Zoo-AG Presseschau Nr. 42 vom 18. Januar 2001


Zoos in der deutschsprachigen Online-Presse

Willkommen zur 42. Ausgabe der Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld

zusammengestellt von Dirk Petzold und Martina Raffel, E-Mailmailto:redaktion@zoo-information.de

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Ein herzliches Willkommen unseren zahlreichen neuen Lesern!

Seit dem Umzug der Presseschau zu eCircle scheint die Zoopresseschau bei fast allen Lesern problemlos, gut lesbar und formatiert anzukommen. Wir möchten unseren Service ausweiten und alle Zoos und Organisationen bitten, uns in den Verteiler für Ihre Presse-Mitteilungen und Stellenangebote aufzunehmen.

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Der Standard, 18.1.2001
Elefantenzeichen XY ungelöst
http://DerStandard.at/Textversion/20010118/295.htm
Woran, bitte, erkennt man einen Elefanten? So ein Rüsseltier ist schließlich nur allzu leicht mit anderem Straßeninventar zu verwechseln. Sollte ein verdächtiges Objekt auch nur im Entferntesten einem Elefanten ähneln, bitten die Zollfahnder darum - notfalls auch anonym -, unter der Wiener Telefonnummer 795 90-2811 oder der Faxnummer 01/795 90-2949 (Chefinspektor Rudolf Tomek) informiert zu werden.
Das ist kein Witz. Schließlich sucht der Wiener Zoll nach gleich drei verschwundenen Elefanten. Diese sind aus einem Wiener Zirkus verschwunden. Ursprünglich, erklärt Schönbrunns Tiergartendirektor Helmut Pechlaner, sei bloß nach einem illegal gehaltenen Zirkuselefanten gesucht worden. Diesen hätte man in einem Zirkus in Linz gefunden. Als es zu der Beschlagnahmung kommen sollte, sei der Zirkusdirektor mit dem Dickhäuter geflohen - und habe zwei weitere Elefanten mitgenommen.
Bei der Gesuchten handelt es sich um die 24-jährige asiatische Elefantenkuh "Seila". Sie stand ursprünglich bei einem deutschen Zwischenhändler, durfte aber nicht weitergegeben und kommerziell genutzt werden, weil das gegen den Artenschutz verstoßen würde. An der Schwanzwurzel befindet sich ein handtellergroßer, nicht pigmentierter Fleck. Dennoch warnt der Zoodirektor: "Der Fleck kann leicht mit Schuhcreme verdeckt werden." Elefanten sind groß, grau und wiegen ein paar Tonnen. Erkennungsmerkmale: langer Rüssel, große Ohren und Stoßzähne.

Salzburger Nachrichten 18.1.2001
AUF DER FLUCHT
http://www.salzburg.com/sn/01/01/18/oesterreich-20130.html
Zollfahndung Wien sucht verzweifelt drei Elefanten. Der Zirkusdirektor ist mit den Dickhäutern abgepascht, als die Zollfahnder der illegal eingeschleusten asiatischen Elefantenkuh "Seila" auf die Großspur kamen. Der Vollständigkeit halber wurden zwei weitere Elefanten mitgenommen, "weil die Tiere aneinander gewöhnt sind", wie Zoo-Papst Helmut Pechlaner vom Tiergarten Schönbrunn vermutet.

Bonner Rundschau 18.1.2001
Mit Elefanten in Österreich auf der Flucht
http://rundschau-online.de/vermischtes/allewelt/1344183.html
"Wir wundern uns, dass der Mann nicht aufgefallen ist. Er muss ja mit einem riesigen Transporter unterwegs sein", erklärte Pechlaner. Jetzt hoffen die Fahnder, die von Tierschützern unterstützt werden, dass der Zirkusdirektor auffällt, wenn er die großen Futtermengen für die Tiere beschafft.

Kleine Zeitung 18.1.2001
Wiener Zöllner suchen verzweifelt drei Elefanten
http://druck.kleinezeitung.at/kaernten/ARTIKEL?whichone=722080

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Offenbach Post 18.1.2001
Opel-Zoo investiert in neue Gehege
http://www.op-online.de/8_120_24704.html
Kronberg - Mit Investitionen von rund 2,5 Millionen Mark will der Opel-Zoo in diesem Jahr neue Freigehege für afrikanische Tiere und für Bergkängurus errichten. Eine großzügig dimensionierte Anlage werde das veraltete Steinbock-Gehege ersetzen und Warzenschweine, Hyänen, Nyala-Antilopen, Erdmännchen und nubische Steinböcke beherbergen, berichtete gestern der Tierpark-Direktor Thomas Kauffels. Mit der Fertigstellung sei zu Ostern 2002 zu rechnen.

Frankfurter Rundschau 18.1.2001
Im Mai ziehen Euros in den Opel-Zoo Australische Bergkängurus
http://www.fr-aktuell.de/fr/0407/t0407026.htm
Mit mehr als 700 000 Besuchern lockte der Opel-Zoo im vergangenen Jahr erstmals ebenso viele Gäste an wie der Frankfurter Zoo. Der Euro zieht im Mai in den Opel-Zoo - eine Premiere in Europa. Im neu hergerichteten Gehege schräg gegenüber von den Giraffen werden die australischen Bergkängurus einziehen. Yuroo, englisch Euro, geschrieben, nennen die Aborigines die Tiere, die der Direktor des Zooparks Monarto (nahe Adelaide) selbst nach Kronberg bringen will.
Zoo-Pädagoge Martin Becker hat seit März Unterstützung.Die Diplom-Biologin Katja Follert-Hagendorff hilft ihm halbtags bei der Betreuung von immerhin 11 000 Schulkindern. Neu im pädagogischen Angebot sind Führung für Kindergartengruppen und Grundschulklassen. Im Jahr 2000 ist der Opel-Zoo dank seiner wissenschaftlichen Leitung als 31. Zoo Deutschlands und zweiter Privatzoo in die Reihe der anerkannten großen Zoos aufgenommen worden.

Rheinpfalz Online 13.1.2001
Der Stadtrat hat ein Entwicklungskonzept für einen "Naturzoo Kaiserslautern" abgesegnet

http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010113:1627283&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/kai/meldung.oft
Der Stadtrat hat ein Entwicklungskonzept für einen "Naturzoo Kaiserslautern" abgesegnet. Für die 725-Jahr-Feier der Stadt soll der Tierpark aufpoliert werden. Für die Realisierung stehen acht bis zehn Jahre im Raum. Im Haushalt ist eine Million vorgesehen, um im ersten Bauabschnitt das "Reich des Silberlöwen" zu schaffen. Ziel ist, das Pumagehege im Spätherbst zu eröffnen.
Die Weiterentwicklung des Gesamtkonzepts sieht eine Ausdehnung nach Norden und Nordosten vor. Für Unterhalt und Verbesserung der Strukturen gibt es Haushaltsmittel von 300.000 Mark. Vorläufig wird das Verwaltungsgebäude neu gestrichen und der Eingang insgesamt komfortabler gestaltet.


Rheinpfalz Online 13.1.2001
Tierpark Siegelbach will Lebens- und Erlebnisräume schaffen

http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010113:1627322&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/kai/meldung.oft
Kaiserslautern - Die Zeit der Menagerien hat der 1968 eröffnete Tierpark übersprungen. Jetzt sind die Tierparks erneut im Wandel. Mit einem Konzept, das die Welt-Zoo-Naturschutz-Strategie aufgreift, ist der Siegelbacher Zoo dabei. Zoos haben nicht nur die Aufgabe, vom Aussterben bedrohte Tierarten zu erhalten und sie in ihren natürlichen Lebensräumen darzustellen. Sie sollen stärker noch als bisher informieren und sensibilisieren.
"Mit der Erziehung fängt man am besten bei den Kindern an", weiß Barbara Münchau. Die Tierärztin leitet den Tierpark seit 1993. Romy Müller ist seit eineinhalb Jahren für die Zooschule zuständig und hat allein im vergangenen Juni bei 63 Führungen 1300 Kindern den Tierpark und seine Bewohner näher gebracht.
Mit potentiell "ekligen" Tierarten hat Peter Blaesse, Student der Biologie, im neuen Tropenhaus eine kleine Insektenabteilung aufgebaut. Der Siegelbacher Zoo hält zwei Plätze für Schulpraktika vor und bietet auch Plätze für ein freiwilliges ökologisches Jahr.
Der Tierpark Siegelbach hat das Konzept einer Zooplanungsgruppe bereits in der Schublade. Der Zoo wird seine Fläche verdoppeln und neun verschiedene Erlebnisräume schaffen. Dybowsky-Hirsche und sibirischer Tiger werden einmal gemeinsam in "den Wäldern Usuriens" leben.

Saarbrücker Zeitung 13.1.2001
Neunkircher Zoo präsentiert eine Dokumentation über die Ausrottung afrikanischer Wildtiere

http://www.sz-newsline.de/nk/nk46.htm
Auf 34 Schautafeln wird derzeit im Neunkircher Zoo die Problematik der Ausrottung afrikanischer Wildtiere durch den Bushmeat-Handel dokumentiert. Zusammengestellt und konzeptioniert wurden die anschaulichen Exponate vom zoologisch-botanischen Garten "Wilhelma" Stuttgart und der Initiative "Berggorilla und Regenwald Direkthilfe". Im ersten Teil der Ausstellung wird über Hintergründe wie den Verlust des Lebensraumes sowie über den Handel mit Wildfleisch informiert.
Im zweiten Teil weist die Ausstellung auf die Fülle der bedrohten Opfer hin, im dritten Teil auf Lösungsansätze zur Eindämmung der Bushmeat-Problematik. "Wir wollen demonstrieren dass wir uns als Zoo auch solchen Problematiken stellen", erläuterte Zoodirektor Frank Brandstätter das Zustandekommen dieser Dokumentation, der ersten Ausstellung überhaupt im Neunkircher Zoo.

Anmerkung: Auf der EAZA-Tagung 2000 wurde allen Mitgliedszoos ein Materialpaket für eine Bushmeat-Kampagne übergeben. Leider haben bisher nur ganz wenige Zoos dieses Material zur Information ihrer Besucher oder gar für eine Ausstellung verwendet. Zum Thema "Bushmeat" spricht am 6. Februar Dr. John Fa, Durrell Wildlife Conservation Trust, in der Uni Bielefeld - Gäste Willkommen.

Saarbrücker Zeitung 12.1.2001
Die "Stadt zum Leben" hat Grund zum Strahlen
http://www.sz-newsline.de/nk/nk26.htm
Ausgebaut wurde auch der Neunkircher Zoo mit attraktivem Kiosk und moderner Futterküche. 2001 wird der neue Zoodirektor Dr. Norbert Fritsch (Dr. Frank Brandstätter wechselt zum 1. Februar nach Dortmund) dafür sorgen, dass die Seehunde ein neues Domizil erhalten; auch ein Umbau des Elefantenhauses ist vorgesehen.

Stuttgarter Nachrichten 13.1.2001
Blick hinter die Kulissen
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/dc1/html/news-stn/20010113loka0012.shtml
Immer wieder samstags gestatten die Mitarbeiter der Wilhelma einen Blick hinter die Kulissen des zoologisch-botanischen Gartens.
"Orchideen-Blütenzauber für zu Hause'' am 20. Januar.
Am 3. Februar dürfen die Besucher hinter die Kulissen des Aquariums blicken, zudem das Thema "Tropische Nutzpflanzen''.
Am 10. Februar stehen Seelöwen und Affen sowie "Miniaturorchideen'' auf dem Programm.
Das Insektarium sowie die "Winterliche Blütenpracht der Kamelien'' sind Ziel am 17. Februar.
Am 3. März wird die Haltung und Pflege tropischer Korallenfische erläutert.
Der Schaubauernhof sowie "Tillandsien'' sind Themen am 10. März.
Am 17. März stehen die Tiere des Amazonienhauses sowie die "Trichterbrombelien'' im Blickpunkt.
Den Schlusspunkt bilden am 24. März die Besuche im Terrarium sowie "Azaleent''
Die Führungen sind kostenlos, es muss nur der Eintritt in die Wilhelma bezahlt werden.

Schweriner Volkszeitung 13.1.2001
Zoo eröffnet "Faszination Eis"

http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/13.01.01/Kalter/Kalter.html
Das erste Ganzjahresprogramm des Zoologischen Garten Rostocks widmet sich dem Leben im und um das Wasser und den verschiedenen Aggregatzuständen des nassen Elements. Passend zur Jahreszeit heisst daher die Auftaktausstellung auch: "Faszination Eis".
Dem Besucher werden Attraktionen wie eine Bildreihe über Eiskristalle des Rostocker Fotografen Werner Klug geboten. Unter dem Motto "Kleine Schneeflocken ganz groß" werden im Zootreff Eiskristalle unter dem Videomikroskop gezeigt. Außerdem gibt es eine Bild- und Videoshow zum Thema "Eis und Schnee".
Es steht die "Fütterung der Tiere im Winter" auf dem Plan, dessen Höhepunkt das Streicheln des zahmen Rentiers "Rudolf" sein wird. Ganztags erwarten den Besucher lustige Spiele wie Eisangeln, Pinguinslalom und Iglubauen. Wer sich für Schlittenhundeinteressiert, darf auf keinen Fall Familie Bär vom Mecklenburger Schlittenhunde Sportclub verpassen.

Süddeutsche Zeitung 12.1.2001
Auerochsen sollen Touristen anlocken
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/?section=bay&myTM=full&id=979243478.42777&myTime=979296324
Ludwigsthal – Neben dem bereits bestehenden Tier-Freigelände im Nationalpark und dem Tierpark Lohberg wird im Zuge der Erweiterung des Nationalpark-Gebiets vom Jahr 2002 an ein drittes in Ludwigsthal entstehen. Dort sollen Wildpferde, Auerochsen, Luchse und Wölfe „in großräumigen Gehegen und natürlicher Umgebung gezeigt werden“, teilte das Landwirtschaftsministerium mit.
Die drei Tierparks würden „konzeptionell aufeinander abgestimmt“. Im 6 ha großen „Bayerwald-Tierpark“ und im 200 ha umfassenden Freigehege des Nationalparks werden Tiere gezeigt, die typisch sind für die stark bewaldete bayerisch-böhmische Grenzregion: Rothirsche, Otter oder Wildkatzen – aber ausgerottete wie Braunbären und Wölfe. Im künftig dritten Tiergehege sollen erstmals Wildpferde und Auerochsen zu sehen sein.

(dpa) :
Isar-Donau-Wald 13.1.2001
Staatsregierung will weiteren Tierpark bauen
http://www.idowa.de/regional/tagblatt/aktuell/niederbayern/park_12.html
Ludwigsthal. Im Bayerischen Wald entsteht in den nächsten Jahren ein Freigeheges, in dem Wildpferde, Wölfe, Luchse und Auerochsen in großzügigen Arealen leben sollen. Im Frühjahr 2002 soll der Spatenstich sein.

Südwest Presse 18.1.2001
Krokodil beißt Dompteur ins Bein
http://www.suedwestpresse.de/dc/html/news/news-ulm_ul/20010118ul_swp_blik0005.htm
Brisbane (Beerwah) - Queensland Reptile Park. In Australien wäre ein Krokodildompteur fast zur Beute seines zwei Meter langen Schützlings geworden. Das Salzwasserkrokodil ¸¸Toolakea'' hatte sich gegen den Umzug in ein anderes Zoogehege mit einem Biss ins Bein des Dompteurs gewehrt. Dieser nahm den Angriff gelassen: Das gehöre zum Berufsrisiko, sagte er. ¸¸Die Kleine hat sich nur verteidigt''

Frankfurter Rundschau 17.1.2001http://www.fr-aktuell.de/fr/104/t104014.htm
Der australische Krokodildompteur Steve Irwin wäre fast zur Beute geworden. Irwins Fernsehshow "Krokodiljäger" ist in 130 Ländern zu sehen. (z.B. ZDF Discovery: Crocodile Hunter - Wildhüter in Australien)

Neue Westfälische 12.1.2001
Neues Logo soll für den Heimattierpark werben
http://www.nw-news.de/news/lokal/bi/NW_20010112_1753226.html
Bielefeld. Olderdissen hat schon wieder Zuwachs bekommen: Ein pfiffig in die Welt blickender Fuchs, grünweiß gezeichnet, soll neuer Sympathieträger werden. Tierparkleiter Brekenkamp und Annemarie Jockheck stellten das neue Logo vor. Erfinder Grafiker Zickermann war von der Aufgabe, für den Tierpark ein Signet zu entwickeln, so begeistert, dass er den kleinen Fuchs gespendet hat. Das Füchslein wird künftig auf Plakaten und Broschüren auftauchen. Als aufklebbaren Sticker gibt es den Fuchs ab sofort.

Nürnberger Zeitung 17.1.2001
Besucherrückgang und viele Umbauarbeiten
http://www.nz-online.de/nz/l4.htm
Nürnberg -  Inventur am Schmausenbuck. Bei den Besuchern wurde ein Rückgang um elf Prozent festgestellt. Insgesamt 2407 Individuen werden am Schmausenbuck versorgt. Sie repräsentieren 245 verschiedene Arten. Lediglich bei den Vögeln gab es einen Rückgang der Arten, was unter anderem an der Auflösung der Entenanlage zugunsten des Gorilla-Freigehes gelegen habe.Die in Nürnberg geschlüpften Beulenkrokodile wurden aus Platzgründen an einen Zoo nach Luxemburg abgegeben.
Die Pinguine und Seelöwen  sollen ab Ostern auch dann für die Besucher sichtbar bleiben, wenn sie abtauchen. Der „Unterwassergang“ berührt auch das verwaiste Gehege, in dem die Eisbären gelebt haben. Deswegen werde dem geplanten Umbau der Eisbärenanlage hohe Dringlichkeit eingeräumt. Ohne bauliche Veränderungen sei die Haltung von Eisbären in Nürnberg nicht mehr möglich.
In den nächsten Wochen soll die neue Anlage für Bennettkängurus und Emus auf der großen Wiese im Eingangsbereich abgeschlossen sein. Mit den neuen Projekten „Lagune 2000“ als Erweiterung des Delfinariums und dem „Blauen Nil“, der im umgebauten Flusspferdhaus entsteht, habe Nürnberg gute Chancen, seine Spitzenposition unter den deutschen Tiergärten behaupten zu können
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Ruhr Nachrichten 18.1.2001
FROST: Heizung kostet viel Geld
http://www.westline.de/city/gelsenkirchen/bz_69.htm
Gelsenkirchen - Eis und Frost im Zoo. Da verziehen sich vor allem die Affen ins Warme. "In den engeren Käfigen kriegen sich vor allem die Paviane schneller in die Haare", berichtet Zoo-Direktor Wolf-Dietrich Gürtler. Der Elefant hat sich genauso zurückgezogen wie die Dromedare oder die Tiere aus Südamerika. "Die meisten Gebäude haben keine Isolation. Da müssen wir sogar mit Heizstrahlern arbeiten".

Sächsische Zeitung 12.1.2001
Bauherrin stiftet 40000 DM
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=51780&rubrik=n_hoyerswerda&etag=
Hoyerswerda. Zwei Schecks über je 20 000 Mark wurden gestern im Zoo überreicht. Den einen erhielt der Verein der Tiergartenfreunde, der das Geld dem Neubau der Flamingoanlage zur Verfügung stellte. Für den Umbau des Gibbon-Hauses billigte Oberbürgermeister Brähmig 13 250 Mark. Der größere Teil der nötigen Gelder wird über die Kulturraumförderung zur Verfügung gestellt.

Ostthüringer Zeitung 11.1.2001
Weiße Ziegen für Bauernhof und neue Känguru-Partnerin
http://www.otz.de/free/otz.lokales-artikel-000.html?region=Eisenberg&news_id=1376513
Neben dem Umbau des Paviangeheges stehen im Eisenberger Tiergarten einige Neuanschaffungen an. So sollen zwei weiße Edelziegen Einzug halten. Der neue Partner für die Heidschnuckendamen ist aus Gotha schon zum Eingewöhnen angekommen. Und auch für das Känguru-Weibchen, das Mitte Dezember an einer Mittelohrentzündung gestorben ist, soll Ersatz her.

Neue Zürcher Zeitung 18.1.2001
Beute diktiert die Dichte der Räuber
http://www.nzz.ch/2001/01/18/zh/page-article74BRN.html

Vor einem Jahr lag eine vom Sturm geworfene Buche in der völlig demolierten Waldvoliere der Eulen im Zürcher Zoo. Inzwischen haben die Nachtvögel, die das Ereignis unbeschadet überstanden hatten, ihr Heim wieder beziehen können. Kurator Robert Zingg machte am Zoo-Presseapéro Angaben über das Leben in der Dunkelheit dieser wenig vertrauten Vögel. (Langer Artikel)

Remscheider GA 16.1.2001
Nachwuchs bei Drills im Wuppertaler Zoo
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=2&template=arttextl&ausgabe=5947&redaktion=2&artikel=102735478
Kano gehört zur Familie der Drills, eine afrikanische Affenart, die von der Ausrottung bedroht ist. "Da ist es für uns eine ganz besondere Freude, dass Heike jetzt schon ihr drittes Junges zur Welt gebracht hat", so Ulrich Schürer, Zoodirektor.

Ostsee Zeitung 17.1.2001
Tierpark-Episoden aus vier Jahrzehnten -
Riesenaufriss um Urwalddingos
http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_76078.html

Stralsund: Als es noch keinen Tierschutzverein gab, wurden Mitte der achtziger Jahre noch Katzen und Hunde im Tierpark abgeliefert. Über Nacht hatten sogenannte „Tierschützer“ zwölf verschiedene Hunderassen heraus gelassen. Zwei Urwalddingos waren ebenfalls verschwunden! Da alles an höchste Stelle gemeldet werden musste, bat der Tierparkchef, keinen Aufriss um die eigentlich harmlosen Vierbeiner zu machen.
Im Berliner Ministerium waren aus den zwei Urwalddingos inzwischen große australische Dingos geworden. Sofort kam der Polizeichef der Bezirksbehörde angebraust. Durch die Straßen rollte eine „grüne Minna“ mit Lautsprecher und forderte alle Einwohner auf, ihre Häuser nicht zu verlassen!
Die Pflegerin für's Raubtierrevier fand auf dem Nachhauseweg das Dingoweibchen. Sie nahm das völlig verängstigte Tier auf den Arm. Der Rüde saß in einer Garageneinfahrt. Tierparkchef Olejnik griff sich einen kleinen Käscher, fing den Urwalddingo ein und setzte ihn zurück ins Gehege.

Ostsee Zeitung 15.1.2001
Erster Erlebnistag im Zoo bot Blicke in die Welt von Wasser und Frost
http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_75771.html
Rostock - Sibirian Huskys liefen gestern im Zoo selbst den Elefanten den Rang ab. Sie zogen sihre Besitzer im vierrädrigen Wagen durch den Zoo. Zu einer Schlittenpartie fehlte leider der Schnee.  „Erlebnistag“ war genau die richtige Bezeichnung für die gestrige Einladung in den Zoo. Wer noch nie die gleichmäßigen Kristalle einer Schneeflocke betrachtet hatte, konnte dies am Video-Mikroskop nachholen. Die mongolische Rennmaus in der Besucherhöhle bei den Schneeleoparden war eine der neuesten Attraktionen. Jeden Monat wird es einen weiteren Erlebnistag dieser Art im Rostocker Zoo geben.

Kölnische Rundschau 16.1.2001
Eisbären-Drama bleibt ungeklärt
http://www.rundschau-online.de/vermischtes/allewelt/1340370.html
Nürnberg. Im "Eisbären-Drama" hat die Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren gegen den 31-jährigen Beschuldigten mangels Beweises eingestellt. Damit bleibt der Ausbruch der vier Polarbären aus ihrem Gehege im Tiergarten im März 2000 weiter ungeklärt. Ein Unbekannter hatte die Schlösser aufgehebelt. Die Eisbären waren aus Sicherheitsgründen erschossen worden.

auch:
Karlsruher Nachrichtenmagazin 16.1.2001http://www.ka-news.de/karlsruhe/ka20010116_7.php3
Lausitzer Rundschau 16.1.2001http://www.lr-online.de/nachrichten/redaktion.html?ID=224671&RES=pan
Giessener Anzeiger 16.1.2001http://anzeiger.net/artikel/artikel_ausgabe.asp?zeitung_id=ganz&rubrik_name=anzb&artikel_id=2881063
Gelnhäuser Tageblatt 16.1.2001http://anzeiger.net/artikel/artikel_ausgabe.asp?zeitung_id=ghtb&rubrik_name=gt_b&artikel_id=2881063
Volksblatt Würzburg 16.1.2001http://www.volksblatt-wuerzburg.de/nl2view/?id=C7SVZ
Mainpost 16.1.2001http://www.mainpost.de/nl2view/?id=C7SVZ
Fränkischer Tag 16.1.2001http://www.fraenkischer-tag.de/cgi-bin/load_nortext?lokales/500-fra-c16014.txt
TAZ 16.1.2001http://www.taz.de/tpl/2001/01/17.nf/text.Tname,a0043.list,TAZ_txt.idx,55
Lausitzer Rundschau 17.1.2001http://www.lr-online.de/nachrichten/redaktion.html?ID=224671&RES=pan
Stuttgarter Nachrichten 18.1.2001http://www.stuttgarter-nachrichten.de/dc1/html/news-stn/20010118lana0010.shtml

Kieler Nachrichten 16.1.2001
Neue Bewohner im Wildpark Eekholt: echte Moorhühner
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/sh/c-Tommys-H_hner_ART.htm
"Eigentlich sind sie keine Vertreter unserer heimischen Fauna, zumindest die schottischen nicht", entschuldigt Elvira Schettler, zoologische Leiterin des Wildparks Eekholt, die ungewöhnliche Neuheit im Wildpark. Aber nach dem riesigen Erfolg der virtuellen Moorhuhnjagd wollte der Wildpark "zeigen, dass dahinter sehr interessante und schöne Tiere stecken, die nicht nur als Jagdwild gesehen werden sollten"


Lausitzer Rundschau 16.1.2001
Affenstarker Nachwuchs im Tierpark
http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=224643&RES=jsn
Gleich zwei gute Neuigkeiten gibt es aus dem Wittenberger Tierpark zu erfahren. Das letzte von insgesamt fünf Eichhörnchen hat seit Montag einen Paten. Am Samstag brachte "Bimbo", selbst im Tierpark geboren, ihr erstes Junges zu Welt. Schon zum fünften Mal wurde nun ein Affenbaby im Wittenberger Tierpark geboren.



Thüringische Landeszeitung 17.1.2001
Barben-Babys im Aquarium
http://www.tlz.de/free/tlz.artikel-ueberregional.inhalt-000.html?region=National&news_id=1386753
Erfurt. Dem Aquarium sind im vergangenen Jahr die weltweit ersten Nachzuchten von zwei Barben-Arten gelungen. Von den beiden wissenschaftlich noch nicht bestimmten Fischarten aus dem Lanaosee auf Mindanao (Philippinen) und dem Lele-Fluss in Kamerun schwimmen 500 Jungfische in den Erfurter Aquarien, sagte Leiter Rolf Meyer. Im vergangenen Jahr sind dem Aquarium Nachzuchten von 54 Tierarten gelungen. Attraktivste Neuzugänge waren zwei Leopardhaie, die in einem aus Spenden finanzierten 1800-Liter-Aquarium zu bewundern sind.


Nordkurier 12.1.2001
Lama-Hengst nimmt die Taufe gleichmütig hin

http://www.nordkurier.de/lokal/prenzlau/d/d.html
Prenzlau. Gleichmütig marschierte der Lama-Hengst durch sein Gehege auf der Prenzlauer Ökostation. Seitdem die Ökostation des BUND ihren Tierbestand erweitert hat, zieht es täglich bis zu 100 Neugierige an den Scharfrichtersee. Sehr zur Freude von Leiter Andreas Knol. Voraussichtlich ab Mai wird sich das Kleinkamel über weibliche Gesellschaft freuen können. Tierarzt i.R. Dr. Karl Till stellte das hohe Ansehen der Lamas schon bei den Inkas heraus. Heute seien die Tiere in freier Wildbahn allerdings stark gefährdet.


Liechtensteiner Volksblatt 12.1.2001
Zwei Pandabären in Washington zu Besuch
http://www2.lol.li/Volksblatt/livool-5/Letzte_Seite-3.html
Im Washingtoner Zoo sind zwei Pandas begeistert begrüsst worden. Hunderte von Fotografen, Journalisten und Schulkinder drängelten sich vor dem Gehege. Die beiden Pandas treten in die Fussstapfen ihrer Artgenossen Ling Ling und Hsing Hsing. Diese hatte China den Vereinigten Staaten 1972 als Freundschaftsgeschenk überreicht.


Ostsee Zeitung 11.1.2001
Weitere „Käufer“ von Parzellen helfen dem Vogelpark
http://www.ostsee-zeitung.de/ri/start_75252.html
Marlow - Mit dem symbolischen Kauf von Parzellen haben Einzelpersonen und Firmen  zum Ausbau einer begehbaren, 4680 Quadratmeter großen Voliere für Vögel des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft beigetragen. Mit dem „Verkauf“ von 460 Parzellen (24, 14 und 7 Quadratmeter, 900, 600 und 300 Mark) sollen die Mittel aufgebracht werden. Bis Mitte dieser Woche hatten sich 60 „Käufer“ zu diesem Anliegen bekannt.


Frankfurter Rundschau 11.1.2001
Tolle Jungs aus Kasachstan oder: Gemeinnützige Arbeit im Tierpark

http://www.fr-aktuell.de/fr/0212/t0212002.htm
Vermutlich Hamm: Andreas ist der einzige Deutsche unter den fünf Jugendlichen, die es als "Sträflinge" in den kleinen westfälischen Tierpark verschlagen hat. "Sie hätten mich lieber aus der Schule schmeißen sollen", sagt er mit einem beleidigten Rundblick auf Kassenhäuschen, Ziegengehege, Antonios Pizzeria, den Kinderspielplatz und Hektors Pferdestall.
Wenn der joviale Tierparkdirektor die Jungs an die Arbeit schickt, Balken schleppen und zurechtsägen, Sand in Schubkarren anfahren und das Fundament ausheben für einen neuen Kamelstall, dann trottet Andreas mit. "Ihr spinnt! Ausbeutung ist das!" Die Steppenjungs nämlich arbeiten wie die Weltmeister. "Tolle Jungs!" lobt der Direktor, "die besten, die ich je hatte." So ein ungewohntes Lob lässt die Jungs nicht kalt, sie schuften, als kriegten sie es bezahlt, und tatsächlich steckt jeder nach Feierabend einen Zwanziger ein.
Nur Andreas kriegt Ärger. "Keine Minute, mein Lieber!", so der Direktor, nicht unfreundlich, aber bestimmt. "Wenn du willst, kannst du gehen." Andreas aber will nicht gehen: "Nein, nein", sagt er mit belegter Stimme. "Der Tierpark gefällt mir ja", und anders als die russlanddeutschen Jungs ist er mehrmals durch den kleinen Park spaziert und hat lange bei den Waschbären gestanden und gestaunt, dass sie in Bäumen schlafen.
Daniela, die Tierpflegerin, schnappt sich den Drückeberger und flucht mit ihm über die Blätterflut, schwere, nasse Blätter, die dem Tierpark ein verwildertes Aussehen geben. Er fegt noch, als Daniela längst die Affen füttert. Jurijs Großvater bringt ein Blech voller Butterkuchen. Er spricht kein Deutsch und isst auch nichts vom Kuchen, den stopfen sich die Jungs rein und Daniela und der Kassierer und der Direktor.
Andreas fragt, ob er vielleicht hier jobben könnte. "Warum nicht, wenn du weiter so ranklotzt . . ." Schlafen könnte er in dem alten Wohnwagen, essen in Albertos Pizzeria, die zum Tierpark gehört. Igor dagegen ist nach 20 Sträflingsstunden nicht wiedergekommen. Und er hätte doch beinah das Richtfest für den Kamelstall erlebt. Neue Sträflinge kommen. Neue Blätter sind gefallen, die Ponys brauchen einen zweiten Unterstand, und Daniela ist froh, wenn ein starker Kerl die Mistkarre den Hang hochschiebt.

Thüringische Landeszeitung 12.1.2001
Rotbestrumpfte Futterschnorrer
http://www.tlz.de/free/tlz.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Erfurt&news_id=1376112
Eigentlich sind sie Schnorrer, die beiden Weißstörche, die derzeit täglich in den Erfurter Zoo geflattert kommen. Doch weil sie dies mittlerweile seit vier Jahren tun sind sie den Pflegern ans Herz gewachsen. Das zehn Jahre alte Weibchen und dreizehn Jahre alte Männchen verbringen die Sommer bei Bad Langensalza.

B.Z. 17.1.2001
Große Sorge um "Bulette"
http://www.bz-berlin.de/bz/news/ca17bulette.htm
"Bulette", die berühmteste und älteste Flußpferd-Dame Berlins, ist schwer krank. "Die ersten Anzeichen gab es Donnerstag", sagt Flußpferd-Kurator Dr. Ragnar Kühne. Das Flußpferd wollte nicht mehr aus dem Gehege, fraß nur noch wenig. Bulette hat sich eine Entzündung einfangen. Die Erkrankung ist gefährlich. Denn die Dame ist schon 49 Jahre alt.

Sächsische Zeitung 13.1.2001
Wasser-Skinke hüten Geheimnis
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=52085&rubrik=n_dresden&etag=
Dresden - Rätselraten um die Wasser-Skinke. Seit Ende vorigen Jahres zählt ein Pärchen der in Südostasien vorkommenden Glattechsen zu den Bewohnern des Terrariums. Ob die Skinke ein freudiges Ereignis zu erwarten haben, lässt sich gegenwärtig nicht mit letzter Gewissheit sagen. Das Weibchen hat allerdings einiges zugelegt, ist kräftiger geworden, es könnte trächtig sein. Bei den indischen Buntbarschen zieht die eben geschlüpfte Nachkommenschaft bereits in Mutters Schatten ihre Runden. Das Ende September geborene männliche Zebra erhielt vor wenigen Tagen seine zweite Spritze gegen Wundstarrkrampf, und zwar mittels Blasrohr.

Tiergarten Thum: Alles im Grünen Bereich
www.tiergarten-thum.de/aktuell.htm
Natürlich kennen wir unsere Pfleglinge genau. Nichstestotrotz ist die Zählung des Bestandes feste Institution. Am 31.12.2000 lebten in unserem Tiergarten 259 Tiere in 69 Arten/Formen. Die Gesamtzahl der Tiere liegt leicht unter der des Vorjahres, entscheidender ist jedoch die Reduzierung um 5 Arten. Dagegen fanden eine neue Heimstatt in Thum: Lisztäffchen, Wieselmeerschweinchen und Weißkopfruderente. Das Ziel, größere und attraktivere Gehege für unsere Pfleglinge zuschaffen, wird zu einer weiteren moderaten Reduzierung der Artenzahl führen.

Netzpress 10.1.2001
Yatta: Schlaksiger Schönling betört Zollibesucher
http://www.netzpress.ch/meldung.cfm?nummer=5532
Basel - Ein wenig scheu sucht der Giraffenjunge "Yatta" bei seiner Mutter "Kimya" Schutz. Kurator Gerry Guldenschuh: "Die Geburt verlief völlig reibungslos. Die Fruchtblase platzte um 16.00 Uhr, nach 22 Minuten plumpste das Junge auf die vorbereitete Srohmatratze." Yatta ist am 8.Januar 2001 um 16.37 Uhr in Basel geboren. Sein Sternzeichen ist der Steinbock, was eigentlich recht gut zu einem Giraffenbullen passt. Yattas Aszendent ist der Krebs, deshalb strahlt er eine kindliche Spontanität und Wärme aus.

Hamburger Abendblatt 12.1.2001
Neue Bewohner im Zoo von Washington
http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/allgemeines/html/120101/2612UR15.HTM
Washington - US-Präsident Bill Clinton hat das neue "First Couple" schon besucht. Die beiden Pandas, Leihgaben aus China, haben im Zoo Washington ihr Debüt gegeben. Gestern drängten sich 3000 Neugierige vor dem Riesengehege.
Weibchen Mei Xiang und Männchen Tian Tian waren am 6. Dezember mit einer Sondermaschine eingeflogen und befanden sich seither in Quarantäne. Sie sollen für zehn Jahre in Amerika bleiben. Im Gegenzug erhält China jährlich eine Million Dollar. Das Gehege war für vier Millionen Mark renoviert worden. Pandas sind rar, 120 befinden sich in chinesischen Einrichtungen. Lediglich 20 Pandas sind in Zoos zu sehen. 


Märkische Oderzeitung 17.1.2001
Volksmusikant komponiert Zoo-Lied
http://www.moz.de/showLokal.php?OPENNAV=lokal&SUBNAV=0&REDID=18&LID=2370
Eberswalde -Der Volksmusikant Fritz Derkow aus Finowfurt hat ein Lied über den Zoo in Eberswalde verfasst. „Wir dürften damit der einzige Tierpark Europas mit eigener Hymne sein“, haut Zoodirektor Dr. Bernd Hensch mächtig auf den Putz. Den Text hat der Künstler mit dem Tierparkdirektor abgestimmt „So wurde in der vierten Strophe aus dem Schrei des Löwens noch ein Ruf“, berichtet Derkow und stimmt umgehend den Refrain an: „Ja im Zoo von Eberswalde, da ist jeden Tag was los, denn inmitten schönstem Walde tummelt sich dort Klein und Groß ...“


Nordkurier 16.1.2001
Neue Fische jetzt im Aquarium zu sehen
http://www.nordkurier.de/lokal/waren/fische/fische.html
Waren. Mitarbeiter des Müritz-Museums sind happy - Züchter Günther Ziebarth ahat dem Aquarium ein paar Störe gebracht. Argwöhnisch verfolgen die Karpfen, Baujahr 1982, das Geschehen am Beckenrand. Insgesamt gebe es weltweit 21 Arten von Stören, das Müritz-Museum hat derzeit vier verschiedene Arten im Aquarium zu schwimmen.

Thüringer Allgemeine 16.1.2001
Besuch im Aquarium: Ein Leben mit dem Bauch nach oben
http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-ueberregional.inhalt-000.html?region=National&news_id=1383368
Erfurt - Aus dem zentralen Kongobecken sind erst in den letzten Jahren neue Arten zu uns gelangt. Rückenschwimmende Kongowelse: eine von drei neu entdeckten, noch nicht bestimmten Arten im Aquarium Erfurt.

Nordkurier 16.1.2001
Ball-Karten ausverkauft
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/i/i.html
Ueckermünde - Die Karten für den Tierparkball am 27. Januar im Ueckersaal der Stadt Torgelow sind restlos ausverkauft.
Der Tierpark nimmt jedoch bereits Anmeldungen für den Tierparkball 2002 entgegen.

Rheinpfalz Online 18.1.2001
"Eiszeit" bringt Probleme im Tierpark
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010118:1643104&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/lud/sch/meldung.oft
Schifferstadt - "Eiskalt erwischt" hat es derzeit den Vogelpark."Nach spätestens einer Stunde sind alle Wasserstellen wieder zugefroren", klagen die Männer. Mit kleinen Elektro-Öfen versuchen die Helfer die Temperatur im Futterhaus über null Grad zu halten.


Basler Zeitung 18.1.2001
Eisbärenzeit!
http://www.baz.ch/vermischtes/welcome_main.html#top
Gut behütet geniesst der junge Eisbär im Moskauer Zoo seine erste Rutschfahrt im Schnee .


Berliner Zeitung 18.1.2001
Raffaelo aus dem Waldpark taugt nicht mehr als Reittier
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/bezirke/.html/2235.html
Köpenick-Wuhlheide - Raffaelo ist 30. "Sein Alter entspricht einem Menschenleben von 90 Jahren", erklärt Ekkehart Neef, Leiter des Hauses für Natur und Umwelt. Seit seiner Geburt im Tierpark Friedrichsfelde lebt Raffaelo im Streichelzoo Wuhlheide.



Ostsee Zeitung 18.1.2001
Bau einer Parkeisenbahn ist noch fraglich
http://www.ostsee-zeitung.de/ge/start_76257.html
Wismar  - Michael Werner, Geschäftsführer der Landesgartenschau , watet in Gummistiefeln über die 42 Hektar. Ende Januar sind die Arbeiten für 360 Dauerparkplätze sowie für den Festplatz (u. a. für Hanseschau, Zirkus, Rummel) bzw. für 1400 Parkplätze fertig. Noch völlig in der Schwebe befindet sich die Parkeisenbahn. Diese würde Besucher durch den „Garten Eden“ – der Hauptattraktion – und durch die erweiterten Gehege für Rot- und Damwild chauffieren.


Ruhr Nachrichten 18.1.2001
Vogelpark in der Halle
http://www.westline.de/city/recklinghausen/rz_69.htm
Saatbruch: Großbaustelle in der Vestlandhalle: Der Verein für Ziergeflügel will am Wochenende über 1000 Vögel ausstellen - in einer aufwändigen Parklandschaft. Enten, Kraniche, Fasane oder Pfauen sollen sich zwischen Bäumen, Teichen, Bächen und Brücken wohlfühlen. Aufbauleiter Alfred Dodot: "Unser Zuchtziel ist die Artenreinheit. Wir wollen die Wildform erhalten." Durch seine Züchtungen habe der Mensch doch einiges auf diesem Gebiet durcheinander gebracht.
Mit dem Erlös der Ausstellung soll der Bau des neuen Vogelhauses im Stadtgarten unterstützt werden. In der Vestlandhalle sind die "Juwelen der Natur" am Samstag von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag von 9 bis 16 Uhr. Der Eintritt kostet 10 Mark.


Südwest Presse 17.1.2001
Vögel gestohlen

http://www.suedwestpresse.de/dc/html/news/news-ulm_ul/20010117ul_swp_swum0017.htm
Unbekannte haben mehrere exotische Vögel aus einer Voliere in Laupheim (Kreis Biberach) gestohlen. Die Täter brachen in das Gehege ein und fingen Zwergpapageien, Kanarienvögel und Wellensittiche.


Schaffhauser Nachrichten 15.1.2001
Livarte: Spektakuläre Perspektiven im Mühlental
http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=26068
Schaffhausen/CH - «Wir wollen im Mühlental eine neue Dimension des Kunsterlebnisses schaffen.» Um die Kunst allen Menschen näher zu bringen, soll in den nächsten drei Jahren ein Museumspark mit Erlebnispfaden, Gastrooasen, einem dreidimensionalen Kino und einer asiatischen Gartenanlage gebaut werden.
In insgesamt 20 Pavillons soll in Zusammenarbeit mit dem World Wildlife Fund ein Safaripark mit authentischer Landschaftskulisse und mehr als 500 Ölbildern von verschiedenen Wildtieren eingerichtet werden.


Salzburger Nachrichten 15.1.2001.
Hirsch-Attacke
http://www.salzburg.com/sn/01/01/15/oesterreich-10531.html
Von einem Hirsch aufgespießt wurde am späten Samstagnachmittag der Besitzer eines Geheges in der Gemeinde Sattledt. Der Mann hält in dem Gehege mehrere Hirschkühe und zwei Hirsche. Als er die Tiere füttern wollte, attackierte ihn der Hirsch und durchstieß mit dem Geweih beide Oberschenkel. Das Gehege betreibe er schon seit zehn Jahren und noch nie - so der Besitzer - sei etwas passiert.

Neues Volksblatt 14.1.2001
Prachthirsch Max spießte in Gehege Besitzer auf

http://www.volksblatt.at/11NV_543867.stm
Von Lieblingshirsch „Max“ in seinem Privatgehege mit dem Geweih aufgespießt, in die Luft gewirbelt und an den Oberschenkeln schwer verletzt wurde am Samstag der Sattledter Heurigenbesitzer Karl Spörer. Schon beim Betreten des Geheges habe er das Gefühl gehabt, dass sich der eine Hirsch„ein bisschen“ gegen ihn stellte. „Der Hirsch kam auf mich zu, nahm mich aufs Geweih, schmiss mich rücklings über seinen Körper“


Augsburger Allgemeine 16.1.2001
Wilde Zustände im Gehege
http://www.augsburger-allgemeine.de/menu/index.php?themeid=5&mainmenuid=1&selectedid=109&ausgabe=B-MN&azartikelid=63754
Eine ganze Herde von Damwild tummelt sich zwischen Limbach und Hammerstetten. Das Landratsamt erhebt schwere Vorwürfe: Die Tiere würden alles andere als artgerecht gehalten. Dr. Franz Schmid, Veterinär: Viel zu viele Tiere. Rund 60 Stück ­ ein erheblicher Überbesatz. Seiner Ansicht nach dürften es auf einem Gelände dieser Größe "höchstens 20 Tiere" sein.
Mit viel Fantasie kann man einen Hauch von Rasen entdecken, Büsche oder gar Bäume ­ Fehlanzeige. Das sei vor allem im Frühjahr für die Kälber gefährlich, die ohne Schutz den Attacken von Raubvögeln ausgesetzt seien. "Aus tierschützerischer Sicht ist das Massentierhaltung und damit abzulehnen", urteilt Dr. Angelika Fischer, Vorsitzende des Günzburger Tierschutzvereins. Das Wild werde gehalten wie eine Rinderherde. "Die Tiere werden geschlachtet, das muss man wissen"

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Berliner Morgenpost 16.1.2001
Anschlag auf Streichelzoo in Spandau

http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/bezirke/story384409.html
Spandau - Nur noch ein paar verkohlte Tränkeimer zwischen verbrannten Holzbalken und ein Schild mit der Aufschrift: «Füttern verboten» erinnern an den Streichelzoo der Villa Schützenhof. Unter den Trümmern die Opfer: Zwei Ponys, zwei Hängebauchschweine mit acht Ferkeln, eine Zwergziege, zwei Schwäne, neun Kaninchen, vier Gänse, vier Enten, zwei Hühner und sechs Meerschweinchen starben qualvoll. «Wir gehen von Brandstiftung aus»

Potsdamer Neueste Nachrichten 17.1.2001
Tiere im Streichelzoo verbrannt
http://www.pnn.de/archiv/2001/01/16/ak-be-10579.html
Der Streichelzoo war seit seiner Einrichtung im März vergangenen Jahres die Attraktion der "Villa Schützenhof", die im Sommer über den größten Biergarten Spandaus verfügt.

Berliner Morgenpost 17.1.2001
Viele wollen dem abgebrannten Streichelzoo helfen
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/bezirke/story384860.html
Spandau - «Das Telefon steht nicht still», sagt der Geschäftsführer des Schützenhofes, Olaf Konieczny. Der Tierpark Friedrichsfelde habe zwei Zwergziegen und zwei Kamerunschafe angeboten. «Eine Baufirma hat schon angeboten, Baumaterial zu spenden.» Denn diesmal soll es ein richtiger Stall werden, mit Fundament und aus Stein.


B.Z. 16.1.2001
Zoo-Chefin aß Streicheltiere auf
http://www.bz-berlin.de/bz/news/ca16zoo2.htm
Kreuzberg - Ganz Berlin ist empört über die Chefin des Tiergeheges im Viktoriapark. Sie und ihre Mitarbeiter sollen insgesamt 15 Streicheltiere geschlachtet und gegessen haben.

B.Z. 16.1.2001http://www.bz-berlin.de/bz/news/ca15zoomampf.htm

Berliner Zeitung 17.1.2001
Aus dem Gehege frisch auf den Tisch
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/bezirke/.html/1818.html
Jeder Satz, den Karin Walbruch jetzt sagt, bringt ihr Ärger. Vor ein paar Minuten hat ihre Chefin sie eindrücklich ermahnt, den Mund zu halten. Aber Karin Walbruch will nicht schweigen. Zu groß ist ihre Empörung über die beiden verschwundenen Gänse im Gehege des Viktoriaparks, über die fehlenden vier Enten und sieben Hühner. Sie befürchtet, dass damit das Ende des kleinen Zoos eingeläutet werden soll.
Als die Diskussion im vergangenen Jahr öffentlich wurde, beeilte sich der damalige Kreuzberger Bürgermeister klarzustellen, dass der winzige Tierpark nicht bedroht sei. "Bei mir steht zu Weihnachten auch eine Gans auf dem Tisch", gibt Baustadtrat Schulz zu. Aber bei den Vögeln im Gehege sei das etwas anderes: "Die sind den Menschen ja ans Herz gewachsen." Schließlich hätten die überschüssigen Tiere auch eine neue Heimat bei Kinderbauernhöfen, bei Züchtern oder im Zoo finden können.

Berliner Morgenpost 17.1.2001
Stadtrat will den Minitierpark erhalten
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/bezirke/story384861.html
Kreuzberg - Das grausame Schicksal der 13 Hühner, vier Enten und zwei Gänse aus dem Minizoo im Viktoriapark scheint nicht ganz umsonst gewesen zu sein. Wie berichtet, wurden die Tiere auf Anweisung der Zoo-Chefin in der Weihnachtszeit geschlachtet und landeten in den Bratröhren von Parkmitarbeitern. Die Leiterin hat nach einer Ermahnung keine weiteren Konsequenzen zu befürchten. Zwar war die Verspeisung des eigenen Federviehs «unangemessen», aber: «Dass Tiere getötet werden, ist wegen der natürlichen Vermehrung nicht vermeidbar.»


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Natur- und Artenschutz

ENS 18.1.01
OVERRUN WITH ELEPHANTS, ZIMBABWE DEMANDS LEGAL IVORY SALES
http://ens-news.com/ens/jan2001/2001L-01-17-02.html
Harare, Zimbabwe, January 17, 2001 (ENS) - The Zimbabwean government has renewed its demand for legal ivory sales following what Authorities say is the swelling of its elephant population.


Frankfurter Rundschau 17.1.2001
Oslo lässt Walfleisch ausführen

http://www.fr-aktuell.de/fr/104/t104018.htm

Als "Wendepunkt in der Walfangpolitik" bezeichnet Norwegens Außenminister Thorbjörn Jagland den Beschluss seiner Regierung, den Export von Walfleisch wieder zuzulassen. Damit verstößt Oslo erneut gegen die Empfehlungen der Internationalen Walfangkommission (IWK), die die Jagd auf Wale seit fünfzehn Jahren verboten hat. Für 2001 sollen 549 Tiere zum Abschuss freigegeben werden. Die Aufhebung des Exportverbots deutet an, dass Norwegen die internationalen Proteste für ein überstandenes Kapitel hält. Er rechne nicht mit Reaktionen, sagte Jagland.


Stuttgarter Nachrichten 12.1.200
Ein Affentheater: Wildtiere in der Stadt
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/dc1/html/news-stn/20010112loka0027.shtml
Stuttgart - Die Stadtverwaltung ruft Halter exotischer Tiere auf, ihre "Haustiere'' beim Ordnungsamt anzumelden. Nicht selten kann der Nachweis artgerechter Haltung nicht erbracht werden. Bisher wurden für Verstöße bis zu 1000 Mark fällig, in Zukunft bis zu 10000 Mark. Der Bestand an Wildtieren in Stuttgarter Haushalten ist nicht bekannt. Was "artgerecht'' bedeutet, entscheiden städtische Veterinäre. Handelt es sich um besonders seltene Exemplare, zieht die Stadtverwaltung die Wilhelma oder die Uni Hohenheim hinzu.
Spektakuläre Fälle gibt es immer wieder: "Sammy'', ein Brillenkaiman, hielt 1994 ganz Deutschland in Atem. Schlangen und Skorpione auf Abwegen sind auch in Stuttgart nicht selten. Die Haltung großer Wildtiere geht seit Anfang der 80er Jahre zurück, wie Wilhelma-Sprecher Lutz Plasa berichtet: Das WA verbietet seit 1979 den Handel.

Berliner Zeitung 17.1.2001
Wie Würmer Korallenriffe aufbauen
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/wissenschaft/.html/1758.html
Unscheinbare Würmer spielen offenbar eine Schlüsselrolle bei der Entstehung von Korallenriffen. Wie John Chisholm und Russell Kelley vom Meeresaquarium in Monaco in "Nature" berichten, sammeln die Würmer Korallenstücke und befestigen sie an Steinen. Die Forscher beobachteten, dass Korallenteilchen im Aquarium nachts wanderten. Morgens waren sie mit einer klebrigen Substanz am Felsen befestigt. Aufnahmen mit einer Infrarotkamera zeigten: Nach Einbruch der Dunkelheit zog ein etwa schnürsenkeldicker Wurm Korallenstückchen in seine Richtung.

Tagesspiegel 17.1.2001
Die Letzten werden geklont
http://195.170.124.152/archiv/2001/01/16/ak-ws-10992.html
Noah hatte das genetische Zeug dazu, ein Wildrind zu werden, ein echter Gaur. Die letzten 30 000 dieser bedrohten Tiere durchstreifen die Wälder Indiens und Südostasiens. Noah wuchs unter wissenschaftlicher Aufsicht auf. Die Forscher von Advanced Cell Technology um Philip Damiani überwachten sein Wachstum. Seine Geburt sollte den Beginn eines Projekts zur Rettung gefährdeter Arten markieren: der "neuen Arche Noah". Um seltene Tierarten wie den Gaur zu retten, will man sie künftig klonen und von artfremden Leihmüttern austragen lassen.
Die Kuh Bessie brachte schließlich in der vergangenen Woche als einzige einen jungen Gauren zur Welt. 45 Kilogramm schwer, stand er bereits nach zwölf Stunden auf den Beinen. Dann jedoch erkrankte er an Ruhr und starb zwei Tage nach der Geburt an der bakteriellen Durchfallerkrankung. "Die gesammelten Daten zeigen, dass das Klonen über verschiedene Arten hinweg geklappt hat", sagt Damiani.
Mit dem Gaur wird die Firma wohl noch eine Weile herumexperimentieren. Dann könnten andere Tiere folgen. Bereits seit längerem verhandelt die Firma mit der Regierung Chinas darüber, den Großen Pandabären klonen zu dürfen. Eine amerikanische Schwarzbärin könnte ihn austragen.
Es dürfte kaum vom Klonen abhängen, ob Noahs Verwandte aussterben werden oder nicht. Denn den Gauren mangelt es nicht an Nachwuchs, sondern an Lebensraum. 315 Gaure leben heute unter menschlicher Obhut in Zoos und Wildparks in aller Welt. Alle Tiere sind in einem Zuchtbuch eingetragen, das Andreas Ochs führt, Tierarzt am Zoo Berlin.
Am Berliner Institut für Zoo- und Wildtierforschung kennt man die vielen Probleme bei Aussetzungsversuchen mit Tieren. Christian Pitra, Leiter der Forschungsgruppe Evolutionsgenetik, sieht im Klonen eine mögliche Ergänzung zu den gängigen Reproduktionstechniken. "Das Klonen ist eine Not-Technologie, die man begrüßen muss."

(Spiegel 16.1.2001 Hausrind soll bedrohte Büffelart austragenhttp://www.spiegel.de/wissenschaft/0,1518,97307,00.html)

Spiegel 16.1.2001
Forscher haben den ersten gentechnisch manipulierten Affen erschaffen
http://www.spiegel.de/wissenschaft/0,1518,112368,00.html
Von Affenbabys zu Menschenkindern ist es an der Universität für Gesundheitswissenschaften im amerikanischen Bundesstaat Oregon nur ein kleiner Schritt. Die Existenz des haarigen Verwandten, vergangenen Freitag im Wissenschaftsmagazin "Science" verkündet, lässt die Schreckvision vom gentechnisch veränderten Menschen erstmals als reale Möglichkeit erscheinen.
"Spätestens jetzt ist klar: Man kann so etwas von der Technik her mühelos auch beim Menschen machen", kommentiert Franz-Josef Kaup vom Deutschen Primatenzentrum in Göttingen die Geburt des Affen in Beaverton bei Portland. Rhesusaffe Andi, dessen Name rückwärts gelesen "inserted DNA" (eingefügte DNS) bedeutet, wurde bloß geschaffen, um zu beweisen, dass der Eingriff ins Affen-Erbgut machbar ist



Neue Presse 16.1.2001
Niedersachsen: Gendatenbank soll Wildpflanzen retten
http://np1.niedersachsen.com/NP/NIEDERSACHSEN/story37491.html
Frostig werden sie sein, die Kühlkammern für den Artenschutz: "Bei minus 20 bis minus 30 Grad können die Erbinformationen in den Samen Jahrzehnte überdauern - ", erklärt der Direktor des Botanischen Gartens der Uni Osnabrück, Herbert Hurka. 5000 Samenproben hat er mit seinem Team bereits gesammelt. Sie sollen der Grundstock der ersten Gendatenbank für Wildpflanzen sein.

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Kurioses

Heilbronner Stimme 11.1.2001
Kulturinitiative Känguru zaubert neues Jahresprogramm

http://www.stimme.de/news/regional/artikel/index.cfm?id=1115173796
Heilbrronn - Das Happy-End-Figurentheater eröffnet das Programm am 26. Januar mit der Geschichte vom Pinguin Balduin, der es satt hat, im Zoo von Buxtehude seine Kunststückchen vorzuführen und sich statt dessen lieber auf den abenteuerlichen Weg zum Südpol macht.

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Pressemitteilung Zoo Duisburg:

Schwarzbraun ist die Haselnuß... so der Refrain eines populären Schlagers; doch wer weiß schon, daß die glänzend braune Rinde dieses Frühlingsblühers mit unzähligen lichten Korkwarzen bestückt ist, die den borstig-behaarten Trieben ihre schwarzbraun-winterliche Schuppenhaut verleihen. Dazwischen sitzen die kugelförmigen Knospen der sommergrünen Blätter in regelmäßigen Abständen entlang der dünnen Triebe, die jeweils mit einer rötlichen Kugelknospe enden - ein charakteristisches Bestimmungsmerkmal für den Haselstrauch.
Wer kann auf Anhieb einen Fichten- von einem Tannenzapfen unterscheiden oder anhand entleerter Zapfenteile deren Herkunft der Lärche, Kiefer oder Zeder zuordnen? Nadelblätter, Schuppenblätter, Knospenschuppen oder Winterknospen - wer kennt sich aus im Fachjargon einheimischer Botanik?
Dies zu ändern, wird allen Naturfreunden eine Führung angeboten, bei der es um die Bestimmung einheimischer Bäume und Sträucher im Winterkleid geht, was nicht weniger spannend ist, als Bären beim Eiszapfen-Lutschen zuzuschauen. Im Rahmen dieser Seminarreihe unter dem Titel "Natur im Zoo" sind alle Interessierten eingeladen zu einem Zoo-Rundgang, bei dem Knospen, Zapfen, Dauerfrüchte (Nüsse) und sonstige winterliche Merkmale einheimischer Bäume im Mittelpunkt der Beobachtungen stehen.
Samstag, 20. Januar 2001, von 13.00 bis 16.00 Uhr Treffpunkt: Am Wasserpavillon im Chinesischen Garten. Die Führung ist kostenlos, der Zoo-Eintritt muß gezahlt werden. Friedrich Ostenrath

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Der Bewerbungsschluß für die ITC Summer School im Zoo Jersey naht:

DURRELL WILDLIFE CONSERVATION TRUST SUMMER SCHOOL
16th July to 3rd August, 2001

This is an intensive course aimed at zoo staff, students and lay people with a strong interest in conservation and/or captive breeding. A combination of lectures, workshops and project work provides participants with a deeper understanding of endangered species management and how zoological institutions can be an aid to species  survival.

Closing date for applications: 31st January, 2001

The Summer School Co-ordinator, Durrell Wildlife Conservation Trust, Trinity, Jersey, Channel Islands JE3 5BP, Tel: 01534 860037, Fax: 01534 860002, E Mail: itc@durrell.org

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Zoo und Artenschutz im Fernsehen

"Quarks & Co.", W3, brachte einen Beitrag über Kryptozoologie, hauptsächlich "Zwergelefanten" und Interview mit Prof. Böhme / Museum König, sowie Bilder von "Coco", Zoo Paris-Vincennes, dem einzigen Waldelefanten in Europa - DNA-Tests zeigten, daß er sich genetisch stark von anderen Elefanten unterscheidet. Wiederholung: Sa, 11:45 Uhr.

Sa., 20.01.2001, 21:50-22:20 SWR, Notfall im Affenhaus, Der Zoo-Doktor im Einsatz (Zoo Frankfurt) Wh

So., 21.01.2001, 13:00-13:30 SWR, Tiergeschichten, Gesucht: Alte Haustierrassen

Mi., 24.01.2001, 15:15-16:00 ARD, Osamba, der neue Herr der Drills, von Eberhard Meyer Wh - Tipp! Das Drill-Projekt in Nigeria

Fr., 26.01.2001, 20:15-21:00 N3, Tiere auf Reisen, von Eckart Pingel NEU Hannover: Tiere für den Dschungelpalast aus Borneo; Amurleoparden aus London; Giraffe aus Kopenhagen nach Osnabrück; Bartgeier von Hannover in die französischen Alpen

Sa., 27.01.2001, 18:30-19:00 3sat, Wolfsspuren: Projekt Alpenzoos Innsbruck: Pascale Jüch spielt "Leitwölfin" für drei Jungwölfe

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Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die im Verlauf der Woche in Online-Zeitungen erschienen sind. Zum Zeitpunkt der Recherche dieses Newsletters waren alle Links zu den Online-Zeitungen gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach wenigen Stunden in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden.

Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen können wir nicht den ganzen Text einer Meldung übernehmen, sondern fassen die Kernaussagen zusammen. In Einzelfällen, z. B. wenn der Artikel online nicht mehr verfügbar ist, können wir ihn aber per E-Mail versenden.

Für englischsprachige, weltweite Meldungen empfehlen wir denZooNews-Newsletter von Peter Dickinson. Info:peter@elvinhow.prestel.co.uk, Anmelden: leeres E-Mail an:zoonewsdigest-subscribe@eGroups.com

Ihre Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Zoo-Meldungen sind ausdrücklich erwünscht; bitte als E-Mail an die Redaktion (redaktion@zoo-information.de).

Weitere Hinweise zur Zoo-Presseschau, Optionen, An- und Abmelden und Archiv aller bisheriger Ausgaben finden sich auf unserer Homepagehttp://www.zoopresseschau.info

Wir freuen uns über jede Form auch von kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG-Homepagehttp://www.zoo-ag.de.

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