Zoopresseschau

Zoo-AG Bielefeld
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Ausgabe 176 vom 28. August 2003
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse zusammengestellt von Reinhard Hellwig
Pressemitteilungen: Kirstin Adrian
redaktion@zoo-information.de ISSN 1619-6643

Liebe Leser,

hier nun mein Debüt als „Aushilfsredakteur“ der Zoopresseschau. Ich habe mir redliche Mühe gegeben und hoffe, die von Ihnen zu recht erwartete hohe Qualität hat nicht zu sehr gelitten. Ich wünsche Ihnen jedenfalls viel Spaß beim Lesen.

Ihr für Kritiken und Meinungen sehr empfänglicher
Reinhard Hellwig


 

  Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

 

Zoos und Tierparks


Berliner Zeitung - 22. Aug. 2003

Streit um Fledermausführungen
SPANDAU. Auf der Zitadelle gibt es Streit um die Fledermausführungen: Carsten Kallasch, der ehemalige Ausrichter des Fledermausfestivals und Betreiber des Fledermausschauraums, will von heute an wieder Besucher durch die Katakomben führen. Derartige Angebote unterbreitet aber auch das Berliner Artenschutzteam. Im Juni hatte der Verein mit dem Bezirk einen Vertrag für den Fledermausschauraum und die Führungen geschlossen. Wie Kallasch sagte, erfülle auch er nur einen Vertrag. Zumindest für die Führungen gelte die schriftliche Vereinbarung noch.

Süddeutsche Zeitung – 22. Aug. 2003
Damwild statt exotischer Tiere
Ebersberg - Vom exotischen Tier zum heimischen Damwild: Weil er seinen nicht genehmigten Mini-Zoo mit Lux, Nandus, Berberaffen und Papageien auch wegen nicht artgerechter Tierhaltung schließen musste, will der Traxler Landwirt Alois Moritz künftig Gewinn mit Damwild machen. Der Stadtrat stimmte einem Damwildgehege zu. Doch die Untere Jagdbehörde muss nun die endgültige Entscheidung treffen, weil der Jagdpächter schwere Bedenken äußerte.
Erst im Mai sorgte der Traxler Landwirt für Schlagzeilen: Sowohl die Stadt Ebersberg als auch das Landratsamt hatten seinen nachträglich eingereichten Bauantrag auf Errichtung eines Mini-Zoos abgelehnt. Auch Berichte in der Bild-Zeitung und im Fernsehen konnten daran nichts ändern, denn eine Sachverständige vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Abteilung Tierschutz, hatte dem 44-Jährigen zudem die erforderliche Sachkunde für die Wildtierhaltung abgesprochen. Auch der von Moritz betonte Aspekt eines Gnadenhofes konnte nicht nachvollzogen werden, da der Landwirt die meisten seiner exotischen Tiere von Händlern erworben hatte.

Höchster Kreisblatt – 22. Aug. 2003
Damenbesuch für Fridolin und Otto
Sie heißen Herta, Oma und Saskia und sind die neuesten Bewohner des Frankfurter Zoos. Am vergangenen Dienstag kamen die Seehündinnen in großen Transportkisten an und verbrachten den ersten Tag noch in Ruhe – geschützt vor den Blicken der Zuschauer und ihrer neuen Gefährten. "Nach der kurzen Eingewöhnungsphase wurden die Damen von den beiden zweijährigen Junggesellen Fridolin und Otto freudig im Schwimmbecken begrüßt", sagt Zoodirektor Christian Schmidt. In frühestens eineinhalb Jahren rechnet er mit Nachwuchs, da Seehunde erst mit drei Jahren geschlechtsreif werden. Dann werde die erfolgreiche Seehundzucht wieder aufgenommen.
Seehündin Herta ist 1984 auf Büsum geboren, ebenso wie Oma. Diesen Namen verdanke das Tier seinem Tierpfleger, der habe sich angesichts der Kopfbewegungen an Omas erinnert, so der Zoodirektor. Saskia wurde 2002 geboren und ist die Tochter von Oma.
Lange Zeit suchte der Frankfurter Zoo nach Seehundweibchen. Erst nach knapp eineinhalb Jahren wurden sie fündig. "Unser Glück ist das Unglück des Heidelberger Zoos." Dessen Anlage war zu klein geworden.

Berliner Morgenpost - 24. Aug. 2003
Tierdoktor Günter Strauß beim Sorgenküken seiner Straußenfamilie
Als das südafrikanische Straußentrio vor einigen Jahren nach Berlin kam, durfte Zootoerarzt Strauß ihnen Namen geben. Seitdem heißen sie Günter, Liane (nach seiner Frau) und Patricia (so wie seine Tochter). Die drei Vögel lebten erst in einem Gehege mit Rindern und Schweinen zusammen. "Da konnte es keinen Nachwuchs geben, da war ja keine Ruhe", sagt Tierpflegerin Ellen Hubold. Aber als sie Mitte April in ihr eigenes Gehege nahe den Giraffen zogen, ging es mit dem Balzen sofort los.
Schon wenig später lagen die ersten Eier im Gehege, 36 Stück wurden es insgesamt, vor allem die zuletzt gelegten wurden sorgsam gehegt und von allen drei Tieren bebrütet. Günter übernahm die Nachtschichten, die beiden Weibchen teilten sich am Tag das Brutgeschäft. Zwischen dem 25. und 28. Juli pickten die vier Küken nach 42 Tagen im Ei die Schalen auf. Ein Jahr lang werden die kleinen Strauße im Tierpark bleiben. Dann haben sie mit drei Metern annähernd die Größe und mit zirka 150 Kilogramm das Gewicht eines ausgewachsenen Tieres erreicht. Wenn es so weit ist, müssen sie den Tierpark verlassen, damit ihre Eltern wieder ungestört dem Brutgeschäft nachgehen können.

Rheinische Post - 23. Aug. 2003
Elefantenkuh Sikim auf dem Weg der Besserung
Die seit einigen Tagen im Osnabrücker Zoo lebende Elefantenkuh Sikim ist auf dem Weg der Besserung. Das unter Arthrose leidende Tier wurde auf amtliche Anordnung aus einem Zirkus abgeholt.
Der verwahrloste Elefant war dem Zoo auf amtliche Anordnung vom Zirkus Giovanni Althoff überlassen worden. Sikim habe großen Appetit und sei von der Osnabrücker Elefantengruppe gut aufgenommen worden, sagte Zoo- Tierärztin Susanne Klomburg am Freitag.
Das 24-jährige Tier leidet allerdings unter schwerer Arthrose. Jetzt müssen die Tierärzte anhand von Röntgen- und Blutuntersuchungen entscheiden, ob der Dickhäuter doch eingeschläfert werden muss. Das Tier soll nun aufgepäppelt werden, bis es eingehend untersucht werden kann, sagte Klomburg.

Frankfurter Rundschau – 26. Aug. 2003
US-Zoos und Kriegsschiffe machen Hotels Konkurrenz
Sleepover-Partys gehören zur US-amerikanischen Kindheit wie Eiscreme zum Apfelkuchen. Nun können die Kleinen auch in Museen, Zoos und ausrangierten Kriegsschiffen übernachten. Zum Beispiel in Kalifornien: Wenn sich dort die Nacht über den Zoo von San Diego senkt, wenn Giraffen und Gazellen sich zur Ruhe begeben und die Zoowärter die Lichter löschen, dann ist im Camp Timbuktu weiterhin aufgeregtes Geplapper zu hören.
Denn in Zelten und mitgebrachten Schlafsäcken richten sich mehrere Dutzend Zoobesucher auf eine Nacht unter wilden Tieren ein. "Safari-Sleepover" - also Safari-Übernachtung - heißt das populäre Programm. Für 84 Dollar die Nacht, Frühstück inklusive, jedoch ohne Dusche.
Die Übernachtung im Zoo ist fast schon Usus in den USA. Nach Zahlen der Zoo- und Aquarien-Vereinigung offerieren etwa die Hälfte der 212 Mitglieder Übernachtungen.

Westfälische Rundschau – 27. Aug. 2003
Die Savanne in Sachsen
Leipzig baut und saniert, da bleiben auch die Tiere nicht verschont: Der 125 Jahre alte Zoo mausert sich zu einem der modernsten Tierparks Deutschlands.
Modern, das heißt zunächst mal was Gutes für die Tiere, denen man mehr bieten wolle als triste Käfige. Zoo-Direktor Dr. Jörg Junhold erläutert enthusiatisch das neue Konzept, das bis 2014 umgesetzt werden soll. Die afrikanische Savanne ist noch im Bau, die Tiger-Taiga wurde jüngst fertig. Tatsächlich trottet dort nicht eine Raubkatze stumpf hinter Gitterstäben hin und her. Der Tiger hat Auslauf, kann klettern, und er kann trotz der fehlenden Gitter keine Besucher verspeisen.
"Unsere Absperrungen sind fast immer unsichtbar, hier verhindert zum Beispiel ein breiter Graben, dass der Tiger ausrückt", so Junhold. Bei den Löwen sieht´s schon ähnlich aus, diese Katzen gehörten natürlich zu den ersten, die ihre neue Behausung beziehen konnten: Der König der Tiere ist nämlich ein Wahrzeichen Leipzigs, "2300 Löwen wurden hier insgesamt gezüchtet, mehr als in jedem anderen Zoo der Welt", so Junhold. Deshalb sind die Sehenswürdigkeiten der Stadt mit lebensgroßen Löwen-Figuren markiert. Eine steht vorm Eingang des Zoos, einem schmucken Gründerzeit-Ensemble. Auch im Park bleibt viel historische Bausubstanz erhalten, zum Beispiel das Jugendstil-Café "Schweizerhaus".
Der international am stärksten beachtete Neubau ist "Pongoland", die riesige Affenanlage, in der das Max-Planck-Institut Verhaltensforschung treibt.

Leipziger Volkszeitung - 27-08-2003
Besucher bei Giraffenbaby und in Wirtschaftshof willkommen
Das Giraffenhaus platzte gestern aus allen Nähten, als der am Sonntag geborene Bulle und seine Mama Knöpfchen erstmals Besuch empfingen. Neugierig und sehr zutraulich schäkerte der Kleine mit den Kameras der Medienleute und später mit dem Publikum. Er ist wohlauf und trinkt sich bei seiner Mutter satt, hat aber zu Papa Max und Tante Ashanti vorerst nur Blickkontakt durch eine Glasscheibe.
Morgen steht im Zoo das nächste Ereignis an: Der neue Wirtschaftshof, der an die Pfaffendorfer Straße grenzt, wird eröffnet. Er beherbergt die neuen Büros und Sozialräume für die Mitarbeiter sowie Werkstätten, Fuhrpark, Futterlager, Futterküche und eine Tierklinik mit Krankengehegen. Ein gemaltes "Zooschaufenster" der Leipzigerin Annegret Hänsel weist den Weg zu den Tieren. Ab 14 Uhr steht der neue Wirtschaftshof zur Besichtigung offen, die Mitarbeiter beantworten Fragen.


Planung, Bau und Neueröffnungen

WAZ – 22. Aug. 2003

Die bulligen Watussi-Rinder können schon die Koffer packen
Mitten im Ruhr Zoo entsteht das neue afrikanische Haustierdorf. Neben Watussi-Rindern werden sich auf dem großzügigen Areal künftig auch die schwarzköpfigen Somali-Schafe und einige Zwergziegen tummeln. Und zwar fast wie in ihrem Zuhause in Ost- oder Zentralafrika. "Unser Vorbild ist die Natur", erklärt Bauleiter Detlef Keil, der ursprünglich Büro- und Verwaltungsgebäude betreut hat. Bei der Planung der Afrika-Welt nutzten die Verantwortlichen Fotos aus den Lebensräumen der Zoobewohner, zum Beispiel aus Namibia, und natürlich die Erfahrungen von Zoologen. Was aus dieser peniblen Vorbereitung entstand, kann sich sehen lassen: Großflächige Steine ruhen auf kaminrotem Sand, die Fläche wird von aufgeschichtetem Totholz begrenzt - mit Schlupflöchern für die Schafe und Ziegen, die sich im Gegensatz zu den spitzhörnigen Rindern sogar Streicheleinheiten abholen können. Und überall unbehandeltes Holz, ganze sechs Kilometer, würde man die verschiedenartigen Stämme hintereinander legen: Am Stall, an den Zäunen und am Unterstand, der - nur durch dicke Balken getrennt - Mensch und Tier ganz dicht zusammen führt.
Mit den anderen Gehegen der Afrika-Welt, die 2006 komplett fertig gestellt sein wird, ist das Haustierdorf durch einen Bachlauf verbunden.

Volksstimme Magdeburg - 22. Aug. 2003

Acht Stunden Zögern: Dann liefen Peter und Jette in die neue Bärenbolle
Gut eine Woche vor der offiziellen Einweihung der "Bärenbolle" auf dem Calbenser Wartenberg im Landkreis Schönebeck haben die Bewohner ihren neuen Zwinger in Besitz genommen. Die Braunbären Jette und Peter, die vor mehr als 30 Jahren ein Geschenk der sowjetischen Garnison waren, brauchten fast acht Stunden, bevor sie ihre alte Gehege-Gruft verließen und sich in die neue Unterkunft trauten.
Der Zwinger war auf Initiative des Calbenser Stadtrates Oskar Heinz Werner für 33000 Euro erweitert worden. Hinzu kommen freiwillige Handwerkerleistungen. 30 kleinere Firmen verlangten für ihre Leistungen kein Geld.
In den 90er Jahren war es immer wieder zu Protesten von Tierschützern gekommen, weil das Gehege gerade mal 50 Quadratmeter groß war und die Bären nur den Blick nach oben frei hatten. Heute umfasst der aus verzinktem Stahl bestehende Zwinger 205 Netto-Quadratmeter, 150 sind laut Tierschutzrichtlinie gefordert.

Ostsee Zeitung - 23-08-2003
Neue Otteranlage im Rostocker Zoo
In freier Wildbahn sind Fischotter kaum noch zu sehen – sie gelten als vom Aussterben bedroht. Der Rostocker Zoo hat eine Familie aufgenommen und ihr ein passendes Zuhause gebaut.
In der Kategorie Publikumslieblinge haben das verspielte Eisbärenmädchen, die knuddeligen Seehunde, die gutmütigen Elefanten und die hippeligen Erdmännchen starke Konkurrenz bekommen: Fischotter-Mama Gretel und ihre Sprösslinge Anja, Antje und Adolf (die Namen verdanken sie den Schweizern in ihrem Geburts-Zoo) haben gestern früh die neue Otteranlage im Zoo bezogen.
Auf 650 Quadratmetern mit Teichen, Büschen, Baumstämmen und Kunstfelsen können sich die neuen Zoobewohner austoben.
Mutter Gretel wurde 1992 im Zoo Zürich geboren. Ihre Kinder kamen vor zwei Jahren in Bern zur Welt. „Der Vater ist auch in freier Wildbahn nur zur Deckung da und geht dann wieder seiner Wege“, sagt Tier-Inspektor Günter Hansen. Nachkommen sind bei der Rostocker Otterfamilie ausgeschlossen – Rudolf ist kastriert. „Die Anlage ist für vier Otter ausgelegt. Züchten wollen wir nicht – es ist schwer, die Jungtiere loszuwerden.“ Die Lebenserwartung der possierlichen Säuger beträgt laut Hansen 15 bis 20 Jahre.
Um einen bezahlbaren neuen Anziehungspunkt zu schaffen, entschied sich der Zoo für die Otter. „Dafür konnten wir Sonderfördertöpfe anzapfen, die für das dringend nötige neue Menschenaffenhaus nicht zur Verfügung gestanden hätten“, ergänzt Zoodirektor Udo Nagel. Umweltbildung ist das Schlagwort.
Die neue Otteranlage am Eingang Barnstorfer Ring hat etwa 300 000 Euro gekostet. Knapp ein Drittel kam durch Spenden zusammen, der Rest aus Fördertöpfen und etwa 50 000 Euro Eigenmitteln. Sobald sich Gretel und ihr Nachwuchs ans neue Zuhause gewöhnt haben, sollen die dämmerungsaktiven Tiere durch Schaufütterungen dazu gebracht werden, sich auch tagsüber zu zeigen.

WAZ – 25. Aug. 2003
Umzugsstress für die Ziegen ist vorbei
Auch wenn die Temperaturen nicht ganz der Hitze der afrikanischen Savanne entsprachen, kamen gestern doch zahlreiche Besucher in den Ruhr Zoo, um die Eröffnung des neuen Afrikanischen Dorfes für Haustiere zu feiern.
Nach der Löwen- und Hyänenanlage ist es der zweite fertiggestellte Teil der künftigen "Zoom-Erlebniswelt". Knapp ein Jahr Bauzeit und 480.000 Euro verschlang die Anlage, deren Eröffnung nun offiziell mit einem Besucherfest gefeiert wurde. Pünktlich zur Mittagszeit wurde es so voll, dass die Bewohner des Dorfes (Zwergziegen, Watussi-Rinder und Somali-Schafe) ziemlich überrascht über den Andrang vor ihren Gehegen waren.

St. Galler Tagblatt - 22. Aug. 2003
Berner Tierpark eröffent neue Seehundeanlage
Die Seehunde des Berner Tierparks Dählhölzli tummeln sich in ihrer neu eröffneten Anlage. Dort können sie ihren Spieltrieb unter anderem mit Wasserstrudel, Strömungen oder Wurzeln befriedigen.
Die neue Anlage entstand in einer Bauzeit von viereinhalb Monaten. Sie fasst 2000 Kubikmeter Wasser und hält unter anderem ein Tieftauchbecken, Liege- und Rückzugszonen sowie Aufzuchtsbecken bereit. Im Vergleich: die alte Anlage hatte lediglich ein Volumen von 240 Kubikmeter. Der Bau kostete rund 2,3 Mio. Franken.
Für die Aufzucht sind insbesondere Liege- und Rückzugszonen wichtig, wie es in einer Mitteilung des Tierparks heisst. In der alten Anlage konnten die Seehundemütter sehr nahe beobachtet werden. Dadurch gingen die Muttertiere vermehrt ins Wasser, und die Jungen bekamen zu wenig Milch.
Die neue Anlage schafft nun Abhilfe. Stellenweise werden die Liegeplätze gar berieselt, um das Gefühl von feuchtem Sand zu erzeugen. Die Tierparkbesucher können die Tiere durch Glasscheiben auch unter Wasser beobachten.
Laut Tierparkleitung ist im "Dählhölzli" die grösste Seehundeanlage der Schweiz entstanden. Zur Zeit leben sechs erwachsene Seehunde, ein einjähriges und zwei neugeborene Tiere im Tierpark.

Dresdner Neueste Nachrichten – 27. Aug. 2003
Schwanenpaar soll verlassenes Becken beleben
Wieder eine Baustelle weniger im Dresdner Zoo: An der früheren Robben- und Bären-Felsanlage wird nicht mehr gearbeitet, das Wasserbecken ist gefüllt, alles sieht ordentlich aus. Neue Bewohner kann der Besucher aber noch keine ausmachen.
"Voraussichtlich in der nächsten Woche wollen wir ein Paar Trauerschwäne auf das Wasser setzen. Andere Nutzer wird es in nächster Zeit jedoch nicht geben", bedauert Zoologe Roland Brockmann und begründet dies mit den fehlenden finanziellen Mitteln. Glücklich mit der knapp 3000 Euro teuren Verlegenheitslösung sei auch Zoo-Direktor Karl-Heinz Ukena nicht. "Es war aber die einzige Alternative zur Baustelle, die wirklich keinen schönen Anblick bot", so Brockmann.
Probleme bereite momentan noch die Wasserqualität in dem Becken. "Das ist eine grüne Brühe, verursacht durch Schweb-Algen, die sich in dem seichten Wasser bei der Wärme mit großer Geschwindigkeit vermehren. Wir hoffen, sie in den nächsten Tagen weg zu bekommen", erklärt der Zoologe.
Neben der Beseitigung weiterer größerer und kleinerer Schandflecken im Tiergarten bemüht sich die Leitung massiv um neue Sponsoren, wie Brockmann betont. Wenn diese Suche erfolgreich sei, könne man dann auch neue Projekte in Angriff nehmen.

Magdeburger General Anzeiger – 28. Aug. 2003
Neu gestaltete Anlage: Pinguine fühlen sich tierisch wohl
Die 20 Humboldt-Pinguine im Magdeburger Zoo haben vor ein paar Tagen ihre neu gestaltete Außenanlage bezogen. Seit Juni war an der Anlage gearbeitet worden, auf das Gelände kamen eine neue Bodenbeschichtung und ein Beckenrand, der nach tiergärtnerischen Gesichtspunkten gestaltet wurde. Dadurch soll beispielsweise Jungtieren der Ausstieg aus dem Wasser erleichtert werden. „Die Pinguine haben es jetzt viel besser“, sagt Revierleiter Klaus Tiepelmann.


Aktionen

Ostsee Zeitung - 24. Aug. 2003
Zoofest bot Unterhaltung und unerwartete Begegnungen
Genau die richtige Mischung aus Sonne und Wolken, Spass und Stille lockte am Sonntag Tausende in den Rostocker Zoo. Geladen war zum Zoofest, mit Dahlienschau und einem Dankeschön für alle Tierpaten.

Ostsee Zeitung - 25. Aug. 2003
OSTSEE-ZEITUNG.DE
Nicht nur Pferdefreunde werden nächsten Sonntag im Stralsunder Zoo auf ihre Kosten kommen. Von 14 bis 16 Uhr stellen Pferdehalter und -züchter bei einer Gala 15 verschiedene Rassen vor.
Mit dabei sind Mecklenburger Warmblutpferde, Isländer, Friesen, Norwegisches Fjordpferd, Tinker, Shetlandpony, Kaltblut und andere. Mit einer kleinen Schau wird der Reit- und Fahrverein Obermützkow sein Können unter Beweis stellen. Die Pferde werden sowohl unter dem Sattel, als auch am Zügel und bei der Arbeit vorgeführt.

Rhein Main Presse – 26. Aug. 2003

AZ-Vogelpark veranstaltet traditionelles Zirkusfest
Die Zahl der Besucher, die am Sonntag in den AZ-Vogelpark strömten, um miteinander das traditionelle Zirkusfest zu feiern, schien gegen die Entwicklung zu sprechen, dass es mit dem Zirkus bergab geht. Vielmehr wurde kräftig gelacht - ein Erfolg, den sich jeder Clown wünscht.
Das bunte Fest wurde vor vielen Jahren von Heini Schmitt, Gründungsmitglied des Vogelparks, aus der Taufe gehoben.

Sächsische Zeitung – 28. Aug. 2003
32. Tierparkfest erwartet seine Gäste
Am Sonntag ist es wieder so weit, dann lädt der Tierpark Weißwasser recht herzlich Groß und Klein zu seinem 32. Tierparkfest ein. Von 10 bis 18 Uhr erwartet die Besucher ein kunterbuntes Programm zum Schauen, Staunen, Mitmachen und Kaufen.


Nachwuchs

Tiroler Tageszeitung Online - 21. Aug. 2003

Panda-Nachwuchs in US-Zoo - wenig Hoffnung für ungeborenen Zwilling
Die mit Zwillingen trächtige Pandabärin Bai Yun hatte am Dienstag im Zoo von San Diego (US-Staat Kalifornien) das erste ihrer Babys zur Welt gebracht. Die "Union-Tribune" zitierte am Mittwoch einen Pandabetreuer, der die Lebendgeburt des Geschwisterchens als "zunehmend weniger hoffnungsvoll" bezeichnete.
Die Experten rechneten inzwischen mit einer Totgeburt. Der nur 120 Gramm schwere Erstgeborene, dessen Geschlecht noch nicht bestimmt werden konnte, ist dagegen wohlauf.
Die etwa zwölf Jahre alte Pandadame Bai Yun hatte bereits im August 1999 ein Pandamädchen geboren. Mit der Ankunft des ersten Zwillings stieg die Zahl der beliebten Bambusfresser im Zoo von San Diego auf vier an. Es handelt sich damit um die zahlenmäßig größte Panda- Gruppe in einem Zoo außerhalb ihres Herkunftslandes China.

Rheinische Post - 21. Aug. 2003
Schlechte Chancen für ungeboren Panda-Zwilling
Im Zoo von San Diego wird am Mittwochabend immer noch auf die Geburt des zweiten Pandabäre-Zwillings gewartet. Die Chancen für den Kleinen stehen nicht gut, da er eigentlich spätestens nach zwölf Stunden hätte auf der Welt sein müssen.
Es gebe nur noch wenig Hoffnung, dass der zweite Bär gesund zur Welt komme, sagte eine Sprecherin des Zoos. Das erstgeborene Tier sei jedoch wohlauf. Bei jeder zweiten Panda-Schwangerschaft werden Zwillinge geboren. Diese erblicken jedoch im Normalfall mit höchstens zwölf Stunden Abstand das Licht der Welt.

Hamburger Abendblatt - 22. Aug. 2003

Nanu? Zehn kleine Nandus bei Hagenbeck
Es ist das erste Mal in der Geschichte des Tierparks, dass der Hahn der aus Südamerika stammenden, bis 150 Zentimeter großen Laufvögel im Gehege selbst die Jungen ausgebrütet hat. "Die Henne hat insgesamt 15 Eier gelegt, die der Hahn dann in einer von uns aus Kies vorbereiteten Nestmulde 35 Tage bebrütet hat", sagt Pfleger Volker Friedrich (42). Als die ersten vier Küken schlüpften, verließ der Hahn allerdings das Gelege - sechs weitere junge Nandus schlüpften deshalb im Brutkasten.
Vier bis sechs Wochen sind die Küken jetzt alt, rennen ihren Eltern im Gehege hinterher oder suchen Schutz unter dem Gefieder der Altvögel, wenn Regen fällt. "Dann gucken nur die vielen kleinen Beine aus den Federn hervor - das sieht vielleicht verrückt aus", freut sich Friedrich über den munteren Nachwuchs.
Nachwuchs gab es auch bei den Wapiti-Hirschen, wo das neue Männchen Joshua (2), frisch im vergangenen Jahr aus Österreich eingetroffen, gleich seinen erzeugerischen Pflichten nachkam und nun Sohn Nino (14 Tage alt) an der Seite von Mutter Nini (8) durchs Gehege springt. Und im Troparium freut sich Chef Uwe Richter (60) über den ersten Nachwuchs bei den Banggai-Kardinalbarschen: "Die Eier brütet das Männchen im Maul aus." Die kleinen Barsche sind nur zwischen einem halben und einem Zentimeter groß, haben aber schon die auffällige Form und Farbe ihrer Eltern.

Leipziger Volkszeitung - 24. Aug. 2003

Giraffendame brachte kleinen Bullen zur Welt
Kinderglück bei Knöpfchen: Gestern 11.25 Uhr brachte die Rotschildgiraffe im Leipziger Zoo ihr erstes Jungtier zur Welt - einen kleinen Bullen. "Die Geburt dauerte insgesamt nur zwei Stunden und ging damit vergleichsweise zügig vonstatten", so Zoodirektor Jörg Junhold. "Wie bei Giraffen typisch, wurde der Kleine im Stehen geboren und rutschte mit Vorderhufen und Kopf voran auf den dick gepolsterten Stallboden."
Die Mutter habe sich sofort aufmerksam um ihren Nachwuchs gekümmert. Schon 30 Minuten nach der ursprünglich für morgen errechneten Geburt stand das Jungtier auf seinen Beinen - wenn auch wacklig. In der Geburtsstube fotografiert werden durfte gestern noch nicht. Die "sensible Mutter-Kind-Beziehung" sollte nicht durch Blitzlicht belastet werden. So Zootierarzt Klaus Eulenberger und die Pfleger beobachteten die Giraffendame und ihr Neugeborenes zunächst per Monitor.

Hamburger Abendblatt - 26. Aug. 2003

Süße Luchsbabys im Wildpark
Vor einigen Wochen gab es Nachwuchs im Wildpark Schwarze Berge: Luchsmama Kinga hatte drei Babys auf die Welt gebracht, die inzwischen zu Publikumslieblingen geworden sind. Tag für Tag tobt das wilde Trio nun im Naturgehege umher, rauft miteinander und lernt, auf eigenen Füßen zu stehen. Das ist auch notwendig, denn im nächsten Jahr müssen die drei die Beutejagd beherrschen, werden sie dann doch im Rahmen eines Wiederansiedlungsprojekts im Harz ausgewildert.

Leipziger Volkszeitung - 25. Aug. 2003

Giraffe auf Namen "Ashanti" getauft
Bald ist die nächste Giraffentaufe im Zoo fällig: Der kleine Bulle, der am Sonntag geboren wurde, soll Ende September seinen Namen erhalten. Vor ihm war gestern aber erst einmal seine halbwüchsige Tante an der Reihe. Sie darf sich ab sofort an den Namen "Ashanti" gewöhnen, was auf Suaheli "große, starke Frau" bedeutet.
Das zwei Jahre alte Giraffenmädchen ist die Halbschwester der frisch gebackenen Mutter Knöpfchen und kam im Mai aus Ostrava. "Bei all dem Trubel im Zoojahr hatten wir für ihre Taufe noch gar keine Zeit", gestand Zoodirektor Jörg Junhold. Als Herdentiere stehen Ashanti und Knöpfchen oft nebeneinander, doch derzeit ist Letztere mit ihrem Nachwuchs im Stall abgeschottet.
Der kleine Bulle ist wohlauf, wird von der Mutter umsorgt und gesäugt. Vom Zootierarzt bekam er die erste Impfung gegen Parasiten und Infektionen. Wann die Besucher ihn sehen dürfen, steht noch nicht fest.

Sächsische Zeitung - 26-08-2003

Nachwuchs von Mama Elch ist da
Moritzburg. Vor nunmehr 28 Jahren zog der erste Elch in das zum Forstamt Moritzburg gehörende Wildgehege ein. Das 20. Kalb wurde jetzt am 15. August im Gehege geboren. Ursprünglich hatte es den Anschein, dass wieder eine Amme benötigt wird, aber die Mutter ließ ihr Kalb dann doch an die Tränke. Optimale Bedingungen haben diese Tiere auf einer Fläche von 4,95 Hektar. Sechs bis acht Zentner Laubgehölz verfüttern die Mitarbeiter des Geheges täglich an die Elche. Die meisten der Moritzburger Elche erreichten auch das maximale Lebensalter von 16 Jahren. Im nächsten Jahr wird das Jungtier an das Staatliche Forstamt Schweinfurt verkauft.

Fuldaer Zeitung – 27. Aug. 2003

Der magere Liebling im Kekskarton
Fulda-Neuenberg. Annemarie Umlauf hat noch einmal Nachwuchs zu betreuen. Und das mit fast 75 Jahren. Ihr Baby wiegt 400 Gramm, ist so lang wie ein Lineal. Der kleine Max („Er ist noch nicht richtig getauft, aber ich nenne ihn so.“) ist ein Känguru, und Pflegemama Umlauf hat die Stelle seiner „Rabenmutter“ übernommen, die das Wesen aus ihrem Beutel warf.
Mäxchen kann kaum älter als vier bis fünf Wochen gewesen sein, als seine Mutter ihn zum ersten Mal rauswarf. Warum sie das tat, darauf kann sich Peter Weber, Vorsitzender des Heimattiergartens, immer noch keinen Reim machen. „Vielleicht war sie noch zu jung, vielleicht hat sie auch gemerkt, dass mit dem Kleinen irgendetwas nicht stimmt“, mutmaßt er. Auf Anraten von Experten des Bochumer Zoos wurde das blinde, felllose Etwas in die warme mütterliche Bauchtasche zurückverfrachtet, aus der es die Mutter jedoch immer wieder unsanft entfernte. „Irgendwann hatte es keinen Sinn mehr, es noch einmal zurückzusetzen. Wir beschlossen, das Kleine mit der Flasche aufzuziehen“, berichtet Weber.

Südkurier – 28. Aug. 2003
US-Panda-Baby über Webcam zu sehen
Acht Tage nach der Geburt eines Panda-Bären im Zoo von San Diego (US-Staat Kalifornien) sind Mutter und Baby jetzt über eine Webcam zu sehen. Die Pandabetreuer haben drei Videokameras auf die 13 Jahre alte Panda-Dame Bai Yun und ihren winzig kleinen Nachwuchs gerichtet. Über die «Panda Cam» auf der Webseite www.sandiegozoo.org sind die beliebten Bambusfresser zu beobachten. Die Mutter sei wohlauf und kümmere sich vorbildlich um das Baby, sagte eine Zoo-Sprecherin der dpa. Unterdessen haben die Betreuer die Hoffnung auf die Geburt eines Geschwisterchens aufgegeben.
Die mit Zwillingen trächtige Panda-Bärin hatte am Dienstag vergangener Woche das Erste ihrer Babys zur Welt gebracht. «Wir wissen nur wenig über Panda-Bären, aber wir glauben inzwischen nicht mehr an eine Lebendgeburt», teilte Denise Campbell mit. Vermutlich wurde der Zwillings-Fötus im Körper der Mutter absorbiert.

Mitteldeutsche Zeitung – 28. Aug. 2003
Nachwuchs bei den Berberaffen
Im Ascherslebener Tierpark hat es bei der Familie der Berberaffen Nachwuchs gegeben. Das Äffchen erfreut sich seit der Geburt bester Gesundheit. Es ist das dritte Mal, dass das Berberaffen-Weibchen ein Junges im Tierpark zur Welt gebracht hat. Im März 1999 hatte der Tierpark fünf kleine Berberaffen vom Zoo in Gettorf bei Kiel erworben. "Als die Affen geschlechtsreif wurden, gab es unter den Männchen erhebliche Kämpfe", berichtet Tierparkchef Dietmar Reisky. Drei von ihnen hätten deshalb weggeben werden müssen. Im Oktober 2000 gab's dann den ersten Nachwuchs.



Thüringer Landeszeitung 21. Aug. 2003
Bauzeichung und Futterplan
Roter Berg. (tlz) Die Tage des Ammenhais im Aquarium des Erfurter Zoos sind vermutlich gezählt, gleiches könnte für die Gelben Anakondas im Zoopark gelten. Haibecken und Schlangenvitrine werden wohl vor den Prüfern des Landesverwaltungsamtes nicht bestehen können.

Märkische Allgemeine – 22. Aug. 2003

Ein Hauch vom wilden Westen
Die Brandenburger Tierwelt wird immer exotischer. Um Emus, Strauße oder afrikanische Büffel zu beobachten, braucht man schon längst nicht mehr in den Zoo zu gehen. In Brieskow-Finkenheerd befindet sich die größte Straußenfarm des Landes, in der Uckermark wie im Berliner Umland halten sich Landwirte Büffel, und von Bauernhöfen ausgebüxte Emus können einem schon mal direkt vor das Auto hopsen.
Nun haben auch nordamerikanische Bisons eine Heimat in Brandenburg gefunden. Seit einigen Wochen sind die massigen, dunklen Tiere in einem Safaripark bei Krügersdorf nahe Beeskow zu bestaunen.

Allgemeine Zeitung Namibia – 21. Aug. 2003
Löwe tötet einen Angestellten
Ein Angestellter der Kavita Lion Lodge ist am Dienstag nachmittag während einer Löwenfütterung von einem oder mehreren der Raubkatzen angegriffen und getötet worden. Der Eigentümer der Lodge wollte sich gestern nicht zu dem Vorfall äussern.
Die Polizei in Kamanjab bestätigte den Tod des 35-jährigen Farmarbeiters Natan Tjiondo, der um etwa 16.00 Uhr von einem oder mehreren Löwen angegriffen wurde, als er diese anscheinend füttern wollte. Die Löwen sollen an dem Leichnam gefressen haben, bevor sie verjagt werden konnten. Wieviele der sechs Löwen auf der Kavita Lion Lodge zu dem Zeitpunkt des Angriffs in dem Gehege waren, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden.

Allgemeine Zeitung Namibia – 22. Aug. 2003

Verantwortung für Tod ihres Angestellten abgelehnt
Die Kavita Lion Lodge hat gestern auf den tragischen Tod ihres Angestellten Nathan Tjiondo (36) reagiert. In einer Erklärung ihres Anwaltes lehnt die Lodge Verantwortung für den Tod des Mannes ab. Tjiondo ist am Dienstag von einem oder mehreren Löwen getötet worden.

Sächsische Zeitung - 23. Aug. 2003
Herrmann, wo bist du nur?
Tierparkchef Uwe Dempewolf (44) schwant Böses. Unbekannte haben den Schwarzhalsschwan des Limbacher Tierparks gestohlen. Dempewolf: „Den wird doch wohl niemand gegessen haben?“ Kein Einzelfall: In Annaberg sind am helllichten Tag zwei Landschildkröten verschwunden.
Besonders ärgerlich: Jahrelang hatte der Schwan keinen Nachwuchs produziert. Erst 1999 war - bei einem neuen Weibchen - der Knoten geplatzt. Zurzeit schwimmt das Weib zischend mit vier Jungschwänen allein auf dem Teich.

Sächsische Zeitung - 25. Aug. 2003
Wo es im Garten am lautesten ist
Man hört sie schon von weitem. Ihr schrilles Kreischen kann selbst den benachbarten Zookasper für einige Augenblicke aus der Fassung bringen. Die Ara-Großvoliere besteht seit nunmehr zehn Jahren, und sie wird wohl für alle Zeiten die lauteste und bunteste Anlage des Dresdner Gartens bleiben.
Ein Schaufenster, das dem Besucher den Alltag der in den Regenwäldern Mittel- und Südamerikas lebenden Papageien hautnah vor Augen führt. Auf einer Grundfläche von 220 Quadratmetern sind fünf Ara-Arten untergebracht.

Rheinische Post - 25. Aug. 2003
Zu wenig Futter: Eltern werfen Störche aus dem Nest
Das trockene Jahr wirkt sich jetzt auch auf den Storchennachwuchs aus. Weil viele Eltern ihre Kleinen nicht mehr satt bekommen, werfen sie sie einfach aus dem Nest. Außerdem sind viele Jungstörche schon verfrüht auf dem Weg Richtung Süden.

Ostthüringer Zeitung – 25. Aug. 2003
Mit Drahtbürste und Pinsel am Samstag im Tierpark aktiv
Anfangs war Volker Linke, Vorstandsmitglied im Verein der Freunde und Förderer des Tierparks Gera e.V., fast ein bisschen skeptisch: Gleich 9 Uhr, und gerade mal ein Trio Tatendurstiger stand am oberen Eingang des Geraer Waldzoos bereit, um dem Zaun am Woll- und Wildschweingehege den dringend nötigen neuen Anstrich zu verpassen. Den Aufruf zum Mittun nicht nur an die Vereinsmitglieder, sondern auch an alle Tierparkfreunde aus Gera und Umgebung hatte man rechtzeitig öffentlich los gelassen - sollte sich außer ihm, Vereinsgeschäftsführer Dieter Scheler und Vorstands-Mitstreiter Andr- Jacob etwa keiner weiter angesprochen fühlen?
Dann wurde es aber doch noch ein knappes Dutzend Leute, die sich erst mit Drahtbürste und danach mit Pinsel und Farbe ans Werk machten.
Alles in allem eine gelungene Aktion des Vereins, der sich mit seinen ca. 50 Mitgliedern seit zwölf Jahren für den Tierpark einsetzt. Seine Hauptaufgabe sieht er im Akquirieren von Spenden. Und hat so schon überall im Gelände seine Spuren hinterlassen. Klar, dass man auch das bevorstehende Tierparkfest unterstützen wird. Nach der langen Trockenperiode aber wird ein Schwerpunkt der nächsten Zeit sein, dem Waldzoo bei der Versorgung mit Futter zu unterstützen, damit seine Bewohner gut über den Winter kommen.

Wiesbadener Tagblatt - 22. Aug. 2003
Eine Viertel Million Menschen besucht jährlich das EcoMare
EcoMare hat es in sich". Mit diesem Slogan wirbt das inzwischen über die niederländische Grenze hinaus bekannte Zentrum für Wattenmeer und Nordsee auf der holländischen Insel Texel. Schon der Name ist Programm. Hier erfahren Besucher alles über die Natur auf und um Texel und den menschlichen Einfluss in diesem Gebiet. Das Zentrum befindet sich mitten auf Texel in einem 70 Hektar großen Dünenpark nahe der Ortschaft De Koog. Die Anfänge von EcoMare gehen bis auf das Jahr 1930 zurück: Ein Lehrer aus Den Burg legte mit dem Texels Museum, in dem einige naturhistorische, geologische und archäologische Funde gezeigt wurden, den Grundstein für das spätere Besucherzentrum.
Eine Viertelmillion Besucher wird inzwischen jährlich in EcoMare gezählt, hauptsächlich Touristen, aber auch viele Schulklassen, Jugend- und Umweltschutzgruppen. Publikumsmagnet ist die Seehund-Auffangstation.

Thüringer Allgemeine - 26. Aug. 2003
Eier im fremden Nest
Webervögel, Schmetterlingsfinken, Paradieswitwen, aber auch Dominikanerwitwen findet man in einer geräumigen Voliere im Elefantenhaus des Thüringer Zooparks auf dem Roten Berg in Erfurt.

Höchster Kreisblatt – 26. Aug. 2003
Ein Schmetterling, der ein Kolibri sein könnte
Das dem Kolibri ähnliche Taubenschwänzchen wird in diesem Sommer häufig im Rhein-Main-Gebiet gesehen. Eigentlich lebt der Schmetterling im Mittelmeerraum, erklärt Bettina Ax, Pressesprecherin des Frankfurter Zoos. Wegen des warmen Sommers seien aber ungewohnt viele der Falter nach West- und Nordeuropa geflogen. Im Frankfurter Zoo vergehe kein Tag, an dem nicht jemand aufgeregt die Entdeckung eines vermeintlichen Kolibris mitteile. Manche Leute schickten auch Fotos. Bettina Ax klärt dann auf, dass Kolibris ihre Heimat in Amerika haben und nicht bis nach Deutschland fliegen.

Thüringer Landeszeitung - 26-08-2003

2500 Euro für Vogelvoliere
Großen Grund zur Freude hatten am gestrigen Abend zwölf Vereine und Institutionen. Manfred Vitt, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse, und den Mitarbeiterinnen Katrin Hörchner und Astrid Möller verteilten mit symbolischen Schecks insgesamt 10 250 Euro. Den größten Spenden-Betrag erhielt der Förderverein Tierpark in Höhe von 2500 Euro. Damit soll die Umgestaltung der letzten noch nicht modernisierten Vogelvoliere im Gothaer Tierpark finanziert werden.

Hanau Post – 28. Aug. 2003
1,2 Mio. Liter für Wildpark
Die große Hitze dieses Sommers ging nun zwar zu Ende. Doch in den Wasserstellen und Tümpeln der Gehegen des Klein-Auheimer Wildparks "Alte Fasanerie" ist "Ebbe". Ein Hiffeersuchen von Dr. Dieter Müller, Leiter des Forstamts Wolfgang, und Wildpark-Biologin Dr. Marion Ebel an die Hanauer Feuerwehr, die Tiere des Wildparks mit frischem Nass aus dem nahegelegenen Tistra-See zu versorgen, ließ am Dienstagabend 30 Feuerwehrleute zu einem 24-stündigen Einsatz mit insgesamt zehn Fahrzeugen ausrücken. Gemeinsam mit Einsatzkräften aus Steinheim, Großauheim und Hanau-Mitte war die Klein-Auheimer Feuerwehr mit mehreren Tanklöschfahrzeugen zugange. Im Pendelverkehr wurde die ausgetrockneten Wasserstellen befüllt.

Ostsee Zeitung - 27-08-2003
Besitzer der City-Ranch geben auf
Den Besitzern der City- Ranch Fohlenhof Biestow ist die Puste ausgegangen. „Der Fohlenhof lässt sich unter den gegebenen Verhältnissen, insbesondere wegen der nicht zu erwirtschaftenden Pacht für die Reithalle, wirtschaftlich nicht mehr führen“, begründet Geschäftsführerin Bianka Meyer den Schritt. Sie geben auf. Der Zoo sucht dringend einen neuen Pächter, übernimmt aber erst einmal die Regie.

Berliner Morgenpost - 21. Aug. 2003
Speiseplan
Zoo-Tierpfleger Peter Griesbach muss aufpassen, dass sein Rotbuntes Schweineferkel nicht zu fett wird. Er füttert es heute um 16 Uhr im Tierkinderzoo mit etwas Gemüse, und als Leckerbissen gibt es einige trockene Brötchen dazu.

Berliner Morgenpost - 24. Aug. 2003
Speiseplan
Im Tierpark leben die Zwerg-Seidenäffchen und die Rothand-Tamarine zwar zusammen in einer Vitrine im Dickhäuterhaus, aber auf unterschiedlichen Ästen. Nur am Futternapf treffen sie sich manchmal. Heute um 12.30 Uhr gibts einen Obst- und Gemüse-Cocktail, dazu gekochtes Ei, Geflügel, Mehlkäferlarven und Heuschrecken.

Berliner Morgenpost - 25. Aug. 2003

Speiseplan
Die Bartschweine sind mächtige Tiere von der Insel Borneo. In Freiheit fressen sie alles, was sie finden. Deshalb sind sie bei den einheimischen Bauern nicht gerade beliebt, denn sie fallen gelegentlich auch in menschliche Siedlungsgebiete ein. Im Zoo bekommen sie heute um 16 Uhr Obst, Getreide und etwas Mahlfleisch.

Berliner Morgenpost - 26. Aug. 2003
Speiseplan
Bis zu ein Kilogramm wiegen die Indischen Riesen-Flughunde, die im Tierpark in der Freiflughalle leben. Die zänkischen Tiere bekommen ihr Futter heute um 14 Uhr in die Wipfel der Bäume gereicht. In den Näpfen finden sie Obst.

Berliner Morgenpost - 27-08-2003

Speiseplan
Bisons sind sportlich, bis zu 50 km/h schnell und können außerdem prima schwimmen. Um 11 Uhr freuen sich die nordamerikanischen Bisons im Zoo schon auf eine mit Heu gefüllte Futterraufe.

Berliner Morgenpost - 28-08-2003
Speiseplan
Braune Hyänen werden auch "Strandwölfe" genannt, weil sie im Südwesten Afrikas auch an der Küste vorkommen. In der Wildnis fressen sie Aas, Eier, Reptilien, Heuschrecken und Fische. Im Tierpark gibt es heute um 15 Uhr Rindfleisch


Zirkus

Spiegel - 23. Aug. 2003
UMSTRITTENE LEITLINIEN ZUR ZIRKUSTIERHALTUNG: Aus den Augen, aus dem Sinn
Claus Kröplin, der Vorsitzende des Berufsverbands der Tierlehrer, erinnert sich noch genau an das persönliche Dankschreiben von Landwirtschaftsministerin Renate Künast. "Dadurch wird sich die Tierhaltung im Zirkus noch weiter verbessern", schrieb die Grünen-Politikerin dem Dompteur, der an den Leitlinien zur Zirkustierhaltung mitgewirkt hatte.
Im Jahr 2000 hatte Kröplin an einer Überarbeitung der "Leitlinien für die Haltung, Ausbildung und Nutzung von Tieren in Zirkusbetrieben oder ähnlichen Einrichtungen" mitgewirkt. An einem runden Tisch hatten Dompteure, Tierschützer, Tierärzte, Zirkusdirektoren und Ländervertreter in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium die Mindestanforderungen an die Haltung von Zirkustieren wie Gehegegrößen und Gruppen- oder Einzelhaltung festgelegt.
Anders als viele Tierschutzorganisationen lehnt das Bundesministerium die Haltung von Wildtieren im Zirkus nicht grundsätzlich ab.
Die Leitlinien haben jedoch - sehr zum Verdruss der Tierschützer - keinen bindenden Charakter. Letztlich entscheidet immer der Amtstierarzt am Gastspielort, ob die Tiere angemessen gehalten werden oder nicht. Der freilich drückt sich gern vor Entscheidungen und schiebt das Problem an den Kollegen in der nächsten Stadt weiter. Denn lässt der Veterinär beispielsweise den elend gehaltenen Elefant eines kleinen Bettelzirkus konfiszieren, muss die Gemeinde eine Unterkunft für das Tier finden. Die Folge: hohe Kosten und viel Arbeit. Drückt er dagegen ein Auge zu, ist der Zirkus wenige Tage später ohnehin in der nächsten Stadt und das Problem aus den Augen und aus dem Sinn.

Berliner Zeitung – 28. Aug. 2003
Elefanten auf die Füße geschaut
Am Ende schreibt die Amtstierärztin den Satz ins Buch, den Jochen Fleischmann erwartet hat. "Tierhaltung ohne Beanstandung, Tiergehege außen aufgebaut und benutzt, großdimensioniert. Hinweis: Podest für die Elefanten erneuern, da beschädigt." Es ist ein ungewöhnlicher Tag im Circus Charivari. Und Fleischmann, früher einmal Schauspieler und Regisseur, hat ihn inszeniert. Weil in letzter Zeit viel Schlechtes über Zirkusse in den Zeitungen stand, bittet Fleischmann zum gemeinschaftlichen Rundgang. "Seht her, hier werden alle Tiere artgerecht gehalten", verkündet Fleischmann am Anfang.
Bevor die Delegation über den Festplatz am Kurt-Schumacher-Damm läuft, hält der Zirkus-Chef eine Boulevardzeitung hoch. Die "geschundene Elefantendame Sikkim" aus dem Zirkus Giovanni Althoff ist da zu sehen. Seit einer Woche ist das Tier im Osnabrücker Zoo. Und seit einer Woche gibt es wieder eine Diskussion darüber, wie Zirkusse ihre Tiere halten. "So etwas färbt schließlich auf uns alle ab." Fleischmann sagt es so, als müsste er den Ruf der gesamten Branche retten. Er gewähre jedem, auch den Tierschützern, einen Blick hinter die Kulissen seines Zirkus, der aus dem DDR-Staatszirkus hervorgegangen ist. "Wir haben nichts zu verbergen."
Eine halbe Stunde lang sehen sich die Veterinärin Doris Hallstein, der Amtstierarzt Hans-Joachim Bathe-Peters und Zirkusdirektor Jochen Fleischmann auf dem Gelände um. Dietmar Jarofke, der pensionierte Tierarzt des Zoologischen Gartens, ist auch dabei. Die Experten wirken zufrieden. Zu oft seien sie in Zirkussen gewesen, in denen es gar nicht schön zuging, berichtet Doris Hallstein. Der Charivari-Direktor ärgert sich über unseriöse Kollegen. Und er stellt Forderungen auf. "Es muss mehr Kontrollmechanismen geben und eine Art Bundeszentralregister." So etwas wünscht sich auch das Bundesland Hessen, das im September eine entsprechende Bundesratsinitiative startet. Per Gesetz sollen künftig Verstöße gegen artgerechte Haltung in Zirkussen stärker geahndet werden. Doch Hessen geht noch einen Schritt weiter: Affen, Elefanten und Bären sollen im Zirkus gar nicht mehr zu sehen sein. Diesen Vorschlag lehnt der Direktor allerdings ab. "Ein Zirkus lebt schließlich von seinen Tieren", sagt er.

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Pressemitteilungen teilweise gekürzt


Gelsenkirchen, 27.08. 2003
Familienfest im Ruhr Zoo
Am kommenden Sonntag, 31. August 2003, feiert der Ruhr Zoo ein großes Familienfest. Zwischen 10 und 17 Uhr bauen die Spiel- und Spaßexperten von Kukubilli acht verschiedene spannende Spielstationen auf.
Alle acht tierischen Spielstationen haben es in sich. Beim Krokodilschnappen lauern die Kinder als hungrige Räuber ihren Eltern auf, um ihnen die Beute zu stehlen. Beim Pinguinlauf ist Geschick gefragt. Die Kinder schlüpfen in einen Frack und müssen auf Flossen Eier von einer Eisscholle zur nächsten tragen. Geschick ist ebenfalls beim Robbenfutterstapeln gefragt. Wie viele Fische lassen sich wohl auf der Nase einer Robbe stapeln?
Beim Sulky-Rennen dagegen ist das Zusammenspiel von Eltern und Kinder nötig. Während sich die Eltern als Rennpferd betätigen, sitzt der Nachwuchs im Sulky und sorgt für ordentlich Antrieb. Auf der Affenschaukel können sich die Kinder austoben, während die Affen-Eltern versuchen müssen, den Nachwuchs mit Bananen und anderen Früchten zu füttern.
Aber auch für die ruhigen Momente ist am Sonntag gesorgt. In drei großen Pavillons wird ein sogenannter „Sinnesbereich“ auf-gebaut. Hier werden alle Sinne angeregt und ausprobiert. Was sich in den einzelnen Behältern befindet, kann schließlich nicht gesehen, sondern nur ertastet werden. Und beim „Hör-Memory“ gilt es, verschiedene Geräusche zuzuordnen und wieder zu erkennen. Wer sich in sein Lieblingstier oder ein Fabelwesen verwandeln will, dem steht ein Schminkstand zur Verfügung.
Alle Aktivitäten sind selbstverständlich im Eintrittspreis enthalten.

Walsrode, 27.08.2003
Farbenfrohe Kunst im Vogelpark Walsrode
Popart-Künstler Frank Bürmann gibt sich die Ehre
Heitere, inspirierende Formen und eine fröhliche Farbenvielfalt kennzeichnen die Werke des bekannten Hamburger Popart-Künstlers Frank Bürmann: Bilder, Plastiken und Reliefs. Ab Sonnabend, dem 30. August sind 30 seltene Arbeiten des Künstlers täglich in der Zeit von 9.00 bis 19.00 Uhr, in der Pardieshalle des Vogelpark Walsrode zu sehen. Ein künstlerischer Leckerbissen.
Eine seiner Arbeiten gehört – neben 4.500 gefiederten Bewohnern – schon seit zwei Jahren zum festen "Inventar" des Vogelparks: der mannshohe Tukan. Frank Bürmann hat ihn in stundenlanger, akribischer Detailarbeit gestaltet. Wer sich dieses schmucke Exemplar zur Dekoration wünscht, hat Gelegenheit diese Plastik in einer Versteigerung am 13. September 2003 zu erstehen. Der Erlös kommt der "Deutsche Stiftung Weltbevölkerung" zugute.

Gelsenkirchen, 27.08.2003.
Zoo Club startet ins neue Jahr
Der Zoo Club im Ruhr Zoo ruft! Das neue Clubjahr für Kids ab 5 Jahren beginnt im Oktober. Am Mittwoch, 3. und 10. September findet jeweils ab 15:30 Uhr ein Informations- und Kennenlern-Nachmittag statt.
Kinder, die Tiere und den Ruhr Zoo mögen, können an diesen Tagen Näheres über den Zoo Club erfahren. Eingeladen sind alle Kinder und Eltern, die mehr über den Ruhr Zoo, den Zoo Club, die Zoo Schule und die Zoopädagoginnen wissen möchten.
Wer Lust hat mit vielen anderen Kindern Tiere, Natur und den Ruhr Zoo zu entdecken, zu raten, zu spielen, zu malen und zu lernen, kann sich anmelden.
Damit auch alle Zoo Club Kinder auf ihre Kosten kommen, gibt es in diesem Jahr zwei Gruppen: Die Youngster-Gruppe für  Kids zwischen fünf und acht Jahren und die „Oldie-Gruppe“ für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren (nur bei Gruppengrößen ab 10 Personen). Die Zoo Club Mitglieder treffen sich ab Oktober jeden ersten Mittwoch im Monat zwischen 15:30 Uhr und 17:30 Uhr am Ruhr Zoo.
Die Teilnahmegebühr beträgt 25,00 Euro und beinhaltet eine Kinderjahreskarte. Anmeldungen sind bis Mitte September erbeten.
Auskünfte für interessierte Eltern erteilt Beate Moenikes, Tel. 02 09 / 9 54 - 51 17.
Foto- / Interviewmöglichkeit:
Wie spannend es ist, Tiere aus fernen Kontinenten kennen zu lernen, berichtete Justin Dörtelmann, 8 Jahre, aus eigener Erfahrung. Das Mädchen, das seit einem Jahr Zoo Club-Mitglied ist, hat bei den Afrika Wochen im Ruhr Zoo in ihren Ferien ausgeholfen und steht bis Freitag, dem 29. August, am Afrika-Stand für Fragen und Fotos bereit.

Gelsenkirchen, 26.08.2003
Nachwuchs bei Leopardengeckos
Im Ruhr Zoo Gelsenkirchen sind fünf Leopardgeckos geschlüpft. Zwei der Jungtiere sind jetzt in einem Extra-Terrarium zusammen mit den Eltern im Elefantenhaus zu sehen.
Lars Heymann ist der Reptilien-Experte im Ruhr Zoo Gelsenkirchen. Für die Leopardgeckos aus eigener Zucht hat er vor wenigen Monaten das neue Terrarium im Elefantenhaus eingerichtet. Es ist der kargen Vegetation der Herkunftsregion der Tiere, den Wüsten Nordafrikas, nachgestellt. Um sicher zu gehen, dass der Schlupf der Tiere auch unter Beobachtung gelingt, hat Lars Heymann die Reptilieneier mit ins heimische Terrarium genommen. Dort sind fünf kleine Geckos geschlüpft, die jetzt nach und nach ins elterliche Terrarium im Ruhr Zoo zurückkehren. 
Ihren Namen verdanken die Leopardgeckos übrigens dem Muster ihrer Haut, das dem Fell dieser Raubkatze ähnelt. Mit diesem Muster schaffen es die Wüstenbewohner sich perfekt zu tarnen.

Leipzig, 26.08.2003
Bitte recht freundlich…
Giraffenjunges zeigt sich zum ersten Mal den Besuchern
Rothschildgiraffe „Knöpfchen“ und ihr am vergangenen Sonntag geborenes Jungtier haben sich sehr gut aneinander gewöhnt. Deshalb zeigen sich die beiden morgen erstmals den Zoobesuchern. Aus diesem Anlass laden wir Sie recht herzlich ein zum
Fototermin im Giraffenhaus
am Mittwoch, dem 27.08.03 um 11.30 Uhr
Vor Ort haben Sie die Möglichkeit, mit Zoodirektor Dr. Jörg Junhold, Zootierarzt Prof. Klaus Eulenberger, Kurator Gerd Nötzold und den Tierpflegern ins Gespräch zu kommen.
Im Anschluss an den Pressetermin ist das Giraffenhaus auch für die Zoobesucher zugänglich.
Übrigens: Der kleine Bulle hat eine stolze Scheitelhöhe von 1,77m und wiegt 67 kg.

Leipzig, 24.08.2003
Zoo Leipzig freut sich über Giraffennachwuchs
“Knöpfchen” und ihr Jungtier sind wohlauf
Rothschildgiraffe “Knöpfchen” brachte heute Vormittag um 11.25 Uhr ihr erstes Jungtier zur Welt. Die Geburt dauerte insgesamt nur zwei Stunden und ging damit vergleichsweise zügig vonstatten. Wie bei Giraffen typisch, wurde das Kleine im Stehen geboren und rutschte mit Vorderhufen und Kopf voran auf den dick gepolsterten Stallboden. Die junge Mutter kümmerte sich sofort aufmerksam um ihren Nachwuchs. Schon eine halbe Stunde nach der Geburt stand das Jungtier erstmals auf seinen langen, zunächst noch wackeligen Beinen.
In den nächsten Stunden beobachten Zootierarzt Prof. Klaus Eulenberger und die Tierpfleger die junge Familie über einen Monitor. Frühestens wenn das Neugeborene zum ersten Mal am Euter der Mutter getrunken hat, wird erstmals jemand den Stall betreten, um das Jungtier aus der Nähe zu betrachten. Bis dahin wird es auch ein Geheimnis bleiben, ob es sich um einen kleinen Bullen oder um eine Kuh handelt.
Um die noch äußerst sensible Mutter-Kind-Beziehung nicht zu gefährden, kann im Stall weder gefilmt noch fotografiert werden. Wir bieten jedoch ab morgen früh honorarfreie Pressefotos an. Heute haben Sie die Möglichkeit, im Übertragungswagen des MDR-Fernsehens via Bildschirm Einblick in die Mutterstube zu nehmen. Zu diesem Zweck wurden im Stall Kameras fest installiert. Zoodirektor Dr. Jörg Junhold, Zootierarzt Prof. Klaus Eulenberger und natürlich die Tierpfleger stehen Ihnen für Interviewanfragen gern zur Verfügung.

Lüneburger Heide, 24.08.2003
Nachricht Zuwachs bei Familie Reinecke
Vor kurzen sind die dreijährigen Polarfüchse, aus dem Wildpark Lüneburger Heide,
Susi und Eddy, Eltern von acht putzigen Fuchs-Babys geworden.
Susi hat mit ihrer kleinen Rasselbande alle “Pfoten“ voll zu tun. Die zwei Mädchen und sechs Jungen halten sie den ganzen Tag auf trab. Mittlerweile haben sie auch ihren Geschmack für Geflügel und Rindfleisch entdeckt, aber ihre Leibspeise ist süßes Obst, dafür lassen sie alles andere stehen.
Tierpflegerin Silke Lohmann füttert mehrmals täglich die kleine Familie, wobei die Streicheleinheiten auch nicht zu kurz kommen. Zutraulich fressen ihr die kleinen Kobolde aus der Hand. Nach den reichhaltigen Mahlzeiten wird ein wohlverdienter Mittagsschlaf gehalten, da ist sich Familie Reinecke einig.
Der Wildpark Lüneburger Heide in Nindorf/Hanstedt ist ganzjährig geöffnet.
Täglich von 8.00 Uhr bis 19.00 Uhr Kassenschluss 17.30 Uhr.
Sie erreichen den Wildpark über die A7, Abfahrt Garlstorf.

Chemnitz,  21.08.2003
Viele Jungtiere im Wildgatter
Nicht nur im Frühling, auch in den Sommermonaten wurden im Wildgatter Oberrabenstein viele Jungtiere geboren. So gibt es wieder Nachwuchs bei Rot-, Muffel- und Damwild sowie bei den Wisenten. Auch die Wildschweinrotte hat gestreiften Frischlings-Zuwachs bekommen.                                
Besonders erfreut sind die Kollegen von Tierpark und Wildgatter über die Geburt bei den seltenen Wildkatzen. Inzwischen sind die beiden Jungtiere mit ein wenig Geduld auch von den Besuchern beim Fressen, Spielen und Ruhen zu beobachten.
Europäische Wildkatzen bewohnen Mittelgebirge und die unteren Lagen der Hochgebirge. Einst waren sie auch in Deutschland häufig, wurden aber verfolgt, so dass nur kleine Bestände im Harz, in der Eifel und im Hunsrück überlebten. Inzwischen hat sich dank intensiver Naturschutzbemühungen die Einstellung zur Wildkatze geändert und sie ist durch Zucht- und Wiederansiedelungsprojekte dabei, sich einige ihrer alten Lebensräume zurückzuerobern.
Öffnungszeiten Wildgatter:
8:00-18:00 Uhr
Öffnungszeiten Tierpark:
9:00-19:00 Uhr, letzter Einlass 18:00 Uhr

Gelsenkirchen, 21.08.2003
Ferienprogramm und Führung im Afrikanischen Dorf
Fragenparcours, Malen und Basteln, Räuber und Beute – im Afrikanischen Dorf für Haustiere ist in den Ferien richtig was los. Im gerade erst errichteten Afrikanischen Dorf für Haustiere, einem weiteren Meilenstein auf dem Weg zur ZOOM Erlebniswelt, wird jetzt ein besonderes Ferienprogramm geboten: In der Woche vom 25. bis 29. August finden jeden Nachmittag von 13 bis 16 Uhr tolle Aktionen für Kinder statt. So können Tierfans auf einem „Fragenparcours“ ihr Wissen über afrikanische Tiere testen und erweitern. Für kreative Kids gibt´s einen Mal- und Bastelstand: Dort können sie sich einen tierischen Button herstellen oder mit Hilfe von Schminke in ihr Lieblingstier verwandeln. Passend zur Eröffnung des Afrikanischen Dorfes für Haus-tiere und der Afrikanischen Aktionswoche der Zoo Schule haben die Führungen für Schulkinder und Erwachsene in der nächsten Woche den Titel „Jäger und Gejagte – Räuber und Beute in Afrika“. Sie geben Auskunft auf die Fragen, welche Tiere sich in der afrikanischen Savanne vor welchen Jägern fürchten müssen und welche Tricks beim Jagen angewendet werden. Beginn ist am Dienstag, 26. August, um 14.30 Uhr und am Donnerstag, 28. August, um 10.30 Uhr. Treffpunkt: Haupteingang.

Köln, 21.08.2003
Tiere in Stein gemeißelt !
Das umfangreiche Kursprogramm im Rahmen des Ferienangebotes des Kölner Zoos wurde in diesem Jahr um eine Disziplin erweitert. “Tiere aus Stein – Steinbildhauerei” ist der Titel einer einwöchigen Veranstaltung für kleine Steinmetze. Ihre Werke sind zwar noch nicht ganz fertig, aber man kann den jungen Künstlern schon einmal über die Schulter schauen am:
Donnerstag, dem 21. August 2003 um 11.30 Uhr



WWF
Bremen, 27.08.2003:
Verlandet der Jadebusen?
WWF legt Studie über die unterschätzten Umwelt-Gefahren des JadeWeserPort vor
Eine aktuelle Studie des World Wide Fund for Nature (WWF) kommt zu dem Ergebnis, dass der geplante JadeWeserPort weit drastischere Folgen für die Umwelt hätte, als bislang angenommen: Da die gesamte Hafenfläche in die Jade gebaut werden soll, würde die Strömung in der Jade so stark beeinflusst, dass der Jadebusen möglicherweise verlanden würde. Dies ergaben Studien auf der Basis von Modellvorhersagen der Bundesanstalt für Wasserbau (BAW). Die WWF-Studie kritisiert außerdem den ungenügenden Abgleich der BAW-Modelle mit Messwerten aus der Natur.
Neben der drohenden Verlandung des Jadebusens  sind in Wilhelmshaven auch viele Rote-Liste-Vogelarten wie die Krickente, Kiebitz  und Wiesenpieper von dem Hafenprojekt  bedroht. „Ausserdem werden durch das verschlechterte Sauerstoffangebot und die Freisetzung von Schadstoffen in der Jade wertvolle und seltene Biotope wie Muschelbänke und Sandkorallenriffe sowie zahlreiche Kleinstlebewesen geschädigt, die für das ökologische Gleichgewicht unverzichtbar sind“, so Uwe Johannsen vom WWF. Besonders bedenklich sei zudem, dass bedeutende Teile des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer  unmittelbar von dem Bauprojekt betroffen wären. „Der JadeWeserPort ist in der geplanten Form nicht genehmigungsfähig“ fasst Johannsen die Ergebnisse der Studie zusammen.
Abgesehen vom Naturschutz  wirken sich die neuen Erkenntnisse auch direkt auf die Wirtschaftlichkeit des geplanten Unternehmens JadeWeserPort aus. Die Kosten für den laufenden Betrieb werden durch die regelmäßig notwendigen Baggerabeiten zusätzlich in die Höhe getrieben.
Für den möglichen Alternativstandort Cuxhaven seien vergleichbare Folgen nicht im selben Umfang zu befürchten, da die in der Elbe erforderlichen baulichen Veränderungen  im Querschnitt kleiner seien als in der Jade und die Natur dort bereits stärker durch menschliche Eingriffe verändert sei. Auch wirtschaftlich sei der Standort Cuxhaven die bessere Alternative, da hier geringere Kosten und eine verkehrsgünstigere Lage zusammenkämen. Dies würde im Übrigen auch in vielen Behörden so gesehen. „Die Fachleute äußern das aber nur hinter vorgehaltener Hand“, so Johannsen
Der WWF fordert seit langem ein übergreifendes Hafenkonzept für die deutsche Nordseeküste. „Die Konkurrenz der Hafenstandorte geht zu Lasten der Natur und des Küstenschutzes - Es kann nicht angehen, dass sich jede Hafenstadt auf Kosten des Bundes alle paar Jahre die seeseitige Zufahrt vertiefen lässt“, fordert Johannsen eine echte Kooperation der Häfen ein. Sollten alle derzeit geplanten Hafenbau- und Flussvertiefungsprojekte umgesetzt werden, sei zu befürchten, dass die empfindlichen Ökosysteme endgültig aus dem Gleichgewicht geraten. Auch die Hochwassergefahr bei Sturmflut würde weiter steigen.
„Wenn die Hafenstädte zu einer Zusammenarbeit bereit wären, könnte ein Tiefwasserhafen die Vertiefung der Außenweser und der Unterelbe überflüssig machen. Dies würde die Umwelt entlasten und dem Bund erhebliche Kosten sparen, setzt Johannsen auf Bundesgenossen in Berlin. Bundesumweltminister Trittin hat sich bereits mehrfach öffentlich für eine Hafenkooperation und gegen weitere Flussvertiefungen ausgesprochen.

WWF
Frankfurt, 26.08.2003
Im Wald wird es schon Herbst
WWF: Geschwächte Bäume können extremen Wetterverhältnissen schlecht standhalten
Das saftige Grün der Bäume wechselt nach Ansicht der Umweltstiftung WWF in diesem Jahr besorgniserregend früh in herbstliches Gelb. Die Umweltschützer machen darauf aufmerksam, dass der Laubfall aufgrund der ungewöhnlich starken und lang andauernden Hitze- und Trockenperiode in diesem Sommer in den europäischen Wäldern bereits bis zu acht Wochen früher als gewöhnlich eintrat. Den extremen Wetterbedingungen könnten vor allem „unnatürliche“ Wälder nicht trotzen, da sie besonders anfällig für äußere Einflüsse seien. Gefährdet für den frühen Herbsteinbruch seien zum Beispiel standortfremde Fichtenwälder, die auf Flächen stehen, auf denen eigentlich Laubbäume wachsen sollten. Wegen ihres flachen Wurzelwerks können Fichten kaum in tiefere Bodenschichten vordringen, die Wasseraufnahme ist dadurch erschwert. Die Folgen: Die Wipfel werden dürr, die Bäume besonders anfällig für den Borkenkäfer.
Nina Griesshammer, Waldexpertin des WWF: „Für viele Bäume war es in diesem Sommer viel zu heiß und trocken. Ist ein Wald bereits geschwächt, hat er der Hitze und Dürre nur noch wenig entgegenzusetzen. Da geht es den Bäumen wie den Menschen: Sie machen einfach schlapp.“ Noch extremer als in den Wäldern zeigten sich die Auswirkungen des „Super-Sommers“ auf Freiflächen: Auf den offenen Flächen verdorrten vor allem junge Bäume. Sie können der extremen Hitze nicht standhalten, weil ihnen der schützende Schatten alter und großer Bäume fehlt.
Um die deutschen Wälder zu schützen und langfristigen Schäden entgegenzuwirken, fordert der WWF eine umweltschonende Waldwirtschaft mit standortheimischen Baumarten und hoher Artenvielfalt. „Die Waldbesitzer müssen umdenken und naturnahe Wälder heranziehen“, so Nina Griesshammer. „Der Anbau von standortfremden Baumarten sowie großflächige Nutzungen müssen unterbleiben. Die Bundesregierung muss Maßnahmen ergreifen, um die Emission von baumschädigenden Schadstoffen zu reduzieren. Nur so werden die Wälder wieder fit und können besonders heiße Sommer überstehen.“

WWF
Bremen, 25.08.2003
Erster Schutzplan für Kleinwale in der Ostsee
WWF: EU muss Meeressäuger auch in der Nordsee vor Fischernetzen schützen!
Die vierte Konferenz des Abkommens zum Schutz der Kleinwale in Nord- und Ostsee (ASCOBANS) hat am Freitag erstmals einen sofortigen Schutzplan für Schweinswale in der Ostsee auf den Weg gebracht. Die Vertragsstaaten Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Großbritannien, Niederlande, Polen und Schweden haben außerdem beschlossen, einen Erholungsplan für die Bestände der Schweinswale in der Nordsee bis zum Jahr 2005 aufzustellen. Der WWF weist seit Jahren darauf hin, dass in der Nordsee jährlich tausende von Schweinswalen in den Fischernetzen als „Beifang“ verenden. In der Ostsee steht der Bestand dieses einzigen heimischen Wales aufgrund der Beifangproblematik bereits vor dem Zusammenbruch.
Stephan Lutter: „Der Ostseeplan war längst überfällig, weil es dort nach neuesten Schätzungen nur noch wenige hundert Schweinswale gibt. Die Fischereimethoden müssen dringend geändert werden, damit in der Nordsee nicht die gleiche Tragödie passiert. Wie vom WWF gefordert, haben sich die Umweltminister der Nordseestaaten im Jahr 2002 zwar für den Schutz dieser Meeressäuger eingesetzt, glänzten aber seitdem durch Untätigkeit. Nun sind endlich Pläne für konkrete Schutzmaßnahmen in Sicht.“
Der WWF weist darauf hin, dass beide Pläne nur wirksam werden, wenn der von der EU-Kommission Anfang des Monats vorgelegte Verordnungsentwurf zur Verringerung von Kleinwal-Beifängen im Laufe der weiteren Verhandlungen in den EU-Gremien nicht verwässert wird.

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Natur- und Artenschutz


Swiss Info – 22. Aug. 2003

Wachsende Gefahr für Schweizer Artenvielfalt
Die Schweiz hat am Internationalen Tag der Artenvielfalt wenig zu feiern. Die Rote Liste der bedrohten Tier- und Pflanzenarten ist in den letzten zehn Jahren gestiegen.
Und es wird mehr und mehr Boden verbaut.
"Im Vergleich zu anderen Ländern in Europa sind in der Schweiz mehr Arten auf der Roten Liste", erklärt Urs Tester, der Leiter des Teams, das sich bei der grössten Schweizer Naturschutzorganisation, Pro Natura, mit der Artenvielfalt befasst.
Viele Reptilien- und Fischarten sind in der Schweiz vom Aussterben bedroht. Bei den Reptilien zum Beispiel sind über 80 Prozent auf der Roten Liste.
"In der Schweiz haben wir viele verschiedene Lebensräume und vielfältige klimatische Bedingungen. Deshalb gibt es auf kleinem Gebiet eine grosse Anzahl verschiedener Arten", begründet Tester gegenüber swissinfo den Artenrückgang. "Dazu kommt der grosse Druck wegen der Nutzung des Bodens."
Pro Natura versucht, Spezialprogramme für die am stärksten gefährdeten Arten auf der Roten Liste durchzuführen, zum Beispiel für Schmetterlinge und Laubfrösche. Der Schweizer Vogelschutz und seine Partnerorganisationen konzentrieren sich auf die 50 am stärksten bedrohten Vogelarten.

Dresdner Neueste Nachrichten – 22. Aug. 2003
Neue Artenschutz-Datenbank vom Bundesamt für Naturschutz
Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat seine Artenschutz-Datenbank im Internet überarbeitet. Wie die Behörde in Bonn mitteilt, lassen sich unter http://www.wisia.de jetzt mehr als 85 000 Einträge zu geschützten Tieren und Pflanzen abrufen.
Zusätzliche Informationen und neue Suchmöglichkeiten sollen darüber hinaus mehr Nutzerfreundlichkeit und einen besseren Überblick über die Artenschutzbestimmungen ermöglichen. Laut BfN informieren sich viele Bürger auf der Website zum Beispiel darüber, welche exotischen Souvenirs aus dem Urlaub mitgebracht werden dürfen oder wie es um den Schutz heimischer Tier- und Pflanzenarten bestellt ist.

Merkur Online – 25. Aug. 2003
Von Gut Beigarten in die Weiten Kasachstans
Das Auswilderungsprojekt mit asiatischen Urwildpferden, den so genannten Przewalski-Pferden, ist erfolgreich beendet. Die letzten der acht in Gut Beigarten bei Straßlach und dem Tierpark Hellabrunn gezüchteten Tiere wurden dieser Tage in ihre ursprüngliche Heimat Kasachstan gebracht. Wie Henning Wiesner, Direktor des Tierparks Hellabrunn, berichtet, haben alle den anstrengenden Flug gut überstanden.

Berliner Zeitung – 27. Aug. 2003
Eine sichere Straße für Frösche
BUCH. Auf dem Weg zu ihren Laichplätzen werden Frösche und Kröten künftig gefahrlos die Schönerlinder Chaussee überqueren können. Der Landesverband des Naturschutzbundes Nabu weiht heute dort ein Amphibienleitsystem ein. Auf einer Länge von 675 Metern wurden zu beiden Seiten der Straße Leiteinrichtungen aus Spezialbeton in die Erde gebracht, außerdem wurde die Straße an 15 Stellen untertunnelt. Den Bau ausgeführt hat die Spezialfirma Ziegler, die seit mehr als 20 Jahren Bauwerke für den Artenschutz entwickelt. Die Kosten in Höhe von 430 000 Euro werden vom Land und der EU getragen.
Die viel befahrene Schönerlinder Chaussee führt durch ein Naturschutzgebiet. Bis zu 14 000 Amphibien überqueren dort jährlich den Asphalt.

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Stellenausschreibung
Die Zoo Duisburg AG sucht zum (möglichst) kurzfristigen Eintritt
einen gelernten Tierpfleger / eine gelernte Tierpflegerin
zur Mitarbeit in der Pflege unseres wertvollen Affenbestandes
mit qualifizierter mehrjähriger Berufserfahrung.
Die Vergütung richtet sich der Qualifikation entsprechend nach Lohngruppe V bzw. VI BMT-G  NRW.
Anforderungen:
-           Berufsausbildung als Zootierpfleger/in
-           Kreativität und Eigeninitiative
-           Teamfähigkeit und Flexibilität
-           Interesse und gute Fähigkeit zur Kommunikation mit Zoobesuchern
Erwünscht sind:
-           Erfahrung in Veranstaltungen und besucherfreundlicher Tierpräsentation
-           Kenntnisse der englischen Sprache und im Umgang mit neuen Medien

Gesucht wird ein/e voll einsatzfähige/r Mitarbeiter/in mit der Bereitschaft, die anfallenden Arbeiten mit hohem Engagement selbständig und gewissenhaft wahrzunehmen.
Es besteht ein Interesse an Bewerbungen von Frauen mit der genannten Qualifikation.
Bewerbungen erbeten bis zum 15.09. 2003 an Zoo Duisburg AG,
z.H. Frau Dewenter, Mülheimer Straße 273, 47058 Duisburg.

 

 

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