Zoo-AG Presseschau Nr. 40 vom 4. Januar 2001
Zoos in der deutschsprachigen Online-Presse Willkommen zur 40. Ausgabe der Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld zusammengestellt von Dirk Petzold und Martina Raffel, E-Mail:mailto:redaktion@zoo-information.de ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ########################################################### Alles Lesern ein "Frohes Neues" ! Und Prof. Klös einen herzlichen Glückwunsch zum 75. Geburtstag! Ein Leben für die Tiere Tagesspiegel 4.1.2001 http://195.170.124.152/archiv/2001/01/03/ak-be-st-11830.html Potsdamer Neueste Nachrichten 4.1.2001 http://www.pnn.de/archiv/2001/01/03/ak-be-st-11830.html Was wäre der Berliner Zoo ohne Heinz-Georg Klös? 35 Jahre lang leitete der promovierte Tierarzt den ältesten Zoo Deutschlands, bevor er 1991 in den Ruhestand trat. Am Sonnabend wird Klös 75 Jahre alt. Wahrlich ein Grund zum Feiern, doch der Jubilar wünscht sich keine großen Geschenke oder Blumen. Tierfreund Klös freut sich über Spenden zu Gunsten einer neuen Naturschutzstiftung, die unter anderem unter der Federführung des Zoos Berlin steht. ########################################################## Todesursache war eine Herpes-Infektion http://195.170.124.152/archiv/2001/01/02/ak-be-26966.html Potsdamer Neueste Nachrichten 3.1.2001 http://www.pnn.de/archiv/2001/01/02/ak-be-26966.html Nach der Untersuchung von Gewebeproben stehe ein Kreislaufversagen in Folge einer Infektion mit dem Herpes-Virus als Ursache für den plötzlichen Tod des kleinen Elefanten fest, sagte gestern Zoo-Tierarzt Ochs. Berliner Morgenpost 2.1.2001 Jetzt ist es amtlich: Der kleine Elefant Kiri starb an Herpes http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story379916.html Tierarzt Andreas Ochs sagte gestern, das Virus habe sich offenbar rasend schnell im Körper von Kiri vermehrt. Wenn es ins Blut gerate, werden unverzüglich alle Organe besiedelt. Der Kreislauf breche zusammen. An Kiris Gehege werden jetzt fast täglich Blumen niedergelegt, sagt Ochs. Auch mehrere Beileidschreiben seien eingegangen. Kiri soll nun ausgestopft werden.
Berliner Kurier 31.12.2000 Trauer um Baby-Fant Kiri, Angst um den Bullen Victor http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik5.html Vermutlich hat ein ganz neuer Virus das Atemzentrum des Kleinen gelähmt. "Er hat aber nicht leiden müssen", versichert Dr. Jochen Hentschke vom Institut für Tierseuchen (Mitte), wo Kiri obduziert wurde. "Die Kühe haben vermutlich schon Anti-Körper gebildet", sagt Dr. Hentschke. Anders bei Victor. Er kam im September aus dem Zoo in Tel Aviv nach Berlin. "Da muss der Zoo jetzt sehr vorsichtig sein". Victor ist die ganze Hoffnung des Zoos auf ein neues Baby. Doch es kann frühestens in drei Jahren geboren werden: Erst nächstes Jahr rüsselt's zwischen Victor und seinen Damen richtig. Und eine Kuh trägt etwa zwei Jahre.
Berliner Kurier 3.1.2001 BerlinOnline: Berliner Kurier - Baby-Fant Kiri: Er starb an Herpes http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik2.html Klein-Kiri starb am Herpes-Virus, vermutlich dem gleichen wie vor zwei Jahren schon Papa Kiba - dem Elefanten-Herpesvirus 1. Nach Kibas Tod hatte man den Virus bei allen Kühen entdeckt, doch die Tiere blieben gesund. Ochs: "Die älteren sind vielleicht resistenter." Sorgen macht man sich im Zoo um Victor (7), der im Herbst aus Tel Aviv kam. Er lässt sich kein Blut abnehmen. Je jünger die Tiere sind, desto tödlicher wirkt der Virus. An einem Impfstoff wird gearbeitet.
Süddeutsche Zeitung 30.12.2000 Rüssels Ende http://www.sueddeutsche.de/aktuell/?section=berlin&myTM=full&id=978124649.68824&myTime=978162264 Rüdiger Pankow sagt, der kleine Elefant habe einen friedlichen Ausdruck im Gesicht gehabt. Es sei wohl schnell und ohne Schmerzen gegangen. 62 Jahre lang war im Zoologischen Garten Berlin kein Elefant mehr geboren worden. Bis vor neun Monaten Kiri zur Welt kam. Rüsselchen, wie der Elefantenbulle von nun an hieß. Sein Vater war an einer Infektion gestorben, seine Mutter hatte ihn nach der Geburt verstoßen.
Zoo befürchtet weitere Herpes-Infektionen Tagesspiegel 4.1.2001 http://195.170.124.152/archiv/2001/01/03/ak-be-15653.html Potsdamer Neueste Nachrichten 4.1.2001 http://www.pnn.de/archiv/2001/01/03/ak-be-15653.html Der Zoologische Garten hat gestern Blutproben von sieben Elefantenkühen und einem Bullen beim Institut für Lebensmittel, Arzneimittel und Tierseuchen (ILAT) abgegeben. Sie sollen auf den Herpes-Virus untersucht werden, an dem Jungtier Kiri vor einer Woche verendet war. Mit weiteren Erkrankungen in der Herde sei leider zu rechnen, sagt Andreas Ochs, Tierarzt im Zoologischen Garten. Morgens und abends fahnden der Tierarzt und die Pfleger auch mit der Taschenlampe nach Herpesbläschen auf den Schleimhäuten der Elefanten. Kiri müsse von seiner Mutter im Mutterleib oder während der Geburt angesteckt worden sein. Überraschend sei allerdings, dass die Infektion nicht in der kritischen Phase der ersten Lebenstage ausbrach oder im Sommer, als Kiri Sonnenbrand hatte.Der plötzliche Tod traf den kleinen Elefanten vielmehr bei einem äußerlich stabilen Gesundheitszustand. Durch eine Schwächung des Immunsystems kann sich das Virus explosionsartig ausbreiten, ins Blut gehen und so innerhalb kürzester Zeit Organe besiedeln. Bei Kiri war es der Herzmuskel. Indische Elefanten, wie der Berliner Zoo sie besitzt und züchtet, seien besonders empfindlich gegen den Herpes-Virus, weil sie nicht die ursprünglichen "Wirtstiere" dieser Virusart seien. Sie sei von afrikanischen Herden, die in der Regel nicht tödlich erkranken, auf die asiatischen Elefanten übertragen worden. Ein Impfstoff gegen die Herpesinfektion wird, wie gestern berichtet, gegenwärtig entwickelt. Aus Organteilen von Kiba wurde 1999 im ILAT ein Genom des Virus teilweise isoliert. Auf dieser Grundlage stelle die Bundesforschungsanstalt für Viruserkrankungen einen Impfstoff her, der noch in diesem Jahr zur Verfügung stehen soll. Berliner Zeitung 30.12.2000 Es ist der dritte tote Elefant im Zoo in vier Jahren http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/30artik117382.html Kiri war das erste im Zoo geborene Elefantenkalb seit 1938, ein Hoffnungsschimmer für den Zoo, der mit seiner Elefantenhaltung oft Pech hatte. Seit 1857 hält der Zoo Elefanten. Im Zweiten Weltkrieg kam bis auf den Bullen Siam der gesamte Bestand im Bombenhagel ums Leben. 1960 wurde eine Kuh eingeschläfert, die von Besuchern überfüttert worden und tödlich erkrankt war. 1970 musste der afrikanische Bulle Salim eingeschläfert werden, weil er einen Pfleger getötet hatte und die Besucher mit Steinen bewarf. Allein in den vergangenen vier Jahren verlor der Zoo dann drei seiner kostbaren Riesensäuger: 1996 traf es den 27-jährigen Bullen Benjamin Blümchen, möglicherweise Folge einer Vergiftung durch Lackausdünstungen im renovierten Stall. Der 1997 eigens aus den USA importierte Bulle Kiba, der in Berlin in Mampe umbenannt wurde, erlag 1998 überraschend einer Infektion durch Herpesviren. Und jetzt Kiri. Nach Kiri wird es frühestens in drei Jahren wieder ein Elefantenkalb im Berliner Zoo geben - wenn der neue aus Israel importierte Bulle Victor im nächsten Jahr Nachwuchs zeugt. Trotz seines jüngsten Misserfolgs sieht der Zoo keine Alternative zur Zucht. "Es sterben noch immer mehr Tiere in den Zoos als geboren werden", sagte Zoobiologe Ragnar Kühne. Da vier der Kühe Kälber austragen könnten, müsse der Zoo züchten und einen Beitrag zur Erhaltung der Art leisten.
Tagesspiegel 30.12.2000 "Kiri" kommt ins Naturkundemuseum http://195.170.124.152/archiv/2000/12/29/ak-be-16218.html Potsdamer Neueste Nachrichten 30.12.2000 http://www.pnn.de/archiv/2000/12/29/ak-be-16218.html Auch nach seinem Tod bleibt der kleine Elefant "Kiri" Berlin erhalten: Wie Zoo-Tierarzt Dietmar Jarofke gestern informierte, hat sich das Naturkundemuseum bereit erklärt, das Tier auszustopfen. Der Zoo habe allerdings zur Bedingung gemacht, dass Kiri öffentlich ausgestellt wird. Die Feststellung einer regelmäßigen Besucherin, "Kiri" habe am vergangenem Mittwoch "geschwollene Gelenke" gehabt, sah Vorstandsmitglied Heiner Klös nicht im Zusammenhang mit dem plötzlichen Tod des Tieres. "Elefanten haben wie Menschen auch immer mal Probleme mit den Beinen". Trauergemeinden und Blumengebinde für "Kiri" gebe es nicht zu melden. "Tote Tiere besucht man nicht", sagte Heiner Klös, "wir haben ja den kleinen Elefanten nicht aufgebahrt". Leider hatte der Berliner Zoo bisher wenig Glück mit Elefantennachwuchs - ohnehin nur fünf Jungtiere in 156 Jahren. Die Anfang des 19. Jahrhunderts geborene Editha starb schon nach wenigen Wochen. Kalifa, 1928 geboren, lebte "nur" zehn Jahre. Sie hatte sich in ihrem Gehege Verletzungen zugezogen. Indra verendete im Alter von fünf Jahren im Bombenhagel vom 22. November 1943. Als Orje 1936 mit zwei Jahren an einer bakteriellen Infektion einging war die Trauer so groß, das man ihm ein Steindenkmal widmete: Das Portrait des Jungbullen steht heute vor dem Elefantenhaus. Keine Seltenheit im Zoo, schließlich hat die Liebe der Berliner schon so manchem Tier zu bleibendem Nachruhm verholfen. Zuletzt dem legendären Nilpferd Knautschke, das im Kriegsjahr 1943 geboren wurde und zu den 91 Tieren gehörte, die die Bombenangriffe überlebten. Knautschke wurde nach seinem Tod 1988 präpariert, ein Abguss steht heute vor dem Flusspferdhaus. Ähnlich erging es Gorilla Bobby, der 1935 starb: Er steht heute ausgestopft im Naturkundemuseum und als Steinskulptur vor dem Affenhaus. Dabei ging es beim Präparieren von Zootieren zunächst nicht darum, Publikumslieblinge zu verewigen. Vielmehr sollten Tiere, die man in den 70er und 80er Jahren des 19. Jahrhunderts aus den damaligen deutschen Kolonien importierte, wissenschaftlich dokumentiert werden. "Manche Tiere wurden so in Berlin überhaupt zum ersten Mal beschrieben", sagt Klös. 1880 landete ein Quagga-Zebra allerdings aus anderen Gründen im Naturkundemuseum: Es war das Vorletzte seiner Art.
Süddeutsche Zeitung 4.1.20018 Der ewige Elefant http://www.sueddeutsche.de/aktuell/?section=berlin&myTM=full&id=978552494.98591&myTime=978595087 Noch liegen sie in den Kühlhallen des Berliner Zoos: 385 Kilogramm Knochen, Sehnen, Muskeln, Runzelhaut. Das Berliner Naturkundemuseum will aus dem jung verstorbenen Elefantenbullen eine Dermoplastik fertigen. Jörg-Sepp Lüdecke, Chefpräparator des Naturkundemuseums, erklärt, wie man einen Berliner Liebling dauerhaft konserviert. (Interview)
Berliner Morgenpost 29.12.2000 Vor Kiri sind auch schon viele andere Zoo-Lieblinge gestorben http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story379131.html Ausführliche Geschichten rund um Gorilla «Bobby», Giraffenkuh «Rieke», «Swampy», den Alligator, Riesenkrake «Otto», Pandabären Bao Bao und Tjen Tjen . Die Welt, 30.12.2000 "Kiri zeigte keine Krankheitssymptome " http://www.welt.de/daten/2000/12/30/1230b01212385.htx
Sindelfinger,Böblinger Zeitung 3.1.2001 Die Ursache für den Tod des kleinen Elefant Kiri steht nun fest: Herpes-Infektion http://www.szbz.de/dc1/html/news-sfz/20010103pano0005.htm
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Jahresrückblicke und Inventuren
Westfälische Nachrichten 3.1.2001 Über 822000 Besucher im Jahr 2000/Orang-Utans größte Attraktion Zoo verpasst Rekordergebnis nur knapp http://www.wnonline.de/l/ms/news/data/?obj=ms200.html Münster - Der münsterische Allwetterzoo ist im abgelaufenen Jahr nur knapp an einem Rekordergebnis vorbeigeschrammt. Noch Mitte der 90er-Jahre waren es 100000 Besucher pro Jahr weniger. Dass im Jahr 2000 beinahe ebenso viele Menschen wie 1999 in den Allwetterzoo kamen, führt die Leitung auf die stetige Entwicklung und Verbesserung in vielen Bereichen der Anlage zurück. Außerdem habe auch die neue Orang-Utan-Anlage, die erst später im Jahr eröffnet werden konnte, noch zahlreiche Menschen in den Allwetterzoo gelockt. Ruhr Nachrichten 3.1.2001 Allwetter-Zoo zählte 822 474 Besucher http://www.westline.de/city/muenster/ms_0001.htm Die PRESSEMITTEILUNG des Zoos befindet sich am Ende dieser Zoopresseschau Berliner Zeitung 3.1.2001 Inventur in Zoo und Tierpark fast abgeschlossen http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/03artik118042.html Berlin - Fische sind gut für die Statistik. Sie sind meist klein und daher in großen Mengen gut zu halten. Gleichzeitig bringen sie die Zahl der vorhandenen Tiere und Tierarten in Zoo und Tierpark auf eine beeindruckende Größe. Von den mehr als 15 000 Tieren im Zoo sind immerhin 10 000 Fische. "Gewogen und gemessen wird allerdings nicht unbedingt nur bei der Inventur, sondern das ganze Jahr über", sagte Fischkurator Jürgen Lange. Berliner Zeitung 3.1.2001 Vielfalt http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/03artik118037.html 23 814 Tiere zählten der Zoo und der Tierpark Friedrichsfelde bei der Inventur des Jahres 1999. Das Ergebnis für 2000 liegt in zehn Tagen vor. Weltweit ist in keiner Stadt der Welt ein so großer Tierbestand zu finden wie in Berlin. Mit mehr als 10 000 Exemplaren tragen vor allem die Aquarien der Zoos zu der hohen Zahl an Tieren bei.
Kölnische Rundschau 3.1.2001 Inventur hilft oft Kollege Computer http://www.rundschau-online.de/koeln/1308593.html Bonner Rundschau 3.1.2001 http://rundschau-online.de/koeln/1308593.html Nicht ganz so ernst wie die Geschäftsleute muss Zoodirektor Professor Gunther Nogge das Thema Inventur nehmen. Alle 5000 Tiere sind im Computer gespeichert. "Bei unseren zwei Elefanten ist die Zählung nicht schwer", scherzt der Zoochef.
Hannoversche Allgemeine 3.1.2001 Zoo muss sich von einigen Tieren trennen http://news.haz.de/HOME/HANNOVER/story43085.html Hannover - Heiner Engel, der Zoologische Leiter, ausführlich über das Spitzmausmashorn-EEP. Von den rund 1700 Tieren aus 204 Arten, die gegenwärtig in Hannover leben, sind etwa 20 Prozent Leihgaben aus ganz Europa. Der hannoversche Zoo hat sich auf die Zucht der Sumatra-Orang-Utans spezialisiert. "Als ich hier anfing, hatten wir ein wildes Gemisch verschiedener Rassen", erzählt Engel.Mit elf Tieren sei die Anlage damals übervoll und eine vernünftige Zucht nicht möglich gewesen. Bislang ist der Zoo jedoch vor allem für die Zucht von Mendesantilopen und Drills weltweit berühmt. So bemüht sich der Tierpark seit Jahren erfolgreich um die Wiederansiedlung von Antilopen in den Nationalparks Nordafrikas. Heiner Engel kooperiert hier eng mit der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ).
EXPRESS 3.1.2001 Die aktuellen Statistiken des Kölner Zoos http://express.de/koeln/1309276.html Der Tierpark beheimatet 722 verschiedene Tierarten. Insgesamt leben hier etwa 6800 einzelne Tiere. Sie werden von 85 Pflegern betreut. Spitzenreiter bei der Artenvielfalt sind die Fische: Es gibt 235 verschiedene Fischarten, insgesamt tummeln sich 3667 Fische in den Becken des Aquariums. EXPRESS 3.1.2001 Inventur im Zoo http://express.de/koeln/1309275.html
Ostsee Zeitung 3.1.2001 Vogelpark-Aktion geht im neuen Jahr weiter http://www.ostsee-zeitung.de/ri/start_73767.html Marlow - Mit dem symbolischen Kauf einer A-Parzelle zu 900 Mark hatte sich die Marlower Möbel GmbH mit der Absicht des Vogelparks Marlow identifiziert, bis zum Frühsommer eine Anlage für Vögel des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft zu finanzieren. In der Pflege- und Auffangstation Brunstorf hat seit dem Herbst 2000 auch die Leitung des Vogelparks ihren Sitz. An die 50 Seeadler, Brandgänse, Austernfischer und Seeschwalben wurden bereits ausgesägt, annähernd so viele, wie bisher Parzellen für die 4680 Quadratmeter große Voliere symbolisch verkauft wurden.
Dolomiten 30.12.2000 Hauchdünnes Ja zum Bergzoo http://www.athesia.it/dolomiten/2000/12/30/m3012x01f.html Jahresrückblick: Tisens - Was den Meranern ihr Kurbad, ist den Tisnern ihr Bergzoo. Das Landesprojekt ist vorerst kein Thema mehr, auch mangels Finanzierungsmöglichkeiten.
Grafschafter Nachrichten 30.12.2000 Das Jahr 2000 im Tierpark Nordhorn war ein sehr erfolgreiches Jahr http://www2.nordwest.net/partner/gn_lokalnews_index1gn_20000801_staerke.asp Nach dem Rekordergebnis im Jahr 1999 mit 158000 Besuchern wurde auch im ausklingenden Jahr die Schallgrenze von 150000 überschritten. Einer der Höhepunkte war die Inbetriebnahme der großen begehbaren Geiervoliere. Über 2500 Tonnen Sandstein wurden zu einem kleinen Gebirge verbaut, in dem die Nordhorner Gänsegeier nun eine Unterbringung haben. Mit Hochdruck wird an der Erweiterung des Parks auf die doppelte Fläche gearbeitet. Zum Frühjahr soll der neue Eingangsbereich fertiggestellt werden. Ende April wird der historische Vechtehof mit Bauerngarten geöffnet. Zum Vechtehof gehören Sommerweiden für alte Haustierrassen. Ebenfalls im Erweiterungsgelände werden Wölfe, Luchse, Kolkraben und Eulen untergebracht.
Sindelfinger,Böblinger Zeitung 4.1.2001 Heuschreckenvermessen http://www.szbz.de/dc1/html/news-sfz/20010104loka0008.htm Stuttgarter NachrichtenLokales 4.1.20018:48 http://www.stuttgarter-nachrichten.de/dc1/html/news-stn/20010104loka0020.shtml Stuttgart - Die Bilanz zum Jahresbeginn fällt ein wenig traurig aus. Das namenlose weiße Krokodil ist im besten Krokodilsalter dahingerafft worden. Todesursache: Herzverfettung. Von Februar an wird der Veteran dann ausgestopft im Rosensteinmuseum zu bewundern sein. Mit der Inventur verbindet sich da und dort ein Gesundheits-Check. Damit dieser nicht für Pfleger und Tiere nicht allzu stressig ausfällt, wird vorgebeugt. ¸¸Die Tiere werden betäubt'', beruhigt Pressesprecher Lutz Plasa. Und das Geheimnis des Schweinewiegens? Die Wilhelma produziert Überschüsse. ¸¸Wir verkaufen jährlich 100 Ferkel'', sagt Plasa, ¸¸die würden den ganzen Zoo bevölkern.''
Lausitzer Rundschau 2.1.2001.. Großes Zählen im Zoo hat begonnen http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=214519&RES=san Im Zoologischen Garten von Halle hat gestern das große Zählen begonnen. Bei der jährlichen Inventur wird der Bestand der Zoo-Bewohner ermittelt. Rund 260 000 Besucher zieht es jährlich auf das rund acht Hektar große Gelände. Nach Angaben der Stadt ist er Deutschlands bekanntester Bergzoo mit knapp 2000 Tieren.
Kieler Nachrichten 2.1.2001 Inventur im Gettorfer Tierpark http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-e/c-CGTTIERP_ART.htm Die "Unzertrennlichen" sind ein Problem. Wenn Gabriele Thomas die Voliere betritt, fliegen die grünen Papageienvögel im Schwarm durcheinander. "Da muss man sich schon sehr konzentrieren, um nicht durcheinander zu kommen.", sagt die Biologin. 180 Arten von Reptilien, Vögeln und Säugetieren leben hier. Dabei machen die Affen mit 20 verschiedenen Arten und 120 Einzeltieren einen Schwerpunkt aus. Insgesamt werden die Tierpark-Mitarbeiter am Ende der Bestandsaufnahme rund 750 Einzeltiere gezählt haben. "Die Tendenz ging in den letzten Jahren schon dazu, weniger Tiere zu zeigen. Das heißt aber nicht, dass die Vielfalt geringer wird", so Thomas.
Isar-Donau-Wald 4.1.2001 Lohberg kann mit weiteren Attraktionen aufwarten http://www.idowa.de/regional/koetzting/aktuell/koetzting/loh_jahr.html Jahresrückblick Bayerwald-Tierpark Lohberg: Der Rotmilan, der im Bayerwaldtierpark beheimatet ist, wurde zum Vogel des Jahres 2000 ernannt. Bayerisches Fernsehen zeichnete im Tierpark Beitrag über den Fischotter auf. Erste Wisentgeburt im Tierpark war ein freudiges Ereignis. Regierungspräsident Dr. Wilhelm Weidinger besuchte den Bayerwald-Tierpark. Im Bayerwald-Tierpark wurde Rekordbesucherzahl registriert.
Berliner Kurier 2.1.2001 Tier-Paradies: Herr Wolf will Vater werden! http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/brandenburg/.html/artik2.html Klasdorf - Start ins Jahr 2001 im Wildpark Johannismühle: Nach vierwöchiger Pause öffnet das Tier-Paradies bei Baruth heute wieder seine Pforten. Im vergangenen Jahr wurde der Wildpark (gegründet 1997) zum Publikums-Magneten. Fast 100 000 Besucher kamen,. "Wir haben den Durchbruch geschafft", freut sich Park-Chef Frithjof Banisch. Das Konzept, einheimische Wildtiere in weiträumigen Gehegen zu zeigen, sei aufgegangen. Ein weiterer Erfolg des Jahres 2000 ist die Zusammenarbeit mit dem Berliner Institut für Zoo- und Wildtierforschung. So beobachtete eine Zoologin über Wochen das Zusammenleben von Wölfen und Bären. "Mit fünf Hektar ist unser Bärengehege eines der größten Europas", "Die beiden Schwarzbären haben sich Höhlen gegraben und halten darin Winterruhe". Nicht weil sie schlafen, sondern weil ihr Gehege immer noch nicht fertig ist, müssen die ehemaligen Zirkus-Tiger den Besuchern verborgen bleiben.
Berliner Zeitung 2.1.2001 Jahresinventur - Zoo und Tierpark zählen ihre Tiere http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/02artik117691.html Von der Rennmaus bis zum Nashorn werden alle Tiere der beiden Einrichtungen gezählt, in Karteien erfasst und bewertet. "Wie bei jeder Aktiengesellschaft müssen auch wir eine Jahres-Bilanz ziehen", sagte Zoologe Heiner Klös für den ältesten Zoo Deutschlands. Mit der Tier-Zählung für 1999 hatte Berlin weltweit eine Spitzenposition erobert. In keiner anderen Stadt tummelten sich auch nur annähernd so viele Tiere wie in den Berliner Gehegen. Im Zoo wurden exakt 14 191 Tiere registriert, während es im Tierpark Friedrichsfelde 9 623 Exemplare waren. "Wir werden ganz sicher auch weiter der artenreichste Zoo der Welt sein, jedoch wird der Bestand etwas sinken", sagte Klös.
Berliner Morgenpost 30.12.2000 Die Zählung der Tiere http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story379334.html
Westdeutsche Zeitung 1.1.2001 Ein aufregender Tag für das kleine Krokodil http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=30&template=arttextlokal&ausgabe=2819&redaktion=30&artikel=102161013 Wuppertal - Für die Tierkartei zählten die Tierpfleger am Inventurtag im Zoo die Bewohner nicht nur. Manche Tiere wurden auch vermessen und gewogen. Die Inventur ist für das kleine Neuguineakrokodil ein aufregender Tag. Am 15. Juni ist es als eines von sechs Jungtieren geschlüpft. Außer in Aufzuchtfarmen in ihrem Heimatland ist eine Nachzucht bisher nur in Wuppertal geglückt. Fazit: Anzahl der Tiere: 5000, Anzahl der Tierarten: 500
Badische Zeitung 30.12.2000 Mit neuen Gesichtern ins neue Jahrtausend http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/lokales/steinen/2000/12/ste.3263438.htm Jahresrückblick Steinen: März: Neues gibts im Vogelpark: In einem Freigehege tollen Berberaffen herum. Zudem gründet zu Ostern hin Christof Trzebitzky eine Vogelparkschule.
Märkische Oderzeitung 29.12.2000 Erfolgreichstes Jahr für den Angermünder Tierpark http://www.moz.de/showLokal.php?OPENNAV=lokal&SUBNAV=0&REDID=25&LID=1868 Angermünde - Ein gutes Jahr geht für den Tierpark. Fertig gestellt wurden im Jahr 2000 der Außenzaun, die Mara-Präriehund-Anlage, Stall und Zaun der Steinböcke, die Tierparkfest-Feldsteinbühne und der Stachelschweinstall. Richtfeste gab es für den Lama-Nandu-Stall. Fohlen gab es bei den Lamas, den Alpakas und den Guanakos. Das wohl sensationellste Ereignis in diesem Jahr war die viertägige Flucht der Kängurudame Lissy. Mannheimer Morgen 30.12.2000 Im Wildpark der Stadt kamen im Jahr 2000 scharenweise Tierkinder zur Welt http://www.mamo.de/aktuell/lokales_und_region/ludwigshafen/20001230_27_tiernachwuchs.html Ludwigshafen-Rheingönnheim - In der Winternacht haben zwei kleine Fernandez-Ziegen sozusagen das Dunkel der Welt erblickt. Etwa 15 kleine Sikahirsche kommen jährlich zur Welt. Beim Damwild wurden 13 Jungtiere gezählt, bei den Mufflons 20. Die Steppenbisons wurden gegen die selteneren Waldbisons ausgetauscht. Die neuen Bewohner kamen aus der Oberpfalz hierher, und sie sind noch zu jung, um schon Nachwuchs zu haben. Luchse: Bei ihnen kam kein Nachwuchs, und das ist per Implantat auch so gewollt. Wildkatzen: Die Elterntiere wurden vom bayerischen Bund Naturschutz zur Verfügung gestellt mit der Maßgabe, dass Junge ausgewildert werden. Zweimal gab es Nachwuchs, und sieben Tiere werden im bayerischen Spessart für die Erhaltung dieser Art sorgen. Wer zum Ausgang strebt, kommt dann an den Tarpanen, den rückgezüchteten Wildpferden, vorbei, auch hier drei Junge. Der Wildpark ist derzeit täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Rheinpfalz Online 30.12.2000 Die Tiger in der Auto-Halle brüllen nur zwei Monate http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20001230:1550142&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/zwe/lan/meldung.oft Rückblick: Es war wohl die Überraschung des Sommers: Nach Maßweiler kommen Tiger. In dem ehemaligen US-Lager außerhalb des Ortes will der Verein "Tierart" einen ökologischen Themen- und Wildpark aufbauen. In einer Pressekonferenz Mitte August stellte der Verein seine Pläne vor: Auffangstation für misshandelte Zirkustiere, beschlagnahmte Exoten und verletztes Wild, Streuobstwiese, Seen, Restaurant und Cafe, Videoräume zur Aufklärung über Tierschutz. Und Ende August waren sie da: Saida und Rangun, zwei Tiger, die ersten Bewohner des Tierparks. Ihr Gastspiel war jedoch nur von kurzer Dauer. Ende Oktober wurden die Tiere nach Holland gebracht. Vorausgegangen waren verbale und juristische Auseinandersetzungen zwischen "Tierart", der Kreisverwaltung und einer Tierschutz-Fraktion mit Angehörigen von Zoos und Tierheimen. Der Verein konnte Auflagen der Kreisverwaltung nicht erfüllen. Eine Genehmigung, eine alte Auto-Halle zum Tigergehege umzubauen, wurde abgelehnt. Außerdem soll es einen Vertrag zwischen Gemeinde und Verein geben, dass "Tierart" sämtliche Kosten übernimmt. Unterdessen hatten sich auch Kritiker zu Wort gemeldet, die der Vorsitzenden Heike Finke Tierquälerei vorwarfen. Die Tiger seien nicht artgerecht untergebracht, und der Transport nach Holland sei illegal gewesen. Sie forderten, die Tiger in den Neunkircher Zoo zu bringen, und eine außerordentliche Mitgliederversammlung mit Neuwahlen des Vorstands. Gegen die Staatsanwältin Finke reichten sie eine Dienstaufsichtsbeschwerde ein.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die Welt, 4.1.2001 Weihnachtsbäume - für Dickhäuter ein schöner Imbiss zwischendurch http://www.welt.de/daten/2001/01/04/0104vm213241.htx Weihnachtsbäume können zum Leckerbissen avancieren. Zum Beispiel in Tiergärten und Zoos, wo Weihnachtsbäume eine willkommene kulinarische Abwechslung für Elefanten, aber auch für Antilopen, Hirsche, Zebras und Pferde sind. Nur im Hamburger Tierpark Hagenbeck sind die Pfleger skeptisch - die Tannen seien zu harzig und deshalb als Tiernahrung nicht geeignet. Im Tierpark Berlin und im Kölner Zoo werden sie dagegen sehr gern verfüttert. Karl-Wilhelm Assauer, Futtermeister im Berliner Zoo, schwört auf den Nadelsnack. Die verfütterten Weihnachtsbäume sind natürlich unbenutzt, denn Lamettareste sind für die Tiere gefährlich. Schweriner Volkszeitung 4.1.2001 Ein Aquarium ist der Wunsch vieler Warnemünder http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/04.01.01/Tee/Tee.html Der Oberbürgermeister Pöker zeigte sich wieder einmal optimistisch. Für voll nehmen kann aber wohl keiner Pökers Argument, dass es mit einem Aquarium nichts wird, weil ein Besucherstrom von 10 000 Menschen pro Tag in diesem Fall erwartet wird. Jeder, der auch nur eine müde Mark in das zur Ruine verkommende Bauwerk in bester Lage auf der Promenade steckt, erwartet Besucherströme. Egal ob Einkaufs-Center oder Gastronomie. Dass unser Aquarium in einer Fußgängerzone liegen würde, ist ein Plus für die Besucher. Viele Warnemünder favorisieren ein Meeresaquarium statt weiterer Klamottenläden oder Restaurants.
Esslinger Zeitung 3.1.2001 Wilhelma-Elefant wird per Satellit überwacht http://www.ez-online.de/lokal/aktuelles/esslingen/index.cfm?documentid=2011403655 Stuttgart - Die indische Elefantendame Zella trägt seit kurzem ein Halsband, mit dem all ihre Bewegungen von einem Satelliten aufgezeichnet werden können. Sie testet das Halsband, damit es auch bei ihren wild lebenden Artgenossen eingesetzt werden kann. "Die afrikanischen Elefanten sind bedroht", erläutert Isabel Koch, die stellvertretende Wilhelma-Sprecherin. "Vor allem in Tansania sollen die Zug- und Wanderwege der Tiere mit Hilfe dieser Sender über einen längeren Zeitraum hinweg überwacht werden." Auf diese Weise will das Berliner Institut für Zoo- und Wildtierforschung herausfinden, ob sich die bereits eingerichteten Schutzzonen tatsächlich auch an den richtigen Stellen befinden. Durch den Satellitensender am Halsband können Position und Bewegung jedes Tieres auf rund 30 Meter genau bestimmt werden. Das Halsband in freier Wildbahn zu testen, könnte ein teurer Spaß werden, denn das moderne Gerät, das Zella um den Hals trägt, kostet rund immerhin 20 000 Mark. Neue Luzerner Zeitung 4.1.2001 Toni fürchtet um Zoo und Tiere http://www.neue-lz.ch/nachrichten/artikel.jsp?ref=47098545 Rothenburg-Bertiswil (Schweiz) «Ich hätte den Laden geschlossen», sagt der Rothenburger Gemeinderat Rainer Jöhl und meint damit Tonis Zoo. Denn bis Ende Dezember, so die Auflage, hatte der eigenwillige Zoobesitzer und Tierliebhaber ein provisorisches Verkehrskonzept vorzulegen. Darin galt es aufzuzeigen, wie die Besucherinnen und Besucher ohne Befahren der jetzigen Zufahrtsstrasse zu den Tieren finden.«Wir wollen, können ihm aber nicht entgegenkommen», sagt hingegen Jöhl. Konkret geht es um ein bestehendes Gebäude, in dem Röösli Sponsoren und Geschäftsleute empfangen und auch verköstigen will. Ohne seinen Sponsoren diesen Service bieten zu können, sei «das wirtschaftliche Überleben» nicht gesichert und es drohe das Aus, ist Röösli überzeugt. Sein Verkehrskonzept, das an stark frequentierten Tagen einen Shuttle-Bus-Betrieb zum Zoo vorsieht, sei eine provisorische Lösung. Realität ist das «Parkverbot» beim Zoo Röösli. Bis das Verkehrskonzept in Kraft ist, werden die Besucherinnen und Besucher deshalb zum Zoo laufen müssen.
Frankenpost 3.1.2001 Kängurus: Zoo dankt den Spendern http://www.frankenpost.de/php/resy/export/ini/artikel/resyart.php?id=46902 Hof - Am 5. Dezember war ein Känguru gestohlen und getötet worden. Das Staatsbad Bad Steben schenkteein neues Tier namens Kurt; weitere Kängurus werden bald folgen. Auf dem Hofer Weihnachtsmarkt wiesen Kathrin Buchta und ihr Vater am Stall der Weihnachtskrippe auf den Diebstahl hin und hatten eine Spendenbüchse aufgestellt. Nun teilt der Hofer Zoo mit, dass über 2000 Mark zusammengekommen sind. Mit einem Elektrozaun und einer Überwachungskamera sollen die Kängurus besser geschützt werden.
News 2.1.2001 Weihnachtsbaum-Delikatesse für Elefanten-Damen http://www.news.ch/detail.asp?ID=27952 Rostock - Die Elefanten-Damen Jomba, Sara und Kira werden im Rostocker Zoo von Tierpfleger Olaf Tietz zu ihrem täglichen Weihnachtsbaum-Schmaus geführt. Noch bis in den März hinein werden die Dickhäuter mit fast 700 Tannenbäumen gefüttert.
Aller Zeitung 3.1.2001 Leiferde: Aufnahmen im Artenschutzzentrum http://news.aller-zeitung.de/AZ/GIFHORN/story32692.html Filmreif: Einen gelungenen Start in den blauen Himmel legte gestern Nachmittag der Mäusebussard bei der Auswilderung im Leiferder Artenschutzzentrum hin. Schliesslich war ein Team des NDR 3- Fernsehens dabei. "Unsere erste Auswilderung in diesem Jahr", freute sich der Leiter des NABU-Artenschutzzentrums, Wolfgang Rades, der dem Team um Redakteurin Kerstin Bostelmann das Zentrum zeigte.
EXPRESS 2.1.2001 Kindergeburtstag bei Elefants http://express.de/news/1308381.html Rapperswill - Tierisch gut war die Bananen-Torte für die kleine Sandry. Das Elefantenkind aus dem Zoo in Rapperswill in der Schweiz feierte seinen ersten Geburtstag.
Wochenblatt Online 2.1.2001 Dompteur als Arzt http://www.wochenblatt.net/aktue053.htm 1989 war er mit 18 Jahren Deutschlands jüngster Raubtier-Dompteur. Nach vielen Jahren im wärmeren Ausland ist er noch bis zum 7. Januar beim Singener Weihnachts-Circus-Festival mit seinen Tigern zu erleben: Fred Meise. Ruhig präsentiert er seine Nummer, die er ganz unter dem Gesichtspunkt des aktuellen Tierschutzes sieht. Der Tierlehrer ist aber auch ein halber Arzt, denn es um das Wohl der Tiger geht. Fred Meise erzählte, er nehme Impfungen an den Tigern selbst vor, denn er komme besser als jeder Tierarzt an die Tiere heran. Seinen Facharzt hat er in Augsburg im dortigen Zoo.
Märkische Oderzeitung 2.1.2001 Wo Hecht und Lachs durchs Glas gucken http://www.moz.de/showLokal.php?OPENNAV=lokal&SUBNAV=0&REDID=21&LID=1921 Schwedt - Das Besucherzentrum des Nationalparks Unteres Odertal hate seit der Eröffnung im September rund 12 000 wissbegierige Besucher. Den größten Eindruck bei einem Rundgang hinterlässt natürlich immer das große Oder-Aquarium mit über 15 000 Litern Fassungsvermögen. Ständig kommen neue, darunter auch seltene Fischarten hinzu. Zu den insgesamt 27 Arten gehört auch der Lachs, der als Wanderfisch bis in die 80-er Jahre hinein in der Oder heimisch gewesen war.. Die Naturfreunde können sich im Besucherzentrum außerdem über weitere Veranstaltungsangebote des Nationalparks informieren. Natur- und Landschaftsführer des Nationalparks bieten darüber hinaus zusätzlich geführte Wanderungen, Radexkursionen und Vorträge an.
Schwäbische Zeitung 3.1.2001. Wilde Fütterung: Zwei Tiere sind tot http://www.szon.de/lokales/pfullendorf/nachrichten/200101020644.html Pfullendorf - Immer wieder, so berichtet Streichelzoo-Inhaber Josef Jäger, werfen Unbekannte vermeintliches Futter von außen in die Tiergehege der Anlage am zukünftigen Seepark. Eine Ziege und ihr Jungtier fraßen den vergammelten Abfall und verendeten qualvoll.
Neuß-Grevenbroicher Zeitung 2.1.2001 Mehrere Gebäude im Tannenbusch müssen saniert werden http://www.ngz-online.de/ngz/news/dormagen/2001-0101/tannenbusch.html Dormagen - Viel vorgenommen hat sich der Verein Schutzgemeinschaft Deutscher Wald für den Tannenbusch. "Die ältesten Gebäude stammen aus den 60er Jahren", erläutert der Vorsitzende Hermann Josef Kremer. Das gleiche gilt für einige Ställe und Gehege, etwa für das des Weideschweins. Das Naherholungsgebiet mit Tierpark, Naturerlebnispfad und Ausstellung bei kostenlosem Eintritt, werde in Dormagen "als Selbstverständlichkeit" hingenommen. Der Schutzgemeinschaft gehören nur die Tiere - rund 100 Säugetiere vom Rothirsch bis zur Ziege und 130 Stück Federvieh. Im Haushaltsentwurf sind 45.000 Mark für die Renovierung von Haus Tannenbusch enthalten, und 25.000 Mark für Zäune und Ställe. Erneuert werden soll auch der Eingang zum kleinen Museum in der Waldbildungsstätte. Ausweiten will die Schutzgemeinschaft die zusammen mit der Kreisjägerschaft organisierte "Waldschule" für Schulklassen. Bislang ebenfalls im Tannenbusch aktiv war Barbara Durand mit der Natur-Erlebnispädagogik
Ruhr Nachrichten 2.1.2001 Spielzeug für Löwe und Tiger http://www.westline.de/city/dortmund/do_0009.htm Gut gemeinter, aber mißglückter Bericht über einen Tag als Tierpfleger im Zoo Dortmund: Lautes Gebrüll schallt aus dem Raubtierhaus im Zoo. Mit dem Wecken und der Kontrolle, ob es allen gut geht, beginnt der Arbeitstag des Raubtierpflegers Jens Voigtländer. Einen Tag lang habe ich mich in die Höhle des Löwen gewagt. Hinter der Eisenschleuse brüllt Löwe Lukas. Kein Wunder, dass er der König der Tiere ist, denke ich. Ein wenig erinnert die Arbeit des Raubtierpflegers an einen Gefängniswärter. Hinter mehrfach verschlossenen Toren wohnen Jaguar, Puma, Leopard, Wald- und Wildhunde. Einen Fehler darf ein Raubtierpfleger nicht machen. Er wäre tödlich. So angenehm wie möglich wollen die Pfleger den Tieren das Leben hinter Gittern machen. Gestern gab es Heu für die Raubtiere, ein paar Tage zuvor hatten die Großkatzen Spaß mit einem Pappkarton. Nach der Fütterung der Raubtiere um 15.30 Uhr endet der Arbeitstag der Pfleger. Anstrengend ist die Arbeit mit den Tieren, aber sie macht glücklich, weil sie nicht für die Katz ist. Tierpfleger ist ein eben Traumberuf. Mich wird das Schnurrbarthaar eines Jaguars an den Selbsttest im Zoo erinnern. Wie allen guten Lehrlingen hat mir das Jens Voigtländer geschenkt.
Nordkurier 2.1.2001 Tierpark lädt erneut zu einem Ball http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/a/a.html Ueckermünde - Interessante Veranstaltungen hält der Ueckermünder Tierpark auch im neuen Jahr bereit. Der mittlerweile zweite Tierparkball wird am Sonnabend, 27. Januar, stattfinden. Aus dem Sächsischen wird Andreas Bernhard am Freitag, 16. Februar, nach Ueckermünde reisen. Der Fachmann ist Raubtierkurator im Zoo Leipzig und wird über moderne Löwenhaltung in zoologischen Gärten berichten.
Nordkurier 2.1.2001 Tierpark hofft wieder auf einen großen Ball http://www.nordkurier.de/lokal/pasewalk/i/i.html Ueckermünde - Tausende Besucher haben im vergangenen Jahr erneut den einzigen Tierpark des Landkreises in Ueckermünde besucht. Der mittlerweile zweite Tierparkball wird am Sonnabend, 27. Januar, stattfinden.
Süddeutsche Zeitung 30.12.2000 Der tödliche Gang in die Freiheit http://www.sueddeutsche.de/aktuell/?section=bay&myTM=full&id=978124689.59632&myTime=978162272 Ausführliches Interview mit Tierpark-Direktor Mühling über das tragische Ende der Eisbären in Nürnberg
Haben Sie mehr Angst vor Eisbären oder vor Tierschützern? Kommt drauf an. Die einen sind kraftvoll, die anderen wortreich. Erinnern Sie sich noch an den 29. März 2000? Aber sicher. Ich saß gerade in meinem Büro, da stürzte jemand herein und sagte: Die Eisbären laufen im Tiergarten frei herum. Was hätte Schlimmeres passieren können? Löwen? Tiger? Durch deren Haut wäre wenigstens die Narkosespritze gedrungen. Aber das Bären-Fell war zu nass und der Bären-Speck war zu dick. Waren die Karlsruher nicht pikiert? Es waren schließlich deren Bären. Nein. Die hätten in der Situation das Gleiche gemacht. Und die Tierschützer? Da gab es massive, bösartige Anschuldigungen. Zum Beispiel, dass wir die Tiere vorsätzlich erschossen hätten. Aber bei solch blödsinnigen Vorwürfen reagiere ich wie eines meiner Lieblingstiere: stur wie ein Esel. Walsroder Zeitung 30.12.2000 "Kranzler-Eck": Walsroder Einrichtung unterstützt Volierenbau in Berlin http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=21&template=larttext&ausgabe=5818&redaktion=21&artikel=102714829 Der Walsroder Vogelpark hat in Berlin eine Art "Filiale" errichtet: Im Innenhof des frisch eröffneten City Quartier "Neues Kranzler-Eck" am Kurfürstendamm stehen zwei Großvolieren, an dessen Konstruktion das Walsroder Unternehmen maßgeblich mitgewirkt hat. Darin leben künftig rund 100 Tiere, vor allem Sittiche. Der Platz soll zur "Oase im Großstadtdschungel" werden: Sitzmöglichkeiten laden ein, die Vögel zu beobachten. Die Walsroder gaben Tipps für die Verwendung von Materialien, informierten über die Auswahl der Tiere und verrieten ihr Know-how zur Haltung der Vögel.
Frankfurter Neue Presse 30.12.2000 Tiger "Sahib" nach seiner Flucht wieder wohlauf http://www.rhein-main.net/FNP-Online/Zeitung/region-3.html Der 14 Monate alte Tiger "Sahib" ist am Tag nach seiner spektakulären Flucht in Wiesbaden gesund, aber wackelig auf den Beinen. Das sagte ein Sprecher des Zirkusunternehmens "Sarrasani", dem das Tier Donnerstagmittag entlaufen war. Der Tiger hatte sich länger als zwei Stunden in einem Gelände neben der Autobahn Frankfurt-Wiesbaden versteckt. Die Autobahn musste in beide Richtungen gesperrt werden, was zu einem Verkehrschaos führte. Ein Tierarzt hatte sechs Betäubungspfeile verschossen, bis das aufgeregte Tier endlich einschlief und abtransportiert werden konnte.
Ostsee Zeitung 30.12.2000 Sassnitzer Wölfe heulen das neue Jahr ein http://www.ostsee-zeitung.de/ru/start_73183.html Sassnitz - Für die Pferde gab es eine Extra-Leckerei. Und für die Affen die dicken Marmeladenstullen, die sie so lieben. Heiligabend drehen viele Väter mit den Kindern eine Runde durch den Tiergarten, sagt Tierpark-Chefin Kerstin Block. Die Geschenke für die Tiere hingen in diesem Jahr am Weihnachtsbaum direkt am Eingang. Mit Erdnüssen, Mohrrüben, Äpfeln, Brot und Pellets hatte die Natur- und Umweltschule die kleine Tanne geschmückt. Doch auch ohne diesen Schmuck waren die meisten Vierbeiner von den Christbäumen begeistert: Esel, Pferde und Ziegen knabberten die Bäume bis auf die letzte Nadel ab.Überhaupt scheint den Tieren im Park der Lärm der Silvesternacht weniger auszumachen als manchem Hund. Ein schauriges Geheul stimmen dagegen Jahr für Jahr die Wölfe an, wenn zu Mitternacht die Kirchenglocken das neue Jahr einläuten. Außerdem wünscht sich der Heimattiergarten, dass das neue Haus für die Affen bald stehen möge.
Tages Anzeiger 30.12.2000 Kanton kauft den Tierpark Silberweide http://tages-anzeiger.ch/ta/taZeitungRubrikArtikel?ArtId=59366&ausgabe=469 Die langjährigen Besitzer des Streichelzoos in Mönchaltorf suchen Plätze für ihre exotischen Tiere. Laut einem Bericht des "Anzeigers von Uster" hat der Regierungsrat dem Erwerb des Parks mit Streichelzoo zugestimmt. Diesen betreibt das Ehepaar Paul und Meli-Agnes Moerker seit 1963. Die Greifensee-Stiftung erarbeitet zurzeit ein Projekt zur Nutzung des attraktiven Geländes am See. Danach soll das Areal, das mitten in der Greifensee-Schutzzone liegt, in einen Zoo- und einen Naturschutzbereich unterteilt werden. Die Stiftung will laut früheren Angaben den Streichelzoo erhalten, aber ohne exotische Tierarten. Deren Haltung beurteilt die Stiftung nicht mehr als artgerecht. Die langjährigen Zoobesitzer müssen nun von ihrem Lebenswerk Abschied nehmen.
Bremer Architekt legte Entwurf für Auswanderermuseum vor Weser Kurier 30.12.2000 http://www.weser-kurier.de/bremen/fs_wk_bremen.html?id=20978 Bremer NachrichtenLokales 30.12.20009:24 http://www.bremer-nachrichten.de/bremen/fs_bn_bremen.html?id=20978 Der Förderverein Deutsches Auswanderermuseum sieht in dem Entwurf einen weiteren Anstoß für die Gestaltung des Ocean-Park-Geländes. Mit einer frei zugänglichen Dachterrasse in etwa fünf Metern Höhe über dem Deich möchte der junge Architekt weite Blicke "wie vom Oberdeck eines Schiffes" ermöglichen. Von dort aus könnte seiner Meinung nach zwischen Strandhalle und Zoo hindurch eine Verbindung in Richtung Weser geschlagen werden ein Steg mit vielen Ein- und Ausblicken.
Zwei Millionen: Grenze geknackt Sindelfinger,Böblinger Zeitung 30.12.2000 http://www.szbz.de/dc1/html/news-sfz/20001230loka0002.htm
Stuttgarter NachrichtenLokales 30.12.20008:37 http://www.stuttgarter-nachrichten.de/dc1/html/news-stn/20001230loka0015.shtml
Mit behäbigen Drehungen fährt der Elefantenrüssel durch die Menschenmenge, patscht einer Dame auf den Anorak, schnaubt dem Fotografen in die Kamera und grabscht nach einem Pflanzenkübel. ¸¸Gehst du da raus! Nicht die Pflanzen!'', ruft Wilhelma-Direktor Dieter Jauch. Auch wenn der Hunger groß ist: Die Pflanzen werden noch gebraucht, schließlich herrscht Feierstimmung im Elefantengehege der Wilhelma. Der 2000000. Besucher in diesem Jahr hat das Drehkreuz passiert. Alle sind glücklich. Direktor Jauch, weil er endlich erreicht hat, was er sich bereits beim Amtsantritt 1989 zum Ziel gesetzt hatte: die magische Zwei-Millionen-Grenze zu knacken. ¸¸Und das, obwohl wir in diesem Jahr einen ziemlich schlechten Sommer hatten.'' Zur neuen Bestmarke verholfen haben dann aber zoologische Highlights wie das Aquarium oder das neu eröffnete Amazonienhaus.
Kölner Stadt-Anzeiger 29.12.2000 Koalas sind wieder da http://www.ksta.de/vermischtes/panorama/1299616.html Die Polizei in San Francisco hat die zwei aus dem Zoo entführten Koalabären wiedergefunden. Die Tiere seien auf Grund eines anonymen Hinweises in einem Haus in der Stadt gefunden worden. Als mutmaßliche Diebe seien ein 15-Jähriger und ein 17-Jähriger verhaftet worden. Die Polizei vermutet, dass sie die Tiere mit einem Schätzwert von jeweils etwa 10 000 Dollar verkaufen wollten. http://tv.ga-bonn.de/2.html?id=20001229-1315-03 Die beiden jungen Männer sagten bei ihrer Festnahme, sie hätten die Koalas aus ihrem Käfig geholt, um ihre Freundinnen damit zu beeindrucken. http://www.blick.ch/bl_seiten/aktuell/ak15.htm «Sie wollten die Koalas ihren Freundinnen geben als besonders exklusives Weihnachtgeschenk», sagt Jim Deignan von der Polizei. Die beiden Teenager, die in einem Jugendheim leben, hatten keinen Schimmer, wie sie die am Dienstag gestohlenen Tiere füttern sollten. Sie setzten den Koalas Blätter, Orangen und Rüben vor. Ein nächtlicher Passant hatte die Koalas in der Eingangshalle des Kinderheims umherturnen sehen. Kieler Nachrichten 29.12.2000 Das wilde Leben beginnt http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-der-katzenabreise_ART.htm Großenaspe - "Auf Nimmerwiedersehen" hieß es gestern für drei junge Wildkatzen im Tierpark Eekholt. Zwei Männchen und ein Weibchen, der diesjährige Nachwuchs der beiden Wildkatzen Ludwig und Lisa, gingen auf große Reise zur Auswilderung im Bayerischen Wald.
Sächsische Zeitung 30.12.20001 Paarungszeit bei Pandas und Rothunden http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=50128&rubrik=n_roedertal&etag= Dresden - Mitten im kalten Winter ist für die roten Pandas die Paarungszeit angebrochen. Gegenüber dem Panda-Quartier sind die Rothunde drauf und dran, ihre Zoo-Rudelgesellschaft weiter zu vergrößern. Anfang dieser Woche wurde die vielleicht letzte Geburt des Jahrgangs 2000 registriert: ein männlicher Rotbüffel.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Artenschutz Berliner Zeitung 3.1.2001 Wildhüter haben in Kirgisistan eine junge Schneeleopardin gerettet. Deutsche Naturschützer halfen dabei http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/wissenschaft/.html/03artik118210.html Durch einen Informanten hatten die Wildhüter erfahren, dass eine kirgisische Händlerfamilie eine junge Schneeleopardin zu Hause versteckt, die sie verkaufen wollte. Ein kirgisischer Mitarbeiter des Naturschutzbund Deutschland (Nabu) spielte bei einem fingierten Verkaufsgespräch mit der Händlerfamilie den Strohmann. Zehntausend Dollar verlangten die Händler für das Tier. Plötzlich kamen Männer der Wildhütertruppe und das kirgisische Fernsehen auf sie zu. Am 23. Dezember traf die sechs Monate alte Schneeleopardin am Flughafen Hannover ein. Mitarbeiter des Nabu nahmen das verletzte Tier in Empfang. Im Wildpark Lüneburger Heide soll das gerettete Jungtier gesund gepflegt werden. Dann wird es vielleicht in das europäische Erhaltungszuchtprogramm aufgenommen. Seit zwei Jahren unterstützen die deutschen Naturschützer die "Gruppa Bars" (Gruppe Schneeleopard), die seither im Issyk-Kul Biosphärenreservat im Nordosten Kirgisistans auf Patrouille geht. Die fünf Wildhüter konnten bisher 80 Wilderer verhaften, 150 Waffen beschlagnahmen, 200 Tierfallen vernichten und zahlreiche Felle von Schneeleoparden, Wölfen und Bergschafen sicher stellen. Der Handel mit Schneeleoparden ist lukrativ. Ihre Knochen werden in der Traditionellen Chinesischen Medizin als Ersatz für den sibirischen Tiger verwendet. Im Hochland von Zentralasien leben nur noch schätzungsweise 4 500 Exemplare. Der Nabu konnte in Kirgisistan mit der Einrichtung des Issyk-Kul-Biosphärenreservats einige Reviere des Schneeleoparden und seiner Beutetiere, darunter Steinböcke und Murmeltiere, sichern. Um das Einkommen der Kirgisen zu verbessern, wird der Ökotourismus gefördert. "Der Schneeleopard war vor 30, 40 Jahren im Zoo eine große Rarität", erinnert sich Klaus Pohle vom Berliner Tierpark Friedrichsfelde. Das Sowjetische "Zookombinat" in Karakol am Ostufer des Issyk-Kul-Sees hat jahrzehntelang Zoos in aller Welt gegen Devisen mit den begehrten Schneeleoparden versorgt. 1976 schlossen sich die Zoos zu einem internationalen Zuchtprogramm zusammen, das von Helsinki aus koordiniert wird. Schneeleoparden, die heute bei uns zu sehen sind, sind Nachzuchten.
Weitere Informationen zum Projekt:www.schneeleopard.de
Berliner Zeitung 3.1.2001 Umweltexperten empfehlen, Schutzprogramme auf artenreiche Regionen zu beschränken http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/wissenschaft/.html/03artik118197.html Die Artenvielfalt der Welt zu erhalten sei ganz einfach, sagt Russell Mittermeier: "Wir brauchen nur genug Geld." Effizienter Naturschutz ist für den Präsidenten der Umweltorganisation "Conservation International" eine simple Gewinnrechnung. Maximaler Rendite meint die größte Zahl an geretteten Arten je investiertem Dollar. Mittermeier schwört auf das "Hotspot-Konzept". Schutzmaßnahmen sollen sich auf Hotspots beschränken, an denen besonders viele Arten vorkommen und an denen der Lebensraum stark bedroht ist. Wenn man sich auf fünfundzwanzig Hotspots konzentriere , könne man mehr als ein Drittel aller Arten erhalten, sagt Mittermeier. Die Kosten schätzt er auf rund fünf Milliarden Dollar in zehn Jahren.
Auch die Umweltstiftung WWF plädiert für weltweite Artenschutzgebiete. "Global 200" soll 238 Ökoregionen schützen. Nicht alle weisen eine hohe Artenvielfalt auf. Tundren und Wüsten beherbergen nur relativ wenige, dafür aber an besonders harte Umweltbedingungen angepasste Spezies. "Insgesamt hat der WWF das Ziel, dass bis zum Jahr 2025 etwa zehn Prozent der Landfläche der Erde als Schutzgebiete ausgewiesen werden", sagt Michael Evers, Global-200-Koordinator. Hotspot-Theorie und Global 200 sind typisch für einen neuen Trend im internationalen Naturschutz. Experten suchen nach den Regionen der Erde, deren Schutz nicht nur besonders nötig ist, sondern auch lohnend erscheint. Es geht darum, den dramatischen Artenverlust so schnell wie möglich zu bremsen. Wenn dieses Konzept funktioniert, so die Hoffnung der Umweltschützer, finden sich auch Privatleute, die Geld für den Naturschutz spenden. Das Aussterben hat derartige Ausmaße angenommen, dass Fachleute von der "sechsten Auslöschung" sprechen. "Das aktuelle Artensterben geht auf das Konto des Menschen", sagt Max Tilzer, Biologie-Professor an der Uni Konstanz und Mitglied im "Wissenschaftlichen Beirat Globale Umweltveränderungen" der Bundesregierung. "Das Aussterben verläuft tausend- bis zehntausendmal schneller als ohne menschlichen Einfluss". Nach Schätzungen verschwinden derzeit täglich bis zu hundert Arten von unserem Planeten. Zehn bis zwanzig Prozent der Landfläche der Erde müssten unter Schutz gestellt werden, heißt es im Jahresgutachten 1999 über die "Erhaltung und nachhaltige Nutzung der Biosphäre". Nach Angaben der IUCN liegt der Anteil von Nationalparks, Biosphärenreservaten und ähnlichen Schutzzonen nur knapp über fünf Prozent. Norman Myers, Biologe an der Oxford University, hat Kriterien für Hotspots aufgestellt. Das Gebiet muß mindestens 1500 verschiedene Arten von Farnen und Blütenpflanzen aufweisen, die nur dort vorkommen. Zudem müssen sich die Lebensbedingungen dieser Arten durch äußere Eingriffe drastisch verändert haben. Weltweit erfüllen fünfundzwanzig Regionen diese Hotspot-Kriterien. Nach Berechnungen des WGBU müssten dafür jährlich rund achtunddreißig Milliarden Mark zusätzlich eingeplant werden. In der Praxis sind Forderungen nach Aufstockung der Naturschutzgelder kaum durchsetzbar. Naturschutzorganisationen hoffen, dass sich private Sponsoren für den globalen Artenschutz gewinnen lassen. Dass so etwas funktioniert, beweist derzeit Mittermeiers Organisation. Erst im Februar vergangenen Jahres hatte CI ihren Hotspot-Ansatz im Fachmagazin "Nature" vorgestellt. Im September verkündete Mittermeier gemeinsam mit der Weltbank und dem UN-Umweltfonds "Global Environment Facility" die Einrichtung eines neuen Fonds. Der "Critical Ecosystem Partnership Fund" soll als Geldgeber in den Hotspots fungieren. Die drei Partner zahlten zum Start jeweils 25 Millionen Dollar ein. Noch einmal 75 Millionen Dollar will CI über private Spenden aufbringen. Tagesspiegel 3.1.2001 Heilige Geschenke für einen lebendigen Planeten http://195.170.124.152/archiv/2001/01/02/ak-ws-19951.html Elf Religionen der Welt entdecken den Umweltschutz. Anlässlich der Jahrestagung des WWF reisten Vertreter von elf Religionen nach Katmandu. Im Gepäck befanden sich heilige Geschenke für einen lebendigen Planeten. Keine Geschenke zum Anfassen, vielmehr Taten und Versprechen zum Wohl des Planeten, Ergebnis der bereits vor vier Jahren vom WWF ins Leben gerufenen Initiative "Living Planet". Die Taoisten Chinas appellieren an ihre Mitglieder, gefährdete Tierarten wie Tiger, Nilpferde, Braunbären und Moschustiere nicht mehr für die traditionelle chinesische Medizin zu verwenden. Mongolische Buddhisten erneuern ein Jagdverbot zum Schutz des Schneeleoparden. Katholiken in den USA und Kanada wollen für den Schutz des Columbia Rivers Sorge tragen. Und amerikanische Juden fordern ihre Glaubensbrüder auf, die CO2 Emmission bis 2010 um fünf Prozent zu senken. Die Religionen der Welt begehren auf: gegen die Verschmutzung der Umwelt, gegen die sinnlose Verschwendung natürlicher Ressourcen; für das Klima, für die Vielfalt der Arten. Der Spiegel, 28.Dez. 2001 Gruppenbild mit Löwe http://www.spiegel.de/reise/fernreisen/0,1518,109511,00.html Ausführliche Reportage: Windhuk - Auf ihrer Farm im Osten Namibias bietet die Familie van der Merwe so manchem Tier freie Kost und Logis - und so manchem Touristen Begegnungen der ungewöhnlichen Art. Ein besonderes Urlaubserlebnis: Spaziergänge mit zahmen Löwen und Leoparden gehören zu den Hauptattraktionen von Harnas, der Farm der Burenfamilie van der Merwe, 300 Kilometer östlich der Hauptstadt Windhuk. Die van der Merwes betrachten ihre Farm als Zufluchtsort. Mehr als 25 Tierarten leben in dem exotischen Tierheim: 24 Geparden, 18 Löwen, 14 Leoparden, 27 Wildhunde, ein Honigdachs, 37 Paviane, sechs Stachelschweine, drei Krokodile. 1978 gründeten Nick und seine Frau Marieta Harnas. Heute führen die van der Merwes das Projekt gemeinsam mit ihren drei erwachsenen Kindern und 19 Angestellten. Seit fünf Jahren haben Touristen die Möglichkeit, die Farm zu besuchen und hautnah Kontakt mit zahmen Großkatzen aufzunehmen. Raubtierschutz ist umstritten in Namibia. Neben dem Ministerium, Harnas und Okatumba Wildlife Research haben sich auch andere Organisationen wie AfriCat im zentralnamibischen Okonjima und der Cheetah Conservation Fund dem Erhalt der Raubkatzen in Namibia verschrieben. Und alle haben einen anderen Ansatz, die Debatte ist heftig. Immerhin: Im "Large Carnivore Management Forum" setzen sich Wissenschaftler, Farmer, Jäger und Tierliebhaber regelmäßig an einen Tisch und suchen einen gemeinsamen Weg. Und es gibt Erfolge: Ein neues Gesetz soll eine Mindestgröße für Gehege von Raubtieren vorschreiben: Pro Tier ist eine Fläche von einem Hektar nötig. Bislang werden die rund 1000 Löwen, Leoparden und Geparden, meist bloße Farm-Attraktionen, oft in wenige Quadratmeter großen Käfigen gehalten. Walsroder Zeitung 4.1.2001 Spinne des Jahres 2001 gekürt http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=21&template=arttext&ausgabe=5847&redaktion=1&artikel=102719230 Die Gesellschaft der Spinnenforscher (Arachnologen) teilte am Mittwoch in Münster mit, dass sie die Wespenspinne Argiope bruennichi gekürt hat. Damit will die Arachnologische Gesellschaft jeweils Aufmerksamkeit auf besondere Exemplare der von vielen wenig geliebten Spinnentiere lenken und den Artenschutz unterstützen. Arachnologische Gesellschaft:http://www.arages.de auch: Westdeutsche Zeitung 3.1.2001 http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=30&template=arttextwissenschaft&ausgabe=2820&redaktion=1&artikel=102719230 Goslarsche Zeitung 3.1.2001 http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=14&template=larttext&ausgabe=5848&redaktion=1&artikel=102719230 EXPRESS 3.1.2001 http://express.de/news/1308905.html newsclick 3.1.2001 http://www.newsclick.de/corem/resources/ids/1066498?version=1 Remscheider GA 3.1.2001 http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=2&template=arttext&ausgabe=5845&redaktion=1&artikel=102719230
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Kurioses Neuß-Grevenbroicher Zeitung 2.1.2001 Russischer Zoo veranstaltet Contest http://www.ngz-online.de/news/boulevard/2001-0102/schlangen_schoen.html Die Schlange sei mit ihrer Anmut und Weisheit ein Sinnbild der Weiblichkeit, teilten die Experten in Tula mit. Der Zoo verfügt nach eigenen Angaben über die weltweit größte Sammlung von mehr als 2000 Reptilien und sei bei der Züchtung seltener Arten in Gefangenschaft sehr erfolgreich. TAZ 2.1.2001 Zum chinesischen Jahr der Schlange veranstaltet ein russischer Zoo einen Schönheitswettbewerb für Kriechtiere. http://www.taz.de/tpl/2001/01/03.nf/text.Tname,a0141.list,TAZ_txt.idx,107 Seit Dienstag dürfen Besucher des Tierparks in der Stadt Tula, 160 Kilometer südlich von Moskau, ihre Stimme für eine Schlange abgeben. Zu den Favoriten zählen nach Angaben des Zoodirektors, Michail Julenkow, eine Boa Constrictor namens "Queen Rasputin", eine Kornnatter "Peter Tosh", die Grüne Baumpython "Mäusi" sowie die bereits als Heidekönigin prämierte Wiesennatter "Jenny Elvers". Ein Vorteil könne sich für "Jenny Elvers" ergeben, da diese kurz davor stehe, Eier zu legen. "Das sehen die Leute immer gerne." Von anderen Teilnehmern wurde der Natter unterstellt, sie habe ihre Schwangerschaft nur vorgetäuscht. Kleine Zeitung 2.1.2001 http://druck.kleinezeitung.at/kaernten/ARTIKEL?whichone=715709 Bocholter Borkener Volksblatt 2.1.2001 http://www.bbv-net.de/news/boulevard/2001-0102/schlangen_schoen.html Kurier 2.1.2001 http://www2.kurier.at/pages/html/anwendung/k_content.php3?xmlval_PARENT_KEY[]=0029&xmlval_ID_KEY[]=0024&mdoc_id=1833807&content=main
Zoo in der Kultur?? Einblicke in den Menschenpark Süddeutsche Zeitung 2.1.2001 http://www.sueddeutsche.de/aktuell/?section=feuill&myTM=full&id=978379096.44304&myTime=978444538 Süddeutsche ZeitungKultur 2.1.200111:46 http://www.sueddeutsche.de/feuilleton/01theater/010102feu_bochum.html "Karin Henkel inszeniert am Schauspielhaus Bochum Maxim Gorkis Drama Kinder der Sonne als subtiles antrophologisches Theater: "Die Wohnzimmerzelle entpuppt sich als Menschentierpark, in dem es die Zahmen und die Wilden gibt. Geschmackvoll gekleidete Schimpansen-Menschen etwa. Der Tierarzt Tschepurnoj, ein Alpha-Tier. Die Klasse der gefährlichen Gorillas wird vom Schlosser Jegor und seiner Zottel-Jacke vorgeführt. Dass beim Abtragen der Wände ein riesengroßes Affenbild sichtbar wird, diese Plakatierung hätte sich Henkel sparen sollen. Bleibt die Frage, warum so viel große Kunstfertigkeit aufgewendet wird für die kleine Botschaft, dass der Mensch ein Affe sei und bleibe. Nun ja, einige Zuschauer haben darüber so gelacht, dass es klang wie aus dem Tierpark." Mittelbayerische Zeitung 31.12.2000 Klatsch und Tratsch aus der Welt der Tiere im Jahr 2000 http://www.donau.zet.net/cgi-bin/mz/festm.pl?tl=newstag&fn=/aktuell/journal/spo/meldung14.htm Als echter Pechvogel erwies sich ein polnischer Schwan. Beim Überflug über Warschau hat er einen auf einer Plakatwand abgebildeten Artgenossen für echt gehalten und ihn angeflogen. Das vermeintliche Treffen endete mit Knall und Fall. Der Schwan prallte frontal an die Werbetafel, verletzte sich am Flügel und rutschte zu Boden. Er wurde anschließend im Tierpark versorgt.
+ ein Dutzend weitere kuriose Geschichten
Thüringer Allgemeine 30.12.2000 Wieder böse ega-Attacke: Lärmende Fische kommen http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Erfurt&news_id=1351091 Erfurt - Der Streit zwischen der ega und den Anwohnern spitzt sich weiter zu. Die ega möchte in einer der Hallen das neue Aquarium unterbringen. "Den ohrenbetäubenden Lärm der Fische lassen wir uns nicht bieten", kündigte inzwischen ein Hörgeschädigter an. Man verlange ständige Lärmmessungen, schließlich kenne man das ja von Delphinen, die immer so schrille Töne von sich geben. "Hiiiiiiiih", machen die. Der ega-Chef versuchte inzwischen zu beruhigen. Man werde vorwiegend Karpfen in die Bassins setzen. Die machten nur "Hoooooh" - und das nur vor Silvester.
#################################################################################### Pressemitteilung: Der Allwetterzoo Münster blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2000 zurück: Jubiläum "125 Jahre Zoo in Münster" - Neue Dschungel-Anlage für Orang-Utans - Besonders erfreulich: 822.474 Besucher! Ganz im Zeichen des 125jährigen Bestehens des Zoologischen Gartens in Münster stand das zurückliegende Jahr. So war die Jubiläumsfeier im Rathaus der Stadt Münster am 25. Juni wohl neben der Eröffnung der neuen Dschungel-Anlage für Orang-Utans am 30. September das herausragende Ereignis für Zooleitung, -mitarbeiter und -freunde. Darüber hinaus gab es weitere erfreuliche Ereignisse und Veranstaltungen. Im Februar fand eine hochrangige Tagung mit 200 Teilnehmern aus 13 Nationen zum Thema "Menschen und Affen im Zoo und Freiland" in Münster statt, die vom Allwetterzoo mit veranstaltet wurde. Im April konnten Menschen aus der ganzen Bundesrepublik den münsterschen Zoo mit sehr gelungenen Fernsehbildern kennen lernen, ausgestrahlt von der ARD als 45minütige Dokumentation zur "Primetime" um 20.15 Uhr. Zwar keine bewegten, doch sehr schöne Bilder können sich die Internet-Nutzer seit Juni ansehen, am 8. 6. war der Allwetterzoo endlich "drin"! Im August war der Zoo das Mekka für mehrere Tausend Teenies, die allesamt die Gruppe ECHT erleben wollten, die anlässlich des WDR-Sommerfestes im Zoo auftraten. Im Dezember konnte eine sehr sehenswerte und eindrucksvolle Dauerausstellung zum Thema "Verbotene Geschenke" eröffnet werden, die der Zoo gemeinsam mit dem Bildungszentrum der Bundesfinanzverwaltung Münster konzipiert und eingerichtet hat. Sie zeigt die Problematik des Artensterbens durch illegalen Handel und gedankenlose Reisesouvenirs. Auf die 822.474 Besucher, die im zurückliegenden Jahr auf die Sentruper Höhe kamen, ist der Zoo besonders stolz. Noch Mitte der 90er Jahre zählte man 100.000 Besucher pro Jahr weniger. Den Erfolg, nach fünf besucherschwächeren Jahren in 1999 mit 830.903 Besuchern die "Schallmauer" durchbrochen zu haben, schrieb die Zooleitung seinerzeit der enormen öffentlichen Aufmerksamkeit zu, die der Zoo durch das dramatische Geschehen um das erste münsterische Elefantenbaby genossen hatte. Dass im Jahr 2000 beinahe ebenso viele Menschen wie 1999 in den Allwetterzoo kamen, ist mit Sicherheit der stetigen Entwicklung und Verbesserung in vielen Bereichen zu verdanken, seien es Tiergehege oder Grünanlagen oder Serviceeinrichtungen für Besucher. Und natürlich hat auch die neue Orang-Utan-Anlage, die erst spät im Jahr eröffnet werden konnte, noch zahlreiche Menschen in den Allwetterzoo gelockt. So verzeichnete man für die Monate Oktober bis Dezember überdurchschnittlich hohe Besucherzahlen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Zoo und Artenschutz im Fernsehen Süddeutsche Zeitung 4.1.2001 Auf in die freie Wildbahn http://www.sueddeutsche.de/aktuell/?section=ferns&myTM=full&id=978552515.63636&myTime=978595094 Was ist denn bloß naturnahes Fernsehen? Mit dieser Unterzeile versieht das ZDF künftig sein wöchentliches MagazinZDF.umwelt. Mehr Sendezeit, mehr Leute in der 20-köpfigen ZDF-Umweltredaktion (die größte in Deutschland) und TV zum Mitmachen so stellt sich Redaktionsleiter Volker Angres die Zukunft vor, die am kommenden Samstag beginnt. Das ZDF stiftet zusammen mit der Zeitschrift Hör Zu den Umweltpreis Goldene Natur. Das neu aufgelegte Umwelt-Magazin ist inhaltlich straff strukturiert. Die Natur, so toll sie ausschaut, hat keine Chance, sagt Angres. Den aufgelösten Tele-Zoo ersetzen Mini-Reportagen. Im aktuellen Hintergrundbericht kann sich Angres den Labortest heimischer Wurstsorten ebenso vorstellen wie das erste Dieselauto mit eingebautem Rußfilter. Aber auch die Story des Naturfotografen Karl Ammann: Er schoss tolle Safaribilder, recherchierte den Handel mit Buschfleisch und hatte plötzlich einen abgehackten Gorillakopf vor dem Sucher. Di., 09.01.2001, 21:00-21:45 ZDF, Wunderbare Welt, Die Urfischjäger, Auf der Suche nach dem Quastenflosser, Film von Hans Fricke TIPP! Do., 18.01.2001, 16:30-17:00 HR, Zoo & Co., Fledermäuse in Bayern, Ein Film von Felix Heidinger Wh Fr., 19.01.2001, 13:30-14:00 MDR, Zoo & Co, Eisfuchs in der Arche (Noordens Ark, Schweden) Wh Sa., 20.01.2001, 17:35-18:10 VOX, TIERZEIT: Die Seegraswiesen der Dugongs Wh Sa., 20.01.2001, 21:50-22:20 SWR, Notfall im Affenhaus, Der Zoo-Doktor im Einsatz (Zoo Frankfurt) Wh Mi., 24.01.2001, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Osamba, der neue Herr der Drills, Film von Eberhard Meyer Wh - Tipp! Das Drill-Projekt in Nigeria Fr., 26.01.2001, 20:15-21:00 N3, Tiere auf Reisen, Film von Eckart PingelNEU Hannover: Tiere für den Dschungelpalast aus Borneo; Amurleoparden aus London; Giraffe aus Kopenhagen nach Osnabrück; Bartgeier von Hannover in die französischen Alpen Sa., 27.01.2001, 18:30-19:00 3sat, Wolfsspuren (aus der ZDF-Reihe "tele zoo"): Projekt des Innsbrucker Alpenzoos: Pascale Jüch übernahm die Rolle der "Leitwölfin" für drei Jungwölfe ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Mitteilungen rund um das Thema Zoo, die im Verlauf der Woche in Online-Zeitungen erschienen sind. Die Liste ist moderiert, unseriöse Meldungen ohne Quelle werden nicht übernommen oder bei besonderem Interesse daran als solche gekennzeichnet. Zum Zeitpunkt der Recherche dieses Newsletters waren alle Links zu den Online-Zeitungen gültig; leider werden bei vielen Online-Zeitungen die Artikel bereits nach wenigen Stunden in ein Archiv verschoben. Meist lassen sich die Artikel mit der Suchfunktion der jeweiligen Online-Zeitung wiederfinden. Aus Gründen des Copyrights können wir den ganzen Text einer Meldung nicht übernehmen, sondern zitieren nur die Kernaussagen. In Einzelfällen, z. B. wenn der Artikel online nicht mehr verfügbar ist, können wir ihn aber per E-Mail versenden. Wir konzentrieren uns auf Links zu deutschsprachigen Online-Artikeln. Für englischsprachige, weltweite Meldungen empfehlen wir denZooNews-Newsletter von Peter Dickinson. Info:peter@elvinhow.prestel.co.uk, Anmelden: leeres E-Mail an:zoonewsdigest-subscribe@eGroups.com Hinweise auf weitere Zoo-Meldungen im Internet und Pressemitteilungen der Zoos sind ausdrücklich erwünscht; bitte als E-Mail an die Redaktion (redaktion@zoo-information.de). Weitere Hinweise zur Zoo-Presseschau, Optionen, An- und Abmelden und Archiv alle bisheriger Ausgaben finden sich auf unserer Homepagehttp://www.zoopresseschau.info Wir freuen uns über jede Form auch von kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG-Homepagehttp://www.zoo-ag.de. © 2000 Zoo-AG Bielefeld |