Zoo-AG Presseschau Nr. 39 vom 29. Dezember 2000
Zoos in der deutschsprachigen Online-Presse Willkommen zur 39. Ausgabe der Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld zusammengestellt von Dirk Petzold und Martina Raffel, E-Mail:mailto:redaktion@zoo-information.de ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ############################################## Wir wünschen unseren Lesern ein erfolgreiches Jahr 2001! ##############################################
Remscheider GA 28.12.2000 Elefantenjunges Kiri in Berlin überraschend gestorben http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=2&template=arttext&ausgabe=5805&redaktion=1&artikel=102713790 Berlin - Der knapp neun Monate alte Dickhäuter starb völlig überraschend in der Nacht zum Donnerstag, teilten die Zoologen Ragnar Kühne und Heiner Klös mit. Der immer zu Späßen aufgelegte asiatische Jungbulle war nach 62- jähriger Pause der erste Nachwuchs bei den Elefanten im Berliner Zoo.
B.Z. 28.12.2000 Was hat unseren Kiri umgebracht? http://www.bz-berlin.de/bz/news/bl28kiri.htm Berlin - Das erste Mal in seinem Leben hatte er Schnee gesehen, mit seiner Mutter Pang Pha schmusen. Doch wenige Stunden später lag Kiri, der neun Monate alte Zoo-Elefantenbubi, tot in seiner Box.
Berliner Morgenpost 28.12.2000 Kiri, Liebling der Zoo-Besucher, völlig überraschend gestorben - unter rätselhaften Umständen http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story378870.html «Wir stehen vor einem Rätsel», sagte Zoo-Kurator Dr. Ragnar Kühne. Gegen drei Uhr morgens hatte Revierchef Rüdiger Pankow, der im Elefantenhaus seine Dienstwohnung hat, leise Geräusche aus den Stallungen gehört. Sie stammten von Kiri: Der junge Elefantenbulle spielte dort mit einem Reifen. «Gestern Morgen bei Dienstantritt lag Kiri dann tot in seinem Stall. Sein Körper war noch warm», schildert Kühne betroffen das unbegreifbare Geschehen.
Erste Vermutungen zielen auf einen Virusinfekt. Auch Kiris Vater Kiba starb elfjährig an einer Infektion durch Herpes-Viren. Kiri war erst der fünfte Elefantennachwuchs in der 156-jährigen Geschichte des Berliner Zoos. Editha, ein Anfang des Jahrhunderts geborenes Jungtier, starb nach wenigen Wochen; die 1928 geborene Kalifa wurde zehn Jahre alt. Sie starb an Verletzungen. Orje ging nach zwei Jahren an einer bakteriellen Infektion ein; die 1938 geborene Indra ging am 22. November 1943 mit fast allen anderen Elefanten im Bombenhagel zu Grunde. Tagesspiegel 29.12.2000 http://195.170.124.152/archiv/2000/12/28/ak-be-11261.html Gestern morgen um sieben Uhr wollte Reviertierpfleger Rüdiger Pankow seinem "Ziehkind" im Zoo die Morgenflasche mit dem Elefantenspezialtrunk aus Kokos- und Palmöl, Mineralstoffen und Vitaminen geben. Der kleine Elefant lag leblos am Boden. "Noch warm war er da", sagte gestern Nachmittag Heiner Klös im Zoo. Das Tier befände sich zur Untersuchung im Institut für Lebensmittel, Arzneimittel und Tierseuchen in der Invalidenstraße. Draußen vor dem Gehege wurde getrauert. Eine alte Dame: "Traurig ist das, es fehlte eben doch die Mutter, auch die besten Vitamine ersetzen nicht die Muttermilch". Sie wusste genau Bescheid, "dass das nicht gut gehen konnte". Noch besser wollte eine ebenfalls ältere Dame wissen, was ihrem Liebling fehlte, den sie täglich besucht hatte. "Kiri war am Mittwoch schon nicht auf dem Posten, das habe ich genau gesehen, der hatte geschwollene Gelenke, und die Augen liefen ihm.". Sie "diagnostizierte" rheumatisches Fieber, "da kann man als Baby im Nu tot sein". Berliner Zeitung 29.12.2000 Kein Glück mit dem Nachwuchs http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/29artik117036.html Der Berliner Zoo hat kein Glück bei der Elefantenzucht. Erst starb 1998 der aus den USA importierte Bulle Kiba an Herpes, jetzt das von Kiba gezeugte Kalb Kiri. Kibas Vorgänger war unfruchtbar. Kiri war das erste eigene Elefantenkalb des Zoos seit 1938. "Herpes liegt wie ein Damoklesschwert über den asiatischen Elefanten, man kann wenig tun", sagt Tierpark-Veterinär Günther Strauß.
Berliner Zeitung 29.12.2000 Pfleger fand jungen Elefantenbullen am Morgen leblos im Stall http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/29artik117030.html Nach vorläufigen Erkenntnissen des Instituts für Lebensmittel, Arzneimittel und Tierseuchen (ILAT) starb der knapp neun Monate alte Bulle an einer Infektion. Der ILAT-Pathologe Ulrich Wittstatt schloss nach der Sektion des Kadavers nicht aus, dass es sich bei der Todesursache um eine Herpes-Infektion handelt. "Für uns ist das ein ganz bitterer Rückschlag", sagte Heiner Klös. Der Zoo wolle aber trotzdem nicht darauf verzichten, weiteren Nachwuchs an asiatischen Elefanten zu züchten. Deshalb soll jetzt das Blut aller acht Zooelefanten auf Viren untersucht werden.
Kommentar: Berliner Morgenpost online http://archiv.berliner-morgenpost.de/bm/archiv2000/001229/meinung/story378840.html Es gibt Nachrichten, die uns einfach nur traurig stimmen. Kiri ist tot. Ein kleiner Berliner, im Herzen der Hauptstädter ganz groß. Was war das für eine Freude, als es nach 62 Jahren Pause endlich wieder Elefantennachwuchs im Zoo gab. Ein kleiner Kerl mit lustigen Augen und zotteligem Haar. Aufopfernd wurde der Kleine fast neun Monate lang von menschlichen Ersatzeltern umsorgt. Kiri wurde zum Star. Beliebt, bewundert, beobachtet - sogar im Internet. Ein Tier, das mit seiner verspielten tollpatschigen Art bei allen ein Lächeln auslöste. Elefanten haben ein besonders gutes Gedächtnis. Menschen manchmal auch: Die Berliner werden ihren kleinen Elefanten nicht vergessen.
Weitere Meldungen: STERN 28.12.2000 Elefantenjunges Kiri in Berlin überraschend gestorben http://www.stern.de/news/lifestyle/onl73_1_2812_1228151247.html Thüringer Allgemeine 28.12.2000 Kleiner Elefant Kiri aus Berliner Zoo starb völlig überraschend http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-ueberregional.inhalt-000.html?news_id=1347972 Saarbrücker Zeitung 28.12.2000 Berlin: Elefant Kiri stirbt an Infektion http://www.sz-newsline.de/bli/bli10.htm Ostthüringer Zeitung 28.12.2000 Elefantenjunges Kiri in Berlin überraschend gestorben http://www.otz.de/free/otz.news-artikel-000.html?region=National&news_id=1347987 Iserlohner Kreisanzeiger 28.12.2000 Elefantenjunges Kiri in Berlin überraschend gestorben http://www.ikz-online.de/free/ikz.artikel-000.html?id=1347987 Westfälische Rundschau 28.12.2000 Elefantenjunges Kiri in Berlin überraschend gestorben http://www.westfaelische-rundschau.de/free/wr.artikel-000.html?id=1347987 Thüringische Landeszeitung 28.12.2000 Kleiner Elefant Kiri aus Berliner Zoo starb völlig überraschend http://www.tlz.de/free/tlz.artikel-ueberregional.inhalt-000.html?news_id=1347984 Berliner Kurier 29.12.2000 Tiefe Trauer im Zoo: Kiri, Liebling der Berliner, ist tot http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik1.html Hamburger Abendblatt 28.12.2000 Berlin trauert um Kiri http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/allgemeines/html/291200/2629OL0.HTM Remscheider GA 28.12.2000 Elefantenjunges Kiri in Berlin überraschend gestorben http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=2&template=arttext&ausgabe=5805&redaktion=1&artikel=102713790 General Anzeiger 28.12.2000 Elefantenjunges Kiri in Berlin überraschend gestorben http://www.general-anzeiger-bonn.de/dpa/boulevard/onl73_1_2812_1228151247.html Fränkischer Tag 28.12.2000 Elefantenjunges Kiri in Berlin überraschend gestorben http://www.fraenkischer-tag.de/dpa/boulevard/indexonl73_1_2812_1228151247.html Saarbrücker Zeitung 29.12.2000 Berlin: Elefant Kiri stirbt an Infektion http://www.sz-newsline.de/bli/bli10.htm newsclick 28.12.2000 Elefantenjunges Kiri in Berlin überraschend gestorben http://www.newsclick.de/corem/resources/ids/1059610?version=2 Zeitungsgruppe WAZ 28.12.2000 http://www.cityweb.de/free/3.artikel-000.html?news_id=1347987 Walsroder Zeitung 28.12.2000 http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=21&template=arttext&ausgabe=5798&redaktion=1&artikel=102713777 Westfälische Nachrichten 28.12.2000 http://www.wnonline.de/ext1/boulevard/onl73_1_2812_1228141935.html Westdeutsche Zeitung 28.12.2000 http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=30&template=arttextaaw&ausgabe=2818&redaktion=1&artikel=102713790 Goslarsche Zeitung 28.12.2000 http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=14&template=larttext&ausgabe=5799&redaktion=1&artikel=102713777 General Anzeiger 28.12.2000 http://www.general-anzeiger-bonn.de/dpa/boulevard/onl73_1_2812_1228151247.html Fränkischer Tag 28.12.2000 http://www.fraenkischer-tag.de/dpa/boulevard/indexonl73_1_2812_1228151247.html
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Kölner Stadt-Anzeiger 28.12.20001 Zwei Koalas aus Zoo gestohlen http://www.ksta.de/vermischtes/panorama/1295247.html San Francisco (AP) Zwei Koalabären sind aus dem Zoo von San Francisco gestohlen worden. Tierpfleger fanden das Gehege der siebenjährigen Leanne und ihrer 15 Jahre alten Mutter Pat am Mittwoch leer vor. Die Zooleitung vermutete nach eigenen Angaben, dass die Täter durch das Dach in das Gebäude eindrangen. Sorgen bereitete dem Zoo, dass die empfindlichen Tiere bei unsachgemäßer Pflege bald sterben könnten. Die Koalas reagieren sehr empfindlich auf Temperaturschwankungen. Zudem ernähren sich die Tiere fats ausschließlich von frischen Eukalyptusblättern.
auch: Kölnische Rundschau 28.12.2000http://www.rundschau-online.de/vermischtes/allewelt/1295246.html Neuß-Grevenbroicher Zeitung 28.12.2000http://www.ngz-online.de/news/boulevard/2000-1228/koalas.html
Neuß-Grevenbroicher Zeitung 28.12.2000 Polizei von San Francisco stellt gestohlene Koalas sicher http://www.ngz-online.de/news/boulevard/2000-1228/koalas.html San Francisco - Die zwei Koalas sind am Donnerstag von der Polizei wiedergefunden worden. Über den Fundort und den Täter wurde nichts bekannt. Der siebenjährigen "Leanne" und ihrer 15 Jahre alte Mutter "Pat" gehe es gut, erklärte eine Zoo-Sprecherin. auch: Bocholter Borkener Volksblatt 28.12.2000http://www.bbv-net.de/news/boulevard/2000-1228/koalas.html Berliner Morgenpost 28.12.2000http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/aus_aller_welt/story378826.html
EXPRESS 28.12.2000 Wer klaut Koalas? http://express.de/news/1298163.html San Francisco - Wer tut nur so etwas, empört sich Zoo-Sprecherin Nancy Chan. Woanders können sie kaum eine Woche überleben. Die große Frage: Wer klaut Koalas? Nancy Chan: Vielleicht versuchen die Diebe sie zu verkaufen. Am Donnerstag wurde der Täter gefaßt. Leanne und Pam kamen unversehrt in den Zoo zurück. Nancy Chan: Wir sind so froh, dass sie wieder da sind. Die beiden hatten riesigen Hunger.
auch: Onlline News:http://www.blick.ch/bl_seiten/aktuell/ak16.htm ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Hamburger Abendblatt 28.12.2000 Inspektion bei Hagenbeck - 2495 Tiere und 357 unterschiedliche Arten leben in den Gehegen http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/lokales/html/291200/1329HEIK0.HTM In diesen Tagen rücken Tierarzt und Pfleger allen Hagenbeck-Bewohnern mit Waage und Zollstock zu Leib: Die jährliche Tier-Inventur steht an. Das Resultat: 2495 Tiere und 357 unterschiedliche Arten leben in den Gehegen. "Walross Antje liebt Eis", seufzt Biologe Stephan Hering-Hagenbeck. "Das frisst sie immer wieder und verdirbt sich damit regelmäßig den Magen." Die beiden Kropfgazellen Lima und Thai gehören zu den großen Zuchterfolgen des Tierparks: "Kropfgazellen sind in freier Wildbahn extrem bedroht", informiert Stephan Hering-Hagenbeck, der als Nachfolger für die Leitung des Tierparks vorgesehen ist. Für das kommende Jahr rechnet die Tierpark-Verwaltung mit einer Subvention des Senats. Geplant sind ein neues Affenhaus und eine gemeinsame "Asiensteppe" für die Kropfgazellen, die Asiatischen Kamele und die persischen Halbesel. Die Welt, 29.12.2000 Inventur bei Hagenbeck - vom Elefanten bis zur Blattschneiderameise http://www.welt.de/daten/2000/12/29/1229h1212200.htx Am Donnerstag fand in Hagenbecks Tierpark statt, was jedes ordentliche Unternehmen zum Jahreswechsel absolvieren muss: Inventur. Da wurde gemessen, gewogen und gezählt, damit die Jahresplanung für 2001 abgeschlossen werden kann. Zukunftspläne für 2001 sind der Neubau der Asiensteppe für Onager, Kamele und Gazellen und eines Affenhauses. Dabei hofft Hagenbeck auf die Unterstützung der Stadt. Esslinger Zeitung 28.12.2000 Wilhelma: Viel Freud - aber auch Leid http://www.ez-online.de/lokal/aktuelles/stuttgart/index.cfm?documentid=1946990722 Stuttgart - In der Wilhelma hofft man dieses Jahr auf einen neuen Besucherrekord: Die zwei Millionen Grenze soll überschritten werden. "Wir konnten dieses Jahr rund 300 000 Besucher mehr empfangen als in den Jahren zuvor", so Dieter Jauch. Viele Tier- und Pflanzenfreunde besuchen die Wilhelma erst nachmittags und bleiben abends dann länger. Das " Albert-Schöchle-Amazonienhaus" wurde im Januar eingeweiht. "Das Haus hat sich inzwischen bewährt", so der Direktor. Die Pflanzen seien enorm gewachsen und die Vögel haben ihr Revier bereits bezogen. Im Februar erblickte Nashornmädchen " Sarasvati" das Licht der Welt. Das weiße Leistenkrokodil starb an den Folgen einer Leberfunktionsstörung. Der "Weiße" kann bald im Naturkundemuseum bewundert werden. Pünktlich zum großen Sommerfest wurde der neue Kinderspielplatz fertig. Auch die Tiger haben eine neue " Spielwiese": Das Gehege der Raubkatzen wurde neu gestaltet. Das Drama um das Seelöwen-Waisenkind "Michi" fand in diesem Jahr ein glückliches Ende. Nach bangen Monaten erholte sich der Seelöwe und wurde im Oktober mit seinem Halbbruder "Andi" nach Sydney geflogen. Für 2001 hat sich Wilhelma-Chef Jauch viel vorgenommen: "Die Restaurierung des Maurischen Landhauses muss fertiggestellt werden". Der Bau der Schmetterlingshalle hat seit einigen Tagen begonnen. "Im Spätherbst 2001 wird die Halle fertig sein". Um die Wilhelma auch von außen attraktiver aussehen zu lassen, soll die Schutzwand entfernt und die Terrakottenwand vollends wieder hergestellt werden.
Stuttgarter Nachrichten 23.12.2000 Besucherrekord in Wilhelma http://www.stuttgarter-nachrichten.de/dc1/html/news-stn/20001223loka0001.shtml Der Besucherandrang ist gewaltiger denn je. 1887206 Menschen waren's im vergangenen Jahr, mit der neuen Attraktion Amazonienhaus lockt der Zoo in diesem Jahr wohl erstmals mehr als zwei Millionen Besucher an. ¸¸Wir haben die magische Grenze fast erreicht'', meint Pressesprecher Lutz Plasa. auch: Sindelfinger,Böblinger Zeitung 23.12.2000http://www.szbz.de/dc1/html/news-sfz/20001223loka0003.htm Neue Presse 28.12.2000 Maß nehmen im Zoo http://np1.niedersachsen.com/NP/LOKA/story37037.html Hannover - Sprecherin Simone Hagenmeyer: "Wir zählen in diesen Tagen unseren Bestand." Immerhin leben im Park an der Eilenriede 2000 Tiere. Was wiegt ein Puma? Welchen Umfang hat der Panzer einer Riesenschildkröte? Wie lang ist der Rüssel des kleinsten Elefanten? Warum ist das wichtig? Dazu der Zoologische Leiter Heiner Engel (41): "Dem Fachmann geben solche Informationen Aufschluss über den Entwicklungsstand der Tiere. Daran kann man erkennen, ob es ihnen gut geht."
Nordkurier 28.12.2000 Tierpark zieht positives Fazit http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/i/i.html Ueckermünde - Der Chef des Tierparks Helge Zabka hofft, dass die neue Löwenanlage im Sommer 2001 fertiggestellt werden kann. So wird es einen Futterkran geben, der öffentliche Fütterungen ermöglicht. Insgesamt besuchten fast 140 000 Menschen den Zoo. Damit sei das Vorjahresergebnis deutlich überboten worden. Die Zahl der Tagesausflügler aus Stettin habe sich verdoppelt.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Rheinpfalz Online 27.12.2000 Das Ehepaar Jens-Ove und Judith Heckel: In Landau für Zoo und Tierheim zuständig Pfälzer Profile: Tierisches Engagement im Doppelpack http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20001227:1590981&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/meldung.oft Landau - Freche Zungen behaupten, bei seiner Geburt im Kreiskrankenhaus von Springe, Niedersachsen, sei eine Brise vom nahen Wildsau-Park herüber geweht. Doch auch ohne eine solche Unterstellung wäre Jens-Ove Heckel (34), seit Januar 2000 Direktor des Landauer Zoos, vermutlich nicht an Tieren vorbeigekommen. Stand doch sein Laufstall quasi mitten auf einem Bauernhof bei Hannover. Ehefrau Judith (32), seit kurzem Leiterin des Landauer Tierheims, war die Liebe zu Tieren ebenso in die Wiege gelegt worden. Zusammengebracht hat beide das Studium der Veterinärmedizin an der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Während sich der Zoodirektor den Wildtieren und dem Artenschutz verschrieben hat, geht es der Tierheimleiterin vor allem um den Tierschutz. Jens-Ove Heckel erklärt das so: "Im Artenschutz steht die Erhaltung einer gesunden Population im Vordergrund. Damit nimmt man auch in Kauf, dass einzelne Tier getötet werden." Die Liebe des Zoodirektors zu den Wildtieren kommt nicht von ungefähr. 1972 entschieden sich seine Eltern, für ein deutsches Entwicklungshilfeprojekt im Bereich Tierzucht nach Afghanistan zu gehen. Den sechs Jahre alten Sohn nahmen sie mit. "In Afghanistan hatten wir fast einen Privatzoo, viele verletzte Wildtiere wurden bei meinem Vater abgegeben". Als Heckel sich nach mehreren Auslandsaufenthalten als Student sowie als Zootierärztlicher Berater, zum Beispiel in Vietnam und Uganda, nach der Promotion entscheiden musste, ob er lieber auf den Philippinen oder aber in Landau arbeiten wollte, entschied er sich für die Südpfalz. "Doch ging es mir vor allem darum, hier in Landau nachhaltiger in Sachen Artenschutz arbeiten zu können." Seine internationalen Kontakte und die ehrenamtliche Mitarbeit bei derArtenschutzgesellschaft ZGAP, für die er Projektkoordinator für Ostafrika und Arabien ist, kommen ihm dabei zu Gute. Für Judith Heckel ist hier auch der Ansatzpunkt für das gemeinsame Tierengagement. Denn langsam, aber sicher, bröckele die eher konservative deutsche Zooszene, setze sich der Gedanke durch, dass ein Zoo nicht nur der Erholung, sondern auch dem Artenschutz, der Forschung und der Bildung dienen sollte. Der Zoodirektor denkt, im kommenden Jahr mit der Kombination attraktive Tiere/Artenschutz ein weiteres Stück voranzukommen: Ab dem Frühjahr 2001 zählt ein Zuchtpaar des stark bedrohten, auf den Philippinen beheimateten Prinz-Alfred-Hirsches zu den Bewohnern des Landauer Zoos. Daneben ist der Zoo Gastgeber der Jahrestagung der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz. Gemeinsamer Wunsch der Heckels für 2001: Die zusätzlich Erweiterung des bereits umfangreichen Unterrichtsangebots in Sachen Tierschutz in der gut funktionierenden Landauer Zooschule.
OTS News Aktuell Schneeleopard vor dem Tod gerettet http://recherche.newsaktuell.de/story.htx?nr=206009
Die fünfköpfige NABU-Wildhütertruppe 'Gruppa Bars' hat mit einer dramatischen Aktion in Kirgisistan einen illegalen Wilderer- und Händlerring auffliegen lassen und dabei ein sechs Monate altes Schneeleopardenweibchen vor einem grausamen Schicksal gerettet. "Das Tier hätte vermutlich nach China in einen Zirkus oder an Privatleute verkauft werden sollen, um später wegen seines Fells oder seiner Knochen getötet zu werden", sagte Birga Dexel, Leiterin des NABU-Schneeleopardenprojektes. Dank der zügigen und unbürokratischen Zusammenarbeit zwischen NABU, dem Bundesumweltministerium, dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) sowie dem kirgisischen Umweltministerium konnte das schwer verletzte Tier am 23. Dezember nach Deutschland ausgeflogen werden. Die Schneeleopardin wird zunächst im Wildpark Lüneburger Heide eine neue Heimat finden und als erstes wildgefangenes Tier seit über 12 Jahren in das Europäische Erhaltungs-Zuchtprogramm (EEP) eingegliedert. Eine Auswahl der Fotos findet sich im Internet unter www.nabu.de. Landesztg. Lüneburger Heide 28.12.2000 Schneeleopard vor dem Tod gerettet http://news.landeszeitung.de/lokal/result.php?id=67824 Nindorf. Die Schneeleopardin war schwer verletzt, als sie im mittelasiatischen Kirgisien aus den Händen eines illegalen Wildererringes befreit wurde. Jetzt hat das sechs Monate alte Tier eine neue Heimat im Wildpark Lüneburger Heide gefunden. Dort wird die Leopardin zunächst aufgepäppelt und vom Safaripark Hodenhagen aus tierärztlich versorgt. "Der Zustand des Tieres war jämmerlich, ein Bein bis zum Oberschenkelknochen aufgerissen", berichtet Birga Dexel, die Leiterin des Schneeleoparden-Projektes im Naturschutzbund Deutschland. Im Wildpark Lüneburger Heide wird die Leopardin in ein Erhaltungs-Zuchtprogramm eingegliedert, dort gab es bisher schon zwei der seltenen Großkatzen.
Hannoversche Allgemeine 24.12.2000 Verletztes Schneeleopardenweibchen http://news.haz.de/HOME/HANNOVER/story42703.html Der jungen Raubkatze war von Wilderern eine Pfote abgerissen worden. Eine Wildhütergruppe des Naturschutzbundes NABU hatte einen illegalen Wilderer- und Händlerring auffliegen lassen und das Tier gerettet. Im Wildpark Lüneburger Heide soll es gesund gepflegt werden.
Neue Ruhr Zeitung 28.12.2000 Projekt Oberhausen http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=1348721 Oberbürgermeister Burkhard Drescher sieht die Tourismus-Schiene weiterhin als Anschub. Rund ums Aquarium kommt man endlich ins entscheidende Stadium: Die Vertragsverhandlungen mit den Amerikanern seien abgeschlossen, aber noch etliche Details zu klären. Im Januar wollen die Investoren nach Oberhausen kommen. Mitte 2001 sei mit dem Baubeginn zu rechnen. Bonner Rundschau 28.12.2000 Elefantenhaus und Umweltzentrum in Zoo und Flora -Große Vorhaben für 2001 http://rundschau-online.de/koeln/1294513.html Köln - Offenbar rückt eine Kooperation mit der Flora in greifbare Nähe. Für ein Science-Center neben dem Zoo, das die Stadtsparkasse errichten und mit Ausstellungsstücken von der Expo Hannover bestücken will, wird darüber nachgedacht, das 30 Jahre alte Aquarium abzureißen und in moderner Form in der Flora neu zu errichten. "Möglicherweise findet sich ja ein privater Investor". Gesamtziel sei die Errichtung eines "naturwissenschaftlichen, zukunftsorientierten Umweltzentrums". Bei einer Verbindung von Zoo, Science-Center, Flora und Botanischem Garten müsse sich "verkehrstechnisch einiges ändern", so die Verlängerung der Seilbahn und die Tieferlegung des Alten Stammheimer Wegs, um Zoo und Flora durch einen Fußgängerbereich zu verbinden. Daneben wird künftig im Zoo mit Pfunden gewuchert, kündigte Zoodirektor Gunther Nogge an. OB Schramma versicherte: "Wir hoffen, bis Ende des Jahres eine Finanzierungsplanung für ein neues Elefantenhaus zu haben." 25 Millionen Mark wird das Vorhaben kosten. Die Besucherzahl stieg um rund neun Prozentpunkte auf knapp eine Million. Der Zoodirektor präsentierte gestern zwei Plakatentwürfe mit dem Titel "Zoo Köln - Deutschlands Nr. 1". Nach einer Umfrage des "Stern" unter Besuchern Zoologischer Gärten in Deutschland rangiert der Kölner Zoo auf Platz eins. auch: Kölnische Rundschau 28.12.2000 http://www.rundschau-online.de/koeln/1294513.html
Leipziger Volkszeitung 28.12.2000 Neue Löwenanlage - Förderverein startet jetzt noch mal richtig durch http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/63105.html Die neue Löwensavanne im Leipziger Zoo ist fast fertig - am 8. Februar wird das Gehege eröffnet. Auch die künftigen Bewohner sind schon da. Auf dem Gelände zwischen dem Schweizerhaus (ehemals Zooschule) und der Bärenburg hat die Löwensavanne bereits Gestalt angenommen. Für die neue Anlage, die insgesamt 2,8 Millionen Mark kostet, stellte die Stadt 700.000 Mark bereit.
Ostsee Zeitung 28.12.2000 Zabor soll mit Shalna Hochzeit machen http://www.ostsee-zeitung.de/ar/start_73062.html Schwerin - Der aus Zürich stammende Tigermann beschnuppert seit einigen Tagen die dreijährige Tigerdame Shalna aus Kaunas. Mit dem neuen Paar nimmt der Zoo Schwerin an einem EEP teil. Weltweit gibt es heute vielleicht noch 400 Sibirische oder Amur-Tiger in freier Wildbahn, sagt Wolfgang Zessin, Kurator im Schweriner Zoo. Aus den Zoos könnten dann einmal Tiere zum Auswildern ins Amur-Ussuri-Gebiet gebracht werden. In diesem Jahr wurde ein neues prächtiges Domizil errichtet der Tigerberg. Das im Mai eröffnete, rund 2000 Quadratmeter große felsige Areal mit Wasserlauf und Teich gehört zu den modernsten Tigeranlagen Europas.
Nordkurier 29.12.2000 Tierparkchef sucht Nähe zu Gremien http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/zabi/zabi.html Ueckermünde. Regelmäßigen Gedankenaustausch mit Gremien der Kommunalpolitik hat der Chef des Ueckermünder Tierparks, Helge Zabka, angeregt. Zugleich verteidigte er die Investitionen. Die EU arbeite an einer Richtlinie für Tierparks, in der wissenschaftliche Führungen und artgerechte Tierhaltung vorgeschrieben seien. Einrichtungen, die diese Standards nicht erfüllen, könnte die Betriebserlaubnis entzogen werden. Das drohe dem Ueckermünder Zoo nicht.
Thüringische Landeszeitung 28.12.2000 100 Tierpatenschaften http://www.tlz.de/free/tlz.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Erfurt&news_id=1347024 Erfurt - Das ergeizige Ziel, das sich der Verein der Zooparkfreunde bei seiner Gründung setzte, gilt seit gestern als erreicht. Nunmehr gibt es runde 100 Tierpatenschaften. Als Jubiläums-Pate konnte Zoodirektor Norbert Neuschulz gestern Klaus Neumann begrüßen, den Geschäftsführer der Bauelemente GmbH. Einer der "größeren Brocken" wird im kommenden Jahr der Umzug des Aquariums vom Nettelbeckufer auf den Roten Berg.
Märkische Oderzeitung 28.12.2000 Ökologie und Biologie des grauen Räubers im Mittelpunkt http://www.moz.de/showLokal.php?OPENNAV=lokal&SUBNAV=0&REDID=16&LID=1806 Groß Schönebeck - Die Biologin Gesa Kluth wird in den nächsten Wochen ein Konzept für eine Ausstellung über den Wolf erarbeiten. Es soll eine ständige Ausstellung sein, die über Biologie und Ökologie, die Bestimmung von Hinweisen auf Wölfe im Freiland und die Möglichkeiten eines möglichst konfliktfreien Zusammenlebens von Mensch und Wolf informiert. Vor dem Hintergrund, dass es bis jetzt in Deutschland noch kein Kompetenzzentrum für Meister Isegrim gibt und sich auf diesem Gebiet tätige Wissenschaftler bisher nur lose zu Arbeitsgemeinschaften zusammen geschlossen haben, biete Groß Schönebeck gute Voraussetzungen für solch einen Mittelpunkt.
Rheinische Post 27.12.2000 Rotwild im Gehege erlegt http://www.rp-online.de/news/lokales/kleve/2000-1227/kl00000004_36100.html Kleve - Erneut wurde ein Rotwild im Wildgehege in Reichswalde erlegt. Das zweijährige, trächtige Tier wurde Samstag aus naher Entfernung erschossen, so das Forstamt. Die Beute wurde zum Tor "Am Buchholz" gebracht, um abtransportiert zu werden. Das Tier blieb liegen, weil die Wilderer offensichtlich gestört wurden.
Rheinpfalz Online 27.12.2000 SIEGELBACH: Traditionelle Weihnachtsführung durch den Zoo - Durch Gehege und Tierhäuser http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20001227:1593263&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/kai/meldung.oft Trotz strömenden Regens hat sich ein Dutzend Unverdrossener eingefunden, um sich im Schlepptau der Zoo-Chefin Barbara Münchau auf die Tour durch die Gehege und Tierhäuser zu begeben. "Tierbeschäftigung" heißt das Zauberwort im Zoo von heute. Die Gehege sollten nicht nur artgerecht sein, sondern dem Besucher zeigen, in welchem Lebensraum die Tiere leben. Bei den Waschbären sei das Konzept schon weit gediehen, versichert Barbara Münchau nicht ohne Stolz. Seit 1993 versucht die engagierte Spezialistin, ihre Vorstellungen von einem zeitgemäßen Zoo in Siegelbach umzusetzen. "Schützen statt überplanen", lautet dabei eine Grunddevise. Sie wolle "raus aus den Menagerie-Verhältnissen", statt dessen verstärkt "Lebensräume für Tiere in den Mittelpunkt rücken". Mit dem Erlenwald, den Krötenbiotopen und der vielfältigen Vogelwelt ist ein guter Anfang gemacht.
Liechtensteiner Volksblatt 27.12.2000 Naturschutzgebiet und Naherholungsanlage http://www2.lol.li/Volksblatt/livool-3/Aktuell-0.html Der Ornithologische Verein Mauren (OVM) - 1963 gegründet - weihte 1984 das Vogelparadies BIRKA ein. 1970 erfolgte der Anstoss, 1974 wurden erste Volieren errichtet, 1984 das Mehrzweckgebäude und die Gesamtanlage eröffnet. Im Vogelparadies können die Besucher in mehreren Häuschen, in denen Dutzende grosszügiger Volieren eingebaut sind, vor allem verschiedene Papageienarten, Kanarienvögel und Sittiche bestaunen. Ein Teich lädt zum ruhigen Verweilen ein. Die als verschwunden geltenden Laubfrösche konnten in diesem Gebiet wieder beobachtet werden. Im Vereinshaus sind ausgestopfte einheimische Tiere zu bewundern. Der Verein mit seinen 53 Mitgliedern unterhält die BIRKA- Naherholungsanlage mit grossem Einsatz Freiwilliger.
Neue Westfälische 27.12.2000 Sonniger Weihnachtsrundgang durch den Tierpark Olderdissen http://www.nw-news.de/news/lokal/bi/NW_20001227_1724549.html Bielefeld - Bei den Tieren scheint das inoffizielle Rundschreiben von Olderdissen-Chef Volker Brekenkamp angekommen zu sein. Jedenfalls stehen die meisten brav am Zaun ihres Geheges, um sich streicheln oder wenigstens bewundern zu lassen. Nur die Bären ließen sich erst mehrfach bitten. Dabei sind Alma und Sohn Max seit ihrer Ankunft im Sommer "die" Attraktion des Tierparkes. "Die Kolkraben-Frau ist im vergangenen Jahr gestorben", erzählt Volker Brekenkamp "Wir versuchen seitdem, für ihn in einem der anderen Tierparks eine neue Partnerin zu besorgen." Bei den Rothirschen hat sich sogar der mächtige Zwölfender erinnert, dass er einen Weihnachtsauftritt hat. "Kugeln, Lametta und Glühlämpchen hängen wir ihm erst Heiligabend ins Geweih", führt Brekenkamp die Kinder aufs Glatteis.
Nürnberger Nachrichten 27.12.2000 Fauchen zur Begrüßung http://www.nn-online.de/nn/l10.htm Er ist 19 Monate alt: Mit heftigem Fauchen hat sich Jatar, der neue sibirische Tiger, der Öffentlichkeit vorgestellt. Der große Kater lebt seit 14. Dezember am Schmausenbuck in dem verwaisten Tigergehege. Wenige Wochen zuvor war das 16 Jahre alte, allein lebende Weibchen Vinga an einem Krebsleiden gestorben. Jatar konnte über das Europäi sche Erhaltungszuchtprogramm für sibirische Tiger aus dem Zoo im holländischen Rhenen übernommen werden. Im Sommer 2001 soll der Kater eine derzeit sechs Monate alte Tigerlady zur Seite bekommen, die noch in Hannover lebt. Bis dahin soll das Gehege neu gestaltet werden. Unter anderem wird ein Wasserfall entstehen.Das Delphinarium im Nürnberger Tiergarten muss wegen Renovierungsarbeiten vom 8. bis 19. Januar geschlossen werden.
Nürnberger Zeitung 23.12.2000:Raubkatze Jatar ist noch schüchternhttp://www.nz-online.de/nz/l4.htm
Neue Ruhr Zeitung 26.12.2000 Der Zoo-Chef freute sich bärig http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=1344205 Duisburg - Die Beauftragte für die Tierpatenschaften addierte den Jahresgesamt-Erlös zusammen und kam auf die Summe von 120 000 Mark. Dieses hübsche Sümmchen hat sie Zoo-Direktor Reinhard Frese übergeben. Der Zoo-Direktor steckte in einer Koala-Figur und freute sich bärig über den großen Scheck. Respekt, Herr Zoodirektor, ihr Vorgänger wäre zu diesem Scherz wohl nicht bereit gewesen.
Leipziger Volkszeitung 23.12.2000 Bimbo aus Frankreich macht Orang-Familie komplett http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/62916.html Wieder hat die Tierfamilie des Leipziger Zoos ein neues Mitglied bekommen: Aus Südfrankreich traf gestern Morgen der Orang-Utan Bimbo ein. Die Truppe wird in der neuen Menschenaffenanlage "Pongoland" künftig ihr Zuhause haben. Der Orang zog nun als erstes Tier in das neuerbaute Quarantäne-Haus der Menschenaffenanlage ein. Als erfahrener Zuchtmann soll er in Leipzig für weiteren Nachwuchs sorgen. Da sein Weibchen in diesem Jahr gestorben ist, hatte ihn der Koordinator des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes in den Leipziger Zoo vermittelt. Der hierzulande gut bekannte Orang-Mann Walter wird im Januar an einen Zoo in Schweden abgegeben.
Lübecker Nachrichten 23.12.2000 "Flocke" ist der Star im Haifischbecken http://www.ln-online.de/Nachrichten/Lokales/ostholstein_4259.htm Timmendorfer Strand - Ein ungewöhnlich pigmentierter kleingefleckter Katzenhai hat im Sea Life Centre in Timmendorfer Strand ein neues Zuhause gefunden. Statt der üblichen braun- schwarzen Färbung ist der Hai weiß. Das Weibchen ist 70 Zentimeter lang und wurdeauf den Namen "Flocke" getauft. Die Pigmentierung ist sehr außergewöhnlich, erklärt Natascha Spreen, Leiterin des Sea Life Centres. Die Chancen auf Nachwuchs stehen gut. Bereits im Herbst kamen 20 Katzenhai- Babys zu Welt, die nun durch ein Fenster der Aufzuchtstation in der Greenpeace- Ausstellung "Gejagte Jäger - von Menschen und Haien" zu sehen sind.
Süddeutsche Zeitung 23.12.2000 Es waren einmal zwei Bären http://www.sueddeutsche.de/aktuell/?section=drei&myTM=full&id=977515571.33002&myTime=977531240 Worbis Vielleicht hätte man mehr erwartet, eindeutigere Zeichen, in so einem Park für verhaltensgestörte Bären.
Sehr ausführliches Portrait des Bärenparks und seiner Bewohner. Außerdem Bärengraben Bern: Bernd Schildger, Direktor des Tierparks Dählhölzli, dem auch der Bärengraben angehört, glaube nicht an die Legende mit dem Graben, der aus Dankbarkeit gebaut worden ist. Es war früher ein Symbol für die Erhebung des Menschen über die wilde Kreatur, nichts anderes. Der Graben, sagt er, sei inzwischen ein Abbild der momentanen Einstellung des Menschen zum Tier. Nicht optimal, aber erträglich. In zwanzig Jahren ist die Einstellung wieder anders, und der Graben auch. Und irgendwann in der Zukunft wird es keinen Graben mehr geben? Das ist eine mögliche Prognose.
Göttinger Tageblatt 22.12.2000 Freiheit für Samson http://news.gtonline.de/RED/LOKALES/story33701.html Noch mehr über Worbis: Sieben europäische Braunbären und ein syrischer Artgenosse leben im Bärenpark in Worbis. Alle haben in ihrem ersten Leben Verhaltensstörungen davongetragen. Neben den Bären lebt auch ein Wolfsrudel in dem vier Hektar großen Gehege. Nebenbei werden auf dem Gelände außerhalb des Bärengeheges vom Aussterben bedrohte thüringer Haustierrassen gehalten.
Bonner Rundschau 23.12.2000 Gorillas haben ein Nesthäkchen http://rundschau-online.de/koeln/1282001.html Voller Stolz hält Gorillamutter N`Datwa ihr Töchterchen N`Gambe im Arm. Am 23. September kam nach neun Monaten ihr Nachwuchs im Zoo zur Welt. Mit N`Gambe ist die Kölner Gorillagruppe auf acht Mitglieder angewachsen. Vatergefühle hege er natürlich nicht, stellt der Primatologe Werner Kaumans fest, aber ein bisschen Stolz erfülle ihn schon. "Eine erfolgreiche Geburt ist eine Bestätigung dafür, dass sich die Gorillas bei uns wohlfühlen". EXPRESS 22.12.2000 Gorilla-Glück im Zoo http://express.de/koeln/1281493.html Köln - N´Gambe ist die fünfte Gorilla-Geburt im Kölner Zoo. Und Kim war jedesmal Vater. Er ist Chef in der achtköpfigen Flachland-Gorilla-Familie. Und wenn eines der anderen Jungtiere Mutter und Baby zu nahe kommt, gibts mächtig Ärger.
Kieler Nachrichten 22.12.2000 Kuhund Lukas hat im Tierpark Warder wieder Gesellschaft bekommen http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-kvshunde_ART.htm Warder - Lukas, Westerwälder Kuhhund aus dem Tierpark Warder, war nach dem Weggang zweier Hündinnen seit rund einem Jahr alleiniger Vertreter seiner Rasse im Schutzpark für bedrohte Haustierrassen. Mit den Hündinnen "Sina" und "Lucy" hat der Kuhhund dank einem Sponsor jetzt zwei neue Partnerinnen gefunden. Nach langem Suchen ist es dem Tierpark gelungen, zwei weitere Tiere der extrem vom Aussterben bedrohten Gebrauchshunderasse zu finden, berichtet Tierparkdirektor Dr. Jürgen Güntherschulze. Die Zahl der Westerwälder Kuhhunde schätzt Güntherschulze auf noch 120 bis 150 Tiere
EXPRESS 22.12.2000 Schade! Leopard Jumla ist weg http://express.de/koeln/1281492.html Sie war der absolute Top-Star im Kölner Zoo: Schneeleoparden-Weibchen Jumla. Ihre Geburt vor zwei Jahren eine Sensation. Tausende Besucher kamen nur in den Zoo um die kleine Raubkatze zu sehen. Die junge Leoparden-Dame wurde einfach an einen anderen Zoo verkauft. Stimmt nicht, beruhigt Zoo-Direktor Professor Dr. Gunther Nogge. Jumla ist nicht mehr bei uns, weil sie von ihren Eltern getrennt werden musste. Das ist Natur-Gesetz: Nach etwa eineinhalb Jahren verlassen die Tiere auch in freier Wildbahn ihre Eltern. Jumla lebt jetzt in einem Tierpark in St. Martin la Pleine (Frankreich).
Goslarsche Zeitung 22.12.2000 Luchse auf den Rabenklippen haben sich gut eingelebt Für Mai wird Nachwuchs erwartet http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=14&template=larttext&ausgabe=5778&redaktion=14&artikel=102709469 Bad Herzburg - Nationalparkförster Steinbrich kennt seine Pappenheimer. In den vier Monaten, in denen die drei Luchse in ihrem Schaugehege an den Rabenklippen leben, haben sich echte Charaktere herausgeschält. Alle drei Luchse sind noch in ihrem Gehege. Wenn es jedoch nach Augenzeugen ginge, wären nicht nur sie, sondern mindestens zwanzig weitere längst auf freiem Fuß. Wo nicht schon überall Luchse gesichtet wurden: Am Burgberg soll sich einer herumtreiben, im Ostharz wird fast täglich vermeldet, wo der aus dem Harzburger Gehege ausgebrochene Luchs nun schon wieder aufgetaucht sein soll. In der Tat sind seit geraumer Zeit drei Luchse frei. Aber sie stammen nicht aus dem Rabenklippen-Schaugehege, sondern aus dem Auswilderungsgehege. Bei aller Euphorie wird mittlerweile aber auch erste Kritik am wissenschaftlich begleiteten Projekt Luchs laut. Das Schaugehege, so wird befürchtet, sei zu klein. Dem jedoch wird von höchster Stelle widersprochen: Nationalparkleiter Dr. Wolf-Eberhard Barth zieht den Vergleich mit einem Zoo, da hätten Luchse mitunter wirklich wenig Platz. Zudem stammen die Rabenklippen-Luchse aus Gehegen und sind das Leben am Menschen gewohnt.
Westfalenpost 23.12.2000 Luchse in fast freier Wildbahn http://www.westfalenpost.de/free/wp.lokalnews-artikel-000.html?region=Warstein&id=1340990 Warstein - Ein alter Schießstand der Wehrmacht wird im Frühjahr die neue Heimat von drei Luchsen im Warsteiner Wildpark. 125 mal größer als das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft es vorschreibt ist ihr Gehege, nämlich 7500 Quadratmeter. Die Idee zur Ansiedlung der Luchse war, den Wildpark attraktiver zu gestalten.
Salzburger Nachrichten 28.12.2000 BULLIG http://www.salzburg.com/sn/00/12/28/chronik-12376.html Das vierte Nashornkalb vom Bullen Nsiswa kam innerhalb von 15 Monaten im Tierpark von Bedfordshire/England zur Welt. Es ist gerade eine Woche alt.
Allgäuer Zeitung 28.12.2000 Neue Tiere im Reptilienzoo http://www.all-in.de/news/index.php?news=WEST&nr=14237 Scheidegg - Neue Tiere gibt es im Scheidegger Reptilienzoo zu sehen. Darunter Babys des Riesenschwanz-Skorpions und ein Albino einer Kornnatter. "In der freien Natur hätte sie kaum eine Chance zu überleben. Sie würde schnell gefressen", so Adolf Lücke, der den Zoo zusammen mit seiner Frau Helene führt.
Freie Presse 27.12.2000 Region Chemnitz http://www.freiepresse.de/TEXTE/REGION/chemnitz.html#text1 Seit kurzem ist der Tierpark der Stadt um zwei Attraktionen reicher. Schon die Eröffnung des Kleintierbauernhofes mit Streichelgehege im Sommer zog tausende Besucher an. Nun übergab der Tierparkförderverein neue Tiere an die Stadt, zwei knuddelige China-Leoparden.
Zwei kleinen Leoparden erblickten im Cottbuser Zoo das Licht der Welt. Nun sind sie nach Limbach-Oberfrohna umgezogen und haben sich auch schon an die neue Umgebung gewöhnt. Da die beiden noch keinen Namen haben, sind alle Kinder aufgerufen, lustige Namen zu finden. Als zweite Überraschung hatte der Tierparkförderverein zwei hellrote Aras gekauft. Diese fanden ihr Zuhause in der kürzlich neu gestalteten Sittichanlage.
Ostsee Zeitung 27.12.2000 Landesgartenschau 2002 in Wismar http://www.ostsee-zeitung.de/ar/start_72871.html Wismar - Für die Sanierung eines Teils der früheren russischen Militärliegenschaft Lübsche Burg, der in die Gartenschau einbezogen wird, hat das Wirtschaftsministerium 8,5 Millionen Mark Fördermittel ausgereicht. Bäume wurden gepflanzt, eine ehemalige Reithalle für Veranstaltungen saniert. Das Areal für die erste Landesgartenschau in der Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns ist 42 Hektar groß, wobei auch der angrenzende Tierpark einbezogen werden soll. Das Investitionsvolumen bezifferte eine Stadtsprecherin auf 25,5 Millionen Mark. Herzstück der Landesgartenschau soll ein drei Hektar großer, blumenübersäter Paradiesgarten werden.
Thüringer Allgemeine 28.12.2000 Fuchs und Reh im Knüll beobachten http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-ueberregional.inhalt-000.html?region=National&news_id=1346913 Homberg - Füchse, Rehe oder andere freilaufende Tiere des Waldes kann man jetzt mit ein bisschen Glück im Naturzentrum & Wildpark Knüll beobachten. Neben der Ausstellung "Natur- und Kulturlandschaft Knüll" kann im Naturzentrum noch die Ausstellung des Naturschutzbundes über einheimische Tiere und Pflanzen und deren Schutz besucht werden.
Straubinger Tagblatt 23.12.2000 "Für Pfleger und Tiere ein normaler Tag" http://www.idowa.de/regional/tagblatt/aktuell/lokal/23.12_efa_1.html Straubing - Wie in den vergangenen Jahren ist der Eintritt in den Tiergarten auch an Heiligabend wieder frei Bericht über Weihnachten im Tierpark
Zeitungsgruppe Lahn-Dill 23.12.2000 Es erhielt den Namen Dagmar": Patenschaft über Wisent-Kälbchen http://www.mittelhessen.de/00/1200/241200/241200_wt2.htm Weilburg - Das Wisentkälbchen des Weilburger Tiergartens hört nun auf den Namen Dagmar". Der Kreisausschuss hat spontan die Patenschaft übernommen. Der Kreisausschuss hatte sich zu seiner Jahresabschlusssitzung im Hessenhaus getroffen und war von Forstoberinspektor Stroh durch den Tiergarten geführt worden. Ruhr Nachrichten 23.12.2000 GELSENKIRCHEN: Tigerpython ist der Star eines ungewöhnlichen Kindergeburtstags im Ruhr-Zoo http://www.westline.de/city/gelsenkirchen/bz_53.htm Gelsenkirchen - Bericht über eine Führung durch den Zoo.
Schweriner Volkszeitung 26.12.2000 Während Eulen die Tierpfleger nur aus der Ferne beobachten, lassen Esel sich füttern http://www.svz.de/newsmv/lr/gue/27.12.00/zessa/zessa.html Güstrow - Bericht über Fütterungstour und Rundgang Neue Ruhr Zeitung 25.12.2000 Kein Job für zimperliche Kerle http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=1342452 Seinen festen Platz in Mülheim hat das Wildgehege Witthausbusch. Damwild, Wildschafe, Ziegen, Truthähne und anderes Geflügel sind hier zu Hause.Das Tiergehege steht auf der Liste des Prüfprogramms, das der Verwaltung in den nächsten Jahren Einsparungen in dreistelliger Millionenhöhe bescheren soll. Patenschaften und Förderkreise sollen zumindest einen Teil der Kosten von immerhin 170 000 Mark im Jahr übernehmen, sonst droht gar die Schließung.
Der mit den Raben spielt Potsdamer Neueste Nachrichten 24.12.2000 http://www.pnn.de/archiv/2000/12/23/ak-ku-be-9050.html Tagesspiegel 24.12.2000 http://195.170.124.152/archiv/2000/12/23/ak-ku-be-9050.html Berlin - Kolumne: Von dem Uferweg aus, der am Kanal entlang durch den Tiergarten führt, kann man in den Zoo schauen. Ich schaue nicht gerne hin. Vor allem nicht zu dem kleinen, niedrigen Käfig, in dem zwei große, schöne Raben sitzen. Ich vermute, der Mann im Zoo füttert die Raben regelmäßig und deshalb sind sie so aufgeregt, wenn er kommt. Aber dann beobachte ich, wie er leise mit ihnen spricht. Ich bin tief bewegt von dem Mann, der mit den Raben spielt, und trotzdem schießt mir jene Gedichtzeile aus Celans Todesfuge durch den Kopf "er spielt mit den Schlangen und träumet der Tod ist ein Meister aus Deutschland" - Man kann seinen Hund lieben und sechs Millionen Juden und 500 000 Zigeuner ermorden lassen. P.S. Zur Raben-Weiterbildung sei Bernd Heinrich: "Die Seele der Raben" empfohlen.
Berliner Zeitung 23.12.2000 Scholze & PötzschkeZOOGESCHICHTEN http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/23artik115506.html Alligatoren, Krokodile. Artengeschützt. Heute werden sie in Tiergärten, auf Farmen gezüchtet. Einst wurden sie für Zoos, Zirkusse, Privatliebhaber gehandelt. Wo? Am Alex bei Scholze & Pötzschke. Hagenbeck in Hamburg kennt jeder. Scholze & Pötzschke keiner mehr. Die hatten ein Monopol auf Reptilien, Amphibien. Die Geschäftsräume lagen in der Alexanderstraße 12 in einem alten Fabrikgebäude. Unter dem lichtdurchfluteten Dachgeschoss auf eintausend Quadratmetern hunderte Tiere aus aller Welt, seltene Flugdrachen, Riesenschlangen, geballte Exotik. Eigene Importe - Raritäten darunter, inzwischen ausgestorben - sorgten für das Aufblühen und Gedeihen des Hauses. Ein Luxuskatalog zum 25-jährigen Bestehen 1930 gibt Auskunft, was alles zu haben war: kunterbunte Chamäleons für fünf bis 75 Mark, giftige indische Kobras 30 bis 200 Mark. Monatliche Listen ließen Zoodirektoren Kulleraugen kriegen. Da werden 30-Zentimeter-Alligatoren als "fehlerfrei, kugelrund, fressen aus der Hand" für schlappe 25 Mark angeboten. Ein Pracht-Alligator von fast drei Meter Länge kostet stolze 1 100 Mark, eine sechs Meter lange Anakonda, die Indianerschlange, 800 Mark. Einen besonderen Coup landeten Scholze & Pötzschke mit Australien-Expeditionen. Es sollte zur Domäne der Firma am Alex werden. Da hockten dann 50 und mehr Kängurus eng beieinander im Keller. Mit den Luftangriffen 1943/44 ist die Drehscheibe internationalen Tierhandels im Schutt versunken. Werner Philipp, 66, gilt als einer der besten Kenner des Zoos und des Tierparks. Der ehemalige Redakteur hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, unter anderem "Das Berliner Zoo-Album", "Die dressierte Gesellschaft" und das "Alpha-Tier".
Berliner Morgenpost 23.12.2000 Auf der Pfaueninsel werden die Pfauen rar http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story377857.html Vor 20 Jahren gab es auf der Pfaueninsel noch mehr als 100 dieser Großvögel. Heute sorgen sich die Gärtner auf dem schönsten Eiland Berlins um jeden einzelnen Vertreter der Gattung Fasanenvögel. Füchse, Marder, Krähen und Bussarde haben in der Vergangenheit unter Eiern und Jungvögeln gewaltig geräubert. Nun aber wurde ein Konzept erarbeitet, wonach wieder genügend Pfauen für die Pfaueninsel garantiert werden. Wie Gartendirektor Michael Seiler sagte, wird im Frühjahr in der Mitte der Insel mit dem Bau eines naturhaften, 565 Quadratmeter großen Überwinterungs- und Aufzuchtgeheges begonnen. Möglich wird die neue Anlage durch eine großzügige Spende der Cornelsen-Stiftung in Höhe von 216 000 Mark. Errichtet wird in viermonatiger Bauzeit ein fünfeckiger Käfig in Zeltform mit Eisennetzen. Zurzeit gibt es auf dem Eiland 16 Pfauen, weitere fünf leben in der Voliere. Gartendirektor Seiler rechnet künftig mit einem Bestand von 45 Vögeln.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ARTENSCHUTZ Tiere unter Artenschutz - Panik bei Dorfbewohnern. Acht Holzfäller von Tigern in Bangladesch getötet NewsVermischtes 25.12.200013:57 http://www.news.ch/detail.asp?ID=27039 Tirol OnlineVermischtes 25.12.200015:13 http://www.tirol.com/online/chronik/welt/article_103482.html Vorarlberg OnlineVermischtes 25.12.200011:55 http://www.vol.at/tmh/zr/national/newswelt/APS_News_Welt-58648.shtm Dhaka - Acht Holzfäller sind im Südosten von Bangladesch von Tigern getötet worden. Die Holzfäller waren in der vergangenen Woche in die Mangrovenwälder gegangen, um Holz zu schlagen. In dem Gebiet leben etwa 400 besonders große Bengaltiger, deren Bestand unter Artenschutz steht.
Zeitungsgruppe Lahn-Dill 28.12.2000 Bund für Umwelt und Naturschutz engagiert sich - Die Rückkehr der europäischen Sumpfschildkröte http://www.mittelhessen.de/00/1200/291200/291200_mnz2.htm Marburg - Die europäische Sumpfschildkröte ist nur noch ganz vereinzelt zu finden. Eine der letzten Populationen lebt im Enkheimer Ried" bei Frankfurt. Da es aber ausschließlich ältere Exemplare gibt und seit zwanzig Jahren kein Jungtier beobachten werden konnte, ist der Fortbestand dieser Population nicht möglich. Um diese letzten acht Panzerträger zu retten, entwickelt der Bund seit Anfang 1995 gemeinsam mit Kooperationspartner wie dem Zoo Frankfurt, dem Hessischen Landesmuseum und der AG Amphibien- und Reptilienschutz ein Konzept, das auch die Wiederansiedlung der Art zum Ziel hat. Um die Art in Südhessen wiederansiedeln zu können, werden Jungtiere in der Aufzuchtstation des Zoo Frankfurt nachgezüchtet. In die Nachzucht können jedoch nur Exemplare unserer mitteleuropäischen Unterart eingehen, die durch genetische Untersuchungen ermittelt werden. Seit 1999 gelang die Nachzucht von über vierzig Schlüpflingen. Der Bund vergibt auch Patenschaften für die Jungschildkröten.
Remscheider GA 23.12.2000 Seeadler überlebte knapp: Wieder 360 Brutpaare http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=2&template=arttext&ausgabe=5779&redaktion=1&artikel=102710083 Neubrandenburg - Die Seeadler haben in diesem Jahrhundert nur knapp überlebt. «Um 1900 war ihr Bestand in Deutschland auf zehn bis 15 Brutpaare geschrumpft», sagte der Seeadler-Experte beim Naturschutzbund Deutschland, Peter Hauff. Erst um 1930, mit dem völligen Jagdverbot, sei die Zahl der Adler bis Mitte des Jahrhunderts auf 120 gestiegen - bis die Land- und Forstwirtschaft in den 50er Jahren das Insektizid DDT einsetzte. Nachdem Ost und West 1970 das Umweltgift verboten, ging es mit dem Seeadler wieder bergauf. Seit zehn Jahren kämen jährlich etwa 20 Brutpaare hinzu. Hauptverbreitungsgebiet sei der deutsche Nordosten und der Nordwesten Polens. Mecklenburg- Vorpommern sei Heimat für 162 der 360 deutschen Brutpaare, in Brandenburg lebten 92, in Sachsen 47 Paare. Schleswig-Holstein zähle 29, Niedersachsen neun und einzelne Paare brüteten in Berlin, Hamburg und Lübeck. Die größte Bestandsdichte habe bei idealen Lebensbedingungen die Mecklenburgische Seenplatte. «Auf 100 Quadratkilometern brüten hier vier Paare». Von einem Projekt in Holland, wo Seeadler künstlich erbrütet und ausgewildert werden sollten, riet Hauff ab.
Karlsruher Nachrichtenmagazin 28.12.2000 Auf Patensuche für bedrohte Tierarten http://www.ka-news.de/karlsruhe/ka281220006.php3 Karlsruhe - Heute ist der internationale Tag zur Erhaltung der Artenvielfalt. An diesem Stichtag geht die Landesanstalt für Umweltschutz (LFU) mit dem Patenschaftsprogramm "Arten suchen Paten" neue Wege im Artenschutz. Bei diesem Programm sollen Unternehmen angesprochen werden, die eine bedrohte Tier- oder Pflanzenart im Namen haben oder als Logo führen. Lausitzer Rundschau 27.12.2000 Artenschutz nur mit Unterstützung der Bevölkerung möglich - Sachsens Wirbeltiere akut bedroht http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=211961&RES=sac Mehr als die Hälfte der Wirbeltierarten in Sachsen ist ausgestorben oder akut gefährdet. Umwelt- und Landwirtschaftsminister Steffen Flath: Langfristiges Ziel der Umweltpolitik sei, möglichst viele Tier- und Pflanzenarten zu erhalten. Zu den akut bedrohten Tieren zählten etwa Feldhamster, Würfelnatter, Fischotter und die Flussperlmuschel. Diesen Arten werde mit speziellen Programmen geholfen. Der Freistaat wende jährlich rund zwölf Millionen Mark für den Artenschutz auf. So seien in der Lausitz insgesamt 21 Straßenunterquerungen und Schutzzäune für Fischotter errichtet worden. Flath hob hervor, dass nicht nur Tiere und Pflanzen, sondern auch deren Lebensräume geschützt werden müssten. Insgesamt unterstütze der Freistaat rund 1000 Projekte.
Lausitzer Rundschau 27.12.2000 EuropasZugvögel sonnen sich im Süden http://www.lr-online.de/nachrichten/redaktion.html?ID=211348&RES=pan Tiere in freier Wildbahn haben sich nach Ansicht von Experten auf die Schneefälle und abnehmende Temperaturen in den nächsten Tagen eingestellt. "Wildtiere kommen mit der Situation ohne Probleme zurecht", meinte der Zoologe Bernd Geidel vom Dresdner Zoo. Die Zugvögel seien in den Süden geflogen. "Zootiere haben mit der Kälte nicht zu kämpfen", sagte die Tierärztin im Dresdner Zoo, Eva Zimmermann. Sie halten sich, bis auf Pausen im Freien, in den warmen Häusern auf.
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CIRCUS Tagesspiegel 28.12.2000 Großes Interesse an den Zirkus-Kühen Milka und Nutella -Circus Krone http://195.170.124.152/archiv/2000/12/27/ak-wi-un-10715.html In diesem Jahr kamen bei einer gut siebenmonatigen Europatournee rund 1,1 Millionen Besucher in das 5000 Personen fassende und damit weltgrößte Zirkuszelt. Diese Dimensionen machen den Traditionsbetrieb zum größten Zirkus Europas. Global wird er nur vom doppelt so großen US-Betrieb Ringling, Barnum & Bailey übertroffen. In Europa erreicht nur der Schweizer Circus Knie annähernd Krone. Die erste Premiere erlebte Bremen im Jahr 1905, als der vom Osnabrücker Carl Krone gegründete Zirkus noch Circus Charles hieß. Wenn Krone heute auf Tournee geht, setzen sich 15 Sattelschlepper und 330 Packwagen mit insgesamt 400 Personen und gut 250 Tieren in Bewegung. Für Gagen, Steuern und Transportkosten muss Krone jährlich rund 15 Millionen Mark berappen. Bei Eintrittspreisen zwischen 19 und 52 DM ist Krone dennoch nicht teurer als Theater. Größtes Interesse hätten übrigens nicht spektakuläre Akrobatik oder Raubtiernummern erregt, sondern die Dressur von sechs friesischen Milchkühen, die auf Namen wie Milka und Nutella hören. Dompteurin Jana Mandana mit ihren Elefanten ist mit von der Partie. Neben ihrem Auftritt in der Manege ist die Schweizerin auch deshalb wichtig, weil sie als Nachfolgerin der kinderlosen Sembach-Krone gilt.Die Firmenchefin will sich zwar noch nicht aus dem Geschäft zurückziehen und steht selbst mit einer Pferdenummer in der Manege. "Sie könnte einmal meine Nachfolgerin werden," hat sie jedoch kürzlich über ihr Patenkind Mandana gesagt. auch: Kölner Stadt-Anzeiger 27.12.2000: Kuh-Dressur als Sensationhttp://www.ksta.de/wirtschaft/1294451.html Potsdamer Neueste NachrichtenWirtschaft 28.12.2000Großes Interesse an den Zirkus-Kühen Milka und Nutellahttp://www.pnn.de/archiv/2000/12/27/ak-wi-un-10715.html
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ NEUE GEHEGEPRÄSENTATION IN ZOOLEX: Hallo ZOOLex Fans, Monkey Jungle in Miami feiert seinen 65. Geburtstag! Das "Wild Monkey Swimming Pool" ist Teil einer großen Anlage mit freilaufenden Makaken und Besuchern hinter Gittern. Einfach besichtigen unter http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=151 Monika Fiby, Landscape Architect,http://www.zoolex.org ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Zoo und Artenschutz im Fernsehen Sa., 30.12., 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Dzimba - ein Nashorn auf Reisen Wh Di., 09.01.2001, 21:00-21:45 ZDF, Wunderbare Welt, Die Urfischjäger, Auf der Suche nach dem Quastenflosser, Film von Hans Fricke TIPP! Sa., 13.01.2001, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Affenliebe, Affenfriede, Bonobos in San Diego Wh Do., 18.01.2001, 16:30-17:00 HR, Zoo & Co., Fledermäuse in Bayern, Ein Film von Felix Heidinger Wh Fr., 19.01.2001, 13:30-14:00 MDR, Zoo & Co, Eisfuchs in der Arche (Noordens Ark, Schweden) Wh Sa., 20.01.2001, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Wenn Kängurus die Wand hochgehen Wh Sa., 20.01.2001, 21:50-22:20 SWR, Notfall im Affenhaus, Der Zoo-Doktor im Einsatz (Zoo Frankfurt) Wh Mi., 24.01.2001, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Osamba, der neue Herr der Drills, Film von Eberhard Meyer Wh - Tipp! Fr., 26.01.2001, 20:15-21:00 N3, Tiere auf Reisen, Film von Eckart Pingel NEU Sa., 27.01.2001, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Gorillas - im Dschungel geborgen? Wh ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Mitteilungen rund um das Thema Zoo, die im Verlauf der Woche in Online-Zeitungen erschienen sind. Die Liste ist moderiert, unseriöse Meldungen ohne Quelle werden nicht übernommen oder bei besonderem Interesse daran als solche gekennzeichnet. Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Newsletters waren alle Links gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach kurzer Zeit wieder gelöscht. Oft lassen sie sich dann aber im Archiv der Online-Zeitungen wiederfinden. Aus Gründen des Copyrights können wir den ganzen Text einer Meldung nicht übernehmen, sondern zitieren nur die Kernaussagen. In Einzelfällen, z. B. wenn der Artikel online nicht mehr verfügbar ist, können wir ihn aber per E-Mail versenden. Wir konzentrieren uns auf Links zu deutschsprachigen Online-Artikeln. Englischsprachige, weltweite Meldungen bieten die ausführlichen ZooNews von Peter Dickinson (peter@elvinhow.prestel.co.uk,zoonewsdigest-subscribe@eGroups.com). Hinweise auf weitere Zoo-Meldungen im Internet und Pressemitteilungen der Zoos sind ausdrücklich erwünscht; bitte als E-Mail an die Redaktion (redaktion@zoo-information.de). Wir freuen uns über jede Form auch von kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG-Homepage. © 2000 Zoo-AG Bielefeld |