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| Ausgabe 180 vom 25. September 2003 | ||||
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Liebe Leser,
Dirk Petzold
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| Zoos und Tierparks | ||||
Sächsische Zeitung - 19. Sept. 2003 Bewegend Es geht also. Auch in einer Region, in der die allermeisten Menschen sehr auf ihre Euros achten müssen, ist Platz für bürgerschaftliches Engagement mit Rat, Tat und Geld. Die Entwicklung des Görlitzer Tierparks zeigt das immer wieder in eindrucksvoller Weise. 40 000 Euros an Spenden für neue Tiergehege, das ist beachtlich und macht Mut. Und man kann daraus lernen. Der Tierpark wird von engagierten Leuten gemacht, die nie die Bodenhaftung verloren haben. Mit Klugheit, Witz und Herz hat es die Mannschaft um Direktor Axel Gebauer geschafft, den Tierpark über viele Jahre hinweg tief in den Herzen der Görlitzer zu verankern. Hamburger Abendblatt - 23. Sept. 2003 Warder wird Greenpeace-Zoo Auf die vier Posavina-Pferde ist Heinz Laing (51) ziemlich stolz, auch mit Glöckchen-Schweinen und Telemark-Rindern hat der neue Direktor des Tierparks Warder schon Bekanntschaft gemacht. "Von allen drei Haustierrassen gibt es nur noch wenige Tiere", sagt er. "Wir wollen dafür sorgen, dass dieses Erbmaterial erhalten wird." Wir, das ist Greenpeace. Die Umweltschutzorganisation übernimmt den insolventen Tierpark im Kreis Rendsburg-Eckernförde. Die Verträge sollen noch in diesem Monat unter Dach und Fach sein. Warder ist dann der einzige Greenpeace-Tierpark der Republik. Der ungewöhnliche Transfer ist eine Rettung in letzter Minute. Bereits im vergangenen Jahr war der Tierpark zahlungsunfähig. Ein Trägerverein übernahm die Leitung, viele Menschen spendeten, um die 1100 Tiere von 150 Rassen über den Winter zu bringen. Im Februar machten die Umweltschützer ein Kooperationsangebot: Die Greenpeace-Umweltstiftung erwirbt das 40 Hektar große Gelände, ein neuer Trägerverein "Arche Warder - Zentrum für alte Haus- und Nutztierrassen" übernimmt den Tierbestand. "Wir wollen keinen Zoo, in dem Exoten ausgestellt werden", sagt Laing. "Das Konzept bleibt." Das stammt von Jürgen Güntherschulze, der den Tierpark vor 14 Jahren als Ersten seiner Art gründet. Nach dem finanziellen Desaster wird der Zoologe als Berater auf "Anforderung und Honorarbasis" für die neuen Hausherren tätig sein. Ziel ist, ein Zentrum für den Erhalt der biologischen Vielfalt zu schaffen. Laing: "Wir wollen die Bestände bestimmter Rassen so vergrößern, dass sie nicht mehr auf der roten Liste stehen." Viele Anlagen in Warder müssen repariert, teils erneuert werden. Investitionsvolumen: 750 000 Euro. Das und die halbe Million Euro pro Jahr für den laufenden Betrieb müssen sich über Besucher, Spenden, Förderer finanzieren. "Das wird ein dorniger Weg", weiß Laing, der zuvor die politische Vertretung von Greenpeace Deutschland in Berlin leitete. Schon im nächsten Jahr rechnet er mit 60 000 Besuchern. Neue Angebote sollen vor allem Kinder und Jugendliche in den Tierpark locken. Daneben will Laing auch Tiere seltener Rassen an Züchter verkaufen. "Wir brauchen Geld." Im Augenblick sei die Situation sehr angespannt, die zwölf Beschäftigten arbeiteten unter schwierigsten Bedingungen. Im November wird der Park vorübergehend schließen. Dann soll mit den dringendsten Arbeiten angefangen werden. Dresdner Neueste Nachrichten - 22. Sept. 2003 Zwischen Affenfreud' und Elefantenleid Am 1. April übernahm Karl-Heinz Ukena die Geschäfte des Dresdner Zoos. DNN-Redakteurin Katrin Richter unterhielt sich mit dem 32-jährigen gebürtigen Ostfriesen über Elefantenmädchen Drumbos Kinderwunsch, Schöpfis Altersgebrechen, Orang-Baby Djasingas Kletterversuche, aber auch über angefangene und zu Ende gebrachte Baustellen, das künftige Giraffenhaus und das neue Konzept für den Zoo. STERN - 24. Sept. 2003 Albino-Gorilla "Schneeflöckchen". Der weiße Koloss leidet an Hautkrebs Vor dem Affengehege hat sich eine Warteschlange von über 500 Meter gebildet. Mehr als zwei Stunden harren die Zoobesucher in Barcelona aus, bis sie einen Blick auf den weißen Gorilla "Copito de Nieve" (Schneeflöckchen) werfen können. Sie sind gekommen, um sich vom einzigen bekannten Albino-Gorilla der Welt für immer zu verabschieden. Der Star des Zoos ist unheilbar krank und hat nur noch wenige Wochen zu leben. "Wir werden sein Leben nicht künstlich verlängern", sagt Zoodirektor Jordi Portabella. "Eine Operation würde ihm unnötige Qualen zufügen." Der weiße Koloss leidet an Hautkrebs. Bisher war diese Krankheit noch nie bei einem Gorilla festgestellt worden. Der spanische Zoologe Jordi Sabater Pi hatte ihn 1966 im Alter von etwa zwei Jahren aus Zentralafrika nach Barcelona gebracht. 1973 wurde Copito erstmals Vater. Er zeugte insgesamt 22 Nachkommen und hat 7 Enkel. Die Rekord-Nachkommenschaft dürfte nicht so sehr mit dem sexuellen Verlangen des Albinos zu tun haben. Sie erklärt sich wohl daher, dass der Zoo darauf aus war, weitere weiße Gorillas zu bekommen. Aber die Rechnung ging nicht auf. Alle Jungen haben ein pechschwarzes Fell. Nach seinem Tod soll der Gorilla, so hat es die Zooverwaltung entschieden, weder geklont noch ausgestopft werden. Zürcher Oberländer - 23. Sept. 2003 Leiser Tod im geschützten Lebensraum Neugeborene Tiere sind nebst der Masoala-Halle die Hauptattraktion im Zoo Zürich. Im Schutz des Geheges vermehren sich allerdings viele Tiere stärker als in der Natur. Deshalb ist Verhütung nötig. Manche Jungtiere müssen aus Platzgründen getötet werden. Besonders bei Großkatzen, Bären und Menschenaffen müssen wir die Zuchtplanung ständig überprüfen», bestätigt der Direktor des Zoos Zürich, Alex Rübel. Zuchtplanung heißt hormonelle Verhütung, Sterilisation oder Kastration, geschlechtergetrennte Gehege und Töten überzähliger Jungtiere. Für die meisten Zoos in Europa ist die Tötung von Jungtieren kein Tabu mehr. Als nicht unproblematisch erachten Zoologen und Tierärzte die Verhinderung des Sexualtriebes, um überzählige Jungtiere zu vermeiden. Fortpflanzung sei für Tiere ein ebenso wichtiges Sozialverhalten wie Nahrungserwerb oder Feindvermeidung, meint der Zürcher Zootierarzt Ewald Isenbügel. Eine unterdrückte Fortpflanzung habe Auswirkungen auf das Gesamtverhalten der Tiere, die Sozialstruktur und die Stoffwechselvorgänge. Für den Zürcher Zoochef ist klar, dass nicht die Erhaltung einzelner Individuen im Vordergrund stehen darf. «Nur der Mensch stuft Wirbeltiere höher ein als wirbellose Tiere. Und nur der Mensch schützt und personalisiert einzelne Tiere. In der Natur jedoch steht die Artenerhaltung im Vordergrund», sagt Rübel. Damit meint er: Dem Wohl der ganzen Tiergattung fallen einzelne Tiere zum Opfer. Je nach Tierart werden in Zürich die überzähligen Jungen kurz nach der Geburt, oder sobald sie selbstständig sind, ihren Eltern weggenommen. Mit einer überdosierten Narkose gleiten sie hinüber in den Tod. «Die Tiere wissen nicht um ihren Tod und werden bei dessen fachgerechter Verursachung nicht belastet. Belastungen treten aber während des Lebens unter unzureichenden Bedingungen auf», so Markus Stauffer vom Institut für Nutztierwissenschaften der ETH Zürich. Andere Möglichkeiten als die Tötung gibt es nicht. Oft haben auch andere Zoos keinen Platz. Und auswildern lassen sich nur die wenigsten der überzähligen Tiere. Beim Goldkopf-Löwenäffchen oder beim Waldrapp gelang es. Bei anderen Tieren scheitern Auswilderungsversuche, weil der Lebensraum fehlt, weil die internationalen Vorschriften eine Aussetzung nur in den Ursprungsgebieten der Tiere zulassen und weil das Risiko, Krankheiten zu exportieren, meist größer ist als der Gewinn, den eine Auswilderung der betreffenden Tierart bringt. Arterhaltung allein ist denn für Rübel auch nicht die Hauptaufgabe eines Zoos. «Zoos können rund 1000 Tierarten erhalten. Aber in der Natur existieren viel mehr», sagt er. Zoos könnten deshalb nur eine PR-Funktion einnehmen. «Das Zootier ist ein Botschafter seiner Artgenossen in der Wildnis. Es kann die Menschen dafür sensibilisieren, etwas für dessen natürlichen Lebensraum zu tun», erklärt er. Solange irgendwo auf der Welt potenzielle Lebensräume existieren, ist Rübel bereit, die Züchtung von seltenen Tieren zu fördern, die sich kaum vermehren. «Die Möglichkeit zur Zucht ist Voraussetzung für die Arterhaltung. Erst dann kann über Zuchtplanung und Aussetzung diskutiert werden», sagt der Zoodirektor. Fraglich wird Züchtung für Rübel erst dann, wenn ein Tier nur noch im Zoo vorkommt und in der Natur nicht mehr existiert. Tiroler Tageszeitung Online - 24. Sept. 2003 Seltene Leopardin starb bei Rettungsversuch in britischem Zoo Die Wildkatze "Jade", Angehörige einer der seltensten Leopardenrassen der Welt, ist bei einem fehl geschlagenen Rettungsversuch in einem englischen Zoo ums Leben gekommen. Das zwei Jahre alte Tier war nach einem Bericht der "Times" (Mittwoch-Ausgabe) durch ein winziges Loch in ihrem Drahtgehege entkommen und auf einen darüber hängenden Baum geklettert. "Wir haben das Gehege sofort umstellt. Nach einer Stunde dachten wir, sie kommt nicht mehr von selbst herunter", sagte Mark Edgerley, Direktor des Marwell-Zoos bei Winchester. Deshalb wurde "Jade" ein Beruhigungsmittel verabreicht. "Wir wussten, dass sie vom Baum fallen würde. Sie stürzte vier Meter tief, verhakte sich aber unglücklich in einer Astgabel." Wiederbelebungsversuche blieben ohne Erfolg. Eine Obduktion soll nun die genaue Todesursache klären. "Jade" gehörte laut "Times" zu der Rasse der aus China und Süd-Sibirien stammenden Amur-Leoparden, von denen nur noch 33 in der Wildnis leben. In Zoos weltweit soll es noch mehr als 100 ihrer Artgenossen geben. Jade und ihr Partner Akin (3) waren gerade erst in das neue Gehege eingezogen. Berliner Zeitung - 25. Sept. 2003 Stiller Abschied vom früheren Zoodirektor Mehr als 400 Menschen - darunter Verwandte, Freunde, Zoo-Direktoren aus ganz Deutschland und frühere Mitarbeiter - nahmen in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche Abschied von dem Zoologen. Frädrich war am 13. September nach schwerer Krankheit gestorben. Der Zoologe äußerte sich selten als Privatmann, von seiner Krankheit erfuhren seine früheren Mitarbeiter erst kurz vor seinem Tod. "Für ihn gab es eine strikte Trennung. War er im Zoo, gab es für ihn nur den Zoo", sagte sein Nachfolger Jürgen Lange. Er sei ein Mann der leisen Töne gewesen, sagte Wilm Tegethoff, Aufsichtsratsvorsitzende des Zoos. "Seine Welt war die wissenschaftliche Arbeit in der Stille seines Arbeitszimmers." Spuren hinterließ Frädrich mit dem Bau eines Flusspferdhauses und einer Unterkunft für asiatische Rinder. Im vergangenen Jahr, kurz vor seiner Pensionierung, wurde die Pinguin- und Robbenanlage eröffnet. Auch der Tierpark in Friedrichsfelde lag Frädrich, der 1991 Zoo-Direktor wurde, am Herzen. "Er hat dazu beigetragen, dass Zoo und Tierpark ein Gewicht in der Stadt haben", sagte Tierpark-Chef Bernhard Blaszkiewitz Die Welt - 25. Sept. 2003 Weggefährten und Freunde nehmen Abschied von Hans Frädrich Hunderte Menschen kamen gestern Vormittag in die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, um Abschied von Dr. Hans Frädrich zu nehmen. Der Zoodirektor (1991-2002) im Ruhestand war vor zwölf Tagen im Alter von 66 Jahren in Berlin gestorben. Zahlreiche Weggefährten würdigten bei der Trauerfeier den Menschen Hans Frädrich und seine Arbeit. "Er war ein Mann der leisen Töne, als Fachmann weltweit geachtet", sagte Wilm Tegethoff, Vorsitzender des Zoo-Aufsichtsrates. Zoodirektor Jürgen Lange sprach von seinem Vorgänger als einem Mann, "der sich einer langen Tradition verpflichtet fühlte und die Tierhaltung zukunftsträchtig weiterentwickeln konnte". Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz erinnerte an die "große Toleranz", mit der der Verstorbene seinen Kollegen und Mitarbeitern immer begegnet war. Sehr persönlich geriet die Verabschiedung des Verstorbenen durch den Alternativen Friedensnobelpreisträger Sulak Sivaraks: "Er hat mit Herz und Seele geschaffen. Er war ein guter Freund." Hans Frädrichs Karriere begann mit einer Ausbildung bei Bernhard Grzimek. Als 29-Jähriger wechselte er 1966 zum Zoo Berlin, wo er viele Jahre eng mit Direktor Heinz-Georg Klös zusammenarbeitete, dessen Amt er 1991 übernahm. Saarbrücker Zeitung - 25. Sept. 2003 Das halbe Tausend wurde voll Zoodirektor Norbert Fritsch ist richtig froh. Noch immer trudeln täglich Glückwünsche zur Geburt des kleinen Orang-Utans im Neunkircher Zoo ein. Die Meldung, dass nach Abschluss der "SZ"-Namenssuch-Aktion für den kleinen Menschenaffen, rund 500 Namensvorschläge (exakt 495) vorliegen, hebt die Stimmung noch ein bisschen mehr. Wer den kleinen Affenjungen in natura sehen will, darf seinen Besuch im Zoo nicht zu spät beginnen. Um 17 Uhr nämlich beginnt die Nachtruhe für das Affenbaby. Dann zieht sich Mutter Sitti zurück und bereitet das Nachtlager für sie beide vor. Den übrigen Tag über jedoch, so erzählt Fritsch, präsentiert sie sich schön, liegt an der Scheibe und lässt ihren Nachwuchs bewundern. Oft kommt sie auch ins Freigehege, das Baby eng an sich gepresst. Und bewundern will das Baby zurzeit offensichtlich das ganze Land. "Die Besucherzahlen sind super. Die Leute kommen in Massen." Am vergangenen Samstag waren es 1500, sonntags sogar 4000 - bedeutend mehr als zum Zoofest eine Woche zuvor. "Wir sind unheimlich froh über die zusätzlichen Besucher. Da kommen auch Leute, die sonst nie gekommen wären oder lange nicht mehr da waren. Die sehen dann mal, was im Zoo so alles passiert ist und kommen dann sicher auch noch öfter", freute sich Fritsch. Damit es den Besuchern auch wirklich nie langweilig wird, wird weiter kräftig im Zoo gearbeitet. Die Arbeiten am neuen Elefantenhaus laufen termingerecht. Ende des Jahres wird der Rohbau fertig, das Dach eingedeckt sein. Im Juni, so rechnet man, können die Elefanten bereits in ihr neues Zuhause einziehen. Die endgültige Fertigstellung ist für den August ins Auge gefasst. Und irgendwann wird es dann vermutlich auch noch den männlichen Zuwachs für die beiden Damen in den besten Elefantenjahren geben. Zuwachs bekommen auch die Seehunde. Noch vor den Herbstferien reisen zwei junge Tiere aus dem Saarbrücker Zoo an. Damit ihnen ihr neues Zuhause auch richtig gut gefällt, wird es noch kleinere Bauarbeiten und Verbesserungen am Seehund-Becken geben. Planung und Bau Zürcher Oberländer - 18. Sept. 2003 Spaziergang durchs Wildschweingehege Die neue Wildschweinanlage im Zürcher Tierpark Langenberg ist auch für das Publikum offen. Die direkte Begegnung soll zum besseren Verständnis der besonders sozialen und lernfähigen Tiere beitragen. Durch die 1,6 Hektaren große Anlage ziehe zurzeit nur die Bache «Punky» - ein sehr umgängliches Tier - mit ihren vier Frischlingen, erklärte Christian Stauffer, wissenschaftlicher Leiter des Wildparks, am Donnerstag vor den Medien. Es sei selbstverständlich, dass aggressive und potenziell gefährliche Tiere nicht im offenen Teil der Anlage gehalten würden. Damit die Begegnung gelingen kann, müssen die Besucherinnen und Besucher einige Spielregeln einhalten: Die Wege dürfen nicht verlassen werden, Füttern ist streng verboten und Hunde müssen draußen bleiben. Zudem sei Geduld nötig, wolle man die Tiere sehen. Für diese ist die Neuerung laut Stauffer eine willkommene Herausforderung, seien sie doch sonst in einem Gehege häufig unterfordert. Die Welt - 20. Sept. 2003 Ostern öffnet auf Sylt das neue Groß-Aquarium Auf der Insel Sylt wurde am Freitag Richtfest für ein zukunftsweisendes Projekt gefeiert: Ostern 2004 öffnet das zehn Millionen Euro teure Groß-Aquarium an den Westerländer Dünen seine Pforten. Bundesweit einzigartig werden dann sowohl die Unterwasserwelt der Tropen als auch die des Nordatlantiks zu sehen sein. Clou: Simulationen von Regen, Sturm und Nebel sollen für eine naturnahe Atmosphäre sorgen. Matthias Neumann von der Investitionsgesellschaft: "Von exotischen Fischen bis zum drei Meter langen Hai präsentieren wir den Besuchern 150 Fischarten." Das größte der 30 Becken fasst mehr als 400 000 Liter Wasser. Süddeutsche Zeitung - 23. Sept. 2003 Tierpark soll 100 000 Besucher im Jahr anziehen Lenggries - Was bislang nur im Probebetrieb am Jaudenhang stattfindet, soll nach dem Willen der Gemeinde in Zukunft im großen Stil aufgezogen werden. Geplant ist die Errichtung eines Falkenhofes, der mit Flugvorführungen, Streichelzoo und einheimischen Raubtieren mehr als 100 000 Besucher jährlich in den Monaten Mai bis Oktober in den Isarwinkel locken soll. Der Gemeinderat hat am Montag über das Vorhaben abgestimmt. Herzstück des Falkenhofes sollen insgesamt 26 Volieren werden, in denen die Raubvögel in den Sommermonaten leben werden. Höhepunkt sollen Flugvorführungen werden. Geplant sind ferner Gehege mit heimischen Raubtieren wie Luchs, Iltis, Steinmarder, Fuchs und Dachs. Aber auch ein Streichelzoo und vielleicht ein Wolfsgehege stehen auf der Wunschliste des Lenggrieser Antragstellers Paul Klima. Der Falkner und Jäger sieht in seiner Standortanalyse günstige Faktoren für Lenggries, denn vergleichbare Einrichtungen gebe es erst wieder im Salzburger Land oder im Allgäu. Die Nähe zu München beschere zudem einen ausreichenden Besucherstrom. Tölzer Kurier - 23. Sept. 2003 Greifvögel und Raubtiere aus nächster Nahe erleben und ... Paul Klima war 1987 als 15-Jähriger der damals jüngste Falkner Deutschlands, 1994 machte er sein Hobby zum Beruf. Nach einigen Stationen in Bayern und Österreich will der frisch verheiratete Niederbayer jetzt am Jaudenhang in Wegscheid zusammen mit der Familie Adlwarth ein eigenes Projekt aufziehen. Den Isarwinkel sieht er als idealen Standort für einen Falkenhof. Im Park sollen den Besuchern einheimische Wildtiere präsentiert werden: Luchs, Dachs, Fuchs, Wildkatze, Marder, Iltis, auch Fischotter und womöglich ein Wolfsrudel. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Haltung von Greifvögeln und Eulen, vor allem auf Flugvorführungen. Pädagogisch hat sich das Projekt zum Ziel gesetzt, Vorurteile gegenüber Raubtieren und Greifvögeln abzubauen. Das geschieht einmal durch das Erleben und die Erklärungen während der Vorführungen; zudem sollen die Gehege auch übersichtlich und verständlich beschildert sein; ein "Naturlehrpfad" ist angedacht. Klima richtet sich speziell auf den Besuch von Kindergärten und Schulen ein. "Wir haben jetzt schon etliche Anfragen Berliner Zeitung - 25. Sept. 2003 Aquarien öffnen am 1. Dezember Der Eröffnungstermin für zwei neue Attraktionen in Berlin steht fest: Am 1. Dezember werden das 25 Meter hohe Riesenaquarium "AquaDom" und das neue Sea Life Berlin im Dom Aquarée an der Karl-Liebknecht-Straße eingeweiht. Im Sea Life Center wird auf 1 800 Quadratmetern Fläche der Lauf der Spree dargestellt. Mehr als 3 000 Fische können dort betrachtet werden. Der Eintritt soll etwa 15 Euro kosten. Aktionen Thüringer Allgemeine - 19. Sept. 2003 Wochenende: Alles rund um den Zoo An diesem Wochenende werden im Thüringer Zoopark bereits zum zehnten Mal die Deutschen Zootage durchgeführt. Diese Veranstaltung wurde vom Berufsverband der Zootierpfleger und dem Verband Deutscher Zoodirektoren ins Leben gerufen. Erklärtes Ziel ist es, an den beiden Tagen die Zoobesucher ausführlich über die Aufgaben der Zoos, die Arbeit in einer solchen Einrichtung, über die Haltung einzelner Tiergruppen oder neue Bauvorhaben zu informieren. Gleichzeitig bietet sich auch die Gelegenheit, über den Zoo der Zukunft zu diskutieren. Mitteldeutsche Zeitung - 19. Sept. 2003 Menschenmassen bei 1. Safari-Nacht Die Safari-Nacht am Freitag im Tierpark Aschersleben war ein riesiger Erfolg. Bei der ersten Abendveranstaltung dieser Art, zu der Tierpark, Förderverein und MZ eingeladen hatten, wurden etwa 1 500 Besucher gezählt. Nicht nur Tierparkchef Dietmar Reisky war angesichts des Zuspruches baff - auch seine Mitarbeiter nahmen die Abendschicht wegen des unerwartet hohen Zuspruchs gern in Kauf. Unzählige erfreute Gesichter waren im Schein von Fackeln und Lampions der beste Lohn für die Mühen im Vorfeld. Süddeutsche Zeitung - 19. Sept. 2003 Türkische Tauben beim Kunstflug Was ein Tom Booker bei den Pferden war, ist Matthias Bartek bei den Tauben. Seit kurzem trainiert er im Tierpark Hellabrunn die hierzulande nahezu unbekannte türkische Kunstflugtaubenrasse Dunek. Das Ergebnis dieses Trainings zeigt er täglich um 11 Uhr im Südamerika-Gehege. Der Taubenflüsterer, wie der Zoo die neue Attraktion getauft hat, ist ein poetisch anmutendes Schauspiel, bei dem die dunkelgrauen Vögel mit den weißen Flügelspitzen in kürzester Zeit hoch in den Himmel steigen, um dann, angelockt von einer weißen arabischen Trommeltaube, in einen spiralförmigen Sturzflug überzugehen und sich dabei propellerartig um die eigene Achse zu drehen. Wegen ihrer Flugspiele wurden diese Tauben früher vor allem in Zentralasien bei Hofe gehalten. Sächsische Zeitung - 23. Sept. 2003 Erntedank mit Gaben für die Tiere Bereits im vergangenen Jahr erfreuten sich viele Besucher am Treckertreffen zum Tierparkfest in Weißwasser. In diesem Jahr wird dieses Treffen anlässlich des ersten Herbst- und Erntedankfestes an diesem Sonntag von 11 bis 17 Uhr stattfinden und den Auftakt zu einer Traditionsveranstaltung bilden. Mitteldeutsche Zeitung - 23. Sept. 2003 Uhu mit Sammelbüchse begrüßt die Festbesucher Der Förderverein Hermannseck (Ziegelroda) bemüht sich seit langer Zeit um die Wiedereinrichtung des Heimattierparks. Diesem Zweck diente auch eine Sammelaktion beim zweiten Herbstsingen, das der Verein am Wochenende veranstaltete. Norddeutsche Neueste Nachrichten - 23. Sept. 2003 Artenschutz im Vogelpark Marlow Wer den Vogelpark Marlow kennt wird bei seinem nächsten Besuch feststellen, dass dieser tierischen Zuwachs erhalten hat. Der Neuankömmling ist äußerst pflegeleicht, denn er benötigt kein Futter. Seit kurzem zieht ein hölzerner Seeadler direkt neben der Bühne für die neue Tiershow "Begegnung mit Tieren" seine Runde. Sein Schöpfer, der Schüler Stefan Purr, hat beim Wettbewerb Bildende Kunst in Prora mit diesem Exponat einen ersten Preis gewonnen. Die Skulptur stellt im Vogelpark Marlow den Auftakt für die Vorbereitung auf den Artenschutztag am 28. September dar. Ostsee Zeitung - 19. Sept. 2003 Hirschbrunft lockt Touristen in den Norden Im Frühherbst zieht ein Naturschauspiel der besonderen Art Tierliebhaber in den Norden. Die Hirschbrunft. In den Nationalparks werden Führungen angeboten. Nachwuchs Hannoversche Allgemeine - 20. Sept. 2003 Erste Expedition ins Unterholz Die kleinen Folgen einer kurzen Liaison sind jetzt im Zoo Hannover zu sehen. Die Geparden-Jungen Leila, Lela und Luca durften gestern zum ersten Mal ihr Außengehege erkunden. Wobei sie von ihrer Mutter Tonja auf ihrem Weg ins Unterholz wachsam beäugt wurden. Der Vater der Kleinen war bei dem Ausflug nicht dabei. Er ist längst wieder in den Zoo Jaderberg zurückgekehrt. Nadscho war von dort nur ausgeliehen worden, weil man sich in Hannover Nachwuchs wünschte. Leila, Lela und Luca kamen nach einer Tragzeit von 75 Tagen am 5. August zur Welt. Bei ihrer Geburt wogen sie gerade einmal 200 bis 250 Gramm. Berliner Morgenpost - 21. Sept. 2003 Flamingos brauchen den Gruppensex in der Öffentlichkeit Flamingos sind Koloniebrüter und balzen in der Gruppe", sagt Vogel-Kurator Martin Kaiser vom Tierpark. Mit Nachwuchs klappt es deshalb nur, wenn mindestens fünf oder sechs Paare zusammen leben. Im Tierpark leben 155 Kuba-, Rosa- und Chileflamingos. Das reicht für ein paar Küken. In diesem Jahr schlüpften von Juni bis Anfang August acht Jungvögel. Hätten die Tierpfleger nicht so gut aufgepasst, wären es sogar neun geworden. An einem lauen Frühlingsabend hatten nämlich ein Kuba- und ein Rosaflamingo die Liebe zueinander entdeckt. Wenig später lag ein Ei in der Mulde ihres fürsorglich mit Schlamm aufgeschichteten Kegelnestes. Weil ein "Mischling" dieser beiden Unterarten aber die reine Zuchtlinie durchkreuzt, entfernten die Tierpfleger dieses "Ei der Liebe". Zum Glück fanden sie in einem anderen Nest zwei Eier. Eines davon wechselte das Nest, und das ungleiche Paar kann nun trotzdem ein Küken aufziehen. Zwei Eier in einem Nest? Für Flamingos ist das ungewöhnlich. "Die stammen bestimmt nicht von einem einzigen Weibchen", sagt Martin Kaiser. Vermutlich hat ein anderes Tier sein Ei dort abgelegt.
Berliner Zeitung - 24. Sept.
2003
Inquiry into zoo graft
claims |
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| Pressemitteilungen teilweise gekürzt | ||||
Chemnitz, 25. September 2003 Rechtzeitig zum Riesenkinderfest des Jugendamtes neue Australienanlage im Tierpark Chemnitz fertiggestellt Seit Donnerstag bewohnen die Bennettkängurus ihre neue Behausung und müssen sich nun erst langsam an das unbekannte Gelände sowie an einen neuen Mitbewohner gewöhnen. Sie werden nämlich zukünftig die Anlage mit Emus teilen. In der Eingewöhnungsphase werden beide Arten noch getrennt gehalten, damit sie sich in Ruhe einleben können. Die australischen Tiere und ihre neue Anlage können dann ab Samstag, dem 27. September 2003 pünktlich zum Jugendamts-Fest, besucht werden.
ECOTERRAIntl. St. Lucia, 18.09.2003 JANE TIPSON ERMORDET Die Ermordung von Jane Tipson, einer Verteidigerin von Menschen, Tieren und der Natur, ist ein Verlust für eine ganze Welt-Region. Fassungslos ist die schweizerische Gesellschaft für den Schutz der Meeressäuger (ASMS) über die Ermordung von Jane Tipson, Mitarbeiterin ihrer Partnerorganisation ECCEA (Eastern Caribbean Coaliton for Environmental Awareness). Jane Tipson war eine Frau mit bemerkenswerter Integrität und ausserordentlichem Mut, den sie voll und ganz der Natur, den Tieren und der Umwelt gewidmet hat und zwar in einer Gegend, wo solche Philosophien alles andere als populär sind. Als sie am frühen Morgen des 16. September unweit ihres Grundstückes in Monchy in St. Lucia in der Ostkaribik eine Brücke überquerte, sprang ein Mann auf sie zu und schoss ihr in den Kopf. Jane war sofort tot. Diese Tat wird all diejenigen zeichnen, die Jane Tipson kannten und liebten. Es ist zwingend erforderlich, dass alles unternommen wird, um den wahren Grund für Janes Tod zu erfahren und auch sicherzustellen, dass der Täter vor Gericht kommt. Es ist schwer zu verkraften, dass Jane Tipson, dieser verantwortungsvolle und in jeder Beziehung wunderbare Mensch auf diese Weise ums Leben kam. Wir alle werden ihre unermüdliche Arbeit und ihr liebevolles Wesen vermissen und ihr Bemühen in ihrem Sinne weiterführen. Jane wanderte vor 30 Jahren aus Devonshire aus und liess sich in St. Lucia nieder. 1995 war sie Mitgründerin unserer Partnerorganisation ECCEA und seither verantwortlich für das regionale Programm in St. Lucia. Sie gründete die St.Lucia Whale and Dolphin Watching Association und förderte die Entwicklung des jetzt florierenden Walbeobachtungs-Tourismus. Jane engagierte sich für die Freiheit der Delfine. Ideell und materiell unterstützte sie die St. Lucia Tierschutzorganisation (SLAPS) und milderte so in einmaliger Weise das Elend von hunderten von wilden und domestizierten Tieren. Zoologische Gesellschaft Frankfurt, 22.09.2003 Zoo-Theater zur biologischen Vielfalt Spurlos verschwunden! Im Rahmen des Projektes Globalen Naturschutz lokal erleben ist ein Theaterstück für große und kleine Zoobesucher entstanden. Zusammen mit dem Kommissar Jim Eck folgen die Zuschauer einer heißen Spur: Sie sind auf der Suche nach dem Verursacher des Artensterbens. Spurlos verschwunden! vermittelt treffend und mit Witz wichtige Botschaften des Naturschutzes. Der spitzfindige Kommissar Jim Eck und sein schusseliger Assistent Schneider haben einen neuen aufregenden Fall: Sie sind auf der Suche nach dem unbekannten Täter, der für das Verschwinden unzähliger Tier- und Pflanzenarten verantwortlich ist. Die Zahl der Vermissten steigt täglich unaufhaltsam der Kommissar und sein Assistent haben alle Hände voll zu tun um das Verbrechen rechtzeitig aufzuklären. Auf der Reise zu verschiedenen Tatorten treffen sie auf zwei Tiger, die über den Sinn und Unsinn der Auswilderung von Zoo-Tieren streiten. Ein Gorilla erklärt dem eigennützig denkenden Familienvater die Notwendigkeit des nachhaltigen Wirtschaftens und als letzter überlebender seiner Art versucht der Baumfarn einem eitlen und hoch bedrohten Vogelpärchen die Brisanz ihrer Lage zu erklären... WWF-JOURNALISTEN-NEWSLETTER, 17.09.03 Kanzler kungelt mit Klima- und Jobkillern Gemeinsame Pressemitteilung der Deutschen Umweltverbände Mit scharfer Kritik kommentieren die deutschen Umweltverbände das heute stattfindende Kanzlergespräch zur Energiepolitik. Das Treffen sei eine "Kanzler-Kungelrunde mit Klima- und Jobkillern". Die Verbände sind der Auffassung, dass ein Gespräch ausschließlich mit der Atom-, Kohle- und Industrielobby das falsche energiepolitisches Signal aussende. Die Vertreter erneuerbarer Energien und Umweltorganisationen gehörten ebenfalls an den Verhandlungstisch. Auf die schriftliche Bitte der großen Umwelt-, Verbraucher- und Wirtschaftsverbände sowie von Gewerkschaften, den Teilnehmerkreis um Vertreter der Zukunftsenergien auszuweiten, sei vom Kanzleramt nicht reagiert worden. Die Absicht der Großindustrie scheine klar: Zum einen solle die Energiewirtschaft von Verpflichtungen zum Klimaschutz verschont bleiben. Zudem solle erreicht werden, dass im europäischen Klimaschutzinstrument Emissionshandel der Klimakiller Kohle eine Schutzklausel erhalte. Zusätzlich wollten sich die vier großen deutschen Stromversorger den Atomausstieg nochmals vergolden lassen. |
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| Natur- und Artenschutz | ||||
Lausitzer Rundschau - 20. Sept. 2003 Bangen um Zukunft der Elche Toke, Runa, Kristina und Ole leisten ganze Arbeit. Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz nahe Dauban rücken die vier Elche der üppigen Vegetation zu Leibe. Bis auf Ole, einen gebürtigen Oberlausitzer, wurden die Landschaftspfleger aus verschiedenen Ecken Europas extra nach Ostsachsen geholt. Sträucher und Büsche sollen sie kurz halten, seltene Pflanzen von Wildwuchs befreien. Nun scheint jedoch das Geld für die Waldpfleger ausgegangen zu sein. Der Bund, der sie im Dienste der Wissenschaft eingestellt hat, gibt seit Ende Juni keinen Cent mehr für die Elche aus. Berliner Zeitung - 23. Sept. 2003 Geschlechtskranke Wisentbullen Berliner Wissenschaftler des Instituts für Zoo- und Wildtierforschung haben die Erreger einer Krankheit entdeckt, die den Wisent in Polen bedroht. Die Bullen dieser größten europäischen Wildrindart leiden häufig an Balanoposthitis, einer schmerzhaften Entzündung des Penis und der Vorhaut. In der Folge paaren sie sich nicht mehr. Den Forschern zufolge wird die Krankheit unter anderem von Kugelbakterien und fadenähnlichen Fusobakterien verursacht. Spiegel - 18. Sept. 2003 Afrikas Löwen vom Aussterben bedroht Mit modernen Waffen und Gift haben Jäger den "König der Tiere" in Afrika an den Rand des Aussterbens gebracht. Ein paar Nationalparks und Reservate reichen nicht aus, um das Überleben der Löwen zu sichern, meinen Umweltschützer. Nur rund 23.000 Löwen gibt es heute noch in Afrika, sagte Laurence Frank, Wildbiologe der University of California, in Berkeley dem britischen Fachmagazin "New Scientist". Vor 20 Jahren seien es nach Schätzungen von Umweltschützern noch 200.000 gewesen. Auch die Zahl anderer Raubtiere wie die der Geparden gehe drastisch zurück. Innerhalb der meisten Schutzgebiete schienen die Löwenpopulationen stabil. Außerhalb davon seien die Raubkatzen jedoch nahezu unbemerkt verschwunden. "Tiere in Nationalparks und Reservaten zu schützen genügt nicht, um ihr Überleben zu sichern", sagte Rosie Woodroffe, Leiterin des Samburu-Laikipia Wild Dog Project. Viele der Reservate seien zu klein, um die genetische Vielfalt der Tiere zu erhalten. Außerdem könnten Menschen in die Parks eindringen und Tiere töten. Berliner Zeitung - 23. Sept. 2003 Katzen, Korallen, Krokodile Beim Souvenirkauf schrecken Urlauber vor nichts zurück - die Asservatenkammer des Zolls gleicht einem Gruselkabinett. Die Ferienzeit ist vorbei und aus den Koffern der Urlauber haben Zöllner Mitbringsel aus aller Welt eingesammelt: Kaviar aus Russland, Korallen aus der Karibik, Ledertaschen aus Afrika. Viele der auf Basaren und in Geschäften gekauften Andenken sind artengeschützt, ihre Einfuhr an den deutschen Grenzen ist daher verboten. Bislang fanden die Berliner Zöllner in diesem Jahr zwei lebende Vögel, drei Schildkröten, 24 Fechterschnecken, 154 Korallen, elf Orchideen und etliche Handtaschen aus Krokodilleder. Das Gros kommt noch, sagen die Zöllner, weil die Fernreisenden erst nach den Ferien in den Urlaub fliegen und im Herbst zurückkehren. Frankfurter Rundschau - 23. Sept. 2003 Milder Blick auf Trophäenjäger Ausgerechnet den von vielen Naturschützern skeptisch beobachteten Trophäenjägern bestätigt eine Studie von Traffic, dem Artenschutznetzwerk des World Wide Fund for Nature (WWF) und der Weltnaturschutzorganisation IUCN, dass viele von ihnen die Natur schützen wollen. Naturschützer sehen die vielen Männer und einigen Frauen, die ihre gute Stube gern mit einem selbst "erbeuteten" Bärenfell oder einem ausgestopften Wolf schmücken möchten, längst nicht mehr als Gegner. Deshalb gab es Versuche, die Trophäenjagd im südlichen und östlichen Afrika für den Naturschutz zu nutzen. Studien zeigen dort, dass die so in die jeweiligen Länder fließenden Gelder auch wirklich den Menschen in diesen Regionen und dem Naturschutz zugute kommen. Leipziger Volkszeitung - 25. Sept. 2003 Seltene Rosenkäfer schlüpften in Lützschena Fast ein Jahr ist es her, dass die Mitarbeiter der Auwaldstation Lützschena dem streng geschützten Rosenkäfers ein Nest bauten. Larven dieser Gattung waren aus dem Holz einer riesigen alten Eiche gepurzelt, die der Orkan "Jeanette" im Lützschenaer Schlosspark auf dem Familienfriedhof derer von Sternburg gespalten hatte. Vor wenigen Tagen schlüpfte eine Vorhut der etwa 60 Larven. Manfred Seifert von der Auwaldstation: "Zuerst glaubten wir, die Larven des selten gewordenen Marmorierten Rosenkäfers zu pflegen und hofften auf das Erscheinen der Käfer im Frühjahr 2003", so die Betreuer der "Kinderstube". Mancher Besucher der Station habe auch schon ungeduldig nach dem "Geburtstermin" gefragt. Dass nun nicht der Marmorierte, sondern der Große Rosenkäfer zum Vorschein kam, sei eher eine positive Überraschung. Mit bis zu 2,9 Zentimeter Größe ist er nach den Worten von Manfred Seifert unter den heimischen Rosenkäfern der Gigant. Der "fliegende Edelstein", gänzlich schillernd grün, steht auf der Roten Liste der in der Bundesrepublik gefährdeten Arten an oberster Stelle: vom Aussterben bedroht und streng geschützt. Im Regierungsbezirk Leipzig sind die Tiere gelegentlich im Leipziger Auwald und sehr vereinzelt in Elbaue und Dahlener Heide zu finden. Sächsische Zeitung - 19. Sept. 2003 Tier-Razzia: Regierungspräsidium beschlagnahmte eigenes Krokodil Bei einer Razzia retteten Landeskriminalamt (LKA) und Regierungspräsidium (RP) seltene Tiere aus den Kellern von Zoohändler Roberto Rahnefeld (Morgenpost berichtete). Erstaunlich: Das RP selbst hatte 1995 ein beschlagnahmtes Krokodil Rahnefeld in Pflege gegeben. Jetzt ist das Tier gemeinsam mit 60 anderen in Zoos umgezogen. Aber warum hatte das RP ein unter Artenschutz stehendes Tier ausgerechnet in die Hände eines offenbar dubiosen Händlers gegeben? RP-Sprecher Olaf Weiß: Der Händler erfüllte damals die nötigen Auflagen. Wir hatten keinen Zweifel an seiner Zuverlässigkeit. Sächsische Zeitung - 18. Sept. 2003 Razzia bei Zoohändler - Polizei holte 60 Tiere aus dem Keller Das Geschäft mit exotischen Tieren läuft. Legal oder illegal. Gestern hat es einen Zoohändler aus dem Vogtland erwischt: Staatsanwalt und Landeskriminalamt (LKA) durchsuchten seine Geschäfte. Im Keller des Hauses entdeckten sie einen Alligator, Würgeschlangen, zwei Krokodile und mehrere Warane. Sie befreiten die Tiere aus ihrem dunklen Verlies, brachten sie in Zoos und Tiergärten. Insgesamt mehr als 60 Tiere. Wildlife Conservation Soc. 21. Sep 2003 http://www.wams.de/data/2003/09/21/171440.html Mit nur noch 280 Exemplaren lebt im Grenzgebiet von Nigeria und Kamerun der Cross-River-Gorilla. Regierungsvertreter beider Staaten unterschrieben jetzt im südafrikanischen Durban ein Abkommen zum grenzübergreifenden Schutz der Tiere. Mexican dolphin dies at park holding dolphins from Solomon Islands A dolphin of Mexican origin has died at the Cancun water park that received 28 dolphins from the Solomon Islands in July, the Mexican environmental prosecutor's office reported this week. http://www.enn.com/news/2003-08-27/s_7824.asp Portugal fires may push rare cat nearer extinction Portugal's devastating forest fires could drive the rare Iberian lynx closer to extinction, a conservation group said Tuesday. http://www.enn.com/news/2003-08-27/s_7813.asp Once killed as common pests, tigers in Myanmar are now almost extinct In the days of British rule, tigers were so numerous in Burma they were shot as pests 1,382 of them from 1928-32, according to historical records. http://www.enn.com/news/2003-09-02/s_7942.asp Dung tests show Borneo elephants stand alone, says group Elephants on Borneo are a distinct subspecies with bigger ears and straighter tusks than cousins on Sumatra and mainland Asia, and special care should be taken to save them, the World Wide Fund for Nature said. http://www.enn.com/news/2003-09-04/s_8042.asp Judge squelches whale-killing sonar system A powerful new sonar system developed by the U.S. Navy has been nixed by a federal judge because of its potential to harm marine mammals. Studies by the Woods Hole Oceanographic Institute have shown that the powerful, low-frequency sound pulses disrupt the ability of marine mammals to communicate, feed, and migrate. http://www.enn.com/news/2003-09-05/s_7927.asp More than 700 threatened species not protected, says study More than 700 endangered animal species inhabit ranges that have no formal protection, underscoring the need to set aside more land globally for conservation. http://www.enn.com/news/2003-09-12/s_8367.asp Animal activists say Singapore lagoon is endangering captive dolphins An animal rights group said Thursday it had "serious concerns" about the treatment of endangered dolphins at a Singapore aquarium, accusing caretakers of causing the death of one animal and the illness of another. http://www.enn.com/news/2003-09-12/s_8371.asp Ancient spores finger humans in Madagascar extinctions and other stories From Australia to North America, fossil evidence suggests that large mammals such as flightless birds and giant elk disappeared a few hundred years after humans arrived on the scene. http://www.enn.com/news/2003-09-17/s_8088.asp Madagascar says it will triple amount of protected space Madagascar plans to more than triple the size of its nature reserves to help protect some of the planet's weirdest and rarest creatures. http://www.enn.com/news/2003-09-17/s_8495.asp Scientists race to bank endangered plant species Deep in the lush English countryside a group of scientists is racing to save from extinction as many of the world's endangered plants as they can. http://www.enn.com/news/2003-09-19/s_8550.asp Largest Arctic ice shelf breaks up The largest ice shelf, a solid feature for 3,000 years, has broken up http://www.enn.com/news/2003-09-23/s_8679.asp Thousands of plant species under threat in Africa, say botanists Widespread deforestation and an ever-increasing demand for agricultural land threaten thousands of plant species in Africa http://www.enn.com/news/2003-09-24/s_8738.asp |
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| Weitere Infos | ||||
S t e l l e n a u s s c h r e i b u n g Bei der Stadt Landau in der Pfalz ist zum 01.01.2004 die Stelle des/der Zooverwalters/Zooverwalterin (Vergütungsgruppe V c BAT) befristet für die Dauer von 2 Jahren neu zu besetzen. Aufgabengebiet: Anforderungen: - Leitung des Geschäftsablaufs - Organisation und Überwachung des Personaleinsatzes - Ausübung der Dienst- und Fachaufsicht - Beschaffung und Verwaltung von Verbrauchsmaterialien - Tierbestandskartei - Sicherheitsbeauftrage/r - Organisation von Tiertransporten - Organisation von Zooveranstaltungen - Unterstützung bei der Ausbildung Fachliche Anforderungen - Dipl. Biologe/in, Dipl. Landwirt/in, Zootierpflegermeister/in bzw. verwaltungs- oder kaufmännische/ betriebswirtschaftliche Ausbildung - Zooerfahrung bzw. zoologische Praxis Persönliche Anforderungen - Führungsverantwortung - Kommunikationsfähigkeit - Belastbarkeit - sicheres Auftreten - Führerschein Klasse B - PC-Kenntnisse - Englischkenntnisse Methodische Fähigkeiten - Entscheidungsfähigkeit - Verhandlungsgeschick Unternehmerische Fähigkeiten - Sicherstellung der wirtschaftlichen Aufgabenerfüllung - strategisches Denken und Planen - Personalentwicklung und Förderung der Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen Weitere Auskünfte erteilt Zoodirektor, Dr. Jens-Ove Heckel, Tel.: 06341-898229. Ihre Bewerbung mit Lebenslauf, Lichtbild sowie lückenlosem Ausbildungs- und Tätigkeitsnachweis senden Sie bitte bis zum 15.10.2003 an die Stadt Landau in der Pfalz Personalabteilung Rathaus D-76829 Landau in der Pfalz ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ Hallo ZooLex-Fans, NEUE GEHEGEPRÄSENTATION Keine warmen knuddeligen Tiere diesmal, sondern kalte giftige: Gift, Bedrohung, Leben und Tod sind die faszinierenden Themen dieser befristeten Ausstellung im National Aquarium von Baltimore. Dies ist die erste Präsentation eines Aquariums und einer Wanderausstellung in ZooLex. Zoos und Aquarien können diese Ausstellung vom National Aquarium in Baltimore mieten. http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=153 ~°v°~ FORSCHUNGSERGEBNIS Wir freuen uns, den Artikel "Reconciling User Needs in Animal Exhibit Design - Gorilla Exhibits as a Case Study" zu veröffentlichen, der das Ergebnis eine Foschungsprojektes der ZooLex Zoo Design Organization darstellt. http://www.zoolex.org/carlyn/gorilla/content.html Carlyn Worstell hat ihre einjährige Praxis bei ZooLex erfolgreich beendet und wird künftig als Zooplanerin arbeiten. Carlyns Fähigkeiten und ihre Begeisterung waren für ZooLex sehr hilfreich und werden auch von Ihren künftigen Arbeitskollegen und Auftragnehmer geschätzen werden. Wir wünschen Carlyn das beste für ihre Zukunft. Haben Sie Interesse an Praxis bei ZooLex? Hier finden Sie mehr darüber: http://www.zoolex.org/intern.html ~°v°~ WORKSHOP ZOO-GESTALTUNG Ein Workshop zur Zoo-Gestaltung wird am 20. und 21. November 2003 in der Fasanerie Wiesbaden veranstaltet. Information und Anmeldung: http://www.zoolex.org/workshop.html#zoodesign ~°v°~ SPANISCHE ÜBERSETZUNG Anna Martinez und Pep Xarles von AICAS, der spanischen Vereinigung der Zootierpfleger, haben die Präsentation von Gorilla Bush im Zoo Duisburg für unser spanisch sprechendes Publikum übersetzt: http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=633 ~°v°~ ZOOLEX UMFRAGE Bitte nehmen Sie an unserer Mitgliedererhebung teil: http://www.zoolex.org/zoolexcgi/poll.py?poll=regionalzooassoc In unserer letzten Umfrage wollten wir wissen, wie groß das Interesse an internationalen Zooplanungskonferenzen ist. Das Ergebnis ist, dass die meisten gerne regelmäßig solche Konferenzen hätten und Jahresintervalle bevorzugen. Etliche würden aber das Geld dafür nicht aufbringen: http://www.zoolex.org/zoolexcgi/poll.py?poll=conference&result=1 Die gute Nachricht ist, dass es 2004 wieder eine Zooplanungskonferenz in Paignton geben wird: http://www.zoolex.org/zoolexcgi/news.py?id=845 ~°v°~ We keep working on ZooLex ... Circus Rhein Main Presse - 19. Sept. 2003 Zirkus: Tierhaltung in Ordnung Die Sprecherin des Zirkus ist sauer. Auf die Stadt, die behauptet hatte, bei Barnum habe es Probleme in der Tierhaltung gegeben Sie verweist auf ihr Tierbestandsbuch, in dem seit Jahren kein Veterinär etwas bemängelt hat, und den Zustand und die tiergerechte Haltung ihrer Vierbeiner. "Schon lange haben wir keine eingekauften Gastspiele mit Tigern mehr im Programm", sagt sie. Sie habe anerkannt, dass eine artgerechte Haltung von Wildtieren im Zirkus nicht möglich sei. Deshalb seien auch Strauße an einen Zoo abgegeben worden: "Nun haben wir nur noch Haustiere im Programm". Und diese seien nicht nur Tiere zum Geldverdienen, sie würden auch geliebt, gepflegt und artgerecht behandelt. Dass dies bei Barnum der Fall sei, bestätigte gestern der Leiter des Umweltamtes, Wolfgang Herrmann. Er habe Kontrollen bei dem Zirkusunternehmen vorgenommen, sein Resümee: "Alles astrein". In der Beurteilung des Zirkus' sei seinem Mitarbeiter ein Fehler passiert: Schlechte Haltungsbedingungen seien nicht bei Barnum, sondern bei Zirkus Barum aufgetreten. Neue Ruhr Zeitung - 19. Sept. 2003 Dickhäutige Stars in der Manege Das Artisten-Ensemble um Direktor Giovanni Althoff gastiert bis Sonntag im Hünxer Gewerbegebiet. Gestern war Premiere. Die absoluten Stars in der Manege waren ohne Zweifel die indischen Elefantenkühe. Althoff ist einer der letzten mit einer eigenen Herde - und ist genau deshalb ins Visier der Tierschützer geraten, nachdem im Sommer ein Dickhäuter verstarb und ein weiterer wegen Arthrose-Erkrankung in einen Zoo gegeben werden musste. Den Vorwurf der Tierquälerei streitet das Unternehmen entschieden ab: Samba sei an einem angeborenen Herzfehler gestorben und nicht an falscher Haltung, versichert Sprecherin Barbara Rothmund. "Sambas Tod hat uns schwer getroffen". Ostseezeitung - 23. Sept. 2003 Circus Busch gibt heute Premiere Wismar. Heute um 19.30 Uhr öffnet der Circus Paul Busch auf dem Festplatz am Bürgerpark sein großes Zelt und gibt die Manege frei für schwindelfreie Artisten, lustige Clowns, mutige Dompteure und ihre dressierten Tiere. Neben den bunten Vorstellungen unter dem Circuszelt können in der Tierschau rund 70 Tiere angeguckt und auch gestreichelt werden. Lamas, Ziegen, Hunde, Affen und rund 40 Pferde verschiedenster Rassen leben in den rund 90 Meter langen und vom deutschen Tierschutzbund ausgezeichneten Circus-Stallungen. Die Raubkatzen und Elefanten vom Circus haben jedoch ihr neues Quartier schon im Harzer Safaripark Hodenhagen bezogen, denn aufgrund der aktuellen Tierschutzbestimmungen dürfen zukünftig nur noch Tiere auf Circusreisen gehen, die artgerecht gehalten werden können. > Hodenhagen jetzt im Harz??
Britta Jaschinski: Verehrte
Tiere |
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BERLIN Museum für Naturkunde NATURFOTOS DES JAHRES 2003 Siegerbilder des renommiertesten Naturfotowettbewerbs der Welt 2.12.2003 bis 29.2.2004 STUTTGART Staatliches Museum für Naturkunde am Löwentor: AFRIKA. TIERE, MASKEN UND MAGIE 9.10.2003 bis 30.5.2004 MÜNCHEN Zoologische Staatssammlung: 100 JAHRE KONRAD LORENZ 5.12. bis 23.12.2003 LEIPZIG Naturkundemuseum Faszinierende Welt der Spinnen - Lebendschau 11.09.2003 bis 16.11.2003 http://leipzig.de/naturkundemuseum KASSEL Naturkundemuseum im Ottoneum: VOGEL, BLUME UND CO. Jahresaktionen im Naturschutz 2003 bis 19.10.2003 http://www.naturkundemuseum-kassel.de MAGDEBURG Museum für Naturkunde Tiere Und Pflanzen Des Jahres 2003 bis 31.12.2003 MÜNCHEN Botanischer Garten Nymphenburg: Epiphyten - Pflanzen, Die Auf Pflanzen Wohnen 17.10. bis 16.11.2003 BAD WURZACH Naturschutzzentrum: VON MENSCHEN UND BIBERN bis 25.1.2004 http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/ BREMEN Übersee-Museum: BIOKOMMUNIKATION Okt 2003 bis Jan 2004 http://www.uebersee-museum.de/ LÜNEBURG Ostpreußisches Landesmuseum: Der Völkerkundler, Zoologe und Museumsgründer Hugo Schauinsland (1857 - 1937) bis 4.1.2004 http://www.ostpreussisches-landesmuseum.de BIEL-BIENNE Schweizerisches Landesmuseum Über den Ursprung unserer Haustiere (mit Pro Specie Rara) bis März 2004 http://webmuseen.de/Ausstell_23731.html WIEN Naturhistorisches Museum INMITTEN PARASITEN. ES BETRIFFT UNS ALLE. bis 11.1.2004 http://www.nhm-wien.ac.at/nhm/ NIEBÜLL Naturkunde-Museum: DER SEEADLER IN SCHLESWIG-HOLSTEIN - Biologie, Gefährdung und Schutz bis 31.10.2003 http://www.nkm-niebuell.de Stralsund, Meeresmuseum Störe - bedrohte Giganten - lebende Fossilien bis 31. Oktober 2003 www.meeresmuseum.de LINZ Biologiezentrum des Oberösterreichischen Landesmuseum: AMSEL, DROSSEL, FINK UND STAR Oberösterreichs Vogelwelt zur Jahrtausendwende bis 5.10.2003 http://www.biologiezentrum.at |
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| TV-Tipps | ||||
tv.nrw: Jeden Samstag ca. 18:15 Uhr "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek aus den 70er und 80er Jahren; teilweise mit Zoo-Berichten. Do., 25.09.2003, 20:0 0-21:00 SF1, Über dem Dschungel von Madagaskar, An Bord einer fliegenden Forschungsstation Do., 25.09.2003, 22:25-23:20 VOX, SPIEGEL TV Extra, Dickhäuter in anderen Umständen, Protokoll einer Elefantengeburt Do., 25.09.2003, 22:45-23:00 B-alpha, Lebensraum Tierpark, Wie der Zoo zur Arche wurde Wh Fr., 26.09.2003, 16:15-17:00 ZDF, Wunderbare Welt, Pinguine - Lebenskünstler in Kapstadt Fr., 26.09.2003, 21:45-22:15 ARD, ARD-exclusiv, Der wahre Pferdeflüsterer, Mit Monty Roberts unterwegs Sa., 27.09.2003, 01:40-02:20 N3, Der seltsame Kiwi, Neuseelands Wappenvogel Sa., 27.09.2003, 05:45-06:15 HR, Delfine - Freiheit für Bahama Mama, Diane Claridge kämpft für die Freiheit von Delphinen auf den Bahamas Sa., 27.09.2003, 10:25-10:50 ARD, Felix und die wilden Tiere, 18. Ein Herz für den Nerz So., 28.09.2003, 16:20-16:50 ORB, Tiere und Wildnis, Afrikas vergessene Affen So., 28.09.2003, 17:15-17:30 3sat, Zoo-Geschichten: Hannover So., 28.09.2003, 22:30-23:00 WDR, Elefant, Tiger & Co., Doku-Soap aus dem Leipziger Zoo Mo., 29.09.2003, 13:45-14:00 MDR, Hierzulande, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten (25) Di., 30.09.2003, 16:15-17:00 ZDF, Wunderbare Welt, Alaska - Seelöwen in Not Di., 30.09.2003, 20:15-21:05 ORF2, Universum, Heißblütig! - Die Natur der Säugetiere, Soziale Band Mi., 01.10.2003, 20:45-21:00 MDR, Hierzulande, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten 26 Fr., 03.10.2003, 14:30-16:15 N3, Der NDR Tiergarten (3) Fr., 03.10.2003, 18:40-19:26 ORB, Im Nationalpark Unteres Oderta Sa., 04.10.2003, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Dschungel unterm Glasdach - Vom Zoo zum Bio-Park Wh Sa., 04.10.2003, 12:45-13:00 BR, Zoo & Co, Die Rettung der Mhorrgazelle Wh Sa., 04.10.2003, 20:15-21:30 B1, Kein Platz für wilde Tiere, Doku D195 Sa., 04.10.2003, 22:45-00:05 B1, Serengeti darf nicht sterben, Doku von 1959 So., 05.10.2003, 13:45-14:30 MDR, Göttervögel - Galgenvögel, Geschichten von Kolkrabe & Co. So., 05.10.2003, 14:20-15:10 ORF2, Universum, Wildnis am großen Strom - Nationalpark Donau-Aue So., 05.10.2003, 19:00-19:30 B1, Welt der Tiere, Der den Wolf versteht So., 05.10.2003, 23:05-23:50 SWR, Der Greenpeace-Macher - David McTaggart ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm |
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