Zoo-AG Presseschau Nr. 41 vom 11. Januar 2001
Zoos in der deutschsprachigen Online-Presse Willkommen zur 41. Ausgabe der Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld zusammengestellt von Dirk Petzold und Martina Raffel, E-Mailmailto:redaktion@zoo-information.de ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Bremer Nachrichten 6.1.2001 Investitionen von 50 Millionen Mark Großbaustelle im Zoo am Moor (Tippfehler nicht von uns...) http://www.bremer-nachrichten.de/bremen/fs_bn_bremen.html?id=21823 Weser KurierVermischtes 6.1.20019:9 http://www.weser-kurier.de/bremen/fs_wk_bremen.html?id=21823 Im Bremerhavener Zoo fiel gestern der Startschuss für die Erneuerung. Bis Ende des Jahres muss der erste Bauabschnitt von 20 Millionen Mark abgeschlossen sein, teilte Geschäftsführer Bruns mit. Am 1. Oktober 2003 soll der Zoo nach einer Gesamtinvestition von 50 Millionen Mark fix und fertig übergeben werden. Ein bundesweit einmaliges Ereignis: Ein ganzer Zoo werde abgerissen und am gleichen Ort um 40 Prozent vergrößert wieder aufgebaut. Als Herausforderung erwartet die Zooplaner die Verankerung von rund 270 Pfählen bis zu 25 Meter tief im Untergrund.
Die Welt, 6.1.2001 Kleinster deutscher Zoo mausert sich zum neuen Tierpark http://www.welt.de/daten/2001/01/06/0106hh213781.htx Bremerhaven - Deutschlands kleinster kommunaler Zoo bekommt ein neues Gesicht. Mit der Modernisierung reagiert die Stadt Bremerhaven nicht nur auf die verschärften EU-Richtlinien. Gleichzeitig will sie eine touristische Attraktion schaffen. Schon heute gilt der Zoo mit rund 260 000 Gästen im Jahr als meistbesuchte öffentliche Einrichtung. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Berlin Berliner Morgenpost 5.1.2001 Ex-Zoo-Direktor Heinz-Georg Klös und sein Engagement zum Schutz der Natur Ein Nashorn wird 75 http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story380919.html (viele Anekdoten) Ein heranstürmendes Nashorn, das die Gitter des Löwentors aus den Angel hebt, zierte vor zehn Jahren die Einladung zum Geburtstag des damaligen Direktors Prof. Dr. Heinz-Georg Klös. Die Gratulanten schmunzelten; heute wird das Nashorn 75. Als er um die Zoo-Erweiterung kämpfte; sich mit Politikern und Parteien anlegte. Mit einem «Sturm der Zoo-Partei» aufs Rathaus drohte. Ein Taktiker, der immer 150 Prozent forderte. Und den man aufatmend pries, wenn er mit 100 Prozent zufrieden war. Er war noch 30, als er 1956 Zoo-Chef wurde; und Karikaturisten hatten ihr Thema: der «junge Dachs». Noch in seiner ersten Dienstwoche starb die legendäre Giraffe «Rieke», Flusspferd «Bulette» brachte ihr erstes Kind tot zur Welt. Der junge Zoo-Chef war clever - doch knapp bei Kasse. So kaufte er für leere Gehege Vögel, die auch Wintertage ohne Heizung überstanden. Ein Drahtzaun drum - das wars. Bei Tierpflegern hieß er fortan der «Zaunkönig». Der erste Junggorilla starb schon am Tag nach seiner Ankunft. Den zweiten, Knorke, brachte ein Tierhändler im Zug von Marseille nach Berlin. Auch Gorillakind Fatou kam aus Marseille. Die Besitzerin einer Hafenbar flog mit Fatou auf dem Schoß nach Berlin. Klös zahlte den stolzen Preis. Er bereute es nicht: Fatou schenkte dem Zoo den ersten Gorillanachwuchs - Dufte. Die Anekdoten von damals sind Geschichte. Schutz der Natur - dafür engagiert sich der Ex-Zoo-Chef im Aufsichtsrat von Zoo und Tierpark, als Beirat der Heinz-Sielmann-Stiftung und des Großwildparks Schorfheide und, und ... Ein Nashorn geht nicht in Pension.
Die Welt, 5.1.2001 Heinz-Georg Klös leitete 35 Jahre den artenreichsten Tiergarten der Welt Der Patriarch des Zoos wird 75 http://www.welt.de/daten/2001/01/06/0106b01213828.htx (ausführliches Portrait) Lokomotivführer wollte er nie werden, also wurde Heinz-Georg Klös Zoodirektor. Bei seinem Amtsantritt standen nur wenige Tierhäuser. In seinen 35 Jahren baute Klös den Berliner Tiergarten nicht nur zum artenreichsten Zoo der Welt aus, er wandelte ihn auch von der systematischen Artensammlung zum Landschaftszoo. "Ohne mein Team hätte ich das nie geschafft." Diesen Satz wiederholt Klös gerne und oft. 149 Millionen Mark sammelte Klös während seiner Amtszeit an Spenden. Nicht umsonst heißt es scherzhaft, vor einem Treffen mit Klös müsse man sich die Taschen zunähen. Als Höhepunkt seiner Karriere betrachtet Klös den Einzug der beiden Pandas. Aber auch Niederlagen musste Klös wegstecken. Wäre es nach Klös gegangen, wäre der Zoo heute viel größer. Lieblingstiere hat Klös ebensowenig wie Haustiere. Letztere sind im Zoo verboten und Ersteres gehört sich für einen Zoodirektor nicht. Aber Lieblingstiergruppen hat er. Dazu gehören die Panzernashörner. Klös erinnert sich: "Als ich 13 war, habe ich in Stellingen das erste Panzernashorn gesehen. Da stand fest: Wenn ich Zoodirektor bin, dann habe ich auch eins." Das sei damals größenwahnsinnig gewesen, schließlich war das Stellinger Panzernashorn das einzige in Europa. Für die Zukunft hat sich Klös nicht mehr viel vorgenommen. Reisen will er viel, vor allem nach Afrika, denn im Herzen sei er Afrikaner.
Tagesspiegel 6.1.2001 Heute vor zehn Jahren starb der beliebte Tierpark-Direktor http://195.170.124.152/archiv/2001/01/05/ak-be-be-21668.html Potsdamer Neueste Nachrichten 6.1.2001 http://www.pnn.de/archiv/2001/01/05/ak-be-be-21668.html Eine Schule trägt schon seinen Namen. Aber auch zum heutigen zehnten Todestag Prof. Dr. Dr. Heinrich Dathes gibt es noch keine Ehrung im Straßenbild. Doch dies soll sich ändern: Der Bezirk hat ein Wohngebiet in Karlshorst ausgewählt, in unmittelbarer Nähe des Friedhofs, auf dem sich Dathes Grab befindet. Unter den zahlreichen Menschen, die sich heute dort einfinden, sind auch seine drei Kinder. Obwohl es ein "schwerer Weg ist", wie es Falk Dathe beschreibt, erinnert er sich dabei gern an die "schöne gemeinsame Zeit." Immerhin zehn Jahre konnte er an der Seite seines Vaters im Tierpark arbeiten. "Er ist mein Vorbild." Seine Sachkenntnis und Beharrlichkeit, vor allem aber sein persönliches Engagement und seine Kreativität habe er immer bewundert. Dathe, zunächst stellvertretender Direktor in Leipzig, kam 1954 nach Berlin. Er schuf auf 160 Hektar des Schlossparks ein Areal, auf dem die Tierarten weitläufig untergebracht wurden. Natürlich hat sich in den vergangenen Jahren auch einiges verändert. Das Afrikanium und das Giraffenhaus sind entstanden. "Das ist genau in seinem Sinn", sagt Rundfunkreporterin Karin Rohn, die 30 Jahre lang mit Dathe zusammenarbeitete. Jeden Sonntag morgen führte sie mit ihm ein Radio-Gespräch "Im Tierpark belauscht". Kurz nach der deutschen Einheit 1990 verlor der damals 80-Jährige seinen Posten und seine Dienstwohnung.Viele Berliner waren über plötzliche Absetzung des beliebten Direktors empört, der wenige Monate darauf verstarb. Berliner Morgenpost 5.1.2001 Tierpark gedenkt seines früheren Leiters http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story380931.html Die Mitarbeiter des Tierparks Friedrichsfelde gedenken heute ihres langjährigen Chefs, Professor Dathe. Zum 10. Todestag werden Mitglieder der Leitung und ehemalige Mitarbeiter ein Blumengebinde am Grab in Karlshorst niederlegen- nichtöffentlich, betonte Klaus Pohle vom Tierpark gestern.
Berliner Morgenpost 9.1.2001 Zoo: Keine weiteren Herpes-Fälle http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story382138.html Die nach dem Tod «Kiris» vorgenommene Blutuntersuchung bei den Elefantenkühen des Zoos und Urinproben des Bullen «Victor» brachten keine Hinweise auf den Herpes-Virus. Berliner Zeitung 11.1.2001 Zoo-Elefanten haben kein Herpes http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/11artik002944.html Die acht Elefanten des Zoos sind nach Tierarzt Andreas Ochs nicht von Herpes-Viren befallen. Die Blutproben haben keine Hinweise auf eine Infektion ergeben. Tagesspiegel 7.1.2001 Ausgestopfter Elefant http://195.170.124.152/archiv/2001/01/06/ak-be-11253.html
Artikel über Tierpräparation: (...) Soweit ist es bei Kiri noch nicht. Aber die Präparatoren haben bereits seine Haut abgezogen und einige Knochen entnommen. Im Mai beginnt dann die Modellierung. Der Körper wird aus Epoxidharz nachgebaut. Dann beziehen die Präparatoren es mit der vorbehandelten Elefantenhaut. Wie es Ende des Jahres aussehen soll: "In einer angedeuteten Bewegung soll er dastehen, mit leicht erhobenem Rüssel." Berliner Zeitung 8.1.2001 Alpakas ziehen in Kiris Gehege http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/08artik001942.html Das verwaiste Gehege des gestorbenen Elefantenbabys Kiri bleibt nicht lange leer. In drei bis vier Wochen werden dort die Alpakas einziehen, sagte Zoologe Ragnar Kühne.
Berliner Zeitung 11.1.2001 Mehr Platz für Piranhas http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/11artik002969.html Berlin - Der Zoo renoviert für fünf Millionen Mark sein Aquarium und verdoppelt das Beckenvolumen. Ein Jahr nach der Eröffnung des Haifischbeckens bereitet sich das Zoo-Aquarium auf den nächsten Umbau vor, sagte Leiter Jürgen Lange. Die Kosten trägt zum größten Teil die Deutsche Klassenlotterie. Mitte März sollen die Arbeiten beginnen und 2002 abgeschlossen sein. Großfilteranlagen und Panoramascheiben, die es vor 20 Jahren noch nicht gab, sind technisch kein Problem mehr. Die großen Aquarien werden nicht mehr nur 20 Kubikmeter umfassen, sondern bis zu 50 000 Liter. Insgesamt verdoppelt sich der Lebensraum der Fische auf rund 100 Kubikmeter. Auch "Showeffekte" sind geplant: Es wird einen Wasserfall geben, eine künstliche Mangrovenlandschaft und einen überfluteten Urwald mit Orchideen und Farnen. Die drei Aquarien für Amazonas-Fische sollen künftig wie ein einziges Becken aussehen und einer Flusslandschaft ähneln. Versorgungsgänge verschwinden, die Tierpfleger benutzen Stege oberhalb. Weder Zahl der Tiere noch der Arten werde sich nennenswert erhöhen, es gehe um "mehr Lebensqualität für die Fische".
Berliner Zeitung 10.1.2001 Schwimmende Muscheln mit Augen http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/10artik002565.html Berlin - Das Zoo-Aquarium hat eine neue Attraktion: Pilgermuscheln Berliner Morgenpost 8.1.200 Seepferdchen mit Hängebauch http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story381935.html Berliner Morgenpost 9.1.2001 Auch Seesterne, Krebse, Seeigel und Anemonen sind neu im Aquarium http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story382154.html 25 Hängebauch-Seepferdchen aus Südaustralien haben Quartier bezogen. Die Neuankömmlinge mit etwa 14 Zentimetern werden erst in sechs Monaten fortpflanzungsfähig. Neu auch neun Pilgermuscheln aus dem Aquarium des Nationalparks Wattenmeer und seltene Seesterne, Krebse, Seeigel und Seeanemonen. Berliner Zeitung 11.1.2001 Ein Haus für jedes Wetter http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/11artik002971.html 940 000 Besucher kamen 2000 ins Aquarium des Berliner Zoos. 10000 Fische, aber auch Krokodile, Echsen, Schlangen und eine Quallenzucht gehören zum Aquarium.www.aquarium-berlin.de Tagesspiegel 8.1.2001 Tierheim Lankwitz http://195.170.124.152/archiv/2001/01/06/ak-be-be-13762.html (...) Der Geschäftsführer des Tierschutzvereins Berlin, Volker Wenk: Die "größte Gemeinheit" aber sei, dass der Zoo sechs Millionen Mark von der Deutschen Klassenlotterie für zwei oder drei Bären bekomme. Mit diesem Geld könnte das Tierheim 200 Hunden eine bessere Unterkunft bieten. Eine Anfrage an die Senatorin für Gesundheit, wie die Stiftung zu einer Zahlung bewegt werden könnte, sei nicht einmal beantwortet worden. (...) ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Schwäbische Zeitung 5.1.2001 Wer hat schon einen Zoo? http://www.szon.de/lokales/ulm/nachrichten/200101040901.html "Im ganz kleinen Kreis" feiert Grete Steinbacher morgen im Seniorenstift ihren 90. Geburtstag. Sie wurde in Rabaul auf Neu-Guinea geboren, als die Pazifikinsel deutsche Kolonie war. Über eine Freundin lernte sie den Zoologen Dr. Georg Steinbacher kennen. Der Zoologe wurde mit 27 Jahren Direktor des Zoos in Frankfurt, direkter Vorgänger Bernhard Grzimeks. Der Krieg vertrieb die Familie in den Westerwald. Dann wurde der Zoologe in Augsburg gebraucht, den zerstörten Zoo wieder aufzubauen. 30 Jahre war Steinbacher Chef am Lech. "Das war schon manchmal aufregend", meint Grete Steinbacher. Heute ist alles Erinnerung. "Man muss zufrieden sein, auch im Alter", sagt Grete Steinbacher. Ruhr Nachrichten 4.1.2001 Quarki-Bärchen mit Spezialfüllung helfen Gorillas http://www.westline.de/city/muenster/ms_0007.htm Münster - Mit zuckersüßem Gebäck sponsern die münsterschen Bäcker den Umbau des Gorilla-Außengeheges in eine großzügige Nebelwald-Anlage. Die Teigwaren haben im Kugelbauch eine tierische Sammelfigur. Die Bärchen gehen für 1,80 DM über die Ladentheke, je 30 Pfennig bekommt der Zoo. Zoochef Adler : "Die Quarki-Bärchen sind die einzige Tierart, an deren vollständiger Ausrottung ein Tierparkdirektor großes Interesse hat."
Rheinische Post 8.1.2001 Zirkus-Gala ein voller Erfolg. 2000 Besucher unterstützten die Aktion "Mäuse für Katzen" http://www.rp-online.de/news/lokales/krefeld/2001-0108/k050000000_00701.html Krefeld - Keine Angst vor großen Tieren hatte Bürgermeisterin Meincke. Die Schirmherrin der Aktion "Mäuse für Katzen" eröffnete die Gala im Universal Circus Renz aus dem Tigerkäfig - unter den Blicken von drei sibirischen Tigern. Die Großkatzen, ihre menschlichen und tierischen Kollegen unterstützten den Bau einer neuen Anlage im Zoo für ihre Artgenossen. Drei Stunden jagt ein Höhepunkt den nächsten, wie die einfühlsamen Vorführungen von Tierlehrer Fleischmann. Die Besucher danken es und lassen zahlreiche Scheine in die Sammelbüchsen fallen. Anmerkung: Von einem, der dabei war (per e-mail): (...) Die Tierhaltung war unwesentlich anders als vor vier Jahren. Insgesamt (verglichen mit Zoomaßstäben) vollkommen untragbar, aber dennoch überdurchschnittlich guter Circus-Standard. (...) Es kamen zwei der ex-Berliner-Circus-Unions-Elefanten dazu (...) Die Gala an sich war gelungen. Das Circusprogramm war sehr beeindruckend, und auch die Stargäste begeisterten. Übrigens neue Tiger, der Wurf von ´92 aus dem Krefelder Zoo ist schon gestorben. (...) Dr. Dreßen, stellv. Direktor des Zoos, machte bei einer Clown-Nummer mit. Der Clown hatte keine Ahnung, wen er da "erwischt" hatte. (...) Die Einnahmen an Spenden waren weit unter den Erwartungen. Die Karten (Preise 15 bis 50 DM) wurden gegen eine beliebige Spende vergeben. Viele spendeten aber nicht mehr als 1 bis 2 DM! Jeder der 11 Spendensammler hat wohl nur 300 DM eingenommen.(...) Da für Logenkarten 50,-DM von der Sparkasse bezahlt wurden, kamen nach Angaben der Zoofreunde Krefeld insgesamt 18 000 DM zusammen. Landesztg. Lüneburger Heide 6.1.2001 Seid Ihr alle da? http://news.landeszeitung.de/lokal/result.php?id=69126 Bestandsaufnahme bei Hagenbeck. Die positive Nachricht: Es sind noch alle da. Das Zählen erinnert an besondere Zuchterfolge: zum Beispiel Kropfgazellen. "Lima" und "Thai" kamen am 18. Mai zur Welt. "Ein wichtiger Beitrag zur Arterhaltung", so Tierarzt Dr. Michael Flügger. Über die Sibirischen Tiger freut sich Stephan Hering-Hagenbeck, wissenschaftlicher Leiter; im Mai kamen vier Jungtiere zur Welt. "Unser Nachwuchs beruht auf dem Europäischen Erhaltungszucht-Programm" 2495 Tiere in 357 Arten leben bei Hagenbeck. Noch heute ist der Tierpark in Familienbesitz und wird in der 5. und 6. Generation von Dr. Carl Claus Hagenbeck und Joachim F. Weinlig-Hagenbeck geleitet. "Antje", NDR-Maskottchen und 700 kg schwer, lässt sich nur auf Bestechung ein. Ein Fisch nach dem anderen saugt sie durch ihren Schlund. Ihre Stoßzähne messen 66 Zentimeter, nicht mehr als im letzten Jahr. "24 Jahre ist sie alt, für ein Weibchen schon eine ganze Menge." Eine Inventur bringt auch Überraschungen mit sich. "Wir hatten mal vier Nashörner auf der Liste, aber nur drei sahen wir." Stephan Hering-Hagenbeck geht ein Grinsen über sein Gesicht. "Wir hatten einfach vergessen, dass wir ein Nashorn ausgeliehen hatten."
Nordkurier 6.1.2001 Auch im Zoo wird zum Jahresbeginn Inventur gemacht - Etwa 500 Lebewesen im Bestand http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/inventur/inventur.html Ueckermünde. Für das Jahr 2000 ergab die Zählung, dass 446 Wirbeltiere im Tierpark leben. Dazu kommen die Wirbellosen. Verzeichnet wurden 101 Tierarten, sechs weniger als im Vorjahr. Abgegeben wurden die letzte Kanadagans, die Flughunde und die Schakale. Hinzugekommen sind Dorkas-Gazellen, Oryx-Antilopen, Rostgänse und Kolkraben. 111 Zoobewohner kamen zur Welt. Nachwuchs gab es bei Varis, Berberaffen, Maras, Eseln, Alpakas und Aras. Nicht so gut lief es bei den Erdmännchen. Zwar gab es zweimal Geburten, doch gelang die Aufzucht nicht. Die Erweiterung der Anlage ist fertig. Erstmals gelang auch die Nachzucht von zwei Breitband-Schilkröten. Wie der Tierpark zu den fünf erwachsenen Tieren kam: Das Zollamt beschlagnahmte die Tiere. Ostsee Zeitung 9.1.2001 Schimpansen-Schicksal http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_74764.html Außer Bimbo, Clodette, Flo und Gerome aus Stralsund gibt es in M-V derzeit nur noch zwei Schimpansen im Rostocker Zoo. Künftig sind diese Botschafter ihrer wilden Verwandten nur noch am Sund zu sehen, so Tierparkchef Christoph Langner. Eine Million fehlt für ein neues Zuhause. Nachdem der Förderverein 20 000 Mark zur Verfügung stellte, sind insgesamt über 60 000 Mark zusammengekommen. Doch ohne finanzielle Förderung durch das Land ist das Riesenprojekt nicht zu meistern. Nun liegt ein Förderantrag beim Umweltministerium für einen 295 000 Mark teuren Teilabschnitt, der Besucherraum, Innengehege und Futterküche betrifft.
Nordkurier 9.1.2001 Stargarder Tierpark will mit neuen Attraktionen für weiteren Zuwachs der Besucherzahlen sorgen http://www.nordkurier.de/lokal/neubrandenburg/c___/c.html Burg Stargard. Der Leiter der Einrichtung, Andreas Schumann: "Ab dem Frühjahr werden wir Führungen anbieten, bei denen die Besucher unsere Schlangen anfassen können." Als Gästemagnet setzt Schumann auf ein neues Haus für Weißbüscheläffchen und Nasenbären, das Pfingsten eröffnet wird, und auf das begehbare Känguruh-Gehege. Im Tierpark gibt es 471 Tiere in 69 Formen. Leipziger Volkszeitung 5.1.2001 Afrikanisches Urwalddorf lädt zu frisch Gegrilltem ein http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/63554.html Landestypische Gerichte gehören zu den Angeboten des afrikanischen Urwalddorfs, das am 1. April im Leipziger Zoo eröffnet wird. "Wir erwarten einen Anstieg der Besucherzahlen um 150.000", sagt Zoo-Geschäftsführer Jörg Junhold. Wenn die weltgrößte Menschenaffenanlage "Pongoland" Anfang April ihre Tore öffnet, sollen die Besucher im neuen Urwalddorf einkehren. Eine weitere Novität wird Gastlichkeit mit südamerikanischem Flair im ehemaligen Schweizerhaus sein. Es wird einen großen Biergarten geben. Rosental-Spaziergänger können sich dort mit Erfrischungen und Snacks eindecken. Betreiberwechsel: Ab heute übernimmt Catering Sodexho die Zoo-Gastronomie. Sodexho betreut im Zoo künftig zudem das "Dschungelfitz" am Tierkindergarten und den Pavillon im Konzertgarten. Thüringer Allgemeine 8.1.2001 Für große Pläne auf Investorensuche http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Erfurt&news_id=1365581 Erfurt - Wenn der Verein der Zooparkfreunde zum jährlichen Neujahrsempfang bittet, herrscht drangvolle Enge. Kein Wunder, ist er doch mit 600 Mitgliedern der größte Erfurter Verein. Noch auf dem Papier, aber schon mit konkreten Vorstellungen: das Exotarium. Ein Neubau für das aus allen Nähten platzende Erfurter Aquarium sei nötig, mache aber nur Sinn, wenn er deutschlandweit Maßstäbe setze. Der Verein wünscht sich den Bau am Zoopark-Eingang. Kosten von 20 Milionen Mark müssten privat finanziert werden. Rolf Meyer, Direktor des Aquariums, hat schon konkrete Vorstellungen für den Neubau: von Unterwasserbereich, Gezeitenbecken, Uferaquarien und Süßwasserbecken bis hin zu Terrarien. Herzstück soll ein Hai-Großaquarium mit einer Wasserhöhe von vier Metern sein. Schweriner Volkszeitung 6.1.2001 Ein Rosarium und Aqua-Ausstellung erweitern http://www.svz.de/newsmv/lr/gue/06.01.01/start/start.html 2000 war für den Natur- und Umweltpark Güstrow (NUP) ein sehr ereignisreiches Jahr, das Besucherzentrum mit Aquatunnel wurde eingeweiht, der Besucherstrom war nicht zu bremsen. Im vergangenen Jahr kamen 143 000 Gäste. 2001 wird die Aqua-Ausstellung rweitert, Wege und Knüppeldämme werden ausgebaut, es kommen neue Wegweiser, an den Sonnensegeln entsteht ein Rosarium. Am Projekt "Bärenberg Güstrow" geht es ebenfalls weiter. Wer dieses Vorhaben unterstützen möchte, kann symbolisch Boden vom "Bärenberg" erwerben.
Ostthüringer Zeitung 9.1.2001 Paviankäfig größtes Vorhaben im 30. Jahr des Tiergartens http://www.otz.de/free/otz.lokales-artikel-000.html?region=Eisenberg&news_id=1368648 Die Fertigstellung des neuen Paviangeheges im Eisenberger Tiergarten ist das größte Bauvorhaben in diesem Jahr, in dem die Einrichtung ihr 30jähriges Bestehen feiert. Ingesamt investiert die Stadt 75 000 Mark, informiert Tiergartenleiter Matthias Wiesenhütter. Weitere kleine Bauvorhaben gibt´s u. a. am Bauernhof. Vom Paviangehege steht bereits die äußere Hülle. Schon im Oktober ging der Abriss der alten Gebäude los, in denen einst Waschbär, Stachelschweine und Kaninchen ihr beengtes Zuhause hatten. Das Pavianpärchen, das sich jetzt mit 15 Quadratmetern begnügen muss, wird künftig die zehnfache Fläche haben mit Naturfelsen. Offiziell eingeweiht wird am letzten Augustwochenende zum Tiergartenfest, das diesmal als 30jähriges Jubiläum gefeiert wird.
Nordkurier 6.1.2001 Eberswalder Tierpark hat Rentiere als Attraktion http://www.nordkurier.de/news/uecker/rudi/rudi.html Lausitzer Rundschau 5.1.2001 http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=216591&RES=bbg Eberswalde. Kurz vor Jahresende trafen die Geweihträger als Gabe des Rostocker Zoos ein. Förderer dürfen einen Namen auswählen oder gar Namenspate sein. Berliner Morgenpost 9.1.2001 Zeit für den Elchtest http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/brandenburg/story382171.html Die Kinder wähnen sich im Märchenland, wenn sie auf das brandneue Gehege mit den Elchen treffen. Zwar haben die Neuerwerbungen von Zoodirektor Bernd Hensch noch keine Namen. Doch wenn die Kleinen staunenden Blicks in das Gehege schauen, dann rufen sie immer wieder spontan «Rudolph». So gesehen könnte es bei der Taufe der Tiere - oder zumindest des Bullen unter vier Rentieren - zu einer Abstimmung mit den Füßen kommen. (Wer hat da wohl Elch mit Ren verwechselt?) Sächsische Zeitung 10.1.2001 Rautenpython ist zwei Meter lang http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=51369&rubrik=n_dresden&etag= Dresden - Inventur im Zoo. Gestern stand das Vermessen von Schlangen und das Wiegen von Elefanten auf der Tagesordnung. Ein 1997 geschlüpftes Weibchen bringt es auf 1,64 Meter. Drei Elefanten sind in der Wachstumsphase und haben 130 bis 210 Kilogramm zugelegt. "Das ist wunderbar und liegt im normalen Rahmen", sagte Dir. Lücker. Drumbo wiegt 1,96 t, Sawu 1,26 t und Mogli 1,48 t. In den nächsten Tagen werden Fische und Vögel gezählt.
Lausitzer Rundschau 11.1.2001 Aus Vietnam stammende Kuh im Leipziger Zoo im fünften Monat trächtig http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=219940&RES=sac Leipzig - Thrin, die asiatische Elefantendame, muss sich mit ihren Gefährtinnen Hoa und Don Chung einer aufwändigen Ultraschalluntersuchung unterziehen. Sie soll klären, ob die 18 und 15 Jahre alten Kühe trächtig sind. "Wir würden uns riesig freuen", sagte Huftier-Kurator Gerd Nötzold. Es wäre das erste Mal seit den 30er Jahren, dass im Leipziger Zoo ein Elefanten-Baby zur Welt kommt. Bulle Mekong habe mehrfach gedeckt, so dass also berechtigte Hoffnung auf Nachwuchs bestehe. Jetzt steht fest, dass Thrin höchstwahrscheinlich trächtig ist. Es sei zwar kein Embryo gesehen worden, aber Ergebnisse der Hormonuntersuchung deuten darauf hin, dass Thrin im fünften Monat ist.
Ostsee Zeitung 5.1.2001 Tierpark-Episoden aus vier Jahrzehnten Petzin Susi unternahm Stadtwald-Ausflug http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_74187.html Stralsund -Seit über 40 Jahren gehört der Tierpark zu den beliebtesten Ausflugszielen. 1963 ereignete sich im Tierpark, damals noch nicht eingezäunt, der erste Bärenausbruch. Der Riegel des Käfigs war zu und Bärin Susi saß auf dem Dach. Die Petzin machte sich auf in den Stadtwald und trieb bis zum Dunkelwerden die Mitarbeiter zur Verzweiflung. Die Bereitschaftspolizei kam, Direktor Olejnik bat dringend, nicht zu schießen, da angeschossene Bären sehr gefährlich sind. Zufällig hatte ein Arbeiter die Petzin am Wasserfall gesichtet. Aus sicherer Entfernung wedelte der Tierparkchef mit seinem Taschentuch. Prompt folgte ihm das Tier und trollte sich zu ihrer Gefährtin in das Bärengehege. Thüringische Landeszeitung 6.1.2001 Die "Löwen-Residenz" wächst http://www.tlz.de/free/tlz.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Erfurt&news_id=1363384 Erfurt - Verschwunden sind auf dem oberen Plateau im Zoopark die Kioske. Gegenüber dem Streichelgehege wird ein neuer gastronomischer Freisitz entstehen, außerdem Spielgelegenheiten. Von der neuen "Löwen-Residenz" ist schon die Grundplatte zu sehen. Zwei der erforderlichen sieben Millionen Mark für die neue Raubtieranlage stünden zur Verfügung. Fast fertig sind Gewächshäuser für Futterpflanzen, das neue Affendomizil soll zu Pfingsten eingeweiht werden. 1173 Tiere leben derzeit auf dem Roten Berg. 266 Tiere erblickten 2000 das Licht der Welt, darunter ein Guerezaaffe. Sorgen bereite die Zooschule, dafür standen nur zwei ABM-Kräfte zur Verfügung. Deshalb solle es ein Gespräch mit dem Kultusministerium geben, um einen Zooschullehrer fest einzustellen. 108 Tiere starben, darunter die 19-jährige Bengaltigerin und ein 32-jähriges Nilgirilangurweibchen. Wegen der schlechten Haltungsbedingungen wurden die Rosapelikane zu Zuchtzwecken an den Vogelpark Marlow ausgeliehen. Thüringer Allgemeine 6.1.2001 Longierplatz und Bienenhaus http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Erfurt&news_id=1363158 Erfurt - Zwar muss Direktor Dr. Norbert Neuschulz einen Besucherrückgang registrieren, da keine populären Tiere angeschafft wurden oder neue Tieranlagen entstanden. Im letzten Jahr besuchten 292621 Tierfreunde den Zoo. Auch das Baugeschehen kam voran: Der Bau einer neuen Unterkunft für Schlankaffen und der "Bison Plains" sowie die Sanierung der Sommervilla auf Axmanns Hof wurden fortgeführt. In Angriff genommen wurde die sieben Millionen Mark teure "Löwenresidenz", mit deren Fertigstellung in zwei Jahren gerechnet wird. Löwenmann Ramses geht es mit seinen 20 Jahren im Schönbrunner Tiergarten Wien gut.
Thüringische Landeszeitung 6.1.2001 Stolze Zahl: 1173 Tiere im Zoopark http://www.tlz.de/free/tlz.artikel-ueberregional.inhalt-000.html?region=National&news_id=1363837 Erfurt. Ein ganz "normales" Jahr bilanzierte Direktor Dr. Norbert Neuschulz. Mit 292 621 Besuchern - seien das 50 344 Gäste weniger als im Vorjahr gewesen. Auf dem Roten Berg leben 1173 Einzeltiere. Hervorzuheben seien fünf junge Rosaflamingos und die Übernahme eines männlichen Bärenstummelaffen aus dem Zoo Paignton. Mit Letzterem ist nun der Zoopark am EEP beteiligt. Thüringer Allgemeine 6.1.2001 Flamingo auf Abwegen http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Erfurt&news_id=1363156 Eigentlich kann er gar nicht richtig fliegen. Starker Wind ermöglichte es, dass ein Rosaflamingo trotz beschnittenen Flügels in die Lüfte abhob und aus dem Zoo entwich. Wer den Exot sichtet, sollte den Zoopark informieren. Esslinger Zeitung 11.1.2001 Enormer Kraftakt der Nymphaea http://www.ez-online.de/lokal/aktuelles/esslingen/index.cfm?documentid=1348763529 Esslingen - Im Tierpark entsteht ein neues Aquarien- und Terrarienhaus, das größte Projekt der Vereinsgeschichte. Mitglieder des Vereins, der den Tierpark ehrenamtlich bewirtschaftet, haben das alte Haus abgerissen. An gleicher Stelle entstehen eine neue größere Aquarien- und Terrarienschau. Die positive Entwicklung des Tierparks, viel Lob und stetig steigende Besucherzahlen spornten die Mitglieder an, ein neues Highlight zu bieten. Kieler Nachrichten 10.1.2001 Wildpark Eekholt zählte mehr als 200000 Besucher http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-der-eekh_ART.htm Großenaspe - Der Wildpark Eekholt erfreute sich im vergangenen Jahr großen Besucherinteresses. 206000 Erwachsene und Kinder besuchten den Wildpark, 17000 Kinder und Jugendliche erhielten eine umweltpädagogische Betreuung, berichtete die umweltpädagogische Leiterin Ute Kröger. Vom Einzug weiterer Tierarten berichtete die neue zoologische Leiterin, Dr. Elvira Schettler: Exmoor-Ponys und schottische Moorschneehühner. Praktische Unterstützung von pensionierten Fachleuten aus den Bereichen Pädagogik, Bankwesen und Technik erhofft sich Direktor Dr. Hatlapa. Ostsee Zeitung 5.1.2001 Meeresmuseum geht mit Rekord ins Jubiläumsjahr Schildkrötenbecken ab Sommer in Bau http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_74043.html Stralsund - Ein Weiß- und ein Schwarzspitzenriffhai, zwei Ammenhaie, fünf Schildkröten und der große Zackenbarsch das ist die zehnköpfige Besatzung, die Ende 2002 im Hof des Katharinenklosters ihr neues Heim beziehen soll. Acht Millionen Mark für das Becken, das mit 300 000 Litern genauso viel Wasser wie alle anderen Aquarien zusammen enthält. Wir erfüllen damit nur die Mindestanforderungen für die Haltung, stellt Museumsdirektor Harald Benke klar. Für die Besucher wäre das Becken mit seiner 13 Meter langen und sechs Meter hohen Panoramascheibe eine Riesenattraktion. Wird mit dem Bau diesen Sommer begonnen, Ende 2002 wäre alles fertig. Mit 630 316 Menschen, die 2000 ins Katharinenkloster strömten, wurde die Bestmarke von 1998 überboten. Dabei gehen die Zuwächse aber auf das Konto der Außenstellen Natureum Darßer Ort und Nautineum Dänholm. Einer Konferenz der meereskundlichen Museen des Ostseeraums vom 17. bis 19. Mai und viele Veranstaltungen werden in der früheren Turnhalle stattfinden. Die eigentliche Umgestaltung zum Eingangsbereich mit Foyer, Shop und Veranstaltungsraum ist aber erst in den Jahren darauf spruchreif. Und da soll, so der Traum von Harald Benke, auch die Vision vom Ozeaneum auf der Hafeninsel Konturen annehmen.
Schweriner Volkszeitung 5.1.2001 Der Zoologische Garten in Rostock bei seiner alljährlichen Inventur http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/05.01.01/start/start.html "Stichtag ist immer der 31.12.", berichtet Tierinspektor Günther Hansen. Dazu ist die gGmbH verpflichtet. Für 2001 werden die Zahlen in 14 Tagen vorliegen. Das liege daran, dass das Zahlenmaterial statistisch verarbeitet und mit den Vorjahren verglichen werden muss.
Schweriner Volkszeitung 5.1.2001 Großvoliere für Marlow http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/05.01.01/Alle/Alle.html Im Vogelpark Marlow wird an einer Voliere gearbeitet, die in Deutschland ihresgleichen sucht. 4680 Quadrameter groß soll das neue Zuhause einheimischer Vogelwelt werden, und die Besucher können künftig ihre Beobachtungspirsch durch die Großvoliere unternehmen. "Vorpommersche Boddenlandschaft" lauten Thema und Motive dieses neuen Schmuckstücks.
Westdeutsche Zeitung 4.1.2001 April ist stärkster Zoo-Monat http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=30&template=arttextlokal&ausgabe=2820&redaktion=30&artikel=102161269 Krefeld - Stets zu den ersten Instituten, die ihre Besucher-Bilanz ziehen, gehört der Krefelder Zoo. Insgesamt 363 990 Besucher passierten im Jubiläumsjahr des Affentropenhauses die Zookasse, wenngleich das "Top-Erlebnis" des Vorjahres mit 380 026 Besuchern - angelockt durch das neue Regenwaldhaus - nicht erneut erzielt werden konnte. Besucherstärkster Monat im ablaufenen Jahr war April.
Westdeutsche Zeitung 9.1.2001 Neue Gastronomie im Krefelder Zoo http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=30&template=arttextlokal&ausgabe=2823&redaktion=30&artikel=102161479 Krefeld. Peter Stech ist der neue Pächter des Grotenburg-Schlösschens, 1850 erbaut. Nach 34 Jahren wechselt der Pächter des unter Denkmalschutz stehenden Schmuckstücks. "Ich möchte die Räume familiengerechter gestalten", erklärt er sein Ziel eines freundlicheren Ambientes. Einen neuen, zeitgemäßen "Touch" erhält auch die Speisekarte. Neu im Programm: Frühstück. Die Küche wird ab 9 Uhr geöffnet. Ab Januar lockt an den Wochenenden der Imbiss-Bereich. Eine Kundenbefragung hat ergeben, dass 40% der Zoo-Besucher das gastronomische Angebot nutzen. "Eine sehr gute Basis", befindet Zoodirektor Dr. Paul Vogt. Nordkurier 6.1.2001 Tierpark, Wendeschleife und Pasenower Gehweg http://www.nordkurier.de/lokal/neustrelitz/g___/g.html Pasenow. Auch für das kommende Jahr hat sich die Gemeinde eine Menge vorgenommen. Der Heimtierpark soll erweitert werden. Dazu werden die Anlage eingezäunt sowie Tierunterkünfte und Volieren gebaut.
Thüringische Landeszeitung 5.1.2001 Stacheliges für Dickhäuter http://www.tlz.de/free/tlz.artikel-ueberregional.inhalt-000.html?region=National&news_id=1361438 Erfurt - Ungewohnte Kost für Elefanten und Trampeltiere:Weihnachtsbäume. Die beiden Elefanten "Csami" und "Seronga" sind am 14. Januar genau zwei Jahre in Erfurt. Sie wurden 1995 in Botswana geboren und waren von einem Händler verkauft worden. Tierschützer versuchten, den Import zu verhindern. Die größere "Seronga" wiege 1165 Kilo bei einer Schulterhöhe von 1,76 Meter, berichtete Zootiermeister Günter Praedicow. Nesthäkchen "Csami" bringt auch schon 848 Kilo auf die Waage.
Sächsische Zeitung 5.1.2001 Inventur im Wildpark Osterzgebirge http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=50707&rubrik=n_dippoldiswalde&etag= Geising. Mitarbeiter zählten am 31. Dezember den Tierbestand, informiert Lutz Tröger, Leiter des Wildparks. Bei Rotwild, Damwild, Muffelwild und Rehwild kommt der Wildpark auf 27 Tiere. Dazu gesellen sich Feuerwiesel, Wildkatze, Luchs, Waschbär mit insgesamt zehn Tieren. Weiter beherbergt der Wildpark elf Haustiere. Spitzenreiter sind die Mäuse im Mäusehaus.
Sächsische Zeitung 5.1.2001 Wunschliste: Gibbon, Schopf-Mangabe, Kamel http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=50741&rubrik=n_hoyerswerda&etag= Hoyerswerda - Die Mannschaft um Direktor Dr. Werner Jorga mit den Tiergartenfreunden hat sich für 2001 einiges vorgenommen. Neu-Erwerbungen an Tieren wird es nicht geben. Eine Ausnahme sind Kamele und Schopf-Mangaben: "bei diesen Tieren wäre eine Blut-Auffrischung unbedingt wünschenswert". Man bräuchte auch ein neues Gibbon-Männchen. Das alte ist an einem Pankreas-Leiden gestorben:. Wahrscheinlich hat es doch häufig Zuckerstücken bekommen. Die Überwinterungs-Anlage für Rosa Flamingos und Seidenreiher hofft man noch dieses Jahr einweihen zu können. Und vielleicht wird's ja sogar noch etwas mit der Gibbon-Anlage.
Stuttgarter Zeitung 11.1.2001 Feuerwehr rückt beim Zirkus an http://www.stuttgarter-zeitung.de/dc1/html/news-stz/20010111krei0004.shtml Göppingen - Der beim Tierpark gestrandete Zirkus sorgt für Aufregung: Am Wochenende brannte ein Wohnwagen ab. Niemand fühlt sich verantwortlich, die Truppe des Eurostar 2000 zur Abreise zu bewegen. Seit September hängt der Zirkus fest. "Das ist eine privatrechtliche Sache zwischen Tierpark und Zirkus'', so der städtische Pressereferent. "Ich halte mich heraus'', sagt Heiko Eger vom Tierpark. Sein Vertrag mit dem Zirkus sei abgelaufen. "Von uns bekommen die Leute noch Wasser und Strom''. Nordwest Zeitung 6.1.2001 Daten unter der Tierhaut http://www.nwz-online.de/regionales/974.html?showres=NWZ%2FREGION&showid=96853.0 Thüle. Mit einem elektronischen Personalausweis sind gestern die Exoten im Tierpark ausgestattet worden. Ihnen wurde ein Mikrochip unter die Haut gepflanzt. Die Registrierung ist nach Angaben von Inhaber Alfred Grothaus Folge einer neuen EU-Kennzeichnungspflicht. Das Ganze ist Teil eines europäischen Zuchtprogramms. Neue Zürcher Zeitung 11.1.2001 Giraffengeburt im Basler Zoo http://www.nzz.ch/2001/01/11/vm/page-article73PXS.html Basel - Am Montagnachmittag ist Giraffenjunge Yatta gesund zur Welt gekommenals sechstes Kind von Mutter Kimya. Wie auch Vater Omri selbst eines von mehreren Dutzend im Zolli geborenen Giraffen.
Nordkurier 11.1.2001 Nachbarschaftsstreit um "Vogelparadies" http://www.nordkurier.de/news/uecker/c/c.html Bad Freienwalde. Im "Vogelparadies" von Christian Biesecke herrscht Krieg. Der Betreiber der 1998 eröffneten Eisdiele liegt mit Grundstücksnachbarn wegen Lärmbelästigung im Klinch. Besondere Attraktion auf der Freiterrasse: die etwa 200 exotischen Vögel. Der Gastwirt beherbergt Sittiche, Finken, Graupapageien oder Gelbhaubenkakadus. Genervt sind Nachbarn vom Pärchen Aras. "Leute kommen aus ganz Ostbrandenburg und Berlin" erklärt der Geschäftsmann. Doch die Gehege waren Schwarzbauten. Die nachträglich beantragte Baugenehmigung wurde abgelehnt. Über 600 Unterschriften hat Biesecke von seinen Gästen zum Erhalt der Volieren gesammelt.
Nordkurier 8.1.2001 Museum stellt Programm vor http://www.nordkurier.de/news/meck-pomm/g_/g.html "Abenteuerreise ins Wunderland Wasser". Mit einem Winterferienprogramm will das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund den Kindern die Langeweile vertreiben. So gebe es eine Menge Informationen über Delfine, Rochen und Kraken. Kinder dürften sogar Tiere im Aquarium füttern. Ostsee Zeitung 7.1.2001 Erlebnistag im Rostocker Zoo http://www.ostsee-zeitung.de/do/start_74520.html Rostock - Felsenpinguin Philipp wurde im Rostocker Zoo zum Tier des Monats. Stellvertretend für seine Artgenossen lädt Philipp zum ersten Erlebnistag am kommenden 14. Januar ein. Motto: Kleine Schneeflocken ganz groß. Aachener Nachrichten 7.1.2001 Freigehege soll Zoo attraktiver machen http://www.an-online.de/corem/corem/an/juelich/kopftreff_10107.html Jülich. Beim Neujahrsempfang des Brückenkopfvereins wurden die Aktivitäten des vergangenen Jahres und ein Ausblick auf die Planungen vermittelt. Als gelungenen Höhepunkt erwähnte der Vorsitzende, Wolfgang Dehler, das erstmals veranstaltete Herbstfest. Ebenso fand die Einrichtung des Winterquartiers für Störche als Beitrag zur ökologischen Infrastruktur große Beachtung. Der Verein hat sich die Errichtung eines neuen Freigeheges als Ziel gesetzt hat.
Aachener-Zeitung 5.1.2001 Platz für Pinguine und Erdmännchen http://www.aachener-zeitung.de/corem/corem/az/lokales/aachen/tierpark0504192323_10104.html Aachen. Die Waschbären kehren aus ihrem Affenkäfig-Exil zurück. Eine artgerechte Landschaft wird für sie gebaut: Ein Flüsschen plätschert durch ihr Gelände und kreuzt das entstehende Gehege der Servale: Die Buschkatzen, im Tierpark vor Jahren ausgestorben, werden wieder angesiedelt. Eine Bereicherung soll die Steppe erfahren: Zwei Giraffen stehen fest auf der «Anschaffungsliste» von Tierpark-Leiter Wolfram Graf-Rudolf. Noch für diesen Herbst haben Pinguine ihren Umzug nach Aachen angesagt. Auf drei Erdmännchen ist die einst stolze Kolonie geschrumpft, die in ihrem schattigen Zuhause - dem ehemaligen Bisam-Bassin - keine guten Lebensgrundlagen haben. Für sie soll ein einzigartiges Gehege errichtet werden - mit rotem Kalahari-Sand, Termitenhügeln, Aussichtspunkten, Grün-Inseln und zahlreichen Einblick-Möglichkeiten für die Menschen. Bei 60 000 Mark Baukosten für dieses größte Erdmännchen-Gehege deutscher Zoos hofft Graf-Rudolf auf finanzkräftige Helfer. Märkische Oderzeitung 7.1.2001 Nächtliche Randale im Heimattiergarten http://www.moz.de/showLokal.php?OPENNAV=lokal&SUBNAV=0&REDID=24&LID=2055 Fürstenwalde - Für die Täter war es Lust an der Zerstörung, für den Heimattiergarten bedeutet es erhebliche Kosten: Unbekannte haben im Tierpark ihr Unwesen getrieben. Wäre nicht der Alarm des Tierparkcafes losgegangen, wäre die Schadensbilanz noch größer. Die Täter versuchten ,in das Gebäude einzubrechen. Auf dem Weg kippten sie Papierkörbe um. Bänke wurden zu Kleinholz. Hinweisschilder und einen Schaukasten rissen die Vandalen ab und zerstörten Glasscheiben. Der Schaden, so erste Schätzungen, beläuft sich auf 3500 Mark.
EXPRESS 6.1.2001 Schau mir in die Augen, großer Brummer http://express.de/koeln/1313926.html Die größten Käfer der Erde sind im Insektarium des Kölner Zoos zu bewundern. Die Goliathkäfer, bis 18 cm groß, ähneln überdimensionalen Kartoffelkäfern. Köln ist der einzige Tierpark in Deutschland, der einen Bestand von fünf weiblichen und vier männlichen Exemplaren besitzt.
Freie Presse 5.1.2001 Polarbär-Zwillinge im Wiener Zoo geboren http://www.freiepresse.de/TEXTE/NEWS1/afp/newsticker/ticker/010105132354.4e33x6v8.html NewsVermischtes 5.1.200121:37 http://www.news.ch/detail.asp?ID=28378 Wien - Mit Polarbär-Zwillingen hat der Wiener Zoo Schönbrunn wohl behüteten Nachwuchs bekommen. Ungeduldige Besucher müssten aber noch bis März warten, bis sie die beiden Jungen zu sehen bekämen, sagte die Sprecherin.
Vienna Online 5.1.2001 Nachwuchs im Tiergarten Schönbrunn: Eisbären-Zwillinge http://www.vienna.at/tmh/news/24/app/overview_singlenews_expanded.asp?sID=15200&sTyp=N Wien - In einem abgeschlossenen Innengehege hat Eisbärin "Coca" Zwillinge zur Welt gebracht. Auch im Elefantenhaus gab es "Mutterfreuden" - bei den Afrikanischen Streifen-Grasmäusen. Thüringer Allgemeine 6.1.2001 Die "Arche Noah" steht noch auf dem Trocknen http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Erfurt&news_id=1363160 Das Vorhaben ist einmalig. Kein Museum hat bisher die Arche - Symbol des Artenschutzes - auf diese Art nachgebaut. Zur weiteren Finanzierung fehlen 500 000 Mark. "Wir wollen hier nicht auf Disney machen, sondern Wissenschaft auf attraktive Art vermitteln", erklärt Gerd-Rainer Riedel. "Damit können wir viele präparierte Tiere aus dem Fundus holen". Dazu gehören einige Exoten, Affen und die im Zoo verstorbene Giraffe, Tigerin und Hyäne. In ein Bullauge möchte man ein Aquarium mit lebenden Fischen installieren. Über das Steuerrad lassen sich Videofilme auf einer Weltkarte anwählen, die von gelungenen Tierschutzprojekten berichten. "Wir haben als Menschen doch eine Chance, wenn wir uns zusammenreißen, soll dabei die Botschaft lauten", blickt Gerd-Rainer Riedel voraus. Rheinpfalz Online 5.1.2001 Exoten bekommen beheizbares Winterquartier http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010105:1604959&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/lan/wor/meldung.oft Wörth: Waldvögelliebhaberverein setzt beim Bau auf Eigenleistung - Kosten 380 000 Mark. Gedacht ist an einen Steinbau mit Glasfenstern und Volieren im Innern für die zahlreichen, wetterempfindlichen exotischen Vögel. Der Vogel-Park besteht im achten Jahr. Zwischen Altrhein und Altwasser bietet er hervorragende Voraussetzungen zur artgerechten Haltung der Tiere. Über 20 Volieren, darunter zwei großflächige Gehege in überdimensionaler Höhe speziell für Greifvögel, garantieren die gewünschte Nachzucht seltener Arten. "Nach wie vor", meint Vorsitzender Willy Graf, "wird sich der Verein der Vogelzucht und dabei hauptsächlich den vom Aussterben bedrohten Tierarten widmen". Zahlreiche seltene Arten konnten zwischenzeitlich schon ausgewildert werden.
Anmerkung: wir haben den Park 2000 besucht. Gehalten wurden zumeist Sittiche, Amazonen, Greife und Eulen in 22 teils recht großen, bepflanzten Volieren ("überdimensional" heißt: Volieren von etwa 15x6x3,5m). Besonderheiten: Wanderfalke und Gaukler. Fast nichts beschildert, die Volieren wirkten ungepflegt und lange nicht gereinigt. Nachzuchten waren nicht zu sehen oder angegeben. "Auswilderung" kann sich wohl nur auf Schleiereulen und Käuze beziehen. Neue Zürcher Zeitung 5.1.2001 Junger Flachlandtapir namens Amapa http://www.nzz.ch/2001/01/05/zh/page-article73622.html Zürich - Kurz vor Jahresende hat das Flachlandtapir Ibia ihr elftes Junges zur Welt gebracht. Für die Namensgebung gibt es Regeln: Jahr 2000 war ein «A-Jahr». Im Weiteren sollte der Name einen Bezug zur Heimat der Tierart haben: Amapa ist ein Fluss in Brasilien.
News 5.1.2001 «Amapa» ist der jüngste Spross im Zürcher Zoo http://www.news.ch/detail.asp?ID=28259 Beim Nachwuchs handelt es sich um ein Weibchen. Mit Amapa hat die 18-jährige Ibia bereits ihr elftes Jungtier zur Welt gebracht. Sie war 1982 ebenfalls im Zoo geboren worden. Laut Zoo-Kurator Samuel Furrer beherbergt der Zoo trotz der Zuchterfolge jeweils nur ein Jungtier. Das 1999 geborene Junge wurde letzten Herbst an den Zoo Hannover weitergegeben. Augsburger Allgemeine 5.1.2001 Von "Sir Henry" fehlt jede Spur http://www.augsburger-allgemeine.de/menu/index.php?themeid=5&mainmenuid=1&selectedid=105&ausgabe=B-DWZ&azartikelid=62577 Marxheim-Gansheim. Auch eine Woche nach seinem Verschwinden fehlt von Känguru "Sir Henry" jede Spur. Besitzer Martin Kirner vermutet, dass das Tier aus dem Gehege der Boschenmühle nahe Gansheim gestohlen wurde. Das Känguru habe sich mit unter anderem Nandus und schwarzen Schwänen in einem eingezäunten Bereich befunden. Möglicherweise wolle ihm jemand eines "auswischen", spekuliert der Besitzer, auf dessen "Erlebnishof" nach eigenen Angaben über 500 Tiere (von Zebrafink bis Wasserbüffel) leben. Schon mehrmals seien Tiere gestohlen worden, an Pfingsten seien Waschbären verschwunden, im September ein Stinktier. Ferner schnitten Unbekannte ein Loch in den Zaun eines Damwild-Geheges. Damals rissen rund 60 Hirsche aus. Neue Westfälische 5.1.2001 Erste Hengstvorstellung des Araber-Gestüts http://www.nw-news.de/news/lokal/lk/NW_20010105_1738999.html Ströhen. Auf Grund der großen Nachfrage wird der Weihnachtszirkus im Tierpark, der zurzeit täglich um 15 Uhr läuft, um ein Wochenende verlängert. Gleichzeitig findet am Sonntag, 14. Januar, in der Reithalle des Vollblutarabergestüts die erste Hengstvorstellung der Saison statt.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Zwei Meldungen für Zoo-Historiker: Thüringer Allgemeine 6.1.2001 Fast vergessener Zoo ist Forschungsthema http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Eisenach&news_id=1363311 Fast vergessen: In Eisenach existierte von 1913 bis 1938 ein Zoo. An der Regelschule in Eisenach erforschen Schüler jetzt die Geschichte dieses Tierparks. Wo soll er sich befunden haben? Am Wartenberg, oberhalb der Autobahn, in der Nähe des Bismarckturmes. Mauerreste von Tiergehegen sind noch heute zu finden. "Wir suchen Leute, die sich noch an den Eisenacher Zoo erinnern können", wendet sich die Schule an die Öffentlichkeit. Besonders interessant sei die Zeit während und nach dem Ersten Weltkrieg. Ein ungeklärtes Kapitel ist der Ausbau und die Erweiterung des Zoos in den 20er Jahren. Nicht zuletzt wollen die Schüler erkunden, welche Umstände zur Schließung geführt haben. Es müsse wohl im Zusammenhang mit dem Autobahnbau geschehen sein. Dabei suchen die Schüler Antwort auf die Fragen: Was geschah mit den Tieren? Welche Tiere lebten überhaupt im Zoo? Handelte es sich um eine Art Heimattierpark oder gab es Exoten? Die Angaben dazu widersprechen sich. Manche sagen, es seien Raubkatzen ausgestellt gewesen. Hinweise auf den Hamburger Zoo Hagenbeck könnten darauf deuten, dass womöglich Tiere aus fremden Ländern ausgestellt waren. Hinweise zum Zoo: 8 bis 13 Uhr 03691-71216. Oder postalisch an 8. Regelschule, Nordplatz 2, 99817 Eisenach
Volksblatt Würzburg 5.1.2001 Sohn des letzten Tierwärters erzählte http://www.volksblatt-wuerzburg.de/nl2view/?id=C3LZL MainpostLokales 5.1.20011:39 http://www.mainpost.de/nl2view/?id=C3LZL Kürzlich besuchte Emil Schmitt, der Sohn des letzten Schweinfurter Zoowärters Otto Schmitt, die Klasse 9a der Frieden-Volksschule. Er brachte Fotos, einen Plan und viele Geschichten über den ehemaligen Schweinfurter Tierpark mit, der von 1873 bis 1944 in den Wehranlagen bestand. "Das Lieblingstier der Schweinfurter war Pascha, der Löwe", erzählte Schmitt. "Meine Jugend im Tierpark war die schönste Zeit in meinem Leben". Wer der Klasse Material und Auskünfte über den ehemaligen Schweinfurter Tierpark geben möchte, kann sich jederzeit in der Friedenschule unter Tel. (0 97 21) 5 18 33 melden. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Natur- und Artenschutz Frankfurter Rundschau 11.1.2001 Die Roten Waldmenschen leiden unter zu vielen Touristenbesuchen http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181018.htm Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt sponsert eine neue Auswilderungs-Station für Orang-Utans auf Sumatra. 1973 finanzierte die ZGF den Bau der Orang-Auswilderungsstation Bohorok, die Zoologinnen Regina Frey und Monika Borner bauten am Gunung Leuser Nationalparks die Station auf. Das Naturschutzgebiet hat die Erwartungen so gut erfüllt, dass die Station nicht mehr arbeitsfähig ist und von der indonesischen Regierung, die Anfang der 80er Jahre die Regie übernahm, als Auswilderungsstation geschlossen wurde. Wo jährlich eine halbe Million Touristen durch den Urwald stapft, gibt es keine Möglichkeit, konfiszierte Haustiere in Quarantäne zu halten. Die Orang-Utans dienen jetzt ausschließlich der Öffentlichkeitsarbeit. Immerhin gelang es in 27 Jahren, knapp 300 Tiere auszuwildern. Am 16. Januar, sagt ZGF-Geschäftsführer Christof Schenck, werde der Projektleiter nach Sumatra fliegen und mit der Regierung das Areal für die künftige Auswilderungsstation festlegen. Ein geeigneter Raum war am Bukit Tigapuluh Nationalpark gefunden worden. Noch 2001 könnte die Station in Betrieb gehen. Dafür hat die ZGF "eine Summe vorgesehen, die 150 000 Mark übersteigt", sagt Christof Schenk, falls die Verhandlungen zügig vorangehen, bis zu 300 000 Mark. Der Orang-Bestand wird auf 3000 bis 3500 Tiere geschätzt. Der Landbote 6.1.2001 Ein Nationalpark in Uri? http://www.winti-guide.ch/index.php?rubrik=schweiz&action=details&id=6379 Der Urner Regierungsrat ist bereit, zusammen mit der Kooperation Uri, den Standortgemeinden und den involvierten Organisationen zu einer Machbarkeitsstudie beizutragen. Es sei nicht absehbar, welche Auswirkungen dieses Vorhaben habe: Ein Nationalpark garantiere nicht im vornherein sanften Tourismus, eine hohe Besucherzahl könnte die unberührte Landschaft beeinträchtigen. Ein Nationalpark setze die Akzeptanz der lokalen Bevölkerung voraus. Die Idee eines Nationalparks war Pro Natura lanciert worden, drei Standorte stehen für einen zweiten Schweizer Nationalpark im Vordergrund: das Val de Bagnes im Wallis, die Region Rheinwaldhorn/Adula sowie das Maggiatal. Weitere mögliche Orte sieht Pro Natura im Berner Oberland sowie in Solothurn (Grenchen), Zürich (Sihlwald), Graubünden (Schamserberg), Schwyz (Muotathal), Wallis (Fully) und Waadt. Insgesamt könnte sich Pro Natura bis zu acht Nationalparks verschiedenen Landschaftstypen vorstellen. Die Basler Erlenmeyer-Stiftung hat die Nationalparkpläne mit einer Million Franken unterstützt. Die Stiftung unterstützt den Artenschutz in intakten Lebensräumen. Tagesspiegel 7.1.2001 Tasche aus Pythonleder und Giftfrosch vom Amazonas http://195.170.124.152/archiv/2001/01/06/ak-be-12461.html Potsdamer Neueste Nachrichten 7.1.2001 http://www.pnn.de/archiv/2001/01/06/ak-be-12461.html Berlin - Marcus Zisenis wirkt unscheinbar, interessiert sich für Pflanzen und Tiere. Vermutlich ist er Biologe, womöglich Zoologe. Doch das alles wissen wir nicht. Ein Foto ist ermittlungstaktisch unerwünscht. Niemand würde den unauffälligen Herrn für einen Beauftragten zur Durchsetzung des WA halten. Fast 30 Jahre gibt es dieses Abkommen, aber in den Köpfen der Menschen ist es nicht angekommen. Pelze aus Leopard, Handtaschen aus Schlange oder Krokodil sind wieder en vogue. Andere Zeitgenossen erfreuen sich an lebenden Raritäten. Im Schatten des Gesetzes ist jedoch weitaus mehr verborgen. Das lassen die Kontrollgänge von Zisenis vermuten. Er muss fleißig beschlagnahmen, weil kaum jemand die ausführlichen Artenschutzregelungen der EU kennt oder kennen will. (zwei lange Berichte über Kontrollen in Modegeschäft und Feinkostabteilung) ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Kurioses Mittelbayerische Zeitung 7.1.2001 Südafrikaner lebt seit 121 Tagen unter Giftschlangen http://www.donau.zet.net/cgi-bin/mz/festm.pl?tl=newsafpbunt&fn=/aktuell/spezial/buntes/meldung5.htm Der Weltrekord im Zusammenleben mit Giftschlangen könnte den Chef eines südafrikanischen Reptilienzoos teuer zu stehen kommen: Tierschützer sehen darin Tierquälerei. Wie die SPCA mitteilte, weigert er sich, die Reptilien aus der Anlage im Zoo Nelspruit zu nehmen, in dem Stretch Combrinck seit 121 Tagen mit 41 Giftschlangen einsperrt ist. Einige Schlangen seien bereits gestorben.
Anmerkung: Der mehrfache deutsche "Rekordhalter" Jürgen Hergert betreibt die Schlangenfarm in Schladen/Harz. Frankenpost 10.1.2001 Ausreißerin wollte in den Nürnberger Zoo http://www.frankenpost.de/php/resy/export/ini/artikel/resyart.php?id=49625 In Marktredwitz wollte ein kleines Mädchen ganz allein eine Fahrkarte nach Nürnberg lösen wollte. Wie sich heraustellte, war die Zehnjährige allein mit dem Bus aus Selb gekommen. Das Mädchen wollte mit dem Zug zu einem Zoobesuch nach Nürnberg weiterfahren.
Emder Zeitung 10.1.2001 Vision der Fachhochschule: Ein Kreuzfahrtschiff für Wissbegierige http://www2.nordwest.net/partnerzeitungen/sh_ez_eo.asp?Artikel_ID=1969 Mit einem einmaligen Vorhaben beschäftigt sich die Fachhochschule Oldenburg. Sie entwickelt ein Kreuzfahrtschiff für Wissensreisen. MS "Delphi" lautet der Projektname, ein "Kreuzfahrtschiff mit Spezialeinrichtungen zur Wissensvermittlung, Wissenserzeugung und Wissensvermehrung". Daten: 120 m lang, 100 Passagiere, 60-köpfige Besatzung, Investition: 75 Millionen Mark. Einsatzmöglichkeiten: Vercharterung für Workshops oder Zukunftlabore, schwimmendes Trainingsinstitut; Weltreisen für Senioren-Universitäten. Denkbare Ausstattung: Planetarium, Schiffsbibliothek, Internet, Aquarium.
Lippische Landes-Zeitung 6.1.2001 Elfenborn im Elefantenfieber http://www.lz-online.de/news/lokal/no/LZ_20010105_1572020.html Kalletal-Elfenborn. Marina Becker hat Sammelwut: mehr als 430 graue Riesen aus Holz oder Porzellan. "Elefanten sind einfach schöne große Tiere, die nichts vergessen". Nur im Zoo oder Zirkus bemitleidet die Elfenbornerin die grauen Riesen. "Die müssen in Freiheit leben."
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Zoo und Artenschutz im Fernsehen Am Montag wurde in Sat1 - Blitz ein Beitrag über die Gewinnung von Bärengalle aus tierquälerisch gehaltenen "Farmbären" in China ausgestrahlt, kommentiert von Dir. H. Jörg Adler vom Allwetterzoo Münster. Infos und den ganzen Beitrag als RealVideo finden Sie unter:http://venus.sat1.de/formate/blitz/information2.htm?id=435 Fr., 12.01.2001, 15:40-16:30 3Sat, Erich von Dänikens Traum (geplanter Mystery-Park bei Interlaken; auch Tierhaltung geplant) Fr., 12.01.2001, 20:15-21:00 N3, Wie der Waschbär in den Norden kam..., Invasionsbiologie Fr., 12.01.2001, 20:15-20:45 ARTE, Ausverkauf der Tiere: Tierschmuggel in Südostasien und auf belgischen Märkten Sa., 13.01.2001, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Affenliebe, Affenfriede, Bonobos in San Diego Wh Sa., 13.01.2001, 17:35-18:10 VOX, TIERZEIT: Baby Rhino und der Nashornkrieg So., 14.01.2001, 13:15-13:45 ZDF, ZDF.umwelt, mit Volker Angres. Neue Reihe, ersetzt den TeleZoo Mo., 15.01.2001, 19:00-19:45 ARTE, Ein Überlebender der Urzeit, Der Utila-Leguan Mi., 17.01.2001, 14:30-15:15 MDR, Giftige Lebensretter, Hilfe für Australiens Tierwelt Do., 18.01.2001, 11:30-12:00 WDR, WDR Tierleben: Lämmergeier über Kreta Do., 18.01.2001, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis , Bilbies, Numbats, Woylies - Wer schützt Australien? Film von Eberhard Meyer Wh - TIPP: Doku über die Earth Sanctuaries Fr., 19.01.2001, 13:30-14:00 MDR, Zoo & Co, Eisfuchs in der Arche (Noordens Ark, Schweden) Wh Mi., 17.01.2001, 19:00-19:30 BR, Welt der Tiere, Saw Mosche - die Elefanten waren mein Leben Mi., 17.01.2001, 22:55-23:55 VOX, BBC Exklusiv, Die Affenbande - Tagebuch einer Schimpansenfamilie, 3. Teil Sa., 20.01.2001, 21:50-22:20 SWR, Notfall im Affenhaus, Der Zoo-Doktor im Einsatz (Zoo Frankfurt) Wh So., 21.01.2001, 13:00-13:30 SWR, Tiergeschichten, Gesucht: Alte Haustierrassen Mi., 24.01.2001, 15:15-16:00 ARD, Osamba, der neue Herr der Drills, von Eberhard Meyer Wh - Tipp! Das Drill-Projekt in Nigeria Fr., 26.01.2001, 20:15-21:00 N3, Tiere auf Reisen, von Eckart Pingel NEU Hannover: Tiere für den Dschungelpalast aus Borneo; Amurleoparden aus London; Giraffe aus Kopenhagen nach Osnabrück; Bartgeier von Hannover in die französischen Alpen Sa., 27.01.2001, 18:30-19:00 3sat, Wolfsspuren: Projekt Alpenzoos Innsbruck: Pascale Jüch spielt "Leitwölfin" für drei Jungwölfe ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die im Verlauf der Woche in Online-Zeitungen erschienen sind. Zum Zeitpunkt der Recherche dieses Newsletters waren alle Links zu den Online-Zeitungen gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach wenigen Stunden in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Aus Gründen des Copyrights , aber auch Platzgründen können wir nicht den ganzen Text einer Meldung übernehmen, sondern fassen die Kernaussagen zusammen. In Einzelfällen, z. B. wenn der Artikel online nicht mehr verfügbar ist, können wir ihn aber per E-Mail versenden. Für englischsprachige, weltweite Meldungen empfehlen wir denZooNews-Newsletter von Peter Dickinson. Info:peter@elvinhow.prestel.co.uk, Anmelden: leeres E-Mail an:zoonewsdigest-subscribe@eGroups.com Ihre Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Zoo-Meldungen sind ausdrücklich erwünscht; bitte als E-Mail an die Redaktion (redaktion@zoo-information.de). Weitere Hinweise zur Zoo-Presseschau, Optionen, An- und Abmelden und Archiv alle bisheriger Ausgaben finden sich auf unserer Homepagehttp://www.zoopresseschau.info Wir freuen uns über jede Form auch von kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG-Homepagehttp://www.zoo-ag.de. © 2000 Zoo-AG Bielefeld |