Zoo-AG Logo

Zoo-AG Presseschau Nr. 36 vom 7. Dezember 2000


Zoos in der deutschsprachigen Online-Presse

Willkommen zur 36. Ausgabe der Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld

zusammengestellt von Dirk Petzold und Martina Raffel, E-Mail:mailto:redaktion@zoo-information.de

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Durch Änderungen bei eGroups und durch unsere teil-automatisierte Recherche scheint es bei den letzten Ausgaben zu Problemen mit Links und Layout zumindest für Benutzer einiger E-Mail-Programme gekommen zu sein. Wir sind für Rückmeldungen dazu dankbar, ebenso zu Meinungen über Länge, Themen und Gestaltung der Zoopresseschauen. Danke!

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Die Schlagzeilen dieser Woche waren beherrscht um die Auseinandersetzung über "Dunja". Bleibt zu hoffen, daß Tier- und Artenschutzaspekte siegen und Dunja endgültig bei ihren Artgenossen im Zoo Hannover bleiben kann. Seine Einstellung zu Tieren und "artgerechter Haltung" entlarvt der Wanderzirkus "Royal" selbst mit dieser Äußerung: "Die macht das, was alle Elefanten machen: Kopfstand."

Neue Presse 4.12.2000
Zoo kämpft um Elefanten
http://np1.niedersachsen.com/NP/LOKA/story36367.html
Eine überraschende Verfügung des Landratsamts München fordert die "unverzügliche" Herausgabe des im April 1998 in München beschlagnahmten Zirkus-Elefanten. Der Eigentümer will das Tier in einer Blitzaktion schon am Montag abholen. Krank, verletzt, abgemagert und stark verhaltensgestört kam die große Elefantenkuh Dunja in die Obhut des hannoverschen Zoos. Der damalige Halter wurde inzwischen nach Zoo-Informationen wegen Tierquälerei verurteilt. Fast drei Jahre ist Dunja im Tierpark an der Eilenriede wieder aufgepäppelt und mit Erfolg in die Elefantenherde eingewöhnt worden. Ihre Münchner Papiere sind vermutlich falsch. Denn die angeblich 28-jährige Elefantendame ist laut Experten eher 13 Jahre jung.
Weiterer Link:http://www.sueddeutsche.com/region/lkrnord/reg_1_14.shtml


Weser Kurier 5.12.2000 undBremer Nachrichten 5.12.2000(dpa)
Wanderzirkus fordert Rückkehr / Verwahrlostes Tier wurde drei Jahre lang in Hannover aufgepäppelt
http://www.weser-kurier.de/niedersachsen/fs_wk_niedersachsen.html?id=18823
Vor drei Jahren war das ehemalige Zirkustier unterernährt, verlaust und mit vielen Verletzungen in einem Münchner Fabrikgebäude entdeckt und daraufhin von den bayerischen Behörden sofort beschlagnahmt worden. "Dunja war in einem erbärmlichen Zustand, hatte zum Teil bei Frosttemperaturen draußen gestanden", sagte der zoologische Leiter des Tierparks, Heiner Engel. Der Halter des Elefanten wurde nach Angaben der Zooleitung wegen Tierquälerei zu neun Monaten Bewährungsstrafe verurteilt und darf laut Urteil keine Dickhäuter mehr halten. Das Münchner Landratsamt sprach dem Mann am Wochenende das Tier zu und entschied, der Elefant könne sofort in Hannover abgeholt werden.


Fränkischer Tag 4.12.2000
Zoo Hannover will Tier nicht herausgeben - Falsche Unterlagen
http://www.fraenkischer-tag.de/cgi-bin/load_nortext?news/bayern/500-by-c9863.txt
Der Zoo Hannover muss die Elefantenkuh "Dunja" trotz anderer Entscheidung von Münchner Behörden vorerst nicht an einen Wanderzirkus herausgeben. Das Tier könne nach Lage der Dinge nur in artgerechte Haltung abgegeben werden, sagte die Amtstierärztin. Zoo-Chef Klaus-Michael Machens hat Zweifel an den Nachweispapieren des Mannes.

Hannoversche Allgemeine 5.12.2000
Stadt beschlagnahmt Dunja
http://news.haz.de/HOME/HANNOVER/story41854.html
Zunächst hatte die Stadt Hannover das Tier beschlagnahmt und damit den vorläufigen Verbleib im Zoo gesichert. Am Abend kündigte Dunjas angeblicher Besitzer Ewald Sperlich, Betreiber eines Wanderzirkus, jedoch über seinen Rechtsvertreter Widerspruch an. Dass sich der Zoo das wertvolle Tier zum Nulltarif sichern wolle, unterstellt Ernst Wege, Rechtsberater des betroffenen Zirkus Royal. Für Machens eine billige Ausrede: "Ausgerechnet diejenigen, die mit dem Tier Geld verdienen wollen, werfen uns finanzielle Überlegungen vor. Einfach absurd."

Hannoversche Allgemeine 5.12.2000
Kampf um Dunja entbrennt
http://news.haz.de/HOME/HANNOVER/story41821.html
Zoo oder Zirkus? Um die Zukunft der Elefantenkuh Dunja wird heftig gerungen. Der von ihrem Besitzer Ewald Sperlich für gestern früh angekündigte Abtransport fiel vorläufig aus. Zoodirektor Klaus-Michael Machens kündigte an, den Betreiber eines Wanderzirkus gar nicht erst auf das Zoogelände zu lassen. Der Elefant solle offenbar älter gemacht werden, als er ist, um ihn möglicherweise verkaufen zu können. Das Washingtoner Artenschutzabkommen untersagt den Verkauf von Elefanten, die nach 1975 geboren wurden. Drei Gutachten schätzen Dunjas Alter auf 19 Jahre, nach den Papieren und den Angaben eines Hamburger Tiertrainers soll sie aber 1973 geboren sein. Damit hätte Sperlich nicht nur den legalen Besitz an Dunja bewiesen, er könnte auch frei über das Tier verfügen. Der Marktwert eines indischen Elefanten liegt bei 150 000 Mark. Der 62-jährige Sperlich gastiert mit seinem Wanderzirkus "Royal" derzeit in der Nähe von Hamburg. Für Dunjas Zukunft hat er bereits klare Vorstellungen. "Die macht das, was alle Elefanten machen: Kopfstand."


Neue Presse 6.12.2000
Dunja darf im Zoo bleiben
http://np1.niedersachsen.com/NP/LOKA/story36442.html
Erleichterung im Zoo: Elefantenkuh Dunja bleibt weiter in der Obhut des Tierparks an der Eilenriede. Das Umweltamt der Stadt hat das Tier beschlagnahmt.Sie ist zu dem Ergebnis gekommen, "dass der nach dem Bundesnaturschutzgesetz zwingend erforderliche Nachweis des legalen Besitzes von Dunja bisher nicht erbracht wurde". Zoo-Chef Klaus-Michael Machens (53) atmete am Dienstag auf: "Wir freuen uns sehr über das schnelle und beherzte Handeln der hiesigen Behörden." Der Vertreter des Besitzers, Diplom-Ingenieur Ernst Wege (62), nennt die erneute Beschlagnahme dagegen "eine katastrophale Entscheidung". Der Zoo Hannover wolle Dunja "zum Nulltarif behalten".

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Keine Zoo-Meldung wurde diese Woche in mehr deutschen Zeitungen veröffentlicht - dabei handelt es sich nicht einmal um einen deutschen Zoo... das ist US-PR. Die Auswahl an Artikels ist riesig:

Neue Riesenpandas versetzen Washington in Aufregung
Washington (dpa) - Selten ist in den USA ausländischen Gästen so entgegen gefiebert worden wie den beiden neuen Riesenpandas des Nationalen Zoos von Washington. In den nächsten zehn Jahren erhält China dafür jährlich eine Millionen Dollar. Da der Zoo, der keine Eintrittsgelder erhebt, das Geld nicht aufbringen konnte, sprangen private Sponsoren ein, darunter der Fernsehsender Discovery, der die Pandas nun in mehreren Sondersendungen vermarkten darf. Das Gehege war in den vergangenen Monaten für umgerechnet vier Millionen Mark renoviert worden. Das zwei Jahre alte Weibchen Mei Xiang und der dreijährige Tian Tian verfügen in ihrem 1 800 Quadratmeter großen Gehege unter anderem über einen Teich, Wasserfälle, Bäume und Sandkuhlen. Der Zoo will Forschung für Zuchtzwecke betreiben. Die letzten beiden Riesenpandas im Washingtoner Zoo - die Hauptattraktion für zig-Millionen Besucher - sind 1992 und 1999 gestorben.

(Pandas im Washington Zoo:http://natzoo.si.edu/zooview/exhibits/panda/index.htm)

Nordbayerischer Kurier 7.12.2000
http://dpa.nkb.zet.net/boulevard/indexonl45_10_0712_1207120303.html
Westdeutsche Zeitung 6.12.2000
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=1&template=arttextboulevard&ausgabe=3551&redaktion=1&artikel=102685246
STERNVermischtes 6.12.200011:46
http://www.stern.de/news/lifestyle/onl24_5_0612_1206100250.html
Westdeutsche ZeitungVermischtes 6.12.200013:9
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=30&template=arttextaaw&ausgabe=2808&redaktion=1&artikel=102685246
General AnzeigerVermischtes 6.12.200012:54
http://www.general-anzeiger-bonn.de/dpa/boulevard/onl24_5_0612_1206100250.html
Fränkischer TagVermischtes 6.12.200012:53
http://www.fraenkischer-tag.de/dpa/boulevard/indexonl24_5_0612_1206100250.html
Nordbayerischer KurierKultur 6.12.200012:28
http://dpa.nkb.zet.net/boulevard/indexonl24_5_0612_1206100250.html
Bocholter Borkener VolksblattVermischtes 6.12.200012:13
http://www.bbv-net.de/news/boulevard/2000-1206/panda.html
Aachener-ZeitungVermischtes 6.12.200012:1
http://www.aachener-zeitung.de/corem/corem/dpa/entertainment/vermischtes/corem/templates/corem/az/news/vermischtes/meldung.jhtml/onl24_5_0612_1206100250.nitf.html
Remscheider GAVermischtes 6.12.200011:19
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=2&template=arttext&ausgabe=5645&redaktion=1&artikel=102685246
Neuß-Grevenbroicher ZeitungVermischtes 6.12.200010:47
http://www.ngz-online.de/news/boulevard/2000-1206/panda.html
Walsroder ZeitungPolitik 6.12.200010:20
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=21&template=arttext&ausgabe=5639&redaktion=1&artikel=102685246
Westfälische NachrichtenVermischtes 6.12.200010:17
http://www.wnonline.de/ext1/boulevard/onl24_1_0612_1206090431.html

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Ende für den Aquazoo im heutigen Gebäude? Bei aller Ephorie um ein modernes Großaquarium: Das Projekt in Oberhausen scheint gescheitert; und die Stadt Düsseldorf sollte sich lieber nicht darauf verlassen, dauerhaft eine Attraktion zum Nulltarif zu erhalten. "Makakenfelsen"??


Westdeutsche Zeitung 5.12.2000
Aquazoo: Im Hafen haben Haie Zukunft
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=30&template=arttextlokal&ausgabe=2808&redaktion=30&artikel=102159821
Düsseldorf - Alle Anzeichen sprechen dafür, dass im Hafen das Großaquarium von Chermayeff entsteht. Das gerade erst 15 Jahre alte Doppelinstitut Aquazoo + Löbbecke-Museum platzt aus allen Nähren. Erweiterungspläne in Richtung Engländerwiese liegen schon längst in den Schubladen, doch bisher fehlte sowohl das Geld wie auch der politische Wille. Der Entwurf eines pyramidenförmigen Großaquariums brachte neue Perspektiven. "Der Chermayeff-Bau gefällt mir sehr gut. Wenn er realisiert wird, ist er der Aquazoo", erklärt Gettmann. Wobei die Betonung eher bei "Zoo" liegt, denn Gettmann schwebt auch ein Makakenfelsen vor. "Seit 15 Jahren wurde das Haus nicht modernisiert, doch die Konkurrenz schläft nicht. Burger`s Ocean und das neue Ozenaneum in Rotterdam könnten Düsseldorf die Besucher abjagen." Am Nordpark würden nur die Sammlungen bleiben. Wie eng es im Aquazoo ist, zeigte sich bei der am Wochenende eröffneten Ausstellung über Haie.


Rheinpfalz Online 7.12.2000
Angola-Giraffen fürs Saarland
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20001207:1542337&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/kus/lan/meldung.oft
Saarbrücker Zeitung 6.12.2000
Auf einer Strecke ohne Brücken......müssen Giraffen sich nicht bücken

http://www.sz-newsline.de/nk/nk38.htm
Neunkirchen: Die zwei Tiere wurden im Rahmen eines europäischen Zuchtprogramms vermittelt. Zuvor hatten sie eine mehrwöchige Quarantänezeit in Rotterdam verbracht. Im Frühjahr, so Zoodirektor Frank Brandstätter, werde noch ein Jungbulle eintreffen. Seit 1971 werden in Neunkirchen erfolgreich Giraffen gezüchtet. Auch die Anschaffung von Jungelefanten sei geplant.


Rheinpfalz Online 4.12.2000
Kreisverwaltung sagt Nein zu Tiger-Gehege
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=edit-1141568016&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/zwe/meldung.oft
Allerdings hat die Verwaltung nur abgelehnt, dass das Katzen-Gehege vorab gebaut wird. Der Beschluss sagt nichts aus über das Gesamtvorhaben aus. Eine Tierauffang-Station mit Tigern ist also nach wie vor möglich. Gegen die Entscheidung kann "Tierart" nun Widerspruch erheben.

Rheinpfalz 5.12.2000
MASSWEILER: Gemeinde muss erst Gesamtprojekt genehmigen -
Verwaltung lehnt Tiger-Gehege ab
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20001205:1536842&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/pir/lan/meldung.oft
Der Verein "Tierart" erhält vorläufig keine Baugenehmigung für ein Großkatzen-Gehege. Der Verein möchte außerhalb von Maßweiler einen Wild- und Themenpark bauen. Seit Ende August waren dort auch zwei Tiger provisorisch untergebracht. Nachdem die Kreisveterinäre dies als nicht artgerecht bemängelt hatten, wurden die beiden Tiere nach Holland gebracht. Dies wird nun noch auf sich warten lassen. Die Gemeinde Maßweiler will sie mit "Tierart" einen Vertrag abschließen, dass der Verein sämtliche Kosten übernimmt und befürchtet, dass das Gesamtprojekt ins Stocken geraten könnte, wenn erst einmal die Unterkunft für Großkatzen legal und artgerecht gebaut ist.

Rheinpfalz Online 7.12.2000
"Tierart" legt Widerspruch ein
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20001207:1543424&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/zwe/lan/meldung.oft
MASSWEILER. Der Verein "Tierart" hält nach wie vor an dem geplanten ökologischen Themen- und Wildpark bei Maßweiler fest. Dies teilte die Vorsitzende Heike Finke gestern mit. Finke sagte, sie sei "verwundert" gewesen über die Entscheidung . Es sei auch nicht richtig, dass "der Verein trotz Aufforderung Unterlagen nicht vorgelegt" habe. In Kürze soll das Ingenieurbüro die Pläne für den Park vorstellen, damit der Bebauungsplan aufgestellt werden kann.Die Dienstaufsichtsbeschwerde von Kritikern wegen des Tiger-Transports nach Holland sieht Finke gelassen. Ihre ehrenamtliche Tätigkeit habe nichts mit ihrem Beruf zu tun. Hier versuchten "eine Hand voll Leute Druck zu machen".


Neue Westfälische 4.12.2000
Falkner schlägt "Federspiele" auf dem Gelände der Gartenschau vor
http://www.nw-news.de/news/lokal/oe/NW_20001202_1667584.html
Bad Oeynhausen. Adler über dem Wasserkrater, Falken im Bibelgarten, Milane an der Allee des Weltklimas: Torsten Leleux, Falkner aus Brandenburg, will auf dem Gelände der Landesgartenschau eine Falknerei eröffnen. Leleux' naturpädagogische Konzept der "Federspiele" würde gut zum Gelände der Gartenschau passen. Von März bis in den Oktober wären Flugvorführungen mit bereits ausgebildeten Adlern, Falken und Milanen möglich. Zum Konzept gehören außerdem Fachvorträge über Greifvögel, möglich sind Lehrerfortbildungen oder Schulbesuche. Das Konzept der "Federspiele" wird im Vogelpark in Basel (??) seit 1999 erfolgreich umgesetzt. Seit August 2000 testet Leleux die "Federspiele" auch auf Burg Rabenstein in Brandenburg.

Sächsische Zeitung 4.12.2000
Geld für weitere Baumaßnahmen
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=46480&rubrik=n_zittau&etag=

Zittau. Im kommenden Jahr wird der Freundeskreis "Zittauer Tierpark in der Weinau" rund 25 000 Mark Jeweils 10 000 Mark sind für den Um-und Ausbau des Krallenaffen-Geheges sowie für die Errichtung der Pinguin-Anlage veranschlagt. Der Freundeskreis wird sich 2001 personell und finanziell bei der Einweihung der erneuerten Nasenbär- und Kamelanlagen, des Käferkabinetts sowie des Festzeltes einbringen


Hamburger Abendblatt 7.12.2000
Makler spendeten für Hagenbeck
http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/lokales/html/071200/2307MELD3.HTM
Der Hamburger Landesverbandes des Ring Deutscher Makler überreichte einen Scheck in Höhe von 21 000 Mark. Das Geld ist für das Projekt "Nashörner für Hamburg" bestimmt. "Wir hoffen, dass dieses Beispiel Schule machen wird, damit einer der ältesten und schönsten Tierparks Deutschlands auch künftig viele Besucher erfreuen kann." 


Newsklick
Drei Wisente verendet

http://www.newsclick.de/corem/resources/ids/1028850?version=2
SPRINGE: Drei von elf Wisenten, die im vergangenen Monat aus Niedersachsen und Hamburg zum Aufbau einer frei lebenden Herde nach Russland gebracht wurden, haben den rund 2700 Kilometer langen Transport nicht überlebt. Zwei Bullen seien bei Kämpfen untereinander tödlich verletzt worden, sagte der Leiter des Forstamtes Saupark in Springe, Joachim Menzel, am Dienstag. Ein drittes Tier sei nicht wieder aus der Narkose erwacht. "Die in freier Wildbahn ausgestorbenen Wisente könnten letztlich in Gefangenschaft nicht artgerecht überleben, sagte Menzel.

Welt, Die 5.12.2000
"Teepott" soll Aquarium werden

http://www.welt.de/daten/2000/12/05/1205ip206937.htx
Warnemünde - Die bekannte Immobilie "Teepott" sollte nach Auffassung des CDU-Landtagsabgeordneten Thomas in ein Meeresaquarium umgewandelt werden. Seit 1998 gebe es dafür gute Pläne.

Frankenpost 5.12.2000
Entsetzen über zerstückeltes Känguru
http://www.frankenpost.de/php/resy/export/ini/artikel/resyart.php?id=36363
HOF. - Ein zerstückeltes Känguruh, das aus dem Zoo Hof gestohlen wurde, sorgt für Entsetzen - und gibt Tierfreunden und Ermittlern Rätsel auf. Das abgetrennte Hinterteil des Tieres hatte ein Anwohner auf seinem Gartengrundstück gefunden. ,,Es ist bereits das fünfte Tier in zwei Jahren'', sagt Janusz Gutkowski, der Leiter des Zoos.
Frankenpost 5.12.2000
Zooleiter Gutkowski entsetzt über zerstückeltes Känguru
http://www.frankenpost.de/php/resy/export/ini/artikel/resyart.php?id=36381
,,Da gibt man sich so viel Mühe, und in einer Nacht ist alles zunichte'', bedauert der Zooleiter. Erst vergangene Woche hatte er das zweijährige Männchen im Bremer Zoo ,,Ludwigslust'' zusammen mit einem anderen gekauft. Zwei Tage später war es tot.


Schweriner Volkszeitung 5.12.2000
Im Zoo wurden bisher 115 Tierpatenschaften vergeben

http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/05.12.00/Pinguin/Pinguin.html
Bisher wurden 115 Patenschaften von Firmen, Einrichtungen und Einzelpersonen abgeschlossen. Schon ab 100 Mark pro Jahr ist eine Patenschaft möglich, ab 300 Mark erscheint der Name auf einer Präsentationswand im Zoo und im Internet.


Berliner Morgenpost 3.12.2000
Nachwuchs bei den Pekaris im Zoo
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story371308.html
Zwillinge der in Südamerika heimischen Weißbart-Pekaris. Auch Bisam- oder Nabelschweine nennt man sie gelegentlich.

Südwest Presse 2.12.2000
Tierkrippe im Augsburger Zoo
http://www.suedwestpresse.de/dc/html/news/news-ulm_ul/20001202ul_swp_swum0024.htm
Von heute an ist im Löwenhaus wieder die exotische Tierkrippe aufgebaut. Rund um die Tierkrippe findet außerdem ein Weihnachtsmarkt des Freundeskreises Augsburger Zoo e.V. statt. Alle Einnahmen gehen ungeschmälert in die Kasse des Fördervereins, der Projekte für den Zoo finanziert.


Karlsruher Nachrichtenmagazin 7.12.2000
Lebensgroße Weihnachtskrippe im Zoo
http://www.ka-news.de/karlsruhe/ka06122000a.php3
Karlsruhe - Die lebensgroße Weihnachtskrippe im Karlsruher Zoo hat mittlerweile Tradition.

Mediko - medizinischer Info-Server

Britischer Löwe fällt Rinderwahnsinn zum Opfer
http://www.mediko.de/info/news/001114174816.9hq3vt8b.html
Im Zoo von Newquay im südenglischen Cornwall wurde ein Löwe Opfer einer BSE-Variante, wie die Leitung des Tierparks am Dienstag mitteilte.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Kurioses:

FACTS, Schweiz
Fernsehen ist Kunst-Stoff
http://www.facts.ch/stories/0046_kul_cross.htm
Die Behörden der Stadt Santa Fe wollten ein lehrreiches Zeichen setzen, als sie den Exilkubaner José González in den Zoo steckten. Sie holten den verurteilten Mörder aus dem Gefängnis, sperrten ihn zwischen sexualisierten Zwergschimpansen und einem cholerischen Orang-Utan in den Käfig und montierten das zooübliche Schildchen: «Homo sapiens sapiens»

Salzburger Nachrichten 5.12.2000
Känguru überfahren
http://www.salzburg.com/sn/00/12/05/oesterreich-31121.html
In Birkfeld in der Oststeiermark erfasste ein Pkw ein plötzlich auf die Fahrbahn springendes Känguru. Es war, wie am Montag bekannt wurde, aus dem Tier- und Naturpark Herberstein entlaufen.

Augsburger Allgemeine 6.12.2000
Ziegenbock stinkt Anwohnern gewaltig
http://www.augsburger-allgemeine.de/menu/index.php?themeid=5&mainmenuid=1&selectedid=194&ausgabe=B-GES&azartikelid=59460
Heilbronner StimmeLokales 5.12.200023:6
http://www.stimme.de/news/regional/artikel/index.cfm?id=1865460487
In der südbadischen Gemeinde Bahlingen sorgt der Ziegenbock "Fritz" weiter für Streit vor Gericht. Das Tier im kleinen Streichelzoo soll stinken. Dies jedenfalls behauptet ein Anwohner, der sich durch die Ausdünstungen belästigt fühlt. Der Amtsrichter gab zunächst ein veterinärmedizinisches Gutachten in Auftrag, ob es wegen der Nachbarschaft des Ziegenbockes zu gesundheitlichen Schäden kommen kann. In der Gemeinde fand sich bereits eine Interessengemeinschaft von 35 Bürgern, die alle ihren "Fritz" im rund 15 Jahre alten Kleinstzoo behalten wollen.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Natur- und Artenschutz:

The Last Spix's Macaw Disappears
December 1, 2000, Brasilia – The Brazilian Institute for the Environment and Natural Renewable Resources (IBAMA) has informed the conservation community that the last known wild Spix's Macaw (Cyanopsitta spixii) has disappeared. The last Spix's Macaw is approximately 19 years of age, so there is great fear that he might have succumbed to a predator or died of age. The re-discovery of this last single bird in 1990 gave researchers a second chance to study this species. Researchers of the project have been monitoring this bird for the last ten years, they last reported seeing the bird (which is a male) 56 days ago.
For further information contact:
Brazil: Yara de Melo Barros, Coordinator of the Projeto Ararinha Azul, Brazil. arabrasil@globalite.com.br
Europe: Yves de Soye, Scientific Director, Fundacion Loro Parque, Tenerife. dir.cientifica@loroparque-fundacion.org

Sonntags Zeitung 3.12.2000
Bedrohte Tierarten werden wieder zum Leben erweckt - dank Embryotransfer und Leihmüttern
http://www.sonntagszeitung.ch/sz/szFeinRubrik.html?ArtId=53351&ausgabeid=406&rubrikid=109
Sehr ausführlicher Bericht - Auszüge:
New Orleans - Betsy Dresser, Direktorin des Audubon Center for Research on Endangered Species (Acres) setzt auf die neusten Methoden der Fortpflanzungstechnologie: künstliche Besamung, In-vitro-Fertilisation, Embryotransfer, Leihmutterschaft, Einfrieren von Sperma und Embryonen und Klonen. Eines der Hauptziele des 1996 gegründeten Institutes ist der Aufbau eines tiefgekühlten Zoos, in dem Embryonen und Spermien möglichst vieler bedrohter Tierarten auf minus 200 Grad eingelagert werden. Schon heute umfasst der Tiefkühlzoo über 200 verschiedene Arten.
Die Liste der Leihmutterprojekte am Institut ist lang. Zum Beispiel Löwen. Gleich zehn Weibchen - allesamt potenzielle Leihmütter - hausen in einem weitläufigen Gehege auf dem rund fünf Quadratkilometer grossen Acres-Gelände. Schon im nächsten Jahr soll eine von ihnen den Embryo eines bengalischen Tigers austragen. Ausserdem plant Dresser, verschiedene kleine Wildkatzen von Hauskatzen austragen zu lassen; weiter sollen Elenantilopen, von denen ein gutes Dutzend auf dem Acres-Gelände weidet, ihre bedrohten Verwandten, die Bongos, vor dem Aussterben bewahren; und schliesslich träumt Dresser gar davon, einen Berggorilla-Embryo in einen Flachlandgorilla zu verpflanzen.
Mit ihren Projekten erntet Dresser nicht nur Lob. So beurteilt Alex Rübel die Pläne mit dem Frozen Zoo und der Leihmutterschaft skeptisch. Der Zürcher Zoodirektor befürchtet, dass von artfremden Müttern aufgezogene Jungtiere einen Teil ihres natürlichen Verhaltens verlieren. «Unser Ziel sollte es sein, die Tiere mit ihrem natürlichen Verhalten in ihrem natürlichen Lebensraum zu erhalten.»
Ebenfalls zurückhaltend schätzt man beim WWF Schweiz Dressers Fortpflanzungsprojekte ein. Zwar sei es sinnvoll, Genbanken anzulegen, sagt Monica Borner, zuständig beim WWF für internationalen Artenschutz. Doch habe man Angst, dass technische Artenschutzlösungen von der Dringlichkeit des Habitatschutzes ablenken.

Welt, Die 5.12.2000
Gewaltsamer Tod eines Luchses im Bayerischen Wald löst Grundsatzdiskussion aus
http://www.welt.de/daten/2000/12/04/1204mu206734.htx
An Deutschlands grünen Ostgrenzen herrscht munteres Treiben Als wären in einem riesigen Zoo die Käfige geöffnet worden, wandern Wildtiere wie Luchs, Wolf, Elch und Bär zum Entzücken von Natur- und Tierschützern, Wildnisfreaks und Esoterikern gen Westen. Eine Sektion des Luchses, der am 12. Oktober im Bereich der Gemeinde Frauenberg gefunden wurde, ergab eine über vier Wochen alte Schussverletzung sowie eine frische Verletzung durch eine Kugel, die einen Vorderlauf zertrümmert hatte. Der Bund Naturschutz setzte jetzt 10 000 Mark und der Bayerische Landesjagdverband 2000 Mark zur Aufklärung aus.
Die Go-West-Aktion starteten vor zehn Jahren Luchse. Fast gleichzeitig kam der Wolf aus westpolnischen Gebieten nach Bayern zurück. Kein Werbegag war die bis heute unter Verschluss gehaltene Meldung über einen Elch, der vor einigen Jahren bei Zwiesel aufgetaucht war. 40 Kilometer vor Berchtesgaden auf österreichischem Gebiet ist der erste Braunbär gesichtet worden. Die zuwandernden Wölfe, Elche oder Bären seien Problemtierarten, für die man wie bei Luchs oder Biber eine Art Anwaltsystem einführen müsse. Da ist der Staat gefragt, der vorausschauend handeln muss.

EXPRESS 30.11.2000
Das Papageien-Wunder von Köln
http://express.de/koeln/1188544.html
Das Papageien-Wunder von Köln: "Zwischen 600 und 700 von ihnen leben in Köln", schätzt Thorsten Bisschopinck, Biologe in der Abteilung Artenschutz des Umweltamtes Köln. In der Hauptsache sind es die Halsband-Sittiche und Alexander-Sittiche.
dazu:
EXPRESS 30.11.2000
Sie kommen vom Himalaja
http://express.de/koeln/1188543.html
Statement von Theo Pagel, Ornithologe beim Kölner Zoo


Nordwest Zeitung 5.12.2000
Richter halten Krähen-Jagd für zulässig
http://www.nwz-online.de/politik/fs_aufmacher.html?showres=NWZ%2FPOLITIK%2F1%25%22+or+ressort+like+%22NWZ%2FPOLITIK%2F2%25%22+or+ressort+like+%22NWZ%2FPOLITIK%2F3&showid=80106.0
Koblenz. Das rheinland-pfälzische Verfassungsgericht hat die Jagd auf Krähen und Elstern für zulässig erklärt, um Niederwild und Singvögel zu schützen.

Frankfurter Rundschau 4.12.2000
Jagd auf Krähen ist rechtens
http://www.fr-aktuell.de/fr/104/t104009.htm
Der Abschuss von Rabenkrähen und Elstern widerspricht nicht der rheinland-pfälzischen Landesverfassung. Seit Beginn der Bejagung 1999 wurden in Rheinland-Pfalz knapp 30 000 Krähen und Elstern abgeschossen. Eigentlich stehen die Tiere nach dem Bundesartenschutzrecht unter Schutz. Auch europarechtlich bestehen Schutzregeln für wildlebende Vogelarten. Allerdings hatte es die EU 1994 Mitgliedsstaaten ausdrücklich erlaubt, bestimmte Vogelarten zur Bejagung freizugeben. Bundesumweltministerium und Landwirtschaftsministerium konnten sich auf Anfrage des Gerichts "auf keinen gemeinsamen Rechtsstandpunkt einigen". Der umweltpoltische Sprecher der Grünen, Bernhard Braun, sprach von einer "Niederlage für den Artenschutz".


Standard, Der 5.12.2000
Die Rettung der Hundsfische in der Lobau
http://DerStandard.at/Textversion/20001205/322.htm
Eigentlich gab es ihn schon nicht mehr. Glaubte man. Der Europäische Hundsfisch (Umbra krameri) galt in Österreich seit 1975 als ausgestorben. Bis schließlich Thomas Spindler und Josef Wanzenböck den verloren Geglaubten wieder fanden: Im Fadenbach zwischen Eckartsau und Orth schwamm tatsächlich eine kleine, isolierte Population von 5000 bis 6000 Hundsfischen herum. Mithilfe eines speziellen Förderprojekts, das der Nationalpark Donau-Auen ins Leben gerufen ha, wurden zehn ihrer Art in einem Gewässer des Nationalparks ausgesetzt.


Schwäbische Zeitung 1.12.2000
Vogelschau: Farbtupfer aus der Natur
http://www.szon.de/lokales/bad_saulgau/nachrichten/200011300634.html
Die "Vogelfreunde Ostrach und Umgebung" verzeichneten bei ihrer Jubiläumsschau sehr guten Besuch. Arthur Gutgsell war mit der Präsentation von Greifvögeln gut beraten. Dekoration kommt aus der Natur, aus Wäldern und vom Ried. Bewunderung fand die Landschaft mit heimischen Tieren aus dem Ochsenbacher Tierpark Schatz. Kanarien, Gardeluiden, Prachtfinken, Wellensittiche, Großsittiche und Papageien gegenüber Steinadlern, Wanderfalken und Habichten. Letztere wurden von oberschwäbischen Jägern präsentiert.

December 4, 2000 (ENS)
http://ens-news.com/ens/dec2000/2000L-12-04-16.html
Commercial fishing activities in the Gulf of Alaska and the Bering Sea are jeopardizing the endangered western population of Steller sea lions and other imperiled species. The Fisheries Service (NMFS) concluded that fishing pressures constitute a "significant factor" in the decline of the sea lions, which are vanishing at an average rate of 4.7 percent per year.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Mitteilungen rund um das Thema Zoo, die im Verlauf der Woche in Online-Zeitungen erschienen sind. Die Liste ist moderiert, unseriöse Meldungen ohne Quelle werden nicht übernommen oder bei besonderem Interesse daran als solche gekennzeichnet.

Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Newsletters waren alle Links gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach kurzer Zeit wieder gelöscht. Oft lassen sie sich dann aber im Archiv der Online-Zeitungen wiederfinden.

Aus Gründen des Copyrights können wir den ganzen Text einer Meldung nicht übernehmen, sondern zitieren nur die Kernaussagen. In Einzelfällen, z. B. wenn der Artikel online nicht mehr verfügbar ist, können wir ihn aber per E-Mail versenden.

Wir konzentrieren uns auf Links zu deutschsprachigen Online-Artikeln. Englischsprachige, weltweite Meldungen bieten die ausführlichen ZooNews von Peter Dickinson (peter@elvinhow.prestel.co.uk,zoonewsdigest-subscribe@eGroups.com).

Hinweise auf weitere Zoo-Meldungen im Internet und Pressemitteilungen der Zoos sind ausdrücklich erwünscht; bitte als E-Mail an die Redaktion (redaktion@zoo-information.de).

Wir freuen uns über jede Form auch von kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG-Homepage.

© 2000 Zoo-AG Bielefeld  


Zur Presseschau Archiv-Übersicht

info@zoo-ag.de - zurZoo-AG-Homepage

zur Startseite

Suche im Archiv


Archiv Web

über 630 Zoos in Deutschland