Zoopresseschau

Zoo-AG Bielefeld
http://www.zoo-ag.de

  .
Ausgabe 171 vom 24. Juli 2003
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse zusammengestellt von Dirk Petzold
und Dr. Martina Raffel
zusätzliche Recherchen: Christian Hellwig
redaktion@zoo-information.de ISSN 1619-6643

Liebe Leser,,

dies ist die Woche der Fortsetzungsgeschichten.  Wir erfahren Neues über die Cargolifter-Halle (offenbar doch keine zoologischen Ambitionen),  was aus dem Nepal-Pavillon der Expo wurde (den Hagenbeck nicht bekam), daß der Zoo Bagdad wieder eröffnet und das Magdeburger Affenhaus nun erstmal geschlossen wurde.

Und natürlich gab es auch noch reichlich Nachrufe zum Tod von Walroß Antje. Der NDR brachte sogar eine 15-minütige Sondersendung und hatte ganz offensichtlich bereits einen fertigen Film-Nachruf in der Schublade, so wie bei großen Persönlichkeiten.

International erregt nach den Taiping-Gorillas nun der Export von Delphinen von den Salomonen nach Mexiko die Gemüter. Allerdings ist der lila Eisbär aus Mendoza für die Weltpresse noch viel interessanter...

Dirk Petzold



Ach ja, hier noch das wöchentliche Zoo-Schild. Letzte Woche war es wohl zu einfach...
  Inhalt : Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Westfälische Nachrichten 18.7.2003
Erhalt der Artenvielfalt wird zur Zoo-Attraktion
http://www.westline.de/lokal/archiv/mono.php?file_name=20030717230201_327b0fa.nit
In zwei kleinen Aquarien planscht und spritzt es schon vernehmlich. Die etwa zehn gepanzerten Gesellen in den beiden Becken im Zoo sind nur die Vorhut für rund 150 asiatische Schildkröten, denen eines gemeinsam ist: Sie sind in der freien Natur entweder schon ausgerottet oder akut vom Aussterben bedroht. Im September werden die bisher privat beim Schildkrötenzüchter Elmar Meier lebenden Reptilien die Gehege bevölkern, die am Zooeingang angelegt werden. Die Schildkröten sollen als lebende Beispiele das Thema illustrieren, das auch für die Zukunft aller Lebewesen, einschließlich der Menschen existenziell ist: Erhalt der Artenvielfalt. Das englische Wort dafür, Biodiversity, haben Zoodirektor Jörg Adler und seine Mitstreiter sinnfällig in BiodiverCity abgewandelt. Zusammen mit einer Dauerausstellung und einer Forscherwerkstatt für Jugendliche werde die neue Schildkrötenzuchtstation auch international ein bisher einzigartiges Zentrum bilden, lobte Josef Tumbrink, stellvertretender Vorsitzender der NRW-Stiftung für Umwelt und Entwicklung. Die Stiftung unterstützt das BiodiverCity-Zentrum im Allwetterzoo mit 880000 Euro als größtes Einzelprojekt. Noch ein weiteres Jahr wird es dauern, bis auch Ausstellung und Forscherwerkstatt eröffnet werden. Bis dahin müssen weitere Unterstützer gefunden werden, um eine Personalstelle für die pädagogische Betreuung zu finanzieren. Eine Bitte, die Bürgermeisterin Karin Reismann, dankbar für das neue Schmuckstück im Zoo, zunächst wohlwollend zurück mit ins Rathaus nahm.

Münstersche Zeitung 18. Juli 2003
Lebendige Zoo-Stadt empfängt Besucher
http://www.westline.de/lokal/archiv/mono.php?file_name=20030717231033_630_001_272347
Der Allwetterzoo Münster bekommt ein einzigartiges Entree, das Sinn und Zweck des Tiergartens transparent und erfahrbar macht. Wo vorher Flamingos grüßten, entsteht die "Biodivercity", eine lebendige Stadt, die Vielfalt gleich im Namen trägt. Im gläsernen Haus soll es drei Stadtteile geben: Das Zentrum für Schildkrötenschutz (IZS), ab September bestückt mit seltenen, von Elmar Meier gezüchteten Exemplaren, eine Forscherwerkstatt und den Ausstellungsbereich zur Artenvielfalt. Gestern gab Zoodirektor Jörg Adler bekannt, dass die NRW Stiftung Umwelt und Entwicklung seine "Vision" mit rund 880000 Euro fördert. Mit dem Geld wird auch eine medienpädagogische Stelle in der Biostadt über zwei Jahre finanziert. Gleichzeitig solle Stadt oder Land eine zweite besetzen und diese langfristig fortführen. Das machte die Stiftung zur Auflage. Die Forscherwerkstatt für Kinder und Jugendliche sei in einem Zoo ohne Beispiel, würdigte Dr. Kai Perret, Vorsitzender der Westfälischen Gesellschaft für Artenschutz, die den Antrag auf Förderung am Anfang des Jahres gestellt hatte. Der sei so "bestechend" gewesen, dass die Biocity das höchstgeförderte Projekt wurde, lobte Josef Tumbrink vom Stiftungsvorstand. Mit dem IZS und dem Lern-und Artenschutzgedanken sei gleich eingangs angezeigt, "worum es dem Zoo geht", freute sich Adler. Die Biodivercity bringe Münster in eine "internationale Vorreiterrolle" und vorwärts in Richtung "Natur- und Kulturhauptstadt". Im IZS werden demnächst einige der am stärksten bedrohten asiatischen Schildkrötenarten gehalten und vermehrt. Millionen der beliebten Kriechtiere wandern nach Angaben der Stiftung in Kochtöpfe oder Apotheken. Von manchen Arten besitze das IZS die Hälfte des weltweit verbliebenen Bestands.

Gifhorner Rundschau 18.7.2003
Heim für Affen gesucht
http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2046/artid/1825481
Wegen der notwendigen Sanierung des von Schimmelpilzen befallenen Affenhauses sucht der Magdeburger Zoo für zwei Schimpansen und einen Orang Utan vorübergehend ein neues Zuhause. Derzeit laufen Gespräche mit den Zoos in Leipzig und Heidelberg, sagte die stellvertretende Zoo-Direktorin Gisela Stehle gestern. Die Sanierung des vor drei Jahren fertig gestellten Affenhauses soll rund eine Million Euro kosten.

Volksstimme Magdeburg 17.6.
http://www.volksstimme.de/archiv/show_fullarticle.asp?AID=402017
Ausweichquartier in anderem Zoo gesucht / Sanierung wahrscheinlich erst im Herbst
Das Affenhaus wird evakuiert - Gespräche mit Zoos in Leipzig und Heidelberg
Magdeburg - Der mit Schimmelpilzsporen verseuchte Rindenmulch aus dem Menschenaffenhaus ist in den vergangenen Wochen beseitigt worden. Doch die Luftbelastung ist gefährlich geblieben. Deshalb wurde nun eine Entscheidung getroffen: Nicht nur die Besucher, auch die Affen müssen bis zur Sanierung raus. Im Gespräch sei man mit den Zoos Heidelberg und Leipzig.
Das Menschenaffenhaus bleibt bis auf weiteres geschlossen, frühestens im Herbst könne mit der Sanierung begonnen werden. Die Beseitigung der Schäden wird rund eine Million Euro kosten. Das Geld für die Sanierung des erst vor drei Jahren für vier Millionen Euro gebauten Hauses müsste zunächst aus dem städtischen Haushalt genommen werden. Denn, die Klageprüfung des Hochbauamts dauert seine Zeit.  Die Stadt führt zurzeit noch ein so genanntes Beweissicherungsverfahren, um Ursache und Schuldfrage klären zu können. Erst danach kann die Stadt einen Schuldigen in die Pflicht nehmen. Vorausgesetzt die Firma existiert dann noch.
Inzwischen ermittelt auch die Umweltpolizei gegen die ehemalige Zooleitung. Sie soll nach Meinung des Anzeigenerstatters - einer Tierschutzorganisation - lange von den Zuständen gewusst und nichts getan haben.

Berliner Morgenpost 21.7.
Suppe für Katzen: Das Raubtierhaus ist ein Altersheim
http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/berlin/story617740.html
Bao Bao wird alt. 25 Jahre hat der Panda im Berliner Zoo auf seinem schwarz-weißen Buckel. Wer aufmerksam durch das Raubtierhaus schlendert, merkt schnell, dass sich nicht nur der Bär dem Seniorenalter nähert.
Die meisten Tiere sind seit annähernd zwei Jahrzehnten im Zoo. Der Tierarzt ist hier häufig im Einsatz zur Linderung der einen oder anderen Altersbeschwerde, die Tierpfleger kochen schon mal - wenn die Zähne nicht mehr mitmachen - Eiweißsuppe für die Katzen. Das Raubtierhaus ist ein Altersheim. Lebten Anfang der 80er-Jahre noch 118 Tiere in den Gehegen, sind es heute gerade mal noch 50.
Der Bestand musste so weit verkleinert werden, damit mit dem Umbau des nicht mehr zeitgemäßen Hauses begonnen werden kann. Weil der Zoo nicht genug Platz für einen Neubau an anderer Stelle hat, müssen die Tiere während der Arbeiten innerhalb des Gebäudes umziehen. Eigentlich wäre jetzt ein guter Zeitpunkt für den Baubeginn, sagt Raubtierhauschef Lutz Störmer.
Für manche Tiere wäre es auch höchste Zeit. Die Erdmännchen zum Beispiel. "Die sind in ihrem ganzen Leben noch nicht draußen gewesen", sagt Störmer. Am liebsten würde er sie mit den beiden verbliebenen Löwen in ein Außengehege stecken. Störmer: "Das gäbe zwar in den ersten Wochen ein, zwei Opfer. Aber die Tiere lernen schnell."

Schweriner Volkszeitung, 20. Juli 2003
Schule zwischen Tieren und Pflanzen
http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/19.07.03/pflanzen/pflanzen.html
Zoo führt ab Herbst Unterricht in sieben Fächern durch / Angebote für Klassenstufen 1 bis 13
„Schule im Grünen" nennt sich das neue Projekt, mit dem der Schweriner Zoo gemeinsam mit Schulen der Landeshauptstadt und des Umlandes einen sehr anschaulichen Unterricht inmitten von Tieren und Pflanzen durchführen will.
Die Idee ist bisher beispiellos im Lande: Im Zoologischen Garten werden Biologie und Chemie, Physik und Mathematik, Geografie und Informatik sowie Fremdsprachen fächerübergreifend unterrichtet. "Es ist ein sehr anspruchsvolles Konzept, das mit dem Bildungsministerium und den Schulämtern abgestimmt wurde und vom Land gefördert wird", sagt Zoodirektor Michael Schneider. Die Bedingungen für "Schule im Zoo" schätzt Schneider als ausgezeichnet ein. Das hätten erste Erfahrungen mit einer "kleinen Variante" bestätigt. Seit Jahresbeginn nutzten mehr als 200 Schulklassen den Zoo für Unterricht in den Fächern Biologie und Chemie. Das neu eingerichtete Forschercamp habe sich als absoluter Renner erwiesen und werde sehr gut angenommen. Die "Tümpeltouren" mit anschließendem Mikroskopieren seien selbst jetzt in den Ferien immer bis an die Kapazitätsgrenzen ausgebucht.
Direktor Schneider gibt gern zu, dass sich der Zoo von der zusätzlichen Arbeit auch etwas für sich verspricht: "Wenn die Kinder jetzt eine enge Beziehung zum Zoo aufbauen, können wir sicher sein, sie auch später als unsere Gäste begrüßen zu können."

Neue Ruhr Zeitung 21.7.2003
Mit Präzision ins bessere Leben
http://www.nrz.de/nrz/nrz.emmerich.volltext.php?id=721116
Beim Eintritt ins neue und bessere Leben von "Pexi" und "Bensi" war Präzision gefragt. Die beiden elf Jahre alten Braunbärendamen trafen in Käfigen auf einem Transporter im Biotopwildpark "Anholter Schweiz" ein. Immer in der Nähe war der niederländische Tierarzt Gerard Baars. "Er war auch beim Transport dabei", so Marion Steinbach, Pressesprecherin des Deutschen Tierschutzbundes. Der Tierschutzbund sorgte und sorgt in Zusammenarbeit mit der International Bear Federation um den Emmericher Gerard Tol dafür, dass die beiden stattlichen Braunbären-Damen künftig ein artgerechtes Leben führen dürfen. Gerettet wurden die Tiere aus Geltow in Brandenburg, wo sie in einem Käfig von 58 qm über Jahre dahin vegetierten.

Die Welt 19.7.2003
Baby-Zoo will erwachsen werden
http://www.welt.de/data/2003/07/19/137305.html
Der Baby-Zoo in der Wingst ist erwachsen geworden. Tierkinder bilden heute nur noch eine Minderheit. Die Artenvielfalt wurde größer, das Gelände erheblich umgestaltet. "Wir wollen aus dem ehemaligen Streichelzoo einen Tiergarten internationalen Zuschnitts entwickeln", sagt Rüdiger Wandrey, der 2001 die Leitung übernommen hat. Sein Traum: Ein großes Tropenhaus mit regenwald-typischer Botanik. Neben Aquarien und Terrarien soll ein Schmetterlingshaus entstehen. An einer Bar könnten die Besucher tropische Drinks zu sich nehmen. Noch weiß Wandrey nicht, wie er das ehrgeizige Millionen-Projekt bezahlen wird. Von Gemeinde und Landkreis seien kaum Gelder zu erwarten.

Zofinger Tagblatt 19.7.2003
Auge in Auge mit Krokodilen, Geparden und Wildhunden
http://www.ztonline.ch/pages/artikel.cfm?id=191638&re=Region
Im Zoo Basel ist in den letzten Jahren mit einem Kostenaufwand von 18 Millionen Franken die nach dem namibischen Nationalpark benannte Etoscha-Anlage entstanden. Neben dem grossen, naturnah gestalteten Freigelände umfasst sie zwei ebenso einzigartige Gebäude. Im Etoscha-Haus gehören nicht etwa Löwen oder Tiger, sondern Wanderheuschrecken zu den «Stars». Neben den Heuschrecken leben im Etoscha-Haus Puffottern, Grasmäuse sowie der mit dem Elefanten verwandte Klippschliefer. Das zweite, vor wenigen Wochen eröffnete Themenhaus ist «Gamgoas», was in der Sprache der Buschleute Etoschas «Ort, wo die Löwen sind» heißt. Man kann im Haus Auge in Auge mit einem Krokodil beim Unterwassereinblick ins tiefe Becken verweilen, oder auf der höheren Ebene die mächtigen Echsen auf der einer afrikanischen Flusslandschaft nachempfundenen Land-Wasser-Anlage beobachten.

Nordkurier 18.7.2003
Versuch zur Vermittlung in Sachen Tierpark
http://www.nordkurier.de/lokal/neustrelitz/tierpakt/tierpakt.php
In Burg Stargard wird weiter nach einer Perspektive für den Tierpark gesucht. Kreistagspräsident Stefan Rudolph (CDU) will jetzt einen Vermittlungsversuch zwischen den Vertretern unterschiedlicher Ansichten zum Erhalt des Ausflugziels starten. Er habe in keinem seiner zahlreich geführten Gespräche erfahren, dass jemand den Tierpark nicht wolle, sagte Rudolph. Seine Initiative sehe er zudem als Beginn dafür, die verschiedenen Interessengruppen der Kleinstadt an einen Tisch zu bringen.

Leipziger Volkszeitung 20.7.2003
Fuchs du hast den Waschbär abgelöst
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/58452.html
Nachdem die Waschbären im Delitzscher Tierpark in dem für diese Tierart bemerkenswert hohen Alter von 15 Jahren verstorben waren, musste für ihr Gehege ein neuer Tierbesatz gefunden werden. Die Wahl fiel auf die possierlichen Steppenfüchse, auch Korsaks genannt. Mit Erde zum Wühlen, Wurzeln zum Verstecken und Baumstubben als Ausguck wurde ein kleines Steppenbiotop gestaltet, in das ein Pärchen Jungfüchse vor wenigen Tagen Einzug hielt. Natürlich müssen die Tiere zunächst ihre neue Heimat erkunden und in Besitz nehmen, so dass das Gehege noch mit einem Netz nach oben abgesichert ist, da.nicht ganz auszuschließen ist, dass sie auch die Umfassung ihres Geheges überspringen können.

Thüringische Landeszeitung 23.7.2003
Geraer Wisent-Dame "Thebea" wird nun eine Wienerin
http://www.tlz.de/tlz/tlz.gera.volltext.php?id=727398
Die Geraer Wisent-Dame "Thebea" und zwei Shetlandponys gehen in den Tiergarten Schönbrunn. Wenn alles gut geklappt hat und die Autobahnen nicht so voll waren, hatten sie noch gestern Abend die 680 Kilometer bis Wien hinter sich gebracht. Und Prof. Dr. Helmut Pechlaner, Direktor des mit 251 Jahren ältesten Tiergartens der Welt, kann die neuen Schützlinge in Empfang nehmen. Die hatte er sich übrigens vorigen Herbst, als in Gera die Fotoausstellung von Sigrid Schädlich über den Wiener Zoo eröffnet wurde, selbst "ausgeguckt".




Bild 17.7.03
Das beliebte NDR-Maskottchen ist tot
Der Norden trauert um Walross-Dame Antje
http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2003/07/17/antje/antje__tot.html
Volksschauspielerin Heidi Kabel: „Ich bin so traurig. Sie gehörte doch zum Fernsehen und war weltbekannt“
Es ist das traurige Ende eines Fernseh-Wahrzeichens: NDR-Walross Antje († 27) ist tot.
Hamburgs Zoo-Direktor Dr. Claus Hagenbeck (61): „Antje ist in der Nacht sanft entschlafen.“
Antjes Ende hatte sich abgezeichnet: Müde dümpelte die Walross-Dame im Hamburger Tierpark Hagenbeck in den vergangenen Tagen im Wasser. Sie hatte keine Kraft mehr, das Becken zu verlassen. Sogar die Nächte verbrachte sie im Wasser.
Pfleger hatten das Gehege rund um die Uhr beobachtet. Denn Besuchern, vor allem Kindern, sollte der Anblick der toten Antje erspart werden.
Gestern Nacht robbte sie dann wieder in ihren Schlafraum, schlürfte dort zum letzten Mal ihre Suppe.
Die Walross-Dame (750 Kilo) soll jetzt ausgestopft werden. Hagenbeck: „Antje kriegt einen Ehrenplatz im zoologischen Museum der Uni Hamburg.“
> im Hamburger Lokalteil hieß es "Wenn ein Walross stirbt, schweigen die Aras"...

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. Juli 2003
Antje the walrus dies
http://www.faz.com/IN/INtemplates/eFAZ/docmain.asp?doc={CAE20BEF-937D-4F4D-B5D5-D3CEE2B9FF7D }

Hamburger Abendblatt 17.7.2003
Trauer um einstiges NDR-Wahrzeichen
http://www2.abendblatt.de/daten/2003/07/17/187264.html
Deutschlands wohl berühmteste Walross-Dame "Antje" aus dem Hamburger Tierpark Hagenbeck ist tot. Im Alter von 27 Jahren starb "Antje" in der Nacht zum Donnerstag in ihrem Schlafraum. Die kolossale Walross-Dame mit ihren Respekt einflößenden Stoßzähnen war mehr als 20 Jahre lang das Maskottchen des Norddeutschen Rundfunks. "Antje" lebte seit 1976 in dem Zoo. Sie stammte aus dem Nordpolarmeer und war als Baby über Moskau nach Hamburg gekommen. Als Baby hatte sie 61 Kilogramm gewogen, zuletzt brachte sie "schlanke" 750 Kilogramm auf die Waage.

Hamburger Abendblatt 19.7.2003
Antjes Nachfolger schwimmt im Becken nebenan
http://www2.abendblatt.de/daten/2003/07/19/187965.html
Mähnenrobbe Bonzo (10) ist groß, stark und "ein echter Macho", sagt Biologe Dr. Stephan Hering-Hagenbeck (35). Und vielleicht ist er schon bald der neue Besucher-Liebling im Eismeerbecken bei Hagenbeck. Denn nach dem Tod von Walross-Dame Antje fehlt dem Tierpark sein Aushängeschild. "Bonzo ist ein lieber Kerl. Er ist lernfähig und kann Antjes Nachfolger werden", sagt Hering-Hagenbeck.

Berliner Morgenpost 18.7.2003
Danke, Antje!
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/aus_aller_welt/story617241.html
Ganze Generationen von norddeutschen Steppkes hast Du als das Wahrzeichen des Norddeutschen Rundfunks schnaufend ins Bett gebracht, Antje. Zugleich warst Du aber auch Publikumsliebling im Tierpark Hagenbeck in Hamburg, wo Du seit 1976 zu Hause warst. Besonderen Fan-Zulauf gab es immer bei den "Eismeer-Fütterungen", wenn Du mit Deiner imposanten Körperfülle aus dem Wasser robbtest. Gemeinsam mit Pinguinen, Seebären und Robben konntest Du Dich an Fischleckereien erfreuen - und zum Dank hast du dann in eine Mundharmonika geblasen.



TAZ 23.7.2003
Vom Cargolifter zur Tropenlandschaft
http://www.taz.de/pt/2003/07/24/a0177.nf/text
Zeppeline sollten in Brand abheben. Stattdessen erlitt das Millionenprojekt 2002 eine Bruchlandung. 2003 verkaufte der Insolvenzverwalter das Unternehmen an den asiatischen Konzern "Tropical Island", der im Herbst 2004 dort das Regenwaldparadies mit üppigem Südsee-Ambiente eröffnen will. Mit dem Umbau der mehr als 100 Meter hohen, 360 Meter langen und 210 Meter breiten Halle soll im Januar 2004 begonnen werden. Jährlich erhofft man sich drei Millionen Besucher.

TAZ 23.7.2003
Dschungel in Brandenburg
http://www.taz.de/pt/2003/07/24/a0176.nf/text
Es herrscht wieder Euphorie rund um die Pleitehalle von Cargolifter. Asiatische Investoren kauften das Gelände und planen Tropenfreizeitpark. Aber das regionale Hoffnungsprojekt birgt einige Risiken
Brand, rund 50 Kilometer südöstlich von Berlin. Seit zwei Jahren steht hier die größte freitragende Halle der Welt, die 360 Meter lange und 100 Meter hohe Luftschiff-Kathedrale zum Bau von Zeppelinen. Cargolifter ging Pleite - trotz staatlicher Subventionen von 50 Millionen Euro. Nach dem Verkauf des insolventen Unternehmens Anfang Juli 2003 an die Tropical Island, eine Tochtergesellschaft des Energie- und Lottokonzerns Tanjong (Kuala Lumpur/London) und der Au Investment (Singapur) für 20 Millionen Euro werden die Schilder wohl ausgetauscht werden müssen. "Tropical Island" ist nicht nur ein Name, sondern ein Konzept, das einer Fata Morgana im märkischen Sand gleichkommt. Die Planung der Investoren sieht vor, einen tropischen Regenwald-Freizeitpark in der Werfthalle zu errichten. Das Dschungel- und Karibik-Feeling soll entstehen durch ein tropisches Meer von der Größe fünf olympischer Schwimmbecken, 700 Quadratmeter Sandstrand sowie eine Salzwasserlagune, Kokospalmen, einen Wasserpark für Kinder und eine tropische Blumenwelt - Hotels, Strandbars inbegriffen.
 Colin Au Fook Yew, künftiger Manager des Regenwaldparks, hat Erfahrung mit ähnlichen Kulissen daheim in Kuala Lumpur, wo Tanjong seit Jahren die "Genting Highlands" betreibt - ein gigantisches Kasino- und Freizeitareal aus Bergen, künstlichen Seen und venetianischen Kanälen, mit Eiffelturm sowie der Freiheitsstatue oder Seilbahnen- und Achterbahnen der Superlative. Jetzt schwirren wieder Ankündigungen von 1.000 Arbeitsplätzen, Summen von 120 Millionen Euro Investitionsmitteln und reichlich Lagunenambiente durch die brandenburgische Luft. Man denkt dort wieder an das große Rad, das man drehen will. Statt nach einem gescheiterten Megaprojekt vorsichtiger zu operieren, wird mit Euphemismen gearbeitet wie zu Zeiten des Cargolifters-Hypes. Sekundiert werden beide von einem Freizeitforscher, Peter Schnell von der Uni Münster, der sagt: "Das Projekt ist Erfolg versprechend."

Mannheimer Morgen 23.7.2003
Experte: Freizeitpark in CargoLifter-Halle "Erfolg versprechend"
http://www.mamo.de/aktuell/wirtschaft/20030724_cargolifter.html



Aktionen

Volksstimme Magdeburg 23.6.
Esel Pinocchio und Kamel Abdul üben für den Auftritt in der gro?en Tierparade
http://www.volksstimme.de/show_fullarticle.asp?AID=404772
Halberstadt - Seit 23 Jahren gehört der Esel Pinocchio zum Halberstädter Tiergarten. "Damit ist er unser zweitältester Bewohner ", sagt Michael Bussenius. Der stellvertretende Leiter des Tiergartens kennt den grauhaarigen Pinocchio seit seinem ersten Lebenstag. Weitere Geschichten aus seinem Leben werden noch nicht verraten. Erst bei der großen Tierparade zum Tiergartenfest am Sonntag, dem 24. August, wird Michael Bussenius sie erzählen. Außerdem werden die Tiere auf der Bühne Kunststücke zeigen. Die große Tierparade ist nicht der einzige Programmhöhepunkt des Festes.

Volksstimme Magdeburg 23.6.
Sommerfest im Zoo: Da kamen sogar die Elefanten ins Schwitzen
http://www.volksstimme.de/archiv/show_fullarticle.asp?AID=403721
Magdeburg. Der Zoo lud gestern zu seinem Sommerfest vor dem Elefantenhaus ein. Außerdem konnten die Besucher gestern und können auch in den nächsten Tagen den Flamingos beim Schlüpfen zusehen. Der Zoo informierte über die Tierschutzkampagne der Europäischen Organisation der Zoos und Aquarien. Für eine Spende waren original Tiertatzenabdrücke in Gipsform des Magdeburger Tigers "Dunja" als Spende erhältlich.

Ostsee Zeitung 22.7.2003
Spanische Klänge für ein Affenhaus
http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_112675_766507.html
"Spanische Klänge" ertönen am 5. September bei der 5. Klassik-Nacht im Rostocker Zoo. Die Norddeutsche Philharmonie will die Besucher in den Süden entführen. Die diesjährige Konzert-Nacht steht ganz im Zeichen der Menschenaffen. Das 1964 gebaute Affenhaus für Orang-Utans, Gorillas und Schimpansen entspricht nicht mehr den Anforderungen artgerechter Tierhaltung. Mit "Spanischen Klängen" möchte der Zoo zur großen Spendenaktion für die Planung einer neuen Anlage aufrufen.

Berliner Morgenpost 21.7.2003
Tierische Rätseltour durch den Zoo
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story617977.html
Der Berliner Zoologische Garten bietet für Schüler während der Sommerferien ein spezielles Freizeitprogramm an: Zweimal wöchentlich starten noch bis zum 15. August unter Anleitung von Zoomitarbeitern tierische Rätseltouren für Kinder. Zum Abschluss dürfen die jungen Zoobesucher sogar noch einen Blick hinter die Kulissen werfen und einer Tierfütterung beiwohnen. Die tierische Rätseltour durch den Zoologischen Garten findet immer montags und donnerstags während der Ferien statt und beginnt jeweils um 14.30 Uhr. Teilnehmen dürfen Kinder ab sieben Jahren, ab zehn Jahren auch ohne Begleitung Erwachsener.

Schweriner Volkszeitung 23.7.2003
Kleine Zoogäste machten große Augen
http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/23.07.03/kleine/kleine.html
Zwar waren die Ferienkinder, die gestern bei der Zooveranstaltung "Kinder besuchen Tierkinder" zu Gast waren, einige Jahre älter als Giraffenmädchen "Makomi", aber das im vergangenen Monat zur Welt gekommene Jungtier überragt die Steppkes schon um Längen. "Wir zeigen, wie Tierkinder aufwachsen", erklärte Heike Maisch vom Besucherservice. Nächstes Jahr soll das Gelände, das Makomi bewohnt, in eine "afrikanische Savanne" umgestaltet werden, kündigte Hellmich an: "Dann gibt es ein neues Haus und die alten Gitter verschwinden." Denn die Tierpark-Gestaltung soll im Gegensatz zu früheren Zeiten keine Gefangenschafts-Atmosphäre verbreiten. Außerdem sollen die Besucher dadurch bessere Beobachtungsmöglichkeiten bekommen.

Appenzeller Zeitung 19.7.2003
Tierisches im Gossauer Walter-Zoo
http://www.tagblatt.ch/ostschweiz.cfm?pass_id=804138
Für die Zeit bis zum 10. August haben sich die Verantwortlichen im Walter-Zoo Spezielles einfallen lassen. Steigt das Thermometer über 25 Grad, purzeln die Preise, und zwar um je einen Franken pro Grad. Während dieser Zeit lohnt es sich, die Badehose in den Zoo mitzunehmen, denn im Tropenhaus kann man gemeinsam mit kleinen Äffchen «tropischen» Regen geniessen.

Usinger Anzeiger 21.7.2003
Radio aus dem Opelzoo
http://www.usinger-anzeiger.de/sixcms/detail.php?id=882851
Auch Zootiere haben ihre Marotten und Launen. Das wissen die Tierpfleger im Kronberger Opel-Zoo genau und spätestens am 24. Juli auch die Hörer des "hr4-Rhein-Main-Journals". Ab 16.05 Uhr sendet das hr-Team live aus dem Kronberger Zoo. Die Reporter berichten unter anderem über die Arbeit des Zoo-Tierarztes, über Umbaupläne und wirtschaftliche Fragen eines Privat-Zoos, über Zuchtprogramme und tierischen Nachwuchs. Außerdem stellen die Reporter die Aktion "Abenteuer Zoo" vor, ein romantisches Lagerleben im Rahmen des Ferienprogramms im Opel-Zoo.

Main Rheiner 22.7.2003
Abenteuer im Opel-Zoo
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1199556
Im Opelzoo in Kronberg war Auftakt für den SuperSommer, den das Veranstaltungsmagazin pepper und die Tageszeitungen der Rhein-Main-Presse für ihre Leserinnen und Leser anbieten. Vor allem für die Kinder, die endlich die Ferien genießen können, bot der Zoo allerlei Abenteuer mit wilden und auch eher zahmen Tieren.

Main Rheiner 22.7.2003
Ein Tag für die Heimaturlauber
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1198881
Zum Kinderfest für "Daheimgebliebene" lud am Sonntag der AZ-Vogelpark Lampertheim: Unterhaltung für die Kinder, die noch nicht mit ihren Eltern das Urlaubsziel angesteuert haben oder eben die ganzen Schulferien über daheim bleiben.



Nachwuchs

News 17.7.2003
Dreifacher Seehund-Nachwuchs im Zoo Zürich
http://www.news.ch/detail.asp?ID=145028
Drei Seehundjunge im gleichen Jahr - dies hat es im Zürcher Zoo noch nie gegeben. Inzwischen weiss man, dass die zwischen dem 25. Juni und dem 1. Juli geborenen Welpen Weibchen sind. Die drei Welpen werden von ihren Müttern gesäugt. Sie ernähren sich in den ersten fünf Wochen nach der Landgeburt ausschliesslich von Muttermilch.

Hamburger Abendblatt 19.7.2003
Wolfswelpen fressen sehen
http://www2.abendblatt.de/daten/2003/07/19/188006.html
Vier Wolfswelpen wurden im Mai im Wildpark Eekholt geboren, zwei können Besucher gemeinsam mit den Alttieren beobachten - am besten bei den täglichen Fütterungen um 15.30 Uhr. Übrigens: Noch sind die Jungtiere namenlos - Vorschläge werden im Wildpark gerne entgegengenommen.



Welt am Sonntag 13. Juli 2003
Wer hat das größte Herz für Tiere?
Gehege als Safari-Parks, Tierpfleger als Entertainer und das Recht auf Sex für Elefanten - der Zoo der Zukunft gewinnt Kontur
http://www.wams.de/data/2003/07/13/133253.html?search=Herz+f%FCr+Tiere
Mit gefletschten Zähnen rasen die Hyänenhunde dem Huhn hinterher. Einer beißt sich in dessen Leib fest, die anderen folgen, und gemeinsam zerfetzen sie ihr Opfer. Die Tiere sind in ihrem Element - und im Duisburger Zoo. Das nennt man artgemäße Haltung.
Die letzter Schrei unter deutschen Zoo-Betreibern. Fast alle 50 beim Verein deutscher Zoodirektoren registrierten Zoos wollen nur noch eins: immer neue Unterhaltung für Tiere, größere Gehege und Sozialverbände.
Der Zoo von Hannover etwa verdreifachte jüngst das Gelände seiner Gorillas und schuf einen riesigen Gorilla-Berg. Waren sie früher unruhig oder apathisch, suchen sie nun stundenlang versteckte Rosinen oder treiben Rollenspiele: Wittert der Mann unter seinen Frauen Eifersüchteleien, besänftigt er mit zärtlichem Streicheln und Bananen-Geschenken.
Dass artgemäße Haltung Mensch und Tier gleichermaßen nutzt, will sich auch der Leipziger Zoo zu Nutze machen. Ab 2004 werden die Besucher dort auf schmalen Pfaden durch die "Savanne" wandern. Gazellen werden im Schatten "tropischer Bäume" (gestutzte Tannen) stehen, aus den Ästen darüber pflücken sich Giraffen Früchte, die die Pfleger nachts umständlich ins Geäst gehängt haben.
Einen Superlativ bietet künftig auch der Kölner Zoo: Hier wird derzeitdas größte Elefanten-Gehege Deutschlands gebaut. Ab 2004 werden dort 15 Elefanten wie in freier Wildbahn leben, in "Urwald-Seen" baden, ihre Kleinen aufziehen und in vollen Zügen ein natürliches Sexualleben genießen.
>da hat ein Autor sich viel Mühe gegeben, herumzutelefonieren, aber kaum etwas verstanden und reichlich dazufabuliert. Leider ist die dazugehörende Abbildung nicht auch online: Die recht lächerliche Zeichnung eines solchen „Zukunft-Zoos“ - auch der Zeichner hat nie selbst gesehen, was er darzustellen versuchte.


Zeitungsgruppe Lahn-Dill 23.7.2003
Nepal-Pavillon von der "Expo" steht mit Ströher-Platten nun an der Donau
http://213.61.31.33/main.php?content_id=120032
Er war eines der Glanzstücke der "Expo 2000" in Hannover, nun steht der Nepal-Pavillon in Wiesent bei Regensburg und soll ein "Fenster Nepals für die ganze Welt" sein. Auch Prominente wie Richard Gere und Reinhold Messner sowie der Hamburger Tierpark Hagenbeck sollen um das Unikat geworben haben - den Zuschlag erhielt schließlich Heribert Wirth. Der Regensburger Unternehmer ließ 480 Tonnen an Einzelteilen von der Leine an die Donau transportieren und den Pavillon in einem 3,8 Hektar großen Landschaftsschutzgebiet -  in Nachbarschaft zur Ruhmeshalle Walhalla - neu errichten

News 19.7.2003
Im Krieg zerstörter Zoo von Bagdad wiedereröffnet
http://www.news.ch/detail.asp?ID=145334
Der im Irak-Krieg fast völlig zerstörte Zoo in der irakischen Hauptstadt Bagdad hat erstmals wieder seine Pforten für Besucher geöffnet. Rund 80 Tiere sind noch in den Käfigen und Gehegen. Früher war der Zoo mit 450 Tieren einer der grössten im Nahen Osten. Zu den Attraktionen des Zoos zählten am Samstag Tiger, Kamele, Wölfe, Pelikane, Füchse, Dachse und ein Bär. Zudem sorgten mehrere Löwen für Aufsehen. Finanziert wurde der Wiederaufbau des Zoos von mehreren internationalen Tierschutzorganisationen.

Die Welt 21.7.2003
Zoo von Bagdad wieder eröffnet
http://www.welt.de/data/2003/07/21/138308.html
Der im Irak-Krieg fast völlig zerstörte Zoo in der irakischen Hauptstadt Bagdad hat am Samstag erstmals wieder seine Pforten geöffnet. Knurrend und Zähne fletschend zeigte sich das sieben Monate alte Löwenjunge Keena den ersten Zoobesuchern am Tag der Wiedereröffnung. Einst war der Zoo in Bagdad mit 450 Tieren der größte im Nahen Osten. Nun sind es gerade einmal 80 Tiere, die in den Käfigen und Gehegen noch zu bewundern sind. Die meisten Tiere starben während des Kriegs, zum Teil wurden sie von hungrigen Irakern verspeist.

Hamburger Abendblatt 21.7.2003
Warum Eisbär Pelusa Lila trägt
http://www2.abendblatt.de/daten/2003/07/21/188535.html
Sie heißt Pelusa, ist 14 Jahre alt und die neue Attraktion im Zoo von Mendoza (Argentinien): Denn die Eisbärendame ist nicht weiß, sondern lila vom Scheitel bis zu den Tatzen. Pelusa leidet an einer Pilzinfektion. Und weil keine andere Therapie half, trugen die Tierärzte ihr eine Tinktur aus Purpurenzian auf, die das Fell lila schimmern lässt. Die "ultraviolette" Farbtherapie soll den Pilz ausrotten, der - wie die Ärzte vermuten - durch Mangel an Sonnenlicht hervorgerufen wurde. Nach zehn Tagen soll die schrille Tönung aber langsam zurückgehen.

Volksstimme Magdeburg 23.6.
Saumäßig heiß: Wer hilft mit Obstspenden den Zootieren?
http://www.volksstimme.de/show_fullarticle.asp?AID=404679
Schönebeck. Die anhaltende Hitze und Dürre macht auch den Tieren im Heimattiergarten auf dem Bierer Berg zu schaffen. DieTierpfleger hoffen auf Fallobst-Spenden, um den Tieren Frischnahrung anbieten zu können.
Nur wenn Tierpfleger Uwe Schlöcker den Wasserschlauch ausrollt, kommt grunzend, schnatternd und wiehernd Bewegung in den Bierer Berg. "Ich dusche die Tiere öfters mal ab. Das mögen sie sehr"
Anlieferungen an den Heimattiergarten bittet Schlöcker trotzdem nur nach vorheriger Absprache vorzunehmen. Schlöcker hat Angst, dass einige Zeitgenossen den Zoo mit einer Großkompostierungsanlage verwechseln. Und bei 160 Tieren, die in dem Heimattiergarten leben, gibt es erheblichen Bedarf an Frischfutter. Gärtner, die Obst abgeben möchten, sind also willkommen. Bis zum Bierer Bergfest am 23. und 24. August haben sich die Tierfreunde den Abschluss von insgesamt 30 Tierpatenschaften vorgenommen.

Main Rheiner 22.7.2003
Lampertheimer Weißstorch-Report: Klappern gehört zum Handwerk
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1199030
Im Lampertheimer AZ-Vogelpark wurden vor wenigen Tagen drei Jungstörche beringt, die im Vogelpark geschlüpft sind.

Main Rheiner 23.7.2003
Lampertheimer Weißstorch-Report
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1199629
Zweiter Teil des Lampertheimer Weißstorch-Reports: Wenn man in Lampertheim im Rahmen einer Umfrage von der Bevölkerung wissen wollte, ob der Weißstorch ein Zugvogel ist oder bei uns überwintert, wären sicher viele Befragte bei ihrer Antwort unsicher. Genau genommen ist dies auch nicht verwunderlich, da im Winter tatsächlich auch Weißstörche auf den Feldern rund um den AZ-Vogelpark beobachtet werden können.

Aachener Nachrichten 19.7.2003
Tierpark ist fit für Besuchermassen
http://www.an-online.de/sixcms/detail.php?&id=182149
Heinz Cremer hat "seinen Park" in Alsdorf auf Hochglanz gebracht. Besondere Aufmerksamkeit der Mitarbeiter galt vor kurzem den Enten und dem Muffelwild, denn dort hat es Nachwuchs gegeben. Neben den lebenden Tieren gibt es auch abgestoßene Hirschgeweihe und Wasserschildkrötenpanzer zu sehen. Eine weitere Attraktion ist der noch im Aufbau befindliche Streichelzoo.

Aachener Nachrichten 19.7.2003
Auszeit zwischen Wald und Wasser
http://www.an-online.de/sixcms/detail.php?id=182142
Kioske regeln die schnelle Versorgung. Oben, überm Weiher, liegt ein schönes Restaurant. Ein Idyll erster Güte zwischen Wasser, Wald und Spielplätzen. Dass die Tiere im Kleinzoo außerhalb biologischer Abläufe dezimiert werden, ist zwar bekannt, "aber nicht dramatisch", nimmt Wolfgang Schwake Stellung zu stets wiederkehrenden Gerüchten über Einbrüche und Plünderungen. Der Minizoo nimmt Tierspenden an; gekauft wird nichts. So sind beispielsweise die Greifvögel im hohen Käfig "Erholungsgäste", die von Autos angefahren worden waren.

Ostsee Zeitung 22.7.2003
Tierisch Hitziges aus dem Tierpark - Einzig die Tierpfleger leiden
http://www.ostsee-zeitung.de/ru/start_112739_766941.html
Wie bewältigen die Tiere des Tierparks Sassnitz die Affenhitze? Die mehr als 360 Tiere auf dem etwa 2,6 Hektar großen Areal setzen aufs Prinzip Selbsthilfe. Die Wölfe liegen im Schatten oder auf einer kühlen, betonierten Fläche, die Katzen haben die "Beine hochgelegt", andere Tiere bewegen sich gar nicht, schlafen oder haben sich in ihren Unterstand zurückgezogen. Die Enten dagegen suchen Abkühlung im Teich, die Affen in ihrem Badebecken. "Die Tierpfleger sind die eigentlich Leidtragenden bei der Hitze. Um die Belastung so gering wie möglich zu halten, erledigen wir schwere Arbeiten in den frühen Morgenstunden", weiß die Tierparkchefin zu berichten.

Ostsee Zeitung 22.7.2003
Küken-Heizung kann ausgeschaltet werden
http://www.ostsee-zeitung.de/gn/start_112749_766879.html
Welche Auswirkungen hat eigentlich die Hitze der vergangenen Tage auf die Bewohner des Grimmener Heimattierparks? Tierpark-Chef Bodo Teichmann gibt die überraschende Antwort: "Gar keine." Das Wetter würde lediglich den Mitarbeitern zu schaffen machen. Den Vierbeinern machen die hohen Temperaturen dagegen nichts aus. Manchen Tieren würde die Hitze sogar noch entgegenkommen. So zum Beispiel den frisch geschlüpften Küken. Die brauchen bei der momentanen Sonnenstrahlen nicht mal mehr eine Rotlichtlampe

Göttinger Tageblatt 18.7.2003
Waschbär-Waisen mit Hundefutter aufgepäppelt
http://www.goettinger-tageblatt.de/nachrichten/lokales/179337.html
Mit Hundefutter hat Manfred Waldschmidt von der Wildtierpflegestation am Holtenser Berg vier junge Waschbären-Waisen aufgepäppelt. Die Mutter war bei Lautenbach im Schwalmtal (Nordhessen) von einem Jäger erschossen worden, als der Nachwuchs gerade zwei oder drei Wochen alt war. Spaziergänger hatten das jämmerliche Geheule der allein gelassenen Jungtiere gehört und diese nach Göttingen gebracht. Die Waldschmidts nahmen die Jungen auf und konnten sie nach erfolgreicher Pflege inzwischen auch schon an einen Tierpark in der Nähe von Magdeburg vermitteln.

Schweriner Volkszeitung 17.7.2003
Erster Ausflug mit Hindernissen
http://www.svz.de/newsmv/lr/stb/18.07.03/adler/adler.html
Ein junger Seeadler, erst in diesem Frühjahr im sogenannten Mustiner Bodderkamp geboren und vom Adlerbauftragten Peter Hauff aus Schwerin beringt, hatte wohl seinen ersten Ausflug unternommen. Der endete direkt an einer Kreuzung im Ort Mustin. Dort blieb er regungslos liegen. Zwei Beamte kamen, wickelten das große Tier in eine Decke ein und brachten ihn zum Schweriner Zoo. Hier wurde er sofort untersucht, aber man konnte keinerlei Verletzungen an ihm feststellen. So reiste der Mustiner Adler nach 24 Stunden wieder in seine Heimat, dem Bodderkamper Wald bei Mustin zurück.

Thüringer Allgemeine 21.7.2003
Besuch im Erfurter Zoopark: Langschläfer
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.thueringen.volltext.php?id=725087
Viel bekannter als das Streifenhörnchen aus Nordamerika ist die einzige in Europa und Asien verbreitete Art - das Eurasische Streifenhörnchen. Es wurde unter dem russischen Namen Burunduk populär. Wer diese kleinen Nagetiere mag, kann sie sich in einer der Außenvolieren im Erfurter Zoopark-Aquarium am Nettelbeckufer ansehen.

Ostsee Zeitung 17.7.2003
Straußenpark bei Pudagla im Entstehen
http://www.ostsee-zeitung.de/wo/start_112756_762855.html
An der Straße von Pudagla in Richtung Neppermin wurde in der Nähe der Kiesgrube auf einem bewaldeten Hügel eine Straußenfarm eingerichtet. Wo sich früher eine Funkmessstation der Nationalen Volksarmee befand, entsteht nun ein Gehege für einen Straußenpark, in dem zurzeit 20 einjährige Vögel stehen. Das Freigehege in Pudagla bietet Interessierten einen Einblick in die Straußenhaltung.

Berliner Morgenpost 18.7.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story617281.html
Warum Schimpansen Menschenaffen sind, stellen die fünf Tiere im Berliner Zoo heute unter Beweis: Es gibt Äpfel, Bananen und Knollensellerie. Außerdem reichen die Tierpfleger Quarkstullen und jedem einen Becher Zitronentee.

Berliner Morgenpost 19.7.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story617751.html
Die Fütterung der Helmkasuare aus Neuguinea im Berliner Zoo ist heute um 16 Uhr im Innenstall. Die Laufvögel bekommen süßes Obst, etwas Fleisch und vielleicht auch ein paar Mäuse oder Ratten. Manchmal haben die Tiere allerdings gar keinen Hunger - wenn sich etwa eine Taube ins Gehege verirrt hatte, die als Leckerbissen verspeist wurde.

Berliner Morgenpost 21.7.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story617949.html
Wissen Sie, was die Regenbogen-Forellen im Zoo bei der heutigen Fütterung um 14 Uhr bekommen? Kleine, "Stinte" genannte Süßwasserfische, die in osteuropäischen Flüssen leben. Dadurch gedeihen die Forellen prächtig und leben länger. Den Rekord im Zoo hält eine zehn Jahre alte, 60 Zentimeter lange Forelle mit stattlichen neun Kilo Körpergewicht.

Berliner Morgenpost 22.7.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story618153.html
Um 9 Uhr warten die nordamerikanischen Kappensäger im Zoo heute schon ungeduldig auf den Tierpfleger. Der wird sie im Kamelhausgraben mit kleinen Süßwasserfischen und Getreide füttern - so wie jeden Morgen.

Berliner Morgenpost 23.7.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story618336.html
Ursprünglich kommen Waschbären aus Nordamerika. In Europa gelang einst einigen Tieren die Flucht aus Pelztierfarmen, seitdem gedeiht die Population. Im Tierpark leben auch ein paar der niedlichen Bären, die sich um ihr Futter keine Sorgen machen müssen. Heute gibts um 12.30 Uhr Obst, Gemüse, Kompott, Fleisch und Knochen.

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Chemnitz, 24. Juli  2003
Kleine Schweinerei im Streichelgehege
Zu den Bewohnern des neuerbauten Streichelgeheges im Tierpark gehört auch ein Pärchen Göttinger Minischweine, die im März diesen Jahres aus dem Tiergarten Aue nach Chemnitz gekommen sind. Jetzt ist die Schweinefamilie komplett: gestern Morgen nun kamen nach Information aus dem Tierpark Chemnitz nach einer Tragzeit von knapp vier Monaten die lang erwarteten Ferkel auf die Welt: sieben an der Zahl – sozusagen „sieben auf einen Streich“. Sie sind schon sehr aktiv und kabbeln sich um Milchquellen und beste Schlafplätze.

Heidelberg, 23. Juli 2003
Ein Dankeschön an die Tierpaten
Am Freitag, den 25. Juli 2003 um 18.00 Uhr findet im Tiergarten Heidelberg wieder die alljährliche „Paten-Party“ statt. Die Sonderveranstaltung soll ein kleines Dankeschön an alle treuen Tierpaten sein, die den Zoo und seine Tiere teilweise schon seit einigen Jahren unterstützen. Über 90 Tierpaten haben sich zur Paten-Party angemeldet, so viele wie noch nie. „Es hat sich mittlerweile wohl herumgesprochen, dass man auf der Paten-Party eine ganz außergewöhnliche Atmosphäre genießen kann“ erklärt Sandra Reichler, Koordinatorin der Tierpatenschaften im Zoo, die hohe Gästezahl. Auch in diesem Jahr warten auf die geladenen Gäste wieder zahlreiche Überraschungen rund um „Leo“, „Julius“ und Co. Insgesamt gibt es 180 Paten, die für 229 Tierindividuen im Zoo Heidelberg Patenschaften übernommen haben. Fast ein Viertel aller Tiere haben demnach schon einen Paten gefunden.

Stuttgart, 23. Juli 2003
Vorbildliche Eltern ...
... sind sie ja schon, die beiden freifliegenden Störche in der Wilhelma. Wenn man sieht, wie viel Arbeit die beiden damit haben, ihren eigenen Nachwuchs groß zu kriegen, ist völlig klar: Für die Lieferung anderer Kinder können sie gar nicht zuständig sein, dafür hätten sie keine Zeit!
Fünf Eier zählten die Pfleger bei einer vorsichtigen Kontrolle des futuristischen Asthaufens, den die Störche als Nest auf das Dach des Wohnheims geschichtet haben. Der Lohn der Mühen lässt sich sehen: Fünf prächtige Jungstörche stochern auf den Wilhelmawiesen nach Futter, treffen sich zum Stelzvogelplausch mit den Graureihern bei den Flamingos und üben in der Thermik über der aufgeheizten Großstadt fleißig fliegen ... schließlich steht demnächst eine größere Reise an, bei der ihnen die Eltern nicht helfen können: Den weiten Weg nach Afrika müssen sie allein zurücklegen, denn die Eltern ziehen nicht mehr. Sie haben die letzten Jahre den Winter in der Wilhelma verbracht – auch bei Storchens zieht es eben nicht jeden in den Süden!

Hamburg, 23. Juli 2003
Endlich – Unser Elefanten-Baby bekommt einen Namen!
Am 14. Mai erblickte unser kleines Elefanten-Mädchen das Licht der Welt. Gesund und munter bereichert es seitdem die Hagenbeck’sche Elefantenherde. Nur – ohne Namen ist es für die Pfleger nicht immer ganz einfach die „Kleine“ zu rufen. Mittlerweile ist sie gut drei Monate alt – und endlich hat ihre namenslose Zeit ein Ende!
Seihen Sie gespannt, welchen Namen unser Elefanten-Mädchen bekommt. Frau Susan Elbow, Generalkonsulin der Vereinigten Staaten von Amerika, tauft die „Kleine“ auf einen indisch klingenden Namen.
Wir laden Sie herzlich ein, die Namensgebung zu begleiten: am Donnerstag, 24. Juli 2003 um 11.00 Uhr vor dem Babygehege des Elefantenparkes (Nr. 5)

Walsrode, 23. Juli 2003
Pingu und die Sommerhitze
"Mannomann, ist das eine Hitze! Da kommt man ganz schön ins Schwitzen.....Die Erwachsenen, die schmeißen einfach ihre Federn... weg... Aber ich Dussel suche hier den ganzen Tag nach einem Eis."
Tatsächlich wechseln erwachsene Humboldt-Pinguine jetzt das Gefieder - kurz nach Ende der Brutzeit. Pingu, der 3 Monate alte „Fußgänger" vom Vogelpark Walsrode übrigens auch. Und erst, wenn sein kuscheliger Babyflaum völlig verschwunden ist, darf er mit den erwachsenen Artgenossen in der Pinguinanlage baden gehen.



Münster, 23.7.
Kükensegen" bei Familie Strauß: Die großen Laufvögel im Allwetterzoo ziehen
derzeit 11 Jungvögel auf
Auf "Hedwig" und "Heinz" ist man im Allwetterzoo Münster derzeit mächtig
stolz! Die beiden Vögel, eine Straußenhenne und ein Straußenhahn, haben es
nämlich geschafft, ihre Eier selber auszubrüten. Und sie ziehen ihre Küken
selber auf und ersparen den Tierpflegern viel Arbeit. Damit verdankt der Zoo
ihnen eine kleine Sensation, denn die natürliche Aufzucht von Straußen ist
äußerst selten. Dass sogar 11 Jungvögel aufgezogen werden, ist
rekordverdächtig!

Duisburg, 22.07.03
Australien, die Fotografie und ich
„Wann ich anfing, von Australien zu träumen, kann ich gar nicht mehr sagen…“
So beginnt das Vorwort zu einer außergewöhnlichen Bildersammlung von ebenso meisterhaften wie erlesenen Fotografien aus allen Landesteilen des Fünften Kontinents – Australien.
Seit dem Jahr 1998 legte der Hobby-Fotograf Ingo Öland 50.000 Kilometer auf dem Insel-Kontinent mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Mietwagen oder auch zu Fuß zurück – stets 14 Kilogramm Fotoausrüstung auf dem Rücken. Mitgebracht hat er traumhafte Ausblicke ins Outback ebenso wie solche in bizarre Fels- und Baumformationen stiller Meeresbuchten, aber auch so seltene Tierportraits wie die von Kurzschnabeligel, Riesenwaran oder Bergkänguruh. Eine kleine Auswahl von rund 20 Fotografien stellt Ingo Öland am Mittwoch, dem 23. Juli 2003, um 11.00 Uhr im Koala-Haus den staunenden Zoobesuchern vor

Duisburg, 21.07.03
Babydress bis ins Greisenalter
Fast alle Hirscharten tragen das weiß-getupfte Bambi-Kostüm nur im jugendlichen Kitz- oder Kälberalter. Bei den indischen C h i t r a l s  oder  A x i s h i r s c h e n  bleibt die ebenso hübsche wie nützliche Musterung jedoch lebenslang erhalten, auch dem stattlichen männlichen Hirsch, so daß Kenner ihn als den schönsten aller Geweihträger preisen.
Obwohl die meisten Kälber in ihrer südasiatischen Heimat zum Ende der Regen (Monsun-)Zeit gesetzt werden, was in unseren Breiten eher frühwinterlichen Witterungsbedingungen entsprechen würde, haben sich die Damen der Duisburger Axishirsch-Gruppe damit abgefunden, übers ganze Jahr hinweg ihre niedlichen Kitze zur Welt zu bringen.

Neunkirchen, 18. Juli 2003
Zoo-Falknerei öffnet am 22. Juli
Es ist schon eine Art "andere Welt" wenn man als Besucher die Steigung zum neu erschlossen Gelände oberhalb des Elefantenturms erklommen hat. Dort, wo vor einigen Monaten noch eine unzugängliche Waldlichtung war, sind nun Holzhäuser, Sandsteinwege, zwei große Wiesen ein Teich und eine Zuschauertribüne aus Felsblöcken zu sehen. Etwa 120.000 ¬ hat der Zoo und Falkner Theo Omlor hier gemeinsam investiert, um den Besuchern künftig verschiedene Greifvögel zu zeigen. Täglich werden die Vögel während zwei Flugshows ihre Flug- und Jagdkünste vorführen können. Die Zoo Falknerei wird am kommenden Dienstag, 22.Juli eröffnet.
Binde Waran im Zoo
Die zweitgrößte  Waran-Art nach dem Komodo-Waran, der Binde-Waran (Varanus salvator) ist nun auch im Neunkircher Zoo vertreten. Zu finden ist das 1,50 Meter lange Tier in der Zoohalle. Aus der früheren Schildkrötenanlage ist nun ein riesiges Terrarium entstanden in der sich nun junge Binde-Waran Wohlfühlen darf.
Kleinkatschil geboren
Zum ersten mal gab es Nachwuchs bei den Kleinkantschils. Die kleinste Hirschart der Welt hat sich am 13. Juli zu ersten mal im Neunkircher Zoo fortgepflanzt.
Startschuss für den Bau des Elefantenhauses
Ein Volumen von 4.500 Kubikmeter, eine nutzbare Fläche von  450 Quadratmeter vier Schlafboxen, Besucherraum, Futterküche, ein Absperrstall, Räume für die Technik und ein etwa 1,50 Meter tiefes Schwimmbecken - das ganze verpackt im indischen Pagoden-Stil. Diese Daten des geplanten Elefantenhauses lassen schon ahnen, dass dem Neunkircher Zoo nun ein weiteres Großprojekt ansteht. Das neue Haus wird neben seiner außergewöhnlichen Architektur auch alle Erkenntnissen moderner Tierhaltung gerecht. Sogar eine Bullenhaltung, die besonders hohe Anforderungen stellt, ist bereits in den Planungen bedacht worden.

Chemnitz, 18. Juli  2003
Alpiner Neuzugang aus Bern
Schneeziegen, nordamerikanische Verwandte der Gämsen, werden schon seit längerem im Tierpark gehalten. Seit letzter Woche ist nun auch wieder eine Zuchtgruppe komplett: ein imposanter Schneeziegenbock aus dem Tierpark in Bern wurde nach Information von Tierparkdirektor Dr. Hermann Will erfolgreich in die dreiköpfige Weibchengruppe integriert.
„Inzwischen hat der Neuzugang auch die zartrosa Farbe unserer Tiere angenommen, verursacht durch rötlich-braune Erde, die im Chemnitzer Stadtgebiet vorherrscht“, berichtet der Tierparkchef weiter.
Schneeziegen sind zwar optimal an einen kühlen und nassen Lebensraum angepasst, können sich aber auch gut an trockenes und warmes Klima gewöhnen, solange ihnen, wie in unserem Gehege, genügend Klettermöglichkeiten und Schattenplätze zur Verfügung stehen.

Ruhr Zoo Gelsenkirchen, 17. Juli 2003.
„Er hat ein knall -rotes Federkleid...“ – Nachwuchs bei den Roten Sichlern im Ruhr Zoo
Bei den südamerikanischen Roten Sichlern piept es. Vor wenigen Tagen sind die ersten Küken der Vögel mit dem knallroten Federkleid geschlüpft.
Das Piepen der ersten Küken ist schon zu hören, wenn man sich der Voliere mit den weithin sichtbar leuchtenden Vögel nähert. Hin und wieder schaut ein Kopf aus dem Nest, wenn die Jungtiere gierig nach Futter sind. Und das sind sie eigentlich ununterbrochen. Die Roten Sichler sind zuverlässig, wenn es um Nachwuchs geht. Sie sorgen regelmäßig für Küken in der Gruppe. Zur Zeit befinden sich sechs Nester in der Voliere.
Bis die Neugeborenen allerdings die prächtige Farbe ihre Eltern haben, wird es noch einige Zeit dauern. Die Jungvögel der Roten Sichler erkennt man an dem dunkelgrauen, und damit gar nicht so schillernden Federkleid.



Stiftung Artenschutz, 24.7.03
Riesenerfolg im Kampf um den Erhalt der bedrohtesten Affenart der Welt:
Welt-Erstzucht des Goldkopflanguren
Wildlebende Population stabilisiert
Erstmals seit Jahrzehnten hat in diesem Jahr der Weltbestand des Goldkopflanguren (Trachypithecus poliocephalus), der von der Weltnaturschutzunion (IUCN) als eine der zwei weltweit bedrohtesten Primatenarten eingestuft wird, durch die Geburt von fünf Jungtieren wieder zugenommen. Im September 2000 starteten die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e. V. (ZGAP) und der Allwetterzoo Münster im Cat Ba Nationalpark (Nordvietnam) ein Schutzprojekt, um die drohende Ausrottung der ausschließlich auf dieser Insel vorkommenden Art zu verhindern.
Seit 2002 ist die Stiftung Artenschutz mit Hilfe ihres Sponsors, dem Deutschen Tierhilfswerk (DTHW), Hauptförderer dieses wichtigen Projektes. 
Dank des unermüdlichen Einsatzes der Projektleiterin Dr. Roswitha Stenke, die seit Dezember 2000 auf der Insel Cat Ba lebt und arbeitet, und ihrer vietnamesischen Mitarbeiter konnte der Niedergang der Art gestoppt werden. Seit Projektbeginn wurden auf Cat Ba insgesamt sieben Jungtiere geboren.
Darüber hinaus konnte Anfang Juni die Welterstzucht eines Goldkopflanguren im Endangered Primate Rescue Center im Cuc Phuong Na-tionalpark (Nordvietnam) verzeichnet werden. In die Rettungs- und Zuchtstation für hochbedrohte vietnamesische Primaten, die von Tilo Nadler (Frankfurter Zoologische Gesellschaft) u. a. mit Unterstützung von ZGAP, Allwetterzoo Münster und DTHW aufgebaut wurde, waren im Jahr 2000 zwei beschlagnahmte Tiere gelangt, die sich nun erstmals fortpflanzten.
Der Weltbestand der extrem gefährdeten Affenart steigt somit in diesem Jahr von 55 auf 60 Tiere an! Diese höchst erfreuliche Zunahme um knapp zehn Prozent lässt hoffen, dass die Ausrottung des Gold-kopflanguren buchstäblich in letzter Minute aufgehalten werden konnte. Dennoch können nur weitere Spenden einen langfristigen Erfolg dieser Bemühungen garantieren.

Earthlink 23.7.2003
Internationaler Aktionstag zum Schutz der Mangroven
Die industrielle Shrimpszucht ist heute hauptverantwortlich für die Zerstörung der wertvollen Mangrovenwälder. In Folge der Zerstörung der Küstengebiete durch Versalzung und Verschmutzung mit Abwässern und Chemikalien aus den Zuchtfarmen, wird vielen Tierarten und auch den Einheimischen ein Lebensraum weggenommen, der sie bis zu diesem Zeitpunkt mit allem Nötigem versorgt hatte. Die Shrimpsmassentierhaltung erfordert den Einsatz hoher Mengen von Pestiziden, Hormonen und Antibiotika, wodurch auch den Verbrauchern Gefahren in Form von Antibiotika- oder Chemikalienrückständen drohen. Auch gibt es immer wieder Schilderungen, dass Kinder in Shrimpsfarmen und weiterverarbeitenden Betrieben unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten müssen. Deshalb hat die lateinamerikanische Umweltschutzorganisation "RedManglar" (=Mangroven-Netzwerk) den 26. Juli zum internationalen Protesttag gegen die Shrimpsindustrie und zum Schutz der Mangroven ausgerufen.
Da die intensive Shrimpsindustrie Massentierhaltung entspricht, müssen große Mengen Pestizide, Hormone und Antibiotika eingesetzt werden, um verheerende Virusepidemien zu verhindern. Dennoch müssen die meisten Zuchtfarmen bereits nach 3 bis 9 Jahren wegen Krankheit der Tiere sowie chemischer Verseuchung des Wassers und der Böden geschlossen werden. Immer wieder werden in Shrimps aus industrieller Zucht Rückstände von Chemikalien und Antibiotika gefunden. Des weiteren wird auch vermehrt von den Zusammenhängen zwischen Shrimpsindustrie und Kinderarbeit berichtet.
So ist es nun an der Zeit für Politik und Gesellschaft zu handeln. Es wäre wünschenswert, wenn internationale Rahmenbedingungen für die Produktion von Shrimps in Zuchtfarmen gefunden werden könnten und deren Einhaltung auch von allen beteiligten Ländern überwacht werden würde. Ebenso sind die Verbraucher in der Verantwortung ihr Kaufverhalten zu ändern.

WWF 22.7.03
WWF erzielt Etappenerfolge:  Gefährlichste Tanker und Ballastwasser im Visier 
Die Internationale Schifffahrtsorganisation (IMO) hat am Wochenende beschlossen, die gefährlichsten Einhüllentanker bereits im Jahr 2005 aus dem Verkehr zu ziehen, anstatt wie bisher geplant ab 2007.
Ein Erfolg ist dies vor allem für die Ostsee, die mit besonders schwierig befahrbaren Strecken, wie z.B. der Kadetrinne, einer ständigen Gefahr von Ölkatastrophen durch diese Tanker ausgesetzt ist.
Die Ostsee ist aufgrund ihres geringen Wasseraustauschs gegenüber Öleinträgen besonders empfindlich. „Bei einem großen Tankerunfall wäre hier auf Jahrzehnte kein Fisch mehr am Leben. Wir haben einfach Glück gehabt, dass bislang noch kein Unfall vom Ausmaß der „Prestige“ in der Ostsee passiert ist“, warnt Jochen Lamp, Leiter des WWF-Büros Ostsee.
Ein weiterer Etappenerfolg für die Meeresumwelt betrifft das Ballastwasser. Mit  diesem Nutzwasser werden oftmals Organismen in Meeresgebiete eingeschleppt, die dort nicht heimisch sind. Sie zerstören das natürliche Gleichgewicht im neuen Lebensraum mit fatalen Folgen für Nahrungskette und Ökosystem. Der Entwurf für eine entsprechende globale Konvention wird auf Drängen des WWF auf einer diplomatischen Konferenz der IMO 2004 zur Verabschiedung vorgelegt.

WWF 22.7.03
Klimaschutz bei 35 Grad im Schatten
WWF begrüßt Klimaschutztreffen der europäischen Wirtschafts- und Umweltminister

Berlin, Montecatini, 18.07.2003: Heute treffen sich im italienischen Montecatini die Wirtschafts- und Umweltminister der EU-Länder, um die künftige europäische Klimaschutzstrategie zu besprechen. Der WWF begrüßt das Treffen als weitsichtig. Die EU müsse alles tun, um den weltweiten Temperaturanstieg in diesem Jahrhundert auf unterhalb von zwei Grad Celsius zu begrenzen.
Das Treffen in der Toskana findet bei drückender Hitze statt. Die Welt-Meteorologie-Organisation  sieht in der europaweiten Hitzewelle ein deutliches Anzeichen für den Klimawandel. Klimamodellen zu folge ist in Europa mit deutlich trockeneren Sommern und häufigeren Unwettern zu rechnen.


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Natur- und Artenschutz

Neue Ruhr Zeitung Kultur 23.7.2003
Fünf Goldkopflanguren geboren
http://www.nrz.de/nrz/nrz.kultur.volltext.php?id=241048
Mit der Geburt von fünf Goldkopf-Languren ist erstmals seit Jahrzehnten der Weltbestand einer der bedrohtesten Affenarten wieder gestiegen. Er habe sich damit auf insgesamt 60 Tiere erhöht, sagte die Geschäftsführerin der Stiftung Artenschutz, Christiane Adler, in Münster. Vier der Goldkopf-Languren seien in diesem Jahr in einem Nationalpark auf der nordvietnamesischen Insel Cat Ba geboren worden. Zudem sei in einer Rettungsstation Anfang Juni erstmals die Zucht eines solchen Tieres geglückt. Die Goldkopf-Languren sind von der Weltnaturschutzunion (IUNC) als eine der zwei bedrohtesten Affenarten eingestuft worden.

Ostsee Zeitung 18.7.2003
Letzte Großtrappen pflegen Nachwuchs
http://www.ostsee-zeitung.de/ar/start_168331_763904.html
Die letzten Großtrappen in Sachsen-Anhalt haben in diesem Frühsommer Nachwuchs bekommen. Mit gleich zwei Küken ist eine Henne im Fiener Bruch, einem naturgeschützten Feuchtgebiet im Jerichower Land an der Landesgrenze zu Brandenburg, während der Grasmahd gesichtet worden. Sie sind drei oder vier Wochen alt und bislang wohlauf. In ganz Deutschland leben lediglich noch 80 Exemplare des truthahngroßen Vogels. Diese verteilen sich auf zwei geschützte Gebiete im benachbarten Brandenburg westlich von Berlin.

Ostsee Zeitung 21.7.2003
Deutsche Touristen zieht es zum Vogelschutzrevier bei Küstrin
http://www.ostsee-zeitung.de/ar/start_168331_765811.html
Der 8000 Hektar große, jüngste polnische Nationalpark "Warthemündung" liegt nur wenige Kilometer hinter dem Grenzübergang Küstrin. Insgesamt 260 Vogelarten sind im wasserreichen Warthebruch gezählt worden. Hier leben 26 sehr seltene oder vom Aussterben bedrohte Arten. In der "Europäischen Landschaft des Jahres 2003/2004" – zu der die Naturfreunde-Internationale das deutsch-polnische Lebuser Land samt der Warthemündung im Juni ausgerufen hat – können Gäste noch mehr erleben. Lohnenswert ist ein Besuch des Wiesenmuseums am Trockenrasengebiet von Owczary. Und im kleinen Safaripark von Swierkocin können vom Auto aus Zebras, Gnus, Kamele und Wasserbüffel bestaunt werden. Den Park besuchen jedes Jahr auch mehrere tausend deutsche Besucher.

Neue Zürcher Zeitung 23.7.2003
Hitzefeste Huftiere in der Wüste
http://www.nzz.ch/2003/07/23/ft/page-article8XJGA.html
Manche Arten von Antilopen können grosse Hitze ertragen, ohne dass sich ihr Wasserverbrauch erhöht. Statt sich über Verdunstungskälte Kühlung zu verschaffen, lassen sie einfach ihre Körpertemperatur ansteigen, notfalls um mehrere Grad. Bisher wurde dieses Verhalten nur bei Zootieren beobachtet. Dass es auch in freier Wildbahn zum Alltagsrepertoire gehört, haben Stéphane Ostrowski und Khairi Ismael vom saudiarabischen National Wildlife Research Center und Joseph Williams von der Ohio State University in Columbus nun für die Oryxantilope gezeigt. Ob auch andere Wüstentiere mit diesem Trick arbeiten, ist noch offen. Bei der in der afrikanischen Steppe heimischen Elen-Antilope etwa geben die bisherigen Freilandstudien keinen Hinweis darauf.

Sydney Morning Herald, July 23 2003
Born to be wild
http://www.smh.com.au/articles/2003/07/22/1058853076046.html
The growing global trend of capturing dolphins for the pleasure of humans has been highlighted by the events in the Solomon Islands.
Dr Mike Bossley has been watching bottlenose dolphins in the Port River of Adelaide for years now. So Bossley was appalled to see wild dolphins from the Solomon Islands loaded onto a DC-10 cargo jet in Honiara on Monday bound for Mexico. "Dolphins are highly evolved sentient beings. These ones are being ripped out of their natural environment, penned up, subjected to a journey on which some will almost certainly die, and had their social grouping destroyed," he said. "They will separate the male and females and make them perform inane tricks for food in what is basically dolphin prostitution."
Exposure of the Solomons case casts a light on the lucrative, little-known trade in dolphins. Few instances of wild capture are reported. But as the developing world wants increasingly to have fun with dolphins, the trade threatens to grow. And this case suggests how easy it can be to get around rules on international trade in wildlife.
The Whale and Dolphin Conservation Society (WDCS) is among a group of conservation organisations outraged by the trade. Despite its efforts, and pressure from governments such as Australia's, the deal is going ahead.
Between 20 or 30 dolphins are thought to have left the freedom of their home tropical waters, probably headed for Cancun, Mexico, and that country's burgeoning dolphinarium industry. There survivors will be trained for a typical future circling a big tank at the back of one of the resort city's hotels, hand-fed, swum with, and petted by tourists.
Mexico is expected to allow the deal. The key agreement is the Convention on International Trade in Endangered Species (CITES). Almost all dolphin species are listed under CITES. In order to have a valid Mexican import permit, a trader must have evidence they were legally caught, packed to minimise harm, and that their removal will not cause detriment to the species.
Australia bans the importation of wild dolphins, and bottlenose dolphins are believed to live in just two marine parks in the country: Sea World on the Gold Coast, and the Pet Porpoise Pool at Coff's Harbour.
>sehr viel ausführlicher Artikel

Sydney Morning Herald, July 21 2003
Dolphin guards set upon film crew
http://www.smh.com.au/articles/2003/07/20/1058639661889.html
Guards employed in the Solomon Islands by an international syndicate catching dolphins for sale around the world attacked a TV crew and bashed their boat driver at the weekend.
Mr Atu said he was with two Solomon Islanders in a boat he had hired to film more than 30 dolphins in a makeshift pen on the main beach of the capital, Honiara. The dolphins are among hundreds sold by villagers to the syndicate for about $400 each.
Unconfirmed reports suggest the syndicate - which includes a Canadian and a German - is preparing to fly the dolphins in the Honiara pen to Mexico.

The Age, July 24 2003
Row over dolphin export becomes explosive
http://www.theage.com.au/articles/2003/07/23/1058853132507.html
Two dead dolphins at a village near Honiara caught by one of the local Solomon Islander men now working for the Dolphin Export Syndicate. Villagers in the Solomon Islands have complained that large areas of coral reef are being destroyed by dynamite fishing to feed dolphins caught for export to overseas entertainment venues.
There are reports that some dolphins are being caught on hooks, rather than nets, and that an unknown number have died while being transported by Solomon Islanders who are paid about $A400 for them.
On the international market they are worth tens of thousands of dollars each and more than $100,000 when trained. At least four dolphins have died in Gela holding pens.
There have been reports that more than 30 of the dolphins were taken out of the Solomons, but the international export syndicate maintains that there were 28, and all had survived the journey.

Sydney Morning Herald, July 22 2003
Troops head to Solomons amid dolphin trade furore
http://www.smh.com.au/articles/2003/07/21/1058639732127.html

Dolphins at Center of Dispute Settle in Mexico
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/21609/story.htm

Australia Asks Mexico to Save 'Abducted' Dolphins
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/21558/story.htm

Environmentalists Fear for Mexico-Bound Dolphins
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/21600/story.htm

Solomon Islands: Plane Arrives to Carry Captured Solomons Dolphins
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/21582/story.htm




Monogamous Animals May Be More Likely To Die Out
http://www.conbio.org/SCB/Services/Tips/2003-6-June.cfm
New research reveals a surprising risk factor for extinction: monogamy. Large mammals that live in pairs or have small harems are far more likely to die out than those with big harems in reserves in Ghana.
"In avoiding extinction, it pays to be promiscuous," says Justin Brashares of the University of British Columbia in Vancouver, who presents this work in the June issue of Conservation Biology. "This study is the first to show
a strong link between social behavior and risk of extinction in mammals."
To help identify the risk factors for modern extinctions, he analyzed the extinctions and persistences of large mammals in six reserves in the savannas of Ghana, where the mammals have been censused monthly for more
than 30 years and 78 local extinctions have been documented. Brashares found that two factors correlated with local extinctions. The first is population isolation. The second is harem size: For instance, several duiker species, which are monogamous, died out an average of 10 years, while the African buffalo, which has harems with about 15 females, is still living in all the reserves. Similarly, several colobus monkey species died out an average of 18 years, while green monkeys and baboons, which have many mates, are still living.
How could being monogamous make animals more vulnerable to extinction? Hunters take more males than females from populations. Species with large harems are more likely to have plenty of "spare" males. Another possibility is that pairs or small groups are less likely to detect approaching hunters.
Managers should target conservation efforts and monitoring on species that are monogamous or live in small groups

Sydney Morning Herald,July 23 2003
Warming tropics doom fauna
http://www.smh.com.au/articles/2003/07/22/1058853071774.htm
Global warming threatens to wipe out almost all animals unique to Australia's wet tropics by the end of the century, a rainforest expert said yesterday. Stephen Williams, an ecologist at James Cook University, Townsville, said the annual mean temperature was expected to rise by between 1.4 degrees and 5.8 degrees by 2100. If it rose by 5.8 degrees only about three of the 65 rainforest animals unique to the North Queensland wet tropics would remain, Dr Williams said.
Animals potentially lost would include tree kangaroos, several species of ring-tailed possums, the chameleon gecko and the golden bowerbird.
The research, which also involved the Rainforest Co-Operative Research Centre, also found temperature change would reduce the nutritional value of foliage and increase the severity of dry seasons.

Myanmar's tigers face extinction
New York-based Wildlife Conservation Society has calculated there could be fewer than 150 left in a country, although jungles still cover a third of its surface.
http://www.enn.com/news/2003-07-22/s_6780.asp

Wildfire Closes Famed Mesa Verde Park
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/21555/story.htm

Croatian Island Paradise Seeks to Preserve Nature
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/21567/story.htm

Some coral reefs in Caribbean have declined by up to 80 percent
British researchers find a loss that may take many decades to recover.
http://www.enn.com/news/2003-07-18/s_6705.asp

Team to investigate coral bleaching Northwestern Hawaiian Islands
whether coral in the area survived its first documented widespread bleaching, a phenomenon that could be linked to global warming.
http://www.enn.com/news/2003-07-22/s_6781.asp

For Cousteau, magical surname equals an ocean of dreams
Jean-Michel Cousteau on a six-week Pacific journey
http://www.enn.com/news/2003-07-18/s_6708.asp


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen    ~ TV-Tipps
Weitere Infos

Arbeitsplatz Zoo, 14. Jahrgang Heft 2
Natürliche Aufzucht eines Rotschnabel-Schweifkittas
"Dunja" bleibt - ganz offiziell!
Der Schlangenpark "World of Snakes" in Grecia, Costa Rica
Das Internationale Zentrum für Schildkrötenzucht im Zoo Münster
Das geplante Center for Conservation of Biodiversity in Kambodscha
Über die Bedeutung vn Giftpflanzen in der Tierpflege
Zoo-Infos, Veranstaltungen, Seminare  u.v.m.

Utila News
Honduras This Week
Monday, July 21, 2003 Online Edition 28
Iguana hatchlings release - A new ecotourist attraction on Utila
For the first time, the Iguana Research and Breeding Station, located on the island of Utila, is offering interested nature-lovers participation in their annual iguana release program. The hatchlings of the endemic Utila iguana or „Swamper“as the islanders proudly call them, were born and raised at the Iguana Station. The release action as a tourist event combines support of the Utila Iguana conservation project with the perfect possibility for visitors to experience the terrestrial beauty of the island.
During this special event, which has already taken place once and willbe repeated up to four times this summer, experienced biologists lead visitors into the swamp. On a marvelous tour through breathtaking mangroves, the participants learn interesting facts about Utilas beautiful nature and can enjoy observing an abundance of wildlife
As the Iguana Research and Breeding Station is a non-profit, non-governmental organization, the entire proceeds from the release action go towards the conservation of the Utila Iguana and its habitats.



Media-Tipp
Andreas Schulze
Die Vogelstimmen Europas, Nordafrikas und Vorderasiens
819 Vogelarten auf 17 Audio-CDs

Diese außergewöhnliche Edition enthält in über 2800 Tonaufnahmen die Gesänge, Rufe und anderen Lautäußerungen von 819 Vogelarten. Nie zuvor wurden die Vogelstimmen Europas, Nordafrikas und Vorderasiens in solcher Qualität und Vollständigkeit präsentiert.
Die Vögel sind nach der zoologischen Systematik geordnet; ähnliche Arten lassen sich daher gut vergleichen. Für jede Vogelart wurden ein bis fünf gesonderte, aufeinander folgende Titel angelegt. Dies ermöglicht es z.B., Rufe getrennt vom Gesang anzuwählen.
Im Begleitbuch werden die Tonaufnahmen erläutert; zu jeder ist die genaue Startzeit vermerkt. Register der deutschen und wissenschaftlichen Vogelnamen. Über 19 Stunden Hörerlebnis.
Edition AMPLE. Preis: EUR 69,30
Mehr Infos und Bestellmöglichkeit hier

http://shop.naturecom.de/products/europa-a.html



Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Ausstellungen

Biologisches Institut Metelen e.V.
REISE UND ARTENSCHUTZ
Eröffnungswochenende 26. und 27.07.03
Ausstellung bis einschließlich 21.09.03
http://www.bioinstitutmetelen.de/programm/nr_32.htm

BAD WURZACH Naturschutzzentrum:
VON MENSCHEN UND BIBERN
25.9.2003 bis 25.1.2004
http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/

BREMEN Übersee-Museum:
BIOKOMMUNIKATION
Okt 2003 bis Jan 2004
http://www.uebersee-museum.de/

LÜNEBURG Ostpreußisches Landesmuseum:
Der Völkerkundler, Zoologe und Museumsgründer Hugo Schauinsland (1857 - 1937)
27.9.2003 bis 4.1.2004
http://www.ostpreussisches-landesmuseum.de

BIEL-BIENNE Schweizerisches Landesmuseum
Über den Ursprung unserer Haustiere
(mit Pro Specie Rara)
7.9.2003 bis März 2004
http://webmuseen.de/Ausstell_23731.html

FÜRSTENBERG Brandenburgisches Forstmuseum
Ernst Haeckel. Kunstformen der Natur
bis 21.8.2003
http://www.brandenburgisches-forstmuseum.de

OLTEN Naturmuseum
FLEDERMÄUSE - SCHATTENHAFT, FANTASTISCH, BEDROHT
bis 14.9.2003
http://www.naturmuseum-olten.ch

WIEN Naturhistorisches Museum
INMITTEN PARASITEN. ES BETRIFFT UNS ALLE.
bis 11.1.2004
http://www.nhm-wien.ac.at/nhm/

KIEL Botanischer Garten
SCHMETTERLINGSSCHAU
bis 11.8.2003
http://www.uni-kiel.de:8080/Botanik/botgar.html

LUZERN Naturmuseum
EYE TO EYE Fotoausstellung Frans Lanting
bis 3.8.2003
http://www.naturmuseum.ch/

NIEBÜLL Naturkunde-Museum:
DER SEEADLER IN SCHLESWIG-HOLSTEIN - Biologie, Gefährdung und Schutz
13.7. bis 31.10.2003
http://www.nkm-niebuell.de

FRANKFURT Palmengarten
AUSTRALIS Lebensräume in Australien
bis 7.9.2003
http://www.palmengarten-frankfurt.de

Stralsund, Meeresmuseum
Störe - bedrohte Giganten - lebende Fossilien
bis 31. Oktober 2003
www.meeresmuseum.de

KÖLN Zoologischer Garten:
DINOVERSUM - Die Welt der Dinosaurier im Kölner Zoo
bis 14.9.2003
http://www.zoo-koeln.de/aktuelles/dinoversum.php

LINZ Biologiezentrum des Oberösterreichischen Landesmuseum:
AMSEL, DROSSEL, FINK UND STAR Oberösterreichs Vogelwelt zur Jahrtausendwende
bis 5.10.2003
http://www.biologiezentrum.at
Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
TV-Tipps

tv.nrw: Jeden Samstag ca. 18:15 Uhr "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek aus den 70er und 80er Jahren; teilweise mit Zoo-Berichten.
Ein Doc für alle Felle: Wiederholung Samstags gegen 16:30 auf W3, mittwochs 21:00 Uhr / donnerstags 13:00 Uhr auf RBB
Elefant, Tiger und Co.: Die Wiederholung der ersten Staffel der MDR-Doku-Soap aus dem Zoo Leipzig von März 2002 jetzt wöchentlich in W3 sonntags gegen 22:40. Leider zusammengeschnitten und dadurch unvollständig und nicht in der richtigen Reihenfolge.


Do., 24.07.2003, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Ein Krankenhaus für Koalas
Do., 24.07.2003, 16:00-16:30 3sat, Tieralphabet, Der Weißstorch - Vogel im Abwind?, Die Situation des Storches in Deutschland
Do., 24.07.2003, 22:45-23:00 B-alpha, Zoo & Co., Think Tank - Tierisch denken im Zoo (Washington)
Fr., 25.07.2003, 21:30-22:00 Phönix, Umweltkiller Krabbenzucht, Aus den Mangroven in Ecuador
Sa., 26.07.2003, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Ein Hotel am Rande der Wildnis
Sa., 26.07.2003, 17:55-18:30 VOX, tierzeit: Saurier im Regenwald - Panamas Grüne Leguane

Mo., 28.07.2003, 13:45-14:00 MDR, Hierzulande, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten (17)
Mo., 28.07.2003, 19:00-19:30 BR, Welt der Tiere, Der afrikanische Wolf
Di., 29.07.2003, 11:15-11:45 3sat, Die Geschichte der Wilhelma (Stuttgart)
Di., 29.07.2003, 14:00-14:25 WDR, Felix und die wilden Tiere: 2. Das Gorillababy
Di., 29.07.2003, 16:15 -17:00 ZDF, Wunderbare Welt, Affenadler im Reich der Maya
Di., 29.07.2003, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Das Leben der Vögel (4), Die Fleischfresser
Di., 29.07.2003, 20:15-21:00 WDR, Abenteuer Erde, Onager - Die Tiere aus der Salzwüste
Mi., 30.07.2003, 15:15-16:00 ARD, " Abenteuer Zoo ", Im Dschungel der Bronx, Paradiesvögel, Nasenaffen und Alligatoren in New York
Mi., 30.07.2003, 18:30-19:15 Phönix, Planet Ozean, 3. Der Gesang der Wale
Mi., 30.07.2003, 20:45-21:00 MDR, Hierzulande, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten (18)
Mi., 30.07.2003, 21:45-22:30 ARD, Zuflucht Wildnis, Gashaka Gumpti - im Wald der Affen
Do., 31.07.2003, 15:15-16:00 ARD, " Abenteuer Zoo ", Aussies in Melbourne, Wombats, Koalas und Schnabeltiere
Do., 31.07.2003, 16:00-16:30 N3, Welt der Tiere, Rubondo - die Arche im Victoriasee
Do., 31.07.2003, 16:15 -17:00 ZDF, Wunderbare Welt, Schreie am Fluss - Papageien in Peru
Do., 31.07.2003, 22:15 -23:00 ZDF, Operation Rote Erde, Kampf um den Regenwald am Amazonas
Fr., 01.08.2003, 09:30-09:45 B-alpha, Zoo & Co., Die Rettung der Mhorrgazelle
Fr., 01.08.2003, 15:15-16:00 ARD, " Abenteuer Zoo ", Beziehungskisten in Rheine, Berberaffen, Textorweber und Dscheladas
Fr., 01.08.2003, 16:15 -17:00 ZDF, Wunderbare Welt, Costa Rica - Brücke zwischen den Kontinenten
Fr., 01.08.2003, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Lebensraum Mittelamerika, Tropische Wälder in Mexiko
Sa., 02.08.2003, 10:25-10:50 ARD, Felix und die wilden Tiere, 11. Der afrikanische Wolf
Sa., 02.08.2003, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Station der Affen
Sa., 02.08.2003, 13:00-13:15 BR, Zoo & Co., Im Königreich des Kasuar, Ein Riesenvogel kämpft um seinen Wald
Sa., 02.08.2003, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Würfelnatter & Co. - Deutschlands Schlangen
Sa., 02.08.2003, 18:20-18:50 WDR, Hier und Heute unterwegs, Im Auge des Silberrückens, Portrait der Krefelder Gorillagruppe 


ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm


Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen übernehmen wir die Meldungen nicht vollständig. In Einzelfällen können wir den Text aber per E-Mail versenden. Zum Zeitpunkt der Recherche waren alle Links gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach Stunden in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Wir geben uns Mühe, die Artikel bei der Zusammenfassung inhaltlich möglichst wenig zu verändern. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. Die Zoopresseschau ist eine unabhängige Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung
Für englische, weltweite Zoo-Meldungen empfehlen wir ZooNewsDigest von Peter Dickinson. Anmelden: leeres E-Mail an zoonewsdigest-subscribe@yahoogroups.com
Ihre Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Meldungen sind ausdrücklich erwünscht: redaktion@zoo-information.de
Weitere Hinweise zur Zoo-Presseschau, Impressum, Optionen, An- und Abmelden und Archiv aller Ausgaben auf unserer Homepage http://www.zoopresseschau.info
Wir freuen uns über jede Form auch von kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG-Homepage http://www.zoo-ag.de

© 2003 Zoo-AG Bielefeld