 | Zoopresseschau Zoo-AGBielefeld http://www.zoo-ag.de | | . | | Ausgabe 192 vom 18. Dezember 2003 | | Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse | zusammengestellt von Dirk Petzold und Dr. Martina Raffel zusätzliche Recherchen: Reinhard Hellwig Pressemitteilungen: Kirstin Adrian |  | ISSN1619-6643 | | | Liebe Leser, in der Nacht zum Mittwoch brannte der Erweiterungsbau des Meeresaquariums in Hirtshals an der Dänischen Nordspitze. Im 1998 eröffneten Bau, der sicher vielen Teilnehmern der EAZA-Tagung in Aalborg 2000 in Erinnerung sein dürfte, befanden sich neben dem 4-Stockwerke-Nordsee-Aquarium vor allem das Restaurant und interaktive Ausstellungsbereiche zu Naturschutzthemen. Glücklicherweise griff das Feuer, soweit man die recht widersprüchlichen Meldungen im Übereinstimmung mit den Örtlichkeiten bringen kann, nicht auf die älteren Bauteile mit dem eigentlichen Aquarium und die Museums- und Forschungsräume über, wobei die Schäden an der Technik sicher trotzdem Probleme im Betrieb verursachen werden. Schwertwal Keiko ist tot, und wurde entgegen bisheriger Gepflogenheiten ohne großen Aufhebens am Strand verbuddelt. Fazit: 16 Mill. Euro Spendengelder für mehrere aufwendige Transporte und Gehege-Bauten, für eine jahrelange "Entwöhnungstherapie" vom Menschen (sprich: mangels Artgenossen soziale Isolation für das menschengewöhnte, hoch soziale Tier), gefolgt von einer Odyssee durch den Nordatlantik, Suche nach menschlichem Anschluß in Norwegen, und bis zum Schluß Futterrationen. Das Positivste scheint mir zu sein, daß die beliebte Tierrechtler-Forderung "einfach alle freilassen" angesichts dieser Zahlen und Ergebnisse jetzt auch in einer breiten Öffentlichkeit als höchst naiv eingeschätzt wird. Ich bin gespannt, wie die wissenschaftlichen Ergebnisse dieses Experiments lauten werden. Mehr dazu - mangels einer passenderen Rubrik - unter Natur- und Artenschutz Dirk Petzold Diemal eine Leserzuschrift: In einem südenglischen Zoo | | Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Der Standard - 17. Dez. 2003 Brand in dänischem Nordseemuseum Ein Feuer hat am Dienstagabend das Hauptgebäude des Nordseemuseums im norddänischen Hirsthals zerstört. Ob das vier Millionen Liter fassende Aquarium - das nach Museumsangaben größte in Europa - ebenfalls zerstört wurde, war nach Polizeiangaben am späten Abend noch unklar. Ein Museumssprecher erklärte im dänischen Fernsehen, das 45 Zentimeter dicke Glas habe offenbar gehalten, doch sei über das Schicksal der Fische nichts bekannt. Alljährlich besuchen fast 280.000 Besucher das Oceanarium an der Westküste südlich von Skagen. Das für 100 Millionen Kronen (13,5 Millionen Euro) erbaute Oceanarium wurde 1998 eröffnet, das Museum selbst besteht seit 1984 und dient auch als Forschungszentrum. Swiss Info - 18. Dez. 2003 Tod tausender Fische nach Brand in dänischem Aquarium Beim Brand eines der weltgrössten Aquarien sind in Dänemark vermutlich tausende Meerestiere verendet. Das Feuer im Meerwasseraquarium des norddänischen Nordseemuseums brach am Dienstagabend aus, wie die Polizei mitteilte. Bis zum Morgen sei durch ein grosses Leck in einer Kunststoffscheibe des Beckens etwa die Hälfte der 4,5 Millionen Liter Salzwasser ausgelaufen. Das Becken sei zur Hälfte leer und weiterhin laufe Wasser aus. «Ich glaube nicht, dass die Fische das überlebt haben», sagte ein Polizeisprecher. Die Brandursache ist noch unklar, das Feuer brach vermutlich in der Cafeteria aus. Wegen der Einsturzgefahr verbot die Feuerwehr den Zugang zu dem Gebäude, so dass das Personal zunächst nicht das Schicksal der Tiere klären konnte. Der 1998 eröffnete neueste Teil des Ozeanariums wurde vollständig durch die Flammen zerstört. In dem Teil des Aquariums lebten rund 4000 Fische, darunter die mit 300 Kilogramm weltgrösste Knochenfisch-Art. Kölnische Rundschau - 18. Dez. 2003 Großfeuer in dänischem Aquarium - Fische in Not Nach einem verheerenden Feuer in einem der größten Aquarien Europas kämpfen Biologen im dänischen Hirtshals um das Leben von tausenden Fischen. Durch den Brand am Dienstagabend wurden die Gebäude des Nordsee-Museums fast vollständig zerstört. Die Wassertanks mit rund 4,5 Millionen Litern und Scheiben aus 45 Zentimeter dickem Spezialplastik überstanden das Inferno aber zum Teil. Nach Angaben der Rettungskräfte schwand die Hoffnung, einige der Nordseefische zu retten. Der Sauerstoffgehalt in den Tanks sank, es gab Lecks, und die Scheiben drohten zu platzen. Das verbrannte Dach fiel in das Aquarium. Um den Druck zu mindern, ließ die Feuerwehr Wasser ab. Es blieb für die Retter aber zu gefährlich, sich den Scheiben zu nähern. "Ich glaube nicht, dass die Fische es schaffen werden", sagte Polizeichef Ole Thomson. Das Salzwasser-Aquarium, das jährlich rund 300 000 Besucher verzeichnet, gilt als eine wichtige Touristenattraktion in Dänemark. Finanzdirektor Joern Munk Nielsen sprach nach dem Brand von einem "schweren Schlag" für die Region und das ganze Land. Das Museum müsse nun möglicherweise für ein oder zwei Jahre schließen. Das Feuer brach nach Angaben der Behörden in der Cafeteria aus, wo am Tag zuvor der Boden lackiert worden war. http://www.nordsoemuseet.dk/dk/nyhederdk.asp?id=42 (Zustandsbericht auf Dänisch) Ostsee Zeitung - 12. Dez. 2003 Regierung kündigt Zoo-Gesetz an Mecklenburg-Vorpommern will als erstes deutsches Bundesland ein eigenständiges Zoogesetz vorlegen und die Gestaltung der Tiergärten mit einem landesweiten Entwicklungskonzept koordinieren. Wie Umweltminister Wolfgang Methling (PDS) mitteilte, kommt das Land damit einer Forderung der EU nach. Der Gesetzentwurf soll im Frühjahr 2004 im Landtag beraten werden. In den bereits 1999 erlassenen Richtlinien werden Standards für Haltung und Zucht von Wildtieren festgelegt. Damit seien zum Teil umfangreiche Umbauten in den 19 Tiergärten des Landes verbunden, so Methling. Die Zoologischen Gärten hätten auch künftig die wichtige Aufgabe, eine Lobby für die Wildtiere zu gewinnen und damit deren natürliche Lebensräume effizient zu schützen. Entsprechende Konzepte dafür würden mit den Zoo-Betreibern im Land entwickelt. Der CDU-Abgeordnete Vincent Kokert forderte die Landesregierung auf, die Zoos bei den anstehenden Veränderungen auch finanziell zu unterstützen. Außerdem erfolge die Umsetzung der EU-Richtlinien mit großer Verzögerung. Berliner Kurier - 17. Dez. 2003 Tierpark: Sarrazin wird Kosten-Dompteur Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) darf nicht Oberförster werden - für seinen kürzlich geäußerten heimlichen Berufswunsch fehlt ihm die Qualifikation. Dafür wird er jetzt Tierpark-Spardirektor: Er will 2004 ein Finanzkonzept für den klammen Park vorlegen. "Der Tierpark ist der wahrscheinlich teuerste Zoo Deutschlands", sagt Sarrazin. Bei nur 1,1 Millionen Besuchern bekam der Tierpark in diesem Jahr 8,07 Millionen Euro Zuschuss. Der Zoo (mit Aquarium) kam bei etwa 2,8 Mio Besuchern mit 2,79 Mio Euro aus. Dieses Geld wird jetzt noch gekürzt: Statt geplanter 8,3 bekommt der Tierpark 2004 voraussichtlich nur 7,92 Mio (Zoo: 2,48 statt 2,6). 2005 sind nur noch 7,34 statt 8,1 Mio für den Tierpark zu erwarten (Zoo: 2,26 statt 2,5). 2006 und 2007 stehen Tierpark und Zoo weitere Streichungen von zusammen 1,5 bzw. 2 Mio ins Haus - drei Viertel davon dem Tierpark. Sarrazin will nun Spar- und Einnahmemöglichkeiten finden - zum Beispiel könnte ein "Partner" Elemente eines Freizeitparks im Tierpark errichten. Berliner Zeitung - 15. Dez. 2003 Widerspruch gegen geplante Ehrung des Tierpark-Gründers In den Lichtenberger Gremien sind sie sich einig: Wenn der Tierpark im nächsten Jahr 50 Jahre alt wird, soll auch sein einstiger Gründer posthum geehrt werden. Ein Platz und eine Promenade gegenüber vom Tierpark bekommen den Namen Heinrich Dathes (1910-1991). Allerdings stößt das Vorhaben nicht überall auf Lob. Denn Dathe war von 1932 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs Mitglied der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP). Völlig unverantwortlich findet Olaf Kappelt es, "noch heute Plätze in Berlin nach einem Nationalsozialisten zu benennen". Kappelt ist Soziologe und Mitglied im Verein "Institut für Biographieforschung-, Regional- und Institutionenkunde" und Herausgeber des Buches "Braunbuch DDR - Nazis in der DDR". Geschichts-Professor Hajo Funke von der Freien Universität aber sagt, dass Dathe recht früh in die NSDAP eingetreten ist. Zwar gehe aus den von Olaf Kappelt vorgelegten Unterlagen nicht hervor, wie aktiv Dathe in der Partei war. "Ich kann aber die Forderung, auf die Benennung zu verzichten, nur unterstützen." Hamburger Abendblatt - 15. Dez. 2003 Affe bei von Hagens In der umstrittenen Leichenschau "Körperwelten" im Erotic Art Museum, am Nobistor 10, auf der Reeperbahn ist von heute an erstmals auch ein plastinierter Menschenaffe zu sehen. Ausgestellt wird der ehemalige Publikumsliebling aus dem Zoo Hannover, der Gorilla Artis. Artis war im Mai 2000 in seinem Gehege tödlich verunglückt. Um den Körper wissenschaftlich untersuchen zu können und gleichzeitig zu erhalten, hatte der Zoo das Tier seinerzeit an die Heidelberger Konservatoren abgegeben. WAZ - 13. Dez. 2003 Braunbär Max eingeschläfert: Er war totkrank Aus dem Bochumer Tierpark kommt eine sehr traurige Nachricht. Braunbär Max ist tot. Er war sehr krank und wurde am Mittwoch im Tierpark eingeschläfert. Max kam vor 27 Jahren im Bochumer Tierpark zur Welt. Aufgezogen hat ihn Eduard Stirnberg (56), seit 30 Jahren der Tierparkleiter, liebevoll in seiner eigenen Wohnung. Max war für ihn Pflegesohn und Flaschenkind. Durch eine altersbedingte Erkrankung im Wirbelsäulenbereich litt Max unter Bewegungs- und Koordinationsstörungen. Wie der stellvertretende Tierpark-Leiter Ralf Slabik berichtet, habe Max vor rund vier Wochen begonnen, staksig zu laufen. Doch alle tierärztliche Hilfe und Medikamente halfen nichts. Als einzige Möglichkeit, Max Schmerzen zu ersparen, wählte der Tierpark die Sterbehilfe. Unklar ist, ob sich der Tierpark einen Nachfolger zulegt. Der Standard - 17. Dez. 2003 Brand in dänischem Nordseemuseum Ein Feuer hat am Dienstagabend das Hauptgebäude des Nordseemuseums im norddänischen Hirsthals zerstört. Ob das vier Millionen Liter fassende Aquarium - das nach Museumsangaben größte in Europa - ebenfalls zerstört wurde, war nach Polizeiangaben am späten Abend noch unklar. Ein Museumssprecher erklärte im dänischen Fernsehen, das 45 Zentimeter dicke Glas habe offenbar gehalten, doch sei über das Schicksal der Fische nichts bekannt. Alljährlich besuchen fast 280.000 Besucher das Oceanarium an der Westküste südlich von Skagen. Das für 100 Millionen Kronen (13,5 Millionen Euro) erbaute Oceanarium wurde 1998 eröffnet, das Museum selbst besteht seit 1984 und dient auch als Forschungszentrum. Thüringische Landeszeitung - 11. Dez. 2003 Zoo setzt auf Umweltbildung "Wir sind bereit zur Übernahme des Schüler-Öko-Zentrums", meldete sich gestern Zoodirektor Dr. Norbert Neuschulz zu Wort. Seit Mitte des Jahres ist die Einrichtung zur Umweltbildung geschlossen, als Freier Träger hat sich auch der Elan-Verein um die Fortführung der Einrichtung in der Riethstraße beworben. "Unsere Zooschule hat das gleiche Profil", sagt Neuschulz, der für die Zusammenlegung von SÖZ und Zooschule plädiert. Auch hier werde umfassende Umweltbildung geboten. Es gelte, Kräfte zu bündeln und Einsparungen zu erzielen, meint der Zoodirektor. Geplant sei es, ab Mai einen eigenen Zoopädagogen zu beschäftigen für die Zooschule. Weitere Honorarkräfte seien ebenfalls denkbar, damit die Qualität und Bandbreite abgedeckt werden könne, die bislang das Schüler-Öko-Zentrum angeboten habe. Umsonst sei dies nicht möglich: "Für zusätzliche Aufgaben müssen dem Zoo auch zusätzliche Mittel zur Verfügung stehen", sagte Neuschulz. Berner Zeitung - 15. Dez. 2003 Letzter Bärenwärter mit Baum geehrt Zu Ehren des letzten Berner Bärenwärters ist am Montag beim Bärengraben ein Baum gepflanzt worden. Der Baum steht auf dem Gelände des künftigen Bärenparks. Bärenwärter Emil Hänni trat am 4. April 2003 nach 27 Dienstjahren in den Ruhestand. Bereits sein Vater war 24 Jahre lang Bärenwärter gewesen. Die Bären werden nun von Angestellten des Tierparks Dählhölzli betreut. Der heutige «Graben» soll bis 2007 mit einer artgerechten Aussenanlage - einem Bärenpark - ergänzt werden. Die Bären erhalten am Aareufer rund 8000 Quadratmeter Auslauf und ein riesiges Schwimmbecken. Die heutige rund 900 Quadratmeter grosse Anlage stammt aus dem 19. Jahrhundert. Der Bärengraben wird jährlich von gegen 500.000 Personen besucht. Backnanger Kreiszeitung -17. Dez. 2003 Erstes Tierasyl für « lebende Schmuggelware » in Breslauer Zoo Das erste polnische Tierasyl für «lebende Schmuggelware» ist im Zoo von Wroclaw eingerichtet worden. «Die Leute schmuggeln so ziemlich alles», zitierte die Zeitung «Super Express» den Zoodirektor. «Nur einen Elefanten hatten wir noch nicht.» Exotische Vögel, Schlangen, Eidechsen werden in Handtaschen und anderes zum Tiertransport denkbar ungeeignete Gepäck gestopft. Vor allem vor den Feiertagen blühe der Schmuggel mit Tieren. Das Tierasyl sei deshalb gerade in der Vorweihnachtszeit nötiger denn je. Planung und Bau Neue Westfälische - 16. Dez. 2003 Erstes Kamel-Museum Deutschlands in Ostwestfalen geplant Deutschlands erstes Kamel-Museum soll in einem Tierpark in Ostwestfalen entstehen. Mehr als 1200 Exponate von Kamel-Pullovern über Schmuck aus Knochen bis hin zu Briefmarken und Plüschtieren werden vom kommenden April an ausgestellt, sagte Mitorganisatorin Birgit Hostmann am Dienstag und bestätigte einen WDR-Bericht. Ziel der Dauerausstellung sei es, Klischees vom angeblich dummen und störrischen Tier in der Öffentlichkeit auszuräumen, sagte sie. Nach ihren Angaben ist das Museumsprojekt im Tierpark Nadermann in Delbrück (Kreis Paderborn) bundesweit einmalig. In dem Tierpark sind bislang schon schon 7 Trampeltiere und 14 Dromedare zu sehen. Sächsische Zeitung - 17. Dez. 2003 Ein Schaufenster zur Bundesstraße? Ohne den Verein der Zoofreunde Hoyerswerda e.V. würde vieles in Sachsens drittgrößtem Zoo nicht so aussehen, wie es ist. Doch von dem Projekt Robbenanlage kann man auch in den kommenden Jahren nur träumen.Angesichts der Finanzlage im Freistaat und in der Stadt Hoyerswerda kann es auch gar nicht anders sein. Thomas Gröbe, der Vereinsvorsitzende der Zoofreunde, wirbt dafür in einem Schreiben an alle Zoofreunde und Vereinsmitglieder um Verständnis: Dem müssen wir natürlich Rechnung tragen, aber es sollte für uns trotzdem Grund sein, unsere Bemühungen noch zu verstärken. Laut Thomas Gröbe gab es allerdings Gespräche mit der Bürgermeister-Riege zur gesamten Entwicklung des Zoos. Vielleicht lässt sich ja die Zoologische Einrichtung ja ein Stück weit zur Elsterstraße hin öffnen, um hier mit einer Art tierischem Schaufenster präsent zu sein. Doch auch im Bestand gibt es für die Zooförderer reichlich zu tun. Das größte Vorhaben dieses Jahres war das vor wenigen Wochen eingeweihte Haus für die Riesenschildkröten. Auch das Trampeltierhaus, wurde mittlerweile in Angriff genommen. sz-online - 18. Dez. 2003 Einzug soll im Frühjahr 2004 gefeiert werden Der Zahn der Zeit nagte schon lange am alten Trampeltierhaus im Zoo Hoyerswerda. Vor allem das Dach war verschlissen und die regelmäßigen Notreparaturen konnten auf Dauer nicht mehr helfen. Hinzu kam der Aspekt, dass der Stall für die großen Tiere eigentlich viel zu niedrig war. Diese Missstände, schon seit langem bekannt, sollten eigentlich vor einem Jahr abgestellt werden. Im November wurde mit den Baumaßnahmen begonnen. Die fünf Paarhufer zogen vorübergehend auf den Missionshof Lieske um, so dass in Hoyerswerda ungestört gebaut werden kann. Aussehen wird das neue Trampeltierhaus von der Form her wie das direkt benachbarte Quartier für Esel und Lamas. Beide Gebäude sollen quasi miteinander verschmelzen. Denn der Esel-Lama-Stall wird im Rahmen der Baumaßnahmen ebenfalls neu eingedeckt. Dabei wird der zwischen dem bestehenden und dem zu errichtenden Stall ein 1,5 Meter breiter Zwischenraum gelassen, der mit Plexiglas überdacht von Tageslicht erhellt wird und von dem aus die Zootierpfleger die Trampeltiere mit Futter versorgen können. Die Fassade des Gebäudes wird übrigens mit Holz verkleidet. Holz ist auch das Material für den Stallboden, der bislang aus Beton bestand. Tiroler Tageszeitung - 18. Dez. 2003 Turm ermöglicht besseren Blick in das neue Gehege Im 1975 eröffneten Wildpark Assling begegnen Besucher 30 meist einheimischen Tierarten. Gehalten werden Hirsche, Rehe, Damwild, Eulen, Adler, Murmeltiere, Nattern, Uhus, ... Der Park ist jeweils von 1. Mai bis Mitte Oktober geöffnet. Heuer gab es eine Steigerung auf rund 28.000 Besucher. "Wir errichten ein neues, steiles und natürliches Steinwildgehege und, damit es besser beobachtet werden kann, einen 20 Meter hohen Turm", schildert Wildparkbesitzer Markus Lukasser. Die Wildparkfläche (80 Hektar) wird um einen knappen Hektar vergrößert. Die Kosten beziffert Lukasser mit rund 150.000 Euro. Im Eingangsbereich wurde mit dem Bau eines Bauernladens begonnen. Bis zur Eröffnung Ende April soll alles fertig sein. Aktionen Norddeutsche Neueste Nachrichten - 13. Dez. 2003 Wozu wir Tiere brauchen Wie sehen deutsche und wie afrikanische Kinder Tiere? Antworten auf diese und andere Fragen hält der Rostocker Zoo bereit. Umweltminister Wolfgang Methling eröffnete gestern die Ausstellung "Wozu braucht der Mensch das Tier?" im Rostocker Zoo. Der Verein Tierärzte ohne Grenzen führte seit August ein Projekt durch, bei dem Kinder in selbst gemalten Bildern zeigen, wie sie Tiere sehen. Doch nicht nur Rostocker Jungen und Mädchen waren kreativ und fleißig, auch Jugendliche aus Afrika zeichneten mit großem Eifer. Während die Kinder aus unserem Land Tiere eher als ein Haustier sehen, das wie ein Familienmitglied geschätzt wird und mit dem man spielen kann, haben die Jugendlichen vom Afrikanischen Kontinent einen ganz anderen Bezug zu Tieren. Für sie sind es keine Spielkameraden oder Familienmitglieder, sondern zum großen Teil die Grundlage ihrer Existenz. Norddeutsche Neueste Nachrichten - 13. Dez. 2003 Firma Raab Karcher 150. Tierpate im Zoo Die Rostocker Firma Raab Karcher Baustoffe ist 150. Tierpate dieses Jahres. Das Patentier des Unternehmens heißt Mura und ist ein neun Monate altes Kamelmädchen. Mura und die gesamte Trampeltierfamilie freuten sich über den Besuch von Birgit Harder, stellvertretende Niederlassungsleiterin, und Frank Vollert, Vertriebsleiter. Die Paten brachten nämlich als vorweihnachtliches Geschenk 30 Holzbänke mit. Simone Zielonka, Leiterin Marketing/Verwaltung im Rostocker Zoo, versicherte, dass die Bänke im Frühjahr rund um die weitläufige Kamelanlage aufgestellt werden. Leipzig-News - 16. Dez. 2003 Seebärendame Lippi unter der Haube von Katharina Auf dem Eis hat sie sich bis an die Weltspitze und in die Herzen ihrer Fans getanzt - kaum ein Titel, den sich Katarina Witt nicht geholt hat. Zum Dezember-IntermezZOO im Zoo Leipzig aber wird der mehrfach gekrönten Sächsin eine ganz außergewöhnliche Ehrung zu teil: Gemeinsam mit Seebärendame Lippi wird sie ihre Spur auf der TatzenPROMInade hinterlassen. Nachwuchs Freiburger Nachrichten - 18. Dez. 2003 Seltener Nachwuchs im Nocturama Im Nocturama in Kerzers haben drei Neunbindengürteltiere das Licht der Welt erblickt. Laut Angaben des Zoos sind Geburten dieser Gürteltierart in Gefangenschaft ein äusserst seltenes Ereignis. Die Gürteltier-Mutter hatte die ursprünglich sechs Jungtiere bereits Mitte September zur Welt gebracht. Drei überlebten die ersten Wochen nicht. Am Samstag, 20. Dezember, werden die Jungtiere erstmals den Besuchern präsentiert, wie das Nocturama mitteilt. Das Neunbindengürteltier ist von prähistorischer Erscheinung und stammt aus der Ordnung der Zahnlosen, zu der auch die Faultiere und Ameisenbären gehören. Es kommt fast im gesamten tropischen Amerika vor und kolonisiert seit 100 Jahren auch den Süden der USA. Bisher konnte laut Angaben des Nocturama erst der Zoo im niederländischen Arnheim eine Zoogeburt von Neunbindengürteltieren verzeichnen. Berliner Zeitung - 13. Dez. 2003 Pediküre Er wirkt noch etwas tollpatschig, der kleine Rabenkakadu. Am Freitag ließ sich der Jungvogel im Zoologischen Garten bei der Pflege seiner Krallen fotografieren. Seine Existenz ist schon fast eine kleine Sensation - denn die Berliner Zoologen sind die einzigen in Deutschland, die Erfolge bei der Zucht der aus Australien stammenden, schwarz-gefiederten Tiere vermelden können. Jedes der beiden Paare im Zoo zieht momentan einen Jungvogel auf. Die Elterntiere hatte einst der Zoll in den Zoo gebracht. Sie waren illegal in die Bundesrepublik eingeschmuggelt worden. Berliner Zeitung - 15. Dez. 2003 Ein Hartmann-Bergzebra mehr Nachwuchs bei den Hartmann-Bergzebras im Tierpark Berlin: Zuchtstute Mokani brachte Ende November ein gesundes Fohlen zur Welt. Beide sind inzwischen in die Herde integriert. Im Tierpark Berlin leben die Zebras in den 1996 eröffneten Freianlagen des Afrikanums. Hamburger Abendblatt - 13. Dez. 2003 Für Antje und den Wal nur die beste Technik Am Ende fehlten zwei Zentimeter. Doch darüber konnten die Mitarbeiter des Zoologischen Instituts und Museums (ZIM) nur lächeln. Was sind schon zwei Zentimeter fehlende Türbreite, wenn man vier Jahre auf das gerade angelieferte, europaweit größte Gerät zur Tierpräparation gewartet hat? Dafür wurde kurzerhand ein Stück Wand weggestemmt. Chefpräparator Klaus Zwonarz (50): "Der Umbau hier im Institut und die Anschaffung der neuen Geräte war seit Jahren geplant. Die größte Investition bei uns, seit ich denken kann, ein Millionenprojekt. Jetzt ist es endlich so weit!" Auf 130 Quadratmetern entsteht im Keller die neue Anlage zur Mazeration. Das Zoologische Museum besitzt in seiner Schausammlung Hunderte präparierte Tiere und ettliche Schädelexponate. Dazu kommen in der nicht öffentlichen wissenschaftlichen Sammlung rund 23 000 Säugetier- und 18 000 Vogelskelette. Mit der neuen, 300 000 Euro teuren Spezialanfertigung nach Plänen von Klaus Zwonarz wird nun auch der Walschädel nachzubearbeiten sein, der bereits mit Hilfe der in deren (eigentlich für Flugzeugteile gedachten) Wannen in Fuhlsbüttel vorbearbeitet wurde. Für die Fertigstellung der Dermoplastik von Walrossdame Antje gibt es auch ein neues Gerät: Eine spezielle Trommel zum Gerben von Tierhäuten. Frankfurter Neue Presse - 16. Dez. 2003 Kobelt-Zoo gerettet: Dank Spende des Kulturdezernats können neue ... Schwanheim. Elke Diefenhardt und Monika Greitzke haben ihr schönstes Weihnachtsgeschenk schon bekommen und zwar vom Kulturdezernat. Dieses spendet dem Kobelt Zoo 3500 Euro für die Anschaffung dringend erforderlicher Schilder. Damit sind die beiden ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen im Schwanheimer Kobelt-Zoo ihren größten Kummer los, doch noch bangt der Verein um die Betriebserlaubnis. In dieser Woche kommt das Veterinäramt und überzeugt sich davon, ob alle Auflagen umgesetzt worden sind. Der kleine, 1916 an der Endhaltestelle der Straßenbahn gegründete Tiergarten umfasst ein Areal von rund 17 000 Quadratmetern. Betrieben wird er von dem rund 100 Mitglieder starken Verein "Gesellschaft Prof. Dr. Wilhelm Kobelt". Der Verein pflegt eine Menagerie von rund 200 exotischen und heimischen Tieren. Pferde, Ziegen, Schlangen, Affen, Papageien oder eine Herde Minischweine leben hier und können kostenlos besucht werden. Mitteldeutsche Zeitung - 12. Dez. 2003 Professor Dathes Nachlass liegt heute in Köthen Heinrich Dathe galt als der Zoologiepapst der DDR. Der Gründer und einstige Direktor des Berliner Tierparks in Friedrichsfelde war ein amüsanter Plauderer und Fachmann. Rundfunk und Fernsehen holten ihn regelmäßig ins Rampenlicht. Nach seinem Tod 1991 ging ein Teil seines wissenschaftlichen Nachlasses als Schenkung ins anhaltische Köthen. Für den Leiter des Naumann-Museums, Wolf-Dieter Busching, gehört sie zu den Sammlungen im eigenen Haus mit besonders starker emotionaler Bindung. Seinen besonderen Reiz habe der Fundus bis heute bewahrt, erläutert Wolf-Dieter Busching. Die Vitrinen im Stil des Biedermeier erlauben Einblicke in die Anfänge musealer Präsentationen. Die Erweiterungen der Ausstellungsräume im vergangenen Jahr orientierten sich fast vollständig am ursprünglichen Konzept Naumanns. Salzburger Nachrichten - 15. Dez. 2003 Schwedin als Filmstar Mira aus Schweden ist eine Schönheit. Wird Shankar Gefallen an ihr finden? Wird sie ihm Nachwuchs schenken? Derzeit ist das unklar. Denn die eineinhalbjährige Schneeleopardin sitzt seit Samstagabend in ihrer Transportkiste im Zoo Salzburg und will nicht heraus. "Die neue Umgebung ist jetzt feindlich für sie. Wir müssen ihr Zeit und Ruhe lassen und ihr Tempo berücksichtigen", sagt Rainer Revers, Direktor des Tiergarten Hellbrunn. Mira wurde Samstag in ihrem heimatlichen Tierpark Nordens Ark in Schweden narkotisiert und für den Flug nach München reisefertig gemacht. Die Fahrt mit dem Auto nach Salzburg überstand sie gut. Sobald Mira sich an ihre Box gewöhnt hat, kann die Klappe zwischen ihr und Shankar, dem zweieinhalbjährigen Männchen des Zoos, geöffnet werden. Die beiden Tiere sollen sich risikofrei miteinander bekannt machen. Ostsee Zeitung - 16. Dez. 2003 Elchenknabe wird nicht alt an der Warnow Das Elchenbaby des Rostocker Zoos, das am 27. Juli im Barnstorfer Wald das Licht der Welt erblickt hat, ist inzwischen ein stattlicher, quirliger Knabe. Mit seinem Temperament bringt er ordentlich Leben in das Gehege der nordischen Königshirsche. Gegenwärtig sind dort fünf Tiere zu Hause. Der Vater des Kleinen und drei Elchkühe gehören außerdem zur Familie. Doch der Kleine wird in Rostock nicht alt so viel ist heute schon sicher. Wir versuchen, ihn zu vermitteln, erklärt Dr. Karin Linke, die im Rostocker Zoo für die Säugetiere zuständig ist. Für zwei Elch-Männer ist im Zoo kein Platz, sagt sie. Wolfsburger Nachrichten - 15. Dez. 2003 Bürger wollen Tiergehege retten Wolfsburgs Tiergehege auf dem Klieversberg soll nicht sterben. Darin waren sich Bürger und Politiker einig, die sich am Samstag in der Waldschule Eichelkamp trafen, um Rettungsstrategien zu besprechen. Die Arbeitsgruppe "Initiative Tiergehege Wolfsburg" konstituierte sich noch am Samstag, sie will sofort aktiv werden und eine Bestandsaufnahme machen. "Für 2004 ist die Unterhaltung des Geheges durch die Stadt wohl noch gesichert", meinte Frank P. Haufe, Sprecher der Arbeitsgruppe. Für die Zeit danach müsse eine Privatinitiative als Träger gefunden werden. "Wir müssen die nächsten zwölf Monate also nutzen, um alle notwenigen Strukturen aufzubauen." Die Arbeitsgruppe hat keineswegs die Absicht, das Gehege in einen Zoo zu verwandeln. "Es wird dabei bleiben, dass die Besucher sich an Sittichen, Enten, Wildgänsen oder Pfauen erfreuen können", so Haufe. Ostsee Zeitung - 12. Dez. 2003 Futterspende für den Tierpark Der Weihnachtsbaum, der die Pforten des Grimmener Tierparkhauses ziert, war gerade noch zu erkennen hinter einem Berg aus Futtersäcken und Dosen. Der Naturtierverein Ostsee aus Ribnitz-Damgarten hatte neben dem Tierpark- und Strukturförderverein diese Futterspende für den Tierpark initiiert. Zehn Zentner Weizen und 500 Dosen Katzenfutter spiegelten nur einen Teil der Gaben wieder. Sächsische Zeitung - 13. Dez. 2003 Es herrscht Brunftstimmung am Ziegenweg Bei Hochgebirgstieren gehen die Uhren anders. Gegenwärtig zu beobachten am Ziegenweg, wo seit einigen Tagen Brunftstimmung herrscht. Gleich in zwei dicht beieinander gelegenen Gehegen sind die Böcke der Ture und Tahre dabei, ihre Damen für die Paarung zu gewinnen. Doch das wird nicht von heute auf morgen gehen, das kann sich nach Meinung von Zootierärztin Eva Zimmermann noch bis Ende Januar hinziehen, wie übrigens auch in freier Natur. Sowohl die Ture wie auch die Tahre sind ziegenartige Gebirgsbewohner, deren Alltag sich in einer rauen Umwelt abspielt. sz-online - 14. Dez. 2003 Gib mir Banane Dieser Ort ist kein gewöhnliches Klassenzimmer. Keine Tafel weit und breit, keine verkritzelten Schulbänke. Hier, wo Rob Shumaker seine Schüler empfängt, ist der Boden mit Heu ausgelegt. Es riecht nach Wald und Tieren. Und das ist auch kein Wunder: Shumaker unterrichtet keine Menschen. In dem vergitterten Raum bringt er Orang-Utans die Sprache bei. Seine tägliche Unterrichtsstunde im Nationalen Zoo von Washington beginnt am Nachmittag. Dann füllen sich die Besucherbänke vor dem Affenkäfig mit Neugierigen, dann rollt Shumaker einen großen Computer herein und schaltet die drei Monitore an der Decke ein, damit die Zuschauer alles genau verfolgen können. Schließlich will er den Menschen beweisen, mit welch intelligenten Tieren sie es zu tun haben. Aachener Zeitung - 18. Dez. 2003 1,70 Meter und mit Helm: Kasuare neu im Tierpark Sie werden ungefähr 1,70 Meter groß, sind braun gekleidet, tragen immer einen Helm und haben eine tiefe Stimme. Wolfram Graf-Rudolf, Chef des Aachener Tierparks, freute sich, Kasuare, Laufvögel aus dem tasmanischen Urwald, nun in ihrem neuen Gehege begrüßen zu dürfen. Ein Männchen und drei Weibchen sind es, die Graf-Rudolf aus Italien in den Aachener Tierpark geholt hat. Ostseezeitung - 18. Dez. 2003 Zooverein unternahm letzten Rundgang des Jahres Zu einem letzten gemeinsamen Rundgang in diesem Jahr trafen sich kürzlich die Mitglieder des Rostocker Zoovereins. Kustodin Dr. Karin Linke begleitete die Zoofreunde durch die Anlagen. Station gemacht wurde u. a. an der Gerfalkenanlage, deren Bau der Zooverein mit einer Spende von 5000 Euro förderte. Berliner Morgenpost - 14. Dez. 2003 Warum der Kongowels seinen hellen Bauch nachgeschwärzt hat Verkehrte Welt im Aquarium. Wer zum ersten Mal vor dem Becken der bräunlichen, mit schwarzen Punkten gesprenkelten Kongowelse steht, traut seinen Augen nicht. Die schwimmen wirklich mit dem Bauch nach oben. Seit wann die afrikanischen Zierfische, die nur im Kongofluss vorkommen, ihre Welt auf den Kopf stellen, ist nicht klar. Kein anderer Fisch kann so geschickt die auf der Wasseroberfläche abgelegten Larven der Stechmücke aufsaugen. Dass es vor vielen Tausend Jahren noch anders war, zeigt ein Blick in die Kinderstube der Tiere. Kaum geschlüpft, schwimmen die kleinen Welse erst noch sieben bis acht Wochen richtig herum, bevor sie sich dann drehen. Berliner Morgenpost - 14. Dez. 2003 Speiseplan Nutrias sind südamerikanische Biberratten, die mittlerweile auch in Deutschland beheimatet sind. Zehn von den kleinen Sumpfbibern leben im Berliner Zoo und verzaubern die Besucher immer wieder durch ihr putziges Gehabe und ihr familiäres Treiben. Um 14 Uhr bekommt die Gruppe heute Möhren, Äpfel, Salat und hartes Brot für die Zähne. Tiroler Tageszeitung Online - 16. Dez. 2003 North Carolina: Tiger tötete Zehnjährigen Im US-Staat North Carolina ist ein Zehnjähriger vom Tiger seiner Tante tödlich verletzt worden. Das Tier zog den Bub nach Behördenangaben unter einem Maschendrahtzaun hindurch in sein Gehege. Das Kind hatte am Sonntag in der Nähe des Geheges Schnee geschaufelt und war einer Öffnung im Zaun zu nahe gekommen, die dem Hund der Familie ermöglichte, in die Einfriedung zu gelangen und dort zu spielen. Der Onkel des Opfers versuchte vergeblich, das schreiende Kind frei zu bekommen. Er erschoss den 180 Kilogramm schweren Tiger schließlich, der Bub konnte jedoch nicht mehr gerettet werden. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Zoo Duisburg, 17.12.03 Kaum zu glauben: Summe der Tierpatenschaften erreicht 500.000 ¬ ! Als im Oktober 1994 Frau Dr. Heckermann-Meisters und Zoodirektor Frese versuchsweise die Tierpatenschaften ins Leben riefen, glaubte kaum einer an einen durchschlagenden Erfolg. Jedoch kam es anders als gedacht und schon bald war es eine Heerschar von Tierpaten, die dem unwiderstehlichen Werben von Frau Dr. Heckermann-Meisters nicht widerstehen konnten und zu einer Kerngemeinde für die Unterstützung des Zoo Duisburg wurden. Beinahe alle Tierpaten der 1. Stunde sind auch heute noch aktiv und finden große Befriedigung in der Fürsorge ihrer Tiere. Trotz Konjunkturschwäche, endlosen Renten- und Gesundheitsreformdiskussionen und der damit verbundenen Konsumzurückhaltung von Firmen und Privatleuten konnte die wachsende Schar der Tierpaten für 2003 die finanzielle Unterstützung des Zoos auf 80.000 ¬ steigern. Insgesamt ist damit eine Summe von 500.000 ¬ erreicht. Der Zoo sagt herzlichen Dank an alle Tierpaten und an Frau Dr. Heckermann-Meisters und wünscht eine frohe Weihnacht sowie alles erdenklich Gute für das kommende Jahr! Frau Dr. Heckermann-Meisters wird dem Vorstand der Zoo Duisburg AG am Donnerstag, dem 18. 12. 2003 um 11.00 Uhr auf der Freianlage des Afrikanums inmitten der Zebraherde das diesjährige Weihnachtsgeschenk (80.000 ¬) der Tierpaten symbolisch überreichen! Wilhelma Stuttgart, 17.12.03 Schnabel halten und durch ... Billigflieger hin oder her ... nicht jeder kann sich bei Einbruch des Winters so einfach in sonnige Gefilde zurückziehen. Den meisten Wilhelma-Tieren macht das Wetter nichts aus ... die Königspinguine etwa feiern bei sinkenden Temperaturen ein Fest nach dem anderen. Die schnatternde Schar der Flamingos darf draußen bleiben gegen die Unannehmlichkeiten des Winters reicht ihnen ein Fußbad im 14°C warmen Mineralwasser. Aber der eine oder andere Vogel kriegt bei Minusgraden dann doch kalte Füße. Daher werden diese Kandidaten je nach Wärmebedürfnis mehr oder minder früh im Winter von den Pflegern in wärmere Quartiere gebracht. Die Pelikane beispielsweise reisen ganz bequem sie werden ins warme Winterquartier getragen. Die Störche, die ja in der Wilhelma nur zu Gast sind und nicht zum Inventar gehören, hätten eigentlich gen Süden ziehen sollen. Das reiselustige Jungvolk tut dies auch regelmäßig, aber die Alten finden es auch im Winter am Neckar so schön, dass sie sich den Reisestress ersparen. Mag sein, dass auch die gute Küche in der Wilhelma dabei eine Rolle spielt ... Hauptsache, im nächsten Frühling sind alle gefiederten Mitarbeiter wieder auf ihren gewohnten Plätzen! Nordhorn, 17.12.03 Pflegemaßnahmen im Naturschutzgebiet Tillenberge Lebensräume seltener Arten werden gesichert - Landschaftspflege mit Schaf und Motosäge Der Wacholder, "Baum des Jahres 2002" stirbt nicht aus Landschaftspflege im Naturschutzgebiet Tillenberge betreiben zur Zeit Mitarbeiter des Tierparks. Mit der Motorsäge werden beschattete Wacholderbüsche freigeschnitten und mit Hilfe eines Radladers Humus abgetragen, damit sich die Heide ausbreiten kann. Die jährlichen Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen werden durch die Bezirksregierung Weser-Ems als Träger finanziert und durch den Landkreis Grafschaft Bentheim als Grundstückseigentümer unterstützt. Auch das Nordhorner Arbeitsamt unterstützt seit mehreren Jahren die Pflegearbeiten mit geförderten Beschäftigungsmaßnahmen. Wenn bei Frost im Winter Baustellen des Tierparks still stehen, können die ABM- Mitarbeiter sinnvoll in den Naturschutzprojekten des Tierparks arbeiten. Die Erfahrungen sind äußerst positiv, nur durch die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Institutionen konnte sich die Kulturlandschaft regenerieren und gepflegt werden. In diesem Jahr wurden zudem Zäune und Tore repariert und das Besucher-Wegenetz neu gekennzeichnet. Um das langsame Aus des mit Wacholder- und Zwergstrauchheide bewachsenen Naturschutzgebietes Tillenberge zu begegnen, pflegt der Tierpark Nordhorn seit 1996 das Naturschutzgebiet. In dem über 18 ha großen Areal am Rande der Stadt Nordhorn weidet regelmäßig eine etwa hundertköpfige Herde Bentheimer Landschafe. Betreut wird die Schafherde durch die Tierpfleger des Zoos. Durch die Beweidung nach einem Pflege- und Entwicklungskonzept der oberen Naturschutzbehörde wird die alte durch Schafweide entstandene Kulturlandschaft gepflegt und weiterentwickelt. Vor einigen Jahrzehnten prägte der jetzt äußerst seltene Landschaftstyp als Lebensraum vieler bedrohter Arten, die gesamte Region. Erfolge haben sich in den letzten Jahren eingestellt, die Heidelandschaft hat sich positiv entwickelt. In diesem Jahr wurden sogar die ersten Wacholdersämlinge gesichtet Die genügsamen Bentheimer Landschafe gehören zu den vom Aussterben bedrohten Haustierrassen. Sie sind besonders zur Pflege von Heide und verheideten Mooren geeignet. Durch das Umweltprojekt des Nordhorner Zoos läßt sich der Erhalt des Bentheimer Landschafes und die Pflege eines seltenen dazugehörigen Kulturlandschaft verknüpfen. Besonders geeignet ist diese Schafrasse für magere sandige Heideböden. Einige Züchter und der Tierpark Nordhorn bemühen sich seit Jahren um die Erhaltung dieser seltenen Haustierrasse. Allwetterzoo Münster, 16.12.03 Ein Leopard zu Weihnachten? Wer noch ein Weihnachtsgeschenk für Jemanden sucht, der das Besondere liebt oder schon Alles hat, sollte sich einmal im Allwetterzoo Münster umsehen. Für Katzenfans beispiels-weise würde sich ein seltener Leopard anbieten, Reptilienfreunde könnte man mit einer wertvollen Sternschildkröte oder Fischliebhaber mit "Nemo", dem Orange-Ringelfisch, erfreuen - alle natürlich nur auf dem Papier und damit äußerst pflegeleicht. Die Tiere wohnen weiterhin im Zoo und werden hier versorgt, so dass die oder der Beschenkte pflichtenlos genießen kann. Verschenken kann man jedes Zootier vom winzigen Pfeilgiftfrosch bis zum Elefantenbullen, und zwar in Form einer Tierpatenschaft für ein Jahr oder als Lebenspatenschaft. Patenschaften für Schildkröten oder den ganzen Besatz eines kleinen Aquariums sind schon für 50 EUR zu haben. Für einen Leoparden muss man allerdings 800 EUR investier en. Der Tierpate erhält eine Patenmappe mit einer Urkunde, einem Steckbrief und einem Foto des Patentiers und eine Einladung zum Patentag. Am letzten Patentag, der vor gut zwei Wochen stattfand, nahmen 38 Tierpaten teil. Sie konnten mit den Pflegern ihrer Tiere sprechen und hinter die Kulissen des Zoos blicken. Vor allem erfuhren sie, welche Verbesserungen in der Tierhaltung der Zoo mit den Spenden aus Tierpatenschaften durchführt und sie lernten andere Tierfreunde in geselliger Runde kennen. Thüringer Zoopark Erfurt, 12.12.03 Affen auf dem Eis Auch in den Wintermonaten gibt es Tage, an denen der Besuch des Zooparks ein wunderschönes Erlebnis sein kann. Viele Tiere zeigen sich in einem prächtigen Winterpelz. So gleichen die Berberaffen pummeligen Teddys. Und ein Ende Oktober geborenes Baby gibt es dort auch. Das Kleine lässt sich von der Kälte nicht verschrecken, kann es sich doch bei Bedarf in Mamas oder Papas langes, dichtes Fell kuscheln. Seine diesjährigen Halbgeschwister trifft man immer wieder auf dem zugefrorenen Teich an. Wie herrlich kann man da auf dem glatten Eis rutschen und herumtoben! Die Polarfüchse haben wieder ein weißes Pelzkleid angelegt, das so lang ist, dass die Ohren darin verschwinden. Pferde und Esel bekommen im Winter eine dichte Unterwolle. Elefanten und Nashörner beide ohne wärmendes Fell sind so ziemlich bei jedem Wetter - zumindest stundenweise - draußen. Ihre riesigen Körper kühlen nicht so schnell aus. In ihrer Heimat ist es nachts auch sehr kühl. Zum Aufwärmen für die Zoobesucher stehen im Zoopark die Häuser für Elefanten, Nashörner, Affen und Giraffen zur Verfügung. Außerdem hat die Zoogaststätte Weinberghaus täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Leider ist sie für Rollstuhlfahrer nicht erreichbar. Allwetterzoo Münster, 12. 12. 2003 H. Jörg Adler: Die ungewöhnliche Begegnung mit einem "lebenden Fossil" Wer einmal neben einer Lederschildkröte gesessen hat, wenn sie (ausschließlich nachts) mit ihren Hinterbeinen, die wie riesige Flossen wirken, ein bis zu 80 cm tiefes Loch in den höher gelegenen Strandabschnitt "geschaufelt" hat; wer erlebt hat, wie sie mit gelegentlichem Stöhnen in weniger als einer halben Stunde 60 bis 100 Eier in diese Bruthöhle legt; wer erlebt hat, wie sorgfältig diese riesigen, an Land schwerfälligen Tiere dieses Loch dann wieder zuschaufeln, wer dieses mystisch anwirkende Naturwunder einmal erlebt hat, wird diese Stunde niemals vergessen! So auch ich, als ich im November den Meerespark LAS BAULAS in Costa Rica besuchte, um hoffentlich einer Eiablage beiwohnen zu können. Ich durfte! Gemeinsam mit einer Hand voll Touristen wurde ich kurz nach Mitternacht von einem Mitarbeiter des Nationalparks an den Strandabschnitt geführt, an dem die erste der Lederschildkröten (fünf in dieser Nacht) bereits mit dem Graben des Loches beschäftigt war. Auf dem Weg zum Strand und zurück ins Meer dürfen die Tiere nicht durch Fremde gestört werden. So blieb mir das wahre Ausmaß und das ungewöhnliche Aussehen dieser Schildkröte, die keinen Panzer trägt, sondern durch eine skurril gemusterte, von einer dicken Fettschicht unterfütterten Lederhaut geschützt wird, im Dunkel der Nacht verborgen. Glaubte ich zumindest bis zum nächsten Morgen als ich beschloss, mein morgendliches Jogging am Strand zu absolvieren. Nach wenigen Kilometern am menschenleeren Strand traf ich inmitten eines während der Ebbe zurückströmenden Priels auf eine Lederschildkröte! Wie später rekapituliert wurde, hatte diese Schildkröte offenbar relativ spät und wegen der in dieser Nacht besonders hohen Flut extrem weit vom normalen Meeressaum ihre Eier abgelegt. Bei der Rückkehr verlor sie dann offenbar durch die Bildung mehrerer Priele die Orientierung und fand nicht allein den direkten Weg zum offenen Wasser. Das Tier wirkte stark geschwächt, bewegte sich nur sehr langsam und machte aller drei bis fünf "Schritte" eine lange Pause, häufig unterbrochen durch ein lautes, an Brüllen grenzendes Stöhnen. Nachdem weitere "Schaulustige" eingetroffen waren, konnte endliche eine telefonische Verbindung zur Nationalparkverwaltung hergestellt werden und bald traf ein erster Park-Ranger ein, der verzweifelt versuchte, das 350 bis 400 kg schwere Tier zumindest in Richtung Meer zu lenken. Ich schlug vor, ein Netz zu organi-sieren und dann mit Hilfe der immer zahlreicher werdenden Touristen die Schildkröte schritt-weise zum Meer zu tragen. Dies geschah dann auch und nach einigen Fehlversuchen konnte die Lederschildkröte einigermaßen wohlbehalten im Pazifik verschwinden. Es bleibt anzumerken, dass Playa Grande, der seit 1991 zum Meeresnationalpark Las Baulas gehörende, durchschnittlich 50 m breite Strandabschnitt als einer der wichtigsten Eiablage-plätze für die Lederschildkröten an der gesamten Pazifikküste gilt, und das von mir erlebte Phänomen der Begegnung mit einer Lederschildkröte am Tage erst zum zweiten Mal überhaupt für Costa Rica bekannt wurde. Zoo Wuppertal, 11.12.03 Herr Jürgen Abeler spendet eine Weltbevölkerungsuhr und zwei Holzbänke für den Zoo Wuppertal schon mehrfach durfte sich der Zoo Wuppertal über Geschenke von Herrn Jürgen Abeler, Chef des bekannten Wuppertaler Uhrenmuseums, freuen. Anlässlich seines 70. Geburtstags haben sich Jürgen Abeler und seine Familie nun wieder etwas besonderes ausgedacht und schenken dem Zoo eine Weltbevölkerungsuhr und zwei schöne Holzbänke. Mit der Weltbevölkerungsuhr kann die dramatische Zunahme der Weltbevölkerung anschaulich dargestellt werden. Die Uhr zeigt den aktuellen Stand der Weltbevölkerung an, die ständig zunimmt, da die Anzahl Geburten die Anzahl der Todesfälle übertrifft. Auf einer Schautafel im Menschenaffenhaus, in die die Weltbevölkerungsuhr integriert wurde, wird diese Bevölkerungszunahme und der Platzverbrauch durch den Menschen dem Verschwinden von Tierarten und Lebensräumen gegenübergestellt. Als weiteres Geschenk erhielt der Zoo zwei wunderschöne Holzbänke, die auf dem vor rund zwei Jahren errichteten Bärensteg aufgestellt werden. Optisch passend zum Holzsteg werden sie in Zukunft die Besucher an der Bärenanlage zum Verweilen einladen. Seine Verbundenheit mit dem Wuppertaler Zoo hat Herr Jürgen Abeler schon in den vergangenen Jahren gezeigt und den Zoologischen Garten Wuppertal bei verschiedenen Projekten wie der Erhaltung tropischer und heimischer Vögel und Insekten, dem Pudu-Zuchtprogramm und dem Schutzprojekt für Okapis im kongolesischen Regenwald unterstützt. Wilhelma Stuttgart, 10.12.03 Kleine Klassen ... ... sind Standard in der Grundschule für Brillenpinguine in der Wilhelma. Maximal acht Pinguinküken werden es in diesem Jahr sein, die bei Revierleiter Gerhard Popp das große Einmaleins für Brillenpinguine lernen müssen. Im Spätherbst sind die Kleinen in der Wilhelma-Kolonie geschlüpft typisch für diese Art, denn sie leben ursprünglich auf der Südhalbkugel an den Küsten Südafrikas, und das südliche Zeitgefühl bleibt auch nach mehreren Generationen im Zoo bestehen. Den ersten Teil der Aufzucht übernehmen Mutter und Vater Pinguin gemeinsam: Liebevoll werden die ein bis zwei Jungen in der Bruthöhle gewärmt und mit vorverdautem Heringsbrei gefüttert. Aber dann kommt die Zeit, in der ein Pinguinküken von Brei zu ganzen Fischen wechselt. Im Meer muss es dann jagen lernen. In der Wilhelma aber werden Heringe nicht gejagt, sie werden serviert, damit keiner zuviel oder zuwenig bekommt. Dieser Teil der Ausbildung obliegt nicht mehr den Pinguineltern, sondern Herrn Popp: Geduldig übt er hinter den Kulissen mit den jungen Frackträgern, den Fisch artig aus seiner Hand anzunehmen. Wenn diese Lektion gelernt ist, dürfen die Jungen zurück in die Kolonie. Von da an gelten sie als echte Wilhelma-Brillenpinguine, die sich ihren Platz in der Kolonie erstreiten und irgendwann auch selbst Paare bilden und brüten werden. Im nächsten Winter gibt es dann wieder eine kleine Klasse in der Grundschule für Pinguine ... Thüringer Zoopark Erfurt, 10.12.03 Affen auf dem Eis Auch in den Wintermonaten gibt es Tage, an denen der Besuch des Zooparks ein wunderschönes Erlebnis sein kann. Viele Tiere zeigen sich in einem prächtigen Winterpelz. So gleichen die Berberaffen pummeligen Teddys. Und ein Ende Oktober geborenes Baby gibt es dort auch. Das Kleine lässt sich von der Kälte nicht verschrecken, kann es sich doch bei Bedarf in Mamas oder Papas langes, dichtes Fell kuscheln. Seine diesjährigen Halbgeschwister trifft man immer wieder auf dem zugefrorenen Teich an. Wie herrlich kann man da auf dem glatten Eis rutschen und herumtoben! Die Polarfüchse haben wieder ein weißes Pelzkleid angelegt, das so lang ist, dass die Ohren darin verschwinden. Pferde und Esel bekommen im Winter eine dichte Unterwolle. Elefanten und Nashörner beide ohne wärmendes Fell sind so ziemlich bei jedem Wetter - zumindest stundenweise - draußen. Ihre riesigen Körper kühlen nicht so schnell aus. In ihrer Heimat ist es nachts auch sehr kühl. Zum Aufwärmen für die Zoobesucher stehen im Zoopark die Häuser für Elefanten, Nashörner, Affen und Giraffen zur Verfügung. Außerdem hat die Zoogaststätte Weinberghaus täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Leider ist sie für Rollstuhlfahrer nicht erreichbar. Tierpark Görlitz, 28.11.03 Mit einer Jahreskarte Marta und Dorka besuchen Richtig drall ist sie, die neue Sattelschweindame im Naturschutz-Tierpark Görlitz. Erst gestern kam Marta dort an, als Ersatz für die in die Jahre gekommene Lola. Die knapp einjährige schwarze Sau mit weißem Sattel verspricht schon jetzt ein Publikumsliebling zu werden. Sie ist ganz zutraulich, anschmiegsam und eben drall wie es sich gehört. Ganz anders gibt sich die neue Fischotterdame Dorka, die nur zwei Tage vor Marta aus der tschechischen Naturschutzstation Pavlov nach Görlitz kam. Annäherungsversuche quittiert sie bisher nur mit einem giftigen Gekreisch. Das wird sich hoffentlich bald ändern, denn die Tierparkmitarbeiter haben die hübsche Tschechin ja eigentlich zum Otterkinderkriegen nach Görlitz geholt. Das kommende Tierparkjahr wird außerdem mit anderen, vor allem natürlich tierischen Neuigkeiten aufwarten, mit Nachwuchs bei den Ziegen gleich im Winter, den Schafen und Kaninchen zu Ostern, den Steinböcken im Mai, den Roten Pandas im Juni... Damit es aber nicht nur den Tierliebhabern, sondern auch denjenigen gut geht, die sich in der grünen Oase an der Zittauer Straße mit ihren Kindern wohlfühlen, einfach nur entspannen und erholen oder aber unter die Leute kommen wollen, hat sich das Tierparkteam wieder eine ganze Menge einfallen lassen: Am Ostermontag werden Polizisten die Mistkarre aus dem Dreck ziehen, zu Pfingsten ein kleiner gefiederter König und ein Langschläfer auftreten, Ende September das schönste Schnuckelchen Sachsens gewählt und für Weihnachten eine echte Weihnachtsgans "Auguste" aufgezogen. Ein kleiner neuer Spielplatz wird entstehen, die Abenteuerbrücke über dem Ottergehege instandgesetzt und eine neue Aquarienanlage hinzugefügt, einige Wege saniert, mit dem Bau des Tibetdorfes begonnen und ein gänzlich neues Beschilderungssystem in deutsch und polnisch installiert. Und last but not least wird Gärtnermeister Thomas Aster die Besucher mit tausenden blühenden Krokussen, neuen Kulturpflanzen im Bauerngarten und einer Beerenstrauch-Hecke beschenken. BUND NRW-Ticker, 17.12.03 Großer Erfolg für NRW-Naturschutz: Der Nationalpark Eifel ist da! Der 1. Januar 2004 ist ein für den Naturschutz in Nordrhein-Westfalen historischer Moment. Mit dem Nationalpark Eifel - bundesweit die Nummer 14 - wird das erste NRW-Großschutzgebiet Realität. Der Nationalpark Eifel umfasst ein Gebiet von rund 11.000 ha. Bisher konnten dort ca. 80 Pflanzenarten und 160 Tierarten der "Roten Liste" nachgewiesen werden. Es ist der erste Buchenwald-Nationalpark auf silikatischem Untergrund im atlantischen Bereich. Nur rekordverdächtige zwei Jahre hat es von den ersten konkreten Plänen bis zum Inkrafttreten der Nationalpark-Verordnung gedauert. Der damalige Ministerpräsident Wolfgang Clement hatte sich erstmals auf dem 25jährigen-BUND NRW-Jubiläum zu den Nationalparkplanungen bekannt. Die gesamte Fläche ist im Besitz der Bundesrepublik und des Landes NRW. Rund 4.100 ha dieser Fläche umfassen den zurzeit von den belgi-schen Streitkräften genutzten Truppenübungsplatz Vogelsang. Die belgische Regierung hat angekündigt, dass sie die Übungstätigkeit dort 2004 einstellen wird und den Truppenübungsplatz 2005 an die Bundesrepublik zurückgibt. Bis dahin gibt es noch viel zu tun. Der Nationalparkplan muss ebenso entwickelt werden wie ein nationalparkverträgliches Folgenutzungskonzept für die ehemalige NS-Ordensburg Vogelsang. Zuversichtlich stimmt den BUND, dass der Nationalpark sich eines außergewöhnlich breiten Konsenses erfreut: Sämtliche Landtagsfraktionen, Kommunen, Kreise und natürlich die Naturschutzverbände unterstützen die Realisierung dieses "Leuchtturmprojektes für NRW". Eröffnung des Nationalparks Eifel: Am 11. Januar 2004 wird der neue Nationalpark in der Eifel feierlich eröffnet. Das Nationalparkforstamt Eifel, der Förderverein Nationalpark Eifel und das Walderlebniszentrum Gemünd veranstalten dazu ein großes Fest mit prominenten Gästen. Der Festakt findet im Kursaal der Gemeinde Schleiden-Gemünd statt. Im Walderlebniszentrum Gemünd wird ein buntes Rahmenprogramm geboten. WWF, 17.12.03 Windanlagen am Nationalpark beeinträchtigen Vögel massiv Heute wurde von der Bezirksregierung Lüneburg die landesplanerische Feststellung für den Offshore-Windpark Nordergründe erteilt. Damit sind 25 Anlagen in der Außenweser quasi genehmigt. Aus Sicht des Naturschutzes ist dieser Standort untragbar, so Siecke Martin vom WWF. Das Projektgebiet hat eine extrem hohe Bedeutung für rastende und ziehende Vögel. Der Windpark Nordergründe würde eine massive Barriere für den internationalen Vogelzug darstellen. Voruntersuchungen haben ergeben, dass innerhalb einen Jahres fast eine Million Vögel allein in der Höhe der Rotoren hier entlangziehen. Die Vögel können bei schlechter Sicht und widrigen Windverhältnissen mit den Anlagen kollidieren und sterben. Der Windpark liegt in einem Gebiet, das als Nahrungs-, Rast- und Überwinterungsgebiet für Stern- und Prachttaucher von internationaler Bedeutung ist. Auch Eider- und Trauerenten kommen in großer Anzahl vor. Das Gebiet ist daher als IBA, important bird area, identifiziert worden. WWF, Frankfurt, 16.12.03 WWF beglückwünscht Norwegen zu der Entscheidung, kein Öl vor den Lofoten zu fördern Die Umweltorganisation WWF begrüßt die Entscheidung der norwegische Regierung, nun doch auf Ölförderpläne im wertvollen und fragilen Naturparadies der Lofoten zu verzichten. Es ist ein historischer Schritt, die faszinierende und variationsreiche Natur der Inselwelt am Polarkreis über die wirtschaftlichen Interessen der traditionell einflussreichen norwegischen Ölindustrie zu stellen. Damit fällt für die weltgrößten Heringsbestände, für Schwertwale und seltene Seevögel heute quasi Weihnachten und Ostern auf einen Tag, sagt Stephan Lutter, WWF-Experte für internationalen Meeresschutz. Die Entscheidung der norwegischen Regierung bedeutet eine Kehrtwende um hundertachtzig Grad, nachdem sie Ölfirmen wie Shell, Norsk Hydro und Statoil bereits in Aussicht gestellt hatte, rund um die Lofoten Öl fördern zu dürfen. Die Lofoten beheimaten unter anderem einige der größten Seevogelkolonien Europas, wie Kormorane und Papageientaucher, außerdem große Bestände des weltweit bereits bedrohlich überfischten Kabeljaus und das weltgrößte intakte Kaltwasserkorallenriff. WWF, Frankfurt, 12.12.03 In Westafrika blüht der illegale Handel mit Elfenbein TRAFFIC, das gemeinsame Artenschutzprogramm von WWF und der Weltnaturschutzunion IUCN, warnt mit einem heute veröffentlichten Bericht vor dem weiterhin blühenden Elfenbeinhandel in Westafrika. Bei Inspektionen auf öffentlichen Märkten in Nigeria, in der Elfenbeinküste und im Senegal, fanden Artenschützer insgesamt mehr als 4.000 Kilogramm Elfenbein - eine Menge, die etwa 760 Elefanten entspricht. Auf den Märkten fand man mehr Elfenbein als es in den drei Ländern Elefanten gibt, schildert Roland Melisch, Artenschutzexperte des WWF, die Dimensionen des Elfenbeinhandels. In den drei untersuchten Ländern zusammen leben nach neuesten Schätzungen der IUCN nur noch 543 Elefanten. Dieser Elfenbeinfund zeigt uns nur die Spitze des Eisbergs. Wenn außer den Märkten auch noch Elfenbeinschnitzereien, Geschäfte und Privaträume untersucht worden wären, hätten wir wahrscheinlich weitere riesige Mengen Elfenbein gefunden, befürchtet Roland Melisch. Senegal, Nigeria und die Elfenbeinküste gehören zu den größten illegalen Händlern von Elfenbein auf der ganzen Welt. Laut WWF zählen die dortigen Schwarzmärkte für Elfenbein zu den Hauptverursachern der Elefanten-Wilderei in den zentralafrikanischen Staaten Kamerun, Demokratische Republik Kongo, Gabun und Zentralafrikanische Republik. Die Wilderei für Fleisch und der illegale Elfenbeinhandel sind neben dem Verlust des Lebensraums durch die Ausbreitung landwirtschaftlicher Flächen die größten Bedrohungen für die Elefanten West- und Zentralafrikas. In den 1970er und 80er Jahren gingen die Bestände auf dem ganzen afrikanischen Kontinent von etwa 1,3 Millionen auf weniger als 400.000 Tiere zurück. Mittlerweile leben dank umfangreicher Schutzprogramme in Afrika wieder etwa 660.000 Elefanten, knapp die Hälfte davon im Süden. In Westafrika sind die Elefanten am stärksten gefährdet - dort gibt es nach Angaben von TRAFFIC nur noch höchstens 13.200 Tiere. BfN - 16. Dez. 2003 BfN stellt neuen Wegweiser durch den Artenschutz-Dschungel vor Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) erweitert ab heute sein breites Informationsangebot im Natur- und Artenschutz. ZEET heißt die neue Datenbank, die dabei helfen soll, internationale Artenschutzregelungen und -gesetze noch besser umzusetzen. Durch ein komplexes EG-Recht sind die Bestimmungen zur Einfuhr von geschützten Tierarten, wie z.B. Graupapageien, Chamäleons oder Braunbärtrophäen, zu einem wahren Artenschutz-Dschungel geworden. Einfuhrgenehmigungen werden zwar national erteilt - in Deutschland durch das Bundesamt für Naturschutz - doch sind dabei die auf EG-Ebene bereits getroffenen Entscheidungen zu berücksichtigen. Ihre Zahl ist inzwischen fast unüberschaubar geworden. 'Die vom BfN entwickelte Datenbank ZEET soll interessierten Bürgern, Zoohändlern, Tierhaltern, Artenschutzbehörden und Zöllnern helfen, sich in dem Labyrinth der Einfuhrbestimmungen noch besser zurecht zufinden,' erläutert der Präsident des BfN, Professor Dr. Hartmut Vogtmann. Mit ZEET bietet das BfN zum ersten Mal eine vollständige Zusammenstellung aller 1393 bisher gefällten Einzelentscheidungen zur Einfuhr geschützter Tierarten. Diese Entscheidungen betreffen insgesamt 628 Tierarten. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | TAZ - 12. Dez. 2003 Die Rettung eines Fossils Rund 200 Millionen Jahre hat der europäische Stör alles überlebt - bis ihm der Mensch beinahe den Garaus gemacht hätte. Während vor hundert Jahren die in Nord- und Ostsee lebenden Störe noch zum Laichen die deutschen Flüsse hinaufschwammen, galt der Fisch vor zehn Jahren in Europa mit wenigen Ausnahmen, in der französischen Gironde, als ausgestorben. Die 27 Tiere, die im Berliner Institut für Gewässerökologie leben, gehören zu den letzten einer Art, die der Mensch nun zu retten versucht. Professor Frank Kirschbaum ist der Leiter des Projekts zur Wiederansiedlung des Störs. Seinen Bemühungen ist es zu danken, dass kleine Störe der letzten frei lebenden Population aus der französischen Gironde 1995 in das Institut am Berliner Müggelsee kamen. Durch die Industrialisierung der Fischerei verendeten die Tiere zu Beginn des 20. Jahrhunderts massenhaft in den Fangnetzen. Die Störfänge wurden seit 1930 immer seltener, ab den 60er-Jahren blieben sie ganz aus. Problematisch bei dem Projekt, den Stör zu retten, ist, dass man kaum etwas über die Tiere weiß. Weder Sozial- noch Paarungsverhalten sind erforscht. Selbst das Geschlecht ist von außen nicht zu erkennen. Fachlich unterstützt und finanziert wird das Projekt Rettung des europäischen Störs bis Ende 2003 vom Bundesamt für Naturschutz. Rund eine Million Euro hatten die Berliner Biologen in den letzten vier Jahren zur Verfügung, um ihre Zucht- und Forschungsgruppe der empfindlichen Störe hochzupäppeln. Wenn diese Gruppe in ein, zwei Jahren endlich geschlechtsreif ist und ablaicht, soll deren Nachwuchs ausgewildert werden. Bis dahin gilt es ausdauernd füttern, wiegen und hoffen, dass dieses interessante Fossil irgendwann in hiesige Gewässer zurückkehren wird. Frankfurter Rundschau - 14. Dez. 2003 Keiko war für Freiheit nicht mehr geeignet Der als Filmstar in "Free Willy" berühmt gewordene Schwertwal Keiko ist im norwegischen Taknesfjord in Folge einer Lungenentzündung gestorben. Der 27 Jahre alte Meeressäuger hatte sich eine tödliche Erkältung zugezogen. Keiko, der Wal, der in den neunziger Jahren zum Filmstar wurde, ist nicht in den Tiefen des Nordatlantiks gestorben, sondern in einer norwegischen Bucht vor den Augen seiner menschlichen Betreuer. "Er wurde schlapp, verlor den Appetit, und am Abend schwamm er leblos auf dem Wasser", sagte Dane Richards. Er gehört zu jenem Biologen-Team der "Free Willy-Foundation", das seit fünf Jahren mit viel Geduld und viel Geld das "Entsozialisierungsprogramm" des "Killerwals" betrieb. Jetzt ist das Projekt gescheitert. Und die skandinavischen Experten, die es für unsinnig gehalten haben, sehen sich bestätigt. "Tierquälerei" nannte der Norweger Einvind Röskraft von der Universität Trondheim den Versuch, den Wal nach zwanzig Jahren in Gefangenschaft wieder in die freie Wildbahn führen zu wollen. Hätte er sich tatsächlich einer wilden Herde angeschlossen, wie seine Betreuer hofften, wäre er wohl von seinen Artgenossen rasch ausgesondert und getötet worden. Keiko siechte in einem mexikanischen Vergnügungspark vor sich hin, als ein Artikel über den armen "Willy" die US-Tierschutzlobby auf den Plan rief. Von der US-Luftwaffe wurde Keiko nach Island geflogen, wo er für 500.000 Dollar pro Monat in einem Meeresbassin in Form gebracht werden und die Nahrungssuche wieder lernen sollte. Keiko verbrachte vier Jahre lang statt dem geplanten einen Jahr in der Aufsicht seiner Betreuer, ehe er sich im Sommer 2002 doch noch einem Rudel Schwertwale anschloss und die isländischen Gewässer verließ. Die Hoffnung platzte wenig später, als Keiko in einem norwegischen Fjord wieder menschliche Nähe suchte. Doch bald mussten die Tierschutzbehörden eine Schutzzone um den gestressten Wal einrichten. Später geleitete man ihn in den friedlicheren Taknesfjord. Dort lag er zuletzt, nur noch durch das Fernglas zu beobachten, meist gelangweilt neben dem Schiff seines Betreuerstabs und vertilgte Fisch für 2000 Euro pro Monat, nicht selbst gefangen, sondern zu regelmaßigen Essenszeiten serviert. Die Lebenslust hatte Keiko lange schon verlassen. Ende letzter Woche kam eine Lungenentzündung hinzu. So verendete der Orka am Freitagabend, 27 Jahre alt. Jetzt soll sein Skelett ausgestellt werden. Tiroler Tageszeitung Online - 14. Dez. 2003 "Free Willy"-Wal Keiko ist tot Der berühmteste Killerwal der Welt hat den zweiten Winter in seiner Wahlheimat in einem norwegischen Fjord nicht überlebt: "Free Willy"-Filmstar Keiko starb am Freitag. Der 27 Jahre alte Wal sei in den vergangenen zwei Tagen sehr schwach gewesen und habe kaum noch gefressen, sagte seine Betreuerin Dane Richards. Vermutlich sei er an einer Lungenentzündung gestorben. Der Orca-Wal hatte mehr als 20 Jahre seines Lebens in Tierparks verbracht. Nach der Filmreihe "Free Willy" wurde er im Juli 2002 in die Freiheit entlassen, blieb aber bis zuletzt von seinen Betreuern abhängig. Ein wesentliches Merkmal des rund 20 Millionen Dollar (16,3 Millionen Euro) teuren Auswilderungsprojektes war bis zum Schluss, dass Betreuer den Wal häufig mit seiner täglichen Fressration von etwa 40 Kilogramm Hering füttern mussten. Für Philipps war die Befreiung Keikos aus einem engen Bassin in Mexiko und seine Ausreise aus den USA 1998 an Bord einer Maschine der US-Luftwaffe nach Island die "spektakulärste Bemühung um ein Tier", die die Welt jemals gesehen habe. Für die Gegner solch aufwendiger Tierpflege meldete sich einmal ein isländischer Fischer zu Wort, der entnervt über den Wirbel um den Fisch aus Keiko gerne "60.000 Fleischlaberln für hungernde Kinder in Sudan" gemacht hätte. Netzeitung - 15. Dez. 2003 Keiko ohne Aufsehen beigesetzt In aller Stille ist der durch mehrere Kinofilme berühmt gewordene Orca in der Nacht zum Montag beerdigt worden. Am Ufer eines Fjordes in Norwegen habe man ihn begraben, so die Betreuer des Wals Keiko. Die Beerdigung sei in der Nacht erfolgt, um jeden Medienauflauf zu vermeiden, sagte Betreuer Lars Olav Lilleboe. «Die Menschen sollen Keiko lebendig und ausgelassen in Erinnerung behalten und nicht als riesigen Kadaver.» F.A.Z. - 13. Dez. 2003 Happy-End für Orca-Baby "Springer" Nach einer mehrmonatigen Odyssee durch amerikanische Gewässer und eine Pflegestation zeichnet sich für das verwaiste Orca-Baby "Springer" ein Happy-End ab. Die ersten zaghaften Versuche der Annäherung an Verwandte vor der kanadischen Westküste sind am Montag geglückt. Kanadischen Medienberichten zufolge schwamm der Meeressäuger in einem Umkreis von zwei Kilometern um eine Gruppe von zwölf Artgenossen. Die einsame Reise des Wal-Babys begann im vergangenen Jahr nach dem Tod der Mutter. Möglicherweise hatten die Familienmitglieder, die gewöhnlich zeitlebens zusammen bleiben, das Baby zurückgelassen. Unter Umständen wurde Springer auch durch einen Irrtum von der Wal- Gruppe getrennt. Im Januar wurde der Meeressäuger jedenfalls allein in der stark befahrenen Schifffahrtsstraße des Puget Sound vor Seattle entdeckt. Frankfurter Rundschau - 15. Dez. 2003 Der Tasmanische Teufel geht durch die Hölle Eine unheimliche Krankheit der Tasmanischen Teufel beginnt mit einer kleinen Wunde an der Schnauze. Im weiteren Verlauf entsteht ein blutiges Geschwür. "Die Teufel gehen durch die Hölle", versichern die Park-Leute von Taranna, "bevor sie nach einigen Monaten ganz elend sterben." Schon Mitte der 1990er Jahre wurden erste Fälle im Süden und Südosten Tasmaniens gemeldet, doch inzwischen kommt die Krankheit in fast allen Regionen der Insel vor. Nach Schätzungen der Behörden sind seitdem zehntausende Teufel der Epidemie zum Opfer gefallen. Vermutlich habe die Krankheit den ursprünglichen Bestand von etwa 150 000 Tieren inzwischen auf die Hälfte dezimiert. Die Labor-Regierung Tasmaniens hat für 1,8 Millionen Australische Dollar ein Forschungsprogramm auf den Weg gebracht, um auf die Spur des Teufel-Gesichtstumors zu kommen und dann - so hofft jedenfalls Umweltminister Bryan Green - erfolgreich die Krankheit eindämmen zu können. Wissenschaftler in einem Institut in Geelong bei Melbourne im Bundesstaat Victoria sollen bis 2006 ein Ergebnis präsentieren. Auslöser der Epidemie können nach Auffassung von Pathologen Viren sein, die denen von HIV/Aids und Sars ähneln. Tasmanische Umweltschützer schließen hingegen nicht aus, dass auch die von der Regierung geförderte Forstwirtschaft Schuld an dem Ausbruch der Krankheit haben könnte. Denn außerhalb der Nationalparks würden altes Buschland und natürlicher Wald gerodet, um Platz für Baumplantagen zu schaffen. Zumeist wird die schnell wachsende Eukalyptus-Art Blue Gum angepflanzt, die unter anderem nach Asien exportiert und größtenteils zu Papier verarbeitet wird. Um die Plantagen "tierfrei - also schädlingsfrei" zu halten, klagt Foley, werde großflächig Gift ausgelegt, das über die Nahrungskette letztlich in den Organismus der Teufel geraten müsse. Der Teufel soll nicht das Schicksal des ausgestorbenen Tasmanischen Tigers erleiden. Deshalb will die Regierung für alle Fälle gesunde Teufel-Populationen auf Inseln ansiedeln lassen, die der Küste vorgelagert sind und als sicher gelten. Oberberg Aktuell - 16. Dez. 2003 NABU mit neuem Internetauftritt Der Naturschutzbund NABU NRW ist mit seinem neuen Internetauftritt ab heute im Netz präsent. Aktueller, umfangreicher und interaktiver informiert die Website, die sich im Design am Auftritt des Bundesverbandes orientiert, über den größten nordrhein-westfälischen Naturschutzverband und seine Aktivitäten. "Unser Motto für den neuen Auftritt war es, Menschen für den Schutz der Natur zu begeistern", erklärt Internet-Redakteurin Birgit Königs. Neue Westfälische - 16. Dez. 2003 Nemo kein Weihnachtsgeschenk Artenschützer sehen boomenden Handel mit Exoten Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife hat davor gewarnt, exotische Wildtiere wie Clownfische als Weihnachtsgeschenk zu kaufen. Die Artenschützer befürchten durch den Kinoerfolg des Clownfisches "Nemo", dass - wie in den USA - "auch in Deutschland verstärkt wildgefangene Zierfische und andere Exoten im Vorweihnachtsgeschäft über die Ladentheke gehen". Die Organisation beobachte einen "boomenden Handel" mit Haustieren - vom Korallenfisch bis zu südamerikanischen Kleinbären. 95 Prozent aller in Deutschland gehandelten Salzwasser-Zierfische, stammten aus der freien Natur. Den Angaben zufolge werden viele Zierfische mit einem Nervengift gefangenen, sind häufig todkrank und sterben nach kurzer Zeit. Da nur wenige Käufer über die "enormen Haltungsansprüche" der Tiere Bescheid wüssten, seien Krankheiten und früher Tod auch bei anderen Exoten häufig die Folge. WWF, Frankfurt, 12.12.03 In Westafrika blüht der illegale Handel mit Elfenbein TRAFFIC, das gemeinsame Artenschutzprogramm von WWF und der Weltnaturschutzunion IUCN, warnt mit einem heute veröffentlichten Bericht vor dem weiterhin blühenden Elfenbeinhandel in Westafrika. Bei Inspektionen auf öffentlichen Märkten in Nigeria, in der Elfenbeinküste und im Senegal, fanden Artenschützer insgesamt mehr als 4.000 Kilogramm Elfenbein - eine Menge, die etwa 760 Elefanten entspricht. Auf den Märkten fand man mehr Elfenbein als es in den drei Ländern Elefanten gibt, schildert Roland Melisch, Artenschutzexperte des WWF, die Dimensionen des Elfenbeinhandels. In den drei untersuchten Ländern zusammen leben nach neuesten Schätzungen der IUCN nur noch 543 Elefanten. Dieser Elfenbeinfund zeigt uns nur die Spitze des Eisbergs. Wenn außer den Märkten auch noch Elfenbeinschnitzereien, Geschäfte und Privaträume untersucht worden wären, hätten wir wahrscheinlich weitere riesige Mengen Elfenbein gefunden, befürchtet Roland Melisch. Senegal, Nigeria und die Elfenbeinküste gehören zu den größten illegalen Händlern von Elfenbein auf der ganzen Welt. Laut WWF zählen die dortigen Schwarzmärkte für Elfenbein zu den Hauptverursachern der Elefanten-Wilderei in den zentralafrikanischen Staaten Kamerun, Demokratische Republik Kongo, Gabun und Zentralafrikanische Republik. Die Wilderei für Fleisch und der illegale Elfenbeinhandel sind neben dem Verlust des Lebensraums durch die Ausbreitung landwirtschaftlicher Flächen die größten Bedrohungen für die Elefanten West- und Zentralafrikas. In den 1970er und 80er Jahren gingen die Bestände auf dem ganzen afrikanischen Kontinent von etwa 1,3 Millionen auf weniger als 400.000 Tiere zurück. Mittlerweile leben dank umfangreicher Schutzprogramme in Afrika wieder etwa 660.000 Elefanten, knapp die Hälfte davon im Süden. In Westafrika sind die Elefanten am stärksten gefährdet - dort gibt es nach Angaben von TRAFFIC nur noch höchstens 13.200 Tiere. BfN - 16. Dez. 2003 BfN stellt neuen Wegweiser durch den Artenschutz-Dschungel vor Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) erweitert ab heute sein breites Informationsangebot im Natur- und Artenschutz. ZEET heißt die neue Datenbank, die dabei helfen soll, internationale Artenschutzregelungen und -gesetze noch besser umzusetzen. Durch ein komplexes EG-Recht sind die Bestimmungen zur Einfuhr von geschützten Tierarten, wie z.B. Graupapageien, Chamäleons oder Braunbärtrophäen, zu einem wahren Artenschutz-Dschungel geworden. Einfuhrgenehmigungen werden zwar national erteilt - in Deutschland durch das Bundesamt für Naturschutz - doch sind dabei die auf EG-Ebene bereits getroffenen Entscheidungen zu berücksichtigen. Ihre Zahl ist inzwischen fast unüberschaubar geworden. 'Die vom BfN entwickelte Datenbank ZEET soll interessierten Bürgern, Zoohändlern, Tierhaltern, Artenschutzbehörden und Zöllnern helfen, sich in dem Labyrinth der Einfuhrbestimmungen noch besser zurecht zufinden,' erläutert der Präsident des BfN, Professor Dr. Hartmut Vogtmann. Mit ZEET bietet das BfN zum ersten Mal eine vollständige Zusammenstellung aller 1393 bisher gefällten Einzelentscheidungen zur Einfuhr geschützter Tierarten. Diese Entscheidungen betreffen insgesamt 628 Tierarten. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | TAZ - 12. Dez. 2003 Die Rettung eines Fossils Rund 200 Millionen Jahre hat der europäische Stör alles überlebt - bis ihm der Mensch beinahe den Garaus gemacht hätte. Während vor hundert Jahren die in Nord- und Ostsee lebenden Störe noch zum Laichen die deutschen Flüsse hinaufschwammen, galt der Fisch vor zehn Jahren in Europa mit wenigen Ausnahmen, in der französischen Gironde, als ausgestorben. Die 27 Tiere, die im Berliner Institut für Gewässerökologie leben, gehören zu den letzten einer Art, die der Mensch nun zu retten versucht. Professor Frank Kirschbaum ist der Leiter des Projekts zur Wiederansiedlung des Störs. Seinen Bemühungen ist es zu danken, dass kleine Störe der letzten frei lebenden Population aus der französischen Gironde 1995 in das Institut am Berliner Müggelsee kamen. Durch die Industrialisierung der Fischerei verendeten die Tiere zu Beginn des 20. Jahrhunderts massenhaft in den Fangnetzen. Die Störfänge wurden seit 1930 immer seltener, ab den 60er-Jahren blieben sie ganz aus. Problematisch bei dem Projekt, den Stör zu retten, ist, dass man kaum etwas über die Tiere weiß. Weder Sozial- noch Paarungsverhalten sind erforscht. Selbst das Geschlecht ist von außen nicht zu erkennen. Fachlich unterstützt und finanziert wird das Projekt Rettung des europäischen Störs bis Ende 2003 vom Bundesamt für Naturschutz. Rund eine Million Euro hatten die Berliner Biologen in den letzten vier Jahren zur Verfügung, um ihre Zucht- und Forschungsgruppe der empfindlichen Störe hochzupäppeln. Wenn diese Gruppe in ein, zwei Jahren endlich geschlechtsreif ist und ablaicht, soll deren Nachwuchs ausgewildert werden. Bis dahin gilt es ausdauernd füttern, wiegen und hoffen, dass dieses interessante Fossil irgendwann in hiesige Gewässer zurückkehren wird. Frankfurter Rundschau - 14. Dez. 2003 Keiko war für Freiheit nicht mehr geeignet Der als Filmstar in "Free Willy" berühmt gewordene Schwertwal Keiko ist im norwegischen Taknesfjord in Folge einer Lungenentzündung gestorben. Der 27 Jahre alte Meeressäuger hatte sich eine tödliche Erkältung zugezogen. Keiko, der Wal, der in den neunziger Jahren zum Filmstar wurde, ist nicht in den Tiefen des Nordatlantiks gestorben, sondern in einer norwegischen Bucht vor den Augen seiner menschlichen Betreuer. "Er wurde schlapp, verlor den Appetit, und am Abend schwamm er leblos auf dem Wasser", sagte Dane Richards. Er gehört zu jenem Biologen-Team der "Free Willy-Foundation", das seit fünf Jahren mit viel Geduld und viel Geld das "Entsozialisierungsprogramm" des "Killerwals" betrieb. Jetzt ist das Projekt gescheitert. Und die skandinavischen Experten, die es für unsinnig gehalten haben, sehen sich bestätigt. "Tierquälerei" nannte der Norweger Einvind Röskraft von der Universität Trondheim den Versuch, den Wal nach zwanzig Jahren in Gefangenschaft wieder in die freie Wildbahn führen zu wollen. Hätte er sich tatsächlich einer wilden Herde angeschlossen, wie seine Betreuer hofften, wäre er wohl von seinen Artgenossen rasch ausgesondert und getötet worden. Keiko siechte in einem mexikanischen Vergnügungspark vor sich hin, als ein Artikel über den armen "Willy" die US-Tierschutzlobby auf den Plan rief. Von der US-Luftwaffe wurde Keiko nach Island geflogen, wo er für 500.000 Dollar pro Monat in einem Meeresbassin in Form gebracht werden und die Nahrungssuche wieder lernen sollte. Keiko verbrachte vier Jahre lang statt dem geplanten einen Jahr in der Aufsicht seiner Betreuer, ehe er sich im Sommer 2002 doch noch einem Rudel Schwertwale anschloss und die isländischen Gewässer verließ. Die Hoffnung platzte wenig später, als Keiko in einem norwegischen Fjord wieder menschliche Nähe suchte. Doch bald mussten die Tierschutzbehörden eine Schutzzone um den gestressten Wal einrichten. Später geleitete man ihn in den friedlicheren Taknesfjord. Dort lag er zuletzt, nur noch durch das Fernglas zu beobachten, meist gelangweilt neben dem Schiff seines Betreuerstabs und vertilgte Fisch für 2000 Euro pro Monat, nicht selbst gefangen, sondern zu regelmaßigen Essenszeiten serviert. Die Lebenslust hatte Keiko lange schon verlassen. Ende letzter Woche kam eine Lungenentzündung hinzu. So verendete der Orka am Freitagabend, 27 Jahre alt. Jetzt soll sein Skelett ausgestellt werden. Tiroler Tageszeitung Online - 14. Dez. 2003 "Free Willy"-Wal Keiko ist tot Der berühmteste Killerwal der Welt hat den zweiten Winter in seiner Wahlheimat in einem norwegischen Fjord nicht überlebt: "Free Willy"-Filmstar Keiko starb am Freitag. Der 27 Jahre alte Wal sei in den vergangenen zwei Tagen sehr schwach gewesen und habe kaum noch gefressen, sagte seine Betreuerin Dane Richards. Vermutlich sei er an einer Lungenentzündung gestorben. Der Orca-Wal hatte mehr als 20 Jahre seines Lebens in Tierparks verbracht. Nach der Filmreihe "Free Willy" wurde er im Juli 2002 in die Freiheit entlassen, blieb aber bis zuletzt von seinen Betreuern abhängig. Ein wesentliches Merkmal des rund 20 Millionen Dollar (16,3 Millionen Euro) teuren Auswilderungsprojektes war bis zum Schluss, dass Betreuer den Wal häufig mit seiner täglichen Fressration von etwa 40 Kilogramm Hering füttern mussten. Für Philipps war die Befreiung Keikos aus einem engen Bassin in Mexiko und seine Ausreise aus den USA 1998 an Bord einer Maschine der US-Luftwaffe nach Island die "spektakulärste Bemühung um ein Tier", die die Welt jemals gesehen habe. Für die Gegner solch aufwendiger Tierpflege meldete sich einmal ein isländischer Fischer zu Wort, der entnervt über den Wirbel um den Fisch aus Keiko gerne "60.000 Fleischlaberln für hungernde Kinder in Sudan" gemacht hätte. Netzeitung - 15. Dez. 2003 Keiko ohne Aufsehen beigesetzt In aller Stille ist der durch mehrere Kinofilme berühmt gewordene Orca in der Nacht zum Montag beerdigt worden. Am Ufer eines Fjordes in Norwegen habe man ihn begraben, so die Betreuer des Wals Keiko. Die Beerdigung sei in der Nacht erfolgt, um jeden Medienauflauf zu vermeiden, sagte Betreuer Lars Olav Lilleboe. «Die Menschen sollen Keiko lebendig und ausgelassen in Erinnerung behalten und nicht als riesigen Kadaver.» F.A.Z. - 13. Dez. 2003 Happy-End für Orca-Baby "Springer" Nach einer mehrmonatigen Odyssee durch amerikanische Gewässer und eine Pflegestation zeichnet sich für das verwaiste Orca-Baby "Springer" ein Happy-End ab. Die ersten zaghaften Versuche der Annäherung an Verwandte vor der kanadischen Westküste sind am Montag geglückt. Kanadischen Medienberichten zufolge schwamm der Meeressäuger in einem Umkreis von zwei Kilometern um eine Gruppe von zwölf Artgenossen. Die einsame Reise des Wal-Babys begann im vergangenen Jahr nach dem Tod der Mutter. Möglicherweise hatten die Familienmitglieder, die gewöhnlich zeitlebens zusammen bleiben, das Baby zurückgelassen. Unter Umständen wurde Springer auch durch einen Irrtum von der Wal- Gruppe getrennt. Im Januar wurde der Meeressäuger jedenfalls allein in der stark befahrenen Schifffahrtsstraße des Puget Sound vor Seattle entdeckt. Frankfurter Rundschau - 15. Dez. 2003 Der Tasmanische Teufel geht durch die Hölle Eine unheimliche Krankheit der Tasmanischen Teufel beginnt mit einer kleinen Wunde an der Schnauze. Im weiteren Verlauf entsteht ein blutiges Geschwür. "Die Teufel gehen durch die Hölle", versichern die Park-Leute von Taranna, "bevor sie nach einigen Monaten ganz elend sterben." Schon Mitte der 1990er Jahre wurden erste Fälle im Süden und Südosten Tasmaniens gemeldet, doch inzwischen kommt die Krankheit in fast allen Regionen der Insel vor. Nach Schätzungen der Behörden sind seitdem zehntausende Teufel der Epidemie zum Opfer gefallen. Vermutlich habe die Krankheit den ursprünglichen Bestand von etwa 150 000 Tieren inzwischen auf die Hälfte dezimiert. Die Labor-Regierung Tasmaniens hat für 1,8 Millionen Australische Dollar ein Forschungsprogramm auf den Weg gebracht, um auf die Spur des Teufel-Gesichtstumors zu kommen und dann - so hofft jedenfalls Umweltminister Bryan Green - erfolgreich die Krankheit eindämmen zu können. Wissenschaftler in einem Institut in Geelong bei Melbourne im Bundesstaat Victoria sollen bis 2006 ein Ergebnis präsentieren. Auslöser der Epidemie können nach Auffassung von Pathologen Viren sein, die denen von HIV/Aids und Sars ähneln. Tasmanische Umweltschützer schließen hingegen nicht aus, dass auch die von der Regierung geförderte Forstwirtschaft Schuld an dem Ausbruch der Krankheit haben könnte. Denn außerhalb der Nationalparks würden altes Buschland und natürlicher Wald gerodet, um Platz für Baumplantagen zu schaffen. Zumeist wird die schnell wachsende Eukalyptus-Art Blue Gum angepflanzt, die unter anderem nach Asien exportiert und größtenteils zu Papier verarbeitet wird. Um die Plantagen "tierfrei - also schädlingsfrei" zu halten, klagt Foley, werde großflächig Gift ausgelegt, das über die Nahrungskette letztlich in den Organismus der Teufel geraten müsse. Der Teufel soll nicht das Schicksal des ausgestorbenen Tasmanischen Tigers erleiden. Deshalb will die Regierung für alle Fälle gesunde Teufel-Populationen auf Inseln ansiedeln lassen, die der Küste vorgelagert sind und als sicher gelten. Oberberg Aktuell - 16. Dez. 2003 NABU mit neuem Internetauftritt Der Naturschutzbund NABU NRW ist mit seinem neuen Internetauftritt ab heute im Netz präsent. Aktueller, umfangreicher und interaktiver informiert die Website, die sich im Design am Auftritt des Bundesverbandes orientiert, über den größten nordrhein-westfälischen Naturschutzverband und seine Aktivitäten. "Unser Motto für den neuen Auftritt war es, Menschen für den Schutz der Natur zu begeistern", erklärt Internet-Redakteurin Birgit Königs. Neue Westfälische - 16. Dez. 2003 Nemo kein Weihnachtsgeschenk Artenschützer sehen boomenden Handel mit Exoten Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife hat davor gewarnt, exotische Wildtiere wie Clownfische als Weihnachtsgeschenk zu kaufen. Die Artenschützer befürchten durch den Kinoerfolg des Clownfisches "Nemo", dass - wie in den USA - "auch in Deutschland verstärkt wildgefangene Zierfische und andere Exoten im Vorweihnachtsgeschäft über die Ladentheke gehen". Die Organisation beobachte einen "boomenden Handel" mit Haustieren - vom Korallenfisch bis zu südamerikanischen Kleinbären. 95 Prozent aller in Deutschland gehandelten Salzwasser-Zierfische, stammten aus der freien Natur. Den Angaben zufolge werden viele Zierfische mit einem Nervengift gefangenen, sind häufig todkrank und sterben nach kurzer Zeit. Da nur wenige Käufer über die "enormen Haltungsansprüche" der Tiere Bescheid wüssten, seien Krankheiten und früher Tod auch bei anderen Exoten häufig die Folge. Netzeitung - 17. Dez. 2003 Elfenbein-Handel floriert Artenschützer haben öffentliche Märkte in Westafrika inspiziert. In Nigeria, in der Elfenbeinküste und im Senegal fanden sie insgesamt mehr als 4000 Kilogramm Elfenbein eine Menge, die etwa 760 geschossenen Elefanten entspricht. «Auf den Märkten fand man mehr Elfenbein als es in den drei Ländern Elefanten gibt», sagt Roland Melisch, Artenschutzexperte des WWF. Nach Schätzungen der IUCN ist der Bestand dort 543 Elefanten groß. Die Stichprobe zeige, dass der illegale Handel mit dem «weißen Gold» in den drei Staaten nicht unterbunden werden konnte, teilte der WWF am Montag mit. Der Senegal, Nigeria und die Elfenbeinküste gehören zu den größten Umschlagplätzen für Elfenbein. Nach Angaben des WWF werden für diese Märkte Elefanten in Kamerun, in der Demokratischen Republik Kongo, in Gabun und in der Zentralafrikanische Republik gewildert. Zu den Hauptkäufern gehören Touristen aus Italien, Frankreich, den USA, China und Korea. Die Wilderei für Fleisch und der illegale Elfenbeinhandel sind neben dem Verlust des Lebensraums die größten Bedrohungen für die Elefanten West- und Zentralafrikas. In den siebziger und achtziger Jahren gingen die Bestände von etwa 1,3 Millionen auf weniger als 400.000 Tiere zurück. Mittlerweile leben mithilfe von Schutzprogrammen wieder etwa 660.000 Elefanten in Afrika, knapp die Hälfte davon im Süden. In Westafrika sind die Tiere am stärksten gefährdet. Dort gibt es nach Angaben des Artenschutzprogramms Traffic noch etwa 13.200 Tiere. Der Elfenbeinhandel wurde 1989 international verboten. Ausnahme-Regelungen bestehen für Elfenbein aus legalen Quellen wie etwa aus großen Beständen des südlichen Afrikas oder von Tieren, die eines natürlichen Todes starben. Die Erlöse fließen in Naturschutzprojekte in den betreffenden Ländern Lost Fijian bird still singing and other stories a bird scientists thought was extict sings again http://www.enn.com/news/2003-12-17/s_11036.asp Fauna & Flora International Celebrating 100 Years of Conservation Fauna & Flora International (FFI) is exactly one hundred years old today, making it the worlds longest established international conservation body. http://www.enn.com/news/2003-12-11/s_4198.asp | | Buch-Tipps - Romane zu Wei h nachten und für lange, dunkle Winterabende | Besprechung aus der TAZ Das melancholische Tier Wegen ihrem schwankenden Gang laden sie dazu ein, an die letzten überlebenden Frackträger zu denken, die umso drolliger erscheinen, je würdevoller sie sein wollen. Nicht so Pinguin Mischa, die wichtigste Nebenfigur in Andrej Kurkows Roman "Picknick auf dem Eis", der nun durch einen zweiten Roman, durch "Pinguine frieren nicht", fortgesetzt wird. Mischa ist nicht niedlich. Als ihn sein verarmter Zoo in Kiew zur Adoption freigibt, nimmt ihn ein erfolgloser Schriftsteller zu sich: Viktor. Viktor arbeitet für eine Tageszeitung an Nachrufen auf Prominente, die, kaum dass sie fertig sind, auch schon sterben. Als Viktor merkt, dass er in die Machenschaften der Mafia verwickelt wird, ist es zu spät - er muss flüchten, und die Schiffspassage in die Antarktis, die für Mischa bestimmt war, für sich selbst nutzen. Das ist der Moment, in dem "Pinguine frieren nicht", der zweite Roman Andrej Kurkows um Mischa, einsetzt. Viktor ist der Mafia entkommen und muss ganz von vorn anfangen. Vor allem aber gilt es, ein altes Versprechen einzulösen: Er muss den Pinguin wiederfinden, der in den Wirren der Flucht verloren gegangen ist, und er muss ihn in die Kälte bringen. Andrej Kurkow: "Pinguine frieren nicht". Diogenes Verlag 2003, 535 Seiten, geb., 22,90 ¬ bei Amazon. Andrej Kurkow: "Picknick auf dem Eis". Diogenes Verlag 2000, 287 Seiten, TB, 8,90 ¬ bei Amazon. dort jeweils auch weitere Rezensionen | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Weitere Infos | Arbeitsplatz Zoo, Heft 3-2003 ICZ 2003 Die Primaten von Mentawai Auswilderung des Drill in Nigeria Glasscheiben als Gehegebegrenzung Wiedereinbürgerung von Großtrappen Handaufzucht von Waffenkiebitzen Bezug: Redaktion Arbeitsplatz Zoo Thomas Sickert, Bischofsweg 48 01099 Dresden fax:0351-2167927 EEKMA-Tagung vom 20. bis 22. Februar 2004 im Zoo Duisburg Der Zoo Duisburg und EEKMA (European Elephant Keeper and Manager Association / Verein der Elefantenpfleger und Manager Europas) organisieren gemeinsam die nächste EEKMA-Tagung, die vom 20. bis 22. Februar 2004 im Zoo Duisburg stattfinden wird. Meldungen für Fachvorträge (ca. 20 Minuten Dauer pro Vortrag) können noch bis Ende Dezember 2003 entgegengenommen werden. Anmeldungen bis spätestens 31. Januar 2004 erbeten. - Teilnehmer (Standard) ¬ 75,00 - Teilnehmer (EEKMA-Mitglied) ¬ 65,00 - Teilnehmer (Anmeldung nach dem 31.01.04) ¬ 85,00 Zoo Duisburg AG, Mülheimer Straße 273, 47058 Duisburg, Fax 0203-3055922, email: info@zoo-duisburg.de Vorläufiges Programm Elefanten-EEP, Martin van Wees, Rotterdam Elefanten-Transport, Roy Smith, Interzoo, Gelsenkirchen Neueste Entwicklung in der Elefantenhaltung, Peter Rasbach, Rasbach Architekten Haltungsbedingte Erkrankungen bei Elefanten - ein Überblick, Angelika Hinke, Kleintierpraxis Hinke Free contact gegen protected contact Umstellung einer Haltungsform, Mario Hoedemaker, Amersfoort Anmerkungen zur derzeitigen Elefantensituation im Zoo Hannover, Heiner Engel & Jörg Kruse, Hannover Elefanten-Geburten im Tierpark Hagenbeck, Michael Flügger, Tierpark Hagenbeck, Hamburg Management der Schwergeburt bei Elefanten, Thomas Hildebrandt, Robert Hermes, Frank Göritz, Institut für Zoo- und Wildtierforschung, Berlin Einige Aspekte zur künstlichen Besamung bei Elefanten, Thomas Hildebrandt, Jörns Fickel, Frank Göritz, Institut für Zoo- und Wildtierforschung, Berlin Hormonuntersuchungen bei Elefanten, Ann-Kathrin Oerke, Deutsches Primatenzentrum, Göttingen Teamarbeit ein wichtiger Schritt zur guten Elefantenhaltung, Gerd Kohl, Zoo Wien-Schönbrunn Herpes-Infektion bei asiatischen Elefanten ein immer noch relevantes Problem, Thomas Hildebrand, Jörns Fickel, Frank Göritz, Institut für Zoo- und Wildtierforschung, Berlin Charakterisierung des Musth-Phänomens beim Afrikanischen Elefanten, Andre Ganswindt, Deutsches Primatenzentrum, Göttingen Aktion Zagreb Elefant, Marcus Lindner, Zoo Augsburg Erfahrungen zur Elefantenhaltung im Zoo Rotterdam, Martin van Wees, Rotterdam Elefantenkurs im Tierpark Hagenbeck, Stephan Hering-Hagenbeck, Hamburg Internationale Elefanten Management Akademie, Harald Schwammer, Wien-Schönbrunn Zooführung Aus dem Worbiser Bärenpark-Newsletter, 17.12 In den letzten NL wurden Sie u.a darüber informiert, dass die begehbare Voliere für Wellensittiche, Nymphensitiche und Agaporniden der Bestimmung, also dem Freiflug für die Piepmätze, übergeben wurde. Schaut man z. B. dem Schwarm Wellensittiche zu, wie sie sich über Stunden "unterhalten" (bei der Menge von Vögeln dauert es eine Weile, ehe jeder jedem alles erzählt hat), können einem die vielen einzelnen Wellensttiche in kleinen Käfigen doppelt so leid tun. Und während es sich unsere Vögel gut gehen lassen, wird fleißig an einer neuen Meerschweinchenanlage gebaut. Weiter geht es dann mit einer Anlage für die Schildkröten. Bis Ostern wollen wir unseren Besuchern einen großzügigen Heimtierbereich zeigen, um somit noch besser über die artgerechte Haltung von Heimtieren wie Ziervögel, Meerschweinchen und Schildkröten informieren zu können. Eine echte Winterruhe hält seit 4 Wochen nur Macho Goli. Er hat sich für diesen Winter mal wieder für eine der drei künstlichen Höhlen entschieden, diese aber bärengerecht umgebaut. Maika, Laura, Mischa, Kathi, Jimmy und Gonzo sind zeitweise verschwunden, tauchen aller paar Tage dann aber wieder auf, um danach wieder abzutauchen. Mischa wird sich wahrscheinlich ebenfalls für eine der künstlichen Höhlen entscheiden, in guter Nachbarschaft mit Goli. Einige von Ihnen werden schon ungeduldig auf die "Bärenspur" warten. Trotz Einhaltung des Redaktionsschlusses ist die Zeitung erst vorige Woche Freitag aus der Druckerei gekommen. Doch die Post benötigt ab Mitte Dezember viel längere Auslieferungszeiten. Wer nicht Empfänger der "Bärenspur" ist, diese aber trotzdem zugeschickt haben möchte, sollte uns einen mit einem Euro frankierten Umschlag - 110 x 220 mm - schicken. http://www.baerenpark.de Cellesche Zeitung - 13. Dez. 2003 Aus für Tierquälereien im Zirkus Können Wildtiere, wie Krokodile oder Elefanten im Wanderzirkus wirklich artgerecht gehalten werden? "Nein", meint der Bundesrat und hat eine Entschließung verabschiedet, nach der Zirkusse künftig grundsätzlich keine Affen, Elefanten und Großbären mehr halten dürfen. Zirkusdirektoren sind entrüstet, fürchten um ihre Existenz. "Wenn Familien mit Kindern zu uns kommen, wollen sie unsere Tiere sehen", so Susanne Ranitz, Sprecherin des Cirkus Belly, der demnächst in Celle gastiert. Wenn das Verbot tatsächlich beschlossen wird, wisse sie nicht, wohin mit den Tieren. Von artgerechter Haltung im Zirkus könne keine Rede sein, sagt hingegen Amtstierarzt Dr. Eckhard Peters vom Landkreis Celle. Immer wieder müsse das Veterinäramt die Haltung von Wildtieren im Zirkus überprüfen. Mängel würden aber häufig nicht beseitigt, sondern der Zirkus ziehe einfach weiter zum nächsten Standpunkt. Deshalb die Forderung der Einrichtung eines Zirkuszentralregisters. Der Antrag für das Verbot von Wildtieren im Zirkus und die Einrichtung eines Zentralregisters ist eine Initiative der Länder Hessen und Schleswig-Holstein. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Ausstellungen | SCHWANDORF Stadtmuseum EULE UND MENSCH bis 11.1.2004 http://www.schwandorf.de/kultur/kulmus.htm MAGDEBURG Museum für Naturkunde Tiere und Pflanzen des Jahres 2003 bis 31.12.2003 BAD WURZACH Naturschutzzentrum: VON MENSCHEN UND BIBERN bis 25.1.2004 http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/ LÜNEBURG Ostpreußisches Landesmuseum: Der Völkerkundler, Zoologe und Museumsgründer Hugo Schauinsland (1857 - 1937) bis 4.1.2004 http://www.ostpreussisches-landesmuseum.de BIEL-BIENNE Schweizerisches Landesmuseum Über den Ursprung unserer Haustiere (mit Pro Specie Rara) bis März 2004 http://webmuseen.de/Ausstell_23731.html WIEN Naturhistorisches Museum INMITTEN PARASITEN. ES BETRIFFT UNS ALLE. bis 11.1.2004 http://www.nhm-wien.ac.at/nhm/ | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | TV-Tipps | Auf ARTE am 1.1. Themenabend Zoo Abenteuer Zoo "Tallin" wurde ohne weitere Hinweise kurzfristig wieder aus dem Programm genommen Elefant, Tiger und Co. kommt nach einer Sondersendung am 2.1. erst wieder am 9.1., dann länger und auf nuem Sendeplatz tv.nrw: Jeden Samstag ca. 18:15 Uhr "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek aus den 70er und 80er Jahren; teilweise mit Zoo-Berichten. Do., 18.12.2003, 23:20-00:05 ARTE, Schimpansen in der Todeszelle, Themenabend: Objekt Tier - Dem Menschen ausgeliefert Fr., 19.12.2003, 13:30-14:00 MDR, Die Riesenotter vom Rio Manu Fr., 19.12.2003, 14:15 -15:00 ZDF, Wunderbare Welt, Schimpansenschicksale Sa., 20.12.2003, 14:40-16:30 N3, Der NDR Tiergarten (4) Sa., 20.12.2003, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Die Invasion der Killer-Kröten - Riesenechsen in Gefahr Sa., 20.12.2003, 18:30-19:00 3sat, nano extra: Masoala - Schutz für den Regenwald in Madagaskar, Der Zoo Zürich hilft dem Regenwald in Madagaskar Sa., 20.12.2003, 19:10-20:15 VOX, BBC Exklusiv, Thema: Wildes Amerika - Zeugen der Eiszeit, Teil 2: Die weiße Savanne Mo., 22.12.2003, 08:15-09:00 Phönix, Planet der Menschen, Welt ohne Wildtiere Mo., 22.12.2003, 12:30-13:00 B1, Zoo & Co., Spätere Liebe nicht ausgeschlossen, Schneeleopard auf Reisen Mo., 22.12.2003, 13:45-14:00 MDR, Elefant, Tiger & Co., Zoogeschichten (37) Di., 23.12.2003, 12:30-13:00 B1, Zoo & Co, Der Afrikanische Wolf Di., 23.12.2003, 14:00-14:45 WDR, In den Nationalparks Harz und Hochharz Di., 23.12.2003, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Das Pandababy Mi., 24.12.2003, 06:35-07:00 B1, Terrys Tour, Abend im Aquarium Berlin Mi., 24.12.2003, 17:45-18:45 N3, Neue Zoogeschichten (3), Moderation: Eckart Pingel Mi., 24.12.2003, 20:15-21:00 3sat, Treffpunkt Natur: Im Eispalast der Alpen, Moderation: Helmut Pechlaner Do., 25.12.2003, 06:30-07:00 B1, Zoo & Co, Spätere Liebe nicht ausgeschlossen, Schneeleopard auf Reisen Fr., 26.12.2003, 06:30-07:00 B1, Zoo & Co, Der Afrikanische Wolf Fr., 26.12.2003, 13:10-14:00 ORF2, Universum, Schönbrunn - Quelle der Schönheit Fr., 26.12.2003, 17:35-17:55 SWR, Südthailand - Nationalparks rund um Phuket Fr., 26.12.2003, 19:10-19:58 ARD, Zuflucht Wildnis, Galapagos - Die Invasion der Außerirdischen Sa., 27.12.2003, 03:30-04:15 VOX, Australiens Katzen - Gefährliche Kuscheltiere? (Ten Million Wildcats), Sa., 27.12.2003, 05:45-06:15 HR, Welt der Tiere, Die Affen mit den weißen Hosen: Delacour-Languren Sa., 27.12.2003, 19:10-20:15 VOX, BBC Exklusiv, Thema: Wildes Amerika - Zeugen der Eiszeit, Teil 3: Mammuts in Manhattan So., 28.12.2003, 15:45-16:15 WDR, Babyalarm im Elefantenhaus, Ein Dickhäuter wird geboren So., 28.12.2003, 22:10-22:40 WDR, Umzug ins Paradies, Beobachtungen unter Affen in Wuppertal - neue Orang-Anlage ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm | | | Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Aus Copyright- und Platzgründen zitieren wir lediglich aus den Meldungen und versuchen, sie dabei inhaltlich unverändert wiederzugeben. Die vollständigen Artikel finden sich unter den Links; leider werden sie oft bereits nach Stunden ungültig oder die Artikel in ein Archiv verschoben. 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