wird der Park größer sein als Portugal. Der Name ist seiner Größe angemessen: Gaza-Krüger-Gonarezhou-Transfrontier-Park (GKG-TP).

Der Standard 15.2.2001:5
"Allee-Effekte" - Wildhunde auf abschüssiger Bahn
http://DerStandard.at/Textversion/20010216/1044.htm
Die afrikanischen Wildhunde gehen offenbar unaufhaltbar ihrem Aussterben entgegen. Das hat viele Gründe, sie wurden überjagt und mit Krankheiten infiziert. Aber daran allein liegt es nicht: Ihre Zahlen sinken auch in geschützten Regionen dramatisch. Das liegt vermutlich an "Allee-Effekten": Demnach sind manche Arten schlicht dadurch zum Aussterben verurteilt, dass ihre Zahl unter einen Schwellenwert sinkt, der durchaus hoch sein kann.
Das leuchtet intuitiv für extrem dezimierte Arten ein wie fluglose Papageien oder Blauwale, die sich schlicht schwer tun, überhaupt noch Partner zu finden. Und bei dicht zusammengeballten Arten - Flamingos und Pinguinen - eine Paarungsunlust, wenn die Schwärme zu klein werden. Aber generell wurden "Allee-Effekte" von Biologen eher abgelehnt: Bei geringer Populationszahl ist theoretisch mehr Futter für die Verbliebenen da.
Aber in dieser Rechnung fehlt das Sozialverhalten: Wildhunde jagen in Rudeln. Sind die Rudel einmal zu klein für die Jagd und die Verteidigung der Beute, werden sie immer noch kleiner im Teufelskreis des Verschwindens. Dies hat Konsequenzen für den Artenschutz und ist auch für die Wiederansiedlung regional verschwundener Arten wichtig: Oft scheitert sie, offenbar an zu geringen Zahlen. (New Scientist, Nr. 2276, S. 39)

Südwest Presse 10.2.2001
Störche sind ungewöhnlich früh im Sommerquartier gelandet
http://www.suedwestpresse.de/dc/html/news/news-ulm_ul/20010210ul_swp_swum0022.htm
Radolfzell - Storchenvater Lang aus Holzen konnte bereits die ersten Sommergäste in seinem Gehege begrüßen - so früh wie noch nie. Manche beginnen schon mit dem Nestbau. Des warmen Wetters wegen sind auch Stare, Feldlerchen, Bachstelzen und Hausrotschwänze aus dem Süden zurückgekehrt. Die Tiere seien mindestens einen Monat früher dran als gewöhnlich, sagte Peter Berthold von der Vogelwarte Radolfzell. Grund der dramatischen Änderung sei die Klimaerwärmung. Berthold hat beobachtet, dass die Tiere im Herbst auch zwei bis drei Wochen später wegfliegen. In den nächsten 50 bis 100 Jahren könnten alle in Deutschland heimischen Zugvögel zu so genannten Standvögeln werden.

TAZ 9.2.2001
Die Invasion der Eisbären
http://www.taz.de/tpl/2001/02/10.nf/text.Tname,a0177.list,TAZ_txt.idx,102
Churchill. Ab Oktober gilt in der Stadt Ausnahmezustand. Grüne Schilder "Polar Bear Alert" warnen: Eisbären auf der Müllkippe und auf Suche nach Fressbarem sind unberechenbar. Im Fall der Fälle werden die Eisbären betäubt und ins Eisbärengefängnis gebracht. Bis zu 40 Tiere fassen die Wellblechbaracken. Sobald die Hudson Bay zufriert, werden sie per Helikopter aufs Eis geflogen.
Dieses Jahr war es mit knapp unter null Grad viel zu warm. Wissenschaftler, die die rund 1.200 Eisbären an der Hudson Bay beobachten, stellten fest, dass sie mager geworden sind. 80 bis 90 Kilogramm sind die Bären leichter als vor 15 Jahren, eine Folge des globalen Klimawechsels. Den Bären bleibt immer weniger Zeit, sich auf dem Eis genügend Fett anzufressen.

Schleswig-Holsteinischer ZV 10.2.2001
Neun Uhu-Paare brüten in Dithmarschen
http://www.shz.de/fr_content.phtml?SI=98180101805088&dir=/news/suk/dr&aid=8901&kat=36
Heide - Roger Asmussen, Vorsitzender des Landesverbandes "Eulenschutz in Schleswig-Holstein“, über die Entwicklung des Eulenbestandes: "Im vergangenen Jahr haben im Land 58 Uhupaare, 93 Steinkauzpaare und 664 Schleiereulenpaare gebrütet.
Bis 1800 brüteten Uhus noch in ganz Deutschland, bevor eine rücksichtslose Verfolgung einsetzte. Der Uhu ist in Schleswig-Holstein vor etwa 150 Jahren ausgerottet worden. Erst 1981 kam wieder Interesse an dem Nachtvogel auf. Auf Initiative des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten ist der Verband ins Leben gerufen und Roger Asmussen als Vorsitzender ausgesucht worden. Mittlerweile hat sich der "Bestand hervorragend entwickelt“. Im vergangenen Jahr wurden 110 Jungvögel ausgewildert.

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Zoo und Artenschutz im Fernsehen

Am Mittwoch war bei "Fliege - Die Talkshow" in der ARD zum Thema"Intensivmedizin für Tiere - ein Luxus?" Münsters Zoodirektor Jörg Adler zu Gast. Videotext-Angabe: "Auf dem Gebiet der Tiermedizin wurde in den letzten Jahren ein immenser Fortschritt erzielt. Es gibt kaum eine therapeutische Medizin oder Behandlungsmöglichkeit aus der Humanmedizin, die nicht auch für Tiere anwendbar ist. Jürgen Fliege diskutiert mit seinen Gästen, ob diese Behandlungen ethisch noch vertretbar sind, ob es Grenzen gibt und wo man sie ziehen könnte."
Sehr ausführlicher, persönlicher Bericht über die Geburt des kurz danach an Herpes gestorbenen Elefantenbabys im April 1999.
Peinlich für die Redaktion: Die Einblendung "Augsburger Zoo kämpfte um Willi"...

Die Sendung wird wiederholt:
MDR, Fr., 09.00 Uhr
N3, Fr., 12.00 Uhr
SWR, Do., 10.30 Uhr

Fr., 16.02.2001, 13:30-14:00 MDR, Zoo & Co, Jäger im Zwielicht - Afrikanische Wildhunde Wh

Fr., 23.02.2001, 21:45-22:15 SRTL, Wildes Leben: Barfuß unter Krokodilen: Robbie  + Joe Bredl; verschiedene Reptilienparks in Autralien

So., 18.02.2001, 20:15-21:00 B1, Der Gepardenmensch, Eine unglaubliche Begegnung von Mensch und Tier

Di., 20.02.2001, 14:30-15:15 MDR, Arche Noah der Südsee, Neuseelands Tierwelt in Gefahr

Do., 22.02.2001, 20:15-21:00 ARD, Tiere vor der Kamera , Eistaucher - die Stimme der Wildnis, von Ernst Arendt und Hans Schweiger NEU - war am 25.1. wegen BSE-Sondersendung ausgefallen

Fr., 23.02.2001, 13:30-14:00 MDR, Zoo & Co, Ein Leuchtturm vor Sansibar: Adders-Ducker Umsiedlungsprojekt

Fr., 23.02.2001, 02:00-02:30 ARTE, Die Geo-Reportage: Spielplatz Natur (Spielforschung bei Tieren, u.a. Waldrapps (Kurt Kotrschall), Keas (Wien / KLIVV), Schimpansen (Jane Goodall)

Do., 22.02.2001, 20:15-21:00 ARD, Tiere vor der Kamera, Eistaucher - die Stimme der Wildnis, von Ernst Arendt und Hans Schweiger NEU - war am 25.1. wegen BSE-Sondersendung ausgefallen

Hinweis von Rettet den Regenwald e.V:
Sonntag, 25. Februar 2001, 3-SAT: "Tong Tana - das verlorene Paradies"
1. Teil (gedreht 1989): 11:05 a.m.; 2. Teil (gedreht 1999/2000): 21.15 p.m.
Dieser Film über das Leben der Penan und über Bruno Manser zeigt die desolate Situation der Penan, die am Rande des Verschwindens stehen - deshalb ist Bruno Manser nocheinmal aufgebrochen, um seinen Freunden beizustehen und gemeinsam die Regierung sowie die Weltöffentlichkeit mit dem Elend zu konfrontieren - jedoch es kam anders: Bruno verschwand im Mai 2000 spurlos. Der 2. Teil des Tong Tana-Filmes ist die letzte Dokumentation von Brunos Kampf um die Rechte der Penan von Sarawak.

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