Zoo-AG Presseschau Nr. 43 vom 25. Januar 2001
Zoos in der deutschsprachigen Online-Presse Willkommen zur 43. Ausgabe der Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld zusammengestellt von Dirk Petzold und Martina Raffel, E-Mailmailto:redaktion@zoo-information.de ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Dr. John Fa vom Durrell Wildlife Preservation Trust spricht auf Einladung der Zoo-AG im Biologischen Kolloqium der Uni Bielefeld über Bushmeat hunting in Africa and South America - similarities and differences. Er leitet im Zoo Jersey das International Trainings Centre.Termin: Di., 6. Februar, in Hörsaal 14, 17:15 Uhr. (Vortrags-Zusammenfassung: http://www.zoo-ag.de/Vortrag_John_Fa.htm) Gäste willkommen! ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Ölkatastrophe auf Galapagos Die gravierendste Meldung dieser Woche zum Thema Naturschutz kam bereits am Samstag von den Galapagos-Inseln: 900.000 l Schwer- und Dieselöl liefen aus dem 30 Jahre alten Einwand-Tanker Jessica aus. Auch wenn es so aussieht, als würde die größte Katastrophe dank günstiger Winde ausbleiben, ist das kein wirklicher Grund zur Erleichterung - es stoppt auch die Berichterstattung der Medien und den Handlungsdruck auf Politiker. Meldungen dazu finden sich diese Woche in allen Zeitungen und Nachrichtenmagazinen. Daher hier nur die Mitteilung und Kontaktadresse der Darwin Research Station: There has been a bad oil spill on the islands and various wildlife, including Galapagos sea lions, are threatened. The station needs urgent assistance. If you are able to help then please contact Sandie Salazar at +593-5-526-146 / 147, Fax: +593-5-526-651, or e-mail: ssalazar@fcdarwin.org.ec ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Rheinpfalz Online 22.1.2001 Drei Jahre Haft für 64-Jährigen - Illegale Vermarktung von Exoten http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010122:1650767&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/meldung.oft >>Vorläufiges Ende des Prozesses "Fundacef". Bedenklich, daß damit Artenschutz in Zoos allgemein in schlechtes Licht gerückt wird. Ebenso bedenklich: vorwurfsvolle Kommentare von Leuten, die selbst gerade zwei Tiger ohne Genehmigung ins Ausland verfrachtet haben.. << Ein eigenwilliges Verständnis von Naturschutz hat einen Kaufmann für drei Jahre ins Gefängnis gebracht: Über Jahre hat der 64-Jährige einen weltweiten Handel mit streng geschützten Tieren betrieben - Naturschutz als Arterhaltung in Tiergärten, wie der Mann sich rechtfertigen wollte. Eingebettet waren die Geschäfte in das angeblich karitative Engagement des Vereins "Fundacef". "Vereinszweck war eine bunte Mischung aus Themen wie Dritte Welt, Bildung, Naturschutz und Kultur", sagt Staatsanwalt Kreutz. Als kriminelle Vereinigung wollte Richter Müller den Verein aber nicht bewerten. "Der Mann hat in seinem Leben nie etwas anderes gemacht, als mit Tieren zu handeln, das teilweise wirklich als soziales Engagement verstanden". Strengere Artenschutzbestimmungen habe er zwar zur Kenntnis genommen, aber nicht darauf reagiert. Stattdessen habe er seine Träume von weltweiten Zoos weitergesponnen, in denen Tiere vor dem Aussterben bewahrt werden. Exotische Vögel, Menschenaffen, Raubkatzen - alles war bei Fundacef zu bekommen. Abnehmer waren vor allem privat betriebene Zoos in Südamerika, Europa, aber auch in Deutschland. "Da sind durchaus Tiergärten betroffen, die einen gewissen Namen haben". Eventuell werde es noch weitere Verfahren geben, um zu prüfen, ob sich auch Zoos strafbar gemacht haben. Der der Kaufmann wollte in Polen einen eigenen Zoo gründen und dort Tiere zwischenlagern, bis Polen in die EU aufgenommen sei. "Weil viel im Ausland abgewickelt wird, ist illegaler Tierhandel nur schwer zu fassen, obwohl er meist in großen Dimensionen abläuft", erläutert Heike Finke, stellvertretende Vorsitzende vom rheinland-pfälzischen NaBu.
Berliner Kurier 19.1.2001 Elefanten nach Berlin entführt http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik8.html >> die Titelstory der letzten Zoopresseschau war schon am letzten Freitag geklärt << Wie entführt man Elefanten? Roman Z. ließ einen Schwertransporter vorm Circus "Belly" in Linz vorfahren, lud die Tiere ein - und weg war er. Z. war die österreichische Zollfahndung auf den Fersen, weil er für Elefantin Seila keine Papiere hatte. Mit Seila und zwei Gefährten tauchte er bei seinen Schwiegereltern im Winterlager vom Zirkus "Renz" in Friesack (Havelland) unter. Gestern stellte sich Z. Die Tiere dürfen in Friesack bleiben, Roman Z. drohen bis zu zwei Jahren Haft. Berliner Kurier 24.1.2001 Entführte Ele-Dame in den Zoo? http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/brandenburg/.html/artik6.html Friesack - Das Drama um die "entführte" Elefantin ist noch nicht zu Ende. Österreich besteht auf der offiziellen Beschlagnahme, will sie in einen Zoo bringen. Noch steht Seila im "Cirkus Renz". Wird Roman Z. verurteilt, wird Seila vom Staat eingezogen. Sie gehört dann der Republik Österreich. Doch im Wiener Zoo ist kein Platz. Sie darf dann voraussichtlich in Karlsruhe bleiben. Hannoversche Allgemeine 24.1.2001 Dunja bleibt fürs Erste in Hannover http://news.haz.de/HOME/HANNOVER/story44006.html Aufatmen im Zoo, Empörung beim Wanderzirkus Royal. Im Streit um die Elefantenkuh Dunja hat Ewald Sperlich jetzt eine juristische Niederlage einstecken müssen (Zoopresseschau Nr. 36): Die Einziehung des Dickhäuters wurde angeordnet. Sperlich hat Widerspruch angekündigt. Zoodirektor Machens bleibt gelassen. Den Vorwurf, gemeinsames Spiel mit dem Umweltamt zu betreiben, hält er für Quatsch. "Wir halten uns an Recht und Gesetz. Hätte das die andere Seite auch getan, wäre der Elefant niemals beschlagnahmt worden." Auf Betreiben von Sperlich soll überprüft werden, ob Machens das Tier widerrechtlich für Zuchtzwecke einsetzt. Hierfür will der Zirkuschef Zeugen benennen. Machens wehrt ab. "Wir halten Dunja lediglich in der Gruppe. Dies ist uns auferlegt worden." Hamburger Abendblatt 23.1.2001 Ein Luchs mitten in der Stadt http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/norddeutschland/html/230101/0623EX211.HTM Wernigerode - Ein ausgewachsener Luchskuder ist in Wernigerode eingefangen worden. Offenbar gehört er nicht zu den drei Luchsen, die im Nationalpark Harz ausgewildert wurden. Vermutet wird, dass es sich um ein illegal gehaltenes, ausgesetztes Tier handelt. Sollte der Luchs aus freier Wildbahn stammen, wäre das eine Sensation. Im Harz waren die Großkatzen 1818 ausgerottet worden. Weser Kurier 23.1.2001 Was wollte der Luchs am Bahnhof? http://www.weser-kurier.de/niedersachsen/fs_wk_niedersachsen.html?id=23259 Der Luchs war nahe dem Bahnhof der Harzer Schmalspurbahnen entdeckt worden, teilte der Wildpark Christianental mit. Wildparkleiterin Diana Heinrichsen hatte das Tier mit einer Betäubungsspritze eingefangen. Das Tier habe gut gefressen, es sei allerdings abgemagert. Dem Verhalten nach könnte das Tier schon mit Menschen in Kontakt gewesen sein. Mitteldeutsche Zeitung 22.1.2001 Tierparkleiterin betäubt Tier und fängt es ein http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=mz_web/pages/nachrichten/NachrichtenArtikelPage&NachrichtenRubrik=sa&NachrichtenRubrikName=Sachsen-Anhalt&MZWebArtikelID=979756655734 «Es ist eher unwahrscheinlich, dass es einer unserer Luchse ist», sagte Meike Hullen, Leiterin für Naturschutz beim Nationalpark Harz, die das dortige Luchsprogramm betreut. Im Wernigeröder Wildpark ist der Luchs willkommen. «Wir wollten sowieso ein Luchsgehege einrichten» Lübecker Nachrichten 23.1.2001 Schlangen aus dem Zoo geklaut http://www.ln-online.de/Nachrichten/Lokales/mecklenburg_5243.htm Schwerin - Mehrere Schlangen, Vogelspinnen und Geckos sind aus dem Terrarienhaus im Zoo entwendet worden, darunter eine Boa Constrictor sowie zwei Kornnattern. Schweriner Volkszeitung 23.1.2001 Anonyme Anrufer bekannten sich zum Schlangen-Diebstahl im Zoo http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/23.01.01/anrufer/anrufer.html Die Täter haben sich bei einer Tageszeitung gemeldet. Demnach hätten sie die Tiere nur gestohlen, weil sie zu eng und nicht artgerecht gehalten werden. Zoodirektor Michael Schneider bestätigte, dass alle Tiere eine Haltungsgenehmigung haben und nach den geforderten Normen untergebracht waren. Drei Mal ist bisher in das Terrarium eingebrochen worden. In zwei Fällen wurden die Täter überführt. Lausitzer Rundschau 22.1.2001 In geheimer Mission auf gefährlichen Pfaden http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=228150&RES=hoy Hoyerswerda. Mit neuen Angeboten startet die Zooschule. Unter dem Motto "Rund um das Krokodil" wird zu einem Tropenhausbesuch eingeladen. "Großen Zuspruch findet unsere ,Mit-allen-Sinnen-Show'", resümiert Sabine Laudeley, die Leiterin. Neu ist "Abenteuer im Regenwald": Junge Naturforscher begeben sich in gefährliches Gelände und erfahren Wissenswertes über den tropischen Regenwald. Es gibt sogar einen Schatz zu heben. Lausitzer Rundschau 19.1.2001 Erster Nachwuchs 2001 im Zoo ist ein Känguru http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=226712&RES=hoy Als der erste Nachwuchs eines neuen Jahres wurden gewöhnlich Bärenkinder gemeldet. Diesmal scheinen die Kängurus früher von Frühlingsgefühlen erfasst worden zu sein. Direktor Dr. Jorga informierte, dass er anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Tiergeheges in Herzberg weilen wird. Den Zoo verbindet mit der Einrichtung eine enge Partnerschaft. Lausitzer Rundschau 22.1.2001 25 Jahre Tiergehege http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=228096&RES=her Herzberg - Reinhard Neupert, Vorsitzender des Tiergehegevereins, stelllt in der Ausstellung in der Stadtbibliothek 25 Jahre "Grochwitzer Tierpark" dar. Dabei ist auch die Entwicklungskonzeption von 1992, nach der die Verlegung der Tiergehege erfolgte. Herrliche Naturaufnahmen vom Park sind zu sehen, interessant sind die ersten Tiergehege. Goslarsche Zeitung 22.1.2001 Nationalparkchef weist Kritik gegen die WildTiernis zurück http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=14&template=larttext&ausgabe=5999&redaktion=14&artikel=102747100 Bad Harzburg. Man hört sich die Meinung des anderen gar nicht erst an wehrt sich Nationalparkleiter Dr. Barth gegen die Vorwürfe gegen die geplante WildTiernis. Ohne wirkliches Vorwissen werde gegen ein sehr wichtiges Projekt geschossen. So sollen die im Harz einst und jetzt vorkommenden Tierarten in naturnahen, reich strukturierten und großzügigen Gehegen für die Bescher erlebbar präsentiert werden. Naturbereiche würden nicht verrummelt werden, eine zoo-artige Präsentation werde vermieden. Das Gehege nicht die gesamten 450 ha werden genutzt werden in unterschiedlich intensiv genutzte Bereiche eingeteilt. Die meisten baulichen Anlagen konzentrieren sich im Eingangsbereich. Vom Parkplatz aus gelangen die Besucher durch das multimediale Informationszentrum ,Walddach mit Vortragsräumen, Restaurantionsbetrieb sowie Shop in das eigentliche Tiergehege. Da das Projekt in Zusammenhang mit dem Nationalpark stehe, solle es selbstverständlich naturverträglich angelegt sein. Kölner Stadt-Anzeiger 23.1.2001 Schutz für bedrohte Tierarten http://www.ksta.de/leverkusen/1363354.html Im Wildpark Reuschenberg wird Spaziergängern ein Blick auf eine Vielzahl Tiere ermöglicht. Was nur wenige der über 200 000 Besucher wissen: Dort werden bedrohte Tierarten geschützt. Eine Ausstellung im Foyer des Rathauses stellt auf fünf Schautafeln dar, wie sich der Wildpark an Forschungsaktivitäten zum Artenschutz beteiligt. Illegal eingeführte Tiere, die der Zoll sichergestellt hat, werden im Wildpark aufgenommen. Eindrucksvolle Zahlen belegen die Bedeutung des Leverkusener Tierparks für das EEP des Europäischen Fischotters. Von den 302 Exemplaren, die 1999 gezählt wurden, sind 36 im Wildpark Reuschenberg geboren. Im Tierpark geschlüpfte Eulen werden zur Auswilderung zur Verfügung gestellt, Wildkatzen werden in Zusammenarbeit mit dem Bergischen Naturschutzverein am Oberlauf der Wupper angesiedelt. Ein Schwerpunkt des Wildparks, einer städtischen Einrichtung, ist die Zooschule. 200 Klassen pro Jahr unterrichtet der Leiter des Parks, Klaus Kretschmar. Der Unterricht ist ebenso wie der Spaziergang durch den Park kostenlos. Kurier 24.1.2001 Touristen stürmten Wien http://www2.kurier.at/pages/html/anwendung/k_content.php3?xmlval_PARENT_KEY[]=0029&xmlval_ID_KEY[]=0024&mdoc_id=1917587&content=main Mit einem Zuwachs von 15,4 Prozent brachte das vergangene Jahr einen Tourismusrekord. Schloss Schönbrunn schlägt alle Rekorde: 1,5 Millionen besuchten die Kaiserresidenz, 1,4 Millionen den Tiergarten >> wir geben die Mitschuld daran zu...<< Salzburger Nachrichten 24.1.2001 REKORD http://www.salzburg.com/sn/01/01/24/oesterreich-28533.html Tiergarten-Direktor Helmut Pechlaner will das bevorstehende 250-jährige Jubiläum des Zoos 2002 groß feiern: Ein Höhepunkt ist die Eröffnung des spektakulären Regenwaldhauses mit über 1000 qm Grundfläche, drei große Zoo-Kongresse sind angesagt. Leipziger Volkszeitung 23.1.2001 Große Resonanz auf Spendenaufruf http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/64836.html Superlative ohne Ende findet der Vorsitzende des Fördervereins Leipziger Zoo für die Spendenbereitschaft: "Seit unser Hilferuf veröffentlicht wurde, gingen fast 64000 Mark ein". Dabei wird das Geld nicht nur für Löwen verwendet. So hatte eine jüngst angeschaffte Web-Cam-Anlage zur Beobachtung der Elefanten für Unmut gesorgt. "Jetzt können die Dickhäuter, die zu den wertvollsten Tiergruppen gehören, rund um die Uhr beobachtet werden". Für die drei Löwen, die am 8. Februar die neue Anlage beziehen, gibt es schon sechs Paten. Rheinpfalz Online 22.1.2001 Zwei Kamele sorgen auf dem Dorfplatz für Aufsehen http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010122:1650320&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/pir/lan/meldung.oft Für Aufsehen sorgten Kamele in Schmalenberg. Die Trampeltiere aus dem Siegelbacher Zoo waren zum Jahresfeier ihrer Paten, einer Seniorengruppe des Wohnstiftes, gebracht worden. Rheinpfalz Online 22.1.2001 Überraschung für alte Damen aus dem Wohnstift http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010122:1650933&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/kai/lan/meldung.oft "Na komm", lockte Barbara Münchau, Leiterin des Tierparks, die in ein weißes Gewand samt Turban gehüllt war. Die Hinterteile der beiden Kamele jedoch machten lange keine Anstalten, sich rückwärts zu bewegen. Vor einem Jahr spendete die Damen des Wohnstiftes den Erlös eines Weihnachtsbasars dem Tierpark und übernahmen die Patenschaft für ein junges Kamel. Tagesspiegel 22.1.2001 Mit Pinsel und Palette ins Reich der wilden Tiere http://195.170.124.152/archiv/2001/01/20/ak-be-21620.html Berlin - Mehr als eineinhalb Stunden betrachten sich Schimpansin Soko und Mensch André Krigar mit gespannter Aufmerksamkeit. Kaum hat Krigar Farben und Pinsel bereit gelegt, rückt Soko ganz nah heran. Neugierig verfolgt die Schimpansenfrau jede Handbewegung. Der Berliner gehört zu einer Gruppe von Künstlern, die Zoobewohner für eine Ausstellung porträtieren. Für Gregor Mix, Verwaltungsdirektor, ist die Safari der Maler eine willkommene Werbeaktion. "Wir hoffen, mit dieser Kunstaktion auch Leute zwischen 20 und 30 anzusprechen." Schweriner Volkszeitung 22.1.2001 Schneeleopardin ist tot -Zoo Rostock hofft im Sommer auf Neuzugang aus Basel http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/22.01.01/Zoo/Zoo.html Die Schneeleopardin aus dem Rostocker Zoo ist gestorben. "Fuya" wurde 1983 in Basel geboren, kam 1989 aus dem schwedischen Zoo Eskilstuna. "Fuya" hatte gesundheitliche Probleme, teilte Kuratorin Karin Linke mit. Die Entfernung eines Tumors brache nur kurzzeitige Besserung. Gute Nachricht ist, dass ein neues Weibchen aus Basel erwartet wird. Ruhr Nachrichten 21.1.2001 Fische bestaunten das Grünkohlessen http://www.westline.de/city/muenster/ms_0034.htm Münster - "Was soll das?", wird sich manch Fisch im Aquarium gedacht haben. Nach Begrüßung durch Geschäftsführer Dr. Klaus Schüling freuten sich über 100 Mitglieder des Zoo-Vereins über das traditionelle Grünkohlessen. Überwiegend treten Familien dem 1871 gegründeten "Westfälischen Zoologischen Garten e.V." bei, der sein 1000. Mitglied begrüßte. Sehr wichtig sei die Kooperation mit Tierpflegern und Verwaltung, um Tiere nicht nur artgerecht zu halten, sondern auch einen abwechslungsreichen Alltag zu ermöglichen. Aachener-Zeitung 22.1.2001 RWTH-Studierende legen Entwürfe für Zoogehege vor http://www.aachener-zeitung.de/corem/corem/az/hochschule/pinguine21185347_10121.html Wenn es nach dem Vorsitzenden des Aachener Tierparks, Wolfram Graf-Rudolf, geht, könnten schon in diesem Jahr die ersten Pinguine im «Drimborner Wäldchen» zu sehen sein. Voraussetzung ist jedoch die Schaffung eines entsprechenden Geheges. Der Tierpark profitiert dabei von einer Kooperation mit der RWTH Aachen. Studierende wurden mit ersten Entwürfen einer Pinguin-Anlage beauftragt. «Wir hoffen, schon im April oder Mai beginnen zu können». Die Finanzierung steht jedoch auf wackeligen Füßen. Aachener Nachrichten 21.1.2001 "Pingurama" für Sympathieträger - Studenten planen Gehege für Watschel-Wesen http://www.an-online.de/corem/corem/an/aachen/pinguine_10121.html Gut soll er´s haben, der Pinguin. Kein Big-Brother, eher ein "Pingurama". Sieben Arbeiten stellten die Studenten von Prof. Dr. Hajo Lauenstein vor. Die Jury bildeten zudem der Tierpark-Vorstand Graf-Rudolf und Dr. Stieve, Zoologe vom Fachbereich Biologie. Drei Entwürfe gefielen der Jury besonders. Die Studenten erarbeiten nun ein endgültiges Modell. Viele Entwürfe sahen einen Steg vor, der über das Pinguin-Zuhause führt - mit durchsichtigen Seitenwänden. Hügel, viel Wasser und geschützte Bruthöhlen waren Bestandteil aller Entwürfe. Maximal 20 Tiere sollen in das 400 Quadratmeter großes Gehege ziehen. Südwest Presse 20.1.2001 Vom winzigen Wasserfloh bis zum wuchtigen Panzer-Nashorn http://www.suedwestpresse.de/dc/html/news/news-ulm_ul/20010120ul_swp_blik0004.htm http://www.suedwestpresse.de/dc/html/news/news-ulm_ul/20010120ul_swp_blik0003.htm >> Start einer Reihe von längeren Zoo-Portraits und dazugehörendem Steckbrief, die wir hier nur in einzelnen markanten Sätzen zitieren. << "Wir wollen die ganze Bandbreite zeigen'', umreißt Dr. Lutz Plasa die Zielsetzung der Wilhelma: Sie ist der einzige zoologisch-botanische Garten in Europa. Mehr Wert auf Qualität und Ausstattung der Gehege als auf deren Größe legt die Direktion bei manchen Großsäugern. Die Unterkünfte der Löwen, der Tiger und des Jaguars lassen den Tieren kaum Raum. "Bei uns stehen die Bedürfnisse der Tiere im Mittelpunkt. Nicht das, was der Mensch sehen will.'' Tagesspiegel 19.1.2001 Flusspferd "Bulette" kann wieder stehen http://195.170.124.152/archiv/2001/01/18/ak-be-20411.html Potsdamer Neueste Nachrichten 19.1.2001 http://www.pnn.de/archiv/2001/01/18/ak-be-20411.html Berlin - Die kranke Flusspferdkuh "Bulette" ist auf dem Weg der Besserung. Die Entzündung am rechten Hinterbein sei mit Spritzen behandelt worden, sagte Zoologe Ragnar Kühne. Berliner Morgenpost 18.1.2001 Bulette geht es besser http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story385243.html Bulette konnte mit dem angeschwollenen Bein zunächst nur humpeln und durfte nicht mehr ins Wasser. Inzwischen kann das Tier wieder im Stehen fressen. Die Welt, 20.1.2001 Nilpferddame Bulette hat sich erholt http://www.welt.de/daten/2001/01/20/0120b01216839.htx "Wir konnten sie wieder zurück ins Schwimmbecken lassen", sagt Flusspferdkurator Ragnar Kühne. "Bulette hatte eine Art Nagelbettentzündung". Und weil die Pfleger wollen, dass Bulette auch ihren 50. Geburtstag im April nächsten Jahres feiert, verwöhnen sie das Flusspferd . Schweriner Volkszeitung 19.1.2001 2001 im Zoo: Baubeginn für Afrika-Anlage http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/20.01.01/ruede/ruede.html Umbau der Straußenanlage, Umzug der Gibbons in ein neues Affenhaus und Einweihung des Waldpfades - einige der Höhepunkte 2001 im Schweriner Zoo. Begonnen hat das Jahr mit einem Rothund aus Dortmund. Im Juli soll die neue Anlage eingeweiht werden, rechtzeitig zum Sommerfest unter dem Titel "Auf den Hund gekommen...". Die Afrikaanlage wird komplett umgebaut. Wo jetzt drei Wisente leben, wird im Mai der Bagger die Straußenanlage vorbereiten. Die Strauße sollen mit Klippspringern vergesellschaftet werden. Zu Pfingsten wird eine begehbare Uhuvoliere eingeweiht. Bereits im Frühjahr soll das neue Wasservogelbruthaus übergeben werden. Ruhr Nachrichten 19.1.2001 Nilflughunde lassen sich schwer zählen http://www.westline.de/city/muenster/ms_0005.htm Münster - Die rund 1800 von Anke Gassner und Kristina Theobald betreuten Tiere machen mehr als 50 Prozent des gesamten Tierbestandes im Allwetterzoo aus. Im Aquarium leben auch Tierarten, deren Bestand sich nur schätzen lässt, zirka 200 Glasrosen, 70 Riesengespensterschnecken oder 100 Antennenwelse. Als ebenso unmöglich erweist sich das Zählen der Nilflughunde; ihr Bestand wurde mit ca. 180 vermerkt. "Nach auswärts" meist aus Zuchtgründen in andere Zoos eingestellt hat der Allwetterzoo 113 seiner Tiere, beispielsweise einen Mönchsgeier in den Zoo Antwerpen oder eine Tüpfelhyäne in München. Aus diesem Grund leben derzeit auch beinahe ebenso viele Tiere von "auswärts" in Münster. Die gewichtigsten sind fünf Elefanten aus Hamburg, Cottbus und Hanoi/Vietnam, das Tier mit der entferntesten Heimat ist ein Nordpersischer Leopard aus Adelaide. gleiche Meldung: Westfälische Nachrichten 19.1.2001 »Ca. 100 Antennenwelse« http://www.wnonline.de/l/ms/news/data/?obj=ms910.html Freie Presse 19.1.2001 Chef machte Inventur: 1090 Zoo-Bewohner gezählt http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/CHEMNITZ/CHEMNITZ/TEXTE/11740.html Überhaupt weiß der neue Tierparkchef nun richtig Bescheid er machte nämlich Inventur und ließ durchzählen. Ergebnis: Insgesamt leben 1090 Tiere im Chemnitzer Zoo. Den größten Anteil haben die Amphibien mit 703 Tieren und 76 Arten. Bei den Säugetieren sind es 178 Zoo-Bewohner, Vögel 173, Reptilien 36. Insgesamt 162 Arten werden betreut. Die Zahl der Tiere ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen. Besonders bei den den Höhlenlaub- oder Pfeilgiftfröschen seien die Zuchterfolge so enorm gewesen, dass man viele Tiere abgeben musste. Vielleicht klappt es dieses Jahr mit den beiden Grizzlybären. Die bekommen am 10. Februar ihren neuen Bärenzwinger. Ob Tierparkchef Will bei der nächsten Inventur Nachwuchs zählen kann, bleibt aber fraglich. Die sind schon in einem sehr reifen Alter. Rhein-Neckar-Zeitung 19.1.2001 Das Jahr 2000 im Zoo fast ein Rekordjahr http://www.rnz.de/15_regional/heidelberg/08_heidelberg.htm >> s. Pressemitteilung << "Hätten wir nicht letztes Jahr den Besucherrekord hochgeschraubt, wäre das Jahr 2000 ein Rekordjahr gewesen", resümiert Heidelbergs Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. Viele Besucher kommen, weil es immer etwas Neues gibt: Ausstellungen, Kinderfeste, neue Anlagen wie das umgebaute Menschenaffenhaus. Auch 2001 wird der Wandel sichtbar sein. Am Eingang entsteht der Zooshop, die neuen Eulenvolieren werden gebaut, die Gehege des Kleinkatzenhauses erweitert und der Yellowstone-See fertig gestellt. Im Frühjahr zieht ins Afrikahaus eine Ausstellung ein: Bushmeat. Als wichtigste Änderung im Tierbestand sollen Löwenäffchen an den Neckar ziehen. Westfälische Rundschau 19.1.2001 Neuer Zoochef packt jetzt seine Koffer http://www.westfaelische-rundschau.de/free/wr.artikel-lokal-000.html?id=1396443 "Dortmund, ich komme", scherzt der 34-Jährige angesichts leerer Schränke in Neunkirchen. Dort leitet Dr. Frank Brandstätter seit sechs Jahren den Zoo. Mit sichtbarem Erfolg: neues Elefantengehege, neues Affenhaus, neue Pinguin- und Seehunde-Anlage... Da habe man geschluckt, als man hörte, dass er nach Dortmund gehe. "An Ostern bin ich da", sagt er zu seinem Start im Zoo. "Und ich freu mich drauf." Auf manche Tierarten (z.B. auf die afrikanischen Wildhunde). Spannend sei es für ihn, der sich als allgemeiner Zoologe versteht, sich auf Tiere einzulassen, die Neunkirchen nicht beheimatete. "Hier hat der Zoo den Schwerpunkt Asien." Ändert sich da vielleicht bald auch manches in Dortmund? "Der Schwerpunkt Südamerika bleibt erhalten. Alles andere käme einem Suizid gleich", bekräftigt Brandstätter. "Ich weiß nicht, ob das in der Stadt allen so klar ist: Der Dortmunder Zoo hat weltweite Bedeutung. Ich werde das Erbe von Herrn Bartmann in Würde weiterführen", sagt Brandstätter "Herr Bartmann bleibt für mich der Seniorchef!" Saarbrücker Zeitung 19.1.2001 Fast eine komplette Metzgerei http://www.sz-newsline.de/nk/nk51.htm Neunkirchen - Ausgerechnet das Hinterteil eines Rindes hing am Fleischerhaken, als Oberbürgermeister Decker das Filetmesser schwang. Anlass war die Einweihung der Futterküche des Neunkircher Zoos. Im Erdgeschoss befinden sich ein Futterzubereitungsraum mit Edelstahleinrichtung, ein Kühl- sowie ein Tiefkühlraum. Für Schüttfutter steht ein großer Behälter mit unterteilten Boxen bereit. In der eigentlichen Futter-Küche konnten die Gäste einen Massivholzblock bewundern, der dem Zerlegen der Fleischstücke dient. Saarbrücker Zeitung 19.1.2001 Orang-Utans auch künftig nicht patenlos http://www.sz-newsline.de/nk/nk28.htm Neunkirchen - Die Doppelglasscheiben des Orang-Utan-Freigeheges sind mit Eisblumen übersät. "Sitti" und "Masala" müssen momentan das Haus hüten. "Eine zu große Erkältungsgefahr", erklärt Direktor Dr. Frank Brandstätter. Die Patenschaft der Linden-Apotheke beinhaltet eine jährliche Spende, die die Futterkosten deckt. Die im EEP integrierten Menschenaffen tragen zur Erhaltung ihrer Art und damit zum Renommee des Neunkircher Zoos bei. Mediko 19.1.2001 Britischer Löwe fällt Rinderwahnsinn zum Opfer http://www.mediko.de/cgi-bin/info-link.pl?url=/info/news/001114174816.9hq3vt8b.html Im Zoo Newquay wurde ein Löwe Opfer einer BSE-Variante. Bei einer Autopsie stellte ein Tierarzt fest, dass das Rückenleiden auf FSE, einer Variante des Rinderwahnsinns, zurückzuführen sei. Der Zoo hatte alles versucht, Schulmediziner seien genauso wie Wunderheiler bemüht worden. Für den Zoo sei es ein Schock gewesen, sagte Geschäftsführer Mike Thomas. FSE war vor zehn Jahren in Großbritannien entdeckt worden. Seitdem wurden 87 Fälle bekannt. Unter den zahlreichen erkrankten Raubkatzen befanden sich bislang zwei Löwen. Südwest Presse 19.1.2001 BSE-Krise wirkt sich auch auf den Stuttgarter Zoo aus -Pferdefleisch ist knapp geworden http://www.suedwestpresse.de/dc/html/news/news-ulm_ul/20010119ul_swp_swum0011.htm Stuttgart - Rinderwahnsinn? ¸¸Da sind wir schon vorsichtig'', sagt Wilhelma-Tierarzt Ritschel. Die Raubkatzen in Stuttgarts Zoo leben zwar vor allem von Pferdefleisch, das ist knapp geworden. Unter 9000 Wilhelma-Tieren sind nicht viele Raubkatzen: Drei alte Löwen aus Frankfurt, die in Stuttgart ihr ¸¸Gnadenbrot'' verputzen, zwei Tiger, zwei Leoparden, ein Jaguar und zwei Servale. Auch beim Kraftfutter wird darauf geachtet, dass kein Tiermehl in die Futtertröge kommt. Das Risiko einer BSE-Infektion hält der Zoo-Tierarzt ohnehin für sehr gering. Fälle von BSE-infizierten Zootieren seien allerdings bekannt, vor allem aus England. Dort sei das Risiko viel höher, weil es viel mehr BSE-Fälle gab. Dass ganze Schafe verfüttert worden seien - eigentlich artgerecht - habe das Risiko zusätzlich erhöht. Südwest Presse 20.1.2001 Rinderpansen für die Bären http://www.suedwestpresse.de/dc/html/news/news-ulm_ul/20010120ul_loka0018.htm Das Ulmer Aquarium stellt aufgrund der BSE-Krise seinen Futterplan nicht um. Auch die drei Bären hätten nichts gegen Rinder. ¸¸Tiermehl ist kein Thema, weil wir kein Hochleistungsfutter benötigen''. Daher hätten sich auch die Futterkosten nicht geändert. Berliner Zeitung 20.1.2001 Ohne Moos nichts los http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/brandenburg/.html/2924.html Tierpflegerin Alexandra Schmidt betreut im Zoo Eberswalde seit November auch vier Rentiere. Im vergangenen Jahr besuchten über 300000 Tierfreunde den Zoo, der 1 300 Tiere von 190 Arten beherbergt. Tagesspiegel 19.1.2001 Streicheltiere als Festtagsbraten http://195.170.124.152/archiv/2001/01/17/ak-be-be-13790.html Eine in der Geschichte der Berliner Kleintiergehege einmalige Amtsanweisung verursacht Aufregung. Man solle, hieß es im Dezember, einige Tiere aus dem Gehege im Viktoriapark nehmen und nach Belieben verfahren. Einer der Tierpfleger verteilte Gänse und Enten als Weihnachtsbraten. Im Gehege leben seit 1953 insgesamt rund 70 Tiere, u.a. Ziegen, Fasane, Meerschweinchen, Papageien und ein Waschbär. Aus Gründen der artgerechten Tierhaltung müsse jedoch der Bestand konstant gehalten werden. "Wir haben mit knapp 200 qm beengte Verhältnisse", sagt Baustadtrat Schulz (Bündnis 90/Grüne), "da steht Tierliebe gegen Artenschutz." Immer wieder müssten Tiere abgegeben werden. Kleintiere erhält der Zoo als Lebendfutter, zum Beispiel für Schlangen. Spaziergänger nehmen es gelassen: "Irgendwie müssen die die Anzahl der Tiere eben verringern", meint eine Mutter. Süddeutsche Zeitung 22.1.2001 Berliner Schnauze http://www.sueddeutsche.de/aktuell/?section=berlin&myTM=full&id=980107663.7957&myTime=980160234 Ein sonderbares Schild hat man in das Gänsegehege des Kreuzberger Streichelzoos gestellt hat. Ärzte haben festgestellt, daß erholungssuchende Menschen durch das Beobachten von Vögeln heilsam von ihren eigenen Beschwerden und Sorgen abgelenkt werden. Vögel schützen, heißt Menschen schützen! Karin Walbruch steht hinter den Gittern und ruft, dass sie zu der ganzen Sache nichts mehr sagen darf. Walbruch weiß genau, welche ihrer Kollegen die Streicheltiere aufgegessen haben. Franz Schulz, Baustadtrat: Jetzt ist aber Schluss mit Zootiere essen Kieler Nachrichten 18.1.2001 Ab Sommer sollen Besucher den Primaten nahe kommen können http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-sn_affen_ART.htm Neumünster - Den Berberaffen im Tierpark macht die Kälte nichts aus "Vor der Eiszeit waren sie auch bei uns verbreitet", erklärt Leiter Dr. Peter Drüwa. Im Juli soll das Gehege eingeweiht werden. Mit dem "Affenberg" macht sich der Tierpark selbst das größte Geschenk zum 50-jährigen Bestehen: Das 8000 qm große Gelände mit Hügel, Waldgebiet, Dickicht mit reichem Insektenleben und Beerenwachstum sowie einem Teich soll für die Besucher begehbar sein. "Primaten sind ein Publikumsrenner. Nur mit Fuchs und Dachs allein kann man heute keinen Tierpark mehr attraktiv halten", erklärt Drüwa frank und frei. Die gemischte Truppe kommt aus Zoos in Bad Willingen, Eckenhagen und Erfurt. Kieler Nachrichten 18.1.2001 Rentner "schulen um" auf Tierparkmitarbeiter http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-der-eekh_ART.htm Großenaspe - Pensionäre mit Liebe zur Natur können sich ehrenamtlich engagieren. "Die Idee", berichtet Wildparkdirektor Hatlapa, "entstand aufgrund einer Untersuchung des Hamburger Gesellschaftsforschers Prof. Opaschowski." In Eekholt gebe es eine Reihe von Betätigungsfeldern für die "weißen Häupter", so die zoologische Leiterin Dr. Schettler. So sei sie mit einem ehemaligen Tierarzt im Gespräch, der in der Vogelpflegestation mitarbeiten möchte. Er könnte sich dann an einem Forschungsprojekt beteiligen, in dem Vögel auf Schadstoffe untersucht werden.
Sächsische Zeitung 19.1.2001 Zooschule Weißwasser sucht neuen Namen http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=53035&rubrik=n_weisswasser&etag= Weißwasser - Die AG "Junge Reporter für die Umwelt" hatte den Tierparkleiter Herrn Emmrich, die Leiterin der Waldschule, Frau Schumacher, und die Betreuerin der Zoolschule, Frau Schönberner, eingeladen, denn wir suchen einen neuen Namen für die Zooschule. Während der Tiergarten 1966 eröffnet wurde, um heimische Tierarten bekannt zu machen, existiert die Zooschule erst seit fünf Jahren. Der Tierparkleiter und dessen Mitarbeiter sehen die zukünftigen Aufgaben unter einem breiteren Gesichtspunkt. Außerdem könnten manche Besucher den Begriff falsch verstehen, denn "in einer Zooschule werden keine Tiere dressiert". Frau Schumacher wünscht sich die Zooschule als Umweltbildungsstätte. Damit erfüllt aber die Bezeichnung "Zooschule" nicht mehr die inhaltlichen Anforderungen. Aus diesem Grund: Helft uns, einen neuen Namen zu finden! Neue Ruhr Zeitung 19.1.2001 Obwohl die Kakadus wie Raben stehlen http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=1392395 Kevelaer. Ahnungslos sitzt die Besucherin in der "Australischen Freiflugvoliere" im NiederRheinPark Plantaria. Plötzlich fliegen gefiederte Langfinger mit ihren Ohrringen, dem Kugelschreiber und Haarspangen davon. Aber Schilder warnen ausdrücklich vor den frechen Kleptomanen. Im Plantaria sind noch 900 weitere Vögel zu bewundern. Wenn die Besucher die großzügigen Volieren und Freifluganlagen abschreiten, machen sie eine kleine Weltreise. Der Park ist in die Zonen Afrika, Südamerika, Australien und Asien eingeteilt. Besonderen Zuspruch findet das Tropenhaus. "Wir werden zwei Leguane bekommen, die im Tropenhaus freilaufen sollen", verrät Rob Franken, Geschäftsführer. "Außerdem werden wir die Volieren attraktiver gestalten." In einem Freigehege tummeln sich bald Alpakas und Nandus. Im "Zoo" betteln Minischweine, Esel, Ponys und Co. um Streicheleinheiten. Bennett- und Parma-Kängurus gehören seit vergangenem Jahr zum "Australien-Gehege". Die Zeit 18.1.01 Warum hat der so gelbe Augen? http://www.zeit.de/2001/03/Reisen/200103_greifenwarte.html Heinrich ist ein Uhu. Er gehört zur Greifenwarte im Wildpark Edersee. Sein Auftritt ist der Höhepunkt jeder Flugvorführung. Der neueste Hit sind aber die beiden Geier Ernie und Bert. Sie gleiten über die Köpfe der Zuschauer hinweg zu dem zweiten Falkner - sssst. Durch den Wildpark führt ein Rundweg vorbei an Wölfen, Wildschweinen, Wisenten und Waschbären; Auer- und Birkhühner, Rot- und Damwild leben hier, alle in großzügigen Gehegen. Den Wildpark gibt es seit dreißig Jahren, die Greifenwarte wurde 1997 hier angelegt.
Ostsee Zeitung 19.1.2001 Vogelpark lädt mal im Winter ein http://www.ostsee-zeitung.de/ri/start_76459.html Marlow - Zu einer Gesprächsrunde über den Vogelpark Marlow, über Wünsche der Besucher und mögliche Veränderungen lädt der Förderverein zum 3. Februar in die Gaststätte ein. Dieser Workshop bietet auch Gelegenheit, die Anlagen des Vogelparkes einmal während der Winterschließzeit zu besuchen. Ostsee Zeitung 24.1.2001 Nationalpark-Team zum Gegenbesuch im Vogelpark http://www.ostsee-zeitung.de/ri/start_77393.html Marlow - Vogelparkleitung und Nationalparkmitarbeiter hatten sich schon Mitte Dezember darüber ausgetauscht, wie die geplante Voliere für Vögel des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft so lebensnah wie möglich gestaltet werden kann. Beim Gegenbesuch nahmen sie die 4680 qm große Anlage in Augenschein. Hartmut Sporns und seine Begleiter zeigten sich beeindruckt. Man könne sich gut die Wirkung von verschiedenen Kleinbiotopen vorstellen. Gern werde er das Angebot annehmen, sagte Matthias Haase, im Frühjahr Lebensräume im Nationalpark zu studieren. Berliner Zeitung 22.1.2001 Straße soll Namen Heinrich Dathes tragen http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/bezirke/.html/3425.html Das Bezirksamt will eine eine Straße im künftigen Wohnpark auf den Flächen der Roten Armee in Karlshorst nach dem früheren Tierpark-Direktor Heinrich Dathe (1910-1991) benennen. Es rechnet jedoch frühestens im Jahr 2002 damit. Berliner Zeitung 19.1.2001 Tierpark soll nach Heinrich Dathe heißen -PDS für Umbenennung http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/2679.html Der Tierpark Friedrichsfelde soll den Namen seines langjährigen Direktors, Heinrich Dathe, erhalten. Einen entsprechenden Antrag brachte die PDS-Fraktion ein. Der Wissenschaftler, dessen Todestag sich am 6. Januar jährte, hatte den Tierpark von 1954 bis 1990 geleitet. Schweriner Volkszeitung 19.1.2001 Zwei junge Schneeeulen gegen Wildkatze eingetauscht http://www.svz.de/newsmv/lr/gue/20.01.01/start/start.html Güstrow - Schafe und Ziegen haben Nachwuchs. Auch zwei Schneeeulen gehören zu den Neuheiten. Sie kamen im Tausch gegen eine Wildkatze aus dem Tierpark Neumünster. Die nächsten Abendwanderungen zu den Wölfen finden am 2. und 3. Februar statt. Märkische Oderzeitung 18.1.2001 Tannenbaum entsorgt Rehbock tot http://www.moz.de/showLokal.php?OPENNAV=lokal&SUBNAV=0&REDID=17&LID=2394 Wriezen - Rehbock Felix ist tot. Todesursache ist der Verzehr von Lametta. Wie Wildgehege-Leiter Conrad Philipps informierte, haben Unbekannte über den Zaun hinweg einen Weihnachtsbaum entsorgt. Futterspenden seien zwar immer willkommen, allerdings hätten verschimmelte Brote dort nichts zu suchen. Wegen solch falsch verstandener Tierliebe hat das Gehege mehrere Frischlinge verloren. Das seit 1988 bestehende Wildgehege ist ein Schmuckstück der Kleinstadt.
Neue Ruhr Zeitung 20.1.2001 Besucher halten Wild bei Kräften http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=1397479 Rheinhausen - "Die Parkbesucher füttern derzeit artgerecht, die Tierwelt fühlt sich pudelwohl", sagt Dr. Ulrich Krause, der sich um das Damwild-Gehege im Volkspark müht. Salatblätter, Obst und Gemüse sind für das Damwild beliebte Leckerbissen. Darmstädter Echo 24.1.2001 Wildbret statt Kinderfreude? http://www.echo-online.de/suedhessen/detail.php3?id=70520 Das Damwildgehege im Raunheimer Wald soll beseitigt werden, so Bürgermeister Jühe. Die SPD will das Gehege erhalten. Jühe rechnete vor, die Tiere kosten jedes Jahr rund 7000 Mark. Die Wildschweine nur 3500 Mark. Der größte Teil wird durch den Verkauf der Schweine gedeckt. Wildschweine seien zutraulicher und würden so von den Kindern mehr wahrgenommen. Thorsten Winter (Grüne) gab zu bedenken, die Tiere im Gehege zu halten, sei nicht besonders artgerecht. Er bedaure aber, dass die Tiere in die Bratpfanne wandern. Kieler Nachrichten 23.1.2001 San Franciscos Stromausfälle - Zoomitarbeiter retten seltene Fische http://www.kn-online.de/htm/aktuell/welt/c-221458_AFP_DEU099_USA_Energie_K.htm Was den Menschen kaum Schwierigkeiten bereitet, ist für Tiere ein großes Problem. Zoomitarbeiter mussten bereits 150 seltene tropische Fische im letzten Moment aus ihrem auskühlenden Aquarium in Sicherheit bringen. Und im Affenhaus randalierten die Gorillas, weil sie kein Frühstück bekamen: Die elektrischen Türen an ihren Käfigen blieben geschlossen. Neue Ruhr Zeitung 24.1.2001 Gruga soll ihren Gästen den roten Teppich ausrollen http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=1403726 Um die Gruga aus ihrem Hinterhof-Dasein zwischen Messehallen und Uni-Klinik herauszuholen, muss sie wieder ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Der Vorschlag, den Eingang zu verlegen, taucht in allen Entwürfen auf. Der soll mit Leucht-Objekten und künstlichen Riesen-Grashalmen Aufmerksamkeit erregen. Neben Büros aus Duisburg, Karlsruhe und Korntal war auch ein Planungs-Team der Uni Essen beteiligt. Dazu gehört der Vorschlag, die einzelnen Parkzonen mit ihren Profilen (Botanik, Sport, Tiere, Gesundheit) stärker heraus zu arbeiten. Auf Angebote, die es früher in der Gruga schon mal gab, greifen zwei weitere Ideen zurück: Ein Aquarium und eine "Krabbel-Zoo" genannte Insekten-Schau sollen für zusätzliche Attraktionen sorgen. Über das Konzept entscheiden Ausschuss und Stadtrat im April . Sächsische Zeitung 21.1.2001 Idee: Ein Wildpark für Höckendorf http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=53256&rubrik=n_dippoldiswalde&etag= Die Gemeinde Höckendorf hatte zum Neujahrsempfang eingeladen. Höhepunkt war die Ankündigung, dass ein Wildpark entstehen soll. "Wir müssen den Gästen etwas Außergewöhnliches schaffen". Ohne Unterstützung der Gemeinde, der Grundstückseigentümer - der Park soll 60 ha groß werden - und des Landratsamtes wird es nicht gehen. Hier sollen die Besucher ureuropäische Tiere treffen: Eine Highlander-Herde, Rehe, Hirsche, Pferde. Dass es in Geising schon einen Wildpark gibt, sei kein Hindernis, es gebe genügend Interessenten.
Sächsische Zeitung 24.1.2001 Hirsch Heinrich und Gefolge in Öl gemalt http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=53565&rubrik=n_dippoldiswalde&etag= Geising - Zwei großformatige Gemälde schmücken nun den Treppenaufgang im Wildpark Osterzgebirge. Künstler aus Reichstädt bedankten sich mit den Bildern, die Szenen aus dem Damwildgehege zeigen, für die Unterstützung der Wildparkmitarbeiter bei der Durchführung des deutsch-tschechischen Bildhauer- und Malersymposiums. Berner Zeitung 22.1.2001 Einige Bäume im Langenthaler Tierpark sind bereits von selber gefallen http://extra.bzonline.ch/article.cfm?id=146903&ressort=BZ%2DOberaargau 32 Meter hoch, 1,5 Meter Durchmesser. Der Baum ist einer von 59 Bäumen im Tierpark Langenthal, die aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Viele Bäume sind krank, anderen setzte der Sturm «Lothar» zu. Ein Baum fiel bereits von selbst auf ein Tiergehege. Ein Hirsch floh und verendete. Lübecker Nachrichten 22.1.2001 Moorhühner live im Wildpark Eekholt http://www.ln-online.de/Nachrichten/Lokales/segeberg_5167.htm Seit einigen Wochen wohnen "Scotti und Anne" im Park. Erst im Frühjahr aber werden die schottischen Moorschneehühner in ein neues Gehege umziehen und der Öffentlichkeit gezeigt. "Sie sind pfeilschnell und wurden deshalb im 19. Jahrhundert zur beliebten Beute passionierter Jäger", sagte Elvira Schettler, die zoologische Leiterin. Schwäbische Zeitung 22.1.2001 Geschäftigkeit statt Winterschlaf im Seepark http://www.szon.de/lokales/pfullendorf/nachrichten/200101210354.html Pfullendorf - Countdown für die Parkeröffnung am 1. Juni 2001. Angelpunkt wird das Seepark-Festival sein. Der renaturierte Kehlbach schlängelt sich durchs Gelände, der Festplatz hat an Gestalt gewonnen. Das Budget für das Seerestaurant beträgt etwa 2,1 Millionen. Deutlich zu sehen sind die Traversen für die geplante Seebühne. Am Steilhang plant der BUND die Anlage von Bruthöhlen für Eisvögel. Auf der windigen Hochfläche, neben dem Erlebnis-Tierpark Jägerhof, sind die geplanten "Themengärten" weit fortgeschritten. Einig waren sich alle, dass mit diesem Mega-Projekt die Stadt einen Meilenstein in ihrer Entwicklung setzen wird. Süddeutsche Zeitung 25.1.2001 Rosa und Gurbe bleiben vorerst hier http://www.sueddeutsche.de/aktuell/?section=nche&myTM=full&id=980368416.73616&myTime=980380989 München - Die geplante Verbannung des Nilpferdpaares sorgte im vergangenen Jahr für Aufregung. Weil kein Platz mehr im Elefantenhaus ist, sollten sie in den Zoo von Venezuela. Doch die Tiere sind noch in Hellabrunn wegen bürokratisch-logistischer Probleme, wie man CSU-Stadtrat Richard Quaas mitteilte. Dieser hatte wissen wollen, welche Gründe zu einem Abschiebestopp geführt hätten. Trotz der Verzögerungen ist es sicher, dass Rosa und Gurbe nach Südamerika reisen werden. Allerdings jetzt zum Zoo von Itatiba in Brasilien. Dort gibt es eine neue Freianlage für afrikanische Großsäuger. Lausitzer Rundschau 18.1.2001 Tiere im Dahmer Tierpark bei Minusgraden http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=226116&RES=luc "Erst, wenn die Temperaturen weiter sinken, bleiben einige Tiere unterm Dach", sagt Tierpark-Mitarbeiterin Christiane Kohlisch. Am wenigsten mögen es die Affen, wenn es kälter wird. Deshalb sei man froh, dass durch Sponsoring das Affenhaus renoviert und wärmegedämmt werden konnte. Auffallend sind in diesen Tagen Berge von Weihnachtsbäumen. Die Bäume seien für viele Tiere eine begehrte Leckerei und das Knabbern daran Therapie gegen Langeweile. Mancher Privatbürger hat seinen gut abgeputzten Weihnachtsbaum gebracht Saarbrücker Zeitung 24.1.2001 Schwein gehabt: Das Gehege bleibt http://www.sz-newsline.de/hom/hom47.htm Homburg. Das Wildschwein-Gehege auf dem Campus der Unikliniken sollte aus Kostengründen geschlossen werden. Nun können die restlichen Tiere bleiben. "Wir werden im März den zweiten, geforderten Zaun vervollständigen". Danach möchten Stadt und Uni gegen das Erosionsproblem angehen. "Das Wildschwein-Gehege bleibt erhalten. Die weiteren Maßnahmen folgen im Laufe des Jahres". Der Tierschutzverein Homburg führte eine Unterschriftenaktion durch. Wenig üppig gestaltet sich das Spendenkonto des Tierschutzvereins, rund 450 Mark. Dafür gab es einen Geldsegen: "Saartoto" versprach 12 000 Mark eigens für die Rettung der Wildschweine. Übrig sind noch 14, nachdem im Herbst einige Tiere geschossen wurden. Sächsische Zeitung 20.1.2001 Junglöwen vermittelt, Pumas und Affen geduldet http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=53139&rubrik=n_loebau&etag= Die private Wildtierhaltung von Klaus Frindt in Oppeln ist reduziert worden, weil der Besitzer keine Genehmigung besaß. Außerdem gab es für die Käfige keine Baugenehmigungen. Damit hat das Landratsamt Löbau-Zittau die zwangsweise Auflösung in die Tat umgesetzt. Nach Dr. Eberhard Brösel vom Umweltamt hat ein Tierpark drei Junglöwen übernommen, der für seine artengerechte Haltung bekannt sei. Den Namen wollte er allerdings nicht nennen. Auch für die zwei Pumas, Mantelpaviane und Rhesusaffen sei eine Lösung gefunden worden. Sie können unter Beachtung von Sicherheitsauflagen verbleiben. Bisher war in ganz Deutschland kein Tierpark bereit, die beiden Altlöwen unterzubringen. Wenn weitere Vermittlungen scheitern, bleibe nur noch ihre Tötung. Frankfurter Rundschau 20.1.2001 Weißer Hirsch drückte Veterinär ins Gebüschhttp://www.fr-aktuell.de/fr/183/t183005.htm Darmstadt. Ein aus einem Gehege in Wixhausen entlaufener Hirsch hat bei einem Tierarzt einen umwerfenden Eindruck hinterlassen. Mit einem Schuss aus einem Betäubungsmittelgewehr sollte er ruhig gestellt werden. Wilde Hirschjagdhttp://www.fr-aktuell.de/fr/0407/t0407006.htm Die Betäubungsmittel-Dosis warf den Vierbeiner nicht um. Der stattliche Damhirsch drückte den 90 Kilogramm schweren Mediziner in eine Dornenhecke. Mit vereinten Kräften gelang es, Mensch und Tier aus dem Gebüsch zu ziehen. In Cowboy-Manier wurde das Tier an den Läufen gefesselt und zurückgebracht. Main-Echo 20.1.2001 In Wildwest-Manier wurde der Hirsch gefangenhttp://www.main-echo.de/news/lokal/dieburg.html?TextID=60421 Darmstädter Echo 20.1.2001 Hirsch Albert reitet der Teufelhttp://www.echo-online.de/suedhessen/detail.php3?id=69748 Das war so hoch dosiert, dass es normalerweise für zwei bis drei Kühe reicht, sagt Susanne Bausch. Doch der Hirsch, dem ihr Mann Gerhard das Betäubungsmittel verpasste, ist von ganz besonderem Kaliber. Albert, ein sechsjähriger Damhirsch mit weißem Fell, hat sein Zuhause im Gehege beim Forsthaus Kalkofen. Kieler Nachrichten 21.1.2001 Tropisches Aqua-Center auf Rügen eröffnet http://www.kn-online.de/htm/aktuell/welt/c-211230_AFP_xno022_lmv_vm_Freize.htm Serams. Auf Rügen eröffnete ein tropisches Aqua-Center. Fast 1.000 Besucher besichtigten die 300 qm große Verkaufs- und Referenzanlage. In 130 Becken mit insgesamt 15.000 Litern werden 500 Zierfischarten angeboten, Nachzuchten, aber auch Wildfänge. Das Tropenhaus mit einer 50.000-Liter-Referenzanlage im Amazonas-Stil animiert dazu, sich selbst ein Stück Unterwasserwelt zu schaffen. Ein Wasserfall ergießt sich durch ein Dickicht von Tropenpflanzen in Bassins. Daneben eine Schauvoliere, in der demnächst Kakadus, Aras und Grau-Papageien Einzug halten sollen. Im Sommer soll die Fachfiliale um einen Außenbereich erweitert werden. Was in Serams entstand, ist kein Zoo-Fachgeschäft, sondern eine Verkaufs, Beratungs- und Serviceeinrichtung für Aquarianer. Zum Kundenkreis sollen auch Hotels gehören. Delmenhorster Kreisblatt 21.1.2001 "Circus Adolfo" hat sich neben Kaufland ein provisorisches Winterquartier eingerichtet http://www.dk-online.de/ausgabe22.01.2001/delmenhorst/topmeldung/artikel3062956498658x17.html Delmenhorst. Die neunköpfige Zirkusfamilie hat ihr Winterquartier auf einem Acker aufgeschlagen. Am ersten Januar hatte ihr "Circus Adolfo" seine letzte Vorstellung gegeben, ein passendes Quartier fanden sie indes nicht. So blieben sie mit elf Kamelen, 20 Pferden, fünf Lamas, zehn Ziegen und zwei Affen hier. Weser Kurier 23.1.2001 Aufträge für Botanika vergeben http://www.weser-kurier.de/bremen/fs_wk_bremen.html?id=23253 Bremen - Ein Architekt, ein Tragwerksexperte und ein Stuttgarter Technikfachmann werden "Botanika im Park" (früher"Rhodarium") in konkrete Pläne umsetzen. Der Bremer Tragwerkspezialist hat am Regenwaldhaus in Hannover mitgearbeitet, der Technik-Fachmann an der Renovierung der Wilhelma. Die Pläne sehen den Bau eines Gewächshauses (3000 qm) vor und eines Besucherzentrums. Kosten: 27 Millionen Mark. Gerechnet wird mit einer Bauzeit von einem Jahr. "Ich bin guter Hoffnung, dass die Pflanzen auch ein zweites Jahr in den Auslagerungshäusern überstehen", sagt Wolfgang Späthmann, Professur Baumschule an der Uni Hannover.
Schaffhauser Nachrichten 23.1.2001 Albino-Königsnatter mit Silberschuppen http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=26640 Eine kalifornische Königsnatter ist zur schönsten Schlange gekürt worden. Die Albino-Dame aus dem Reptilienzoo in Tula, Rußland, wurde beim Schönheits-Wettbewerb zum Liebling des Publikums. Insgesamt waren 2000 Schlangen aus 34 Ländern angetreten. Die Zoo-Verwaltung hatte sich zu der Wahl entschlossen, um mehr zahlendes Publikum in die vom Verfall bedrohte Anlage zu locken.
Mitteldeutsche Zeitung 25.1.2001 Zwerg der Flusspferde in der Kirche zu sehen http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=mz_web/pages/regionales/news_ArtikelColl&RegionalRubrik=mq&RegionalRubrikName=Merseburg/Querfurt&MZWebArtikelID=980302214183 Querfurt. Das Präparat eines Zwergflusspferdes ist ein Überbleibsel aus jenen Tagen, als Afrikaforscher Hans Schomburgk mit Pioniermut den Dschungel erkundete. 1912 machte er sich im unerforschten Liberia daran, fünf Zwergflusspferde einzufangen. In Bambuskäfigen wurden die Vierbeiner durch den Urwald gewuchtet. Schomburgk erkannte, dass die Schaumbildung auf der Tierhaut Anzeichen gefährlicher Austrocknung war. Mittels befeuchteter Bananenblätter hielt er die Haut der Tiere geschmeidig. Fünf strapaziöse Monate waren ins Urland gegangen, bis er die Küste erreichte. Nach fünf weiteren Wochen kam er mit den Tieren in Europa an. Neben Detmold, London und New York erhielt auch der Hamburger Tierpark ein Zwergflusspferd. Schon im Jahre 1923 verstarb das Tier. Vor der Ausstellung wurde in Querfurt ein Käfig gebaut, so wie ihn Schomburgk einst herstellte. >> Detmold?? Neue Zürcher Zeitung 19.1.2001 Kaum öffentliche Kritik an der Planung von Freizeitparks http://www.nzz.ch/2001/01/19/il/page-article73T9X.html (sehr ausführlicher Hintergrund- und Meinungsbericht) Während die Nationalparkprojekte grosse Diskussionen auslösen, sind bei den zahlreichen geplanten Freizeitparks kaum kritische Stimmen zu hören. Dies ist aus Sicht der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz, erstaunlich, da Letztere zumeist auf der grünen Wiese erstellt würden, zu massivem Verkehr führten und für die Siedlungsgestaltung selten Positives beitrügen. Disentis, 4 Hektar Parc Alpin: Erlebniswelten, Kräutergärten, Playland und Murmeltiergehege sollen 300 000 Besucher pro Jahr locken. Das 38-Millionen-Projekt orientiert sich an Europapark und Eurodisney. In enger Abfolge wie in einem Zoo erleben die künftigen Besucher Sturzbäche, Höhlengänge, Tropfsteinhöhlen, Eisgrotten sowie die ganze Alpwirtschaft in Schaustellerform. Der touristische Schnellimbiss wird spätestens beim zweiten Parkbesuch fade schmecken. Angesichts des Spektakels von Pseudokultur und Pseudonatur wird die Realität ausserhalb des Parks abgewertet. Der natürliche Erlebnisreichtum der Landschaft drohe sich zu verlieren. Mystery-Park des Erich von Däniken in Interlaken: Ein Science-Fiction-Park, der Pyramiden aus Mexiko und Ägypten, indische Tempel und Mars-Projekte der Nasa bietet. Erzeugt werden soll «mit Licht-, Ton- und anderen Effekten ein Amüsement mit wissenschaftlichem Hintergrund». So hält reproduzierte Weltkultur im Berner Oberland Einzug, das seine offenbar ausgereizte Landschaft der Berge, Weiden und Hütten mit Tempel und Pyramiden auffrischt. Zeichen des Gigantismus: 80-Millionen-Budget, 8 ha Land, 500 000 Besucher pro Jahr. In Chur ist ein Freizeitpark geplant, und in Bern soll ein riesiges Freizeit- und Einkaufszentrum entstehen. Der Ruhm der absoluten Gigantomanie gebührt aber dem 1,3-Milliarden-Projekt Swiss Marina in Rorschach. Dort soll eine abgeschlossene Freizeitstadt für 7 bis 8 Millionen Gäste pro Jahr entstehen.
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Kieler Nachrichten 21.1.2001 Meerschweinchen ist hier Programm http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-btkmeerschwein_ART.htm Man sollte Meerschweinchen nicht aus halber Höhe fallen lassen. Weil sie nicht wie eine Katze abfedern, sondern hart aufschlagen. Das Meerschweinchen als komplexes Lebewesen den Menschen nahe zu bringen, dieses Ziel der Meerschweinchenfreunde Deutschland (MFD) belohnten 200 Besucher der Kieler Gruppe. 70 Ausstellungstiere konkurrieren, das Fachgespräch unter Tierfreunden des "Cavia aperea porcellus" ist unvermeidlich. Ja, es kam aus Chile und Peru, als Reiseproviant für die Seefahrer über das Meer. Und das Schweinchen kommt vom Quieken. Aber Vorsicht bei der Freilandhaltung!. Ratten würden sich in die Gehege graben und die Jungen auffressen. Ansonsten seien die Tiere allwetterfest. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Natur- und Artenschutz Mitteldeutsche Zeitung 21.1.2001 150 Züchter, Halter, Naturschützer und Behördenvertreter diskutierten neue Kennzeichnungspflicht http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=mz_web/pages/regionales/news_ArtikelColl&RegionalRubrik=harz&RegionalRubrikName=Harz&MZWebArtikelID=980095627340 Thale. Wolfram Kullik hat auf der Naturschutzkonferenz auf Bedeutung und Schwierigkeiten des Artenschutzes hingewiesen und kritisierte den "Dschungel an Zuständigkeiten" und die mangelnde Umsetzung von Richtlinien. Das rege Interesse - 150 Teilnehmer- führte der Leiter der Abteilung Naturschutz auf die Novellierung der Bundesartenschutz-Verordnung zurück. Damit besteht für 600 Vogel-, 70 Reptilien und rund 100 Säugetierarten eine Kennzeichnungspflicht, erklärte der Präsident des BNA, Prof. Rieder. Der BNA versteht sich als Dachverband von Tier- und Pflanzenzucht-Vereinen und betreibt Lobbyarbeit. "Besitzer von Säugetieren müssen sich hingegen keine Gedanken machen, die entsprechenden Arten leben nur in Zoos", so Rieder.
Kölner Stadt-Anzeiger 19.1.2001 Schutz für Ziegenmelker und den Fischadler http://www.ksta.de/euskirchen/1346899.html Gemünd - Konflikt zwischen Stadt Schleiden und Bezirksregierung Köln wegen des geplanten Naturschutzgebietes "Urft-Stausee". Während der RP einen rigiden Naturschutz festsetzen will, will die Stadt eine touristische Nutzung. Es handele sich um militärisches Gebiet, "das eine hochrangige Bedeutung für den Biotop- und Artenschutz hat" mit überregional bedeutsamem Artenvielfalt, zu der Wildkatze, Uhu, Rauhfußkauz, Fischadler, Schwarz- und Rotmilan, Wespenbussard, Eisvogel, Ziegenmelker, Neuntöter und Mauereidechse gehören. Besonders bedeutsam ist das künftige Naturschutzgebiet auch wegen seiner Verzahnung mit anderen Biotopen. "Grundsätzlich ist die Stadt auch für den Naturschutz", erklärte der Stellvertreter des Bürgermeisters "aber Schifffahrt und Gastronomie müssen gewährleistet bleiben". ENS 20.1.01 Sun Sets on President Clinton's Environmental Legacy http://ens.lycos.com/ens/jan2001/2001L-01-19-06.html Ausführlicher Rückblick auf die Naturschutzpolitik Clintons Clinton's administration is likely to be remembered as one of most supportive of the environment and protected more land in the U.S. than any administration since Theodore Roosevelt. Clinton offered some advice to the incoming administration of George W. Bush choosing "wisely" to invest in the future and meet "big challenges." Clinton initiated or supported dozens of major environmental initiatives, and fought repeatedly against attempts to undermine environmental protections. Yet he took his own back door approach to environmental protections, using executive orders to create 17 new national monuments, and expand four more, without Congressional approval. These monuments preserve more than 4.6 million acres, removing those lands from most logging, mining, oil and gas exploration and other extractive uses. Clinton opted against creating a national monument in the Arctic National Wildlife Refuge, to the dismay of many environmentalists. President Bush plans to open part of the refuge to oil drilling, and environmentalists had hoped that Clinton would defuse that threat. Clinton focussed on alternative energy sources and secured $3 billion - a 50 % increase - to develop clean energy. He initiated a program for a net increase of 100,000 acres of wetlands a year by 2005. Clinton finalized a rule that bans road building in nearly 60 million acres of pristine, roadless areas of national forests. The environment is likely to play a major role in how the next president is perceived. Two candidates ran for president with pro-environmental agendas - Al Gore and consumer advocate Ralph Nader. Green Party won about three percent of the nationwide vote. That means that a solid majority of the country votes for environmental records - a fact that Bush may ignore only at his political peril. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Abgabe-Angebot: von Daniel Kuckelkorn: "Nur an Zoos, da eine artgerechte Haltung nur in einem Zoo möglich ist." 1,1 grüne Leguane ( ca. 4 - 5 Jahre), eine Wasseragame ( Physignathus concincinus ca. 9 Jahre ) und ein Nilvaran ( Varanus niloticus ca. 4 Jahre). Mail: 2ahead@web.de oder d.kuckelkorn@thinkahead.de ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Tierschuetzer starten Ketten-eMail in Sachen BSE http://www.rinder-wahn.de Mitteilung von Pedro de la Fuente, Aktionsgruppe Biber Ulm: Schickt bitte Schröder und Künast möglichst viele Protest-eMails gegen die ungeheuerliche Schlachtung und Verbrennung von 400.000 deutschen Rindern, am besten über die Seite www.rinder-wahn.de, die ich speziell für diese Aktion ins Netz gestellt habe. Diese Aktion wird (moralisch) unterstützt vom Bundesverband der Tierversuchsgegner - Menschen für Tierrechte sowie von anderen Institutionen. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ PRESSEMITTEILUNGEN Geschafft: Im Allwetterzoo Münster wurden bei der Inventur zum Jahreswechsel 3.120 Tiere gezählt Manch einen Tierpfleger im Allwetterzoo lässt die alljährliche Inventur kalt, kann er doch seine Schützlinge problemlos zählen: ein Elefant, zwei Elefanten und so fort. Ungleich schwieriger gestaltet sich das Zählen da im Aquarium. Die rund 1800 von Anke Gassner und Kristina Theobald betreuten Tiere machen nicht nur mehr als 50 % des gesamten Tierbestandes im Allwetterzoo aus, im Aquarium leben auch noch Tierarten, deren Bestand sich beim besten Willen nur schätzen lässt. So zählt denn auch das Aquarium zu den wenigen Revieren im Zoo, bei denen Circazahlen in der Inventurliste akzeptiert werden, beispielsweise ca. 200 Glasrosen, ca. 70 Riesengespenstschrecken oder ca. 100 Antennenwelse. Als ebenso unmöglich erweist sich das Zählen der Nilflughunde im Löwenhaus; ihr Bestand wurde per 31.12. mit ca. 180 vermerkt. Die jährliche Inventurliste gibt neben der Anzahl der Arten und Individuen auch Auskunft über die Geschlechterverteilung und dafür sind 3 Spalten vorgesehen: Die erste nennt männliche Tiere, die zweite weibliche - und die dritte weist ein Fragezeichen auf. Hier werden all die Tiere aufgezählt, deren Geschlecht nicht ohne weiteres ermittelt werden kann (viele Vögel, Fische und Reptilien) oder die spezielle Formen der Fortpflanzung aufweisen, wie beispielsweise die Knospung und Sprossung bei Niederen Tieren (z.B. Korallen und Anemonen) oder gegenseitige Befruchtung bei Zwittern wie etwa den Schnecken. Auch nach auswärts bzw. von auswärts eingestellte Tiere werden in der Inventurliste aufgeführt. "Nach auswärts", also in andere Zoos eingestellt hat der Allwetterzoo per 31.12. insgesamt 113 seiner Tiere, beispielsweise einen Mönchsgeier in den Zoo Antwerpen, zwei Uhus in den Naturzoo Rheine oder eine Tüpfelhyäne in den Münchner Tierpark Hellabrunn. Tiere werden meist aus Zuchtgründen in einen anderen Zoo gebracht, bleiben aber Eigentum des Allwetterzoos. Aus diesem Grund leben derzeit auch beinahe ebenso viele Tiere "von auswärts" in Münster. Die gewichtigsten sind 5 Elefanten aus Hamburg, Cottbus und Hanoi/Vietnam, das Tier mit der entferntesten Heimat ist eine Katze der Nordpersischen Leoparden aus Adelaide in Australien. Aber nicht nur andere Zoos stellen ihre Tiere in Münster ein, manch ein Bewohner des Allwetterzoos gehört auf dem Papier einer Behörde, wie z.B. zwei Gelbkopfschildkröten der Schweizerischen Zollbehörde oder 9 Aras der Staatsanwaltschaft Frankfurt/Oder. Sehr erfreuliche Zahlen fehlen leider in der Tier-Inventur; denn dieses für den Jahresabschluss der Zoo GmbH erforderliche Papier gibt über die Geburten des letzten Jahres keine detaillierte Auskunft. Dabei gab es im vergangenen Jahr bemerkenswerten Nachwuchs. So wurden im April ein Schimpanse und das erste Kalb bei den seltenen Bongos geboren. Erstmalig kam in Münster ein Asiatischer Rothund auf die Welt und nach langer Pause gab es wieder zwei Jungtiere bei den äußerst bedrohten Nordpersischen Leoparden. Im Juni wurden insgesamt acht Storchenküken freifliegender Elternvögel beringt, die sich im Zoo niedergelassen hatten. Im Juli schlüpften ein Weißnackenkranich und mehrere Griechische Landschildkröten aus den Eiern. Aus anderen Zoo zogen im vergangenen Jahr zwei weibliche Orang-Utans, zwei Asiatische Kurzkrallenotter und zwei Goldkatzen nach Münster um. Über das Geschehen bei den Zootieren gibt es allerdings auch Trauriges zu berichten: Ein Kalb bei den Breitmaulnashörnern starb unmittelbar nach der Geburt und der über die Medien bekannt gewordene Mandrillmann "Istvan-Ferenç" wurde plötzlich tot in seinem Gehege aufgefunden. Heidelberg: Das Jahr 2000 war fast ein Rekordjahr "Hätten wir nicht letztes Jahr den Besucherrekord auf 416.000 Besucher hochgeschraubt, wäre das Jahr 2000 ein Rekordjahr gewesen," resümiert Dr. Wünnemann die Besucherzahl des letzten Jahres. Mit 412.944 Besuchern kamen zwar gut 3.000 Besucher weniger als 1999 in den Tiergarten - aber im Vergleich mit den Jahren vor 1999 sind es 3.000 mehr als im früheren Rekordjahr 1993. Dabei war im Jahr 2000 kein besonders wetterbegünstigtes Jahr. Allein der heiße und trockene August brachte dem Zoo 15.000 Besucher weniger als im Vorjahr. "Das ideale Zoowetter ist von Januar bis April schön, eine relativ kühle und unbeständige Jahresmitte und ein sonniger Herbst. Im Dezember ist es dann relativ egal, da konzentrieren sich die Menschen auf die Weihnachtseinkäufe," charakterisiert der Zoodirektor sein Traumwetter. Aber ein einzelner Besucherrekord ist nicht das Ziel. Der Tiergarten möchte seine Besucherzahl lieber auf einem hohen Niveau stabilisieren. "Ich freue mich sehr, daß im vergangenen Jahr trotz schlechteren Wetters wir unsere Besucher wieder animieren konnten, in den Zoo zu kommen. Wir möchten unsere Besucher langfristig an uns binden und für die Menschen der Rhein-Neckar-Region "ihr" Zoo sein." Viele Besucher kommen häufiger in den Zoo, weil es immer etwas Neues gibt: wechselnde Ausstellungen im Afrikahaus, Kinderfeste, neue Anlagen wie das im Juni 2000 eröffnete umgebaute Menschenaffenhaus, oder tausende Frühlingsblüher im März-April. Auch im Jahr 2001 wird der Wandel im Tiergarten sichtbar sein. "Es wird für uns ein sehr arbeitsreiches und für die Besucher ein sehr interessantes Jahr werden." Am Eingang entsteht der neue Zooshop, der endlich einen gepflegten Einkauf im Zoo ermöglicht. Die ersten neuen Eulenvolieren werden gebaut, die Gehege des Kleinkatzenhauses erweitert und der Yellowstonesee fertiggestellt. Die umfangreichen Investitionen in umweltfreundliche Abwasser- und Wärmesysteme werden überwiegend unsichtbar unter der Erde liegen. Trotzdem sollen sie den Besuchern mit pfiffigen Ideen nahegebracht werden. Im Frühjahr zieht ins Afrikahaus eine aufsehenerregende Ausstellung ein. Bushmeat - Wilderei in den tropischen Wäldern ist ein überaus aktuelles Thema. Die von der Wilhelma zusammen mit der "Berggorilla und Regenwald Direkthilfe e.V." ins Leben gerufene Ausstellung zeigt in drastischen Bildern und informativen Texten das ganze Ausmaß der Bedrohung vieler Tierarten. Für das Frühjahr werden wieder körbeweise Krokusse, Narzisse und Tulpen gepflanzt. Als wichtigste Änderung im Tierbestand sollen Löwenäffchen an den Neckar ziehen: "Wir sind von einem internationalen Komitee ausgewählt worden im Jahr 2001 Goldgelbe Löwenäffchen zu erhalten. Die Tiere wurden in den Zoos von Dublin und Apeldoorn gezüchtet und sind - wie alle Löwenäffchen in Menschenobhut - eine Leihgabe der brasilianischen Regierung," erklärt Dr. Wünnemann. Die seltenen Helmhokkos erhalten die lang ersehnten weiblichen Partner, während der Jungtiger "Batu" in den Zoo Frankfurt umziehen wird. Jungtiere werden auch erwartet: Bei den Kamelen relativ sicher, bei den Mähnenrobben wahrscheinlich und bei ein paar Tieren träumen die Heidelberger Tiergärtner davon: die kleinen Pandas, Australische Buschhühner oder Poitou-Esel würden das erste Mal in Heidelberg für Nachwuchs sorgen. Tiergarten Heidelberg gGmbH, Tel.:06221 645510, e-mail: reichler@zoo-heidelberg.de ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Zoo und Artenschutz im Fernsehen Mit Beginn 2001 stellte der Bayrische Rundfunk die Sendereihe "Zoo & Co." ein, die seit 1994 zunächst Berichte aus Zoos brachte (von Arnheim bis Singapur) und die Reihe "Lebensraum Tierpark" aus dem Tierpark Hellabrunn ersetzte. Später wurden Artenschutzprojekte porträtiert, so die ersten Bilder von Delacourlanguren in Cuc Phuongund Hot Spot Philippinen; eine der letzten Folgen dokumentierte den Äthiopischen Wolf - alles Projekte, die von derZGAP unterstützt werden. Häufig liefen ausführlichere Versionen als "Letzte Zuflucht Wildnis" (ARD). Nun wird die neue Reihe "Welt der Tiere" ausgestrahlt. Mit bewährten Naturfilmern wie Eberhard Meyer, Felix Heidinger oder Udo Zimmermann bleiben uns hoffentlich die engagierten Artenschutz-Reportagen erhalten! Do., 25.01.2001, 20:15-21:00 ARD, Tiere vor der Kamera: Eistaucher - die Stimme der Wildnis, von Ernst Arendt und Hans Schweiger NEU Fr., 26.01.2001, 13:30-14:00 MDR, Zoo & Co, Elisabeth - Ein Elefantenleben Wh Fr., 26.01.2001, 20:15-21:00 N3, Tiere auf Reisen NEU Hannover: Tiere für den Dschungelpalast aus Borneo; Amurleoparden aus London; Giraffe aus Kopenhagen nach Osnabrück; Bartgeier von Hannover in die französischen Alpen (Wh Mo) Fr., 26.01.2001, 20:15-20:45 ARTE, Alligator-Spuren, F2000; Krokodil-Bedrohung Sa., 27.01.2001, 18:30-19:00 3sat, Wolfsspuren: Projekt Alpenzoos Innsbruck: Pascale Jüch spielt "Leitwölfin" für drei Jungwölfe So., 28.01.2001, 13:10-13:40 VOX, Liz und die Gorillas (Liz McFee, Uganda, Bwindi Nat´lpark) Wh Di., 30.01.2001, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Orang Utan - Lebensraum abgebrannt Wh Mi., 31.01.2001, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Saw Mosche - Die Elefanten waren mein Leben Mi., 31.01.2001, 19:00-19:30 BR, Welt der Tiere, Hippos Traum vom tiefen Wasser NEU ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Zum Zeitpunkt der Recherche waren alle Links zu den Zeitungen gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach wenigen Stunden in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen übernehmen wir die Meldungen nicht ganz, sondern fassen die Kernaussagen zusammen. In Einzelfällen können wir ihn aber per E-Mail versenden. Für englische, weltweite Meldungen empfehlen wir ZooNewsDigest von Peter Dickinson. Anmelden: leeres E-Mail an:mailto:zoonewsdigest-subscribe@eGroups.com Ihre Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Meldungen sind ausdrücklich erwünscht:redaktion@zoo-information.de Weitere Hinweise zur Zoo-Presseschau, Optionen, An- und Abmelden und Archiv aller Ausgaben auf unserer Homepagehttp://www.zoopresseschau.info Wir freuen uns über jede Form auch von kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG-Homepagehttp://www.zoo-ag.de. © 2001 Zoo-AG Bielefeld |