Zoopresseschau

Zoo-AGBielefeld
http://www.zoo-ag.de

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Ausgabe 198 vom 29. Januar 2004
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse zusammengestellt von Dirk Petzold
und Dr. Martina Raffel
Artikel-Recherchen: Reinhard Hellwig
Bearbeitung Pressemitteilungen: Kirstin Adrian
ISSN 1619-6643

Liebe Leser,,

unsere besten Wünsche gehen in den Tierpark Chemnitz zur baldigen Genesung.

Wenn die Zoopresseschau heute deutlich später erscheint als üblich, liegt das weniger am Schneesturm als am neuen Computerwurm MyDoom. Nein, unsere Rechner sind geschützt und nicht befallen. Aber etwa 200 Viren gingen in den letzten Tagen allein an die Redaktionsadresse, füllten Mailboxen, störten den E-Mail-Empfang ganz erheblich und mußten aussortiert und unschädlich gemacht werden. Da auch dieser Wurm Absender fälscht und dafür beliebige gespeicherte Adressen verwendet, haben wir Dutzende Viren angeblich sogar von uns selbst, von der Zoopresseschau-Adresse und von diversen, auch privaten Adressen erhalten, die gar nicht zum Senden, sondern nur zum Empfangen eingerichtet sind. Einzige Erklärung ist, daß erneut mehrere Rechner von Zoopresseschau-Lesern und Zoo-AG-Webseiten-Besuchern infiziert sind.
Daher nochmals die dringende Bitte: Schützen Sie Ihr System! Abgesehen vom eigenen Schaden ist es auch unfair gegenüber jenen Leuten, die durch Ihren befallenen Computer belästigt oder gar geschädigt werden - denn sicherlich wurden so auch Wurm-Mails an alle möglichen anderen Zoo- und Naturschutz-Adressen gesendet. Schließen Sie die Sicherheitslücken von Windows und Outlook, und öffnen Sie keine Anhänge zweifelhafter Herkunft.
Wenn Ihr System befallen ist, finden Sie im Windows-Verzeichnis wahrscheinlich je nach Variante die Dateien shimgapi.dll oder ctfmon.dll; das läßt sich leicht nachprüfen. Anfang Februar starten die befallenen Rechner eine Attacke auf diverse große Websites - spätestens bis dahin sollten Sie den Wum losgeworden sein.
Weitere Hilfe unter http://www.antivir.de/vireninfo/mydoomb.htm, dort gibt es auch ein für Privatanwender kostenloses Virenschutzprogramm.
Soweit dieser Ausflug in die IT-Branche...

Dirk Petzold


 

  Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Neue Zürcher Zeitung - 22. Jan. 2004
Tierpflegerin bei Angriff von Löwen schwer verletzt
Beim Angriff eines Löwen ist eine Pflegerin im Tierpark Chemnitz schwer verletzt worden. Die 33-jährige Frau erlitt durch Bisse und Krallenrisse Verletzungen an Rücken und Beinen. Nach einer Operation sei sie mittlerweile außer Lebensgefahr. Der Vorfall ereignete sich bereits am Mittwochnachmittag. Gegen 15 Uhr hatte die Pflegerin den Käfig des Löwen betreten, um dort frisches Stroh aufzuschütten. Offenbar habe sie vor dem Betreten des Innenkäfigs nicht darauf geachtet, dass die so genannte Schleuse zum Außenkäfig nicht geschlossen gewesen sei. Dadurch konnte der 17-jährige Löwe «Sultan» in den Innenbereich gelangen und die Frau angreifen.

sz-online - 23. Jan. 2004
Löwe Sultan in seinem Käfig im Chemnitzer Tierpark.
Nur knapp dem Tod entkommen ist Tierpflegerin Andrea K. (33) im Chemnitzer Tierpark: Löwe „Sultan“ fiel die Frau nachmittags an, zerfleischte ihr Beine und Rücken. Sie liegt auf der Intensivstation. Die Frau hatte vor dem Betreten des Innenkäfigs offenbar nicht beachtet, dass die Schieber und die Schleuse zum Außengehege offen waren. Der 17-jährige Löwe stürzte sich auf die wehrlose Frau, zerfleischte ihr mit Zähnen und Pranken den Körper. Tierparkchef Hermann Will: „Mehrere Kollegen hörten die Schreie, rannten zum Käfig.“ Durch das massive Auftreten der Tierpfleger wurde Löwe „Sultan“ eingeschüchtert. Will: „Sonst hätte es noch schlimmer enden können.“ Mittlerweile ist Andrea K. außer Lebensgefahr. Mittlerweile hat das Gewerbeaufsichtsamt die Untersuchung zu dem Arbeitsunfall aufgenommen.

Sächsische Zeitung - 24. Jan. 2004
Nach dem Löwenangriff: Pflegerin geht’s wieder besser
Erleichterung im Chemnitzer Tierpark: Die vom Löwen „Sultan“ schwer verletzte Pflegerin Andrea K. (33) ist auf dem Weg der Besserung. Nach Angabe von Ärzten des Klinikums könne sie bereits aufstehen und laufen. Sprechen will sie allerdings nur mit den nächsten Angehörigen. Die Ermittlungen zur Unfallursache sind unterdessen abgeschlossen. „Die Vermutung hat sich bestätigt, dass die Frau vergaß, die Schieber zu schließen.“


Salzburger Nachrichten - 24. Jan. 2004
Gelder für Safaripark-Belegschaft doch in Sicht
Für die im Safaripark weiter tätigen Mitarbeiter soll es nun doch Löhne geben: Masseverwalter Ferdinand Bruckner mitgeteilt, dass die Firma Baxter helfend einspringen werde. Die Belegschaft hatte zuvor einen einstündigen Warnstreik abgehalten. Die wissenschaftliche Leiterin des Safariparks, Signe Preuschoft, begründete den Streik damit, dass nach Auskunft des Masseverwalters nicht genügend Geld vorhanden sei, um die Löhne für die Tierpfleger, die laufenden Kosten und die Tierverpflegung zu bezahlen. AKNÖ-Vizepräsident Roland Sperk: "Die Mitarbeiter sind wirklich am Ende ihrer wirtschaftlichen Existenz angelangt, sie haben seit September keinen Cent erhalten". VP-NÖ-Landesgeschäftsführer Gerhard Karner verwies darauf, dass sämtliche Hilfsangebote - wie das Sofort-Angebot zur Futtermittel-Versorgung von Schönbrunn-Direktor Pechlaner - weiter aufrecht seien, "nur wurden sie bislang noch nicht in Anspruch genommen". Indessen wies der Tiergarten Schönbrunn den durch Medienberichte entstandenen Eindruck, Direktor Helmut Pechlaner verfolge Eigeninteressen, zurück.

Tiroler Tageszeitung Online - 24. Jan. 2004
Safaripark-Belegschaft hielt einstündigen Warnstreik ab
Für den insolventen Safaripark Gänserndorf hat sich die dramatische Situation weiter zugespitzt: Die Belegschaft hielt am Freitag einen einstündigen Warnstreik ab. Der Grund: Nach Auskunft des Masseverwalters sei nicht genügend Geld vorhanden.

Kurier - 24. Jan. 2004
Gänserndorf: Kein Futter, kein Strom
"Der Safaripark hat nur mehr Futter für eine Woche - die EVN droht, den Strom abzudrehen", so die Klubobfrau der NÖ-Grünen im Landtag, Madeleine Petrovic. Es herrsche dringender Handlungsbedarf. Signe Preuschoft (wissenschaftliche Leiterin des Parks) hatte zuvor erklärt, dass der Energieversorger zu keiner Stundung bereit sei bzw. eine Kaution von 5.000 Euro verlange: "Und das bei minus acht Grad!" Nach den Preuschoft vorliegenden Informationen verfügt Masseverwalter Ferdinand Bruckner - der dieser Tage bereits ein Spendenkonto "Rettet den Safaripark" eingerichtet hat - lediglich über ein Fünftel jener Summe, mit der die ausstehenden Gehälter bezahlt und die Kosten bestritten werden könnten. Die NÖ-Grünen erneuerten ihre Forderung nach einer Überbrückungshilfe für die nächsten sechs Monate seitens des Landes. Nur dies könne die Weiterführung des Safariparks gewährleisten.

Tiroler Tageszeitung Online - 24. Jan. 2004
Safaripark - Baxter schießt "Schimpansenpension" vor
Das Pharma-Unternehmen Baxter greift dem insolventen Safaripark Gänserndorf unter die Arme, indem es die nächsten 57.000 Euro "Pension" für die 43 dort untergebrachten Schimpansen, die früher in der Forschung verwendet wurden, vorzeitig auszahlen will. Allerdings müsse der Masseverwalter zuvor das Einverständnis mit dem Treuhänder herstellen, der diese Gelder verwaltet. Meldungen, wonach Baxter die Gehälter der Tierpfleger übernehmen soll, sind laut Mateyka falsch. "Das ist niemals so vereinbart worden. Wir können und wollen in Zeiten, in denen das wirtschaftliche Umfeld auch für Pharma-Unternehmen schwieriger wird, auf keinen Fall finanziell für die gravierenden Fehler des früheren Safaripark-Managements aufkommen, die völlig ohne unser Zutun gemacht wurden".

Salzburger Nachrichten - 27. Jan. 2004
100.000 Euro für Safaripark Gänserndorf
Das Land Niederösterreich greift jetzt dem insolventen Safaripark Gänserndorf unter die Arme: Die Landesregierung beschloss eine Soforthilfe im Ausmaß von 100.000 Euro. Der Betrag wird der Österreichischen Zoo Organisation (OZO) aus der Regionalförderung des Landes zur Verfügung gestellt, um die Versorgung der rund 800 Tiere aufrecht zu erhalten. Die OZO hat in mehreren Gesprächen angeboten, bei der Tierhaltung und Tierbetreuung unterstützend tätig zu werden. Aus der Sicht des Landes erscheine es daher sinnvoll, dass die Sicherstellung des Tierhaltung, -pflege und -fütterung unter Federführung bzw. Verantwortung der Österreichischen Zoo Organisation geschieht.

Österreich Journal - 28. Jan. 2004
Land NÖ gewährte Österreichischer Zoo Organisation Zuschuss
Der Österreichischen Zoo Organisation wird aus der Regionalförderung des Landes Niederösterreich ein Betrag von 100.000 Euro zur Verfügung gestellt. Mit diesem Zuschuss soll eine artgerechte Tierhaltung und Tierbetreuung im Safaripark Gänserndorf sowie die Versorgung der dort befindlichen Tiere sichergestellt werden. Über das Vermögen der bisherigen Projektbetreiberin des Safariparks, der Safari- und Abenteuerpark Gänserndorf GmbH, wurde bekanntlich mit 19. Jänner dieses Jahres das Konkursverfahren eröffnet. Darüber hinaus wurde auch der Betrieb des Safariparks eingestellt. Unabhängig davon ist jedoch die Versorgung der im Safaripark untergebrachten Tiere (rund 800) sicher zu stellen.

Berliner Morgenpost - 23. Jan. 2004
Giraffen bekommen neue Nachbarn: Sparschweine
In "guter und sachlicher Atmosphäre", so Zoo-Direktor Jürgen Lange, verlief gestern Mittag das Gespräch zwischen Vertretern aus Zoo und Tierpark und den Sparfüchsen aus der Senatsverwaltung für Finanzen. Trotz jahrelangen Sparens - der Zoo konnte die Subventionen seit 1996 halbieren, der Tierpark um ein Drittel senken - steht beiden Institutionen jetzt erneut eine Sparaufforderung ins Haus. In diesem Jahr sollen es für den Zoo weitere 120.000 Euro und für den Tierpark 380.000 Euro weniger geben, für 2005 geht es um weitere 240.000, beziehungsweise 760.000 Euro. "Diese Entwicklung war vorauszusehen", sagte Zoo-Direktor Jürgen Lange. Er gibt aber zu, sich mehr Zeit für die Umsetzung der Sparmaßnahmen gewünscht zu haben. Das Personal wurde bereits auf je 290 Mitarbeiter heruntergeschraubt, neue Gebäude und Tiere wurden meist über Spenden, Erbschaften und Geld aus der Berliner Lotto-Kasse finanziert. Das Hauptproblem ist, dass Veränderungen im Affentempo in einem Tierpark nicht möglich sind. "Wir könnten natürlich kurzfristig die Pandabären abschaffen", sagt der Zoo-Direktor. Bao Bao und Weibchen Yan Yan verputzen immerhin einen Bambus, der alle zwei Wochen frisch aus Südfrankreich angeliefert werden muss und pro Fuhre mit 2.777 Euro zu Buche schlägt. Jürgen Lange: "Aber dann bleiben Besucher aus, und der Verlust des Eintrittsgeldes könnte das gesparte Geld noch übersteigen." Die mit neun Euro ohnehin nicht günstigen Eintrittspreise wollen die Direktoren eigentlich nicht erhöhen. Anfang Februar werden die Gespräche fortgeführt, Ende Februar steht im Hauptausschuss eine Entscheidung über die Subventionen an.

Ostsee Zeitung - 29. Jan. 2004
Frosch Günther ist Single
Die Inventur brachte es an den Tag: 282 Säugetiere, 513 Vögel, 340 Fische, 27 Reptilien, diverse Wirbellose und Amphibien – insgesamt 1383 Tiere in 249 Arten leben im Rostocker Zoo.
Neu im Bestand des Rostocker Zoos sind unter anderem Fischotter, Weißgesichtsseidenaffe, Zwergaguti, der kleine Sabas, ein erst im September geborener Orang-Utan-Junge und Schwarzhalsschwäne. Letztere gab es schon einmal vor vielen Jahren im Rostocker Zoo, nun ist wieder ein schwarzhalsiges Schwanenpaar auf der Stelzvogelanlage zu Hause.
Als Single hingegen leben beispielsweise Gerfalke, Königspython, Königsnatter und „Günter“, der Schmuckhornfrosch, im Zoo. Bei der Inventur im Dezember war auch ein Weißnackenkranich Solist. Davor gab es zwei dieser schönen Vögel im Gehege gegenüber des Regenwaldpavillons. Es stellte sich aber Gleichgeschlechtlichkeit bei ihnen heraus. Nun ist der „richtige“ Partner aus dem Leipziger Zoo angekommen.

Hamburger Abendblatt - 27. Jan. 2004
Schneeleoparden-Liebe in der Heide
Es hat gefunkt, ein ganz besonderes Liebespaar ist im Wildpark Lüneburger Heide in Nindorf zu erleben. Der acht Jahre alte Schneeleopard Patron ist verliebt, seine Herzensdame ist Ghurl. Die zwei Jahre alte Schönheit aus dem Wild Animal Park in England hat ihm völlig den Kopf verdreht. Wenn alles gut geht, wird es nach etwa 100 Tagen Tragzeit kuscheligen Nachwuchs geben. Obwohl der Schneeleopard international geschützt ist, sind sein dichtes Fell und die Knochen auf Schwarzmärkten in Russland und Asien heiß begehrt. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat daher ein Schutzprogramm in Kirgistan gestartet, an dem sich der Wildpark Lüneburger Heide beteiligt. Der Wildpark hat auch das weltweit erste Buch (15,90 Euro) über die Raubkatze verlegt mit dem Titel: Geist der Berge. Das Buch ist im Wildpark Lüneburger Heide zu haben, wobei ein Euro für die NABU-Schutztruppe abgeführt wird.


Berliner Morgenpost - 26. Jan. 2004
Sparideen von A(ffe) bis Z(ebra)
Es muss gespart werden in Berlin, denn die Stadt kürzt erneut die Subventionen. Die beiden Direktoren von Zoo und Tierpark gehen deshalb zurzeit prüfenden Blickes durch die Anlagen. Kreativität ist gefragt. Brauchen Tiere jeden Tag Futter? Und muss es wirklich das teure Heu sein? Hier noch ein paar weitere ungewöhnliche Sparideen:
1. Weg mit den Gärtnern! Die Grünanlagen sollen zum Dschungel werden.
2. Mehr Zucht! Für Maden, Kakerlaken und Co. gibt es gerade in diesen Tagen hungrige Abnehmer.
3. Geld stinkt nicht! Täglich werden Berge von Tierkot entsorgt. Der könnte in den Berliner Blumenkästen gute Dienste leisten.
4. Tiere sind Stars! Nur mit Autogrammkarten wird es schwierig.
5. Mut zur Vereinigung! Wenn die Erdmännchen bei den Löwen einziehen, haben die Raubkatzen Spaß, und die Besucher kommen in Scharen. Vorstellbare WGs: Elefanten und Mäuse, Wildhunde und Kleinkatzen, Wölfe und Ziegen.
6. Tierkontakt gegen Kohle! Wer vorab zahlt, darf beim Besuch näher ran und die Schwiegermutter mit dem Krokodil bekannt machen.
7. Mehr Flexibilität! Die Tigerkäfige müssen gesäubert und die Elefantenfußnägel gefeilt werden.

Merkur Online - 26. Jan. 2004
Tierpark erhöht seine Eintrittspreise
Der Tierpark Hellabrunn plant noch in diesem Jahr seine Eintrittspreise deutlich zu erhöhen. Wegen der Finanzmisere des Zoos sollen die Tickets für Erwachsene dann neun statt bislang sieben Euro kosten. Bei Kindern fällt die Erhöhung mit 50 Cent auf 4,50 Euro geringer aus. Die SPD-Fraktion hat den Plänen bereits zugestimmt. Da die Tierpark AG zu 93 Prozent der Stadt München gehört, gilt die Zustimmung des Aufsichtsrates zu den Plänen als sicher. Wann genau die neuen Tarife in Kraft treten, steht noch nicht fest. Im Gespräch sind Juni oder Juli. Wegen der Kostenexplosion beim Urwaldhaus sei eine "baldige Tariferhöhung unvermeidlich", heißt es aus SPD-Kreisen. Der Bau des Urwaldhauses verschlang 2,2 Millionen Euro mehr als geplant. Derzeit wird über Konsequenzen aus angeblichen Verfehlungen des zoologischen Direktors Henning Wiesner und des früheren kaufmännischen Direktors Erwin Kufner diskutiert. Laut Revisionsbericht haben beide den Aufsichtsrat mangelhaft über die Kostenexplosion beim Urwaldhaus informiert.

Merkur Online - 26. Jan. 2004
Den Tieren geschuldet
Die Wogen der Entrüstung dürften hoch schlagen. Zwei Euro Preiserhöhung sind kein Pappenstiel. Mit den neuen Tarifen wird der Nachmittag im Münchner Tierpark endgültig zum teuren Vergnügen. 27 Euro für zwei Erwachsene und zwei Kinder reißen eine schmerzhafte Lücke in den Familien-Etat. Doch der Besuch in Hellabrunn ist immer noch billiger als in manchen anderen deutschen Zoos.

Sächsische Zeitung - 24. Jan. 2004
Bleibt Drumbo noch eine Hoffnung?
Natürlich ist die Enttäuschung im Dresdner Zoo groß. Seit Mitte November vorigen Jahres ruhten alle Hoffnungen in punkto Nachwuchs auf der 13-jährigen Elefantenkuh Drumbo. Inzwischen steht fest, dass auch der vierte Versuch einer künstlichen Besamung ohne das gewünschte Ergebnis blieb. Weitere Versuche mit der Afrikanerin sind wahrscheinlich, konkretes lässt sich allerdings zur Stunde nicht sagen.

Berner Oberländer - 23. Jan. 2004
Elefantenkuh richtet Verkehrschaos in Neuseeland an
Die Jagd nach einer entlaufenen Elefantenkuh hat den Berufsverkehr in Neuseelands grösster Stadt Auckland für kurze Zeit ins Chaos gestürzt. Der 21-jährige Dickhäuter mit Namen "Burma" hatte die Umzäunung des Zoos durchbrochen und war in einen Park getrabt. Die Polizei sperrte mehrere Straßen. Helfern gelang es, die zweieinhalb Tonnen schwere Elefantendame nach 45 Minuten wieder in den Zoo zu lotsen.

Rhein Main Presse - 23. Jan. 2004
Zwei FH-Studentinnen möbelten das Image der Fasanerie kräftig auf
Der Tier- und Pflanzenpark Fasanerie entwickelt sich immer mehr zu einem Juwel für die Stadt Wiesbaden, wie es Stadtrat Peter Grella gestern formulierte. Um Image und Erscheinungsbild ein bisschen aufzumöbeln, hatten zwei Studentinnen der Fachhochschule ein Projekt in Angriff genommen, dessen bemerkenswerte Ergebnisse jetzt vorgestellt wurden. Tatkräftig unterstützt von Tierpark-Leiterin Ute Kilian und ihren Mitarbeitern entstanden Broschüren über Veranstaltungen, über die Arbeit des Fördervereins, ein Tier- und Pflanzenführer und ein neues Logo mit dem Bären als typischem Leitbild der Fasanerie. Vorbereitet wurde bereits ein geschickt in Szene gesetzter Internetauftritt, aber auch ein Katalog mit Produkten, die ab 2006 in einem Regionalladen des dann sanierten Hofgutes angeboten werden sollen.

WAZ - 26. Jan. 2004
Der Skorpion war noch müde
Die Tapire des Ruhr Zoos bekommen Gesellschaft: Ab sofort kreuchen und fleuchen allerlei Insekten in ihrem Haus herum. "Das neue Insektarium ist eine gute Idee, wie man mit kleinen Projekten den Zoo noch interessanter gestalten kann", so Tierpfleger Rico Pirl. Am Samstag wurde das aus alten Terrarien zusammengebaute Insektarium nach etwa einem Monat der Vorarbeit eröffnet. Manche der neuen Zoobewohner - Vogelspinne, Skorpion oder auch der Schnurfüßer "Willi" - waren aber noch durch den Umzug erschöpft und zeigten sich den Besuchern nicht. Die im Ruhr Zoo versammelten Exemplare (außerdem werden noch Achatschnecken und Fauchschaben gezeigt) gehören allesamt nicht zu seltenen Arten und sind leicht zu halten.




Planung und Bau 
 
Leipziger Volkszeitung - 23. Jan. 2004
Der Tierpark erhält ein Haustierhaus
Zwei Schwerlasttransporter bahnten sich in dieser Woche den Weg zum Eilenburger Tierpark. Aus Russland und Litauen kommend, hatten sie die Bestandteile für das Haustierhaus des Eilenburger Tierparkes geladen. Das Haus, dessen Montage inzwischen bereits begann, dient künftig als Ersatz für eine Reihe von Kleintiergehegen, die während der Augustflut 2002 weggespült worden sind. Im Sommer, spätestens im Herbst dieses Jahres, wird der Eilenburger Tierpark damit um eine Attraktion reicher sein. Tierparkleiter Stefan Teuber: "Dank des günstigen Hauseinkaufes sowie vieler Arbeiten, die wir als Tierparkverein selbst erbringen, wurde das Haus für uns mit rund 70.000 Euro erschwinglich." Von einer achteckigen überdachten und frostsicheren Grundfläche aus werden die Besucher gleichzeitig in die gute Stube von vier Haustierfamilien schauen können.

Tagesanzeiger - 29. Jan. 2004
Gondelbahn zum Zoo
Wenn es nach dem Willen des Stadtrates geht, soll Zürich schon bald um eine Touristenattraktion reicher sein: eine Gondelbahn zwischen dem Bahnhof Stettbach und dem Zoo. Gestern Mittwoch hat der Stadtrat einen Kredit von 270 000 Franken für die Ausarbeitung eines konkreten Vorprojekts gutgeheissen.
Auslöser des Seilbahnprojekts sind die jährlich steigenden Besucherzahlen im Zoo Zürich, der mit der neuen Masoala-Regenwaldhalle immer beliebter wird. Im Jahr kommen mehr als eine Million Besucherinnen und Besucher. Zudem hegt der Zoo Ausbaupläne. Damit wächst das Bedürfnis nach neuen Lösungen bei der Verkehrserschliessung vom Glatttal und von der Ostschweiz her.

Hessische Allgemeine - 26. Jan. 2004
Neue Heimat für Waschbären
Bis Ostern will das Team im Wildpark Edersee das neue und großzügigere Waschbärengehege mit viel Freiraum für die Tiere und einem kleinen Teich fertig gestellt haben. Der Bau wird finanziell vom Förderverein Wildpark unterstützt. Zu den weiteren Plänen für das laufende Jahr zählt der Bau eines Fischottergeheges. Weiter in Planung: Erweiterung des Infozentrums Fagutop um zwei oder drei Gebäudeteile - so genannte Waben.

Waldeckische Landeszeitung - 24. Jan. 2004
Wildpark Edersee verzeichnet das zweitbeste Gästeergebnis seiner 33-jährigen Geschichte
Im vergangenen Jahr schrammte der Wildpark Edersee nur ganz knapp an der Besucherrekordmarke aus dem Jahr 2000 vorbei. Damals wurden 126.100 zahlende Besucher gezählt, im vergangenen Jahr waren es 125.700. Das hervorragende Ergebnis führt Wildparkleiter Albert Hernold auf die angebotenen Attraktionen und den Eintrittspreis zurück. Mit finanzieller Unterstützung des Fördervereins steht der Bau eines neuen Waschbärgeheges kurz vor dem Abschluss. Hernold: "In der Nähe des Auerwilds werden wir ein Fischottergehege bauen."

Ostsee Zeitung - 24. Jan. 2004
Pflanzen für neues Zuhause der Schildkröten gesucht
Die Eröffnung des neuen Schildkrötenbeckens im Meeresmuseum Stralsund steht kurz bevor. Um die Atmosphäre im Uferbereich des Aquariums noch ansprechender zu gestalten, suchen die Mitarbeiter für eine etwa acht Meter lange „grüne Wand“ oberhalb der Wasserlinie noch Gewächse. Wer Grünpflanzen beisteuern kann, die mindestens 1,80 Meter hoch sind und sich für tropisches Klima eignen, ist im Meeresmuseum gern gesehen.

Ostseezeitung - 23. Jan. 2004
Umbau des Uhu-Geheges im Gange
Das neue Zoogesetz bringt auch für den Grimmener Heimattierpark neue Anforderungen. Vor drei Jahren wurde das neue Gehege für Tigerdame Chanka fertig gestellt, jetzt laufen die Umbauarbeiten am Gehege des Uhu. Die Gelder stellten Sponsoren zur Verfügung. Die Bauarbeiten werden im Rahmen einer ABM realisiert. Aber auch Vereine wie der Tierparkförderverein und der Naturverein Ostsee beteiligen sich an Erhalt und Erneuerung im Tierpark.

General-Anzeiger (Bonn) - 27. Jan. 2004
Das Konzept des Sea Life Centers überzeugt
Seepferdchen und Quallen, die durchs Wasser schweben, neugierige Rochen, die am Beckenrand den Kopf aus dem Wasser stecken, ein "Streichelzoo", in dem Seesterne, Seeanemonen, Muscheln oder Haieier angefasst werden können, ein gläserner Tunnel, in dem die Besucher in die Tiefen des Atlantiks eintauchen. All das ist Sea Life Speyer. Besonderheiten und Lebensweise der 3 000 Tiere aus über 100 verschiedenen Arten, und eine Greenpeace-Ausstellung zur Überfischung der Weltmeere informiert über Tier- und Naturschutz. Eine Gruppe von 40 interessierten Königswinterer Bürgern hatte sich auf den Weg nach Speyer gemacht, um sich vor Ort einen Eindruck von einem der bisher vier Sea Life Center in Deutschland zu verschaffen. Ein solches möchte die englische Merlin Entertainments Group in ähnlicher Form auch in Königswinter errichten. Einen überwiegend positiven Eindruck hinterließ der Tag bei den Königswinterer Gästen. Problematisch blieb für die meisten jedoch der Standort am Berliner Platz. Einen so großen, schlicht-modernen Bau können sich viele dort nicht recht vorstellen.

Berliner Morgenpost (Magazin) - 25. Jan. 2004
Haie und Delphine im Hafen von Durban
Im April 2004 öffnet in Durban Afrikas erster Wasser-Themen-Park: Der 16 Hektar große "uShaka Marine World-Park" im Hafen der südafrikanischen Metropole beherbergt "Sea World", eines der zehn größten Aquarien der Welt, die umfangreichste Ansammlung von Haien in der Südlichen Hemisphäre, das größte Delphinbecken Afrikas und ein großes Strandgebiet.

 

Aktionen 
 
Hamburger Abendblatt - 27. Jan. 2004
Siebenschläfer in "Schwarze Berge"
Die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild wählte den Siebenschläfer zum Tier des Jahres 2004. Höchste Zeit, ihn genauer kennen zu lernen. Dazu gibt das Natur-Erlebnis-Zentrum im Wildpark Schwarze Berge am Donnerstag Gelegenheit. Der Ökologe und Zoologe Dr. Veit Henning von der Universität Hamburg bringt mit vielen Informationen Licht in das Nachtleben des Siebenschläfers.

Mitteldeutsche Zeitung - 27. Jan. 2004
Schmankerl und viel Geld für Tiere
Einblicke in die Welt der Tiere gestattet sie - die 13. Auflage des Jahreskalenders der Kreissparkasse Köthen. Ausgestattet insbesondere mit einmaligen Fotografien aus dem Wulfener Bruch - mit Abbildungen hier lebender Tier- bzw. Vogelarten. Da lag es für die Herausgeber wohl nahe, den Erlös der Kalenderedition des Jahres 2004 den Freunden des Köthener Tierparks zur Verfügung zu stellen. Am Freitagnachmittag übergab Sparkassenmitarbeiterin Heike Schreiter einen symbolischen Scheck in Höhe von 3200 Euro an Tierpflegerin Angela Andreae und Tierpark-Fördervereinschef Herbert Kühnel. Kühnel könnte sich die Errichtung eines Schau-Bienenstandes im vor zwei Jahren geschlossenen Nachttierhaus vorstellen - ebenso wie die Einrichtung einer Ausstellung in diesem derzeit leer stehenden Gebäude.
 

Nachwuchs 
 
Leipziger Volkszeitung - 24. Jan. 2004
Gorillamädchen fühlt sich am wohlsten an der Mutterbrust
Seit gestern zeigen sich Gorillaweibchen Viringika und ihr neugeborenes Baby den Besuchern im Pongoland - jeden Nachmittag zwischen 13.30 und 17 Uhr im Tropenhaus. Das kleine Mädchen kam am 13. Januar zur Welt. Einen Namen hat es noch nicht, den darf der künftige Pate mit aussuchen, der bereit ist, 2500 Euro im Jahr zu zahlen. Mutter Viringika ist mit ihren acht Jahren selbst gerade erst erwachsen. Trotzdem geht sie schon perfekt mit dem Nachwuchs um.

Hamburger Abendblatt - 23. Jan. 2004
Die mit den Wölfen spielt
Ein Rehkitz namens Linda und zwei Wolfswelpen namens Shadow und Daylight schmusen mit ihrer "Mutter". Tanja Askani, eigentlich Falknerin im Wildpark Lüneburger Heide, hat die drei Jungtiere mit der Flasche hochgepäppelt. Daylight und Shadow sind gerade mal 14 Tage alt, als sie von einem Tierpark in Bayern aus einem großen Wurf nach Nindorf/Hanstedt abgegeben werden. Linda wurde im Wald aufgegriffen. NDR-Autorin Elisabeth Bergmann hat, mit Kameramann Bernd Zink und Tonmann Bernd Wehling, für "ARD-exclusiv - Die Wolfsmutter" monatelang begleitet. Nach vier Wochen wird es spannend: die erste Begegnung der kleinen Grauwölfe mit den beiden Polarwölfen, die auch im Wildpark von Hand aufgezogen wurden und in dem Gehege leben.

Kölnische Rundschau - 23. Jan. 2004
Handliche Riesen
Ganz und gar nicht Furcht erregend sehen die Schlangenbabys aus, die gestern im Aquarium des Kölner Zoos vorgestellt wurden: Im zarten Alter von vier Monaten haben die drei gestreiften Rosenboas noch mehr Ähnlichkeit mit einem Regenwurm als mit einer echten Schlange. Die Bezeichnung „Riesenschlange“ für diese Art, die nicht länger als 80 Zentimeter wird, wirkt ein wenig übertrieben. Das sieht bei den drei kleinen Tigerpythons schon anders aus: Diese (noch) possierlichen Tierchen werden in zwei bis drei Jahren eine Länge von bis zu drei Metern erreichen.

Wormser Zeitung - 27. Jan. 2004
Fast herrscht schon Frühlingsstimmung im Tiergarten
Meister Adebar hat sich vorsorglich schon mal im Wormser Tiergarten umgesehen, ob seine Behausung hoch droben noch vorhanden ist. Tiergartenleiter Ernst Jockers hat die ersten Störche beobachtet und so festgestellt, dass sie es genau das Storchen-Paar ist, das auch im vergangenen Jahr im Tiergartennest seine Jungen großzog. Damit ist gerade eine Zebu-Mama außerordentlich beschäftigt: Sie hat den jüngsten Nachwuchs im Tiergarten. Prächtig entwickelt haben sich auch die vier jungen Waschbären, die im vergangenen Jahr mitsamt der Mama aus einer privaten Haltung übernommen worden waren.

Der Standard - 25. Jan. 2004
Klon-Banteng der Öffentlichkeit vorgestellt
Das vor acht Monaten geborene Klon-Banteng-Wildrind Jahava ist diese Woche im San Diego Zoo der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Das Wildrind-Junge ist der Klon eines vor 23 Jahren gestorbenen nachwuchslosen Banteng-Bullen (Bos javanicus). Diese Wildrind-Spezies, die in Indonesien lebt, ist vom Aussterben bedroht. Mit dieser Aktion wollen die Wissenschaftler zeigen, dass seltene Tiere mithilfe von Gentechnologie vom sicheren Aussterben bewahrt werden können. "Obwohl Jahava wie ein Banteng aussieht, hat er das genetische Material einer Kuh", meint der Genetiker Oliver Ryder von der Zoologischen Gesellschaft San Diegos, denn Jahava wurde von einer Iowa-Kuh ausgetragen. Erst wenn Jahava sich erneut mit einem anderen Banteng paart, entsteht ein genetisch reiner Banteng. Umweltschützer kritisieren aber immer wieder das Klonen gefährdeter Arten: sie sind der Ansicht, dass diese Methode vom eigentlichen Gedanken der Lebensraumerhaltung von Lebewesen ablenke.

Berliner Morgenpost - 24. Jan. 2004
Frech, verfressen und lustig: typisch Felsenpinguin
Die drei Männchen im Berliner Pinguinhaus bekamen sechsköpfige Verstärkung, darunter drei flotte Felsenweibchen. Die Tiere sind von der Insel Tristan da Cunha im Südatlantik und von der Naturschutzbehörde genehmigte Wildimporte. Auf der langen Reise hat sich ein Pärchen bereits gefunden. "Die zwei stehen dicht beieinander und gehen gemeinsam schwimmen", sagte Zoo-Vorstand Heiner Klös. Nachwuchs könnte es im Juni geben.

Express-Köln - 29. Jan. 2004
Wer ersteigert das EXPRESS-Sofa?
Einfach tierisch: Im ehemaligen Pinguin-Gehege des Kölner Zoos ist es ausgestellt, poussierliche Plüschtierchen haben auf ihm Platz genommen. Für den neuen Elefantenpark im Kölner Zoo soll es versteigert werden – das rote EXPRESS-Sofa mit dem weißen X.
Entworfen und gestaltet wurde das Kunst-Stück von den beiden Kölner Designerinnen Sabine Meier und Nicole Thelen im Rahmen der „Sitzkunst-Aktion“, die während der Internationalen Möbelmesse stattfand.
Nun kommt die EXPRESS-Sitzkunst unter den Hammer – mit dem Erlös wird der Bau des neuen Elefantenparks im Zoo gefördert.

Berliner Zeitung - 24. Jan. 2004
Felsenpinguine ziehen in den Zoo
Die drei Felsenpinguine im Zoologischen Garten Berlin haben Zuwachs bekommen. Am Freitag kamen sechs Artgenossen. Die Tiere lebten zuvor auf einer antarktischen Inselgruppe. Weil ihr Bestand in der Natur gefährdet ist und die Zahl der Brutpaare sinkt, hofft der Zoo auf Nachwuchs. Die Jungtiere sollen später wieder ausgesetzt werden.

Berliner Morgenpost - 24. Jan. 2004
Leoparden küsst man nicht: Liebeslektionen von Frau Mama
Nachdem sein Vater Bamboo mit inzwischen 21 Jahren auf dem befellten Buckel zur Fortpflanzung einfach zu alt geworden ist, durfte Java-Leopard Lombok aus dem Berliner Zoo vor ein paar Tagen zu seiner Mutter Tosari ins Gehege. Sie fand das Klasse, schließlich ist Lombok in den zwei Jahren seit seiner Geburt zu einem stattlichen Leoparden herangewachsen. Lombok nahm das rollige Weibchen zwar zur Kenntnis, konnte mit ihm aber überhaupt nichts anfangen. Die fDame and das zwar etwas seltsam, ließ sich aber nicht abschrecken und griff tief in die weibliche Trickkiste. Sollte sich der Wunsch des Tierpflegers erfüllen, gibt es in drei Monaten Leoparden-Nachwuchs.

Berliner Zeitung - 26. Jan. 2004
Import aus Halle mit Geruch
Nach mehr als 30 Jahren sind im Tierpark Berlin wieder Bärenmarder zu sehen. Vincent und Fiona wurden im Bergzoo Halle geboren und leben jetzt im Alfred-Brehm-Haus. Bärenmarder, die auch Binturongs genannt werden, gehören zu den Schleichkatzen, haben ein dunkles, struppiges Fell und sollen stark riechen. Sie stammen ursprünglich aus Südostasien. Dort leben sie in Bäumen. Vincent und Fiona sind von Menschenhand aufgezogen und sehr zahm.

Höchster Kreisblatt - 27. Jan. 2004
Zwei Männer kämpfen um ein Trampeltier
Tierarzt Tilman Richter gilt als erfahrener Halter für Trampeltiere sowie Lamas. Deshalb hatte ihn der Frankfurter Zoo auch gebeten, das Trampeltier Barko vorübergehend in seinen kleinen Privatzoo am Ortsausgang von Usingen aufzunehmen. Doch am vergangenen Wochenende sah sich der Tierarzt mehreren Tierpflegern des Zoos gegenüber, die Hengst Barko mitnehmen wollten – zurück nach Frankfurt. Tilman Richter konnte sich durchsetzen, Barko blieb in Usingen.
Tilman Richter bestreitet keineswegs, dass Barko dem Zoo gehört. Er stellt klar, dass er dem Tier lediglich den seiner Meinung nach in Frankfurt zu kleinen Auslauf auf betoniertem Grund ersparen möchte. Daher habe er dem Zoo schriftlich angeboten, Barko weiterhin in seinem weitläufigen Gelände in Usingen uneigennützig zu betreuen. Vorausgesetzt, so schränkt er ein, der Zoo erkläre sich im Gegenzug bereit, auf zukünftige Deckeinsätze des Trampeltierhengstes zu verzichten.

sz-online - 23. Jan. 2004
Im Tierpark Bischofswerda ist im Winter einiges anders
Um sieben Uhr fangen die Mitarbeiter des Tierparks Bischofswerda in diesen Tagen an zu arbeiten – unter anderem Schnee schippen und die Tiere versorgen steht auf dem Plan. Ist der Teich der Wasservögel zugefroren, muss ein Loch in die Eisfläche geschlagen werden. Auch lauwarmes Wasser zum Saufen muss in die Gehege getragen werden. „Den Schnee schieben wir auf den Wegen für die Besucher und teilweise auch in den Gehegen“, sagt Leiterin Silvia Berger. Ganz und gar in ihrem Element sind die beiden Polarfüchse, die erst seit vergangenem Jahr im Park sind.

Märkische Allgemeine - 28. Jan. 2004
Reineke Fuchs holte die Enten
Idyllisch zeigte sich gestern der Luckenwalder Tierpark. Bänke, Wege und Bäume sind von einer weißen Schneedecke umhüllt. Den Tieren scheinen die Temperaturen nichts auszumachen. Nur für die Tierparkmitarbeiter bringen Schnee und Frost einige zusätzliche Arbeiten. Außer Schnee schieben und streuen, müssen sie den Tieren warmes Wasser bringen. Im Affengehege und bei den Papageien wurde jeweils ein Nachtspeichofen aufgestellt. Die meisten Enten hat allerdings vor vier Wochen ein Fuchs geholt. Wahrscheinlich waren es gleich mehrere Füchse, die sich in den Tierpark geschlichen haben. Den Spuren nach sind sie am Eselgehege vorbei gelaufen und haben sich dann über drei Flugenten, den Erpel, die Graugänse und den Trauerschwan hergemacht.

Mitteldeutsche Zeitung - 26. Jan. 2004
Wild wird gut versorgt

Die Wildtiere im Gehege zwischen Saaleufer und dem Hang am hinteren Kurpark Bad Dürrenberg haben es besser als manche Artgenossen in der freien Wildbahn. Sie werden täglich von den Mitarbeitern des Grünflächenamtes der Salinestadt mit ausreichend Futter und Wasser versorgt. Zum Damwildbestand von 12 Tieren gehören auch zwei Schaufler und ein Spießer. Sie vertragen sich auch gut mit dem Muffelwild, von dem es vier Tiere gibt. "Da kommt kein Futterneid auf", lächelt Amtsleiter Arpad Nemes, in dessen Zuständigkeitsbereich auch der Park mit den Tieren fällt.

WAZ - 24. Jan. 2004
Aus für Wildgehege: Aber Schlachtbank droht Hirschen nicht
Das Wildgehege im Grutholz soll aufgelöst werden. Zu "kosten- und personalintensiv" sei der weitere Unterhalt. Vier Sika- und die fünf Dam-Hirsche, dazu ein Pfau und zahlreiche Hühner: Das Tiergehege im Grutholz ist seit 35 Jahren für viele Spaziergänger ein beliebtes Ziel. Der Personalabbau im Grünflächenamt, der besonders den Arbeiterbereich trifft, macht die weitere Pflege der Tiere unmöglich. Außerdem nehmen die Zerstörungen überhand. Immer wieder wurde in den letzten Jahren der Zaun beschädigt. Die derzeit 17 Tiere sollen aber nicht geschlachtet werden, obwohl das lukrativ wäre. Für ein Quartett ist bereits eine Lösung gefunden, sie kommen zur Blutauffrischung nach Recklinghausen. Für den Rest wird versucht, eine Lösung in einer Tierstation zu finden.

 

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Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Naturschutz Tierpark Görlitz, 28.01.04 
Den Tierpflegern über die Schulter geschaut
Tierische Ferien im Naturschutz-Tierpark Görlitz

Kinder, die sich für Tierpflege interessieren, sollten sich das Ferienprogramm des Natur-schutz-Tierparks Görlitz für Kinder ab 9 Jahren vormerken!
Jeden Ferien-Mittwoch (11.02. und 18.02.2004) von 14:00 bis 15:30 Uhr haben jeweils 12 interessierte Ferienkinder die Möglichkeit, den Tierpflegern über die Schulter zu schauen, sie bei ihrer Arbeit zu begleiten und mitzuhelfen.Da dürft ihr endlich einmal füttern, putzen, streicheln, beobachten und endlich mal richtige Tierpfleger sein!
Damit die Pfleger euren Interessen auch wirklich nachkommen können, solltet ihr euch unbedingt vorher bei uns unter der Telefonnummer 40 74 00 für die "Ferien mit Tieren" anmelden und euch für eines von den vier folgenden Revieren entscheiden:
Vogelrevier (mit exotischen Vögeln, Kattas, Meerkatzen und Roten Pandas) Wiederkäuer-revier (mit Steinböcken, Murmeltieren, Yaks, Ziegen, Kamelen und Luchsen) Futterküche (mit Fischottern, Rhesusaffen, Ponys und der Futtertierzucht) Haustierstall (mit Tieren im Haus- und Heimtierbereich). Dieses Ferienangebot kostet 1,00 ? plus regulärem Eintritt.  

Zoo Dortmund, 28.01.04
Zum Valentinestag Tierpatenschaften des Zoo Dortmund verschenken
Nach altem Volksglauben wird ein lediges Mädchen den Burschen zum Ehemann nehmen, den es am 14. Februar als ersten erblickt. Junge Männer, die sich ein Mädchen auserkoren hatten, überreichten ihr darum schon in aller Frühe dieses Tages einen Blumenstrauß.
Der Dichter Chaucer findet in seinem „Parlament der Vögel“ allerdings noch eine andere Erklärung für den Tag der Verliebten: Er bringt die Paarung der Vögel damit in Zusammenhang; denn es war am Valentinstag, als die Vögel sich zusammentaten.
Der Zoo hat nun Tiere „zusammengetan“, über die Verliebte die Patenschaft übernehmen können. Der Liebsten oder dem Liebsten zum Valentinstag eine Patenschaft für ein Jahr zu schenken, ist sicherlich eine dauerhafte Liebesbezeugung, die nicht verwelken kann.
Unter dem Motto „Zwei Herzen im dreiviertel Takt“ wurden attraktive Dreiviertel-Preise als Patenschaftsbeträge gebildet, so dass auch für den kleineren Geldbeutel etwas dabei ist.

Wilhelma Stuttgart, 28.01.04
Aus der Steppe in den Stall
Ohne Pferde wäre der Menschheit vieles nicht möglich gewesen, und selbst in unserer modernen Zeit haben sie als „“Sport- und Freizeitpferde“ ihren Platz. Allerdings hat sich das Pferd im Laufe der Jahrmillionen mindestens ebenso stark verändert wie der Mensch: Die Vorfahren des modernen Menschen können aber nur als Nachbildung im Museum bestaunt werden, den Vorfahren der heutigen Hauspferderassen gibt es noch. Live. Im Zoo. Und dank der Bemühungen der Zoos auch wieder im ursprünglichen Lebensraum, den Steppen der Mongolei.
Auch die Wilhelma hält eine kleine Herde dieser letzten noch existierenden sogenannten Przewalski-Urwildpferde und stellt daraus Tiere für das Auswilderungsprojekt zur Verfügung. Sie sind klein und stämmig, mit massigen Köpfen, Stehmähne und sandfarbenem Fell – in der Steppe sind Ausdauer und Tarnung wichtig, Schönheit und Eleganz kommen an letzter Stelle! In der Wilhelma leben die Ahnen der Hauspferde auf dem Schaubauernhof, in Nachbarschaft der Shetlandponies, die hier die domestizierten Pferde repräsentieren. Während sich die Ponies gerne streicheln lassen, bleiben Przewalskis Wildtiere und sind stets mit Vorsicht zu genießen. Jüngster Zugang der Herde ist ein kleines Hengstfohlen namens „Mio“, geboren am 6. Januar. Ob er eines Tages in der Mongolei oder in einem anderen Zoo der Arterhaltung frönen wird, ist noch ungewiß. Jetzt hält er mit seinen Kapriolen erst mal die Herde auf Trab und die Besucher bei Laune.  

Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 27.01.04
Kudu-Kids erobern die Afrika-Savanne
KAMASCHI und NATASCHA, zwei im Dezember geborene Kudu-Antilopen, haben ihre ersten Gehversuche im Vorgehege gemacht. Ab sofort erobern sie gemeinsam die Afrika-Savanne im Ruhr Zoo und können dabei beobachtet werden.
KAMASCHI, der kleine am 8. Dezember 2003 von Mutter STEFFI geborene Bock und seine am 29. Dezember 2003 geborene Spielkameradin NATASCHA, NICOLES Tochter, haben einiges voneinander abgeschaut. So ist die anfangs eher zutrauliche Natascha mittlerweile ebenso „hektisch“ wie ihr Spielkamerad Kamaschi.
Für die beiden Kudu-Kids beginnt jetzt auch die „wilde Jugendzeit“ auf der Afrika Savanne. STEFFI und NICOLE werden ihre Mühe haben, den beiden Wirbelwinden in den nächsten fünf Monaten noch Kudu-Manieren beizubringen. Mit sechs Monaten sind diese Antilopen erwachsen – spätestens dann wird sich KAMASCHI auch seinen ersten Gegner im „Hörner-Ringkampf“ suchen.
Die Kudus gelten als besonders schöne Antilopen. Auf Grund der bis zu 1,70 Meter (!) langen, spiralförmig gewundenen Hörner der Böcke sind sie auch besonders auffällig. Ursprünglich leben sie in den Savannen Süd- und Ostafrikas und fressen dort Blätter und Knospen. In freier Wildbahn werden sie bis zu acht Jahre alt – ein Übriges tun natürliche Jäger wie Löwen, Leoparden und Menschen. Im Zoo werden Kudus im statistischen Mittel gut und gerne 23 Jahre alt.

Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 23.01.04
Mit neuem Insektarium beginnen „gespentische“ Zeiten
Ab kommenden Samstag sind im Ruhr Zoo erstmals Exoten wie Gespenstheuschrecken, Vogelspinnen und Skorpione zu besichtigen. Dazu haben die Tierpfleger des Ruhr Zoo eigens ein Insektarium entworfen, dass im Tapirhaus aufgestellt ist. Die Tierpfleger des Ruhr Zoo haben jedem Tier einen passenden Lebensraum geschaf-fen – von der Wüstenlandschaft für Skorpione über den Regenwald für die Vogelspinne bis hin zur Graslandschaft für die Gespenter-heuschrecke. Denn jeder neu in den Ruhr Zoo gezogene „Mehrbeiner“ soll sich rundum wohlfühlen und von seiner besten Seite zeigen. Ein Biss von Vogelspinnen oder Skorpionen kann schmerzhaft sein. Gespenstheuschrecken hingegen machen nur „höllisch“ laute Zirp-geräusche. Dass alle Tiere im neuen Insektarium, auch die Achat-schnecken, Fauchschaben und Wanderheuschrecken, sehr interes-sant und entgegen gängiger Vorurteile gar nicht „eklig“ sind, wird den Besuchern künftig bei Führungen „live und vor Ort“ gezeigt.
Mit dem neuen Insektarium im Tapirhaus bietet der Ruhr Zoo seinen Besuchern schon in der Umbauphase eine neue, spannende Attraktion.

Magdeburger Zoo, 22.01.04
Jane Goodall in der Landeshauptstadt und im Magdeburger Zoo erwartet
Die berühmte Primatenforscherin und UNO-Friedensbotschafterin Jane Goodall hat heute zugesagt, die Landeshauptstadt und den Magdeburger Zoo am 5. Juni 2004 zu besuchen. Auf Einladung des  Magdeburger Zoodirektors, Dr. Kai Perret, wird sie an diesem Tage der Ehrengast des Pusteblumefestes im Zoo sein. Jane Goodall setzt sich seit vier Jahrzehnten für den Schutz der Schimpansen und die Primatenforschung ein. Sie ist die erste Wissenschaftlerin, die Schimpansen in einer Langzeitstudie in ihrer natürlichen Umgebung erforschte. Bereits 1960 sorgten ihre Studien, die sie im tansanischen Regenwald in Gombe durchführte, weltweit für Furore. Ihre bahnbrechenden Beobachtungen führten zu einem völlig neuen Verständnis der engen Verwandschaft der Schimpansen zum Menschen. Seit 1990 reist Jane Goodall unermüdlich von Kontinent zu Kontinent, um in Vorträgen über Verhalten und Leben unserer nächsten Verwandten zu berichten, um den Missbrauch in der medizinischen Forschung und der Vergnügungsindustrie verhindern zu helfen. Besonders stark setzt sie sich dafür ein, das der verbliebene natürliche Lebensraum in Afrika geschützt wird und bereits Kinder die Notwendigkeit und Einsicht für den Erhalt der Natur verstehen und sie sich aktiv für den Naturschutz einsetzen.

Dortmunder Zoo, 22.01.04
Besucherbefragung im Zoo Dortmund – Bestätigung des Zoos auf ganzer Linie
Im Sommer 2003 wurde im Zoo Dortmund eine Besucherbefragung durchgeführt, um die Meinung der Besucherinnen und Besucher zu „ihrem“ Zoo festzuhalten. Die Befragung wurde im Auftrag der Sport- und Freizeitbetriebe durch den Kommunalverband Ruhr durchgeführt. Insgesamt haben sich 600 Besucherinnen und Besucher bereiterklärt, an dieser Befragung teilzunehmen.
Als bedeutendste Tierart im Zoo stellte sich die Giraffe dar. Immerhin bereits an zweiter Stelle wird der Ameisenbär als repräsentative Tierart des Dortmunder Zoos genannt. Damit bestätigt sich die ansonsten eher unscheinbare Tierart als Symboltier des Dortmunder Zoos eindeutig. Des weiteren wurden insbesondere die Parkanlage, der Streichelzoo und die Spielangebote für Kinder als Positivaspekte genannt. Einer der Hauptkritikpunkte sind die zum Teil veralteten Toilettenanlagen, doch ist der Zoo bereits bemüht, hier Abhilfe zu schaffen. Besuchsbestimmender Faktor sind bei 63 Prozent der Befragten Kinder gewesen. Damit zeigt sich einmal mehr, dass Kinder die wichtigste Zielgruppe eines Zoologischen Gartens, auch und gerade mit Blick auf seinen Bildungsauftrag, sind. Immerhin 70 Prozent der Befragten halten den Zoo für ein gutes Aushängeschild der Stadt Dortmund. Ein überraschendes Faktum war die Tatsache, dass nur 29 Prozent der Befragten direkt aus Dortmund kamen. Darin spiegelt sich ein nicht unwesentlicher Effekt in der Außenwirkung des Zoos wider. Bedeutendstes Tierhaus des Zoos ist nach dieser Befragung das Amazonashaus. Am schlechtesten kommt das Raubtierhaus weg. Der mittlerweile 26 Jahre alte Bau wird von 40 Prozent der Befragten negativ beurteilt.
Insgesamt jedoch ist das Ergebnis der Befragung durchweg positiv und der Zoo wurde als eine der beliebtesten Freizeitinstitutionen der Stadt Dortmund bestätigt.

Osnabrück, 22.1.
Pinguin Im Eimer
Nicht nur uns Menschen graut der Schritt auf die Waage, auch die Pinguine lassen die jährliche Prozedur nur unwillig über sich ergehen. Der Vorgang ist auch etwas komplizierter, als bei uns Menschen.
Wahlweise steht den Pinguinen ein Eimer oder ein Sisalsack zur Verfügung, in dem sie sich für kurze Zeit still verhalten müssen, damit die Waage das richtige Gewicht anzeigt. Die Gewichte von allen Tieren werden alle ein bis zwei Jahre notiert. So erhält man Informationen über die körperliche Fitness der Pinguine. Denn nur Pinguine mit einer fülligen Figur haben gute Aussichten, erfolgreich Nachwuchs aufzuziehen. Schon bei der Partnerwahl legen die Pinguine andere Kriterien an, als die meisten Menschen. Dicke Pinguine werden bevorzugt. Umso dicker, umso mehr Reserven und umso besser können sie die anstrengende Brutperiode überstehen. Außerdem verteidigen sie die Bruthöhlen erfolgreich. Das sind also die Parameter, die Pinguinweibchen anlegen. Im Februar geht es los. Dann bilden sich die Paare und erfahrungsgemäß werden Mitte Februar schon die ersten Eier gelegt.



WWF-News, Frankfurt a. M., 28.01.04
Ein Gericht in Südafrika verurteilt vier deutsche Artenschmuggler
Mehrere tausend Euro erzielen Schmuggler auf internationalen Märkten für vom Aussterben bedrohte Hirschkäfer. Die Aussicht auf schnell verdientes Geld lockte auch vier Deutsche in das üble Geschäft. Ein Gericht in Südafrika verurteilte sie am Montag für die illegale Jagd auf bedrohte Hirschkäfer. Bei den vier Männern aus Bayern wurden Mitte Januar 842 Insekten gefunden, darunter 211 Hirschkäfer, die sie ohne Erlaubnis in südafrikanischen Naturreservaten gefangen hatten. Den geständigen Schmugglern droht eine Geldstrafe von 100.000 Rand (ca. 11.300 Euro) und bis zu 10 Jahren Haft.
Die Männer, die gemeinsam am 28. Dezember in Südafrika eingereist waren, führten eine professionelle Ausrüstung für die Käferjagd mit sich. Nach eigener Aussage war ihnen bewußt, dass die Jagd auf die Insekten verboten ist.
Südafrika ist die Heimat einiger besonders seltener - und damit sehr gewinnträchtiger - Arten des Hirschkäfers. Auf diese hatten es die vier Deutschen abgesehen. „Es gibt einen riesigen Markt für seltene Insekten“, erklärt Volker Homes, Artenschutz-Referent des WWF. „Allein in Deutschland gibt es jedes Jahr neun Insektenmessen, auf denen bis zu 80.000 Tiere angeboten werden. Gerade der Handel mit seltenen Käfern boomt. So ging ein legal in Japan erworbener Käfer schon mal für 70.000 Euro über den Ladentisch.“
Schmuggel und illegaler Handeln stellen eine große Gefahr für zahlreiche vom Aussterben bedrohte Arten dar. Deshalb fordert der WWF eine bessere Kontrolle des Handels. „Der aktuelle Fall in Südafrika zeigt nur die Spitze einer Entwicklung, die skupellosen Händlern Millionengewinne beschert“, resümiert der WWF-Referent.


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Natur- und Artenschutz

Märkische Allgemeine - 28. Jan. 2004
Ein Herz für Mauerbrüter
Die Wohnungsbauunternehmen des Westhavellandes sind grundsätzlich bereit, mit dem Naturschutzbund beim Thema "Artenschutz an Gebäuden" zusammenzuarbeiten. Der Artenschutz an Gebäuden ist in Rathenow ins Blickfeld des Interesses gerückt, seitdem die Wohnungsbauunternehmen damit begonnen haben, Häuserblöcke im großen Stil abzureißen. Mit dem Abriss verschwinden auch die Brutquartiere einer Reihe von Vogelarten. Das Bundesnaturschutzgesetz schreibt Ausgleichmaßnahmen vor. Wie dieser Ausgleich am sinnvollsten und effektivsten bewerkstelligt werden kann - darum geht es bei der künftigen Zusammenarbeit zwischen den Naturschützern und den Wohnungsbauunternehmen.

Wissenschaft-Online - 22. Jan. 2004
Population der Berggorillas leicht gewachsen
Nach aktuellsten Zählungen hat die Population der Berggorillas (Gorilla beringei beringei) im Virunga Montane Forest seit 1989 einen Zuwachs von 17 Prozent zu verzeichnen. In dem Nationalpark an den Grenzen der Demokratischen Republik Kongo, Ruandas und Ugandas leben heute demnach 380 Tiere. Zusammen mit der einzigen anderen Berggorilla-Population in Ugandas Bwindi Impenetrable Forest National Park gibt es weltweit nunmehr 700 Exemplare der extrem gefährdeten Art.
Durch ein vom WWF unterstütztes Überwachungssystem, in dessen Rahmen die Parks kontinuierlich Daten über die Gorillas sammeln, analysieren und an die zuständigen Behörden im Kongo, Ruanda und Uganda weiterleiten, konnten die Maßnahmen zum Artenschutz spezifisch auf die Situationen eingestellt werden.

Sächsische Zeitung - 29. Jan. 2004
Der Luchs pirscht sich ins Osterzgebirge
Förster und Jäger müssten am ehesten wissen, ob hier ein Luchs lebt. Sie haben aber im Weißeritzkreis noch keine der imposanten Katzen zu Gesicht bekommen. „Kein Tier, keine Fährte, auch kein von ihm gerissenes Tier – weder meine Kollegen noch Leute, die bei uns im Gebiet jagen, haben etwas gesehen“, sagt Peter Branz, Chef des Altenberger Forstamts. Allerdings spielte der Luchs eine Rolle bei der Ausweisung der FFH-Gebiete Weicholdswald bei Altenberg und Müglitztal, weiß Branz. Es wären mögliche Lebensräume für die Tiere.
Mitte der 1990er Jahre fand och der Biologe Ulrich Zöphel Luchskot bei Schellerhau. Er hat auch sichere Hinweise aus der Schmiedeberger Gegend. Dazu Gläser: „Wenn wir hier einen Luchs hätten, würde mich das freuen. Ich wünschte ihm einen guten Appetit wegen der Verbissschäden.“ Der Luchs lebt von kleineren Tieren wie Hasen oder Rehen, die gerne mal junge Bäume anknabbern. Manchmal reißt ein Luchs aber auch ein Hirschkalb oder Schaf. Ein Beutetier pro Woche benötigt er, um satt zu werden.
Deutliche Spuren in freier Wildbahn sind jenseits der Kreisgrenzen zu finden, im Grenzgebiet bei Breitenau und Oelsen, wie der Forstamtsleiter von Bad Gottleuba, Dr. Lutz Queck, bestätigt. Der Biologe Heiko Müller-Stieß fotografierte bei Voruntersuchungen zum Autobahnbau östlich Liebenau sogar eine Spur im Schnee. Unter anderem für den Luchs wurde nun eine Grünbrücke über die Straße geplant, damit er die Chance hat, über die A 17 hinweg aus der Sächsischen Schweiz ins Osterzgebirge zu wandern, ohne überfahren zu werden. Ob er es jemals tut?
Das hofft man im Umweltministerium in Dresden. Sprecherin Irina Düvel sagt: „Die Häufigkeit der Beobachtungen lässt schließen, dass wir in Sachsen wieder Luchse haben. Genaue Angaben kann niemand machen, weil sie so scheu sind. Wir gehen jedoch davon aus, dass es im Raum Sächsische Schweiz nicht mehr als eine Handvoll sind, wünschen aber, dass es mehr werden.“

Umweltjournal - 29. Jan. 2004
Illegale Jagd auf 1.000 Euro-Käfer
Mehrere tausend Euro erzielen Schmuggler auf internationalen Märkten für vom Aussterben bedrohte Hirschkäfer. Die Aussicht auf schnell verdientes Geld lockte auch vier Deutsche in das üble Geschäft. Ein Gericht in Südafrika verurteilte sie am Montag für die illegale Jagd auf bedrohte Hirschkäfer.
Bei den vier Männern aus Bayern wurden Mitte Januar 842 Insekten gefunden, darunter 211 Hirschkäfer, die sie ohne Erlaubnis in südafrikanischen Naturreservaten gefangen hatten. Das Strafmaß wollen die Richter in Paarl in den kommenden Tagen festlegen. Den geständigen Schmugglern droht eine Geldstrafe von 100.000 Rand (ca. 11.300 Euro) und bis zu 10 Jahren Haft.
Die Männer, die gemeinsam am 28. Dezember in Südafrika eingereist waren, führten eine professionelle Ausrüstung für die Käferjagd mit sich. Die Polizei fand Insektennetze, Chemikalien, zahlreiche Plastikbehälter und Landkarten, auf denen die wichtigsten Verbreitungsgebiete der Hirschkäfer eingezeichnet waren. Nach eigener Aussage war ihnen bewußt, dass die Jagd auf die Insekten verboten ist.
Das vom WWF gemeinsam mit der Weltnaturschutzunion IUCN gegründete Artenschutzprogramm TRAFFIC, das weltweit den Artenhandel beobachtet, hatte die Ermittlungen der südafrikanischen Behörden unterstützt. Die gesammelten Hirschkäfer unterliegen dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES, das mehr als 5.000 Tier- und 25.000 Pflanzenarten schützen soll.
Schmuggel und illegaler Handeln stellen eine große Gefahr für zahlreiche vom Aussterben bedrohte Arten dar. Deshalb fordert der WWF eine bessere Kontrolle des Handels. "Der aktuelle Fall in Südafrika zeigt nur die Spitze einer Entwicklung, die skupellosen Händlern Millionengewinne beschert", resümiert der WWF-Referent.

Painkiller threatens survival of Asian birds, says study
A common painkiller used to relieve the aches of arthritis is threatening the extinction of three types of vulture in Asia, conservationists said in a report Wednesday.
http://www.enn.com/news/2004-01-29/s_12574.asp
(Daß Diclofenac die Ursache für das Geiersterben ist, wurdee bereits im August bekannt. S. ZGAP Mitteilungen 2/2003)

EarthTalk: Are the world's frogs still in peril?
According to Harvard biology professor Jim Hanken, "Overall, the situation has definitely gotten worse. The problem is more serious than we originally thought." Scientists are particularly concerned because frogs are considered a "sentinel species"; they serve as an indication of environmental quality.
http://www.enn.com/news/2004-01-27/s_12202.asp

Iraq marsh restoration
A marsh in Iraq that was twice the size of the original Florida Everglades was almost completely drained under Saddam Hussein's regime, and Everglades experts began sharing their restoration knowledge this week to help save the Middle East wetland.
http://www.enn.com/news/2003-01-23/s_12377.asp

Ein Herrscher am Abgrund
Die Zahl frei lebender Löwen sinkt dramatisch. In Kenia wird geprobt, ob eine Koexistenz zwischen Viehzüchtern und Raubkatzen möglich ist
http://www.wams.de/data/2004/01/25/228036.html

Interior finishes plan to open nearly 9 million acres in Alaska to drilling
Interior Secretary Gale Norton signed off on a plan Thursday for opening most of an 8.8-million-acre swath of Alaska's North Slope to oil and gas development. Some of the drilling could occur in areas important for migratory birds, whales, and wildlife.
http://www.enn.com/news/2003-01-23/s_12378.asp

Fury over a gentle giant
For years, Florida has been beset by a bitter, frequently convoluted conflict over the manatee, a gentle creature that inhabits many of its bays, canals, and rivers. The dispute concerns new regulations intended to ensure the species' survival, which further limit development and boaters' access to certain waters, as boat collisions are the leading cause of manatee death.
http://www.enn.com/news/2004-01-27/s_12476.asp

Deforestation of monarch butterfly habitat continues despite crackdown
A recent crackdown on illegal logging has not slowed deforestation threatening the winter refuge for monarch butterflies, according to a scientist who has been studying the insects for 50 years.
http://www.enn.com/news/2004-01-28/s_12477.asp

Wildlife police brace for impact of E.U. expansion
Police battling to end the vast illegal trade in endangered species fear the eastward expansion of the European Union this year could make their task even harder.
http://www.enn.com/news/2004-01-28/s_12514.asp




Buch-Tipps

Die zwei Hörner des Rhinozeros
15 Jahre lang schrieb Wissenschaftsjournalist David Quammen Essays für die Zeitschrift Outside. Für den preisgekrönten Autor von Der Gesang des Dodo die ideale Gelegenheit, seinen Hang zu ausgefallenen Theorien und abseitigen Schauplätzen auszuleben.
Konventionelle Naturbeschreibung wird man hier vergeblich suchen. Stattdessen erzählt er von einer Klapperschlangenfarm in Texas oder hinterfragt die einseitige Parteinahme, die uns so sorgsam darauf achten lässt, für unser leibliches Wohl nur Thunfische, aber keine Delfine zu töten. Wieso liegen auf Guam tiefgefrorene Flughunde im Kühlregal? Quammens Stärke besteht in der Mischung aus augenzwinkernder Ironie und Ernsthaftigkeit, mit der er die absurdesten Fragen aufwirft, und gelangt immer wieder zu hochinteressanten Einsichten und Theorien. Quammens Naturbetrachtungen liefern keine einfachen Antworten, sondern sind eine sehr lebendige Auseinandersetzung mit einer komplexen Welt, voller Charme und Humor.


Broschiert - 383 Seiten
Erscheinungsdatum: Januar 2004

Taschenbuch: EUR 8,95

Und wer das erste Buch von ihm noch nicht gelesen haben sollte, dem ist wirklich etwas entgangen:

Der Gesang des Dodo
Wieso treibt die Evolution auf Inseln besonders kapriziöse Blüten, und wieso bedeutet sie auf Inseln eine Einbahnstraße in den Untergang? Um dies herauszufinden, hat David Quammen sich zehn Jahre lang auf eine abenteuerliche Reise rund um die Welt begeben - eine Reise auch durch die Geschichte der Evolutionstheorie, die in den Fußstapfen von A.R. Wallace beginnt und bei den Feldforschungen einer Wissenschaft endet, die sich heute Inselbiogeographie nennt
Der Wälzer mit immerhin mehr als 900 Seiten ist in einem derart guten und unterhaltsamen Stil geschrieben, dass man einerseits regelrecht dranbleiben "muss" und das Buch nur ungern weglegt, bevor man es nicht durch hat. Andererseits erklärt David Quammen komplizierte Sachverhalten auf verständliche Art und Weise, anstatt sich nur mit Fachlatein aufzuhalten.


Broschiert - 973 Seiten
Taschenbuch: EUR 19,95

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Weitere Infos

International Zoo News Vol. 50/8 (No. 329) 
IN MEMORIAM – Gerard van Dam
Husbandry of Dholes at San Diego Wild Animal Park      
Vocalizations of Juvenile Cheetahs   
during Feeding at Schönbrunn Zoo   
Heidelberg – a Zoo Reborn 
Kerbert and the Japanese Giant Salamander: Early Scientific Achievements in the Amsterdam Aquarium
A Note on the Births of Bearded Saki and Woolly Monkey in Brazilian Zoos
http://www.zoonews.ws/IZN/329/IZN-329.htm
(kostenlos online, leider nicht als PDF-Download, sondern als riesige, verhauene Website)



4TAPIRS: Das Außergewöhnliche vor der Ausrottung schützen

 Tapire sind eine außergewöhnliche Tiergruppe. Vier verschiedene Arten dieser urtümlich anmutenden Rüsselträger leben heute in den Tropen. Sie alle sind in ihrer Existenz bedroht.

 4TAPIRS möchte die Besonderheiten dieser Tiere vorstellen und sich für ihren Schutz einsetzen. Der Kontakt zwischen allen interessierten Personen, die Bereitstellung von Information, die Förderung von Forschungsprojekten und die Unterstützung von Naturschutzmaßnahmen sind Schwerpunkte der im Jahr 2003 gegründeten Initiative.

 4TAPIRS arbeitet eng mit der zur Internationalen Naturschutzunion IUCN zählenden Tapir Specialist Group und dem Tapir Preservation Fund zusammen. Die Kooperation mit Naturschutzorganisationen, Zoologischen Gärten, Forschungsinstituten, Universitäten und Museen soll helfen, diese Tiere besser verstehen zu lernen und ihr langfristiges Überleben zu sichern.

 Tapire erfreuen sich einer wachsenden Bekanntheit und Beliebtheit. Wer mehr über Biologie und Geschichte, Projekte, Kurioses und Kontakte erfahren möchte, findet ausführliche Informationen und außergewöhnliche Fotos unter www.4tapirs.de




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Hallo ZooLex-Fans,
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
Das Besondere an Splash Zone im Monterey Bay Aquarium ist, wie es Familien und Kleinkinder mit lebenden und interaktiven Exponaten anspricht. Sorgfältige Evaluierungen haben sichergestellt, dass die Erlebnisse auch der Bildung dienen. Splash Zone gewann den AZA Education
Award und Exhibit Significant Achievement Award im Jahr 2002: http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=505
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ARTIKEL ÜBER GEHEGEPLANUNG
John Bierlein, Manager of Planning and Interpretive Exhibits im Woodland Park Zoo in Seattle, Washington, schrieb einen ausgezeichneten Artikel
über "Exhibit Design and the Aesthetic of Nature" für das AZA Communique. Wir danken AZA und dem Autor für die Erlaubnis, diesen Artikel unserem Publikum zur Verfügung zu stellen: http://www.zoolex.org/publication/bierlein/design_wpz.html
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ZOOLEX WORKSHOPS
In Zusammenarbeit mit Zoos bieten wir Planungsworkshops an. Um diese Workshops zu ermöglichen, suchen wir Partner als Sponsoren. Unsere Partner unterstützen einen speziellen Workshop und werden eingeladen, auf diesem Workshop im Rahmen des Programmes zu präsentieren. Vor allem Firmen, die Zoos beliefern, sind eingeladen, an diesen Workshops teilzunehmen. Bitte kontaktieren Sie zoolex@zoolex.org, wenn Sie an dieser Präsentationsmöglichkeit interessiert sind.
Unser nächster Workshop zum Thema Zooplanung wird von 10. bis 11. März 2004 in der Fasanerie Wiesbaden stattfinden. Ein anderer Workshop zum Thema Masterplan und Design ist im Zoo Guadalajara in Mexiko von 19. bis 22. Mai 2004 geplant.
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SPANISCHE ÜBERSETZUNG
Wir danken Alejandro Pérez von der spanischen Tierpflegervereinigung (AICAS) für die Übersetzung der Präsentation der Waldrapp-Voliere im
Alpenzoo Innsbruck für unser spanischsprachiges Publikum: http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=634
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PRAKTIKUM
2002 begann die ZooLex Zoo Design Organization Praktika anzubieten. Carlyn Worstell war unsere erste Praktikantin. Sie beendete ihr Praktikum bei der ZooLex Zoo Design Organization im September 2003 und arbeitet seither bei der Wildlife Conservation Society im Bronx Zoo.
Wir bieten Praktika in Wien an. Praktikanten, die nur wenige Wochen bleiben, arbeiten hauptsächlich für die ZooLex Gallery. Praktikanten,
die länger bleiben, bearbeiten auch ein Forschungsprojekt. Hier gibt es mehr Information zu ZooLex-Praktika: http://www.zoolex.org/intern.html
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Die ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als gemeinnütziger Verein registriert. ZooLex betreibt eine wissenschaftliche Website zum
Thema Zooplanung und verteilt diesen Newsletter. Weitere Informationen und die Kontaktadresse finden Sie hier: http://www.zoolex.org/home.html

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Ausstellungen

WIEN Naturhistorisches Museum:
MARGIT KÖNIG. ATELIER NATUR
Tierzeichnungen und Aquarelle aus Zoos, Museen und Nationalparks
bis 1.2.2004

BAD WURZACH Naturschutzzentrum:
UND IST MEIN NEST GEBAUT, SING ICH ZUM DANKE DIR...
Eine Ausstellung übr Nisthilfen für Vögel, Fledermäuse und Insekten
5.2. bis 18.4.2004


VILLINGEN-SCHWENNINGEN Uhrenindustriemuseum:
DAS GLÜCK FLIEGT IN DER LUFT
Eine Ausstellung über die Geschichte der Brieftauben
bis 31.3.2004

ZÜRICH Landesmuseum Zürich:
FASZINATION FORSCHUNG
März 2004 bis Juni 2004
http://www.musee-suisse.ch

GOTHA Museum der Natur:
KANARISCHE INSELN. SCHMELZTIEGEL DER EVOLUTION
bis 31.3.2004

Parkallee 15, DE-99867 Gotha, 03621/8230-10
http://www.gotha.de/sehensw_mus_natur.asp

Fotoausstellung: Berliner Tierpark- und Zooporträts:
vom 19. Januar bis 15. Februar im Affenhaus des Tierparks Friedrichsfelde, Am Tierpark 125.

IDEA Schmetterlingsparadies Neuenmarkt:
bis 3. Februar 2004:
Fotoausstellung "Sprache der Bilder -  aus der Arbeit eines dpa-Fotografen"
http://www.pressefotos-fuehrer.de

BAD DÜRKHEIM Pfalzmuseum für Naturkunde
PFLANZEN UND TIERE DES JAHRES 2004
Ab März 2004
http://www.pfalzmuseum.de/

PADERBORN Naturkundemuseum im Marstall:
GLANZLICHTER 2003 - Projekt Natur & Fotografie
 bis 14.3.2004
http://www.paderborn.de/cs_kunst_kultur/content/sp_auto_7329.php

BIEL-BIENNE Schweizerisches Landesmuseum
Über den Ursprung unserer Haustiere
(mit Pro Specie Rara)
bis März 2004
http://webmuseen.de/Ausstell_23731.html

 

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
TV-Tipps

tv.nrw: Samstags ca. 18:15 Uhr "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek aus den 70er und 80er Jahren; teilweise mit Zoo-Berichten. 
RTL2, Sonntags ca 13:30: Mehrere Folgen "Crocodile Hunter", mit Steve Irvin, aus dem Australia Zoo, Beerwah

Fr., 30.01.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Sa., 31.01.2004, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Hawaii - Die Zuckervögel unter dem Vulkan
Sa., 31.01.2004, 14:45-15:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zwei kleine Schimpansen auf der Schulbank
Sa., 31.01.2004, 21:35-22:05 ARTE, 360º - Die Geo-Reportage, Die Elefantenschule (Randall Moores Elefantencamp)
So., 01.02.2004, 13:20-14:00 VOX, tierzeit, Expedition Gecko,
Neukaledonien, Forschung Willi Henkel

So., 01.02.2004, 14:15-15:00 ORF2, Universum, Die Nacht der Salamander
Mo., 02.02.2004, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, ... mit wildem Schrei nach Süden - Schreikraniche

Mo., 02.02.2004, 20:15-21:00 ORB, Bilderbuch Deutschland, Heideland Senne
Di., 03.02.2004, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Neu-Guinea - die vergessene Welt
Di., 03.02.2004, 22:20-22:50 ORB, Elefant, Tiger und Co. Doku-Soap aus dem Leipziger Zoo
Mi., 04.02.2004, 15:45-16:30 3sat, Geschützte Paradiese, Wilder Wald im Land des Eisens, Nationalpark Kalkalpen
Mi., 04.02.2004, 21:00-21:45 MDR, Das grenzenlose Paradies, Afrikas Traum vom größten Tierreservat der Welt
Do., 05.02.2004, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Das Geheimnis des Vogelzugs
Do., 05.02.2004, 16:00-16:30 3sat, Zoos der Welt, Iiii, wie gräßlich (Insekten + Reptilien, von 1996, kein Zoo)
Fr., 06.02.2004, 12:30-13:00 B1, Natur-Nah, Herr der Wölfe - Ein Wildbiologe in den Karpaten
Fr., 06.02.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co., Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Fr., 06.02.2004, 20:15-21:00 B1, Tierwelten, Ostpreußens Wälder
Sa., 07.02.2004 20:15-21:45 WDR Müller Live: Tierische Leidenschaften - Geschichten von großen und kleinen Tieren, live aus dem Allwetterzoo in Münster, Gäste u. a. Jörg Adler und Gerd Simoneit-Barum.



ausführliche Vier-Wochen-Vorschau: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
 

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