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Zoo-AG Presseschau Nr. 38 vom 21. Dezember 2000


Zoos in der deutschsprachigen Online-Presse

Willkommen zur 38. Ausgabe der Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld

zusammengestellt von Dirk Petzold und Martina Raffel, E-Mail:

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Das nächste Artenschutz-Projekt nimmt Gestalt an:

Westfälische Nachrichten 18.12.2000
Zoochef Jörg Adler engagiert sich für Rettungszentrum in Kambodscha -
Tierschutz im Schatten der Tempel
http://www.wnonline.de/l/ms/news/data/?obj=ms320.html
Münster  - Erschließungsideen in Ankor Wat: Jörg Adler, der Direktor des Allwetterzoos: "Wir planen, am Rande der Tempel ein Aufklärungs- und Rettungszentrum für bedrohte Tierarten zu errichten". Mit einer Fläche, die ungefähr der des münsterischen Zoos entspreche, sei dieser Tierpark der Größte in ganz Indochina. »Vom Allwetterzoo erwarten die Naturschützer um Keo Yada Veasna, dass wir sie mit unserem Know-How aus dem Vietnam-Projekt in der Planung des Artenschutzzentrums beraten und ihnen als Schirmherren finanziell unter die Arme greifen«. So soll neben einem Schulungsgebäude auch ein Zucht- und Quarantänehaus und mehrere große Gehege im Dschungel um Angkor Wat entstehen. »Ich rechne mit Kosten um eine Million Mark und einer Planungs- und Bauzeit von drei bis fünf Jahren«, überschlägt Adler – mit den glänzenden Augen eines Entdeckers.

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Die dominierende Meldung gilt auch diese Woche wieder Pandas. Gleichlautende AP- und DPA-Meldungen findet sich u.a. bei den nachfolgenden Zeitungen:

Panda-Weibchen Yan-Yan darf in Berlin bleiben
Westdeutsche Zeitung 20.12.2000
Westdeutsche Zeitung 19.12.2000
Mainpost 20.12.2000
Walsroder Zeitung 19.12.2000
Goslarsche Zeitung 19.12.2000

Remscheider GA 19.12.2000
Ostthüringer Zeitung 19.12.2000
Fränkischer Tag 19.12.2000
Remscheider GA 20.12.2000
Neuß-Grevenbroicher Zeitung 19.12.2000
Westfälische Nachrichten 19.12.2000

Pandabärin «Yan Yan» bleibt «Berlinerin»
http://www.wnonline.de/ext1/boulevard/onl41_1_1912_1219120938.html
dpa - Die Pandabärin «Yan Yan» bleibt «Berlinerin». Ein monatelanges diplomatisches Ringen um die Zukunft des beliebten Tieres endete damit zu Gunsten des Berliner Zoologischen Gartens. Stadtentwicklungssenator Peter Strieder (SPD) bestätigte am Dienstag die Entscheidung. Das Tier solle künftig der Erforschung der bedrohten Tierart dienen, hieß es. Zu den Vereinbarungen gehören auch eine weitere enge Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern in China, die finanzielle Unterstützung der Schutzbemühungen für den Großen Panda in freier Natur sowie die Verbesserung der Haltungsbedingungen.
http://www.ngz-online.de/news/boulevard/2000-1219/panda.html
AP - "Wir haben als zuständige Berliner Behörde für den Artenschutz die Genehmigung für das Bleiben des Panda-Weibchens Yan-Yan erteilt". Yan-Yans Aufenthalt in Berlin war zunächst auf fünf Jahre befristet. Bisher gibt es aber keine Rückkehr-Forderung der Volksrepublik. Doch die Einfuhrgenehmigung mit dem Zweck Zucht habe nicht verlängert werden können. Somit habe der Zoo einen Antrag auf kommerzielle Zurschaustellung des Panda-Weibchens stellen müssen, um Yan-Yans Aufenthalt im Berliner Zoo zu legalisieren. Diese Genehmigung wurde nun mit Bedingungen erteilt. Dazu gehören die gemeinsame Forschung mit Einrichtungen in China ebenso wie eine Ausstellung zum Pandaschutz im Frühjahr 2001 und die Verbesserung der Haltungsbedingungen im Berliner Zoo.

Tagesspiegel 20.12.2000
Yan-Yan darf Berlinerin bleiben
http://195.170.124.152/archiv/2000/12/19/ak-be-14181.html
Die Aufenthaltserlaubnis war am 14. April nach fünf Jahren abgelaufen. Chinas Ministerpräsident Zhu Rongji hatte bei seinem Berlin-Besuch im Juli gesagt, Yan-Yan könne so lange bleiben, wie sie wolle. Die Bärin lebt in Gefangenschaft des Zoologischen Gartens und hat außerhalb ihres Gatters eine stattliche Anhängerschaft. Die künstliche Befruchtung des Bärchens war ein Schuss in den Ofen.

Die Welt, 19.12.2000
Panda-Bärin wird nicht abgeschoben
http://www.welt.de/daten/2000/12/20/1220b01210676.htx
Yan Yan sollte zusammen mit Panda-Mann Bao Bao für zahlreichen Nachwuchs sorgen. Daraus wurde bislang nichts, dem "Schätzchen", so heißt Bao Bao auf deutsch, fehlen die Triebe. Dazu kamen hormonelle Probleme bei "Yan Yan". Mit Hilfe einer Hormonspritze versuchten Wissenschaftler ihre Liebesgefühle wieder zum Leben zu erwecken, dreimal schon wurde "die Schöne" künstlich mit Bao Baos tiefgefrorenem Samen befruchtet - bislang alles umsonst. "Wenn Bao Bao auch im nächsten Frühjahr nicht will, wird Yan Yan wieder künstlich befruchtet", erklärt ein Zoo-Mitarbeiter.

Berliner Zeitung 19.12.2000
Pandabärin dient künftig der Forschung - und muss nicht nach China
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/19artik113969.html
Die Stadtentwicklungsverwaltung des Senats, die auch für die Einhaltung des Artenschutzes zuständig ist, hat dem dauerhaften Aufenthalt des Panda-Weibchens aus Gründen der wissenschaftlichen Forschung zugestimmt. Nach monatelangen Verhandlungen mit Tierschützern und chinesischen Behörden gelang Stadtentwicklungssenator Strieder (SPD) am Rande seiner Peking-Reise vergangene Woche der Durchbruch. Der Zoo wollte sich nicht zu Yan Yan äußern. Noch habe man kein offizielles Schreiben von der Senatsverwaltung erhalten.
"In einer Gesellschaft, in der die Beziehungen zur unmittelbaren Nachbarschaft abnehmen, fühlen sich viele Menschen im Zoo zuhause - gewissermaßen als Ersatz", sagte Professor Häußermann, Humboldt-Universität. Im Zoo werde "Wildes gezähmt vorgeführt"

Berliner Zeitung 19.12.2000
Yan Yan ins Stadtwappen - Kommentar
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/19artik113968.html

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BSE macht den Zoos unterschiedlich zu schaffen:


Westfälische Nachrichten 20.12.2000
Allwetterzoo: Rindfleischvorrat reicht -
Raubkatzen nicht auf Diät gesetzt
http://www.wnonline.de/l/ms/news/data/?obj=ms210.html
Rindfleisch gestrichen? Anders im münsterischen Allwetterzoo: Raubkatzen stärken sich fast ausschließlich damit: »Es gibt kaum Alternativen«, erläutert Pressesprecherin Ilona Zühlke. Denn: »Schweinefleisch ist für die Raubtiere tabu.« »Wir verfügen über große Tiefkühllager-Kapazitäten«, Bedarf für etwa drei Monate kann gelagert werden. Alles in allem summiert sich der Jahresverbrauch an Rindfleisch auf 18000 bis 20000 Kilogramm. Das Thema BSE betrachtet Zootierarzt Dr. Karl Schaller zurzeit nicht als bedrohlich für die Tiere: »Es werden weder Gehirn noch Nervenmaterial verfüttert. Außerdem ist die bekannte Inkubationszeit so lang, dass sie die Lebenserwartung vieler fleischfressender Zootiere bei weitem übersteigt. So werden Raubkatzen in der Regel nicht älter als 20 Jahre.«


Augsburger Allgemeine 20.12.2000
Im Zoo wird bald das Rindfleisch knapp -
BSE-Krise
http://www.augsburger-allgemeine.de/menu/index.php?themeid=5&mainmenuid=1&selectedid=52&ausgabe=B-STADT&azartikelid=61194
So machen sich Direktor Dr. Michael Gorgas und seine Frau Brigitte Sorgen, ob sie den Appetit ihrer Raubkatzen auf Rindfleisch noch stillen können. "Wegen der geringen Schlachtzahlen kann es bald zu einem Engpass kommen, denn unser kleiner Vorrat geht zur Neige." Und eine Umstellung auf anderes Futter sei schwierig: "Schweinefleisch dürfen die Tiere nicht fressen und Pferdefleisch als mögliche Alternative ist in unserer Gegend sehr rar."

Was fressen Bayerns Tiger? - BSE-Krise: Rindfleisch-Mangel in Tierparks
Hamburger Abendblatt 21.12.2000
http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/politik/html/211200/IMGESPR12.HTM
Volksblatt Würzburg 21.12.2000
http://www.volksblatt-wuerzburg.de/nl2view/?id=C0MIC
Kurier 20.12.2000
http://www2.kurier.at/pages/html/anwendung/k_content.php3?xmlval_PARENT_KEY[]=0029&xmlval_ID_KEY[]=0024&mdoc_id=1796367_6&content=main
Augsburg - Sogar den bayerischen Tierparks macht die stark gesunkene Rinder-Schlachtquote zu schaffen. Zwei bis drei Kühe in der Woche benötigt der Tierpark nach Angaben von Brigitte Gorgas, um den Hunger seiner 15 Großkatzen zu stillen. "Wir können die Tiere leider nicht auf Salat oder Katzenfutter aus der Dose umstellen", sagte Gorgas.

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Ruhr Nachrichten 19.12.2000
Heike Kück zieht es an die Nordsee
http://www.westline.de/city/bochum/bo_0005.htm
Bochum / Bremerhaven - Dr. Heike Kück, seit sechs Jahren Zoobiologie im Tierpark, wird bald die Geschicke des kleinsten Zoos Deutschlands leiten. Sie übernimmt die Führung des Zoos in Bremerhaven. Auf die neue Direktorin warten große Aufgaben: Im kommenden Jahr soll der Zoo am Meer für rund 50 Millionen Mark komplett modernisiert werden. Es ist das erste Mal in Deutschland, dass eine derartige Einrichtung im laufenden Betrieb vollständig neu gestaltet wird. Auseinandersetzungen um die Inhalte dieses Umbaus sollen der Hintergrund gewesen sein, dass der bisherige Zoodirektor Dr. Rüdiger Wandrey im Herbst gekündigt hatte.

Wir gratulieren!

Lübecker Nachrichten 19.12.2000
Lübeck - Aus dem Zoo in Israelsdorf soll der "Lübecker Tier- und Erholungspark" werden

http://www.ln-online.de/Nachrichten/Lokales/luebeck_4130.htm
Aus dem Lübecker Zoo soll ein Tier- und Erholungspark mit dem Themenschwerpunkt "Vom Wildtier zum Haustier" werden. Die Umsetzung soll etwa sechs Millionen Mark kosten, die durch Sponsoren und Spenden aufgebracht werden müssen. Die Stadt will die Federführung übernehmen, aber nichts investieren. Exoten sollen nicht mehr zur Schau gestellt werden. Die sind aber nun einmal da. Und deshalb enthält das Konzept einen Zeitplan, der auch Sofortmaßnahmen für den Tierpark enthält. Zu deren Umsetzung soll sich die Tierparkgesellschaft im Gegenzug für einen bis 2006 verlängerten Pachtvertrag verpflichten. Für den neuen Tier- und Erlebnispark müssen Tiere zugekauft werden. Zum Beispiel Przewalski- Pferde, einen Guanako- Bullen, einen Wolf, Wildschweine und europäische Wasserbüffel. Für sie soll auf von Exoten freigemachten Flächen eine neue Anlage gebaut werden. Ebenso soll es eine Haustieranlage geben. Braunbär "Bruno" wird im Bärenpark in Worbis untergebracht. Der Braunbär- Käfig soll als Bauspiel für antiquierte Raubtierhaltung erhalten werden und für die Besucher begehbar sein.

Vogelhaus soll Anfang 2002 fertig sein - EU sorgt für papageiengerechtes Wohnen
Isar-Donau-WaldLokales 21.12.20001:7
http://www.idowa.de/regional/tagblatt/aktuell/lokal/21.12_bhi_1.html
Straubinger TagblattLokales 21.12.20000:46
http://www.idowa.de/regional/tagblatt/aktuell/lokal/21.12_bhi_1.html
Straubing - Tiergarten-Direktor Wolfgang Peter strahlt. Ab Frühjahr 2002 kann er allen Tierfreunden noch besser den Vogel zeigen. Dann sollen die neuen Vogelvolieren der Öffentlichkeit übergeben werden. Die alten Volieren, so Johanna Irrgang-Uschold, Vorsitzende des Vereins der Freunde des Tiergartens, seien baufällig gewesen; außerdem hätten die Gebäude nicht mehr den EU-Richtlinien entsprochen. Das Eine-Million-Mark-Projekt - die Arbeiten sollen im kommenden Frühjahr beginnen - werde die Attraktivität des Straubinger Zoos wesentlich erhöhen. Eine Reparatur der etwa 25 Jahre alten Vogelanlagen war ist nicht mehr möglich. Nun sollen an gleicher Stelle Volieren zur dauerhaften und artgerechten Unterbringung der bereits im Tiergarten gehaltenen Vögel geschaffen werden. Des Weiteren soll ein angrenzender Besucherraum entstehen mit einer Lichtkuppel und Präsentation verschiedener Ausstellungen zu Naturthemen; außerdem denkt Zoo-Direktor Peter an ein Kleinkino.

Ruhr Nachrichten 18.12.2000
RUHR ZOO: Fest zum Beginn der Baumaßnahmen
http://www.westline.de/city/gelsenkirchen/bz_77.htm
"Ich verstehe wirklich nicht, warum man immer englische Namen verwenden muss. Der Ruhr Zoo hatte doch unter diesem Namen eine große Tradition.", kritisierte eine Besucherin den neuen Namen des Zoos, der bekanntlich "zoom" heißen soll. Am Sonntag feierte der Zoo mit einem Tag der offenen Tür den Beginn der Umbauarbeiten. "Ab Montag werden erste Rodungen für die Errichtung der neuen Löwen- und Hyänenanlage vorgenommen. Im Januar beginnen die Bauarbeiten", erklärte Sabine Haas, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit. "Abgeschlossen werden die Bauarbeiten in rund sieben Jahren sein". Für Kritik am neuen Namen hat sie wenig Verständnis: "Natürlich hat der Name Ruhr Zoo Tradition, aber es gab in der Vergangenheit viel berechtigte Kritik. Der Ruhr Zoo hatte zeitweise nicht den besten Ruf." Die Umbaupläne stießen bei den meisten Besuchern auf ein positives Echo.


Hannoversche Allgemeine 20.12.20002
Jetzt hat auch Himba freie Sicht
http://news.haz.de/HOME/HANNOVER/story42532.html
Wer im Zoo einen Blick auf die Flusspferde erhaschen will, muss jetzt nicht mehr im Trüben fischen. Die Kapazität der Filteranlage in den Becken ist erhöht worden: Innerhalb einer halben Stunde können nunmehr 400 Kubikmeter Wasser zeitgleich in Innen- und Außenbecken gereinigt werden. Während die Arbeiten an der Filteranlage abgeschlossen sind, wird am Gorillaberg noch kräftig gearbeitet. Die Tiefe des Wassergrabens am Fuß des Geheges wird von 2,50 Meter auf 90 Zentimeter verringert. Der Zoo reagiert mit der Umgestaltung auf den Tod des Gorillamannes Artis, der im Mai dieses Jahres in dem künstlichen Gewässer ertrunken ist. Unterhalb der Wasseroberfläche wird ein neues, extra starkes Kunststoffnetz gespannt. Da das Wasser künftig flacher sein wird, muss auch das Geländer erhöht werden, um die Besucher zu schützen.


Berliner Zeitung 21.12.2000
Affen im Tierpark erhalten neues Haus
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/21artik114714.html
Berliner Morgenpost 20.12.2000
Diepgen eröffnet neues Affenhaus im Tierpark
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story377072.html
Berlin - Mit dem kleinen Gorilla-Mädchen «Sangha» wird heute Berlins Regierender Bürgermeister Eberhard Diepgen einen vom Zahlenlotto finanzierten 6-Millionen-Neubau im Tierpark Friedrichsfelde eröffnen: Ein Haus für afrikanische Affen, 1600 Quadratmeter groß. Es wird fünf Arten aus dem äthiopischen Hochland, der westafrikanischen Savanne und dem zentralafrikanischen Urwald Unterkunft bieten. Von dem 800 Quadratmeter großen Besucherraum blickt man in die in U-Form gegliederten 17 Käfige, die nach außen in weiträumige, zum großen Teil schon fertig gestellte, mit Naturboden und Baumstämmen ausgestattete Freianlagen führen. Das im äußersten Nordostteil des Tierparks gelegene Haus ist der vierte Teil des so genannten Afrikanums. Die unterschiedlich gestalteten Außengehege sind zwischen 160 Quadratmeter (für die kleinen «Monas») bis 1100 Quadratmeter (für die zahlenmäßig größte Gruppe der Husaren-Affen) groß. In die Außengehege ist auch ein Affenfelsen aus rotem Porphyr für die Dscheladas und ein Teich mit zwei Inseln integriert.


Die Welt, 18.12.2000
Neues Domizil für Husarenaffen im Tierpark
http://www.welt.de/daten/2000/12/19/1219b01210429.htx
Seit einem Jahr wird auf dem neu erschlossenen Gelände am nordöstlichen Ende Tierparks gebaut. Rund sechs Millionen Mark hat das Afrikanum IV, das neue Affenhaus gekostet. Die Finanzierung wurde gänzlich von der Stiftung Deutsche Klassenlotterie übernommen. Mehr als 30 Affen, darunter seltene Blutbrustpaviane, sollen hier ein neues Zuhause finden. Auf der großzügigen Außenanlage werden die Besucher im Frühjahr außerdem Meerkatzen, Dscheladas, Mangaben und Husarenaffen beobachten können.Menschenaffen werden jedoch trotz des neuen Affenhauses im Tierpark auch in Zukunft nicht zu sehen sein.
Im August dieses Jahres hatte die Senatsfinanzverwaltung angekündigt, die Zuschüsse für den Zoo um 353 000 Mark und für den Tierpark um 882 000 Mark zu kürzen. Besonders dramatisch ist das für den Tierpark, der mit 1,4 Millionen Besuchern im vergangenen Jahr eine gute Million weniger Besucher verzeichnen konnte als der Zoo. Das Spendenaufkommen des Tierparks von zwei Millionen Mark entspricht gerade einmal einem Viertel der Spendengelder, die dem Zoo zur Verfügung stehen. Grund genug für Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewicz über den Senat zu schimpfen, nicht aber darüber nachzudenken, wie sich Einnahmen aus beiden Quellen erhöhen lassen. Anders ist sein geradezu dreistes Verhalten gegenüber den Journalisten, die sich um eine Vorankündigung zur Eröffnung des Affenhauses bemühten, nicht zu erklären.


Berliner Kurier 19.12.2000
Die Zoo-Fische dürfen schöner schwimmen
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik2.html
Berlin - Die Unterwasserwelt im Aquarium wächst weiter. Fünf große Schaubecken im Parterre werden umgebaut und vergrößert. Die meterlangen Arapaimas können sich künftig zwischen künstlichen Holzstämmen und Wurzeln wie in einem überfluteten Urwald tummeln. Im Becken nebenan rauscht ein über vier Meter hoher Wasserfall in eine Uferlandschaft Südostasiens. Die Piranhas paddeln bald durch ein doppelt so großes Amazonas-Becken wie bisher. Dann ist da noch die Mangroven-Unterwasserwelt, durch die die Fische zwischen den ins Wasser hängenden Wurzeln flitzen. Das "Offenes Meer"-Becken wird mit 115 000 Litern mehr als doppelt so groß. Die anderen vier Bassins fassen künftig 50 000 Liter - 28 000 mehr als bisher. Fünf Millionen Mark kostet der Umbau (geht im März los).



Sächsische Zeitung 16.12.2000
Wolfsgehege wird erweitert
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=48286&rubrik=n_bischofswerda&etag=
Das Wolfsgehege im Bischofswerdaer Tierpark soll erweitert werden. "Die vom Aussterben bedrohten Wildtiere wie Bär, Wolf und Luchs tragen erheblich zur Attraktivität unseres Tierparkes bei", sagt Silvia Berger, Vorarbeiterin für die Tiergehege und die Betreuung der Tiere.
Das neue Wolfsgehege soll den Tieren mehr Bewegungsfreiheit geben und ihr natürliches Verhalten fördern. Schließlich sind die Wölfe mittlerweile eine echte "Familie", seitdem sich im Mai 1999 bei ihnen Nachwuchs eingestellt hat. So soll das Gehege von derzeit 57 auf 158 Quadratmeter erweitert werden. Für zum Beispiel zwei Wölfe, so der Richtwert, sind 100 Quadratmeter erforderlich. Im erweiterten Gehege kann der Wolf im Rindenmulch graben. "Nichts ist besser geeignet, als ein natürlich ausgestaltetes Gehege".

>> das sind bei 5 Jungtieren immerhin 8 qm mehr als gefordert...!


Badische Zeitung 19.12.2000
Hängebrücke überm Park -
Steinwasen wird neu gestaltet
http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/lokales/zell/2000/12/zel.3218897.htm
Todtnau - Auf Hochtouren laufen derzeit die Arbeiten für neue Attraktionen im Steinwasen-Park bei Hofsgrund, die im Frühjahr 2001 präsentiert werden sollen. Am spektakulärsten ist eine Hängebrücke für Fußgänger über dem romantischen Hofsgrunder Tal. In einer Pressemitteilung bezeichnet Park-Betreiber Adolf Braun aus Todtnau, der Besitzer des Parks, das Bauwerk als die „längste Erlebnisbrücke der Welt“, die indianischer Baukunst nachempfunden sei. Neu gestaltet wird nach Angaben der Park-Leitung auch das Wildgehege. Wildbiologen und Botaniker hätten das pädagogische Konzept geliefert, das ganz auf Naturerziehung und Naturerlebnis abgestimmt sei. Im neuen Felsenkino sollen erlesene Naturfilme präsentiert werden.



Goslarsche Zeitung 19.12.2000
„WildTiernis“ soll 2003 fertig sein – Dr. Barth ist böse über voreilige Kritik
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=14&template=larttext&ausgabe=5747&redaktion=14&artikel=102705182
Eckertal/Harz - 400.000 Menschen Jahr für Jahr, die in einen Tierpark strömen, der von einem Giganten der Unterhaltungsindustrie gebaut wurde. Im Sommer waren die Eckdaten des der „WildTiernis“ erstmals öffentlich angedeutet worden. Als Hauptinvestor steht die Firma „CXX“, eine Tochter des Kinounternehmens „Flebbe“ bereit. Für 20 Mio. DM soll ein Naturerlebnis entstehen, das nichts mit Zoo, Wildpark oder Vergnügungspark gemein haben wird. Die Harzer sind skeptisch. Ein „Disneyland mit Bäumen und Tieren“ sehen sie da vor ihrer Haustür entstehen. Dr. Wolf-Eberhard Barth widerspricht: „So etwas wie die „WildTiernis“ hat es in Europa noch nicht gegeben“. Deshalb könne man es mit nichts vergleichen – schon gar nicht mit einem Vergnügungspark. Seine Planungen sehen vielmehr vor, einen Nationalpark en miniature zu schaffen, in dem beispielsweise die Wechselwirkung verschiedener Tiere und Pflanzen aufeinander veranschaulicht wird In großen Gehegen (10 bis 20 Hektar) werden beispielsweise Auerochsen, Rehe, Elche und Rotwild leben. Unsichtbare Zäune (beispielsweise in tiefe Gräben eingelassen) sollen den Besuchern den Eindruck vermitteln, ohne Barrieren inmitten der Natur zu stehen. Auch die Ansiedlung der „Beutegreifer“ Bär, Wolf und Luchs, selbstverständlich auch in sicheren, großen und artgerechten Arealen. Den kommerziellen Charakter bekommt die „WildTiernis“ nur in ihrem Eingansbereich. Hier sollen Restaurationsbetriebe, ein Informationszentrum, Geschäfte und ein Aussichtsturm entstehen. Auch werden die nicht die kompletten 450 Hektar umzäunt, nur zwei Drittel des Areals werden genutzt, um die „WildTiernis“ nicht zu einer Barriere für heimischen Tiere werden zu lassen, die aus dem Harz in den Norden wandern. Fertig sein soll die „WildTiernis“ in knapp drei Jahren.



Sächsische Zeitung 21.12.2000
Junge Pallaskatze stirbt an einer Immunschwäche
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=49041&rubrik=n_goerlitz&etag=
Görlitz - Zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres ist im Görlitzer Tierpark eine Pallaskatze gestorben. Ein bislang unbekannter Virus ist offenbar der Auslöser für die gefürchtete Toxoplasmose gewesen. Erst im Oktober kamen zwei neue Manule (auch Pallaskatzen genannt) nach Görlitz. Der Schönbrunner Tiergarten Wien und der Berliner Tierpark hatten eine Katze und einen Kater zur Verfügung gestellt. Tierpark-Direktor Axel Gebauer: "Wir haben alle möglichen Ansteckungsursachen getestet und haben nichts gefunden. Bei keinem der Futtertiere und bei keinem freilebenden Vogel, der vielleicht in die Voliere eindringen konnte, sind Toxoplasmen nachgewiesen worden."
Außerdem hatte man bei der Katze noch in Wien Antikörper gegen die Krankheit festgestellt. So hatten die Mitarbeiter des Tierparks die Hoffnung, dass die junge Wienerin gegen Toxoplasmose immun sei. Über die Zusammenhänge zwischen dieser Immunschwäche und der akuten Toxoplasmainfektion sind inzwischen weitere Studien im Gange. Mit einer Sterberate von 40-100 Prozent bei den jungen Manulen in allen Zoos der Welt kann auf Dauer der Bestand nicht erhalten werden.



Neue Zürcher Zeitung 20.12.2000
Veterinärmediziner Hendrik Bertschinger und die Nebelparder
http://www.nzz.ch/2000/12/20/zh/page-article724AA.html
Das Katzenhaus auf dem Zürichberg ist für den Zoo eine grosse Hypothek - darin sind sich die Tiergarten-Biologen einig. Anlass zur Sorge geben unter anderem die in dem Gebäude gehaltenen Nebelparder. Bei den heiklen Pfleglingen klappt es nämlich mit dem (erhofften) Nachwuchs nicht. Wegen dieser unbefriedigenden Situation wurde Hendrik Bertschinger, ein in Südafrika tätiger Spezialist für Fortpflanzungsphysiologie, gerufen. Er stellte fest, dass die Geschlechtsorgane des weiblichen Tieres vollständig intakt sind; die Testosteronwerte von «Tutong» hingegen, ihrem 1993 in Duisburg geborenen Partner, in erheblichem Masse von der Norm abweichen. Dies hat zur Folge, dass beim Kater die geschlechtliche Stimulanz ausbleibt.



Tagesspiegel 21.12.2000
Wer hier lebt, braucht ein dickes Fell -
Tiere im Winterquartier
http://195.170.124.152/archiv/2000/12/20/ak-ws-7588.html
Wie hält ein Trampeltier nur diese Kälte aus? Sollte es nicht im Stall bleiben? "Ganz und gar nicht", meint Ragnar Kühne, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zoologischen Gartens Berlin.  
>> Wie verschiedene Tiere mit den Winterbedingungn zurecht kommen



Frankfurter Rundschau 21.12.2000
Umgepustet

http://www.fr-aktuell.de/fr/0407/t0407004.htm
Für die Leute vom Kronberger Opel-Zoo zeichnet sich eine neue Nebenbeschäftigung ab. Mit einem Betäubungspfeil hat der Leiter des Opel-Zoos am Mittwoch in Königstein ( Hochtaunuskreis) einen streunenden Pitbull unschädlich gemacht. Der Hund hatte eine Spaziergängerin verfolgt und einen Mann bedroht, wie die Polizei mitteilte. Die Beamten riefen den Direktor des nahen Zoos zu Hilfe. Am Vortag waren Zoo-Mitarbeiter in die Jagd nach einem Rottweiler eingeschaltet, der im Kronberger Ortsteil Schönberg entlaufen war.



Leipziger Volkszeitung 20.12.2000
Fast 750.000 Mark Verwaltungshaushalts-Defizit
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/62728.html
Geithain - Wird in Größenordnungen am Tierpark gespart, komme der Punkt, wo er geschlossen werden müsse. Stadtrat Thomas Goldmann erklärte, dass es nicht um die Streichung freiwilliger Aufgaben gehe, sondern um die Prüfung, wo die eine oder andere Mark zu sparen sei. Stadtrat Gerhard Kindler erläuterte, dass es für ihn zwei mögliche Herangehensweisen gäbe: entweder an der Fülle der Möglichkeiten in Geithain wie Tierpark, Freibad oder Bürgerhaus festhalten oder aber komplette Elemente aus diesem System herauszunehmen. Kindler: "Ich denke, wir sind alle für die erste Variante." Auch Bürgermeister Galisch betonte, gemeinsam habe man sich in Geithain ein Niveau - auch im Freizeitbereich - erarbeitet, dass es lohne zu erhalten.



Ostsee Zeitung 20.12.2000
Mutter Vienna hat ihr drittes Jungtier zur Welt gebracht -
Zoo begrüßt neues Eisbären-Baby
http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_72022.html
Rostock - Eine Kamera hängt bei den Eisbären. 8.15 Uhr stellt sich Eisbären-Weibchen Vienna in die Ecke ihrer Höhle, grunzt und drückt, und da ist es: Auf den Boden plumpst ein meerschweinchengroßes Tierchen – das Eisbären-Baby. Das dritte Jungtier von Mutter Vienna und Vater Churchill. Seit gestern können die Besucher auf dem Monitor die Entwicklung des kleinen Eisbären verfolgen. „Das ist spannender als Big Brother“, grinst Dir. Udo Nagel. Für die jungen Besucher hält der Zoo eine Überraschung bereit: Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre in Begleitung ihrer Eltern haben an den Weihnachtsfeiertagen, zu Silvester und Neujahr freien Eintritt.



Lausitzer Rundschau 19.12.2000
Löwin "Chiara" hielt Einzug in der Messestadt
http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=207879&RES=sac
Nach rund 30-jähriger Unterbrechung will der Leipziger Zoo künftig wieder Löwen züchten. Die beiden dreijährigen männlichen Tiere stammten aus dem Löwenpark im dänischen Givskud. Die im Bau befindliche, rund 2,8 Millionen Mark teure Afrikasavanne wird am 10. Februar 2001 eröffnet.


Ostsee Zeitung 19.12.2000
Kurabgabe sinnvoll einsetzen / Tourist-Service wird eröffnet
http://www.ostsee-zeitung.de/ru/start_71730.html
Sassnitz - Seit Juni dieses Jahres kassiert die Stadt von ihren Gästen eine Kurabgabe. Die durch die Kurabgabe mitfinanzierten Einrichtungen kommen auch den Sassnitzern zu Gute. Als Beispiele nannte Holtz bei einem Pressegespräch am Montag den Tierpark, die Bibliothek und möglicherweise sogar die von einigen immer wieder geforderten öffentlichen Toiletten im Stadtgebiet.



Nordkurier 19.12.2000
Federvieh holt Preise
http://www.nordkurier.de/lokal/pasewalk/g__/g.html
Ieckermünde / Pasewalk. Landesverbandsausstellung der Rassegeflügelzüchter von Mecklenburg-Vorpommern. Gefreut haben dürfte sich auch der Ueckermünder Tierpark. Wie der siegreiche Spechtberger Züchter mitteilte, wollte er der Einrichtung eines von seinen Brahma-Hühnern überlassen.


Neuß-Grevenbroicher Zeitung 19.12.2000
An Wochenenden bleiben Tröge leer
http://www.ngz-online.de/ngz/news/grevenbroich/2000-1219/gehege.html
Grevenbroich - Künftig könnten die Tiere im Wildfreigehege an den Wochenenden vor leeren Futtertrögen stehen. De Stadt überprüft, ob sie die Fütterung an Samstagen und Sonntagen einsparen kann.  Im vergangenen Jahr waren die städtischen Bediensteten insgesamt 1.574 Stunden mit der Wildfütterung beschäftigt. Hinzu kommt das Geld für das Futter (14.500 Mark) und für Reparaturen im Wildgehege (9.000 Mark). "Sollten die Fütterungen an den Wochenenden reduziert oder ganz eingestellt werden, wird das den Tieren keinen Schaden zufügen", schließlich seien Rehe, Enten, Wildschweine, Ziegen und Heidschnucken so gut ernährt, dass sie einen solchen Einschnitt verkraften könnten. "Außerdem werden die Tiere von den Besuchern gerade an den Wochenenden über Maßen gefüttert"


Südostschweiz Online 19.12.2000
Erneute Kritik am Parc Alpin
http://www.diesuedostschweiz.ch/aktuell/detail.cfm?id=87930&ressort=02%5FRegion
Letzte Woche haben sich die Initianten des Parc Alpin mit Vertretern von Umwelt- und Landschaftsschutzorganisationen an den Runden Tisch gesetzt. Fazit: Das Projekt wird von letzteren abgelehnt. Raimund Rodewald von der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz: der Park sei ein «virtueller Zoo», der im Sinne eines «touristischen Schnellimbisses» eine Wirklichkeit vorinszeniere, die die Realität als langweilig abstemple. Der Park «verkitsche» Kultur und Geschichte von Disentis und sorge für höhere Umweltlasten, da er den Tagestourismus ankurble; er sei «ein falsches Konzept am falschen Ort». Initiant Schwarz hingegen ist der Ansicht, man erstelle im Parc Alpin «nicht virtuelle, sondern reelle Welten» und wolle «das Lebendige zeigen».


Isar-Donau-Wald 19.12.2000
Neubau eines Kiosks im Bayerwald-Tierpark
http://www.idowa.de/regional/koetzting/aktuell/koetzting/loh_gemein.html
Lohberg - Etwas auf den Magen schlug dem Gemeinderat der Bauantrag auf Neubau eines Kiosk und eines "Hauses am Elchwald" im Bayerwald-Tierpark. Mit der Kostenschätzung von insgesamt 250000 Mark, wobei zirka 100000 Mark auf den Kiosk entfallen, konnte sich das Gremium nicht anfreunden. Das Informations-Haus über den Elch könne man als zweiten Bauabschnitt vorerst noch auf Eis legen. Gemeinderat Hans Dachs übte Kritik an der Wiederansiedelung des Elches, dessen Haltung vor Jahren Riesenprobleme bereitete. Gemeinderat Josef Liebl monierte, dass die geschätzten Kosten noch um die Aufwendungen für das Elchgehege steigen.



Känguru-Nachwuchs traf im Hofer Zoo ein
Frankenpost 19.12.2000
http://www.frankenpost.de/php/resy/export/ini/artikel/resyart.php?id=42004
Frankenpost 16.12.2000
http://www.frankenpost.de/php/resy/export/ini/artikel/resyart.php?id=40967
Hof - Der Kurdirektor des Staatsbads in Bad Steben, Thomas Jahn übergab Zoochef Janusz Gutkowski das erste von zwei Kängurus. Im nächsten Frühjahr soll das zweite folgen. Inzwischen wurde ein elektronisches Überwachungssystem mit Videoaufzeichnung installiert. ,,Wie sein Vorgänger abgeschlachtet zu werden, kann ihm nicht passieren``, so Gutkowski


Sächsische Zeitung 19.12.2000
Wieder mal Nyala-Nachwuchs
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=48749&rubrik=n_sebnitz&etag=
Dresden - Direktor Dr. Hubert Lücker glaubt, dass in dem zurückliegenden Zeitraum über 60 Junge das Licht der Elbestadt erblickten.
Es sind nicht viele Zoos, denen die Zucht von Nyalas eine echte Aufgabe ist.


Blick 19.12.2000
Nashorn-Greis starb mit 49
http://www.blick.ch/bl_seiten/aktuell/ak16.htm
Columbus (USA) - Das nach Zooangaben älteste bekannte Nashorn ist gestern im Tierpark von Columbus im US-Staat Ohio gestorben. Das Tier wurde 49 Jahre alt. «Clyde» war 1951 in Freiheit geboren und 1954 vom Basler Zoo gegen einen Gorilla aus dem Zoo von Columbus eingetauscht worden.


Karlsruher Nachrichtenmagazin 16.12.2000
Tier-Keramik im Zoo
http://www.ka-news.de/karlsruhe/ka161220005.php3
Karlsruhe - Die Eisbären hatten es den Karlsruhern schon immer angetan. Der Eisbär ist auch tragender Bestandteil einer Ausstellung der Majolika-Manufaktur, die seit heute im Raubtierhaus des Zoos zu sehen ist. Nach der Tragödie mit den Eisbären wurde ein Eisbärenfond gegründet, insgesamt wurden schon 1.800 Keramik-Eisbären verkauft. Die Tier-Kunstkeramik-Schau dauert bis zum 31. Januar.


Berliner Zeitung 16.12.2000
Neue Seepferdchen im Zoo-Aquarium
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/16artik113177.html
Die Seepferdchen im Aquarium des Berliner Zoos haben Verstärkung bekommen. Seit Freitag sind Hängebauch-Seepferdchen zu sehen.



Neues Volksblatt 17.12.2000
Tiger töteten zwei Menschen

http://www.volksblatt.at/291NV_534744.stm
Kalkutta - In Indien wurden letzte Woche zwei Menschen getötet. Ein Betrunkener, der sichtlich in Selbstmordabsicht ins Gehege des Alipurzoos Kalkutta kletterte, wurde mit einem Prankenschlag niedergestreckt. Eine Dompteurin wurde während einer Zirkusvorstellung in Westbengalen zerfleischt.



Neue Ruhr Zeitung 15.12.2000
Super-Aquarium an der Kesselstraße

http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=1326622
Super-Aquarium an der Kesselstraße, Ausbau der Speditionstraße oder neue Ansiedlungen für den Containerumschlag - alles nicht machbar, solange es keine neuen Zufahrten zum Hafen gibt. Die Planer, berichtete Vogt, arbeiten mit Hochdruck an einem neuen Verkehrskonzept. "Alle Bereiche der Entwicklung müssen untersucht werden, bis zu einem eventuellen Groß-Aquarium." Allein für das Groß-Aquarium, das nach ersten Vorschlägen an der Kesselstraße gebaut werden könnte, erwarten die Planer täglich mehr als 3000 Besucher.


Saarbrücker Zeitung 15.12.2000
Vietnam-Sika-Hirsche aus Berlin für den Neunkircher Zoo

http://www.sz-newsline.de/nk/nk34.htm
Neunkirchen - Eine "ganze Zuchtgruppe" Vietnam-Sika-Hirsche im Alter von ein bis drei Jahren ist aus dem Berliner Tierpark Friedrichsfelde ins Saarland geholt worden und teilt sich nun ein Gehege mit zwei Axis-Hirschen. Deren Bedeutung für den hiesigen Standort erklärt der Zoodirektor: "Zum einen bereichern sie unseren Asien-Schwerpunkt. Zum anderen beteiligt sich der Neunkircher Zoo hiermit erneut an einem internationalen Zuchtprogramm zur Erhaltung seltener Tierarten."


Nordkurier 18.12.2000
Tierpark kümmert sich um "Grenzgänger"
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/kugel/kugel.html
Ueckermünde - Die derzeitigen Besucher des Quarantänezimmers des Ueckermünder Tierparks sind zwei Schildkröten. Die zwei Panzerträger sind nicht freiwillig in Ueckermünde, wie die wissenschaftliche Mitarbeiterin des Tierparks, Barbara Jantschke, erklärt. Die beiden sind "Zollschildkröten", wurden also an der deutsch-polnischen Grenze "aufgegriffen".

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Weihnachts- und Winter-Aktionen



Frankfurter Neue Presse 21.12.2000
Weihnachten im Wildpark "Tiergarten Weilburg"

http://www.rhein-main.net/FNP-Online/Zeitung/lokalnnp-96.html
 Jetzt sind im Tiergarten vor allem Leute anzutreffen, die ihre "Patentiere" besuchen. Inzwischen bestehen schon nahezu 40 solcher "Patenschaften". Forstamtsleiter Professor Dr. Dr. Gisbert Backhaus hat angeregt, zu Weihnachten auch "Tierpatenschaften" zu verschenken.

Der tägliche Spaziergang der Königspinguine durch den Züricher Zoo
Salzburger NachrichtenPolitik 21.12.20000:34
http://www.salzburg.com/sn/00/12/21/chronik-8153.html
Der Landbote (Schweiz)Lokales 21.12.20000:26
http://www.winti-guide.ch/index.php?rubrik=zuerich&action=details&id=5775

Berliner Zeitung 19.12.2000
Antarktis in Eberswalde
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/brandenburg/.html/19artik114042.html
Inspektion im Zoo: Eine Tierpflegerin zählt kurz vor Jahresende die Humboldt-Pinguine im Zoo von Eberswalde. Vierzehn Pinguine tummeln sich im kalten Wasser des ganzjährig geöffneten Tierparks. Der Zoo mit immerhin 1 400 Tieren ist einer der kleinsten in Deutschland.


Freie Presse 20.12.2000
Zebrafohlen auf Namen "Felix" getauft (mit Bild)
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NEWS2/ADN/txt06-07.html
Dresden - Drei Monate nach seiner Geburt hat das Zebrafohlen im Dresdner Zoo einen Namen. Zoodirektor Herbert Lücker taufte den kleinen Hengst.

Nordkurier 19.12.2000
Tierpark an Festtagen zu
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/h__/h.html
Der Tierpark Ueckermünde ist am 24. und 25. sowie am 31. Dezember und 1. Januar geschlossen. An allen anderen Tagen der Weihnachtsferien hat die Einrichtung jedoch von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Einlassschluss ist um 15.30 Uhr, informierte der Zoo.


Nordkurier 19.12.2000
Kriener Grundschüler lernen Tierparkschule kennen
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/e_/e.html
Ueckermünde - Wo hat sich der Pfefferkuchen-Mann versteckt? Die kleinen Knirpse der ersten und zweiten Klasse waren unlängst zu Gast in der Zooschule des Tierparks. Sie bekamen den Auftrag, einen gebackenen Lebkuchenmann zu finden. Die gesamte Suchaktion wurde anschließend als kleines Theaterspiel zusammengefasst. Die Großen aus der dritten und vierten Klasse, die ebenfalls am Ausflug teilnahmen, hatten in der Zwischenzeit alles über das Verhalten der Tiere erfahren.


Lübecker Nachrichten 19.12.2000
Weihnachtsmann besucht die Tiere im Wildpark
http://www.ln-online.de/Nachrichten/Lokales/segeberg_4061.htm
Eekholt - Bevor der Weihnachtsmann am Heiligen Abend die Menschen beschert, fährt er vorher noch mal rasch bei den Tieren im Wildpark Eekholt vorbei. Zwischen 11 und 13 Uhr zieht er mit seinen braven Eseln Sammy und Susie durch den Park, um Hirsche, Otter, Wölfe, Dachse, Waschbären und Wildscheine mit einer Extra- Portion Weihnachtsfutter zu beglücken. Alle Kinder bis 14 Jahre haben am 24. Dezember freien Eintritt.


Sächsische Zeitung 19.12.2000
Märchenstunde im Tierpark
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=48785&rubrik=n_zittau&etag=
Die Märchentante erzählt Geschichten zur Weihnachtszeit im Tierpark in Zittau. Bevor die Kinder nach Hause fuhren, gingen sie mit hinaus in den Tierpark zur Fütterung der Tiere.


Neue Zürcher Zeitung 21.12.2000
Winterspaziergang der Königspinguine
http://www.nzz.ch/2000/12/21/zh/page-article72CKF.html
Im Winter findet im Zürcher Zoo täglich um 13 Uhr 30 die Parade der 14 Königspinguine statt, jedenfalls wenn die Temperatur unter zehn Grad liegt, denn bei wärmerem Wetter könnten sich die kältegewohnten Vögel auf ihrem Parcours zu den Elefanten und zurück überhitzen. Nach den Elefanten und den Katzen haben jetzt auch Amphibien und Reptilien eine «Touchtable» erhalten. Sie steht im Terrarium und wird jeweils am Mittwoch und am Sonntag von 13 Uhr 30 bis 16 Uhr 30 von Zoologie- und Veterinärmedizinstudenten präsentiert.

Ostsee Zeitung 20.12.2000
Bescherung für Zootiere: Tannen sind große Leckerei
http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_71925.html
Stralsund - Eine besondere Leckerei, die es nur zu dieser Jahreszeit für die Stralsunder Zoobewohner gibt, sind die Tannenbäume. Nur frische Ware, die aber vom Händler nicht verkauft wurde, kommt ins Futter. Dem Neujahrsmorgen sehen die Tierparkmitarbeiter eher skeptisch entgegen und hoffen, dass ihre Schützlinge die Knallerei gut überstehen.


Westfälische Nachrichten 17.12.2000
An Heiligabend freier Eintritt für Kinder
http://www.wnonline.de/l/lg/news/data/?obj=lg360.html
Osnabrück - 24. Dezember, für diesen Tag habe der Zoo Osnabrück ein besonderes Programm vorbereitet. Da für jedes Tier ein Leckerbissen das schönste Geschenk ist, handelt es sich bei der Überraschung natürlich um Futter. Ob Seelöwen, Zwergziegen oder Bären - ausnahmsweise dürfen Heiligabend die kleinen Zoobesucher den Tierpflegern bei der Fütterung ihrer Schützlinge helfen.

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Natur- und Artenschutz

News 21.12.2000
Pro Natura erhält Geld für neuen Nationalpark gespendet
http://www.news.ch/detail.asp?ID=26641
Basel - Der Umweltverband Pro Natura hat von der Basler Erlenmeyer-Stiftung eine Million Franken für die Schaffung eines neuen Nationalparks erhalten. Damit habe die Idee eines neuen Nationalparks neben dem ideellen auch einen materiellen Anreiz bekommen, wie der Verband am Donnerstag mitteilte.

Zusammen mit den Behörden und der Bevölkerung der interessierten Regionen soll das Auswahlverfahren vorangetrieben werden. Bisher sind gemäss Pro Natura seit der Lancierung der Kampagne «Neuer Nationalpark» rund 90 positive Antworten eingegangen. Die 1981 von Marie-Louise Erlenmeyer gegründete gleichnamige Stiftung unterstützt unter anderem den Artenschutz in intakten Lebensräumen. Stiftungsratspräsident ist der Fernsehmoderatur Kurt Aeschbacher.


Tagesspiegel 19.12.2000
Die unsichtbaren Arten
http://195.170.124.152/archiv/2000/12/18/ak-ws-9426.html
Von Mathias Glaubrecht - ausführlicher Artikel über neu beschriebene Tierarten

Durch den Vergleich bestimmter Abschnitte aus dem Erbgut von Maus-Lemuren erkannten die Forscher, dass sie die Artenzahl bei diesen nachtaktiven Halbaffen bisher unterschätzt haben. Die Erbgut-Analyse zeigt, dass es bei den auf Madagaskar weit verbreiteten Lemuren Microcebus bislang "kryptische" Arten gibt. Da die neu entdeckten Lemurenarten jeweils in nur einem sehr kleinen Verbreitungsgebiet leben, ist ihr Überleben in den von Holzeinschlag bedrohten Regenwäldern Madagaskars sehr fraglich.

Erst kürzlich hatten Wissenschaftler um den amerikanischen Zoologen Joel Cracraft vom American Museum of Natural History in New York herausgefunden, dass auf der indonesischen Insel Sumatra eine eigene Tiger-Art lebt. Zuvor waren Zoologen davon ausgegangen, dass die verschiedenen in Asien lebenden Populationen dieser größten Katze der Welt zu einer einzigen Art - Panthera tigris - zählen. Bedeutend sind die neuen Befunde nun auch für den Schutz der verbliebenen Tiger in den Reservaten auf Sumatra wie auch für die Zuchtprogramme der Zoos rund um den Globus. Denn um ihre abweichende Erbsubstanz zu bewahren, müssen nun reinrassige Sumatratiger nachgezüchtet werden. Auf Sumatra, so wird geschätzt, könnten noch zwischen 400 bis 600 dieser Großkatzen überlebt haben.

Schaffhauser Nachrichten 18.12.2000
Winterfütterung von Vögeln
http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=24671
Sempach - Die Winterfütterung von Vögeln ist für den Artenschutz nicht von Bedeutung. Der fütternde Mensch profitiert jedoch, indem er einheimische Gefiederte beobachten kann.

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Zoo und Artenschutz im Fernsehen

Fr., 22.12., 13:30-14:00 MDR, Zoo & Co, Oryx - wie ein Märchen aus dem Orient Wh

Sa., 23.12., 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Wenn die Wölfe wieder heulen Wh

Sa., 30.12., 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Dzimba - ein Nashorn auf Reisen Wh

Di., 09.01.2001, 21:00-21:45 ZDF, Wunderbare Welt, Die Urfischjäger, Auf der Suche nach dem Quastenflosser, Film von Hans Fricke TIPP!

Sa., 13.01.2001, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Affenliebe, Affenfriede, Bonobos in San Diego Wh

Do., 18.01.2001, 16:30-17:00 HR, Zoo & Co., Fledermäuse in Bayern, Ein Film von Felix Heidinger Wh

Fr., 19.01.2001, 13:30-14:00 MDR, Zoo & Co, Eisfuchs in der Arche (Noordens Ark, Schweden) Wh

Sa., 20.01.2001, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Wenn Kängurus die Wand hochgehen Wh

Sa., 20.01.2001, 21:50-22:20 SWR, Notfall im Affenhaus, Der Zoo-Doktor im Einsatz  (Zoo Frankfurt) Wh

Mi., 24.01.2001, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Osamba, der neue Herr der Drills, Film von Eberhard Meyer Wh - Tipp!

Fr., 26.01.2001, 20:15-21:00 N3, Tiere auf Reisen, Film von Eckart Pingel NEU

Sa., 27.01.2001, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Gorillas - im Dschungel geborgen? Wh

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Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Mitteilungen rund um das Thema Zoo, die im Verlauf der Woche in Online-Zeitungen erschienen sind. Die Liste ist moderiert, unseriöse Meldungen ohne Quelle werden nicht übernommen oder bei besonderem Interesse daran als solche gekennzeichnet.

Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Newsletters waren alle Links gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach kurzer Zeit wieder gelöscht. Oft lassen sie sich dann aber im Archiv der Online-Zeitungen wiederfinden.

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Wir konzentrieren uns auf Links zu deutschsprachigen Online-Artikeln. Englischsprachige, weltweite Meldungen bieten die ausführlichen ZooNews von Peter Dickinson (peter@elvinhow.prestel.co.uk,zoonewsdigest-subscribe@eGroups.com).

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Wir freuen uns über jede Form auch von kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG-Homepage.

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