 | Zoopresseschau Zoo-AGBielefeld http://www.zoo-ag.de | | . | | Ausgabe 195 vom 8. Januar 2004 | | Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse | zusammengestellt von Dirk Petzold und Dr. Martina Raffel Artikel-Recherchen: Reinhard Hellwig Bearbeitung Pressemitteilungen: Kirstin Adrian |  | ISSN 1619-6643 | | | Liebe Leser, die Zeit der Jahresberichte hat begonnen, und sicherlich werden neue Tierbestandszahlen und erhöhte Eintrittspreise noch einige Zeit lang eintreffen. Wir haben uns daher entschlossen, das Update der Zoo-AG-Zoodatenbank (www.zoo-infos.de) auf Ende Januar zu verschieben. Ergänzungen und Korrekturen sind willkommen! Noch halten sich die beliebten Meldungen über verfütterte Weihnachtsbäume, bei der Inventur gewogene Riesenschildkröten und Zählprobleme bei Fischen, Flamingos und Co. in Grenzen. Vielleicht nächste Woche mehr davon...? In Thailand und darüber hinaus macht die Elefanten-Gebißprothese für eine alternde Elefantenkuh Schlagzeilen, und Australien erregt sich über "Crocodile Hunter" Steve Irvin, der sein jüngstes Kind zum Kroko-Füttern mitnahm. Als wenn es sonst keine Probleme gäbe - zum Beispiel 10.000 zum Tode verurteilte Schleichkatzen unter SARS-Verdacht in China. Diese waren aber ohnehin dem Tode geweiht - nur eben in der Küche. Der Plünderung der heimischen und längst auch fremden Natur (Schildkrötenkrise!) Zwecks Verspeisen von Wildtieren wird die erneute vorübergehende Schließung der chinesischen Wildtiermärkte leider wohl nur kurzfristig Einhalt gebieten. Keine bestätigende Meldung vom angeblichen 15-m-Python. Doch nur ein (sehr erfolgreicher) PR-Trick? Ein recht informativer Artikel findet sich noch unter http://www.guardian.co.uk/g2/story/0,3604,1116074,00.html und Bilder unter http://us.news2.yimg.com/us.yimg.com/p/cpress/20031230/lthumb.g123004a.jpg Dirk Petzold Zeichnung an der Rückwand einer Innenanlage im Affenhaus eines französischen Zoos | | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Vienna Online - 02. Jan. 2004 Safaripark Gänserndorf von Konkurs bedroht "Wir warten weiter auf die notwendigen Mittel, zu deren Zahlung sich Baxter vertraglich verpflichtet hat", berichtete der Geschäftsführer des Safariparks Gänserndorf, Georg Scheifinger. Sollte sich die derzeitige Situation in den kommenden Tagen nicht ändern, sei ein Konkurs unausweichlich. Das international anerkannte und bisher "sehr erfolgreich" verlaufene Projekt der Betreuung von ehemaligen Versuchstieren der Pharmaindustrie habe "mehr gekostet als ursprünglich angenommen". Der mit Baxter gemeinsam definierte Schlüssel von 14 Euro pro Schimpanse pro Tag hat sich als nicht haltbar erwiesen: "Mittlerweile sind wir beim doppelten Betrag angelangt." Die Betriebskosten des Affenhauses betrugen im Jahr 2003 insgesamt 589.000 Euro - die auf Grund der nicht getätigten Zahlungen des Pharmakonzerns Quersubventionen würden nun den restlichen Park akut gefährden. Ein kürzlich vorgelegtes Sanierungskonzept sei jedoch von Baxter "ohne nachvollziehbare Gründe" abgelehnt worden. Sollte nicht bald eine Lösung gefunden werden, sind die Tiere des Safariparks vom Tod bedroht. Die Baxter AG hat die seitens der Geschäftsführung des Safariparks Gänserndorf geäußerten Vorwürfe zurückgewiesen. "Wir haben die monatlich festgelegten 19.000 Euro bereits im Voraus bezahlt". APA OTS - 02. Jan. 2004 Safaripark Gänserndorf: Grüne für spezifische Förderung "Jenseits der Differenzen zwischen dem Safaripark Gänserndorf und der Firma Baxter ist eines klar: Das Projekt ist ein wissenschaftliches Vorzeigeprojekt, was die Resozialisierung von ausgedienten Versuchstieren betrifft", so die Klubobfrau der NÖ Grünen Madeleine Petrovic zum drohenden Konkurs des Safariparks. Nach Ansicht der Grünen muss das Gänserndorfer Sanierungskonzept sofort umgesetzt werden. Gänserndorf ist von privaten Investoren zu dem gemacht worden, was es heute ist. Die öffentliche Stellen müssen sich daher sofort zusammensetzen, um ein Konzept für die Weiterführung von Gänserdorf zu finden. APA OTS - 06. Jan. 2004 Pröll: Schicksal der Tiere aus dem Safaripark Gänserndorf ... "Das Schicksal der Tiere im Safaripark Gänserndorf darf nicht mit dem wirtschaftlichen Schicksal verbunden werden. Das war auch der Grund, warum mit der Österreichischen Zoo Organisation ein Übereinkommen getroffen wurde, durch das die Versorgung der 850 Tiere weiter gewährleistet ist", erklärt Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. Die Österreichische Zoo Organisation habe sich bereit erklärt, neue Plätze für die Tiere aus Gänserndorf zu suchen und für eine artgerechte Unterbringung zu sorgen. > s. dazu auch OZO-Pressemitteilung NÖN Online - 06. Jan. 2004 Safaripark-Tiere werden auf Zoos aufgeteilt NÖs Landeshauptmann Erwin Pröll will die 800 Tiere des vom Konkurs bedrohten Safariparks Gänserndorf auf andere Zoos aufteilen. "Keines der Tiere wird eingeschläfert", sagt demnach der Landeschef. "Die Tiere werden so schnell wie möglich auf andere Zoos aufgeteilt", zitiert die "Krone" Pröll. "Bis dahin wird vom Land Niederösterreich sichergestellt, dass genügend Futter zur Verfügung steht." NÖN Online - 08. Jan. 2004 Rettung für Safaripark Der vom Konkurs bedrohte Safaripark Gänserndorf scheint vorerst gerettet. NÖ Tierschutzreferentin LHStv. Heidemaria Onodi will das von der Geschäftsführung vorgelegte Sanierungskonzept innerhalb einer Woche prüfen und stellte finanzielle Unterstützung über die regionale Landesentwicklungsgesellschaft Eco Plus in Aussicht. Damit sollte der Fortbestand des Tierparks bis zum Beginn der Sommersaison Anfang April gesichert sein. Eco Plus-Geschäftsführer Helmut Miernicki bezifferte den den Förderrichtlinien entsprechenden Betrag mit 200.000 Euro. Onodi zufolge sollen hinsichtlich der Finanzierung noch weitere Gespräche mit Baxter folgen. Der Geschäftsführer der Safaripark-Gesellschaft, Georg Scheifinger, freute sich über den positiven Ausgang der Gesprächsrunde. Angesichts dieser konstruktiven Haltung sei zu hoffen, dass die Mitarbeiter, die dem Wohl der Tiere "mit Leidenschaft und Liebe" verbunden seien, weiter zuwarten. Die rund 60 Beschäftigten, denen seit drei Monaten keine Gehälter ausgezahlt wurden, halten Donnerstag Nachmittag eine Betriebsversammlung ab. Zur derzeitigen Situation führte Scheifinger aus, dass über die Weihnachtsfeiertage viele Spenden für Tierfutter eingegangen seien. Der Safaripark hat heuer erstmals auch im Winter geöffnet, wobei allerdings der Betrieb in der kalten Jahreszeit nicht kostendeckend sein kann. Berliner Morgenpost - 05. Jan. 2004 Die gute Nachricht aus dem Zoo Im Berliner Zoo ist Elefantennachwuchs unterwegs. Elefantenkuh Pang Pha wird zum zweiten Mal Mutter. Der voraussichtliche Geburtstermin ist Ende Juni 2005. Pang Pha hat zwar schon 16 Lebensjahre auf dem grauen Buckel, erfahren ist sie aber nicht. Zwar brachte die Elefantin im April 2000 den kleinen Kiri auf die Welt, die Geburt war jedoch so schmerzhaft, dass sie ihn nicht annahm und sogar zu töten versuchte. Kiri starb mit acht Monaten an einem Herpesvirus. Alle asiatischen Elefanten im Zoo tragen den Virus in sich, der besonders für junge Tiere fatale Folgen hat. Nach Kiris Tod wurde aus seinem virenverseuchten Blut ein Impfstoff entwickelt, den inzwischen alle Tiere halbjährlich bekommen und der auch dem Jungtier injiziert werden soll. Ob es hilft, weiß niemand. "Es ist aber auf jeden Fall besser, als untätig zu bleiben", sagt Rüdiger Pankow. Berliner Kurier - 05. Jan. 2004 Zu viel rumgerüsselt! Jetzt ist Pang Pha schwanger Das wird der dickste Bauch von Berlin! Elefantin Pang Pha ist im 5. Monat, bringt das zweite Elefantenbaby im Zoo seit 67 Jahren zur Welt. Pang Pha geht's prima. Und doch liegt ein Schatten über ihrer Schwangerschaft. Ende Juni 2005 soll das wahrscheinlich mindestens 100 Kilo schwere "Kleine" kommen. Für Pang Pha ist es das zweite Kind. Klein-Kiri wurde im April 2000 geboren, starb aber völlig unerwartet acht Monate später. Die Todesursache: Herpes! Das Virus bedroht auch das Leben des Neugeborenen. Berliner Zeitung - 06. Jan. 2004 Noch 18 Monate warten auf das Dickhäuterbaby Eine Urin-Untersuchung brachte die Gewissheit: Die asiatische Elefantenkuh Pang Pha erwartet zum zweiten Mal Nachwuchs. Ende Juni nächsten Jahres soll der kleine Dickhäuter geboren werden. Pang Pha kam als Jungtier vor 16 Jahren nach Berlin - als Geschenk des thailändischen Königs. Vater Victor kam 1993 im Zoo von Ramat Gan in Israel zur Welt und lebt seit September 2000 an der Spree. Der Zoo hatte mit seinen Dickhäutern in der Vergangenheit etliche Rückschläge erlitten. 1996 starb der 27 Jahre alte Bulle Benjamin Blümchen. Vermutet wird, dass er die giftigen Dämpfe von frischem Lack eingeatmet hatte. 1998 erlag der erst ein Jahr zuvor aus den USA importierte Elefantenbulle Kiba einer Infektion. Berliner Morgenpost - 08. Jan. 2004 Applaus: Gorilla-Dame Effi bekommt Nachwuchs Kaum ist die Kunde von einem Elefantenbaby (Geburtstermin: Juni 2005) im Berliner Zoo verklungen, da kommt die nächste gute Nachricht: Gorilla-Dame Effi ist hochschwanger, im Menschenaffenhaus wird schon in den nächsten Tagen mit einem Neuzugang gerechnet. "Effi wird ihr Kind ganz natürlich in der Gruppe bekommen", sagte gestern Zoo-Kurator Peter Rahn. So wie vor zwei Jahren, als Djambala auf die Welt kam. Damals hatte Effi nach zwei Wochen vermutlich wegen Schmerzen beim Säugen die Aufzucht abgebrochen. Alle Pfleger hoffen, dass es diesmal nicht passiert. Freie Presse (Chemnitz) - 06. Jan. 2004 Zoo Leipzig: Besucherrekord und Freude über Tierkinder Im Jahr seines 125. Geburtstages hat der Zoo Leipzig so viele Gäste wie noch nie begrüßt. Mit 1,181 Millionen Besuchern wurde 2003 ein neuer Rekord aufgestellt. Neben dem Elefanten-Kind Voi Nam, das als unangefochtener Publikumsliebling gilt, sorgten der Giraffen-Nachwuchs und beispielsweise die Einweihung der neuen Tigertaiga häufig für lange Schlangen an den Kassen. Auch in diesem Jahr können sich die Schaulustigen wieder auf allerhand tierische Neuigkeiten freuen. So gab es kurz vor Weihnachten 2003 Nachwuchs bei der Amur-Tigerin Conny. Zwar starben drei von vier Jungtieren. Die kleine Katze jedoch, die überlebt hat, erfreut sich laut Zoodirektor Jörg Junhold bester Gesundheit. Darüber hinaus gab es bei den Lippenbären gleich doppelt Nachwuchs. Nachdem Bärin Indra am 21. Dezember Mutter wurde, brachte Malini vergangenen Sonntag ein kleines Bärchen zur Welt. Freie Presse (Chemnitz) - 05. Jan. 2004 Leipziger Zoo beschließt Geburtstagsjahr mit Rekord-Ergebnis Der Leipziger Zoo hat sein Geburtstagsjahr mit einem neuen Besucherrekord beendet. Insgesamt kamen 2003 1,181 Millionen Besucher, das seien rund 20 000 Besucher mehr als im Vorjahr und fast 10 000 mehr als im bisherigen Rekordjahr 2001. Mit 11 000 verkauften Saisonkarten stieg laut Zoo zudem die Zahl der Dauertickets im Vergleich zu 2002 um rund 30 Prozent. Wiesbadener Kurier - 03. Jan. 2004 Nur Jahreskarte im Frankfurter Zoo günstiger Der Frankfurter Zoo hat seine Eintrittspreise um einen Euro erhöht. Gleichzeitig sinken die Kosten für die Jahreskarten. Die Tariferhöhung bei den Tageskarten war nach Angaben der Direktion notwendig, weil die Preise für Futtermittel und Energieträger im vergangenen Jahr deutlich gestiegen sind und die Stadt ihren Zuschuss gekürzt hat. Die Preise für eine Tageskarte betragen jetzt für Erwachsene acht Euro und Kinder von sechs bis 18 Jahren vier Euro. Frankfurter Allgemeine Zeitung - 07. Jan. 2004 Junge Mähnenwölfe: Knopfäugig und flauschig, aber bissig Richtig niedlich sehen sie aus, die vier Mähnenwolfjungen. Doch mit knapp sieben Wochen kommen sie langsam in das Alter, in dem sie bissig werden. Seit Montag dürfen die vier kleinen Mähnenwölfe an die frische Luft. Die vier Winzlinge sind schon der vierte Wurf des Elternpaares im Frankfurter Zoo. "Mel" und "Brenda" sind eines von 18 Tierpaaren, die im vergangenen Jahr im Frankfurter Zoo Junge bekommen haben. Insgesamt kamen 35 Tiere auf die Welt; alle Neugeborenen überlebten, bis auf eine Netzgiraffe, die nach drei Tagen an einem Herzfehler starb. Außerdem verendeten im vergangenen Jahr zwei ältere Tiere, ein Flachlandgorilla und der letzte arktische Wolf des Zoos. In Zukunft werde diese Wolfsart nicht mehr in Frankfurt zu sehen sein, sagte Zoodirektor Christian Schmidt. "Insgesamt streben wir an, weniger Arten besser zu halten, statt viele Arten in kleinen Gehegen einzupferchen." Mit der Bilanz 2003 zeigte sich Schmidt sehr zufrieden: "Trotz finanzieller Krise war es ein sehr erfolgreiches Jahr." Die Besucherzahlen stiegen wie schon in den vergangenen vier Jahren auch 2003 weiter an: 836.240 Menschen wurden im vergangenen Jahr gezählt. In diesem Jahr soll das neue Zwergottergehege eröffnet werden. Bald werden auch die drei kleinen indischen Löwen gezeigt, die Ende vergangenen Jahres geboren wurden. Außerdem werde es eine Überraschung in der Bärenburg geben, sagte Schmidt. Näheres wollte er allerdings nicht verraten. Wiesbadener Kurier - 08. Jan. 2004 Zoo-Direktor zieht Jahresbilanz Der Frankfurter Zoo hat ein schwieriges Jahr hinter sich. Von 152 Planstellen sind wegen Personaleinsparung zwölf nicht besetzt und der städtische Zuschuss hat sich gegenüber 2002 um 19,8 Prozent verringert, bilanzierte Direktor Christian Schmidt gestern. 2003 kamen 836 240 Besucher. Das sind vier Prozent mehr als 2002 und 20 Prozent mehr als vor vier Jahren. Zu den erfreulichen Neuigkeiten in Deutschlands zweitgrößtem Zoo gehören auch Mähnenwolf-Vierlinge - zwei Rüden und zwei Weibchen. Die fuchsfarbenen Mähnenwolf-Eltern, Mel und Brenda, sind das Geschenk eines brasilianischen Zoos und leben seit vier Jahren im Frankfurter Pampa-Gehege. Die in Brasilien beheimateten Wildhunde mit dem auffälligen Passgang, zählen zu den sieben am meisten vom Aussterben bedrohten Tierarten. Als Frankfurter Erstzuchten nannte Schmidt das Bolivianische Totenkopfäffchen, das Zweizehen-Faultier, ein Streifenkiwi und drei indische Löwen. Neu eingetroffen von anderen Zoos waren unter anderem drei Seehunde aus Heidelberg, eine Rostkatze aus Colombo und ein Grévy-Zebra aus Magdeburg. Vor einer Woche sei wieder ein Giraffenbaby geboren worden, berichtete Schmidt. Zu den wenigen Todesfällen des vergangenen Jahres gehört der letzte Arktische Wolf, für den kein Nachfolger geplant ist. In seinem Gehege sollen sich nun Okapis tummeln. Rhein-Main.Net - 08. Jan. 2004 Über 836.000 Menschen im Frankfurter Zoo Damit habe der Tierpark im vierten Jahr nacheinander steigende Besucherzahlen verzeichnet. «Wir sind die meist besuchte Attraktion im Rhein-Main-Gebiet.» Vor etwa einer Woche sei wieder ein Giraffenbaby geboren worden, berichtete Schmidt. Sein Zustand sei aber noch kritisch. Außerdem kamen im vergangenen Jahr die Giraffen Jitu und Jambo zur Welt. Deutschlands wohl berühmtestes Giraffenbaby aber hatte nur drei Tage gelebt: Das von Giraffendame Gira im Februar 2003 geborene männliche Tierkind starb an einem Herzfehler. Hunderttausende hatten die Geburt mittels einer im Stall angebrachten Internet-Kamera verfolgt. Heilbronner Stimme - 08. Jan. 2004 Wilhelma bald ein teures Vergnügen Der Stuttgarter Zoo erhöht seine Eintrittspreise ab März um fast zehn Prozent. "Die gestiegenen Kosten für Energie, Wasser und Müllentsorgung machen die Erhöhung unumgänglich", erklärt Wilhelma-Chef Professor Dieter Jauch. Einen Erwachsenen kostet ein Tag im Botanisch-Zoologischen Garten ab 1. März 10,20 Euro statt bislang 9,40 Euro. Kinder von sechs bis 17 Jahren zahlen 5,10 Euro, Schüler und Studenten 4,80 Euro (4,20). Allein die Stammkunden mit Jahreskarten werden von der Preissteigerung verschont. Mit 1,8 Millionen Besuchern kamen im Jahr 2003 rund 100 000 weniger Menschen in die Wilhelma als im Vorjahr. Die Folge: acht bis neun Prozent, rund 400 000 Euro weniger Einnahmen. Der Wilhelma-Betrieb arbeitet zwar nicht kostendeckend, "sonst müssten wir aus dem Park einen Rummelplatz machen", so Dieter Jauch. Trotzdem ist der Direktor darauf bedacht, " verantwortungsvoll mit den Steuergeldern umzugehen". WAZ - 08. Jan. 2004 Zootiere mögen knackige Äpfel viel lieber als Heringe Inventur - diese vom Fiskus vorgegebene Bestandsaufnahme gilt nicht nur für den Krämer um die Ecke und den Großkonzern, sie gilt auch für den Ruhr-Zoo. Nur: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Tiergartens in Bismarck laufen nicht am letzten Tag eines Jahres mit Block und Bleistift durchs Gelände. Sie tun das an 365 - oder im Schaltjahr an 366 - Tagen im Jahr. Am Ende eines jeden Jahres wird dann zusammengezählt. In seiner Jahresrückschau richtete der Zoo seine Blicke auch nach vorn in Richtung "Zoom-Erlebniswelt". Im Zusammenhang mit der großen Umgestaltung wurde im Januar 2003 eine neue Technikstation in Betrieb genommen, im März durften die Besucher durch einen völlig neugestalteten Eingang in den Tiergarten gehen. Im August wurde das Afrikanische Dorf für Haustiere eröffnet, im Oktober der neuen Kletterspielplatz. Im November feierte die Zooleitung auf dem Westfälischen Bauernhof das Richtfest. Gleichzeitig begannen die Bauarbeiten für die neue Zoom-Alaska-Anlage. Hamburger Abendblatt - 02. Jan. 2004 Nindorfs Wildpark darf weiter wachsen Der Wildpark Lüneburger Heide wird um rund zehn Hektar erweitert. Der bislang rund 51 Hektar große Wildpark und die weiteren zehn Hektar wurden in dem Gesamtpaket "Garlstorfer Wald" von der Bezirksregierung Lüneburg aus dem Landschaftsschutzgebiet entlassen. Seit Bestehen des Wildparks waren die Schutzverordnungen immer wieder hinderlich, wenn es im Wildpark um die Errichtung neuer Gehege oder Ställe ging. Ostseezeitung - 07. Jan. 2004 Zoo erhält Hilfe für neue Bauvorhaben Dieses Jahr bringt einige Veränderungen im Rostocker Zoo eine neue Richtlinie der EU zur Haltung von Wildtieren sorgt für Handlungsbedarf. Im Frühjahr soll sie mit einem Landes-Zoogesetz umgesetzt werden. In Rostock sind vor allem die Menschenaffen Sorgenkinder. Für Elefanten und Krokodile wird ebenfalls mehr Platz gebraucht, aber dies verursacht nur einen Bruchteil der Kosten, die das Menschenaffen-Haus verschlingen wird. Denn dort entsteht ein großes Gewächshaus mit einer ausgeklügelten Klimatechnik. Das Spendensammeln für die großen Affen hat mit der Klassiknacht im vergangenen Jahr begonnen. Jetzt haben sich auch drei der Haupt-Sponsoren des Zoos erneut zu Wort gemeldet und versprechen Hilfe. Mit den Stadtwerken wird es zudem eine enge Zusammenarbeit geben, was die Energieversorgung für das neue Haus betrifft, verrät Zoodirektor Udo Nagel. Ideen sind gefragt, wenn es um die neue Anlage geht, denn wenn der Zoo Millionen-Beträge investiert, soll das Gebäude auch zukunftsfähig gestaltet sein. Norddeutsche Neueste Nachrichten - 07. Jan. 2004 Wirtschaft steht hinter dem Zoo "In der Region muss man zusammenstehen", so meint Rostocks Zoodirektor Udo Nagel. Gerade seine Einrichtung ist auf Hilfe dringend angewiesen. Drei Unternehmen haben sich darum jetzt als Hauptsponsoren zusammengetan: die Ostseesparkasse, die Stadtwerke und Lotto-Toto M-V. "Wie ein Fisch im Wasser", so soll das Motto 2004 heißen. Tiere wie Philip, die in und am Wasser zu Hause sind, stehen im Mittelpunkt. Thema- und Erlebniszoo, das will die Rostocker Einrichtung sein. Seit Anfang der 90er-Jahre sind Udo Nagel und seine Crew dabei, die Anlagen zu modernisieren. Die neuen Geldgeber unterstützen den Tiergarten in kleinerem Umfang bereits seit Jahren. Als Hauptsponsoren werden die drei in diesem Jahr jeweils mit einer fünfstelligen Summe zum Natur- und Artenschutz beitragen. Pforzheimer Zeitung - 08. Jan. 2004 Flugverbot für zwei Falken und einen Uhu Über den Wipfeln der Universitätsstadt Heidelberg herrscht keine Ruhe mehr. Auslöser ist die kleine Falknerei "Tinnunculus", die zum Jahresbeginn auf dem 549 Meter hohen Berg Königstuhl oberhalb des Heidelberger Schlosses mit einem Uhu, zwei Wanderfalken-Weibchen und einem Sakerfalken-Männchen an den Start gegangen ist. Drei der vier Vögel haben inzwischen sogar Flugverbot. Naturschützer befürchten, dass durch die neuen Vögel ein brütendes Wanderfalken-Pärchen im Turm der Heidelberger Heiliggeistkirche vertrieben oder angegriffen werden könnte. Die Kritik der Tierschützer zielt genau auf die Idee von Falkner Uwe Jacob, der seine Tiere ganzjährig präsentieren und Flugvorführungen abhalten will. "Das Besondere wird sein, dass sie frei in ihrem Gebiet fliegen und nur zur den Vorführungen kommen werden", erzählt der 47-Jährige. Die Tiere sind auf Zeichen und Pfiffe dressiert. "Zwischen dressierten und wilden Falken kommt es immer wieder zu Kämpfen in der Luft", warnt Falken-Experte Friedrich Schilling. Die Entfernung zwischen Königstuhl und Heiliggeistkirche sei einfach zu gering. Planung und Bau Naumburger Tageblatt - 02. Jan. 2004 Satcho grüßte mit Gebrüll Putzmunter schauten die Löwen im Raubtierhaus auf die rund 130 Besucher, die am ersten Tag des Jahres früh aufgestanden waren, um am traditionellen Neujahrsspaziergang im Hallenser Zoo teilzunehmen. Die Besucher erfuhren nicht nur Interessantes über die Tiere, sondern auch über Bauvorhaben kommender Jahre. Denn nur ein paar Schritte vom Raubtierhaus entfernt soll die neue Elefanten-Anlage entstehen. "Auf etwa 3.000 Quadratmetern wollen wir eine kleine Herde von fünf Tieren - vier Kühe und einen Bullen - halten", erzählte Jacob. Er versprach eine "kleine, aber feine Anlage". Um sie ab Ende 2004 zu errichten, müssen die Zebras umziehen. Für sie wird ein neues Zuhause an der Pony-Anlage geschaffen. Ein geplantes Parkhaus am Haupteingang, Bus-Stellflächen sowie später mal Gastronomie in der Reilschen Villa dürften dazu beitragen. Thüringische Landeszeitung - 03. Jan. 2004 Der Kapitän ist wieder an Bord Nicht im Lastwagen, im gesicherten Käfig, sondern im Familien-Van ist das Thüringer Wappentier gestern aus Wien nach Erfurt zurückgekehrt. Der zurückgekehrte Löwe Ramses besteht nicht mehr aus Fleisch und Blut, sondern aus Kleber und Styropor. Mit 3000 Euro wurde der Löwe wieder "freigekauft" - Geld aus dem Fond des Museums für das Arche-Noah-Projekt. Ins Maß gebracht wird der Löwe in den nächsten Wochen jetzt von Ralf Nowak, dem Präparator des Naturkundemuseums, wo Ramses künftig Chef auf der Arche Noah sein wird. Museumsdirektor Gerd-Rainer Riedel kann es kaum erwarten, diese in Deutschland einmalige Installation den Erfurtern präsentieren zu können. Dort wird Ramses gemeinsam mit mehr als 100 Tieren für die Erhaltung der Artenvielfalt, für die Nationalpark-Idee werben. Mehr als 100.000 Euro Fördermittel wurden von der Bundesstiftung für das Projekt bewilligt, die andere Hälfte werden von Stadt und Land aufgebracht, und nicht zuletzt durch die Eigenleistung der Museums-Präparatoren. Aussicht auf ein Ende der Bauarbeiten machte beim "Löwen-Empfang" gestern auch Zoodirektor Norbert Neuschulz. Im Neubau des Löwenhauses würde inzwischen die Heizung funktionieren - während des Winters könne der Innenausbau unbehindert fortgesetzt werden. Vorerst soll die Mangusten-Anlage fertiggestellt werden. Thüringer Allgemeine - 03. Jan. 2004 Worbiser Bärenpark-Team setzt auf Expansion Mit großen Plänen startet das Team vom Alternativen Bärenpark in Worbis in das neue Jahr. Nicht nur die Fläche des Parks soll erweitert werden, sondern auch das Angebot. So steht im kommenden Jahr vor allem der Ausbau des Kompetenzzentrums im Mittelpunkt der Bemühungen. Im Januar erwartet man ein Team von Engländern, die in Großbritannien ein ähnliches Projekt zum Schutz von Bären aufbauen wollen. Gerade um dieses und ähnliche Projekte voranzutreiben, wollen die Lagemanns das Kompetenzzentrum im Bärenpark weiter ausbauen. Eine Plattform für Wissenschaftler und Interessierte soll so geschaffen werden. Erneut verzeichnet der Park mit 85.000 Besuchern Rekordzahlen. Im nächsten Jahr soll der Ausbau der Heimtieranlage mit einem Gehege für Meerschweinchen und Schildkröten noch mehr interessierte Besucher nach Worbis locken. Geilenkirchener Zeitung - 06. Jan. 2004 Brückenkopf-Zoo wirkt wie ein Magnet Das neue Wolfsgehege im Jülicher Brückenkopf-Park ist fertig, ebenso wie die neue Bleibe für die Wildkatzen und das erweiterte Luchsgehege. Fertiggestellt wurde auch ein Aussichtsturm. Nun sind die Verantwortlichen darum bemüht, iberische Wölfe nach Jülich zu holen. Auf alle Fälle soll das Wolfsgehege in diesem Jahr besetzt werden. Mit immerhin 40.000 Euro haben der Verein und seine rund 300 Mitglieder die jüngsten Baumaßnahmen im Brückenkopf-Zoo unterstützt. Umweltjournal - 07. Jan. 2004 Wie der Tierpark Warder überwintert Winterpause im Tierpark Warder: Die rund 40 Hektar umfassende Heimat alter Haus- und Nutztierrassen in Schleswig-Holstein wird generalüberholt. Einige der Ställe müssen erneuert, Zäune und Gatter repariert oder ersetzt werden. Wasserleitungen müssen neu verlegt und das Gelände entrümpelt werden. Das ist natürlich nur möglich, weil die Bewohner zurzeit im "Winterurlaub" weilen. Der Großteil der Tiere ist in Ausweichquartieren untergebracht, unter anderem auf einigen umliegenden Bauernhöfen. "Die Sanierung des Parks ist wesentlich aufwändiger als wir bisher angenommen haben. Und sie wird wesentlich mehr Geld kosten", erklärt der Tierparkleiter. "Bis zur Wiedereröffnung soll mit zahlreichen Maßnahmen der Aufenthalt für die künftigen Besucher angenehmer werden", so Laing. Die Winterpause des Tierparks wird voraussichtlich zum Frühlingsanfang, am 20. März, zu Ende gehen. Märkische Allgemeine - 08. Jan. 2004 Das Wolfsrudel wird größer Die Familienplanung im Wolfsrudel des Heimattierparks Kunsterspring geht in die heiße Phase. Auf Anraten von Tierparkchef "Doktor" Peter Mancke lässt die First Lady, Alpha-Wölfin Lida, die Pille weg. Kaunas wird - falls es klappt - der Vater sein. Nach dem Tod des Alpha-Wolfes Arturas Anfang Juni vergangenen Jahres war das vierköpfige Rudel um sein Haupt gebracht und musste sich neu finden. "Planmäßig" trat Beta-Wolf Kaunas an Arturas' Stelle. Für Mancke und Tierpfleger Falk Knudsen war klar: Das Rudel muss größer werden. Omega-Wolf Thor hätte im nur noch dreiköpfigen Rudel unter unglücklichen Umständen kein Bein mehr an die Erde bekommen. Um die 70 000 Besucher haben in 2003 den Tierpark besucht. Thematische Führungen hätten sich ebenso bewährt wie die Installation des Wolfslehrpfades. Als nächstes großes Vorhaben ist eine Großflugvoliere unter anderem mit Uhus geplant, die von den Besuchern betreten werden kann. "Ich hoffe, dass wir das 2004 schaffen", sagt Mancke. Aktionen Norddeutsche Neueste Nachrichten - 05. Jan. 2004 Zoo-Lieblinge mit der Kamera in Szene gesetzt Tiere stehen im Mittelpunkt einer faszinierenden Ausstellung, die von heute an im Schweriner Schlosspark-Center zu sehen ist. Entstanden ist das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Fotoclub Neustadt-Glewe und dem Zoo Schwerin. Die im Schlosspark-Center ausgestellten Bilder zeigen den Zoo in der Landeshauptstadt im Jahre 2003 zu allen Jahreszeiten. Darüber hinaus bietet der Schweriner Zoo den Center-Besuchern mit verschiedenen Schautafeln und Ausstellungsstücken anschauliche Informationen zur täglichen Arbeit mit den Tieren sowie zu eigenen Zukunftsplänen. Berliner Zeitung - 05. Jan. 2004 Tierische Ernte Stolz stehen sie da, die fünf Mhorrgazellen im Tierpark Friedrichsfelde, ordentlich in Reih und Glied. Doch Wulf Olm musste eine Stunde ausharren, bis er das Motiv hatte. Rund 90-mal betätigte er den Auslöser, "drei bis vier Aufnahmen aber waren nur zu gebrauchen", sagt er. Jetzt zieren sie das Plakat für Olms neue Ausstellung Berliner Tierpark- und Zooporträts. Es ist das erste Mal, das Fotos aus beiden Tiergärten Berlins gezeigt werden. Wulf Olm ist Fotoreporter bei der Berliner Zeitung. Berliner Tierpark- und Zooporträts: Vom 5. bis 17. Januar im Zentrum Schöneweide, Schnellerstraße 21; vom 19. Januar bis 15. Februar im Affenhaus des Tierparks Friedrichsfelde, Am Tierpark 125. Berliner Zeitung - 06. Jan. 2004 Olms Tierfoto-Ausstellung eröffnet Zur gestrigen Eröffnung kam extra Zoo-Direktor Jürgen Lange ins Zentrum Schöneweide. Dort zeigt Wulf Olm, Fotoreporter der Berliner Zeitung, bis zum 17. Januar "Berliner Tierpark- und Zooporträts". 260 Aufnahmen sind zu sehen. Berliner Zeitung 8.1.03 Es fehlt ein Schneeleopard - Ausstellungsfoto gestohlen Es ist ein Kunstdiebstahl der anderen Art: Aus der Ausstellung "Berliner Tierpark- und Zooporträts" im Zentrum Schöneweide wurde am Montag ein Bild gestohlen. Nachwuchs Neue Ruhr Zeitung - 06. Jan. 2004 Der doppelte Joey Fast zeitgleich brachten die Koala-Damen Kangulandai und Allora im Duisburger Zoo Nachwuchs zur Welt. Damit ist der Bestand der vor zehn Jahren gegründeten Koala-Kolonie auf acht Tiere angewachsen. Dass sie nur wenige Tage auseinander sind, macht das Ereignis zu einer kleinen Sensation. Immerhin gibt es weltweit nur rund 150 dieser ebenso trägen wie beliebten Beuteltiere in Menschenhand, weiß Pfleger Mario Chindemi. In der Duisburger Koala-Kolonie wird es nach dem Doppelschlag auf Dauer zu eng. WAZ - 06. Jan. 2004 Auch ein Koala hat mal Husten Der Duisburger Zoo muss ab sofort mehr Eukalyptusblätter ordern: Die Koalas haben Nachwuchs bekommen - gleich doppelten. Bei Koalafrau "Kangulandai" ist ein Männchen aus dem Beutel gesprungen. Mutter "Allora" hat ein Weibchen bekommen, das erst vorsichtig ins Freie lugt, sich aber noch nicht hinaustraut. Auf acht Koalas ist die Zucht jetzt angewachsen - die größte in ganz Europa. WAZ - 06. Jan. 2004 Doppelter Koala-Nachwuchs verhilft Duisburg zum Rekord Der Zoo feiert Koala-Rekord: Jetzt gibt es acht Bären zu sehen, so viele wie noch nie. Zwei Koala-Weibchen sind nahezu gleichzeitig niedergekommen: Bärin "Kandgulandai" wurde stolze Mutter eines gesunden Bärensohnes, und bei Mama "Allora" lugt ein Mädchen aus dem Beutel. Die beiden als "Neugeborene" zu bezeichnen, wäre jedoch falsch: Sie kamen schon vor etwa sechs Monaten zur Welt, nackt und nur zwei Zentimeter groß. Wie die zwei Duisburger Koalakinder heißen werden, wird im Sommer entschieden. Die beiden Tiere werden jedoch Namen bekommen, die der Sprache der australischen Ureinwohner, der "Aborigines", entliehen sind. Mutter eins, "Kandgulandai", heißt "Die Erste" - sie ist der erste Koalabär, der in Europa zur Welt kam. Und Mutter zwei, "Allora", heißt - naja: "Sumpfiger Platz". Märkische Oderzeitung - 04. Jan. 2004 Zicken-Nachwuchs im Wildpark Gleich acht Zwergzicklein wurden "zwischen den Jahren" im Wildpark Frankfurt/ Oder geboren. Sechs Jahre ist es her. Damals lag auf Schröders Schreibtisch ein Plan, auf dem der Wildpark schon erste Formen angenommen hatte. Ein Großteil der Träume ist in Erfüllung gegangen. Dank vieler Tierfreunde und Partner. Was die Wildpark-Besucher auch noch erfreuen wird: Die Stadt hat den Verkauf des alten Hauses direkt am Parkeingang beschlossen. Bernhard Schröder: "Ein Frankfurter Gastronom, der in der Stadt schon zwei Gaststätten mit Erfolg betreibt, will den Zweigeschosser zur Ausflugsgaststätte umbauen und so die alte Tradition des Waldhauses Rosengarten am neuen Standort fortsetzen." Ostseezeitung - 06. Jan. 2004 Festtags-Nachwuchs im Tierpark Die ersten Jungtiere der Saison stellten sich im Stralsunder Zoo bereits währen der Feiertage ein. So wurden am 24. Dezember eine kleine Ovamboziege und ein paar Tage später zwei Zwergziegen geboren. Zwei Fuchsschaflämmer sind inzwischen schon bei ersten Ausflügen im Gehege zu beobachten. news.search.ch - 07. Jan. 2004 Weisse Tigerin wirft Sechslinge Den vom Aussterben bedrohten Weißen Tigern ist üppiger Nachwuchs beschert worden: In einem Zoo in Argentinien brachte eine Tigerin der seltenen Rasse Sechslinge zur Welt. Wie die Sprecherin des Zoos in Buenos Aires bekannt gab, waren die je drei männlichen und weiblichen Tiere schon am 18. November zur Welt gekommen. Alle seien gesund und entwickelten sich gut. Bielefelder Tagblatt - 06. Jan. 2004 Olderdissen dank Europa ein Zoo Obwohl es keine Affen, Löwen oder Elefanten zu sehen gibt, ist Olderdissen nach europäischen Richtlinien ein richtiger Zoo. Mit über 450 Tieren auf einem Areal von rund 15 Hektar rund um die Uhr kostenfrei zugänglich: einmalig in Deutschland, vielleicht sogar in ganz Europa. Durch die euro-amtliche Einstufung ist auch der Bielefelder Heimattierpark verpflichtet, seinen Tieren eine möglichst artgerechte Haltung zu bieten, Natur- und Artenschutz zu betreiben und sich - in Kooperation mit anderen zoologischen Gärten - an der Nachzucht bedrohter Wildtiere zu beteiligen. Mit drei seiner rund 100 Tierarten ist Olderdissen an Erhaltungszuchtprogrammen beteiligt. Die drei Schwarzstörche, derzeit im warmen Winterhaus untergebracht, sind im "European Regional Studbook" registriert, die Fischotter und die neuen Vielfrasse im "Europäischen Erhaltungszuchtprogramm" (EEP). Olderdisser Uhus sind, so der Tierparkleiter, in der Vergangenheit schon mit viel Erfolg ausgewildert worden. Berliner Morgenpost - 07. Jan. 2004 Välkommen! Elche in Berlin Nach 17 Jahren Pause leben im Tierpark Friedrichsfelde wieder Elche. Am 18. Dezember trafen Bulle Linus und Elchkuh Beta in Friedrichsfelde ein, viel früher als geplant. Die Tiere müssen deshalb vorerst mit einem Provisorium nahe der Cafeteria vorlieb nehmen. An ihrem zukünftigen Zuhause wird noch gebaut, erst im Sommer wird die Berganlage für europäische Tiere eingeweiht. Dann können Linus und Beta ihr eigenes Gehege mit viel Platz und hohen Bäumen beziehen. Außerdem bekommen sie ihren eigenen Teich. Tiroler Tageszeitung - 04. Jan. 2004 Drei Waisenschweinchen bringen Leben in den Zoo Eine Sprachstudentin aus Deutschland mit einem Hang für Tirol hat dem Innsbrucker Alpenzoo drei junge Wildschweine geschenkt. Die Tiere waren im Jagdrevier ihrer Eltern ohne Mutter gefunden und zunächst in der Wohnung der Studentin großgezogen worden. "Für uns kommen die Tiere gerade recht", freut sich Alpenzoodirektor Michael Martys. "Mit der Fertigstellung des Wisentgeheges wollen wir wieder Wisente und Wildschweine gemeinsam halten - und diese drei Ferkel sind die Basis des neuen Wildschweinbestandes." Mitteldeutsche Zeitung - 06. Jan. 2004 Präriehunde erobern bald neues Gehege Jeder Dessauer war rein statistisch im vergangenen Jahr mindestens einmal im Tierpark der Stadt - zirka 81.000 Besucher. Doch die städtische Einrichtung, unterstützt vom Verein der Tierparkfreunde, stellte auch einige Veranstaltungen auf die Beine. Von den Tieren gab es jedoch nicht nur Positives zu vermelden. Sehr schmerzlich dürfte der Verlust des 25-jährigen Kragenbären "Bianca" gewesen sein. "Bald kommen die Präriehunde nach Dessau", fügt Tierparkleiterin Christine Kilz hinzu. Sie gehören bereits dem Tierpark, befinden sich jedoch noch im Magdeburger Zoo. Fünf Exemplare werden demnächst das fast fertig gestellte Gehege in Besitz nehmen. Berliner Zeitung - 06. Jan. 2004 Nemo kommt in den Aquadom Exemplare des durch den Zeichentrickfilm "Findet Nemo" berühmt gewordenen Clownfisches wird es auch bald im Aquadom des Sea Life Berlin geben. "Bis spätestens Ende März wollen wir die orange-weiß gestreiften Anemonenfische in das Panoramabecken einsetzen", sagt Markus Koch vom Sea Life Berlin. Die anderen rund 2.600 karibischen Fische in dem Meerwasserbecken sind laut Koch schon gut gewachsen. Anfangs hatten Besucher kritisiert, dass bei der fünfminütigen Liftfahrt durch das Aquarium nur wenige Fische zu sehen seien und das Becken leer wirke. Seit der Eröffnung vor einem Monat haben rund 50.000 Menschen das Sea Life Berlin und den Aquadom an der Spandauer Straße besucht. Berliner Zeitung - 07. Jan. 2004 Haie wollten Freiheit Im Sea Life Berlin an der Spandauer Straße in Mitte haben die Veterinärmediziner zwei Hundshaie unter Quarantäne gestellt. Die beiden gut ein Meter großen Tiere hatten sich im neuen Ozeanbecken des Aquariums anfangs schlecht orientieren können und waren offenbar gegen die Beckenwände gestoßen. "Sie haben am Maul Schürfwunden auf der Haut und werden seit drei Wochen mit Medikamenten behandelt", sagte am Dienstag Sea-Life-Managerin Meike Schulze. Der dritte Hundshai hat sich laut Schulze ohne Probleme in dem Ozeanbecken mit rund 280 000 Litern Meerwasser eingelebt. Ebenso alle anderen Fische in den 30 Becken. Ostthüringer Zeitung - 06. Jan. 2004 In zwei Wochen ziehen im Tiergarten Steinkäuze ein In spätestens zwei Wochen werden im Eisenberger Tiergarten zwei Steinkauz-Paare Einzug halten. Dieser Termin muss wegen der Balz der Vögel eingehalten werden. Ihre neue Voliere, umgebaut aus der alten Schneeeulen-Voliere, ist bereits fertig. Finanziert wurde die Anlage zu einem Viertel von der Stadt, zu drei Vierteln über Landesfördermittel. Im Moment sind die Steinkäuze noch im Harz zu Hause - nämlich am Hexentanzplatz bei Thale, verrät Tiergartenleiter Mathias Wiesenhütter. Berliner Morgenpost - 02. Jan. 2004 Herr der Tiere mit einer Vorliebe für Nashörner "Ich tanze noch auf vielen Hochzeiten", sagt der frühere Zoodirektor Heinz-Georg Klös. "Und ich habe in meinem Alter Sorge, dass ich manche Dinge, die ich mir noch vorgenommen habe, nicht mehr schaffe." Der Mann, der den im Krieg zu mehr als 90 Prozent zerstörten Berliner Zoo zum artenreichsten Tiergarten der Welt ausgebaut und fast 35 Jahre lang geleitet hat, wird am 6. Januar 78 Jahre alt. Wissen und Erfahrung des gebürtigen Wuppertalers sind in Fachkreisen wie eh und je gefragt. Er arbeitet seit langem mit einem holländischen Wissenschaftler an einem in englischer Sprache erscheinenden, umfangreichen Werk über "Nashörner in menschlicher Obhut". Doch sein Lebenswerk, für das er weiter kämpft, ist der Zoo. Erst kürzlich stellte er Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) zur Rede, weil der wiederholt geäußert hatte, es könne sich eine Schließung des Zoos vorstellen. Berliner Morgenpost - 04. Jan. 2004 Viagra für den Schabrackentapir und bittere Pillen für den Elefanten Tapir Ronja im Berliner Zoo hat Huste, es ist eine wirklich schlimme, chronische Atemwegsgeschichte. Fünf Mal am Tag bekommt sie eine Pille, morgens außerdem einen nach Kräutern riechenden Hustensaft. Die Pillen sind eigentlich für Menschen, der Saft für Pferde. Apotheker Christian Mahr von der "Apotheke am Zoo" hat die Medizin besorgt. Er wird vom Zoo oft um Hilfe gebeten, wenn es um besondere Fälle und Krankheiten geht, denn für Wildtiere gibt es, abgesehen von einem Narkosemittel, keine speziell entwickelten Medikamente. Neben akuten Erkrankungen wird auch zur Prophylaxe auf Menschenmedizin zurückgegriffen. Die Krallenaffen beispielsweise bekommen einen Brei aus Humana Heilnahrung. Der hilft gegen Durchfall und schmeckt nach Schokolade. Selbst Viagra kam schon einmal zum Einsatz. Der 20 Jahre alte Schabrackentapir Albert bekam vor zwei Jahren eine der blauen Pillen. Sie half, nur hatte Albert bereits solche Arthrose in den Hinterbeinen, dass er auch im zweiten Anlauf scheiterte. Hamburger Abendblatt - 02. Jan. 2004 Er sorgt sich um Hagenbecks Exoten Zoofachmann Dr. Michael Flügger ist für 2500 Tiere verantwortlich - von Löwen und Zebras bis zum Nasenbären. Er sorgt für die Bewohner des Tierparks Hagenbeck. Wenn er eines hasst, dann ist es Papierkram. Richtig wohl fühlt er sich erst, wenn er draußen bei seinen Patienten ist und etwas tun kann. Kölnische Rundschau - 05. Jan. 2004 Ungebetene Gäste an den Futtertöpfen Vor 22 Jahren wurde Professor Gunther Nogge Direktor des Kölner Zoos. Damals war die Truppe mächtig stolz, dass ein Rabenkrähen-Paar im Tiergarten brütete. Heute kommen die schwarzen Vögel in Scharen. Jeden Tag kommen außerdem Halsband- und Alexandersittiche, Möwen, aber auch Gänse und ab und zu sogar Störche. Während die Fischreiher etwa früher nur im Winter einflogen, sind sie inzwischen das ganze Jahr über zu Gast. Stockenten tummeln sich auf dem Teich, und natürlich zieht der Zoo auch Tauben an, die nicht sonderlich gut gelitten sind, weil sie Krankheiten auf andere Vögel übertragen können. "Ein bisschen stolz" ist der Zoo inzwischen sogar auf die Spatzen, die hier nisten, weil sie in den Städten rar geworden sind. Hamburger Abendblatt - 02. Jan. 2004 Dürfen Hunde mit in den Tierpark? Ein Zoobesuch im Kreise der Familie - doch was ist mit Fiffi oder Bello? Sind Hunde in Tierparks erlaubt? In Deutschland gibt es dazu keine einheitliche Regelung. So lassen die Tierparks in Hannover und München die vierbeinigen Haustiere zu, wenn sie von ihren Haltern an der kurzen Leine geführt werden. In den meisten anderen Tierparks wie zum Beispiel in Köln, Stuttgart, Frankfurt oder Leipzig sind Hunde nicht erlaubt. So auch bei Hagenbeck in Hamburg. Berliner Kurier - 06. Jan. 2004 Warum die Saaldiener die Pinguine sponsern Von Affe bis Zebra ist in Berliner Zoo und Tierpark Friedrichsfelde jeder Vierbeiner oder Vogel für Geld zu haben! Die Tiere werden nicht verkauft - sie bekommen Paten, die fürs Futter zahlen oder ein größeres Gehege finanzieren. Die Saaldiener des Bundestags übernahmen eine Patenschaft für ebenso tierisch korrekt gekleidete Königspinguine im Zoo. Hanau Post - 02. Jan. 2004 Zuerst sind Walle und Wilma dran Die Wildtiere in den Gehegen der Alten Fasanerie Klein-Auheim eilen allmorgendlich zu den Futtertrögen, wenn sie das Tuckern des Traktors hören, mit dem der 20-Jährige Björn Ludwig im Rahmen seiner morgendlichen Futterrunde tierische Köstlichkeiten vorbeibringt. Das ganze Jahr über - bei Regen, Hitze, Kälte oder Nässe - kümmern sich im Wildpark drei Tierpfleger nicht nur um das leibliche Wohl von Wölfen, Luchsen, Waschbären, Uhus und den vielen weiteren Tieren im Wildpark der Alte Fasanerie. Neue Ruhr Zeitung - 05. Jan. 2004 Bitte füttern Die Bewohner des Terra Zoos Rheinberg haben einen verwöhnten Gaumen. Knackig grün soll der Salat sein, ganz frisch und gut gewaschen - das mögen die Bartagamen am liebsten. Da dürfen dann die Scharen von Grundschulkindern ran, die fast täglich im Terra Zoo sind. Die kleinen Besucher übernehmen die Fütterung, reichen Salat, dürfen im Gegenzug auch mal kraulen und mit den Urviechern schmusen. Mäuse, Ratten und Kaninchen werden erst abends serviert, wenn die Besucher schon keinen Einlass mehr haben. Die meisten Schlangen und Echsen bekommen abends ihr Futter. Damit sie das ganz stressfrei zu sich nehmen und verdauen können. Geilenkirchener Zeitung - 02. Jan. 2004 Dickschädel sind prima Therapeuten Der Esel an sich hat nicht das beste Image. Die Paarhufer gelten als stur, faul und gefräßig. Im Jülicher Zoo wurden sie als Therapeuten entdeckt. Allein der Umgang mit den Tieren hat einige Dutzend Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten nachhaltig kuriert. Das Urteil der beiden Projektbetreuerinnen im Zoo lässt keinen Zweifel aufkommen: «Phänomenal, was Tiere bewirken können!» Hessische Allgemeine - 01. Jan. 2004 Besuch im Tierpark günstiger Der Tierpark Sababurg wird die Preise für die neuen Jahreskarten 2004 drastisch senken. Für relativ wenig Geld können nunmehr Besucher, so oft sie Lust und Zeit haben, im kommenden Jahr Natur pur im Tierpark Sababurg erleben. Das beinhaltet natürlich auch die vom 20. April bis zum 31. Oktober angebotenen Greifvogelflugvorführungen, die täglich außer Montag um 11.30, 14.30 und 16.15 Uhr am Burgberg stattfinden. Neue Ruhr Zeitung - 02. Jan. 2004 Die Unterwasserwelt beschnuppern Der Aquazoo Düsseldorf feiert einen Geburtstag besonderer Art: Seit 30 Jahren können Schulklassen an der Kaiserswerther Straße unter fachkundiger Anleitung die Ober- und Unterwasserwelt beschnuppern. In den drei Dekaden waren es rund 500 000 junge Leute, denen Flora und Fauna anschaulich näher gebracht wurden. Die zoopädagogische Abteilung, seit 2001 unter der Leitung von Elmar Finke, beschäftigt momentan zehn Honorar- und Teilzeitkräfte. Ostseezeitung - 03. Jan. 2004 Tierparkbewohner wittern schon den Frühling Eisige Kälte, Regen und Schnee sind besonders für die Tierpfleger eine Herausforderung. Wie Grimmener Tierparkleiter Bodo Teichmann berichtet, macht dieses Wetter dagegen den Tieren kaum etwas aus im Gegenteil, es ist beinahe zu warm. Viele Vögel denken, dass bereits der Frühling angebrochen ist und sind schon viel zu früh in Brutstimmung. Die kleinen Murmeltiere allerdings haben sich bereits vor einigen Tagen in ihren Höhlen und Erdhaufen zurückgezogen und auch die Waschbären halten Winterruhe. sz-online - 08. Jan. 2004 Minischwein fühlt sich sauwohl Offensichtlich hat der Rhesusaffe im Riesaer Klostertiergarten gerade keine Lust auf die weißen Flocken und verschwindet im Affenhaus. An den tiefen Temperaturen, so Tierparkleiter Gerhard Herrmann, liegt das aber nicht. Auch unter den anderen Tieren findet man wenige Frostbeulen. Die meisten sind ja einheimische Arten, für die ist der Winter mit seinen tiefen Temperaturen überhaupt kein Problem, sagt der Tierparkchef. Und so geht im Riesaer Klostertiergarten alles seinen gewohnten Gang. Zur Winterzeit verlieren sich recht wenige Besucher im Park. Es gibt für die Vierbeiner also kaum Möglichkeiten, das Verhalten der Zweibeiner zu studieren und ihrem Nachwuchs die Unterschiede zwischen den verschiedenen Arten und Unterarten zu erklären. Diesen Besuchermangel bedauert der Tierparkleiter. Selbst wem es draußen zu kalt ist, kann ja in aller Ruhe unsere Attraktionen in den Innenräumen studieren. Berliner Zeitung - 03. Jan. 2004 Schafe und Ziegen ziehen um Die Auseinandersetzung um einen privaten Zoo an der Hranitzkystraße in Berlin Marienfelde ist beendet. Das Gericht sei der Auffassung des Bezirkes gefolgt, dass im Wohngebiet keine größeren landwirtschaftlichen Nutztiere gehalten werden dürfen. Bis Juni muss Besitzer Rolf Rese Schafe, Ziegen und Schweine auf einem anderen Gelände untergebracht haben. Kängurus, die er ebenfalls in seinem Privaten Museum für Tierkunde zeigt, dürfen bleiben. Allerdings sei es nicht gestattet, nach deren Tod neue Tiere dort anzusiedeln. Außerdem sei Rese untersagt worden, die Einrichtung an den Wochenenden zu öffnen. Rheinische Post - 07. Jan. 2004 Ein neues Gebiss für eine Elefantenoma Mit 80 Jahren noch kräftig zubeißen kann jetzt eine Elefantendame in Thailand. Ein Tierarzt passte der 80 Jahre alten "Morakot" die Ersatzzähne in einem Wildpark in der westlichen Provinz Kanchanaburi an. Das Tier hatte seine eigenen Zähnen verloren und konnte keine Nahrung mehr zu sich nehmen. "Morakot" erhielt ihr neues, 15 Zentimeter breites und ebenso langes Gebiss am Montag unter Narkose. Der Spiegel Letzte Rettung: Zahnprothese für Elefantenkuh Die Elefantenkuh muss einige Tage zur Beobachtung in einem Wildpark in der westlichen Provinz Kanchanaburi bleiben. Wolfsburger Allgemeine - 03. Jan. 2004 Knoblauch und Moosbeeren-Saft gegen Erkältung für Moskaus Affen Rund um die Affengehege im Zoo der russischen Hauptstadt Moskau macht sich dieser Tage ein unangenehmer Geruch breit. Die Primaten werden kräftig mit Knoblauch gefüttert, um Erkältungen der empfindlichen Tiere vorzubeugen. Daneben erhalten die Affen Moosbeeren-Saft. Der an Vitaminen reiche Saft soll den Organismus der Tiere stärken. Beide Hausmittel werden von den Affen überaus gerne genommen. SonntagsBlick - 02. Jan. 2004 Seelöwe schreibt « Affe » auf chinesisch! Jonao ist schlauer als die Polizei erlaubt. Er hat eine der kompliziertesten Schriften auf der Welt erlernt und beherrscht diese Zeichen wie ein grosser Malerkünstler. Ein Stift im Mund, das Papier vor sich und los gehts. Mit sicheren Strichen zeichnet der sechsjährige Jonao ein chinesisches Schriftzeichen auf die Staffelei. Übersetzt bedeutet es «Affe». Trainer Tsutomu Kawabata hat mit ihm ständig geübt, damit bei dieser Show am Neujahrstag alles bestens gelingt. Nordwest Zeitung - 05. Jan. 2004 Virtueller Gang durch den Zoo der Kleinstlebewesen Jeder kennt botanische und zoologische Gärten, in denen Besucher Pflanzen und Tiere aus aller Welt betrachten können. Die Universität Oldenburg lädt dagegen zu einem virtuellen Gang durch eine neue Einrichtung ein: den mikrobiologischen Garten. Dort wird die Wunderwelt der Mikroorganismen einem breiten Publikum vorgestellt. Im mikrobiologischen Garten bietet sich jedem Internet-Benutzer die Möglichkeit, eintrittsfrei und ohne teures Zubehör die kleinsten Lebewesen zu beobachten. Das Internetangebot bietet derzeit 25 Themenbereiche mit jeweils sechs bis zwölf Seiten. www.mikrobiologischer-garten.de BBC news Doves at heart of Jersey Zoo http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/europe/jersey/3365483.stm Two Mindanao Bleeding Heart Doves are the latest new arrivals to Jersey Zoo. Mindanaos are a type of dove found in small islands in the Phillippines. But they are at risk because of their homes are being cut down so more humans can live in the forests. They are also often trapped for food. The two doves brought into the zoo are brothers, but from different broods hatched two years apart. They are going to be the star attraction in the new Jewels of the Forest aviary. Once they have settled in, zoo staff hope to find them two females to mate with. The Sydney Morning Herald, January 5, 2004 Irwin juggernaut hits skids http://www.smh.com.au/articles/2004/01/04/1073151216256.html If 2003 was the year of the Crocodile Hunter, 2004 might be the year reality hits. >From TV oddball, to environmental warrior to the world's most famous Australian, the rise and rise of Steve Irwin has been dramatic. In 2003 he made a movie, continued his success with his international TV show, while his Australia Zoo on the Sunshine Coast is becoming a major international tourist attraction. Irwin has also been Queensland's nominee for Australian of the Year. But whether his catchphrase "crikey" will be heard as loudly in 2004 will be tested after a publicity stunt caused outrage last Friday. Irwin's decision to carry his one-month-old baby, Bob, while feeding a four-metre long hungry croc called Murray has been greeted with howls of anger. The incident made headlines internationally. The New York Daily News newspaper carried a front page photo of Irwin with the headline: "Steve Irwin - Australian for stupid". The New York Post headline read: "Crocodile Shock. Irwin's Sick Baby Stunt". In an age rightly concerned with children's rights, Irwin's role as a father has been questioned. The Crocodile Hunter claimed he was hurt by the allegations of child neglect and admitted if he had the time again maybe he would do it differently. "But it's all about perceived danger ... I was in complete control," he said. The Sydney Morning Herald,January 5, 2004 Croc hunter ducks for cover http://www.smh.com.au/articles/2004/01/04/1073151212433.html The crocodile hunter has become the hunted. Steve Irwin packed up his family yesterday and took his leave from his prized Australia Zoo. John Harrison, publicist for Irwin's television program, The Crocodile Hunter: "He just told us he was going on holidays to have a think about it all." John Weigel, owner of the Australian Reptile Park at Gosford and friend of the Irwin family, said the salty had no chance of reaching the baby. Dr Grahame Webb, professor at Charles Darwin University, was critical of Irwin's actions but agreed the crocodile probably could not have jumped to the baby from the position it was in. The Sydney Morning Herald,January 6, 2004 Irwin defends stunt http://www.smh.com.au/articles/2004/01/05/1073267964997.html Crocodile hunter Steve Irwin says he would take his one-month-old son, Bob, back into the croc pen in spite of receiving worldwide criticism for the baby's first encounter with the reptile. "What I would do differently is I would make sure there were no cameras around," he said. "I will continue to educate my children and the children of the world so they don't go into the water with crocs." He said his own father took him into a crocodile pen when he was also a baby and it was important to educate his children about their surroundings. "We live in the middle of Australia Zoo," he said. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | APA OTS (Pressemitteilung) - 05. Jan. 2004 Pressemitteilung der Österreichischen Zoo Organisation OZO Safaripark Gänserndorf Herberstein (OTS) - Zahlreichen Meldungen entsprechend droht dem Safaripark Gänserndorf der Konkurs, wobei immer öfter von einer Zwangseuthanasie der Tiere gesprochen wird. Die OZO distanziert sich klar davon, das Leben von Tieren als Druckmittel zu verwenden. Obwohl der Safaripark Gänserndorf nicht Mitglied der OZO ist, fühlt sich die Österreichische Zoo Organisation für das Wohl der betroffenen Tiere verantwortlich und wird international Plätze für deren artgemässe Unterbringung suchen, wie dies im Rahmen eines verantwortungsvollen Umganges mit Tieren üblich ist. Vor rund einem halben Jahr wurde Gänserndorf probeweise auf zwei Jahre in die EAZA (European Association of Zoos and Aquaria) aufgenommen um - unter anderem - wegen der bereits drohenden Situation einen Austausch von Tieren auf internationaler Basis zu erleichtern. Die Österreichische Zoo Organisation OZO ist der Zusammenschluss der österreichischen, wissenschaftlich geführten Tiergärten, die nach den internationalen Richtlinien der EAZA (European Association of Zoos and Aquaria) geführt werden. Mitglieder sind der Alpenzoo Innsbruck (T), Zoo Salzburg (S), Tiergarten Schönbrunn (W), der Tier- und Naturpark Schloss Herberstein (ST), der Zoo Schmiding (OÖ) und das Haus des Meeres (W). Ziel er OZO ist die Umsetzung der EU Zoo Direktive in Österreich, um den Schutz wildlebender Tiere und die Erhaltung der biologischen Vielfalt durch Vorschriften für die Betriebserlaubnis und Überwachung von Zoos zu gewährleisten, und um auf diese Weise die Rolle der Zoos bei der Erhaltung der biologischen Vielfalt zu stärken. Mitgliedzoos der OZO erfüllen insbesondere folgende Kriterien: Hohe Qualität in der Tierhaltung Beteiligung an Arterhaltungs- und Naturschutzprojekten Beteiligung an Forschungsaktivitäten zur Erhaltung der Artenvielfalt Information der Zoobesucher über die Bedeutung des Erhalts der biologischen Vielfalt Rückfragehinweis: Mag. Andreas Kaufmann Präsident der OZO Tel.: 03176-88-25-16, 0664-13-10-803 Görlitz, 8.1.03 Little but sweet Ein Jahresrückblick aus dem Naturschutz-Tierpark Görlitz Klein ist er wirklich, der Naturschutz-Tierpark Görlitz, mit seinen gerade mal fünf Hektar Fläche, und "süß" außerdem, wenn man dem Eintrag einer Amerikanerin aus Ypsilanti bei Detroit in das Gästebuch Glauben schenken darf. An Einfällen und Aktivitäten mangelte es dem Tierparkteam im zurückliegenden Jahr nicht. Ein Blick auf die Veranstaltungsliste mit österlichem Mistkarrenrennen der ApothekerInnen, mit Experten-Wolfsgeheul zu Pfingsten oder mit der Wahl des schönsten sächsischen Esels im herrlichen Herbst belegt dies ebenso wie die einzige Live-Kamera aus einem Storchennest in Sachsen oder die Betreuung der Dohlenkolonie in Hagenwerder. Das ureigenste Anliegen der grünen Oase an der Zittauer Straße kam bei dem ganzen Drumherum aber nicht zu kurz. Bei guter Pflege fühlten sich die 600 Tiere wohl, sogar als es monatelang heiß und so trocken wie nie zuvor war. Kräftige Duschen für die Tiere und regelmäßiges Wässern der Grünanlagen konnten das Schlimmste verhindern. Leider ging das Tierparkjahr nicht gänzlich ohne Sorgen ab. So starben aus bisher immer noch ungeklärter Ursache zwei Gänsegeier ganz plötzlich und auch der junge Kamelhengst kurz nach der Geburt. Weniger schlimm, weil schnell behoben, waren die Zahnschmerzen bei seinem Vater Achmed. Gleiches gilt für das leidvolle Jammern des etwa fünf Monate alten Roten Panda. Er war nur traurig, weil ihn seine Mutter nicht mehr säugen ließ. Dem jungen Mann konnte mit einer extra Ration Milch, Haferbrei und Bambus über das schlimmste Wehklagen geholfen werden. Wesentlich glücklicher war der Fischottermann Moritz. Er erhielt im Dezember eine neue Gefährtin aus Tschechien, die ihm anfangs die kalte Schulter bzw. die Zähne zeigte, inzwischen aber ausgesprochen gut mit ihm zurechtkommt. Das trifft übrigens auch auf die Beziehung zwischen dem Tierpark und seinen Förderern zu. Sie ist 2003 enger und reicher geworden als je zuvor. Neben der Niederschlesischen Sparkasse als finanziellem Hauptsponsor sind zwei weitere wichtige Kooperationspartner hinzugekommen, mit denen es inzwischen eine ebenso gute wie gedeihliche Zusammenarbeit gibt. Die Mitarbeiter von Bombardier Transportation engagierten sich 2003 zum Beispiel sehr praktisch und unkompliziert für ein neues Zuhause der Gänsegeier und die Siemens-Belegschaft unter anderem mit einem Spendenbeitrag für den Bau des geplanten Tibetdorfes. Die Görlitzer Bürger selbst standen natürlich den großen Förderern sowie den eingangs erwähnten "Ausländern" in keiner Weise nach. Sie besuchten nämlich ihren Tierpark im zurückliegenden Jahr sehr zahlreich (mit 75.000 ein Plus von 7 % gegenüber 2002) und offenbar auch gern. Familie Blümich formulierte es im Gästebuch so: "Sehr schön, was aus dem Görlitzer Tierpark geworden ist. Wir als alte Görlitzer freuen uns riesig, dass dieses Objekt durch mutige Menschen und Sponsoren erhalten werden konnte!...". Foto: Ein ganz seltener aber "süßer" Anblick: Wenige Tage alter Roter Panda in einem von seiner Mutter hergerichteten Nest, Juni 2003 Zoo Duisburg, 07.01.04 Xia-Tschung-Mao eingetroffen Seit Einführung des EEP (Europäisches Erhaltungs-Zucht-Programm) Anfang der 80er Jahre geht es für den extrem bestandsgefährdeten Kleinen Panda fast so zu wie im menschlichem Leben
Die Vertreter der fuchsroten, dichtbepelzten Kleinbären-Verwandten sollen natürlich auch am Kaiserberg für Nachwuchs sorgen. Aber nicht Jede darf mit Jedem oder andersherum
Das vom Zoo Rotterdam/NL geführte Internationale Zuchtbuch schreibt im Rahmen des EEP vor, dass nur solche Partner heiraten dürfen, die reinrassig und genetisch nicht näher miteinander verwandt sind. Deswegen bestimmte die Zuchtbuchführerin, Angela Glatston vom niederländischen Nationalzoo, dass die beiden Duisburger Kleinen Panda-Damen (ein zwölfjähriges Fräulein (!) aus dem dänischen Givskud und eine neunjährige Panda-Schönheit, geb. im französischen La Palmyre) mit einem besonders edelblütigen Xia-Tschung-Mao (so die chinesische Bezeichnung für Katzen- oder Kleiner Panda) verwandelt werden solle. Dieser in Rotterdam geborene - prachtvolle Feuerfuchs soll laut Zuchtbuchführerin so fabelhafte Gene in sich tragen, dass alle weibliche Panda-Welt bemüht ist, von diesem Zauberkerl geschwängert zu werden
Vorerst sind Tierpfleger und Zoologen am Kaiserberg zumindest guter Hoffnung, dass dieser Wunsch in Erfüllung gehen möge: Nicht nur den dürftigen Weltzoobestand an Kleinen Pandas zu vermehren, sondern darüber hinaus Grundlagen zu schaffen für eine mögliche Auswilderung dieser ehemals rund um die Randgebirge des östlichen Himalaya weitverbreiteten Kleinräuber. Wilhelma Stuttgart, 07.01.04 Das erste Extra des Jahres Botanisch ist dies in der Wilhelma stets die Orchideenblüte. Draußen in der Natur herrscht naturgemäß noch winterliche Tristesse, aber in den Gewächshäusern ist es nicht nur angenehm warm, sondern auch schön bunt. Die Orchideen stellen eine der größten Pflanzenfamilien und sind stets ein besonderer Anziehungspunkt für viele Besucher: Über 30 000 Arten bietet die Natur damit war der Mensch aber nicht zufrieden und hat noch Tausende von Zuchtformen hinzugefügt. Vollständigkeit ist da nicht zu erreichen, die Orchideensammlung der Wilhelma eine der größten Sammlungen in Deutschland - enthält aber immerhin etwa 5000 Pflanzen in 1200 Arten und Zuchtformen. Ein Spaziergang durch die Gewächshäuser der Wilhelma ist jetzt ein gutes Hausmittel gegen winterliche Trübsal und noch gilt der günstige Wintertarif ... Zoo Osnabrück, 05.01.04 Es ist ein Junge! Am 29.12. morgens um 1.00 Uhr kam im Zoo nach einer Tragzeit von 15 Monaten ein kleiner Giraffenbulle zur Welt. Er war lange erwartet worden. Seit vier Wochen schoben die Tierpfleger Nachtwache, um bei eventuellen Komplikationen während der Geburt der jungen Mutter und ihrem Nachwuchs beistehen zu können. Zur großen Erleichterung aller verlief die Geburt völlig normal, der Kleine stand bereits nach einer Stunde auf seinen langen Beinen und entdeckte auch bald die Zitzen der Mutter. "Muran" heißt der kleine Langhals, was in der Suaheli-Sprache Krieger bedeutet. Für das Zoo-Publikum sind Mutter und Kind vorerst noch nicht zu sehen, da die beiden noch viel Ruhe brauchen. Etwa ab der 2. Januarwoche wird der kleine Giraffenbulle dann die anderen Mitglieder der Familie kennen lernen. Sein Großvater ist übrigens mit knapp sechs Metern der größte Giraffenbulle Europas. Bis dahin muss Muran noch kräftig zulegen, aber immerhin ist er auch schon 1.70 Meter groß. Allwetterzoo Münster, 05.01.04 908.447 Besucher! 2003 war für den Allwetterzoo Münster ein Spitzenjahr 908.447 Menschen besuchten 2003 den münsterschen Zoo. So viele waren es seit 26 Jahren, seit dem damaligen Eröffnungsboom, nicht mehr! Die Addition der Zoobesucher am letzten Tag im Jahr 2003 war für die Zooleitung jedoch keine Überraschung, denn schon Ende Oktober war das ebenfalls gute Ergebnis des Vorjahres, in dem 838.548 Besucher gezählt wurden, überschritten. Allerdings kann man nicht einfach beide Zahlen zur Hand nehmen und eine Steigerung von 8,3 % errechnen. Wegen des sehr hohen Anteils an Jahres- und Vereinskarten ist es realistischer, nur die verkauften Tages- und Gruppenkarten zum Vergleich heranzuziehen. Hierbei ergab sich eine Steigerung von 3,3 %. Und das ist angesichts der gesamtwirtschaftlichen Lage und in der Relation zu vergleichbaren Einrichtungen ein für den Zoo überaus erfreuliches Ergebnis. 6.022 Jahres- und Vereinskarten wurden 2003 ausgegeben, eine bislang nie gekannte Größen-ordnung. Den "Löwenanteil" stellten Familien mit 4.475 Karten. Zum Vergleich: vor 10 Jahren waren es insgesamt nur 2.055 Stück. Diese enorme Anzahl bescherte dem Zoo im vergangenen Jahr 388.940 Besucher oder 42,8 % des Gesamtergebnisses, weil jede Jahres- oder Vereinskarte mit 20 multipliziert wird. Auf diesen Berechnungsschlüssel hatten sich die großen deutschen Zoos schon vor Jahrzehnten festgelegt. Die steigende Tendenz der Zoobesucherzahlen der zurückliegenden 6 Jahre - 1997 waren es noch 722.753 Besucher - ist sicher auf die in den letzten Jahren deutlich gestiegene Attraktivität des Allwetterzoos zurückzuführen. Thüringer Zoopark, 05.01.04 1. Pressetermin 2004 Freitag, 9. Januar, in der Zoogaststätte Weinberghaus Zoodirektor Dr. Norbert Neuschulz gibt neueste Informationen und einen Bericht über die Tierinventur. Anschließend wird die aktuelle Höhe unserer Elefanten gemessen. Neunkircher Zoo-Newsletter 5-2003, 30.12.03 Der Neunkircher Zoo konnte heute gegen 13:30 Uhr den 211.276. Besucher begrüßen. Diese Besucherzahl ist in der 76jährigen Geschichte des Neunkircher Zoos die absolut höchste, die je im Zeitraum eines Jahres erreicht wurde. Im Jahr 1971 besuchten 211.275 Menschen den Zoo, dieser Rekord wurde nun quasi in letzter Minute eingestellt. Der Rekord-Besucher ist Roland Quirin aus St. Ingbert, der mit seiner Frau und seiner Schwiegermutter nach über 19 Jahren mal wieder in den Neunkircher Zoo wollten. Am Samstag haben wir im Radio gehört, dass der Zoo die Rekord-Marke brechen will, da haben wir gedacht, da helfen wir dabei, so der sichtlich überraschte Besucher. Das er jetzt öfters in den Zoo kommt, dafür sorgen alleine schon die Geschenke die er vom Neunkircher Zoo überreicht bekam: eine Familienjahreskarte, ein Zooalbum, sowie ein Gutschein für ein Kindergeburtstag und Elfefanten streicheln. Regelrechte Besuchermagnete im Jahr 2003 waren untere anderen, die Einweihung der neuen Terrarienlandschaft mit der 6 Meter langen Riesen-Netzpython, die Eröffnung der Zoo-Falknerei, die Geburt des Organ-Utan-Babies sowie der Einzug der beiden neuen Seehunde. Auch 2004 wird der Zoo einiges zu bieten haben, im Frühjahr wird z. B. das neue Elefantenhaus fertig gestellt. Das übrigens bereits Formen annimmt. Das Dach ist fast fertig und schon jetzt kann man die Konturen des Hauses erkennen. Fotos des Elefantenhaus und der Rekord-Besucher finden Sie wie gewohnt auf www.zoo-nk.de Borneo Orangutan Survival Foundation, 03 January 2004 Plans to Release Orangutans to Wild Six lucky orangutans will soon have a new home in the rainforests of Central Kalimantan (Indonesian Borneo). The BOS Foundation has been busy with a team of experts and other staff surveying and preparing the release site in the Kapuas region near the Mawas Reserve. The release is planned for 24 January and final preparations are being made. The six orangutans will be transferred from the Kaja Island Release site near Nyaru Menteng Orangutan Reintroduction Project, where they have been honing their forest survival skills with a larger group of ex-captive orangutans. This will make room on the island for more of the Project's orangutans from the centre's halfway house and socialisation cages. The centre now cares for 231 orangutans, including 74 infants under 3 years of age. This year alone saw 81 new arrivals. Space is at a premium. As with Kaja Island, the released orangutans will be monitored by an in situ team and provided with food as needed, though it is expected they will find just what they need from the richly diverse forest in which competition is minimal. They will, for all practical purposes, be able to live as a wild animal, after what has been a long journey to freedom. The BOS Foundation operates the largest primate reintroduction project in the world and has released hundreds of orangutans back to the wild. They also manage over a half million hectares of rainforest land in Borneo, with the hope of saving the orangutan from what many experts fear is inevitable extinction in the wild within a decade. Further information of BOS activities can be found at INT'L: www.savetheorangutan.info Borneo Orangutan Survival Foundation, 29 December 2003 Borneo Orangutan Survival Foundation Uk Funds Rainforest Island Sanctuary Funding to acquire a pristine river island to house up to 25 orphaned orangutans is being provided by the Borneo Orangutan Survival Foundation UK (formerly known as the Balikpapan Orangutan Survival Foundation UK). The approximately 30-hectare site has been extensively surveyed by experts and deemed highly suitable for the release of 25 rescued orangutans from the Nyaru Menteng Orangutan Reintroduction Project in Central Kalimantan, Indonesian Borneo. The island, known locally as Pulau Bangamat, meaning Bat Island, has traditionally been held by the local Dayak population, but is not inhabited by humans. By working closely with the local community and authorities, BOS has acquired permission to use this land without interference. The community is compensated for use of the island with funding and employment opportunities. Through the use of security posts, daily monitoring and the help of the locals, the orangutans and their new rainforest home will be protected from hunters, logging and other threatening human encroachment. The 25 orangutans will be chosen from the over 200 rescued orangutans currently living at the Nyaru Menteng Project. They will include juvenile orangutans currently living in socialisation cages who need to develop their forest skills before being released into a larger rainforest area in the future. They will be provided with daily feedings to support their diet, and monitored by staff in case of any need for intervention. It is hoped that sometime in the future, Pulau Bangamat can become a permanent home to those orangutans who would be unable to survive in a larger wild area without support, such as blind or permanently disabled orangutans. BOS UK has pledged £5000 for the acquisition and development of the river island sanctuary, and so far has raised just over £1500 for the project. The £5000 should cover compensation for the locals, surveying work, the building of security posts and feeding platforms, and the obligatory acara, a 5-day ritual ceremony, which involves the Dayaks asking the spirits to make the island a safe home for its new inhabitants. The orangutans will be transferred to the new island early in 2004, if all goes to plan. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Ostseezeitung - 03. Jan. 2004 12 ehemalige Trafohäuser für den Artenschutz saniert Der Naturschutzbund NABU Rügen konnte dank der laufenden Unterstützung und der Förderung aus Mitteln der BINGO-Umweltlotterie im vergangenen Jahr drei weitere ehemalige Trafohäuser sanieren und artenschutzgerecht herrichten. Damit dienen inzwischen zwölf solcher Objekte ausschließlich dem Schutz bedrohter Tierarten. Inzwischen hat die Projektidee in Nachbarkreisen Nachahmer gefunden. The Sydney Morning Herald, January 5, 2004 China to slaughter 10,000 animals amid SARS fears http://www.smh.com.au/articles/2004/01/05/1073267955287.html China is to slaughter 10,000 civet cats and ban wild animal markets in southern Guangdong province in a bid to stamp out SARS, state media reported today. "A decision has been made from today to close down all wild animal markets in Guangdong," Guangdong Health Bureau official Feng Liuxiang said at a press conference, the Xinhua news agency reported on its website. "We will seek to seal and block all civet cats from other provinces and take action to kill civet cats in Guangdong province." Nature 427, 4 Ecologists hit out at plan to export Argentinian parrots www.nature.com/cgi-taf/Dynapage.taf?file=nature/journal/v427/n6969/full/427004b_fs.html An application from Argentina to export parrots as pets to the United States has sent feathers flying among ecologists, some of whom say it would deplete populations in the wild. If the application is accepted, Argentina will become the first country to export wild birds for the US pet trade since a tough law on imports was enacted in 1992 to prevent species being wiped out by commercial trappers. Government biologists in Argentina have fashioned "a sustainable-use management plan" that they say will allow limited collecting of the blue-fronted Amazon parrot, Amazona aestiva with part of the money from sales going towards maintaining the parrots' threatened forest habitat. Such plans are seen as a way of preventing the extinction of animals and plants in countries where forest is being clear-cut. Argentina South America's biggest exporter of wild birds sends blue-fronted Amazons to Europe and elsewhere under its plan. Study warns of global warming extinctions Hundreds of species of land plants and animals around the globe could vanish or be on the road to extinction over the next 50 years if global warming continues, scientists warn. Scientists think sunburst triggered ancient mass extinction The second-largest extinction in the Earth's history, the killing of two-thirds of all species, may have been caused by ultraviolet radiation from the sun after gamma rays destroyed the Earth's ozone layer. | | Buch-Tipps | Der starke Euro ermöglicht einen preiswerten Einkauf von US-Büchern. So ist die Zoo-Enzyklopädie jetzt deutlich günstiger als bei ihrem Erscheinen 2001 erhältlich - und vielleicht nicht mehr lange, da der Fitzroy Dearborn Verlag zwischenzeitlich in Konkurs ging. Encyclopedia of the World's Zoos von Catharine Bell (Herausgeber) US-Preisempfehlung: $325.00 Preis zur Zeit: EUR 293,69 bei Amazon (Tagespreis!). Gebundene Ausgabe - ca. 1600 Seiten - Fitzroy Dearborn Publishers Aus der Rezension der "American Library Booklist": The title is somewhat misleading, as this set is more than just an encyclopedia of zoos. It also covers zoo inhabitants, individuals prominent in zoo administration, and organizations that are directly related to zoos. Of the more than 400 separate entries, 146 represent the most important zoos of the world. A profile of each of the zoos gives detailed information about the facility, its history, location, inhabitants, and educational and research functions. At the end of each zoo entry are such data as address, founding date, number of animals, and attendance, plus, in most instances, the full list of each zoo's directors, with their years of tenures. Each of the entries for animals provides information on natural history and biology, exhibit and collection history, and conservation programs and partnerships. There is a comprehensive index in the third volume. The text is very readable and would be useful to students and the general public. Ebenfalls noch erhältlich: Encyclopedia of Gardens: History and Design US-Preisempfehlung*: $385.00 Preis zur Zeit:: EUR 347,79 bei Amazon (Tagespreis!). Gebundene Ausgabe - 1545 Seiten - Fitzroy Dearborn Publishers Erscheinungsdatum: 1. Januar 2002 Aus der Rezension der "American Library Booklist": Produced under the auspices of the Chicago Botanic Garden and edited by the former director of the school there, this comprehensive resource provides information on garden history and design. The entries are alphabetically arranged and vary in length from a page to more than 10 pages. Depending on whether the entry deals with an individual, a place, or a topic, it includes an essay, a biography, a list of works, a chronology, and a bibliography. The editor notes that the volume is Eurocentric, so there are entries for many European countries and cities while other areas of the world are covered in survey articles. Examples of topics covered include Botanical illustration, Landscape architecture, Modernism, Ornamental plant, Pests and diseases, Wildflower, and Weed. This is certainly a definitive source for garden design and history and is appropriate for academic and large public libraries. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Weitere Infos | Der Zoologische Garten, Volume 73, Issue 6 Erstmalige Nachzucht von Karl Schmidts Waran, Varanus jobiensis, im Zoo Leipzig. Von Wolf-Eberhard Engelmann, Leipzig & Hans-Georg Horn, Sprockhövel Einfluß der pflanzlichen Strukturvielfalt im Terrarium auf die Aktivität und das Verhalten junger Jemenchamäleons (Chamaeleo calyptratus). Von K. Tessa Hegetschweiler, Thomas Jermann & Bruno Baur, Basel Saisonale Veränderungen in Fellfärbung und Fellzeichnung beim Zwergplumplori (Nycticebus pygmaeus) und ihre taxonomische Bedeutung. Von Ulrike Steicher, Cuc Phuong Nationalpark, Vietnam Biologie, Haltung und Zucht von Spinten am Beispiel des Weißstirnspintes (Merops bullockoides) im Zoo Köln. Von Theo Pagel, Köln Neue Erkenntnisse zur Taxonomie der Hornvögel (Aves: Bucerotiformes) und ihre Bedeutung für die Zucht in Menschenobhut. Von Stephan M. Hübner, Roland Prinzinger, Frankfurt am Main & Michael Wink, Heidelberg Von der Bienenfresseer- zur Eisvogelbrutwand. Von Walter Encke, Krefeld Beiträge zur Embryogenese des Mohrenkopfpapageien (Poicephalus senegalus L., 1766): Erstes Dunenkleid, Zehenstellung und Schnabelform beim Schlupf Anmerkungen zum Flohbefall bei einem Korsak, Vulpes corsac (Linnaeus, 1768), im Zoologischen Garten Halle. Von Cord Gottschalk, Jens Thielebein & Timm Spretke, Halle Eine nichtinvasive Methode der Gewichtserfassung an einer Gruppe semifreilebender Weißbüschelaffen (Callithrix jacchus). Von Markus Port & Hartmuth Rothe, Gleichen Marvin L. Jones 75 Jahre. Von Herman Reichenbach, Hamburg Pigs, Peccaries and Hippos News Vol 3(2) IUCN/SSC Pigs, Peccaries and Hippos Specialist Group A brighter future? The growing hippo research and conservation network by Rebecca Lewison Housing of captive female Bornean Bearded Pigs, Sus barbatus barbatus, at the San Diego Zoo by Yvette Kemp Research in Afrotropical suids by Vincent Muwanika Peccaries as sentinel species: Conservation, health and training in Atlantic forest fragments, Brazil by Alessandra Nava On the placenta of the Hippopotamus by Kurt Benirschke North American Red River Hog Population by Jeff Holland Feeding ecology of the Giant Forest Hog in the Queen Elizabeth National Park, Uganda by Katja Viehl Poachers will wipe out hippos in Congo, WWF warns Hippos ending up on dining table Hippo Translocation in South Africa Farmers warn of wild boar dangers The complete newsletter or the individual papers can be downloaded from the following website: http://arts.anu.edu.au/awpn. Follow the link to "Current Issue" and from there to the individual downloads. Stellenangebot Galapagos * Executive Director * The Charles Darwin Foundation (CDF) is an international NGO dedicated to the conservation of the Galapagos Islands, through scientific research, advice to government, training, education and community participation. CDF, which includes a Research Station in Galapagos, with some 200 staff, research students and volunteers, seeks a highly motivated, experienced EXECUTIVE DIRECTOR. Based at the Station and responsible for all CDF operations locally, nationally and internationally, s/he will lead CDF in a period of important conservation challenges and opportunities, as well as the restructuring and strengthening of CDF itself. . S/he will be an exceptional leader, inspirational and resilient, fluent in English and Spanish, with proven managerial excellence, fund-raising experience, and the ability to understand and apply scientific information to the conservation of this outstanding World Heritage site. Further information is on www.darwinfoundation.org Applicants should e-mail CV, letter explaining interest and relevant experience, and names of 3 reference to jobdirector@fcdarwin.org.ec | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Ausstellungen | Fotoausstellung: Berliner Tierpark- und Zooporträts: Vom 5. bis 17. Januar im Zentrum Schöneweide, Schnellerstraße 21; vom 19. Januar bis 15. Februar im Affenhaus des Tierparks Friedrichsfelde, Am Tierpark 125. IDEA Schmetterlingsparadies Neuenmarkt: 3. Januar 2004 bis 3. Februar 2004: Fotoausstellung "Sprache der Bilder - aus der Arbeit eines dpa-Fotografen" http://www.pressefotos-fuehrer.de BAD DÜRKHEIM Pfalzmuseum für Naturkunde PFLANZEN UND TIERE DES JAHRES 2004 Ab März 2004 http://www.pfalzmuseum.de/ PADERBORN Naturkundemuseum im Marstall: GLANZLICHTER 2003 - Projekt Natur & Fotografie 16.1. bis 14.3.2004 http://www.paderborn.de/cs_kunst_kultur/content/sp_auto_7329.php SCHWANDORF Stadtmuseum EULE UND MENSCH bis 11.1.2004 http://www.schwandorf.de/kultur/kulmus.htm BAD WURZACH Naturschutzzentrum: VON MENSCHEN UND BIBERN bis 25.1.2004 http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/ BIEL-BIENNE Schweizerisches Landesmuseum Über den Ursprung unserer Haustiere (mit Pro Specie Rara) bis März 2004 http://webmuseen.de/Ausstell_23731.html WIEN Naturhistorisches Museum INMITTEN PARASITEN. ES BETRIFFT UNS ALLE. bis 11.1.2004 http://www.nhm-wien.ac.at/nhm/ | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | TV-Tipps | tv.nrw: Jeden Samstag ca. 18:15 Uhr "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek aus den 70er und 80er Jahren; teilweise mit Zoo-Berichten. Do., 08.01.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, 4. Habari Serengeti Do., 08.01.2004, 16:00-16:30 3sat, Zoos der Welt, Von Kletter-Kühen und Spring-Ziegen - Wien Do., 08.01.2004, 20:15-21:00 ORB, Wölfe, Pumas und Geysire, Der Yellowstone Nationalpark Do., 08.01.2004, 23:45-00:00 Phönix, Schätze der Welt, Halong-Bucht, Vietnam - Bizarre Inselwelt Fr., 09.01.2004, 12:15-12:45 WDR, Naturparadiese Europas, 4. Der Osten Polens, Tiefe Wälder, weite Seen Fr., 09.01.2004, 19:50-20:15 MDR, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten Sa., 10.01.2004, 14:45-15:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Der Python auf dem OP-Tisch Sa., 10.01.2004, 18:30-19:00 3sat, Im Land der weißen Oryx Sa., 10.01.2004, 22:05-22:35 ARTE, 360º - Die Geo-Reportage, Beuteltiere an der Börse So., 11.01.2004, 14:20-15:05 ORF2, Universum, Zur Lage des Planeten, Teil 2: Warum gibt es eine Krise? So., 11.01.2004, 14:30-15:00 ORB, Tiere und Wildnis, Indiens wilde Hunde So., 11.01.2004, 15:15-15:45 ARTE, 360º - Die Geo-Reportage, Beuteltiere an der Börse Mo., 12.01.2004, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Expedition Rhinozeros Mo., 12.01.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Operation Irbis: Schneeleoparden in Kirgista Di., 13.01.2004, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Nr. 21 - ein Wolf wie kein anderer Di., 13.01.2004, 20:15-21:00 SWR, Europas wilder Osten, Kegelrobben im Nationalpark Vilsandi in Estland Di., 13.01.2004, 22:05-22:35 ORB, Elefant, Tiger & Co. (8), Doku-Soap aus dem Leipziger Zoo Do., 15.01.2004, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Delfine - Krieger der Marine Do., 15.01.2004, 16:00-16:30 3sat, Zoos der Welt, Das Jahr des Bären, Tierpark Hellabrunn, München 1995 ausführliche Vier-Wochen-Vorschau: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm | | | Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo und Naturschutz aus Online-Zeitungen. 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