Münstersche Zeitung
1.10.2003
Allwetterzoo
mit Rücken zur Wand
Münsters rühriger
Zoodirektor Jörg Adler macht sich große Sorgen um den Zukunft
dieses Aushängeschildes münsterscher Freizeiteinrichtungen. "Wir
stehen fünf Minuten vor dem Aus, wenn nichts passiert, sind wir
spätestens im Mai 2004 zahlungsunfähig". Seine ganze Hoffnung setzt
er jetzt auf die Stadt Münster, zumal die Stadt ihren jährlichen
Zuschuss seit 20 Jahren trotz ständig wachsender Ausgaben nicht nennenswert
erhöht habe. 1,2 Mio. Euro zahlt die Stadt in diesem Jahr, 1,4 Mio.
Euro im nächsten. Die permanente Unterdeckung sei bislang aus den
Rücklagen ausgeglichen worden, aber die seien inzwischen so gut wie
aufgezehrt. Bereits im Sommer sei in einem Managementkontrakt mit der Stadt
schwarz auf weiß zu lesen gewesen, dass sich 2004 über die Einnahmen
aus Eintrittsgeldern und städtischem Zuschuss hinaus ein zusätzlicher
Kapitalbedarf von 1,5 Mio. Euro im Jahr 2004, von 1,7 Mio. Euro im Jahr 2005
und von 1,4 Mio. Euro im Jahr 2006 ergibt. Nach aktueller Berechnung reduziere
sich die Unterdeckung zwar auf "nur" 1,2 Mio. Euro, aber wie die gedeckt
werden sollen, wisse er beim besten Willen nicht. Heute bereits wirke sich
die Ungewissheit lähmend auf die Motivation der Mitarbeiter aus und
mache eine vernünftige, tragfähige Planung so gut wie
unmöglich.
Adler weiß zudem nicht genau,
ob die Bedeutung des Zoos für Münster in der Verwaltungsspitze
richtig eingeschätzt werde. Wenn ein Dezernent laut über das Stilllegen
ganzer Bereiche und über Personalabbau nachdenkt, habe er seine Zweifel.
Es stimme zwar, dass die Personalkosten in den letzten Jahren angestiegen
seien, aber nur deshalb, weil Mitte der 90er Jahre Personal stark abgebaut
worden sei. Dies habe revidiert werden müssen, um den Zoo
leistungsfähig zu halten. Mit einem Anteil von 60 Prozent an den
Gesamteinnahmen weise der Allwetterzoo Münster einen der höchsten
Deckungsgrade aller deutschen Zoos auf. Die Stadt profitiere erheblich mehr
am Zoo, als sie diesem an Zuschüssen zurückgebe. Zusammen mit dem
kaufmännischen Zoodirektor Werner Schmitz will Adler in einem
Sechs-Augen-Gespräch mit dem OB retten, was noch zu retten
ist.
Westfälische Nachrichten
1.10.2003
Fehlen
im nächsten Jahr 1,5 Millionen?
Wir sind schon am Rande des
Möglichen, sagt Zoodirektor Jörg Adler und meint das Geld. Die
Stadt, selbst in Finanznöten, möchte in Sachen Zoo weiter sparen,
aber der Zoo braucht laut Adler 2004 einen deutlich höheren Zuschuss,
um überleben zu können. Es geht um mehr als 1,5 Millionen Euro.
Der Haushalt des Allwetterzoos beläuft sich derzeit laut Adler auf rund
sieben Millionen Euro, vier Millionen bringt der Zoo selbst auf (vor allem
durch Eintrittsgelder), drei Millionen braucht er als Zuschuss. In den
vergangenen Jahren hat die Stadt freilich erheblich weniger überwiesen:
im laufenden Jahr etwa 1,2 Millionen, weil noch Rücklagen da waren.
Doch die sind nun aufgezehrt. In dem kürzlich mit der Stadt abgeschlossenen
Management-Kontrakt sei bereits ausgewiesen worden, so sagt Jörg Adler,
dass der Zuschussbedarf darum im Jahre 2004 um rund 1,5 Millionen Euro steige:
Das ist der Stadt bekannt. Der Zoo habe in den letzten Jahren sehr erfolgreich
gearbeitet, betont Adler, die Besucherzahl sei gestiegen, die Einrichtung
sei ein wichtiger Werbe- und Wirtschaftsfaktor für die Stadt Münster
deshalb brauche man nun auch ein Bekenntnis zum Zoo: Wir brauchen
Planungssicherheit.
Westfälische Nachrichten
2.10.2003
Die Stadt wird uns nicht
hängen lassen
http://www.westline.de/lokal/archiv/mono.php?file_name=20031001230200_328bde8.nit&jahrgang=2003
Die Stadt hat zu erkennen gegeben,
dass sie uns nicht hängen lassen wird. Zoo-Chef Dr. Jörg Adler
zeigte sich gestern Abend optimistisch. Nachdem die WN über die drohende
Finanzklemme des Allwetterzoos im kommenden Jahr berichtet hatten, fanden
gestern intensive Beratungen im Rathaus statt. Adler: Ich bin zufrieden,
wie die Dinge sich entwickeln.
Stadtkämmerin Helga
Bickeböller hat sich dabei laut städtischer Pressemitteilung mit
der Geschäftsführung des Allwetterzoos auf einen Weg zur Sicherung
der Zahlungsfähigkeit des Unternehmens geeinigt.
Über Einzelheiten sollen
die Mitglieder des Zoo-Aufsichtsrats in der nächsten Woche informiert
werden. Der Rat soll in seiner Sitzung am 12. November darüber
beschließen.
Wir sind bereits seit geraumer
Zeit mit der Zoo-Geschäftsführung im Gespräch, um
Lösungswege für diese, sich schon längere Zeit abzeichnende
Problemlage auszuloten, sagte die städtische Finanzchefin. Dabei sei
es vor allem darum gegangen, wie die Stadt trotz ihrer massiven Haushaltsprobleme
als Minderheitsgesellschafterin der Allwetterzoo Münster GmbH einen
Beitrag dazu leisten könne, die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens
weiterhin zu gewährleisten.
Die Stadt muss überall sparen,
da ist es klar, dass es auch beim Zoo nicht im bisherigen Tempo weitergehen
kann, sagte Bickeböller. Die Stadtkämmerin verwies auf millionenschwere
Investitionen in den vergangenen Jahren wie das Affricaneum und andere Um-
und Neubauten von Gehegen. Weiterhin habe sich die Stadt beim Bau des
Pferdemuseums auf dem Zoogelände engagiert.
All diese Investitionen hätten
die Attraktivität des Zoos gesteigert.
In der jetzigen Situation gehe
es darum, dem Zoo eine Planungsperspektive zu bieten und ihn vor sich
abzeichnenden Liquiditätsproblemen zu bewahren. Dabei hofft die
Stadtkämmerin auf einen parteiübergreifenden Konsens.
Nicht zuletzt die aktuelle
Auszeichnung durch die Zeitschrift Ein Herz für Tiere habe gezeigt,
welch großer Beliebtheit der Zoo sich erfreue. Auch die im
Städtevergleich deutlich überdurchschnittlichen Besucherzahlen
stimmten positiv. Allerdings müsse angesichts der städtischen
Finanzsituation die Reisegeschwindigkeit verlangsamt werden.
Wiesbadener Kurier - 29. Sept. 2003
Etat
seit 2002 um 20 Prozent geschrumpft / Dennoch sind in Frankfurt neue Projekte
geplant
Die Haushaltskrise macht auch vor dem Frankfurter Zoo nicht Halt.
Erneut hat die Stadt Frankfurt der besucherstärksten Einrichtung des
Rhein-Main-Gebietes das Geld gekürzt, auf Anweisung des Hessischen
Innenministers. Der Etat sank seit 2002 um 20 Prozent. Im gleichen Zug stiegen
die Kosten für Futter um zehn Prozent, für Gas muss der Direktor
gar 20 Prozent mehr Geld ausgeben. Und auch die gestiegenen Personalkosten
(2,4 Prozent) schlagen zu Buche. Noch im Jahr 2000 erhielt der Zoo-Direktor
über zehn Millionen Euro von der Stadt. 2004 werden nur noch 8,5 Millionen
Euro überwiesen. 72 Prozent des Etats werden von der Stadt finanziert,
der Rest sind Einnahmen. Schmidt kann jedoch kaum mehr sparen. Er sieht daher
bei den Eintrittspreisen seiner Einrichtung noch Spielraum. Beim Magistrat
will er deshalb für kommendes Jahr acht Euro Eintritt beantragen. Doch
bei den Frankfurter Politikern, die ihm den Geldhahn zudrehen, stößt
er auf Granit. Vor zwei Jahren wurde ihm eine Erhöhung auf acht Euro
schon einmal abgelehnt. "Die wollen soziale Preise", klagt der Zoodirektor.
"Aber niedrige Eintrittspreise fordern und gleichzeitig das Geld kürzen
ist inkonsequent." Die einzige Alternative, die Schmidt noch sieht, ist,
den Tierbestand zu reduzieren. Weniger Arten bedeutet weniger Pflege. Derzeit
gibt es etwa 580 Tierarten im Frankfurter Zoo. "Bei 400 werden wir landen",
so der Zoo-Direktor. Trotz der schlechten finanziellen Situation: In dem
kleinen Zoo, den vergangenes Jahr 800 000 Tierfans besuchten, sind weitere
Attraktionen vorgesehen. Etwa das von der Europäischen Union vorgeschriebene
Affenhaus für Menschenaffen, mit dessen Bau bis April 2005 begonnen
wird, oder die Vergrößerung der Außenanlagen für
Bären und Nashörner. Diese Maßnahmen werden ausschließlich
durch Stiftungen, Erbschaften und Spenden finanziert. "Von gespendetem Geld
werden keine Haushaltslöcher gestopft. Damit werden auch künftig
Haltungsverbesserungen der Tiere finanziert", verspricht der
Zoo-Direktor.
Hofgeismarer Allgemeine - 1. Okt.
2003
Bergzoo
kämpft ums Überleben
Unangenehme Post hat der Bergzoo
in Helmarshausen bekommen: Das Kreisveterinäramt hat der im April
neugegründeten Trägergesellschaft, die den seit 35 Jahren bestehenden
Privatzoo mit neuem Konzept fortführen wollte, die beantragte
Betriebserlaubnis verweigert. Nun suchen der Gründer und Besitzer Fritz
Bunzenthal sowie der Tierparkmitarbeiter Sven Schulze nach einer Lösung,
um den Zoo zu retten. Das Veterinäramt hatte entschieden, dass die
Voraussetzungen für einen Betrieb als öffentlichen Zoo mit dem
Zurschaustellen von Tieren nicht gegeben seien. Unter den jetzigen
Umständen sei laut Paragraph 11 des Tierschutzgesetzes nur der private
Betrieb dieser Einrichtung zulässig. Ohne Eintrittsgelder wäre
aber die Anlage, trotz vieler Spenden und der Hilfe des Fördervereins,
nicht zu finanzieren. Dem jetzigen Schritt des Veterinäramtes war ein
jahrelanges Auf und Ab vorausgegangen. Der Zoo war vom Ehepaar Bunzenthal
vor 35 Jahren am Berghang unterhalb der Krukenburg eingerichtet worden und
nahm Tiere auf, von denen viele eine problematische Geschichte hinter sich
hatten.
Schulze räumt ein, dass einige
Kritikpunkte berechtigt seien, andere dagegen nicht. Vor allem beklagt er,
dass er von der Behörde keine Frist zur Beseitigung der Mängel
eingeräumt bekommen habe. Er will jetzt versuchen, mit einem Rechtsanwalt
eine Lösung zu finden, damit der Bergzoo weiterbestehen kann. Das
wünscht sich auch Bürgermeister Rolf Schließmann. Über
den Traditionsbetrieb habe man mehr Positives als Negatives
gehört.
Hofgeismarer Allgemeine - 1. Okt.
2003
Schwierige
Rettungsaktion
Helmarshausen. Ein Zoo mit 200 Tieren
vom Kanarienvogel bis zu Stachelschwein und Pony ist nicht leicht zu
führen. Sven Schulze ist aber überzeugt, dass er es schafft - gerade
so. Das ist ein einzigartiger Zoo, begründet er seine Motivation. Seit
eineinhalb Jahren versorgt Schulze, der eigentlich in Bielefeld Biologie
mit dem Schwerpunkt Verhaltensforschung studiert, den Zoo. Der stand damals
auf der Kippe, weil die Besitzer aus Altersgründen nicht mehr dafür
sorgen konnten. Auch ein Förderverein gründete sich, um Anschaffungen
und Reparaturen zu finanzieren. Spender gaben Geld, Freiwillige halfen bei
Instandsetzungen, Praktikanten entspannten zeitweise die personelle Lage.
Jetzt hat der Verein kaum noch Gelder (für nähere Angaben war der
Vorstand gestern telefonisch nicht erreichbar).
Die Einrichtung kam trotz vieler
Ideen nur schwer voran. Zwar wurden Reparaturen vorgenommen und Schilder
aufgestellt, doch an den Lebensbedingungen der Tiere hat sich nicht viel
geändert. Mit Mühe konnte vergangenes Jahr die Heizung des Warmhauses
vorm völligen Versagen bewahrt werden, die richtige Wärme für
die Exoten liefert sie aber nicht. Ideen zur Rettung gab es viele: Eine Zoo-AG
aus Bielefeld schlug vor, ein Gehege für Nerze einzurichten. Doch die
Bewältigung des Papierkrams erwies sich für die Betreiber als
problematisch. Das Projekt blieb auf der Strecke, die neue Betriebserlaubnis
wurde versagt und zudem die alte aufgrund geänderter Vorschriften
widerrufen. Was mit den Tieren passiert, wenn sie plötzlich nicht mehr
versorgt werden können, mag sich keiner vorstellen. Tierschützer
schmieden bereits Rettungspläne. Doch der Bedarf an solchen Tieren ist
gering. Eine Räumung würde vermutlich Kosten für die Stadt
bedeuten. Insgeheim hoffen die Betreiber noch auf die Möglichkeit einer
Kooperation mit einem Tierpark oder eine andere Form, um den Besuchsbetrieb
auftrecht zu erhalten.
Frankfurter Rundschau
(01-10-2003)
Zoo-Raubtiere
sind oft krank
Raubtiere leiden in Gefangenschaft
umso stärker, je größer ihr Jagdraum in der Natur normalerweise
ist. Eisbären, Löwen oder asiatische Elefanten zum Beispiel, einer
Untersuchung britischer Wissenschaftler zufolge.
experten wissen bereits seit
längerem, dass einige Tierarten - etwa Schneeleoparden - in Gefangenschaft
recht gut gedeihen, während andere gesundheitliche Probleme und
Verhaltensauffälligkeiten entwickeln. Warum das so ist, haben Ros Clubb
und Georgia Mason von der Universität Oxford untersucht. Weiter fanden
die Wissenschaftler, dass auch mehr Jungtieredieser Arten in Gefangenschaft
sterben. Oftmals sei dies auf eine schlechte Versorgung durch die Mütter
zurückzuführen, schreiben die Forscher. Das Unterdrücken
natürlicher Verhaltensmuster in Gefangenschaft fördere nicht nur
Stress und Frust, sondern störe auch die Entwicklung solcher Gehirnregionen,
die für das Verhalten zuständig sind
Hamburger Abendblatt -
(02-10-2003)
Erforscht:
Warum Raubtiere im Zoo oft krank werden
Raubtiere haben die Freiheit im
Blut: Je größer ihr Jagdraum in der Natur ist, desto stärker
leiden sie in Gefangenschaft. Dazu gehören Eisbären, denen in
Gefangenschaft nur ein millionstel ihres natürlichen Lebensraums zur
Verfügung stehen. Aber auch Löwen oder asiatische Elefanten sind
britischen Wissenschaftlern zufolge besonders anfällig dafür, ein
stereotypes Verhalten zu entwickeln, beispielsweise den Kopf rhythmisch hin-
und herzuschwenken. Im Fachblatt "Nature" (Bd. 425, S. 473) fordern die Forscher,
die Haltungsbedingungen der Tiere wesentlich zu verbessern oder auf diese
Arten zu verzichten.
Berliner Zeitung -
01-10-2003
Eisbären
wollen wandern
Platzmangel im Zoo führt
zu Verhaltensstörungen
Planung und
Bau
News - 25. Sept.
2003
In
Basel sind die Löwen los
Der Zoo Basel hat eine seiner
Hauptattraktionen wieder: Mit der Fertigstellung der neuen Etoscha-Anlage
sind die Löwen eingezogen.
Nach fünf Jahren Umbauzeit
ist damit die zentrale Raubtieranlage im Zolli fertig. Die 10 bis 16 Monate
alten Löwen - ein Männchen und zwei Weibchen - sind am 11. September
eingeflogen worden. Löwen-Fans müssen Geduld haben, denn die scheuen
wilden Raubkatzen erkunden ihr Basler Revier derzeit vor allem nachts. Sie
auf die Anlage zu zwingen, würde laut Direktor Oliver Pagan der modernen
Zoo-Philosophie widersprechen.
Schaffhauser Nachrichten - 26.
Sept. 2003
Etoscha:
Löwenanlage im Basler Zoo
Der Zoo Basel gibt nach fünf
Jahren Umbauzeit eine Hauptattraktion für das Publikum wieder frei:
Die Etoscha-Anlage - und bereits sind Löwen eingezogen. Die 10 bis 16
Monate alten Tiere - ein Männchen und zwei Weibchen - sind am 11. September
eingeflogen worden und allerdings noch entsprechend scheu. Wildtiere werden
sonst nicht mehr für Zoos gefangen, doch diese Löwen dienen der
Erhaltungszucht. Ihre Population ist die einzige in ganz Afrika, die nicht
mit Katzen-Aids infiziert ist. Bricht dieses auch dort aus, rafft dies die
Population mangels Resistenz dahin. Zoos erhalten daher genetische
Notvorräte - Basel als erster in Europa. Im Löwengehege - wo auch
geheizte Kunstfelsen stehen - lebt auch eine Gruppe Fuchsmangusten. Sie sind
als Beutetiere zu klein und können in ein eigens angelegtes
Röhrensystem flüchten. Im angrenzenden neuen Gamgoas-Haus hat es
Termiten, Krokodile und Chamäleons, nur mit einem gläsernen
Geländer vom Publikum getrennt.
Neue Zürcher Zeitung - 26.
Sept. 2003
Wieder
Löwen im Basler Zolli
Nach sechsjähriger Abwesenheit
sind die Löwen in den Zoologischen Garten Basel zurückgekehrt.
Vor wenigen Tagen haben drei halbwüchsige Löwen - ein 13-monatiges
Männchen und zwei 9- und 18-monatige Weibchen - das Freigehege bezogen,
das sich an das im Juni eröffnete Gamgoas-Haus anschliesst. Damit ist
das Haus erst zu dem geworden, was sein Name in der Sprache der nordnamibischen
Savannenstämme verheisst: zum «Ort, wo die Löwen sind».
Die knapp tausend Quadratmeter grosse Anlage ist artgerecht als naturnahe
Savannenlandschaft gestaltet, sechs Liegeplätze laden dank Bodenheizung
auch in kühleren Zeiten zum Verweilen ein. Abgegrenzt wird das Gehege
durch einen Wassergraben auf der einen und durch künstliche Felsen auf
der gegenüberliegenden Seite. Die Löwen in Ostafrika und im
südafrikanischen Krügerpark sind zu achtzig bis neunzig Prozent
mit dem Felinen Immunschwächevirus (FIV) infiziert, das mit dem Aids-Virus
nahe verwandt ist. Vorläufig noch FIV-frei sind die gegen dreihundert
Löwen im Etoscha-Park in Namibia. Von hier stammen die Eltern der drei
Basler Löwen. Sie sind vor neun Jahren in einer Gruppe von neunzehn
Etoscha-Löwen in zwei südafrikanische Reservate übersiedelt
worden, in den es keine Löwen (mehr) gab. Mit der Abgabe von hier geborenen
und wild aufgewachsenen Jungtieren an zoologische Gärten soll eine FIV-
freie Reservepopulation aufgebaut und zum Überleben dieser Tierart
beigetragen werden. Der Basler Zolli in Europa und der Oklahoma Zoo in den
USA sind die ersten Institutionen, die sich an diesem Projekt
beteiligen.
Tiroler Tageszeitung - 25. Sept.
2003
Fritz
bekam ein Luxusheim
Bär Fritz im Alpenzoo Innsbruck
scheint von seiner neuen Bleibe angetan zu sein. Er hat sich sofort auf
erhöhte Plätze gestellt, um sein neues Gehege überblicken
zu können. Mit fast 1200 m² ist das neue Bären-Domizil
doppelt so groß wie vorher. Da gibt es Kletterbäume, einen Wasserfall
mit Schlucht und Badebecken sowie beheizbare Liegeflächen. Ob Fritz
auch probieren wird, an den das Gehege umgebenden Sandsteinen hochzuklettern,
weiß man noch nicht. Zwei unter Strom stehende Weidezäune wurden
gespannt, falls Fritz sich doch einmal nach oben wagen sollte. Bald jedoch
wird der Bär seine neue Bleibe mit jemanden teilen müssen: Im
Frühjahr erwartet der Alpenzoo eine Bärin, die Fritz Gesellschaft
leisten wird. Und weil dieser im besten Mannesalter von 17 Jahren ist,
könnten sich schon bald mehr Bären im neuen Gehege
tummeln.
Hamburger Abendblatt - 27. Sept.
2003
So
kommen die Fische an Land
In Ozeanarien können auch
Nicht- Taucher die Unterwasserwelt bewundern. Nur eine dreißig Zentimeter
dicke Acrylscheibe trennt die Bucht von Monterey/Kalifornien vom
größten Becken des Aquariums - näher kann man dem Meer kaum
zu Leibe rücken. Mit seiner Architektur zählt das Aquarium auf
dem Gelände einer ehemaligen Sardinenfabrik zu den spektakulärsten
der Welt. Dem amerikanischen Architekten Peter Chermayeff gelang ein
Quantensprung, erstmals gezeigt auf der Weltausstellung in Lissabon 1998:
Chermayeff entwarf große Biotope, mit aufeinander gestapelten Becken,
in denen die Meeresbewohner artgerecht leben konnten. Große Seewelt-Anlagen
entwickelten sich auf der ganzen Welt, von Vancouver bis Osaka, zu touristischen
Attraktionen. Vor allem in den europäischen Metropolen sind
Großaquarien auch ein Lieblingskind der Stadtplanung. Gerade in den
Küstenstädten drängt sich der natürliche Bezug förmlich
auf: Das Aquarium im italienischen Genua, gestaltet vom Star-Architekten
Renzo Piano, schmiegt sich in seiner lang gestreckten Form nahezu symbiotisch
in den Hafen. Für Hamburg ist Ähnliches
geplant.
Schweriner
Volkszeitung - 27. Sept. 2003
Platschow
wird zum Elefantendorf
Parchim. Unter dem Künstlernamen
Frankello tritt der 44-jährige Zirkusunternehmer Sonni Frank in ganz
Europa mit seinen Elefanten auf. Im letzten Jahr übernahm er von einem
Kollegen den 25-jährigen Elefantenbullen Sahib und begann in seinem
Winterquartier, einem alten Bauernhof in Platschow, mit dem Aufbau einer
Elefantenzucht. Die Farm wäre neben den wenigen Zuchtstationen in Zoos
einzigartig in Europa. Ein 1500 Quadratmeter großes Bullen- und
Paarungsgehege wurde gerade eingeweiht. Gespannt warten alle auf die Nachricht,
wann ein erstes Elefanten-Baby - Nachwuchs für Frankellos Tierdressur
- unterwegs ist.
Schaffhauser Nachrichten - 26.
Sept. 2003
Schaffhauser
Engagement gewürdigt
In der bulgarischen Partnerstadt
Dobric wurde gestern der mit Hilfe aus Schaffhausen eingerichtete neue Tierpark
und das dazugehörende Naturschutzzentrum eingeweiht.
Norddeutsche Neueste Nachrichten
- 1. Okt. 2003
Neues
Bärengehege als Aushängeschild für
Güstrow
Ein Aushängeschild für
Güstrow soll das neue Bärengehege werden - so die Vision von Marianne
Tuscher, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Natur- und Umweltpark (NUP).
Seit mehr als fünf Jahren schwelt der Gedanke. 2004 soll die Vision
endlich Wirklichkeit werden. 400 000 Euro sind veranschlagt. Bereits seit
1998 läuft die Spendenaktion. 67 684,87 Euro sind bisher auf dem extra
eingerichteten Spendenkonto für das Bärengehege zusammen gekommen.
Zurzeit läuft ein Genehmigungsverfahren für den Bau der Anlage,
informiert Marianne Tuscher. Zudem seien beim Wirtschaftsministerium des
Landes Fördermittel in Höhe von 255 000 Euro beantragt. "Auch die
Stadt haben wir um einen Investitionszuschuss gebeten", so Marianne Tuscher.
Die restlichen Gelder will der NUP aus Eigenmitteln bereitstellen. Wenn die
Fördergelder da sind, sollen die Hauptarbeiten an dem eineinhalb Hektar
großen Gelände im Wildfreigehege des Parks beginnen. Wenn die
Fördergelder Anfang 2004 fließen, soll die Anlage 2005 stehen.
Hier kann dann ein neues Bärenpärchen einziehen. Kontakte zu einem
Tierpark in der Nähe der finnischen Partnerstadt Valkeala hat der NUP
bereits geknüpft. Von hier sollen die beiden europäischen
Braunbären nach Güstrow kommen.
Thurgauer Zeitung - 30. Sept.
2003
Mehr
Platz für die Grosswildkatzen
Der Förderverein Pro
Plättli-Zoo und die Plättli AG weihen am Wochenende vom 3. und
4. Oktober die erneuerte Anlage für die Grosswildkatzen
ein.
Aktionen
Höchster Kreisblatt - 26.
Sept. 2003
Kiwi
"Diego" lädt ein in den
Zoo
Wie funktioniert das
Nachttierhaus? Wie entstand das Giraffenhaus? Dromedar oder Trampeltier?
Fragen über Fragen, auf die die Frankfurter Zoo-Besucher bald Antworten
bekommen. An diesem Wochenende können die Gäste einen Blick in
den Tiergarten werfen, der ihnen sonst nicht gewährt wird. Bei den 10.
Deutschen Zootagen, einer Veranstaltung des Berufsverbandes der Zootierpfleger
(BDZ) und des Verbands Deutscher Zoodirektoren (VDZ), ist ein Blick hinter
die Kulissen von Katzendschungel, Bärenburg oder Brutstation erlaubt.
Weil Zootage einen Schwerpunkt brauchen, wurde auch ein geeigneter Star
auserkoren: die Kiwis aus Neuseeland. "Schließlich ist der Frankfurter
Zoo das weltweite Zentrum für diese Vögel. Außer in ihrer
Heimat Neuseeland gibt es nur hier regelmäßige
Zuchterfolge."
Berliner Morgenpost
-26. Sept.
2003
Das
Affenbaby lädt ein
Mit einem großen Fest auf
zwei Bühnen, wo Tiere den ganzen Tag hautnah zu erleben sind, feiert
der Zoo Eberswalde am Wochenende sein 75-jähriges Bestehen. Beim Zoofest
zu sehen: Gibbonäffchen Sammy. Das Baby wurde von seiner Mutter nicht
angenommen und wird von Tierpflegerin Anke Damerau aufgezogen.
Märkische Oderzeitung - 29. Sept.
2003
Neuer
Besucherrekord im Zoo
Die zweitägige Feier zum
75. Geburtstag bescherte dem Eberswalder Zoo einen neuen Rekord. 7000 große
und kleine Tierfreunde ließen es sich am Wochenende nicht nehmen, ihrem
schönsten kleinen Tierpark Deutschlands einen Besuch
abzustatten.
Grafschafter Nachrichten - 29.
Sept. 2003
Nordhorner
Tierpark fragt : Was ist aus Kürbissamen
geworden?
Im Mai dieses Jahres haben
fleißige Helfer rund 10000 Tütchen mit Kürbissamen an die
kleinen Besucher des Tierparks und Kinder aus der ganzen Region verteilt.
Jetzt ist der Nordhorner Zoo auf das Ergebnis gespannt. Im Rahmen einer
Kürbiswoche mit Abschlussfest am Sonntag, 5. Oktober, sammeln die
Veranstalter vom Tierpark und dem RWE-Net die dicken Früchte ein. Die
Mitarbeiter des Tierparks hoffen, dass viele Kinder die Samen im Mai
ausgesät und die daraus entstandenen Kürbisse gehegt und gepflegt
haben. Wer seinen Kürbis in dieser Woche bis einschließlich Sonntag
um 15 Uhr im Tierpark abgibt, erhält nicht nur freien Eintritt, sondern
auch die Chance auf einen Preis. Am Sonntag, 5. Oktober, werden im Rahmen
des Kürbisfestes die größten, schönsten und lustigsten
Kürbisse prämiert.
Aachener Zeitung - 29. Sept.
2003
Deutsch-Türkische
Begegnung im Tierpark
Aufeinander zugehen, sich kennen
lernen, deutsche und türkische Bürger enger zusammenführen,
dies waren die Ideen, die hinter dem Eurotürk Festival im Tierpark am
Sonntag standen. Der Deutsch-Türkische Verein veranstaltet das Fest
seit mehr als zehn Jahren. Das Familienfest im Tierpark soll vor allem die
türkische Kultur näher bringen. Folkloregruppen und türkische
Livemusik verbreiteten orientalisches Flair.
Hessische Allgemeine - 28. Sept.
2003
Wo
der Hirsch jetzt tierisch röhrt
Die Hirschbrunft hat begonnen,
und heute Abend startet dazu im Wildpark Knüll eine Reihe herbstlicher
Führungen. Sie dient vor allem einem Ziel: die Besucher die Rufe der
mächtigen Hirsche hören zu lassen.
Sächsische Zeitung - 29.
Sept. 2003
Esel
auf Laufsteg
Der schönste Esel ist gestern
im Görlitzer Tierpark gewählt worden. Eine Jury und das Publikum
stimmten zu gleichen Teilen über Mis(s)ter Esel ab.
Freie Presse - 29. Sept.
2003
Crimmitschau:
Jüngster Tierpate 15 Monate alt
Zum zehnten Mal wurden dieser
Tage die Tierpatenschaften im Gehege des Sahnparkes übergeben. Das nahm
die Stadtverwaltung zum Anlass, die Tierpaten zu einer kleinen Feierstunde
einzuladen. Fast alle Paten waren persönlich anwesend, um von
Oberbürgermeister Holm Günther die Urkunde entgegenzunehmen. Immerhin
kam in diesen Jahr ein Erlös aus Tierpatenschaften und Spenden von fast
1300 Euro zusammen. Seit Beginn der Aktion im Jahre 1993 erhöhte sich
damit die Summe aus Spenden und Patenschaften auf fast 13.000 Euro. Wie
Günther weiterhin bekannt gab, sind jährlich rund 49.000 Euro an
Aufwendungen für das Tiergehege erforderlich.
Ostsee Zeitung - 25. Sept.
2003
Tierparkfest
lädt am Wochenende ein
Zum Tierparkfest wird an diesem
Wochenende nach Grimmen eingeladen. Bereits am Samstag ab 13 Uhr wird eine
Ausstellung mit Pilzen, Obst und Kräutern zu sehen sein. Am Sonntag
steigt das eigentliche Tierparkfest unter dem Motto: Und herzlich
grüßt das Murmeltier.
Ostsee Zeitung - 29. Sept.
2003
Viele
Schaulustige beim Herbstfest des Tierparkes
Grimmen "Und herzlich
grüßt das Murmeltier". Denkste. Nur weil ihr das Herbstfest so
nennt, müssen wir noch lange nicht Spalier stehen. Das mögen sich
gestern die beiden Murmeltiere im Heimattierpark gedacht haben und tauchten
ab. Aber auch wenn sich die Murmeltiere rar machten, gab's beim Herbstfest
gestern viel zu sehen und jede Menge Betätigungsmöglichkeiten gerade
für die lütten Besucher.
Nachwuchs
Saarbrücker Zeitung - 26.
Sept. 2003
Der
Anfangsbuchstabe steht schon fest
Juniors Tage sind gezählt.
So nämlich nennen die Tierpfleger zurzeit noch das Orang-Utan-Baby im
Neunkircher Zoo - "in Ermangelung eines echten Taufnamens", wie Tierpflegerin
Bärbel Weingard bei der Jury-Sitzung zur Namenssuche gestern Nachmittag
bestätigt. Während draußen die Besuchermassen strömen,
der Parkplatz schier aus allen Nähten platzt, weil alle einen Blick
auf den Nachwuchs im Neunkircher Zoo erhaschen wollen, rauchen der
fünfköpfigen Jury im Zimmer von Zoodirektor Norbert Fritsch die
Köpfe. 500 Namensvorschläge gilt es zu begutachten.
Saarbrücker Zeitung - 26.
Sept. 2003
Sitti
muss jetzt Trauer tragen
Sayang sollte er heißen
- die Liebe - oder vielleicht auch Samsu - die Sonne. So hätten es sich
die Leser der "Saarbrücker Zeitung" gewünscht. Jetzt ist die Sonne
für den kleinen Orang-Utan-Jungen im Neunkircher Zoo schnell untergegangen,
und all die Liebe der Zoo-Mitarbeiter und Anteil nehmenden Saarländer
konnte das nicht verhindern. "Vielleicht hat er doch nicht genug getrunken.
Vielleicht hat er sich eine Infektion geholt, als er anfangs alleine da lag."
Die Kollegen aus dem Stuttgarter Zoo Wilhelma, mit denen Zoo-Direktor Fritsch
seit der Geburt des Kleinen vor elf Tagen in ständigem Kontakt steht,
versuchen, Trost zu spenden. Vor allem das erste Kind habe oft geringe Chancen.
Noch sei Sitti jung. Vielleicht, so hofft man in Neunkirchen, hat sie aus
dem Tod des ersten Kindes neue Erfahrungen gewonnen, macht bei einem zweiten
alles noch besser. Doch vorerst ist Sitti davon noch weit entfernt. Sie trauert.
Gibt ihr Kind nicht her. Versteht nicht, was hier passiert ist. "Die wird
auch nicht anders fühlen als wir", teilt Fritsch ihr Leid. Deshalb wird
er eines gewiss nicht tun: ihr das tote Kind wegnehmen. Das ginge nur, indem
man das Tier narkotisiert. Es bestünde laut Fritsch die Gefahr, dass
sie einen Schock erleidet, nie mehr schwanger werden will. Nur, wenn sie
ihr Baby behält, kann sie verstehen, was wirklich passiert ist. Irgendwann
wird sie es dann von selbst weglegen. Ob dann die Todesursache noch zu
klären ist, weiß man nicht. Je länger es dauert, bis Sitti
dazu bereit ist, desto schwieriger wird das werden.
Saarbrücker Zeitung - 26.
Sep 2003
Der
kleine Urang Utan ist tot!
Jahrelang hatte man im Neunkircher
Zoo auf Nachwuchs für das Orang-Utan-Paar Sitti und Massala gewartet.
Jetzt war die Zoo-Verwaltung überglücklich. Doch nun
dieSchock-Nachricht: Das kleine Affenbaby ist gestorben. Möglicherweise
litt das kleine Tier an einerInfektion, oder es bekam zu wenig Muttermilch.
Doch das sind bisher nur Mutmaßungen, denn die Affenmutter hält
das tote Fellbündel noch im Arm, so dass Tierärzte derzeit noch
keine genaueren Untersuchungen durchführen können. Auf eine
Betäubung der Mutter verzichten die Zoo-Tierärzte. Nur so könnten
sie an das Jungtier herankommen. Die Ärzte möchten jedoch vermeiden,
das die Affenmutter einen Schock erleiden. Sie soll sich von ihrem toten
Baby verabschieden können. Ansonsten bestehe die Gefahr, dass Sitti
nie wieder Nachwuchs bekomme. Bereits vor einigen Tagen machte die Attacke
von Affen-Papa Massala ("Wilder Mann") Schlagzeilen: Das
Orang-Utan-Männchen hatte das kleine Fell-Bündel in einer Wut-Attacke
durch das Gehege geschleudert. Danach hatte er das Baby jedoch
angenommen.
Saarbrücker Zeitung - 29.
Sept. 2003
Die
Normalität hält Einzug
Die Zeit der schwersten Trauer
ist vorüber. Sitti hat offensichtlich verstanden, dass sie ihrem Baby
nicht mehr helfen kann. Um acht Uhr am Samstagmorgen hat die Orang-Utan-Frau
ihr totes Kind Tierpflegerin Bärbel Weingard hingeschoben. Seitdem geht
Sitti wieder nach draußen und frisst auch wieder. "Es war richtig,
ihr das Baby zu lassen", so sei der Abschied auf sanfte Art und Weise von
Statten gegangen, versichert Fritsch.
In der tiermedizinischen Hochschule
in Gießen wird der Leichnam untersucht, soll die Todesursache festgestellt
werden.
Freie Presse (Chemnitz) - 26.
Sept. 2003
Orang-Utan-Nachwuchs
im Leipziger Zoo
Die Orang-Utan-Dame Pini aus dem
Leipziger Zoo hat in der Nacht zu Freitag ihr zweites Jungtier zur Welt gebracht.
Mutter und Kind erholen sich derzeit noch in einem Schlafgehege, sollen aber
bereits am Samstag in ihren Bereich im «Pongoland» zurückkehren,
wie der Zoo am Freitag mitteilte. Die Orang-Utan-Dame werde ihren Nachwuchs
aber vermutlich noch eine Weile in ihrem Fell verstecken. Ob es sich bei
dem Orang-Utan-Kind um ein Männchen oder ein Weibchen handelt, sei noch
nicht bekannt.
Leipziger Volkszeitung - 28. Sept.
2003
Orang-Utan-Mädchen
- noch weiß niemand so genau, wer der Vater
ist
Ganze 40 Zentimeter klein und
auf dem besten Wege, eine Besucher-Attraktion zu werden, ist das Orang-Utan-Baby,
das in der Nacht zum Freitag im Leipziger Zoo das Licht der Welt erblickte.
Ein Schwangerschaftstest bei Mama Pini kündigte das freudige Ereignis
bereits im Mai an. Einen genauen Geburtstermin konnten die
Veterinärmediziner aber dennoch nicht ermitteln. So erlebten die Tierpfleger
eine faustdicke Überraschung, als sie das Junge am Morgen des 26. September
im Affen-Schlafraum vorfanden. Genauere Untersuchungen des Nachwuchses waren
noch nicht möglich. Wer der glückliche Papa ist, bleibt vorerst
ungeklärt. Zwei Kandidaten gibt's, "doch der Walter wird es wohl sein".
Pini sei schon immer sein Lieblingsweibchen gewesen. Ein Vaterschaftstest
muss nun zeigen, ob die Tierpflegerin mit ihrer Vermutung richtig liegt oder
ob der 23-jährige Bimbo den Samen gab.
Noch hat das drei Tage alte Wesen
keinen Namen.
Sächsische Zeitung - 27.
Sept. 2003
Krallenaffenpärchen
mit elterlichen Pflichten
Rotbauchtamarine der Name
der Krallenaffen, ist eindeutig von ihrem rotbraunen Bauch abgeleitet. Im
Dresdner Zoo zählen die Südamerikaner seit über zwölf
Jahren zum Stamm. Das alte Zuchtpaar hat sich zur Ruhe gesetzt. Im Foyer
des Primatenhauses begegnet man ihren Nachfolgern Duke und Diana, beides
Dresdner, um die fünf Jahre. Im März hatten die Zwei das erste
Mal Nachwuchs und zwar gleich Drillinge, was in Krallenäffchenkreisen
nur selten vorkommt. Der Nachwuchs erwies sich jedoch als nicht
lebensfähig. Vermutlich wegen äußerer Störungen, wie
Zootierärztin Eva Zimmermann vermutet. Mit dem zweiten Wurf kamen vor
wenigen Tagen Zwillinge zur Welt. Die Geschwister machen sich gut, auf Vaters
oder Mutters Rücken werden sie durch die Voliere getragen und fühlen
sich bei wärmenden Sonnenstrahlen auch in der Außenvoliere
wohl.
Ein junger weiblicher Miluhirsch
hat sich am Freitag von Dresden verabschiedet. In einem speziellen Transporter
rollte das im Vorjahr geborene Jungtier nach Nürnberg, wo der dortige
Tiergarten eine neue Gruppe der ursprünglich in China heimischen Hirsche
aufbauen will.
Der Besuch des 11. Zootages vom
letzten Sonntag erfüllte die Erwartungen des Zooteams. 4 500 Gäste
erlebten interessante Stunden und viele Begegnungen mit Tieren und ihren
Betreuern.
Rheinische Post - 29. Sept.
2003
Frühreifes
Flusspferd stellt neuen Weltrekord auf
Ein frühreifes Flusspferd
hat einen neuen Weltrekord aufgestellt. Im Alter von nur zwei Jahren wird
das Tier bereits Vater. Das ist nach Angaben seines Zoos in Indien ein neuer
Weltrekord. Die jüngsten bekannten Fälle seien bislang
vierjährige Hippos gewesen, die Nachwuchs gezeugt hätten, teilte
der Zoo in der südindischen Stadt Mysore mit. Normalerweise würden
männliche Flusspferde erst mit sieben Jahren
geschlechtsreif.
Berliner Morgenpost - 28. Sept.
2003
Schweine,
die zum Himmel stinken
Auf seine Schweine lässt
Tierpfleger Klaus-Dieter Grahl nichts kommen. "Die Tiere sind intelligent,
sauber und haben Charakter", sagt er, "sie sind richtig nett." Umso schlimmer
ist es deshalb für ihn, wenn Besucher gleich nach dem ersten Blick auf
die Anlage die Nase rümpfen und sich abwenden. Klaus-Dieter Grahl zuckt
mit den Schultern: "Aber nach 28 Jahren im Zoo habe ich mich an viel
gewöhnt und bleibe einfach ruhig." Dabei könnte er den Ahnungslosen
so viel erzählen. Zum Beispiel von seinen Lieblingen, den
Weißbartpekaris. In der Rotte im Zoo leben zurzeit 40 Tiere, das
jüngste wurde erst am Mittwoch geboren. Angefangen hatte die Zucht 1985
mit nur fünf Tieren. Inzwischen stammen alle Weißbartpekaris in
Tiergärten in Europa und Nordamerika von der Berliner Urgruppe
ab.
Münstersche Zeitung
1.10.2003
Perret
leitet jetzt Zoo in Magdeburg
Der wissenschaftliche Mitarbeiter
des Allwetterzoos Münster Dr. Kai Perret macht einen Karrieresprung.
Er ist ab heute Zoodirektor in Magdeburg. Jörg Adler, Leiter des Tiergartens
Münster, lässt seinen Kollegen mit einem lachenden und einem weinenden
Auge gehen. Auf der einen Seite ist er stolz darauf, dass Perret in Münster
durch eine so gute Schule gegangen ist, dass er sich für den neuen Job
qualifiziert hat. Außerdem freut es ihn, dass sein Kollege wie er selbst
im Artenschutz sehr aktiv ist und dieses Engagement nun auch in Magdeburg
einbringen wird. Auf der anderen Seite wird Adler den täglichen
persönlichen Umgang mit seinem Mitarbeiter vermissen. Britta Baltes
wird nun ab 1. Oktober neue Marketing-Assistentin in Münster
sein.
Norddeutsche Neueste Nachrichten
- 1. Okt. 2003
Willie
schnuppert schon an neuer Herzensdame
Nashorndame Natala, noch in Erfurt,
aber für den Schweriner Zoo vorgesehen, trifft genau den Geschmack von
Nashornbulle Willie. "Er hat sehr männlich reagiert", sagte Kuratorin
Karin Zscheile nach den ersten Sympathie-Tests. Ein Team des Schweriner Zoos
hatte die 33-jährige Natala in Erfurt in Augenschein genommen und eine
Kotprobe mitgebracht. Deren "Duft" versetzte Willie in helle Begeisterung.
"Er war richtig in Aktion", so Zscheile. Der 23-jährige Bulle habe das
ganze Gehege nach der Lieferantin der Probe abgesucht. Die aber wartet noch
auf ihren Transport nach Schwerin. Vorher müsse noch das Gehege renoviert
werden, so Nashorn-Pfleger Bernd Tippelt: "Wir müssen die Zäune
verstärken, sonst marschiert Natala da durch." Für die Umbauten
und den Transport der zweieinhalb Tonnen schweren Nashorn-Kuh sollen die
beim Zoo für Willies neue Partnerin eingegangenen 15000 Euro Spenden
verwendet werden. Ende Oktober soll die Kuh in Schwerin eintreffen. Trotz
der bisher ermutigenden Testergebnisse werden Willie und Natala sich dann
vorerst von getrennten Gehegen aus beschnuppern müssen. "Wie lange die
Trennung dauert, hängt von den beiden ab", sagte Karin Zscheile. Die
Aussichten auf Harmonie stünden gut: "Natala ist eine ganz
Hübsche."
Westfälische Nachrichten
1.10.2003
Haben
den Zoo bitter nötig
Asiatische Goldkatzen sind nicht
die dankbarsten Zoobewohner. Sie sind sehr scheu und verstecken sich gern.
Aber sie haben den Zoo bitter nötig. Denn die Raubkatzen, die ihren
Namen dem goldig glänzenden Fell verdanken, sind in ihrer Heimat extrem
bedroht. Münsters Allwetterzoo spielt bei der Erhaltung dieser Katzenart
seit Jahren eine tragende Rolle. Vor einigen Tagen sind zwei junge
Goldkatzen-Weibchen aus Vietnam in Münster eingetroffen. Die beiden
Goldkätzchen kommen aus Ho Chi Minh City und sind quasi ein Gastgeschenk
dreier Vietnamesen, die derzeit in Münster weilen. Jörg Adler
verfügt aus seiner Zeit in Leipzig über gute Kontakte zu
vietnamesischen Kollegen. Deshalb kooperiert der Allwetterzoo schon seit
Jahren mit dem Saigon-Zoo in Ho Chi Minh City, es gibt einen Austausch von
Fachwissen und von Tieren. Die Vietnamesen ein Zoologe und zwei Tierpfleger
informieren sich während ihres Europa-Aufenthaltes (der auch Besuche
in den Zoos von Köln, Berlin und Rotterdam einschließt) vor allem
über die Haltung und Pflege von Giraffen und Nashörnern, weil der
Saigon-Zoo diese Tiere demnächst aufnehmen will. Besonders beeindruckt
zeigte sich Dung Pham, der im Saigon-Zoo als Raubtier-Kurator tätig
ist, von der offenen Tierhaltung hier zu Lande. In Vietnam, so berichtete
er, würden die Tiere meist in geschlossenen Käfigen
gehalten.
Westfälische Nachrichten
1.10.2003
Giraffe
Ole kam nicht mehr auf die Beine
Dramatische Augenblicke im
Allwetterzoo Münster: Ein Großteil der Zoo-Belegschaft war gestern
Morgen angetreten, um dem Giraffenbullen wieder auf die Beine zu helfen.
Vergeblich: Gegen 11 Uhr entschied Zoodirektor Jörg Adler in Abstimmung
mit dem Zootierarzt Dr. Karl Schaller, das Tier einzuschläfern, um ihm
unnötige Qualen zu ersparen. Ole kränkelte schon länger, hatte
zunehmende Probleme mit den Hufen und den Gelenken: Arthrose. Gestern wurde
ein Versuch unternommen ihm zu helfen. Eine Narkose ist bei Giraffen freilich
immer mit einem großen Risiko behaftet, weil sie wegen ihres langen
Halses über ein sehr kompliziertes Klappen- und Kreislaufsystem
verfügen. Narkose und Behandlung waren nach Aussagen des Zoodirektors
gut verlaufen. Aber dann kam Giraffenbulle Ole nicht wieder auf die Beine.
Gut eine Stunde mühten sich zahlreiche Zoo-Mitarbeiter, ihn mit Gurten
und anderen Mittel anzuheben. Ohne Erfolg.
Berliner Morgenpost - 27. Sept.
2003
Bezirke
kompakt
Lichtenbergs PDS-Fraktionschef
Bernd Ihme schlägt vor, den Tierpark Friedrichsfelde nach dessen
Begründer und langjährigem Direktor Prof. Heinrich Dathe (1910-1991)
zu benennen. Feierlicher Anlass könnte der 50. Geburtstag des Tierparks
im Jahr 2005 sein. Ihme reagierte damit auf den Vorschlag der Lichtenberger
CDU, einer Straße oder dem Platz vor dem Bärenschaufenster nach
Dathe zu benennen.
Hamburger Abendblatt -
(01-10-2003)
Gorilla
floh aus Zoo
Er ist der Ausbrecherkönig
von Boston: Gorilla Little Joe entkam bereits zum zweiten Male in einem Monat
aus dem Franklin Park Zoo. Kaum in Freiheit, riss er ein Baby aus dem Arm
einer Mutter und warf es auf den Boden.
Berliner Zeitung (01-10-2003
)
Leipziger Volkszeitung
-(01-10-2003)
Affenforscher
geben ihrem Fach ordentlich Zucker
Primatologen geben ihrer Disziplin
jetzt mit einer Konferenz in Leipzig kräftig Zucker, angezogen durch
die weltgrößte Menschenaffen-Anlage und das renommierte
Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie
(Eva)
Westdeutsche Allgemeine
(01-10-2003)
Flippers
Fettpölsterchen in Duisburg auf der Waage
Das Delfinarium im Duisburger
Zoo kann in Zukunft seine Delfine auf der weltweit ersten Plattformwaage
für diese Tiere wiegen. Die 750 Kilogramm schwere Konstruktion wird
unter der Wasseroberfläche im Delfinarium angebracht
Berliner Zeitung
(01-10-2003)
Nachwuchs
bei den Vikunjas
Friedrichfelde. Noch wartet das
kleine, im September geborene Vikunja-Fohlen auf einen Namen: Das Tier mit
dem bräunlichen Fell ist das letzte bei den in diesem Jahr geborenen
Vikunjas. Bereits im Juli hatte "Max" das Licht der Welt
erblickt.
Ostsee Zeitung
(02-10-2003)
Ein
Vogel im Kopf und einen im Käfig
Sie ist seit der Wende die gute
Seele des Greifswalder Tierparks, sitzt an der Kasse, im Büro, füttert
Raubtiere und kümmert sich um alles, was Federn hat. Andrea Bengyik
lebt für ihre Exemplare.
Süddeutsche Zeitung (01-10-2003
)
Krokodil?
Krokodiva!
Die neuen Attraktionen des
Münchner Tierparks sind 2,50 Meter lang, 80 Kilogramm schwer, schuppig
und... anders: Alligatorweibchen Melissa frisst nur, wenn keine Kamera in
Sicht ist, und Brutus wurde sein Leben lang für ein Männchen
gehalten.
Blick Online - 29. Sept. 2003
Gorilla
aus Zoo ausgebüchst
Ein Gorilla ist aus einem Bostoner Zoo ausgebrochen. Bereits im August
hatte der 11-jährige Gorilla einen unerlaubten Ausflug im Zoogelände
unternommen. Die nach diesem Vorfall installierten Elektrodrähte
nützten aber offenbar nicht viel: Gestern brach der Gorilla erneut aus
seinem Gehege aus und schaffte es dieses Mal sogar, den Zoo zu verlassen.
Zwei Stunden suchten die Wärter und die Polizei den Menschenaffen, bevor
sie ihn an der nächsten Busstation sitzend wieder fanden. Beim Ausbruch
wurden ein zweijähriges Baby und eine 18-jährige Frau verletzt.
«Unnötig zu sagen, dass wir den Gorilla bis auf weiteres nicht
mehr in sein Aussengehege zurücklassen», sagte der Präsident
des Zoos, John Linehan.
Stuttgarter Zeitung - 26. Sept.
2003
Abendliches
Affentheater auf der Kreisstraße
Die komplette Berberaffenherde
des Schwabenparks ist vorgestern durch ein Loch unterm Zaun aus dem Freigehege
bei Welzheim ausgebüxt. Die Folge: aufgeregte Autofahrer und Alarmdurchsagen
im Radio. Inzwischen sind alle Ausreißer zurück.Man habe sie mit
vereinten Kräften zurückgescheucht, berichtet Hudelmaier senior.
Der Fluchtweg der Ausbrecher hatte es in sich: Ein Fuchs hat sich offenbar
von außen und unbefugt Zugang unter dem geladenen Freigehegezaun hindurch
verschafft. Jenen Tunnel haben dann wiederum die Affen in umgekehrter Richtung
genutzt.
Berliner Kurier - 25. Sept.
2003
Plumplori
- was guckst du da ?
Mit großen Augen guckt der
Plumplori in eine glückliche Zukunft. Das kleine Kerlchen darf ins
Nachttierhaus vom Berliner Zoo ziehen, sich dort sogar eine Plumplori-Frau
suchen. Noch vor ein paar Tagen sah's für das Halbäffchen finster
aus: Sein Besitzer wollte das kuschelige Tier loswerden, setzte es einfach
im Tierpark aus. Eine Gärtnerin entdeckte ihn im Tropenhaus. Weil der
Tierpark kein Nachttierhaus hat, ging's in den Zoo. Dort muss er aber erst
zwei Monate in Quarantäne. .
B.Z. (Berlin)
- 27. Sept. 2003
Schöne
Schweinerei
"Wir haben Berlins schönstes
Schwein", versichert Zoodirektor Jürgen Lange. "Kivu", ein sieben Monate
altes westafrikanisches Pinselohrschwein, ist der neue Star im Schweinehaus.
Der Eber mit dem rötlichen Fell und den Büschelohren wurde für
3000 Euro vom Duisburger Zoo gekauft. Damit hat die 10 Jahre alte Schweine-Witwe
"Ituri" wieder einen Mann. "Kivu" und "Ituri" verstanden sich auf Anhieb.
Bisher allerding ohne Ferkel-Erfolg. Falls es nicht klappt, steht eine junge
Pinselohr-Schweindame aus dem Wuppertaler Zoo bereit, um
einzuspringen.
China Internet Information Center - 26. Sept.
2003
Wettbewerb im Beijinger
Zoo
Das
Aquarium im Zoo von Beijing besitzt einige faszinierende Meeressäugetiere.
Die beliebtesten Tiere dort sind zweifelsohne Delfine und Seelöwen,
die das Publikum mit ihren intelligenten Tricks unterhalten. Vor den
Sonderveranstaltungen anlässlich des Nationalfeiertages am 1. Oktober
entschieden die Trainer mit einer Art öffentlich vorgeführtem
Wettbewerb, wer von ihnen die Hauptrollen bei den Shows spielen wird. Dann
führte ein Seelöwe einen atemberaubenden Trick vor, indem er von
einer hohen Plattform ins Wasser sprang. Als geübter Darsteller im Beijinger
Aquarium stolzierte er zur Hauptbühne, um eine wundervolle Show abzuliefern.
Zwei Bikini-"Mädchen" führten den Spaß fort. Die errötenden
Mädchen führten exzellente gymnastische Übungen auf und ernteten
dafür enthusiastischen Applaus. Die reizenden Delfine tätschelnd
verkündeten die australischen Trainingsexperten das Ergebnis des Wettbewerbs
und die neuen Pläne für die bevorstehende
Showsaison.
Soester Anzeiger - 25. Sept.
2003
250
Kinder feiern Namenstag im Zoo
Mit einem Ausflug in den Allwetter-Zoo
in Münster feiert die Lioba-Schule am Montag das Namensfest der hl.
Lioba, der Patronin der Grundschule.
General-Anzeiger (Bonn) - 30. Sept. 2003
Marabu
steht auf einem Rübenfeld bei Holtorf
Ein Marabu stand am
Montagnachmittag auf einem Feld zwischen Ungarten und Oberholtorf. Eine Passantin
entdeckte das prächtige Tier, fotografierte es und benachrichtigte nicht
nur ihre Nachbarn, sondern auch Förster Bernd Sommerhäuser. Der
sah sich das Federvieh an, erklärte sich aber, weil der bunte Vogel
nicht aus heimischen Gefilden, sondern aus Afrika stammte, für nicht
zuständig. Weil weder der Kölner noch der Neuwieder Zoo Interesse
bekundete, das Tier einzufangen, rief Sommerhäuser die Feuerwehr an.
Als die auftauchte, war der Marabu verschwunden.
Berliner Morgenpost - 26. Sept. 2003
Speiseplan
Die hübschen Königsgeier
sind die farbenprächtigsten Geier überhaupt. Das junge Paar im
Zoo stammt aus den Zuchten des Schönbrunner Tiergartens in Wien und
des Zoos San Diego. Obwohl sie eigentlich wie alle Geier von Aas leben,
bevorzugen sie frische Fleischknochen, die sie heute um 15.30 Uhr von den
Tierpflegern erhalten sollen.
Berliner Morgenpost
- 27. Sept. 2003
Speiseplan
In der Wildnis ist der Leopard
ihr Hauptfeind und obwohl es davon im Gehege keine gibt, halten bei den
Husarenaffen im Tierpark immer noch Tiere abwechselnd Wache, während
die anderen futtern. Zu beobachten ist dieses Verhalten heute um 14 Uhr.
Auf dem Speisenplan stehen Obst, Gemüse und
Sämereien.
Berliner Morgenpost
- 28. Sept. 2003
Speiseplan
Die seltenen Bank's Rabenkakadus
erhalten zurzeit besonders vielseitiges Futter. Der Grund: Sie haben Nachwuchs!
Tierpfleger Jörg Ulbricht bringt ihnen um 9 Uhr im Zoo eine Vielzahl
von Obstsorten sowie Nüsse und Sämereien. Die Berliner Rabenkakadus
sind die einzigen in einem deutschen Zoo, die sich jemals fortgepflanzt
haben.
|
Walsrode, 2.10.2003
Herbstlicher Farbenrausch und
"Geheimnisvolle, magische Welten"
Seine Bilder sind
farbenfroh und mystisch. Seine Motive spiegeln den Zauber der Phantasie wieder.
Erwachsene wie Kinder sind gleichermaßen von den Bildern und Objekten
des Peter Michaela Glöckner fasziniert. Ab Freitag, dem 3. Oktober
gewährt der bekannte niedersächsische Künstler Einblicke in
seine geheimnisvollen, magischen Welten.
Jetzt hat sich der Vogelpark Walsrode
noch einmal tüchtig herausgeputzt: mit phantasievoller, farbenfroher
Erntedank-Dekoration und einem Ausblick auf das magische
Helloween-Fest.
Am 5. Oktober erwartet die kleinen
Gäste des Vogelparks eine besondere Überraschung: Jedes Kind, das
für den Vogelpark einen Kürbis mitbringt, hat an diesem Tag freien
Eintritt.
idea Schmetterlings-Paradies
Neuenmarkt, 1.10.03
Newsletter Oktober
2003
http://www.schmetterlingspark.de
+++ Veranstaltungstipps Oktober
und November 2003
bis 12. Oktober 2003:
Sonderausstellung Puppe & Kokon
15. Oktober 2003 5. November
2003: Künstlergruppe Der Blaue
Kürbis
7. November 2003: Multivision
Korsika Wildes Paradies am Mittelmeer
8. November 2003 28. November
2003: Fotoausstellung Irreale Visionen
14. November 2003: Gruselgaudi
auf Draculas Spuren (für Kinder ab 5 Jahren) rund um das Thema
Fledermaus
29./30. November 2003:
Weihnachten im Paradies
29. November 2003 - 30. Dezember
2003: Große Sonderausstellung rund um Weihnachten
+++ Schmetterlinge aus
Afrika
Im Zuge der diesjährigen
Tropennacht bei idea sind von uns verschiedene afrikanische Tag- und Nachtfalter
speziell aus Kenia importiert worden, die teils bereits geschlüpft sind,
teils noch etwas auf sich warten lassen. Auf der Website
http://www.schmetterlingspark.de/afrika.htm
können ab sofort Fotos der adulten Tiere betrachtet werden. Besonders
interessant sind die wunderschönen Vertreter der Familie Saturniidae,
z. B. Epiphora mythimnia.
Duisburg, 01.10.03
Großer LTU-Kindertag
im Zoo
Mit dem Hasen um den
Globus rasen - können die vielen Hundert geladenen Kinder zwar
(noch) nicht, dafür erwartet sie aber ein ebenso spannendes wie
riesen-umfangreiches Programm, zu dem das Düsseldorfer LTU
Lufttransportunternehmen in den Zoo Duisburg einlädt angeführt
von HASIMIR, dem Maskottchen des Kinder-Sky-Clubs des Düsseldorfer
Ferienfliegers. Eine LTU-Safari führt durch die Welt der Delphine, Affen,
Robben, Elefanten und Giraffen, an deren Ende Superpreise auf die Gewinner
warten.
Ein großes Unterhaltungsprogramm
bietet neben Tier-Gesichter-Schminken auch den Auftritt eines Zoo-Clowns;
der absolute Höhepunkt aber wird die Taufe des am 29. August
vergangen Jahres geborenen Koala-Mädchens sein, das mittlerweile 3.570
Gramm auf die Waage bringt. Eine Findungs-Kommission hat sich auf den Namen
KOOMEELA geeinigt, was in der Sprache der Ureinwohner des Fünften Kontinents
soviel wie Fliegen (!) bedeutet. Der große LTU-Kindertag
im Zoo beginnt um 8.30 Uhr und endet am späten Nachmittag Freitag, dem
3. Oktober 2003.
Chemnitz, 01.10.
2003
Einladung zur
Ausstellungseröffnung im Tierpark Chemnitz:
Über das Naturschutzprojekt von
BOS (Balikpapan Orangutan Survival Foundation) Prominenten Besuch erwartet
der Tierpark Chemnitz am 03. Oktober 2003: Dr. Willie Smits, bekannt aus
zahlreichen Fernsehdokumentationen über den Orang Utan Schutz auf Borneo,
Gründer und Kopf von BOS (Balikpapan Orangutan Survival Foundation),
kommt zur Eröffnung der Informationsausstellung von BOS Deutschland
in das Tropenhaus des Chemnitzer Tierparks!
Neben der aktiven und finanziellen
Unterstützung der Projekte in Indonesien sieht BOS Deutschland seine
Aufgabe auch darin, Kenntnisse über den Regenwald und die Orang Utans
hierzulande zu verbreiten und damit in breiten Schichten der Bevölkerung
das Bewusstsein für die bestehenden Probleme zu schärfen. Dies
geschieht nicht nur über Ausstellungen, wie die im Tierpark Chemnitz,
sondern auch durch Erarbeitung von Materialien für den
Schulunterricht.
Der Spaß soll natürlich
nicht zu kurz kommen. Deshalb findet neben dieser Veranstaltung an diesem
Tag auch die große Tierpark-Aktion von Playmobil statt. Dabei wird
der neue Playmobil-Tierpark vorgestellt und es gibt auch ein
Gewinnspiel.
Wilhelma, 01.10.2003
Von Vaters Schultern aus die
Welt betrachten
eine der leichtesten Übungen
für junge Zwergseidenäffchen. In der Wilhelma wurde der jüngste
Sprössling am 9. September geboren und ist jetzt bei genauem Hinsehen
auch zu bewundern.Bei dieser kleinsten Affenart der Welt sind die Jungtiere
allerdings nicht größer als ein menschlicher Daumen, das
Geburtsgewicht liegt bei nur 15 Gramm! Die Mütter nehmen es bei diesen
Krallenäffchen sehr ernst mit der Mitverantwortung des Vaters für
die Kinderaufzucht: Oft schon direkt nach der Geburt wird der Nachwuchs in
die Hände oder besser gesagt, auf die Schultern- des Vaters und
sonstiger Verwandter (im Jungtieraufzuchthaus der Wilhelma umfasst die Familie
außer Vater Chico und Mutter Maya insgesamt vier Kinder) gegeben. Die
ursprüngliche Heimat der ebenso possierlichen wie emanzipierten Affenzwerge
sind die südamerikanischen Regenwälder. Die Vernichtung des Regenwaldes
katapultiert die dort lebenden Tiere auf die Liste der vom Aussterben bedrohten
Arten - so auch die Zwergseidenäffchen!
Chemnitz, den 01. Oktober
2003
Ein toller Erfolg: Kinderfest
des Chemnitzer Amtes für Jugend und Familie zählte 3000
Besucher
400-Euro-Spendenscheck für
Deutschen Kinderschutzbund e.V.
Das vom Amt für Jugend und
Familie der Stadt Chemnitz veranstaltete 2. Kinderfest war ein geradezu
überwältigender Erfolg für alle Beteiligten: 3.000 Besucher
meldete der gastgebende Hausherr Tierparkchef Dr. Hermann Will und
damit einen Besucherrekord in diesem Jahr!
400 Euro konnten von Jugendamtsleiter
Holger Pethke dem Deutschen Kinderschutzbund e.V. in Form eines
Spendenschecks übergeben werden - Erlös aus dem
Kuchenbasar!
Wichtiger thematischer Schwerpunkt
des 2. Kinderfestes des Amtes für Jugend und Familie und mit erfreulicher
Resonanz öffentlich gemacht waren das Thema Pflegefamilien und die
Würdigung von engagierten Chemnitzer Pflegeeltern. Wir wollen
dieses Kinderfest des Amtes für Jugend und Familie der Stadt Chemnitz
zu einer schönen Tradition entwickeln und im nächsten Jahr die
Chemnitzer Familien natürlich zum 3. Kinderfest wieder in den Chemnitzer
Tierpark einladen!
Tierpark Chemnitz,
01.10.2003
Große Tierpark-Aktion
von PLAYMOBIL
PLAYMOBIL mit tierisch
gutem Spielvergnügen am 3. Oktober 2003 im Tierpark
Chemnitz.
Rund zwei Monate lang tourt PLAYMOBIL
mit einer spielstarken Tierpark-Aktion durch 23 Tierparks und Zoos in Deutschland
und Österreich. Das bunt gemixte Aktions- und Spieleprogramm, bei dem
alle zoobegeisterten Kids hautnah die exotische und heimische Welt der Tiere
kennenlernen können, macht am Freitag, den 03. Oktober 2003 im Tierpark
Chemnitz Station. Neben jeder Menge tierischem Spielvergnügen
erwartet die kleinen Besucher auch ein spannendes Gewinnspiel, bei dem es
tolle Preise zu gewinnen gibt.
Was hat einen langen Hals? Wer
kann gut klettern? Wer frisst was? Spiel und Spaß sind bei dem
präsentstarken Tierpark-Quiz angesagt, bei der kleine Tierfreunde ihr
Wissen rund um die Zoo-Bewohner unter Beweis stellen können. Jeder richtig
ausgefüllte Quizbogen nimmt im November an der großen Endverlosung
der Tierpark-Tour teil. Als Hauptpreis lockt u.a. ein aufregender Tag im
Tiergarten Nürnberg mit Blick hinter die Kulissen und ein Besuch im
Zirndorfer PLAYMOBIL-FunPark. Zum spielerischen Kennenlernen und Ausprobieren
der quicklebendigen PLAYMOBIL-Neuheiten steht auch ein großer
Spieltisch in dem Tierpark-Aktionszelt bereit. Neben dem neuen Miniatur-Tierpark
mit großzügig angelegten Freigehegen und vielen tierischen Bewohnern
bietet auch der liebevoll gestaltete Streichelzoo jungen Zoo-Fans eine
faszinierende Spieleinheit.
Stukenbrock, 30.9.
Safaripark
Newsletter
Der Kalender zeigt Herbst, die
ersten Blätter färben sich rot, braun und gelb - und noch immer
lockt die Sonne. Ein Naturerlebnis der etwas andere Art hat der Hollywood-
und Safaripark zu bieten: Löwen und Tiger im Herbstwald. Und mit den
fallenden Temperaturen werden die
Raubkatzen richtig aktiv, in die
Elefantenherde kommt Bewegung und die jungen Lamas sind in
Spiellaune.
1. Mit dem Herbst purzeln die
Preise
Nachsaison im Hollywood- und
Safaripark. Und das heißt: bis zum 18. Oktober zahlen unsere Besucher
von montags bis freitags nur 12 Euro Eintritt für einen Herbsttag (9
bis 18 Uhr) voller Abenteuer.
2. Kids-Aktion rund um den Hund
zum Nulltarif
Hundetag im
Hollywood- und Safaripark: am Kids-Club-Tag (12. Oktober) stehen
die Partner mit der kalten Schnauze im Mittelpunkt des Tier- und Freizeitparks.
Spaß und Aktionen rund um den Hund, Vierbbeiner zum Anfassen und Shows.
Und das Beste: nicht nur die Mitglieder des Kids-Safari-Clubs
haben gegen Vorlage ihres Ausweises freien Eintritt, auch alle anderen Kids
und Teens bis 14 Jahre, die an der Kasse einen Plüsch-Hund vorzeigen,
zahlen nichts. Willkommen sind natürlich auch alle kleinen und großen
Vierbeiner der Besucher, wenn sie an der Leine geführt
werden.
(Ruhr Zoo) Gelsenkirchen, 29.
September 2003.
Auf Nachtschicht im Ruhr
Zoo
Biber, Uhus & Co. sind anders
als andere Tiere: Sie machen Nachtschicht im Ruhr Zoo. Erst wenn die Dunkelheit
einbricht und alle Tore verschlossen sind, werden sie aktiv. Zu spät
für Besucher. Normalerweise. Würden am 23. und 28. Oktober nicht
wieder die beliebten Dämmerführungen stattfinden.
Am Donnerstag, 23. Oktober, und
Dienstag, 28. Oktober, können auch die Besucher auf Nachtschicht gehen.
Ab jeweils 18:30 Uhr starten vom Haupteingang aus Dämmerführungen
durch den nächtlichen Ruhr Zoo. Kleine, von Zoolotsen begleitete Gruppen
machen dann eine Tour zu den Tieren, die dem Besucher tagsüber verborgen
bleiben. Der Ruhr Zoo rät Interessenten, sich anzumelden. Für
Kurzentschlossene wird der Ruhr Zoo zwar noch wenige Restkarten an der ab
17:30 Uhr geöffneten Abendkasse, verkaufen. Die Teilnahme ist jedoch
nur mit der Anmeldung über das Call-Center unter der Rufnummer 0209
954 50 garantiert.
Tierpark Hagenbeck,
29.09.2003
Richtfest
Orang-Utan-Urwaldhaus
Anfang April haben die umfangreichen
Bauarbeiten für das neue Affenhaus begonnen. Heute, etwa ein halbes
Jahr später, steht der Dachstuhl! Zukünftig sollen hier die Orang-Utans
unter einer riesigen und lichtdurchlässigen Glaskuppel leben. Da die
Bewohner der schattigen Tropenwälder keine direkte Sonne mögen,
und auch das norddeutsche Klima ihnen zu kalt ist, wurde das neue
Orang-Utan-Urwaldhaus als überdachtes Außengehege
konzipiert. Die halbkugelförmige Kuppel lässt sich zur Hälfte
öffnen. Bei warmem Wetter wird das Innengehege dann ganz einfach zum
Außengehege.
Neunkircher Zoo Newsletter Fri,
26 Sep 2003
Orang-Utan Baby ist
tot
Der vor elf Tagen geborene Orang-Utan
Junge ist tot. Die Tierpflegerinnen entdeckten
heute Mittag das leblose Tier
in den Armen der Mutter. Für gewöhnlich tragen Affen ihre toten
Jungen noch einige Zeit mit sich herum und legen sie dann ab. Erst dann kann
das Tier auf die Todesursache untersucht werden. Dr. Norbert Fritsch, der
Direktor des Neunkircher Zoos ist wie jeder im Zoo sehr traurig über
den Tod des Menschenaffen. Auf einem Hinweisschild im Zoo informiert er die
Zoo-Besucher/innen:
Es tut uns allen unendlich
leid. Der Kleine schien sich so gut zu entwickeln. Sitti, seine Mutter, hat
sich so fürsorglich um ihn gekümmert. Bis heute Morgen gabes keinen
Grund anzunehmen, dass er es nicht schaffen würde. Warum er gestorben
ist, lässt sich noch nicht sagen. Leider ist die Kindersterblichkeit
bei Menschenaffen trotz allem hoch, insbesondere beim ersten Kind. Wir werden
das Baby bei der Mutter lassen, damit sie ihre Trauer durchleben kann - wir
wollen ihr das Kind nicht wegreißen. Unser einziger Trost ist, dass
sie ja noch einmal ein Baby kriegen kann und es beim zweiten Mal dann wirklich
klappt.
Das Interesse der Medien und der
Bevölkerung am Orang-Utan-Baby war immens und hat den Neunkircher Zoo
sehr gefreut. Knapp 500 Namensvorschläge gingen für den
jungen
Orang-Utan ein. Leider wurde er
nicht mehr getauft.
Ruhr Zoo Gelsenkirchen,
16.09.2003
Tierische Wies´n im Ruhr
Zoo
Oktoberfest im Ruhrgebiet: Am
4. und 5. Oktober gibt es im Ruhr Zoo Gelsenkirchen tierische
Wies´n. Doch auf Bierstände beschränken sich die
tierischen Wies´n im Ruhr Zoo lange nicht: Aktionsstände
wie unter anderem Baumstamm sägen oder Wettnageln laden zum
Kräftemessen ein. Für die kleinen Oktoberfestbesucher steht unter
anderem ein Nostalgie-Karrussel bereit. Das Oktoberfest findet Samstag ab
14 Uhr und Sonntag von 10 bis 17 Uhr statt und ist im Eintrittspreis
enthalten.
The Borneo Orangutan Survival
Foundation UK, 27 September 2003
BORNEO ORANGUTAN SURVIVAL CHARITY
NOW OFFICIAL IN UK
The U.K. branch of the Balikpapan
Orangutan Survival Foundation, which has sister organisations around the
world, has been recognised by the Charity Commision for England and Wales.
In line with the other BOS organisations, its name will soon change to the
Borneo
Orangutan Survival Foundation.
BOS UK's objectives, as worded in the Charity Report, are "to promote the
preservation of the wild orangutan in its natural habitat, to promote its
long term welfare in Indonesia and to protect it from extinction for the
public benefit; and to advance the education of the public benefit in the
study, preservation and protection of the wild orangutan."
BOS UK specifically supports the
work of the Nyaru Menteng Orangutan Reintroduction Project and the Wanariset
Orangutan Reintroduction Project, both in Kalimantan (Indonesian Borneo),
as well as the Mawas Reserve, an area of rainforest over half a million hectares
in size and home to an estimated 2500-3000 wild orangutans. The BOS Foundation
has over the last two years initiated and prepared the concept and draft
for a unique combination of a Debt for Nature Swap and Carbon Offset Agreement.
The Foundation also manages forest reserves in Sungai Wain and Meratus in
Kalimantan.
BOS UK is voluntarily directed
by Miss Michelle Desilets, who has been an advocate for the survival
of the orangutan for many years. She is supported by fellow trustees Dr.
David Chivers and Ms. Raffaella Commitante of Cambridge University.
The organisation to date has raised over £25,000.
www.savetheorangutan.com.
WWF, 29 Sep
2003
WWF WOOD GROUP wächst:
Auch Obi, Hornbach und Bahr Baumarkt setzen auf FSC
Endlich können sich Verbraucher
in Deutschland beim Holzkauf bewusst gegen Produkte aus illegalem Einschlag
und Raubbau an Urwäldern entscheiden. Obi, Hornbach und Bahr Baumarkt
sind neue Mitglieder der WWF WOOD GROUP, die sich aktiv für den Handel
mit Holz aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft einsetzt. Flächendeckend
werden Obi (345 Märkte in Deutschland), Hornbach (80 Märkte) und
Bahr Baumarkt (77 Märkte) vermehrt Produkte in ihr Sortiment aufnehmen,
die nach den Kriterien des FSC (Forest Stewardship Council) zertifiziert
sind. Dazu WWF-Forstreferent Johannes Zahnen: Wenn die Wälder
der Erde könnten, würden sie heute ein Fest feiern. Diese Entscheidung
führender Baumärkte ist ein Meilenstein auf dem Weg zu einer
verantwortungsvollen Wald- und Holzwirtschaft.
Die WWF WOOD GROUP war im Februar
mit sieben mittelständischen Unternehmen und dem Bundesverband Deutscher
Heimwerker-, Bau- und Gartenfachmärkte (BHB)
gegründet
worden. Größere
Möbelmärkte, Einrichtungshäuser und Baumärkte konnten
sich damals
noch nicht für den Kampf
gegen den Raubbau an den Wäldern entscheiden. Vor diesem
Hintergrund stellt die Entscheidung
der drei Neumitglieder einen echten Durchbruch
dar. Wie revolutionär diese
Entwicklung ist, zeigt eine aktuelle Umfrage des WWF in
Zusammenarbeit mit der
Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen: Hundert deutsche
Firmen waren gefragt worden, ob
sie FSC-zertifizierte Produkte anbieten. 70
antworteten nicht oder lehnten
eine Antwort sogar ausdrücklich ab. Die übrigen 30
führen in der Mehrzahl bereits
eine Auswahl an FSC-Produkten. Aber nur fünf dieser
Firmen konnten ausschließen,
dass der restliche Teil ihres Sortiments frei von
illegalem Holz oder von Holz aus
Urwäldern ist. Da der Raubbau an den Wäldern unvermindert weitergeht,
fordert der WWF alle deutschen Unternehmen der Holz-, Papier-, und
Möbelbranche auf, sich an den Mitgliedern der WWF WOOD GROUP ein Beispiel
zu nehmen. Die Umweltorganisation unterstützt FSC als derzeit einziges
internationales Zertifizierungssystem, dessen Vorgaben eine ökologisch
ausgewogene, sozial verträgliche und ökonomisch sinnvolle
Waldwirtschaft garantieren.
ZGF, 30 Sep
2003
Die ZGF hat ihren
Geschäftsbericht für das vergangene Geschäftsjahr 2002
vorgestellt.
Dieser kann gegen einen mit 1,44
Euro frankierten und adressierten DIN A 4 Rückumschlag bei der ZGF
Geschäftsstelle (z.Hd. Frau Lennig)angefordert werden. Er steht aber
auch zum Download auf der Website bereit: www.zgf.de
Wildfowl & Wetlands Trust,
25 Sep 2003
Bad news for Brazilian
Mergansers
The world's most important site
for Brazilian Mergansers, Serra da Canastra National Park, and the Jalapão
area (where the mergansers were discovered last year) are currently on fire.
As much as 70% of the Jalapão State Park had already been burnt. Chapada
dos Veadeiros National Park is also on fire - the boundary of this national
park is currently being extended to include additional areas for the merganser.
Most of the fires are thought to have been started
deliberately by local farmers.
We can only hope that the mergansers are able to survive these terrible events.
www.wwt.org.uk
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