Zoopresseschau

Zoo-AG Bielefeld
http://www.zoo-ag.de

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Ausgabe 174 vom 14. August 2003
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse zusammengestellt von Dirk Petzold
und Dr. Martina Raffel
zusätzliche Recherchen: Christian Hellwig
redaktion@zoo-information.de ISSN 1619-6643

Liebe Leser,

der Wettergott hat ein Einsehen und ermöglichte heute die Arbeit an der Zoopresseschau auch während der Mittagsstunden (in diesem Zusammenhang eine durchaus beunruhigte "Gratulation" zum gestrigen Brechen der jeweiligen Höchsttemperatur-Rekorde um die 40 Grad an die Leser u.a. in  Wien, Mainz, Mannheim, ...) 

Wie sich die Zeiten ändern.
Walsrode wirbt mit Streichel-Igeln und Waschbären.  
Duisburg trennt sich von Weißwal und Jacobita (eine schwere, aber sicher richtige Entscheidung, wie einst der Verzicht auf Elefanten in Frankfurt, und wohl ebenso bedauert durch die Besucher).

Dirk Petzold



"Bei Gefahr Scheibe einschlagen und läuten" - Notglocke an einem Bärengehege. Der in die Halterung gehörende Hammer zum Einschlagen der Scheibe ist seit Jahren geklaut.



  Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

WAZ 13.8.2003
Ferdinand und Yogi ziehen um
http://www.waz.de/waz/waz.duisburg.volltext.php?id=759655
Seit 28 Jahren gleitet sein speckiger Körper sanft durchs acht Grad kalte Wasser im Walarium des Duisburger Zoos. Die 1000 kg Lebendgewicht sind eben nur an Land ein Handicap. Jetzt wird  Weißwal "Ferdinand" im Alter von 34 Jahren noch einmal umziehen. Reisebegleiter ist sein kleiner Freund, der Delfin "Yogi", auch schon seit 25 Jahren im Duisburger Zoo zuhause. Weißwal Ferdinand kam 1975 von der Hudson Bay an den Kaiserberg. Drei Jahre später folgte ihm der schwarz-weiß gemusterte Delphin aus den Gewässern an der Südspitze Patagoniens in Südamerika. Vertragen hat sich das ungleiche Paar immer, besonders aber, als die Weißwaldame "Moby" vor drei Jahren starb. Die Entscheidung zum Umzug der beliebten Tiere ist vor einigen Wochen gefallen. Zoo-Chef Reinhard Frese hatte sich mit Assistenten, Veterinär und Betreuern zusammengesetzt und über die Zukunft der beiden Meeressäuger diskutiert. "Das Ergebnis", so Frese, "war einstimmig. Wir haben an die Zukunft der Tiere gedacht. Uns fehlt das Geld, um ein Walarium bauen zu können. Stirbt eines der Tiere innerhalb der nächsten Jahre, wäre der Partner allein. In San Diego können aber beide mit ihren Artgenossen zusammenleben."

Neue Ruhr Zeitung 13.8.2003
Späte Freuden unter kalifornischer Sonne
http://www.nrz.de/nrz/nrz.nachbarstadt.volltext.php?id=759631
Wal Ferdinand und Jacobita Yogi ziehen im Herbst in die weltbekannte "Sea World" von San Diego um. Das Schild "Weiße Wale", das jenseits der Autobahnbrücke im Duisburger Zoo hängt, ist spätestens seit 1999, seit dem Tod von Moby, überholt. Im Spätherbst wird es wohl abgenommen werden müssen. Dann wird auch der letzte Wal, der mittlerweile 34 Jahre alte Ferdinand, das auf acht Grad gekühlte Becken verlassen. Gemeinsam mit seinem treuen Gefährten, dem auch schon 30 Lenze zählenden Jacobita-Delphin Yogi, soll er im kalifornischen San Diego eine neue Heimat finden. Zusammen sein werden die Beiden in ihrer Seniorenresidenz "Sea World" freilich nicht mehr. Ferdinand wird auf eine Belugawal-Gruppe mit einem Männchen und drei Weibchen treffen, Yogi bekommt gleich elf deutlich jüngere Lebens- und Spielgefährten, die abseits der Zuschauerströme nur zur Zucht gehalten werden. Späte Freuden für die Duisburger Lieblinge. Auf Zuchterfolge hofft Zoodirektor Reinhard Frese sogar noch bei Ferdinand, der trotz seines beinahe biblischen Alters durchaus noch "sexuell aktiv" sei. Dass es Risiken bergen könnte, die alten Herren - sie sind die ältesten bekannten Tiere ihre Art in Menschenhand - in den Flieger zu setzen, glaubt der Zoochef nicht.

General Anzeiger (Wuppertal) 8.8.2003
Streit um Zukunft des Zoos noch nicht beendet
http://www.wz-newsline.de/seschat4/200/sro.php?redid=28506
Der Krefelder Zoo als Sommerloch-Thema? Noch scheint die Gefahr nicht ganz gebannt, obwohl die Verwaltung einiges dagegen unternommen hat. Hier das Wichtigste zuerst: Auch die SPD hat das Votum von CDU und Grünen für Wolfgang Dreßen als neuen Zoodirektor begrüßt. Der kulturpolitische Sprecher Klaus Kokol spricht von einer "guten Entscheidung, die gleichermaßen Kontinuität und Perspektive für den Krefelder Zoo garantiert". Dafür gibt es allerdings großen Dissens in anderer Hinsicht. Wie bereits von der WZ berichtet, hatten CDU und Grüne ein Papier erarbeitet, das in mehreren Punkten die Notwendigkeit eines zusätzlichen Beratungsbedarfs vor allem bei der eventuellen Überführung des Zoos in eine andere Trägerschaft untermauern sollte. Der Kämmerer muss in den nächsten Tagen prüfen, ob die 60 000 Euro auch haushaltsrechtlich zur Verfügung stehen.

Saarbrücker Zeitung 13.8.2003
Neues Elefantenhaus im Neunkircher Zoo
http://www.sol.de/szimnetz/topartikel/2814,447235.html
Statt mit dem obligatorischen Spatenstich gab Neunkirchens Oberbürgermeister Friedrich Decker gestern die Baustelle für das neue Elefantenhaus mit einer Kran-Vorführung frei. In einem Jahr soll das im Pagodenstil gestaltete, zwölf Meter hohe Gebäude im Neunkircher Zoo fertig sein. Auf den 450 Quadratmetern Grundfläche werden vier Elefanten untergebracht. Bisher lebten zwei Dickhäuter im Tierpark. Ein Wasserbecken samt Wasserfall sind zusätzliche Attraktionen des rund eine Million Euro teuren Baus.

Norddeutsche Neueste Nachrichten 12.8.2003
Mehr als Biologieunterricht
http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/12.08.03/bio/bio.html
Im 21. Jahr ihres Bestehens geht die Schweriner Zoo-Schule neue Wege: Im kommenden Schuljahr werden neben und mit der Biologie auch die Fächer Mathematik, Physik, Chemie, Geographie, Informatik sowie Fremdsprachen unterrichtet. Interdisziplinarität lautet das vielversprechende Stichwort. Die Veranschaulichung des physikalischen Hebelgesetzes am Kiefer eines Wildschweines wäre eins von vielen Beispielen für die neue Unterrichtsform, erklärte der seit 1999 an der Zoo-Schule beteiligte Biologie- und Chemielehrer Holger Siegesmund. "Dieser fächerübergreifende Ansatz ist bundesweit bislang einmalig", fügte er hinzu. Neben Siegesmund werden sechs Kollegen an der erweiterten Zoo-Schule mitwirken. Das Unterrichtsangebot - angefangen von 90 Minuten bis hin zu mehreren Tagen - ist mit den Rahmenrichtlinienplänen der einzelnen Fächer abgestimmt. Angesprochen werden Schüler aller Klassenstufen und Schularten. Das Projekt wird vom Land bezahlt, die Stadt übernimmt die Kosten für die Räume, der Zoo gewährt kostenlosen Eintritt.

Sächsische Zeitung 11.8.2003
Zoo-Chef wird heute 60
http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=511198
Am 12. August begeht Dr. Werner Jorga seinen 60. Geburtstag. Seit nahezu 20 Jahren leitet er den Zoo Hoyerswerda. Seiner Energie ist zu verdanken, dass aus dem Tiergarten der drittgrößte Zoologische Garten in Sachsen und ein anerkannter zuverlässiger Partner im Internationalen Zuchtprogramm der Arterhaltung in der Welt geworden ist. Dem Zoodirektor und seinen Mitstreitern gelang es, dem Namen Hoyerswerdas unter den Umwelt- und Tierschützer weit über Europa hinaus einen geachteten Klang zu erobern.

Frankfurter Rundschau - 13-08-2003
Polens Flusspferde freuen sich auf den EU-Beitritt
Mit überwältigender Mehrheit haben die Polen bei der Volksbefragung im Juni dem Beitrittihres Landes zur Europäischen Union zugestimmt. Auch die Tiere in den heimischen Zoos fiebern sehnsüchtig dem Zutritt zu Europas Wohlstandsbündnis entgegen: Denn mit der EU-Mitgliedschaft winken ihnen größere Gehege - und mehr Auslauf
"Vor dem Beitritt zur EU erwartet unsere Tiergärten eine Revolution", freut sich bereits begeistert die Tageszeitung Zycie Warszawy.
Die Zoologischen Gärten Polens seien generell in einem "ausgezeichnetem Zustand", versichert der Warschauer Zoodirektor Jan Rembiszewski in seiner Amtsstube. Kein einziger Tierpark sei wegen des EU-Beitritts von Schließung bedroht: "Aber einige Gehege müssen dringend modernisiert werden."
Obwohl sich der Warschauer Zoo bereits seit knapp einem Jahrzehnt auf den für Mai nächsten Jahres anvisierten EU-Beitritt Polens vorbereitet, erfüllten die Gehege für die Wildkatzen, Flusspferde und Schimpansen die EU-Auflagen "sicherlich noch nicht", gestand Rembiszewski offen ein. "Wir hoffen, die Situation bald ändern zu können. Sonst müssen wir die betroffenen Käfige schließen - und die Tiere weggeben." Nach Polens EU-Beitritt bleibt den heimischen Zoos noch eine Frist von zwei Jahren, um eventuelle Beanstandungen europäischer Inspektoren an der artgerechten Tierhaltung zu beheben. Wie in Warschau hoffen auch die Zoo-Direktoren in Wroclaw (Breslau), Posen, Lodz oder Krakau, dass mit der EU-Mitgliedschaft schon bald klingende Euros aus dem Brüsseler Subventionsfüllhorn die Modernisierung der heimischen Tiergärten erleichtern könnte.

"Schwäbische Zeitung – 13.08.2003
Schlechte Nachricht für Warschaus Zoo: Ohne Nilpferd in die EU
Warschauer Zoobesucher müssen sich nach dem EU-Beitritt ihres Landes im Verzicht üben. Die Nilpferd-Dame «Aniela», die derzeit träge in ihrem Becken schwimmt, könnte schon bald nicht mehr zum Zoo-Inventar gehören, berichtete die Zeitung «Zycie Warszawy». Denn mit dem EU-Beitritt verpflichten sich die polnischen Zoos zur Einhaltung der EU-Normen - und «Anielas» Gehege ist nach diesen Maßstäben viel zu klein. Ein Umbau würde sechs Millionen Zloty (1,4 Millionen Euro) kosten. Das jährliche Budget des Zoos der polnischen Hauptstadt beträgt jedoch nur neun Millionen Zloty.
Zudem sei «Aniela» bereits 40 Jahre alt. Die Warschauer müssen sich also beeilen, ihrem Nilpferd noch einen Besuch abzustatten. Die Haushaltsmittel reichen aus, um mit Umbauten den Erhalt von Schimpansen und Jaguaren zu sichern.

Ulmer online 8.8.2003
Masoala – ein Projekt für den nachhaltigen Schutz
http://www.ulmer.de/cms/artikel.dll?AID=9655&MID=271&TIX=0
Der Zoo Zürich hat im Juni seine Masoala-Regenwaldhalle eröffnet. Die Besucher werden in dieser Ökosystemhalle einen authentischen Ausschnitt des Masoala-Regenwaldes von Madagaskar zu sehen bekommen. Der Beitrag des Zoo zum Naturschutz in Masoala ist Teil eines Vertrags mit den madagassischen Behörden. Für die Bepflanzung der 11.000 m2 großen Regenwaldhalle in Zürich benötigte der Zoo 2.300 Setzlinge aus Madagaskar. Die Behörden stimmten einer Ausfuhr der einheimischen Regenwaldpflanzen zu. Als Gegenleistung finanziert der Zoo Zürich während 10 Jahren zielgerichtete Projekte im Masoala Nationalpark, die es der Bevölkerung erlauben, ihr Land nachhaltig zu bewirtschaften und den Regenwald zu schützen.
In der Ökosystemhalle des Zoo Zürich können die Besucher einen nahezu authentischen Ausschnitt des Masoala Regenwaldes entdecken. Das angegliederte Informationszentrum soll das Publikum motivieren, selbst etwas zur Erhaltung der Wälder dieser Welt zu tun.

Die Welt 8.8.2003
Deutsche Zootiere sollen kasachische Steppe besiedeln
http://www.welt.de/data/2003/08/01/143492.html
Sie stammen aus dem Tierpark Hellabrunn, die acht Przewalski-Pferde, die vergangene Woche die Reise nach Kasachstan antraten. Dort sollen sie im Nationalpark Altyn-Emel ausgewildert werden. Für die Zootiere aus München bedeutet das eine große Umstellung. Unter ständiger Beobachtung müssen sie sich an das Leben in der Steppe, die neue Nahrung sowie an das kontinentale Klima gewöhnen. In freier Wildbahn gilt das zentralasiatische Przewalski-Pferd seit etwa 1970 als ausgestorben. Glücklicherweise wird es aber seit Beginn des 20. Jahrhunderts in europäischen Tierparks gezüchtet. In Asien laufen drei Auswilderungsprogramme in China und der Mongolei.

Mitteldeutsche Zeitung 11.8.2003
Auf Anhieb wollten die Affen noch nicht ins Freie
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&aid=1060249498492
Oberbürgermeister Helmut Rieche, Roland Reichelt (Freizeit-GmbH) und Leiter Andreas Filz konnten am Sonntagmorgen rund hundert Gäste zur Eröffnung des neuen Afrika-Hauses im Bernburger Tiergarten begrüßen. 250.000 Euro sind in die neue Anlage geflossen. 95.000 Euro davon hat das Arbeitsamt über eine Vergabe-ABM für sechs Arbeitnehmer beigesteuert. Nachdem bereits vor drei Jahren das neue Bärengehege entstanden war, ist mit dem Afrika-Haus nun ein neuer Baustein hinzu gekommen, der die thematische Zuordnung der Tiere nach ihren Herkunftsländern erleichtert. Neben der großzügigen Anlage für die Kattas lohnt sich auch ein Blick in die neuen Aquarien. "Auf einen Schlag haben wir jetzt 20 Tierarten mehr", meinte Filz.

Grenz-Echo 8.8.2003
Zahlreiche Jungtiere im Wildpark Gangelt
http://www.netecho.info/schlagzeilen/rubrik.asp?a={E20F672B-D3C0-46CB-8EE1-FF0370095AC9}
Der Wildpark Gangelt ist auch im Sommer ein lohnendes Ziel für die ganze Familie. Junge Steinböcke klettern in der Felswand, kleine Frischlinge wuseln im Waldboden oder suhlen im Schlamm, junge Hirschkälber tollen übermütig umher. Junge Adlerbussarde, Turmfalken und Schnee-Eulen unternehmen ihre ersten Freiflüge und kehren auf die Faust des Falkners zurück. Die Wildkatzen sind, genauso wie vorher schon die Luchse und Marder, von ihrem neuen natürlich gestaltetem Gehege begeistert, auch sie kann der Besucher jetzt ganz ohne störenden Zaun bewundern. Der bisherige Waldlehrpfad wurde durch Neuanpflanzungen auf 56 Arten nahezu verdoppelt und gibt neue Informationen über die wichtigsten einheimischen Bäume und Sträucher. Mit dem Abriss des alten Waschbärengeheges ist auch der letzte Käfig aus dem Wildpark verschwunden, schon laufen die Vorbereitungen für ein neues freizügiges Gehege auf Hochtouren.

Ostsee Zeitung 8.8.2003
Frohe Flo: Baubeginn für Affenhaus
http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_112741_780201.html
Nach jahrelangem Kampf um die Finanzierung wird der Traum von einem Affenhaus doch noch wahr. Jetzt haben die Bauarbeiten für das neue Zuhause der Schimpansen Bimbo, Gerome, Clodette und Flo begonnen. Bis zum Frühjahr 2004 entstehen ein 200 m² großes Außengehege sowie ein begehbares Innengehege. 320.000 Euro sind dafür vorgesehen. Später sollen dann ein zweites Innengehege und ein Quarantänebereich hinzukommen. Insgesamt käme man dann auf 500.000 Euro.

Sächsische Zeitung 8.8.2003
Der neue Betreiber des Tierparks findet immer neue Müllberge und schaltet das Umweltamt ein
http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=510390
Seit vier Wochen räumen Ingo Hafemann und seine Männer von „Soziale Projekte Meißen“ (Sopro) jetzt schon im Tierpark Siebeneichen auf. Die Sopro ist ein Eigenbetrieb der Stadt und soll den neuen Betreiber des Tierparks Heiko Drechsler bei den Aufräumarbeiten unterstützen. „Sieben Container Schutt und elf Lkw-Ladungen Mist haben wir schon weggefahren“, sagt Hafemann, Koordinator der Arbeiten. Pächter Drechsler hatte den Tierpark vor einem Monat vom vorherigen Betreiber, dem Osteuropäischen Hilfswerk (OHW) übernommen. Obwohl Drechsler den Tierpark ohne Zuschüsse betreiben muss, erhält er Hilfe von der Stadt beim Aufräumen. Während Drechsler versucht, den Tierpark wieder auf Vordermann zu bringen, stoßen er und seine Helfer auf immer neue Müllberge. Für die Müllhaufen muss der Verursacher jetzt belangt werden, fordert der neue Betreiber. Grundsätzlich könne der Verursacher verpflichtet werden, den Müll auf eigene Kosten zu entsorgen, so der Mitarbeiter des Umweltamtes. Drechsler fürchtet schon jetzt, seinen ursprünglich geplanten Eröffnungstermin, den 3. Oktober, nicht halten zu können.

Ostthüringer Zeitung – 14-08-2003
Verbindungen genutzt für Lösungen im Tierpark
Gera. Raubtierhaus, Yakgehege und neue Anfahrt sind aktuelle Projekte "Wir bräuchten im Tierpark für 2005 bis 2009 insgesamt 1,85 Millionen Euro für Investitionen", öffnete Baudezernent Ramon Miller gestern eine Wunschliste für den Tierpark Gera. Der Rundgang durch den Tierpark beweist zwar, es klemmt an vielen Ecken, aber er beweist auch, wie erfinderisch die Tierparkfreunde sind.
"Jährlich 980 000 Euro lässt sich die Stadt den Tierpark Gera kosten. Etwa 250 000 Euro bringt der Park selbst auf". Aber die Kombination von Wald, Tierpark und Parkeisenbahn sei ein wertvolles Pfund, mit dem die Stadt wuchern könne.

Leipziger Volkszeitung – 14-08-2003
Bagger , Büßer , Besucher - so kam Geld in die Kasse
Ein ganz normaler Tag im Leipziger Zoo verursacht Kosten in Höhe 29.250 Euro - nicht eingerechnet die Investitionen. Dies geht aus dem "Panthera"-Jahresbericht 2002 hervor, der jetzt erschienen ist.
Der größte Kostenpunkt entfällt mit 41 Prozent auf das Personal. Dagegen machen die Futterkosten für die Tiere nur vier Prozent aus. Den größten Teil ihrer Einnahmen, nämlich 52 Prozent, bezieht die Zoo Leipzig GmbH aus den Eintrittsgeldern der Besucher. Weitere 29 Prozent überweist die Stadt Leipzig. Sponsoren bringen drei Prozent auf. Im Rahmen von 364 Tierpatenschaften beteiligten sich Tierfreunde mit 90.911 Euro an den Kosten. Die jüngsten Besucher trugen mit der Benutzung der vier Spielbagger dazu bei, dass 24.190 Euro eingespielt wurden. In die Spendentrichter im Zoo kullerten 24.462 Euro. Auch die Leipziger Gerichte hatten im Vorjahr ein Herz für den Zoo und verurteilten Delinquenten zu Bußgeldern in einer Gesamthöhe von 5650 Euro.




Hitzewelle

Fränkische Nachrichten 8.8.2003
Affenhitze trocknet Zookasse aus
http://www.fnweb.de/regionales/nachrichten/20030808_F150844000_21903.html
Die Affenhitze setzt im Heidelberger Zoo mehr der Kasse als den Viechern zu. Tiergartendirektor Dr. Klaus Wünnemann mit Blick ins Sommerloch: "Es fehlen jetzt schon 30.000 Besucher und damit 100.000 Euro an Eintrittsgeldern." Wenn jetzt noch die städtischen Zuschüsse gekürzt werden, dürfte es schwierig werden, ein ausgeglichenes Jahresergebnis zu schaffen. Um einen kleinen Anreiz zu bieten, bei Sahara-Temperaturen die Zoobewohner zu besuchen, werden die Preise für Eintrittskarten bis 15. August um 30 Prozent gesenkt. Einige Rasensprenger und der Wasserspielplatz winken darüber hinaus mit Abkühlung. Auch in den Tierhäusern lässt es sich aushalten.

Rhein-Neckar Zeitung 8.8.2003
Im Zoo gibt's ab sofort Hitze-Rabatt
http://www.rnz.de/01_regional/heidelberg/09_heidelberg.htm
Kamel müsste man sein: Das Wüstentier hat laut Zoodirektor Wünnemann bei der gegenwärtigen Wetterlage nämlich das höchste "Wohlfühlspektrum". Elefant und Tapir erhalten in diesem Sommer schon Mal eine kalte Dusche. Die hat der Zoo angesichts der andauernden Hitze inzwischen allerdings auch selbst erhalten. Bisher 30.000 Gäste weniger als im Vorjahr bedeuten zugleich etwa 100.000 Euro weniger in der Kasse.

Sächsische Zeitung 8.8.2003
Die große Hitze treibt auch die Elefanten ins etwas kühlere Wasser
http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=509992
Tropenklima im Dresdner Zoo: Die Elefanten bekommen mehrmals am Tag eine kalte Dusche. Die Pelikane haben sich ein schattiges Plätzchen gesucht und auch die Raubkatzen wollen sich bei diesen Temperaturen kaum bewegen. Die anhaltende Hitze macht den Zootieren sehr zu schaffen. „Deshalb haben wir in den Gehegen Selbsttränken aufgestellt, die immer mit Wasser gefüllt sind“, berichtet Zoo-Mitarbeiter Brockmann. „Außerdem wird in diesen Tagen alles vermieden, was den Tieren zusätzlich Stress bereiten kann.“
Die Tierpfleger des Leipziger Zoos haben in den Vogelvolieren Wassersprenkler aufgestellt. Viele Tierpark-Bewohner wissen sich aber auch selbst zu helfen. „Unsere Pinguine ziehen sich zum Beispiel lieber in ihre kühle Bruthöhle zurück, als ins Wasser zu gehen“, sagt Zoo-Mitarbeiterin Kathleen Raschke. „Außerdem haben wir das Glück, dass auf unserem Terrain sehr viele Bäume stehen, die den Tieren Schatten geben.“

Rhein Main Presse 8.8.2003
Tiere im Wildpark Gonsenheim verkraften Hitzewelle ohne Probleme
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1211234
In Dortmund rettete die Feuerwehr Fische in einem Feuchtbiotop mit einer Ladung kühlen Wassers vor dem Hitzetod. Auch die Wassertemperatur der Aquarien im Blütenhaus des Stadtparks steigt bei diesem Wetter. "Die Tiere im Wildpark kommen mit der Hitze gut zurecht." Wildschweine und Damwild wälzen sich genüsslich in der eigens angelegten Suhle. Der Matsch allerdings verwandelt sich bei den derzeitigen Temperaturen blitzschnell auf den Tieren in eine dicke graubraune Kruste.

Sächsische Zeitung 8.8.2003
Faule Löwen und geduschte Tiger
http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=510101
Die tropisch anmutenden Temperaturen der letzten Tage machen nicht nur den Menschen, sondern auch den Tieren im Zoo zu schaffen. Die einen können besser, die anderen weniger gut mit der Hitze umgehen. Zur Abkühlung erhalten sie deshalb regelmäßig eine Dusche. Wie die Menschen auch, sind die Zootiere bei diesem Wetter träge und meistens nur am Morgen und am Abend aktiv. Auch die Nahrung wird im Zoo den klimatischen Bedingungen angepasst. Besonders wichtig ist für die Tiere, dass sie viel Wasser bekommen. Faustregel: Je älter die Tiere sind, desto wichtiger ist das für sie. Ergänzend dazu bekommen sie viel Saftiges: Grünes und Früchte.

Die Welt 11.8.2003
Lloyd", der Eisbär und die tierischsten Plätze bei Hitze
http://www.welt.de/data/2003/08/11/150781.html
"Lloyd", der Eisbär aus dem Zoo Bremerhaven, hat die richtige Wahl getroffen: Im kühlen Wasser sucht er die nötige Abkühlung. Die Tiere im Zoo Hannover trotzen ebenfalls der Hitze. Sie könnten mit hohen Temperaturen wesentlich besser umgehen als Menschen, sagte Zoo-Sprecherin Simone Hagenmeyer. Für die Pfleger bedeute die Hitze Mehrarbeit. "Ab und zu bekommen beispielsweise die Nashörner und Tapire eine Extra-Dusche". Für die Affen und die Eisbärin hält der Zoo derzeit Eismahlzeiten bereit.

Berliner Morgenpost 9.8.2003
Elefantenparadies mit Wasserstrahl und Schwimm-Brötchen
http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/bezirke/story621978.html
Weil es draußen so heiß ist und die Elefanten im Tierpark Friedrichsfelde die Nächte im Stall an einer Kette verbringen müssen, kommen die Tierpfleger zurzeit eineinhalb Stunden früher zum Dienst, um die Tiere auf die Außenanlage zu lassen. Schon um 6.45 Uhr öffnet sich das Tor, und die Dickhäuter trotten der Morgensonne entgegen.

Westfälische Nachrichten 12.8.2003
Eisbomben für Blattfische
http://www.westline.de/lokal/archiv/mono.php?file_name=20030811230200_32e3653.nit
Münster. Fische können ja schlecht schwitzen. Am superheißen Wochenende erreichten die Temperaturen in den Aquarien von Blattfisch, Flusskrebs und Axolotl im Allwetterzoo annähernd 30 Grad Celcius. Zu viel, befand Revierleiterin Anke Gassner. Die Lösung, die sie zum Abkühlen des Wassers fand, ist arbeitsaufwendig doch simpel. Sie füllt die Plastikflaschen einer westfälischen Mineralwasserquelle mit Leitungswasser, lässt sie in handlichen Eisbomben gefrieren und legt sie dann in die Aquarien.

Berliner Kurier – 14-08-2003
Danke, ihr Berliner
Eis! Eis! Eis! Davon träumen die Eisbären im Zoo: 20 Tonnen Eis spendierte die Marienfelder Firma "Eisvogel Nutzeis", machte aus den Heißbären wieder Eisbären.

Berliner Morgenpost 12.8.2003
20 Tonnen Eisspende für Eisbären im Zoo
http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/berlin/story622373.html
Die Firma Eisvogel Nutzeis GmbH stellt den Eisbären im Berliner Zoo 20 Tonnen Eis in Form von 12,5 Kilogramm schweren Blöcken und Scherbeneis zur Verfügung. Einige Blöcke werden im Wasser treiben, andere auf dem Trockenen aufgebaut.

Pforzheimer Zeitung 13.8.2003
Tierwelt passt sich der Hitze an
http://www.pz-news.de/region/sonstige/33030/
Es liegt ja nahe, Beobachtungen aus der Tierwelt, Dinge, die auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen, dem heißen Wetter zuzuschreiben: Dass das kolibri-ähnliche Taubenschwänzchen, ein Wanderfalter aus dem Mittelmeerraum, vermehrt in hiesigen Gärten gesehen wird. Dass eine junge PZ-Leserin auf dem Sonnenhof einen Windenschwärmer beobachtet, der ebenfalls seinen Weg von Südeuropa über die Alpen zu uns gefunden hat. Isabel Koch, Zoologin an der Stuttgarter Wilhelma, ist skeptisch: "Vielleicht fallen diese Tiere dieses Jahr nur mehr ins Auge, weil sich die Menschen abends länger in ihren Gärten aufhalten." Mit der Wetterlage hätten die Beobachtungen nichts zu tun. Grundsätzlich reagieren hiesige Tierarten angepasst auf die Hitze. Es sind keine Bestandsschwankungen im Pforzheimer Raum bekannt.

Mitteldeutsche Zeitung 13.8.2003
Nur Nutria und Enten fühlen sich noch wohl
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&aid=1060249499605
Nicht nur die Menschen stöhnen über die derzeitige Hitzewelle. Auch die Tiere haben mit den tropischen Temperaturen zu kämpfen. "Unsere Tiere haben natürlich viel mehr Durst als sonst, trinken in etwa doppelt so viel wie üblich", sagt Cornelia Rohr, die Chefin des Tierparks in Walbeck. Das Verhalten der Tiere habe sich geändert. Sie sind träger als sonst, suchen sich schattige Plätzchen unter Bäumen oder ziehen sich in den Stall zurück. Aber auch bei der Ernährung bevorzugen die Vierbeiner jetzt frische Kost.




Aktionen

Thüringer Allgemeine 11.8.2003
Ungewöhnlicher Falke
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.thueringen.volltext.php?id=758319
Im Thüringer Zoopark ist es zu einem schönen Brauch geworden, stets vor dem Zooparkfest ein neues Tiergehege einzuweihen. Diesmal zieht ein Paar Schopfkarakaras in das große Freifluggehege bei den Bison-Plains auf dem Roten Berg ein. Zur Einweihung des Geheges ist am Donnerstag um 11 Uhr eingeladen.

Kölnische Rundschau 11.8.2003
Nächtlicher Zauber über Flora und Zoo
http://www.rundschau-online.de/kr/page.jsp?ksArtikel.id=1057765562195
Savanni ist rosarot. Savanni ist ein Elefant. Constanze ist blau. Constanze ist ein Mensch. Der Mond ist weiß. Der Mond ist ein Himmelskörper. Des Rätsels Lösung: Savanni, Constanze und der Mond hatten sich allesamt am Samstag zu später Stunde im Kölner Zoo sowie der Flora eingefunden, um gemeinsam mit 20.500 Besuchern die sechste Auflage der „Sommernacht“ zu feiern. Und wie in den Jahren zuvor war das Gelände wieder in ein geheimnisvolles Licht getaucht. Den unzähligen installierten Scheinwerfern konnten auch Savanni, Constanze und der Mond nicht entgehen. Sie wurden so Teil der illuminierten Zauberwelt.

Express-Bonn 11.8.2003
Tierisch was los bei der Sommernacht
http://www.express.de/servlet/Satellite?pagename=XP/index&pageid=1004370693460
Bei der 6. Sommernacht in Kölner Zoo und Flora machten sich am Samstag sagenhafte 21.300 Kölner mit Kind und Kegel zum stimmungsvollen Bummel in einer lauen Nacht auf. Besucher-Rekord! Partylöwen und echte Raubkatzen, Fabeltiere und lebende Nachtschattengewächse – bis 1 Uhr genossen sie das tierische Spektakel.

Lausitzer Rundschau – 14-08-2003
Tag des Gärtners im Zoo Hoyerswerda
Zu einer tierisch-botanischen Führung am Sonntag ab 15 Uhr über das Hoyerswerdaer Zoogelände wird herzlich eingeladen. Von Gärtnermeister Holger Sommer wird den Besuchern viel Interessantes gezeigt und erläutert.

Stuttgarter Wochenblatt – 14.08.2003
Eulen und Käuze kommen
Am 16. und 17. August findet in der Wilhelma ein Informationsnachmittag über einheimische Eulen statt. Ausrichter ist die Forschungsgemeinschaft zur Erhaltung einheimischer Eulen zu erfahren.
Die Veranstaltung zu den lautlosen Jäger der Nacht beginnt an beiden Tagen um 11 Uhr im Natur-Info-Center-Pavillon der Wilhelma Stuttgart, Neckartalstraße. Bis jeweils 17 Uhr können sich die Interessenten anhand von Nisthilfen, Präparaten und Kamera-Aufnahmen eines Steinkauz-Brutpaares informieren.

Münstersche Zeitung 13. August 2003
Ein Kranich aus Schrott
http://www.westline.de/lokal/archiv/mono.php?file_name=20030812231009_630_001_314948
Ein Kranich aus eisernen Schrottteilen begrüßt die Gäste, ein Tausendfüßler, zusammengeschweißt aus alten Industrie-Klammern, "kriecht" durchs Unterholz, tönerne exotische Tiere bevölkern die Blumenbeete des Landois-Platzes im Allwetterzoo. Am vergangenen Samstag fand die kreative Woche "Wild Art im Allwetterzoo" ihren Abschluss und der Betrachter staunte nicht schlecht beim Anblick der vielfältigen künstlerischen Ergebnisse. Erstmalig war eine Kooperation von der Zeitschrift "NaturFoto", der Volkshochschule Münster, der "Jib Factory" und dem Zoo zustande gekommen, im Rahmen derer die Aktionswoche organisiert wurde. Knapp 200 junge und erwachsene Hobby-Künstler hatten sich zu den zahlreichen Kursen angemeldet.

Westfälische Rundschau 10.8.2003
"Tierischer Andrang" aufs WR-Zoobuch
http://www.westfaelische-rundschau.de/wr/wr.westfalen.volltext.php?id=755554
Der Zoo Dortmund feiert derzeit sein 50-jähriges Bestehen - mit ihm die WR, die an ihrem Stand vor dem Raubtierhaus am Wochenende von der Nachfrage nach dem gerade erschienenen WR-Zoobuch überrascht wurde. Zum Jubiläum erschien das Zoobuch "Einfach tierisch" der WR - gesponsert von Dortmunder Energie & Wasser (DEW). Und deren Kommunikationsleiter Albert Herzmann teilte bereits mit: "Wenn die erste Auflage verkauft ist, werden wir das Buch auf jeden Fall in aktualisierter Ausgabe neu drucken."

WAZ 12.8.2003
Zoo setzt Festival zum Jubiläum fort
http://www.waz.de/waz/waz.dortmund.volltext.php?id=759027
Noch drei Veranstaltungen mit besonderem Flair bietet der Dortmunder Zoo von Freitag bis Sonntag, 15. bis 17. August, im Rahmen seines Festival-Programms zum 50. Geburtstag.

WAZ 11.8.2003
Kamele staunten über amerikanischen Traum
http://www.waz.de/waz/waz.dortmund.volltext.php?id=755371
Dortmund. Selbst die Kamele lauschten verzückt, als am Freitag Frank Sinatras "Day and Night" erklang. Sie werden noch mehr zu hören bekommen. Denn die "American Dream Night" war der Auftakt einer Reihe von fünf Abendveranstaltungen zum Zoo-Geburtstag.

Express-Köln 10.8.2003
Tierisch! Freund Flipper gratuliert zur Hochzeit
http://www.express.de/servlet/Satellite?pageid=1004979498952
Der Duisburger Zoo hat sich getraut und bietet seit neuestem Hochzeiten im Delfinarium an. Die Hochzeitsgäste nehmen auf den Rängen Platz, die munteren Delfine schwimmen in der ersten Reihe. Und das Hochzeitspaar steht am Becken und lässt sich das Ja-Wort entlocken.

Hamburger Abendblatt 8.8.2003
Mozart bei Hagenbeck
http://www.abendblatt.de/daten/2003/08/08/194428.html
Bei der Romantischen Nacht am 9. 8. in Hagenbecks Tierpark spielen von 18 Uhr an Ensembles der Hochschule für Musik und Theater in der Parkanlage. Sie zahlen den normalen Tierparkeintritt und flanieren zu klassischen Klängen von Bach, Mozart, Haydn und Vivaldi. Das ist mehr als nur Ersatz für die Fernöstlichen Sommernächte, die es fortan nicht mehr gibt.

Niederrhein Zeitung 8.8.2003
Schöner wohnen bei Tiger & Co.
http://www.wz-newsline.de/seschat4/200/sro.php?redid=29044
Am Freitag in einer Woche schließt die Krefelder Zookasse schon um 15 Uhr um drei Stunden später erneut zu öffnen. Um 17 Uhr werden die Tagesbesucher hinaus gebeten, um 18 Uhr dürfen dann alle diejenigen hinein, die in Besitz einer Karte für die Zoo-Nacht sind. Doch anders als im letzten Jahr, als sich fast 10 000 Besucher zwischen den Gehegen drängelten, oft nichts zu sehen, zu essen und zu trinken bekamen, wurde die Besucherzahl auf 4500 begrenzt. Da nur Einzelkarten (Kinder vier, Erwachsene zehn Euro) verkauft werden, weiß die Zoo-Kasse genau, wann der Kartenverkauf gestoppt werden muss. Sechs Stunden lang bis Mitternacht dauert der "tierische Abend" an der Uerdinger Straße.

General Anzeiger (Wuppertal) 8.8.2003
Vor allem Pinguine haben viele Freunde
http://www.wz-newsline.de/seschat4/200/sro.php?redid=28415
Dritter Paten-Tag im Krefelder Zoo: 250 Tier-Fans haben sich einen Liebling ausgesucht und eine Patenschaft übernommen. Wer eine solche Tierpatenschaft besitzt, der leistet wertvolle Unterstützung. Zooinspektor Andreas Pricken erklärt: "Wir erhalten aus den Patenschaften rund 10.000 Euro pro Jahr, für die viele notwendige Dinge angeschafft werden." So wurde davon etwa wichtiges Werkzeug gekauft, die Anlage der Guereza-Affen ausgebaut oder ein Zaun um das Gehege der leidgeprüften Grauen Riesenkängurus gezogen, der die Tiere vor angriffslustigen Hunden von Zoobesuchern schützt.

Volksstimme Magdeburg 11.8.2003
Rhythmus steckte sofort an
http://www.volksstimme.de/news/anhalt/magdeburg/show_fullarticle.asp?AID=413165
Der Magdeburger Zoo ist zufrieden: Die zweite Serengeti-Nacht am Sonnabend war ein voller Erfolg - rund 8.000 Besucher konnten die Organisatoren zählen. Im vergangenen Jahr musste die Veranstaltung wegen des Hochwassers ausfallen. Am Abend war an der Zoo-Kasse Schlangestehen angesagt, so groß war der Ansturm der Besucher. Auf der Bühne vor dem Dickhäuter-Haus wechselten sich Limbo- und Feuer-Shows mit traditioneller Musik und Tanz aus Burundi und Kenia ab. Wer wollte, konnte auch etwas afrikanische Küche genießen oder sich mit exotischen Drinks erfrischen. Sehenswert war eine große Licht- und Bilder-Show, mit der unter anderem das Elefantenhaus angestrahlt und in eine Fantasielandschaft verwandelt wurde. Wegen des großen Erfolgs steht für die Organisatoren schon jetzt fest, dass es weitere Veranstaltungen dieser Art im Zoo geben wird.

Berliner Morgenpost 8.8.2003
Die Foto-Models aus dem Zoo
http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/berlin/story621843.html
Kein  Tier lässt sich gerne ablichten. Das bekam Porträtfotograf Alexander von Reiswitz deutlich zu spüren. Zwei Jahre lang holte er immer wieder Tiere aus dem Berliner Zoo vor die Kamera - und wartete. In diesem Monat wird seine Mühe belohnt mit der Ausstellung "Glamour & Dösen - Zoogestalten". Die Schau wird vom 23. August bis 28. September (Di. bis Fr. 14-18 Uhr, Sbd./So. 12-18 Uhr) in der Kleinen Orangerie im Schloss Charlottenburg zu sehen sein.

Frankfurter Rundschau 8.8.2003
Hier spricht der Tierpfleger
http://www.fr-aktuell.de/ressorts/magazin/magazin/?cnt=262249
Es ist Sommer - Zeit, mal wieder in den Zoo zu gehen, die Affen zu besuchen und bei den Kamelen vorbeizuschauen. Hans Jörg Karer, Revierleiter im Katzendschungel des Frankfurter Zoos, erzählt vier Wochen lang von der Wildnis mitten in der Großstadt. Heute: Wie ein Mann die Tierwelt entdeckt.

Berliner Morgenpost (Magazin) 8.8.2003
Rätseltouren im Berliner Zoo
http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/jugend/story617926.html
Die Rätseltouren durch den Berliner Zoo starten wieder. Bei diesen Spezialführungen können Kinder und Jugendliche zeigen, was sie über Zoo- und Wildtiere wissen. Auf dem mit Rätseln gepflasterten Weg können Wissens-, Geschicklichkeits- aber auch Scherzpunkte gesammelt werden. Außerdem kann ein Blick hinter die Kulissen geworfen oder eine Tierfütterung beobachtet werden. In welchen Bereichen des Zoos diese stattfinden, ist geheim.

St. Galler Tagblatt 8.8.2003
Nachtschwärmen im Walter-Zoo
http://www.tagblatt.ch/stgallenstadt.cfm?pass_id=808629
Was passiert im Zoo, nachdem die Türen für die Besucher geschlossen werden? 35 Kinder hatten im Rahmen des Ferienplausches Gelegenheit, hinter die Kulissen des Walter-Zoos in Gossau zu blicken.

Lübecker Nachrichten 12.8.2003
Mensch und Natur im Einklang
http://www.ln-online.de/news/archiv/?id=1195377&dbci=1
Das Wetter war einfach zu gut, deshalb kamen nicht, wie gewohnt, einige tausend, sondern nur viele hundert Besucher zum Schmetterlingsfest im Erlebniswald Trappenkamp. Abends aber, zum 30. Geburtstag, da war die Hütte voll. "Wer Ihren Wald noch nicht kennt, der muss ihn mal erleben." Ein größeres Lob als dieses vom Kieler Umweltminister Klaus Müller an Erlebniswald-Leiterin Anne Benett-Sturies und ihr nur 14-köpfiges Team kann es wohl nicht geben. Das Fazit des Ministers bei der Feierstunde: Der "Landesbetrieb Erlebniswald Trappenkamp" sei im 30. Jahr seines Bestehens als pädagogisches Zentrum anerkannt, führe die Bereiche Natur und Erholung auf ideale Art zusammen, habe mit 230 000 Besuchern jährlich mit steigender Tendenz deutlich Fuß gefasst.

Ostsee Zeitung 11.8.2003
Mit 94 Lenzen noch Tierparkfan
http://www.ostsee-zeitung.de/wo/start_112743_781669.html
Super Wetter, eine gelungene Organisation und – trotz des lockenden Strandes – viele Besucher. Das ist das Fazit des 33. Tierparkfestes im Wolgaster Tannenkamp an diesem Wochenende. Es erwies sich erneut, wieviel Sympathie die herrlich schattige Anlage bei den Einheimischen und Gästen genießt und mit welchem Enthusiasmus der Tierparkverein gemeinsam mit einheimischen Sponsoren bei der Sache ist.

Sächsische Zeitung 12.8.2003
Esel-Wahl im Naturschutz-Tierpark
http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=511482
Am 28. September 2003 startet ein neuer tierischer Schönheitswettbewerb im Görlitzer Naturschutz-Tierpark. Diesmal geht es um Esel. Der mit Kennern besetzten Jury dürfen sich Grautiere aus ganz Sachsen stellen.

Hamburger Abendblatt 13.8.2003
Abschied von den Störchen
http://www.abendblatt.de/daten/2003/08/13/195985.html
Der Wildpark Eekholt verabschiedet am Sonntag, 17. August, seine Störche. Bisher haben sich etwa 60 Exemplare versammelt, mit bis zu 100 wird gerechnet. Der Abschiedsspaziergang zu den Störchen beginnt um 11 Uhr. Georg Fiedler von der Vogelwarte Helgoland sowie André Rose, Leiter der Zoologie, berichten über die "faszinierenden Überflieger".

Hamburger Abendblatt 8.8.2003
Mit der Schultüte zur Tierkinder-Rallye
http://www.abendblatt.de/daten/2003/08/08/194352.html
Auch Abc-Schützen aus dem Kreis Pinneberg sind zur "Tierkinder-Rallye" in den Wildpark Eekholt nach Großenaspe eingeladen. Und der Clou ist: Alle Schulanfänger, die vom 14. bis zum 24. August mit ihrer Schultüte in die Naturerlebnisstätte kommen, haben freien Eintritt. Zudem gibts ein Überraschungsgeschenk.

Dill-Post 8.8.2003
Handwerkertag im Vogelpark
http://www.dill-post.de/main.php?ses_viewmode=37&dir=2&content_id=121814
Eine zusätzliche Attraktion bietet der Uckersdorfer Vogelpark am kommenden Sonntag mit dem "Tag des alten Handwerks". Von 13 bis 18 Uhr verwandelt sich der Vogelpark in eine Art "Museumsdorf". Auf seinen Wegen werden verschiedene Akteure, vom Schmied über Korb- und Seilmacher, Stuhlflechter, Sticker- und Klöpplerinnen bis zum Zupfinstrumentenmacher alte Handwerks- und Handarbeitskünste wieder aufleben lassen.

Ostseezeitung 8.8.2003
Fest mit vielen Überraschungen im Haustierpark Tüzen
http://www.ostseezeitung.de/wi/start_112755_779952.html
Der Haustierpark Tüzen lädt am Sonntag, dem 10. August, kleine und große Tierfreunde zum Parkfest ein. Von 10 bis 16 Uhr ewarten die Besucher eine Menge Überraschungen.

Sächsische Zeitung - 13-08-2003
Zoo wirbt mit großen Gecko-Augen
http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=511735
Langfristige Zusammenarbeit mit Dresdner Autohaus

Aachener Nachrichten 8.8.2003
Füttern und Streicheln inklusive - Kindererlebnistag im Tierpark
http://www.an-online.de/sixcms/detail.php?template=an_detail_standard&id=191151
Hinter den Kulissen der Käfige und der Gehege des Alsdorfer Tierparks gibt's eine Menge zu entdecken. Zwölf Kinder schauen sich zum Auftakt der städtischen Ferienspaßwoche in Alsdorf gründlich um bei Eule, Fuchs und Pfau. Mit dem Tierpark-Mitarbeiter Thomas Heckersdorf dürfen die Kleinen ausnahmsweise auch dorthin, wo sonst "Betreten verboten" steht. Die meist offenen Gehege sind für manchen Zeitgenossen ideal, sich nächtens überdrüssig gewordener Hausgenossen zu entledigen. Vor allem Wasserschildkröten würden immer wieder am Ententeich ausgesetzt, weiß Heckersdorf. In jüngster Zeit kooperiert der kleine Zoo zunehmend mit Supermärkten und Bäckereien, die ausdatierte aber noch essbare Lebensmittel kostenlos zur Verfügung stellen. Allein zwölf Kisten Gemüse landen täglichen in den Trögen der Wildschweine.



Nachwuchs

Berliner Zeitung 10.8.2003
Prag feiert seine neue Heldin
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/vermischtes/267455.html
Ihr Vater war der Liebling des Prager Tierparks. Im Vorjahr wurde der zwölf Jahre alte Seebär Gaston gar ein europäischer Held. Er entwich beim August-Hochwasser, schwamm sich glücklich und frei durch Moldau und Elbe und nahm doch ein jähes Ende: Er starb auf seiner Flucht an Stress. Zurück blieben ein Bassin und drei Weibchen, oder besser vier! Denn Gaston bekam späten Nachwuchs: seine Tochter Abeba - Blume. Am Sonntag wurde die Robbe im Prager Zoo offiziell vorgestellt.

Tages-Anzeiger 11.8.2003
Gaston lebt weiter
http://www.tages-anzeiger.ch/dyn/news/vermischtes/297756.html
Ein Jahr nach der spektakulären «Hochwasserflucht» des Seelöwen Gaston aus dem Prager Zoo hat der Tierpark den Nachwuchs von «Tschechiens bekanntestem Flutopfer» präsentiert. Abiba («Blume») wurde vor wenigen Wochen geboren und misst 70 Zentimeter. Gaston habe das Weibchen Bara wenige Tage vor der Flut befruchtet, sagte Direktor Petr Fejk bei der Feier im Zoo, an der am Sonntag etwa 200 Besucher teilnahmen. Der zwölf Jahre alte Seelöwe hatte im August 2002 die Überschwemmung zur Flucht nach Deutschland genutzt. Die Jagd auf Gaston, der nach seinem Einfangen an Fluchtstress starb, hatte viel Aufsehen erregt.

Sächsische Zeitung 09.08 03
Seltene Nimmersattgeburt / Junge Pinguine trainieren
http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=510477
Die afrikanischen Nimmersattstörche dürfen sich wegen ihres Namens zu Recht beleidigt fühlen. 1996 erhielt der Dresdner Zoo fünf junge afrikanische Nimmersattstörche. Lange Zeit schien es so, als würde es nichts mit dem Nachwuchs. Doch seit dem 1. August weiß man es im Zoo besser. Nach Abgabe von zwei männlichen Tieren hatte sich ein Pärchen gebildet, dass in aller Stille in der Ibis-Voliere im Wipfel eines Baumes ein Nest baute, von wo aus am ersten Augusttag der Jungvogel aufflog. Das ganze gleicht einer Sensation. Die Fachwelt gratulierte.
Ein guter Jahrgang für die Humboldt-Pinguine. Kam im Vorjahr nur ein Junges durch, darf man sich diesmal über vierfachen Nachwuchs freuen.

WAZ 12.8.2003
Kurz nach der Geburt schon auf den langen Beinen
http://www.waz.de/waz/waz.duisburg.volltext.php?id=757880
Nachwuchs bei den Giraffen im Duisburger Zoo. Die fünfjährige Mutter Turkana brachte nach einer Tragzeit von 15 Monaten und 20 Tagen am Samstag gegen 6 Uhr morgens ihr Kalb zur Welt. Die Geburt verlief unkompliziert und dauerte eineinhalb Stunden, nach weiteren 20 Minuten konnte es schon stehen und suchte bei der Mutter die Milchquelle. Allerdings wird der Bulle voraussichtlich nur zwei Jahre in Duisburg bleiben, bis er an einen anderen Zoo weiterverkauft wird. Wo er sein weiteres Leben verbringen wird, entscheidet der Zuchtbuchführer. 

Westdeutsche Allgemeine - 13-08-2003
Schau´ mir in die Augen, Kleiner. . .
http://www.waz.de/waz/waz.westen.artikel.php?id=760917
Kaum eine Woche ist es alt, das Giraffenbaby des Duisburger Zoos

Westdeutsche Allgemeine 12.8.2003
Zodugiba oder Mpumalanga oder Bandele...
http://www.waz.de/waz/waz.westen.artikel.php?id=759220
Bis zu zwei Meter misst ein Giraffenbaby bei seiner Geburt. So viele Namen hat allerdings auch keiner: Bis Dienstag Abend gingen bei der WAZ mehrere hundert Vorschläge für die Taufe des Duisburger Bullen ein.

Neue Ruhr Zeitung 8.8.2003
Kater-Frühstück
http://www.nrz.de/nrz/nrz.region.volltext.php?id=754276
Christoph Schneidermann ist hinter dem Schild "Zutritt verboten" verschwunden. Irgendwoher faucht und zischt es. "Hier ist unser Baby." Knapp drei Monate alt, ein richtiger Prachtkerl, mit Pausbäckchen und schon jetzt teuflisch langen Krallen. "Das ist unser Onegin", sagt Herr Schneidermann stolz und hält den Kater vorsichtig im Arm. "Der jüngste Spross aus unserer Schneeleopardenfamilie." 37 Jahre lang kümmert sich der 63-Jährige nun schon um Geparden, Jaguare, Mähnenwölfe, Tiger und Co im Krefelder Zoo.

Berliner Kurier 13.8.2003
Straußen-Kücken entzücken den Tierpark
http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/berlin/15617.html
Stolz zeigt Mama Strauß den Besuchern im Tierpark Friedrichsfelde ihren Nachwuchs. Vier zauberhafte, plüschige Kücken, die vor wenigen Tagen zur Welt kamen. Die Kleinen sitzen wegen der Hitze oft unter den großen Flügeln der Eltern oder bekommen vom Tierpfleger eine kalte Dusche aus dem Wasserschlauch.

Ulmer online 8.8.2003
Geier haben`s schwer!
http://www.ulmer.de/cms/artikel.dll?AID=9654&MID=271&TIX=0
 „Klar, Geier sollen Kadaver wegräumen. Aber bitte unauffällig!“ Mit diesen Worten umschreiben die Tierpfleger der Stuttgarter Wilhelma die zwiespältigen Gefühle, mit denen sich die meisten Besucher herum ,schlagen’. Ganz anders die Vogelkundler, die von den Tieren stets fasziniert sind. Besonders dieser Tage: Schließlich aalt sich ein beigefarbener, flauschiger Gänsegeier-Jungvogel in einem gut einsehbaren Nest und lässt sich von den Eltern mästen.




Sächsische Zeitung 12.8.2003
Dresdner Zoo wirbt mit großen Gecko-Augen
http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=511741
Zwei riesige Gecko-Augen schauen auf die neugierigen Betrachter herab. Von einem Transporter. Den bekam gestern Zoo-Chef Karl-Heinz Ukena überreicht. Der erste Schritt für eine Zusammenarbeit mit der Mercedes-Benz Niederlassung in Dresden. Das Unternehmen übernahm einen Teil der Anschaffungskosten und realisierte die Beklebung. „Wir werden ab nächstem Jahr den Dresdner Zoo weiter unterstützen“, so Constanze Wolf, Marketing-Chefin des Autohauses. „Verschiedene Transporte werden unter anderem von uns übernommen. Außerdem wollen wir auch in finanzieller Hinsicht tätig werden.“

Höchster Kreisblatt 8.8.2003
Beim Kauf eines BMW gibt es ein Australien-Krokodil dazu
http://www.rhein-main.net/sixcms/detail.php?template=rmn_news_article_fnp&_id=1204147
Peter Haller, Geschäftsführer der "All Service Sicherheitsdienste GmbH", hat die Patenschaft für ein Australien-Krokodil im Frankfurter Zoo übernommen, weil er ein Auto der Marke BMW gekauft hat. Die Aktion heißt "Zoo-Motion" und auf den Autos ist das Logo des Zoos mit dem Bonobo-Äffchen zu sehen. "Der Käufer erhält nicht nur Sonderleistungen wie ein kostenloses Navigationssystem, sondern er kann sich auch noch unter rund 30 Tieren eine Patenschaft aussuchen mit einem Wert bis zu 1000 Euro", erklärt Marketingleiterin Heike Mielert von BMW Euler. Außerdem kann der BMW-Fahrer dann ein Jahr lang kostenlos in den Zoo gehen.

Leipziger Volkszeitung 11.8.2003
Trauer um Wolf Schlappy, Freude auf Giraffenbaby
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/62280.html
Mähnenwolf Schlappy aus dem Leipziger Zoo ist im Alter von zwölf Jahren unerwartet gestorben. Die Obduktion im Institut für Pathologie der Leipziger Uni ergab, dass er einen Leberschaden hatte, dessen Ursache nicht mehr nachzuvollziehen ist.
Dagegen stellt sich im Giraffengehege derzeit alles auf den lange gewünschten Zuwachs ein: Rothschildgiraffe Knöpfchen erwartet Ende August ihr erstes Baby.

Basler Zeitung 8.8.2003
42 Tiere aus Zoo von Caracas gestohlen
http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=41335EA4-00D2-4D20-928F523328634D26&
Aus dem Zoo der venezuelanischen Hauptstadt Caracas sind 42 Tiere gestohlen worden - vor allem vom Aussterben bedrohte Flussschildkröten sowie Landschildkröten, Papageien, Enten, ein Schaf und ein Pfau. Wie am Freitag berichtet wurde, durchbrachen die Diebe in der Nacht ein eisernes Tor zum Tierpark und machten sich mit ihrer Beute davon. Am schlimmsten war für die Zoologen der Verlust der Arrau-Schildkröten.

Zürcher Oberländer 11.8.2003
Füchse artgerecht halten
http://www.zol.ch/zo/detail.cfm?id=95745
Füche können artgerecht gehalten werden, zeigt eine Studie von Grün Stadt Zürich und dem Zürcher Tierschutz. Der Wildpark Langenberg plant nun eine öffentlich zugängliche Fuchsanlage, die voraussichtlich im Jahr 2005 eröffnet wird.

Pforzheimer Zeitung 8.8.2003
Elch Knut hat eine Patin
http://www.pz-news.de/pforzheim/32707/
Noch keine drei Monate alt, aber schon in festen Händen: Der kleine Elch mit dem Namen Knut hat als erstes Tier im Pforzheimer Wildpark eine Patin. Durch den 100-Euro-Obolus jährlich für die Patenschaft ist das kostenlose Parken beim Wildpark gewährleistet und der intensive Kontakt mit dem Tier. "Wir nehmen uns Zeit, damit die Paten die Tiere kennen lernen können", sagt Leiter Carsten Schwarz. Für Zahlungskräftigere hält er eine silberne, goldene und eine diamantene Tierpatenschaft bereit, letztere kostet 500 Euro im Jahr.

Kölner Wochenspiegel 8.8.2003
Ziegen werden zufrieden sein
http://www.koelner-wochenspiegel.de/stories/?story=23261&nowo=1
Die neue Anlage des Ziegengeheges wurde lange geplant und gebaut. Dazwischen lag die Entscheidung über die Zukunft des Lindenthaler Tierparks in Köln. Nun steht fest, der Tierpark bleibt den Bürgern erhalten. Die gesamte Umgestaltung des Geländes verschlang insgesamt rund 150.000 Euro. Dafür müssen die 14 Ziegen und zwei Schafe demnächst nicht mehr unter dem zu weichen Boden leiden.
Der neue Stall hat einen Betonboden, und auf dem Außengelände entstanden aus großen Gesteinsbrocken kleine Felshügel. Allerdings müssen sich die Tiere noch ein wenig gedulden, denn einziehen dürfen sie erst, wenn das Gras feste Wurzeln gebildet hat, und das wird auf jeden Fall erst nach den Sommerferien sein.

Thüringische Landeszeitung 11.8.2003
Geras Tierparkverein will Gehegezaun streichen
http://www.tlz.de/tlz/tlz.gera.volltext.php?id=756749
Der Verein der Freunde und Förderer des Tierparks Gera e.V. will nicht nur finanzielle Hilfe leisten. Die Mitglieder wollen selbst zupacken. Am 23. August greifen Tierparkfreunde zum Pinsel. Etwa 100 laufende Meter schmiedeeiserner Zaun um Wollschwein- und Wildschweingehege brauchen dringend neuen moosgrünen Anstrich. Die Kosten für Grundierung und Farbe, etwa 2000 Euro, will der Verein übernehmen., sagte Vereinsvorsitzender Armin Allgäuer am Samstag bei einer Begehung.

Ebersberger Zeitung 11.8.2003
Erholen, füttern, spielen
http://www.merkur-online.de/regionen/ebersberg/43,168121.html
Für Stadtmenschen und alle anderen Erholungssuchenden gibt es nur 20 Autominuten östlich von München entfernt ein idyllisches Fleckchen Erde: der Wildpark Poing im Landkreis Ebersberg. Auf einer Fläche von 570 000 Quadratmetern Grün- und Waldanlagen tummelt sich einheimisches Rot-, Dam-, Reh-, Muffel- und Schwarzwild fast wie in freier Wildbahn. Viel lernen können die Besucher auch bei den regelmäßig stattfindenen Flugschauen. Während der Vorführungen erläutert der Falkner den Zuschauern die Lebens- und Verhaltensweisen der Greifvögel.

Kölnische Rundschau 13.8.2003
Auf leisen Sohlen durch den Zoo
http://www.rundschau-online.de/kr/page.jsp?ksArtikel.id=1057765562774
Abduhl Kerim Kutay ist ein Leisetreter. Nachts liegen bis zu 16 Kilometer und etliche Kontrollpunkte vor dem 62-Jährigen. Kutay ist Nachtwächter im Kölner Zoo. Jede Runde über die verschlungenen Wege durch die 20 Hektar große Anlage ist etwa vier Kilometer lang. Kutay läuft diese Strecke nachts mehrmals ab.

Berliner Zeitung 12.8.2003
Strauße im Doppelpack
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/268077.html
Günter Strauß ist seit 1979 Tierarzt im Tierpark Berlin. Der Veterinärmediziner trägt nicht nur einen tierischen Namen - er, seine Frau und seine Tochter sind auch Namensvetter dreier Strauße. Der Hahn heißt Günter, die beiden Hennen werden von den Pflegern Liane und Patricia genannt.

Kurier (Österreich) 8. August 2003
Wirtschaft  Schönbrunn: Das Gelbe vom Ei
http://kurier.at/wirtschaft/345812.php
Der Zoo verkaufte 1,81 Millionen Tickets.

Aachener Nachrichten.de 8. August 2003
Keine Kokosnüsse für das Kaninchen
http://www.an-online.de/sixcms/detail.php?id=191151
Hinter den Kulissen der Käfige und der Gehege des Alsdorfer Tierparks gibt's eine Menge zu entdecken.

WuV Nachrichten 8. August 2003
http://www.wuv.de/pp_module/pp_druck.php?uri=/wuv/news/artikel/2003/08/15302/index.html
Crunchips-Genießer ärgern im Spot des Tages einen Gorilla

Berliner Morgenpost 9.8.03
Einfach tierisch, diese Hitze!
http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/aus_aller_welt/story621738.html
Dabei gehen alle Tiere, egal, ob Elefant, Eisbär, Pinguin oder Echse, gleichermaßen mit der Hitze um, wie Stephan Hering-Hagenbeck, Tierparkinspektor im Hamburger Tierpark Hagenbeck, sagt.

Volksstimme Magdeburg - 14-08-2003
US-Zoo schickt Pinguine in die Flitterwochen
Mit Romantik will ein US-Zoo die Fortpflanzungsfreude seiner Pinguine fördern. Zehn der antarktischen Vögel wurden zu «Flitterwochen» auf Zoo-Kosten eingeladen. Zunächst seien die Tiere über einen roten Teppich in eine neue Umgebung gebracht worden. Dort habe ihnen ein Kellner Fisch auf einem silbernen Tablett serviert. Anschließend konnten sich die Kehlstreifenpinguine den Berichten zufolge bei gedämpftem Licht und Schmuse-Musik näher kennen lernen.
 
Prignitzer – 14-08-2003
"Flucht" auf die Insel vor Affenhitze
Perleberg. Die Zwei- und Vierbeiner im Tierpark der Rolandstadt fühlen sich tierisch wohl. Dafür sorgen nicht zuletzt Tierparkleiter Wilhelm Lüdke und sein Team. Einzig die Totenkopfäffchen waren, stand die Sonne im Zenit des Freiluftkäfigs, dann vollends in der Behausung verschwunden. Seit einigen Tagen nun muss man zwar ganz genau hinschauen, doch dann entdeckt man die possierlichen Gesellen. Denn vor der Affenhitze können sie nun auf die baumreiche Affeninsel flüchten.  Am Luchsgehege hingegen prangt seit kurzem eine plakative Info-Tafel, die dem Perleberger Tierpark bescheinigt, dass er Kooperationspartner des niedersächsischen Nationalparks Harz ist. Zwei Luchse stellte der Tierpark zur Verfügung.
Zu einem Besuchermagneten sind derweil die kleinen Präriehunde geworden. Und sie sind so zutraulich, dass sie sich sogar füttern lassen.
 
 Norddeutsche Neueste Nachrichten – 14-08-2003
Happy End: Pütter Schwan ist genesen
Parchim/Schwerin Der schwer verletzte Schwan, der im Juli auf dem Parchimer Wockersee geborgen worden war, ist genesen. Gestern wurde er am Schweriner See von den Zoo-Mitarbeitern Astrit Haberland und Sandra Gläsel wieder ausgesetzt.
 
Ostseezeitung – 14-08-2003
Neu im Tierpark: Rollstuhl für Besucher
Immer wieder gab es im Stralsunder Zoo Anfragen älterer oder gehbehinderter Besucher nach der Möglichkeit, einen Rollstuhl auszuleihen.Dank der Hilfe der Stralsunder Firma Reha-Team Ostseeküste konnte diese Servicelücke jetzt geschlossen werden.  
 
Ostseezeitung – 14-08-2003
Leidenschaft wurde Beruf
Andrea Bergmann gestaltet Zoo-Gehege
Sieht man genau hin, findet man die Handschrift von Andrea Bergmann gleich mehrfach im Rostocker Zoo. So hat die Produktdesignerin dort den Haupteingang sowie das Großkatzengehege, die Polarfuchsanlage und den Schneeleopardenfelsen entworfen und natürlich selbst Hand angelegt. Derzeit arbeitet die Doberanerin am Otterngehege.
 
Ostseezeitung – 14-08-2003
Tierpatenschaft verlängert
Nach den Pinguinen und den Erdmännchen sind die Robben im Rostocker Zoo die beliebtesten Patentiere. Gestern wurde die 771. Patenschaft besiegelt. Die OstseeSparkasse unterstützt seit 1994 die Robbenanlage.
 
Berliner Morgenpost - 14-08-2003
Speiseplan
Rentiere sind die einzige Hirschart, bei der auch die weiblichen Tiere ein Geweih tragen. Auch bei den Kälbern im Tierpark fängt der Kopfschmuck schon an zu sprießen. Heute bekommt die Herde um 12 Uhr Gras, Zweige und ein wenig Kraftfutter.

Berliner Morgenpost 8.8.2003
Speiseplan
http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/berlin/story621538.html
In Asien sind die Yaks unentbehrliche Helfer des Menschen. Im Tierpark müssen die Tiere gar nichts beisteuern, ihr Futter - eine große Portion Heu - bekommen sie auch so.

Berliner Morgenpost 11.8.2003
Speiseplan
http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/berlin/story622168.html
Eine der seltensten Vogelarten in Deutschland ist die Blauracke. Im Zoo wird die auffällige Vogelart erfolgreich gehalten und vermehrt sich seit Jahren auch regelmäßig. Sie bekommen um 11 Uhr eine Hand voll Mehlwürmer.

Berliner Morgenpost 12.8.2003
Speiseplan
http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/berlin/story622354.html
Die Bennet-Kängurus sind winterfeste Tiere, die aus dem Süden Australiens stammen. Im Tierpark Friedrichsfelde bekommen sie reichlich Gras, Gemüse und frische Zweige.

Berliner Morgenpost 13.8.2003
Speiseplan
http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/berlin/story622545.html
Weit lieber als trockenes Heu würden die sechs Berliner Zoo-Elefanten saftiges Gras fressen. Durch die anhaltende Trockenheit wächst bei den Vertragsbauern aber keines. Deshalb müssen sich die Dickhäuter mit Heu begnügen. Davon erhält heute jeder um 17.30 Uhr etwa 50 Kilo.
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Walsrode, 14.8.03
Stachelig, und dennoch zum Kuscheln
Noch bis Sonntag darf mit "Filmstars" im Vogelpark Walsrode geschmust werden
Seidig weich fühlt sich das Bauchfell des afrikanischen Weißbauchigels an, der noch bis zum Sonntag (17. 8.) im Vogelpark Walsrode gestreichelt und auf den Arm genommen werden kann, denn so lange dauert die Ausstellung der "Kuscheltiere zum Anfassen" des bekannten Film-Tiertrainers Gerd F. Kunstmann. Ebenfalls mit von der Partie sind Waschbär, Präriehund, Gürteltier und allerlei andere tierische Filmstars.
Nachdem kürzlich der NDR-Hörfunk seine beliebte Kindersendung MIKADO sendete, kommt am Dienstag das Fernsehen: "DAS unterwegs" sendet aus dem Park live um 14 Uhr und 17.30 Uhr. Und für die nächsten "Tiergeschichten" im NDR-Fernsehen wird schon eifrig im Vogelpark gedreht.

Leipzig, 14. August 2003
“Abtauchen” im Seebärenbecken –
Tierpflegerinnen statten den Flossenfüßern einen professionellen Besuch ab
“Abtauchen” heißt es für die Tierpflegerinnen der Seebären des Leipziger Zoos und das Team der Tauchschule „Delphin“. Am Freitag, dem 15. August 2003 um 11.15 Uhr statten sie den Seebären zum ersten Mal gemeinsam einen Besuch im Wasserbecken ab.
„Seebären sind sehr gesellige, intelligente und neugierige Tiere. Unsere Pflegerinnen investieren viel Zeit in die tägliche Beschäftigung und das Training. Dabei sind ständig neue Ideen gefragt, denn die Flossenfüßer sind in dieser Hinsicht sehr anspruchsvoll. Gemeinsam mit Menschen im Wasser zu sein, genießen sie ausgelassen.“ freut sich Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.
Mit Unterstützung der Tauchschule „Delphin“ konnten Tierpflegerinnen eine Tauchausbildung absolvieren und mit der nötigen Ausrüstung ausgestattet werden. Seit einigen Wochen hielten sie sich schon probeweise mit den Tieren im Wasser auf und trainierten dort mit ihnen. Ab jetzt werden sie regelmäßig mit den Tieren im Becken zu sehen sein. Außerdem nutzen sie so die Gelegenheit, die Panzerglasscheibe und den Boden des Beckens zu reinigen.
Auch Absolventen der Tauchschule „Delphin“ bekommen nun die Möglichkeit, im Beisein der erfahrenen Tierpflegerinnen im Seebärenbecken zu tauchen. Aus Anlass des ersten gemeinsamen Tauchgangs laden wir Sie zu einem Pressetermin am Freitag, dem 15. August 2003 um 11.15 Uhr an unsere Seebärenanlage ein.

Braunschweig, 13.8.
16. August ist Zoo-Tag in Niedersachsen
NDR 1 Niedersachsen lockt in sieben Zoos
Tiger, Kamele, Waschbären oder Affen - Tiere hautnah erleben, darum geht es
beim großen NDR 1 Niedersachsen Zootag am Samstag, 16. August. Auch der Zoo
Braunschweig macht mit und freut sich auf den Besuch vieler Familien für die
die Familientageskarte an diesem einmaligen Aktionstag nur 10,- ¬ kostet.
Ab 9:00 Uhr erwartet die Tierfreunde am Eingang dann ein tolles Gewinnspiel!
Nach dem Motto: „Besuchen Sie erst die Tiere im Zoo und dann direkt in ihrer
Heimat“ verlosen NDR 1 Niedersachsen und der Hannover Airport
Reisegutscheine im Wert von 5.000 Euro, 3.000 Euro und 2.000 Euro in die
Heimat der Tiere. Sie müssen nur eine Teilnahmekarte in den beteiligten Zoos
ausfüllen.
Folgende Zoos sind noch dabei: Der Tierpark Essehof, der Tier- und
Freizeitpark Jaderberg, der Serengetipark in Hodenhagen, das Wisentgehege in
Springe, der Zoo in Wingst und das Otter-Zentrum in Hankensbüttel.
Weitere Informationen unter www.ndr1niedersachsen.de .

Heidelberg, 13.08.2003
Die Seehunde ziehen nach Frankfurt um
Die Seehunde verlassen den Zoo Heidelberg. Oma, Herta und Saskia ziehen in das neugebaute Seehundbecken im Zoo Frankfurt. „Wir müssen eigentlich sofort ein neues Becken für unsere Seehunde und mittelfristig auch eine Erweiterung der Anlage für unsere prachtvolle Gruppe Mähnenrobben bauen. Für zwei Robbenanlagen wird aber auf absehbare Zeit kein Geld da sein,“ beschreibt Dr. Wünnemann das Problem. Die Seehunde auf unbestimmte Zeit weiter in ihrer jetzigen „Badewanne“ zu halten ist nicht möglich. Der Abschied von den Seehunden fällt  nicht nur der Zooleitung schwer. Jörg Kubacki, der seit 18 Jahren mit den Tieren arbeitet: „Wir sind schon sehr traurig. Doch wenn wir nicht bald ein neues Gehege finanzieren können, dann ist es gut, dass die Tiere in der Nähe bleiben und in eine sehr schöne Anlage kommen. Die Mähnenrobbengruppe sollten wir aber weiter aufbauen, denn so richtig wohl fühlen sich die Tiere erst in einer großen Gruppe!“
Auch für die Bildungsarbeit des Zoos  fehlt in Zukunft der Vergleich am lebenden Objekt der zwei großen zoologischen Einheiten Hundsrobben (z.B. Seehunde), die sich nur „robbend“ an Land fortbewegen können, und den viel beweglicheren Ohrenrobben (z.B. Mähnenrobben). Die Seehunde sollen die letzte Tierart sein, die den Zoo am Neckar verlässt weil die bestehenden Gehege nicht ausreichen: „Wir haben schon die Geparden, Nashörner, Wildkatzen, Hochland- und Camarquerinder und viele andere Tiere abgegeben. Den Bedarf bessere Lebensbedingungen für Riesenschildkröten, Eulen, und Mähnenrobben zu schaffen und neue Außengehege für Menschenaffen, Meerkatzen und Hulmans sowie ein neues Elefantenhaus zu bauen müssen wir durch Investitionen lösen. Der Verlust weiterer wichtiger Tierarten würde den Zoo ausbluten lassen.“ Um die Eulen kümmert sich der Verein der Tiergartenfreunde, der Spenden für neue, große Eulenvolieren sammelt. Das Haus für Riesenschildkröten und eine neue Außenanlage für die Schimpansen sollen aus Rücklagen und erwirtschafteten Mitteln des Zoos gebaut werden – für die anderen Projekte fehlt bislang das Geld.

Zürich, 12.08.2003
Pressetermin bei den Nasenbären
Datum: Mittwoch, 20. August 2003
Treffpunkt: 10.00 Uhr beim Zooeingang
Thema: „Nase auf den Boden, Ringelschwänzchen in die Höh’,…“
Emsig durchstreift Familie Nasenbär mit Nachwuchs die Brillenbärenanlage auf der Futtersuche.

Hamburg, 11.8.03
Elefanten malen für Hagenbeck Aussergewöhnliches Marketing von DÜRKOP & Hagenbeck
Wir laden Sie herzlich zu einem sicherlich äusserst ungewöhnlichen Pressetermin im Tierpark Hagenbeck ein. Am 14. August 2003 können Sie live miterleben, wie die Elefantendame SALVANA, wahrscheinlich als weltweit erster Elefant, die 2. Edition der weltweit auf 5.000 Stück limitierten und einzeln nummerierten Espresso-Sammeltassen von DÜRKOP „designed“. 
DÜRKOP International widmet seinem Standort, Hamburg, diese ungewöhnliche 1. Edition in der neuen Serie „BeHamburg“.  Als symbolträchtiger Kooperationspartner konnte für diese besondere Aktion der Tierpark Hagenbeck gewonnen werden.
Das Live-Erlebnis mit Möglichkeiten für Fernsehaufnahmen und Fotoshooting sowie Information und Diskussion über das gemeinsame Projekt und die Projektidee mit Tierparkchef Joachim Weinlig-Hagenbeck und DÜRKOP Geschäftsführer Gerd Lentz sowie Vorstellung des Produktes finden statt am 14. 08.2003 um 11 h

Görlitz, 11.08.2003
Ankündigung Miss/Mister Esel Wahl im Naturschutz-Tierpark Görlitz
Am 28. September 2003 startet ein neuer tierischer Schönheitswettbewerb im Görlitzer Naturschutz-Tierpark. Diesmal geht es um Esel. Der mit Kennern besetzten Jury dürfen sich Grautiere aus ganz Sachsen stellen. Sie dürfen auch schwarz sein, groß oder klein, dick oder dünn, lang-, kurz-, schlitz-
oder glattohrig, lieb oder störrisch, männlichen oder weiblichen Geschlechtes... Nur eine Art von Eseln ist nicht zugelassen - zweibeinige - die präsentieren sich anderswo zur Genüge. Wer sich nun mit einem vierbeinigen Esel am Wettbewerb beteiligen möchte,
der sollte so schnell wie möglich seine Teilnahme beim Tierpark anmelden, denn es gibt schon viele Interessenten. Die schönsten Langohren werden als Goldesel nach Hause traben, und auch die nicht ganz so hübschen brauchen keinen Knüppel aus dem Sack fürchten.

Münster, 11.08.2003
Hitze ohne Ende .....
.... jetzt schwitzen auch die Fische im Zoo!
Die Bären im Allwetterzoo Münster kühlen sich im Wassergraben ab, die Löwen dösen den ganzen Tag im Schatten, die Nashörner suhlen sich im Schlamm, doch Fische haben keine Möglichkeit sich abzukühlen, wenn das Wasser in ihren Becken immer wärmer wird, weil die Sonne auf das Flachdach des Aquarienhauses brennt. Am letzten superheißen Wochenende erreichten die Temperaturen in den Aquarien von Blattfisch, Flusskrebs oder Axolotl annähernd 30 Grad Celsius. Zu viel, befand Revierleiterin Anke Gassner. DieLösung, die sie zum Abkühlen des Wassers fand, ist arbeitsauf-
wendig doch simpel: Sie füllt die Plastikflaschen einer westfälischen Mineralwasserquelle mit Leitungswasser, lässt sie zu handlichen "Eisbomben" gefrieren und legt sie dann in die Aquarien. An leeren Flaschen herrscht derzeit kein Mangel, denn der Zoo versorgt seine Mitarbeiter angesichts der Rekordhitze mit Mineralwasser.
Was für manch einen Zoobesucher wie ein Werbegag für den Getränkelieferanten aussehen mag, ist für die Fische lebensnotwendig. Zu hohe Wassertemperaturen schaden ihrer Gesundheit oder führen gar zum Tod, der bei einigen der in Münster nachgezogenen Jung-Blattfische schon zu beklagen war. Um diese Nachzucht zu retten, auf die die münsterschen Tierpfleger besonders stolz sind, ließen sie sich eine spezielle Kühlung einfallen. Sie füllen eine Styroporkiste mit rund 20 Wasserflaschen-Eisbomben und pumpen das Aquarienwasser mittels eines Schlauchs ständig durch den kühlen Behälter.
Die Blattfische haben es schön kühl, doch die Pfleger/innen müssen x-mal am Tag Unmengen aufgetauter Wasserflaschen zur Kühlkammer und die gefrorenen wieder zurück karren.....

Münster, 11.08.2003
Ferienprogramm im Allwetterzoo:
Spaß und Unterhaltung für Kinder mit Romy Dircks & Co.
Dircks, die sich immer wieder etwas Neues einfallen lässt. So lernen die Unter dem Titel Mitmachzirkus, kleine Olympiade & Malaktion" lädt der Allwetterzoo alle daheimgebliebenen Kinder am kommenden Mittwoch
(13.8.) zu einem Nachmittag mit Überraschungen ein. Sie können malen oder basteln, lernen, wie man sich ein Tiergesicht schminkt oder bei kleinen sportlichen
" Wettbewerben mitmachen. Für die Gestaltung des bunten Programms sorgt Romy Kinder bei ihr angesichts der derzeitigen Sommerwetters, wie man aus Pappe und buntem Papier Sonnenhüte bastelt.
Der "Mitmachzirkus" findet an einem schattigen Platz im Zoo, nämlich unter der Überdachung zwischen dem Pferdemuseum HIPPOMAXX und
dem Streichelzoo statt. Er wird an zwei weiteren Nachmittagen, am 27. August und am 10.September, im Zoo gastieren. Die Teilnahme ist bis auf den Zooeintritt kostenlos.
 
Chemnitz, 08.08.2003
Rechtzeitig zum Tierparkfest eine kleine Sensation: erstmals Chemnitzer Nachwuchs bei den sehr seltenen Somali-Wildeseln Das Tierparkfest wollte sich das Fohlen wohl nicht entgehen lassen und kam rechtzeitig drei Tage vorher, am Mittwoch Früh, zur Welt. Die Mutter Sabah kümmert sich vorbildlich um ihr Töchterchen, das den Namen Matana erhalten soll. Das Jungtier ist schon sehr munter und erkundet neugierig seine Umgebung.
 Wildesel sind die Stammform unserer Hausesel und gehören inzwischen zu den am stärksten bedrohten Tierarten. Dieser Zuchterfolg ist ein weiterer wichtiger Beitrag des Chemnitzer Tierparks zur Erhaltung stark bedrohter Tierarten. Weltweit werden derzeit in Zoos nur etwa 130 Somali-Wildesel gehalten. Ob diese Art in freier Wildbahn überhaupt noch existiert, oder ob sie in ihrem krisengeschüttelten afrikanischen Ursprungsgebiet mittlerweile völlig ausgerottet ist, kann derzeit niemand beantworten.
Auch andere Jungtiere werden zum Tierparkfest im Mittelpunkt stehen: die sieben kleinen Minischweine sollen einen Namen erhalten. Zudem werden viele Tiere neue Paten bekommen: der Verein Volkssolidarität Stadtverband Chemnitz e.V. übernimmt die Patenschaft über die Minischweineltern sowie das Amber-Hotel Chemnitz die Patenschaft für einen Nasenbär. Außerdem erfolgt die Auslosung der Tierpatenschaften aus dem RAMA – Gewinnspiel, an dem sich zahlreiche Tierparkbesucher in den vergangenen Wochen beteiligt haben. All diese Aktionen sind am Sonntag zwischen 13:00 bis 15:00 auf der Bühne von Radio Chemnitz zu erleben.

Stukenbrock 8.8.03
Timbavati-Nights am 29. und 30. August
Noch mehr Programm, noch mehr Musik, spektakuläre Showacts. Die Timbavati-Nights im Safaripark Stukenbrock werden in diesem Jahr noch schöner, als je zuvor. Die afrikanische Mitternachtsparty der Sonderklasse. Im romantisch beleuchteten Park, mit exotischen Getränken, Tiere im Fakelschein und Fahrspaß bis Mitternacht. Höhepunkt der Show- und Musikparty ist eine atemberaubende Symbiose aus Lasershow und Feuerwerk.

Walsrode, 7.08.2003
Beeren sammeln für den Vogelpark
Leckerbissen für Ara, Drossel & Co.
Jetzt hängen sie wieder knackig und prall an Büschen und Bäumen: knallroten Hagebutten und die Früchte der Eberesche. Oma machte stets Marmelade aus diesen Sommerfrüchten. Aber auch für viele der gefiederten Bewohner im Vogelpark Walsrode sind sie wahre Leckerbissen, die es leider kaum zu kaufen gibt. Jedoch sammeln kann man sie. Und deshalb erhält jedes Kind, das zu einem Parkbesuch einen vollen 10-Liter-Eimer dieser Beeren mitbringt Gratis-Eintritt in den größten Vogelpark der Welt. Allerdings sollten die Früchte nicht direkt am Straßenrand, sondern an ökologisch unbelasteten Stellen gesammelt werden – zum Wohle der Gesundheit unserer gefiederten Freunde.
Foto: Ara Columbus mit Carolina (15) und Melissa (9) und Suppenteller voller Beeren.



Walsrode, 7.08.2003
Wo gibts denn nun das Eis?
Pingu, der kleine Humboldtpinguin, der im Vogelpark Walsrode den Besuchern hinterherläuft, hat seinen warmen Babyflaum inzwischen abgelegt. Dennoch leidet auch er unter der Sommerhitze und sucht nach Abkühlung. Wie wärs mit einem Eis? OK. Aber wo gibt es das? Da bleibt Pingu nichts Anderes übrig, als sich zu seinen Artgenossen zu gesellen und in der Pinguin-Anlage des Vogelparks im kühlen Wasser zu plantschen. Dort können die Besucher Pingu seit kurzem sehen, denn nun ist er von der Baby-Aufzuchtstation zu seinen Artgenossen umgezogen.









Gelsenkirchen, 08.08.2003
Drachenverwandschaft - Ruhr Zoo-Ferienprogramm der zweiten Woche
Auch in der zweiten Ferienwoche gibt es ein spannendes Thema im Ferienprogramm des Ruhr Zoos Gelsenkirchen. Unter dem Thema „Drachenverwandschaft“ geht es um die Reptilien im Ruhr Zoo.
(Ruhr Zoo) Gelsenkirchen, 8. August 2003. Bei den Führungen durch den Ruhr Zoo am Dienstag, 12. August um 14.30 Uhr und Donnerstag, 14. August um 10.30 Uhr ist der Ruhr Zoo dem Mythos der Drachen auf der Spur. Aus zoologischer Sicht gesehen sind die Drachen Reptilien und im Ruhr Zoo leben zahlreiche Schlangen, Echsen und Schildkröten. Königspython „HERO“ oder Leguan „BÄRBEL“ werden bei dem Rundgang besucht. Spannende Geschichten werden vorgetragen und es wartet die eine oder andere Überraschung.

Gelsenkirchen, 07.08. 2003.
Dusche für Mensch und Tier im Ruhr Zoo Gelsenkirchen
Die Affenhitze macht auch vor dem Ruhr Zoo nicht halt. Bei diesen Temperaturen wissen die Besucher jedoch eine Besonderheit des Tierparks zu schätzen: Der dichte Baumbestand sorgt für reichlich Schatten. Und Rasensprenger bieten den Besuchern und den Tieren zusätzliche Gelegenheit zur Abkühlung.
Weit über die Hälfte der rund 22 Hektar großen Ruhr Zoo-Fläche liegen unter schattigen Bäumen. Das ist für die Tiere im Ruhr Zoo ebenso angenehm wie für die Besucher. Ein Großteil dieses Baumbestands wird auch nach dem Umbau zur ZOOM Erlebniswelt noch vorhanden sein.
Einen besonderen Service bekommen die Besucher in diesen Tagen geboten. An einigen Stellen im Zoo haben die Mitarbeiter Rasensprenger aufgestellt. Hier können die Besucher eine kühlende Dusche bekommen. Und auch in einigen Gehegen sorgen die Wasserspender für die erfrischende Abkühlung bei den Tieren.
Diese rekordverdächtigen Temperaturen bieten allerdings auch „Vorteile“. Wer nämlich einen Spaziergang um die Afrika-Savanne wagt und die Löwen- und Hyänenanlage innerhalb des Ruhr Zoo besucht, kann neben den Felslandschaften Namibias und den Tieren Afrikas nun auch nahezu afrikanische Temperaturen erleben. Das dürfte das Afrika-Feeling perfekt machen.

Duisburg,07.08.2003
Zwei seltsame Freunde
In der weiten Wildbahn würden sie sich nie begegnen:
CANDO, der 7 Wochen alte Seehund-Sprößling (ursprüngliche Bewohner nordeuropäischer Küsten) und PINGU, mit Rufnamen Nummer 6, das 6 Wochen alte Pinguin-Küken (ursprüngliche Bewohner südafrikanischer Küsten): Beide geboren bzw. geschlüpft im Zoo Duisburg.
Zur Zeit jedenfalls wohnen die beiden ungleichen Tierkinder Seite an Seite in einem eigens eingerichteten Gehege hinter den Kulissen der Großen Robbenanlagen. Das kulleräugige Robben-Bübchen und das flauschweiche Vogelküken befinden sich nämlich in einer sensiblen Aufzuchtphase ihres Lebens, denn bisher sorgten die Mütter mit Milch bzw. vorverdautem Kropfbrei für das gedeihliche Wachstum ihres Nachwuchses – damit hat es nun ein Ende. Aber auch die Kleinsten wollen einmal erwachsen werden und dazu gehört, dass beide künftig an feste Futterhäppchen gewöhnt werden müssen, und dazu bedarf es der tätigen Mithilfe ihrer menschlichen Betreuer.
Klein-PINGU muss lernen, Schnabel-Auf und Hals-Lang-Machen, um die ersten Ganzkörper-Sprotten schlucken zu können, und Klein-CANDO würde am liebsten die frischen Heringsleiber direkt aus dem Futtereimer lutschen, was selbstverständlich verboten und deshalb von heftigem Kopfschütteln begleitet ist.
Mühselig ist es also auch im Tierreich, Tischmanieren und Speisevorschriften zu erlernen; Geduld ist angesagt beim Geben und Nehmen – auf beiden Seiten der Akteure.

Ulm, 29.7.
Nach langer Bauzeit wird das neue Bärengehege am 5.9.03 um 14 Uhr mit einem kleinen Festakt eingeweiht.




WWF, 14.08.2003
WWF fordert Schutz der bedrohten Schneeleoparden
Durch die zerklüfteten, einsamen Bergregionen Zentralasiens streifen nur noch etwa 4.000 bis 7.000 Schneeleoparden. Eine Studie, die der WWF und sein Artenschutzprogramm TRAFFIC heute vorlegen, nennt als Hauptursache für die Bedrohung der streng geschützten Tiere die illegale Jagd und den Handel mit ihrem wertvollen Fell . Der WWF fordert effektive Maßnahmen wie den Einsatz von Anti-Wilderer-Einheiten zum Schutz der so selten gewordenen Raubkatzen. Ausländische Touristen in Zentralasien tragen dazu bei, dass der illegale Handel  blüht. Doch die Wilderei ist nicht die einzige Bedrohung für die seltenen Katzen: Immer weiter engt der Mensch den Lebensraum der Schneeleoparden ein und tötet ihn  auch, um seine Viehherden gegen ihn  zu verteidigen. Der WWF fordert deshalb,  die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Menschen  in den Schneeleoparden-Gebieten bei seinem Schutz zu berücksichtigen. In der Mongolei unterstützt der WWF ein Projekt, das Schäfern alternative Einkommensquellen bietet, damit sie auf die Wilderei verzichten. Eine weltweite Initiative zum Schutz der Schneeleoparden veröffentlicht heute die sogenannte „Überlebensstrategie für Schneeleoparden“, die von Naturschützern aus 18 Ländern entwickelt wurde.  
Der Report in englischer Sprache steht zum Download im Internet unter
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/01362/

ZGF, 12.8.03
Die letzten Berggorillas leben im Herzen Afrikas , im Drei-Länder-Eck zwischen Ruanda, Uganda und der Demokratischen Republik Kongo. In keinem Zoo der Welt gibt es diese Tiere. Die sanften Riesen, die durch den Hollywood-Film "Gorillas im Nebel" weltweit berühmt wurden, sind in ihrem Lebensraum am Fuße der Virunga-Vulkanberge zwar durch Nationalparks geschützt, doch seit 1994 toben in dieser Region
heftige Bürgerkriege. Dr. Markus Borner von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt hat die Gorillas besucht, begleitet von einem Fernsehteam des Bayerischen Rundfunks.
ARTE zeigt diese Dokumentation „Gorillas zwischen den Fronten" am Sonntag den 14. September 03 um 22.50 Uhr

WWF, 7.08. 2003
1. Wale auf Islands Abschussliste
WWF: Wale beobachten statt Wale harpunieren!
Island hat gestern angekündigt, wieder Wale fangen und töten zu wollen. Noch im August will die frühere Walfangnation beginnen, 38 Minkwale, nach eigenen Angaben zu wissenschaftlichen Zwecken, zu harpunieren.
Volker Homes, Artenschutzexperte des WWF: „Es ist ökonomischer und ökologischer Unsinn, dass Island wieder Wale töten will. Auch sind dadurch keine neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu erwarten. Viel interessanter für die isländische Wirtschaft ist der boomende Zweig der Walbeobachtung (Whalewatching) mit über 62.000 interessierten Touristen pro Jahr allein in Island. Dieser Naturtourismus wird durch den Walfang voraussichtlich weit zurück geworfen. Island ist dabei, mit wissenschaftlichen Scheinargumenten die Tür für den kommerziellen Walfang wieder weit aufzustoßen und schneidet sich damit ins eigene Fleisch.“
Ein Moratorium verbietet seit 1986 das Töten von Großwalen mit Ausnahme des Fangs zu wissenschaftlichen Zwecken. Seit 1989 pausiert Island mit seinen Walfangaktivitäten. Bei Islands Wiedereintritt in die International Whaling Commission (IWC) im Oktober 2002 verkündete die Regierung, dass sie den kommerziellen Walfang nicht vor 2006 wieder aufnehmen werde.
2. Sonnenbank für Seehunde
WWF: Neue Insel zwischen Juist und Borkum soll Vögeln und Robben vorbehalten bleiben
Die neue Insel, die sich zwischen den beiden ostfriesischen Nordseeinseln Juist und Borkum aus den Fluten erhebt, ist zwar keine drei Quadratkilometer groß - dennoch setzen viele Nordlichter große Hoffnungen in die so genannte „Kachelotplate“. Nach Ansicht des WWF bietet die kleine Insel im Niedersächsischen Wattenmeer große Chancen für den Naturschutz: Bereits jetzt nutzen Hunderte von Seehunden und die selten gewordenen Kegelrobben die Sandbänke als „Sonnenbank“ und Kinderstube. Zahlreiche Seevögel wie Möwen, Kormorane und Austernfischer lassen sich hier nieder, auch erste Bruterfolge hat es auf der neuen Insel bereits gegeben. Doch noch hat das kleine Eiland die Nagelprobe nicht bestanden: Erst müssen die Dünen, auf denen bereits Pionierpflanzen wie die Strandquecke wachsen, die kommenden Herbst- und Winterstürme überstehen.
„Wenn die Insel tatsächlich längere Zeit stabil bleibt, können dort sogar die stark gefährdeten Seeregenpfeifer und Seeschwalben brüten“, hofft WWF-Wattenmeerexpertin Birgit Weerts. Prognosen, dass sich das Eiland zu einem Ausflugsziel mausern könne, hält Weerts für völlig überzogen: „Wo nach jahrzehntelanger Entwicklung erste Dünen entstehen, auf denen sich gerade einmal erste Strandqueckenbüschel halten können, ist noch lange kein Platz für Imbissbuden und Souvenirshops!“ Stattdessen plädiert die Umweltschützerin dafür, die Insel ausschließlich der heimischen Tier- und Pflanzenwelt vorzubehalten.
Die Kachelotplate hat sich seit den siebziger Jahren aus einer kleinen Sandbank gebildet. In dreißig Jahren hat sich dort so viel Sand angehäuft, dass man mittlerweile von einer Insel sprechen kann. Bei mittlerem Hochwasser ragt das Inselchen bereits zwei Meter hoch aus den Fluten. Die Bedeutung des Namens „Kachelot“ stammt vom französischen „cachalot“ – zu deutsch: Pottwal. Man vermutet, dass einst ein Pottwal auf einer der ostfriesischen Inseln gestrandet war und die ersten Sandkörner der heutigen Kachelotplate nach diesem Ereignis benannt wurden.

Papageienschutz-Centrum Bremen e.V., 7.08.2003
Freifluggehege für geschädigte Papageien
Die Arbeiten an dem vom Papageienschutz-Centrum Bremen e.V. geplanten Papageienschutz-Projekt haben begonnen
Nach mehrjähriger Suche und zum Teil schweren Rückschlägen steht dem Papageienschutz-Centrum Bremen e.V. nun endlich eine geeignete Baulichkeit für das von ihm seit langem geplanten Freifluggehege für Papageien zur Verfügung: In den Gewächshäusern einer stillgelegten Gärtnerei soll auf einer Fläche von etwa 860 qm ein naturnaher Lebensraum für die vielfach stark geschädigten Papageien entstehen, die Mitglieder des Papageienschutz-Centrums Bremen e.V. aus nicht tier- und artgerechter Haltung in ihre Obhut genommen haben. Angeschlossen sind die für den Betrieb des Gehgeheges notwendigen Arbeits- und Funktionsräume, wie z.B. Lagerräume, Futterküche und Behandlungsraum für kranke Papageien.
Zum Wohle der Papageien soll das gesamte Fluggehege mit einer üppigen Bepflanzung ausgestattet werden und technische Installationen erhalten, die für klimatische Bedingungen sorgen wie sie für Papageien notwendig sind. Insbesondere aber soll den  Papageien die Möglichkeit gegeben werden, wieder Vogel zu sein und sich wieder frei bewegen zu können, frei zu klettern und frei zu fliegen, sowie Paare und Schwärme zu bilden.
Durch das Fluggehege, das später auch Besuchern zugänglich sein wird, will das Papageienschutz-Centrum Bremen e.V. anschaulich und praktisch Aufklärung über die zahlreichen Tier- und Artenschutzprobleme leisten, die mit der Haltung von Papageien verbunden sind.
Die Schaffung dieses Papageienfluggeheges erfordert einen erheblichen Arbeits- und Finanzaufwand. Die Mitglieder des Papageienschutz-Centrum Bremen e.V. freuen sich daher über jede Unterstützung durch Geld- oder Sachspenden oder durch ehrenamtliche Mitarbeit beim Aufbau und Betrieb des Geheges.   


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Geiersterben - Diclofenac des Rätsels Lösung?
Seit einigen Jahren verzeichnet der indische Subkontinent einen rätselhaften Einbruch der Geier-Populationen um bis zu 90%, was dort Bengalgeier, Indischen Gänsegeier und Schmalschnabelgeier an den Rand der Ausrottung brachte (wir berichteten mehrfach).
Als Ursache wurden bisher eine Krankheit, Schwermetalle oder Pestizide vermutet. Nun verdichten sich die Hinweise auf das Medikament Diclofenac, welches bei Mensch und Tier als Schmerz- und Entzündungshemmer eingesetzt wird.
In 23 toten Geiern konnte das Medikament nachgewiesen werden, nicht jedoch bei Geiern, die nachweislich an einer anderen Ursache gestorben waren. Versuchsweise wurden drei Geiern geringe Dosen Diclofenac verabreicht - alle verstarben nach kurzer Zeit.
Nach der Übersetzung durch M. Smeets von Robert W. Risebrough: A New Role for Indian Zoos. In: ZOOS' PRINT, Number 8, August 2003.



Lippische Landeszeitung-14-08-2003
Einwanderer, die kein Visum brauchen
Die Natur ist im Wandel: Die Biologische Station Lippe (Schieder) beobachtet, dass sich das Artenspektrum der heimischen Tier- und Pflanzenwelt verändert. Nach Worten des Diplom-Biologen Matthias Füller wandern seit etwa 10 bis 20 Jahren verstärkt wärmeliebende Insektenarten ein, die ursprünglich in südlicheren Gefilden des europäischen Kontinents etwa in der Mittelmeerregion beheimatet waren. Beispiel: die Wespenspinne. Auch wenn es angesichts der aktuellen Temperaturen verwundert: Füller sieht die Ursachen auch in den milden Wintern und dem Rückgang der Schneebedeckung in den vergangenen Jahren ein Indiz für die Veränderung des Klimas.

Burghauser Anzeiger – 14.08.2003
Fliegendes Zugpferd: Waldrapp bei der Gartenschau
Burghausen. Die Landesgartenschau wartet mit einer Attraktion auf, die schon an der Finanzierung zu scheitern drohte: Die Aufzucht von Waldrappen, die vom Aussterben bedroht sind und in hiesigen Gefilden eingewildert werden sollen, ist ab dem 23. April 2004 auf dem Burggelände zu beobachten. Biologe Dr. Johannes Fritz hat sich als Leiter des im oberösterreichischen Grünau ansässigen Waldrappteams an der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle mit seinen Mitarbeitern ein großes Ziel gesetzt: den früher im Salzachgebiet siedelnden und heuer nur noch in einer Kolonie in Marokko frei lebenden Vogel wieder heimisch machen.
Während Storch und Singvogel von Geburt an "wissen", wohin sie zu fliegen haben, muss der Waldrapp seine Route erst von den Eltern lernen. Im Gehege groß gezogene Tiere flogen in der Vergangenheit unwissend gen Norden - in den sicheren Tod.
Ende August werden daher Fritz und seine Mitstreiter den Vögeln den Weg weisen: Mit Leichtfliegern führen die Biologen ihre Vögel ins Winterquartier, den Maremma-Nationalpark in der südlichen Toskana. "Der Ausgang des Experiments, ob die Vögel im Frühjahr eigenständig zurück kehren, ist völlig offen", gesteht Fritz. "Die Chancen, dass wir den Flug über die Alpen schaffen, schätze ich aufgrund der derzeitigen Wetterlage aber als sehr gut ein."  Zahlreiche Journalisten und ein Fernsehteam des Österrreichischen Rundfunks werden die Reise begleiten. Läuft alles nach Plan, können die Besucher der LGS nicht nur die Entwicklung von sechs Jungvögeln samt ersten Freiflügen im Burghauser Himmel verfolgen. Auch die Dokumentation des Fluges in den Süden ist als Videovorführung fest vorgesehen.

Frankfurter Allgemeine Zeitung 10.8.2003
Das Putzen mußte sich "Riki" erst abgewöhnen
http://www.faz.net/s/Doc~E696020D84B2A43C5BC02E5F9454E5959
In Indonesien ist es in gewissen Kreisen immer noch schick, ein Orang-Utan-Baby zu halten. Etwa 200 bis 400 Jungtiere, so schätzt Peter Pratje von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, leben derzeit in indonesischen Haushalten. Spätestens im Alter von etwa fünf Jahren werden die Orang-Utans ihren menschlichen Besitzern dann aber meist lästig. Seit Dezember vergangenen Jahres leitet der Biologe Pratje am Rande des Nationalparks Bukit Lawang eine Auswilderungsstation für ehemals gefangen-gehaltene Orang-Utans. Um die Sumatra-Orang-Utans, deren Zahl von etwa 15000 Tieren im Lauf der vergangenen zehn Jahre auf zwischen 7000 und 3500 Tiere sank, nachhaltig zu schützen, engagiert sich die Zoologische Gesellschaft Frankfurt mit Unterbrechungen nun schon seit 30 Jahren in Indonesien. Nun versuchen die Frankfurter, in Kooperation mit der Schweizer Paneco-Stiftung, eine zweite Population von ausgewilderten Orangs neben jener im Leuser Nationalpark im Norden von Sumatra zu etablieren. 120.000 Euro im Jahr investiert die Gesellschaft in das langfristig angelegte Projekt. Schon einmal, von 1973 an, hatten die Frankfurter eine solche Auswilderungsstation betrieben. Das erste Projekt ließ sich erfolgreich an, 1980 wurde es von den indonesischen Behörden übernommen. Eine "Katastrophe" sei das gewesen, sagen die Frankfurter im nachhinein. Denn der Leuser Nationalpark wurde zu einem Mekka des Massentourismus, 500.000 Menschen zogen in jedem Jahr durch den für die Orangs vorgesehenen Lebensraum. 1997 wurde ein Dekret über die Schließung der Station verabschiedet. An diesem Punkt begann die Zoologische Gesellschaft, ein neues Auswilderungsprojekt zu planen, das weitab vom Tourismus, in einem geschützten Gebiet liegen sollte. Für die Haltung steuerte wiederum ein Mitarbeiter des Frankfurter Zoos sein Wissen bei: Tierpfleger Carsten Knott, ausgewieser Affen-Fachmann des Zoos, kam im Sommer 2002 nach Sumatra, um Ratschläge zur Affen-Haltung zu geben. Maximal ein Jahr, so schätzt Pratje, wird es dauern, bis die letzten Kandidaten der jetzigen Gruppe fit für das freie Leben sind. Etwa 20 Affen will er in jedem Jahr das Programm durchlaufen lassen. Die 12 Mitarbeiter, von denen acht stets auf der Station leben, kontrollieren ihre Spuren im Wald.

Tiroler Tageszeitung Online 10.8.2003
Hitzewelle in Europa macht auch der Tierwelt hart zu schaffen
http://news.tirol.com/chronik/international/artikel_20030810_221960.html
Während sich im Madrider Zoo die Bären ähnlich wie die Menschen mit Eisschlecken über den heißen Tag retten, kommen andere Tiere nicht so leicht davon. Experten zufolge leiden unter den extremen Wetterbedingungen vor allem die Raubvögel und die Störche, die ihre Nester gerne in exponierter Höhe bauen und deren Junge der Sonnenstrahlung voll ausgesetzt sind. Eidechsen, Nachtigallen und Kuckucke brüten dagegen nun bereits zum wiederholten Mal, anders als in den Vorjahren. Sogar einige Schmetterlingsarten, die sonst nur in Südeuropa zu finden sind, wurden mittlerweile in Deutschland gesichtet.

Salzburger Nachrichten 8.8.2003
Salzburger Forscher suchen nach Lebensräumen für Edelkrebse
http://www.salzburg.com/sn/salzburg/artikel/480665.html
Das natürliche Vorkommen von Edelkrebsen in den heimischen Gewässern untersuchen derzeit Wissenschafter der Universität Salzburg unter der Leitung des Zoologen Robert Patzner. Laut Patzner gibt es nur noch wenige Lebensräume, in denen sich natürliche Bestände von Edelkrebsen erhalten haben. Ein Feind der heimischen Krebse kommt aus Nordamerika: Vor etwa 150 Jahren sei mit dem Signalkrebs die für die heimischen Arten tödliche Krebspest eingeschleppt worden und habe die Bestände stark dezimiert. Im Rahmen eines vom Land und dem Landwirtschaftministerium geförderten Projektes werden nun alle Flusskrebs- und Muschelbestände im Bundesland Salzburg erfasst. Mit der Kartierung will man jene Gewässer finden, die nicht von Signalkrebsen "infiziert" sind und mit heimischen Beständen neu besetzt werden können. Vorkommen von Steinkrebsen gibt es hauptsächlich im Flach- und im Tennengau. Die größeren Edelkrebse haben die Forscher vor allem im Pinzgau, Lungau und Flachgau entdeckt.

Salzburger Nachrichten 12.8.2003
Wandermuscheln werden zur Plage
http://www.salzburg.com/sn/salzburg/artikel/481480.html
Während die kleinen Wandermuscheln - ihr wissenschaftlicher Name ist Dreissena polymorpha - in den heimischen Gewässern immer mehr zu einer Plage wird, sind die Großmuscheln als natürliche Bewohner unserer Seen immer seltener. Am Institut für Zoologie der Universität Salzburg ist ein Forscherteam unter Robert Patzner derzeit mit der Erfassung der Muschelvorkommen beschäftigt. In Salzburg kommen mit Sicherheit noch die Gemeine Teichmuschel, die Große Teichmuschel sowie die Gemeine Malermuschel vor. Die Gemeine Flussmuschel gilt als verschollen. Eine andere Art, die Chinesische Teichmuschel, wurde vor einigen Jahren über Ungarn nach Österreich eingeschleppt. Die Kartierung soll klären, ob diese Art mittlerweile auch schon in Salzburg zu finden ist.

Bremer Nachrichten 8.8.2003
Brutsaison im Kreis Osterholz verlief für Vogelfreunde ...
http://www.bremer-nachrichten.de/regionales/fs_bn_reg_nor.html?id=115486
Für die beiden Osterholzer Storchenbetreuer vom Naturschutzbund, Paul Richter und Ortwin Vogel, sind die beiden Jungen in Viehland ein echter Lichblick im ansonsten eher traurigen Storchenjahr: Die Hoffnungen der beiden Weißstorch-Experten auf eine höhere Zahl von Störchen, die im Kreis Osterholz für Nachwuchs sorgen, hat sich nicht erfüllt. Während sich im Kreis Verden und im Kreis Cuxhaven mehr Horstpaare als sonst niedergelassen haben, ist der Osterholzer Bereich ziemlich außen vor geblieben. Insgesamt sind vier junge Störche im Landkreis aufgewachsen.

Tiroler Tageszeitung 8.8.2003
Seeadler erfolgreich vom Aussterben gerettet
http://news.tirol.cosm/chronik/national/artikel_20030808_221628.html
Noch vor drei Jahren stand es schlecht um Österreichs Wappentier - den Seeadler. Die letzte Brut wurde im Jahr 1946 registriert, danach galt der majestätische Vogel in Österreich als ausgestorben. Nach nur drei Jahren gezielter Projektarbeit gibt es zum heurigen Abschluss eine Jubelmeldung: "Drei Brutpaare haben insgesamt fünf Junge aufgezogen. Damit können wir unser Projekt mit einem unerwartet großen Erfolg abschließen", freute sich WWF-Artenschutzexpertin Jutta Jahrl.

Sächsische Zeitung - 13-08-2003
Fledermaus hält Bauleute in Atem
Die Kleine Hufeisennase hält die Autobahnbauer auf Trab. Denn wegen der vom Aussterben bedrohten Fledermausart betreiben sie einen ganz schönen Aufwand an der A 17. Deshalb werden zwischen dem Seidewitztal und Friedrichswalde-Ottendorf Feldwegbrücken über die A 17mit Sträuchern und Büschen bepflanzt, um sichere Überflug-Korridore für die Hufeisennasen zu schaffen. Doch die tieffliegende Hufeisennase sucht auch oft ein Schlupfloch in Bodennähe. Deshalb wird bei Borna-Gersdorf ein Stahlrohrdurchlass unter der Trasse gebaut.

Iceland to begin limited whaling, angering environmentalists
Iceland announced plans Wednesday to resume limited hunting of whales, angering environmental groups who questioned its assertion that the kills were for scientific research.
http://www.enn.com/news/2003-08-07/s_7281.asp

Seychelles plans to let tourists on Aldabra atoll
The Seychelles plans to open up the Aldabra atoll, four remote coral islands in the Mozambique channel, to a small number of eco-tourists and is looking for developers.
http://www.enn.com/news/2003-08-08/s_7335.asp

Global warming threatens Great Barrier Reef
Australia's Great Barrier Reef ? the world's largest chain of living coral ? could be devastated by global warming over the next 50 years unless drastic action is taken, a report said Monday.
http://www.enn.com/news/2003-08-12/s_7419.asp

Wildlife authorities on Maui want to eradicate an invasive parrot species they say threatens crops and native forest.
http://www.enn.com/news/2003-08-13/s_7465.asp

People are the ultimate predators
Humans are remarkably efficient at killing. Although we often marvel at the ability of big predators like tigers, wolves, and sharks to efficiently dispatch their prey, in terms of absolute numbers, none of these creatures holds a candle to human beings. We are the best killers nature has ever made.
http://www.enn.com/news/2003-08-14/s_7504.asp

Cousteau Heir to Revive TV Ocean Voyage Genre
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/21802/story.htm

Birds and Sealife at Risk from European Heatwave
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/21792/story.htm

Bangladesh: Tiger, Tiger Not So Bright...
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/21805/story.htm

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