Zoopresseschau

Zoo-AGBielefeld
http://www.zoo-ag.de

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Ausgabe 182 vom 9. Oktober 2003
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse zusammengestellt von DirkPetzold
und Dr. Martina Raffel
zusätzliche Recherchen: Reinhard Hellwig
Pressemitteilungen: Kirstin Adrian
ISSN1619-6643

Liebe Leser,

wieder müssen wir betroffen den Tod eines Zoodirektor-Silberrückens zur Kenntnis nehmen. Dr. Bartmann war nicht nur eine Zoo-Legende, sondern auch passionierter Naturschützer. Unser Beileid an Familie, Freunde und Zoomitarbeiter.

Unsere TV-Tipps können nur so gut sein wie die Angaben der Sender. Leider wurde das Thema von "NDR Aktuell" von gestern Abend, nämlich die aktuelle Diskussion um Wildtiere im Circus, erst kurz vorher bekanntgegeben. Bei "Quarks und Co." gab es am Dienstag äußerst Sehenswertes über Frösche - Thomas Zielger (Zoo Köln) auf Expedition nach Vietnam, weltweites Froschsterben - Wiederholung am Samstag nicht verpassen! Jeden Mittwoch bringt der WDR nun einen ausführlichen Zoo-Test um ca 16:30 in "daheim und unterwegs" (heute ist Köln dran; wer jetzt ganz schnell einschaltet, kann es sicher noch sehen...).

Die größte Überraschung war aber sicher die Sendung "Planet Wissen: Zoo - Gefängnis oder Arche?", die Anfang dieser Woche in mehreren Dritten gesendet wurde. Über 1 1/2 Stunden wurde sehr differenziert mit vielen Filmbeiträgen das Thema aufgerollt. Als Experte im Studio: Klaus Schüling; und dann sogar noch ausführlich vorgestellt: die Zoo-AG-Webseite als erster Internet-Tipp und unsere Zoo-CD-ROM mit dem Tierstimmenspiel. Was will man mehr... Die Medienwirksamkeit des Fernsehen läßt sich genau messen: 145 % mehr Web-Besucher am Montag, und auch heute noch erhöhte Zahlen (Danke, Klaus!).

Wohl jeder, der Bilder der frei in der schneeweißen Märchenvilla herumlaufenden "weißen" Tiger und Löwen gesehen hat, wird einen solchen Unfall vorhergesehen haben: Letzte Woche wurde Magier Roy während der Show in Las Vegas vom Tigermännchen Manacor lebensbedrohlich verletzt. Die "Meister des Unmöglichen", die dieTiere ohne Gittersicherung vorführen, haben nicht nur nach außen hin die Illusion von Knuddel-Tigern und -Löwen präsentiert und völlig falsche Vorstellungen über Raubkatzen verbreitet. Roy, der nach eigener Aussage "als der Mann in Erinerung bleiben will, der die weißen Tiger vor dem Aussterben gerettet hat" (noch so eine Illusion) geht es mittlerweile besser (der NDR sendete dennoch schon mal den fertigen Nachruf auf den Nordenhamer...), der Tiger wird diversen Meldungen zufolge bald eingeschläfert...

Dirk Petzold


Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Westfälische Rundschau - 5. Okt. 2003
Ex-Zoodirektor tot: Ein Stück von ihm wird bleiben
Der Dortmunder Ex-Zoochef Dr. Wolf Bartmann ist nur 63 Jahre alt geworden. Er konnte wie ein Wolf für seinen Zoo kämpfen, versuchte es auch, mit der Krankheit Krebs aufzunehmen. Doch diesem, seinem härtesten Gegner, unterlag er am Mittwoch. Auf der Intensivstation nahm er das erste druckfrische Exemplar des WR-Zoobuches "Einfach tierisch" entgegen, für das er zahlreiche Fotos zur Verfügung gestellt hatte. Dass es ihm gefiel, wog mehr als jedes andere Lob.
Denn er war es, der seit 1974 den Zoo zu einem mit Weltruf machte, ihm den Schwerpunkt Südamerika gab. Mit 34 Jahren wurde Bartmann Zoodirektor. Dortmund traf damit die beste Wahl - auch wenn er (oder gerade weil er) bei der Stadtverwaltung oft aneckte, wenn er für seinen Zoo kämpfte. Auszeichnungen wie City-Ring und Eiserner Reinoldus belegen, das seine Verdienste Anerkennung fanden. Letzte Ehre zu Lebzeiten: Der Platz vor dem Tamanduahaus wurde nach Dr. Wolf Bartmann benannt. Dass ein Stück von ihm immer hier bleiben wird, dafür sorgte er mit seinem Lebenswerk Zoo selbst. Aber auch als bemerkenswerter Mensch.

Fränkische Nachrichten - 7. Okt. 2003
Heidelberg spart den Zoo nicht aus
Der Heidelberger Gemeinderat brachte nach zähem Ringen drastische Sparmaßnahmen auf den Weg, um das 14 Millionen Euro große Loch im Haushalt zu stopfen. Im Bereich der "freiwilligen Leistungen" müssen fast alle Verbände und Institutionen auf fünf Prozent ihrer Zuschüsse verzichten. Die Verwaltung hatte ursprünglich eine Beschlussvorlage zur Abstimmung gestellt, wonach mehrere Einrichtungen sogar zehn Prozent der Mittel eingebüßt hätten. Einen Löwenanteil der Sparsumme von 170.000 Euro hätte demnach der Zoo zu tragen gehabt. Laut Tiergarten-Direktor Dr. Klaus Wünnemann hätte der Zoo seine Rücklagen antasten und "für die Tierhaltung dringend erforderliche Investitionen aussetzen" müssen. Ein erstes Opfer wäre das Gorilla-Freigehege gewesen. Trotz nun reduzierter Kürzung erhält der Zoo über 85.000 Euro weniger. "Das können wir aus dem laufenden Haushalt nicht finanzieren", sagte Direktor Wünnemann auf Anfrage. Die Zukunft des Gorilla-Geheges bleibt damit ungewiss.

Sächsische Zeitung - 7. Okt. 2003
Zoo soll endlich genügend Geld bekommen
Dem Dresdner Zoo droht ab November die Zahlungsunfähigkeit. Obwohl die Besucherzahlen in diesem Jahr stiegen – bis zum 30. September kamen bereits so viele Gäste wie 2002 – reichen die 1,85 Millionen Euro als Zuschuss von der Stadt nicht aus. Ursache sind erhöhte Personalkosten durch gestiegene Tarifgehälter sowie Verbindlichkeiten aus dem Jahr 2002. Jetzt sind weitere 500 000 Euro notwendig, um die Liquidität des Zoos zu erhalten. Darüber wird heute im Finanzausschuss der Stadt entschieden. Mit einer Bewilligung ist jedoch zu rechnen. "Der Fakt steht schon seit meinem Amtsantritt im April", sagt Zoo-Geschäftsführer Karl-Heinz Ukena. "In der Vergangenheit spielte die Stadt jedes Mal Feuerwehrmann und half am Jahresende kurzfristig über Kredite aus." Für 2004 ist ein Zuschuss von 2,5 Millionen Euro vorgesehen. Geschäftsführer Karl-Heinz Ukena hatte sich auf die Fahnen geschrieben, bis Jahresende 30 Firmen zu finden, die den Zoo eng unterstützen "Da bin ich ganz optimistisch", sagt Ukena. "Der Zoo wird von den Dresdnern wieder gut angenommen, das ist das beste Zeichen."

Taunus Zeitung - 8. Okt. 2003
Keine Finanzhilfe der Politik
Gemütlich auf der Terrasse der Lodge sitzen, dabei ins Grüne blicken und den Giraffen zusehen, dies soll keine Vision bleiben. "Das gehört zu unseren großen Bauprojekten im Rahmen der Zoo-Zielplanung", sagt Dr. Thomas Kauffels. Der Direktor des Kronberger Opel-Zoos sprach am Montag mit dem Bundestagsabgeordneten Professor Dr. Heinz Riesenhuber (CDU) und der Landtagsabgeordneten Brigitte Kölsch (CDU) über die Planungen für den Bereich "Afrika Savanne" und die Schwierigkeiten bei der Sponsorensuche. An dem Gespräch nahm auch Gregor von Opel, der Vorstandsvorsitzende des Georg von Opel Freigeheges für Tierforschung, teil.
Giraffen, Zebras und Strauße sollen unterhalb des Geländes am Eingang untergebracht werden, zudem ist ein Neubau der Elefanten- und Flusspferdeanlage notwendig. Doch die Planungen für den zweiten Bauabschnitt des Gehegekomplex gehen mit erheblichen Kosten einher, die der Opel-Zoo alleine nicht aufbringen kann. "Wir sprechen von einer Investitionssumme von 25 Millionen Euro, verteilt auf zehn Jahre", erklärt Gregor von Opel, der sich zusammen mit der Zooleitung Unterstützung seitens der Politik erhofft. Rund 88 Prozent seiner jährlichen Kosten erwirtschaftet der Opel-Zoo nach eigenen Angaben durch die Eintrittspreise. Auf öffentliche Zuschüsse muss der Tierpark verzichten, ist er doch keine subventionierte Einrichtung. "Großinvestitionen wie den geplanten Bauabschnitt Afrika II sind über den Eintritt nicht zu finanzieren", weiß Kauffels. Der erste Bauabschnitt konnte nur dank einer Spende der Fraport AG und privaten Finanzspritze aus der Familie von Opel in die Tat umgesetzt werden. 800.000 Euro, so von Opel, stünden der Einrichtung pro Jahr für Investitionen zur Verfügung. "Was wir aber bräuchten, sind 2,2 Millionen Euro im Jahr." Doch Geldquellen aufzutun sei schwierig. "Einige große Unternehmen haben uns abgesagt", berichtet Kauffels. Ebenfalls noch kein Glück hatte der Opel-Zoo bei der Adam Opel AG. "Dabei wäre es schön gewesen, unser neues Elefantenhaus Rüsselsheim zu nennen", schmerzt Kauffels die Absage des Namenspartners besonders.

Web.de 7.10.03
Heidelberger Institut präpariert Gorilla für "Körperwelten"
Die umstrittene Leichenschau "Körperwelten" soll eine neue Attraktion bekommen, die zurzeit in Heidelberg entsteht. Ein toter Gorilla aus dem Zoo Hannover soll demnächst in der Ausstellung zu sehen sein. Der Körper des Flachlandgorillas "Artis" werde für die Schau des Mediziners Gunther von Hagens präpariert, bestätigte das Heidelberger Institut für Plastination. "Artis" war im Mai 2000 im Zoo ertrunken. Gegen die Plastination des Tieres hatte es im Vorfeld Proteste gegeben. Es wurde kritisiert, dass von Hagens keinen Herkunftsnachweis für den Gorilla vorweisen könne. Das wurde von dem Heidelberger Institut als falsch zurückgewiesen.

Rheinische Post - 8. Okt. 2003
Toter Gorilla für "Körperwelten"
Die Ausstellung "Körperwelten" sorgt erneut für Wirbel. Zurzeit wird ein toter Gorilla aus dem Zoo Hannover im Heidelberger Institut von Gunther von Hagens als Exponat präpariert. Gleichzeitig machte der Mediziner mit einer "Stadtrundfahrt mit Leichen" in Hamburg von sich reden. In Heidelberg wird unterdessen der Körper des Flachlandgorillas "Artis" für die Schau präpariert, bestätigte das Institut für Plastination. Die Ausstellung wolle mit dem Tier anatomische Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Mensch und Gorilla zeigen.

WAMS 5. Okt 2003
So leiden die Tiere in Zoos und Aquarien
Artgerechte Tierhaltung stößt an natürliche Grenzen

http://www.wams.de/data/2003/10/05/177978.html
Jeder moderne Zoo bemüht sich, seine Tiere artgerecht zu halten. Doch nicht immer gelingt das. In einer umfassenden Untersuchung haben britische Biologen der Universität Oxford jetzt festgestellt: Je größer das Aktionsareal eines Tieres, desto schlechter kommt es mit den Bedingungen im Zoo zurecht. Wölfe, Elefanten und andere, die ständig auf den Beinen sind und weite Strecken zurücklegen, sind am unglücklichsten. Sie entwickeln Verhaltensstörungen, pendeln eintönig mit dem Kopf hin und her und sind meist nur schlecht in Gefangenschaft zu vermehren. "Das stressbedingte Fehlverhalten wird umso deutlicher, je länger die Strecke ist, die das Tier in Freiheit zurücklegen würde, und je größer das Gebiet, das es in einem Jahr durchstreift", erklärt Georgia Mason.

Zum gleichen Thema:

http://www.wissenschaft.de/sixcms/detail.php?id=229272

http://www.newscientist.com/news/news.jsp?id=ns99994221

Homepage der Forschungsgruppe mit mehreren Artikeln:

http://users.ox.ac.uk/~abrg/ggroup.html




Planung und Bau

Dresdner Neueste Nachrichten - 7. Okt. 2003
Von wegen Affenschande: Bei Orangs soll sich was tun
Es war in den Sechzigern, da durfte so mancher Orang-Utan an der Seite seines Pflegers noch kleine Spaziergänge durch den Zoo unternehmen, bei der Gelegenheit Zoo-Besuchern freundlich zunicken und gleich ihnen die anderen Zoo-Bewohner von draußen betrachten. Das hat sich erübrigt, seit 1995 die etwa 220 Quadratmeter große, viel gelobte Außenanlage den Orang-Utans Auslauf bietet. Je 25 Quadratmeter Platz drinnen und draußen stehen einer deutschen Richtlinie zufolge zwei Orang-Utans mindestens zu, weiß der Zoologische Leiter Wolfgang Ludwig. Für jedes weitere Tier würden noch einmal zehn Quadratmeter hinzugerechnet.
Während die mittlerweile sieben Orangs - Toni, Daisy mit Baby Djasinga, dessen Tante Dunja und das Trio mit Djamuna (4), Mutter Djudi und Tante Djaka - auf der Spielwiese im Freien mehr als genug Platz haben, erfüllen die Raumverhältnisse drinnen die Anforderungen gerade so. Die Affen könnten sich aber aus dem Wege gehen, denn jede Gruppe verfügt über zwei, mit einem Raumteiler getrennte Käfige, betont Ludwig. Außerdem gibt es noch einen Krankenkäfig hinter der Futterküche, den Daisy nach der Geburt ihres Babys im Februar bewohnte.
Ein neues, größeres Orang-Utan-Haus wird es in naher Zukunft nicht geben, obwohl dem Zoo sehr an der guten Haltung und Zucht dieser Tiere gelegen ist. Eigentlich sollte das 1985 ursprünglich für Tieraffen wie Paviane errichtete Gebäude den Orangs nur vorübergehend als Unterkunft dienen und unter Zoo-Direktor Prof. Dr. Wolfgang Ullrich eine große Menschenaffenstation entstehen. Doch dafür fehlte zu DDR-Zeiten das liebe Geld. Heute hapert es aus Sicht der Orang-Utans vor allem an der Belüftung insbesondere im Winterhalbjahr. Frische Luft ist nur über die Eingänge an den beiden Stirnseiten zu bekommen, die Dachluken sind nicht mehr zu öffnen.
Für die Zoo-Gäste ist der Besucherbereich des Orang-Hauses nicht sonderlich attraktiv: Man steht sich mangels Sitzgelegenheiten die Beine in den Bauch, die Panzerglasscheiben sind zum Teil zerkratzt und nicht zuletzt ist das Dach defekt, so dass es in den Besucherbereich hinein regnet.
"Die Sanierung des Hauses können wir nicht mehr auf die lange Bank schieben", bekräftigt Ludwig. Die Scheiben müssten mit Hilfe eines Krans über das geöffnete Dach ausgetauscht werden, das Dach anschließend saniert und bei der Gelegenheit gleich eine neue Fußbodenheizung eingebaut werden. Nach den Vorstellungen der Zoo-Mitarbeiter könnten im Besucherraum nicht nur Sitzgruppen zum Verweilen einladen, sondern durchaus auch einige kleinere Reptilien ihr Lager aufschlagen, in Terrarien freilich nur. Das Dach will Zoo-Geschäftsführer Karl-Heinz Ukena noch vorm Jahreswechsel zunächst provisorisch dicht bekommen.

WAZ - 5. Okt. 2003
Luchse beziehen im Tierpark neues Haus
Die Luchsfamilie des Bochumer Tierparks hat jetzt ihr neu gestaltetes Zuhause bezogen. Die neue Anlage ist viermal so groß wie die alte. Naturnah gestaltete Freiflächen und ein großes Blockhaus mit Innenboxen bieten optimale Haltungsvoraussetzungen für die Luchse und interessante Beobachtungsmöglichkeiten für kleine und großen Besucher. Zunächst wurde die Luchsfamilie in ihrem neuen Blockhaus eingewöhnt. Dieses verfügt über einen absolut neuartigen Bodenbelag, der in enger Zusammenarbeit mit der Forschung und Entwicklung eines Dortmunder Fachunternehmens als Pilotprojekt für diesen Anwendungsfall konzipiert und eingebaut wurde. Bei den verwendeten Produkten handelt es sich um säurefeste Abdichtungs- und Beschichtungsstoffe für Schwimmbadbereiche. Es konnte ein naturnaher und gleichzeitig beständiger Boden gestaltet werden, der sowohl den Anforderungen der Luchse als auch denen der Tierpfleger hinsichtlich Reinigung und Hygiene gerecht wird.

Kleine Zeitung - 8. Okt. 2003
Schlaininger Burggraben wird Heimstätte für Bären
Als Mitarbeiter des Österreichischen Tierschutzvereines vor rund zwei Jahren in den Burggraben der Festung in Stadtschlaining blickten, streifte sie ein Gedanke: Der Graben war derart tief und dicht bewachsen, dass er einen nahezu idealen Lebensraum für Bären abgeben würde. Mit dieser Idee im Gepäck fühlte man beim Besitzer der Festung, dem Land Burgenland, vor, erntete Zustimmung und verschrieb sich fortan der Errichtung eines "Asyls" für Bären. "Wenn wir noch heuer alle Genehmigungen kriegen, eröffnen wir die Anlage nächstes Jahr", ist Erich Goschler, Präsident des Österreichischen Tierschutzvereines, zuversichtlich.
Im Kern geht es darum, alten Zirkusbären und Tieren aus nicht artgerechter Privathaltung einen schönen Lebensabend zu ermöglichen. Das Schlaininger Bären-Asyl kann künftig auf einer Fläche von 18.000 Quadratmetern bis zu neun Bären aufnehmen. Umgestalten müsse man den Burggraben kaum. Direkt unter der Brücke zur Festung möchte man feste Quartiere für den Winter bauen, als äußere Begrenzung der Anlage wird nach dem Willen der Behörde ein Zaun errichtet. Gerade der dichte Bewuchs des Grabens sei das große Plus, freut sich der Tierschutz-Präsident. Schließlich sei das Projekt in erster Linie für die Bären und nicht für die Besucher gedacht. "Wir wollen ein Rückzugsgebiet für die Tiere schaffen und diese nicht am Präsentierteller vorführen", stellt Goschler klar.

Thurgauer Zeitung - 4. Okt. 2003
Viel Platz für Löwen und Tiger
Die Löwen und Tiger im Plättli-Zoo Frauenfeld verfügen jetzt über einen grosszügigen Lebensraum: Löwenhaus und Löwengehege wurden von 75 Quadratmetern auf 375 Quadratmeter erweitert, das Tigergehege von 60 Quadratmetern auf 205 Quadratmeter. Das ist erheblich mehr als das gesetzlich vorgeschriebene Minimum für ein Löwen- und ein Tigerpaar (120 Quadratmeter). Die Kosten belaufen sich auf 475.000 Franken, wovon der Förderverein Pro Plättli-Zoo insgesamt 310.000 Franken beschaffte. Auf 110.000 Franken beläuft sich das Bausponsoring der beteiligten Unternehmer, 55.000 Franken steuerte die Plättli Zoo AG bei.
Als Besonderheit gibt es zudem ein so genanntes Ausweichgehege, das je nach Bedarf von beiden Seiten her - also von Löwen und Tigern - genutzt werden kann. Zoobesitzer Mauerhofer: «Ich bin gespannt, wie die Raubtiere reagieren, wenn sie in ein Gehege kommen, in dem sich zuvor eine andere Grosswildkatzen-Art aufgehalten hat.» Der geplante Umbau des Saales des Restaurants Plättli-Zoo ist vorerst zurückgestellt. Gegen das Projekt, das ursprünglich mit der Zoo-Erweiterung gekoppelt war, gibt es Widerstand aus der Anwohnerschaft.

Mitteldeutsche Zeitung - 4. Okt. 2003
Virtueller Rundgang zu den Tieren
Professor Einar Kretzler und Professor Rainer Schöffel waren am Ende sehr zufrieden. Und Yvonne Schiek konnte ihre Erleichterung nicht verhehlen: Mit der Note 1,3 hatte die Bernburgerin ihre Diplomarbeit an der Hochschule Bernburg-Strenzfeld verteidigt. Yvonne Schiek, nunmehr Diplom-Ingenierin der Landespflege, hatte ein Umgestaltungskonzept für den Tierpark erarbeitet. Der visualisierte Rundgang erschloss in bestechender Art neue Erlebnispotenziale in der traditionsreichen Einrichtung, wie auch Oliver Reinke, Umweltamtsleiter der Stadt Köthen, anerkennend bestätigte. Vor allem durch mehr Licht: Vor allem im Ostteil des Tierparks, aber auch an zahlreichen anderen Stellen, soll das Unterholz fallen, um den Tierpark mehr in die Sonne zu rücken. Ganz wesentlich ist auch die neue Wegführung: Die zwar im Prinzip der alten entspricht, aber die existierende Verwinklung aufhebt - künftig soll der Weg in einem Zug alle Gehege erschließen. Dazu kommt als drittes bestimmendes Element, den jüngsten Tierparkbesuchern mehr zusätzliche Unterhaltung zu bieten. Sitzgelegenheiten spielen im Konzept eine wesentliche Rolle: Der Besucher soll unübersehbar die Chance erhalten, öfter mal "die Zeit anzuhalten". Einiges aus dem Konzept, so Oliver Reinke, ließe sich mit wenig Aufwand umsetzen, etwa eine umgestaltete Sitzgelegenheit nahe dem Streichengehege. Interessant sei freilich vieles, nur müsse man sehen, was finanziell realisierbar sei.

Hamburger Abendblatt – 2. Okt. 2003
Ein Haus für Hagenbecks Orang-Utans
Das Schnapsglas, das Polier Detlef Scheithauer (39) gemäß eines alten Brauchs gegen die Betonwand warf, zersprang in tausend Teile. Mittwoch feierte Hagenbecks neues Orang-Utan-Urwaldhaus Richtfest. Nach fünf Monaten Bauzeit ist die 16 Meter hohe Kuppel an der Lokstedter Grenzstr. fast fertig. Auf 360 Quadratmetern ziehen hier elf Orang-Utans ein. Bausenator Mario Mettbach (51), Architekt Michael Krämer (59) sowie die Tierparkchefs Dr. Claus Hagenbeck (61) und Joachim Weinlig-Hagenbeck (47) freuten sich über die Umsetzung des Bauvorhabens, das erstmalig mit 4,6 Millionen Euro von der Stadt finanziert wird.

Ostsee Zeitung – 2. Okt. 2003
Alternative Energiekonzepte für Ozeaneum geplant
Beim Bau des Ozeaneums Stralsund soll ein besonderes Energiesparkonzept Anwendung finden, wie das Meeresmuseum informierte. Da Aquarien über einen großen Kühlungsbedarf verfügen, ist ein hoher Kälteenergieeinsatz nötig. Diesen Bedarf will man nicht mit Elektroenergie, sondern über Vorkühlkreisläufe, zum Beispiel mit Wasser aus dem Hafenbecken, decken. Die Kühlung der Wände könnte mittels des vorhandenen Grundwassers erfolgen. Geprüft wird auch die Möglichkeit, für die WC-Spülung Regenwasser zu nutzen. Außerdem ist im Gespräch, mit Hilfe der Wasserstofftechnologie-Initiative Energie eines der vielen Aquarien über eine Brennstoffzelle zu gewinnen.




Aktionen

Westfälische Rundschau - 8. Okt. 2003
Freude im Zoo Dortmund
Mit einem Blumenstrauß, einer Jahreskarte und einem WR-Zoo-Buch als Geschenk wurde im Dortmunder Zoo gestern der 29-millionste Besucher begrüßt.
Die Geschenke überreichten Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter und Stadtrat Jörg Stüdemann an Jörg und Sonja Sieke sowie deren Sohn Fabian (3), der auch von seinen Großeltern Renate und Heinz Friedrich in den beliebten Tierpark begleitet wurde. Der Zoo war 1953 gegründet worden und ist seitdem eine der Attraktionen in Dortmund. In diesem Jahr wurde der 50. Geburtstag ganz groß gefeiert.

Berliner Zeitung - 8. Okt. 2003
Nachtführungen für Kinder
Der Zoologische Garten Berlin setzt seine Nachtführungen für Kinder im Aquarium fort. Wie Zoo-Direktor Jürgen Lange sagte, gibt es die Veranstaltungen ab sofort an jedem zweiten Donnerstag. Bis März 2004 könnten die kleinen Besucher abends jeweils ab 18.15 Uhr mit Taschenlampe auf Erkundungstour durch das 90 Jahre alte Aquarium gehen. Im Anschluss daran gibt es für die Teilnehmer Spaghetti. Karten zum Preis von 15 Euro (Kinder) und 20 Euro (Erwachsene) sind an den Kassen des Aquariums in der Budapester Straße erhältlich.

Straubinger Tagblatt - 3. Okt. 2003
Ein Blick hinter die Zoo-Kulissen
Am Straubinger Sonntag kann nicht nur in den Geschäften geschaut und gekauft werden, auch der Tiergarten bietet einen Blick hinter die Kulissen. Die Tierpfleger geben über fast alle Tiere im Zoo detailliert Auskunft, erzählen, was die Tiere fressen, wie das Futter gemacht wird, und welche Werkzeuge im Tiergarten benötigt werden. Außerdem wird gezeigt, wie ein Tiergarten eigentlich funktioniert.

Rhein Main Presse - 4. Okt. 2003
AZ Vogelpark feiert am Sonntag Erntedankfest
Mit dem Ende der Vegetationszeit, wenn sich im Herbst das Laub der Bäume verfärbt und sich die Zugvögel sammeln, um ihre Winterquartiere aufzusuchen, feiert der AZ Vogelpark am Sonntag, 5. Oktober, sein traditionelles Erntedankfest. Mit dieser Veranstaltung dankt der Vorstand allen Sponsoren und Freunden für die im Laufe jedes Jahres eingegangenen Geld- und Naturalienspenden, sowie den Besuchern der Parkfeste und Mitarbeitern, die direkt oder indirekt zum Unterhalt des Tier- und Freizeitparks beigetragen haben. Nach altem Brauch findet auf der Bühne eine Präsentation geernteter Produkte statt, die auf Lampertheimer Gemarkung angebaut wurden.

Grafschafter Nachrichten - 7. Okt. 2003
Wettbewerb Kinder brachten 489 Kürbisse
In einen Kürbispark verwandelt war gestern der Tierpark Nordhorn. Überall am Wegesrand zum Vechtehof hin waren sie ausgestellt: große, kleine, bunt bemalte, witzig geformte und geschnitzte Kürbisse. Insgesamt 489 Früchte hatten Kinder aus der Grafschaft Bentheim und benachbarten Regionen zum Kürbiswettbewerb in den Tierpark gebracht.



Nachwuchs

Rheintaler - 4. Okt. 2003
Putzmunter: Ping und Pong
Der Erlebniszoo Eichberg hat vor einigen Wochen besonders erfreulichen Nachwuchs bekommen: Die Kleinen Pandas Ding und Dong haben zwei Junge bekommen, Ping und Pong. Eichberg ist derzeit der einzige Zoo in der Schweiz, der Nachwuchs dieser Tierart hat. Die Nachzucht dieser Tierart ist zwar nicht ganz so problematisch wie die des bekannteren Riesenpandas, aber auch nicht selbstverständlich, wie Zoodirektor Richard Spira erklärt. In der Schweiz ist nebst dem Zürcher Zoo einzig der Erlebniszoo berechtigt, diese Tiere zu halten. Und die Kleinen Pandas in Zürich hätten in den letzten Jahren keinen Nachwuchs mehr gehabt.

Sächsische Zeitung - 4. Okt. 2003
Junger Giraffenbulle im Leipziger Zoo heißt nun Simai
Der kleine Giraffenbulle im Leipziger Zoo heißt Simai. Zoodirektor Jörg Junhold taufte das am 24. August geborene Jungtier am Freitag vor den Augen der Zoobesucher. "Alles läuft bilderbuchmäßig, der Kleine entwickelt sich hervorragend", sagte Junhold stolz. Jetzt müsse man abwarten, wie sich Simai mit seinem Vater Max verstehe. Der Name Simai stammt aus Ostafrika und bedeutet in Suaheli "hoch" und "groß". Vorgeschlagen hatte ihn die 38-jährige Annett Birk. Die Jury mit dem Direktor, Tierpflegern, Paten und Mitgliedern des Instituts für Afrikanistik der Uni Leipzig suchte den Namen aus 450 Zuschriften mit Vorschlägen aus, die den Zoo in den letzten Wochen erreichten. Victoria Herrmann und das Team der wöchentlichen MDR-Doku-Soap "Elefant, Tiger & Co" werden die Patenschaft für den Giraffenbullen übernehmen. Das Team hatte mehrere Tage und Nächte gewacht, um bei der Geburt mit der Kamera dabei zu sein.

Leipziger Volkszeitung - 4. Okt. 2003
Langhals-Baby hört jetzt auf den Namen Simai
Trubel im Leipziger Zoo: Am Donnerstag erlebten mehr als 1000 Mädchen und Jungen bei den Energiespartagen der Stadtwerke die Premiere des Kinder-Musicals "Ennis Reise um die Welt", inszeniert von der Musikschule "Musik Aktiv". Gestern dann wurde das knapp sechs Wochen alte Giraffenbaby auf den Namen Simai getauft. Für das Paten-Team der wöchentlichen Doku-Soap "Elefant, Tiger & Co" des MDR-Fernsehens war unter anderem Moderatorin Victoria Herrmann erschienen, die im Gespräch mit Jörg Junhold und Tierpflegerinnen an die aufregenden Stunden der Giraffengeburt am 24. August erinnerte. Und noch ein zweiter Pate wird sich um das Wohl des jungen Simai sorgen: Mövenpick Leipzig, das seit Mai mit dem Restaurant "Marché" im Zoo vertreten ist. Als Taufgeschenk überbrachte Ingo Heinzelmann eine Spende von 2500 Euro und einen großen Korb mit knackigem Gemüse.

Lausitzer Rundschau - 4. Okt. 2003
Giraffenjunges im Leipziger Zoo auf Namen Simai getauft
Ein Ende August im Leipziger Zoo geborener Giraffenbulle ist gestern auf den Namen Simai getauft worden. Das Wort kommt aus der Sprache Kisuaheli und bedeutet so viel wie hoch gewachsen oder groß, teilte der Zoo mit. Für die Namensgebung waren rund 500 Vorschläge bei Zoodirektor Jörg Junhold eingegangen. Der Tierpark wollte mit dem Namen eine Botschaft aus dem ursprünglichen Lebensraum der Giraffen verbinden. Im Frühjahr soll die Giraffenfamilie in die neue Afrikasavanne umziehen. Simai wiegt gegenwärtig etwa 90 Kilogramm und ist 1,85 Meter groß. Er ist das Junge der fast sechsjährigen Mutter Knöpfchen und des achtjährigen Vaters Max.

Sächsische Zeitung - 4. Okt. 2003
Nachwuchs: Fünf Degus auf einen Streich
Die Dresdner haben ihn nicht vergessen. Gemeint ist der nunmehr 43-jährige Gorilla Benno, der sich 1995 von Elbflorenz für immer verabschiedete. Sein Domizil gestattete keine optimale Haltung des stattlichen Menschenaffen. Der zentralmexikanische Zoo von Leon bot in einer neu erbauten Anlage ein Zuhause. Wolfgang Ludwig, zoologischer Leiter, kennt den aktuellsten Bescheid aus Leon: "Der Gorilla ist wohlauf – natürlich zählt er nicht mehr zu den Jüngsten. Die Tiere haben eine Lebenserwartung von etwa 50 Jahren. Benno nähert sich also dem Ruhestand. Als Vater wird er sich nicht mehr auszeichnen können."
Zu den spektakulärsten Zuchterfolgen des Jahrgangs 2003 rechnet Wolfgang Ludwig, die Geburt eines afrikanischen Nimmersatt-Storches. Das Junge schlüpfte im Sommer und hat inzwischen fast die Ausmaße der Eltern angenommen. Bei den Degus kamen fünf Junge zur Welt. Der Bestand an den meist schwarz-weiß gefleckten Kamerunschafen hat sich um ein weiteres Exemplar erhöht.



Saarbrücker Zeitung - 7. Okt. 2003
"Wenn Fastnacht wäre, dann hätte ich vielleicht gelacht"
Interview mit dem Neunkirchener Zoodirektor Norbert Fritsch zur Eingabe an den Landtag, Menschenaffen wegen Onanierens aus den Zoos zu verbannen.
Fritsch: Jeder kann ja zu allem denken, was er will. Wir haben ja Meinungsfreiheit. Aber das hier ist vollkommen daneben. Man muss das wohl humoristisch auffassen. Aber es fällt ja nicht in die Karnevalszeit. Der meint das offensichtlich wirklich ernst. ... Es handelt sich hier wohl um einen Fall absoluter Prüderie. ... Ist es vielleicht auch unsittlich, dass Paviane rote Hintern haben, der beim paarungsbereiten Weibchen auch noch anschwillt? Ist es dann nicht anstößig, wenn der Hengst auf die Stute springt? Oder, wenn der Storch die Störchin tritt und auch ohne Geschlechtsteile die Intention klar erkennbar ist. Reicht das auch schon? Was ist, wenn man beim Spaziergang sieht, wie der Rehbock die Ricke beschlägt? Dann müssen wir wohl auch bald den Wald zusperren während der Hirschbrunft und zu anderen Zeiten.

Web.de 6.10.03
Hirsch "Heinz" lockt 1,5 Millionen ins Internet
Auf riesiges Interesse ist die Live-Schaltung zur Hirschbrunft im Wildgehege von Hellenthal (Eifel) im Internet gestoßen. Mehr als 1,5 Millionen Neugierige hätten in nur drei Wochen die Webseite besucht, teilte der Deutsche Jagdschutz-Verband (DJV) in Bonn mit. Absoluter Star ist der 24-Ender "Heinz", der bei den Brunftkämpfen klar vorn liegt. Der DJV plant nach Abschluss der Brunft Ende Oktober schon neue Onlineprojekte. Gedacht sei etwa, die Aufzucht von Wildschwein-Frischlingen mit einer Webkamera einzufangen.

Stuttgarter Zeitung - 4. Okt. 2003
Führung bei den Dickhäutern
Molly, Pama, Zella und die alte Vilja, so heißen die dickhäutigen Bewohnerinnen des Elefantenhauses in der Wilhelma. Die indischen Elefantendamen leben schon seit vielen Jahren zusammen in ihrer WG, ein Mann würde da nur stören. Da in absehbarer Zeit kaum das Geld für eine neue Anlage aufgebracht werden kann, heißt es schon seit einigen Jahren jeden Morgen für die beiden Mittdreißigerinnen Zella und Molly: Platz da, hier kommen wir. Denn in aller Frühe, wenn sich erst wenige Besucher im Botanischen Garten eingefunden haben, spazieren die Elefantendamen mit ihren Pflegern auf dem Rücken durch die Wilhelma.

Berliner Morgenpost - 5. Okt. 2003
Hauptsache Obst: Flughunde mögens süß
Fünf verschiedene Arten Flughunde leben im Tierpark Friedrichsfelde. Zwei sind auf den ersten Blick zu finden. Die Indischen Riesenflughunde segeln mit einer Flügelspannbreite von bis zu einem Meter am helllichten Tag durch die Tropenhalle. Und im Gehege nebenan hängen 21 handflächengroße Palmenflughunde in kleinen Gruppen im Geäst, wo sie miteinander kuscheln und auf die Dämmerung warten. Die gesamte Gruppe geht auf ein einziges Weibchen zurück, das vor 20 Jahren völlig entkräftet vor der westafrikanischen Küste auf einem Frachtschiff landete und von den Seeleuten mit Bananen aufgepäppelt wurde. In Berlin angekommen, gebar das trächtige Tier einen Sohn und gründete mit diesem eine Familie, deren Mitglieder (rund sechs Jungtiere pro Jahr) inzwischen in viele andere Zoos abgegeben werden konnten. Direkt neben den Palmenflughunden ist ein Gehege, das auf den ersten Blick unbewohnt scheint. Ist es aber nicht. Drei Arten teilen sich den Raum. Ein Sphinx-Kurznasenflughund, der sich meist an der Decke finden lässt. Zwei Schwarzflügel-Flughunde, die sich tagsüber in eine Höhle in einem Baumstamm verkriechen und jede Störung persönlich nehmen. Und zwei Harlekin-Flughunde mit einer hübschen weißen Zeichnung im braunen Gesicht.

Berliner Morgenpost - 8. Okt. 2003
Herbstgefühle im Zoo
Die fette Zeit ist da. Obst, Nüsse, Kastanien und Eicheln, alles gibts im Überfluss. Im Berliner Zoo und im Tierpark Friedrichsfelde wird in den Gehegen ohne Unterlass gehamstert, gefressen und angespeckt. Nur die Pandabären Bao Bao und Yan Yan lassen sich von der allgemeinen Hektik nicht anstecken. Sie kauen weiter genüsslich am Bambus und kratzen sich ihr dickes Fell.

Rhein Main Presse - 7. Okt. 2003
Straußenpaar ist in den Opel-Zoo umgezogen
Mehr als zwei Jahre lang lebte das Straußenpaar Marianne und Franz-Josef auf einem Gelände an der Wiesbadener Drususstraße. Nun sind die beiden Laufvögel in den Kronberger Opelzoo umgezogen. Immer wieder hätten Jugendliche die Tür zum Straußengehege und zum Gartengelände an der Drususstraße aufgebrochen oder die beiden Vögel mit Steinen beworfen, erklärt Bleidner. So entschied er sich, die Straußen zu ihrer Sicherheit in einem Zoo unterzubringen.

Pforzheimer Zeitung - 8. Okt. 2003
Wildpark gibt Jung-Elch ab
PFORZHEIM. Elchbulle "Leif" hat nach Angaben von Wildpark-Förster Carsten Schwarz stets ein wachsames Auge auf die beiden Elchkühe in seinem Gehege. "Er will eben seine Mädels bewachen, aber langsam machen ihm die beiden Elch-Junggesellen vom Vorjahr Konkurrenz", so Schwarz. Um Elch-Ärger und Kampf-Verletzungen zu vermeiden, werden die beiden Jung-Elche verkauft. Gestern fand der erste Abtransport statt - zum Hochwildpark Rheinland. "Für den zweiten Elch wird noch ein Käufer gesucht", erklärt Schwarz.

Torgauerzeitung - 7. Okt. 2003
Ist der Bärengraben noch attraktiv?
In Vorbereitung auf die 2. Sächsische Landesausstellung hat Schloss Hartenfels eine umfassende Sanierung erfahren. Doch wie sagt schon das Sprichwort: "Der erste Eindruck ist der beste!" Unter diesem Blickwinkel müsste wohl am Bärengraben noch einiges geschehen. Schließlich ist das Freigehege nach wie vor einer der Besuchermagneten.

Bayerwald-Bote - 3. Okt. 2003
Herrliche Schweinerei in Arberhütte
Arberhütte. Mit dem Projekt "Mehr Tiere im Dorf" hat Bürgermeister Thomas Müller einen lang gehegten Wunsch erfüllt. In Scharen pilgern am Wochenende Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer am Gehege in Arberhütte vorbei und erfreuen sich an den hochbeinigen schwarz-weißen Landschweinen. Thomas Müller ist seit Jahren schon Mitglied in der Gesellschaft zur Erhaltung aussterbender Haustierrassen. Im Frühjahr hat er einige Freunde und Bekannte angesprochen und ihnen die Idee eines "dezentralisierten Bauernhofes" nahe gebracht. Nun baut er gedanklich schon weiter aus, denkt dabei an weitere vom Aussterben bedrohte Rassen wie das Bergschaf oder die Böhmische Landgans. "Nach und nach könnte sich so ein lebender Lernpfad entwickeln", so die Vision des Bürgermeisters, der das Projekt auch als Touristenattraktion sieht.

Düsseldorfer Nachrichten – 1. Okt. 2003
Mähnenwolf heult jetzt im Heimatland
Abschied nehmen von seinem Geburtsort Krefeld und zurück in eine "Heimat", die er noch nie gesehen hat: Der letzte Mähnenwolf eines sechsköpfigen Wurfs, der im Dezember 2001 das Licht der Welt erblickt hatte, wurde am Mittwochmorgen auf eine rund 30-stündige Reise geschickt. Ziel: Der Zoo Buenos Aires. Den bis heute namenlosen Jungwolf und seine fünf Geschwister bekamen die Krefelder Zoobesucher nie zu Gesicht: Die Steppentiere wuchsen im Außengehege im Linner Hausenhof auf, berichtet Dr. Wolfgang Dreßen. Von Anfang an sei klar gewesen, dass für die seltenen Tiere neue Bleiben in anderen Zoos gesucht werden sollten.

Kölnische Rundschau - 7. Okt. 2003
Artgerechtere Haltung möglich
Königswinter. Das Damwildgehege am Lohrberg wird geschlossen. "Eine artgemäße Haltung ist dort nicht möglich", begründete Herbert Krämer, Vorsitzender des Verschönerungsvereins für das Siebengebirge. Bereits seit mehr als zwei Jahren hat sich die Untere Landschaftsschutzbehörde des Rhein-Sieg-Kreises und das VVS-Fachgremium "Naturschutz, Wald und Jagd" mehrheitlich für die Auflösung ausgesprochen. Die Tiere werden in Kürze in ein großes Wirtschaftsgehege nach Wellersberg überführt, wo eine artgerechte Haltung möglich ist.

Kölnische Rundschau - 5. Okt. 2003
Tiger in New Yorker Hochhaus entdeckt
New Yorker Polizisten haben in einem Appartement im fünften Stock eines Hochhauses einen ausgewachsenen Tiger entdeckt. Nachbarn hatten die Beamten alarmiert, nachdem ein Bewohner des Hauses berichtet hatte, er sei von einem Pit Bull gebissen worden. Wie die "New York Times" am Sonntag berichtete, stießen die Beamten bei der Suche nach dem Hund dann auf den Tiger. Da der Mieter der Wohnung nicht zu Hause war, beschlossen die Polizisten, den Tiger zu betäuben. Als die Polizisten in das Appartement eindrangen, entdeckten sie neben der Raubkatze noch einen zwei Meter langen Kaiman. Der Besitzer der Tiere wurde später in einem Krankenhaus in Philadelphia aufgespürt, wo er wegen ungeklärter Verletzungen behandelt wurde. Der Tiger soll an einen Zoo übergeben werden.

Web.de 4.10.03
Weißer Tiger fällt Zauberer Roy an - lebensgefährlich verletzt
Der Magier Roy Horn vom Duo "Siegfried & Roy" ist bei einer Show in Las Vegas von einem seiner weißen Tiger lebensgefährlich verletzt worden. Das Tier habe den 59-Jährigen am Freitagabend am Nacken gepackt und von der Bühne gezerrt. Roy Horn habe sehr viel Blut verloren. Notärzte hätten versucht, die massiven Blutungen zu stoppen. Horn wurde dem Bericht zufolge in die Universitätsklinik gebracht und operiert. Sein Zustand sei kritisch. Roy Horn feierte am Tag des Unfalls seinen 59. Geburtstag. Der neunjährige Tiger war am Show-Abend im "Mirage Hotel- Casino" zum ersten Mal auf der Bühne. Etwa nach der Hälfte der Show schnappte das Raubtier plötzlich zu. Der Zauberer habe im Maul des Tigers wie eine Stoffpuppe gewirkt, berichteten Zuschauer dem Sender. Das Tier sei isoliert worden, hieß es weiter. Niemand sonst wurde den Angaben zufolge bei dem Zwischenfall verletzt.

Der Spiegel, 3.10.2003
Tiger-Attacke In Las Vegas
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,268410,00.html
Nach dem Angriff eines weißen Tigers lauben die Ärzte in Las Vegas, das Leben des Zauberers Roy Horn vom Duo "Siegfried & Roy" retten zu können. Der Zustand des Magiers sei zwar weiter kritisch, aber stabil. Von einer "sehr sehr ernsten Situation", sprach auch ein Sprecher des Hotel-Casinos Mirage, in dem Horn zusammen mit Siegfried Fischbacher als "Siegfried und Roy" auftritt.
Der Tiger hatte Roy während einer Show am Freitagabend angegriffen und schwer verletzt. Der Tiger habe zunächst Horns Unterarm gepackt. Als dieser das Tier mit einem Mikrofon geschlagen habe, sei es auf den Künstler zugestürzt und habe ihm in den Hals gebissen. Horn habe viel Blut verloren. Weiße Tiger sind das Markenzeichen der beiden in Deutschland geborenen Künstler. Horn und Fischbacher führen seit 30 Jahren ihre Shows in Las Vegas auf.

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Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Stuttgart, 9.10.03
Gestreifte Schlingel
Zebramangusten haben’s schwer: Als Raubtiere nicht ernst genommen von den Besuchern und in ihrer Heimat, den afrikanischen Savannen, selbst auf dem Speisezettel mancher Räuber!
Ein offenes Gehege neben dem Haupteingang der Wilhelma gewährt Einblick in das Familienleben der niedlichen Schleichkatzen. 20 dieser höchst aktiven Kobolde wuseln derzeit durch das Gehege, lediglich unterbrochen von ausgiebigen Sonnenbädern unter dem Wärmestrahler. Im Gehege turnen Tiere in allen Größen herum – kein Wunder, denn in der Großfamilie gibt es regelmäßig Nachwuchs. Damit es nicht zu eng im Reich der Schleichkatzen wird, werden immer mal wieder junge Zebramangusten an andere Zoos abgegeben. Das tut der Aktivität im Gehege aber keinen Abbruch – die gestreiften Schlingel sind zu jeder Jahreszeit ein netter Anblick für die Besucher, die bei all den großen Tieren den Spaß am Beobachten der Kleinen nicht verloren haben.

Chemnitz, 8. Oktober 2003
Informations-Ausstellung im Tropenhaus: „BOS schafft Regenwald“
Orang-Utans, die sanften 'Waldmenschen', sind in ihrer Heimat Indonesien vom Aussterben bedroht. Vernichtung des Lebensraumes, Jagd und illegaler Handel mit Jungtieren setzen den Beständen der asiatischen Menschenaffen stark zu. Durch Schutzprojekte für den Regenwald, Konfiszierung gefangener Orang-Utans und ihre Rehabilitation bzw. Wiederauswilderung wird versucht, die Tiere in ihrem angestammten Lebensraum von der Ausrottung zu bewahren.
Ein prominenter Artenschützer und Anwalt der Orang-Utans, Dr. Willie Smits, weilte vergangenen Freitag in Chemnitz, um im Tropenhaus des Tierparks eine Informationsausstellung über das Projekt: „BOS schafft Regenwald“ zu eröffnen. BOS, die Balikpapan Orangutan Survival Foundation, wurde 1992 von Dr. Smits ins Leben gerufen und ist seitdem unermüdlich für die Rettung der Orang-Utans tätig. Neben der aktiven und finanziellen Unterstützung der Projekte in Indonesien sieht BOS Deutschland seine Aufgabe aber auch darin, Kenntnisse über den Regenwald und die Orang Utans hierzulande zu verbreiten und damit in breiten Schichten der Bevölkerung das Bewusstsein für die bestehenden Probleme zu schärfen.

Bonn, 8. Oktober 2003
Museum Koenig öffnet nach vierjährigem Umbau - Blick auf "unseren blauen Planeten"
Um eine Attraktion reicher wird in diesen Tagen Bonn. An der Adenauerallee160 eröffnet eine neue Dauerausstellung, die dem politischen Anliegen der Bonner UNO-Sekretariate (Klimaschutz/Wüstenschutz) gerecht wird: Umweltschutz ist Lebensschutz. Nach vierjähriger Umbauzeit stellt sich das renommierte Haus mit einem völlig neuen Ausstellungskonzept der Öffentlichkeit. Im direkten Erleben soll der Besucher mit allen Sinnen die Zusammenhänge der Natur und ihre Konfrontation mit dem Menschen erfahren.
Hier ist nun unter dem Thema "Unser blauer Planet – Leben im Netzwerk" eine Begegnungsstätte mit den wichtigsten Lebensräumen unserer Erde entstanden. Von der Savanne über Regenwald und Wüste bis hin zu Nord- und Südpol werden einerseits Ausschnitte aus der natürlichen Lebensweise der Ureinwohner dargeboten und andererseits Gründe für die großflächige Zerstörung dieser Lebensräume durch "fortschrittliche Zivilisationen" skizziert. Unserer mitteleuropäischen Heimat ist ein großer Bereich der neuen, lebensnahen Dauerausstellung gewidmet: Der Naturlandschaft ist eine Kulturlandschaft gefolgt.
Das Museum Koenig hat die Schranken zwischen Ausstellung und Besucher niedergerissen. Vitrinen sind in dieser neuen Konzeption ein verächtliches Fremdwort. Das direkte Erlebnis und zugleich das kritische Nachdenken darüber stehen hier im Mittelpunkt. Der sinnliche Reiz ist der Ausgangspunkt der Begegnung. Man friert zwischen den Eisbergen, und man spürt auf der eigenen Haut die Glut der Wüste. Im Dunkeln des Regenwaldes fühlt man sich einbezogen in die geheimnisvollen Prozesse des Wachsens. Und in den afrikanischen Savannen, der Heimat des Lebens, hört man das Knistern der Buschfeuer, die die Landschaft zerstören und gleichwohl ständig erneuern.
Für 10,8 Millionen Mark wurde in knapp vier Jahren auf einer Bruttogeschoßfläche von 14.666 Quadratmetern in dem gründerzeitlichen Prachtbau von 1912 so ziemlich alles erneuert. Die neue Ausstellungskonzeption ist vor allem der umfangreichen Forschungsarbeit des Museums zu danken, das sich als "Leibnitz-Institut für terrestrische Biodiversität" wesentlich mit der Systematik und der Krise der Artenvielfalt beschäftigt. Ausgehend von den reichen Sammlungen an ausgestopften Säugetieren (30.000 Bälge), Vögeln (80.000 Stücke) und Fischen sowie eine der größten Insektensammlungen der Welt tragen die Forscher des Museums wesentlich dazu bei, die Artenvielfalt nicht nur zu dokumentieren, sondern auch wissenschaftlich zu erklären und Wege zu suchen, sie zu erhalten. Das Haus wird am Donnerstag, 9. Oktober 2003, 17 Uhr, eröffnet.
Blick in die Afrika-Abteilung der neuen Ausstellung mit Zebras und Elefanten
http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=39158

Hamburg, 7.10.03
Große Tierpark-Aktion von PLAYMOBIL am 11. Oktober 2003 im Tierpark Hagenbeck.
Rund zwei Monate lang tourt PLAYMOBIL mit einer spielstarken Tierpark-Aktion durch 23 Tierparks und Zoos in Deutschland und Österreich. Das bunt gemixte Aktions- und Spieleprogramm macht am Samstag, den 11. Oktober 2003 im Tierpark Hagenbeck Station. Neben jeder Menge „tierischem“ Spielvergnügen erwartet die kleinen Besucher auch ein spannendes Gewinnspiel, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gibt.
Zum spielerischen Kennenlernen und Ausprobieren der „quicklebendigen“ PLAYMOBIL-Neuheiten steht auch ein großer Spieltisch in dem Tierpark-Aktionszelt bereit. Attraktive Ausstellungsvitrinen mit einem reichhaltigen Spielangebot machen Lust auf mehr und geben Anregungen für fantasievolles Spiel. Stand/August 2003

Gelsenkirchen, 7. Oktober 2003
Ruhr Zoo präsentiert sich auf den Artenschutztagen
Mit dem Umbau des Ruhr Zoos zur ZOOM Erlebniswelt verbessern sich auch die Haltungsbedingungen für die Tiere – ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz. Dies präsentiert der Ruhr Zoo jetzt auf den Artenschutztagen in Kevelaer. Am kommenden Wochenende ist der Niederrheinpark „Plantaria zum dritten Mal Schauplatz der Artenschutztage. Alle größeren Zoos sowie WWF und weitere Naturschutzorganisationen beteiligen sich an diesem Fachausstellung für Besucher.
Erstmals finden zusätzlich Fachvorträge statt, die das Wissen und Know-how der Zoobesucher und -betreiber vertiefen sollen, und ein Quiz, das bei Kindern für Kurzweil sorgt.

Gelsenkirchen, 7. Oktober 2003
Geburtstagsparty für Giraffenjunge Uwe
Am 12. Oktober 2002 erblickte Uwe das Licht der Welt. Am kommenden Sonntag feiert der Giraffenjunge seine erste Geburtstagsparty und lädt alle herzlich dazu ein. Über ein Ständchen wird sich der kleine Langbeiner am Sonntag, 12. Oktober, zwischen 13 und 16 Uhr sicher sehr freuen. Auf seiner Geburtstagsparty wird aber noch viel mehr los sein: Es läuft ein Film zu Uwes Geburt, Tierpfleger informieren über die Vorlieben und Eigenheiten der Giraffen und Interessierte dürfen verschiedene Giraffenmaterialien wie Fell, Giraffenhaare und Giraffenfutter anschauen und anfassen. Nicht zuletzt wird gemalt und gebastelt, denn auch Uwe freut sich über Präsente, die ihm bei einer Geschenkübergabe dann persönlich überreicht werden dürfen.

Görlitz, 7.10.03
Unser Angebot für die Herbstferien 2003
Basteln mit Naturmaterial für Hortgruppen täglich vormittags (nur nach telefonischer Anmeldung) für alle interessierten Kinder jeden Dienstag und Mittwoch von 14:00 - 17:00 Uhr
Reiten mit unserem Shetlandpony "Ronny" jeden Dienstag und Mittwoch von 14:00 - 14:30 Uhr
Reiten mit unserer Kameldame "Shila" jeden Dienstag und Mittwoch von 14:30 - 15:00 Uhr
Besuchen Sie auch unsere Ausstellung "Bilder und Skulpturen mit tierischen Motiven" im Klassenraum des NaTIERkundehauses. Die Ausstellung wurde uns von Künstlern des Oberlausitzer Kunstvereins e.V. bis Ende Oktober zur Verfügung gestellt.

Heidelberg, 6. Oktober 2003
Gruseln im Zoo am 30. Oktober
Dieses Jahr bietet der Tiergarten Heidelberg zum ersten Mal eine Halloween-Aktion im Zoo an. Kinder jeden Alters sind herzlich willkommen am 30. Oktober ab 15.30 Uhr beim Kürbis schnitzen und Riesenspinnennetz basteln zu helfen und sich gruselige Gesichter schminken zu lassen.
Bei Einbruch der Dunkelheit gibt es eine Nachtwanderung durch den Zoo, bei dem Mutproben bestanden und Geisterrätsel gelöst werden müssen. Ein Hexenpunsch und Zaubertrank gibt den Kindern die nötige Kraft den Gruselpfad zu durchschreiten. Die einzigartige Atmosphäre im dunklen Zoo zwischen leuchtenden Tigeraugen und heiseren Eulenrufen macht dieses Halloween zu einem außergewöhnlichen Erlebnis.
Anmeldung im Tiergarten Heidelberg unter Tel: 06221-645510 oder e-mail: zooschule@zoo-heidelberg.de . Teilnahmekosten: 12,-Euro pro Kind inklusive Eintritt

Walsrode, 6. Oktober 2003
Pelikan „düste“ nach Düshorn
Der Applaus der Zuschauer bei der Nachmittags-Flugschau im Vogelpark Walsrode war noch nicht ganz verebbt, als Pelikan „Bibo“ den Begriff „Flugschau“ zu wörtlich nahm und sich entschied, den Rest der Welt kennen zu lernen. Er breitete seine Schwingen aus und düste davon – ins etwa sieben Kilometer entfernte Düshorn. Eine ganze Nacht verbrachtete er schutzlos im Freien, bis ihn am nächsten Tag eine Spaziergängerin auf einem Feld entdeckte. Gottlob: Nun können Vogelpark-Freunde den Rosapelikan wieder im Park bestaunen.
Derzeitiges Highlight im Vogelpark Walsrode ist eine Ausstellung des bekannten niedersächsischen Künstlers P. Michaela Glöckner. Unter dem Titel „Geheimnisvolle, magische Welten“ werden rund 70 Blei- und Farbstiftzeichnungen aus seinem Werk gezeigt.


Düsseldorf, 2. Oktober 2003
Affen-Drillinge im Aquazoo
Mama Affe säugt, Papa trägt und Tierpflegerin Sandra betreut

Zum ersten Mal erlebte der Düsseldorfer Aquazoo die Geburt von Affen-Drillingen. Weil mehr als zwei Affen-Kinder von den Eltern nicht versorgt werden können, gestaltet sich die Aufzucht als Gratwanderung: Eine menschliche "Hilfsmutter" ist eingesprungen.
Bei südamerikanischen Weißbüschel-Äffchen ist die Zwillingsgeburt die Regel. Was aber, wenn einmal drei - oder gar vier - Junge das Licht der Welt erblicken? In der Natur stirbt dann meist das Schwächste oder die Schwächsten.
Im Zoo jedoch kann der Mensch helfen: Als Mitte August "Susi" (4) und "Strolch" (5) Eltern von Drillingen wurden, beschloss man, ihnen die Tierpflegerin Sandra Bischoff (22) als eine Art "Hilfsmutter" an die Seite zu stellen. Seit nunmehr sechs Wochen nimmt sie frühmorgens dem Elternpaar reihum eines der Jungen ab und umsorgt es mit Ersatzmuttermilch aus der Pipette.
Es sind übrigens zwei Weibchen und ein Männchen, die im Aquazoo heranwachsen. Und sie sind zurzeit noch namenslos. Aber das kann sich erfahrungsgemäß schnell ändern, denn der Aquazoo bietet Tier-Patenschaften an.


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Natur- und Artenschutz

Dieburger Anzeiger - 7. Okt. 2003
Grzimeks Millionen helfen Serengeti noch heute
Die bedrohte Tierwelt darf nicht sterben - unter diesem Motto leistet die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) Überlebenshilfe in der ganzen Welt. Mehr als vier Millionen Euro investierte die ZGF im Jahr 2002 in 80 Projekte, gab Geschäftsführer Christof Schenck jetzt auf der Bilanzpressekonferenz bekannt. Der Schwerpunkt im laufenden Jahr liege im östlichen Afrika: "Wir starten die seit Grzimek größten Maßnahmen zum Schutz der Serengeti." Ziel der Zoologischen Gesellschaft mit ihren 4300 Mitgliedern ist es, die biologische Vielfalt in Savannen, Feuchgebieten und Tropenwäldern langfristig zu erhalten. Dazu braucht es eine stabile Finanzierung - "und die haben wir Professor Grzimek zu verdanken", betonte ZGF-Präsident Gerhard Kittscher. Als Wegbereiter des internationalen Naturschutzes warb der frühere Frankfurter Zoodirektor mit seiner TV-Serie "Ein Platz für Tiere" in den 60er und 70er Jahren unermüdlich um Spenden. Mit Erfolg: Die Vermächtnisse für Grzimeks Sonderkonto "Hilfe für die bedrohte Tierwelt" summierten sich auf 60 Millionen Euro. 2001 gründete die ZGF eine gleichnamige Stiftung, die auf diesen Zuwendungen basiert und die Projekte über Generationen sichert. "So können wir im Naturschutz wirklich was erreichen", freute sich Schenck.
Zu den jüngsten Erfolgen der ZGF zählte Schenck die Wiederansiedlung von fünf seltenen Spitzmaulnashörnern in Sambia. 20 Artgenossen sollen folgen, um die Population zu stabilisieren. Der Zoo unterstützt das Auswilderungsprojekt; aus dem Frankfurter Gehege wurde diesen Sommer bereits das dritte Spitzmaulnashorn nach Südafrika geflogen. Über den Alpengipfeln kreisen wieder die Bartgeier, nachdem sie hier 100 Jahre ausgerottet waren - auch das ein Verdienst der Zoologischen Gesellschaft.


Westfälische Nachrichten 7. Okt. 2003
Biodiversität im Botanischen Garten
Das Thema Biodiversität darstellen. Und zwar für interessierte Laien. So hatten das Zentrum für Umweltforschung (Zufo) und die Arbeitssstelle Forschungstransfer (Afo) als Veranstalter zuvor viele Stellen angeschrieben, um für die Sache zu werben: 50 Gymnasien, Umweltämter, Volkshochschule, Parteien, Altenheime und Verwaltungen gehörten zum Adressatenkreis. Vier Referenten standen bei der Auftaktveranstaltung zur Verfügung, um das Stichwort aus ihrer Sicht mit Leben zu füllen. Die Konvention über biologische Vielfalt ist eine völkerrechtlich verbindliche Konvention, wies Herbert Voigt auf einen Beschluss beim Umweltgipfel 1992 in Rio de Janeiro hin. Der technische Leiter des Botanischen Garten machte deutlich, was sich dahinter verbirgt: 1,7 Millionen Arten an Pflanzen und Tieren sind beschrieben. Geschätzt werde, dass aber in der Welt rund 20 Millionen Arten existieren. Den Botanischen Gärten komme dabei die Aufgabe zu, dieses Potenzial zu pflegen, bekannt zu machen und auch zu schützen. Als weitere Referenten schlossen sich Prof. Dr. Gerd Schulte (Institut für Landschaftsökologie Münster), Christoph Scherber (Institut für Ökologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena) und Münsters Zoochef Jörg Adler an. Die münsterländische Parklandschaft: Vielfalt oder Einfalt in der Kulturlanschaft?, die Artenvielfalt und das Funktionieren von Öko-Systemen sowie das Thema Vielfalt der Arten, bald nur noch im Zoo? waren ihre Leitthemen.

Stern - 3. Okt. 2003
Affen als Kindersatz missbraucht
Zum internationalen Tierschutztag haben mehrere Verbände angeprangert, dass in Deutschland Millionen Haus- und Nutztiere unter Qualen gehalten werden. Pro Wildlife warnte am Donnerstag vor einem alarmierenden Trend zum exotischen Haustier. "Hinz und Kunz kann sich nahezu jedes exotische Wildtier zulegen und unter unzumutbaren Bedingungen in Wohnzimmer oder Garage halten", beklagte die Biologin Daniela Freyer. Die Haltung und der Handel mit Wildtieren in Deutschland seien weitgehend unkontrolliert. Über Zoogeschäfte, Internet, Tierbörsen und Kleinanzeigen könnten sich selbst unerfahrene Tierhalter nahezu alles besorgen - so etwa Raubtiere, Kleinbären und Gürteltiere sowie Gift- und Riesenschlangen. "Sogar knapp 30 Affenarten werden von Privatleuten gehalten und zum Teil als Kindersatz missbraucht", sagte Freyer. "Und noch immer stammen neun von zehn importierten Papageien aus freier Wildbahn." Die über drei Millionen Aquarien in Deutschland seien mit rund 80 Millionen Zierfischen besetzt. "Dieser Besatz wird durchschnittlich vier Mal pro Jahr ausgetauscht - ein Jahresverbrauch von 320 Millionen Zierfischen allein in Deutschland."



The Autralian, September 24, 2003
Extinct' mammal found in Cuba
http://www.theaustralian.news.com.au/common/story_page/0,5744,7359855^1702,00.html
The discovery of the male solenodon cubanus known as an almiqui raised hopes "that it will not wind up in the catalogue of the irretrievable animals disappearing from the face of the Earth". The creature looked like a brownish woolly badger with a long, pink-tipped snout, measure up to 50cm. The nocturnal animal burrowed underground during daytime. „Alejandrito“ was held in captivity for two days of study and medical tests, then marked and let free in the same area where it had been found. The almiqui was described in 1861 by German naturalist Wilham Peters. Since then, only 37 of the animals have been captured. The last reported sightings were in 1972, in the province of Guantanamo, and 27 years later in 1999, in the province of Holguin.

'Extinct' animal found alive and well in Cuba
http://www.ananova.com/news/story/sm_822421.html
The male almiqui was found in the island's eastern mountains.
(with picture)

Excessive logging in Myanmar is clearing vast swathes of virgin forests
Military junta, insurgent groups, and Chinese companies has cleared vast swathes of virgin forests in an ecological destruction of unimaginable scale.
http://www.enn.com/news/2003-10-09/s_9268.asp

Phoenix / AZ - Sep 22.03
Omaha Zoo Testing Dna Of Mystery Apes
Scientists hope DNA analysis will reveal the origins of large, mysterious apes discovered in the heart of Africa by an Atlanta primatologist. Genetics research has begun at Omaha's Henry Doorly Zoo on fecal samples collected this summer from the rare apes to determine if they make up a new species, a new subspecies or some form of hybrid _ possibly a mix between a chimpanzee and a gorilla.
"It's a new, mystery ape and we are doing the DNA fingerprinting to find out more," said Dr. Lee Simmons, zoo director. The apes, which stand five to six feet tall and have feet nearly 14 inches long, were first documented last year by primatologist Shelly Williams in a forest in the northern part of the Democratic Republic of Congo.
They have bodies similar to those of gorillas, but generally the facial characteristics of a chimpanzee. Williams said the animals sleep on the ground at night like gorillas, but eat a fruit-rich diet like chimpanzees.
"I can't speculate yet as to what they are. Their behavior is so unusual. It's a puzzle. ... I feel like Dr. Doolittle in the land of Oz," said Williams, who has captured some video of the animals but no photographs.
"The people are very afraid of them. They call them the 'lion killers' because they are huge creatures" Williams collected fecal samples from the animals' nests before returning in June from her most recent trip to the Congo. Those samples are being compared with the DNA of captive gorillas, bonobos (pygmy chimps), and chimps, said Ed Louis, a conservation geneticist leading the research at the Omaha zoo.
"If this ends up being a new species of ape, that would be amazing. Even if it's a hybridization, that would be fascinating. The possibility is there that this is a new species due to isolation“ she said.
The last discovery of a great ape was in 1902 when mountain gorillas were found in the Virunga Volcanoes.
Russell Mittermeier, president of Conservation International, has assisted in the discovery of six new species of monkeys and marmosets in the Brazilian Amazon. He is not ruling out the possibility that the apes Williams is studying make up a new species. "If this turns out to be a new species of ape, it would be one of the big discoveries of primatology," he said. "It has been so long since there has been a distinct discovery."

Comptes rendus de l'Académie des Sciences, Biologies, 326, No 7 : 687-697, 2003
Régis Debruyne, Arnaud Van Holt, Véronique Barriel, Pascal Tassy
Status of the so-called African pygmy elephant (Loxodonta pumilio (Noack 1906)): phylogeny of cytochrome b and mitochondrial control region sequences.
Among the African elephants, it has been unanimously acknowledged that the forest elephants (cyclotis form) are peculiar, so that they have been elevated to the specific rank. We have sampled nine dwarfed-labelled specimens in collection and eight specimens of typical forest elephants that we compared to three savannah elephants and two Asian elephants. We assayed mitochondrial markers. Pumilio and cyclotis are not sister-taxa: the phylogenetic analyses rather account for the inclusion of the so-called pygmy elephants within a monophyletic group of forest elephants sensu lato. We conclude that the specific taxon Loxodonta pumilio (or Loxodonta fransseni) should be abandoned.

BBC News Online
Africa's 'shocking' lion loss
http://news.bbc.co.uk/1/hi/sci/tech/3171380.stm
Fewer than 20,000 lions may now survive in the whole of Africa, he says, though they do not face immediate extinction. The greatest threats to the species his researchers found are sport hunting and conflict with farmers over livestock. The lions appear to be declining very fast in many of the remoter parts of Africa, outside the tourist spotlight, says Professor David Macdonald, director of WildCRU, Oxford University's Wildlife Conservation Research Unit.
In a lecture at the Zoological Society of London he announced the results of his team's five-year study of lion conservation, which has concentrated on fieldwork in Zimbabwe and Botswana. The estimate of 20,000 lions or fewer compares with a population put at about 200,000 in the early 1980s.



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Weitere Infos

The Zoological Society of San Diego is planning a party to honor Marvin Jones on his 75th birthday.
As Librarian for the Zoo, and one of the members of the planning committee, I would like to put together a scrap book of birthday cards, congratulatory messages, and testimonials from as many of his friends and acquaintances as possible. Throughout the years Marvin has generously helped hundreds of zoo people - directors, curators, keepers and registrars, so compiling a list of who to contact is quite daunting. I'm hopeful that anyone receiving this message will feel free to spread the word...just don't tell Marvin what we are up to as we are trying to surprise him.
Please forward all cards, letters and e-mail messages (I will print them out and include them) to me by November 1st. (His birthday is November 8th and the party will be November 7th at 2:00 in the Rondavel) Thanks for your help,
Linda Coates
San Diego Zoo Library
lcoates@sandiegozoo.org



Die Fachgruppe Zootiere, Wildtiere und Exotische Heimtiere der DVG
veranstaltet Ihre Neugrundungstagung am 27/27 November 2003 In Hannover. Weitere Informationen unter:
http://www.dvg.net/PDF/Zooprog03.pdf
Dr. S. Kilian
Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft



Journal for Nature Conservation
Table of Contents 2003, Volume 11, Issue 3
Abstracts available at:
http://www.ingenta.com/journals/browse/urban/341?mode=direct
Extract:
Biodiversity in European landscapes: threats and management. Françoise Burel, Jacques Baudry & Ülo Mander
Remote sensing and GIS-based techniques for monitoring of biotopes. A wet grass- and moor land area in Northern Germany. Michael Bock
Moose distribution in relation to habitat distribution and human influence in Estonia. Kalle Remm & Aarne Luud
The Swiss agri-environmental programme and its effects on selected biodiversity indicators. Philippe Jeanneret, Béatrice Schüpbach, Lukas Pfiffner, Félix Herzog &Thomas Walter



Dear Zoo New England Supporters,
On behalf of Zoo New England, I would like to express our deep regret over the gorilla escape that occurred on Sunday evening. As they recover, our hearts and thoughts continue to go out to the individuals who were injured
in the incident. We would also like to thank our neighbors and the city and state agencies that responded Sunday evening. Their cooperation and support enabled us to re-capture Little Joe without further incident. The staff at
Zoo New England takes the safety of our guests and neighbors very seriously and wants to assure you that your safety is, and continues to be, of primary concern to us.
For the past 15 years the Tropical Forest has been home to a troop of gorillas. The exhibit itself was designed by one of the most highly respected zoo exhibit design firms as part of a team of architects and engineers that built the Tropical Forest. After the exhibit was built, it was tested and modified with the help of skilled rock climbers. The exhibits and all animal containment areas are inspected on an ongoing basis.
Little Joe has been with the Zoo for approximately six years. This past August, Little Joe was able to breach containment. Zoo New England took immediate action to determine where he had gotten out and made modifications to the exhibit to prevent a similar occurrence. In light of what happened Sunday, the Zoo is taking a series of additional initiatives. These include ordering additional security cameras for the gorilla exhibit in the Tropical Forest, hiring security specialists to review the exhibit, including the rock work and plant material, and initiating a review of the exhibit by an independent panel of gorilla exhibit experts. While the review of the site is completed, the gorillas will be off-exhibit at Franklin Park Zoo. Little Joe will remain off-exhibit indefinitely in his spacious off exhibit holding area. If we find that we are unable to make the necessary adjustments to keep him at Franklin Park Zoo, we will seek out a suitable placement for him.
Sincerely, John Linehan, President and CEO, Zoo New England


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Ausstellungen

FREIBURG/FRIBOURG Naturhistorisches Museum
Fuchs
bis 12.10.2003
http://www.fr.ch/mhn

STUTTGART Staatliches Museum für Naturkunde
AFRIKA. TIERE, MASKEN UND MAGIE
ab 9.10.2003
http://www.naturkundemuseum-bw.de

KASSEL Naturkundemuseum im Ottoneum:
VOGEL, BLUME UND CO. Jahresaktionen im Naturschutz 2003
bis 19.10.2003
http://www.naturkundemuseum-kassel.de

MAGDEBURG Museum für Naturkunde
Tiere und Pflanzen des Jahres 2003
bis 31.12.2003

MÜNCHEN Botanischer Garten Nymphenburg:
Epiphyten - Pflanzen, die auf Pflanzen wohnen
17.10. bis 16.11.2003

LEIPZIG Naturkundemuseum
Faszinierende Welt der Spinnen - Lebendschau
bis 16.11.2003
http://leipzig.de/naturkundemuseum

BAD WURZACH Naturschutzzentrum:
VON MENSCHEN UND BIBERN
bis 25.1.2004
http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/

BREMEN Übersee-Museum:
BIOKOMMUNIKATION
bis Jan 2004
http://www.uebersee-museum.de/

LÜNEBURG Ostpreußisches Landesmuseum:
Der Völkerkundler, Zoologe und Museumsgründer Hugo Schauinsland (1857 - 1937)
bis 4.1.2004
http://www.ostpreussisches-landesmuseum.de

BIEL-BIENNE Schweizerisches Landesmuseum
Über den Ursprung unserer Haustiere
(mit Pro Specie Rara)
bis März 2004
http://webmuseen.de/Ausstell_23731.html

WIEN Naturhistorisches Museum
INMITTEN PARASITEN. ES BETRIFFT UNS ALLE.
bis 11.1.2004
http://www.nhm-wien.ac.at/nhm/

NIEBÜLL Naturkunde-Museum:
DER SEEADLER IN SCHLESWIG-HOLSTEIN - Biologie, Gefährdung und Schutz
bis 31.10.2003
http://www.nkm-niebuell.de

Stralsund, Meeresmuseum
Störe - bedrohte Giganten - lebende Fossilien
bis 31. Oktober 2003
www.meeresmuseum.de

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TV-Tipps

tv.nrw: Jeden Samstag ca. 18:15 Uhr "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek aus den 70er und 80er Jahren; teilweise mit Zoo-Berichten.

Do., 09.10.2003, 16:15-18:00 W3, Daheim und unterwegs, darin: Zoo-Check NRW - Köln
Do., 09.10.2003, 16:15-17:00 ZDF, Wunderbare Welt, Planet am Scheideweg, 1. Die Vielfalt des Lebens, von David Attenborough
Do., 09.10.2003, 20:15-20:45 ARTE, 360º - Die Geo-Reportage, Nashörner unter dem Hammer Wh
Do., 09.10.2003, 22:45-23:00 B-alpha, Lebensraum Tierpark, Tierschutz und Zoo Wh
Fr., 10.10.2003, 12:30-13:00 B1, Zoo & Co., Der Dschungel von Arnheim Wh
Sa., 11.10.2003, 10:00-10:45 WDR: Quarks & Co : Das geheime Leben der Frösche; u.a. mit Kölner Aquariums-Kurator Thomas Ziegler auf Froschsuche in Vietnam; weltweites Froschsterben
Sa., 11.10.2003, 19:00-19:45 BR, Unser blauer Planet, 1. Leben im Meer
Sa., 11.10.2003, 21:50-22:20 ORB, Daphne Sheldrick - die Mutter der Elefanten

So., 12.10.2003, 13:30-14:15 N3, Keas - Spaßvögel in Neuseeland, von Ernst Arendt und Hans Schweiger
Mo., 13.10.2003, 12:30-13:00 BR, Welt der Tiere, Orang Utan Waisen - ihr Traum vom Regenwald
Mo., 13.10.2003, 12:30-13:15 SWR, Zuflucht Wildnis, Eyespot: Ein Wildhund wird zur Legende
Mo., 13.10.2003, 12:30-13:00 B1, Über-Lebens-Chancen (1/2), Das grüne Band - Von Hof bis zum Harz
Mo., 13.10.2003, 13:45-14:00 MDR, Hierzulande , Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten (27)
Mo., 13.10.2003, 19:00-19:45 ARTE, Großwildjagd im Krügerpark, Wie ein Peace Park im Süden Afrikas entsteht
Di., 14.10.2003, 12:30-13:15 SWR, Zuflucht Wildnis, Heißt Affenliebe auch Affentreue?
Di., 14.10.2003, 12:30-13:00 B1, Über-Lebens-Chancen (2/2), Das grüne Band - Vom Harz bis zur Ostsee
Di., 14.10.2003, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Singende Affen
Mi., 15.10.2003, 12:15-13:00 N3, Die Elefanten kommen!, Entlang der Elbe mit dem Zirkus May
Mi., 15.10.2003, 20:15-21:00 N3, Tierwelten, Der Siegeszug der Wölfe
Mi., 15.10.2003, 20:45-21:00 MDR, Hierzulande , Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten (28)
Do., 16.10.2003, 12:30-13:15 SWR, Zuflucht Wildnis, Die letzten Löwen Indiens
Do., 16.10.2003, 15:00-16:00 3sat, NetzNatur: Her mit den Kröten!
Do., 16.10.2003, 15:05-15:35 HR, Schwarzes Gold und deutsches Geld, Die Auseinandersetzungen um Öl und Regenwald
Do., 16.10.2003, 16:00-16:30 3sat, Ungarns Puszta - Von Zieseln und Zackelschafeln
Do., 16.10.2003, 16:15-18:00 WDR, "daheim & unterwegs" mit Zoocheck: Wuppertal
Do., 16.10.2003, 21:50-22:45 VOX, SPIEGEL TV Extra , Thema: Gelebt, geliebt und ausgestopft - Die konservierte Kreatur
Do., 16.10.2003, 22:45-23:00 B-alpha, Lebensraum Tierpark, Tierarzt im Zoo
Fr., 17.10.2003, 12:30-13:15 SWR, Zuflucht Wildnis, Koalas: Teddybären ohne Schutz?


ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG:
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm

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