Volksstimme Magdeburg 29. Aug. 2003
Zoo bekommt 5000 Euro für das Löwenhaus
Über einen warmen Geldsegen in Höhe von 5000 Euro konnten sich
gestern die drei Löwen des Magdeburger Zoos freuen: Stellvertretend
für ihre Tiere nahm die amtierende Direktorin des Zoos, Gisela Stehle,
eine Spende des Artenschutzkreises Deutschland e.V. entgegen.
"Das Geld ist im Löwenhaus gut angelegt", meint Stehle. Das sei
nämlich nach der Eröffnung im vergangenen Jahr noch immer stark
ausbaubedürftig.
Eigentlich war das Geld für den Bau der Anlage im vergangenen Jahr
eingeplant. Doch dann kam die Flut und warf sämtliche Planungen über
den Haufen. Die Spendenübergabe musste um ein Jahr verschoben werden.
"Dabei wollen wir mit unseren Spenden, die wir fast komplett aus Beiträgen
unserer 180 Mitglieder finanzieren, vor allem kleinere Zoos in den neuen
Ländern unterstützen", erklärt Carl-Hans Adrian, Vorsitzender
des Artenschutzkreises. "So bekamen vor drei Jahren die Schneeleoparden in
Rostock unser Geld. Danach waren wir in Erfurt und wollten im letzten Jahr
eigentlich in Magdeburg helfen. Aber die Spende für das Löwenhaus
ist ja mit einem Jahr Verspätung doch noch angekommen", fügt Adrian
hinzu.
Der vom Artenschutzkreis einmal jährlich vergebene Preis geht in diesem
Jahr übrigens in den Harz. Die Spende soll die Bemühungen des
Nationalparks Harz unterstützen, dort einige Luchse auszuwildern. Mit
der jährlichen Spende will der Zentralverband des Kürschnerhandwerks,
die Mutterorganisation des Artenschutzkreises auf seine Sorge um die Natur
aufmerksam machen.
Hamburger Abendblatt 28. Aug. 2003
Eisbär Theo ist tot
Theo (24), der Eisbär von Hagenbecks Tierpark, ist tot. Vor acht Monaten
waren das betagte Tier und seine Partnerin Fanny (24) noch einmal
überraschend Eltern der kleinen Victoria geworden. Jetzt fanden Pfleger
Theo morgens tot in seinem Schlafgehege. Todesursache:
Altersschwäche.
Leipziger Volkszeitung 28. Aug. 2003
Abschied von Tamrin & Co.: Horst Spicale geht in Ruhestand
Er hat viele Tiere unsterblich gemacht: Horst Spicale. Heute verabschiedet
sich der zoologische Präparator, der über drei Jahrzehnte der "gute
Geist" für viele Ausstellungen im Naturkundemuseum Leipzig war, von
seinen Kollegen und geht in den Ruhestand. Spicale bereitete von Maus bis
Hirsch die unterschiedlichsten Tiere für die wissenschaftlichen Sammlungen
und die Ausstellungen des Museums auf. Wie viele es genau waren, weiß
er nicht: "Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen."
Wirbeltierzoologe Michael Meyer geht von mehr als 1800 zoologischen
Präparaten aus.
Eine der bekanntesten Arbeiten Spicales ist sicherlich "Tamrin", der einen
Ehrenplatz in der Dauerschau innehat. Der Löwenmann erwies sich als
echte Herausforderung, da der Meister nur das Fell vorfand und kein eigenes
Modell mehr anfertigen konnte.
Mit dem Ausscheiden Spicales, der weiterhin Tierplastiken anfertigen will,
geht im Naturkundemuseum eine Ära zu Ende. Es wird sich künftig
keinen eigenen Präparator mehr leisten, da das Rathaus diese Stelle
einspart. Alle Präparate müssen künftig außerhalb des
Hauses in Auftrag gegeben werden.
WAZ 29. Aug. 2003
Die Stars wie Orang-Utans und Löwen kosten 500 Euro
Die Patenschaft über den Steinadler, das Wappentier
der Stadt, hat Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer bereits
übernommen - jetzt sucht der Dortmunder Zoo weitere Paten für seine
2500 Schützlinge.
Die Futterkosten reißen neben den Kosten für Personal und Energie
das größte Loch in die Finanzdecke. Und die ist derzeit ohnehin
reichlich dünn, klagt der Zoo. Die Einnahmen durch Eintrittsgelder und
die Zuschüsse der Stadt reichten gerade mal aus, die nötigsten
Ausgaben zu decken. Das aber sei nicht genug: Ein Zoo müsse mehr tun
als nur seinen Bestand zu sichern.
Deshalb der Appell: Tierfreunde können mit einer Jahrespatenschaft die
Arbeit des Zoos unterstützen. Für ihr Geld können alle Paten
das gute Gefühl erwerben, den Gedanken des Artenschutzes zu fördern,
betont der Zoo. Die Gelder für Patenschaften würden vor allem für
Verbesserungen in der Tierhaltung verwendet.
Freie Presse (Chemnitz)
28. Aug. 2003
Lichtenstein : Auf der Spur des Löwen 125 Jahre Zoo Leipzig
Der sechste Lichtensteiner Karl-Max-Schneider-Vortrag
im 125. Jahr des Leipziger Zoologischen Gartens ist dessen Entwicklung gewidmet:
Der Historiker Mustafa Haikal stellt am kommenden Mittwoch sein vor kurzem
erschienenes Buch Auf der Spur des Löwen 125 Jahre Zoo
Leipzig zur Leipziger Zoogeschichte vor. Zahlreiche Fotos aus dem in
Lichtenstein liegenden Nachlass von Schneider, der vor 116 Jahren in Lichtenstein
geboren und später als Direktor des Leipziger Zoos berühmt wurde,
fanden darin Eingang.
Volksstimme 30. Aug.
2003
Neuzugang im Zoo
Der Große Ameisenbär "Kaspar" hat seit dieser Woche
Gesellschaft. Nach jahrelangen Bemühungen des Magdeburger Zoos bekam
er endlich eine Partnerin. Dabei soll der Neuzugang aus dem Londoner Zoo
mit dem seit zwei Jahren in der Landeshauptstadt lebenden "Kaspar" eine Familie
gründen. Dieses könnte sich aber als problematisch erweisen, da
Nachzuchten in Menschenobhut bei dieser Tierart noch immer selten sind.
Da sowohl "Kaspar" als auch seine neue Partnerin im Wildleben täglich
etwa 35000 Ameisen vertilgen, muss für sie im Zoo ein gleichwertiges
Ersatzfutter gemixt werden. Dafür werden feinstes Schabefleisch, Ei,
Quark, Hundefutter, Garnelenschrot, Hafermehl, Früchte, Heilerde und
Wasser zu einer dickflüssigen Suppe gemischt, welche die beiden bis
zu zwei Meter langen Ameisenbären künftig gemeinsam mit ihren Zungen
aufschlecken können.
So können Zoobesucher das neue Duo mit etwas Glück in den
nächsten Tagen beim Fressen und gleichzeitigen Beschnuppern
beobachten.
Sächsische Zeitung
30. Aug. 2003
Fünffache Orang-Mutti wurde 30 / Kronenkranich schlüpft mit ...
Gestern beging Orang-Dame Djudi im Dresdner Zoo ihren 30. Geburtstag.
Djudi ist gebürtige Dresdnerin. Mit 30 ist Djudi nun schon ins reifere
Alter vorgerückt, könnte aber durchaus noch einmal für Nachwuchs
sorgen, erläutert Wolfgang Ludwig, zoologischer Leiter. Doch im Grunde
genommen hat die fünffache Mutter ihre Pflicht und Schuldigkeit getan.
Ihre beiden Erstgeborenen, Sohn und Tochter, haben inzwischen in den Zoos
von Wingst und Hannover ihr Zuhause. Nach Daisy und Dany brachte Djudi im
Mai 1999 ihr bislang letztes Kind zur Welt: Djamuna. Inzwischen darf sich
die muntere 30-Jährige rühmen, auch Großmutter zu sein. Tochter
Daisy zieht seit Februar 2003 selbst ein Töchterchen auf.
Ein drei Tage alter Kronenkranich, der sich momentan im Flamingo-Pavillon
aufhält, wird momentan mit Hand aufgezogen. Nur ein Junges schlüpfte
vor zwei Wochen aus dem Gelege des Kranich-Paares, das seither von den Eltern
betreut wird. Zwei Eier schienen tot zu sein. Man legte sie in den Brüter,
wo sich noch ein Kleines meldete, dem nun die besondere Obhut der Tierpfleger
gilt.
Elefantenmädchen Drumbo kann, wie bereits berichtet, nicht mit Nachwuchs
rechnen. Aufgeschoben ist indes nicht aufgehoben. Wolfgang Ludwig: Ein
fester Termin für eine neuerliche Besamung steht gegenwärtig allerdings
noch nicht fest.
Neue Ruhr Zeitung
30. Aug. 2003
Zoo ist jetzt ein legaler Betrieb
"Im schlimmsten Fall hätte der Zoo geschlossen werden
können, und Direktor Reinhard Frese hätte zusehen müssen,
dass er die Tiere woanders unterbringt", beschreibt Stadtdirektor Jürgen
C. Brandt ein Szenarium, das Duisburgs Publikumsmagnet Nummer Eins hätte
passieren können, wenn er nicht die Anforderungen des § 11
Tierschutzgesetz erfüllt.
Doch keine Sorge. Der Zoo mit seinen Bewohnern ist völlig legal und
bleibt erhalten. Seit gestern hat Frese die Betriebserlaubnis schriftlich,
überreicht von Brandt und bezeugt von Chef-Delfin Ivo und seinem
Gefolge.
Dass Frese und seine Mitarbeiter der Ordnungsbehörde nachweisen mussten,
dass sie über die Kenntnisse und Fähigkeiten für die Tierhaltung
verfügen, geht auf die Gesetzesänderung im Jahr 1998 zurück
und war eigentlich das kleinere Übel. Viel schwieriger war, für
alle Tierarten nachzuweisen, dass sie sich unter tierschutzrechtlichen
Vorschriften wohl fühlen. Die Situation vor fünf Jahren: Der Zoo
war nicht mehr in dem gesetzlichen Zustand und bekam eine vorläufige
Genehmigung. Reinhard Frese: "Wir mussten bauliche Veränderungen, etwa
beim Affenhaus, vornehmen und uns von der einen oder anderen Tierart trennen,
wie zum Beispiel die Eisbären, die an einen dänischen Zoo gegangen
sind." In enger Zusammenarbeit mit Ursula Formann (stellv. Leiterin des
Ordnungsamtes) und Amtsveterinär Dr. Klaus Täpper wurde der Zoo
in fünf Jahren den Buchstaben des Gesetzes angepasst, und das hat gleich
mehrere Vorteile.
Frese: "Maßnahmen, die zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen
waren, wurden vorgezogen. Die Tiere sind ordentlich untergebracht, einige
sogar besser. Und auch die Präsentation für die Besucher ist besser
geworden."
Sächsische Zeitung
31. Aug. 2003
Für alle Felle
Viele Tiere leben im Dresdner Zoo. Und noch lebt der Zoo gut von
dieser Vielfalt. Dennoch könnten dem Tierpark bald sämtliche Felle
davonschwimmen.
Was beispielsweise erinnert außer den Tieren in der
Südamerika-Anlage an Südamerika. Was in der Indien-Anlage an Indien?
Die Präsentation entspricht lange überholten Prinzipien. Tiere
rein, Zaun drum. Für Kinder bleiben die Vierbeiner zwar nett anzusehen,
aber nicht einzuordnen. Ausnahme ist das Afrika-Haus mit seiner Vegetation
und der stimmigen Tierwelt, vom Fisch über den Vogel bis zum
Säugetier. Noch zu selten ist aber eigene Aktivität möglich.
Wie im Zoo unter der Erde. Aber gerade das fördert spielerische
Wissensvermittlung.
Kriterium für einen Vergleich der einzelnen Tier-Anlagen im Dresdner
Raum ist die Frage: Wie erfüllen sie ihren eigenen Anspruch, ihre Aufgabe?
Gerade das Wildgehege Moritzburg oder der Heimattierpark Hebelei tun es auf
wunderbare Weise. Die heimatliche Tierwelt wird den Besuchern dort auf
natürliche Art näher gebracht. Der Dresdner Zoo steht in der Reihe
mit Einrichtungen wie Berlin und Leipzig. Auch denen in Dänemark oder
den Niederlanden, die auf fantasievolle, kinderfreundliche Art zu einer
Abenteuerreise einladen. Die darüber hinaus die eine oder andere Attraktion
zu bieten haben. Sie haben Dresden damit lange überholt.
Sächsische Zeitung 02. Sep. 2003
Tierisch was gelernt
Gestern beging die Dresdner Zooschule bereits ihren
33. Geburtstag. Etwa hundert kleine und große Schüler sowie geladene
Gäste feierten mit dem Leiter Wolfgang Neubert und seinen Mitarbeitern
33 Jahre tierischen Unterricht zwischen Affenhaus und
Elefantengehege.
Nach dem Vorbild der ersten Zooschule weltweit,
die 1947 im amerikanischen New York gegründet wurde, rief Manfred Albrecht
im September 1969 die Dresdner Einrichtung ins Leben. Nach einjähriger
Aufbauzeit wurden 1970 die ersten Knirpse unterrichtet. Genügte damals
noch ein einziger Lehrer, arbeitet heute ein mehrköpfiges Team mit den
Kindern und Jugendlichen zwischen acht und 18 Jahren. Bis zu 24 000 Mädchen
und Jungen besuchen jährlich die Einrichtung des Schulamtes Dresden.
Sie zählt damit zu den bestbesuchtesten ihrer Art in ganz
Deutschland.
Im Mittelpunkt steht natürlich das Tier,
aber wir legen auch Wert auf Themen wie Umwelt- und Artenschutz,
erklärt der Leiter der Zooschule.
Doch nicht nur Schüler profitieren von der
Einrichtung, auch Lehrerfortbildungen und Führungen für Umwelt-
oder Seniorengruppen gehören zu deren Programm.
Demnächst können sogar Blinde unseren
Zoo erleben, sagt Wolfgang Neubert voller Freude. Denn zum 33.
Jubiläum der Schule übergab die Stadtsparkasse, die hier seit langem
aktiv ist, eine Spende von 7 000 Euro. Zum einen werden wir davon neues
Schulmaterial kaufen, zum anderen aber einen Zooführer für Blinde
erstellen, erklärt Neubert.
Prignitzer 02. Sep.
2003
Vom Heimtiergarten zur Top-Adresse
Die Suche nach Sponsoren gehört zu den wichtigsten
Arbeiten der Angermünder Tierparkchefin. "Das ist schon wie mein Hobby.
Ohne Sponsoren wären wir längst nicht da, wo wir jetzt sind", sagt
Sabine Lehmann. Über 400 000 Euro Investitionsmittel flossen seit 1993
in die Sanierung und den Ausbau des Tierparks. Von dem einstigen
Angermünder Tierpark, in dem Betonmauern und Stahlgitter dominierten,
ist längst nichts mehr zu sehen.
"Als ich 1981 hier anfing und den Tierpark als Chefin übernahm, fand
ich chaotische Zustände vor", erinnert sie sich. Die 1963 aus einem
Wildpark hervorgegangene Einrichtung, in dem Angermünder Privatleute
ihre Tiere untergebracht hatten, war baulich nicht gut, und von wirklicher
Attraktivität für die Besucher war wenig zu spüren. "Es war
eine große Herausforderung für mich, die ich aber gern angenommen
hatte", sagt die Tierpark-Chefin.
In diesem Jahr feierte der Tierpark seinen 40. Geburtstag.
Die Gäste honorieren die Anstrengungen des Tierpark-Teams. Mittlerweile
zählt der Park jährlich 50 000 bis 60 000 Besucher. Der
Angermünder Tierpark, darin ist Sabine Lehmann sich sicher, gehört
längst zu den wichtigen Adressen, die die Touristen anlaufen, wenn sie
die Uckermark besuchen.
Sächsische Zeitung 03. Sep. 2003
Nicht zu Schnellschüssen zwingen
Die Rotstift-Vorschläge der Stadtverwaltung
Zittau sorgen für Unmut bei den Betroffenen. Beispiel Tierpark: Ihm
droht laut Haushaltssicherungskonzept der Stadt das Aus ab 2005.
Tierpark-Direktor Bernd Großer und seine Mitarbeiter hoffen aber auf
eine Lösung.
Zittau ohne Tierpark Bernd Großer
kann sich das nicht vorstellen. Die Tierhaltung ist doch nur eine
Sache, sagt der Direktor. Wir haben noch weitere Aufgaben:
Zoopädagogik, Forschung, Naturschutz.
Die Liebe zum Getier ist dabei das eine, die Finanzen
das andere. Denn die Angebote des Tierparks sichern diesem auch Gelder des
Kulturraumes. Nur wenn wir diese Kriterien erfüllen, bekommen
wir die Mittel, erläutert Bernd Großer. Natürlich,
weiß er, wird der jetzige Zustand nicht weiter zu halten sein. Aber
eine Anpassung an neue Gegebenheiten bedarf einiger Zeit, sagt der
Direktor. Der Tierpark arbeite nach abgestimmten Konzepten. Da kann
nicht von heute auf morgen mit weniger Leuten, weniger Geld gearbeitet
werden. Er hoffe auch auf Unterstützung aus der Bevölkerung.
Bis zu 60 000 Besucher zählt der Zittauer Tierpark pro Jahr. Der Direktor:
Das zeigt, dass das, was wir hier machen, nicht so falsch sein kann.
Und damit stellen wir auch ein touristisches Angebot nicht nur für
Zittau.
Neue Ruhr Zeitung 03. Sep. 2003
Der Wal macht die Mücke
Weil in Duisburg das Geld für den Umbau eines Beckens fehlt,
müssen "Ferdinand" und "Yogi" in die USA umziehen. In der Sea World
von San Diego werden die Meeressäuger sich zu neuen Herden gesellen.
Die Amerikaner hätten sowohl Jacobita- als auch Weißwalherden
und damit Damenbegleitung zu bieten, und die Transportkosten nach Kalifornien
übernähmen sie auch.
Handlungsbedarf besteht durchaus. Das unterstreicht ein kurzer Besuch am
Duisburger Becken. Die Bassinwände haben tiefe Risse. Ein Transport-Risiko
für die Tiere sieht Frese nicht. Die Amerikaner, die an West- und
Ostküste Filialen haben, hätten ausreichend Erfahrung mit
Lufttransporten. Zudem werden auch die Duisburger sich bis zum Schluss um
ihre Schützlinge kümmern. Zwei Pfleger, ein Tierarzt sowie der
Direktor begleiten "Ferdinand" und "Yogi" auf der großen Reise zum
Altersruhesitz.
Zürcher Oberländer
04. Sep. 2003
Bärentötung als Hauptthema
Der Zürcher Gemeinderat befasste sich mit
Tierpark Langenberg. Im Wildpark soll auch künftig nicht grundsätzlich
auf die Tötung von Jungbären verzichtet werden. Im Interesse einer
artgerechten Haltung hat
das Stadtparlament ein solches Verbot abgelehnt. Die
Bärenfamilie im Wildpark
und die putzigen
Kleinbären sind seit
Jahren die Hauptattraktion des der Stadt Zürich gehörenden Parks
im Sihltal. Die Tiere fühlen sich in ihrem neuen, tiergerechten Gehege
wohl, ihre muntere Fortpflanzung zieht jedoch auch Probleme nach sich. So
musste in den letzten 15 Jahren im Durchschnitt jährlich ein Jungbär
getötet werden.
Vor diesem Hintergrund forderte die SVP den Stadtrat in einem Postulat auf,
künftig auf die Tötung von Jungbären zu verzichten. Sie erhielt
vor dem Rathaus Unterstützung durch die Stiftung für Tierschutz
«Vier Pfoten», die gegen die Bärentötungen protestierte.
Falls es zur Tötung keine Alternativen gebe, müsse auf die
Bärenhaltung verzichtet werden, forderte eine
SVP-Sprecherin.
Planung, Bau und Neueröffnungen
Hamburger Abendblatt 29. Aug. 2003
Platz für Waschbären
Vahrendorf - "Luna", "Ben" und Sohnemann "Baby" haben es geschafft: Die kleine
Waschbärenfamilie ist umgezogen. Das drollige Trio wechselte in eine
1000 Quadratmeter große "Wohnung". Zwar leben sie bereits seit einigen
Jahren im Wildpark Schwarze Berge in Vahrendorf. Doch wurde es nun Zeit für
ein neues Domizil. Mit Kletterbäumen, Versteck- und
Rückzugsmöglichkeiten sowie einem Bachlauf, in dem sie ihre
Nahrungsmittel waschen können - da fühlen sie sich rundum wohl.
Davon überzeugten sich auch die geladenen Gäste, die zur
Einweihungsparty eingeladen waren. Unter ihnen auch Wolfgang Poggenpohl,
Geschäftsführer des Tierschutzverbandes Hamburg. Er lobte das Biotop
und freut sich darüber, dass die Waschbären hier im naturbelassenen
Terrain artgerecht leben können. Bis zu sieben der kletterfreudigen
Kleinbären finden hier Platz.
Leipziger Volkszeitung
30. Aug. 2003
Alles rückt näher an den Chef ran
Kurze Wege jetzt im Zoo: In diesen Tagen beziehen die rund hundert
Mitarbeiter den neuen Wirtschaftstrakt, der gestern übergeben wurde.
Damit ist ein weiterer Baustein für den Zoo der Zukunft fertig. Diesmal
verbessern sich nicht die Bedingungen für die Tiere, sondern die
Arbeitsbedingungen für die Menschen. Das Objekt kostete 7,9 Millionen
Euro und besteht aus drei Gebäuden: Verwaltung, Tierklinik, Futterlager.
In der Tierklinik kurieren die Zootierärzte Klaus Eulenberger und Andreas
Bernhard, Veterinäringenieurin Christa Bachmann sowie Doktoranden und
Praktikanten tierische Patienten. OP-Saal, Labor, Apotheke und erstmals auch
eine Krankenstation gehören zu ihrem Revier.
Im Verwaltungstrakt sind 30 moderne, helle Büros für leitende
Mitarbeiter, Marketing, Bauleitung oder Freundes- und Förderkreis
entstanden. Bisher war das Personal auf mehrere altertümliche und
baufällige Gebäude im gesamten Gelände verteilt, lange Wege
erschwerten die Kommunikation. Ab sofort hat der Chef fast die gesamte
Belegschaft in Reichweite um sich. Dazu gibt es Konferenz- und
Tagungsräume, ein ordentliches Archiv, Bibliothek und zwei
Gästewohnungen.
Der Futtertrakt ist schon ein halbes Jahr in Betrieb, wurde gestern erstmals
öffentlich vorgestellt. In der Warmküche schwingt Ilona Liebau
den Kochlöffel. Auch lebendiges Futter wartet hier auf seinen Verzehr:
Kleine Fische werden für die Raubfische bereitgehalten. Mäuse,
Hamster, Kaninchen und Meerschweinchen werden als Futter für Giftschlangen,
Löwen oder Erdmännchen gezüchtet.
Ostseezeitung 30.
Aug. 2003
350 000 Liter Wasser im neuen Aquarium
Die Flut stieg langsam im zukünftigen Schildkrötenbecken
des Meeresmuseums, als am Donnerstagabend gegen 19.30 Uhr vier Feuerwehrleute
den Befehl Wasser Marsch! gaben.
Um zu testen, ob die neu eingebauten Aquarienscheiben den Beanspruchungen
durch den Wasserdruck standhalten, wurde das gesamte Becken geflutet. Etwa
800 Liter Wasser pro Minute fließen in das Aquarium, sagte
Wachführer Gerhard Möller.
Bei dieser ersten technischen Bewährungsprobe war auch Museumsdirektor
Dr. Harald Behnke vor Ort und verfolgte mit großer Aufmerksamkeit das
Geschehen. Neben den Schildkröten werden Ende des Jahres auch
Haie und Korallenfische ein neues Zuhause finden, kündigte der
Museumschef an.
Auf die Frage, wann genau die ersten Besucher das Aquarium bewundern
können, antwortete er salomonisch: Auf jeden Fall Anfang des kommenden
Jahres.
Bis dahin gibt es noch viele Sicherheitsprozeduren zu durchlaufen. Zu den
Experten zählte Diplomingenieur Holger Spohr von der
Kunststoffprüfstelle Franken. Wenn sich die Acrylscheiben durchbiegen,
ist das für das menschliche Auge kaum sichtbar, erläuterte
Spohr während er ein hochempfindliches Messgerät an die Scheibe
presst und die Kräfte berechnet, die auf das Glas wirken. Erst in den
frühen Morgenstunden war das Becken komplett gefüllt.
Baulex 02. Sep.
2003
Spinnennetz auf grünem Grund - Das innovative Tiergehege in Burgers
Zoo Arnheim
Ein einmalig gewachsener Wald aus amerikanischen Eichen, dazu Leoparden und
Schakale das war die Aufgabe im Burgers Zoo Arnheim. Die
Lösung von Officium: ein Haus aus Edelstahlseilnetzen mit 700 Quadratmetern
Nutzfläche für die Leopardenfamilie und 230 Quadratmeter für
die Schabrakenschakale, beides bei einer Höhe von bis zu 7 Metern. Denn
Kletterbäume für die Kraxler sollten ins Haus passen. Das bestehende
Raubtierhaus genügte den Anforderungen nicht mehr, kleine und mit
Gitterstäben gesicherte Gehege machten Mensch und Tier das gegenseitig
beschauende Leben schwer.
Die neue, großzügige Anlage sollte sich ohne Aufsehen ins
Gelände einfügen, Nachbargehege optisch nicht stören und vor
allem die dicht gewachsenen Bäume respektieren. Die Idee der Officium
Planerin Marlene Thimet bestand darin, die natürlichen Bäume um
artifizielle zu ergänzen. Sie warf einem Spinnennetz gleich in großem
Bogen das Edelstahlseilnetz über die Wipfel und befestigte die Enden
an stählernen Masten.
Statische Anforderungen und natürliche Gegebenheiten führten zur
Platzierung der alles tragenden Pylone. Denn keine Wurzel der wertvollen
Bäume durfte beschädigt und kein Baum gar gefällt werden.
Bis das Puzzle vollendet war, rechneten die Statiker Variante um Variante,
bekamen schließlich das Optimum und setzten die künstlichen
Bäume ins Gelände. Leicht und erhaben ragen sie aus dem Boden und
haben unter der Erde ein gerüttelt Maß an Stahlbeton um stabil
im Fundament zu stehen.
Das riesige Gehege präsentiert sich dem Besucher in tanzender Leichtigkeit
so er die Augen dafür hat. Denn der Clou der Masche besteht darin,
sich selbst ganz verborgen zu halten. In seiner ganzen Schönheit zeigen
sich dafür Flora und Fauna. Doch wenn die Tiere versteckt im Geheimen
verschwinden, tritt die Konstruktion in ihrer Schönheit hervor. Mal
höher, mal tiefer umkränzen die Ringe die Bäume und tragen
durch ihre Schwere dazu bei, die genau berechnete Verkrümmung des Netzes
zu formen. Ein Gebilde, das so natürlich erscheint wie die Lebenswelt
der darin wohnenden Tiere.
Aktionen
Kleine Zeitung 28. Aug. 2003
Märchenstunde im Tierpark Herberstein
Am 31.08.2003 findet im Tier- und Naturpark Schloss Herberstein um 15 Uhr
eine Märchenstunde für Kinder statt. Extra für diesen Anlass
wurde ein "Herberstein-Märchen" verfasst, das die Gräfin Herberstein
den Kindern vorlesen wird.
Sächsische Zeitung 01. Sept. 2003
32. Tierparkfest bot gute Unterhaltung
Das 32. Tierparkfest in Weißwasser bot
wieder gute Unterhaltung. Ganz in Familie
wurde am Sonntag gebummelt. Indianischer
Besuch sowie eine Western-Modenschau gehörten zum Programm. Einer der
Höhepunkte war die Tiertaufe. Allerlei Spiel-, Bastel- und Schminkideen
sorgten für genügend Abwechslung bei den jüngeren
Besuchern.
Helfer im Hintergrund waren auch in diesem Jahr
wieder die Mitglieder des DRK Weißwasser.
Ostsee Zeitung 02. Sep. 2003
Parade von Rössern und Reitern
Fjordpferde, Shetlandponys, Warm- und Kaltblüter, ein Quarterhorse und
viele andere Vierbeiner gab es bei der Pferdeschau des Tierparks zu sehen,
zu der am Sonntag mehr als 700 Besucher kamen.
Eigentlich wollte der Tierpark die Pferdeschau wieder in ein großes
Erntefest einbetten. Wegen fehlender Gelder wird aber aus dem Fest nichts.
Trotzdem: 15 Pferdefreunde blieben dabei und präsentierten am Sonntag
auf der Festwiese eine Schau.
Die Besucher erfuhren viel Wissenswertes über die eleganten Vierbeiner.
Zoodirektor Christoph Langner kommentierte die Parade
Thüringische Landeszeitung
03. Sep. 2003
Premiere im Zoopark: Die erste Wild-West-Show für die Familie
Die Bisons sind im Gehege, die Pferde auf der Koppel
-- für die Thüringer Country- und Westernfans ist also Zeit genug,
sich diversen Vergnügungen hinzugeben. Und wie im Wilden Westen einst
gefeiert wurde, das weiß man auch im Osten und lädt ein, dies
gemeinsam zu tun - am Sonnabend, 13. September, auf der Festwiese des Erfurter
Zooparks, wenn das erste "Erfurter Country- und Indianistikfest" über
die Bühne gehen wird.
Hessische Allgemeine
03. Sep. 2003
Mit Pfauen und Luchsen in die Nacht
Homberg. Wer die Töne kennt, die Pfaue von sich geben, der
weiß, wie gruselig das in der Dämmerung klingen kann. Am Wochenende
können die Besucher dieses Grusel-Kribbeln erleben: Am Samstag, 6.
September, veranstaltet der Wildpark Knüll die zweite lange Wildpark-Nacht.
An diesem Tag hat der Park von 9 Uhr bis 22 Uhr seine Tore geöffnet.
Dann können die Besucher erleben, wie sich die Dämmerung über
den Park senkt und wie anders dann die Tiere klingen, die man bisher nur
am Tag hörte.
Märkische Allgemeine 03. Sep. 2003
"Blut" vom Abgeordneten
Obwohl die Fledermaus-Zuständigkeit auf der
Zitadelle vom Stadtrat für Kultur, Gerhard Hanke, in andere Hände
gelegt wurde, nämlich in die des Berliner Artenschutzteams (Bat), wird
es wieder ein Fest geben. Diesmal nicht "europäisch" unter der
Schirmherrschaft des Umweltministers Jürgen Trittin, sondern einfach
ein Fledermausfest. Ziel wird es sein, nicht die Masse durch Action auf die
Zitadelle zu holen, sondern den Artenschutz in den Vordergrund zu stellen,
so Stadtrat Hanke. Die Besucher lockt aber ein umfangreiches Angebot, das
sie kommenden Sonnabend bis 24 Uhr und am Sonntag bis 19 Uhr beschäftigen
soll: Ein Bühnenprogramm mit Live-Musik und Moderation läuft ,rund
um die Uhr'.
Ab 12 Uhr gibt es vielseitige Vorträge, dazu "locken wir die Fachkompetenz
ins Haus", so der Vorsitzende des Vereins Bat, Jörg Harder.
Mit Ausstellungen sind der Naturschutzbund Nabu Berlin, ein Vogelschutzkomitee,
die Pflegestation Göttingen, das Zollamt, das Landesumweltamt Brandenburg,
die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und der Verein Mausohr
dabei.
Klassik für die Affen
Mit einem Sonderzug der Linie 6 fuhren gestern die Akteure
der fünften Klassik-Nacht zum Zoo. Mit an Bord war der Pinguin Phillipp,
der den Rummel genoss. Der spanische Dirigent Karel Mark Chichon freute sich
über seinen kleinen Kollegen im Frack. Unter der Leitung Chichons spielt
am Freitag die Norddeutsche Philharmonie Rostock mit dem Solo-Gitarristen
José Maria Gallardo del Rey ein rein spanisches Programm.
Von dem Konzert profitieren die Menschenaffen: die Einnahmen werden für
ihre neue Anlage investiert.
Thüringische Landeszeitung
04. Sep. 2003
Schlangentanz und Tiertaufe
Seit Tagen wird im Gothaer Tierpark am Rande des
Seeberges gekehrt, geputzt und gestrichen. Grund dafür ist das am kommenden
Sonntag, 7. September, stattfindende Tierparkfest. Der Veranstalter, der
Tierpark-Förderverein, hat sich für diesen Tag viel Neues einfallen
lassen, verriet am gestrigen Mittwoch Tierparkleiter Roland
Walther.
Nachwuchs
Westdeutsche Allgemeine 28. Aug. 2003
Nachwuchs im Ruhr Zoo: Rötelpelikan ist zoologische Überraschung
Über seltenen Pelikan-Nachwuchs freut sich derzeit der Gelsenkirchener
Ruhr Zoo. Wie der Zoo am Donnerstag mitteilte, sei der Schlupf eines kleinen
Rötelpelikans eine echte zoologische Überraschung, denn bislang
seien alle Brutversuche ohne Erfolg geblieben. Auch in anderen deutschen
Zoos sei dies nur selten gelungen. Damit der Jungvogel unter optimalen
Bedingungen heranwachsen kann, wird er im Ruhr Zoo von Hand aufgezogen, bevor
er in das Gehege seiner Eltern zurückkehren kann.
Neues Volksblatt 29. Aug. 2003
Neues Volksblatt Online
Nachwuchs
Der Goliathreiher, mit seinen 1,40 Metern der größte Reiher der
Welt, hat im Zoo Schmiding fast unbemerkt Junge bekommen. Völlig versteckt
hat das in Österreich einzigartige Tier die Eier ausgebrütet und
ihre Jungen aufgezogen. Seit wenigen Tagen wagen sie sich aus dem Versteck
um ihre Künste im Speerfischen zu beweisen und sind mit ihrer
punkigen Frisur der Renner bei den
Besuchern.
Thüringer Allgemeine 28. Aug.
2003
Volle Kinderstuben im Tiergarten
Im Tiergarten der Stadt Eisenberg im Saale-Holzland-Kreis hat sich in diesem
Jahr jede Menge Nachwuchs eingestellt. So steckt im Beutel von
Bennetkänguru-Dame Kicky ein Junges. Und wenn man ganz, ganz leise das
begehbare Gehege betritt, kann man es mit etwas Glück schon bei seinen
ersten Exkursionen bewundern. Am Wochenende allerdings wird es wohl eher
den schützenden Beutel vorziehen. Denn dann geht es etwas munterer zu
zwischen all den Tieren. Es wird nämlich Tiergartenfest gefeiert. Und
da sind dann auch viele andere Jungtiere zu bewundern. Die beiden Mantelpaviane
Gina und Gretel sind Mütter geworden. Den beiden Kleinen kann man
stundenlang beim Herumtollen zuschauen. Auf dem Bauernhof der Zwerge mit
den kleinsten Haustieren der Welt wuselt es nur so von Jungtieren. In der
Herde der Quessantschafe wurde ein Lämmchen geboren, bei den Zwergkaninchen
ist die Kinderstube voll und Zwergente Schnattchen ist stolz auf ihre drei
Küken.
Grenz-Echo 29. Aug.
2003
Zebra und Esel gekreuzt
Den einzigen bekannten lebenden Mischling zwischen
einem Zebra und einem Esel können Besucher ab der kommenden Woche in
einem japanischen Safaripark bewundern. Der kleine männliche
»Zesel« ist knapp drei Wochen alt, hat Eselsohren und sieht aus,
als würde er quer gestreifte Strümpfe tragen.
»Da wir die pflanzenfressenden Tiere in gemeinsamen Gehegen halten,
kann Unverhofftes passieren«, kommentierte der stellvertretende Zoo-Chef
die Kreuzung.
Berner Zeitung 28.
Aug. 2003
Schneeleoparden im Basler Zoo im Babyglück
Bei den Schneeleoparden im Basler Zoo hat es Nachwuchs
gegeben. Gleich beide Weibchen haben ein Junges zur Welt gebracht, wie der
Zolli mitteilte. In beiden Fällen ist das Schneeleoparden-Männchen
Puschkin der Vater. Zur Welt gekommen sind die Schneeleoparden-Babys schon
im Mai. Dem Publikum blieben sie jedoch bisher verborgen, weil die ganze
Schneeleoparden-Familie während des heißen Ausnahmesommers die
Tage im kühlen Bau verschlief und jeweils erst bei Einbruch der Dunkelheit
ins Freie kam.
Seit einigen Tagen sind die beiden Weibchen mit ihrem Nachwuchs auch
tagsüber zu sehen, bevorzugt in den frühen Morgen- oder späten
Nachmittagsstunden wie der Zolli schreibt. Die Weibchen seien ein Herz und
eine Seele, säugten sogar gegenseitig die Jungen und lägen stundenlang
aneinandergeschmiegt.
Puschkin dulden die Weibchen allerdings noch nicht in ihrer Nähe.
"Erstaunlicherweise", so der Zolli, dürfen hingegen die
unternehmungslustigen Fellknäuel ihren Vater besuchen, wenn die Mutter
ihre Ruhe haben wollen.
Der "Ménage r' trois" von Puschkin und den beiden Weibchen wird vom
Zoo Basel als sehr ungewöhnlich beurteilt. Denn Schneeleoparden seien
eigentlich eher Einzelgänger. Dass gleich zwei Weibchen rund ums Jahr
ihr Leben friedlich mit einem Mann teilen, spreche für den sanften Charakter
aller Beteiligten
Berliner Morgenpost - 29-08-2003
Baby-Boom lockt Besucher in den Tierpark Friedrichsfelde
Der Tierpark Friedrichsfelde ist eine artenreiche "Geburtenstation". Bis
August erblickten in diesem Jahr schon mehr als 1000 Tiere das Licht der
Welt. 234 vier- und zweibeinige Nachkommen wurden allein im Mai geboren
beziehungsweise schlüpften aus ihrer Eihülle. Manche haben den
Vorteil, als "Einzelkinder" die ganze Aufmerksamkeit der Besucher auf sich
zu ziehen, wie Paula, das Kälbchen der Rothschildgiraffen. Einige kamen
paarweise, wie die strammen Jungs von Sumatratigerin Santana, andere als
Drillinge, wie bei den Husarenäffchen und den Streifenhyänen. Es
gab Vierlingsgeburten, wie bei den Südafrikanischen Straußen,
oder gleich eine ganze Lämmerherde bei den Schafen und eine zahlreiche
Ferkelei bei den Schweinen. Dass bei den seltenen, in Australien fast
ausgerotteten Lake-Eachams (Regenbogenfischen) die Züchtung gelungen
ist, wissen indes nur eingefleischte Aquarianer. Und der Nachwuchs-Boom ist
für dieses Jahr noch lange nicht vorbei: Erst am Montag gab es bei den
aus Tibet stammenden Wildpferden Nachwuchs.
Mitteldeutsche Zeitung 29. Aug. 2003
Nach 30 Minuten auf eigenen Beinen
Immer, wenn im Tierpark in Aschersleben ein Tier geboren wird, herrscht nicht
nur bei den Pflegern große Freude, weil bei den Besuchern auch. Das
war nicht anders, als am vergangenen Mittwoch ein kleines Lama zur Welt kam.
"Schon nach einer halben Stunde konnte das Junge auf seinen Beinen stehen",
berichtete mit einem Lächeln die zuständige Pflegerin Marion
Schmidt.
WAZ 29. Aug. 2003
Fritzemann verputzt 20 Jungmäuse
In der Kinderstation des Ruhr-Zoos ist im Moment viel los: Nach
fünf Leopardengeckos löste jetzt der höchst seltene Schlupf
eines afrikanischen Rötelpelikans Begeisterung bei den Zoologen aus.
Tierpflegerin Tanja Dickert streichelt liebevoll über den noch nackten
Rücken des kleinen Rötelpelikans. "Mittlerweile sieht er schon
richtig süß aus", so die Ersatzmama über den Nachwuchs, der
viermal am Tag gefüttert wird und bis zu 20 Jungmäuse pro Mahlzeit
verzehrt. "Als der Kleine frisch aus dem Ei kam, hatte er einen im
Verhältnis zur Körpergröße riesigen Wasserkopf."
Seit 15 Jahren leben im Ruhr-Zoo die Vögel mit dem zartrosafarbenen
Gefieder. Der kleine "Fritzemann", wie der Jungvogel bis zur
Geschlechtsbestimmung genannt wird, ist der erste gelungene Brutversuch.
"Seit gut eineinhalb Jahren legen die Rötelpelikane Eier", so Sabine
Haas, die Pressesprecherin des Zoos. "Die Eltern haben die Eier allerdings
immer nach kurzer Zeit aus dem Nest geworfen. Aus diesem Grund haben wir
die letzten aus dem Nest geholt und in den Brutkasten gelegt."
Der Rötelpelikan ist aber nicht der einzige Nachwuchs im Ruhr-Zoo. Mitte
Juli ist das erste von insgesamt fünf Leopardengecko-Babies, die ihrem
Namen dem Muster auf ihrer Haut zu verdanken haben, geschlüpft. Drei
kleine Geckos haben bereits ihr neues Terrarium im Elefantenhaus bezogen,
die anderen zwei befinden sich noch in der Obhut von Lars Heymann, dem
Reptilien-Experten des Zoos.
Berliner Morgenpost
31. Aug. 2003
Für das mäkelige
Kiwi-Küken buddeln die Tierpfleger täglich nach Würmern
Der kleine Wai ist ein Sorgenkind. Es ging schon mit dem
Schlüpfen los. Nach 75 Tagen im Ei pochte das Küken zum ersten
Mal von innen an die Schale. Es kam zu einem Riss, dann einem kleinen Loch,
dann war Schluss. "Hätten wir ihm nicht geholfen, er hätte es nicht
geschafft", sagt Tierpfleger Thomas Lenzner. Fast vier Monate später
wiegt der kleine Kiwi gerade mal 300 Gramm. Sein großer Bruder Kaha,
der einen Monat früher geschlüpft war, schleppt schon 600 Gramm
auf die Waage.
Kaha ernährt sich ja auch ordnungsgemäß von Rinderherzstreifen
in Babybrei mit Reisschleim. Wai dagegen pickt nur ausgesuchte Tauwürmer.
"Er ist mäkelig", sagen die Tierpfleger aus der Fasanerie im Zoo. Das
macht Arbeit, aber weil bei Wai jedes Gramm ein kleiner Erfolg ist, zieht
einer von ihnen jeden Tag los und buddelt nach Würmern. "Diesen Sommer
wurden wir immer erst bei 50 bis 60 Zentimetern Tiefe fündig. Wir mussten
richtig suchen", sagt Lenzner.
Trotzdem lohnt jede Mühe. Die beiden Kiwis sind nämlich im Zoo
der erste Kiwi-Zuchterfolg nach einer Pause von 14 Jahren.
So fit sind beide Tiere immerhin, dass sie vor ein paar Tagen aus ihrem
Innenstall in ein Außengehege umziehen konnten. Für Zoobesucher
sind sie trotzdem nicht zu sehen. Zum einen, weil die Tiere nachtaktiv sind.
Zum anderen, weil die Voliere mit gutem Grund nicht am Besucherweg steht.
"Kiwis sind wie Magneten. Die finden und schlucken alles: Nägel, Nadeln,
Müll", sagt Lenzner. Wer die beiden sehen will, muss an einer abendlichen
Sonderführung teilnehmen.
Saarbrücker
Zeitung 29. Aug. 2003
Stolz auf die Falknerei
Im Rahmen ihres Sommerprogramms haben die Mitglieder des Lions-Club jüngst
den Neunkircher Zoo besucht.
Dieser älteste saarländische Zoo hat sich in den letzten Jahren
zu einem herausragenden Besuchermagneten in der Kreisstadt Neunkirchen
entwickelt. Besonders stolz ist Zoodirektor Norbert Fritsch auf seine neu
eröffnete Falknerei, die in Rekordzeit gebaut und privat von Falkner
Theo Omlor betrieben wird, "dem wohl kompetentesten Falkner im
südwestdeutschen Raum", wie Fritsch anerkennend anmerkt.
Neue Ruhr Zeitung
28. Aug. 2003
Schadet das Aquarium dem Zoo?
Die Dinslakener und Voerder Politiker bleiben bei
ihrem harten Kurs gegen eine Centro-Erweiterung in Oberhausen. Das machten
Vertreter der CDU aus den beiden Kommunen noch einmal deutlich. Zugleich
tun sich offenbar in Duisburg, wo man die Centro-Vergrößerung
noch recht locker sieht, neue Eifersüchteleien auf: Wie eine örtliche
Zeitung berichtete, sieht man dort im geplanten Oberhausener "Sealife"-Center
eine ungeliebte Konkurrenz zum Aquarium im Duisburger Zoo.
Hamburger Abendblatt - 29-08-2003
Giraffenbaby Jambo erkundet die Freiheit
Knapp sechs Wochen nach seiner Geburt im Frankfurter Zoo durfte Giraffenhengst
Jambo zur Freude der Zuschauer erstmals das Freigehege erkunden. Zusammen
mit Mutter Saida wird das 1,95 Meter große "Baby" nun täglich
eine Stunde unter freiem Himmel.
"Jambo muss jetzt erst einmal das Gelände richtig kennen lernen", berichtete
Zoo-Sprecherin Bettina Ax vom "großen Abenteuer". Mit der neuen Umgebung
scheint sich der Kleine nämlich noch etwas schwer zu tun. Bei seinem
ersten Ausflug landete Jambo gleich im Graben, der das Gelände umgibt.
Der Fehltritt blieb glücklicherweise ohne Folgen.
Thurgauer Zeitung
01. Sept. 2003
Zwillinge heißen Gismo und Munira
Frauenfeld -
Gismo (Männchen) und Munira (Weibchen) heißen die Tiger-Zwillinge,
die im Plättli-Zoo am 1. August das Licht der Welt erblickten. Gestern
Sonntagmorgen wurden sie von ihren Taufpaten der Öffentlichkeit vorgestellt.
Am 3. Oktober beziehen die Jungtiere zusammen mit ihren Eltern Korfu und
Eika das neue Tiger-Gehege, später werden sie in einen anderen Zoo
wechseln.
Wuppertaler Lokalseiten
01. Sept. 2003
Regionale-Projekt Zoo auf sicherem Weg
Wuppertal. Zufrieden zeigte sich der Leiter des Stadtbetriebs
Zoologischer Garten, Dr. Schürer beim gestrigen Besuch der CDU-Fraktion
im Zoo mit der Beschlussfassung zum Regionale-Projekt Zoo. Er sei sehr froh,
dass das Projekt nun zeitgerecht seinen Lauf nehmen könne und damit
gewährleistet sei, dass man zum 125jährigen Jubiläum im Jahr
2006 auch die Zoo-Erweiterung die neue 15.000 qm Großkatzenanlage und
die Aufwertung der Zooanlage insgesamt präsentieren könne.
Thüringer Allgemeine -01. Sept.
2003
Besuch im Zoopark: Bezaubernd, aber giftig
Zu den auffälligsten Fischgestalten im Korallenriff des Indischen und
Stillen Ozeans und des Roten Meeres gehört der Rotfeuerfisch (Pterois
volitans) aus der Familie der Drachenköpfe. Doch so zauberhaft diese
Geschöpfe auch anmuten, beim Umgang mit ihnen ist besondere Vorsicht
geboten.
Im Aquarium des Thüringer Zooparks am Erfurter Nettelbeckufer können
Rotfeuerfische auch bei der Fütterung beobachtet werden und zwar montags,
mittwochs und freitags um 14 Uhr.
Saarbrücker Zeitung
03. Sep. 2003
Abenteuer-Museum in den Zoo?
Saarbrücken
. Mumie, Schrumpfköpfe, eine ausgestopfte Würgeschlange neben
quicklebendigen Giraffen, Fledermäusen und Gorillas? Vielleicht wird
das schon nächstes Jahr wahr. Denn: In der Stadtverwaltung kursieren
neuerdings Pläne, das Abenteuermuseum von Heinz Rox-Schulz aus dem Alten
Rathaus am Schloss herauszunehmen und in den Zoo am Fuße des Eschbergs
zu integrieren.
Düsseldorfer Nachrichten 03. Sep. 2003
In Sachen Zoo will die CDU ganz sicher sein
Der Krefelder Zoo ist wieder zum öffentlichen Streitfall
geworden. Nachdem die CDU bei der jüngsten Sitzung des Vergabeausschusses
den Planungsauftrag für das marode Wirtschaftsgebäude
zurückgestellt hatte, sprechen die anderen Fraktionen von einer
"Katastrophe". Der Neubau des Wirtschaftshofes mit geschätzten Kosten
von über drei Millionen Euro steht ganz oben auf der Prioritätenliste
aller bisherigen Planungskonzepte, die die Zukunft des Zoos sichern wollen.
Neue Ruhr Zeitung
03. Sep. 2003
Der kleine Unglücksrabe
Krefeld. "Lismore" ist endgültig ausgezogen.
Vor einer Woche nahm Ersatzmutter Christine Osswald seine Kuscheldecken und
den jungen Hüpfer selbst unter den Arm und baute ihm im Gehege ein Bett.
Er soll ja wieder ein richtiges Känguru werden. Kein Muttersöhnchen
mit Fell.
Der Krefelder Springbeutler wurde prominent, als fast seine ganze Herde vor
einem Jahr von einem Geparden gerissen wurde, Unbekannte hatten die Raubkatze
aus dem Käfig gelassen. "Lismore" überlebte die Attacke im Beutel
der Mutter, die zwar ebenfalls davonkam, aber ihr Junges nicht mehr angenommen
hatte. Seither erledigt Tierpflegerin Osswald diesen Job. Weil das nicht
so bleiben soll, wird "Lismore" seit Monaten im Gehege des Krefelder Zoos
an den Rest der Herde gewöhnt.
Ostsee Zeitung 04. Sep. 2003
Seit gestern murmelt es im Heimattierpark
Der Heimattierpark Grimmen
hat neue Bewohner Murmeltiere aus Österreich. Josef Streicher
vom Tier- und Wildgehege Kolopfern hatte eine Nachtreise hinter sich, als
er am Mittwoch kurz vor 9 Uhr im Heimattierpark der Kreisstadt eintraf. Vier
Monate alt sind die neuen Bewohner zwei Böcke und zwei Katzen,
wie es in der Fachsprache für diese Alpentiere heißt, die reine
Vegetarier sind. Natürlich war Tierparkleiter Bodo Teichmann genau so
aufgeregt wie die Sponsoren Manfred Ludek und Hans Kampe vom Nissan-Autocenter,
als die vier Murmler ins neue Gehege gebracht wurden. Seit Wochen schon wurde
im Tierpark fleißig am neuen Gehege gearbeitet. Der
Strukturförderverein Stremlow und Firmen gaben dabei
Unterstützung.
Mitteldeutsche Zeitung
04. Sep. 2003
Schildkröten neue Bewohner der Bärenanlage
Drei Geier- und acht
Schnappschildkröten tummeln sich seit einigen Tagen im Teich der ehemaligen
Bärenanlage im Ascherslebener Tierpark. "Diese Tiere hat der ehemalige
Besitzer dem Tierpark geschenkt, weil er sie nicht mehr halten konnte",
berichtete Tierparkchef Dietmar Reisky.
Für die neuen Bewohner haben die Tierparkmitarbeiter den Teich in der
alten Bärenanlage wieder hergerichtet. Die Haltung dieser Schildkröten
ist nur mit einer Sondergenehmigung gestattet. Die hat der Tierpark
erhalten.
Zürich Online
03. Sept. 2003
2000 Pavian-Nasen aufgespürt
Was für ein grausiger Fund: Niederländische Zöllner
entdeckten auf dem Flughafen in einem Koffer 2000 abgeschnittene
Pavian-Nasen.
Eigentlich sollte der Koffer in die USA weiterverschickt werden.
Der Koffer kam aus Nigeria. Wie ein herbeigezogener Experte vermutet, waren
die abgeschnittenen Nasen für traditionelle afrikanische Heilmethoden
bestimmt. Der Besitzer des Koffers ist verschwunden. Nach ihm wird gefahndet,
da Paviane unter internationalem Artenschutz stehen.
Berliner Morgenpost -01. Sept. 2003
Speiseplan
Drei Arten Falterfische
leben im Meeresaquarium in der Cafeteria im Tierpark. Dreimal täglich
bekommen sie Kleinkrebse, Muschelfleisch und Algen, so auch heute um 16
Uhr.
Berliner Morgenpost 02. Sept.
2003
Speiseplan
Kein Wunder, dass viele
Tiere Respekt vor dem Stachelschwein haben: Wenn es sich schüttelt,
können die spitzen Stacheln bis zu zwei Meter weit geschleudert werden.
Um 15.30 Uhr sind die Stachelschweine im Nagetierfelsen des Zoos aber bester
Laune: Sie warten schon auf ihren Pfleger, der sie mit Möhren, Äpfeln
und Birnen füttern wird.
Berliner Morgenpost 03. Sep. 2003
Speiseplan
Rotscheitel-Mangaben
gehören zu den farbenprächtigsten Affen: Sie haben schiefergraues
Fell, ein weißes Gesicht und einen roten Schopf. Um 14 Uhr bekommen
die 13 Tiere im Tierpark von den Pflegern eine bunte Mischung aus Obst und
Gemüse.
Berliner Morgenpost 04. Sep. 2003
Speiseplan
Die prachtvollen Hyazintharas
im Zoo stammen ursprünglich aus Südamerika und bekommen heute um
9 Uhr neben Obst der Saison auch einige Sonnenblumenkerne, die sie mit ihren
mächtigen Schnäbeln geschickt
entkernen.
Zirkus
Westfalenpost 02. Sep. 2003
Tierischen Artisten
droht Berufsverbot
Elefanten, Tiger oder Nashörner sind Publikumsmagneten im Zirkus. Nicht
nur die Herzen kleiner Kinder schlagen höher, wenn die Exoten in der
Manege erscheinen. Ob sie im Zirkus auch artgerecht untergebracht werden
können, ist jedoch umstritten. Das Bundesland Hessen bringt im September
eine Initiative in den Bundesrat ein, die ein Verbot der Haltung von Elefanten,
Affen und Bären im Zirkus vorsieht.
"Tierschutz steht nun im Grundgesetz. Damit müssen auch die Zirkusleitlinien
auf den Prüfstand", fordert Madeleine Martin, Tierärztin und hessische
Landesbeauftragte für Tierschutz. Die im Jahr 2000 vom
Bundeslandwirtschaftsministerium herausgegebenen Leitlinien regeln Haltung,
Ausbildung und Nutzung von Tieren in Zirkusbetrieben. "Sie haben aber nur
empfehlenden Charakter", erklärt Martin.
Der hessische Vorschlag sieht vor, nach einer Übergangsfrist die Haltung
von bestimmten Wildtieren völlig zu verbieten - für Betriebe mit
langer Tiertradition ein schwerer Schlag. "Das wäre das Ende des klassischen
Zirkus", konstatiert Susanne Matzenau vom Zirkus Krone.
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Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 27. August 2003
Rötelpelikan schlüpft im Ruhr
Zoo Gelsenkirchen
Im Ruhr Zoo Gelsenkirchen hat der Schlupf eines Rötelpelikans
Begeisterung bei den Zoologen ausgelöst. Zum ersten Mal haben die
afrikanischen Vögel damit Nachwuchs. Eine kleine zoologische
Überraschung, denn auch in anderen Zoos ist der Schlupf dieser Tiere
äußerst selten.
Am 19. August 2003 schlüpfte der Nachwuchs unter der Aufsicht der
Tierpfleger, während gegenüber der Pelikananlage das afrikanische
Dorf für Haustiere eröffnet wurde. Vom Timing passend, denn Pelikane
finden sich auf dem gesamten afrikanischen Kontinent südlich der Sahara.
Für den Ruhr Zoo ist der Schlupf eine kleine zoologische Überraschung,
denn bislang blieben alle Brutversuche der Pelikane ohne Erfolg. Auch aus
anderen Zoos in Deutschland sind wenige erfolgreiche Brutversuche bekannt.
Der Jungvogel im Ruhr Zoo wird von Hand aufgezogen. So ist sicher gestellt,
dass er unter optimalen Bedingungen heranwachsen kann, ehe er ins Gehege
seiner Familie zurückkehrt.
Chemnitz, den 28. August 2003
Nachwuchs bei den Wasserschweinen im
Tropenhaus
Am 25. August 2003 gab es im Tropenhaus des Chemnitzer Tierparks
zum zweiten mal Nachwuchs bei den Wasserschweinen oder Capybaras: Diesmal
sind es nach Information von Tierparkdirektor Dr. Hermann Will sogar fünf
Jungtiere, die von der südamerikanischen Riesen-Nager-Mutter zur Welt
gebracht wurden.
Ähnlich wie bei den nahe verwandten Meerschweinchen kommen die Babys
vollständig fertig zur Welt, das heißt sie sind komplett
behaart, haben geöffnete Augen und laufen gleich nach der Geburt umher.
Auch beginnen sie bereits während der ersten Lebenstage das gleiche
Futter wie die Eltern zu fressen, obwohl ihnen, wie das bei Säugetieren
üblich ist, die Milchbar bei Mutti zur Verfügung steht, die sie
selbstverständlich auch nutzen.
Ruhr Zoo
Gelsenkirchen, 28. August 2003.
Federn und Vögeln auf der Spur
Die bunte Vogelwelt hautnah erleben können Schulkinder und
Erwachsene jetzt im Ruhr Zoo. Dort finden am Dienstag, 2. September, und
Donnerstag, 4. September, jeweils um 14.30 Uhr Ferienführungen mit dem
Titel Federn und Vögel eine bunte Vogelkunde statt.
Bunte Vogelfedern lassen Sammlerherzen höher schlagen. Federkleider
faszinieren einfach und so führt der Ruhr Zoo diesmal zu den Vögeln.
Sonst eher eine Randerscheinung im Ruhr Zoo, stehen Pelikane, rote Sichler
& Co. dann im Rampenlicht. Natürlich werden sie sich von ihrer besten
Seite zeigen, wenn Sinn und Funktion ihrer Federn sowie ihre biologische
Eigenheiten erläutert werden.
Die Ferienführung Federn und Vögel eine bunte
Vogelkunde ist im Eintrittspreis enthalten und startet vom Eingangsbereich
aus.
Ruhr-Zoo Gelsenkirchen, 01.09.2003
Dämmerführung durch den Ruhr
Zoo am 4. September
Wenn Affen, Giraffen und Eisbären müde sind, wird so
mancher Zoobewohner erst richtig munter. Am 4. September 2003 können
Besucher während einer Dämmerführung durch den abendlichen
Ruhr Zoo nachtaktive Tiere wie Biber, Waschbären und Uhus in Action
erleben.
Los geht´s um 21 Uhr. Schließlich verlassen nachtaktive Tiere
erst mit Einbruch der Dämmerung ihre Verstecke und erst dann ist´s
so richtig spannend! Vom Haupteingang des Ruhr Zoo aus starten kleine, von
Zoolotsen begleitete Gruppen ihre Tour zu den Tieren, die dem Besucher
tagsüber verborgen bleiben.
Der Ruhr Zoo rät Interessenten, sich in den nächsten Tagen anzu-melden.
Für Kurzentschlossene wird der Ruhr Zoo am Freitag-abend zwar noch wenige
Restkarten an der Abendkasse vorrätig haben, die bereits ab 20 Uhr
geöffnet hat. Die Teilnahme ist jedoch nur mit der Anmeldung über
das Call-Center unter der Rufnummer 0209 954 50 garantiert. Die
Telefonzentrale ist wochentags zwischen 8 und 18 Uhr besetzt.
Kinder zahlen für die ca. 90-minütige Führung durch den
abend-lichen Zoo 6 .
Der Eintritt kostet Erwachse 8 .
Ruhr Zoo
Gelsenkirchen, 02.09.03
Der Westfälische Bauernhof nimmt
Gestalt an.
Und der bringt eine ziemlich schicke Sanitäreinrichtung mit. Das
Gebäude aus Eichenfachwerk ähnelt allerdings mehr einem
Einfamilienhaus. Seit gestern wird das Fachwerk-Ständerwerk in Rekordzeit
aufgebaut.
Am 18. August erfolgte der Spatenstich für den Westfälischen Bauernhof.
Die Holzaufbauten des kleineren Gebäudes dauerten lediglich zwei Tage.
Die Bauernhäuser sind Unikate und werden nach alten Traditionen mit
Eichenholz, Tonziegeln und denkmalgerechten Dachschindeln erbaut. Fertigbauteile
wurden in der Schreinerei vorgefertigt und im Ruhr Zoo montiert.
Die Firma M+H Fachwerkhäuser aus Lemgo ist seit sieben Jahren Spezialist
im Bau von traditionellen Fachwerkhäusern und liefert die Teile und
das technische Know-how für den Aufbau.
Wenn die Toiletten auch nicht in den Stallungen der Tiere, so wie im 19.
Jahrhundert in westfälischen Bauernhäusern üblich, untergebracht
sind, mutet das neue stille Örtchen der ZOOM Erlebniswelt jetzt schon
sehr westfälisch an.
Der Westfälische Bauernhof wird mit Streichelzoo und Bauerngarten zur
Saison 2004 eröffnet.
Zoo Osnabrück, 02.09.2003
Brückenschlag zwischen Kunst und
Artenschutz
Ausstellung Wilde Tiger von Bandhavgarh Artists for
Nature
Eine ganz besondere Ausstellung über den Tiger zeigt der Zoo Osnabrück
gemeinsam mit dem Museum am Schölerberg ab dem 31. August unter dem
Titel Wilde Tiger von Bandhavgarh Artists for Nature.
Artenschutz und Kunst werden hier auf eindrucksvoller Weise
verknüpft.
Die niederländ.
Artist for Nature Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht künstlerisches
Potential für den Artenschutz einzusetzen. So verbrachten 1997
fünfzehn Künstler auf Einladung dieser Stiftung einige Wochen im
Bandhavgarh National Park in Indien. Sie begegneten wildlebenden Bengalischen
Tigern und hielten ihre Eindrücke von Wildtieren, Lebensraum und
Bevölkerung in ihren Bildern fest. Das Anliegen der Ausstellung ist,
die Aufmerksamkeit auf die Schönheit des Tigers und auf die Bedrohung
dieser Wildkatzenart zu lenken. Eine Auswahl dieser Bilder ist in der Ausstellung
im Museum für Umwelt und Natur am Schölerberg zu sehen. Die
Eröffnung begleitete der Bildhauer und Grafiker Wolfgang Weber, der
als einziger deutscher Künstler an diesem Projekt teilnahm.
Schutz ist wichtig, denn die faszinierende Großkatze ist von der Ausrottung
bedroht. Unbarmherzige Wilderei und Verlust des Lebensraumes machen es dem
Tiger schwer, in der Natur zu überleben. 2003 ist für die Zoos
des Europäischen Zooverbandes (EAZA) das Jahr des Tigers - auch für
den Zoo Osnabrück. Mit gebündelten Kräften setzen sich die
Zoos für die Rettung wildlebender Tiger ein.
Im Rahmen dieser Kampagne ist schon seit Pfingsten im Affenhaus die Ausstellung
Tiger in Gefahr zu sehen. Begleitend dazu fand ein Tigermalwettbewerb
statt. Mehr als 270 Bilder wurden abgegeben. Die 16 prämierten Bilder
werden mit den Bildern der Artist for Nature Künstler ausgestellt.
Außerdem werden an Sonntagen Buttons mit Tigermotiven verkauft,
natürlich zugunsten von Tigerschutzprojekten und in einem Tigerquiz
können Kinder dem Tiger auf die Spur kommen.
820 Euro haben die Zoobesucher bereits für die Rettung des Tigers gespendet.
Anlässlich der Ausstellungseröffnung am Sonntag haben Axel und
Kirsten Ziemek von der Stiftung Pro Kreatur dem Zoo einen Scheck
von 1.250 Euro übergeben. Somit kann der Zoo über 2000 Euro an
Projekte überweisen, die vor Ort um das Überleben des Amurtigers
kämpfen.
Zoo Nordhorn,
02.09.2003
Bundestreffen der kleinsten Schafrasse
der Welt
Am 13./14. September findet im Tierpark Nordhorn das zweite Deutsche
Ouessant-Züchtertreffen der "Interessengemeinschaft Ouessantzüchter"
statt. Für Samstagabend ab 18.30 Uhr steht der Züchterabend mit
umfangreicher Tagesordnung auf dem Programm. Am Sonntagmorgen ab 9 Uhr findet
eine Tierausstellung und -bewertung statt. Auskünfte: Dr. Horst Roller,
Bildäckerstr. 19, 72813 St. Johann, 07122/9351
Horst.Roller@GMX.de .
Ausstellung im Tierpark am 14.09.:
9.00 Uhr Tierbewertung und Tierbesprechung
11.00 Uhr Prämierung der Siegertiere
15.00 Uhr Tiervorstellung
WWF 28.08.2003
Meeresschutzgebiete bieten Beitrag zur
Rettung der Fischerei
WWF-Studie: Schutzzonen ermöglichen Erholung vieler dezimierter
Fischbestände
Bremen, 28.08.2003:. Bis auf das Fünffache vergrößern sich
Fischbestände in marinen Schutzgebieten (Marine Protected Areas, MPAs)
innerhalb von fünf Jahren. Dies geht aus einer internationalen
wissenschaftlichen Studie der Umweltorganisation WWF (World Wide Fund for
Nature) hervor.
Ganz im Gegensatz zu der Befürchtung, marine Schutzgebiete
würden den Fischereien das Leben schwer machen und zu Umsatzeinbußen
führen, zeigt unsere Studie, dass MPAs eines der wirksamsten Mittel
sind, um vor allem Fischbestände mit geringem Wanderradius wieder
aufzupäppeln. Die sich erholenden Fischpopulationen schwappen quasi
vom Schutzgebiet auf benachbarte Fischereigebiete über und sorgen dort
für gefüllte Netze, sagt Stephan Lutter, Experte für
internationalen Meeresschutz des WWF.
Weltweit sind derzeit ca. 75 Prozent aller kommerziell nutzbaren
Fischbestände überfischt, bis an die Grenzen befischt oder
zusammengebrochen. Der WWF fordert als wirksame Antwort darauf ein Bündel
an Schutzmaßnahmen. Neben einem Netz mariner Schutzzonen, das bis zu
einem Drittel der globalen Meeresoberfläche umfasst, gehören dazu
schonende Fangmethoden, die unerwünschte Beifänge möglichst
gering halten sowie eine Reduzierung der Fischereiflotte.
Nur wenn wir heute die Kinderstube der Fische schützen und den
bis an die Grenzen des Erträglichen strapazierten Beständen Zeit
geben, sich zu erholen, wird auch die nächste Generation noch Seefisch
essen können, resümiert Stephan Lutter.
Die marinen Schutzzonen bereichern und entlasten das Ökosystem Meer
in vielfacher Hinsicht: Sie kommen neben den Fischbeständen auch
Meeressäugern und Seevögeln sowie empfindlichen Lebensräumen
wie Korallenriffen zugute.
WWF 29. August 2003
Das große Hipposterben
WWF schlägt Alarm: Nach Bürgerkriegen in Zentralafrika
schrumpft die größte Flusspferdpopulation der Welt um 95 Prozent
Der Virunga Nationalpark an der Ostgrenze der Demokratischen Republik Kongo
war einst Heimat der größten Flusspferdpopulation der Welt: Vor
knapp 30 Jahren lebten in dem Schutzgebiet noch 29.000 Tiere. Doch nun
schlägt der WWF Alarm: Im August wurden auf dem Gebiet des Nationalparks
nur noch insgesamt 1.300 Flusspferde gezählt. Volker Homes,
Artenschutzexperte des WWF: Wilderer töten die Tiere, um an deren
Fleisch und Zähne zu kommen. Derzeit herrscht auf dem illegalen
Elfenbeinmarkt eine gesteigerte Nachfrage nach den großen Eckzähnen
der Flusspferde. Deshalb habe die Wilderei in dieser Region in einem
beängstigenden Maße zugenommen.
Schon zu Beginn des Jahres gab es Berichte von hunderten toten Flusspferden
am Rutsuru Fluss. Dieser war vermutlich von Wilderern vergiftet worden, um
mit möglichst wenig Aufwand möglichst viele Tiere auf einmal zu
töten. Homes: Aufgrund der problematischen Sicherheitslage in
der Region war es dem WWF zuletzt nicht möglich, vor Ort zu arbeiten
und sich aktiv für den Schutz bedrohter Arten einzusetzen. Nachdem sich
die Lage inzwischen beruhigt zu haben scheint, müssen die zuständigen
Behörden jetzt mit aller Macht gegen die Wilderer vorgehen. 95 Prozent
der Population sind schließlich schon verloren. Werde das Töten
nicht gestoppt und der illegale Handel nicht kontrolliert, drohe den Nilpferden
im Virunga Nationalpark die Ausrottung.
Flusspferde erreichen ein Gewicht von mehr als drei Tonnen und werden bis
zu 40 Jahre alt. Sie verbringen den größten Teil des Tages im
Wasser, um ihre Füße von ihrem Gewicht zu entlasten. Obwohl sie
sich ausschließlich vegetarisch ernähren, verfügen sie über
scharfe Eckzähne. Gesunde Flusspferdbestände sind für das
ökologische Gleichgewicht von Flüssen und Seen sehr wichtig, denn
der Dung der scheinbar trägen Riesen stellt einen wesentlichen Bestandteil
der Nahrungskette dar, insbesondere für Fische. Der WWF-Experte
erklärt: Ein Verlust von 27.000 Tieren kann tiefgreifende Folgen
haben: Den Süßwasserökosystemen fehlen täglich hunderte
Tonnen Nährstoffe, sodass die Fischbestände schwinden. Das ist
schlecht für die örtliche Fischerei.
Der WWF hofft, dass die jüngsten Friedensabkommen der Regierung der
Demokratischen Republik Kongo erlauben, in der lange Zeit umkämpften
Region einen nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen zu
etablieren. Die Frage nach einem langfristigen Schutz für Nationalparks
und andere wertvolle Schutzgebiete in Krisenregionen wird auch Thema des
World Parks Congress sein, der vom 8. bis 15. September in Durban,
Südafrika, stattfindet.
WWF 3. September 2003
Schwarzes Schaf schießt auf
Schraubenziegen
Schwarzes Schaf schießt auf Schraubenziegen - WWF fordert
harte Strafen für illegale Jagd auf bedrohte Tiere
Frankfurt a. M./Straßburg, 03.09.2003: Auslandsjäger aus Europa
können durch kontrollierte Jagd zur nachhaltigen Entwicklung in entlegenen
Regionen beitragen. Leider gibt es in ihren Reihen jedoch schwarze Schafe,
die illegal Jagd auf vom Aussterben bedrohte Tiere machen. Auch wenn es sich
dabei um Einzelfälle handelt, ist die Professionalität und
Skrupellosigkeit der illegalen Jäger und ihrer Helfershelfer nicht zu
unterschätzen. Eigens darauf spezialisierte Agenturen machen
geschützte Tiere in ihren Lebensräumen ausfindig und führen
Großwildjäger für viel Geld zu den illegalen Jagdgründen.
Deshalb fordert der WWF-Artenschutzexperte Roland Melisch eine konsequente
Verfolgung und Sanktionierung solcher Straftaten. In seiner heutigen Rede
vor dem für Jagd, Fischerei und Umwelt zuständigen Gremium des
Europaparlaments in Straßburg sagt er: Wenn wir diesem Trend
ernsthaft etwas entgegensetzen wollen, müssen wir auf Abschreckung setzen.
Diese Art der Wilderei darf nicht länger als Kavaliersdelikt
gelten.
Von den Jagdverbänden und Reiseveranstaltern wünscht sich Melisch
zugleich mehr Transparenz: 20 bis 30 Prozent der europäischen
Jäger fahren regelmäßig auf Auslandsjagden und geben dafür
jährlich 120 bis 180 Millionen Euro aus. Damit diese Mittel dem Naturschutz
zugute kommen können, müssen Jagdverbände und Reiseveranstalter
die Geldflüsse nachvollziehbar dokumentieren. Das sei auch im
Interesse der meisten Jagdtouristen, denn die hätten mit illegaler
Auslandsjagd nichts zu
tun.
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Do., 04.09.2003, 12:15-13:00 N3, Abenteuer Zoo, Rasse hat Klasse, Esel, Schweine
und Rinder in Warder
Do., 04.09.2003, 16:00-16:30 3sat, Jäger im Zwielicht - Afrikanische
Wildhunde
Do., 04.09.2003, 16:00-16:10 BR, Zoo & Co., Fischotter
Fr., 05.09.2003, 13:30-14:00 MDR, Das Waldrapp-Projekt - Wie lehrt man
Vögel fliegen?
Sa., 06.09.2003,
10:00-10:25 ARD, Willi will's wissen, Wie lebt's sich so als Tier im Zoo?
So., 07.09.2003, 13:15 -13:50 ZDF, ZDF.umwelt: Dschungelland
wird abgebrannt . . .
So., 07.09.2003, 13:15-14:00 MDR, Im Reich der Rüsselhündchen -
Kenias Küstenwald
So., 07.09.2003,
17:15-17:30 3sat, Zoo-Geschichten: Dresden, Film von Björn Enke
So., 07.09.2003, 18:00-18:45 N3, Hanseblick, im Rostocker Zoo
So., 07.09.2003, 21:30-22:05 SF2, NZZ, Tag und Nacht im Tierpark Hagenbeck
So., 07.09.2003, 22:30-23:00 WDR, Elefant, Tiger & Co.
Doku-Soap aus dem Leipziger Zoo
So., 07.09.2003, 23:50 -04:45 ZDF, nachtstudio Die lange Nacht der Tropen
Mo., 08.09.2003,
10:00-10:15 BR, Zoo & Co., Im Zeichen des Gorilla Die ZGF
Mo., 08.09.2003, 12:30-13:15 SWR, Abenteuer Zoo - Kaum zu bremsen, Der
zoologische Garten von Singapur
Mo., 08.09.2003, 13:45-14:00 MDR, Elefant, Tiger & Co,
Zoogeschichten (23)
Mo., 08.09.2003, 23:10-00:00 VOX, NZZ Format, Tag und Nacht im Tierpark
Hagenbeck
Di., 09.09.2003,
12:30 -13:15 SWR, Abenteuer Zoo - Eine seltsame Sippe, Der Tierpark in
Dortmund
Di., 09.09.2003, 14:10-14:35 BR, Willi wills wissen, Wie lebt
sich's so als Tier im Zoo?
Di., 09.09.2003,
20:15-21:05 ORF2, Universum, Heißblütig! - Die Natur der
Säugetiere, Die Dynastie der Allesfresser
Mi., 10.09.2003, 12:30-13:15 SWR, Abenteuer Zoo - Afrikanische Legenden,
Der Zoo von Pretoria
Mi., 10.09.2003, 20:45-21:00 MDR, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten
(24)
Do., 11.09.2003, 00:00-00:55 Kabel1, K1 Reportage, Arche Noah
in der Stadt - Hagenbecks Tierpark
Do., 11.09.2003,
12:30 -13:15 SWR, Abenteuer Zoo - Tierisch irisch, Im Fota Wildlife Park
Do., 11.09.2003, 17:15-18:00 HR, Im Sumpf der Kaimane, Expedition
ins Herz Guyanas
Do., 11.09.2003, 22:25-23:20 VOX, SPIEGEL TV Extra, Thema: Tierkindergärten
- Nachwuchs im Zoo
Do., 11.09.2003, 22:45-23:00 B-alpha, Zoo & Co, Der Elefanten-Bulle von
Kiew
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