Zoo-AG Presseschau Nr. 44 vom 1. Februar 2001


Zoos in der deutschsprachigen Online-Presse

Willkommen zur 44. Ausgabe der Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld

zusammengestellt von Dirk Petzold und Martina Raffel, E-Mailmailto:redaktion@zoo-information.de

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Hinweis für die eiligen Leser: Im Anschluß an die weniger relevaten Zoo-Meldungen kommen noch unsere Natur- und Artenschutz-News, TV- und Ausstellungstipps!

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Dr. John Fa vom Durrell Wildlife Preservation Trust spricht auf Einladung der Zoo-AG im Biologischen Kolloquium der Uni Bielefeld über Bushmeat hunting in Africa and South America - similarities and differences. Er leitet im Zoo Jersey das International Training Centre.Termin: Di., 6. Februar, in Hörsaal 14, 17:15 Uhr. (Vortrags-Zusammenfassung: http://www.zoo-ag.de/Vortrag_John_Fa.htm) Gäste willkommen!

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EXPRESS 27.1.2001
Chamundi war beim Zahnarzt
http://express.de/news/1375793.html
Chamundi, einziger Elefantenbulle des Münsteraner Zoos, hatte sich bei einer Rangelei den Stoßzahn abgebrochen. Das Riesentier musste zum Zahnarzt. Bei Elefants eine echte Aktion. Aus England wurde Spezialist Peter Kertesz eingeflogen, Chamundi betäubt.
Und dann rückte der Zahnarzt mit einer Batterie Bohrer, Fräse und Sägen an, die jeden noch so mutigen menschlichen Patienten in die Flucht geschlagen hätten.
Der Stoßzahn wurde aufgebohrt und dann Stück für Stück herausgesägt. Nach knapp drei Stunden war alles vorbei und Chamundi mit einer Spritze aufgeweckt und marschierte in sein Gehege.

Ruhr Nachrichten 26.1.2001
Mit Schlagbohrer ins Elfenbein
http://www.westline.de/city/muenster/ms_0002.htm
Münster - "Wenigstens liegt er richtig." Zoodirektor Jörg Adlers Gesicht ist zur Halbzeit der Operation an dem jungen Elefantenbullen noch zerfurchter als sonst. "Aber ich bin erst froh, wenn er wieder steht." Das winzige Auge ist mit Silberfolie überklebt, über eine Ohrvene erhält der Patient eine Dauerinfusion, seine Rüsselspitze mündet in einen Schlauch, durch der Anästhesist kontrollierte Dosen des Narkosemittel einführt.
Das "Operations-Besteck", Bohrer, Zange, Seitenschneider, ist der Ausstattung eines Hobby-Heimwerkers zum Verwechseln ähnlich. Die Baumsäge muss bereits in Funktion getreten sein, davon zeugt ein blutiger Zahnstumpf. Und jetzt greift der Zahnarzt wieder zum Bohrer, verschwindet mit der Hand fast im Maulinneren und heraus quillt das pulverisierte Elfenbein, vermischt mit Eiter und Blut. Anders sei der Stoßzahnrest nicht zu entfernen gewesen, weil er bereits gesplittert gewesen sei, erläutert nach der Operation ein nun sichtlich entspannter Dr. Peter Kertesz. Auch Jörg Adler hat die Operation leidlich überstanden. Gemeinsam mit Zooarzt Dr. Karl Schaller schildert er Chamundis "Wiederbelebung". Nachdem dem "Kleinen" noch 150 Milliliter Penicillin gespritzt waren, erhielt er eine Spritze, rollte schon bald mit den Augen und soll nunmehr 24 Stunden Dunkelhaft durchstehen.

Stuttgarter Zeitung 27.1.2001
Elefant erfolgreich operiert
http://www.stuttgarter-zeitung.de/dc1/html/news-stz/20010127verm0001.shtml

Süddeutsche Zeitung 1.2.2001
Tiere
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/?section=pano&myTM=full&id=980971230.75901&myTime=981002145
Chamundi, Elefant in Münster, hat eine Operation am Stoßzahn übverstanden. „Er ist wohlauf und alle sind glücklich“, teilte der Allwetterzoo Münster mit, nachdem der Dickhäuter drei Stunden unter Vollnarkose operiert worden war.
Ling Ling, in Japan lebender Panda-Bär, ist zu einem hoffentlich befruchtenden Aufenthalt in Mexiko-Stadt eingetroffen. Drei Panda-Weibchen sollen sich mit dem Männchen paaren.

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Westfälische Rundschau 31.1.2001
Neuer Zoochef tritt am 1. März an
http://www.westfaelische-rundschau.de/free/wr.artikel-lokal-000.html?id=1424178
"Ein Freund der Tiere, kein Verwalter" titelte jetzt die Saarbrücker Zeitung bei der Verabschiedung des Zoochefs von Neunkirchen, Dr. Frank Brandstätter. Und die Zeitungskollegin befand in einem Kommentar, dass für den Neuen im dortigen Zoo "die Fußstapfen elefantengroß sind". All das macht neugierig auf den Mann, der die Nachfolge von Dr. Wolf Bartmann im Dortmunder Zoo antritt. Speziell beim geplanten Affenhaus wird er Erfahrungen einfließen lassen: Im Zoo Neunkirchen wurde für zwei Orang Utans erst im letzten Jahr ein solches erbaut.

Saarbrücker Zeitung 25.1.2001
"Er war der Beste von allen"
http://www.sz-newsline.de/nk/nk32.htm
Roswitha Metz arbeitet seit elf Jahren im Zoo, an der Kasse und als Bürohilfe. Sie kann kaum die aufsteigenden Tränen zurückhalten, als sie über Brandstätter ein paar Worte verlieren soll. Schier endlos kann sie von den Verdiensten Brandstätters reden. Als Mensch habe sie ihn besonders geschätzt. Nie sei er überheblich gewesen, für jeden und alle habe er immer ein offenes Ohr gehabt. "Manchmal hat er uns sogar einen Kuchen gebacken". Roswitha Metz hat eine Collage gebastelt, mit allen Mitarbeitern, mit Tieren, Dankesbriefen. Von einer optimalen Zusammenarbeit spricht Sekretärin Ulrike Stenger. 32 Jahre hat sie diese Stelle bereits, hat 18-jährig mit Berthold Günther hier angefangen. "Es war jetzt mein vierter Chef und er war der Beste".

Saarbrücker Zeitung 25.1.2001
Ein Freund der Tiere, kein Verwalter
http://www.sz-newsline.de/nk/nk31.htm
Ein letzter Zoo-Rundgang mit Neunkirchens Zoodirektor Frank Brandstätter. Sechs Jahre hat er den Zoo geleitet, mit dem er groß geworden ist. "Viele Leute vergessen, dass der Zoo kein städtischer Betrieb ist, deshalb stehen die Tiere an erster Stelle." Natürlich wisse er, dass ohne Finanzierung durch die Stadt nichts gelaufen wäre. "Die Bedeutung des Zoos hat man hier sehr wohl erkannt und gefördert." Was er gerne noch getan hätte, wäre der Bau eines Elefantenhauses. Das muss er seinem Nachfolger überlassen.
Gleich neben den Löwenkäfigen findet sich das erste große Projekt seiner Amstzeit: Die Bärenanlage, die 1995 entstand. Gleich dahinter liegt sein zweites "großes Werk": Der Wirtschaftshof. "Nicht immer", so erläutert Brandstätter, "ist für den Besucher ersichtlich, was für den Biologen eine Besonderheit ist." Das weiß er längst und präsentiert die wertvollste Tierart im Zoo, die Timor-Hirsche. Nur zwei Zoos in der Welt haben dieses vom Aussterben bedrohte Tier: Berlin und Neunkirchen.
Neben dem Spielplatz dann das Publicity-trächtigste "Werk", das Menschenaffenhaus. Die Gestaltung eines solchen wird in Dortmund eine seiner ersten Aufgaben sein. Weißnackenkraniche, Brandstätter aus zweierlei Gründen wichtig ist. Zum einen, weil die Tiere eine extrem vom Aussterben bedrohte Art sind, zum anderen weil er dieses Gehege zusammen mit seinen Männern gebaut hat, bis zum letzten Hammerschlag. "Es war mir wichtig, mit den Leuten gemeinsam etwas zu machen.".

Saarbrücker Zeitung 25.1.2001
Brandstätter sagt heute "Servus"
http://www.sz-newsline.de/nk/nk12.htm
Neunkirchen. Heute wird Oberbürgermeister Decker den Wechsel an der Spitze des Neunkircher Zoos vollziehen. Der bisherige Direktor Dr. Frank Brandstätter wird verabschiedet. Er übernimmt die Leitung des Zoos in Dortmund. An seine Stelle tritt Dr. Norbert Fritsch. Seit 1995 leitete Brandstätter den Zoo. Bei Amtsantritt war er 29 Jahre alt und damit der jüngste Zoodirektor Deutschlands. Die Besucherzahlen stiegen in den letzten Jahren stetig.

Saarbrücker Zeitung 29.1.2001
Ein Weltreisender kehrt zurück - als Zoodirektor
http://www.sz-newsline.de/nk/nk30.htm
Neunkirchen. Früher hatte er Eidechsen, Blindschleichen, Molche, Hamster und Hunde, zurzeit Aquarienfische und die Meerschweinchen Berti, Lieschen und Otto. Ab Donnerstag "gehört" ihm ein ganzer Zoo. Dr. Norbert Fritsch ist der neue Direktor des Neunkircher Tiergartens. Viel in der Welt herumgekommen ist der 42-jährige Zoologe. Studienreisen in die ganze Welt hat er geleitet. Jetzt war er fünf Jahre lang hauptberuflich in San Francisco, in China, in San Diego, hat sich dort Zoos und Aquarien angesehen. Fritsch war nämlich Projektmanager der Firma Köllmann, hat den geplanten "Ocean-Park" in Bremerhaven koordiniert. So ganz glücklich war er dabei allerdings nie. Dreieinhalb Jahre war er Dozent der Jagdschule Linslerhof, europäisches Bildungszentrum für Jagd und Natur. Fritsch ist der Biber-Beauftragte des Nabu, hat die Wiederansiedlung im Saarland initiiert. Die Stelle als Zoodirektor ist der (vorläufige) Schlusspunkt einer breit gefächerten Biologen-Karriere. Biologie, mit Diplom bei Professor Nachtigall ("darauf bin ich stolz"), Geologie und Geographie. Seine Promotion schrieb er über ein Waldforschungprojekt in Rheinland-Pfalz.
Ein neue Anlage für die Elefanten ist in Planung. Auch, was das Ökonomische anbelangt, sieht er noch Potenziale, wie der Zoo zu mehr Geld kommen könnte. Mehr will der langjährige Mitarbeiter im Zoo-Förderverein nicht verraten, nur, dass er sich auf die neuen Aufgaben freut.

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Kölner Stadt-Anzeiger 31.1.2001
Schneeleopard von Wildhütern gerettet
http://www.ksta.de/vermischtes/panorama/1392178.html
(s.a. Pressemitteilung)
Eine junge Schneeleopardin aus Kirgisistan hat im niedersächsischen Wildpark Lüneburger Heide ein neues Zuhause gefunden. Mitglieder der Umweltorganisation NABU brachten das vor fünf Wochen in Kirgisistan aus der Gewalt von Wilderern befreite Tier am Dienstag mit einem erwachsenen Weibchen zusammen, das nun als Ersatzmutter dienen soll. Die zweieinhalb Jahre alte "Lady" habe das Junge bereitwillig "adoptiert", sagte Birga Dexel, Leiterin des NABU-Schneeleopardenprojektes.

Hamburger Abendblatt 31.1.2001.
Schneeleopardin von Tierschützern gerettet
http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/norddeutschland/html/310101/0631UNTE15.HTM
Nindorf - Noch humpelt das Jungtier etwas wackelig durch das Gehege. Die ausgewachsene Schneeleopardin Lady leckt immerzu an dem weichen Fell der Artgenossin. Sie hat Mutterinstinkte für die kleine Wildkatze entwickelt, die in den vergangenen fünf Wochen schon fünf Kilo zugenommen hat.
"Zwei Monate vegetierte die Schneeleopardin in einem engen Käfig vor sich hin", berichtet Birga Dexel. In der Schlagfalle habe die junge Wildkatze den Zehenballen eines Hinterlaufs verloren. Im Wildpark hat die Schneeleopardin ein vorläufiges Zuhause gefunden. Sie wurde als erstes wildgefangenes Tier seit zwölf Jahren in das EEP eingegliedert. NABU und Wildpark suchen noch einen Namen für die Schneeleopardin.

Rheinpfalz Online 1.2.2001
9000 Kinder in der Zooschule
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010201:1673294&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/lan/meldung.oft
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010201:1676881&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/spe/lan/meldung.oft
An der Zooschule Landau wurden im vergangenen Jahr rund 9000 Kinder unterrichtet. "Besonders stolz können unsere rund 35 Zoopädagogen darauf sein, dass ihr Angebot nicht nur von Landauer Schulen geschätzt wird", betonte Leiterin Dr. Gudrun Hollstein. Für den ganzjährigen Einsatz der Zoopädagogen bedankte sich Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel. Neben dem Unterricht organisierten die Mitarbeiter Kindergeburtstage, entwickelten ein Angebot für Senioren und führten Workshops in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt durch.
"Seit 2000 bildet die Zooschule offiziell das Herzstück der neuen Arbeits- und Forschungsstelle für Zoo- und Naturpädagogik der Universität", erläuterte Hollstein. Sie möchte die Einbindung in die universitäre Forschung verbessern. Ziel der "Arten- und Tierschutzschule Landau" genannten Zooschule: Ausbau des zoopädagogischen Angebotes zum Thema "Tierschutz". Hierbei ist enge Kooperation mit dem Tierheim vorgesehen. Um die Leistungsfähigkeit der Zooschule langfristig zu erhalten, ist dringend ein neues Zooschulgebäude erforderlich.

Ostsee Zeitung 1.2.2001
Neues Gehege soll alten Affen-Käfig im Stralsunder Zoo ersetzen
http://www.ostsee-zeitung.de/ar/start_78878.html
Stralsund - Endlich hat Schwerin Hilfe für den Umbau ihres Geheges zugesagt. Der Altbau aus DDR-Zeiten kann nun saniert werden: Beton, große Fensterfläche. Dazu rostige Gitter. Gelbe alte Fliesen zeigen den desolaten Zustand des jetzigen Gebäudes. Der Fußboden ist auch schon abgewetzt. 35 Quadratmeter aus dem Jahr 1972. „Kein Zustand“, weiß Zoodirektor Christoph Langner. Seit 1995 kämpft er um Geld für die Sanierung des alten Geheges. Erst seit einem Jahr hat das Umweltministerium die Zuständigkeit für Tierparke vom Wirtschaftsministerium übernommen. Für 88 000 Mark wurden 2000 der Erlebnispfad und das Wasservogelbruthaus im Zoo Schwerin sowie eine Pflanzenausstellung im Tierpark Ueckermünde gefördert.
Und so soll das neue Affenhaus aussehen: „Wir wollen weg von der typischen Glasfront“, verdeutlicht Zoochef Langner. „Hin zu Palisaden, durch die man die Tiere wie im Urwald beobachten kann.“



Westfälische Nachrichten 30.1.2001
400000 Mark kostete der neu gestaltete Eingang im Allwetterzoo
http://www.wnonline.de/l/ms/news/data/?obj=ms340.html
Münster - Mehr Helligkeit und Transparenz – für knapp 400000 Mark gestaltete der Zoo die Kassen und den Eingang neu. Der Kassenbereich ist nun überdacht. »Der Allwetterzoo fängt schon an der Kasse an«, kommentierte Jörg Adler, Direktor des Zoos. Durch die großen Glaswände können Besucher schon von außen einen Blick in den Zoo werfen. Die Zeiten der grauen Gitter- und Betonwände sind zumindest am Eingang passé.
Der Eingangsbereich sei gut frequentiert, an einem »normalen« Sonntag kommen 5000 bis 7000 Besucher. Die quetschten sich bisher durch fünf kleine Türen, erinnert Werner Schmitz, kaufmännischer Direktor. Neben der angenehmeren Atmosphäre für die Besucher haben sich vor allem die Arbeitsbedingung für das Personal im Kassenbereich verbessert: helle Büros, ein Aufenthaltsraum und neuste technische Ausstattung. Adler: »Wir müssen auch an die Menschen im Zoo denken, nicht nur an die Tiere. Unsere Kasse ist auch ein richtiger Service-Punkt.«



Neue Westfälische 31.1.2001
Terrarienfreunde aus ganz Deutschland reisen an, um seltene Tierarten zu sehen
http://www.nw-news.de/news/lokal/hf/NW_20010130_1789578.html
Herford. Der Zoo der Hauptschule Meierfeld ist mit 190 Tieren aus 48 Arten der größte Schulzoo Deutschlands, haben Biologielehrer Frank Böhmer und Hausmeister Peter Kneisel, die zusammen mit den Schülern die Tiere betreuen, herausgefunden. Kein Wunder, dass er auf überregionales Interesse stößt:www.herforder-schulzoo.de. Terrarienfreunde reisen sogar persönlich an, um Exemplare der zum Teil seltenen Tierarten zu sehen. Ihnen erleichtert jetzt ein neues Schild "Schulzoo" die Orientierung. Zum vierten Mal ist der Zoo auch im Fernsehen zu sehen. Am Samstag, 3. März , um 14 Uhr im Kinderkanal wird die Schülerin Melanie Münster in "Philips Tierstunde" eine Afrikanische Zwergmaus und eine Riesen-Hamsterratte vorstellen.

Sächsische Zeitung 26.1.20012
Elefanten und Pinguine sind die Lieblinge
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=54199&rubrik=n_dresden&etag=
Tierpatenschaft - ein Begriff, der noch vor fünf Jahren in Dresden gänzlich unbekannt war. Der Förderverein kurbelte das Unternehmen "Tierpaten gesucht" an. Während der ersten neun Monate bekundeten 130 Taufpaten Solidarität. Fasst man das bisher Erreichte zusammen, so konnte der Förderverein seit 1997 an 467 Paten Dankesurkunden überreichen, die Spenden belaufen sich auf über 224 000 Mark.
Bei den Patenschaften stehen Elefanten an erster Stelle, um sie bemühten sich 36 Paten, obwohl mit monatlich 100 Mark in der höchsten Preiskategorie. Auf den Plätzen: Pinguine (24), Orangs (16), Riesenschildkröten, Kamele und Mandrills (je 10), Kängurus (9) sowie Pandabären und Löwen (je 8).


Sächsische Zeitung 26.1.200
Künftiges Zuhause für Giraffen und Zebras
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=54200&rubrik=n_dresden&etag=
Einer Umfrage zufolge wird in der Dresdner Anlage kein Tier so sehr vermisst wie die Langhälse. 1875 traf für einen Preis von 4 830 Mark die erste Giraffe in Elbflorenz ein. Als sich nach dem Zweiten Weltkrieg die Haltungsbedingungen verschlechterten, musste sich die Direktion 1984 für einen Abschied von den Wiederkäuern entscheiden. Förderverein-Vizepräsident Lutz Scheibel: "Was hier auf rund einem Hektar entstehen soll, das muss der neuen attraktiven Note des Zoos angepasst sein. Kostenaufwand etwa drei Millionen." Bis zur Stunde wurden bereits 225 qm abgesetzt. Die Spendentrichter waren mit 12 000 bzw. 4 200 Mark gefüllt." Am 9. Mai, dem 140. Geburtstag des Zoos könnte der erste Spatenstich erfolgen.

Lausitzer Rundschau 26.1.2001
Dresdner Zoo baut Giraffengehege
http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=230426&RES=sac
Am 9. Mai feiert er seinen 140. Geburtstag und will diesen Tag mit der Grundsteinlegung feierlich begehen. Geplant ist ein Giraffengehege nicht nur für die Langhälse, sondern auch für Zebras und Strauße unter dem Thema "Namibia". Drei Millionen Mark sind dafür veranschlagt. Da in der Stadtkasse wie überall in deutschen Kommunen Ebbe herrscht, soll das Geld ausschließlich vom Förderverein durch Spenden und Sponsoren aufgebracht werden. Gedacht ist daran, jeden Quadratmeter der etwa einen Hektar großen Fläche symbolisch für 300 Mark zu "verkaufen". Um Platz zu schaffen, will sich Lücker von Addax-Antilopen sowie den Rotbüffeln trennen. Das "Interesse am Zoo" hält Lücker trotz gelegentlicher Irritationen mit radikalen Tierschützern für ungebrochen.

Berliner Morgenpost 30.1.2001
Auf der Suche nach einem Ruhesitz für zwölf Schimpansen
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/brandenburg/story389072.html
Hönow - Zirkuskünstlerin Christiane Samel will mit ihrer Schimpansen-Dressur ab Mai wieder auftreten. Nicht die Sehnsucht nach Rampenlicht hat sie zur Rückkehr in den Zirkus-Alltag bewogen. «Ich brauche viel Geld für mein Affen-Freizeitpark-Projekt.» Schließlich beherbergt das Ehepaar zwölf Schimpansen am östlichen Stadtrand Berlins. «Wir haben die Verpflichtung, ihnen eine würdige Zukunft zu bieten», erläutert Frau Samel. Die eigenen Gehege seien zu eng, ein Auseinanderreißen der tierischen Familie möchten Samels vermeiden. Um die Suche nach einem neuen Schimpansen-Quartier zu intensivieren und Sponsoren zu gewinnen, will die Hönowerin auch einen gemeinnützigen Förderverein gründen. Schlagzeilen machte Frau Samel, als sie 1993 den abgewickelten Zirkus «Aeros» zu neuem Leben erweckte. Aufgrund mangelnder Zuschauerzahlen scheiterte das Projekt vor drei Jahren. Mit vier Schimpansen will die 56-Jährige nun wieder auftreten. «Das Publikum erwartet lustige Streiche, über die es lachen kann..» Kontakt: 01 74/5 37 39 61.

Neue Zürcher Zeitung 27.1.2001
Rekordjahr für den Zoo
http://www.nzz.ch/2001/01/27/zh/page-article751X4
20 Minuten ZürichVermischtes 26.1.200115:1
Publikumsrekord im Zürcher Zoo
http://www.20min.ch/news/vermischtes/story/9318522
Der Zürcher Zoo hat im vergangenen Jahr einen Publikumsrekord erzielt. Die Besucherzahl von 962 000 übertraf den Rekord von 1994. Als grösster Publikumsmagnet erwies sich der im Juni geborene Elefantenbulle «Aishu».
Der Landbote 26.1.2001Rekord dank Aishu
http://www.winti-guide.ch/index.php?rubrik=zuerich&action=details&id=7858
Der Zoo Zürich zeigt sich zuversichtlich, auch in diesem Jahr ein ähnlich gutes Besucherergebnis wie 2000 erreichen zu können. Dazu beitragen sollen insbesondere die neuen Anlagen für Schneeleoparden (Eröffnung im April), Amurtiger (Eröffnung im August) sowie Mongolische Wölfe (Eröffnung im September).
Nach der Eröffnung von drei neuen Anlagen in diesem Jahr rechnet Ritschard 2003 mit einem weiteren Besucherschub. Dann wird die Halle «Masoala Regenwald» eröffnet. Der Zoo plant nächsten Frühling eine Sammelaktion für einen Erlebniszoo speziell für Kinder und Jugendliche.

Isar-Donau-Wald 27.1.2001
Bestes Besucherergebnis im Bayerwald-Tierpark

http://www.idowa.de/regional/koetzting/aktuell/koetzting/loh_tier.html
Lohberg. 131685 Interessierte fanden im zurückliegenden Jahr im einzigen Zoo der Oberpfalz Erholung. Die sechs ha großen Gehegeanlagen brauchen den Vergleich mit anderen Institutionen nicht zu scheuen. So klettert die Besucherskala im Straubinger Tierpark regelmäßig auf rund 200000, während der Alpenzoo in Innsbruck 250000 Leute registriert. Die größte Baumaßnahme war 2000 die Neuerrichtung der Hochmooranlage. Eine neue Behausung erhielten Dachse und Marder. Die Entscheidung über Elche steht noch aus.

Aachener Nachrichten 31.1.2001
"Kalahari-Wüste" nördlich des Äquators
http://www.an-online.de/corem/corem/an/aachen/kalahari_10130.html
Anfang Mai soll die Erdmännchenfamilie in ihre neue Heimat im Aachener Tierpark einziehen können. Auf 300 Quadratmetern entsteht im Zoo Drimborner Wäldchen eine "Kalahari-Landschaft". "Wir bekommen die größte Erdmännchenanlage in Deutschland", freute sich Wolfram Graf-Rudolf auf die Fertigstellung des etwa 60 000 Mark teuren Geheges.

Mitteldeutsche Zeitung 26.1.20012
Zusammenführung bei Familie Bär im Freigehege
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=mz_web/pages/regionales/news_ArtikelColl&RegionalRubrik=anh&RegionalRubrikName=Anhalt&MZWebArtikelID=980532122551
Bernburg. Krümel, Olinka und Ronja, die Braunbären im Bernburger Tiergarten, sind jetzt zusammen in der 3 000 qm großen Freianlage zu bewundern, die im Juni eingeweiht wurde.

Leipziger Volkszeitung 26.1.2001
Leipzigs Zoo will Spitze in Deutschland werden
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/65121.html
Mit Millionen-Investitionen will der Leipziger Zoo in diesem Jahr an die Spitze der deutschen Tierparks aufrücken. Bei einem Ausblick auf 2001 informierte Zoochef Jörg Junhold gestern darüber, dass 17 Millionen Mark für Arbeiten an Tierhäusern und Freiflächen ausgegeben werden sollen. Hinzu kommen 30 Millionen Mark für die neue Affenanlage. Nahe bei "Pongoland" entstehen Forschercamp und Urwalddorf. Auch die neue Toilette wird an den afrikanischen Busch erinnern. "Schon in den Zwanziger- und Dreißigerjahren wurde im Leipziger Zoo mit modernen Anlagen Weltgeschichte geschrieben", sagte Junhold.

Thüringer Allgemeine 27.1.2001
Savanne und Dschungel
http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-ueberregional.inhalt-000.html?region=National&news_id=1413440
Im Leipziger Zoo wird im April die nach eigenen Angaben weltgrößte neue Menschenaffenanlage eröffnet. Bereits Anfang Februar werden die drei Löwen ihre neue Savanne beziehen. Auf nachgestalteten Dschungel-pfaden und auf Sumpfwegen sind 60 Gorillas, Orang-Utans, Schimpansen und Bonobos zu beobachten.


Westfälische Rundschau 27.1.2001
Wildpark wird neue Heimat für drei Luchse
http://www.westfaelische-rundschau.de/free/wr.artikel-lokal-000.html?id=1412526
Warstein. Das Luchsgehege hat eine Größe von zirka 7 500 qm, viermal größer als vom Landkreis gefordert und 125-mal größer als die Empfehlungen des Bundesministeriums vorsehen. Das Gehege soll Heimat für drei männliche Luchse werden. Das Gehege soll Ostern fertig sein.

Offenbach Post 1.2.2001
Hunds-Tage im Zoo: Ein Dutzend Welpen geboren
http://www.op-online.de/8_22_26002.html
Frankfurt - Stolz betrachtet Zoodirektor Christian Schmidt das Treiben. Zwölf gescheckte Junge hat die Hyänenhündin geworfen, ebenso viele wie ’99. Damit trägt der Frankfurter Tierpark entscheidend zum EEP bei. Ende Juni soll der Katzendschungel mit drei indischen Löwen, zwei Sumatra-Tigern und zwei Rostkatzen eröffnet werden, später kommt ein Nebelparder-Pärchen dazu. Schmidt will die Planungen für einen Neubau vorantreiben, der die "viel zu enge" Menschenaffen-Anlage ersetzt.

Rheinpfalz Online 1.2.2001
Zoobesuch wird deutlich teurer
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010201:1677197&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/lan/wor/meldung.oft
Die Besucher des Karlsruher Zoos müssen sich auf höhere Eintrittspreise gefasst machen. Mit über einer Million Besuchern gehört der Karlsruher Zoo zu den beliebtesten in Deutschland. Nur in Berlin, München und Stuttgart wurden 2000 mehr Besucher gezählt.

Mainpost 31.1.2001
Der weibliche Pandabär Shuan Shuan wartet im Zoo von Mexiko auf Ling Ling,
http://www.mainpost.de/nl2view/?id=CC7P5
Der weibliche Pandabär Shuan Shuan wartet im Zoo von Mexiko auf Ling Ling, der vom Ueno-Zoo aus Tokio eingeflogen wurde. Der 15-jährigen Riesenpanda Ling Ling soll während seines dreimonatigen Aufenthaltes die drei weiblichen Pandabären des Zoos von Mexiko begatten.

Berliner Zeitung 1.2.2001
Gasag spendet für Eisbären-Dame Polly
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/bezirke/.html/6754.html
Die Gasag übergab dem Tierpark Friedrichsfelde gestern 6 000 Mark für die Verpflegung der 20 Jahre alten Eisbär-Dame.

Ostsee Zeitung 1.2.2001
Stralsunder Hochflieger künftig im Tierpark
http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_78756.html
Stralsund - Auf dem Schaubauernhof im Tierpark werden künftig Tauben der Rasse Stralsunder Hochflieger und fünf Vorwerkhühner zu sehen sein.

Leipziger Volkszeitung 31.1.2001
Serie zur Eröffnung der neuen Savanne im Zoo - heute: die legendäre Löwenjagd von 1913
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/65390.html
Es trug sich zu, dass sich der Circus Barum im Oktober 1913 auf dem Leipziger "Messplatz" einquartierte, dass die "Geschirrführer" bei der Abfahrt im beliebten Restaurant "Graupeter" einkehrten. Den Pferden des Eisbärenwagens wurde die Rast schnell langweilig, sie drückten mit der Deichsel den davor stehenden Löwenwagen ein. Acht von zehn Raubkatzen kamen frei. Frau Zirkusdirektor Kreiser eilte auf die Straße und versuchte, die Polizisten vom Schießen abzuhalten, doch es half nichts: Sechs Tiere wurden getötet. Die toten Löwen wurden eine Woche lang im Wirtschaftshof des Zoos zur Schau gestellt.

Leipziger Volkszeitung 31.1.2001
Im Robbenbecken gibt's jetzt wieder einen Mann
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/65389.html
Leipzig - Gestern zog der Mitte Januar aus dem Frankfurter Zoo angekommene Seebären-Bulle ein. Die vier Robbendamen bereiteten dem jungen Mann einen gebührenden Empfang. Damit der Robbenmann nun nicht ewig als "Frankfurter" vorgestellt werden muss, wünschen sich der Zoo und die Paten geeignete Namensvorschläge.

Netzpress 31.1.2001
Der australische Wechselbalg
http://www.netzpress.ch/meldung.cfm?nummer=5720
Basel - Tannenzapfenechsen und weitere australische Reptilienarten sind jetzt in frisch renovierten Terrarien im Basler Zolli zu besichtigen.

Thüringer Allgemeine 31.1.2001
Beo Theo nachts aus dem Tierpark geraubt
http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Arnstadt&news_id=1422443
Arnstadt. Theo, der Beo, begrüßte die Besucher des Tierparkes. Über Nacht wurde der gefiederte Star des Heimattierparkes "Fasanerie" von einem gewissenlosen Dieb geraubt. Der Vogeldieb muss sich im Gelände gut ausgekannt haben, meinte Tierparkleiter Wolfgang Büchner. Es ist dies der zweite Beo, der hier entwendet wurde. Auch zwei sprechende Kolkraben waren in den vergangen Jahren gestohlen worden.

Thüringer Allgemeine 1.2.2001
Fieberhafte Suche nach gestohlenem Beo
http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Arnstadt&news_id=1425125
Die fieberhafte Suche nach dem aus dem Tierpark gestohlenen Beo namens Theo habe sich gestern fortgesetzt. Werkleiterin Dr. Anne Göhler gab eine Art "Steckbrief" heraus. Er spreche mehrere Sätze, gebrauche unter anderem Schimpfwörter.

Esslinger Zeitung 31.1.2001
Südamerikas Schweine klappern mit den Hauern
http://www.ez-online.de/lokal/aktuelles/esslingen/index.cfm?documentid=144754789
In der Wilhelma lebt eine Gruppe Halsbandpekaris auf der Südamerika-Anlage zusammen mit Alpakas, Maras, Wasserschweinen und Nandus. Die Kleinen sind noch hellbraun gefärbt.

Berliner Zeitung 31.1.20016:14
Spenden für den präparierten "Kiri"
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/6206.html
Damit der am 28. Dezember im Zoo gestorbene Elefant Kiri als Präparat im Naturkundemuseum ausgestellt werden kann, haben Berliner bereits 6 000 Mark gespendet. Das Modell, das spätestens zum 1. Todestag aufgestellt werden soll, kostet 25 000 Mark.
Berliner Morgenpost 30.1.2001
Schon 6000 Mark Spenden für die Kiri-Plastik
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story389058.html
Spätestens zum ersten Todestag am 28. Dezember solle der präparierte Elefant präsentiert werden, sagte Museums-Sprecherin Gesine Steiner Für Kiri werde ein besonderes Verfahren angewandt, dabei werde die Körperform nachmodelliert und mit der präparierten Haut überzogen. Der 1935 gestorbene Affe Bobby sei noch heute im Primatensaal des Museums zu sehen.

Augsburger Allgemeine 31.1.2001
Die Ulmer Zooschule kommt tierisch gut an
http://www.augsburger-allgemeine.de/menu/index.php?themeid=5&mainmenuid=1&selectedid=113&ausgabe=B-NUZ&azartikelid=65372
CDU- Stadtrat Herbert Dörfler lobte die Zooschule im Aquarium. Es komme tierisch gut an, weshalb die Stadt dafür weiterhin Geld locker macht. Das Grüne Klassenzimmer im Botanischen Garten der Universität wurde vor zwei Jahren um ein weiteres Angebot ergänzt, die Zooschule. Während der Wintermonate holt Drissner die Klassen ins Aquarium, lässt die Kinder Fische beobachten und nachzeichnen.



Lausitzer Rundschau 30.1.2001
Reptilien-Zoo vergrößert
http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=232667&RES=wwr
Im Kiez gehören Terrarien, Wasserbecken oder Volieren schon lange zu den Attraktionen. In den letzten Wochen und Monaten wurde hier fleißig gearbeitet. Besonders für die Lurche, Wasserschildkröten und einige Kriechtiere entstanden neue Unterkünfte. Inzwischen gehören 14 Schildkröten-, drei Froscharten, 22 verschiedene Reptilien sowie zehn Arten von Spinnen und Insekten zu den Bewohnern im Zoo.

Darmstädter Echo 29.1.2001
Ein Delfin hilft krankem Jungen aus Wixhausen

http://www.echo-online.de/suedhessen/detail.php3?id=70580
Paul ist Autist und im Alltag an den Rollstuhl gefesselt. Dass er nun „mehr in sich gestützt ist“, wie seine Mutter Barbara findet, hat Paul einer ungewöhnlichen Behandlungsform zu verdanken: der Delfin-Therapie in Florida. „Dolphin Aid“ in Düsseldorf wurde 1995 von TV-Moderatorin Birgit Lechtermann gegründet.
(Langer Bericht über die Therapie im „Dolphin Cove Aquarium“ in Key Largo, Florida)

Nordkurier 29.1.2001
Zweiter Tierparkball ein voller Erfolg

http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/b_/b.html
Als voller Erfolg für den Ueckermünder Tierpark erwies sich der zweite Tierparkball. Nicht nur, weil die knapp 200 Besucher ein attraktives Programm erlebten, sondern auch, weil sich der Zoo wieder über etliche Spenden freuen konnte.

Nordkurier 29.1.2001
Bau könnte im März starten
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/b___/b.html
Ueckermündes Tierparkdirektor Helge Zabka freut sich, dass der Spendenaufruf für das Domizil des Königs der Tiere auf eine "enorme Resonanz" gestoßen ist. Ohne die Unterstützung durch Fördermittel wäre der Bau allerdings nicht möglich. Zabka rechnet damit, dass man im März mit den Arbeiten beginnen könne.

Berliner Zeitung 29.1.2001
Casanovas Erben
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/5504.html
Gleich zehn leicht verfrühte "Osterlämmer" hat Pflegerin Sabine Buchholz zurzeit im Tierpark Friedrichsfelde zu umsorgen. Der Vater all dieser Afrikanischen Zwergziegen heißt Casanova.

Kölner Morgen 29.1.2001
Bürgerverein will Tierpark retten
http://www.koelnermorgen.de/koeln/1379982.html
Der Lindenthaler Tierpark: ein beliebtes Ausflugsziel. Aber Hase und Fuchs sagen sich hier schon lange nicht mehr gute Nacht. Der Tierbestand schrumpft, das Feuchtbiotop ist versumpft, Zäune und Wege verfallen. "Die Unterbringung der Tiere ist alles andere als artgerecht", schlagen Bürger Alarm und haben einen Förderverein gegründet. Aus dem Tierpark soll ein Bauernhof mit Streichelzoo werden, Futterautomaten sollen verhindern, dass Tiere "totgefüttert" werden.

Ostsee Zeitung 29.1.2001
Meeresaquarium einst und jetzt
http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_78223.html
Stralsund - Einen geschichtlichen Streifzug durch die Aquarien des Meeresmuseums unternahm Aquarienleiter Dr. Karl-Heinz Tschiesche. Sein Vortrag setzte den Auftakt zum 50-jährigen Bestehen des Meeresmuseums. Darunter seltene Aufnahmen von Museumsgründer Dr. Otto Dibbelt (1881-1956). Er erinnerte auch an seinen Vorgänger, Aquarienleiter Rudolf Jonas, und an Dr. Sonnfried Streicher, der als Werkzeugmacher ins Museum kam und später renommierter Direktor und Dozent wurde. Karl-Heinz Tschiesche übernahm 1974 die Aquarienleitung. Er warf einen Blick voraus auf das geplante Ozeaneum auf der nördlichen Hafeninsel und das Meeresschildkrötenaquarium, das auf dem Museumshof entsteht.

Lausitzer Rundschau 28.1.2001
Leipziger Zoo will wilde Störche anlocken
http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=231221&RES=sac
Freie PressePolitik 28.1.200120:16
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/SACHSEN/TEXTE/14673.html
Mit einem Kunstnest will der Leipziger Zoo wilde Störche auf der Raubtier-Freianlage ansiedeln.

Märkische Oderzeitung 29.1.2001
Abschied von Vikunjahengst
http://www.moz.de/showLokal.php?OPENNAV=lokal&SUBNAV=0&REDID=25&LID=2679
Angermünde - Montag hat der junge Hengst "Oliver" eine weite Reise angetreten, Endstation: Zürich. Vikunjas, die kleinste und scheuste Kamelart, sind vom Aussterben bedroht. Jetzt hat der Zuchtbuchführer in Frankfurt am Main entschieden, dass „Oliver“ in den Zoo Zürich gebracht wird, um Inzucht zu vermeiden. Stute „Olivia“ bekommt einen neuen Gefährten aus dem Zoo in Dortmund.

Darmstädter Echo 27.1.2001
Große Tiere in kleinem Gehege
http://www.echo-online.de/suedhessen/detail.php3?id=71042
Raunheim. Antrag der Grünen, das Rotwildgatter aufzulösen. „So große Tiere in einem so kleinen Gehege sind nicht artgerecht“, so Grünen-Sprecher Thorsten Winter. Auch seien die Grünen dagegen, Tiere in Gehegen zur Schau zu stellen. Und schon gar nicht finde es ihre Zustimmung, wenn einige Tiere immer wieder abgeschossen würden. „Wir finden auch Zoos und Vogelkäfige nicht toll“, so Winter. Der Antrag wurde von den anderen Fraktionen abgelehnt.

Tirol Online 27.1.2001
Nun kommt er in ein Aquarium.
http://www.tirol.com/online/chronik/welt/article_107978.html
Oslo - In Norwegen fühlt sich ein blinder Kabeljau in den Fängen eines mitleidsvollen Fischers so wohl, dass er diesem bereits Dutzende Male ins Netz geschwommen ist. Seit März vergangenen Jahres habe er den Fisch rund 35 Mal aus seinem Netz gezogen. "Er hat herausgefunden, dass er dort leicht Nahrung findet". Der Fischer will sich nun aber von dem Kabeljau verabschieden. Er hat das Angebot eines Marineparks in Aalesund angenommen, wo der Fisch unbehelligt durch ein Aquarium schwimmen soll.

20 Minuten Zürich 31.1.2001
Wie kam der Haifisch nach Luzern?
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/6362813
LUZERN - Am Ufer der Reuss in der Stadt Luzern ist am Montagnachmittag ein toter, 80 cm langer Hundshai gefunden worden. Wie der Hai ans Reussufer kam, ist ein Rätsel. Zwar könnte er laut kantonaler Fischerei- und Jagdverwaltung aus einem Aquarium stammen. Das Halten von Haien setze aber grosse Sachkenntnis voraus. Es sei hingegen möglich, dass er als Speisfisch eingeführt wurde. Anfangs Januar waren in Graubünden und im Rheintal tote Tintenfische gefunden worden. Der Hundshai lebt an der Atlantikküste und im Mittelmeer. In Süsswasser kann er nicht überleben.

Ostsee Zeitung 27.1.2001
Wachhund Cherry feiert Betriebsjubiläum
http://www.ostsee-zeitung.de/gn/start_78057.html
Grimmen - Hündin Cherry bewacht seit zehn Jahren den Tierpark. „Bei einem Einsatz verteidigte der Hund den Tierpark eifrig gegen eine fremde Katze. Die langte ihm eine mit den Krallen“, erzählt der Leiter Bodo Teichmann. Seit dem „Betriebsunfall“ ist Cherry auf einem Auge blind. Kein Grund, nicht zu feiern – und zwar ihren 10-jährigen Geburtstag, in Verbindung mit dem 10-jährigen Dienstjubiläum.

Thüringer Allgemeine 27.1.2001
Winters kommt Frostlaub auf den Tisch
http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Erfurt&news_id=1412592
Erfurt - "Viele Tiere machen in der kälteren Jahreszeit einen Fellwechsel durch", erklärt Günter Praedicow, der Zootiermeister. Die Vorbereitung auf den Zoo-Winter beginne schon im Sommer. "Wir stellen im Spätsommer von Laubbäumen wie Ahorn oder Eiche Frostlaub her für unsere blätterfressenden Affen, Giraffen und Steinböcke." Der Erfurter Zoo richte die Gehege so ein, dass die Tiere jederzeit ins Freie können.

Ostthüringer Zeitung 27.1.2001
Sika-Hirsch irrt tagelang quer durch Zeulenroda
http://www.otz.de/free/otz.lokales-artikel-000.html?region=Zeulenroda&news_id=1413226
Mitten im belebten Zeulenroda wurde am Donnerstag ein Sika-Hirsch per Betäubungsgewehr ruhig gestellt und dann wohlbehalten in die Pfleger-Hände des hiesigen Tiergeheges übergeben. Am 8. Januar, als Elch Alfreds künftige Gespielin Franka angeliefert wurde, büchste er einem zufällig am gleichen Tag im Gehege weilenden Tierhändler dieser Sika-Hirsch aus, als man gerade Rotwild einlud.

Nürnberger Nachrichten 27.1.2001
„Yvonne“ hat Christbäume zum Fressen gern
http://www.nn-online.de/nn/l4.htm
Nürnberg - Haben Sie gewusst, dass Elefanten Christbäume verspeisen? „Die Nadelhölzer sind sehr nährstoffhaltig“, erklärt Zoologe Helmut Mägdefrau, „in den Nadeln stecken Eiweiß und Zucker.“ „Wir würden die Tannen und Fichten nur nehmen, bevor sie im Zimmer stehen“, erklärt Zoo-Chef Peter Mühling, „denn manchmal hängen Reste von Christbaumkugeln, bleihaltiges Lametta oder Wachs an den Zweigen.“ Außerdem sind die beiden Nürnberger Elefanten ausgesprochene Feinschmecker. „An den spitzen Nadeln liegt das nicht, die machen ihnen nichts aus“, meint ihr langjähriger Wärter Norbert Treml. „Sie lieben den Geschmack des Harzes nicht so sehr.“ Die Fichten sind für die Elefanten jedoch nur ein Dessert. Während „Yvonne“ Futterrüben und Brot im Ganzen bekommt, muss Treml für „Kiri“ das Futter zermahlen, weil sie größere Happen als Wurfgeschosse benutzt. Im Elefantenhaus gingen früher Glasfenster, Leuchtstoffröhren und die große Uhr zu Bruch.

Lippische Landes-Zeitung 26.1.2001
Tiermehl in freier Wildbahn
http://www.lz-online.de/news/nrw/9805322496036.html
In Ostwestfalen-Lippe gibt es schätzungsweise etwa 100 Gehege, in denen Damwild zur Fleischproduktion gezüchtet wird. Was dort in die Tröge kam, kontrollierte bislang offenbar niemand. Angesichts der BSE-Krise sind die Veterinärämter völlig überlastet. Was bleibt, ist der dringende Appell, vom Tiermehl die Finger zu lassen.

B.Z. 26.1.2001
Ich bin der Putzmann vom Haifischbecken
http://www.bz-berlin.de/bz/news/ca26haitaucher.htm
Die vier großen Riffhaie gleiten hektisch durch das Becken. Christian Heller ist zuständig für die Reinigung des Haifischbeckens im Berliner Aquarium. Hat er keine Angst? "Wir begegnen uns mit gegenseitigem Respekt. Einer muss das Haibecken säubern. Weil ich tauchen kann, ist das mein Job".

Sächsische Zeitung 26.1.2001
Tierpark erwartet keinen Bärennachwuchs

http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=54177&rubrik=n_bautzen&etag=
Bischofswerda. Auf den Anblick tapsiger kleiner Bärenkinder werden die Besucher des Bischofswerdaer Tierparks in diesem Jahr wohl verzichten müssen. "In den Jahren zuvor war um diese Zeit schon ersichtlich, ob sie trächtig ist", sagte Tierparkleiterin Silvia Berger. Obwohl schon fünf Abnehmer Interesse hatten: "Es ist sogar ganz gut, wenn die Bärin mal ein Jahr aussetzt"

Mainpost 26.1.2001
http://www.mainpost.de/nl2view/?id=CAN4Z
Reichlich publikumsscheu präsentiert sich dieser zehn Wochen alte schwarze Panther am Donnerstag bei einem Pressetermin im Wuppertaler Zoo. Im Wuppertaler Zoo konnte die in den Regenwäldern Asiens und Afrikas beheimatete Großkatze bereits mehrfach mit Erfolg nachgezüchtet werden.


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Natur- und Artenschutz


Tagblatt 1.2.2001
Mit einem blauen Auge
http://www.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=486225&bereich=o&suche=13
Die Tier- und Pflanzenwelt der Galapagos-Inseln wird einige Jahre brauchen, bis sie sich von der Tankerhavarie erholt hat. Claudia Poznik vom Schweizer «Verein Freunde der Galapagos-Inseln» zieht eine erste Bilanz.
Wie ist die Situation nach der Tankerhavarie auf Galapagos?
Claudia Poznik: Die Situation hat sich etwas entschärft. Wind und Strömungsverhältnisse haben den grössten Teil des Diesels ins offene Meer getrieben.
Funktioniert die Hilfe einwandfrei?
Poznik: Zurzeit läuft die Rettungsaktion sehr gut. Gefährdete Küstenabschnitte werden präventativ mit Ölwehren versehen. Tiere werden in die Rettungscamps gebracht, das Gefieder der Vögel wird dort gereinigt, die Tiere aber noch rund fünf Tage in Obhut behalten. Seelöwen werden ebenfalls behandelt.
Welche Tiere trifft die Ölpest besonders stark?
Poznik: Bisher waren es hauptsächlich Pelikane, Blaufusstölpel, Lavamöwen und Seelöwen, während die Meeresleguane, Galapagos-Pinguine und flugunfähigen Kormorane noch nicht ölverschmiert aufgefunden wurden.
Können Sie abschätzen, welche Schäden zurückbleiben werden?
Poznik: Man geht zurzeit davon aus, dass geringerer Schaden entstanden ist als befürchtet. Die Regeneration des Ökosystems wird etwa drei bis vier Jahre dauern und wissenschaftlich überwacht.
Der «Verein Freunde der Galapagos-Inseln» (c/o Zoo Zürich, E-Mail galapagoszoo.ch) unterstützt die Charles-Darwin-Forschungsstation.

20 Minuten Köln 31.1.2001
Ölteppich erreicht Galapagos-Strände
http://www.20minutenkoeln.de/content.php3?r=2&id=02513
Puerto Baquerizo. Der Ölteppich hat nach Angaben der Behörden bereits die ersten Strände des einzigartigen Naturreservats erreicht. Der Ölteppich bedeckt mittlerweile eine Fläche von 1.200 Quadratkilometern. Der Schaden für die Umwelt sei äußerst schwer, sagte der ecuadorianische Umweltminister Rendon.
Der Ölteppich bedroht auch die berühmten Galapagos-Echsen sowie zahlreiche Meeresvögel, Haie und Hummer, wie der Direktor des Nationalparks, Eliecer Cruz, mitteilte. Die Strömung treibe den Ölteppich nach Süden, so dass dieser binnen Tagen die Insel Espanola erreichen könnte, auf der sich große Kolonien von Seelöwen und anderen Meerestieren befinden. Der ecuadorianische Präsident forderte einen detaillierten Bericht und wollte eine strafrechtliche Untersuchung gegen Kapitän und Eigner des Havaristen beantragen. Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AgA) warf den Vereinten Nationen vor, versagt zu haben. Es sei unverständlich, dass die Politiker aus den vielen Unfällen schrottreifer Tanker keine Konsequenzen gezogen hätten, erklärte AgA-Gründer Günther Peter.

Süddeutsche Zeitung 29.1.2001
Ein Bad in Milch und Mayonnaise
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/?section=drei&myTM=full&id=980798505.133&myTime=980802796
Galapagos – ausführlicher Bericht über die Gefahren der Ölverschmutzung:
Martin Wikelski von der Max-Planck-Forschungsstelle untersucht die Meerechsen und war gerade nach Deutschland geflogen, als ein rostiger Kleintanker auf Grund lief, weil der Kapitän Boje und Leuchtturm verwechselt hatte. In München erfuhr Wikelski, wie Ecuadors Präsident den Notstand ausrief und Bilder um die Erde gingen wie damals bei dem Tanker „Exxon Valdez“.
Nach ein paar Tagen erreichte auch ihn die Entwarnung. Wikelski sagte, niemand wisse, „wie die Viecher reagieren“. Gestorben sind laut offizieller Statistik nur ein Pelikan und zwei Seemöwen. Aber: „Das ist nicht so simpel. Jeder Organismus hängt von dem anderen ab.“ Die Nahrungskette. Außerdem glänzen auf einigen Leguanen und Robben schwarze Punkte, die dort nicht hingehören.


Spiegel 29.1.2001
Menschenaffen sterben bald aus
http://www.spiegel.de/wissenschaft/0,1518,95507,00.html
London - Das Abholzen von Wäldern, Bürgerkriege und eine wachsende Vorliebe für Affenfleisch seien die Hauptgründe, erklärten Wissenschaftler von 34 Organisationen aus aller Welt. "Vor 100 Jahren gab es im äquatorialen Waldgürtel zwischen ein und zwei Millionen Schimpansen. Heute existieren nur ein paar Stücke Wald - und höchstens 200.000 Schimpansen", berichtet Schimpansenforscherin Jane Goodall.
Orang-Utans werden nach Angaben der Anthropologin Birute Galdikas in fünf bis zehn Jahren durch illegale Rodungen in indonesischen Nationalparks ausgestorben sein. Gorillas, deren Artbestand nur noch einige tausend Tiere zählt, würden im Kongo und in Uganda durch rivalisierende Milizen bedroht. Hinzu komme der wachsende Appetit reicher Afrikaner auf "Buschfleisch".
Ian Redmond, Vorsitzender von "Ape Alliance", betont, die meisten Afrikaner lehnten den Verzehr von Affenfleisch ab. Dennoch werden die Umsätze des Handels mit dem "Buschfleisch" auf drei Milliarden Mark im Jahr geschätzt. Die Forscher forderten, den Import von Tropenholz zu verbieten. Entwicklungsgelder dürften nur noch verteilt werden, wenn die Umweltverträglichkeit der sichergestellt sei.


Neue Zürcher Zeitung 27.1.2001
Schweizerin als Pionierin des Orang-Utan-Schutzes
http://www.nzz.ch/2001/01/27/il/page-article74Q1W.html
Die Biologin Regina Frey engagiert sich in Indonesien seit drei Jahrzehnten für den Schutz der Orang-Utans und für den Regenwald. (mehrseitige Reportage über die Station Bukit Lawang/Bohorok im Gunung-Leuser-Nationalpark, Naturschutz in Indonesien und Zukunftspläne)
(...) Das Projekt wurde ein riesiger Erfolg - aber auch ein Misserfolg. Verirrte sich damals nur zufällig ein Tourist zur Station, sind es heute bis zu 400 000! Die Guides, die Touristen in den Regenwald führen, sind zu einer unkontrollierbaren «Führer-Mafia» geworden. Dass immer wieder Tiere eines unnatürlichen Todes sterben, gehe nicht zuletzt auf ihr Konto: Sie locken die Affen, richten private Futterstellen ein, füttern die Tiere mit allen möglichen Dingen, geben ihnen Zigaretten und Cola «und tun alles, um gegen Geld eine Show zu bieten». (...) Vor vier Jahren hat Regina Frey die Stiftung «PanEco» gegründet. Zu deren Aufgaben gehören neue Konzepte für den Orang-Utan- und Regenwaldschutz.



Neue Ruhr Zeitung 30.1.20012
Blick in den von Gänsen geschwärzten Himmel
http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?id=1421940

Bienen. Jürgen Büssow hatte zum dritten Mal zur Gänseexkursion an den Niederrhein geladen. "Es ist erfreulich, dass das Interesse nicht nachlässt", so der Regierungspräsident. Neben den mehr als 50 weiteren Gästen aus Politik, Wirtschaft und Sport waren auch die First Lady des Landes, Karin Clement, und Doerthe Matthiesen, Frau des verstorbenen Ministers Klaus Matthiesen, seiner Einladung gefolgt. Sie alle wollten den Einflug der arktischen Wildgänse zu ihren Schlafplätzen beobachten. Erfreut zeigte sich der RP, dass seine Besuche am Niederrhein die Zahl der Freunde und Förderer des Zentrums gemehrt hat.


Aachener Nachrichten 25.1.2001
Ist die Perlmuschel noch zu retten?
http://www.an-online.de/corem/corem/an/monschau/muscheln_10125.html
Monschau. Mit einem neuen Projekt soll die Muschel vor dem Aussterben bewahrt werden. 1993 sind die "Restbestände" aus dem Perlenbach an einen belgischen Standort umgesetzt worden. Von den 20 umgesetzten und markierten Tieren sind nur 13 übrig geblieben. Unbekannte Täter haben in den Beständen geplündert. Um die genetische Vielfalt zu erhalten und die Population wieder anzusiedeln, beteiligt sich der Kreis an einem Perlmuschel-Zuchtprojekt, das durch das EU-Programm unterstützt wird.

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PRESSEMITTEILUNGEN

NABU und Wildpark Luneburger Heide suchen Namen fur Schneeleopardin
Verletztes Jungtier hat sich prima eingelebt
Berlin/Hannover - Der Naturschutzbund NABU und der Wildpark Luneburger Heide haben heute die vor gut funf Wochen nach Deutschland eingeflogene Schneeleopardin prasentiert. "Es ist fast nicht zu glauben, dass die Schneeleopardin ihr Martyrium uberlebt und sich hier so prachtig eingelebt hat", sagte Birga Dexel, Leiterin des NABU-Schneeleopardenprojektes. Das schwer verletzte und traumatisierte Tier war im Dezember vergangenen Jahres in einer spektakularen Rettungsaktion von der NABU-Wildhutergruppe "Bars" in Kirgisistan aus der Gewalt eines illegalen Handlerrings befreit worden. Die Schneeleopardin hatte zuvor in einer Schlagfalle einen Zehenballen verloren und danach zwei Monate in einer engen Kiste vor sich hin vegetiert. Im Wildpark Luneburger Heide hat die Schneeleopardin als erstes wildgefangenes Tier seit 12 Jahren im Rahmen des Europaischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) ein vorlaufiges Zuhause gefunden. Mit diesem Programm soll die genetische Vielfalt der in den europaischen Zoos lebenden und vom Aussterben bedrohten Wildtiere gefordert und gesichert werden. Dank der liebevollen und fachkundigen Betreuung im Wildpark hat sich das Tier erstaunlich gut erholt und mit der mutigen Eroberung seiner neuen Umgebung begonnen. "Die Kleine versteht sich bereits hervorragend mit unserer ausgewachsenen Schneeleopardin Lady und frisst unserem Pfleger aus der Hand", so Norbert Tietz, Direktor des Wildparks Luneburger Heide. Fur die weitere Entwicklung der Schneeleopardin sei es entscheidend, ob sie in der im gleichen Gehege lebenden Artgenossin eine Ersatzmutter finde. Junge Schneeleoparden bleiben etwa eineinhalb Jahre bei ihren Muttern. Fur Ruckfragen: Birga Dexel, NABU-Projektleiterin Schneeleopard, Tel. 04184 / 89 39 11 (Wildpark Luneburger Heide) oder 0172 / 9 17 08 78. Weitere Informationen zur Rettungsaktion sowie Fotos und Filmmaterial, Tel.: 030 / 28 49 84 -0 und unter Tel.: 04184 / 89 39 -0. Eine Auswahl der Fotos ist im Internet unter www.schneeleopard.de zu finden.

Falknerei Bad Wörishofen wird aus Altersgründen verkauft
Im Auftrag von Herrn Herbert Schmidt aus Bad Wörishofen (Falknerei-Adlerhorst) bitten wir Sie folgende Pressemittteilung aufzunehmen:
Machen Sie sich mit dieser Falknerei selbständig. Sie müssen sich keine Gedanken über Inventar und Know-How machen, diese Falknerei können Sie komplett ausgestattet übernehmen. Der jetzige Inhaber steht Ihnen nach Übernahme für Planung, Aufbau, Eingewöhnung der Tiere (ca 100 Spezies Greifvögel), Ort und Personal beratend zur Seite. Voraussetzungen zum Erwerb finden Sie beiwww.falknerei-adlerhorst.de; beachten Sie bitte, daß bei der Kontaktaufnahme nur vollständig ausgefüllte Formulare weitergeleitet werden.
Software Kreation - Fend Werner - Webmaster (Falknerei-Adlerhorst)

Die uns nicht direkt zugegangene Pressemitteilung des Zooparks Erfurt entspricht fast vollständig dem Bericht über das Jahr 2000 im Zoopark in unserer Zoopresseschau Nr. 41 vom 11. Januar.

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Zoos raided as German food scares grow Kreuzberg zoo
http://www.independent.co.uk/news/World/Europe/2001-01/raided280101.shtml
What a sad place the little city zoo in Berlin's Kreuzberg district is. Children weep for their missing favourites; Gustav the gander. All the other geese have vanished, along with four ducks and seven hens. The staff have eaten them.
Nothing seems sacred any more as Germans, confronted by empty shelves at the supermarkets, go foraging for food. With BSE beef already off the menu, followed by sausages and now pork, filling a German belly is becoming nearly impossible. Cats and dogs, in case anyone should fancy them, are out because of the low-grade beef they consume. Other pets, such as hamsters and guinea-pigs, are equally unwholesome because they, too, have been unwittingly munching on the remnants of animal carcasses for years. That, more or less, leaves fish, largely unknown to German cuisine apart from the roll-mop variety.
It is bad news for most Germans, who would rather die than become vegetarian. What are they supposed to eat? That leaves Alfred Biolek, Germany's best-known TV chef, with the task of educating the masses. Viewers learnt the secrets of gnocchi with chanterelle mushrooms last week. They got the recipe for sauerkraut soup a week earlier. Everyone else must get used to elk, reindeer, ostrich, crocodile and other exotic meats which have recently turned up at the shops, or go hunting.
In this frenzy, the sheep in Kreuzberg are probably safe for the moment, but the rabbits had better watch out. Old Gustav, by the way, survived the zoo keepers' feast because he was thought to be too chewy.

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Zoo und Artenschutz im Fernsehen

Fr., 02.02.2001, 20:15-21:00 3sat, Das Paradies ist nur gepachtet, Ökotourismus auf einer Koralleninsel Wh

Sa, 03.02.2001, 14:00-15:00 Kinderkanal, Philips Tierstunde: Schulzoo Herford

Sa., 03.02.2001, 17:35-18:10 VOX, Tierzeit: Kakaduplage in Down Under Wh

Sa., 03.02.2001, 20:15-21:00 SWR, Arche Noah Indonesien, Naturoasen für Leoparden und Warane Wh

So., 04.02.2001, 13:00-13:30 VOX, Sehnsucht nach Meer, 1. Gefangen im Paradies Wh

So., 04.02.2001, 13:30-14:05 VOX, Tierzeit: Wollaffen im Urwald - Marc van Roosmalen Wh

Mo., 05.02.2001, 13:30-14:15 BR, Giftige Lebensretter, Hilfe für Australiens Tierwelt Wh

Di., 06.02.2001, 16:15-17:00 HR, Deutschlands wilde Tiere (7), Im Müritz-Nationalpark Wh

Di., 06.02.2001, 16:15-17:00 3sat, Der Krüger Nationalpark Wh

Fr., 09.02.2001, 13:30-14:00 MDR, Zoo & Co, Perinét - Chamäleons auf Madagaskar Wh

Fr., 09.02.2001, 21:30-22:00 ORB, Die Orang-Utan-Waisen von Wanariset, von Eberhard Meyer Wh

Sa., 10.02.2001, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Hot Spot Philippinen: Der Rotsteißkakadu Wh

So., 11.02.2001, 13:00-13:30 SWR, Tiergeschichten, Notfall im Affenhaus - Der Zoodoktor im Einsatz Wh

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Ausstellungstips

Frankfurt - Naturmuseum Senckenberg:
BORSTENWÜRMER - Schillernde Bewohner der Meere
verlängert bis 11.3.2001
http://senckenberg.uni-frankfurt.de/temp/temp19/temp19.htm

Leipzig - Kunst- und Ausstellungshalle Robotrongebäude:
EISZEIT - Das große Abenteuer der Naturbeherrschung
verlängert bis 4.6.2001

Erfurt - Naturkundemuseum:
ZACKIGE TIERWELT - Tiere auf Briefmarken
bis 18.2.2001
http://www.dhm.de/museen/nkm_erfurt/

Bern - Schweizerisches Alpines Museum:
DER HÖHLENBÄR
Feb 2001 bis Sept 2001
http://www.naturmuseum-olten.ch/Main/hoehlenbaer.html

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Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Zum Zeitpunkt der Recherche waren alle Links zu den Zeitungen gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach wenigen Stunden in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden.

Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen übernehmen wir die Meldungen nicht ganz, sondern fassen die Kernaussagen zusammen. In Einzelfällen können wir ihn aber per E-Mail versenden.

Für englische, weltweite Meldungen empfehlen wir ZooNewsDigest von Peter Dickinson. Anmelden: leeres E-Mail an:mailto:zoonewsdigest-subscribe@eGroups.com

Ihre Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Meldungen sind ausdrücklich erwünscht:redaktion@zoo-information.de

Weitere Hinweise zur Zoo-Presseschau, Optionen, An- und Abmelden und Archiv aller Ausgaben auf unserer Homepagehttp://www.zoopresseschau.info

Wir freuen uns über jede Form auch von kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG-Homepagehttp://www.zoo-ag.de.

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