Zoopresseschau

Zoo-AGBielefeld
http://www.zoo-ag.de

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Ausgabe 193 vom 25. Dezember 2003
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse zusammengestellt von Dirk Petzold
und Dr. Martina Raffel
zusätzliche Recherchen: Reinhard Hellwig
Pressemitteilungen: Kirstin Adrian
ISSN1619-6643

Liebe Leser,

wir wünschen Ihnen allen Frohe Weihnachten!

Stellvertretend für die Redaktionsmitglieder bedanke ich mich herzlich für die vielen Weihnachtswünsche, die uns aus allen Ecken Deutschlands erreichten.

Besonders freue ich mich, wenn digitale Grußkarten als willkommener Nebeneffekt noch den Naturschutz unterstützen.
Stellvertretend dafür hier ein Zitat aus Görlitz - nachahmenswert!
"Auch in diesem Jahr kommt unser Neujahrsgruß auf elektronischem Weg, weil wir das Geld für die Druck- und Versandkosten einer Karte (300 EUR) lieber dem Prinz Alfred Hirsch Projekt der Stiftung Artenschutz zur Verfügung stellen wollen."

 Das Redaktionsteam wünscht einen "Guten Rutsch"!

Dirk Petzold


 Zur Abwechslung hier ein Blick aus meinem Weihnachts-Domizil-Arbeitsplatzfenster...

  Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Berliner Zeitung - 20. Dez. 2003
Affenjagd mit Blasmusik
Wenn im Tierpark Friedrichsfelde eine neue Freianlage eröffnet wird, ist das immer ein Ereignis. Die Mitglieder vom Förderverein sind dann zur Stelle, die Tierpark-Mitarbeiter, der Direktor, die Stammbesucher. 300 000 Euro hat das Gehege gekostet, das am Freitag mit Reden und Blasmusik eingeweiht wurde. Alles war perfekt geplant - fast alles. Denn während die einen feierten, waren andere unterwegs. Elf Tierparkbewohner gingen einfach stiften. Und die Pfleger auf Affenjagd. Rund 50 Rotgesichtsmakaken, die bislang zwischen den Giraffen und Antilopen lebten, liebten und herumtollten, zogen in die neue Anlage gleich neben den Przewalskipferden. Dort könnten sie sich auf einer 4,5 Meter hohen Kletterlandschaft austoben, teilte Tierpark-Chef Bernhard Blaszkiewitz vorab mit. Das Geld für den Neubau bekam er von Besuchern als Spende. Für die daraufhin frei gewordene Anlage fand der Tierpark auch gleich Nachmieter. Berberaffen oder auch Magots genannt. Auf die wartete ein 1979 hergerichtetes Gelände mit tempelartigen Felsen. Die Magots ergriffen kurz nach ihrer Ankunft am Donnerstagmorgen die Flucht aus der unwirtlichen neuen Unterkunft. "Sie konnten zu unserer aller Überraschung ohne weiteres die Elektrozäune überwinden." Die Gäste, die am Freitag bei der Eröffnung der Anlage für die Rotgesichtsmakaken von der Flucht erfuhren, reagierten mit einem Schmunzeln. Nur die Dienst habenden Veterinäre vom Tierpark konnten nicht lachen: Während sich neun Tiere in aller Ruhe im Park umschauten, trieb es zwei Berberaffen auf die Alfred-Kowalke-Straße hinaus, wo sie auf Bäume kletterten. Ein Tierarzt betäubte sie mit einem Geschoss. Ein Affe konnte mit festem Griff gefangen werden. Der andere schlief hoch oben im Geäst ein. Die alarmierte Polizei hielt vorsichtshalber ein Sprungtuch auf. Bis zum Nachmittag jagten Tierpfleger den übrigen Affen im Park hinterher, während beim Neubau bei weihnachtlicher Blasmusik gefeiert wurde. Bis zum Abend waren alle Affen wieder im Gehege - und bekamen Hausarrest. Sie dürfen nicht mehr ins Freie, bis ein neuer Zaun gebaut ist.

Berliner Morgenpost - 20. Dez. 2003
Elf Affen auf der Flucht
Alarm im Tierpark Friedrichsfelde. Elf Berberaffen ist am Donnerstag bei einer Umsetzaktion die Flucht gelungen. Die Tiere sprangen über einen Elektrozaun und verteilten sich im Affenzahn auf dem Gelände. "Der Zaun der Tempelanlage stand unter Strom. Ein Tier muss sich mit einer Hand rausgeschwungen haben. Die anderen haben zugeguckt und es ihm nachgemacht", mutmaßte gestern Klaus Rudloff, Tierpark-Kurator für Primaten. Eine respektable Leistung, die Klaus Rudloff aber nicht verwundert, denn: "Die Tiere sind ja nicht dumm."

NÖN Online - 23. Dez. 2003
Baxter finanziert "Schimpansen-Pension"
Die Zukunft der 43 Schimpansen im Safaripark Gänserndorf ist gesichert. Das pharmazeutische Unternehmen Baxter hat sich nach eigenen Angaben zur Finanzierung einer "Schimpansen-Pension" verpflichtet und bezahlt pro Monat rund 19.000 Euro - pro Tier rund 15 Euro pro Tag -, und das bis ans Lebensende der Schimpansen.
Baxter-Vorstandssprecher Peter Mateyka: "Wir haben die Verantwortung für diese Tiere übernommen, und dazu stehen wir. Die Schimpansen wären von einem Insolvenz-Szenario nicht betroffen, weil es sowohl ein von Baxter finanziertes Gebäude gibt, in dem sie untergebracht sind, als auch zweckgebundene finanzielle Mittel auf einem Treuhandkonto", betonte der Manager. Wie erläutert wurde, hat Baxter auf der Basis eines 2001 mit dem Safaripark geschlossenen Vertrages über insgesamt 9,2 Millionen Euro das "Affenhaus" finanziert, das auf Grund der artgerechten Unterbringung international als vorbildlich gilt. Die finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Safaripark Gänserndorf seien stets pünktlich erfüllt worden. "Natürlich sind wir davon ausgegangen, dass der Tierpark eine gesunde finanzielle Basis hat, sonst hätten wir uns für einen anderen Zoo für unsere Schimpansen entschieden", so Mateyka. "An einem General-Sanierungskonzept für den Safaripark können wir uns allerdings nicht beteiligen", stellte der Vorstandssprecher klar. Auf das Management und die kaufmännische Gebarung des Safariparks habe Baxter nie Einfluss genommen und werde das auch künftig nicht tun. Auf dem 68 Hektar großen Gelände leben 850 Tiere. Um kostendeckend arbeiten zu können, braucht der Safaripark laut Geschäftsführer Peter Scheifinger 235.000 bis 250.000 Besucher jährlich. 2003 waren es nur knapp 200.000. Für die Umsetzung des Sanierungskonzeptes sind ungefähr 1,3 Mio. Euro notwendig. Scheifinger hat bis 8. Jänner 2004 Zeit, Geldgeber für sein angekündigtes Sanierungskonzept zu finden. Bis dahin seien die 60 Mitarbeiter noch bereit, auf die Auszahlung ihrer seit drei Monaten ausstehenden Gehälter zu warten.

Berliner Morgenpost - 21. Dez. 2003
PDS, CDU und SPD bleiben dabei: Ein Platz für Heinrich Dathe
Der Bezirk Lichtenberg hält unbeirrt an einer öffentlichen Würdigung seines berühmten Zoologen Professor Heinrich Dathe (1910-1991) fest. Nach dem Gründer und langjährigen Direktor des Tierparks Friedrichsfelde sollen gegenüber dem "Bärenschaufenster" ein Platz und eine Promenade benannt werden. Einhellig wiesen in der vergangenen Woche die Fraktionen von PDS, CDU und SPD der Bezirksverordneten-Versammlung die Forderung des Berliner Historikers und Soziologen Olaf Kappelt zurück, wegen Dathes Mitgliedschaft in der NSDAP den Beschluss aufzuheben. Zum 50. Gründungstag des Tierparks in Friedrichsfelde und 95. Dathe-Geburtstag im Jahr 2005 sollen die Ehrungen vollzogen werden. Beim Senat will das Bezirksamt jetzt außerdem beantragen, die letzte Ruhestätte Dathes auf dem Friedhof Robert-Siewert-Straße in die Liste der Berliner Ehrengräber aufzunehmen.

Kleine Zeitung - 18. Dez. 2003
Viele Fische nach Aquariumsbrand gerettet
Zwei Tage nach dem verheerenden Brand im dänischen Nordseemuseum haben Meereswissenschafter einen Großteil des Fischbestands lebend geortet. In dem schwer beschädigten Riesenaquarium hätten mehr Tiere überlebt, als man ursprünglich angenommen habe, erklärte der Chefbiologe.  Vermisst wurde allerdings die Hauptattraktion des Ozeanariums in Hirtshals an der Nordspitze Jütlands. Dabei handelt es sich um einen 1,8 Meter langen Mondfisch mit einem Gewicht von fast 200 Kilogramm. "Wir konnten ihn nirgendwo finden und befürchten, dass er tot ist!" Viele Makrelen und andere Nordseefische konnten als gerettet gelten. Bei dem Feuer entstanden in dem zweitgrößten Aquarium Europas zwei Risse, aus denen Wasser austrat. Dadurch sank die Wassertiefe bis Donnerstag von acht auf drei Meter ab. In dem viereinhalb Millionen Liter Wasser fassenden Meeresbecken tummelten sich bis Dienstagabend rund 5.000 Fische. Die Ursache des Brandes war weiterhin unklar.

Biologists hopeful most fish survived burned aquarium
http://www.enn.com/news/2003-12-19/s_11467.asp
After waiting two days to find out the fate of nearly 5,000 fish caught in a fire that swept through a building housing Europe's second biggest aquarium, biologists said that more than they had expected survived.

Ostsee Zeitung - 19. Dez. 2003
Rostocker Zoo lockte mehr Besucher an
Im Jahr der IGA erfreute sich der Rostocker Zoo einer weiter gestiegenen Besucherzahl. Mit rund 425.000 Gästen kamen in diesem Jahr etwa 8.000 Menschen mehr als 2002 in den Zoologischen Garten. Mit dem Jahresthema „Garten im Wandel der Zeit“ habe sich der Zoo neben der Gartenausstellung als Besuchermagnet erwiesen, sagte Direktor Udo Nagel. Die Eintrittspreise sollen 2004 unverändert bleiben. Als Erfolg seien die Veranstaltungen zu werten. Die meisten Besucher zählte das „Tiergartenfest“ mit mehr als 6000 Gästen sowie die Klassik-Nacht „Spanische Nacht“ mit rund 2400. Zwei größere Bauvorhaben konnten in diesem Jahr abgeschlossen werden. Im Frühjahr zogen die Geparden in ihr neues Haus. Die Anlage für eine neue Tierart im Rostocker Zoo, den Eurasischen Fischotter, wurde im Sommer fertiggestellt. Im kommenden Jahr soll die Stelzvogel-Halle zur Krokodil-Halle umgebaut werden. Außerdem ziehen Zooschule und -treff in das Zoonarium am Verwaltungsgebäude. Für den Bau einer neuen Menschenaffen-Anlage wurde die Spendenaktion „Schaffen für die Affen“ aufgelegt. Im kommenden Jahr widmet sich der Zoo dem Schwerpunkt-Thema „Wie ein Fisch im Wasser“.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 23. Dez. 2003
Wie ein Fisch im Wasser und "Schaffen für die Affen"
"Wie ein Fisch im Wasser" heißt das Jahresmotto 2004 im Rostocker Zoo. Dazu sind 20 Veranstaltungen geplant. Bevor es allerdings los geht, blickt der Tiergarten noch einmal auf die vergangenen Monate zurück. Das Jahr 2003 war ein äußerst ereignisreiches, konnte Direktor Udo Nagel kürzlich bei einer Präsentation feststellen. Neben der IGA profilierte sich auch der Rostocker Zoo mit seinem Jahresmotto "Garten im Wandel der Zeit" und den 18 unterschiedlichsten Veranstaltungen von den Erlebnisferien im Winter bis hin zur Klassik-Nacht als wahrer Besuchermagnet. Etwa 425.000 Gäste passierten in den zurückliegenden zwölf Monaten die Tore. Schritt für Schritt verbessert die Anlage auch die Lebensbedingungen für die Bewohner aus aller Herren Länder. Bereits im Frühjahr zogen drei Geparden aus Tschechien in ihr neues Haus in Rostock. Seit dem Sommer können die Besucher vier scheue Otter, die aus der Schweiz kamen, in ihrer neuen Anlage bestaunen. Die Bauarbeiten gehen auch im nächsten Jahr weiter. Die Stelzenvogelhalle, wo jetzt noch die Flamingos ihr Winterquartier haben, beherbergt zukünftig Krokodile. Außerdem zieht die Zooschule in das Zoonarium, den sanierten Anbau des Verwaltungsgebäudes an der Rennbahnallee. Und dann gibt es ja noch "Schaffen für die Affen". Die neue Zoo-Spendenaktion startete mit der Klassik-Nacht im September.

Tiroler Tageszeitung - 23. Dez. 2003
Parkplatznot trübt Freude über Nachwuchs im Zoo
Schon 1976 schrieb der Gründer des Innsbrucker Alpenzoos Hans Psenner in seinem Jahrsbericht über die Klagen der Besucher wegen der fehlenden Parkplätze. 27 Jahre später schlägt der heutige Direktor Michael Martys zum wiederholten Mal Alarm: "Wir haben lange auf den Parkplatz gewartet, jetzt muss er wirklich kommen!"
"Jedes Skigebiet hat seinen Parkplatz, nur wir müssen unsere Besucher wegschicken", kritisiert Martys die Verzögerung. Er habe zwar Verständnis, dass die Stadt zuwartet, bis der neue Betreiber der Nordkettenbahn ein Konzept vorlegt, "aber zu lange dürfen wir damit nicht mehr warten". Im vergangenen Sommer kamen 28.000 Besucher weniger in den Alpenzoo, das ist ein Minus von zehn Prozent. Obwohl die Parkplatzmisere die Freude etwas trübt, präsentierte Martys am Montag voller Stolz den ersten Nachwuchs der seltenen Villnösser Brillenschafe. Im kommenden Jahr soll das Hirschgehege am höchsten Punkt des Zoos den Steinböcken zur Verfügung gestellt werden, die Hirsche übersiedeln ins Freigelände.

News - 19. Dez. 2003
Panda-Baby in San Diego getauft
Das Panda-Baby, das im vergangenen August im Zoo von San Diego das Licht der Welt erblickte, ist auf den Namen Mei Sheng getauft worden. Der chinesische Name bedeutet in den USA geboren. Der kleine Pandabär ist der Stolz des Tierparks. Mit der Geburt Mei Shengs sei ein wesentlicher Fortschritt bei den Bemühungen zur Erhaltung der Grossen Pandabären erreicht worden, sagte Zoodirektor Don Lindburg. Die Pandamutter Bai Yun hatte sich im März mit dem gleichaltrigen Männchen Gao Gao gepaart. Zuvor lebte Bai Yun jahrelang mit dem älteren Partner Shi Shi zusammen, doch der zeigte wenig Interesse an dem Weibchen und lebt inzwischen wieder in China.

Rheinische Post - 20. Dez. 2003
Ehestreit unter Nashörnern mit tödlichem Ende
Das Nashorn-Paar hatte im Zoo von Barcelona seit 15 Jahren einträchtig zusammengelebt. Dann kam es zu einem Streit, den Nashorn-Dame Enriqueta mit dem Leben bezahlten musste. Wie die Behörden in der spanischen Metropole am Freitag mitteilten, wurde das 32-jährige Weibchen von seinem männlichen Gefährten angegriffen und so schwer verletzt, dass es wenig später starb. Der Angriff des Männchens wurde möglicherweise dadurch ausgelöst, dass die Tiere zusammen mit ihrem Jungen aus einem Safari-Park in den Zoo umquartiert wurden. Dort mussten sie sich mit einem erheblich kleineren Gehege zufrieden geben.



Planung und Bau 
 
 Wiesbadener Tagblatt - 23. Dez. 2003
Stadt und Förderverein Fasanerie unterzeichnen
"Nach zwei langen Jahren Vorarbeit unterzeichnen wir also heute endlich unseren Sanierungsvertrag." Mit diesen Worten begrüßte der Schatzmeister des Fördervereins Fasanerie, Willi Klauer, Oberbürgermeister Hildebrand Diehl und Stadtrat Peter Grella im Tier- und Pflanzenpark im Westen Wiesbadens. Mit Unterstützung der Stadt haben sich die rund 320 Mitglieder des Vereins ein gutes Stück Arbeit vorgenommen. In den kommenden Jahren soll das gesamte Hofgut am Tierpark saniert und umgebaut werden. Mit gut einer Millionen Euro wird das Projekt von der Stadt mitfinanziert. Knapp die doppelte Summe muss der Förderverein aufbringen. "Ein Risiko bleibt natürlich, dessen sind wir uns bewusst. Indem die Fördermittel der Stadt von vornherein begrenzt sind, ist der Verein gezwungen, für eventuell höhere Umbaukosten aufzukommen", erklärte Klaus Ries vom Förderverein. Aus Erbschaften und Spenden finanziere man den Löwenanteil des Sanierungsprojektes, trotzdem sei auch bereits ein Darlehen über 800.000 Euro fest eingeplant. Auf dem Terrain des heutigen Reitstalls werde ein Jugendbauernhof entstehen, in den auch eine Tierparkschule integriert werde. Zunächst einmal entsteht ein Kiosk mit Biergarten, um eine Art "Notgastronomie" für die Zeit des Umbaus im Jagdschloss zu erhalten, moderne Gästetoiletten, eine Geschäftsstelle für den Verein, Haustierstallungen, Ausstellungsräume und eventuell ein Laden mit regionalen Produkten wie Honig, Holz- oder Wollarbeiten sollen das breite Angebot der Fasanerie ergänzen. Übrigens: auch während der Bauarbeiten bleibt die Fasanerie geöffnet.

Märkische Oderzeitung - 20. Dez. 2003
Spielplatz mit unterirdischen Gängen
Über Winter wird der Eberswalder Zoo weiter auf Vordermann gebracht. Dessen Chef Dr. Bernd Hensch beziffert den Umfang der Investitionen auf 200.000 Euro. "Wir wenden dafür ausschließlich Sponsorenmittel auf, kein Cent kommt aus dem Stadthaushalt", versichert er. "Wir werden neben der Gibbonanlage einen Aussichtsturm bauen", verrät Hensch. Dieser werde um eine 250 Jahre alte Buche herumgebaut. Dann können die Besucher quasi in Augenhöhe mit diesen Affen auf die Kletterbäume, aber auch zur anderen Seite hin in die Adlervoliere blicken.

Märkische Oderzeitung - 20. Dez. 2003
Für den Einzug der Affen ist alles vorbereitet
Neugierig pressen die Weißbüscheläffchen ihre Nasen an die Scheibe ihres beheiztes Wintergeheges. Draußen in der Anlage hat sich in den vergangenen Wochen viel getan, Handwerker gaben sich die Klinke in die Hand. Alles für die Neuen. Denn schon bald wird sich der Kreis der Affen im Oderbruch-Zoo Altreetz erweitern. Im Februar sollen die vier Neuen einziehen. Ihr trautes Heim jedenfalls ist bezugsfertig. Pünktlich am 15. Dezember konnte Zooleiter Peter Wilberg quasi stellvertretend den Schlüssel übernehmen. "Das ist eines der schönsten Affengehege in Brandenburg", ist Peter Wilberg stolz auf die neueste Familien-Attraktion der Einrichtung. Möglich wurde die Investition durch eine Förderung der EU. Von den 100.000 Euro Projektkosten (für Affengehege und vergrößerte Zoobaude) wurden 75 Prozent gefördert. Den 25-prozentigen Eigenanteil hat das Arbeitsamt durch eine Eingliederungsmaßnahme gesichert. Herzstück ist der 25 Quadratmeter große und mit Holz gestaltete Aufenthaltsraum, in dem eine affensichere Elektroheizung den Tieren auch bei tiefsten Temperaturen mollige Wärme liefert. Dank einer vier Quadratmeter großen Thermoscheibe müssen die Besucher auch im Winter nicht auf die Tiere verzichten und haben Einblick in das muntere Treiben im Affenhaus. Für die Gestaltung des Freigeheges lassen sich die Zoomitarbeiter noch Zeit. Auf alle Fälle werden die neuen Bewohner ausreichend Gelegenheit haben, sich auszutoben.

Pforzheimer Zeitung - 19. Dez. 2003
Neues Gehege für Mufflons
Im neu entstehenden Gehege im Wildpark Pforzheim sollen die Mufflons künftig auf Sandsteinquadern klettern können. Kinder werden unter pädagogischer Anleitung die Lebensweise der Tiere und Pflanzen im Wildpark kennen lernen. Diese zwei Neuerungen für den beliebten Wildpark hat Grünflächenamtsleiter Norbert Bernhard vorgestellt. Sie sind ein weiterer Baustein für das neue Selbstverständnis der Einrichtung: Der 35 Jahre alte Park soll sich in einigen Jahren vor keiner anderen modernen Anlage verstecken müssen, und Vier- bis 14-Jährige sollen durch Angebote wie Fütterrunden, Ställe misten, Schafe scheren und Wollverarbeitung den Kreislauf der Natur kennen lernen. Wenn das umgestaltete Gehege im April fertig sein wird, haben die 15 Mufflons einen Unterstand, der gleichzeitig Felsenlandschaft ist. Der Maschendraht ist dann dem Stabgitterzaun gewichen, ein neuer wetterfester Weg führt direkt vom Eingang des Wildparks vorbei an den Mufflons hin zum Streichelgehege.



Aktionen 
 
Norddeutsche Neueste Nachrichten - 23. Dez. 2003
Tierische Weihnacht mit Schröder & Co.
Stille Nacht: In den Zoos und Tiergärten ist Winterruhe eingezogen. Seit Tagen marschiert Herr Schröder mit machohaftem Imponiergehabe durchs Karree und hält Ausschau, ob sich Konkurrenten erfrechen, seinen Herrschaftsanspruch in Frage zu stellen. Denn seit kurzem teilt Schröder sein Anwesen neben Lebensabschnittsgefährtin Jule mit zwei weiblichen Wesen in jugendlichem Alter. "Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig", lacht Wolfgang Zessin, Vizechef des Schweriner Zoos. Schließlich ist "Herr Schröder" ein schlichtes Wildschwein und verdankt den Namen nicht dem Kanzler, sondern seinem Futterpaten.
Ansonsten sind tierische Weihnachten eher ein Fest der Ruhe, sagt Schneider. Nach einem trotz des heißen Sommers "guten Zoo-Jahr" mit ca. 190.000 Gästen" (10.000 mehr als 2002) spazieren weniger Besucher durch die weitläufige Anlage.
Der Tierpark Wismar stellt über die Festtage sein Motto "Erlebnis und Spaß für Familien" besonders in den Vordergrund. An beiden Weihnachtsfeiertagen wird jeweils gegen 13.00 Uhr auf dem Spielplatz ein großes Lagerfeuer entzündet. Die kleinen Gäste können Würste am Stock brutzeln. Dazu gibt es frisch gebackene Waffeln sowie Erbsensuppe aus dem Kessel.
Der Natur- und Umweltpark Güstrow wartet zusätzlich zum täglichen Normalbetrieb von 9.00 bis 16.00 Uhr mit spannenden Sonderführungen auf. So können kleine und große Tierliebhaber am 27. und 29. Dezember sowie am 2. Januar auf einer nächtlichen Wolfspirsch das Treiben der Isegrimms beobachten.Höhepunkt der Touren mit fachkundiger Begleitung dürfte die Fütterung der neun Wölfe im Freigehege sein.
Im Rostocker Zoo kommt die große Bescherung erst nach dem Fest. Am 29. Dezember dürfen sich Zuschauer und Tiere auf das Weihnachtsbaum-Futtern freuen. Pünktlich um 11.00 Uhr wird das nadelige Grünzeug den Elefanten aufgetischt. Dann geht es weiter mit Elchen, Kamelen und Wisenten. Verächter vegetarischer Kost wie Leoparden, aber auch etliche Vogelarten bekommen die Tannenzweige als Weihnachtsdeko in die Gehege oder Volieren.

Berliner Zeitung - 23. Dez. 2003
Für Kinder frei
Im Tierpark Friedrichsfelde und im Berliner Zoo haben am 24. Dezember alle Kinder bis 15 Jahren in Begleitung Erwachsener freien Eintritt. Im Tierpark gibt es außerdem eine süße Überraschung. Im Zoo kann das Aquarium mit der Zoo-Eintrittskarte mit besucht werden.

Berliner Zeitung - 23. Dez. 2003
Extra-Streicheln und Kekse zum Fest
Opitz wird gern der Affenvater vom Zoo genannt. Und weil ein Vater zu Weihnachten gern bei seinen Kindern ist, gibt es bei Opitz seit zehn Jahren diese Tradition. "Die Affen holen sich dann die Leckereien aus den Hosentaschen", sagt er. Anderthalb Stunden dauert seine Bescherung. Für Gorilladame Fatu könnte dieses Fest das letzte sein. Seit Monaten schirmt sich die 46-jährige Affendame von ihrer Familie ab. "Sie hat einst das erste Gorillababy nach dem Zweiten Weltkrieg in Berlin zur Welt gebracht", sagt Opitz. Dem Pfleger stehen die Tränen in den Augen, es scheint, als nehme er langsam Abschied von Fatu. Auch die fünf asiatischen Elefanten dürfen sich auf eine köstliche Bescherung freuen. In den letzten Tagen wurden immer wieder Erdnüsse, Kekse, Obst oder Eukalyptus-Bonbons bei den Pflegern abgegeben. Vor allem die scharfen Lutschpastillen bringen Pankow und seine Kollegen jedes Jahr aufs Neue zum Schmunzeln. Vor Jahren nämlich hatte ein Sprecher des Zoos auf die ernst gemeinte Frage, was Elefanten zu Weihnachten bekommen, die nicht ganz ernst zu nehmende Antwort gegeben: "Eukalyptus-Bonbons". Seitdem brächten die Leute zur Weihnachtszeit diese Bonbons. Das erste Mal Weihnachten erleben in diesem Jahr Mias und Batu. Die beiden Sumatratiger-Babys kamen im Sommer im Tierpark Berlin zur Welt. Am Heiligen Abend werden sie wie die übrigen Tiger, Löwen und Raubkatzen im Alfred-Brehm-Haus mit einer ganz besonderen Leckerei überrascht. "Es gibt Kaninchen oder Hühner", sagt die Pflegerin Petra Schröder. "Das ist für unsere Tiere wie Schokolade für uns." Vor allem Kaninchen seien wegen der Innereien und des Fells ein Fest für die Raubkatzen.

Kieler Nachrichten - 24. Dez. 2003
Weihnachten bei den Tieren
Die Tiere im Archäologisch-Ökologischen Zentrum Albersdorf (AÖZA) sind nicht nur Bürgermeister Manfred Trube ans Herz gewachsen. Immer wieder sind Eltern im Steinzeitpark zu beobachten, deren Sprösslinge sich weniger für die Steinzeithäuser als für Rinder, Ziegen, Ponys und Schafe interessieren. Normalerweise untersagt ein Schild ihre Fütterung. Doch heute, am Heiligen Abend, wird eine Ausnahme gemacht. "Wir haben kleine Futterrationen gepackt, die die Kinder im Rahmen einer Weihnachts-Fütterung an die Tiere im Steinzeitpark verteilen dürfen", erklärt Trube, der die Leckereien mit seiner Familie eigenhändig eingetütet hat.

Ostseezeitung - 24. Dez. 2003
Weihnachtserlebnis Tierpark für Groß und Klein
Während der Weihnachtsferien hat der Wismarer Tierpark täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Es besteht die Möglichkeit, bei entsprechender Kleidung ausgedehnte Spaziergänge zu unternehmen, sich mit der geplanten neuen Eingangssituation zum Bürgerpark hin vertraut zu machen und natürlich die Tiere in Augenschein zu nehmen. Am ersten und zweiten Feiertag sind Besucher herzlich eingeladen, um ab 13 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit am Lagerfeuer Stockbrot zu backen, Glühwein zu trinken oder einige Spielgeräte zu benutzen.

Bergisches Sonntagsblatt - 23. Dez. 2003
Wildpark Reuschenberg sucht Paten für die Tiere
Um die Stadt Leverkusen beim Erhalt des Wildparks zu unterstützen, sucht der Förderkreis jetzt Paten für die Tiere. Über 130.000 Besucher erfreuen sich jährlich an den Tieren im Wildpark Reuschenberg. Bereits seit vier Jahren unterstützen zahlreiche Sponsoren den Wildpark mit ihren Spenden. Der Förderverein übernimmt im Jahr circa 10.000 Euro für Futtermittel oder sonstige Projekte. Mit der neuen Aktion kann jetzt jeder für einen Betrag ab 50 Euro die Patenschaft für ein Tier im Wildpark übernehmen und somit die Futter- und Pflegekosten des ausgewählten "Tierpark-Bewohners" damit finanzieren. Aufgrund der prekären Haushaltslage wird demnächst die Stadt Leverkusen über einen Verwaltungsentwurf entscheiden, dass die Besucher demnächst auf freiwilliger Basis Eintritt für den Tierpark bezahlen. Bisher war der Eintritt kostenlos.

Märkische Allgemeine - 20. Dez. 2003
Kartengrüße, Schmeicheleien und Fußspuren
Im Leipziger Zoo hat Eislaufstar Katarina Witt eine bleibende Fußspur hinterlassen: Auf der "TatzenPROMInade" zog sie Schuh und Strumpf aus und setzte ihren "Goldfuß" in den Abdruckkasten. Sie übernahm damit zugleich die Patenschaft für Seebärendame "Lippi". Ihre Fußspur kommt neben Handabdrücke von Tierpaten wie Jens Weißflog oder Geraldine Chaplin.

Neue Westfälische - 18. Dez. 2003
Auch Wollschweine und Ziegen in der Manege
Auch in diesem Jahr veranstaltet der Tierpark Ströhen ab dem 1. Weihnachtsfeiertag seinen traditionellen Weihnachts-Zirkus. DieVorbereitungen dafür laufen im vollen Gange. Wie immer hat "Zirkusdirektor" und Tiertrainer Timm Delbosq ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm einstudiert, das nicht nur die kleinen Besucher sondern auch deren Eltern begeistern wird.

Hamburger Abendblatt - 22. Dez. 2003
Wildpark Eekholt: Weihnachtsmann füttert Tiere
Auch in diesem Jahr macht der Weihnachtsmann Heiligabend auf seiner Schlittenreise in Eekholt Station. Zusammen mit seinen Eseln "Sammy" und "Susi" kommt er zu den Tieren des Wildparks, um ihnen eine Extraportion Futter zu bringen. Zwischen 10.30 und 13 Uhr ist der Weihnachtsmann am 24. Dezember unterwegs, um Hirsche, Fischotter, Wildschweine, Wölfe und viele andere Tiere zu füttern. Kinder sind eingeladen, ihm zu helfen. Dafür bekommen sie eine kleine Belohnung. Die Eltern können sich mit einem Punsch stärken. Wer ein paar Stunden winterliche Natur inmitten des Wildparks erleben will, sollte dieses Ereignis genießen.

Leipziger Volkszeitung - 21. Dez. 2003
Elchkalb heißt jetzt Ada und ist Familienstar
Solch einen Trubel hatte die junge Elchdame noch nicht erlebt. Mit dutzenden Gästen fand am Wochenende im Connewitzer Wildpark die erste Tiertaufe überhaupt statt. Die Elchdame heißt nun Ada, hat gleich fünf Paten und ist der neue Star bei Familie Morawetz. "Wir sind oft hier in Familie unterwegs und haben uns irgendwann in dieses Elchkalb verliebt", erzählte Wilfried Morawetz, der als Leiter des Botanischen Gartens auch beruflich einen guten Draht zum Wildpark hat.

Ostsee Zeitung - 22. Dez. 2003
Pumakater Carlo hat jetzt einen Paten
"Deine Großeltern haben sich etwas Besonderes für dich ausgedacht", begrüßte der Grimmener Tierparkleiter Bodo Teichmann am Sonnabendnachmittag Steven Lange, als dieser mit Familie um 13 Uhr im Tierpark ankam. Zehn Minuten später war der Zwölfjährige frischgebackener Pate für das Pumamännchen Carlo. Steven bekam von Bodo Teichmann eine Urkunde überreicht, am Gehege wird ein Schild angebracht, auf dem die Patenschaft vermerkt wird. Pumakater Carlo registrierte wohlwollend das gestiegene Interesse – die Familie hatte ihm nämlich Schnitzelfleisch mitgebracht. Die erste Tierpatenschaft ist damit offiziell unter Dach und Fach. Weitere sind möglich – ob nun für die Waschbären Kati und Moritz, Tigerdame Chanka oder die Esel Miklos und Beauty. Interessenten sollten sich im Tierpark melden.



Nachwuchs 
 
sz-online - 24. Dez. 2003
Leipziger Zoo freut sich über zwei Tiger-Babys
Bei den Tigern im Leipziger Zoo gibt es Nachwuchs. Amurtigerin "Conny" hat in der Nacht zum Montag zwei Tigerbabys geboren, teilte der Zoo am Dienstag mit. Sie sind die ersten Jungen in der "Tiger-Taiga", die vor acht Monaten eröffnet wurde. Die Tiere werden von ihrer elfjährigen Mutter, die 1997 bereits Fünflinge geboren hat, gut verpflegt. Zuletzt waren im Frühjahr 2002 Tigerbabys geboren worden. Sie starben aber nach wenigen Tagen. Laut Zoo-Kurator Gerd Nötzold überlebten auch zwei weitere Babys nicht die aktuelle Geburt. Sie wurden tot im Gehege gefunden. Vater der Tigerbabys ist der fünfjährige "Mischa", der 1999 von Hannover nach Leipzig gekommen ist. Tigermama "Conny" stammt aus der Leipziger Nachzucht. Die für 2,3 Millionen Euro gebaute "Tiger-Taiga" soll Raum für die Tigerzucht des Leipziger Zoos schaffen.

Sächsische Zeitung - 20. Dez. 2003
Vom ersten Tag an allein auf Jagd
Wenn es bei den indischen Schmucknattern um den Nachwuchs geht, dann ist die Bezeichnung "falsche Schlange" durchaus angebracht. Haben die Weibchen die Ei-Ablage hinter sich, denken sie keineswegs an eine persönliche Betreuung. Sie graben die Eier ins feucht-warme Erdreich und machen sich auf Nimmerwiedersehen aus dem Staub. Nach etwa zwei Monaten sind die Kleinen da, und sie wissen vom ersten Augenblick an, was zu tun ist. So als hätte man es ihnen beigebracht, gehen die 30 Zentimeter langen Sprösslinge wie die Großen auf Jagd nach Kleinnagern. Im Dresdner Zoo entfiel das Eingraben, die Brutmaschine musste wieder einmal gute Dienste leisten. Wie Biologe Wolfgang Ludwig berichtete, kamen vier Junge zur Welt, die vorerst im Hintergrund ihre Kindheit ohne Mama verbringen.

Berliner Morgenpost - 21. Dez. 2003
Paka-Nachwuchs: Ausreißer Edmond im Vaterglück
Erinnern Sie sich noch an die Geschichte des Ausbrecherkönigs aus dem Berliner Zoo? Edmond Dantes, der Graf von Monte Paka, ein eher pummeliges Tier aus der Familie der Meerschweinchen, konnte vor drei Monaten auf ungeklärte Weise den Zaun seines Geheges erklimmen und sich in die Freiheit retten. Bis heute konnte Edmond auf seinen nächtlichen Touren zwar mehrfach gesichtet werden, in eine der aufgestellten Fallen ging er jedoch nicht. Ein letzten Gruß aber hat er hinterlassen: Er hat einen Sohn, gerade mal drei Wochen alt.
 
 


Norddeutsche Neueste Nachrichten - 20. Dez. 2003
Spielgefährtin für Vilma ist da
Das Eisbärenmädchen Vilma aus dem Rostocker Zoo hat eine Moskauer Spielgefährtin bekommen. Die aus Russland stammende Bärin war zuerst im Wuppertaler Zoo untergebracht. Dort fand sie kein Anschluss an die Eisbärengruppe. So kam es, dass sie zu Vilma gebracht wurde. "Zwar gab es anfangs eine kleine Auseinandersetzung zwischen den beiden, da es für die Eisbärenmädchen eine neue und ungewohnte Situation war. Zum Glück kommen sie jetzt prima miteinander aus", freut sich Udo Nagel. Gestern wurden sie das erste Mal gemeinsam der Öffentlichkeit präsentiert. Im Gegensatz zu Vilma, die schon seit einem Jahr in der Mutter-Kind-Anlage lebt, musste der Neuankömmling ersteinmal ihr neues Zuhause ausgiebig erkunden. Schon nach wenigen Minuten verlor sie ihre Unsicherheit und tollte mit ihrer Freundin herum. Bis zum Herbst nächsten Jahres sind die beiden Eisbären noch in der Mutter-Kind-Anlage des Rostocker Zoos zu bewundern. Dann werden sie in den Nürnberger Tiergarten gebracht, wo eine Gruppe von Eisbärjungtieren aufgebaut werden soll.

Westdeutsche Zeitung - 20. Dez. 2003
Lismore bekommt Gesellschaft
Für Lismore im Krefelder Zoo ist nach einem mehr als ereignisreichen Jahr so etwas wie Normalität ins Leben eingekehrt. Das Känguru-Böckchen lebt seit gut drei Monaten im Gehege seiner Artgenossen Kylie und Jessie. Die beiden Känguru-Damen haben den anfangs so gar nicht nach einem Beuteltier riechenden Nachwuchs lange Zeit argwöhnisch beschnuppert, doch mittlerweile ist er integriert. Als die von Einbrechern freigelassene Gepardin Catherin im November letzten Jahres zehn Tiere im Känguru-Gehege riss, wurde das Böckchen unerwartet im Beutel seiner toten Mutter gefunden. Tierpflegerin Christine Osswald nahm sich des kleinen Häufchens an, dessen Leben auf Messers Schneide stand. Fast neun Monate lebte Lismore bei seiner Ersatzmutter, wuchs mit ihren beiden Hunden auf und genoss die Sprünge durchs Vogelhaus, Osswalds Arbeitsplatz. Im Alter von sieben Monaten wurde er nach und nach an die beiden Artgenossen, die das Blutbad überlebt hatten, gewöhnt.
Aufgrund der aufregenden Zeit für alle drei Kängurus hatte man im Zoo bislang davon abgesehen, Verstärkung für die Zuchtgruppe zu holen. Die war zunächst für den Herbst geplant und soll nun zwischen Mai und Juni erfolgen. Der Krefelder Zoo hatte bereits im Frühjahr drei Graue Riesenkängurus im Zoo von Healesville/Australien reservieren lassen. Ausländische Tiere werden bevorzugt, da es in Deutschland kaum noch Graue Riesenkängurus gibt, die nicht blutsverwandt sind. Zu den australischen Tieren kommt etwa gleichzeitig wahrscheinlich noch ein Weibchen aus dem Zoo von Neuwied, so dass die hiesige Gruppe auf sieben Tiere anwachsen wird. Mit ihnen soll dann eine neue Zucht begonnen werden. "Mein Jahr" hat der Westdeutsche Rundfunk seine Reportage überschrieben, die die bewegten zwölf Lebensmonate von Lismore dokumentieren. Sie ist am zweiten Weihnachtstag, 19.30 Uhr, im WDR-Fernsehen zu sehen.


WAZ - 20. Dez. 2003
Ameisenbären fressen im Zoo keine Ameisen
Sechs Uhr morgens auf dem Betriebshof des Dortmunder Tierparks. Tierpfleger Dennis Wienhusen schließt das große Schiebetor auf, gibt den Blick frei in sein gekacheltes Reich: die Tierküche im Zoo. Erste Aufgabe täglich: Die Futterzubereitung für die 15 Ameisenbären mit ihrer für Laien höchst merkwürdigen Speisezusammensetzung. Gemahlenes Hundefutter, Haferflocken, Bananen, Tomaten, Birnen, Eier, Hackfleisch und Quark. "Ist hier nichts für Empfindliche", meint die Auszubildende Nadine Lutterbach. Lebend wird nichts verfüttert. Auch nicht an Riesenschlangen. Die Tierküche ist für die 22-Jährige eine Pflichtstation.

Wolfsburger Nachrichten - 24. Dez. 2003
Zoo Hannover verkürzt Kindern das Warten
Dass sich das Thermometer an diesem Wintermorgen im Zoo Hannover hart am Nullpunkt bewegt, kümmert Geparden-Dame Tonja und ihren Nachwuchs kaum. "Unsere Katzen haben kein Problem mit der Kälte", erklärt Tierpfleger Andreas Pohl. Die Sibirischen Tiger sind Minusgrade gewöhnt; auch Löwen und Leoparden kennen aus ihren Heimatregionen Temperaturstürze. Und bevor es richtig ungemütlich wird, können sich die Tiere in vielen Gehegen auf einen "heißen Stein" zurückziehen, eine Art Heizplatte, die den Untergrund frostfrei hält. Die Wölfe dagegen brauchen keine künstliche Wärme. "Die genießen den Winter richtig", berichtet Pohl; bei den ersten Flocken hätten sie sich seelenruhig auf ihren Hügel gelegt und sich einschneien lassen. "Das ist der Vorteil vom Winter", schwärmt ihr Pfleger; "viele Tiere sieht man besser. Sie müssen sich ständig bewegen, damit sie nicht frieren." Dennoch gehen nach Auskunft von Zoo-Sprecherin Christiane Reiss in der kalten Jahreszeit die Besucherzahlen drastisch zurück. Während es an Spitzentagen im Sommer bis zu 15.000 zahlende Gäste sind, freuen sich die Verantwortlichen im Winter schon über 2.000.

Münchner Wochenanzeiger - 24. Dez. 2003
Wichtel ausgebüchst
In der Nacht vom 21. auf 22. Dezember sind fünf der possierlichen Wichtel im Tierpark Hellabrunn durch die hölzerne Rückwand des Käfigs in die Freiheit entkommen
Die artgerechten Käfige waren über die Feiertage ordnungsgemäß im Quarantänebereich des Zoos untergebracht, nachdem die Wichtel aus dem Londoner Zoo zur Zuchtgemeinschaft in Hellabrunn eingestellt worden waren. Nach ersten Untersuchungen trifft die Mitarbeiter des Tierparks Hellabrunn aber keine Schuld, vielmehr habe es sich um einen Materialfehler gehandelt. Die scheuen Wichtel sind geschickte Kletterer und äußerst flink. Dennoch gibt es bereits erste Spuren, denen die Polizei nachgeht.

Prignitzer - 23. Dez. 2003
Wo Polarfuchs und Wolf in trauter Nachbarschaft leben
Zu einem ausgiebigen Weihnachtsspaziergang lädt der Tierpark am Rande der Stadt Perleberg ein. An die 650000 kleine und große Besucher konnte der Tierpark in diesem Jahr bereits begrüßen, freut sich nicht von ungefähr Leiter Wilhelm Lüdke. Sowohl national wie auch international war der Tierpark der Rolandstadt im zu Ende gehendem Jahr in den Schlagzeilen. So stammen zwei Luchse, die im Nationalpark Harz ausgewildert wurden, aus Perleberg. Und auch das im Frühjahr geborene Kamelfohlen fühlt sich inzwischen in seiner neuen Heimat - in einem dänischen Zoo nördlich von Kopenhagen - "kamelwohl".

Der Neue Tag - 23. Dez. 2003
Fabeln um den Fortbestand
Das künftige Versuchs-, Lehr- und Mustergehege für Rot-, Dam- und Sikawild in Pfrentsch lässt seit geraumer Zeit die Gerüchteküche brodeln. Eine Einzäunung des Radweges sei geplant, die Wanderer könnten ihre Wege nicht mehr benutzen, die Naturliebhaber müssten schmerzliche Eingriffe akzeptieren, war vielerorts zu hören.
Tatsache ist, dass das rund 40 Hektar große Tiergehege nur rund 22 Prozent des insgesamt 180 Hektar großen Staatsgutareals beansprucht. Das Areal liege zum Teil direkt an der Grenze zum Nachbarland und sei gezielt von bekannten Wanderrouten abgetrennt worden. Mit dem neuen Gehege solle artgerechte Tierhaltung unter Berücksichtigung natürlicher Gegebenheiten aufgezeigt werden. Mit der Möglichkeit, den Tieren ausreichenden Platz zu sichern, Böschungen, Grünflächen mit unterschiedlichem Bewuchs und vorhandene Gewässer einzubeziehen, zeige das Pfrentscher Projekt den positiven Unterschied zu anderen, meist zu kleinen Gehegen auf. Deshalb würden im Gatter nur etwa 100 Stück Rotwild leben. Dieser Bestand würde durch geeignete Maßnahmen erhalten werden.

Berliner Morgenpost - 20. Dez. 2003
Speiseplan
In der kalten Zeit ist der Appetit der Andenkondore größer als im Sommer, sie verbrauchen auch mehr Energie, um ihre großen Körper warm zu halten. Das Kondorpaar im Berliner Zoo bekommt deshalb heute um 15 Uhr einen extra großen Fleischknochen.

Berliner Morgenpost - 21. Dez. 2003
Speiseplan
Die eleganten schwarzen Panther sind eigentlich nur eine Farbform der üblicherweise gefleckten Leoparden. Im Tierpark leben drei der schwarzen Schönheiten: Satan II mit seiner Partnerin Saida und Tochter Angie. Die drei bekommen heute um 15 Uhr je ein zwei Kilogramm schweres Fleischstück, bestreut mit Mineral-Vitamin-Gemisch.

Berliner Morgenpost - 22. Dez. 2003
Speiseplan
Die Braunen Sichler haben nicht nur lange, dunkle Beine, sondern auch lange, gebogene Schnäbel. Mit denen stochern sie auf Nahrungssuche im seichten Wasser nach Fisch. Im Zoo haben die Tiere es deutlich einfacher. Sie bekommen heute um 10 Uhr Mahlfleisch und kleine Fischchen.

Putting penguins in cold storage
The venerable California Academy of Sciences is shutting its doors on Dec. 31, and its 18 million specimens, alive and long, long dead, are being moved. The old cement building, a fixture in Golden Gate Park since 1916, will be razed to make way for a new $370 million structure, a marvel of eco-friendly design.
http://www.enn.com/news/2003-12-18/s_11439.asp

Irwin captures state tourism awards
http://www.theage.com.au/articles/2003/11/30/1070127258729.html
Crocodile hunter Steve Irwin's Australia Zoo has been named the state's major tourist attraction in the 2003 Queensland Tourism Awards.

China Internet Information Center - 25. Dez. 2003
Mehr Platz für Schimpansen
Drei Schimpansen, zwei Weibchen und ein Männchen, sind in ihr neues Zuhause im Shanghaier Zoo gezogen.
Im Rahmen des vom Shanghaier Zoo und dem Erziehungsprogramm der Tierschutzorganisation "Roots & Shoots" gesponserten Projekts soll den Schimpansen im Zoo mehr Auslauf ermöglicht werden.
Die Organisation brachte insgesamt 480.000 Yuan (57.831 USD) für das besagte Projekt auf, der Zoo wird für die restlichen 480.000 Yuan für den Bau einer "Schimpansenwelt" aufkommen.
Dr. Jane Goodall, weltberühmte Zoologin aus Großbritannien und Gründerin von "Roots & Shoots", eröffnete vor kurzem das neue Affenhaus.
Auf einer Fläche von 42 Quadratmetern ist das Haus mit einem aus Stahl gebauten Baum ausgestattet, der von braunem Zement ummantelt ist, der Rinde darstellen soll. Über dem Baum ist ein großes Netz angebracht, das Nahrung und Früchte enthält.
Drei weitere Affenhäuser für die über 20 Schimpansen seien in Planung, so der Zoodirektor Xiong Chengpei.
Laut Steven Protz, dem Designer des Affenhauses, sei die neue Anlage mit Wäldern und Kletteranlagen im Mai fertig.

Space Park Bremen eröffnet
Über 100 Bauarbeiter sind in Bremen zurzeit noch mit der Fertigstellung des 600.000 ¬ teuren Parks beschäftigt. Die "Soft Opening"-Phase (mit begrenztem Zutritt zu den einzelnen Attraktionen) startet am 19. Dezember, das "Grand Opening" geht am 12. Februar nächsten Jahres über die Bühne. (Ausführliche Artikel in "Focus" und "Spiegel" dieser Woche)


Wochenanzeiger, 23.12.2003
Fünf Weihnachtswichtel irren durch München
Der Freiheitsdrang der Weihnachtswichtel war so groß, dass selbst Käfige sie nicht am Ausbrechen hindern konnten. In der Nacht vom 21. auf 22. Dezember sind fünf der possierlichen Wichtel im Tierpark Hellabrunn durch die hölzerne Rückwand des Käfigs in die Freiheit entkommen. Die artgerechten Käfige waren über die Feiertage ordnungsgemäß im Quarantänebereich des Zoos untergebracht, nachdem die Wichtel aus dem Londoner Zoo zur Zuchtgemeinschaft in Hellabrunn eingestellt worden waren. Nach ersten Untersuchungen trifft die Mitarbeiter des Tierparks Hellabrunn aber keine Schuld. Der zoologische Direktor des Tierparks, Prof. Dr. Henning Wiesner, versichert, dass die Weihnachtswichtel völlig ungefährlich sind. »Man sollte dennoch nicht versuchen, die Wichtel selbst einzufangen«, warnt Wiesner. Allerdings hofft Wiesner auf ein baldiges Ende der Odyssee: »Die Großstadt ist einfach nicht ihr natürlicher Lebensraum. Die Wichtel müssen schnellstens wieder in unsere Obhut, damit ihnen nichts passiert«.
Wer tatsächlich einen Wichtel sieht, kann sich unter Telefon 35711-60 direkt bei Jürgen Hauke in der Polizeiinspektion 14 melden.

 

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Köln, 23.12.03
Schöne Bescherung im Zoo
Die Bäume sind geschmückt, die Krippen aufgebaut. Im Zoo gibt es sogar ein Krippenkind. Ein rotes Brüllaffen-Weibchen hatte am 13.11.2003 ein Jungtier zur Welt gebracht, konnte es aber leider nicht selbst aufziehen. Also haben wir ihm etwas geholfen. Wir öffnen unsere Krippe für ein Weihnachts-Shooting schon am Dienstag, dem 23. Dezember 2003 um 11.30 Uhr.

Zoo Köln, 23. Dezember 2003:
Neue Verstärkung für den Kölner Brüllaffenchor
Die stimmgewaltigen Brüllaffen im Südamerikahaus haben weiteren Nachwuchs bekommen.
Mita, eines unserer beiden erwachsenen Weibchen hat am 17.  Oktober ein weibliches knapp 300 Gramm schweres Jungtier geboren. Leider kam Mita mit ihrer Mutterrolle nicht zurecht. Nach 24 Stunden trug sie ihr Kind nicht mehr, so daß wir es zur künstlichen Aufzucht übernehmen mussten. Möglicherweise hängen Mitas Probleme damit zusammen, dass sie selber unter ungünstigen Bedingungen aufgewachsen ist. Sie war in Venezuela illegal von Privatleuten gehalten und daher von den Naturschutzbehörden konfisziert worden bevor sie an den Kölner Zoo übergeben wurde. Unter der Obhut von Susanne Schmitz, einer der Tierpflegerinnen des Südamerikahauses, wächst die kleine Runa komplikationslos heran und hat jetzt schon ihr Gewicht fast verdoppelt. Einerseits muss Runa viel Kontakt haben, andererseits darf er aber nicht so dicht sein, dass die bald anstehende Rückführung in die Gruppe durch eine zu enge Bindung an die menschliche Bezugsperson erschwert würde. Runa wird immer wieder stundenweise mit ihrer Aufzuchtkiste in die Nähe der Brüllaffengruppe gebracht, damit die zukünftigen Partner sich kennenlernen können. In einigen Wochen, wenn keine Flaschenfütterung mehr nötig ist, wird sie dort bleiben und schliesslich von einem der Gruppenmitglieder „adoptiert“ werden. Rote Brüllaffen werden sehr selten in Zoos gehalten und noch seltener gezüchtet. In Europa leben außer in Köln nur noch in Frankfurt zwei Tiere. Da sie Nahrungsspezialisten sind, gelten sie als schwierige Pfleglinge.

Zoo Duisburg, 22.12.03
Schöne Bescherung im DELPHINARIUM
Die sprichwörtliche „Schöne Bescherung“ gibt es in der Zoo-Futterküche nicht erst am Heiligen Abend, sondern genau genommen das ganze Jahr über. Nicht ausgeschlossen werden soll natürlich, daß die Tierpfleger vom Kaiserberg so manchem ihrer besonderen Lieblinge zu Weihnachten ein Extra-Würstchen, ein Super-Bonbon oder einen zuckerbepuderten Rettich zustecken mögen...
Damit den Kleinen die Wartezeit bis zur Heilig-Abend-Bescherung nicht allzu lang wird, haben Kinder bis 13 Jahre am Heilig Abend freien Eintritt ins Delphinarium. Während der Vorführungen um 11.30 und 13.00 Uhr findet eine Weihnachtsverlosung statt.
Die im Verlaufe der Delphin-Vorführung verschossenen „Schwanzbälle“ können von den glücklichen Fängern auf den Tribünen gleich anschließend gegen ein Präsent eingetauscht werden. Daß außer Goldflitter und Tannennadeln möglicherweise auch ein paar Tropfen Salzwasser an Kordel und / oder Papier hängen bleiben, wird dem Vorweihnachtsspaß sicherlich keinen Abbruch tun.

Zoo Duisburg, 22.12.03
Löwen für das Affenhaus
Sie sind geboren, gechipt, auf Festplatten gebrannt – und zählen weltweit zu den seltensten Säugetieren überhaupt. Die IUCN-Rote Liste, die im US-amerikanischen Zoo von Washington geführt wird, registriert auch die Zuchtbuchnummer des soeben aus dem nordirischen Dublin eingetroffenen Goldgelben Löwenäffchen-Fräulein.
Mit rund 300 ausgebürgerten Tieren im brasilianischen Paco das Antas-Reservat und einem Weltbestand von derzeit knapp 400 Tieren in Menschenobhut zählen sie mithin zu jenen Tierarten, die fast schon von unserer Erde verschwunden sind. Weltweit bemühen sich wenig mehr als 100 zoologische Institutionen um ihre Zucht und Arterhaltung, und in den letzten Jahren gelang mit Hilfe weniger einsichtiger Ranchbesitzer sogar die Auswilderung vor Ort in geeigneten, aber kontrollierbaren Waldgebieten.
Das soeben eingetroffene zweijährige Affen-Weiblein soll helfen, die in den vergangenen Jahren in Duisburg bereits erzielten Zuchterfolge fortzusetzen, damit in naher Zukunft auch Löwenäffchen-Nachwuchs „made in Duisburg“ auf dem südamerikanischen Subkontinent ausgebürgert werden kann.

Wilhelma Stuttgart, 1912.03
Blühende Weihnachten in der Wilhelma
Weihnachtssterne, die gibt es hier wirklich erst zu Weihnachten! Das ursprünglich aus Mittelamerika stammende Gewächs mit dem hübschen Namen „Poinsettia“ hat im Reigen der Weihnachtsbräuche eine rasante Karriere gemacht. Gärtner züchteten aus der Urform mit hellroten Hochblättern trendige niedrige Varianten mit größeren Hochblättern in allen möglichen Farben. Für die Weihnachtsstern-Fans haben die Gärtner der Wilhelma jede Menge Poinsettien herangezogen und in die Gewächshäuser gepflanzt. Einen leuchtenden zusätzlichen Farbtupfer bietet jedes Jahr zu Weihnachten auch die Mimosenblüte! Für die Weihnachtsstern-Hasser gibt es in der Wilhelma aber auch weihnachtssternfreie Häuser, in denen andere Pflanzen oder Tiere die geneigten Besucher erfreuen.


Zoo Osnabrück, 19.12.03
Kinder beschenken Tiere des Zoos                
Zoo Osnabrück vertreibt Wartezeit aufs Christkind
Um den Kindern am Heiligabend die scheinbar endlos lange Wartezeit auf das Christkind zu vertreiben, bietet der Zoo Osnabrück auch in diesem Jahr wieder etwas ganz besonderes an. Bevor die eigenen Geschenke ausgepackt werden, dürfen am 24. Dezember Kinder unter fachkundiger Anleitung die Tiere „beschenken“. Bei der Überraschung handelt es sich natürlich um Futter, da für jedes Tier ein besonderer Leckerbissen das schönste Geschenk ist.
Ob Bären, Ziegen oder Dromedare - ausnahmsweise dürfen Heiligabend die kleinen Zoobesucher den Tierpflegern bei der Fütterung ihrer Schützlinge helfen.
Besonders spannend ist es auch zu beobachten, wie die Luchse sich auf ihren „Festbraten“ stürzen, die Schweinsaffen ihre Nüsse knacken und die Schimpansen ihre (Fress-)Pakete auspacken. Als kleines Geschenk des Zoos haben die Kinder freien Eintritt!

Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 19.12.03
Frohe Weihnachten im Ruhr Zoo
Mit einer Heiligabendführung am 24. Dezember um 11 Uhr verkürzt der Ruhr Zoo seinen Besuchern das Warten auf`s Christkind. Am ersten und zweiten Weihnachtstag kommt von 10 bis 16 Uhr der Weihnachtsmann und beschert alle Besucher.
Die Heiligabend-führung ist ein 90-minütiger Rundgang, bei dem weihnachtliche Details über die Tiere im Ruhr Zoo ver-mittelt werden. Kleine Geschichten und Gedichte zu den Tieren, Bescherung der Tiere durch die Besucher und ein weihnachtliches Flair sind gewiss. Am ersten und zweiten Weihnachtstag kommt der Weihnachtsmann mit seinen Gaben. Dann dürfen sich alle Menschenkinder auf kleine, süße Präsente freuen.
    
Allwetterzoo Münster, 19.12.03
Spende für die Forscherwerkstatt im Allwetterzoo Münster
Im Eingangsbereich des Allwetterzoos entsteht derzeit die BIO(diver)CITY, ein Gebäude, das sich in seiner Funktion der Erhaltung bedrohter Tier- und Pflanzenarten widmen wird. Neben dem größtenteils bereits fertiggestellten Internationalen Zentrum für Schildkrötenschutz sollen im Sommer 2004 ein Besucherinformationszentrum mit Ausstellungen zum Thema Biodiversität und eine Forscherwerkstatt folgen. In der Forscherwerkstatt, an deren Reali-sierung der Zoo derzeit gemeinsam mit den Schulbehörden der Stadt Münster bzw. des Landes NRW arbeitet, sollen Schulklassen und Jugendgruppen die Möglichkeit erhalten, sich mit Umwelt- und Naturschutzthemen auseinander zu setzen. Dank einer Spende der LBS West in Höhe von 10.000 EUR,  kann es mit dem weiteren Ausbau der Forscherwerkstatt, deren Grundfinanzierung durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung des Landes NRW erfolgt, zügig voran gehen

Allwetterzoo Münster, 19.12.03  
Auch zu Weihnachten und zum Jahreswechsel sind der Allwetterzoo Münster, das
Pferdemuseum Hippomaxx und das Delphinarium im Allwetterzoo täglich geöffnet
An 365 Tagen im Jahr müssen kleine und große Zoobewohner versorgt werden.
Deshalb ist der Zoo auch an Heiligabend und den Weihnachtstagen, zu Silvester und Neujahr geöffnet. Allen, die sich vor der Bescherung oder nach dem Weihnachtsbraten, vor der Silvesterparty oder am Tag danach in frischer Luft bewegen wollen, ist ein Besuch des Allwetterzoos zu empfehlen, denn hier kann man sich in den tropisch warmen Tierhäusern, im neuen Hippomaxx oder im Delphinarium immer wieder aufwärmen. Wer mehr über die Tiere des Zoos erfahren möchte, hat hierzu auch in der Weihnachtszeit Gelegenheit, denn der Zoo lädt gleich drei Mal zu speziellen Führungen ein. Das Thema sind "Tiere der Bibel" wie Schlange oder Löwe. 

Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 15.12.03
Watussi-Bulle zieht ins Afrikanische Dorf für Haustiere
Zur Verstärkung der beiden Kühe LOUISE und HELENE ist am 17. November ein stattlicher, knapp eineinhalb Jahre alter Watussi-Bulle aus dem Berliner Zoo ins Afrikanische Dorf für Haustiere in den Ruhr Zoo Gelsenkirchen gekommen.
Nach drei Wochen Quarantäne in der alten Veterinärstation ist der junge Bulle am Freitag ins Afrikanische Dorf für Haustiere umgezogen. Ein ausgewachsener Watussi-Bulle, gut und gerne 400 Kilogramm schwer und mit bis zu einem Meter großen Hörnern ausgestattet, ist der Stolz jedes afrikanischen Bauern. Derjenige, der den Bullen mit den längsten Hörnern besitzt, ist Chef im Dorf.

Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 12.12.03
Geierperlhuhn bekommt Gesellschaft
Nur noch ein Geierperlhuhn war im Ruhr Zoo zu Hause. Nun bekommt es Gesellschaft von gleich fünf Geierperlhühnern. Verständigungsprobleme sind nicht zu erwarten, obwohl das Quintett direkt aus Belgien ins Ruhrgebiet „einfliegt“. Da die Geierperlhühner die Wärme lieben, kann es passieren, dass die Tiere besonders kalte Tage lieber im warmen Stall verbringen und allen Geierperlhuhnfans die kalte Schulter zeigen.

Ruhrzoo Gelsenkirchen, 10.12.03
Rund 30 Glückliche Gewinner im Ruhr Zoo
Am Wochenende des 22. und 23. November hatten die Besucher des Ruhr Zoo bei den Bauerhoftagen die Gelegenheit, hinter die Baustellenkulissen des Westfälischen Bauernhofes zu schauen. Im Rahmen dieser Veranstaltung fand eine große Verlosungsaktion mit 50 attraktiven Preisen statt. Rund 30 Gewinner haben sich entschieden, Ihre Preise im Ruhr Zoo heute persönlich abzuholen.

Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 01.12.03
Nikolaus packt im Ruhr Zoo seine große Tasche aus
Der Nikolaus kommt am 6. Dezember von 10 bis 16 Uhr in den Ruhr Zoo und packt am Eingang seine große Tasche aus.

Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 28.11.03
Adventsangebot von GELSEN-NET und Ruhr Zoo
Günstig telefonieren, im Internet surfen und ein Jahr lang gratis den Ruhr Zoo besuchen, dies können jetzt alle, die im Dezember als Neukunde einen Vertrag mit GELSEN-NET abschließen. GELSEN-NET und die Ruhr Zoo Betriebsgesellschaft gehen damit eine Kooperation auf „Schwestern-Basis“ ein; beide Unternehmen sind Tochtergesellschaften der Gesellschaft für Energie und Wirtschaft (GEW). Bereits der Internetauftritt – bei dem jeder via „Webcam“ die Zoobewohner und die im Bau befindliche ZOOM Erlebniswelt direkt im heimischen Wohnzimmer beobachten kann – ist in Zusammenarbeit mit der Schwestergesellschaft GELSEN-NET entstanden.

Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 28.11.03
Glückliche Gewinner im Ruhr Zoo
Die Gewinner der Verlosung anlässlich der Eröffnung des Afrikanischen Dorfes nehmen heute im Ruhr Zoo Gelsenkirchen ihre Preise entgegen. Über den ersten Preis freut sich Marion Schacht aus Marl. Sie darf Afrika live erleben und fliegt für zwei Wochen mit dem African Safari Club nach.

Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 24.11.03
Vorfreude auf’s Weihnachtsfest im Ruhr Zoo
24 Türchen bis zum Heiligen Abend. 24 Mal Vorfreude auf das Weihnachtsfest. Ein Adventskalender im Ruhr Zoo verkürzt Kindern nun das Warten auf das Christkind.
In diesem Jahr ist die für ihre knuddeligen, kleinen Plüschtiere bekannte Firma „Nici“, der Partner der Aktion. Da aber nichts spannender ist als die geheimnisvoll verschlossenen Türchen, Säckchen und Päckchen eines Advenstkalenders wird nicht verraten, ob sich vielleicht kleine, plüschige Affen, Löwen und Giraffen, Pins oder Schlüsselanhänger hinter den Zahlen verbergen.

Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 12.11.03
„Bauernhoftage“ im Ruhr Zoo
An den „Bauernhoftagen“ im Ruhr Zoo können die Besucher die Rohbauten der Bauernhäuser begutachten, mit Handwerkern über Fachwerkhäuser fachsimpeln und Informationen über die Entwicklung der ZOOM Erlebniswelt sammeln.
Für Kinder finden tolle Aktionen wie Basteln und Malen statt, zudem gibt es Spielzeug zum Mitnehmen. Spannend wird es beim Quiz mit Verlosungsaktion.
Zur Zeit wird an der Entstehung des 600 qm großen Westfälischen Bauernhofes gearbeitet: Seit dem Spatenstich am 18. August sind bereits das Toilettengebäude und der neue Kletter-spielplatz errichtet worden. Am 27. Oktober hat der Bau des „Haupthauses“ begonnen. In nur drei Wochen steht der Ausbau des Hauses, danach folgt der Innenausbau. Im Erdgeschoss des zweistöckigen Baus wird künftig die Gastronomie mit Biergarten der ZOOM Erlebniswelt untergebracht sein – mehr als vierhundert teilweise überdachte Außenplätzen laden dann zum Verweilen ein. Im ersten Stock des neuen ZOOM Erlebniswelt-Schmuckstücks wird das neue Zoopädagogischen Zentrum eingerichtet.



WWF-Newsletter, 23.12.03   
„Krippentiere“ vor dem Aus
Ochs und Esel stehen auf der Roten Liste der bedrohten Haustierrassen Ochs und Esel, die dem Jesuskind vor 2.000 Jahren an der Krippe Gesellschaft leisteten, finden in der modernen Landwirtschaft kaum noch Verwendung. Heute würden die Heiligen drei Könige wohl nur noch auf Hochleistung getrimmte Rinderrassen im Stall von Bethlehem antreffen, denn das Artensterben macht vor Nutztieren nicht halt. Jede Woche verabschiedet sich eine Haustierrasse von diesem Planeten, beklagen der WWF und die Gesellschaft zur Erhaltung
gefährdeter Haustierrassen (GEH).
Vor hundert Jahren gab es in Deutschland noch 87 verschiedene Rinderrassen. In den vergangenen Jahrzehnten ist ihre Zahl dramatisch zurückgegangen: Heute gehören 96 Prozent des gesamten Rinderbestandes lediglich vier verschiedenen Rassen an. Bei Schweinen, Eseln, Hühnern und Schafen sieht es ähnlich aus. In Deutschland umfasst die Rote Liste der Nutztiere mittlerweile 84 Rassen. Dazu gehören zum Beispiel das Limpurger Rind, das Bunte Bentheimer Schwein, das Ramelsloher Huhn sowie der Altdeutsche Hütehund und die Moorschnucke. Weltweit sind nach Schätzungen der Vereinten Nationen von 6.000 Nutztierrassen 1.500 Rassen gefährdet. „Mit den Tieren stirbt ein Stück kulturelle Vielfalt“, betont Antje Feldmann, Geschäftsführerin der GEH.
„Wir wollen keine Zoos für Haustiere, sondern wir wollen alte Nutztierrassen nutzen“, unterstreichen GEH und WWF. Insbesondere in der Landschaftspflege und beim ökologischen Landbau ergäben sich große Potenziale, um alte Haustierrassen auch wirtschaftlich attraktiv zu machen.

ZGF 23.12.
Neues aus der Serengeti: Doku-Serie zur ZGF im Ersten
In sechs Teilen zeigt das Erste vom 5.-8. Januar 2004 die Dokumentation des BR-Autors Christian Herrmann über die Arbeit der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt in Tansania. Das Team hatte Dr. Markus Borner von der ZGF bereits im Sommer 2002 bei seiner täglichen Arbeit begleitet und zeigt in schönen Bildern ein spannendes Arbeitsfeld von den Tierzählungen aus dem Flugzeug bis hin zu den Verhand-lungen mit den Dorfältesten über das alte Konfliktfeld Mensch gegen Wildtier.
Auch am 2. Weihnachtsfeiertag gibt der BR einen schönen Einblick in die Arbeit der ZGF, aber diesmal am anderen Ende der Welt: Auf den Galapagos Inseln. Felix Heidinger ist in seiner Dokumentation „Die Invasion der Aliens“ der Frage nachgegangen: Wie kamen die Tiere und Pflanzen auf die Inseln weit draußen im Pazifik? Und er denkt sie konsequent zu Ende, denn heute hat sich das Tempo der einwandernden Arten dramatisch erhöht.
Galapagos; Invasion der Aliens: am 26. Dezember 2003, 19.10 Uhr im Ersten

Tomistoma Task Force

Indonesian Govt Forms Task Force to Deal With Illegal Logging
Asia Pulse/Antara, December 10, 2003
JAKARTAThe Ministry of Forestry, the Riau provincial administration and thePelalawan regency administration have set up a task force to deal withillegal logging in Tesso Nilo forests, Riau. The task force, in associationwith the WWF and PT Riau Andalan Pulp & Paper, will lower the illegallogging rate to ten per cent of the rate in Riau. The task force will carry outpatrols, set up security posts, monitor logging activities integrated in adatabase and deal with violations.Furthermore, Fathoni said the government along with the Tiger Foundationunder the Tiger Conservation Program will declare a 60,000-ha forested areain Riau as a reserve for the Sumatra tiger. From January 2002 to May 2003, seven tigers had been killed by thevillagers, and six others trapped and caught alive. From September toOctober 2003 two tigers had been relocated to the Senepis TigerConservation Area.

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Natur- und Artenschutz

Netzeitung - 19. Dez. 2003
EU-Fischereiminister einigen sich auf Schutzplan
Die Fischereiminister der Europäischen Union haben erstmals sich auf einen über mehrere Jahre laufenden Plan zum Schutz bedrohter Kabeljau- und Seehecht-Bestände geeinigt. Dazu gehören eine Begrenzung der Gesamtfangmengen, die Zuteilung von Fangquoten für die 46 EU-Fischfangzonen und Fangverbote zugunsten des Aufbaus einzelner Bestände. Gegen die Fangquoten für 2004 stimmten nur Deutschland und Schweden: Beide Länder bemängeln, das der Schutz für von der Ausrottung gefährdete Fischbestände nicht ausreicht. Dem gefassten Beschluss zufolge sollen die Bestände des Kabeljaus in der Nordsee im Durchschnitt um 30 Prozent pro Jahr wieder aufgefüllt werden. Damit die Bestände des Kabeljaus nicht weiter in Gefahr gerieten, ist es möglich, Laichgebiete und solche mit vielen Jungtieren vorübergehend zu sperren. Dabei könne die EU-Kommission eigenständig handeln. Für den Seehecht vereinbarten die Minister eine Quote von vier Prozent, um die sich die Bestände pro Jahr erhöhen sollen.

Der Standard - 20. Dez. 2003
Verwurstete Fauna
Afrikas Fauna wird durch den Handel mit so genanntem Bush-Meat, Fleisch von Schimpansen und anderen Wildtieren, extrem gefährdet. Allein aus dem Kongo-Becken werden jährlich mehr als fünf Mio. Tonnen Fleisch exportiert. Der Handel mit dem Bush-Meat erhöht den Druck auf die Biodiversität in West- und Zentralafrika. Besonders gefährdet sind nach Angaben verschiedener Umweltorganisationen die Bestände der Elefanten und der Menschenaffen. Abhilfe soll die Organisation Bushmeat Campaign, die derzeit in London eine Konferenz über den Handel mit Fleisch von Wildtieren abhält, bringen. Afrikanische Spitzenpolitiker wollen nämlich den illegalen und vor allem unkontrollierten Handel mit Bushmeat einschränken. "Es ist nicht die lokale Nutzung von Wild, die uns Sorge bereitet, sondern der Handel mit dem Fleisch über die Grenzen hinweg", erklärt Clarkson Oben Tanyi-Mbianyor, Kameruns Umweltminister. Schutzgebiete in Wäldern sollen den Bestand der reichen Biodiversität garantieren. Diese Schutzgebiete sollen länderübergreifend sein, damit der illegale Handel mit dem Bush-Meat in ganz West- und Zentralafrika ein Ende findet. Mit der Schützenhilfe Großbritanniens soll den mehr als 150 Mio. Menschen, die in dieser Region leben und die zu den Ärmsten der Welt gehören, Alternativen geboten werden. Adam Matthews, Bushmeat-Campaign Direktor, ist sich im Klaren darüber, dass die Diskussion um die Einschränkung mit dem Handel von Fleisch unbedingt im Kontext mit der Armut Afrikas untersucht werden müsse. Nur so können Strategien zur Erhaltung eines der reichsten ökologischen Gebiete der Welt geschaffen werden.

Ostsee Zeitung - 19. Dez. 2003
Tier des Jahres belagert Insel Oie
Das Wildtier des Jahres 2004 heißt Siebenschläfer (Glis glis). Den Siebenschläfer gibt es zwar in Mecklenburg-Vorpommern nur punktuell, dafür aber auf der Naturschutz-Insel Oie in Massen. „Sieben Pärchen sind hier 1994 ausgesetzt worden“, weiß Wolfgang Göttel vom Verein Jordsand zu berichten. Seiner Ansicht nach sei das seinerzeit nicht legal gewesen. Der damalige Mitarbeiter eines bekannten Zoos habe auf eigene Faust gehandelt, glaubt Göttel. Jetzt ist das Fiasko jedenfalls groß. Aus den sieben Pärchen wurden dutzende, Göttel spricht sogar von Hunderten Tieren auf der gut 50 Hektar großen Insel. Die Vogelberingungsstation des Vereins hat unter den Siebenschläfern zu leiden. Sogar die 101 ausgebrachten Nistkästen waren vor zwei Jahren zur Brutzeit nicht mit Meisen besetzt, sondern zu drei Vierteln mit Siebenschläfern samt Nachwuchs. Klare Zielvorstellungen beim Ueckermünder Staatlichen Amt für Umwelt und Natur gibt es bezüglich des Siebenschläfers nicht. Weder sollen einige Tiere gefangen werden, damit sie anderenorts die Freiheit wiederfinden, noch will man versuchen, dem ausufernden Liebesleben der flinken Nager künstlich Einhalt zu gebieten. „Wir werden einfach nur abwarten“, sagt Abraham.

Hamburger Abendblatt - 20. Dez. 2003
Rosengartens neues Naturschutzgebiet
Die Bezirksregierung hat die Buchenwälder im Rosengarten zum Naturschutzgebiet erklärt. Der rund 285 Hektar große Stuvenwald, der sich ausschließlich im Eigentum der Niedersächsischen Landesforstverwaltung befindet, soll damit Teil des europäischen Ökologienetzwerks "Natura 2000" werden. Das Naturschutzgebiet wurde jetzt zur Umsetzung der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie an die EU gemeldet. Die Buchenwälder im Rosengarten gehören zu den größten zusammenhängenden naturnahen Buchenwäldern im niedersächsischen Tiefland und gelten damit als besonders schützenswert. Seltene Vögel wie die Hohltaube, Schwarz- und Buntspecht, der Waldlaubsänger und der Trauerschnäpper kommen hier zum Teil in hohen Bestandsdichten vor.

Neue Ruhr Zeitung - 19. Dez. 2003
Schmuggel bedrohter Vogelarten von Ost- nach Westeuropa
Unter Artenschutz stehende Vögel wie Gimpel oder Stieglitze werden von Schmugglern mit hohen Profiten aus Osteuropa in den Westen gebracht. »Wir achten jetzt wieder verstärkt auf diesen Schmuggel. Die Saison dauert von November bis April«, sagte Wolfgang Schmitz vom Kölner Zollkriminalamt. Den Fängern in Polen und Tschechien zahlen die Schmuggler 50 Cent pro Vogel. Vogelhalter in Deutschland, Belgien und den Niederlanden zahlen 50 Euro je Tier.

Kölnische Rundschau - 22. Dez. 2003
Landschaft und Tiere schützen
TROISDORF. Noch arbeiten die Beschäftigten der Biologischen Station in einem Provisorium; dennoch bezeichnet Heinz Schumacher, der Vorsitzende des Trägervereins, die Gründungs- und Aufbauphase als abgeschlossen. Seit Oktober ist das Team der Station komplett, inzwischen hat die Arbeit begonnen. "Fünf Säulen der Arbeit" nannte der Geschäftsführer Dr. Dieter Steinwarz; die Betreuung von Schutzgebieten gehört dazu ebenso wie das Kulturlandschaftsprogramm, das von Dr. Burkhard Lennartz betreut wird. Biotop- und Artenschutz, Säule drei, fallen mit Projekten wie Erfassung und Schutz der selten gewordenen Gelbbauchunke in das Ressort von Diplom-Biologin Barbara Bouillon. Finanziert von der Hit-Stiftung erfassen beispielsweise zwei Biologen die Bestände der seltenen Amphibien. Mehr als bisher vorgesehen sind die Beschäftigten auch in der Öffentlichkeitsarbeit aktiv. Nicht mehr nur Projekte vorstellen solle die Station, erläuterte Dr. Steinwarz. Vielmehr ist vorgesehen, "die Schönheiten des Kreises den Menschen näher zu bringen".

Nordwest Zeitung - 20. Dez. 2003
Nabu: Gute Erfolge im Artenschutz
Eine "alles in allem positive" Bilanz zieht der Naturschutzbund (Nabu) im Oldenburger Land für das zu Ende gehende Jahr. Insbesondere im Artenschutzbereich seien Erfolge erzielt worden, sagt Nabu-Bezirksgeschäftsführer Rüdiger Wohlers (Oldenburg) und berichtet von guten Brutergebnissen beim Steinkauz und der Schleiereule.
Als "Wermutstropfen in der Jahresbilanz" bezeichnete Wohlers die nach seiner Ansicht immer noch nicht ausreichenden Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit auf See. U. a. müsse die Hauptschifffahrtsstraße weiter nach Norden verlagert werden – weg von den Ostfriesischen Inseln und vom Nationalpark Wattenmeer.

Ostthüringer Zeitung - 19. Dez. 2003
Hotel für Fledermaus und Eule
Ein ungewöhnliches Hotel ist ab sofort am Ortseingang von Drackendorf empfangsbereit: das erste Jenaer "Tierhotel". Als Gäste werden hier nun Fledermäuse, Mauersegler, Rotschwänzchen, Hummeln und sogar die Schleiereule erwartet. Für all diese fliegenden Gesellen wurden eigene und ganz spezielle Unterkünfte gebaut, die auch gut von außen an dem orangenen Turm sichtbar sind, wie etwa der Brutkasten für Insekten oder das Portal für die Eule ganz oben am Türmchen. Nun hofft Umweltamtsleiter Werner Mautsch auf eine möglichst rege Nutzung. Vögel kommen bestimmt auch gern, schließlich habe ja auch der berühmte Vogelpastor Christian Ludwig Brehm einst in Drackendorf gewirkt. Das Drackendorfer Trafohäuschen ist nun eines von 15 dieser Artenschutzgebäude in Thüringen.

Dirty breeding centre caused Malaysian rhino deaths: report
http://www.channelnewsasia.com/stories/southeastasia/view/58813/1/.html
Laboratory results have revealed that the deaths of five rare Sumatran rhinoceroses at a Malaysian breeding centre were caused by a bacteria present only in an unclean environment. The rhinos, which died within two weeks of each other, were suffering from colisepticaemia. Visitors to the centre noted that the animals were fed off the same floor they defecated on and that general hygiene was poor. Animals which could have been carriers of the killer bacteria, including cockroaches, monkeys and rats also frequented the centre

WWF Passport Alert - 19. Dez. 2003
Success: No green light for Ebro Water transfer scheme
The European Commission has not given the go ahead to the Ebro water transfer scheme. At its meeting on 16 December, the Commission did not succumb to political pressure from Spain, and decided it will take the time to properly assess the environmental and economic impacts of the plan before a final decision is taken in 2004. The Ebro delta, one of the most important wetlands in Europe, will dry up and disappear if the plan to divert its waters from northern Spain to the south-east is given the go ahead. WWF believes the Ebro water transfer scheme will not pass the strict economic analyses it now requires to be funded with EU money. Your concerns were heard loud and clear. Close to 10,000 emails were sent to European Commissioners, Margot Wallström and Michel Barnier, urging them to oppose the scheme. WWF will continue the fight against this potentially disastrous water transfer project.

WWF Passport Alert - 19. Dez. 2003
Say no to polluting coal in the Philippines
Don't let big business win over the livelihoods and health of local communities and the environment. We need your help to pressure the government to reject plans to build a dirty coal-fired power station in stunning Panay Island. Help push for clean energy in the Philippines!

Die schwere Bürde der "Exxon Valdez"
Neue Studie zeigt noch 14 Jahre nach dem Tankerunfall Schäden an Fauna und Flora der Küste Alaskas
http://www.welt.de/data/2003/12/19/212968.html

Loss of habitat endangers reindeer in Norway
Scientists warned that the remaining wild reindeer in Norway are under threat as construction projects have encroached on their natural habitat, forcing them into smaller areas with poor food supplies.
http://www.enn.com/news/2003-12-18/s_11444.asp



Buch-Tipps

Quantum-Verzeichnis 2004

Kein Vorbestellungs-Angebot
Leider hat Quantum Conservation das Vorbestellungsangebot
über die Zoo-AG kurzfristig wieder zurückgezogen.



Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen     ~ TV-Tipps
Weitere Infos

More zoo places needed for Philippine spotted deer
International Zoo News (Vol 50/6, No. 327)
by Dr. Jean-Marc Lernould, Dr Jens-Ove Heckel and Roland Wirth
The ex-situ herd of Negros animals, managed by the Mulhouse Zoo (France) since 1990, but which will hopefully be jointly managed by Mulhouse and Landau Zoo (Germany) upon renewal of the covering MOA.




New On-line Bibliographic Database published - 14 December, 2003
Worldwide Ornithological Literature
The British Ornithologists' Union (BOU), American Ornithologists'  Union (AOU), and Birds Australia (BA) are proud to announce the  launch of Worldwide Ornithological Literature (OWL), a new online bibliographic database for ornithologists, which replaces Recent Ornithological Literature (ROL) which as been run by the same
organisations for many years.
OWL is an indexed bibliographic database of citations from the worldwide scientific literature that pertain to the science of ornithology. OWL deals almost exclusively with serial publications.
The new database is accessible at www.BIRDLIT.ORG free of charge.
OWL depends upon volunteers around the globe who compile the material. We are constantly seeking more volunteers to help in this effort. Anyone interested in helping should contact Jay Sheppard, Managing Editor (JMSheppar@aol.com), for a list of journals needing abstractors and other information.



Hallo ZooLex-Fans,
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
Der Preis der American Zoo Association für das beste Tiergehege ging dieses Jahr an den Louisville Zoo für "Gorilla Forest". Wir freuen uns sehr, Ihnen diese erstaunliche Anlage für westliche Tieflandgorillas und Zwergflusspferde zu präsentieren:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=658
              ~°v°~
EAZA LINK AUF ZOOLEX
Wir danken der European Association of Zoos and Aquaria für den Link auf die ZooLex-Website von ihrer Website unter "links to related zoo organisations": http://www.eaza.net
              ~°v°~
JAHRESRÜCKBLICK 2003
2003 begann ZooLex User-Statistiken auf seiner Website zu veröffentlichen. Hier ist ein Überblick über 2003: http://www.zoolex.org/statistic.html
2003 haben wir ein Editoren-Komitee eingerichtet, um die Qualität der ZooLex-Publikationen zu gewährleisten. Die Editoren korrigieren und kommentieren alle Newsletter, Gallery-Präsentationen und Artikel, die unter "Research" veröffentlicht werden, vor deren Verbreitung. Wir danken unseren Editoren für ihre wertvolle Unterstützung.
Mit Hilfe unserer ZooLex-Korrespondenten verteilen wir derzeit den monatlichen ZooLex-Newsletter in fünf Sprachen an rund 5000 Personen, von denen die meisten in Zoos arbeiten.  
Wir danken all jenen, die sich Zeit genommen haben, Informationen für Gehegepräsentationen zusammenzustellen und einzureichen. Mit ihrer Unterstützung konnten wir bisher 74 Präsentationen (inklusive Übersetzungen) von 49 Gehegen aus 34 Zoos in 8 Ländern in der ZooLex-Gallery veröffentlichen.
Zusätzlich zu den Gallery-Präsentationen hat ZooLex im Jahr 2003 drei Artikel unter "Research" online veröffentlicht.
Ein Workshop zum Thema Zoo-Masterplan wurde im Zoo Augsburg in Deutsch im Februar und in Englisch im Oktober veranstaltet. Insgesamt 18 Personen nahmen an diesen Workshops teil und bestärkten uns darin, weitere Workshops anzubieten.
              ~°v°~
AUSBLICK AUF 2004
Wir bemühen uns um eine engere Zusammenarbeit mit regionalen Zoo-Organisationen, um die Dienstleistungen von ZooLex für die Mitglieder dieser Organisationen zu verbessern.
Aquarien waren bisher in ZooLex unterrepräsentiert. 2004 werden wir mehrere Präsentationen von Aquarien in der ZooLex-Gallery präsentieren.
              ~°v°~
ZOO PUZZLES 2004
Rechtzeitig vor den Weihnachtsfeiertagen haben wir neue ZUZZLES für Sie: Unterhaltsame und interessante Puzzles von Tieren und Tiergehegen.
Drei Schwierigkeitsgrade für unterschiedliches Publikum:
* Tier-Zuzzles für alle
* ZooLex-Zuzzles für ZooLex-ExpertInnen
* Gehege-Zuzzles für Zoo-Freaks
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/phqmain.py


Liebe Freunde des Utila-Leguans.
VOLONTARIATE
Es sind noch Plätze auf der "Iguana Station" frei! Bitte wenden Sie sich an Matthias Fischer und Sven Zörner unter volo@utila-iguana.de
NÄCHSTES VOLONTÄRS UND INFOTREFFEN IM JANUAR
Das nächste Volontärstreffen findet am Samstag den 17. Januar im Frankfurter Senckenbergmuseum statt. Beginn des Treffens ist um 15:00
Uhr im Konferenzsaal des Museums Eingang in der Ägyptologischen Ausstellung.
Wir bitten um Anmeldung wenn Sie zum Treffen kommen wollen. volo@utila-iguana.de



Stellenangebot

WWF Referent/in Biodiversität, Artenschutz & TRAFFIC

Für unsere Abteilung Naturschutz suchen wir zum 1.4.2004 eine/n Referent/In
Biodiversität, Artenschutz & TRAFFIC
(zunächst befristet auf 2 Jahre)


Zu Ihren Aufgaben gehören:
- Entwicklung von Konzepten sowie Steuerung von Projekten des Schutzes und der nachhaltigen Nutzung wild lebender Tier- und Pflanzenarten
- Unterstützung der Fundraising-Aktivitäten und der Öffentlichkeitsarbeit
- Lobbyarbeit für Natur- und Umweltschutz, mit den Schwerpunkten Arten- und Ressourcenschutz und nachhaltige Nutzung
- Kooperation mit nationalen und internationalen Institutionen, Unternehmen und NGO’s
- Beobachtung und Beratung relevanter Politik- und Wirtschaftsbereiche

Für Ihre Tätigkeiten bringen Sie folgende Voraussetzungen mit:
- Wirtschaftlicher oder naturwissenschaftlicher Hochschulabschluss
- Mehrjährige Erfahrung in der Arbeit einer internationalen Naturschutz- oder Ent-wicklungsorganisation
- Mehrjährige Arbeitserfahrung im Ausland (Schwerpunkt: Asien/Afrika)
- Ausgeprägte Artenkenntnisse im Bereich Wirbeltierzoologie
- Sehr gute fachübergreifende Kenntnisse von Natur- und Umweltschutz, Entwick-lungszusammenarbeit sowie von Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik
- Fundierte Kenntnisse über die nationale und internationale politische Landschaft und entsprechenden Institutionen
- Verhandlungssicheres Englisch in Wort und Schrift. Sichere Kenntnisse einer weiteren europäischen Fremdsprache und Kenntnisse einer asiatischen Sprache sind wünschenswert

Wenn Sie diese Aufgabe reizt und Sie mit uns gemeinsam für den Naturschutz arbeiten wollen, dann senden Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Angabe Ihrer Gehaltsvorstellungen bis zum 9.1.2004 an den:
WWF Deutschland • Personalabteilung • Rebstöckerstr. 55 • 60326 Frankfurt




Circus

Traunsteiner Tagblatt - 24. Dez. 2003
Zirkus Feraro: Die Lage wird immer schwieriger
Ein wirklich froh gestimmtes Weihnachtsfest werden sie wohl nicht haben, die rund zwei Dutzend Mitglieder der Zirkusfamilie Feraro, die derzeit wieder ihr Winterquartier auf dem Kaltenhauser-Grundstück in Matzing bezogen haben. Große wirtschaftliche Sorgen plagen den Zirkus schon seit Jahren; und auch über dieses nunmehr zu Ende gehende Jahr gab es wenig Erfreuliches zu vermelden. Heuer war es hauptsächlich der heiße Sommer, der die Zirkusleute dazu zwang, vor fast leeren Rängen zu spielen, wenn nicht die Vorführungen überhaupt mangels Masse abgesagt werden mussten. Jetzt hoffen sie wieder auf Futter-, Lebensmittel-, vielleicht sogar Geldspenden, um ihre Tiere versorgen und die hohen Energiekosten bestreiten zu können. Sehr gerne würden sie auch kleine Vorführungen anbieten, in Schulen und Kindergärten, bei Feiern oder wo auch immer.


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Ausstellungen

IDEA Schmetterlingsparadies Neuenmarkt:
3. Januar 2004 bis 3. Februar 2004:
Fotoausstellung "Sprache der Bilder -  aus der Arbeit eines dpa-Fotografen" von Marcus Führer, Michelau
http://www.pressefotos-fuehrer.de

BAD DÜRKHEIM Pfalzmuseum für Naturkunde
PFLANZEN UND TIERE DES JAHRES 2004
Ab März 2004
http://www.pfalzmuseum.de/

PADERBORN Naturkundemuseum im Marstall:
GLANZLICHTER 2003 - Projekt Natur & Fotografie
16.1. bis 14.3.2004
http://www.paderborn.de/cs_kunst_kultur/content/sp_auto_7329.php

SCHWANDORF Stadtmuseum

EULE UND MENSCH
bis 11.1.2004
http://www.schwandorf.de/kultur/kulmus.htm

MAGDEBURG Museum für Naturkunde

Tiere und Pflanzen des Jahres 2003
bis 31.12.2003

BAD WURZACH Naturschutzzentrum:

VON MENSCHEN UND BIBERN
bis 25.1.2004
http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/

LÜNEBURG Ostpreußisches Landesmuseum:

Der Völkerkundler, Zoologe und Museumsgründer Hugo Schauinsland (1857 - 1937)
bis 4.1.2004
http://www.ostpreussisches-landesmuseum.de

BIEL-BIENNE Schweizerisches Landesmuseum

Über den Ursprung unserer Haustiere
(mit Pro Specie Rara)
bis März 2004
http://webmuseen.de/Ausstell_23731.html

WIEN Naturhistorisches Museum

INMITTEN PARASITEN. ES BETRIFFT UNS ALLE.
bis 11.1.2004
http://www.nhm-wien.ac.at/nhm/

 

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TV-Tipps

tv.nrw: Jeden Samstag ca. 18:15 Uhr "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek aus den 70er und 80er Jahren; teilweise mit Zoo-Berichten. 

Fr., 26.12.2003, 19:00-19:45 ARD: Galapagos; Invasion der Aliens
Fr., 26.12.2003, 06:30-07:00 B1, Zoo & Co, Der Afrikanische Wolf
Fr., 26.12.2003, 13:10-14:00 ORF2, Universum, Schönbrunn - Quelle der Schönheit
Fr., 26.12.2003, 17:35-17:55 SWR, Südthailand - Nationalparks rund um Phuket
Fr., 26.12.2003, 19:10-19:58 ARD, Zuflucht Wildnis, Galapagos - Die Invasion der Außerirdischen
Sa., 27.12.2003, 03:30-04:15 VOX, Australiens Katzen - Gefährliche Kuscheltiere? (Ten Million Wildcats),
Sa., 27.12.2003, 05:45-06:15 HR, Welt der Tiere, Die Affen mit den weißen Hosen: Delacour-Languren
Sa., 27.12.2003, 17:00-17:55 VOX, Reisemagazin Australien: u.a. Aquarium Sydney
Sa., 27.12.2003, 19:10-20:15 VOX, BBC Exklusiv, Thema: Wildes Amerika - Zeugen der Eiszeit, Teil 3: Mammuts in Manhattan
So., 28.12.2003, 15:45-16:15 WDR, Babyalarm im Elefantenhaus, Ein Dickhäuter wird geboren
So., 28.12.2003, 22:10-22:40 WDR, Umzug ins Paradies, Beobachtungen unter Affen in Wuppertal
Mo., 29.12.2003, 08:40-09:10 VOX, Ein Leben für die Tiere, Androo und die Beutelteufel
Mo., 29.12.2003, 12:30-13:00 B1, Zoo & Co., Jerry - "Zahle nie für ein Gorillababy!"
Mo., 29.12.2003, 13:00-13:45 MDR, Wildes Neuseeland (1), Keas, Kiwis und Gelbaugenpinguine
Mo., 29.12.2003, 15:30-16:00 WDR, Tierische Untermieter, u.a. Mäuse, Sittiche und Stare im Zoo Köln
Mo., 29.12.2003, 21:45-22:15 SWR, Das ganz große Gefühl zum Anfassen, Tierpfleger und ihre Schützlinge (München)
Di., 30.12.2003, 12:30-13:00 B1, Zoo & Co., Ein Nashorn auf Reisen - Dzimba
Do., 01.01.2004, 13:00-14:50 Pro7, Free Willy - Ruf der Freiheit, Abenteuer,  1993
Do., 01.01.2004, 17:05-17:50 B1, Dickes Fell und große Klappe, Der Zoologische Garten Berlin
Do., 01.01.2004, 18:20-18:50 WDR, Naturparadiese Europas, 4. Der Osten Polens, Tiefe Wälder, weite Seen
Do., 01.01.2004, 22:05-02:05 ARTE, Themenabend: Ein Besuch im Zoo
Do., 01.01.2004, 22:05-22:55 ARTE, Die Zuchtmanager, Familienplanung in europäischen Zoos
Do., 01.01.2004, 22:55-23:25 ARTE, Babyalarm im Elefantenhaus, Ein Dickhäuter wird geboren
Do., 01.01.2004, 23:25-23:25 ARTE, Zurück in die Freiheit, Wohin mit den Wildpferden?
Do., 01.01.2004, 01:20-02:05 ARTE, Vom Käfig zum Erlebnispark, Themenabend: Ein Besuch im Zoo, Doku D2003
Fr., 02.01.2004, 11:30-12:00 WDR, Auf Sand gebaut, Natur und Militär in der Senne
Fr., 02.01.2004, 14:15-15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Der Berg der Wölfe
Fr., 02.01.2004, 15:20-15:25 SWR, Tiere, die es einmal gab, Der Kamtschatka-Braunbär
Fr., 02.01.2004, 15:25-15:30 SWR, Tiere, die es einmal gab, Das Wildren von Grönland
Fr., 02.01.2004, 21:00-21:45 MDR, Elefant, Tiger & Co spezial, Damals im Zoo
Sa., 03.01.2004, 07:55-09:20 WDR, Namu, der Raubwal, Spielfilm, USA 1966
So., 04.01.2004, 13:05-13:35 ORB, Europa und die Welt, Im Reich der Pandabären, China entdeckt die Umwelt
So., 04.01.2004, 14:15-15:00 ORF2, Universum Zur Lage des Planeten, Teil 1: Gibt es eine Krise?


ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
 

Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Aus Copyright- und Platzgründen zitieren wir lediglich aus den Meldungen und versuchen, sie dabei inhaltlich unverändert wiederzugeben. Die vollständigen Artikel finden sich unter den Links; leider werden sie oft bereits nach Stunden ungültig oder die Artikel in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. 
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