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| Ausgabe 173 vom 7. August 2003 | ||||
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Liebe
Leser,
Dirk Petzold
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| Zoos und Tierparks | ||||
Berliner Zeitung 4.8.2003 Wieder nichts: Yan Yan bleibt ohne Kinder http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/265883.html Es hätte klappen können, dieses Mal sah es wirklich gut aus. Doch am Ende hatte der Berliner Zoo mal wieder das Nachsehen: Yan Yan, die 18 Jahre alte Pandabärin, bleibt weiter ohne Kinder. Die im Frühjahr vorgenommene künstliche Befruchtung sei erfolglos geblieben, sagte Zoo-Tierarzt Andreas Ochs am Montag. "Am Samen von Bao Bao kann es nicht liegen", sagte Andreas Ochs. Dieser sei von hervorragender Qualität. Trotz der gescheiterten Versuche kann der Zoo-Tierarzt der Sache Positives abgewinnen. "Wir haben Yan Yan inzwischen soweit trainiert, dass sie ohne Narkose befruchtet werden und untersucht werden kann", erklärte er. Versuch Nummer sieben wollen die Tierärzte im Frühjahr unternehmen. Dann kommt vielleicht auch ein von chinesischen Zoologen angebotener Samencocktail zum Einsatz. "Wir geben nicht auf", sagte Ochs. Allerdings drängt die Zeit: 2007 wollen die Chinesen ihre Leihgabe Yan Yan zurück. Berliner Morgenpost 5.8.2003 Wieder kein Pandabärchen für Yan Yan http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/berlin/story620956.html Das wars mal wieder. Auch im fünften Anlauf hat es im Zoo mit einer künstlichen Besamung bei Pandabärin Yan Yan nicht geklappt. Im April war Yan Yan, die als chinesische Leihgabe seit 1995 im Berliner Zoo lebt, viermal künstlich besamt worden. Fachleute hatten wochenlang versucht, den besten Zeitpunkt anhand von Urinproben, Vaginalabstrichen und Verhaltensanalysen herauszufinden. Keine einfache Aufgabe, denn Pandabären sind nur einmal im Jahr für 36 Stunden empfängnisbereit. Schließlich wurde besamt und geduldig gewartet. Bis zum Schluss hatten die Experten vom Zoo und dem Institut für Wildtierforschung auf kleinste Anzeichen für das Entstehen eines Pandabärchens gehofft. Gestern gaben sie - vorerst - auf. Hamburger Abendblatt 5.8.2003 Hoffen auf Panda-Baby http://www.abendblatt.de/daten/2003/08/05/193561.html Enttäuschung im Berliner Zoo. "Es gibt keinerlei Hinweise auf eine Schwangerschaft", sagt Tierarzt Andreas Ochs vom Zoologischen Garten. Die Pandadame ist zusammen mit dem lendenlahmen Bao Bao das einzige Panda-Pärchen in einem europäischen Zoo. >Da dürfte Wien widersprechen Thüringer Allgemeine 06.08.2003 TA-Gespräch: Heute würden wir es anders machen http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.erfurt.volltext.php?id=749087 Der südafrikanische Tierhändler, von dem der Erfurter Zoo vor vier Jahren die beiden Elefanten Csami und Seronga erwarb, wurde dieser Tage verurteilt. Sechs Monate auf Bewährung und 7000 Euro Geldstrafe. Die Tierschützer von Peta erneuerten daraufhin die Vorwürfe an die Zoodirektion, mit Kriminellen zusammengearbeitet zu haben. TA sprach dazu mit Zoodirektor Norbert Neuschulz. Haben Sie ein schlechtes Gewissen? Wir kannten die Situation damals nicht genau. Es gab das für Zoos bestimmte Angebot von 30 Elefanten, darauf gingen die Zoos von Erfurt, Dresden und Basel ein. Wir sind hingefahren, haben dort ordentliche Bedingungen vorgefunden. Vor Ort hat unser damaliger Elefantenpfleger und heutiger Zootierinspektor Rudi Toll die beiden kleinen Elefanten bis Januar 99 betreut. So weit wir involviert waren, sind uns keine Unregelmäßigkeiten aufgefallen. Aber es gab sie, nicht zuletzt in der Behandlung der Tiere durch die indonesischen Mahouds. Ich weiß, das stellte sich später heraus. Während wir da waren, waren die südafrikanischen Tierrechtsorganisationen vor Ort, wir haben gezeigt, wie wir uns ordentliche Pflege vorstellen. Es gab um die Einfuhr der Tiere damals große Aufregung. Wir hatten die Genehmigung, Minister Trittin zog sie kurzzeitig zurück, dann bekamen wir sie wieder. Fluggesellschaften verweigerten den Transport, es war eine nervenaufreibende Zeit. Am 14. Januar 1999 kamen Csami und Seronga in Erfurt an, ich erinnere mich an jede Minute. Wie geht ein Zoo üblicherweise vor, wenn er ein Tier erwerben möchte? In Europa gibt es Listen der EAZA mit abzugebenden Tieren. Elefanten aus Nachzuchten in Zoos standen und stehen dort nicht drauf. Also orientierten wir uns auf das Pilotprojekt im Tuli-Reservat, hier wurden 30 Jungelefanten gefangen. Anderswo war das gängige Praxis. Inzwischen gibt es zunehmend Kritik an solchem Vorgehen, man soll junge Elefanten nicht von ihren Müttern isolieren. Zeigen Sie Reue? Im Nachhinein ist man immer klüger. Wir haben dazu gelernt, würden wohl heute keinen Elefanten aus der Wildbahn mehr nehmen. Sondern uns gedulden, bis ein gutartiger Zirkuselefant zur Abgabe stünde. Sind Bedingungen denkbar, unter denen Csami und Seronga zurück kehren in die Savannne? Sie würden, inzwischen vom Menschen geprägt, keinen Anschluss an ihre wilden Artgenossen mehr finden. Eine Rückführung wäre zudem sehr teuer und nicht sinnvoll. Die Haltungsbedingungen unserer Elefanten wollen wir schrittweise weiter verbessern. Ist die Löwenanlage fertig, wird die Außenanlage des Elefantenhauses in Angriff genommen. Wir stellen uns einen zweiten kleinen Elefantenstall vor, um nicht nur Kühe, sondern auch einen Bullen halten zu können. Volksstimme 06-08-2003 Post aus dem spanischen Tierpark http://www.volksstimme.de/news/anhalt/magdeburg/show_fullarticle.asp?AID=411112 Im Frühjahr musste die Elefantendame "Arusha" in einen spanischen Tierpark umgesiedelt werden. Viele Magdeburger fragen sich natürlich: Wie geht es ihr dort? Die Nachricht aus Spanien: Nachdem die Anfangsschwierigkeiten überstanden sind, sei man sehr erfreut darüber, dass sich Arusha in ihrem neuen Zuhause wohl fühle, schrieb Antonio Ibanez. Zur Erinnerung: In den ersten Tagen nach ihrer Ankunft hatte die Elefantendame Verdauungsprobleme mit dem ungewohnten Futter, sie hatte während des Transports von Magdeburg nach Sevilla einen Stoßzahn verloren, der zweite brach dann im Tierpark auch noch ab, und die Eingliederung in die neue Herde fiel der "Führungspersönlichkeit" Arusha ebenfalls schwer. Das sei jetzt aber alles überstanden, so der Tierparkdirektor. Arusha habe sich gut eingelebt und nehme seit Juli auch aktiv am Herdenleben teil. Dem Wunsch nach Fotos von Arusha kam der Tierpark ebenfalls "gerne" nach. Sie zeigen die Elefantin nicht nur in ihrer neuen Herde, sondern vor allem auch das große Gehege, in dem sie sich bewegen kann. Ostthüringer Zeitung - 06-08-2003 Elefanten-Skelett wird zur Montage vorbereitet http://www.otz.de/otz/otz.nachrichten.volltext.php?id=751276 Neun Stunden brauchten Matthias Krüger, Chefpräparator des Phyletischen Museums Jena, und zehn Zoologie-Studenten, um die im Erfurter Zoo gestorbene Elefantendame fachgerecht zu zerlegen. Zoodirektor Neuschulz hatte dem Jenaer Zoologen Prof. Martin S. Fischer das über drei Tonnen schwere Tier zu Präparationszwecken angeboten. In einer Eilaktion entfleischten die Jenaer mit Hilfe der Tierverwertungsfirma Saria in Elxleben den toten Koloss. Im nächsten Jahr soll das zweieinhalb Meter hohe Skelett im Museum aufgestellt werden. Thüringer Allgemeine 1.8.2003 Eine Ausstellung für Marina http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.globus.volltext.php?id=743791 Elefantenkuh Marina aus dem Erfurter Zoopark soll im Phyletischen Museum Jena ausgestellt und erforscht werden. Das rund 500 Kilogramm schwere Skelett des Tieres, das in der Nacht zu Donnerstag gestorben war, wird im Herbst 2004 in einer eigenen Ausstellung im Phyletischen Museum gezeigt, kündigte Museumsleiter Prof. Martin S. Fischer an. Herz und Kehlkopf sollen daher präpariert werden. Als Anschauungsobjekt für Museumsbesucher und Studenten wollen die Jenaer Wissenschaftler zudem die Wundernetze aufbereiten. Bei ihrer Arbeit an Marinas Kadaver haben die Jenaer Zoologen kein Anzeichen einer Krankheit gefunden. 45 Jahre seien für einen Elefanten ein hohes Alter. Berliner Morgenpost 2.8.2003 Störrische Nashorn-Dame macht Zicken beim Transport http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/berlin/story620630.html Ralf Wieland weiß, wie Nashörner ticken: "Sie sind misstrauisch, eigensinnig und angriffslustig." Und weil sie so sind, sieht der Zoo-Tierpfleger jedem Ortswechsel der Tiere nicht gerade entspannt entgegen. Vorige Woche sollte Spitzmaulnashorn Ine aus dem im östlichen Zooteil etwas abgelegenen Nashornhaus in das Gebäude am Löwentor ziehen. Wenn sich die Hoffnung der Zoologen erfüllt, wird sie dort zwischen Mitte Oktober und Mitte Dezember ein Nashornbaby zur Welt bringen. WAZ 06-08-2003 Hyäne Fisi ist ein Pantoffelheld http://www.waz.de/waz/waz.gelsenkirchen.volltext.php?id=748947 Wenn Tamara Kalmbach über ihrer Doktorarbeit brütet, dann sieht sie Tupfen und Streifen. Die Helden ihrer Abschlussarbeit heißen Tüpfelhyänen und Steppenzebras. Ihre Entscheidung für die Raubtiere mit der abfallenden Rückenpartie und den Teddy-Ohren hat sie ganz bewusst gefällt: "Hyänen haben einen ganz schlechten Ruf, sie gelten als Aasfresser und feige." Die intensive Beschäftigung mit Rüde Fisi und seinen Gefährtinnen unterstrich aber, was sie sowieso schon wusste: "Hyänen sind sehr hübsche Tiere mit großen, dunklen Augen, und", so fügt sie an, "sie sind sehr gute Jäger." Der Zoo profitiert von dieser Arbeit besonders, weil Tamara Kalmbach die Hyänen vor und nach ihrem Umzug in die Nachbarschaft der Löwen beobachtet hat. In ihrem neuen Heim, auf sanften Sandhügeln vor roten Felsformationen, gesäumt von grünlichem Wasser und wehendem Schilf, hat sich das Trio schon sehr gut eingelebt. Obwohl es, so die Expertin, mehr Streit gebe als vorher: "Sie können sich einfach nicht mehr so gut aus dem Weg gehen." Ihr Wissen über die Zebras und Hyänen im Bismarcker Tierpark hat Tamara Kalmbach gebündelt und eine Projektwoche für Oberstufenschüler entwickelt. Reuters Deutschland - 5. Aug. 2003 Pandabärin in San Diego erwartet Zwillinge http://www.reuters.de/news_article.jhtml?type=humannews&StoryID=3220090 Die von China ausgeliehene Pandabärin Bai Yun werde noch in diesem Monat Zwillinge auf die Welt bringen, teilte der Zoo mit. Über den Erzeuger herrsche Ungewissheit: Im März hat sich Bai Yun nach Angaben des Zoos mit ihrem neuen Partner Gao Gao gepaart. Einen Tag später habe sie jedoch das Interesse an ihm verloren, worauf sie künstlich mit dem Samen ihres vorherigen Partners Shi Shi befruchtet worden sei. Am Sonntag habe eine Ultraschalluntersuchung ergeben, dass Bai Yun Zwillinge austrage. Es sei zwar nicht ungewöhnlich, dass Pandabären mit Zwillingen trächtig seien, teilte der Zoo weiter mit. Allerdings könnten sich die Weibchen manchmal nur um eins der jungen Tiere kümmern. Sollte das auch bei bai Yun der Fall sein, würde einer der beiden Nachkömmlinge vom Muttertier getrennt und mit der Flasche aufgezogen. San Diego Zoo Giant Panda Pregnant with Twins http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/21766/story.htm Kreiszeitung Syke 06-08-2003 Lamas fühlen sich richtig wohl Tiere haben neues Dach über dem Kopf / Förderverein trägt Kosten http://syke.mzv.net/news/stories/syke/?id=38566 Bassum. Stolz steht der Lama-Hengst vor seinem neuen "Zuhause". Dann wendet er sich wieder seinen beiden Artgenossen zu und macht sich an das Futter, das Tierpfleger Maik Otto den drei Lamas vor die Füße geworfen hat. "Der rustikale, alte Schuppen musste weichen", erzählt Maik Otto, der etwa 500 Tiere zu versorgen hat. Vier mal acht Meter misst der neue hölzerne "Palast". "Den müssen sich die Lamas allerdings teilen", sagt der Tierpfleger. Und zwar mit einigen Jacob-Schafen, die das Gehege nebenan bewohnen. Die kompletten Kosten für das neue Haus und den Zaun hat der Förderverein übernommen. Neue Ruhr Zeitung 06-08-2003 GEG-Chef: Kein Fragezeichen trübt das Aquarium http://www.nrz.de/nrz/nrz.oberhausen.volltext.php?id=748779 Oberhausen. Für das Großaquarium der britischen Merlin-Gruppe ("Sea-Life") gibt es laut Horst Faßbender, Geschäftsführer der Grundstücks-Entwicklungs-Gesellschaft, "keinerlei Hindernisse mehr". Hitzewelle Hannoversche Allgemeine 31.7.2003 Affenheiß? Affeneis! http://www.haz.de/hannover/125318.html Was machen Affen bei Affenhitze? Die bislang ungeklärte Frage aus dem Reich der Tiere ist zumindest im Zoo Hannover schnell beantwortet: Eis schlecken, sagt Kathrin Paulsen kurzerhand. Sie muss es wissen. Als Tierpflegerin ist sie für die Affen des Zoos verantwortlich. Unsere Affen lieben Wassereis mit echten Melonen, Pfirsichen, Äpfeln, Birnen und Rosinen, erläutert Paulsen. Und das macht sie in der zooeigenen Tiefkühltruhe einfach selbst. Besonders Sumbo ist ein echter Feinschlecker. Der zwölfjährige Clanchef der Drills rechnet nicht in Kugeln, sondern gleich in Litern. Nötig haben die Affen die Abkühlung nicht. Tiere sind an heißen Tagen viel vernünftiger als Menschen, sagt Paulsen. Sie sitzen im Schatten, rühren sich kaum und trinken viel Wasser. Die Eis-Eimer haben einen anderen Zweck: Affenbeschäftigung. Nur die Schimpansen gehen leer aus: Die können ziemlich gut werfen, sagt Paulsen. Und fliegendes Fruchteis ist gefährlich. Sächsische Zeitung 5.8.2003 Auch im Chemnitzer Zoo ists affenheiß http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=509316 Flusspferd müsste man sein. Denn wenn man bei dieser Rekordhitze Lust auf Abkühlung hat, könnte man ständig ins eigene Planschbecken springen und untertauchen ins kühle Nass. Neidisch? Dann sollten Sie wenigstens in den Tierpark gehen und den Tieren beim Faulenzen zuschauen. Mehr passiert dort zur Zeit nämlich nicht - in den Käfigen herrscht tote Hose. Polarfüchse, Löwen, Schafe und Tiger - sie alle liegen rum. Unsere Tiere verziehen sich bei diesem Wetter in den Schatten und verzichten auf größere Aktivitäten, so Tierparkdirektor Hermann Will. In vielen Gehegen haben wir Automatikanlagen, da können die Tiere so viel Wasser schlucken, wie sie mögen. Besonders gut haben es die Flusspferde, Tiger, Wasserschweine und die Bärin. Sie haben eigene Badebecken und können sich abkühlen, wenn die Sonne zu sehr sticht. Von solchen Privatpools können die 30 Tierparkmitarbeiter nur träumen. Westdeutsche Allgemeine - 05-08-2003 Hitze-Splitter: Mineralwasser sprudelt und sprudelt http://www.waz.de/waz/waz.westen.artikel.php?id=748434 Dusche im Zoo: Neben den Affen können sich im Allwetterzoo Münster jetzt auch Menschen mit einer kühlen Dusche gegen die "Affenhitze" wappnen. Zwischen den Gehegen von Schimpansen und Gorillas hat Zoodirektor Jörg Adler seit Dienstag einen Wasserfall für die Besucher herrichten lassen. Das erste Vollbad im herabschießenden Wasser nahm der Chef selbst. Frankfurter Allgemeine Zeitung - 05-08-2003 Eis mit Fischgeschmack gegen die Hitze http://www.faz.net/s/Doc~E6445D2B73A4B429D9CD9DF21FB07803F Eis mit Fischgeschmack und Sonnencreme für zartrosa Schweineohren gehören derzeit zu den wichtigsten Arbeitsutensilien britischer Tierpfleger. Weil die Rekordhitze von bis zu 37 Grad Celsius in Großbritannien auch Zootiere plagt, verstärkte das Personal seine Anstrengungen, um Bären, Büffel und Pinguine vor einem Sonnenstich zu bewahren. Im Londoner Tierpark ist das Eisangebot besonders groß: Während die Pinguine Fischeis bevorzugen, lieben Tiger und Löwen offenbar Rosmarin-Gefrorenes. Affen und Bären kauen mit Vorliebe Eis mit Apfel-, Birnen- und Orangengeschmack. Im ostenglischen Colchester geht es bei der Raubtierfütterung wie gewohnt blutig zu: Dort werden Pferde- oder Büffelblut als Eiswürfel gereicht. In Newquay im Südwesten lutschen Affen laut Chefpflegerin Wendy Winstanley schon mal einen halben Tag eine Nuß aus einem Eiswürfel. Damit die Zooschweine nicht in der stechenden Sonne ihre natürliche Farbe verlieren und rot werden, cremen Pfleger ihnen Ohren und Rüssel ein. Ihre Artgenossen in Chester drehen sich dagegen ein paar Mal im Schlammloch und sind danach ebenso gut gegen die UV-Strahlung geschützt. Zevener Zeitung 05-08-2003 "Affenhitze" beschert Elefanten Extra-Duschen http://www.zevener-zeitung.de/dpa-online/thema/artikel.asp?id=72112 Die "Affenhitze" beschert den Elefanten im Rostocker Zoo täglich mehrere Extra-Duschen. "Das Wasser ist leicht temperiert, denn es darf nicht zu kalt sein", sagte Zoodirektor Udo Nagel. Nach der Dusche wälzen sich die Dickhäuter dann in einer Sand- und Moderkuhle. Insgesamt seien die Temperaturen für Besucher und Tiere aber erträglich: "Unser Zoo liegt in einem über 100-jährigen Waldbestand, der viel Schatten spendet." Die Affen halten sich bei der Hitze lieber draußen im Schatten auf. Jedes der Affenhäuser verfügt über einen Außenterrain. "Die Nasenaffen sind fast nur noch draußen und sitzen in den Baumwipfeln, wo sie auch übernachten." Die Huftiere müssen laut Nagel viel mehr trinken. Deshalb haben die Tiergarten-Mitarbeiter zusätzliche Trinkstellen eingerichtet. Thüringische Landeszeitung 06-08-2003 Familie Nashorn schläft draußen http://www.tlz.de/tlz/tlz.vermischtes.volltext.php?id=748709 Erfurt/Gotha/Gera. Im Erfurter Aquarium gehen die Lichter aus: Weil die Lampen sonst zusätzlich für Wärme sorgen würden. Und im Zoo genießt Familie Nashorn den Luxus, die Nächte im Freien verbringen zu dürfen. Die Breitmaulnashörner wälzten sich zweimal täglich in der Suhle. Und die Elefanten könnten sowieso über ihre riesigen Ohren Hitze aussondern. "Die Tiere kommen damit besser zurecht als wir", blickt blinzelnd Roland Walther, Chef des Gothaer Tierparks in den wolkenlosen Himmel. Der Gothaer Tierpark hat für Besucher und seine mehr als 500 Tiere zahlreiche schattige Plätze. In Gera gab es einen enormen Besucherschwund: "Nur 10 bis 15 Prozent der normalen Besuchermenge ist am Sonntag gekommen," berichtete Tischendorf. Stuttgarter Zeitung 05-08-2003 Frust für Bauern, Zwangsbad für Pinguine http://www.stuttgarter-zeitung.de/page/detail.php/475862?_suchtag=2003-08-06 In der Wilhelma geht es derzeit ziemlich ruhig zu. "Bocksprünge am Nachmittag" fallen wegen der Hitze aus, sagt Sprecherin Isabel Koch. Die Flusspferde tauchen ab, auf dass sie keinen Sonnenbrand kriegen, die Elefanten werden mehrmals täglich geduscht, ansonsten ziehen sich die Tiere in den Schatten zurück. Geändert hat sich der Alltag für die sechs Königspinguine. Diese, die in ihrer natürlichen Umgebung am Südpol Kältegrade von 40 bis 50 Grad minus aushalten, bleiben selbst nachts in ihrem Haus. Ruhig ist es in der Wilhelma zurzeit auch, weil die Besucher wegbleiben. An einem guten Sonntag zählt man im Stuttgarter Zoo bis zu 12 000 Gäste, diesmal waren es nur 3500. WAZ 06-08-2003 Tiere strecken alle Viere von sich http://www.waz.de/waz/waz.bochum.volltext.php?id=749205 Bochum - 35 Grad im Schatten. Dass es den Tieren dabei nicht anders geht als den Menschen, zeigen die Leoparden im Tierpark. "Sie liegen auf dem Rücken und strecken alle Viere von sich. Jede Bewegung ist zuviel", meint der stellvertretende Tierparkleiter Ralf Slabik. Braunbär "Max" hingegen hat seine ganz eigene Taktik, mit der Hitze umzugehen. Nachdem er ein paar Runden in seinen "Pool" gedreht hat, legt er sich in eine von ihm gebaute Erdkuhle. Aktionen Westdeutsche Allgemeine 31.7.2003 WAZ-Safari im Ruhr Zoo Gelsenkirchen http://www.waz.de/waz/waz.westen.artikel.php?id=741095 Wer nicht gleich zu Ferienbeginn in den Urlaub fährt, kann trotzdem auf Safari gehen: Die WAZ veranstaltet am 2. und 3. August im Ruhr Zoo Gelsenkirchen die 13. Gelsenkirchener Zoo-Safari. Am Eingang an der Bleckstraße im Stadtteil Bismarck erhält man einen Safari-Plan mit 27 Fragen. Wer alle Fragen richtig beantwortet hat, nimmt an der Verlosung teil. Die Hauptpreise sind dreimal vier Karten für die Holiday On Ice Show 2003 in der Dortmunder Westfalenhalle. Des Weiteren gibt es Jahres- und Tageskarten für den Ruhr Zoo und vieles mehr. Lippische Landeszeitung 4.8.2003 Küken-Meeting - Kinderfest im Vogelpark Heiligenkirchen mit großer Resonanz http://www.lz-online.de/news/lokal/dt/LZ_20030804_2948294.html "Der tut nichts", gibt Pfleger Birger Meierjohann Entwarnung, als der Papagei auf Pascals Schulter verstärktes Interesse am Ohrläppchen des Jungen entwickelt. Pascal ist eines von rund 1000 Kindern, die bereits am Samstag in den Detmolder Vogel- und Blumenpark Heiligenkirchen strömten. Es war der erste Tag des Kinderfestes und der traditionellen Kükentage. Am Ende konnte Parkleiter Friedrich-Wilhelm Eckstein gestern Abend auf eine beachtliche Besucherresonanz von 2800 Kindern und 1500 Erwachsenen für das Wochenende verweisen. Schweriner Volkszeitung 1.8.2003 Am Wochenende feiern die Indianer im Zoo http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/01.08.03/zoo/zoo.html Am kommenden Wochenende treffen sich Indianer im Zoo. Apache Wolfgang Kring und seine Squaws schlagen im Zoo ihre Zelte auf. Das Indianerfest im Zoo ist immer etwas Besonderes, aufregend und interessant für Kinder und amüsant für Erwachsene. Wer Hunger bekommt, kann am Lagerfeuer Stockbrot und Würstchen backen. Zwischen den Aufführungen kann eine kurze Fahrt mit der Postkutsche unternommen oder auf dem Pferd geritten werden. Am Sonnabend eröffnet der Zoo am spätem Nachmittag offiziell die Wildschweinanlage, ein kleiner Imbiss steht bereit. Am 16. August lädt der Zoo zum Zuckertütenfest ein, Schulanfänger haben freien Eintritt. Sächsische Zeitung 27.7.2003 Neue Igelstation geplant http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=506644 Hoyerswerda. Das letzte Zoogeflüster, welches am Sonntag stattfand, versprach einen interessanten Überraschungseffekt, denn bis zum letzten Moment wusste kein Besucher, welche Gäste an diesem Tag Rede und Antwort stehen werden. Hofgeismarer Allgemeine 06-08-2003 Pop, Jazz und Swing im Tierpark http://www3.hna.de/index.php?filename='/www/htdocs/hna/content/ausgaben/hog/483700616/index.php' Musik und Gesang sind Trumpf im Tierpark Sababurg. Denn Pop, Jazz und Swing wird am Freitag, 8. August, in den lauen Abendstunden zu hören sein. In einer open-air-Veranstaltung im Restaurant Thiergarten im Eingang zum Tierpark singt das Quartett Momaghito aus Deisel. Ostsee Zeitung - 07-08-2003 33. Tierparkfest in Wolgast http://www.ostsee-zeitung.de/wo/start_112756_778979.html Lions-Club übergab gestern Spende für Spielplatz Am Sonnabend und Sonntag wird im Tannenkamp das bereits 33. Wolgaster Tierparkfest begangen. Für Groß und Klein bietet die beliebte Anlage am Rande der Stadt dabei nicht nur erholsame Rundgänge zu exotischen und einheimischen Tieren an, sondern auch ein abwechslungsreiches Programm. Nachwuchs Hamburger Abendblatt 2.8.2003 Victorias aufregendes Eisbär-Leben http://www.abendblatt.de/daten/2003/08/02/192457.html "Eisbär-Baby!" kreischen die Kinder, die vor dem Eismeer-Gehege in Hagenbecks Tierpark stehen. Victoria, der sieben Monate alte Nachwuchs des Bären-Paares Fanny und Theo (beide 24), verzaubert alle. Nicht immer gelingt ein freier Blick auf das Eisbären-Mädchen - häufig versteckt es sich mit seiner Mutter in einer Felsenhöhle oder spielt, kaum sichtbar für die Besucher, im Wasser. Das Abendblatt hat einen Tag im Leben der kleinen Eisprinzessin dokumentiert. Berliner Zeitung 28.7.2003 Die Grützgurke http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/263983.html Dass es weit und breit kein niedlicheres Hirscheber-Baby gibt, das mag auch die Hirscheber-Mutter aus dem Berliner Zoo denken, die vor wenigen Tagen ihr Junges namens Banta zur Welt gebracht hat. Banta hat auch schon einen Spitznamen. Die Pfleger nennen sie "Grützgurke". Berliner Zeitung - 05-08-2003 Kurze und lange Hälse http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/266149.html Langsam und vorsichtig senkt Giraffenkuh Lotti ihren Kopf und berührt damit ihr Junges. Gerade einmal sechs Tage ist das kleine Giraffenmädchen Paula alt. Noch muss das 1,80 Meter große Weibchen mit seiner Mutter im Giraffenhaus des Tierparks Berlin in Friedrichsfelde bleiben. Doch schon nächste Woche gibt es die ersten Ausflüge auf der Anlage - und erste Berührungen mit dem Rest der Giraffenherde. Berliner Morgenpost - 06-08-2003 Paula - nur fünf Tage alt und schon ein Star http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/berlin/story621164.html Elegant hat sie sich mitten im Stall platziert, anmutig hebt sie den Kopf und wirft einen Blick aus dunklen Augen in Richtung Publikum. Gestatten: Paula. Neuzugang bei den Giraffen im Tierpark. Und im Alter von nur fünf Tagen schon ein Star. Paula hält sich von den neugierigen Besuchern fern, und auch die Tierpfleger kommen nicht nah an sie heran. Was auch ein bisschen an ihrer Mutter liegt. "Es ist aber auch Lottis erstes Kalb. Dafür macht sie ihre Sache richtig gut", sagt Tierpark-Sprecher Joachim Kormann. Westdeutsche Allgemeine - 06-08-2003 Hitze fördert Flamingo-Brut im NaturZoo Rheine http://www.waz.de/waz/waz.aktuell.volltext.php?id=246781 Die Hitze verleiht den chilenischen Flamingos im NaturZoo Rheine förmlich Flügel. Die Vögel brüten wie noch nie, teilte der Zoo am Mittwoch mit. Bisher seien bereits sieben kleine Flamingos geschlüpft, derzeit brüteten 20 neue Paare. Hamburger Abendblatt 1.8.2003 Das Rehkitz und der junge Wolf http://www.abendblatt.de/daten/2003/08/01/192237.html Was für ein Anblick: Ein Rehkitz trinkt aus einer Nuckelflasche Milch - und wird dabei von einem Wolf angesprungen. Liebevoll. Spielerisch. Trotzdem musste sich Rehkitz Linda jetzt von ihren Spielgefährten Shadow und Daylight trennen. Die drei Monate alten Tierkinder wuchsen gemeinsam bei Tanja Askani (41) im Garten auf. Die Falknerin und Mitarbeiterin des Wildparks Lüneburger Heide in Nindorf/Hanstedt wagte das Experiment - und erlebte unvergessliche Augenblicke. Offenburger Tageblatt - vor 06-08-2003 Das Eselchen hört auf Calimero http://www.baden-online.de/news/artikel.phtml?id=6105 Calimero heißt das neu geborene Eselchen vom Gifiz-Zoo. Gestern Nachmittag fand die offizielle, festliche Eselstaufe statt. Das Eselchen begnügte sich damit, seine Ohren zu heben, als die Festgesellschaft den Namen verkündet bekam: Calimero. Berliner Zeitung 1.8.2003 Neue Mitbewohner für die Piranhas http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/265227.html Als sie in das Aquarium des Zoologischen Aquariums kamen, waren sie wenige Zentimeter klein und unscheinbar. Inzwischen ist jeder von ihnen bis zu einen halben Meter groß. Jetzt sind die schwarz gestreiften Salmler in ein größeres Becken gezogen. Künftig leben die aus dem Amazonas stammenden Fische gemeinsam mit Piranhas in einem 50 000 Kubikmeter fassenden Aquarium. Hamburger Abendblatt 1.8.2003 Die NZ lädt ein: Expedition ins Tierreich http://www.abendblatt.de/daten/2003/08/01/192113.html Wildschweine suhlen sich im Schlamm, Hirsche kauen genüsslich ein paar Äpfel, ein Käuzchen klagt in langgezogenen Tönen, Wölfe streiten sich um ein Stück Fleisch, und Störche schreiten über Wiesen - auf der Suche nach einem leckeren Frosch. Wer die Natur genießen möchte, kann bei einem Spaziergang durch den Wildpark Eekholt viele Waldbewohner in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Tiroler Tageszeitung Online 29.7.2003 Zirkuslöwen fanden neues Zuhause in Bangalore http://news.tirol.com/chronik/international/artikel_20030729_219376.html Die ehemaligen Zirkustiere aus Sholapur im westlichen Unionsstaat Maharashtra waren in der vergangenen Woche ins 600 Kilometer weiter südlich gelegene Bangalore gebracht worden. Doch bei der Ankunft in der Hauptstadt des Staates Karnataka wurde ihnen die Aufnahme im Zoo verweigert - wegen Überfüllung, wie es hieß. Die Raubkatzen saßen daraufhin in viel zu engen Käfigen buchstäblich auf der Straße. Nach einer Medienkampagne zu Gunsten der Gestrandeten erklärte sich der Zoo am Dienstag schließlich bereit, seine Bären und Tiger etwas enger zusammenrücken zu lassen, um die zehn Männchen und sieben Weibchen aufzunehmen. Berliner Morgenpost 1.8.2003 Speiseplan http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/berlin/story620419.html Rippenstücke sind den grauen Wölfen im Tierpark das Liebste. Heute um 14.30 Uhr wird sich als Erster der Leitwolf beim Futter bedienen, dann die Mutterwölfin und ihre sechs Jungen. Berliner Morgenpost 1.8.2003 Speiseplan http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/berlin/story620100.html Die sechs Nandu-Babys in der Fasanerie im Berliner Zoo bekommen heute um 11 Uhr von den Tierpflegern gewürfelten Reiskuchen, etwas Salat und ganz wenig Mahlfleisch. Berliner Morgenpost 4.8.2003 Speiseplan http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/berlin/story620776.html Bei den Seekühen im Tierpark Friedrichsfelde kann man an den Vordergliedmaßen noch Hufnägel erkennen. Sie sind übrig aus der Zeit, als die Tiere noch an Land lebten. Antriebsorgan ist jetzt die Schwanzflosse, mit der die Tiere heute um 12 Uhr an die Wasseroberfläche schwimmen, wo Salatköpfe auf sie warten. Berliner Morgenpost 5.8.2003 Speiseplan http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/berlin/story620962.html Um 9 Uhr warten die Schwarzstörche im Zoo, sie leben in der Sumpfvogelvoliere am Landwehrkanal, bereits auf die Tierpfleger. Kleine Fischchen und etwas Mahlfleisch werden von ihnen in den Schnabel genommen und zum Horst in der dicken Eiche gebracht. Dort werden zurzeit drei junge Schwarzstörche von den Eltern aufgezogen. Berliner Morgenpost - 06-08-2003 Speiseplan http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/berlin/story621139.html Nach der Aufregung der vergangenen Woche - am Donnerstag wurde ein neues Herdenmitglied geboren - ist bei den Giraffen im Tierpark wieder Ruhe eingekehrt. Die fünf Tiere auf der Außenanlage werden sich heute gegen 11.30 Uhr genüsslich ihre Mittags-Mahlzeit (Salat, Zwiebeln und Blattgemüse) einverleiben. Berliner Morgenpost - 07-08-2003 Speiseplan http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/bezirke/story621375.html Die mächtigen Panzernashörner im Zoo sind nicht gerade Gourmets. Sie fressen am liebsten breitblättriges Heu und etwas Obst und Gemüse. Dennoch sind sie Fans einer süßen Leckerei, die ihnen Tierpfleger Ralf Wieland gelegentlich zusteckt: zartbittere Schokolade! |
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| Pressemitteilungen teilweise gekürzt | ||||
Stuttgart, 7.8. Dienstlich baden ...
... müssen die Gärtner der Wilhelma zur Zeit mindestens einmal
pro Woche, um den herrlichen Seerosenteich im Maurischen Garten zu pflegen.
Auf über 600 qm blühen tropische Seerosen und Lotosblumen um die
Wette, und damit die Pracht die Besucher bis in den Spätherbst erfreut,
müssen die Gärtner regelmäßig Algen, Verblühtes
und Verfaultes entfernen und die Pflanzen auf Schädlinge kontrollieren.
Gleichzeitig werden die Samen der Seerosen und Lotosblumen eingesammelt.
Misstrauisch beäugt werden die Gärtner dabei über Wasser von
Teichhühnchen, Libellen und Graureihern, unter Wasser von Tausenden
von kleinen Koi-Karpfen. Noch viele Wochen lang bietet der Seerosenteich
im Maurischen Garten der Wilhelma diesen herrlichen Anblick; erst wenn im
Spätherbst die Temperaturen deutlich sinken, wird der Teich
geräumt. Köln, 6. August 2003 YAO, die Attraktion der Zoonacht ! Wie unsere Hauskatzen werden Schneeleoparden in recht unterentwickeltem Zustand geboren. Erst nach ein bis zwei Wochen öffnen sie die Augen. Aber es vergingen noch einmal gut zwei Wochen, bis wir den am 7. Mai 2003 geborenen Schneeleoparden Yao erstmals zu Gesicht bekamen. Inzwischen ist er so heran gewachsen, dass man Mutter und Kind regelmäßig, allerdings meist am Abend, z.B. während der bevor stehenden Sommernacht am 9.8. 2003, bei immer länger werdenden Streifzügen durch ihr Gehege beobachten kann. Rheine 6.8. Hitzige Brut im NaturZoo Rheine - Flamingos steuern Rekord an Kein Hitzefrei für die Flamingos im NaturZoo Rheine: Sie
müssen auch bei weit über 30°C ihrem Brutgeschehen nachgehen.
Und das tun sie in diesem Jahr mit Rekordaussichten. Bisher sind 7 kleine
Chile-Flamingos geschlüpft und haben bereits die Nestkegel verlassen.
Damit haben sie Platz gemacht für weitere potentielle Küken, denn
noch immer finden sich Paare zusammen, die sich zur Eiablage einen Platz
in der dichtgedrängten Brutkolonie suchen. 20 Paare brüten zur
Zeit, so viele wie noch nie. Und Eier gibt es sogar noch mehr. Denn seit Jahren hat sich ein Eier-Tauschtrick bewährt, der verhindert, dass es bei dem Gerangel um Nistplätze nicht zu Bruch und Verlusten kommt. Die Tierpfleger tauschen unmittelbar nach der Eiablage das Flamingo-Ei gegen eines aus Kunststoff aus. Auf diesem Dummy brüten die Flamingos fast vier Wochen lang sofern es eben nicht im Bruteifer weggerollt wird , während sich das Küken im Ei in der Brutmaschine entwickelt. Kurz vor dem Schlupf, den der junge Flamingo unmissverständlich durch lautes Gackern aus dem Ei ankündigt, wird das Original dann wieder den Eltern-Vögeln untergeschoben, die fortan die Aufzucht ihres Jungen übernehmen. Rheines Chile-Flamingos sind seit Jahren in der Fachwelt für die hervorragenden Zuchterfolge berühmt. In diesem Sommer kommt ihnen das Wetter beim Aufstellen eines neuen Rekordes entgegen, denn Trockenheit in den ersten Lebenstagen ist für junge Flamingos für`s gesunde Aufwachsen fast eine Grundbedingung. An Trockenheit und an Jungen mangelt es im NaturZoo zur Zeit nicht und somit schaut man bei den Flamingos im wahrsten Sinne des Wortes in eine rosige Zukunft. Stadt Hanau, 6. August 2003 Klein-Auheimer Kinder sind "Wild im Park"! Montag um 9 Uhr starten die Erlebnistage in der Alten Fasanerie Nicht dort, wo sich sprichwörtlich Fuchs und Hase "Gute Nacht" sagen, sondern dort, wo die Kinder tatsächlich Elch und Luchs "Guten Morgen" wünschen können, starten am kommenden Montag, 11. August, um 9 Uhr die bislang ungewöhnlichsten Ferienspiele von Hanau: "Wild im Park" heißt es für 20 Kinder zwischen acht und zehn Jahren bei den ersten Erlebnistagen im Wildpark Alte Fasanerie Klein-Auheim. Bis einschließlich Freitag, 15. August, werden die Kinder täglich von 9 bis 15 Uhr Natur, Spaß und Abenteuer im Wildpark erleben. Möglich gemacht hat das Angebot die Kooperation der Abteilung Jugendarbeit im Fachbereich für Soziale Dienste mit Leitung und Mitarbeitern der Fasanerie und des Forstmuseums. Das Programm ist eine Mischung aus Bewegungsspielen, Rätseln und kreativen Angeboten. Die Kinder sollen sich den ganzen Tag im Freien aufhalten. Ein großer Unterstand für kurze Regenschauer und der Schulungsraum im Wildpark für längere Schlechtwetterphasen stehen zur Verfügung. Als "Waldindianer" soll der Wald auf spielerische Weise entdeckt werden. Die Kinder bauen ein Tipi und fertigen ein indianisches Traumnetz. Natürlich werden sie auch die Tiere des Parks kennen lernen. Übergeordnetes Ziel ist es, den Kindern die Möglichkeiten und die Vielfalt der Sinneserfahrungen aufzuzeigen, die sich auch in ihrer unmittelbaren Umwelt verbergen. Die Entdeckung der eigenen Fähigkeiten und Kräfte sowie der eigenen Fantasie sollen das Selbstbewusstsein der Kinder stärken. Im Mittelpunkt steht aber natürlich schlicht der Spaß. Da fehlt denn auch nicht die Fahrt mit Traktor und Anhänger durch die Fasanerie oder das "Waldbühne". Die Uraufführung eines gemeinsam erarbeiteten Theaterstückes kann zum Höhepunkt der Abschlußfeier mit Eltern und Gästen am Freitag werden. Osnabrück 5.8.03 Im Rahmen der Tigerschutzkampagne 2003 laden wir ein zur Vernissage Wilde Tiger von Bandhavgarh - Artists For Nature Bei einem Aufenthalt zwölf international renommierter Künstler im National Park Bandhavgarh entstanden eindrucksvolle Bilder von wildlebenden Tigern. Eine Auswahl der schönsten Kunstwerke wird ab dem 31. August 2003 zu sehen sein. Der Frankfurter Maler und Grafiker Wolfgang Weber war als einziger deutscher Künstler an dieser Aktion beteiligt. Er wird am Sonntag, den 31. August 2003 um 11.00 Uhr in der Zoogaststätte über die Entstehungsgeschichte der Bilder berichten. Erleben Sie den Indischen Tiger mit den Augen eines Künstlers. Anschließend besteht die Gelegenheit, die Ausstellung im Museum am Schölerberg zu besuchen. Getränke werden gereicht. Um Anmeldung wird gebeten bis zum 26. August 2003 Chemnitz, den 04.08.2003 Ein tierisch aufregendes Wochenende mit Pittiplatsch und seinen Freunden im Chemnitzer Tierpark am 9. und 10. August 2003 Auch dieses Jahr findet das traditionelle Chemnitzer Tierparkfest wieder statt. Am Wochenende des 9. und 10. August bekommen unsere Kleinen die Gelegenheit, sich in allerlei Dingen auszuprobieren. Während des Besuchs können T-Shirts mit Tiermotiven gestaltet werden, aus Seife entstehen fast lebendige Löwen und Zebras und Kinder werden mit Hilfe von Schminke zu wilden Dschungeltieren. Auf der Pirsch durch die Welten des Tierparks können Piratenschätze gesucht werden und wer seine Geschicklichkeit auf dem Fahrrad unter Beweis stellt, wird mit seinem eigenen Fahrradführerschein belohnt. An allerlei Süßwarenständen kann Proviant für die eigene große Safari mitgenommen werden. Nach dieser Verschnaufpause können die Karussells strapaziert werden. Die Abenteurer haben dann die Möglichkeit, die vielen Erlebnisse in Ihrem eigenen Buch von einer Kinderbuchautorin festhalten zu lassen. Wer nach all dieser Aufregung noch nicht genug hat, kann sich am Sonnabend um 22.00 Uhr auf eine Nachtwanderung durch den Tierpark freuen. Am Sonntag erzählen Pittiplatsch und seine Freunde 15 Uhr auf der Bühne des Tierparks von ihren Abenteuern im Märchenland. Auf der Hitbühne von Radio Chemnitz 102 Punkt 1 erwartet die Zuschauer neben Pittiplatsch Musik für jedermann und eine Mini Playback Show für alle Kinder, die schon immer mal im Rampenlicht stehen wollten. Es winken viele tolle Preise. Düsseldorf, 5.8.03 Kühle Zonen im Aquazoo Richtig erfrischend kann es sein, sich im Düsseldorfer Aquazoo anzuschauen wie die Pinguine sich im 12 Grad Celsius warmen Wasser tummeln. Für den Besucher ein ungefährliches Unterfangen: keine Gefahr durch Sonnenstich oder Sonnenbrand zu Schaden zu kommen und keine erhöhten Ozonwerte trüben den Rundgang. Auch andere Tierarten sind geeignet, sich als Betrachter kühle Gedanken zu machen. Katzenhaie und Seewolf als Nordseebewohner fühlen sich bei knapp über 10 Grad wohl. Der einheimische Bachsaibling hat es mit 18 Grad schon fast sommerlich warm. Kühl liebt es auch der stattliche Riesensalamander aus China. Um zu diesem urtümlichen Amphibienvertreter zu gelangen, muß man allerdings die tropische Regenwaldhalle durchschreiten, aber da gehört die schwüle Wärme ja auch hin. Nachdem man dann am Ausgang den Seebären bei ihren schwimmerischen Wasserkunststückchenen zugesehen hat, winkt dem abgekühlten Besucher noch ein leckeres Eis vor den Pforten des Aquazoos. Hamburg, 5.8.03 Das Sommer-Highlight bei Hagenbeck: Romantische Nächte Vivaldi im Dschungel Unter diesem Motto präsentiert sich Hagenbeck an drei Sonnabenden mit klassischer Musik im gesamten Tierpark. Die wunderschöne Parkanlage ist die stimmungsvolle Kulisse für Studierende und Absolventen der Hochschule für Musik und Theater. In verschiedenen Ensembles spielen über 60 Künstler Werke von Bach, Mozart und Haydn bis Vivaldi, von der Harfe, über die Querflöte und Violine bis hin zum Streich-Quartett. - Heitere klassische Musik zum Anfassen für jedermann und Künstler hautnah, die zwischen den Darbietungen auch gern Auskunft über ihre Musik geben. Die Besucher erwartet nicht nur ein Tierpark-Erlebnis der besonderen Art, sondern auch klassische Musik in einer neuen, alle Sinne ansprechenden Form. Mozartante Klänge in der denkmalgeschützten Parkanlage mit altem Baumbestand, kulinarische Köstlichkeiten an den schönsten Stellen im Tierpark runden den sommerlichen Spaziergang zu klassischen Klängen ab. Der Abend klingt aus mit feierlicher Musik von den Felsen herab und einem anschließenden Feuerwerk. Termine: 9. August, 16. August und 23. August 2003. Es gelten die regulären Eintrittspreise. Leipzig 4. August 2003 Weltenbummlertag Südamerika im Zoo Leipzig: Salsa und Limbo zwischen Lamas und Papageien Ein ferner Kontinent mitten in Leipzig - wer dieses Schauspiel einmal ohne große Flugreise hautnah erleben will, ist am 08. und 09. August zu den Weltenbummlertagen Südamerika im Zoo Leipzig genau richtig. Neben ausführlichen Ländermagazinen und Videos in der Arche bringen zahlreiche Workshops beispielsweise zu Tänzen wie Salsa oder Limbo die temperamentvolle landestypische Kultur großen und kleinen Zoobesuchern näher. Kinderlieder aus Trinidad, spannende Geschichten, Interessantes von den Amazonas-Indianern und natürlich die Tiere aus dem Zoo-Kontinent Südamerika lassen für Kinder diesen Erdteil lebendig werden. Seltene Brillenbären, wertvolle Papageien, das prominente Lama Horst oder der langbeinige Mähnenwolf sind Botschafter der südamerikanischen Fauna. Ein farbenfroher brasilianischer Showtanz zieht alle Zoobesucher in seinen Bann. Südamerika zum Anfassen findet sich auf dem Aquariumsvorplatz - ein buntes Markttreiben bietet unter anderem die Möglichkeiten, kulinarische Leckerbissen wie Sternfrüchte, Cocktails und Tacos zu kosten oder ausgefallenes Kunsthandwerk zu bewundern. Dabei laden den ganzen Tag hindurch unterschiedlichste Bands zu einer musikalischen Reise ein. Wer dann auf den Geschmack am Weltenbummeln gekommen ist hat außerdem die Chance, eine traumhafte Reise an den Gardasee zu gewinnen die Seele baumeln zu lassen und sich ganz neuen Eindrücken hinzugeben. Leipzig 4. August 2003 Werden Sie im Zoo Leipzig zum Weltenbummler! Ferne Länder, fremde Lebensweisen und unbekannte Bräuche um andere Kulturen hautnah zu erfahren ist keine anstrengende Flugreise nötig. Der Zoo Leipzig lässt die Faszination exotischer Gebiete mit seinen Weltenbummlertagen lebendig werden. Vom 08. August bis zum 23. August 2003 startet der Zoo jeweils freitags und samstags zu einer fabelhaften Reise: Von Südamerika über Asien bis hin zu Afrika präsentieren sich die unterschiedlichsten Kulturen mit farben-prächtigen Darbietungen. Zoodirektor Dr. Jörg Junhold: Wir wollen mit unseren Weltenbummlertagen die Chance nutzen, nicht nur die Tiere der verschiedenen Erdteile vorzustellen sondern darüber hinaus bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen das Verständnis für andere Kulturen und Lebensräume zu wecken. Zum Auftakt lockt am 08./09. August ein Ausflug in das temperamentvolle Südamerika. Im Anschluss daran geht die Reise am 15/16. August weiter zu den Geheimnissen Asiens und endet am 22./23. August auf dem magischen Kontinent Afrika. Zahlreiche Workshops, mitreißende Geschichten, Ausstellungen, leidenschaftliche Tanz- und Musikdarbietungen, bunte Märkte und Filmvorführungen lassen bei großen und kleinen Zoobesuchern den Zauber fremder Kulturen lebendig werden. Besonderes Highlight: Am 23.08.2003 können Besucher nicht nur am Weltenbummlertag auf Expedition nach Afrika begeben, sondern sich im Anschluss daran mit Beginn der Dämmerung in eine exotische Dschungelnacht voller Zauber und Emotionen entführen lassen. Herborn 04.08.2003 Sonntag ist Handwerkertag im Vogelpark Herborn: Attraktionen für Groß und Klein Einmal mehr zeigt der Vogelpark im Herborner Stadtteil Uckersdorf
an diesen Ferientagen seine besondere Attraktivität für Familien:
Besonders bei den wunderschönen Roten Sichlern herrscht in der großen,
begehbaren Freiflugvoliere des Herborner Naturerlebniszentrums emsiges Treiben,
machen doch die erst wenige Wochen alten, noch unscheinbar braunen Küken,
ihre prachtvoll scharlachrot gefärbten Eltern lautstark darauf aufmerksam,
daß sie derzeit große Nahrungsmengen benötigen. Viel Aufmerksamkeit erregen jetzt zudem die inzwischen flügge gewordenen jungen Weißstörche: Zusammen mit ihren Eltern fliegen sie auf Nahrungssuche die Wiesen in der Umgebung des Parks an. Eine zusätzliche Attraktion bietet der Vogelpark am Sonntag, den 10. August. Aufgrund des großen Erfolges in den letzten Jahren findet auch in diesem Jahr in Uckersdorf ein "Tag des alten Handwerks" statt: Von 13.00 bis 18.00 Uhr verwandelt sich der Vogelpark in eine Art "Museumsdorf". Braunschweig, 4.8. Trotz der Hitze viel Spaß und Nachwuchs bei den Zootieren
Während die Menschen über Hitze und Trockenheit stöhnen freuen
sich die Exoten im Zoo über die tropischen Temperaturen. Papageien,
Affen und Geparden aus Südamerika und Afrika fühlen sich jetzt
wie zu Hause.Deshalb wurden in den letzten Tagen auch viele Jungtiere geboren. Letzte Woche gab es zum ersten mal im Braunschweiger Zoo Nachwuchs bei den Totenkopfaffen. Hierüber freut sich Direktor Uwe Wilhelm ganz besonders, denn die Zucht dieser Affen gelingt nicht allen Zoos. Erst im Februar wurde die Gruppe mit dem Affenmännchen Olli aus dem Zoo Halle komplett. Wie man jetzt sieht hat er seine Aufgebe als Haremsführer voll übernommen. Auch die anderen Weibchen der Gruppe sind schon tragend. Einen Zuchterfolg der besondern Art bescherte die Ponystute Nüne, der man schon länger nachsagte, dass sie ein Auge auf Achim den Eselhengst geworfen hat. Doch das sie dann wirklich einen kleinen Maulesel, eine Kreuzung aus Esel und Pferd zur Welt bringen würde damit hatte keiner gerechnet. Das noch namenlose Hengstfohlen springt seit dieser Woche quietschfidel auf der Ponykoppel herum, hat sich aber noch nicht entschieden ob es sich lieber zu den Pferden oder den Eseln gesellen möchte. Auch bei den Bartkäuzen, Waschbären, Stinktieren, Rotschulterenten und vielen anderen kann man derzeit Nachwuchs beobachten. Heidelberg 01.08.2003 Zootierpfleger ein Traumberuf? Tiergeographie, Systematik, Anatomie, Futtermittelkunde, Klauenpflege.....die Liste der Fächer, die in der Tierpflegeausbildung behandelt werden ist lang. Corinna Schmitt hat die praktische und theoretische Abschlussprüfung mit phantastischem Ergebnis bestanden und ist nun frischgebackene Tierpflegerin im Zoo Heidelberg. Auch Dietmar Nold hat die praktische Prüfung sehr gut abgeschlossen, die theoretische folgt noch, bis auch er sich als voll ausgebildeter Tierpfleger bezeichnen darf. Der Tiergarten Heidelberg hat insgesamt sechs Ausbildungsstellen für angehende Zootierpfleger und ist in diesem Jahr besonders stolz auf die sehr guten Prüfungsergebnisse der Mitarbeiter. Drei Jahre lang dauert die umfangreiche Ausbildung zum Zootierpfleger. Im Tiergarten Heidelberg durchlaufen sie alle sechs Tierreviere und lernen den Umgang mit Menschenaffen, Raubtieren, Huftieren und Vögeln. Die praktische Arbeit eines Tierpflegers ist körperlich meist sehr anstrengend. Schwere Heuballen, Paletten mit gefrorenem Fisch oder Sand zur Gehegeeinrichtung müssen bewegt, die Ställe ausgemistet und die Äste abgeschrubbt werden. Die Reinigungsarbeiten nehmen sicher den größten Teil der Arbeit eines Tierpflegers in Anspruch. Dann muss das Futter für die Tiere gerichtet werden und Gehege neu eingerichtet werden. Die Handaufzucht eines Jungtieres, das von der eigenen Mutter nicht großgezogen werden kann, oder das Training mit Robben, Kamelen und Elefanten gehört zu den seltenen Highlights eines Tierpflegers und sicher nicht zu den typischen Aufgaben während der Ausbildung. Und doch ist der Beruf des Zootierpflegers der Traum vieler junger Menschen. Neben körperlicher Fitness, guter Beobachtungsgabe und umfangreichem Wissen über die Tiere und ihre Umwelt darf einem guten Tierpfleger eines nicht fehlen das richtige Gefühl für die Tiere. Diese Fähigkeit ist es, was einen guten Tierpfleger von einem weniger guten unterscheidet und zeigt sich meist schon in den ersten Monaten der Ausbildung. Tierpfleger ein anstrengender und anspruchsvoller Beruf. NABU 7.8.03 NABU-Wildhütergruppe meldet Erfolge beim Schutz von Schneeleoparden Dexel: Internet-Handel und Prominente in Schneeleopardenpelzen bedrohen Wildkatze Die NABU-Wildhütereinheit Gruppa Bars hat in Kirgisistan einen deutlichen Rückgang beim illegalen Handel mit Schneeleoparden festgestellt. Die Wildhüter sind in dem zentralasiatischen Land seit mehr als vier Jahren zum Schutz von Schneeleoparden aktiv und konnten dabei 150 Wilderer festnehmen, 200 illegale Waffen einziehen, 450 Fallen sicher stellen und 17 Schneeleopardenfelle beschlagnahmen. Außerdem retteten sie fünf lebende Schneeleoparden sowie einen Wolf und konnten 30 seltene Greifvögel befreien und wieder auswildern. *Die Wildhütereinheit hat in Kirgisistan mit ihrer Arbeit gegen die Wilderei neue Standards gesetzt", betonte Birga Dexel, Leiterin des NABU-Schneeleopardenprojektes. Während in den meisten Nachbarländern bisher niemand wegen Wilderei und illegalem Handel mit bedrohten Tieren bestraft worden sei, verbüßten in Kirgisistan 16 Händler, darunter ehemalige Geheimdienstmitarbeiter, langjährige Haftstrafen. Das Risiko mit Schneeleoparden zu handeln ist dort mittlerweile sehr hoch und viele Menschen entscheiden sich heute lieber für legale Geldquellen", erklärte Dexel. Als direkte Folge dieses Wandels mussten in diesem Jahr erst zwei lebendige Schneeleoparden und ein Wolf sowie einige Fallen und Waffen aus den Händen von Wilderern konfisziert werden. Die globale Lage für den streng geschützten Schneeleoparden bleibe laut NABU aber sehr besorgniserregend. *Der weltweite Handel ist die Bedrohung Nummer 1 für den Schneeleoparden", so Dexel. Dieser konzentriere sich nicht nur auf Russland und China, den größten Märkte für die gewilderten Tiere, auch in Deutschland gäbe es noch viel zu tun. Im Internet würden immer wieder Schneeleopardenmäntel und -felle angeboten und Schneeleopardenmäntel von prominenten Persönlichkeiten in der Öffentlichkeit getragen. So zeigte sich Mirja Sachs, Frau von Gunter Sachs, kürzlich noch den Lesern eines deutschen Boulevardmagazins in einem Cape aus Schneeleopardenfell auf einem Draculaball in St. Moritz. Mirja Sachs' Auftritt ist eine Verhöhnung der weltweiten Schutzbemühungen. Gerade sie als Gründerin der Mirja Sachs Stiftung für notleidende Kinder, die auch Umweltprojekte sponsert, sollte es besser wissen WWF, 05.08.2003 WWF fordert mehr Kompetenzen für den Bund Schäden in Höhe von rund neun Milliarden Euro hinterließ das verheerende Hochwasser an der Elbe und ihren Nebenflüssen im vergangenen Jahr allein in Deutschland. Mit zehn Prozent der Summe, verteilt über ein bis zwei Jahrzehnte, ließen sich entlang der Elbe genügend Überflutungsflächen zurückgewinnen, um ein robustes Hochwasserschutzkonzept umzusetzen, schätzt Prof. Dr. Emil Dister, Leiter des WWF-Auen-Instituts in Rastatt. Von einer Rückeroberung der Auen sei jedoch nichts spürbar. Ein Jahr nach der Flut ist nicht erkennbar, dass die Verantwortlichen auf Länderebene bereit sind, die richtigen Lehren aus dem Hochwasser zu ziehen, stellt Dister in einem ersten Resumée fest. Es sei der falsche Weg, die Deiche zu erhöhen und darauf zu hoffen, dass die nächste Jahrhundertflut erst in einigen Jahrzehnten und dann im Nachbarland zuschlage. Mit dem Absinken der Pegelstände habe das Engagement der Politiker, die Fehlentwicklungen der vergangenen 180 Jahre zu korrigieren, erheblich nachgelassen. An den großen Flüssen seien hierzulande rund drei Viertel der ehemaligen Überschwemmungsgebiete eingedeicht oder gar verbaut worden. Emil Dister: Diese Entwicklung gilt es in Teilen umzukehren, doch die Bundesländer basteln nach wie vor mit zweifelhaftem Erfolg an Regionalkonzepten, ohne sich untereinander ausreichend abzustimmen. Die Bundesregierung sei mit dem geplanten Hochwassergesetz auf dem richtigen Weg. Durch mehrere Gesetzesänderungen soll u.a. das Bauen in Überschwemmungsgebieten verboten werden. Auch im Agrarbereich gebe es positive Veränderungen. Bisher seien die Landwirte geradezu gezwungen, auf dem fruchtbaren Boden trocken gelegter Auen intensiven Ackerbau zu betreiben. Durch die schrittweise Abkoppelung der Subventionen von der Produktionsmenge sei es jetzt möglich, Anreize und Voraussetzungen für andere Nutzungen zu schaffen. Dadurch wird Grünlandbewirtschaftung attraktiver, was zugleich einen positiven Nebeneffekt für den Hochwasserschutz bringt. Insgesamt fällt das Fazit des WWF ernüchternd aus. Wie beim Atomausstieg werde für die Gewässerwende ein langer Atem gebraucht ZGF, 4.8. Neue Heimat für bedrohte Orang Utans Im Dschungel Sumatras turnen die zotteligen Orang Utans auf den Bäumen. Noch. Doch schon für unsere Kinder könnte diese Aussage der Vergangenheit angehören. Massive Waldabholzung zerstört den Lebensraum unserer haarigen Verwandschaft. Peter Pratje gehört zu den Menschen, die mit großem persönlichen Einsatz versuchen, diese Katastrophe zumindest zu verlangsamen. Neben der Zerstörung ihres Lebensraumes bedroht illegaler Fang und Handel die Orang Utans in Sumatra. Als "süße Hausgenossen" gefangen, fristen viele Tiere angekettet in irgendwelchen Hinterhöfen ein erbärmliches Dasein, sobald sie dem niedlichen Babyalter entwachsen sind. Die Behörden beschlagnahmen diese Tiere, doch was dann ? Seit Ende 2002 ist die neue Auswilderungsstation der ZGF am Rande des Bukit Tigapuluh Nationalparks in Zentralsumatra in Betrieb. Peter Pratje und sein Team nehmen dort beschlagnahmte Orang Utans auf. In intensivem Training bereiten sie die oftmals verhaltensgestörten Tiere auf eine Rückkehr in den Wald vor. Sie müssen lernen zu klettern, Nahrung zu finden und sich wie Orang Utans zu benehmen. WWF, 31. Juli 2003 WWF fordert Präventivmaßnahmen, um Feuerkatastrophen in Südeuropa zu verhindern. Angesichts der verheerenden Waldbrände auf Korsika und an der Côte dAzur weist der WWF auf die wachsende Gefahr solcher Feuerkatastrophen im gesamten Mittelmeerraum hin. Schon jetzt fallen dort jedes Jahr 600.000 bis 800.000 Hektar Wald den Flammen zum Opfer. Das entspricht der Größe von Kreta. WWF-Waldexpertin Nina Griesshammer: Das Mittelmeer wird zum Flammenmeer. Die Regierungen der Anrainerstaaten müssen endlich handeln und weitere Feuersbrünste durch wirksame Prävention verhindern. Einer der vielfältigsten Ökoregionen der Erde drohen sonst katastrophale Schäden. Mehr als 50.000 Brände vernichten jährlich im Schnitt 1,5 Prozent der gesamten mediterranen Waldfläche. Griesshammer: Die besonders hohe Artenvielfalt des Mittelmeerraums schrumpft fortlaufend. Dort sind noch 25.000 verschiedene Blütenpflanzen heimisch, etwa zehn Prozent dieser Pflanzen weltweit. Vielerorts lassen sich ein Verlust an Artenvielfalt, Wasserknappheit, Bodenerosion und Wüstenbildung beobachten. Etwa 300.000 Quadratkilometer der europäischen Küstengebiete am Mittelmeer sind von der Wüstenbildung betroffen. Um der wachsenden Gefahr wirksam begegnen zu können, müssen strenge Gesetze und hohe Strafen für Brandstifter her. Griesshammer: Viele der 50.000 Brände des kommenden Jahres können verhindert werden, wenn die Regierungen umdenken und ihr Geld in Präventivmaßnahmen stecken, statt wie bisher fast nur in die Bekämpfung der lodernden Brände. Eine Verbesserung der Zusammenarbeit aller an den Löscharbeiten beteiligten Institutionen sei ein sinnvoller erster Schritt. Häufig würden aus kleinen Feuern große, weil die Koordinierung der Einsatzkräfte nicht funktioniert. |
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| Natur- und Artenschutz | ||||
Frankfurter Rundschau 23.7.2003 Wissenschaftler wollen die Einwanderung neuer Tier- und Pflanzenarten nach Deutschland künftig steuern http://www.fr-aktuell.de/ressorts/wissen/wissenschaft_und_technik/?cnt=255619 Ein Paläontologe, der in ferner Zukunft anhand von Fossilfunden beispielsweise vom Grund des Rheins die gegenwärtige Tier- und Pflanzenwelt analysiert, muss annehmen, dass zwischen 1987 und 1997 eine erhebliche Umweltkatastrophe stattgefunden hat. "Die in jüngster Vergangenheit zu beobachtenden Umwälzungen der Fauna Mitteleuropas sind mindestens so umfangreich wie die, die vor rund 12.000 Jahren am Ende der Eiszeit stattfanden", erläutert Professor Ragnar Kinzelbach, Leiter des Instituts für Biodiversitätsforschung an der Uni Rostock. Was genau Mitte der 80er Jahre für einen drastischen Anstieg von bisher bei uns nicht lebenden Tierarten geführt hat, ist unbekannt. Mehr als 1300 neue Arten sind bisher für Deutschland in einer Datenbank erfasst; geschätzt liegt die Zahl der Neozoen unter den 65.000 Tierarten in Deutschland bei rund 2000. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine eingeschleppte, ausgesetzte oder angesiedelte Art sich etabliert, ist gering, aber irreversibel und außer durch sehr aufwendige und teure Eingriffe nicht aufzuhalten. Dabei sind bereits gestörte Lebensräume wie Forstkulturen, Ballungsräume oder belastete Gewässer stärker betroffen als intakte Naturräume. Frankfurter Rundschau 4.8.2003 Auf der Jagd nach der unverschämten Verwandtschaft http://www.fr-aktuell.de/ressorts/nachrichten_und_politik/aus_aller_welt/?cnt=264258 Laut Schätzungen gibt es in der 13-Millionen-Stadt Delhi etwa 30.000 Affen. Die paar zehntausend Affen schaffen es aber immer wieder aufs Neue, die x Millionen Einwohner von Neu-Delhi zu terrorisieren. Besonders leidet das Regierungsviertel unter der Affenplage. Hinter dem Präsidentenpalast nämlich beginnt ein breiter Grüngürtel, einer der wenigen verbliebenen in der sich rasend ausweitenden Hauptstadt. Und von dort schwärmt das Heer der Affen jeden Morgen aus, auf der Suche nach etwas Essbarem. Immer wieder kommt es auch vor, dass Delhis Affen Menschen anfallen, die sich weigern, sich zum Vorteil der Affen von ihren Taschen oder Tüten mit Lebensmitteln zu trennen. Eine "humane" Art, mit der Affenplage umzugehen, hat das indische Verteidigungsministerium entwickelt. Es rekrutierte domestizierte Languren, die jetzt die kleineren Rhesusaffen vom Verteidigungsministerium und von anderen Einrichtungen der Armee in der Hauptstadt fern halten sollen. Der Einsatz der Languren hat nur einen Nachteil: Die göttliche Affenplage wird dadurch nicht beendet, sondern lediglich ins nächste Quartier verlagert. Zum Beispiel in vornehme Wohnquartiere, wo die Affen dann Wohnungen verwüsten. Neue Ruhr Zeitung - vor 06.08.2003 Ein Heim für bunte Vögel http://www.nrz.de/nrz/nrz.region.volltext.php?id=748772 "Nederlandse Opvang Papegaaien" (NOP) in Veldhoven, dem weltgrößten Asyl für Papageien. Tonny van Meegen heißt der, der die Auffangstation gegründet hat. Am 16. Februar 1987, daran erinnert er sich noch ganz genau. Die erste Station platzte schnell aus allen Nähten. So flugs sprach es sich rum, dass er sich um alte und kranke Papageien kümmert. Drei Jahre später fand er den ehemaligen Campingplatz "Het Vlutwerke" in Oerle. Acht Hektar groß. Das reicht für um die 4000 Tiere, rechneten sie damals. Jetzt sind sie wieder nah dran, mit 3500. Nicht nur Papageien. Über 200 verschiedene Arten. Auch Vierbeiner, Lamas, Schildkröten, Eidechsen und Schlangen. Und es kommen nicht nur Tiere aus den Niederlanden, erklärt van Meegen, und zählt auf: "Bonn, Mönchengladbach." Um nur wenige zu nennen. "Jedes dritte Tier kommt aus Deutschland." St. Galler Tagblatt - 4. Aug. 2003 Bartgeier Freiheit geschenkt http://www.tagblatt.ch/thurgauhtg.cfm?pass_id=808109 Der Bartgeier Thuri wurde im Nationalpark in die Freiheit entlassen. Die 4.- und 5.- Klässler aus St. Margarethen, welche am WWF-Lauf für den Bartgeier am meisten Geld gesammelt haben, konnten Thuri bei seinen Flugversuchen beobachten. Der rund 100 Tage nach dem Schlüpfen ausgesetzte Bartgeier aus dem Tierpark Goldau wurde rund um die Uhr bewacht und gefüttert. In der Zwischenzeit hat Thuri abgehoben und segelt nun auf der Suche nach Nahrung und einem Partner durch den Nationalpark. Der WWF unterstützt das Projekt, dank dem die Bartgeier in die Alpen zurückgekehrt sind, seit dem Beginn vor 25 Jahren. Bis jetzt wurden 115 Tiere freigelassen. Vier Brutpaare nisten wieder in der Nähe der Schweiz. Stern 06-08-2003 Das böse Erwachen kommt am Zoll http://www.stern.de/wirtschaft/steuern/steuertipps/?id=511272&nv=cp_L1_rt Die als Reiseandenken gedachten Schneckenhäuser, Elfenbeinschnitzereien und Papageienfedern wandern in die Asservatenkammer des Zolls statt in die heimische Wohnzimmervitrine. Sie unterliegen dem Artenschutz. "Viele wissen gar nicht, dass für diese exotischen Reisesouvenirs strenge Einfuhrbestimmungen gelten", sagte Bundesumweltminister Jürgen Trittin in Frankfurt am Main bei der Vorstellung der "Artenschutzfibel". Mit der Broschüre will das Ministerium die deutschen Touristen aufklären. Mehr als 8.000 Tier- und 40.000 Pflanzenarten werden durch das Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES) geschützt Sächsische Zeitung - Lokales 05-08-2003 Trauermantel sorgte für aufgeregten Forscher Naturschutzzentrum Niederspree will internationale Aufwertung http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=509590 In seinen Mauern und in seinem Umfeld wird vorzügliche Arbeit geleistet, die Niederspree mittlerweile in ganz Deutschland bekannt gemacht haben. Die Rede ist vom dortigen Naturschutzzentrum. Direkt vor der Haustür - im Niederspreer Teichgebiet, dem östlichsten Naturschutzgebiet Deutschlands - stoßen beispielsweise Botaniker und Ornithologen auf 61 Pflanzen- und 51 Brutvogelarten, die auf der Roten Liste bedrohter Arten in Sachsen bzw. Deutschland stehen. Das Naturschutzzentrum ist übrigens in die Offensive gegangen, hat im vorigen Jahr eine Konzeption auf den Weg gebracht, die darauf abzielt, als internationale Einrichtung offiziell anerkannt und geführt zu werden, womit der Standort eine deutliche Aufwertung erfahren würde. Hamburger Abendblatt 4.8.2003 Der Wal, ein Riesen-Wunder http://www.abendblatt.de/daten/2003/08/04/193241.html Ein Finnwal lockte zahlreiche Schaulustige zu Lande und zu Wasser erst an die Flensburger Förde, dann vergangene Woche an die Kieler Bucht. Zuletzt wurde der "Fjord-Spezialist" - so nennt ihn Professor Boris Culik, Zoologe am Kieler Institut für Meereskunde - am Sonntag vor Heiligenhafen von Sportbootfahrern in der Ostsee gesichtet. Mystery cancer wiping out Tasmanian devils http://www.enn.com/news/2003-07-31/s_7130.asp Tasmanian devils are now being stalked by a disease that has cut some population groups by 85 percent. The disease, thought to be caused by a virus, has spread widely in the eastern and central parts of Tasmania over the last two years, causing huge tumours that block the animals' eyesight, hearing or mouths, leaving them unable to feed and starving to death. Wildlife officials said the devil population peaked at around 150,000 to 200,000 in 1996 when the cancer first appeared, but they now fear the cancer may kill two thirds of the population by 2006. Esprit de Tompkins Douglas Tompkins, founder of Esprit, now a South American environmental crusader, is already owner of the world's largest private nature reserve. He shelled out no less than $55 million in the last decade to build a Yosemite-sized preserve, Parque Pumalín, protecting a swath of 3,000-year old forests in Chile. http://www.enn.com/news/2003-08-01/s_6700.asp Three new manatee protection areas established in Florida Advocates of the sea cows immediately criticized the new restrictions as too weak. http://www.enn.com/news/2003-08-05/s_7178.asp Tanzania's sea cow population near extinction Tanzania's small population of sea cows is rapidly facing extinction due to entanglement and drowning in gill nets, a report says. http://www.enn.com/news/2003-07-31/s_7125.asp Scientists release plan to save Australia's rivers Eleven eminent scientists proposed Thursday that Australia cut its water use by up to a quarter to resuscitate its ailing waterways. http://www.enn.com/news/2003-07-31/s_7128.asp Iceland to Resume Whale Hunting this Month http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/21762/story.htm |
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| Weitere Infos | ||||
Aus dem Neunkirchner Zoo-Newsletter Liebe Freunde des Neunkircher Zoos, vorletzte Woche eröffnete die Zoo-Falknerei. Nicht die einzige im Saarland wie wir geschrieben haben, aber immerhin einzigartig. Viele Leser des Newsletters haben auch bemerkt, dass es kein Bindewaran sondern eine Binden-Waran ist, der im Zoo Einzug gehalten hat. Diese kleinen Korrekturen der Ordnung wegen, nun aber die aktuellen Informationen aus dem Neunkircher Zoo: Zoo-Falknerei eröffnet Am 22. Juli hat im Neunkircher Zoo eine ökopädagogische Zoofalknerei eröffnet. Unter der Leitung von Falkner Theo Omlor ist auf dem Hochplateau neben der Elefantenaußenanlage eine im südwestdeutschen Raum einzigartige Anlage geschaffen worden. Endlich wieder Krokodile im Zoo Nachdem das letzte Krokodil vor zwei Jahren an den Berliner Zoo abgeben wurde, wurde in der nun immer moderner werdenden Zoohalle wurde eine Anlage errichtet, die 3 Brillen-Kaimane beheimatet. Storchenlädchen eröffnet Letzte Woche eröffnete das "Storchenlädchen". unterhalb der Storchenvoliere und der Zooschule. Neben kleinen Erfrischungen wie Eis und kühlen Getränken kann man im "Storchenlädchen" verschiedene Geschenkartikel, Spielzeug, Bastelmaterial und Zoosouvenirs kaufen Junger Affe sucht Pate Der am 27. Mai geborene Hulman-Affe (Tempelaffe) Dinesh sucht immer noch einen Paten. 2 Weißstörche ausgewildert Die im Neunkircher Zoo im Frühjahr geborenen Weißstörche wurden letzte Woche ausgewildert. Im Rahmen des Weißstorchprojekts, das die Wiederansiedlung des Weißstorchs an der Blies zum Ziel hat, wurden die Störche in Homburg-Beeden ausgewildert. Termine im Zoo NABU-Nistkastenbau-Aktion im Zoo am 10. August Kinderfest am 15. August NABU-Froschfest am 23. August Zoofest am 13./14. September Berliner Morgenpost 1.8.2003 Zirkussen droht Wildtier-Verbot http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/berlin/story620426.html Zirkusse, das sind aufregende Orte, weil dort echte Bären, Elefanten oder Tiger zu bestaunen sind. Da sie aber in einigen Kleinzirkussen nicht artgerecht betreut werden, droht nun der ganzen Branche ein Wildtier-Verbot. Das Bundesland Hessen will im September eine Bundesratsinitiative starten, mit dem Ziel, Großtiere aus der Manege zu verbannen und ein zentrales Zirkusregister einzurichten. Der Vorstoß findet in Berlin quer durch die Fraktionen Unterstützung. "Statt eines Verbotes plädieren wir für bessere Kontrollen wie das zentrale Zirkusregister", sagt indes Regina Kneiding, Sprecherin von Verbraucherschutzsenatorin Heidi Knake-Werner (PDS). Damit könnten sich die Bundesländer schnell über negative Vorfälle austauschen und schwarzen Schafen der Branche das Handwerk legen. Westfälische Rundschau 1.8.2003 Eine Menge Zirkus http://www.westfaelische-rundschau.de/wr/wr.westfalen.volltext.php?id=742820 Der in Witten gefundene Königs-Python gehört in einen Zirkus. Wie der Bochumer Polizeisprecher Volker Schütte gestern berichtete, habe sich ein Zirkusmitarbeiter gemeldet, dem die 1,30 Meter lange Würgeschlange bei einem Verwandtenbesuch in Witten abhanden gekommen war. Da der Zirkus derzeit in Süddeutschland gastiere, werde der Python nun seinen Gastauftritt bei einem Schlangensachverständigen noch um einige Tage verlängern müssen, berichtete Polizeisprecher Schütte weiter.
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Media-Tipp Andreas Schulze Die Vogelstimmen Europas, Nordafrikas und Vorderasiens 819 Vogelarten auf 17 Audio-CDs Diese außergewöhnliche Edition enthält in
über 2800 Tonaufnahmen die Gesänge, Rufe und anderen
Lautäußerungen von 819 Vogelarten. Nie zuvor wurden die Vogelstimmen
Europas, Nordafrikas und Vorderasiens in solcher Qualität und
Vollständigkeit präsentiert.Die Vögel sind nach der zoologischen Systematik geordnet; ähnliche Arten lassen sich daher gut vergleichen. Für jede Vogelart wurden ein bis fünf gesonderte, aufeinander folgende Titel angelegt. Dies ermöglicht es z.B., Rufe getrennt vom Gesang anzuwählen. Im Begleitbuch werden die Tonaufnahmen erläutert; zu jeder ist die genaue Startzeit vermerkt. Register der deutschen und wissenschaftlichen Vogelnamen. Über 19 Stunden Hörerlebnis. Edition AMPLE. Preis: EUR 69,30 Mehr Infos und Bestellmöglichkeit hier http://shop.naturecom.de/products/europa-a.html |
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| Ausstellungen | ||||
KASSEL Naturkundemuseum im Ottoneum: VOGEL, BLUME UND CO. Jahresaktionen im Naturschutz 2003 bis 19.10.2003 http://www.naturkundemuseum-kassel.de MAGDEBURG Museum für Naturkunde Tiere Und Pflanzen Des Jahres 2003 bis 31.12.2003 MÜNCHEN Botanischer Garten Nymphenburg: Epiphyten - Pflanzen, Die Auf Pflanzen Wohnen 17.10. bis 16.11.2003 Biologisches Institut Metelen e.V. REISE UND ARTENSCHUTZ bis 21.09.03 http://www.bioinstitutmetelen.de/programm/nr_32.htm BAD WURZACH Naturschutzzentrum: VON MENSCHEN UND BIBERN 25.9.2003 bis 25.1.2004 http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/ BREMEN Übersee-Museum: BIOKOMMUNIKATION Okt 2003 bis Jan 2004 http://www.uebersee-museum.de/ LÜNEBURG Ostpreußisches Landesmuseum: Der Völkerkundler, Zoologe und Museumsgründer Hugo Schauinsland (1857 - 1937) 27.9.2003 bis 4.1.2004 http://www.ostpreussisches-landesmuseum.de BIEL-BIENNE Schweizerisches Landesmuseum Über den Ursprung unserer Haustiere (mit Pro Specie Rara) 7.9.2003 bis März 2004 http://webmuseen.de/Ausstell_23731.html FÜRSTENBERG Brandenburgisches Forstmuseum Ernst Haeckel. Kunstformen der Natur bis 21.8.2003 http://www.brandenburgisches-forstmuseum.de OLTEN Naturmuseum FLEDERMÄUSE - SCHATTENHAFT, FANTASTISCH, BEDROHT bis 14.9.2003 http://www.naturmuseum-olten.ch WIEN Naturhistorisches Museum INMITTEN PARASITEN. ES BETRIFFT UNS ALLE. bis 11.1.2004 http://www.nhm-wien.ac.at/nhm/ NIEBÜLL Naturkunde-Museum: DER SEEADLER IN SCHLESWIG-HOLSTEIN - Biologie, Gefährdung und Schutz bis 31.10.2003 http://www.nkm-niebuell.de FRANKFURT Palmengarten AUSTRALIS Lebensräume in Australien bis 7.9.2003 http://www.palmengarten-frankfurt.de Stralsund, Meeresmuseum Störe - bedrohte Giganten - lebende Fossilien bis 31. Oktober 2003 www.meeresmuseum.de KÖLN Zoologischer Garten: DINOVERSUM - Die Welt der Dinosaurier im Kölner Zoo bis 14.9.2003 http://www.zoo-koeln.de/aktuelles/dinoversum.php LINZ Biologiezentrum des Oberösterreichischen Landesmuseum: AMSEL, DROSSEL, FINK UND STAR Oberösterreichs Vogelwelt zur Jahrtausendwende bis 5.10.2003 http://www.biologiezentrum.at |
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| TV-Tipps | ||||
tv.nrw: Jeden Samstag ca. 18:15 Uhr "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek aus den 70er und 80er Jahren; teilweise mit Zoo-Berichten. Sa., 09.08.2003, 06:45-07:15 WDR, Die Schimpansenwaisen von Ngambe Island Sa., 09.08.2003, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co, Mauritius - Tierwelt im Zeichen des Dodo (Jersey Zoo: Mauritius-Falke, Rosataube, Round Island) Sa., 09.08.2003, 12:30-12:40 BR, Zoo & Co, Porgy hat Zahnweh (Gorilla-Silberrücken München) Sa., 09.08.2003, 23:25-03:55 N3, Die Nacht der wilden Tiere So., 10.08.2003, 10:35-11:30 SF2, Der Pinguin Mann, Leidenschaft und Tod im Eis So., 10.08.2003, 13:30-14:15 N3, Länder - Menschen - Tiere, Kroatien, Naturparadies am Mittelmeer Mo., 11.08.2003, 12:15-12:45 WDR, Weltreisen, Gorillas leben friedlich - Besuch bei einer bedrohten Tierart in Ruanda und im Kongo Mo., 11.08.2003, 13:45-14:00 MDR, Hierzulande, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten (19) Mo., 11.08.2003, 16:15-17:00 ZDF, Wunderbare Welt, Tierfilmer - Abenteurer der Wildnis Mo., 11.08.2003, 19:00-19:30 BR, Welt der Tiere, Spaziergang der Totenköpfchen (München, von 1999) Di., 12.08.2003, 16:00-16:10 BR, Zoo & Co., Flamingos Mi., 13.08.2003, 20:45-21:00 MDR, Hierzulande, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten (20) Mi., 13.08.2003, 21:45-22:30 ARD, Wunder der Erde, Sibirien - Heimat der weißen Kraniche Do., 14.08.2003, 15:55-16:10 BR, Zoo & Co, Mein lieber Biber Sa., 16.08.2003, 15:30-16:00 WDR, Babyalarm im Elefantenhaus - Ein Dickhäuter wird geboren (Zoo Leipzig, Wh01) So., 17.08.2003, 13:30-14:15 N3, Die Wölfe des Rio Manu - Riesenotter So., 17.08.2003, 15:45-16:15 HR, Weltreisen, Saurier, Felsen, Heiße Rhythmen: u.a. Zuchtstation für Gomera-Rieseneidechse ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm |
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