Zoopresseschau

Zoo-AG Bielefeld
http://www.zoo-ag.de

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Ausgabe 172 vom 31. Juli 2003
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse zusammengestellt von Dirk Petzold
und Dr. Martina Raffel
zusätzliche Recherchen: Christian Hellwig
redaktion@zoo-information.de ISSN 1619-6643

Liebe Leser,
angesichts der fortgeschrittenen Tagenszeit wünsche ich heute mal wieder nur einen schönen Tag.

Dirk Petzold





Ausschnitt einer Lageplan-Tafel. Deswegen also die Rotlichtlampen...

  Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Neue Ruhr Zeitung 25.7.2003
Falsche Affenliebe oder echter Missstand?
http://www.nrz.de/nrz/nrz.nachbarstadt.volltext.php?id=730181
Die Duisburgerin Petra Zilka (43) wirft dem Zoo vor, Affen nicht ausreichend zu tränken und zu beschäftigen, wobei sie sich vorwiegend auf die Menschenaffen bezieht: "Je nachdem, wer Dienst im Affenhaus hat, werden die Tiere nachmittags und abends nicht ausreichend getränkt. Die Orang-Utans trinken dann oft ihren eigenen Urin, übergeben sich häufig und nehmen das Erbrochene wieder auf. Manche fressen ihren eigenen Kot." Sie stützt ihre Vorwürfe auf eigene Beobachtungen, die von Freunden und Bekannten, auf Gespräche, die sie mit Pflegern geführt habe, sowie die Erfahrungen der ehemaligen Praktikantin Christine Peter. "Während Frau Peter sich intensiv mit den Orangs beschäftigte, haben die ihr auffälliges Verhalten weitgehend abgelegt", hat Petra Zilka beobachtet und dem Zoo schriftlich angeboten "unentgeltlich und zu Zeiten, in denen die Tierpfleger nicht gestört werden, die Arbeit der Praktikantin zu unterstützen und gegebenenfalls fortzuführen". Auf die Missstände im Affenhaus habe sie auch mehrfach den Direktor des Zoos, Reinhard Frese, telefonisch hingewiesen. Die Hoffnung auf Besserung und auf das vom Zoo noch im Februar schriftlich in Aussicht gestellte Praktikum hätten sie bislang davon abgehalten, an die Öffentlichkeit zu gehen. Im Mai bekam sie einen Brief von Frese, in dem er ihr mitteilt, dass er vom Betriebsrat grundsätzlich keine Zustimmung für ehrenamtliche Arbeitseinsätze in der direkten Tierpflege erhalte. Frese bestätigte, dass Petra Zilka ihn häufig anrufe, um ihn auf vermeintliche Missstände aufmerksam zu machen. Ihre Vorwürfe bezüglich des Tränkens weist er vehement zurück: "Orangs sind Baumbewohner, die anders als Gorillas einen Großteil des Flüssigkeitsbedarfs durch die Nahrung decken." Die Arbeit der Praktikantin aus Berlin beurteilt Frese folgendermaßen: "Frau Peter ist keine ausgebildete Pflegerin. Deshalb wurde sie ganz langsam an die Affen rangeführt. Ich habe die Sache dann gestoppt. Es geht nicht an, dass man einem Orang-Weibchen stundenlang die Hand streichelt." Das sei eine Vermenschlichung, die das Tier von der Gruppe isoliere. Der anschließende Entzug der Zuwendung durch Frau Peter habe das Verhalten, sich aus Langeweile permanent zu erbrechen, bei dem Orangweibchen Annette zur Folge gehabt. Im Übrigen ist der Zoo-Chef der Meinung, dass sich das auffällige Verhalten, das er nur bei dem Weibchen Annette konstatiert habe, sich geben wird, wenn jetzt die Orang-Gruppen im Wechsel in das ehemalige Außengehege der Gorillas könne. "Dadurch wird der Außenreiz erhöht", so Frese, "auch bei den Gorillas haben wir die Erfahrung gemacht, dass Fehlverhalten dann aufhört."

Freie Presse 25.7.2003
Blick nach vorn - Tierpark Eilenburg nutzt Wiederaufbau nach der Flut zu einem wahren Neuanfang
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/SACHSEN/TEXTE/649721.html
Nachdem vor knapp einem Jahr das Muldehochwasser den Eilenburger Tierpark verwüstete, wachse nun die Freude über das seitdem Erreichte, erzählt der Leiter des Tierparks, Stefan Teubner. Obwohl weniger Tierarten als noch vor einem Jahr zu sehen sind, strömen bei vollem Veranstaltungsprogramm wieder viele Gäste in das vier Hektar große Gelände. Der Tierpark hatte sich in den vergangenen fünf Jahren mit dem Tropenhaus «Tropicana» und der Neugestaltung vieler Gehege sowie Programmhöhepunkten an den Feiertagen zu einem beliebten Anziehungspunkt entwickelt. «Die Muldeflut richtete einen Schaden in Höhe von 340.000 Euro an», berichtet der Tierpark-Chef. Über Monate hinweg habe die Spendenbereitschaft den Tierpark-Verein getragen. Deshalb konnte auch sofort nach der Katastrophe mit der Rekonstruktion begonnen werden. Nun sei auch klar, dass die staatliche Unterstützung 90 Prozent des Schadens decken wird. Der Wiederaufbau des Tierparks soll gleichzeitig zur Umstrukturierung genutzt werden. Noch im Winter hatten die mehr als 100 Vereinsmitglieder einen Masterplan verabschiedet. Dabei wurde ein künftiges Nutzungskonzept mit einem Zoologen der Universität Erlangen erarbeitet. Das Gelände soll künftig in vier thematische Einheiten untergliedert werden. Ein Empfangsbereich mit Gastronomie und Spielmöglichkeiten für Kinder soll für Entspannung und Erholung sorgen. Drei weitere Einheiten beherbergen dann Exoten, Haus- und Heimtiere sowie Wildtiere. Das ehrgeizige Ziel des Masterplans sei ein Naturerlebniszentrum, das einmal mit zu den schönsten Tiergärten Sachsens gehören soll, berichtet Teubner.Bald sollen neue Käfige für die Uhus und neue Gehege für heimische Wildtiere gebaut werden. Ein Ersatzneubau aus Holz komme in den kommenden Wochen für die Kleintiere dazu. Im Aufbau befinde sich auch die Ara- und Huthaffenanlage.

Freie Presse 25.7.2003
Neugestaltung des Eilenburger Tierparks kommt voran
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/SACHSEN/TEXTE/649646.html
Nach dem Jahrhunderthochwasser im vergangenen Sommer gehen Wiederaufbau und Neugestaltung des Eilenburger Tierparks mit großen Schritten voran. Ein Luchspärchen hat in einem großzügigeren Gehege Einzug gehalten. In den kommenden Wochen sollen ein neuer Uhu-Käfig und ein Ersatzneubau für Kleintiere errichtet werden. Momentan werden noch Ufer an der Teichanlage gestaltet, Zäune aufgestellt und neue Wege durch den Tierpark angelegt.

Leipziger Volkszeitung 25.7.2003
Tierparkverein sieht optimistisch in die Zukunft
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/59485.html
"Gemessen an den Befürchtungen, die wir nach der Flut hatten, sind wir heute weiter als wir erwarten durften", zieht Eilenburgs Tierparkchef Stefan Teuber knapp ein Jahr nach der Flut eine erste Bilanz. Die Aufarbeitung der Flutschäden läuft auf Hochtouren. Seit Anfang Juni liegt dem Tierparkverein Eilenburg der Zuwendungsbescheid vor. "Danach können wir bis zu 316.000 Euro abrufen", sagt Stefan Teuber. In Sachen Hochwasserschadensbeseitigung sieht Stefan Teuber da nun an erster Stelle den Ersatzbau für die weggeschwemmte Uhu-Voliere, die Vollendung der Tierparkteichsanierung, den Neubau der Tierparkbrücke, das Neuordnen des Ziegenhügels, eine Reihe von Erschließungsarbeiten sowie die restliche Instandsetzung von Wegen. Doch ob die Arbeiten alle wie gefordert bis Ende 2003 erledigt und abgerechnet sein können, steht in den Sternen. Der Tierparkverein schaut ungeachtet der damit verbundenen Probleme mit Zuversicht in die Zukunft. Denn beim Wiederaufbau profitiert er davon, dass es schon vor der Flut einen bis 2007 umzusetzenden Masterplan gab.

Dresdner Neueste Nachrichten 31.7.2003
Doch keine Haie in Dresden: Aquarium geht nach München
http://www.dnn.de/regional/38259.html
Dresden bekommt vorerst doch keine Haie an die Elbe gesetzt. Wie DNN berichteten, verhandelte die Stadt mit dem Unternehmen Merlin Entertainment über ein riesiges transportables Meeresaquarium mit gläsernem Tunnel, das ab Januar nächsten Jahres von Dortmund nach Dresden umziehen und die sächsische Landeshauptstadt mit 3000 Fischen, darunter Rochen und Haien, bereichern sollte.
Die Stadt zog im Vergleich mit München (und Cuxhaven) den Kürzeren. "Der Olympiapark hat ein weitaus höheres Besucherpotenzial", begründete Johannes Mock, Projekte-Leiter Deutschland von Merlin Entertainment, die Entscheidung zu Ungunsten der Elbe-Stadt "Das war eine rein kommerzielle Entscheidung. Wir müssen unser Risiko minimieren, finanzieren wir uns doch nur über Eintrittsgelder."

Freies Wort 31.7.2003
45 Jahre alte Erfurter Elefantenkuh «Marina» ist tot
http://www.freies-wort.de/nachrichten/thueringen/resyart.phtm?id=498286
Die Elefantenkuh «Marina» aus dem Erfurter Zoopark ist tot. Sie starb Mittwochnacht im Alter von 45 Jahren an Altersschwäche, sagte Zooparkdirektor Norbert Neuschulz. Sie habe seit Sonntagabend nicht mehr gefressen und getrunken. Marina war die zweitältestes afrikanische Elefantenkuh, die in einem europäischen Zoo lebte. Sie stammte aus dem Kongo und war seit 1960 im Erfurter Zoopark zu Hause.

Neues Volksblatt 24.7.2003
Löwe "Ramses"ist gestorben
http://www.volksblatt.at/170NV_932956.stm
Herberstein. Der älteste in einem österreichischen Tierpark lebende Löwe ist gestorben. "Ramses" musste am Mittwoch im Alter von 23 Jahren eingeschläfert werden. Der Mähnenlöwe wurde immerhin rund acht Jahre älter, als er es in freier Wildbahn geworden wäre. Ein zweijähriges Pärchen aus dem Tierpark Schönbrunn soll die Nachfolge antreten. "Ramses" hatte den größten Teil seines Lebens im ehemaligen DDR-Zirkus "Olympia" verbracht.

Thüringische Landeszeitung 28.7.2003
Löwe Ramses kommt zurück
http://www.tlz.de/tlz/tlz.erfurt.volltext.php?id=736119
Löwe Ramses wird nach Erfurt zurückkehren: Mit dieser guten Nachricht zerstreute Zoodirektor Dr. Norbert Neuschulz gestern alle Befürchtungen, er werde im Österreichischen seine letzte Ruhestätte finden. Die sterblichen Überreste des stattlichen Tieres befinden sich schon bei Präparator Helmut Raith in Wien, der Ramses nach den Vorstellungen des Erfurter Naturkundemuseums der Nachwelt erhalten will. Die etwa 3000 Euro, die das Präparieren kostet, werden vom Herbersteiner Tierpark bezahlt, wo er zuletzt lebte.

Thüringische Landeszeitung 29.7.2003
Wir kaufen einen neuen Löwen
http://www.tlz.de/tlz/tlz.erfurt.volltext.php?id=737930
Zweifacher Löwennachwuchs ist dem Thüringer Zoopark seit gestern sicher. Denn die beiden SPD-Landtagsabgeordneten Birgit Pelke und Rosemarie Bechthum sorgten mit jeweils 300 Euro für das notwendige Kapital. Mit dem Ankauf allerdings will man sich Zeit nehmen, so Zoodirektor Norbert Neuschulz. Denn wenn es schon kaum noch Berberlöwen gebe, sollen die Neuzugänge diesen wenigstens ähnlich sein. Es wird recherchiert, um bis zur Eröffnung der Löwenresidenz 2005 gerüstet sein. Etwa fünf Löwen sollen das Gehege dann bevölkern. Platz sei für acht. Platz, der für Nachwuchs aus der eigenen Zucht bestimmt ist - für den echten Thüringer.

Thüringer Allgemeine 30.7.2003
Abgeordnete spendierten Geld für neue Löwen
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.erfurt.volltext.php?id=738151
Je 300 Euro spendeten die beiden Erfurter SPD-Landtagsabgeordneten Rosemarie Bechthum und Birgit Pelke für einen neuen Löwen. Zoo-Verwaltungsdirektor Jürgen Hieber hatte kürzlich in einem TA-Beitrag erklärt, dass Löwen bereits für diesen Betrag zu haben sind. Das Geld wurde gestern an den Verein der Zooparkfreunde in Erfurt übergeben.

Frankfurter Rundschau 29.7.2003
Wieder Zoff um die Zoo-Gastronomie
http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/frankfurt/?cnt=259787
Wieder mal sorgt die Frankfurter Zoo-Gastronomie am Gesellschaftshaus für Gesprächsstoff. Bemängelt werden das Ambiente, die geringe Auswahl an Speisen und die eingeschränkten Öffnungszeiten des Terrassen-Lokals. Die Stadt verhandelt mit Pächter Klaus Peter Kofler über neue Konditionen.

Main Rheiner 25.7.2003
"Zu wenig Tierpfleger in der Fasanerie"
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1201864
Der Förderverein Fasanerie Wiesbaden ermahnt die Stadt dringend, die reduzierten Tierpflegerstellen wieder aufzustocken. Andernfalls müsse die Fasanerie an einigen Tagen im Monat ihre Pforten für Besucher schließen. Zudem seien die Aufgaben nicht zuletzt wegen der neuen Bären gewachsen. Mit dem geplanten Jugendbauernhof und der Sanierung des nassauischen Jagdschlosses würden die Aufgaben künftig noch wachsen. "Wir streben mit der Naturpädagogik nach oben und die Stadt bremst uns nach unten aus", kritisiert auch Wilhelm Klauer, der Schatzmeister des Fördervereins. Eine erste Konsequenz der Haushaltssperre: erstmals muss das für den 14. September geplante traditionelle Tierparkfest ausfallen. Außerdem gibt es weitere Sorgen: der Braunbär Ben, der gemeinsam mit der Bärin Troxy Anfang Juli als Notfälle in der Fasanerie aufgenommen wurde, weil der Zoo in Lippstadt schließt, ist für seine Größe viel zu dünn. Er ist noch immer sehr wackelig auf den Beinen, zieht die hinteren Tatzen nach und hat zudem Probleme mit den Zähnen. "Ich vermute auch, dass er viel älter ist, als die angegebenen zwölf Jahre", sagt der Fördervereinsvorsitzende und rechnet kaum damit, dass die Fasanerie nur ein Übergangsquartier für das Bärenpaar ist.

Main Rheiner 25.7.2003
Ein Eigenheim für die Affenbande?
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1201197
"Die Paviane am Tierheim kommen nicht nach Rüsselsheim". Der Leiter des Umweltamtes, Wolfgang Herrmann, sagte dies eindeutig und ohne Zweifel zu lassen. Die Möglichkeit, die vor Monaten aus schlechter Haltung beschlagnahmten Affen in einem Gehege des Tierheims der Opelstadt dauerhaft unterzubringen, sei an den Kosten gescheitert. Option: "Der Tiergarten soll erweitert werden, ein neues Gehege für die Paviane könnte hier mit in Angriff genommen werden" so Herrmann. Derzeit werden die Kosten für alle drei Varianten errechnet, bis Entscheidungen fallen, "kann es noch dauern", konzediert der Amtsleiter. Um während der Zeit bis zu einem eventuellen Umzug die Situation der Tiere zu verbessern, sei inzwischen der Freilauf am Zirkuswagen auf 40 Quadratmeter vergrößert worden. Die Versorgung der Tiere mit Futter erfolgt weiter durch Mitarbeiter des Tiergartens.

News 25.7.2003
Affe Jojo allein im Käfig in Frankreich da Gefährtin vergiftet
http://www.news.ch/detail.asp?ID=145814
Jojo, der mit 52 Jahren vermutlich älteste Schimpanse in einem französischen Zoo, muss sein Leben nun allein fristen: Seine Lebengefährtin, Judith, wurde vergiftet in ihrem Käfig aufgefunden. Eine Autopsie habe ergeben, dass die 31 Jahre alte Affenfrau giftige Eibenblätter gefressen hatte, sagte ein Sprecher des Tiergartens der Stadt Nancy. Diese wurden nach seinen Angaben wahrscheinlich von einem Besucher in den Käfig geworfen. In Reichweite des Affenkäfigs gebe es keinen Eibenstrauch.
Fotos: D. Petzold




Aktionen

Hamburger Abendblatt 28.7.2003
Musik und Show bei Hagenbeck
http://www2.abendblatt.de/daten/2003/07/28/190640.html
Vivaldi im Dschungel? Hagenbeck machts möglich: Am 9., 16. und 23. August werden im Tierpark zum zweiten Mal die Romantischen Nächte gefeiert. Von 18 bis 22 Uhr spielen mehr als 60 Studierende und Absolventen der Hochschule für Musik und Theater verstreut über den ganzen Tierpark Werke von Bach, Mozart, Haydn und Vivaldi. An der Japan-Insel gibt es eine Freiflugshow mit Papageien und Pelikanen, die Pfleger stellen in vielen Gehegen ihre Tiere vor. Den feierlichen Abschluss bildet um 22 Uhr ein Feuerwerk.

Hamburger Abendblatt 25.7.2003
Kandys schwierige Taufe
http://www2.abendblatt.de/daten/2003/07/25/189880.html
Erst lief sie ins Wasser, dann tobte sie durch das Gehege, rangelte mit den erwachsenen Tieren und schmiss sich schließlich vor großem Publikum in den Sand. Erst als es ernst wurde, versteckte sich das Energiebündel zwischen Mamas kräftigen Beinen. Gestern wurde Hagenbecks zehn Wochen altes Elefantenbaby getauft und hört nun auf den Namen Kandy. "Kandy ist eine heilige Stadt in Sri Lanka, über die ich eine Reportage gesehen habe", erklärte Swantje Wiening ihren Namensvorschlag, der ausgewählt worden war.

Leipziger Volkszeitung 28.7.2003
"Keep on running": Die Butlers weckten viele Erinnerungen
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/59937.html
Leipzig. Interessante Tiere, nette Menschen, flotte Musik und gute Unterhaltung - freitagabends zum "Rendezvous im Zoo". Tausende kamen auch zum zweiten Familienabend und rockten und rollten mit alten Bekannten.

Ostsee Zeitung 25.7.2003
Mondscheintour durch den Vogelpark Marlow
http://www.ostsee-zeitung.de/ri/start_112748_768823.html
Wissenswertes zum Park erfahren Besucher während der traditionell stattfindenden Mondscheintour im Vogelpark Marlow. Nach einer Eulenpräsentation klingt der Abend am Lagerfeuer aus.

Main Rheiner 30.7.2003
Gewerbevereine feiern im Tiergarten
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1204449
Es war eine gute Idee, die allen Beteiligten zum Vorteil gereichte: Das traditionelle Sommerfest der Gewerbevereine Kastel und Kostheim fand dieses Jahr im Tierpark statt. Das erklärte Ziel der Geschäftsleute, den Naherholungsraum am Petersberg zu fördern und die hohe Bereitschaft der freiwilligen Mitarbeiter des Tierparks, zu einem gelungenen Fest beizutragen, erwies sich als erfolgreiche Kombination.



Nachwuchs

Salzburger Nachrichten 28.7.2003
Selten
http://www.salzburg.com/sn/03/07/28/artikel/477655.html
Das Ameisenbärenbaby lässt sich auf dem Rücken seiner Mama im Gehege des Londoner Zoos spazieren führen. Es ist dies die erste Geburt eines seltenen "Tamanduas" in Gefangenschaft. Tamanduas sind Bäume bewohnende Ameisenbären aus Mittel- und Südamerika. Die Tierart ist vom Aussterben bedroht. Züchtungen in Zoos gelten als kleine Sensation.

Hamburger Abendblatt 29.7.2003
Der kleine Ameisenbär
http://www2.abendblatt.de/daten/2003/07/29/191156.html
Sensation im Zoo von London: Zum ersten Mal ist dort ein Tamandua, ein winziges Klettertier aus der Gruppe der Ameisenbären, auf die Welt gekommen.

Berliner Morgenpost 28.7.2003
Gibbon-Baby als Zoo-Liebling
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/brandenburg/story619364.html
Im Eberswalder Zoo schmust Tierpflegerin Anke Damerau mit dem rund sieben Wochen alten Affenbaby Sammy. Er ist ein Gibbonaffe und wurde bei seiner Geburt von seiner Mutter nicht angenommen. Noch ein halbes Jahr wird sich die Ersatzmama Anke Damerau um das 660 Gramm leichte Pflegekind kümmern.

Main Rheiner 31.7.2003
Lampertheimer Weißstorchen-Report Teamarbeit der Storcheneltern
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1205113
Nesthocker mit gesegnetem Appetit/ Jungvögel betteln um Futter: 4. Teil des Lampertheimer Weißstorch-Report

Thüringer Allgemeine 31.7.2003
Schiara heult mit den Wölfen
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.magazin.volltext.php?id=739947
Schiara ist der heimliche Star. Der wenige Wochen alte Wolfswelpe erkundet tapsigen Schrittes die Welt im Worbiser Bärenpark, lässt sich die Mittagssonne aufs Fell scheinen und erprobt die kleinen, aber scharfen Zähne. Erst kürzlich hat Schiara ihre Wolfsmutter mit dem bezeichnenden Namen "Die Schlanke" beim Herumtollen so heftig in den Schwanz gebissen, dass diese vor lauter Schreck Watschen verteilte.
Seitdem "Die Schlanke" Mutter geworden ist, genießt die Wölfin besonderes Ansehen im Rudel. Voller Stolz streift sie mit Schiara durch das Gehege. Wer die beiden beobachten will, sollte allerdings Zeit mitbringen. Nicht selten sieht man nur ein Fellknäul, das es sich in der Sonne bequem gemacht hat.

Hamburger Abendblatt 28.7.2003
Wildpark Eekholt: Nachwuchs bei Ottern
http://www2.abendblatt.de/daten/2003/07/28/190443.html
Die Kanadischen Fischotter, die in deutschen Wildparks nur selten anzutreffen sind, gehören im Wildpark Eekholt zu den besonderen Attraktionen. In diesen Tagen ist das Gehege sehr begehrt: Otterweibchen "Omu" und Männchen "Sid" haben Nachwuchs bekommen. Vier kleine Otter machen dort zurzeit die ersten Geh- und Schwimmversuche.

Sindelfinger,Böblinger Zeitung 28.7.2003
Würmer für fünf kleine Storchenschnäbel
http://www.szbz.de/dc1/html/news-sfz/20030728loka0011.htm
Die Annahme, der Klapperstorch erfülle den Wunsch von uns Menschen nach möglichst vielen Babys, ist längst widerlegt. Einer zweiten sei an dieser Stelle ebenfalls widersprochen: Denn Störche zählen mitnichten vor allem Frösche zu ihren Leibspeisen. Die Vorlieben der klapprigen Vögel können sich durchaus unterscheiden, wie Wilhelma-Mitarbeiterin Isabel Koch zu berichten weiß. ¸¸Unsere beiden bevorzugen Insekten, Mäuse und Würmer. Frösche verspeisen sie eher selten.'' Das frei fliegende Storchenpaar, das derzeit auf einem Gebäude neben der Direktion im zoologisch-botanischen Garten nistet, hat fünf hungrige Mäuler zu stopfen.



Nürnberger Zeitung 31.7.2003
Ein Schlaraffenland für Störche
http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=103560&kat=11
Störche, genauer gesagt Weißstörche, gehören im Nürnberger Tiergarten zu den „Freigängern“. Einige haben sich dauerhaft am Schmausenbuck niedergelassen, weil sie es da bequemer haben als anderswo: Sorgen ums Futter müssen sie sich dort nicht machen, der Tisch ist immer reichlich gedeckt. Andere statten, ganz nach Lust und Laune, dem Zoo mal kurz einen Besuch ab, um sich dann wieder auf unbestimmte Zeit zu verabschieden. Der Tiergarten dient aber auch als Pflege- und Auffangstation für verletzte oder kranke Störche aus ganz Nordbayern, die von den Pflegern aufgepäppelt werden. Wenn sie wieder gesund sind, schließen sie sich meist ihren wild lebenden Artgenossen an, die sich jedes Jahr in großen Scharen am Schmausenbuck versammeln, bevor sie ihre große Reise in die Winterquartiere nach Afrika antreten. In einigen Wochen ist es wieder so weit.

Hildesheimer Allgemeine Ztg. 30.7.2003
Das Schlammbad ersetzt die Sonnenmilch
http://www.haz.hildesheim.com/dcwww?-showb:client/hilde/hiaz/text/hot/tdy/cluster/text/008500.dcs
"Ab 25 Grad bemerken die Elefantendamen ¸Manari` und ¸Khaing Hnin Hnin` ein aufdringliches Stupsen an ihren Beinen", erzählt die Sprecherin des Zoos Hannover Dr. Simone Hagenmeyer. Ungeduldig machen die Babyelefanten "Califa" und "Farina" auf ihre ganz eigene Art und Weise den Müttern klar, dass sie - und zwar sofort - unbedingt schwimmen gehen möchten. In den wogenden Wellen sei von den knapp einen Meter großen Babyelefanten oft nur noch der Rüssel zu sehen. Nach dem Baden geht es ab ins Sandbad. Da dürfen sich die Babys so richtig eindrecken, bis sie mit einer warmen, schützenden Sandschicht von oben bis unten verkrustet sind.

News 30.7.2003
Schlammpackung für Nashorn mit Arthritis
http://www.news.ch/detail.asp?ID=146204
Tägliche Schlammpackungen gegen Altersbeschwerden geniesst derzeit die 38-jährige Nashorndame Alice im englischen Blair Drummond Safaripark. Nach Angaben des Parks verwöhnen Pfleger das betagte weisse Rhinozeros seit drei Monaten per Hand, weil Alice sich kaum rühren konnte und wund sich gelegen hatte. Sie hat Arthritis und kann sich nicht selbst gut im Schlamm wälzen. Die Haut des Nashorns sieht nach den Angaben jetzt schon viel besser aus und die Behandlung gefällt Alice offenbar. Alice und ihr 34 Jahre alter Partner Dick sind die Attraktionen des Safariparks, weil sie Besucher sehr nahe an sich heranlassen.

Karlsruher Nachrichtenmagazin 25.7.2003
2000 Landschildkröten sterben bei Waldbränden
http://www.ka-news.de/afp/journal/pli/030725110443.ehhgvyf3.php3

Westdeutsche Allgemeine 29.7.2003
Eisbär müsste man sein
http://www.waz.de/waz/waz.standard.volltext.php?id=737476&
Tiger müsste man sein. Oder Eisbär. Und im Moskauer Zoo leben. Der nämlich spendiert seinen Tigern in diesem Sommer einen Wasserfall und den Eisbären eine Schneekanone.

Berliner Morgenpost 28.7.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story619322.html
Keine Frage, was diesem Tier seinen Namen gab: Die Rotstirnfruchttaube trägt einen rötlichen Fleck auf dem Kopf und frisst am liebsten süßes Obst. Davon bekommen die Vögel im Zoo heute um 9.30 Uhr eine große Portion: Bananen, Orangen, Feigen und Äpfel - alles schön schnabelgerecht geschnitten.

Berliner Morgenpost 29.7.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story619546.html
Der mit seinen Tatzen äußerst geschickte Malaienbär ist nicht nur der kleinste, sondern auch der tropentauglichste Vertreter in der Familie der Großbären. Die kurzhaarigen Tiere leben in Südostasien - und im Berliner Tierpark. Hier bekommen sie heute um 14 Uhr Möhren, Obst und ein bisschen Fleisch.

Berliner Morgenpost 30.7.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story619727.html
Der Appetit des Eisbären ist wetterabhängig. Sollte es relativ kühl sein, muss Zoo-Tierpfleger Thomas Dörflein um 10.30 Uhr ein paar Fleischstücke mehr in die Freianlage werfen.

Mexican aquatic park denies report of dolphin deaths
A Cancun aquatic park opened its doors to environmentalists on Thursday, allowing them to examine 28 dolphins brought from the Solomon Islands amid an international uproar over animal rights.
http://www.enn.com/news/2003-07-25/s_6916.asp


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Nindorf, 31.7.
Umzug der Mini-Wölfe, trauriges Rehkitz Linda
Rehkitz Linda ist traurig, ihre Spielgefährten die fast drei Monaten alten Grauwölfe Shadow und Daylight sind zu ihren Artgenossen den Polarwölfen Flocke und Nanuk in den Wildpark Lüneburger Heide gezogen. Bis in die Nacht hinein suchte Linda im Garten und im Haus nach ihnen. Das eine „Freundschaft“ zwischen Wolf und Reh über einen so langen Zeitraum gut gehen kann haben selbst Experten nicht geglaubt. Die Falknerin Tanja Askani hat die drei Tierkinder mit der Flasche per Hand aufgezogen.



Herborn, 29.07.2003
Vogelpark Herborn informiert über die "bedrohte Vielfalt":
Ausstellung des Bundesamtes für Naturschutz wird Donnerstag von Bürgermeister Hans Benner eröffnet
"Artenvielfalt ist Lebensqualität" - unter diesem Motto ermöglicht der Vogelpark im Herborner Stadtteil Uckersdorf als Begegnungsstätte zwischen Mensch und Tier seinen zahlreichen Besuchern ein sinnvolles Freizeiterlebnis.
Zu Beginn der Urlaubszeit präsentiert das Herborner Naturerlebniszentrum in Zusammenarbeit mit dem Bonner Bundesamt für Naturschutz (BfN) bis Anfang September die Ausstellung "Biologische Vielfalt - Netz des Lebens" und wirbt somit für deren Erhaltung.
"Einmal mehr wird unser Vogelpark durch Präsentation dieser interessanten Ausstellung des Bundesamtes für Naturschutz den Aufgaben der Welt-Zoo-Naturschutzstrategie wie auch unserer lokalen Agenda 21 gerecht," erläutert Herborns Stadtoberhaupt. Interessierte Besucher erhalten im Vogelpark auch eine Begleitbroschüre und weiteres Informations-material des Bundesamtes für Naturschutz und des Bundesumweltministeriums.
Ursache für die Zerstörung der Artenvielfalt als das biologische Kapital unseres blauen Planeten ist, neben Unwissenheit, nur allzu oft zu kurzfristiges und somit kurzsichtiges (Profit-)Denken: "In der Urlaubszeit ist der Aufklärungsbedarf der Bevölkerung vor dem Hintergrund der Urlaubsmitbringsel aus fremden Ländern, die leider oftmals Produkte oder lebende Exemplare von Vertretern bedrohter und geschützter Arten sind, besonders groß", erläutert der zoologische Vogelparkleiter Wolfgang Rades den Grund für die Präsentation der Ausstellung in der Urlaubszeit.
Wie Rades, der als langjähriger Vertreter des Naturschutzbundes NABU im Beirat Artenschutz beim Bundesamt für Naturschutz mit dem Problemkreis vertraut ist, erläutert, ist neben der Zerstörung der Lebensräume der illegale Handel eine wesentliche Ursache für den weltweiten Schwund der biologischen Vielfalt. Auch zu dieser Problematik liegt eine BfN-Broschüre zur "Ein- und Ausfuhr geschützter Tiere und Pflanzen" aus.
Als symbolischer Akt einer Wiedergutmachung an der Natur entlässt Bürgermeister Hans Benner anläßlich der Ausstellungseröffnung am Donnerstag einen im Vogelpark von Hand aufgezogenen jungen Turmfalken.
Auch in diesem Jahr wurden bzw. werden bereits 50 hilfsbedürftige Vögel aus der Natur als ein weiterer Beitrag zum Naturschutz im Herborner Vogelpark versorgt.


Gelsenkirchen, 29. Juli 2003
Ruhr Zoo Ferienprogramm 2003 – tierisch spannend
Die Sommerferien im Ruhr Zoo Gelsenkirchen versprechen auch im Jahr 2003 wieder viel Abwechslung. In jeder Woche präsentiert die Zoo Schule spannende und aufregende Themen rund um den Ruhr Zoo. Ein Angebot, das sich an Erwachsene und Kinder richtet.
Wer in den Sommerferien zu Hause bleibt oder zwischen Urlaub und Schulbeginn Zeit findet, sollte das Ferienprogramm des Ruhr Zoos auf keinen Fall verpassen. Jeweils dienstags um 14.30 Uhr und donnerstags um 10.30 Uhr startet eine Führung durch den Ruhr Zoo. Dabei stehen in jeder Woche andere Themen und damit andere Tiere im Vordergrund. So lohnt sich der Besuch in jeder Ferienwoche.

Gelsenkirchen, 29. Juli 2003
KIKO ist ein Kudu – und neu im Ruhr Zoo Gelsenkirchen
Am 19. Juli 2003 erblickte das Große Kudu-Kitz KIKO das Licht der Ruhr Zoo-Welt. Seit heute ist KIKO auf der Afrika Savanne zu sehen.
Der kleine Bock hat ab sofort Gelegenheit, mit Mutter TANDALA und Vater KIFUNGO sein neues Zuhause, die weitläufige Afrika Savanne, zu erkunden. Dabei wird KIKO wohl jeden Tag eine neue Lektion lernen. Schließlich gilt es, sich schnell an den Umgang mit seinen Artgenossen und erst recht mit all denn Zebras, Elenantilopen, Springböcken und dem neugierigen Strauß FLEMMING zu gewöhnen.

Duisburg 29.07.03
Vorsicht ist geboten…
Auf ihrem Heimatkontinent würden sie sich nie begegnen:
Die langhörnigen Watussi-Rinder – Tausch- und Prestigeobjekt ostafrikanischer Steppenvölker und die kurzbeinigen Pinselohrschweine – wildlebende Busch- und Dschungelbewohner westafrikanischer Urwälder.
Im Zoo Duisburg leben beide Tierarten seit Jahrzehnten (meist) friedlich Seite an Seite - sowohl was Innen- als auch Außenanlagen betrifft.
Probleme kann es freilich geben, wenn Jungtiere dieser beiden Klauentierarten erstmals ihre schützenden Einzelboxen verlassen und auf der Freianlage mit sämtlichen anderen Gehegegenossen zusammentreffen. So ist denn besondere Vorsicht geboten, wenn das vor 14 Tagen geborene Kuh-Kälbchen der mahagonifarbenen Watussi-Rinder demnächst der oftmals garstigen Schweinetruppe begegnen soll.

Münster, 29.7.
Sommerferienprogramm im Allwetterzoo Münster:
Zooführungen für Kinder, Fragestunden im Delphinarium, Tierzeichnen, Mitmachzirkus, Bastelaktionen und  vieles mehr. Für Schüler, die in den Sommerferien nicht verreisen, bietet der Allwetterzoo in den schönsten Wochen des Jahres ein abwechslungsreiches Programm. Es werden regelmäßig spezielle Kinder-Zooführungen veranstaltet, Kinder können sich im Zeichnen von Tieren üben, im Menschenaffenhaus basteln, sich beim Mitmachzirkus am Streichelzoo überraschen lassen, im Bärenhaus einer Bärengeschichte lauschen oder den Hasen Felix live und hautnah erleben.

Walsrode, 28.7.
Tierische Leinwandstars im Vogelpark
Fury, Lassie und Schweinchen Babe – alles handzahme Tiere. Stars der Leinwand, die uns gerührt haben. Diese Tiere sind nicht von Haus aus zahm. Einer der ganz Großen im Filmtier-Business ist Gerd Kunstmann, ein Meister-Trainer wahrhaft tierischer Stars. Und die können sich sehen und sogar streicheln lassen. Haben Sie schon mal einem Waschbär in die Knopfaugen geschaut? Einen Präriehund auf den Schoß genommen? Ein Gürteltier liebkost? Ein Stachelschwein gestreichelt? Bestimmt nicht. Also: Nichts wie hin zum Vogelpark Walsrode, wo Träume wahr werden. Das Schönste kommt noch: mittwochs, samstags und sonntags können sich Parkbesucher mit ihrem Lieblings-Filmstar sogar fotografieren lassen. Keine Angst: Die Tiere beißen nicht. Aber Sie sollten jetzt anbeißen – vom 2. bis zum 24. August – nur im Vogelpark Walsrode, täglich zwischen 9 und 19 Uhr.

Superer gebnis bei Leserumfrage: Allwetterzoo M&uumlnster beliebtester deutschsprachiger Zoo. Eine kurze Meldung auf den er-sten Seiten der August-Ausgabe der Zeitschrift
"Ein Herz für Tiere", unter der &Uumlberschrift "Blitzu
mfrage – Ihre Lieblingszoos": Die drei liebsten Zoos
2003 unserer Leser sind:         1. Allwetterzoo M&uumlnster     2. Tierpark Sch&oumlnbrunn, Wien     3.
Erlebniszoo Hannover
In einer der
nächsten Ausgaben soll der Allwetterzoo allen Lesern der Zeitschrift mit einer
gr&oumlßeren Reportage ausführlich vorgestellt werden.

Nindorf, 26.7.
Vom Wolf zum Hund, dein Freund und Helfer..........
Am 02. 08. und 03.08.2003 finden im Wildpark Lüneburger Heide wegen des großen Erfolgs im letzten Jahr wieder die Wolfs- und Hundetage statt. An beiden Tagen ab 11.00 Uhr präsentiert der Verein für Deutsche Schäferhunde, Ortsgruppe Neu Wulmstorf ihre Hunde. Thoddys Kinderwolfsclub und die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V. stehen mit Informationsständen am Wolfsgehege. Am 2. August um 14.00 Uhr zeigt der Tierarzt Thomas Mack aus Stelle in einem “Erste Hilfe Kursus“ die Erstversorgung am Hund. Um 17.00 Uhr hält Michael Grewe, Canis Zentrum für Kynologie aus Bad Bramstedt im Restaurant des Wildparks einen interessanten Vortrag über die “Krise in der Erziehung“. Am 3. August um 14.00 Uhr führt die Diensthunde-Staffel Hamburg einige ihrer Hunde im Einsatz vor.



Gelsenkirchen, 25. Juli 2003
Dämmerführung durch den Ruhr Zoo am 1. August
Nachts sind alle Katzen grau. Und was ist mit Bibern, Waschbären, dem Uhu oder den Stachelschweinen? Die Antwort gibt es am 1. August 2003 bei der Dämmerführung durch den abendlichen Ruhr Zoo.
Die Glühwürmchen werden mit ein wenig Glück den Weg weisen, wenn um 21 Uhr die Dämmerführung am Haupteingang des Ruhr Zoo startet. In jedem Fall stehen die Zoolotsen des Ruhr Zoo bereit, um in kleinen Gruppen zu den nachtaktiven Tieren des Ruhr Zoo zu ziehen. Viele dieser Tiere bleiben dem Besucher tagsüber verborgen und verlassen erst mit Einbruch der Dämmerung ihre Verstecke. 
Um sich die Teilnahme an dieser spannenden Runde zu den nachtaktiven Tieren des Ruhr Zoo zu sichern, rät der Ruhr Zoo, sich in den nächsten Tagen anzumelden und sich auf die Teilnehmerliste setzen zu lassen.

Münster, 25.7.
Ein Gorilla zum Anfassen!
Auf Gorilla-Nachwuchs  wird man im Allwetterzoo Münster wohl noch etwas warten müssen, aber dennoch kann den Besuchern bereits ein Gorillakind präsentiert werden, und das sogar hautnah und zum Anfassen! Es handelt sich um eine bronzene Skulptur des Berliner Bildhauers Jochen Ihle (1919-1997), das perfekt modellierte Abbild des zweijährigen "Bakala", eines Gorillas, der lange Jahre im Berliner Zoo gelebt hat. Der kleine Bronze-Gorilla, ein Geschenk des Ehepaars Helge und Haide Peters aus Münster, steht im Eingangsbereich zum neuen "Affricaneum" im Allwetterzoo und wird vor allem von Kindern heiß geliebt.

Gelsenkirchen, 21. Juli 2003
„Wegen Umbau geöffnet!“ –
Großplakate werben für die “Baustelle Ruhr Zoo“

Brüllende Löwen, lachende Zebras, mächtige Flusspferde und ein schnatternder Strauß verraten: “Wegen Umbau geöffnet!“. Gemeint ist der Ruhr Zoo Gelsenkirchen, der sich beim Umbau zur ZOOM Erlebniswelt gerne hinter die Kulissen schauen lässt.
Seit dem Wochenende hängen in den Stadtgebieten von Gelsenkirchen, Bottrop, Gladbeck und Wanne-Eickel die Großplakate mit vier verschiedenen tierischen Motiven. Sie zeigen einige der Tiere, die auch in der späteren ZOOM Erlebniswelt zu finden sind.
Noch bis zum Jahr 2007 dauern die Umbauarbeiten zur ZOOM Erlebniswelt. Während dieser Zeit können die Besucher jederzeit die aktuellen Bauvorhaben bei einem Besuch des Tierparks beobachten.

Gelsenkirchen, 28. Mai 2003
„Großwildjagd“ am Sonntag im Ruhr Zoo
Am Pfingstsonntag verhinderte ein Unwetter das Gastspiel des UpArt-Theater mit ihrem Stück „Big Game“. Am kommenden Sonntag, 3. August 2003, wird der Auftritt nachgeholt. „Big Game“ erzählt die Geschichte zweier recht erfolgloser Großwildjäger, die im Dschungel Abenteuer der ganz besonderen Art erleben.
Adam und Eve sind zwei ziemlich erfolglose, weil schusselige Großwildjäger. Sie sind im Dschungel auf der Suche nach Tieren für den berühmten Zirkus Animali.

50 Jahre Zoo Dortmund
Herzlich willkommen, liebe Zoobesucherinnen
und Zoobesucher!
Der am 24. Mai 1953 eröffnete ehemalige Tierpark feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Der Dortmunder Zoo verdankt seine Existenz der Tierliebe der Revierbewohner und deren Bedürfnis nach einer grünen Freizeitoase
inmitten einer industriell geprägten Stadtlandschaft.
Das Jubiläum möchten wir vom 8.-17. August mit einer Festwoche feiern. Zum Dank an die tatkräftige Unterstützung der Bürger und Bürgerinnen und an die Treue von nahezu 30 Millionen Besuchern haben wir für Sie ein generationenübergreifendes Veranstaltungskonzept aus Unterhaltung und Information entwickelt. Es erwartet Sie ein buntes Kinder- und Familienprogramm: spannendes Kindertheater, große und kleine Sänger, Zauberer, Artisten und vieles mehr.
An den Wochenenden laden wir unsere erwachsenen Gäste zu außergewöhnlichen Freiluftveranstaltungen mit Live-Musik und einmaligen Showformaten ein. Ich freue mich sehr, die Schirmherrschaft übernehmen zu dürfen, danke Ihnen und den großzügigen Förderern dieser Veranstaltung für Ihr einmaliges Engagement und wünsche Ihnen eine schöne Zeit in unserem Zoo. Dr. Gerhard Langemeyer, Oberbürgermeister



WWF, 29.07.2003
WWF gewinnt mit Regenwaldaktion Unterstützung durch Henkel
Der WWF hat heute Morgen in der Zentrale des Düsseldorfer Konzerns Henkel einen Etappensieg im Kampf um die Regenwälder in Indonesien erzielt: Henkel erkannte als erstes deutsches Großunternehmen des Non-Food-Sektors öffentlich an, dass die indonesischen Regenwälder und die dort heimischen Elefanten, Tiger und Orang Utans durch den Anbau von Ölpalmen bedroht sind. Aus den Früchten und Kernen der Ölpalmen wird Palmöl gewonnen, das als Rohstoff für Waschmittel und Kosmetika sowie für Lebensmittel dient. WWF-Aktivisten überbrachten heute in Begleitung einer originalgetreuen Nachbildung eines Sumatra-Tigers mehr als 17.000 Postkarten, die besorgte Verbraucher auf Veranlassung des WWF an das Unternehmen gerichtet hatten. Bei der Übergabe durch WWF-Geschäftsführer Dr. Peter Prokosch ging Henkel auf zentrale Forderungen der Umweltschützer ein: So werde Henkel an vom WWF veranlassten internationalen Verhandlungen mit anderen Großunternehmen teilnehmen, um Standards für die ökologische und sozial gerechte Produktion von Palmöl zu entwickeln und danach auf Basis dieser Ergebnisse geeignete Maßnahmen einzuleiten. Darüber hinaus sagte Henkel dem WWF zu, bereits vor diesen Verhandlungen damit zu beginnen, mit seinen Rohstofflieferanten entsprechende Verbesserungsmöglichkeiten zu evaluieren. „Henkel ist einen Riesenschritt in die richtige Richtung gegangen und bringt damit Dynamik in die Lösung des Palmölproblems“, begrüßte Peter Prokosch die Ankündigungen des Unternehmens.

WWF, 24.07.2003
Nach WWF-Verbraucheraktion gibt Nestlé als erstes deutsches Großunternehmen Blockadehaltung bei Palmöl auf.
Mehr als 17.000 Menschen haben sich zwischen April und Juli an einer Postkarten-Aktion des WWF beteiligt, die sich stellvertretend für viele weitere Palmöl verarbeitende Firmen an die Konzerne Nestlé und Henkel richtete. Die Verbraucher forderten die beiden Unternehmen dazu auf, gemeinsam mit dem WWF nach Lösungen zu suchen, um die weitere Expansion der Ölpalmenplantagen zu verhindern. Begleitet von einer Pyramide originalgetreuer Nachbildungen der im indonesischen Regenwald heimischen Elefanten, Tiger und Orang Utans übergaben WWF-Aktivisten heute morgen vor der Nestlé-Zentrale in Frankfurt große Körbe voller Postkarten an die Nestlé Deutschland AG. Nestlé erklärte angesichts des großen Verbraucherinteresses, dass das Unternehmen die Gefährdung der tropischen Regenwälder und der dort heimischen Tiere durch den Anbau von Ölpalmen anerkenne. Der Nahrungsmittelkonzern sicherte zu, sich an den vom WWF veranlassten internationalen Verhandlungen mit anderen Großunternehmen zu beteiligen, um Standards für eine ökologische und sozial gerechte Produktion von Palmöl zu entwickeln. Werden dort Verhandlungsergebnisse im Konsens erzielt, werde Nestlé diese im eigenen Unternehmen umsetzen.
Mit diesen Zugeständnissen kommt in Deutschland nach Ansicht des WWF erstmals Bewegung in die jahrelange Diskussion, die Umweltschützer in aller Welt mit der Palmöl-Industrie führen. Kritisch beurteilt der WWF allerdings die geringe Bereitschaft des Unternehmens, in absehbarer Zeit die Wege in der Handelskette zu untersuchen und sämtliche Lieferanten über die neue Position von Nestlé in der Palmöl-Debatte zu informieren.

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Natur- und Artenschutz

Leipziger Volkszeitung 25.7.2003
"Den Feldhamstern bei Grebehna geht es sauwohl"
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/59490.html
Matthias Bernt, Chef der Glesiener Pflanzenproduktion, kann die ganze Aufregung nicht verstehen. Weil er ein Roggenfeld hat abernten lassen, auf dem die vor zwei Jahren vom Mercedesgelände in Wiedemar umgesiedelten Feldhamster hausen, wird ihm der schwarze Peter zugeschoben. Angeblich werde den Nagern so die Nahrungsgrundlage entzogen. "Wir haben unsere vertraglichen Verpflichtungen erfüllt", ist sich der Landwirt sicher. Dass es zu einer früher als geplanten Stoppelbearbeitung gekommen ist, führt Giso Damer, Sachgebietsleiter Natur- und Artenschutz in der Kreisverwaltung Delitzsch, lediglich auf ein Missverständnis ohne große Folgen zurück. Die Feldhamster hätten dennoch ausreichend Zeit gehabt, sich zu bevorraten. Mehr als 300 Tiere leben derzeit auf dem Areal. Auf etwa 50 Quadratkilometer sei der Feldhamster im Landkreis Delitzsch verbreitet. "Es ist die letzte Population in Sachsen, keinesfalls aber in Deutschland." Ein sensibler Umgang sei angebracht, auch deshalb, weil die Europäische Union dafür ein sehr waches Auge hat.

Leonberger Kreiszeitung 29.7.2003
AgA warnt: Ferienzeit ist die Hauptschmuggelzeit
http://www.leonberger-kreiszeitung.de/dc1/html/news-leo/20030729ditz0005.shtml
Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AgA) weist zu Beginn der Sommerferien darauf hin, dass in den Sommermonaten der Artenschmuggel enorm zunimmt. Angesichts des weltweiten Rückgangs der Artenvielfalt sei dies alarmierend. Deutschland zähle zu den Hauptverursachern des Tierschmuggels, so der Vorsitzende der AgA, Günther Peter. Um über die Folgen aufzuklären, soll die in Bietigheim gezeigte Ausstellung zum Thema nun durchs Land wandern.

Leipziger Volkszeitung 30.7.2003
In Luppeaue wird aufgeräumt - Zoo erhält Frischfutter
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/60206.html
Im Naturschutzgebiet Luppeaue im Nordwesten Leipzigs wird ab Freitag aufgeräumt. Die Gehölzpflege in den Lachen sei nötig, um freie Gewässerabschnitte für Amphibien und Wasservögel zu erhalten, erklärt Gebietsbetreuer Ralf Mäkert vom Naturschutzinstitut. Kammmolch, Rotbauchunke, Laubfrosch und Zwergtaucher heißen einige der Tierarten in der Luppeaue, die mehr oder weniger stark gefährdet sind und in Sachsen auf der Roten Liste geführt werden. Auch der Schuppenschwanz, ein Eiszeitreliktkrebs, gilt in dem Naturschutzgebiet als noch vorhanden. Damit die Maßnahme finanziert werden kann, würden die frisch geschnittenen, belaubten Äste an den Leipziger Zoo verkauft. Der wiederum benötigt diese als Futter für Antilopen, Elefanten, Affen und andere Tiere.

Seal Kills Snorkeling Scientist in Antarctica
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/21625/story.htm

Deforestation Threatening SE Asian Species - Study
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/21623/story.htm

Genetic Study Shows Extent of Whale Slaughter
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/21635/story.htm

Madagascar's Marine World - Magical but Fragile
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/21654/story.htm

Australia Seeks to Stop Decline in Marine Turtles
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/21670/story.htm

Bald eagle population grew over the past 15 years
Bald eagle populations surged in the northeastern United States and remained mostly steady in other areas during the past 15 years, a dose of good news for scientists trying to protect the nation's symbol.
http://www.enn.com/news/2003-07-24/s_6877.asp

A refuge for Sri Lanka's stressed elephants
Despite their omnipresence in Sri Lankan society, elephants are on shaky ground, as their habitat and lives are threatened by development.
http://www.enn.com/news/2003-07-29/s_6695.asp

India, Bangladesh to begin joint tiger census
Indian and Bangladeshi wildlife officials plan to begin the world's largest tiger census in the swampy jungles that straddle the two countries and learn why some of the cats become man-eaters, forest officials said.
http://www.enn.com/news/2003-07-29/s_6993.asp

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Weitere Infos

On the nights of 22-24 July 2003, serious thefts of Chelonia took place from Carapax, the European Centre for Conservation of Chelonians, Massa Marritima, Grosseto, Tuscany, Italy.
Stolen: 34 Testudo hermanni hermanni, 10 Testudo hermanni, 1 Tesudo hermanni boettgeri, 1 Graptemys pseudogeografica, 1 Emys orbicularis, 1 Chelydra serpentina (Snapping), 1 Astrochelys radiata (Madagascar Radiated Tortoise), 1 Geochelone pardalis (Female Leopard Tortoise) , 8 Terrapene carolina carolina (American Box Turtles), 7 Terrapene carolina mayor (Florida Box Turtles), 17 Terrapene triunguis (Three Toed Box Turtle) and 2 Varanus niloticus (Monitor Lizards).
All of the animals are identifiable having unique markings. This is a devastating blow to the conservation of the aforementioned species and we appeal for any information as to the whereabouts of the stolen animals.
Should such a collection be offered or checked whilst in transit, please call John Hayward at the National Theft Register on: 01869 325699, 07802 404929, 07626 120425, e-mail: jh@ntr.supanet.com




Hallo ZooLex-Fans,
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
Das "Große Rift-Valley in Äthiopien" im Singapur Zoo ist die erste
ZooLex-Gehegepräsentation aus einem asiatischen Zoo. Die Präsentation
ist das Ergebnis unseres Besuchs und einer ZooLex-Präsentation auf der
SEAZA/ARAZPA-Konferenz 2002. Die vielfältige Anlage bietet den Besuchern
ein ökologisches und ein kulturelles Erlebnis. Eine der Attraktionen ist eine große Herde von 70 Pavianen, die von verschiedenen Aussichtspunkten aus beobachtet werden kann:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=515
                  ~°v°~
WORKSHOP AUF DER AZA-KONFERENZ
Monika Fiby wird für die ZooLex Zoo Design Organization einen Workshop
auf der Jahreskonferenz der American Zoo Association in Columbus, Ohio
moderieren. Der Workshop findet am Sonntag, dem 7. September von 10:30
bis mittags statt. Das Thema ist "Sharing Exhibit Design Information -
Secrets of our Success". Co-Moderatoren sind Nancy Hotchkiss, Head of
Conservation am National Aquarium in Baltimore und Craig Piper, VP of
Planning and Capital Projects bei der Denver Zoological Foundation:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/news.py?id=812



Neues Angebot vom Zoo*logen-Forum: Die "Bewerberdatenbank Zoo"!
Seit dem 27.07.2003 hat das "Zoo*logen-Forum - Tor zum Beruf für klassische Biologen" des Bielefelder Diplom-Biologen Christof Würth unter dem Motto "Dem Nachwuchs eine Chance!" eine Anlaufstelle im Internet geschaffen, für Alle die in einer Zoologischen Einrichtung nach neuem Personal aus dem großen Topf der verfügbaren Biologen suchen: Die "Bewerberdatenbank Zoo"! Hier können Sie sich kostenlos nach geeigneten Bewerbern umschauen für un-/befristete Voll- und Teilzeitstellen, ABM-/SAM- oder Projektstellen sowie nach Honorarkräften. Ein Auswahlformular bietet Ihnen die Möglichkeit, aus dem Pool der eingetragenen Bewerber den Ihrem gewünschten Profil am ehesten Entsprechenden auszuwählen. So können Sie sich in Ruhe umschauen, ob z.B. für eine geplante ABM-Stelle ein/e passende/r Bewerber/in verfügbar ist. Biologen, die sich für einen (kostenpflichtigen) Eintrag in die Datenbank interessieren, finden auf der Website günstige Einführungsangebote. Die Datenbank und weitere Informationen sind zu finden unter: http://www.zoologenforum.de




Circus

Weser Kurier 31.7.2003
Circus Krone präsentiert ein packendes Programm
http://www.weser-kurier.de/regionales/fs_wk_reg_reg.html?id=113763
Der Schreck sitzt tief. Die aufgebrachten Löwen attackieren ihren Dompteur Martin Lacey jr., zeigen ihre ganze Kraft und Wildheit. Und genau darum ging es dem 23-jährigen Star-Dompteur: Er wollte mit seiner spektakulären Nummer den Zuschauern den Atem stocken lassen. Zu den Höhepunkten im Programm gehören zweifelsohne die beiden Auftritte der Krone-Wappentiere: der Elefanten. Bewusst folgen die beiden Dickhäuter-Dressuren direkt aufeinander. Zunächst zeigen die vier Elefantendamen um Dompteurin Jana Mandana ihr Können. Bei dieser Gelegenheit wird dem Zuschauer noch einmal ins Gedächtnis gebracht, „wie groß ein normaler Elefant werden kann“, sagt Krone-Sprecherin Susanne Matzenau. Um so beeindruckter ist das Publikum dann, wenn es sieht, wie viel größer der größte Elefantenbulle der Welt ist.Colonel Joe wiegt sieben Tonnen, hat eine Schulterhöhe von 3,50 Metern und 150 Zentimeter lange Stoßzähne. Doch so gigantisch der graue Riese auch wirkt, so folgsam hört er auf die Kommandos seines Tiertrainers James Puydebois. Mit dem „Krone-Festival“ löste sich die Chefin des Traditionsbetriebes auch vom klassischen Circus-Programm. Statt dessen setzte sie auf eine Mischung aus temporeichem, buntem Treiben in und über der Manege und ergänzte die drei Säulen Clownerie, Artistik und Tierdressur mit Revue-Elementen.


Buch-Tipp
Feathered Jewels
The Jurong Birdpark

Jurong Erstmals in Deutschland erhältlich: Ein eindrucksvoller Bildband über den berühmten Jurong Birdpark in Singapur - eine der größten Vogel-Kollektionen der Welt mit 600 Arten. In der riesigen betretbaren Freiflugvoliere leben 1500 Tiere, es gibt ein Nachttierhaus und eine Pinguin-Antarktishalle. Die umfangreiche Papageien- und Paradiesvogelsammlung ist allein einen Besuch wert.
Hardcover, 1996, 74 Seiten, 31 x 24 cm, mit zahlreichen farbigen Fotos, gebunden mit Schutzumschlag.

27,50 Eur beim Schüling Buchkurier




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Ausstellungen

MAGDEBURG Museum für Naturkunde
Tiere Und Pflanzen Des Jahres 2003
bis 31.12.2003
http://www.magdeburg.de/Kultur/MuseumNaturkunde.html

MÜNCHEN Botanischer Garten Nymphenburg:
Epiphyten - Pflanzen, Die Auf Pflanzen Wohnen
17.10. bis 16.11.2003
http://www.botanik.biologie.uni-muenchen.de/botgart/d/default.html

Biologisches Institut Metelen e.V.
REISE UND ARTENSCHUTZ
bis 21.09.03
http://www.bioinstitutmetelen.de/programm/nr_32.htm

BAD WURZACH Naturschutzzentrum:
VON MENSCHEN UND BIBERN
25.9.2003 bis 25.1.2004
http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/

BREMEN Übersee-Museum:
BIOKOMMUNIKATION
Okt 2003 bis Jan 2004
http://www.uebersee-museum.de/

LÜNEBURG Ostpreußisches Landesmuseum:
Der Völkerkundler, Zoologe und Museumsgründer Hugo Schauinsland (1857 - 1937)
27.9.2003 bis 4.1.2004
http://www.ostpreussisches-landesmuseum.de

BIEL-BIENNE Schweizerisches Landesmuseum
Über den Ursprung unserer Haustiere
(mit Pro Specie Rara)
7.9.2003 bis März 2004
http://webmuseen.de/Ausstell_23731.html

FÜRSTENBERG Brandenburgisches Forstmuseum
Ernst Haeckel. Kunstformen der Natur
bis 21.8.2003
http://www.brandenburgisches-forstmuseum.de

OLTEN Naturmuseum
FLEDERMÄUSE - SCHATTENHAFT, FANTASTISCH, BEDROHT
bis 14.9.2003
http://www.naturmuseum-olten.ch

WIEN Naturhistorisches Museum
INMITTEN PARASITEN. ES BETRIFFT UNS ALLE.
bis 11.1.2004
http://www.nhm-wien.ac.at/nhm/

KIEL Botanischer Garten
SCHMETTERLINGSSCHAU
bis 11.8.2003
http://www.uni-kiel.de:8080/Botanik/botgar.html

LUZERN Naturmuseum
EYE TO EYE Fotoausstellung Frans Lanting
bis 3.8.2003
http://www.naturmuseum.ch/

NIEBÜLL Naturkunde-Museum:
DER SEEADLER IN SCHLESWIG-HOLSTEIN - Biologie, Gefährdung und Schutz
bis 31.10.2003
http://www.nkm-niebuell.de

FRANKFURT Palmengarten
AUSTRALIS Lebensräume in Australien
bis 7.9.2003
http://www.palmengarten-frankfurt.de

Stralsund, Meeresmuseum
Störe - bedrohte Giganten - lebende Fossilien
bis 31. Oktober 2003
www.meeresmuseum.de

KÖLN Zoologischer Garten:
DINOVERSUM - Die Welt der Dinosaurier im Kölner Zoo
bis 14.9.2003
http://www.zoo-koeln.de/aktuelles/dinoversum.php

LINZ Biologiezentrum des Oberösterreichischen Landesmuseum:
AMSEL, DROSSEL, FINK UND STAR Oberösterreichs Vogelwelt zur Jahrtausendwende
bis 5.10.2003
http://www.biologiezentrum.at
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TV-Tipps
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TV-Tipps

Zeitungsgruppe Lahn-Dill 31.7.2003
Fernsehen sendet live vom Aartalsee
http://213.61.31.33/main.php?ses_viewmode=37&dir=2&content_id=120699
Am Donnerstag (31. Juli) präsentiert Uwe Günzler in der Reihe "Ferien in Hessen" um 20.15 Uhr im hessen fernsehen (hr) den Aartalsee und das Lahn-Dill-Bergland.Auch das Naturschutzgebiet an der Vorsperre des Aartalsees wird vorgestellt. Außerdem stellt "Ferien in Hessen" den Vogelpark Uckersdorf vor.


tv.nrw: Jeden Samstag ca. 18:15 Uhr "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek aus den 70er und 80er Jahren; teilweise mit Zoo-Berichten.

Do., 31.07.2003, 22:15 -23:00 ZDF, Operation Rote Erde, Kampf um den Regenwald am Amazonas
Fr., 01.08.2003, 09:30-09:45 B-alpha, Zoo & Co., Die Rettung der Mhorrgazelle
Fr., 01.08.2003, 15:15-16:00 ARD, " Abenteuer Zoo ", Beziehungskisten in Rheine, Berberaffen, Textorweber und Dscheladas
Fr., 01.08.2003, 16:15 -17:00 ZDF, Wunderbare Welt, Costa Rica - Brücke zwischen den Kontinenten
Fr., 01.08.2003, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Lebensraum Mittelamerika, Tropische Wälder in Mexiko
Sa., 02.08.2003, 10:25-10:50 ARD, Felix und die wilden Tiere, 11. Der afrikanische Wolf
Sa., 02.08.2003, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Station der Affen
Sa., 02.08.2003, 13:00-13:15 BR, Zoo & Co., Im Königreich des Kasuar, Ein Riesenvogel kämpft um seinen Wald
Sa., 02.08.2003, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Würfelnatter & Co. - Deutschlands Schlangen
Sa., 02.08.2003, 18:20-18:50 WDR, Hier und Heute unterwegs, Im Auge des Silberrückens, Portrait der Krefelder Gorillagruppe
So., 03.08.2003, 06:15-07:00 SF1, Freunde der Giganten, Wie Menschen gefährdete Elefanten schützen
So., 03.08.2003, 16:00-16:30 WDR, 360°: Die Abalone-Wilderer
So., 03.08.2003, 19:30-20:15 ZDF, ZDF Expedition, Sommer der Entdeckungen  - Moby Dick, der Killerwal
Mo., 04.08.2003, 13:45-14:00 MDR, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten (18)
Mo., 04.08.2003, 14:30-15:00 WDR, Delphingeschichten: 2. Gefangene Showstars (ältere, teilweise polemische Doku über Delphinhaltung; Bilder auch aus Duisburg. Je nach Angabe werden nur 5 oder 6 der eigentlich 7-teiligen Serie gesendet, eventuell fehlt genau diese Folge)
Mo., 04.08.2003, 15:15-16:00 ARD,  "
Abenteuer Zoo ":  Arche Noah im Kanal, Fingertiere, Boas und Krallenaffen auf Jersey
Mo., 04.08.2003, 16:00-16:10 BR, Zoo & Co, Hippos vor der Kamera
Mo., 04.08.2003, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Im Reich des  Rüsselhündchen -, Kenias Küstenwald
Mo., 04.08.2003, 22:30-23:15 WDR, Der Pate von Pattaya - Wie Wolfgang Ullrich das Deutsche Tierhilfswerk betrog und mit Tierschutzgeldern ein Rotlicht-Imperium schuf
Mo., 04.08.2003, 23:45-00:15 SWR, Das ganz große Gefühl zum Anfassen, Tierpfleger und ihre Schützlinge (Tierpark Hellabrunn  München)
Di., 05.08.2003, 10:40-12:00 ADR, Serengeti darf nicht sterben (1959)
Di., 05.08.2003, 14:05-14:30 WDR, Felix und die wilden Tiere, 3. Die  Schimpansenwaisen (Ngambe Island)
Di., 05.08.2003, 15:15-16:00 ARD, "
Abenteuer Zoo ": Fernost in Rotterdam, Babirussas, Fledermaus und der Komodo-Waran
Di., 05.08.2003, 21:00-21:45 SWR, Ein letztes Paradies für Affen, Montes Claros
Mi., 06.08.2003, 15:15-16:00 ARD,  "
Abenteuer Zoo ": Dickes Fell in Helsinki, Vielfraße, Rentiere und Schneeleoparden
Mi., 06.08.2003, 16:05-16:35 ARTE, 360º - Die Geo-Reportage, Think Tank - Die Schule Der Affen (Zoo Washington)
Mi., 06.08.2003, 20:45-21:00 MDR, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten (19)
Fr., 08.08.2003, 19:15-19:45 VOX Die Nanny (Sitcom): Ein Tierischer Ausflug im Zoo
Sa., 09.08.2003, 06:45-07:15 WDR, Die Schimpansenwaisen von Ngambe Island
Sa., 09.08.2003, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co, Mauritius - Tierwelt  im Zeichen des Dodo (Jersey Zoo: Mauritius-Falke, Rosataube, Round Island)
Sa., 09.08.2003, 12:30-12:40 BR, Zoo & Co, Porgy hat Zahnweh  (Gorilla-Silberrücken München)



ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: 
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