Berliner Zeitung - 22. Aug.
2003
Streit um
Fledermausführungen
SPANDAU. Auf der Zitadelle gibt es Streit um die Fledermausführungen:
Carsten Kallasch, der ehemalige Ausrichter des Fledermausfestivals und Betreiber
des Fledermausschauraums, will von heute an wieder Besucher durch die Katakomben
führen. Derartige Angebote unterbreitet aber auch das Berliner
Artenschutzteam. Im Juni hatte der Verein mit dem Bezirk einen Vertrag für
den Fledermausschauraum und die Führungen geschlossen. Wie Kallasch
sagte, erfülle auch er nur einen Vertrag. Zumindest für die
Führungen gelte die schriftliche Vereinbarung noch.
Süddeutsche Zeitung 22. Aug. 2003
Damwild statt exotischer Tiere
Ebersberg - Vom exotischen Tier zum heimischen Damwild: Weil er seinen nicht
genehmigten Mini-Zoo mit Lux, Nandus, Berberaffen und Papageien auch wegen
nicht artgerechter Tierhaltung schließen musste, will der Traxler Landwirt
Alois Moritz künftig Gewinn mit Damwild machen. Der Stadtrat stimmte
einem Damwildgehege zu. Doch die Untere Jagdbehörde muss nun die
endgültige Entscheidung treffen, weil der Jagdpächter schwere Bedenken
äußerte.
Erst im Mai sorgte der Traxler Landwirt für Schlagzeilen: Sowohl die
Stadt Ebersberg als auch das Landratsamt hatten seinen nachträglich
eingereichten Bauantrag auf Errichtung eines Mini-Zoos abgelehnt. Auch Berichte
in der Bild-Zeitung und im Fernsehen konnten daran nichts ändern, denn
eine Sachverständige vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und
Lebensmittelsicherheit, Abteilung Tierschutz, hatte dem 44-Jährigen
zudem die erforderliche Sachkunde für die Wildtierhaltung abgesprochen.
Auch der von Moritz betonte Aspekt eines Gnadenhofes konnte nicht nachvollzogen
werden, da der Landwirt die meisten seiner exotischen Tiere von Händlern
erworben hatte.
Höchster Kreisblatt 22. Aug. 2003
Damenbesuch für Fridolin und
Otto
Sie heißen Herta, Oma und Saskia und sind die neuesten Bewohner des
Frankfurter Zoos. Am vergangenen Dienstag kamen die Seehündinnen in
großen Transportkisten an und verbrachten den ersten Tag noch in Ruhe
geschützt vor den Blicken der Zuschauer und ihrer neuen
Gefährten. "Nach der kurzen Eingewöhnungsphase wurden die Damen
von den beiden zweijährigen Junggesellen Fridolin und Otto freudig im
Schwimmbecken begrüßt", sagt Zoodirektor Christian Schmidt. In
frühestens eineinhalb Jahren rechnet er mit Nachwuchs, da Seehunde erst
mit drei Jahren geschlechtsreif werden. Dann werde die erfolgreiche Seehundzucht
wieder aufgenommen.
Seehündin Herta ist 1984 auf Büsum geboren, ebenso wie Oma. Diesen
Namen verdanke das Tier seinem Tierpfleger, der habe sich angesichts der
Kopfbewegungen an Omas erinnert, so der Zoodirektor. Saskia wurde 2002 geboren
und ist die Tochter von Oma.
Lange Zeit suchte der Frankfurter Zoo nach Seehundweibchen. Erst nach knapp
eineinhalb Jahren wurden sie fündig. "Unser Glück ist das Unglück
des Heidelberger Zoos." Dessen Anlage war zu klein
geworden.
Berliner Morgenpost - 24. Aug.
2003
Tierdoktor Günter Strauß
beim Sorgenküken seiner Straußenfamilie
Als das südafrikanische Straußentrio vor einigen Jahren nach Berlin
kam, durfte Zootoerarzt Strauß ihnen Namen geben. Seitdem heißen
sie Günter, Liane (nach seiner Frau) und Patricia (so wie seine Tochter).
Die drei Vögel lebten erst in einem Gehege mit Rindern und Schweinen
zusammen. "Da konnte es keinen Nachwuchs geben, da war ja keine Ruhe", sagt
Tierpflegerin Ellen Hubold. Aber als sie Mitte April in ihr eigenes Gehege
nahe den Giraffen zogen, ging es mit dem Balzen sofort
los.
Schon wenig später lagen die ersten Eier im Gehege, 36 Stück wurden
es insgesamt, vor allem die zuletzt gelegten wurden sorgsam gehegt und von
allen drei Tieren bebrütet. Günter übernahm die Nachtschichten,
die beiden Weibchen teilten sich am Tag das Brutgeschäft. Zwischen dem
25. und 28. Juli pickten die vier Küken nach 42 Tagen im Ei die Schalen
auf. Ein Jahr lang werden die kleinen Strauße im Tierpark bleiben.
Dann haben sie mit drei Metern annähernd die Größe und mit
zirka 150 Kilogramm das Gewicht eines ausgewachsenen Tieres erreicht. Wenn
es so weit ist, müssen sie den Tierpark verlassen, damit ihre Eltern
wieder ungestört dem Brutgeschäft nachgehen
können.
Rheinische Post - 23. Aug.
2003
Elefantenkuh Sikim auf dem Weg
der Besserung
Die seit einigen Tagen im Osnabrücker Zoo lebende Elefantenkuh Sikim
ist auf dem Weg der Besserung. Das unter Arthrose leidende Tier wurde auf
amtliche Anordnung aus einem Zirkus abgeholt.
Der verwahrloste Elefant war dem Zoo auf amtliche Anordnung vom Zirkus Giovanni
Althoff überlassen worden. Sikim habe großen Appetit und sei von
der Osnabrücker Elefantengruppe gut aufgenommen worden, sagte Zoo-
Tierärztin Susanne Klomburg am Freitag.
Das 24-jährige Tier leidet allerdings unter schwerer Arthrose. Jetzt
müssen die Tierärzte anhand von Röntgen- und Blutuntersuchungen
entscheiden, ob der Dickhäuter doch eingeschläfert werden muss.
Das Tier soll nun aufgepäppelt werden, bis es eingehend untersucht werden
kann, sagte Klomburg.
Frankfurter Rundschau 26. Aug. 2003
US-Zoos und
Kriegsschiffe machen Hotels Konkurrenz
Sleepover-Partys gehören zur US-amerikanischen Kindheit wie Eiscreme
zum Apfelkuchen. Nun können die Kleinen auch in Museen, Zoos und
ausrangierten Kriegsschiffen übernachten. Zum Beispiel in Kalifornien:
Wenn sich dort die Nacht über den Zoo von San Diego senkt, wenn Giraffen
und Gazellen sich zur Ruhe begeben und die Zoowärter die Lichter
löschen, dann ist im Camp Timbuktu weiterhin aufgeregtes Geplapper zu
hören.
Denn in Zelten und mitgebrachten Schlafsäcken richten sich mehrere Dutzend
Zoobesucher auf eine Nacht unter wilden Tieren ein. "Safari-Sleepover" -
also Safari-Übernachtung - heißt das populäre Programm. Für
84 Dollar die Nacht, Frühstück inklusive, jedoch ohne Dusche.
Die Übernachtung im Zoo ist fast schon Usus in den USA. Nach Zahlen
der Zoo- und Aquarien-Vereinigung offerieren etwa die Hälfte der 212
Mitglieder Übernachtungen.
Westfälische Rundschau 27. Aug. 2003
Die Savanne
in Sachsen
Leipzig baut und saniert, da bleiben auch die Tiere nicht verschont: Der
125 Jahre alte Zoo mausert sich zu einem der modernsten Tierparks
Deutschlands.
Modern, das heißt zunächst mal was Gutes für die Tiere, denen
man mehr bieten wolle als triste Käfige. Zoo-Direktor Dr. Jörg
Junhold erläutert enthusiatisch das neue Konzept, das bis 2014 umgesetzt
werden soll. Die afrikanische Savanne ist noch im Bau, die Tiger-Taiga wurde
jüngst fertig. Tatsächlich trottet dort nicht eine Raubkatze stumpf
hinter Gitterstäben hin und her. Der Tiger hat Auslauf, kann klettern,
und er kann trotz der fehlenden Gitter keine Besucher
verspeisen.
"Unsere Absperrungen sind fast immer unsichtbar, hier verhindert zum Beispiel
ein breiter Graben, dass der Tiger ausrückt", so Junhold. Bei den
Löwen sieht´s schon ähnlich aus, diese Katzen gehörten
natürlich zu den ersten, die ihre neue Behausung beziehen konnten: Der
König der Tiere ist nämlich ein Wahrzeichen Leipzigs, "2300 Löwen
wurden hier insgesamt gezüchtet, mehr als in jedem anderen Zoo der Welt",
so Junhold. Deshalb sind die Sehenswürdigkeiten der Stadt mit
lebensgroßen Löwen-Figuren markiert. Eine steht vorm Eingang des
Zoos, einem schmucken Gründerzeit-Ensemble. Auch im Park bleibt viel
historische Bausubstanz erhalten, zum Beispiel das Jugendstil-Café
"Schweizerhaus".
Der international am stärksten beachtete Neubau ist "Pongoland", die
riesige Affenanlage, in der das Max-Planck-Institut Verhaltensforschung
treibt.
Leipziger Volkszeitung - 27-08-2003
Besucher bei Giraffenbaby und in Wirtschaftshof willkommen
Das Giraffenhaus platzte gestern aus allen Nähten, als der am Sonntag
geborene Bulle und seine Mama Knöpfchen erstmals Besuch empfingen. Neugierig
und sehr zutraulich schäkerte der Kleine mit den Kameras der Medienleute
und später mit dem Publikum. Er ist wohlauf und trinkt sich bei seiner
Mutter satt, hat aber zu Papa Max und Tante Ashanti vorerst nur Blickkontakt
durch eine Glasscheibe.
Morgen steht im Zoo das nächste Ereignis an: Der neue Wirtschaftshof,
der an die Pfaffendorfer Straße grenzt, wird eröffnet. Er beherbergt
die neuen Büros und Sozialräume für die Mitarbeiter sowie
Werkstätten, Fuhrpark, Futterlager, Futterküche und eine Tierklinik
mit Krankengehegen. Ein gemaltes "Zooschaufenster" der Leipzigerin Annegret
Hänsel weist den Weg zu den Tieren. Ab 14 Uhr steht der neue Wirtschaftshof
zur Besichtigung offen, die Mitarbeiter beantworten Fragen.
Planung, Bau und Neueröffnungen
WAZ 22. Aug.
2003
Die bulligen Watussi-Rinder
können schon die Koffer packen
Mitten im Ruhr Zoo entsteht das neue afrikanische Haustierdorf. Neben
Watussi-Rindern werden sich auf dem großzügigen Areal künftig
auch die schwarzköpfigen Somali-Schafe und einige Zwergziegen tummeln.
Und zwar fast wie in ihrem Zuhause in Ost- oder Zentralafrika. "Unser Vorbild
ist die Natur", erklärt Bauleiter Detlef Keil, der ursprünglich
Büro- und Verwaltungsgebäude betreut hat. Bei der Planung der
Afrika-Welt nutzten die Verantwortlichen Fotos aus den Lebensräumen
der Zoobewohner, zum Beispiel aus Namibia, und natürlich die Erfahrungen
von Zoologen. Was aus dieser peniblen Vorbereitung entstand, kann sich sehen
lassen: Großflächige Steine ruhen auf kaminrotem Sand, die
Fläche wird von aufgeschichtetem Totholz begrenzt - mit Schlupflöchern
für die Schafe und Ziegen, die sich im Gegensatz zu den spitzhörnigen
Rindern sogar Streicheleinheiten abholen können. Und überall
unbehandeltes Holz, ganze sechs Kilometer, würde man die verschiedenartigen
Stämme hintereinander legen: Am Stall, an den Zäunen und am Unterstand,
der - nur durch dicke Balken getrennt - Mensch und Tier ganz dicht zusammen
führt.
Mit den anderen Gehegen der Afrika-Welt, die 2006 komplett fertig gestellt
sein wird, ist das Haustierdorf durch einen Bachlauf
verbunden.
Volksstimme Magdeburg - 22. Aug.
2003
Acht Stunden Zögern: Dann
liefen Peter und Jette in die neue Bärenbolle
Gut eine Woche vor der offiziellen Einweihung der "Bärenbolle" auf dem
Calbenser Wartenberg im Landkreis Schönebeck haben die Bewohner ihren
neuen Zwinger in Besitz genommen. Die Braunbären Jette und Peter, die
vor mehr als 30 Jahren ein Geschenk der sowjetischen Garnison waren, brauchten
fast acht Stunden, bevor sie ihre alte Gehege-Gruft verließen und sich
in die neue Unterkunft trauten.
Der Zwinger war auf Initiative des Calbenser Stadtrates Oskar Heinz Werner
für 33000 Euro erweitert worden. Hinzu kommen freiwillige
Handwerkerleistungen. 30 kleinere Firmen verlangten für ihre Leistungen
kein Geld.
In den 90er Jahren war es immer wieder zu Protesten von Tierschützern
gekommen, weil das Gehege gerade mal 50 Quadratmeter groß war und die
Bären nur den Blick nach oben frei hatten. Heute umfasst der aus verzinktem
Stahl bestehende Zwinger 205 Netto-Quadratmeter, 150 sind laut
Tierschutzrichtlinie gefordert.
Ostsee Zeitung -
23-08-2003
Neue Otteranlage im Rostocker
Zoo
In freier Wildbahn sind Fischotter kaum noch zu sehen sie gelten als
vom Aussterben bedroht. Der Rostocker Zoo hat eine Familie aufgenommen und
ihr ein passendes Zuhause gebaut.
In der Kategorie Publikumslieblinge haben das verspielte
Eisbärenmädchen, die knuddeligen Seehunde, die gutmütigen
Elefanten und die hippeligen Erdmännchen starke Konkurrenz bekommen:
Fischotter-Mama Gretel und ihre Sprösslinge Anja, Antje und Adolf (die
Namen verdanken sie den Schweizern in ihrem Geburts-Zoo) haben gestern früh
die neue Otteranlage im Zoo bezogen.
Auf 650 Quadratmetern mit Teichen, Büschen, Baumstämmen und Kunstfelsen
können sich die neuen Zoobewohner austoben.
Mutter Gretel wurde 1992 im Zoo Zürich geboren. Ihre Kinder kamen vor
zwei Jahren in Bern zur Welt. Der Vater ist auch in freier Wildbahn
nur zur Deckung da und geht dann wieder seiner Wege, sagt Tier-Inspektor
Günter Hansen. Nachkommen sind bei der Rostocker Otterfamilie ausgeschlossen
Rudolf ist kastriert. Die Anlage ist für vier Otter ausgelegt.
Züchten wollen wir nicht es ist schwer, die Jungtiere
loszuwerden. Die Lebenserwartung der possierlichen Säuger
beträgt laut Hansen 15 bis 20 Jahre.
Um einen bezahlbaren neuen Anziehungspunkt zu schaffen, entschied sich der
Zoo für die Otter. Dafür konnten wir
Sonderfördertöpfe anzapfen, die für das dringend nötige
neue Menschenaffenhaus nicht zur Verfügung gestanden hätten,
ergänzt Zoodirektor Udo Nagel. Umweltbildung ist das
Schlagwort.
Die neue Otteranlage am Eingang Barnstorfer Ring hat etwa 300 000 Euro gekostet.
Knapp ein Drittel kam durch Spenden zusammen, der Rest aus
Fördertöpfen und etwa 50 000 Euro Eigenmitteln. Sobald sich Gretel
und ihr Nachwuchs ans neue Zuhause gewöhnt haben, sollen die
dämmerungsaktiven Tiere durch Schaufütterungen dazu gebracht werden,
sich auch tagsüber zu zeigen.
WAZ 25. Aug. 2003
Umzugsstress für die Ziegen
ist vorbei
Auch wenn die Temperaturen nicht ganz der Hitze der afrikanischen Savanne
entsprachen, kamen gestern doch zahlreiche Besucher in den Ruhr Zoo, um die
Eröffnung des neuen Afrikanischen Dorfes für Haustiere zu
feiern.
Nach der Löwen- und Hyänenanlage ist es der zweite fertiggestellte
Teil der künftigen "Zoom-Erlebniswelt". Knapp ein Jahr Bauzeit und 480.000
Euro verschlang die Anlage, deren Eröffnung nun offiziell mit einem
Besucherfest gefeiert wurde. Pünktlich zur Mittagszeit wurde es so voll,
dass die Bewohner des Dorfes (Zwergziegen, Watussi-Rinder und Somali-Schafe)
ziemlich überrascht über den Andrang vor ihren Gehegen
waren.
St. Galler Tagblatt - 22. Aug. 2003
Berner Tierpark eröffent neue
Seehundeanlage
Die Seehunde des Berner Tierparks Dählhölzli tummeln sich in ihrer
neu eröffneten Anlage. Dort können sie ihren Spieltrieb unter anderem
mit Wasserstrudel, Strömungen oder Wurzeln
befriedigen.
Die neue Anlage entstand in einer Bauzeit von viereinhalb Monaten. Sie fasst
2000 Kubikmeter Wasser und hält unter anderem ein Tieftauchbecken, Liege-
und Rückzugszonen sowie Aufzuchtsbecken bereit. Im Vergleich: die alte
Anlage hatte lediglich ein Volumen von 240 Kubikmeter. Der Bau kostete rund
2,3 Mio. Franken.
Für die Aufzucht sind insbesondere Liege- und Rückzugszonen wichtig,
wie es in einer Mitteilung des Tierparks heisst. In der alten Anlage konnten
die Seehundemütter sehr nahe beobachtet werden. Dadurch gingen die
Muttertiere vermehrt ins Wasser, und die Jungen bekamen zu wenig
Milch.
Die neue Anlage schafft nun Abhilfe. Stellenweise werden die Liegeplätze
gar berieselt, um das Gefühl von feuchtem Sand zu erzeugen. Die
Tierparkbesucher können die Tiere durch Glasscheiben auch unter Wasser
beobachten.
Laut Tierparkleitung ist im "Dählhölzli" die grösste
Seehundeanlage der Schweiz entstanden. Zur Zeit leben sechs erwachsene Seehunde,
ein einjähriges und zwei neugeborene Tiere im
Tierpark.
Dresdner Neueste Nachrichten 27. Aug. 2003
Schwanenpaar soll verlassenes Becken
beleben
Wieder eine Baustelle weniger im Dresdner Zoo: An der früheren Robben-
und Bären-Felsanlage wird nicht mehr gearbeitet, das Wasserbecken ist
gefüllt, alles sieht ordentlich aus. Neue Bewohner kann der Besucher
aber noch keine ausmachen.
"Voraussichtlich in der nächsten Woche wollen wir ein Paar
Trauerschwäne auf das Wasser setzen. Andere Nutzer wird es in nächster
Zeit jedoch nicht geben", bedauert Zoologe Roland Brockmann und begründet
dies mit den fehlenden finanziellen Mitteln. Glücklich mit der knapp
3000 Euro teuren Verlegenheitslösung sei auch Zoo-Direktor Karl-Heinz
Ukena nicht. "Es war aber die einzige Alternative zur Baustelle, die wirklich
keinen schönen Anblick bot", so Brockmann.
Probleme bereite momentan noch die Wasserqualität in dem Becken. "Das
ist eine grüne Brühe, verursacht durch Schweb-Algen, die sich in
dem seichten Wasser bei der Wärme mit großer Geschwindigkeit
vermehren. Wir hoffen, sie in den nächsten Tagen weg zu bekommen",
erklärt der Zoologe.
Neben der Beseitigung weiterer größerer und kleinerer Schandflecken
im Tiergarten bemüht sich die Leitung massiv um neue Sponsoren, wie
Brockmann betont. Wenn diese Suche erfolgreich sei, könne man dann auch
neue Projekte in Angriff nehmen.
Magdeburger General Anzeiger 28. Aug. 2003
Neu gestaltete Anlage: Pinguine fühlen sich tierisch wohl
Die 20 Humboldt-Pinguine im Magdeburger Zoo haben vor ein paar Tagen ihre
neu gestaltete Außenanlage bezogen. Seit Juni war an der Anlage gearbeitet
worden, auf das Gelände kamen eine neue Bodenbeschichtung und ein
Beckenrand, der nach tiergärtnerischen Gesichtspunkten gestaltet wurde.
Dadurch soll beispielsweise Jungtieren der Ausstieg aus dem Wasser erleichtert
werden. Die Pinguine haben es jetzt viel besser, sagt Revierleiter
Klaus Tiepelmann.
Aktionen
Ostsee Zeitung - 24. Aug.
2003
Zoofest bot Unterhaltung und unerwartete
Begegnungen
Genau die richtige Mischung aus Sonne und Wolken, Spass und Stille lockte
am Sonntag Tausende in den Rostocker Zoo. Geladen war zum Zoofest, mit
Dahlienschau und einem Dankeschön für alle
Tierpaten.
Ostsee Zeitung - 25. Aug.
2003
OSTSEE-ZEITUNG.DE
Nicht nur Pferdefreunde werden nächsten Sonntag im Stralsunder Zoo auf
ihre Kosten kommen. Von 14 bis 16 Uhr stellen Pferdehalter und -züchter
bei einer Gala 15 verschiedene Rassen vor.
Mit dabei sind Mecklenburger Warmblutpferde, Isländer, Friesen, Norwegisches
Fjordpferd, Tinker, Shetlandpony, Kaltblut und andere. Mit einer kleinen
Schau wird der Reit- und Fahrverein Obermützkow sein Können unter
Beweis stellen. Die Pferde werden sowohl unter dem Sattel, als auch am
Zügel und bei der Arbeit vorgeführt.
Rhein Main Presse 26. Aug. 2003
AZ-Vogelpark veranstaltet
traditionelles Zirkusfest
Die Zahl der Besucher, die am Sonntag in den AZ-Vogelpark strömten,
um miteinander das traditionelle Zirkusfest zu feiern, schien gegen die
Entwicklung zu sprechen, dass es mit dem Zirkus bergab geht. Vielmehr wurde
kräftig gelacht - ein Erfolg, den sich jeder Clown
wünscht.
Das bunte Fest wurde vor vielen Jahren von Heini Schmitt, Gründungsmitglied
des Vogelparks, aus der Taufe gehoben.
Sächsische Zeitung 28. Aug. 2003
32. Tierparkfest erwartet seine Gäste
Am Sonntag ist es wieder so weit, dann lädt
der Tierpark Weißwasser recht herzlich Groß und Klein zu seinem
32. Tierparkfest ein. Von 10 bis 18 Uhr erwartet die Besucher ein kunterbuntes
Programm zum Schauen, Staunen, Mitmachen und Kaufen.
Nachwuchs
Tiroler Tageszeitung Online - 21. Aug.
2003
Panda-Nachwuchs in US-Zoo - wenig
Hoffnung für ungeborenen Zwilling
Die mit Zwillingen trächtige Pandabärin Bai Yun hatte am Dienstag
im Zoo von San Diego (US-Staat Kalifornien) das erste ihrer Babys zur Welt
gebracht. Die "Union-Tribune" zitierte am Mittwoch einen Pandabetreuer, der
die Lebendgeburt des Geschwisterchens als "zunehmend weniger hoffnungsvoll"
bezeichnete.
Die Experten rechneten inzwischen mit einer Totgeburt. Der nur 120 Gramm
schwere Erstgeborene, dessen Geschlecht noch nicht bestimmt werden konnte,
ist dagegen wohlauf.
Die etwa zwölf Jahre alte Pandadame Bai Yun hatte bereits im August
1999 ein Pandamädchen geboren. Mit der Ankunft des ersten Zwillings
stieg die Zahl der beliebten Bambusfresser im Zoo von San Diego auf vier
an. Es handelt sich damit um die zahlenmäßig größte
Panda- Gruppe in einem Zoo außerhalb ihres Herkunftslandes
China.
Rheinische Post - 21. Aug.
2003
Schlechte Chancen für ungeboren
Panda-Zwilling
Im Zoo von San Diego wird am Mittwochabend immer noch auf die Geburt des
zweiten Pandabäre-Zwillings gewartet. Die Chancen für den Kleinen
stehen nicht gut, da er eigentlich spätestens nach zwölf Stunden
hätte auf der Welt sein müssen.
Es gebe nur noch wenig Hoffnung, dass der zweite Bär gesund zur Welt
komme, sagte eine Sprecherin des Zoos. Das erstgeborene Tier sei jedoch wohlauf.
Bei jeder zweiten Panda-Schwangerschaft werden Zwillinge geboren. Diese erblicken
jedoch im Normalfall mit höchstens zwölf Stunden Abstand das Licht
der Welt.
Hamburger Abendblatt - 22. Aug.
2003
Nanu? Zehn kleine Nandus bei
Hagenbeck
Es ist das erste Mal in der Geschichte des Tierparks, dass der Hahn der aus
Südamerika stammenden, bis 150 Zentimeter großen Laufvögel
im Gehege selbst die Jungen ausgebrütet hat. "Die Henne hat insgesamt
15 Eier gelegt, die der Hahn dann in einer von uns aus Kies vorbereiteten
Nestmulde 35 Tage bebrütet hat", sagt Pfleger Volker Friedrich (42).
Als die ersten vier Küken schlüpften, verließ der Hahn allerdings
das Gelege - sechs weitere junge Nandus schlüpften deshalb im
Brutkasten.
Vier bis sechs Wochen sind die Küken jetzt alt, rennen ihren Eltern
im Gehege hinterher oder suchen Schutz unter dem Gefieder der Altvögel,
wenn Regen fällt. "Dann gucken nur die vielen kleinen Beine aus den
Federn hervor - das sieht vielleicht verrückt aus", freut sich Friedrich
über den munteren Nachwuchs.
Nachwuchs gab es auch bei den Wapiti-Hirschen, wo das neue Männchen
Joshua (2), frisch im vergangenen Jahr aus Österreich eingetroffen,
gleich seinen erzeugerischen Pflichten nachkam und nun Sohn Nino (14 Tage
alt) an der Seite von Mutter Nini (8) durchs Gehege springt. Und im Troparium
freut sich Chef Uwe Richter (60) über den ersten Nachwuchs bei den
Banggai-Kardinalbarschen: "Die Eier brütet das Männchen im Maul
aus." Die kleinen Barsche sind nur zwischen einem halben und einem Zentimeter
groß, haben aber schon die auffällige Form und Farbe ihrer
Eltern.
Leipziger Volkszeitung - 24. Aug.
2003
Giraffendame brachte kleinen Bullen zur
Welt
Kinderglück bei Knöpfchen: Gestern 11.25 Uhr brachte die
Rotschildgiraffe im Leipziger Zoo ihr erstes Jungtier zur Welt - einen kleinen
Bullen. "Die Geburt dauerte insgesamt nur zwei Stunden und ging damit
vergleichsweise zügig vonstatten", so Zoodirektor Jörg Junhold.
"Wie bei Giraffen typisch, wurde der Kleine im Stehen geboren und rutschte
mit Vorderhufen und Kopf voran auf den dick gepolsterten
Stallboden."
Die Mutter habe sich sofort aufmerksam um ihren Nachwuchs gekümmert.
Schon 30 Minuten nach der ursprünglich für morgen errechneten Geburt
stand das Jungtier auf seinen Beinen - wenn auch wacklig. In der Geburtsstube
fotografiert werden durfte gestern noch nicht. Die "sensible
Mutter-Kind-Beziehung" sollte nicht durch Blitzlicht belastet werden. So
Zootierarzt Klaus Eulenberger und die Pfleger beobachteten die Giraffendame
und ihr Neugeborenes zunächst per Monitor.
Hamburger Abendblatt - 26. Aug.
2003
Süße Luchsbabys im
Wildpark
Vor einigen Wochen gab es Nachwuchs im Wildpark Schwarze Berge: Luchsmama
Kinga hatte drei Babys auf die Welt gebracht, die inzwischen zu
Publikumslieblingen geworden sind. Tag für Tag tobt das wilde Trio nun
im Naturgehege umher, rauft miteinander und lernt, auf eigenen Füßen
zu stehen. Das ist auch notwendig, denn im nächsten Jahr müssen
die drei die Beutejagd beherrschen, werden sie dann doch im Rahmen eines
Wiederansiedlungsprojekts im Harz
ausgewildert.
Leipziger Volkszeitung - 25. Aug.
2003
Giraffe auf Namen "Ashanti"
getauft
Bald ist die nächste Giraffentaufe im Zoo fällig: Der kleine Bulle,
der am Sonntag geboren wurde, soll Ende September seinen Namen erhalten.
Vor ihm war gestern aber erst einmal seine halbwüchsige Tante an der
Reihe. Sie darf sich ab sofort an den Namen "Ashanti" gewöhnen, was
auf Suaheli "große, starke Frau" bedeutet.
Das zwei Jahre alte Giraffenmädchen ist die Halbschwester der frisch
gebackenen Mutter Knöpfchen und kam im Mai aus Ostrava. "Bei all dem
Trubel im Zoojahr hatten wir für ihre Taufe noch gar keine Zeit", gestand
Zoodirektor Jörg Junhold. Als Herdentiere stehen Ashanti und Knöpfchen
oft nebeneinander, doch derzeit ist Letztere mit ihrem Nachwuchs im Stall
abgeschottet.
Der kleine Bulle ist wohlauf, wird von der Mutter umsorgt und gesäugt.
Vom Zootierarzt bekam er die erste Impfung gegen Parasiten und Infektionen.
Wann die Besucher ihn sehen dürfen, steht noch nicht fest.
Sächsische Zeitung -
26-08-2003
Nachwuchs von Mama Elch ist da
Moritzburg. Vor nunmehr 28 Jahren zog der erste Elch in das zum Forstamt
Moritzburg gehörende Wildgehege ein. Das 20. Kalb wurde jetzt am 15.
August im Gehege geboren. Ursprünglich hatte es den Anschein, dass wieder
eine Amme benötigt wird, aber die Mutter ließ ihr Kalb dann doch
an die Tränke. Optimale Bedingungen haben diese Tiere auf einer Fläche
von 4,95 Hektar. Sechs bis acht Zentner Laubgehölz verfüttern die
Mitarbeiter des Geheges täglich an die Elche. Die meisten der Moritzburger
Elche erreichten auch das maximale Lebensalter von 16 Jahren. Im nächsten
Jahr wird das Jungtier an das Staatliche Forstamt Schweinfurt
verkauft.
Fuldaer Zeitung 27. Aug. 2003
Der magere Liebling
im Kekskarton
Fulda-Neuenberg. Annemarie Umlauf hat noch einmal Nachwuchs zu betreuen.
Und das mit fast 75 Jahren. Ihr Baby wiegt 400 Gramm, ist so lang wie ein
Lineal. Der kleine Max (Er ist noch nicht richtig getauft, aber ich
nenne ihn so.) ist ein Känguru, und Pflegemama Umlauf hat die
Stelle seiner Rabenmutter übernommen, die das Wesen aus
ihrem Beutel warf.
Mäxchen kann kaum älter als vier bis fünf Wochen gewesen sein,
als seine Mutter ihn zum ersten Mal rauswarf. Warum sie das tat, darauf kann
sich Peter Weber, Vorsitzender des Heimattiergartens, immer noch keinen Reim
machen. Vielleicht war sie noch zu jung, vielleicht hat sie auch gemerkt,
dass mit dem Kleinen irgendetwas nicht stimmt, mutmaßt er. Auf
Anraten von Experten des Bochumer Zoos wurde das blinde, felllose Etwas in
die warme mütterliche Bauchtasche zurückverfrachtet, aus der es
die Mutter jedoch immer wieder unsanft entfernte. Irgendwann hatte
es keinen Sinn mehr, es noch einmal zurückzusetzen. Wir beschlossen,
das Kleine mit der Flasche aufzuziehen, berichtet Weber.
Südkurier 28.
Aug. 2003
US-Panda-Baby über Webcam zu sehen
Acht Tage nach der Geburt eines Panda-Bären im Zoo von San
Diego (US-Staat Kalifornien) sind Mutter und Baby jetzt über eine Webcam
zu sehen. Die Pandabetreuer haben drei Videokameras auf die 13 Jahre alte
Panda-Dame Bai Yun und ihren winzig kleinen Nachwuchs gerichtet. Über
die «Panda Cam» auf der Webseite
www.sandiegozoo.org
sind die beliebten Bambusfresser zu beobachten. Die Mutter sei wohlauf und
kümmere sich vorbildlich um das Baby, sagte eine Zoo-Sprecherin der
dpa. Unterdessen haben die Betreuer die Hoffnung auf die Geburt eines
Geschwisterchens aufgegeben.
Die mit Zwillingen trächtige Panda-Bärin hatte am Dienstag vergangener
Woche das Erste ihrer Babys zur Welt gebracht. «Wir wissen nur wenig
über Panda-Bären, aber wir glauben inzwischen nicht mehr an eine
Lebendgeburt», teilte Denise Campbell mit. Vermutlich wurde der
Zwillings-Fötus im Körper der Mutter absorbiert.
Mitteldeutsche Zeitung 28. Aug. 2003
Nachwuchs bei den Berberaffen
Im Ascherslebener Tierpark hat es bei der Familie
der Berberaffen Nachwuchs gegeben. Das Äffchen erfreut sich seit der
Geburt bester Gesundheit. Es ist das dritte Mal, dass das Berberaffen-Weibchen
ein Junges im Tierpark zur Welt gebracht hat. Im März 1999 hatte der
Tierpark fünf kleine Berberaffen vom Zoo in Gettorf bei Kiel erworben.
"Als die Affen geschlechtsreif wurden, gab es unter den Männchen erhebliche
Kämpfe", berichtet Tierparkchef Dietmar Reisky. Drei von ihnen hätten
deshalb weggeben werden müssen. Im Oktober 2000 gab's dann den ersten
Nachwuchs.
Thüringer Landeszeitung 21. Aug.
2003
Bauzeichung und
Futterplan
Roter Berg. (tlz) Die Tage des Ammenhais im Aquarium des Erfurter Zoos sind
vermutlich gezählt, gleiches könnte für die Gelben Anakondas
im Zoopark gelten. Haibecken und Schlangenvitrine werden wohl vor den
Prüfern des Landesverwaltungsamtes nicht bestehen
können.
Märkische Allgemeine 22. Aug. 2003
Ein Hauch vom wilden
Westen
Die Brandenburger Tierwelt wird immer exotischer. Um Emus, Strauße
oder afrikanische Büffel zu beobachten, braucht man schon längst
nicht mehr in den Zoo zu gehen. In Brieskow-Finkenheerd befindet sich die
größte Straußenfarm des Landes, in der Uckermark wie im
Berliner Umland halten sich Landwirte Büffel, und von Bauernhöfen
ausgebüxte Emus können einem schon mal direkt vor das Auto
hopsen.
Nun haben auch nordamerikanische Bisons eine Heimat in Brandenburg gefunden.
Seit einigen Wochen sind die massigen, dunklen Tiere in einem Safaripark
bei Krügersdorf nahe Beeskow zu bestaunen.
Allgemeine Zeitung Namibia 21. Aug. 2003
Löwe tötet einen
Angestellten
Ein Angestellter der Kavita Lion Lodge ist am Dienstag nachmittag während
einer Löwenfütterung von einem oder mehreren der Raubkatzen angegriffen
und getötet worden. Der Eigentümer der Lodge wollte sich gestern
nicht zu dem Vorfall äussern.
Die Polizei in Kamanjab bestätigte den Tod des 35-jährigen
Farmarbeiters Natan Tjiondo, der um etwa 16.00 Uhr von einem oder mehreren
Löwen angegriffen wurde, als er diese anscheinend füttern wollte.
Die Löwen sollen an dem Leichnam gefressen haben, bevor sie verjagt
werden konnten. Wieviele der sechs Löwen auf der Kavita Lion Lodge zu
dem Zeitpunkt des Angriffs in dem Gehege waren, konnte nicht in Erfahrung
gebracht werden.
Allgemeine Zeitung Namibia 22. Aug. 2003
Verantwortung für Tod ihres
Angestellten abgelehnt
Die Kavita Lion Lodge hat gestern auf den tragischen Tod ihres Angestellten
Nathan Tjiondo (36) reagiert. In einer Erklärung ihres Anwaltes lehnt
die Lodge Verantwortung für den Tod des Mannes ab. Tjiondo ist am Dienstag
von einem oder mehreren Löwen getötet
worden.
Sächsische Zeitung - 23. Aug.
2003
Herrmann, wo bist du nur?
Tierparkchef Uwe Dempewolf (44) schwant Böses. Unbekannte haben den
Schwarzhalsschwan des Limbacher Tierparks gestohlen. Dempewolf: Den
wird doch wohl niemand gegessen haben? Kein Einzelfall: In Annaberg
sind am helllichten Tag zwei Landschildkröten
verschwunden.
Besonders ärgerlich: Jahrelang hatte der Schwan keinen Nachwuchs produziert.
Erst 1999 war - bei einem neuen Weibchen - der Knoten geplatzt. Zurzeit schwimmt
das Weib zischend mit vier Jungschwänen allein auf dem
Teich.
Sächsische Zeitung - 25. Aug.
2003
Wo es im Garten am lautesten
ist
Man hört sie schon von weitem. Ihr schrilles Kreischen kann selbst den
benachbarten Zookasper für einige Augenblicke aus der Fassung bringen.
Die Ara-Großvoliere besteht seit nunmehr zehn Jahren, und sie wird
wohl für alle Zeiten die lauteste und bunteste Anlage des Dresdner Gartens
bleiben.
Ein Schaufenster, das dem Besucher den Alltag der in den Regenwäldern
Mittel- und Südamerikas lebenden Papageien hautnah vor Augen führt.
Auf einer Grundfläche von 220 Quadratmetern sind fünf Ara-Arten
untergebracht.
Rheinische Post - 25. Aug.
2003
Zu wenig Futter: Eltern werfen
Störche aus dem Nest
Das trockene Jahr wirkt sich jetzt auch auf den Storchennachwuchs aus. Weil
viele Eltern ihre Kleinen nicht mehr satt bekommen, werfen sie sie einfach
aus dem Nest. Außerdem sind viele Jungstörche schon verfrüht
auf dem Weg Richtung Süden.
Ostthüringer Zeitung 25. Aug. 2003
Mit Drahtbürste und Pinsel
am Samstag im Tierpark aktiv
Anfangs war Volker Linke, Vorstandsmitglied im Verein der Freunde und
Förderer des Tierparks Gera e.V., fast ein bisschen skeptisch: Gleich
9 Uhr, und gerade mal ein Trio Tatendurstiger stand am oberen Eingang des
Geraer Waldzoos bereit, um dem Zaun am Woll- und Wildschweingehege den dringend
nötigen neuen Anstrich zu verpassen. Den Aufruf zum Mittun nicht nur
an die Vereinsmitglieder, sondern auch an alle Tierparkfreunde aus Gera und
Umgebung hatte man rechtzeitig öffentlich los gelassen - sollte sich
außer ihm, Vereinsgeschäftsführer Dieter Scheler und
Vorstands-Mitstreiter Andr- Jacob etwa keiner weiter angesprochen
fühlen?
Dann wurde es aber doch noch ein knappes Dutzend Leute, die sich erst mit
Drahtbürste und danach mit Pinsel und Farbe ans Werk
machten.
Alles in allem eine gelungene Aktion des Vereins, der sich mit seinen ca.
50 Mitgliedern seit zwölf Jahren für den Tierpark einsetzt. Seine
Hauptaufgabe sieht er im Akquirieren von Spenden. Und hat so schon überall
im Gelände seine Spuren hinterlassen. Klar, dass man auch das bevorstehende
Tierparkfest unterstützen wird. Nach der langen Trockenperiode aber
wird ein Schwerpunkt der nächsten Zeit sein, dem Waldzoo bei der Versorgung
mit Futter zu unterstützen, damit seine Bewohner gut über den Winter
kommen.
Wiesbadener Tagblatt - 22. Aug. 2003
Eine Viertel Million Menschen besucht
jährlich das EcoMare
EcoMare hat es in sich". Mit diesem Slogan wirbt das inzwischen über
die niederländische Grenze hinaus bekannte Zentrum für Wattenmeer
und Nordsee auf der holländischen Insel Texel. Schon der Name ist Programm.
Hier erfahren Besucher alles über die Natur auf und um Texel und den
menschlichen Einfluss in diesem Gebiet. Das Zentrum befindet sich mitten
auf Texel in einem 70 Hektar großen Dünenpark nahe der Ortschaft
De Koog. Die Anfänge von EcoMare gehen bis auf das Jahr 1930 zurück:
Ein Lehrer aus Den Burg legte mit dem Texels Museum, in dem einige
naturhistorische, geologische und archäologische Funde gezeigt wurden,
den Grundstein für das spätere Besucherzentrum.
Eine Viertelmillion Besucher wird inzwischen jährlich in EcoMare
gezählt, hauptsächlich Touristen, aber auch viele Schulklassen,
Jugend- und Umweltschutzgruppen. Publikumsmagnet ist die
Seehund-Auffangstation.
Thüringer Allgemeine - 26. Aug.
2003
Eier im fremden
Nest
Webervögel, Schmetterlingsfinken, Paradieswitwen, aber auch
Dominikanerwitwen findet man in einer geräumigen Voliere im Elefantenhaus
des Thüringer Zooparks auf dem Roten Berg in
Erfurt.
Höchster Kreisblatt 26. Aug. 2003
Ein Schmetterling, der ein Kolibri
sein könnte
Das dem Kolibri ähnliche Taubenschwänzchen wird in diesem Sommer
häufig im Rhein-Main-Gebiet gesehen. Eigentlich lebt der Schmetterling
im Mittelmeerraum, erklärt Bettina Ax, Pressesprecherin des Frankfurter
Zoos. Wegen des warmen Sommers seien aber ungewohnt viele der Falter nach
West- und Nordeuropa geflogen. Im Frankfurter Zoo vergehe kein Tag, an dem
nicht jemand aufgeregt die Entdeckung eines vermeintlichen Kolibris mitteile.
Manche Leute schickten auch Fotos. Bettina Ax klärt dann auf, dass Kolibris
ihre Heimat in Amerika haben und nicht bis nach Deutschland fliegen.
Thüringer Landeszeitung -
26-08-2003
2500 Euro für
Vogelvoliere
Großen Grund zur Freude hatten am gestrigen Abend zwölf Vereine
und Institutionen. Manfred Vitt, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse,
und den Mitarbeiterinnen Katrin Hörchner und Astrid Möller verteilten
mit symbolischen Schecks insgesamt 10 250 Euro. Den größten
Spenden-Betrag erhielt der Förderverein Tierpark in Höhe von 2500
Euro. Damit soll die Umgestaltung der letzten noch nicht modernisierten
Vogelvoliere im Gothaer Tierpark finanziert werden.
Hanau Post 28. Aug.
2003
1,2 Mio. Liter für Wildpark
Die große Hitze dieses Sommers ging nun zwar
zu Ende. Doch in den Wasserstellen und Tümpeln der Gehegen des
Klein-Auheimer Wildparks "Alte Fasanerie" ist "Ebbe". Ein Hiffeersuchen von
Dr. Dieter Müller, Leiter des Forstamts Wolfgang, und Wildpark-Biologin
Dr. Marion Ebel an die Hanauer Feuerwehr, die Tiere des Wildparks mit frischem
Nass aus dem nahegelegenen Tistra-See zu versorgen, ließ am Dienstagabend
30 Feuerwehrleute zu einem 24-stündigen Einsatz mit insgesamt zehn
Fahrzeugen ausrücken. Gemeinsam mit Einsatzkräften aus Steinheim,
Großauheim und Hanau-Mitte war die Klein-Auheimer Feuerwehr mit mehreren
Tanklöschfahrzeugen zugange. Im Pendelverkehr wurde die ausgetrockneten
Wasserstellen befüllt.
Ostsee Zeitung - 27-08-2003
Besitzer der City-Ranch geben auf
Den Besitzern der City- Ranch Fohlenhof Biestow ist die Puste ausgegangen.
Der Fohlenhof lässt sich unter den gegebenen Verhältnissen,
insbesondere wegen der nicht zu erwirtschaftenden Pacht für die Reithalle,
wirtschaftlich nicht mehr führen, begründet
Geschäftsführerin Bianka Meyer den Schritt. Sie geben auf. Der
Zoo sucht dringend einen neuen Pächter, übernimmt aber erst einmal
die Regie.
Berliner Morgenpost - 21. Aug.
2003
Speiseplan
Zoo-Tierpfleger Peter Griesbach muss aufpassen, dass sein Rotbuntes
Schweineferkel nicht zu fett wird. Er füttert es heute um 16 Uhr im
Tierkinderzoo mit etwas
Gemüse, und als Leckerbissen
gibt es einige trockene Brötchen
dazu.
Berliner Morgenpost - 24. Aug.
2003
Speiseplan
Im Tierpark leben die Zwerg-Seidenäffchen und die Rothand-Tamarine zwar
zusammen in einer Vitrine im Dickhäuterhaus, aber auf unterschiedlichen
Ästen. Nur am Futternapf treffen sie sich manchmal. Heute um 12.30 Uhr
gibts einen Obst- und
Gemüse-Cocktail, dazu
gekochtes Ei,
Geflügel,
Mehlkäferlarven und
Heuschrecken.
Berliner Morgenpost - 25. Aug.
2003
Speiseplan
Die Bartschweine sind mächtige Tiere von der Insel Borneo. In Freiheit
fressen sie alles, was sie finden. Deshalb sind sie bei den einheimischen
Bauern nicht gerade beliebt, denn sie fallen gelegentlich auch in menschliche
Siedlungsgebiete ein. Im Zoo bekommen sie heute um 16 Uhr
Obst,
Getreide und etwas
Mahlfleisch.
Berliner Morgenpost - 26. Aug.
2003
Speiseplan
Bis zu ein Kilogramm wiegen die Indischen Riesen-Flughunde, die im Tierpark
in der Freiflughalle leben. Die zänkischen Tiere bekommen ihr Futter
heute um 14 Uhr in die Wipfel der Bäume gereicht. In den Näpfen
finden sie
Obst.
Berliner Morgenpost -
27-08-2003
Speiseplan
Bisons sind sportlich, bis zu 50 km/h schnell und können außerdem
prima schwimmen. Um 11 Uhr freuen sich die nordamerikanischen Bisons im Zoo
schon auf eine mit Heu
gefüllte Futterraufe.
Berliner Morgenpost - 28-08-2003
Speiseplan
Braune Hyänen werden auch "Strandwölfe" genannt, weil sie im
Südwesten Afrikas auch an der Küste vorkommen. In der Wildnis fressen
sie Aas, Eier, Reptilien, Heuschrecken und Fische. Im Tierpark gibt es heute
um 15 Uhr
Rindfleisch
Zirkus
Spiegel - 23. Aug. 2003
UMSTRITTENE LEITLINIEN ZUR ZIRKUSTIERHALTUNG:
Aus den Augen, aus dem Sinn
Claus Kröplin, der Vorsitzende des Berufsverbands der Tierlehrer, erinnert
sich noch genau an das persönliche Dankschreiben von
Landwirtschaftsministerin Renate Künast. "Dadurch wird sich die Tierhaltung
im Zirkus noch weiter verbessern", schrieb die Grünen-Politikerin dem
Dompteur, der an den Leitlinien zur Zirkustierhaltung mitgewirkt hatte.
Im Jahr 2000 hatte Kröplin an einer Überarbeitung der "Leitlinien
für die Haltung, Ausbildung und Nutzung von Tieren in Zirkusbetrieben
oder ähnlichen Einrichtungen" mitgewirkt. An einem runden Tisch hatten
Dompteure, Tierschützer, Tierärzte, Zirkusdirektoren und
Ländervertreter in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium die
Mindestanforderungen an die Haltung von Zirkustieren wie Gehegegrößen
und Gruppen- oder Einzelhaltung festgelegt.
Anders als viele Tierschutzorganisationen lehnt das Bundesministerium die
Haltung von Wildtieren im Zirkus nicht grundsätzlich ab.
Die Leitlinien haben jedoch
- sehr zum Verdruss der Tierschützer - keinen bindenden Charakter. Letztlich
entscheidet immer der Amtstierarzt am Gastspielort, ob die Tiere angemessen
gehalten werden oder nicht. Der freilich drückt sich gern vor Entscheidungen
und schiebt das Problem an den Kollegen in der nächsten Stadt weiter.
Denn lässt der Veterinär beispielsweise den elend gehaltenen Elefant
eines kleinen Bettelzirkus konfiszieren, muss die Gemeinde eine Unterkunft
für das Tier finden. Die Folge: hohe Kosten und viel Arbeit. Drückt
er dagegen ein Auge zu, ist der Zirkus wenige Tage später ohnehin in
der nächsten Stadt und das Problem aus den Augen und aus dem Sinn.
Berliner Zeitung 28. Aug. 2003
Elefanten auf die Füße geschaut
Am Ende schreibt die
Amtstierärztin den Satz ins Buch, den Jochen Fleischmann erwartet hat.
"Tierhaltung ohne Beanstandung, Tiergehege außen aufgebaut und benutzt,
großdimensioniert. Hinweis: Podest für die Elefanten erneuern,
da beschädigt." Es ist ein ungewöhnlicher Tag im Circus Charivari.
Und Fleischmann, früher einmal Schauspieler und Regisseur, hat ihn
inszeniert. Weil in letzter Zeit viel Schlechtes über Zirkusse in den
Zeitungen stand, bittet Fleischmann zum gemeinschaftlichen Rundgang. "Seht
her, hier werden alle Tiere artgerecht gehalten", verkündet Fleischmann
am Anfang.
Bevor die Delegation über den Festplatz am Kurt-Schumacher-Damm läuft,
hält der Zirkus-Chef eine Boulevardzeitung hoch. Die "geschundene
Elefantendame Sikkim" aus dem Zirkus Giovanni Althoff ist da zu sehen. Seit
einer Woche ist das Tier im Osnabrücker Zoo. Und seit einer Woche gibt
es wieder eine Diskussion darüber, wie Zirkusse ihre Tiere halten. "So
etwas färbt schließlich auf uns alle ab." Fleischmann sagt es
so, als müsste er den Ruf der gesamten Branche retten. Er gewähre
jedem, auch den Tierschützern, einen Blick hinter die Kulissen seines
Zirkus, der aus dem DDR-Staatszirkus hervorgegangen ist. "Wir haben nichts
zu verbergen."
Eine halbe Stunde lang sehen sich die Veterinärin Doris Hallstein, der
Amtstierarzt Hans-Joachim Bathe-Peters und Zirkusdirektor Jochen Fleischmann
auf dem Gelände um. Dietmar Jarofke, der pensionierte Tierarzt des
Zoologischen Gartens, ist auch dabei. Die Experten wirken zufrieden. Zu oft
seien sie in Zirkussen gewesen, in denen es gar nicht schön zuging,
berichtet Doris Hallstein. Der Charivari-Direktor ärgert sich über
unseriöse Kollegen. Und er stellt Forderungen auf. "Es muss mehr
Kontrollmechanismen geben und eine Art Bundeszentralregister." So etwas
wünscht sich auch das Bundesland Hessen, das im September eine entsprechende
Bundesratsinitiative startet. Per Gesetz sollen künftig Verstöße
gegen artgerechte Haltung in Zirkussen stärker geahndet werden. Doch
Hessen geht noch einen Schritt weiter: Affen, Elefanten und Bären sollen
im Zirkus gar nicht mehr zu sehen sein. Diesen Vorschlag lehnt der Direktor
allerdings ab. "Ein Zirkus lebt schließlich von seinen Tieren", sagt
er. |
Gelsenkirchen, 27.08. 2003
Familienfest im Ruhr Zoo
Am kommenden Sonntag, 31. August 2003, feiert der Ruhr Zoo ein
großes Familienfest. Zwischen 10 und 17 Uhr bauen die Spiel- und
Spaßexperten von Kukubilli acht verschiedene spannende Spielstationen
auf.
Alle acht tierischen Spielstationen haben es in sich. Beim Krokodilschnappen
lauern die Kinder als hungrige Räuber ihren Eltern auf, um ihnen die
Beute zu stehlen. Beim Pinguinlauf ist Geschick gefragt. Die Kinder
schlüpfen in einen Frack und müssen auf Flossen Eier von einer
Eisscholle zur nächsten tragen. Geschick ist ebenfalls beim
Robbenfutterstapeln gefragt. Wie viele Fische lassen sich wohl auf der Nase
einer Robbe stapeln?
Beim Sulky-Rennen dagegen ist das Zusammenspiel von Eltern und Kinder
nötig. Während sich die Eltern als Rennpferd betätigen, sitzt
der Nachwuchs im Sulky und sorgt für ordentlich Antrieb. Auf der
Affenschaukel können sich die Kinder austoben, während die Affen-Eltern
versuchen müssen, den Nachwuchs mit Bananen und anderen Früchten
zu füttern.
Aber auch für die ruhigen Momente ist am Sonntag gesorgt. In drei
großen Pavillons wird ein sogenannter Sinnesbereich auf-gebaut.
Hier werden alle Sinne angeregt und ausprobiert. Was sich in den einzelnen
Behältern befindet, kann schließlich nicht gesehen, sondern nur
ertastet werden. Und beim Hör-Memory gilt es, verschiedene
Geräusche zuzuordnen und wieder zu erkennen. Wer sich in sein Lieblingstier
oder ein Fabelwesen verwandeln will, dem steht ein Schminkstand zur
Verfügung.
Alle Aktivitäten sind selbstverständlich im Eintrittspreis
enthalten.
Walsrode, 27.08.2003
Farbenfrohe Kunst im Vogelpark Walsrode
Popart-Künstler Frank Bürmann gibt sich die Ehre
Heitere, inspirierende Formen und eine fröhliche Farbenvielfalt kennzeichnen
die Werke des bekannten Hamburger Popart-Künstlers Frank Bürmann:
Bilder, Plastiken und Reliefs. Ab Sonnabend, dem 30. August sind 30 seltene
Arbeiten des Künstlers täglich in der Zeit von 9.00 bis 19.00 Uhr,
in der Pardieshalle des Vogelpark Walsrode zu sehen. Ein künstlerischer
Leckerbissen.
Eine seiner Arbeiten gehört neben 4.500 gefiederten Bewohnern
schon seit zwei Jahren zum festen "Inventar" des Vogelparks: der mannshohe
Tukan. Frank Bürmann hat ihn in stundenlanger, akribischer Detailarbeit
gestaltet. Wer sich dieses schmucke Exemplar zur Dekoration wünscht,
hat Gelegenheit diese Plastik in einer Versteigerung am 13. September 2003
zu erstehen. Der Erlös kommt der "Deutsche Stiftung Weltbevölkerung"
zugute.
Gelsenkirchen, 27.08.2003.
Zoo Club startet ins neue Jahr
Der Zoo Club im Ruhr Zoo ruft! Das neue Clubjahr für Kids
ab 5 Jahren beginnt im Oktober. Am Mittwoch, 3. und 10. September findet
jeweils ab 15:30 Uhr ein Informations- und Kennenlern-Nachmittag statt.
Kinder, die Tiere und den Ruhr Zoo mögen, können an diesen Tagen
Näheres über den Zoo Club erfahren. Eingeladen sind alle Kinder
und Eltern, die mehr über den Ruhr Zoo, den Zoo Club, die Zoo Schule
und die Zoopädagoginnen wissen möchten.
Wer Lust hat mit vielen anderen Kindern Tiere, Natur und den Ruhr Zoo zu
entdecken, zu raten, zu spielen, zu malen und zu lernen, kann sich
anmelden.
Damit auch alle Zoo Club Kinder auf ihre Kosten kommen, gibt es in diesem
Jahr zwei Gruppen: Die Youngster-Gruppe für Kids zwischen fünf
und acht Jahren und die Oldie-Gruppe für Kinder zwischen
acht und zwölf Jahren (nur bei Gruppengrößen ab 10 Personen).
Die Zoo Club Mitglieder treffen sich ab Oktober jeden ersten Mittwoch im
Monat zwischen 15:30 Uhr und 17:30 Uhr am Ruhr Zoo.
Die Teilnahmegebühr beträgt 25,00 Euro und beinhaltet eine
Kinderjahreskarte. Anmeldungen sind bis Mitte September erbeten.
Auskünfte für interessierte Eltern erteilt Beate Moenikes, Tel.
02 09 / 9 54 - 51 17.
Foto- / Interviewmöglichkeit:
Wie spannend es ist, Tiere aus fernen Kontinenten kennen zu lernen, berichtete
Justin Dörtelmann, 8 Jahre, aus eigener Erfahrung. Das Mädchen,
das seit einem Jahr Zoo Club-Mitglied ist, hat bei den Afrika Wochen im Ruhr
Zoo in ihren Ferien ausgeholfen und steht bis Freitag, dem 29. August, am
Afrika-Stand für Fragen und Fotos bereit.
Gelsenkirchen, 26.08.2003
Nachwuchs bei Leopardengeckos
Im Ruhr Zoo Gelsenkirchen sind fünf Leopardgeckos
geschlüpft. Zwei der Jungtiere sind jetzt in einem Extra-Terrarium zusammen
mit den Eltern im Elefantenhaus zu sehen.
Lars Heymann ist der Reptilien-Experte im Ruhr Zoo Gelsenkirchen. Für
die Leopardgeckos aus eigener Zucht hat er vor wenigen Monaten das neue Terrarium
im Elefantenhaus eingerichtet. Es ist der kargen Vegetation der Herkunftsregion
der Tiere, den Wüsten Nordafrikas, nachgestellt. Um sicher zu gehen,
dass der Schlupf der Tiere auch unter Beobachtung gelingt, hat Lars Heymann
die Reptilieneier mit ins heimische Terrarium genommen. Dort sind fünf
kleine Geckos geschlüpft, die jetzt nach und nach ins elterliche Terrarium
im Ruhr Zoo zurückkehren.
Ihren Namen verdanken die Leopardgeckos übrigens dem Muster ihrer Haut,
das dem Fell dieser Raubkatze ähnelt. Mit diesem Muster schaffen es
die Wüstenbewohner sich perfekt zu tarnen.
Leipzig, 26.08.2003
Bitte recht freundlich
Giraffenjunges zeigt sich zum ersten Mal den Besuchern
Rothschildgiraffe Knöpfchen und ihr am vergangenen
Sonntag geborenes Jungtier haben sich sehr gut aneinander gewöhnt. Deshalb
zeigen sich die beiden morgen erstmals den Zoobesuchern. Aus diesem Anlass
laden wir Sie recht herzlich ein zum
Fototermin im Giraffenhaus
am Mittwoch, dem 27.08.03 um 11.30 Uhr
Vor Ort haben Sie die Möglichkeit, mit Zoodirektor Dr. Jörg Junhold,
Zootierarzt Prof. Klaus Eulenberger, Kurator Gerd Nötzold und den
Tierpflegern ins Gespräch zu kommen.
Im Anschluss an den Pressetermin ist das Giraffenhaus auch für die
Zoobesucher zugänglich.
Übrigens: Der kleine Bulle hat eine stolze Scheitelhöhe von 1,77m
und wiegt 67 kg.
Leipzig, 24.08.2003
Zoo Leipzig freut sich über
Giraffennachwuchs
Knöpfchen und ihr Jungtier sind wohlauf
Rothschildgiraffe Knöpfchen brachte heute Vormittag
um 11.25 Uhr ihr erstes Jungtier zur Welt. Die Geburt dauerte insgesamt nur
zwei Stunden und ging damit vergleichsweise zügig vonstatten. Wie bei
Giraffen typisch, wurde das Kleine im Stehen geboren und rutschte mit Vorderhufen
und Kopf voran auf den dick gepolsterten Stallboden. Die junge Mutter
kümmerte sich sofort aufmerksam um ihren Nachwuchs. Schon eine halbe
Stunde nach der Geburt stand das Jungtier erstmals auf seinen langen,
zunächst noch wackeligen Beinen.
In den nächsten Stunden beobachten Zootierarzt Prof. Klaus Eulenberger
und die Tierpfleger die junge Familie über einen Monitor. Frühestens
wenn das Neugeborene zum ersten Mal am Euter der Mutter getrunken hat, wird
erstmals jemand den Stall betreten, um das Jungtier aus der Nähe zu
betrachten. Bis dahin wird es auch ein Geheimnis bleiben, ob es sich um einen
kleinen Bullen oder um eine Kuh handelt.
Um die noch äußerst sensible Mutter-Kind-Beziehung nicht zu
gefährden, kann im Stall weder gefilmt noch fotografiert werden. Wir
bieten jedoch ab morgen früh honorarfreie Pressefotos an. Heute haben
Sie die Möglichkeit, im Übertragungswagen des MDR-Fernsehens via
Bildschirm Einblick in die Mutterstube zu nehmen. Zu diesem Zweck wurden
im Stall Kameras fest installiert. Zoodirektor Dr. Jörg Junhold, Zootierarzt
Prof. Klaus Eulenberger und natürlich die Tierpfleger stehen Ihnen für
Interviewanfragen gern zur Verfügung.
Lüneburger Heide, 24.08.2003
Nachricht Zuwachs bei Familie
Reinecke
Vor kurzen sind die dreijährigen Polarfüchse, aus dem Wildpark
Lüneburger Heide,
Susi und Eddy, Eltern von acht putzigen Fuchs-Babys geworden.
Susi hat mit ihrer kleinen Rasselbande alle Pfoten voll zu tun.
Die zwei Mädchen und sechs Jungen halten sie den ganzen Tag auf trab.
Mittlerweile haben sie auch ihren Geschmack für Geflügel und
Rindfleisch entdeckt, aber ihre Leibspeise ist süßes Obst, dafür
lassen sie alles andere stehen.
Tierpflegerin Silke Lohmann füttert mehrmals täglich die kleine
Familie, wobei die Streicheleinheiten auch nicht zu kurz kommen. Zutraulich
fressen ihr die kleinen Kobolde aus der Hand. Nach den reichhaltigen Mahlzeiten
wird ein wohlverdienter Mittagsschlaf gehalten, da ist sich Familie Reinecke
einig.
Der Wildpark Lüneburger Heide in Nindorf/Hanstedt ist ganzjährig
geöffnet.
Täglich von 8.00 Uhr bis 19.00 Uhr Kassenschluss 17.30 Uhr.
Sie erreichen den Wildpark über die A7, Abfahrt Garlstorf.
Chemnitz, 21.08.2003
Viele Jungtiere im Wildgatter
Nicht nur im Frühling, auch in den Sommermonaten wurden im
Wildgatter Oberrabenstein viele Jungtiere geboren. So gibt es wieder Nachwuchs
bei Rot-, Muffel- und Damwild sowie bei den Wisenten. Auch die Wildschweinrotte
hat gestreiften Frischlings-Zuwachs
bekommen.
Besonders erfreut sind die Kollegen von Tierpark und Wildgatter über
die Geburt bei den seltenen Wildkatzen. Inzwischen sind die beiden Jungtiere
mit ein wenig Geduld auch von den Besuchern beim Fressen, Spielen und Ruhen
zu beobachten.
Europäische Wildkatzen bewohnen Mittelgebirge und die unteren Lagen
der Hochgebirge. Einst waren sie auch in Deutschland häufig, wurden
aber verfolgt, so dass nur kleine Bestände im Harz, in der Eifel und
im Hunsrück überlebten. Inzwischen hat sich dank intensiver
Naturschutzbemühungen die Einstellung zur Wildkatze geändert und
sie ist durch Zucht- und Wiederansiedelungsprojekte dabei, sich einige ihrer
alten Lebensräume zurückzuerobern.
Öffnungszeiten Wildgatter:
8:00-18:00 Uhr
Öffnungszeiten Tierpark:
9:00-19:00 Uhr, letzter Einlass 18:00 Uhr
Gelsenkirchen, 21.08.2003
Ferienprogramm und Führung im
Afrikanischen Dorf
Fragenparcours, Malen und Basteln, Räuber und Beute
im Afrikanischen Dorf für Haustiere ist in den Ferien richtig was los.
Im gerade erst errichteten Afrikanischen Dorf für Haustiere, einem weiteren
Meilenstein auf dem Weg zur ZOOM Erlebniswelt, wird jetzt ein besonderes
Ferienprogramm geboten: In der Woche vom 25. bis 29. August finden jeden
Nachmittag von 13 bis 16 Uhr tolle Aktionen für Kinder statt. So
können Tierfans auf einem Fragenparcours ihr Wissen über
afrikanische Tiere testen und erweitern. Für kreative Kids gibt´s
einen Mal- und Bastelstand: Dort können sie sich einen tierischen Button
herstellen oder mit Hilfe von Schminke in ihr Lieblingstier verwandeln. Passend
zur Eröffnung des Afrikanischen Dorfes für Haus-tiere und der
Afrikanischen Aktionswoche der Zoo Schule haben die Führungen für
Schulkinder und Erwachsene in der nächsten Woche den Titel
Jäger und Gejagte Räuber und Beute in Afrika.
Sie geben Auskunft auf die Fragen, welche Tiere sich in der afrikanischen
Savanne vor welchen Jägern fürchten müssen und welche Tricks
beim Jagen angewendet werden. Beginn ist am Dienstag, 26. August, um 14.30
Uhr und am Donnerstag, 28. August, um 10.30 Uhr. Treffpunkt: Haupteingang.
Köln, 21.08.2003
Tiere in Stein gemeißelt !
Das umfangreiche Kursprogramm im Rahmen des Ferienangebotes des Kölner
Zoos wurde in diesem Jahr um eine Disziplin erweitert. Tiere aus Stein
Steinbildhauerei ist der Titel einer einwöchigen Veranstaltung
für kleine Steinmetze. Ihre Werke sind zwar noch nicht ganz fertig,
aber man kann den jungen Künstlern schon einmal über die Schulter
schauen am:
Donnerstag, dem 21. August 2003 um 11.30 Uhr
WWF
Bremen, 27.08.2003:
Verlandet der Jadebusen?
WWF legt Studie über die unterschätzten Umwelt-Gefahren des
JadeWeserPort vor
Eine aktuelle Studie des World Wide Fund for Nature (WWF) kommt zu dem Ergebnis,
dass der geplante JadeWeserPort weit drastischere Folgen für die Umwelt
hätte, als bislang angenommen: Da die gesamte Hafenfläche in die
Jade gebaut werden soll, würde die Strömung in der Jade so stark
beeinflusst, dass der Jadebusen möglicherweise verlanden würde.
Dies ergaben Studien auf der Basis von Modellvorhersagen der Bundesanstalt
für Wasserbau (BAW). Die WWF-Studie kritisiert außerdem den
ungenügenden Abgleich der BAW-Modelle mit Messwerten aus der Natur.
Neben der drohenden Verlandung des Jadebusens sind in Wilhelmshaven
auch viele Rote-Liste-Vogelarten wie die Krickente, Kiebitz und
Wiesenpieper von dem Hafenprojekt bedroht. Ausserdem werden durch
das verschlechterte Sauerstoffangebot und die Freisetzung von Schadstoffen
in der Jade wertvolle und seltene Biotope wie Muschelbänke und
Sandkorallenriffe sowie zahlreiche Kleinstlebewesen geschädigt, die
für das ökologische Gleichgewicht unverzichtbar sind, so
Uwe Johannsen vom WWF. Besonders bedenklich sei zudem, dass bedeutende Teile
des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer unmittelbar von
dem Bauprojekt betroffen wären. Der JadeWeserPort ist in der geplanten
Form nicht genehmigungsfähig fasst Johannsen die Ergebnisse der
Studie zusammen.
Abgesehen vom Naturschutz wirken sich die neuen Erkenntnisse auch direkt
auf die Wirtschaftlichkeit des geplanten Unternehmens JadeWeserPort aus.
Die Kosten für den laufenden Betrieb werden durch die regelmäßig
notwendigen Baggerabeiten zusätzlich in die Höhe getrieben.
Für den möglichen Alternativstandort Cuxhaven seien vergleichbare
Folgen nicht im selben Umfang zu befürchten, da die in der Elbe
erforderlichen baulichen Veränderungen im Querschnitt kleiner
seien als in der Jade und die Natur dort bereits stärker durch menschliche
Eingriffe verändert sei. Auch wirtschaftlich sei der Standort Cuxhaven
die bessere Alternative, da hier geringere Kosten und eine
verkehrsgünstigere Lage zusammenkämen. Dies würde im Übrigen
auch in vielen Behörden so gesehen. Die Fachleute äußern
das aber nur hinter vorgehaltener Hand, so Johannsen
Der WWF fordert seit langem ein übergreifendes Hafenkonzept für
die deutsche Nordseeküste. Die Konkurrenz der Hafenstandorte geht
zu Lasten der Natur und des Küstenschutzes - Es kann nicht angehen,
dass sich jede Hafenstadt auf Kosten des Bundes alle paar Jahre die seeseitige
Zufahrt vertiefen lässt, fordert Johannsen eine echte Kooperation
der Häfen ein. Sollten alle derzeit geplanten Hafenbau- und
Flussvertiefungsprojekte umgesetzt werden, sei zu befürchten, dass die
empfindlichen Ökosysteme endgültig aus dem Gleichgewicht geraten.
Auch die Hochwassergefahr bei Sturmflut würde weiter steigen.
Wenn die Hafenstädte zu einer Zusammenarbeit bereit wären,
könnte ein Tiefwasserhafen die Vertiefung der Außenweser und der
Unterelbe überflüssig machen. Dies würde die Umwelt entlasten
und dem Bund erhebliche Kosten sparen, setzt Johannsen auf Bundesgenossen
in Berlin. Bundesumweltminister Trittin hat sich bereits mehrfach
öffentlich für eine Hafenkooperation und gegen weitere
Flussvertiefungen ausgesprochen.
WWF
Frankfurt, 26.08.2003
Im Wald wird es schon Herbst
WWF: Geschwächte Bäume können extremen
Wetterverhältnissen schlecht standhalten
Das saftige Grün der Bäume wechselt nach Ansicht der Umweltstiftung
WWF in diesem Jahr besorgniserregend früh in herbstliches Gelb. Die
Umweltschützer machen darauf aufmerksam, dass der Laubfall aufgrund
der ungewöhnlich starken und lang andauernden Hitze- und Trockenperiode
in diesem Sommer in den europäischen Wäldern bereits bis zu acht
Wochen früher als gewöhnlich eintrat. Den extremen Wetterbedingungen
könnten vor allem unnatürliche Wälder nicht trotzen,
da sie besonders anfällig für äußere Einflüsse
seien. Gefährdet für den frühen Herbsteinbruch seien zum Beispiel
standortfremde Fichtenwälder, die auf Flächen stehen, auf denen
eigentlich Laubbäume wachsen sollten. Wegen ihres flachen Wurzelwerks
können Fichten kaum in tiefere Bodenschichten vordringen, die Wasseraufnahme
ist dadurch erschwert. Die Folgen: Die Wipfel werden dürr, die Bäume
besonders anfällig für den Borkenkäfer.
Nina Griesshammer, Waldexpertin des WWF: Für viele Bäume
war es in diesem Sommer viel zu heiß und trocken. Ist ein Wald bereits
geschwächt, hat er der Hitze und Dürre nur noch wenig entgegenzusetzen.
Da geht es den Bäumen wie den Menschen: Sie machen einfach schlapp.
Noch extremer als in den Wäldern zeigten sich die Auswirkungen des
Super-Sommers auf Freiflächen: Auf den offenen Flächen
verdorrten vor allem junge Bäume. Sie können der extremen Hitze
nicht standhalten, weil ihnen der schützende Schatten alter und großer
Bäume fehlt.
Um die deutschen Wälder zu schützen und langfristigen Schäden
entgegenzuwirken, fordert der WWF eine umweltschonende Waldwirtschaft mit
standortheimischen Baumarten und hoher Artenvielfalt. Die Waldbesitzer
müssen umdenken und naturnahe Wälder heranziehen, so Nina
Griesshammer. Der Anbau von standortfremden Baumarten sowie
großflächige Nutzungen müssen unterbleiben. Die Bundesregierung
muss Maßnahmen ergreifen, um die Emission von baumschädigenden
Schadstoffen zu reduzieren. Nur so werden die Wälder wieder fit und
können besonders heiße Sommer überstehen.
WWF
Bremen, 25.08.2003
Erster Schutzplan für Kleinwale
in der Ostsee
WWF: EU muss Meeressäuger auch in der Nordsee vor Fischernetzen
schützen!
Die vierte Konferenz des Abkommens zum Schutz der Kleinwale in Nord- und
Ostsee (ASCOBANS) hat am Freitag erstmals einen sofortigen Schutzplan für
Schweinswale in der Ostsee auf den Weg gebracht. Die Vertragsstaaten Belgien,
Dänemark, Deutschland, Finnland, Großbritannien, Niederlande,
Polen und Schweden haben außerdem beschlossen, einen Erholungsplan
für die Bestände der Schweinswale in der Nordsee bis zum Jahr 2005
aufzustellen. Der WWF weist seit Jahren darauf hin, dass in der Nordsee
jährlich tausende von Schweinswalen in den Fischernetzen als
Beifang verenden. In der Ostsee steht der Bestand dieses einzigen
heimischen Wales aufgrund der Beifangproblematik bereits vor dem
Zusammenbruch.
Stephan Lutter: Der Ostseeplan war längst überfällig,
weil es dort nach neuesten Schätzungen nur noch wenige hundert Schweinswale
gibt. Die Fischereimethoden müssen dringend geändert werden, damit
in der Nordsee nicht die gleiche Tragödie passiert. Wie vom WWF gefordert,
haben sich die Umweltminister der Nordseestaaten im Jahr 2002 zwar für
den Schutz dieser Meeressäuger eingesetzt, glänzten aber seitdem
durch Untätigkeit. Nun sind endlich Pläne für konkrete
Schutzmaßnahmen in Sicht.
Der WWF weist darauf hin, dass beide Pläne nur wirksam werden, wenn
der von der EU-Kommission Anfang des Monats vorgelegte Verordnungsentwurf
zur Verringerung von Kleinwal-Beifängen im Laufe der weiteren Verhandlungen
in den EU-Gremien nicht verwässert wird. |