Zoopresseschau

Zoo-AG Bielefeld
http://www.zoo-ag.de

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Ausgabe 159 vom 1. Mai 2003
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse zusammengestellt von Dirk Petzold
und Dr. Martina Raffel
zusätzliche Recherchen: Christian Hellwig
redaktion@zoo-information.de ISSN 1619-6643

Liebe Leser,

mehr als 1 1/2 Jahre nach dem ersten, seinerzeit durch die BILD-Zeitung verhinderten Versuch, den letzten Frankfurter Schimpansen "Toto" in einem Auffangzentrum unterzubringen und wieder mit Artgenossen zusammenzuführen, ist diesmal der Umzug in die spanische "Fundacion Mona" ohne große Öffentlichkeit vollzogen worden - sicherlich aus gutem Grund nach den früheren Erfahrungen: Toto
[Noch schlimmer (aber von den Medien völlig unbeachtet!) ging es jahrelang Schimpansin "Lingoa" aus dem benachbarten Freizeitpark Taunuswunderland, wo sie allein in einem winzigen Käfig saß - sie soll nun in den österreichischen Safaripark  Gänserndorf, der eine umstrittene Station für die Immuno-Laborschimpansen aus der Aids- und Hepatitis-Forschung  baut.]

Das SARS-Virus hat auch gute Seiten: Die chinesischen Behörden greifen auf Märkten und bei Tierhändlern durch, wo Wildtiere - darunter auch hoch bedrohte und auch nach chinesischem Recht geschützte - in Massen für den Verzehr gehandelt werden: Artenschutz

Nicht nur in Berlin müssen die Bürger für den Erhalt von Zoos und gegen kurzsichtige Sparvorschläge von Kommunalpolitikern kämpfen. In New York stehen jetzt zwei der fünf Zoos zur Disposition, und die Zuschüsse der übrigen sollen stark gekürzt werden. Für einen der fortschrittlichesten Zoos der Welt mit seinen zahllosen Artenschutzprojekten eine Katastrophe: Auslandsmeldungen

Dirk Petzold




Volksstimme, 26.4.03
Einsamer Schimpanse Toto geht nach Spanien
http://www.volksstimme.de/magazin/freizeit/show_fullarticle.asp?AID=363167
Toto, vereinsamter 46-jähriger Schimpanse im Frankfurter Zoo, wird nach Spanien umgesiedelt. Der bei Zoo-Besuchern beliebte Affe habe seit dem Tod seiner Lebensgefährtin vor zweieinhalb Jahren an Einsamkeit gelitten, berichtete Zoosprecherin Bettina Ax. In Spanien soll Toto in einer Schimpansen-Station bei Gerona untergebracht werden.
Toto ist ein dominantes, altes Männchen und damit schwer in einer neuen Gruppe unterzubringen. Wir haben die vergangenen zweieinhalb Jahre damit verbracht, einen geeigneten Platz für ihn zu finden, sagte Ax. In seiner neuen Heimat werde Toto weniger einsam sein und mehr Platz haben. Dies sei im Sinne einer artgerechten Haltung wichtig. Toto hat den Großteil seines Lebens im Frankfurter Zoo verbracht. Er lebt dort seit 1966. Schimpansen werden in Gefangenschaft oft über 50 Jahre alt.

Frankfurter Rundschau 26.4.2003
Toto verbringt seinen Lebensabend im Süden
http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/frankfurt/?sid=371749408bce25edc025a1ad910bac0e&cnt=200968
Toto, der letzte verbliebene Schimpanse im Zoo, wird Frankfurt verlassen. Am Montag fliegt er zur Schimpansen-Station Fundación Mona nahe Barcelona, wo er seine letzten Lebensjahre verbringen wird. In seiner verhaltenen Art zeigte sich Zoodirektor Christian Schmidt hocherfreut darüber, dass der Zoo mit der Fundación Mona einig geworden war. Die Unterbringung in dem neun Quadratmeter großen Innengehege im Frankfurter Zoo gleiche einer "grausamen Einzelhaft". Auf so engem Raum sei nicht in Frage gekommen, Toto eine neue Partnerin an die Seite zu geben. Ohnehin hatte der Zoo Anfang der 90er Jahre beschlossen, wegen der begrenzten Platzverhältnisse keine Schimpansen mehr zu züchten. In der Fundación Mona im spanischen Girona nahe Barcelona soll Toto in eine Gruppe aus zwei Schimpansenweibchen und einem männlichen Jungtier integriert werden. Leben werden die vier in einem 60 qm großen Innen- und einem 50 qm großen Außengehege. Im nächsten Jahr sollen sie sich in einem 1.000 qm großen Außengehege austoben können, das für 200.000 Euro noch gebaut werden muss.
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undacion Mona, 29 April 2003
Frankfurt chimp retires in the Spanish sun
Toto Girona, Spain: Toto, an elderly chimp from Frankfurt zoo has arrived at Spain’s primate rescue centre, the Fundacion Mona. Toto was born 46 years ago as a wild chimpanzee in the forests of Nigeria, but has lived for nearly all his life in German zoos. He arrived at Frankfurt zoo in 1966 where he spent many years with a female partner named Kilo. After Kilo died from a heart attack, two and a half years ago, Toto had lived on his own in a very small cage.
Olga Feliu, Director of Fundacion Mona: “We aim to introduce him to our female chimp, Romie, and two youngsters, who I am sure will appreciate Toto’s company.”
Toto was flown from Frankfurt to Barcelona airport yesterday by his former keeper, Carsten Knott, of Frankfurt Zoo and his new keeper Raul Cabrera of Fundacion Mona. “I was very pleased that Toto was relaxed during the journey. He didn’t seemed afraid by all the commotion and was very interested in all the activity going on around his transport cage when he went through the airport,” said Raul Cabrera.
Toto screamed loudly with excitement as he was released into his new enclosure and saw Romie for the first time. The two chimps were very interested in each other, and sniffed each other through the door that joins their two enclosures. Staff at Mona aim to introduce Toto with Romie and two younger chimps, Waty and Bongo during the next few days. Romie, Waty and Bongo were rescued by Mona last year from circuses, where they were kept in very poor conditions.
Dr. Christian R. Schmidt, Director of Franfurt Zoo said, “Chimpanzees are highly social animals and we have been very concerned that Toto has lived alone in our zoo for almost three two years. I am very pleased, therefore, to have found a good home for Toto, where he can enjoy the company of other chimpanzees and the good Spanish weather.”
The Fundacion Mona aims to provide an environment for chimpanzees as similar as possible to their natural habitat in Africa. Six adult male chimpanzees, currently share the main outdoor enclosure at the Mona sanctuary, which covers and area of 5000m2 – roughly the size of a football pitch. The enclosure was designed and build with assistance from the World Society for the Protection of Animals.
The Fundacion Mona is a Spanish charity, established three years, which aims to improve the lives of primates in captivity. Its sanctuary near Girona, which is funded by public donations and is run almost entirely by volunteers, provides a home where rescued chimps and other primates can live in a natural environment and where people can be inspired to understand and respect wild animals.
Members of the public wishing to support the Fundacion Mona adopt Toto or make a donation at www.fundacionmona.org. Travelers in Spain can make an appointment to visit the Mona Sanctuary by calling (00 34) 972 47 76 18 or by emailing info@fundacionmona.org.

Deutsche Website: http://www.fundacionmona.org/Ger/index.htm

(Über die Querelen um Toto und die Verhinderung der ersten Aktion durch die BILD-Zeitung haben wir ausführlich in Ausgabe 76 berichtet: http://www.zoopresseschau.info/presseschau-2001-09-06.htm)


  Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Magdeburger Volksstimme 29.4.2003
Zoochef-Posten wird diese Woche ausgeschrieben
http://www.volksstimme.de/archiv/show_fullarticle.asp?AID=365133
Zurzeit wird in Magdeburg der Städtische Eigenbetrieb "Zoo" von Stellvertreterin Gisela Stehle geleitet - der Chef Michael Schröpel hatte noch vor Ostern seinen Hut genommen. Dem Vorschlag der Verwaltung, bis zur Ausschreibung des Postens einen amtierenden Leiter einzusetzen, war der Stadtrat nicht gefolgt. Bis zum 5. Juni sollen Bewerbungen eingehen. Wobei es diesmal nicht um zoologische, sondern mehr um betriebswirtschaftliche Fähigkeiten ginge. "Es muss kein Zoologe sein", meinte Betriebsausschussvorsitzender Dr. Rüdiger Koch und spielte damit möglicherweise auf den Vorgänger Michael Schröpel an. Der gelernte Verhaltensforscher trat von seinem Posten als Zoodirektor zurück, weil er nach eigenen Angaben sich nicht als Manager, sondern als Zoologe fühlt. "Ich war der Sache nicht gewachsen", hatte Schröpel unter anderem als Begründung für seinen Rücktritt genannt. Nun hat der Zoo vorerst zwei Zoologische Leiter. Wie sich die Posten in der Zooführung, mit dem Ex-Zoochef an Bord, später einmal aufteilen werden, das bleibt offen. Von den Bewerbern erwartet die Stadtverwaltung unter anderem "ausgeprägte Erfahrungen auf betriebswirtschaftlichen Gebiet und im Umgang mit Mitarbeitern in der speziellen Einrichtung eines Zoos oder Tierparks sowie Erfahrungen in der Leitungsebene, möglichst einer analogen zoologischen Einrichtung adäquater Größenordnung."

SVZ online 29.4.03
Fischotter aus dem Zoo trainiert für die Freiheit
Tier im Naturpark Nossentiner Heide ausgewildert
http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/29.04.03/heit/heit.html
Das im Januar aus Crivitz in den Schweriner Zoo gebrachte junge Fischotterweibchen konnte jetzt für die Auswilderung vorbereitet werden. Dazu wurde es in den Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide gebracht.
Für das Leben in freier Wildbahn wurde im Naturpark Nossentiner Heide eigens ein Auswilderungsgehege gebaut, wo das muntere Weibchen in einem großen Teich lernen kann, Fische zu fangen.
Nach einiger Zeit wird dann das Gehege geöffnet und das Tier ins Freie gelassen. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich ein alter Torfstichgraben, der Zugang zum Krakower See hat. Sollte dem Tier das Fangen von Nahrung im Außenbereich anfangs noch Schwierigkeiten bereiten, kann es immer noch zurück ins offene Gehege, wo die Mitarbeiter des Naturparkes ihm weiterhin Nahrung anbieten werden.

Kölner Stadt-Anzeiger 30.4.2003
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1051522950458
Der Direktor des Kölner Zoos Gunther Nogge erklärte, warum Zebras gestreift sind ("Die ideale Tarnfarbe"), und Oberbürgermeister Fritz Schramma bedankte sich in seiner Eigenschaft als Zoo-Aufsichtsratsvorsitzender "sehr herzlich" bei dem Vertriebsleiter von "Daf Trucks", Hein Nievelstein , für dessen Spende - einen 60 000 Euro teuren und 150 PS starken Lkw mit Zebramuster auf der Plane. Nachdem der Zoo der Firma die Patenschaft für eines seiner fünf afrikanischen Grévy-Zebras übertragen hatte, fütterten Schramma und Nievelstein einen Zebrahengst mit Apfelstücken.

Hannoversche Allgemeine 29.4.2003
Wird der Zoo Hannover gemeinnützig?
http://www.haz.de/hannover/nachrichten/189485.html
Der Zoo braucht dringend Geld. Eisbären und Pinguine warten auf die Alaska-Landschaft Yukon Bay, für die Direktor Klaus-Michael Machens noch zwölf Millionen Euro fehlen. Wirtschaftsprüfer von Deloitte & Touche haben empfohlen, den Tierpark in eine gemeinnützige Gesellschaft umzuwandeln.
Entscheidender Vorteil dieser Rechtsform: Sponsoren könnten finanzielles Engagement von der Steuer absetzen, und für den Zoo stiege die Aussicht auf höhere Einnahmen. Der Freizeitpark müsste dafür in einen wirtschaftlichen und einen ideellen, gemeinnützigen Teil getrennt werden.
Der Nachteil dieser Konstruktion ist ein theoretischer: Sollte der Tierpark jemals Gewinn machen, müsste er Überschüsse versteuern. Machens muss aber noch lange Jahre rund drei Millionen Euro Schulden jährlich für alte und neue Investitionen abzahlen. Schwarze Zahlen sind daher nicht in Sicht.

Neue Presse 29.4.2003
Zoo: Bald eine gemeinnützige GmbH?
http://www.neuepresse.de/region_hannover/148093.html
Die Experten empfehlen, den Zoo in eine gemeinnützige GmbH umzuwandeln. Der Vorteil: Der Tierpark könnte Spenden, Schenkungen und Erbschaften entgegennehmen. Zurzeit darf der Zoo keine Spendenquittungen ausstellen. Nun soll das Finanzamt eine verbindliche Auskunft geben, ob dieser Weg gangbar ist.
Im Idealfall könnten die politischen Gremien noch in diesem Jahr die Umwandlung des Zoos in eine gemeinnützige GmbH beschließen.

Neue Osnabrücker Zeitung 26.4.2003
Warten auf Tutume
http://www.neue-oz.de/information/noz_print/stadt_osnabrueck/elefant1.html
Der kleine Elefant im Berliner Tierpark wird seit ein paar Wochen richtig verwöhnt: Mit Bananen, Datteln und Weintrauben wollen seine Fans und Freunde ihm den Abschied versüßen. Auch der Pfleger ist ein bisschen traurig, dass der kleine Bulle in die Ferne zieht. "Aber da regiert dann doch bald die Vernunft", sagt er nach einem kurzen Seufzer, "am wichtigsten ist, dass er in eine Haltung kommt, wo er auch eine Zukunft hat." So oder so hätte er den Berliner Tierpark eines Tages verlassen müssen, denn mit seinem Vater Tempo gebe es bereits einen starken Bullen in der Herde. In Osnabrück aber wird Tutume der Herr im Haus sein.

Märkische Oderzeitung 29.4.2003
Elefantenbulle Tutume nach Osnabrück umgezogen
http://www.moz.de/showDDP.php?SUBID=xbn&ID=50621
Der Tierpark Berlin hat einen afrikanischen Elefantenbullen weniger. Eine Stunde vor Öffnung des Tierparks trat der vierjährige Tutume am Montag in einem Spezialcontainer auf einem Sattelschlepper die Fahrt in den Osnabrücker Zoo an. Der Tierpark Berlin gebe den Elefantenbullen ab, weil er von der Leitkuh der Elefantenherde in Friedrichsfelde nicht angenommen wurde. Der Pfleger wird fünf Tage in Tutumes neuer Heimat bleiben, um ihm dort das Eingewöhnen zu erleichtern.

Neue Osnabrücker Zeitung 29.4.2003
Frische Datteln als Willkommen
http://www.neue-oz.de/information/noz_print/stadt_osnabrueck/elefant2.html
Sechs Stunden dauerte die Fahrt auf dem Tieflader der Spezialfirma Interzoo aus Gelsenkirchen. "Ein kleiner Zwerg mit schönen Stoßzähnen", konstatierte Zootierarztin Dr. Susanne Klomburg. Um 17.15 Uhr war der Transport auf dem Schölerberg eingetroffen, um 18 Uhr war Tutume in seinem Stall, eine Stunde später kehrte Ruhe ein. Zoomitarbeiter, Besucher, die Presse - alle wurden rausgeschickt. Die drei Elefanten sollten sich beruhigen und aus der Ferne beäugen. Erst am späten Abend wollte man im Zoo entscheiden, ob man für die Nacht die beiden Kühe aus ihren Boxen lässt, damit sie - noch getrennt durch dicke Eisenstäbe - den neuen "Mann im Haus" beschnüffeln dürfen.

Die Welt, 30.4.2003
Jungelefant Tutume wohlbehalten im neuen Zoo
http://www.welt.de/data/2003/04/30/82092.html
Jungelefant Tutume aus dem Tierpark Friedrichsfelde ist am Montagabend in seiner neuen Heimat, dem Osnabrücker Zoo, wohlbehalten angekommen. Wie Zoodirektor Wolf Everts am Dienstag mitteilte, habe der vierjährige Elefant mit seinem für die ersten Tage aus Berlin mitgereisten Pfleger bereits die erste Runde in seinem neuen Gehege gedreht. "Dabei hat sich herausgestellt, dass die Einzäunung nachgebessert werden muss", sagte Everts. Die Schlupflöcher für die Pfleger seien teilweise so groß gewesen, dass auch der kleine Elefant hätte durchschlüpfen können. Tutume sei nach seiner Ankunft aus Berlin "ruhig und souverän aus seiner Kiste gekommen", sagte Everts. Unruhig waren lediglich die alteingesessenen Osnabrücker Dickhäuter, als der noch nicht ausgewachsene Bulle ankam. Er soll in den kommenden Tagen zu den Elefantendamen Toto (30) sowie Sabi (18) gelassen werden. Bis 2005 werde dann jedoch ein eigener Bullenstall für Tutume gebaut.

Berliner Morgenpost 30.4.2003
Was machen Sie denn da?
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story600848.html
Im Zoo Osnabrück nahm der Berliner Elefant Tutume gestern Kontakt zu seinem neuen Pfleger Detlef Niebler (50) auf. Niebler beschreibt im Interview kurz, wie das vor sich geht.

Stuttgarter Nachrichten 30.4.2003
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/page/detail.php/414992?_suchtag=2003-04-30
Viljas Traum vom großen Gehege
Eigentlich wollte Direktor Dieter Jauch die Sanierung des Elefantenhauses der Wilhelma alsbald angehen, nach aktuellem Stand wird es aber frühestens in neun oder zehn Jahren so weit sein. Trotzdem fand ein Vorschlag der Siegener Professorin Sibylle Käppel-Klieber offene Ohren, sich mit ihren Architekturstudenten Gedanken um ein neues Quartier für die Dickhäuter zu machen. Etwa 50 Studenten waren - unterstützt von Tierärzten und Pflegern - mit Begeisterung bei der Sache.
Herausgekommen sind viele gute Ideen: etwa ein Haus, das aussieht wie ein riesiges Zelt, eines mit einem verwinkelten Glasdach, ein anderes ähnelt einem Tunnel. Vor allem ist viel Platz da, ein ganzer Hektar. Einige Studenten brennen darauf, das Elefantenhaus zu bauen, auch wenn das bis zum Jahr 2012 dauert.

Neue Ruhr Zeitung 30.4.2003
Federvieh in Gefahr
http://www.nrz.de/nrz/nrz.duisburgwest.volltext.php?id=599059
Nachdem jetzt der Aachener Tierpark Vorsichtsmaßnahmen gegen die in Belgien und den Niederlanden grassierende Geflügelpest eingeleitet hat, blicken die Nachbarn in Krefeld auch etwas besorgt in die Zukunft. "Es gibt zwar noch keinen konkreten Anlass für Panik", betont Zoodirekto Vogt, aber Gedanken über das Was-wäre-wenn mache man sich an der Uerdinger Straße schon.
Dennoch sollten in Aachen Strauße, Pelikane, Flamingos und Co. vorsorglich geimpft werden. Ein Krisenstab des Bundes und der Länder verweigerte jedoch u.a. mit Hinweis auf die fehlende Wirksamkeit die Erlaubnis. Eine Impfung sei wirklich ungeignet, pflichtet Vogt bei: "Man meint immer, Vögel sind gleich Vögel. Die Wirkung dieses Impfstoffs ist nur für Hühner und Puten getestet worden, bei anderen Tieren hingegen ist sie gar nicht erforscht." Was bleibt, wäre das Einsperren und Abschotten der Tiere. Im Ernstfall gäbe es in den hiesigen Zoos dann vorerst keine gefiederten Tiere mehr zu sehen.

Main Rheiner 26.4.2003
Taschengeld allein reicht nicht
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1136288
Taschengeld allein reicht nicht, Lingoa braucht zumindest eine "Mitgift", alarmiert die Nauroder Tierschützerin und "Herrchen gesucht"-Moderatorin Barbara Tietze-Siehl, die sich auch des Schicksals der Schimpansin Lingoa aus dem Taunus-Wunderland angenommen hat. Lingoa soll im österreichischen Safaripark Gänserndorf ein neues Zuhause bekommen und erhält dazu vom Wunderland 3.000 Euro Taschengeld. Doch das reicht bei weitem nicht, so Tietze-Siehl, rund 15.000 Euro werden benötigt, damit Lingoa in Gänserndorf einziehen kann, denn im dortigen Affengehege werden die rund 40 Primaten von einem großen und äußerst qualifizierten Stab von Tierpflegern betreut.

Ostsee Zeitung 25.4.2003
Spezialisten aus Japan installierten Riesenscheiben
http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_112754_694449.html
Yoshikazu Abe, Kazunori Hanafusa und ihr Chef Takeshi Nanami hatten gestern Vormittag am Rohbau des neuen Schildkrötenbeckens alle Hände voll zu tun. Die drei japanischen Spezialisten von der Firma Nippura installierten für das Meeresmuseum Stralsund zwei große Aquarienscheiben. Die größte und schwerste Scheibe der beiden Acryl-Sonderanfertigungen misst über acht Meter in der Länge, 3,24 Meter in der Breite und wiegt 6,6 Tonnen. Bis spätestens Weihnachten sollen die gepanzerten Meeresbewohner das neue Eigenheim beziehen können.

Gifhorner Rundschau 25.4.2003
Arche Noah Zoo in Braunschweig-Stöckheim
http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/562687/artid/1526406
Der Totenkopfaffe Olli, das Frettchen Barnie und die alte Tigerdame stehen Tag für Tag am Gitter ihres Käfigs und warten auf die Zoobesucher. Aber es sind noch viel mehr Tiere, die im Arche Noah Zoo in Stöckheim leben. Die Kleinsten sind die Stinktierbabies, und die Größten sind die Trampeltiere.

Augsburger Allgemeine 24.4.2003
Der Ferrenz, "der kimmt nimmer"
http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?arid=1051151243456&regid=2
Fast drei Wochen ist es her, dass sich Ferrenz, der Wolf, durch ein kleines Loch im Gehegezaun des Tierparks Lohberg in die Freiheit gezwängt hat. Seither wurde er nicht mehr gesehen in der Oberpfalz. Lohbergs Bürgermeister Hans Mühlbauer ist mittlerweile sicher: "Der kimmt nimmer." Schließlich sind es von Lohberg gerade zwei Kilometer in die Wälder Tschechiens. Auch seine sechs Freunde, mit denen der dreijährige Rüde im Rudel zusammengelebt hat, haben sich mit dem Verschwinden von Ferrenz abgefunden. Dem zehn Hektar großen Bayerwald-Tierpark Lohberg hat Ferrenz unterdessen einen Besucherrekord beschert. Rund 1600 Besucher kamen laut Mühlbauer sowohl am Ostersonntag als auch am Ostermontag. Normalerweise zählt der Park an sonnigen Wochenenden zwischen 800 und 900 Gäste.



Nachwuchs

NDR-Nordmagazin schaltet live in den Zoo
http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/30.04.03/wuchs/wuchs.html
Im Schweriner Zoo lebt Giraffendame Maradi. Sie erwartet Mitte Mai ein Baby. Wie geht es der Giraffe vor ihrer Niederkunft, wie verläuft die Geburt und wann macht ein Giraffenbaby seine ersten Schritte? Das NDR-Fernsehen wartet zusammen mit Giraffenvater Komo und dem Schweriner Zoo auf den Tag, an dem das langbeinige Junge das Licht der Welt erblickt. Zum Ende jeder Sendung schaltet das Nordmagazin einmal live in den Zoo.

Berliner Zeitung 28.4.03
http://www.BerlinOnline.de/berliner-zeitung/berlin/239916.html
Einen Geburtenrekord vermeldet der Tierpark Berlin bei seinen Kreishornschafen: In den vergangenen Tagen kamen gleich elf Lämmer dieser seltenen Tierart zur Welt.

Neues Volksblatt 25.4.2003
http://www.volksblatt.at/97NV_893854.stm
Ihr Schafbaby beäugt eine Kreishornschaf-Mama im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde. Dort sind im neuen 2700 m² großen Gehege um die Ostertage elf dieser selten gezeigten Tiere geboren worden. Unklar ist, ob die Bestände der Wildschafart, die in Afghanistan und Turkemnistan beheimatet ist, bedroht sind, da sie seit längerer Zeit auf Grund der politischen Lage nicht überprüft werden können.

Berliner Morgenpost 26.4.2003
Dromedar Uli und Vorgänger Osmins flottes Vermächtnis
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/bezirke/story600199.html
Das Augenmerk der Tierpfleger liegt in diesen Tagen auf einer kleinen Schönheit namens Osira. Erst drei Wochen ist der Neuzugang alt. Ein letzter Gruß von Dromedarhengst Osmin, der Osira im April 2002 im stolzen Alter von 30 Jahren noch zeugte, bevor er im Oktober an Altersschwäche starb. Osmins vierjähriger Nachfolger Uli aus Wuppertal brummt zwar schon mit beachtlichem Bariton, bis zum Bass und zur Geschlechtsreife fehlen aber noch ein, zwei Jahre

Hannoversche Allgemeine 30.4.2003
Adler-Küken im hannoverschen Zoo geschlüpft
http://www.haz.de/hannover/nachrichten/189814.html
Pfleger Detlef Busse zieht "Dienstag" und "Donnerstag", die beiden Adler-Küken aus dem Zoo Hannover, mit der Hand auf, weil ihre Eltern nur das größte Küken überleben lassen.

Weser Kurier 1.5.2003
Vier Wochen jung und schon ganz keck: Adler-Küken im Zoo Hannover
http://www.weser-kurier.de/niedersachsen/fs_wk_niedersachsen.html?id=168006

WAMS 27. Apr 2003
Frühlingserwachen im Zoo
http://www.wams.de/data/2003/04/27/79714.html
Tierbabys faszinieren in diesen Wochen mit ihren possierlichen Spielen. Diese sind zugleich ein ausgeklügeltes Trainingsprogramm. Sie sind zurzeit die Attraktion und die Hoffnung vieler Zoos und ihrer Direktoren: die Tierbabys, die jetzt im Frühling in den Gehegen ihre ersten tapsigen Schritte wagen. Wer dabei, wie in diesem Jahr der Zoo in Hannover, das Glück hat, gleich zwei Baby-Elefanten präsentieren zu können, kann allein deshalb mit bis zu 50 000 zusätzlichen Besuchern rechnen.
> längerer Artikel über Sinn des Spielens bei Jungtieren

Heilbronner Stimme 30.4.2003
Mama präsentiert stolz ihren Nachwuchs
http://newsregional.stimme.de/bw/0,1178196706,0,0,0,0.html
Gorilla-Mama "Kolo" zeigt an der Scheibe in der Stuttgarter Wilhelma stolz ihr Baby - näher durfte noch niemand ran. Und so weiß bisher keiner, ob der lang ersehnte Nachwuchs ein Junge oder ein Mädchen ist.



Aktionen

Frankfurter Rundschau 26.4.2003
 Warum Iban eine Zunge wie Sandpapier hat
http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/frankfurt/?sid=371749408bce25edc025a1ad910bac0e&cnt=200997
Der Frankfurter Zoo bietet Zoo-Führungen für Drei- bis Sechsjährige an. Dabei werden die Rauubtiere kindgemäß erforscht. Die neue Erlebnistour wurde von der Zoopädagogischen Abteilung gemeinsam mit der Abteilung Kindertageseinrichtungen ins Leben gerufen.


TAZ 28.4.2003
Raubtierpredigten in Osnabrück
http://www.taz.de/pt/2003/04/29/a0036.nf/text
Mit einem gemeinsamen Gottesdienst vor dem Löwengehege im Osnabrücker Zoo haben der katholische Weihbischof Theodor Kettmann und die evangelisch-lutherische Landessuperintendentin Doris Janssen-Reschke das ökumenische Projekt "Tiere der Bibel" eröffnet. Kirche und Zoo wollen die in der Bibel beschriebenen Tierarten wie Ochsen, Esel oder Kamele bei 82 Führungen vorstellen.

Thüringer Allgemeine 25.4.2002
Bunter Hundemix im Zoo
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.magazin.volltext.php?id=591086
Am 1. Mai küren die "Thüringer Allgemeine" und die Weimarer Hundeschule Passion im Erfurter Zoopark "Thüringens schönsten Mischling" . Von 8 bis 12 Uhr können die Hundehalter ihre Tiere an der Kasse anmelden. Das Startgeld beträgt zehn Euro.

Ostsee Zeitung 30.4.2003
Bunter Tag im Tierpark
http://www.ostsee-zeitung.de/wi/start_112755_697861.html
Bunt geht es morgen ab 14 Uhr im Tierpark Wismar zu. Die Besucher erwartet ein Familienprogramm mit vielen Überraschungen




Thüringer Allgemeine 26.4.2003
Affentheater auf Straußberg
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.sondershausen.volltext.php?id=592871
Zu sehen und zu erleben gibt es auf dem Straußberg viel. Erst unlängst sind elf Totenkopfäffchen aus dem Hallenser Zoo angekommen. Ein junger Katta erhielt ebenfalls ein neues Zuhause. Auch die Kängurus hüpfen herum - eines hat ein Junges im Beutel. Am 24.05. feiert das Affengehege 10-jähriges Jubiläum.

Rheinpfalz Online 26.4.2003
Mit Narkosegewehr hinter ausgebüxter Bache her
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20030426:3780659
Die Wildsau, die mit ihren sieben Frischlingen Anfang April aus dem Wildpark Kaiserslautern ausbüxte, ist noch nicht wieder im Gehege. Die Bache soll Anfang dieser Woche narkotisiert, die Frischlinge sollen eingefangen werden; wenn dies gelingt, kommen alle wieder ins Gehege. Die aus dem Wildpark abgehauene Bache hingegen sei an Menschen gewöhnt und auch tagsüber unterwegs. Das habe zu Beschwerden von Leuten geführt, die Angst hätten.

Nordkurier 28.4.2003
Kontroverse um Tierpark in Lelkendorf beigelegt
http://www.nordkurier.de/lokal/teterow/tiere/tiere.php
Die Kaffeerunde am Sonnabendnachmittag im Gastraum "Zur Schnursteinquelle" war keineswegs eine gemütliche. Auf Einladung der Amtstierärztin Katrin-Anne Lenz saßen sich Vertreter des Tierschutzvereins Teterow und des Trägervereins des Tierrassenparks Lelkendorf erstmals vis á vis gegenüber. Seit im Februar die ersten Vorwürfe laut wurden, im Tierpark würden einzelne Tiere nicht ordnungsgemäß gehalten und seien Leiden ausgesetzt, sind die Fronten verhärtet.
Peter Loebnitz, Initiator und Leiter des Parks, sieht durch eine nicht sachgerechte Kritik die Arbeit eines ganzes Jahrzehnts in der Öffentlichkeit diskreditiert. Natürlich gebe es Probleme, die der besonderen Philosophie der Einrichtung, wonach Tiere hier weitgehend natürlich bis zu ihrem Lebensende gehalten werden, anzurechnen seien. Aber dass dabei das Wohl des einzelnen Tieres vernachlässigt, es seinem Schicksal überlassen werde, sei eine verletzende und diffamierende Unterstellung. Dem Gespräch schloss sich ein Rundgang durch den Tierpark an, wobei Peter Loebnitz über die Besonderheiten der Tierhaltung in den Freigehegen informierte.

Salzburger Nachrichten 28.4.2003
GESCHICKT
http://www.salzburg.com/sn/03/04/28/artikel/433163.html
Wenn die Eier tief fliegen, dann ist wohl eine Zebramanguste im Spiel. Die putzigen Tierchen demonstrieren im Zoo Schmiding in Oberösterreich, wie man Eier auch ohne Löffel öffnen kann. 17 der aus Afrika stammenden Zebramangusten können in Schmiding bewundert werden.

Berliner Morgenpost 25.4.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story599718.html
Nachwuchs aufzuziehen reibt ganz schön auf. Als Belohnung kriegt Bärin Karma heute um 12 Uhr im Zoo ein Schüsselchen Mehlwürmer.

Berliner Morgenpost 25.4.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story600028.html
Zu Junggesellenzeiten hatte Winnetou es noch einfach, da konnte das afrikanische Affenmännchen im Tierpark noch in den Tag hinein leben. Mit zwei Frauen und zwei Kindern ist der Stress deutlich gestiegen. Schließlich will man sich auch als Sippen-Chef um 14 Uhr die besten Leckerbissen - Heu, Sämereien und Wurzeln - sichern.

Berliner Morgenpost 26.4.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story600257.html
Keine Frage, der Europäische Triel ist ein dämmerungs- und nachtaktives Tier. Damit die Besucher die Tiere zu Gesicht bekommen, kriegen sie heute um 11 Uhr ein Schüsselchen mit Mehlwürmern.

Berliner Morgenpost 28.4.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story600403.html
Im November zogen die Kreishornschafe im Tierpark in ein großes Gehege. Elf Lämmer kamen in den vergangenen Tagen zur Welt. Die Kleinen säugen, die großen Tiere bekommen heute um 10 Uhr eine Fuhre Heu mit Zweigen.

Berliner Morgenpost 29.4.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story600658.html
Die Saison der Rüben geht langsam zu Ende. Die südamerikanischen Lamas im Zoo erhalten deshalb heute um 11 Uhr eine der letzten Fuhren dieses Frühjahres.

Main-Rheiner 25.4.2003
Gans im Glück
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1134597
Für einen Tag ist Nelly vom Nil der Star im Naturhistorischen Museum. Tierpräparatorin Bettina Henrich, die an ihrem Arbeitsplatz unterm Dach des Museums sitzt, horchte auf. Da - schon wieder das Piepsen, direkt aus der Wand. Hausmeister Becker fackelt nicht lange und schneidet ein Loch in die Wand. Und was sitzt dort in dem Spalt zwischen Mauerwerk und Sperrholz? Ein winziges, durstiges Nilgans-Küken. Nelly wird jetzt im Gonsenheimer Wildpark groß gezogen.

Main Rheiner 26.4.2003
Gänsepaar hat Falken vergrault
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1135596
Das Rätsel seiner Herkunft ist geklärt: Nelly, das Fund-Küken aus dem Naturhistorischen Museum, ist aus dem Nest eines Nilgänsepärchens gepurzelt. Dieses hat sich - nachdem es zwei Turmfalken weggeekelt hat - ausgerechnet im Dachgiebel des Museums häuslich eingerichtet und brütet seine Eier aus. Der Spalt, der Nelly zum Verhängnis wurde, ist zwar jetzt verstopft, doch die Küken können an der Gebäudefront herunter fallen - und acht Meter in den Tod stürzen. Deshalb wollen die Museumsmitarbeiter das Nest im Auge behalten, um die Küken gleich nach dem Schlüpfen herausnehmen zu können. Dann dürfen die Kleinen in einer Aufzuchtstation groß werden - wie ihre bereits gerettete Schwester Nelly.

Lippische Landes-Zeitung 25.4.2003
Wollige Tolle
http://www.lz-online.de/news/lokal/we/LZ_20030425_2795981.html
Dafür, dass sie eigentlich ausgestorben sind, machen die beiden Weideschwein-Ferkel einen ziemlich lebendigen Eindruck. Vor wenigen Tagen sind sie in das verwaiste Gehege im Freilichtmuseum Oerlinghausen eingezogen.

Lippische Landes-Zeitung 30.4.2003
Schmusen im Tiger-Look
http://www.lz-online.de/news/lokal/no/LZ_20030430_2803131.html
Jetzt werden auch die Tiger Shari und Sammy im Tierpark Kalletal aktiv.

Berliner Morgenpost 30.4.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story600847.html
Vor allem in den US-Nationalparks leben die Nordamerikanischen Schwarzbären. Für die auch "Baribal" genannten Tiere werden heute um 14 Uhr auf der Außenanlage im Tierpark Marmeladenbrote versteckt.



Ausland

Team leaves to help Iraq zoo animals
http://iafrica.com/news/sa/229822.htm
An international team of veterinary and conservation experts led by a South African left Johannesburg International Airport on Wednesday night on an emergency mission to assess the conditions of zoo animals in Baghdad. In a statement, Eco International ” a private conservation group ” said the mission would be led by the Royal Zulu National Park's Lawrence Anthony and was arranged following discussions with members of the United States Military on the dire conditions faced by animals in Iraqi zoos. Anthony said the team included conservation experts, zoologists and veterinarians and would attempt to assess the immediate food and medicinal needs to counteract the infections that have already been reported amongst some of the animals housed in the Iraqi National Zoo.

New York, April 17, 2003 (ENS)
New York Fiscal Crisis Hits Zoos and Aquarium
Three New York zoos and the New York Aquarium are facing grim budget figures for fiscal year 2004, and the Wildlife Conservation Society, which operates these facilities for the city, is scrambling for funds to keep the animals now in their care.
The ongoing national economic downturn, compounded by the war against terrorism, and, most recently, by reduced international travel continues to wreak havoc on New York's economy. Mayor Bloomberg said that as one budget balancing measure the Department of Parks and Recreation will eliminate subsidies to the Wildlife Conservation Society (WCS) for Prospect Park Zoo in Brooklyn, and the Queens Wildlife Center.
John Calvelli, WCS senior vice president for public affairs said, "Overall, WCS is facing a more than 50 percent reduction in city support. The proposed budget cuts would close the Queens Zoo and Prospect Park Zoo, decimate the New York Aquarium in Brooklyn and reduce Bronx Zoo education programs and animal exhibits.
At the Aquarium, necessary exhibit closings would so diminish the experience at the facility that "little would be left". Key exhibits such as the beluga whales may have to be eliminated.
At the Bronx Zoo, proposed cuts could mean permanently closing many exhibits. The zoo might have to close during the winter months. Closing the Queens and Prospect Park zoos would mean that roughly 800 animals would have to find new homes.
"This is not a budgetary exercise. This is the lives of 211 people, the displacement of thousands of animals, and the dismantling of the world's largest and most distinguished network of urban wildlife parks." WCS is mounting a petition signing campaign at its four zoos and aquarium. Supporters can email city officials from the Bronx Zoo website at: http://www.bronxzoo.com

Remscheider GA 27.4.2003
Entwichene Zoo-Löwen töten in Moskau Wärter
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=106911520
Ein aus einem Moskauer Zoo entwichenes Löwenpärchen soll einen Wärter zu Tode gebissen haben. Alarmierte Polizisten erschossen daraufhin eines der beiden Raubtiere auf dem Gelände des Tierparks. Der Wärter hatte vergeblich versucht, die über das Gelände des Tierparks streifenden Löwen wieder in ihren Käfig zu locken.
> das war zu schnell berichtet:

Die Welt 28.4.2003
Löwen beißen betrunkenen Dompteur zu Tode
http://www.welt.de/data/2003/04/28/80447.html
Vielleicht war es der Wodka-Atem des Dompteurs, der die beiden Löwen eines Wanderzirkus vor den Toren Moskaus aggressiv machte. Die beiden Raubkatzen fielen in Sergijew Possad, 70 Kilometer vor Moskau gelegen, kurz nach der Fütterung am Sonntagmorgen den angetrunkenen Löwenbändiger an und bissen ihn zu Tode. Der 41-Jährige hatte vergessen, die Käfigtür zu verschließen. Ein Kollege des Dompteurs - ebenfalls angetrunken - ließ die alarmierte Miliz zunächst im Moskauer Tierpark suchen. Nachdem die Löwenzählung dort keine abhanden gekommenen Tier auswies, ermittelten die Fahnder den Ort der Tragödie im Wanderzirkus "Wildtier Nummer 2" in Sergijew Possad und schickten Milizbeamte auf Löwenjagd. Die Beamten erlegten die Tiere dann im Fußballstadion "Spartak", wohin die Löwen geflüchtet waren. Noch ist unklar, ob der Wanderzirkus überhaupt eine Lizenz für die Raubtierhaltung besaß.

Rhein Zeitung 28.4.2003
Entlaufenes Löwenpaar tötet Dompteur
http://rhein-zeitung.de/on/03/04/27/topnews/loewen.html?a
Die Polizei kam zu spät zum Unglücksort, weil sie auf Grund eines Missverständnisses die Löwen zunächst im zentralen Zoo der russischen Hauptstadt vermutete. Nach dem morgendlichen Füttern war das Löwenpärchen aus seinem Käfig ausgebrochen. Der nach Polizeiangaben angetrunkene Dompteur hatte es versäumt, das Gitter wieder fest zu verschließen. Ein zweiter, ebenfalls angetrunkener Arbeiter rief zwar sofort mit seinem Mobiltelefon die Polizei, machte dabei aber verwirrende Angaben. Den Zirkus-Angestellten gelang es nicht, die Raubtiere zurück in den Käfig zu treiben. Ein Löwe ließ sich nicht beruhigen und fiel den Dompteur an. Der Dompteur starb kurze Zeit später an seinen schweren Verletzungen.

Freie Presse 25.4.2003
SARS verhindert Panda-Bären-Reise nach China
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/WELT/TEXTE/600903.html
Die Angst vor der Lungenkrankheit SARS verzögert die Reise eines Panda-Bären von den USA in das Land seiner Vorfahren. Die im Zoo von San Diego geborene Bärendame Hua Mei sollte ursprünglich im Juni nach China geflogen werden. Die dreijährige Bärin ist Nachfahrin eines Panda-Bärenpaares, dass China an die USA ausgeliehen hat. Laut Vertrag müssen alle Jungen der beiden Pandas an China zurückgegeben werden. Die Entscheidung, die Reise zu verschieben, sei in Absprache mit der chinesischen Regierung getroffen worden. Sorgen, dass SARS auch für Riesenpandas ansteckend sei, bestünden aber nicht.

U.S. zoos give up permits to take African elephants
A coalition of animal rights and wildlife preservation groups claimed Tuesday that they had blocked ? at least temporarily ? two U.S. zoos from importing African elephants from a Swaziland preserve.
http://www.enn.com/news/2003-04-30/s_4175.asp

Mexico zoo anxiously tries breeding giant pandas
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/20640/story.htm


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Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Bernburg, 1.05.2003
Reicher Kindersegen im Tiergarten Bernburg
Oft haben wir schon gehört, daß etwas wie ein Lämmerschwanz wackelt. Wo diese Redeweise ihren Ursprung hat, ist für die Besucher des Bernburger Tiergartens kein Geheimnis. Wenn die neugeborenen Ziegen und Schafe ihren Kopf zum Euter der Mutter führen und kräftig an den Zitzen saugen, dann wackelt er – der Lämmerschwanz. Auch kräftige, recht unsanft wirkende Stöße mit der Schnauze in das Euter der Mutter sind häufig zu beobachten.  Sie dienen der Anregung des Milchflusses. Im Tiergarten Bernburg kann man dieses Schauspiel bei Kamerunschafen, Zwergziegen sowie den selten gezeigten Kaschmirziegen zur Zeit ausführlich beobachten.
Aber auch beim Wassergeflügel hat sich bereits Nachwuchs eingestellt. Gut behütet von ihren nicht von der Seite weichenden Eltern watscheln zwei am Dienstag geschlüpfte Graugänse über die Wiesen der großen Teichanlage, während Nonnengänse und Singschwäne noch mit Brüten beschäftigt sind.
Weitere Jungtiere sind bei den Grünen Meerkatzen, den Bennett-Känguruhs und den Mufflons zu sehen. Nur auf die kleinen Braunbären müssen unsere Besucher noch etwas warten. Für sie sind Streifzüge durch das geräumige Außengehege mit seinem tiefen Wassergraben im Moment noch zu gefährlich.

Chemnitz, 29. April  2003   
Farbenprächtiger Nachwuchs im Tropenhaus
Bei den Türkistangaren -  farbenprächtigen Vögeln aus Südamerika -  hat sich nach Information aus dem Tierpark Chemnitz  Nachwuchs eingestellt:  Die zwei  Jungen haben schon das Nest verlassen und beginnen das Tropenhaus zu erkunden, wobei sie noch durch Laute den Kontakt mit Eltern und Nestgeschwistern halten. Ihnen steht, wie auch den anderen gefiederten Bewohnern, die gesamte Halle zu Verfügung. Daher sollte der Besucher auch ein wenig Geduld und Entdeckerfreude mitbringen, doch das Beobachten der Tiere entschädigt für diese kleine Mühe.

Zürich, 29.4.03
Nachwuchs für den Masoala Regenwald
Immer näher rückt der Termin der Eröffnung des Masoala Regenwaldes. Nachdem nun der Grossteil der Pflanzen in der Halle bereits daran ist, Wurzeln zu schlagen, werden demnächst die ersten Tiere umziehen und sich an die neue Umgebung gewöhnen. Rechtzeitig auf den Umzugstermin hat es Nachwuchs gegeben bei den Roten Vari, einer Lemurenart, deren Verbreitungsgebiet sich auf die Halbinsel Masoala beschränkt. Das ältere unserer beiden Weibchen, selbst im Zoo Zürich geboren, hat am 6. April Zwillinge zur Welt gebracht. Diese beginnen nun  - noch etwas tapsig – ihr Gehege im Kleinaffenhaus zu erkunden. Mitte Mai wird dann die ganze Rote Vari-Familie in den Masoala Regenwald umziehen.

Stuttgart, 29.4.03
Wogende Wälder....
... aus großen Tangen charakterisieren den Lebensraum der nordost-pazifischen Küstengewässer. Seit Ostern ist für einen Blick in diesen fantastischen Lebensraum keine lange Reise an die nordamerikanische Westküste mehr nötig – es reicht ein Trip ins Aquarium der Wilhelma. Nach über 20 Jahren war der große Ammenhai mit seinen Kumpanen aus dem Rundumbecken ausgezogen. Nach einer gründlichen technischen Überholung tummeln sich dort jetzt bei erfrischenden 16°C Tiere, die man sonst in europäischen Schauaquarien kaum zu sehen bekommt: Gefleckte Hornhaie, junge Leopardenhaie, Garibaldis, Brandungsbarsche, Seedahlien, Fledermausseesterne ... und all diese Tiere bewegen sich zwischen den großen Tangen, die in der kräftigen Strömung fluten.
Viel Bewegung ist jetzt im großen Rund – ob nun die Seesterne Austern knacken, die Hornhaie im hintersten Eck ein wenig schmusen, die Garibaldis sich an den Grenzen ihrer Reviere üble Schimpfworte zuwerfen, die Leopardenhaie auf der Suche nach Fressbarem den Seedahlien die Tentakel durcheinander bringen oder die Brandungsbarsche das Formationsschwimmen üben, im Tangwald ist immer was los! Wachsen müssen sie alle noch ein wenig – wer Glück hat, kann vormittags die Fütterung der „Raubtiere“ miterleben ...

Gelsenkirchen, 25. April 2003
Ruhr Zoo feiert 1. Mai mit Adventjugend NRW
Der Ruhr Zoo Gelsenkirchen feiert am 1. Mai 2003 ein großes Familienfest mit der Adventjugend NRW. Über 30 Spiel- und Mitmachattraktionen warten auf die Zoobesucher und die Mitglieder der Adventjugend. Der Aktionstag beginnt um 10.00 Uhr mit einer Eröffnungsveranstaltung in der Zoo-Arena und endet auch dort gegen 17.00 Uhr.
Über den ganzen Tag verteilt bietet der Ruhr Zoo mit der Adventjugend ein Erlebnisland mit über 30 verschiedenen Spiel- und Mitmachstationen für die Kinder und Jugendlichen an. Viele dieser Stationen sprechen das Geschick und die Sinne der Teilnehmer an. Ein Pfadfinderlager auf der ehemaligen Streichelanlage, Body-Painting, Rasenski und viele andere Aktionen versprechen einen interessanten Tag im Ruhr Zoo.
Wer an einer Quiz-Rallye durch den Ruhr Zoo teilnehmen möchte, kann dies nach vorausgegangener Anmeldung vor Ort ab 11.00 Uhr.

Informationsdienst Wissenschaft, 24.04.2003
Im "Gorilla-Bush" entdeckt der Mensch eine neue Sicht seiner Verwandten
"Unsere nächsten Verwandten hinter Gräben und Glas." - Mit einem Blick in die Affengehege des Duisburger Zoos eröffnet das Fach Biologie der Universität Dortmund am 5. Mai sein neues Kolloquium "Biologie und Gesellschaft". Zoo-Direktor Friedrich Ostenrath referiert über "Haltungskonzepte für Menschenaffen im Wandel der Zeit."
Selbst in namhaften Zoologischen Gärten galten die schwarzhaarigen Verwandten des Menschen bis vor wenigen Jahrzehnten noch als außerordentlich heikle Pfleglinge, die oftmals ein eher trauriges Dasein hinter Gitterstäben und Gruben fristen mussten. Bedingt durch gründliche Freilanduntersuchungen zur Biologie und ein verändertes Bewusstsein im Umgang mit Tieren in Menschenobhut begannen sich auch Konzepte zur Haltung, Zucht und Präsentation von Wildtieren in Menschenhand zu ändern.
Am Beispiel des im Herbst vergangenen Jahres im Zoo Duisburg eröffneten "Gorilla-Bush" sollen derartige Veränderungen aufgezeigt, erläutert und diskutiert werden.
Die Kolloquien des Faches Biologie sind öffentlich. Sie finden jeweils montags von 16:15 bis 18 Uhr im Raum 101 des Gebäudes Otto-Hahn-Str. 6 auf dem Campus Nord der Universität Dortmund statt.
2. Juni: Evolution im Aquazoo, einem Museum, Zoo und Lernort (Dr. Elmar Finke, Löbbecke Museum / Aquazoo Düsseldorf)
23. Juni: Atlas der Brutvögel Dortmunds (Dr. Erich Kretzschmar, Dortmund)

Zürich, 24.4.03
Sommerführungen 2003:
Die vielen Gesichter des Zoo Zürich

Auch in diesem Jahr bieten der Zoo Zürich und die Tiergarten-Gesellschaft Zürich (TGZ) öffentliche Sommerführungen am Mittwochabend exklusiv nach der Zooschliessung an. Dabei  werden wiederum zwei Rundgänge für Erwachsene und Kinder getrennt stattfinden. So möchte der Zoo seine Naturschutzphilosophie stufengerecht Interessierten näher bringen: „Wer Tiere kennt, wird Tiere schützen“. Damit werden die Mittwochabendführungen zu einem ganz speziellen Erlebnis für Gross und Klein.
Die Führungen finden jeweils am letzten Mittwoch im Monat statt. Beginn ist der 28. Mai und Ende der 24. September. Treffpunkt ist um 18.15 Uhr am Zooeingang. Die Führungen finden bei jeder Witterung statt
28.05.    A. Hohl, E. Isenbügel, H. Schmid    Drei Gesichter: Zooentwicklung, Tiertransport,  Tiergesundheit
25.06.    E. Isenbügel, H. Schmid, R. Zingg    Gesichter erzählen Geschichten: Ausdrucksverhalten bei Tieren
30.07.    R. Graf, A. Hohl     Das Gesicht des Zoos heute und in 20 Jahren
27.08.    M. Bauert, F. Bucher, S. Furrer    Masoala Regenwald: Die Expedition beginnt
24.09.    M. Bucher, R. Graf, C. Poznik    Zeig’ mir Dein Gesicht, und ich sage Dir, wer Du bist!



NABU, 30. April 2003
NAJU berichtet täglich von UN-Nachhaltigkeitskonferenz im Online-Tagebuch
Michael Hüttner, Vorstandsmitglied der Naturschutzjugend NAJU, begleitet Minister Jürgen Trittin als einziger deutscher Jugendvertreter in der Regierungsdelegation der 11. Sitzung des Kommission für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (CSD). Auf der vom 28.04. bis 09.05.2003 in New York stattfinden Sitzung beraten Vertreter aus der ganzen Welt über die Realisierung und Überwachung der Weltgipfel-Beschlüsse aus Johannesburg. Unter www.naju.de können die aktuellen Eindrücke des Jugenddelegierten in einem Online-Tagebuch nachgelesen werden, das Michael Hüttner während der Konferenz schreibt.

NABU, 29. April 2003
Mauersegler kehren pünktlich aus Winterquartieren nach Deutschland zurück
Vogel des Jahres 2003 sucht die Nähe des Menschen
Fast überall in Deutschland sind die ersten Mauersegler an ihre Brutplätze zurückgekehrt. Der Naturschutzbund NABU, der den gewandten Zugvogel gemeinsam mit dem LBV -- NABU-Partner Bayern zum Vogel des Jahres 2003 gekürt hat, startete bundesweit Artenschutzaktionen, Zählungen und Exkursionen. "Mauersegler leben als unsere direkten Nachbarn in Städten und Dörfern und sind auf Brutnischen an Fassaden und Dächern angewiesen", sagte NABU-Vogelschutzexperte Markus Nipkow. Die mit den Kolibris verwandten Vögeln seien sehr ortstreu und würden zunehmend unter Wohnungsnot leiden.

WWF 28.04.03:
Von Holzwegen auf Wasserstraßen - WWF kritisiert Ausbaupläne für deutsche Flüsse
Auf einer Anhörung des Bundesverkehrsministeriums erneuerte der WWF heute seine Kritik am vorgelegten Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2003. Die Naturschützer lehnen insbesondere die Projekte zum Ausbau der See- und Binnenwasserstraßen an Weser, Ems und Elbe ab. „Die Ausbaupläne sind Holzwege auf Kosten von Natur und Steuerzahlern“, kritisierte Holger Wesemüller, Leiter der WWF-Vertretung in Berlin. Der Plan stehe im Widerspruch zum 5-Punkte-Programm der Bundesregierung.
Der WWF fordert, alle Projekte zum Ausbau von Flüssen auszusetzen bis deren Naturverträglichkeit und Hochwasserneutralität nachgewiesen sei.
Kritik der Naturschützer ernteten vor allem die vorgesehenen Flußvertiefungen an den Unterläufen der großen Flüsse und deren Mündungsbereiche. Neben der Vertiefung der Unterweser haben Niedersachsen, Bremen und Hamburg angekündigt, weitere Flüsse auszubaggern. Vorgesehen ist der Ausbau der Unter- bzw. Außenelbe um rund 1,5 auf 16 Meter, eine weitere Vertiefung der Außenweser von 14 auf 15,50 Meter sowie die Vertiefung der Außenems von 8,50 m um ca. einen Meter.
„Werden diese Pläne umgesetzt, bleiben erneut einmalige Lebensräume auf der Strecke“, betonte Uwe Johannsen vom WWF Fachbereich Meere & Küsten. Uwe Johannsen befürchtet, dass der Bestand der wertvollen Flachwasserbereiche, Flusswatten, Röhrichte und Auwälder, weiter zurückgehen werde und die Verschlickung der Seitenbereiche zunehme.

NABU, 28. April 2003
NABU kritisiert Ausbaupläne für Flüsse im Bundesverkehrswegeplan
Billen: Nichts aus der Flutkatastrophe gelernt
Der Naturschutzbund NABU hat heute auf einer Anhörung der Verbände im Bundesverkehrsministerium den Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes (BVWP) kritisiert. "Bei der Fülle an Wasserstraßenprojekten im jetzigen Entwurf muss man fast glauben, die Autoren haben weder von der Flutkatastrophe im letzten Jahr noch von der Einigung auf die notwendigen planerischen Konsequenzen gehört", sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Gerd Billen. Weder das 5-Punkte-Programm der Bundesregierung zum vorbeugenden Hochwasserschutz noch die im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Einzelfestlegungen zu Wasserstraßen seien beachtet worden. Der geplante Ausbau der Saale, die Fortführung des Havel-Ausbaus, die geplanten Eingriffe an der Oder aber auch die immer ehrgeizigeren Ausbauziele für Main, Weser und Donau widersprächen dem Stand der Erkenntnis und den politischen Lehren aus der Hochwasserkatastrophe 2002. "Die Wirtschaftlichkeit der im Entwurf enthaltenen Wasserstraßenprojekte muss ebenfalls stark angezweifelt werden", so Billen.

NABU, 27. April 2003
NABU reicht EU-Beschwerde gegen Offshore-Windpark Butendiek ein
Unselt: Windparks in Schutzgebieten nicht mit EU-Recht vereinbar
"Wir ziehen damit die Konsequenz daraus, dass der Windpark in einem nach EU-Recht zu schützenden Bereich genehmigt worden ist", sagte der NABU-Präsident Christian Unselt. Das betroffene Meeresgebiet in der Nordsee westlich von Sylt müsse wegen bedeutender Vorkommen zahlreicher bedrohter Seevogelarten, insbesondere von Seetauchern, sowie Schweinswalen sowohl nach der Europäischen Vogelschutzrichtlinie als auch nach der Fauna-Flora-Habitat (FFH) Richtlinie als Meeresschutzgebiet ausgewiesen werden. Die Beeinträchtigungen dieser Arten durch "Butendiek" und einige weitere Windparks sei mit dem EU-Recht nicht vereinbar.
Die Europäische Kommission wird nun auf der Grundlage der NABU-Beschwerde die Einleitung eines Vertragsverletzungsverfahrens gegen die Bundesregierung prüfen. "Es ist schmerzlich, ausgerechnet gegen ein eigentlich umweltpolitisch sinnvolles Projekt wie den Windpark Butendiek vorgehen zu müssen", so Unselt: "Aber angesichts ausreichender Meeresfläche außerhalb der auszuweisenden Schutzgebiete, die genauso für die Offshore-Windenergie nutzbar ist, schaden Genehmigungsbehörde und Betreiber durch ihr starrsinniges Festhalten an diesem Standort nur der Zukunft der Windenergie."


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Natur- und Artenschutz

Weser Kurier 30.4.2003
"Wölfin nicht vorsätzlich getötet"
Ermittlungen gegen Jäger eingestellt
http://www.weser-kurier.de/niedersachsen/fs_wk_niedersachsen.html?id=167545
Die Staatsanwaltschaft Hildesheim hat das Ermittlungsverfahren gegen den Jäger eingestellt, der im Januar nahe Alfeld die Wölfin "Bärbel" erschossen hatte. Der Jäger hatte ausgesagt, er habe sich von dem Tier bedroht gefühlt und deshalb geschossen. Dies könne nicht widerlegt werden, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Deshalb könne der Mann nicht wegen vorsätzlicher Tötung der Wölfin strafrechtlich zur Rechenschaft gezogen werden. Die Staatsanwaltschaft hatte wegen Verstoßes gegen das Bundesnaturschutz- und das Tierschutzgesetz ermittelt.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft darf sich ein Mensch grundsätzlich auch mit Waffengewalt wehren, wenn er von einem gefährlichen Tier angegriffen wird. Deshalb habe der Jäger die Wölfin nicht vorsätzlich getötet, auch wenn nicht abschließend geklärt werden könne, ob "Bärbel" tatsächlich angegriffen hätte. Allerdings will die Staatsanwaltschaft das Verfahren nun an die Bußgeldbehörde abgeben. Diese soll prüfen, ob ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet wird.

Südwest Presse 30.4.2003
Kommentar: Volltreffer
http://www.suedwest-aktiv.de/landundwelt/blick_in_die_welt/artikel630431.php
Dass Rotkäppchen vor langer, langer Zeit im Märchen Angst vor dem bösen, bösen Wolf hatte, ist verständlich. Aber auch ein Jäger heutzutage? Wie anders ist es sonst zu verstehen, dass ein Waidmann im Januar in Niedersachsen den einzigen frei lebenden Wolf  erschoss? Tagelang hatten Zeitungen zuvor über die Wölfin geschrieben. Aber das half dem Tier nichts.
Da Wölfe unter strengem Artenschutz stehen, wurde von der Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren eingeleitet - und gestern eingestellt. Dem Jäger konnte - natürlich - nicht widerlegt werden, dass er sich vom Tier bedroht fühlte und deswegen geschossen hat.
Es war klar, dass es so kommen würde. Wolf tot, Jäger frei. Wahrlich kein Grund für den Waidmann, stolz zu sein.

SARS virus hits Chinese trade in endangered animals
The global SARS virus may yet be good news for the world's endangered animals, victims of an illegal Chinese habit of eating rare species but also prime suspects as incubators of deadly, new human pandemics.
http://www.enn.com/news/2003-05-01/s_4213.asp

Reuters - Wed April 30, 2003
The global SARS virus may yet be good news for the world's endangered animals, victims of an illegal Chinese habit of eating rare species, but also prime suspects as incubators of deadly, new human pandemics.
A Chinese public security official in Shenzhen, said China had raided tens of thousands of markets, restaurants and kitchens to crack down on the trade and consumption of protected animal species.
"In Guangdong, we have a law which says consumers must also be punished," said the official, who declined to be named. "This law has been around for a while, although we have never punished anyone for consuming. But we will punish them from now on, if we find them guilty."
The operation, code named "Spring Thunder," is part of China's belated battle to stop the spread of the global SARS virus, which some medical experts believe may have originated from the wild game that Chinese are so fond of consuming.
China's official Xinhua news agency reported that 170,000 forestry police took part, raiding 14,900 animal fairs. Officials confiscated 838,500 endangered animals and arrested 1,428 suspects.
Protected snakes, pangolins, anteaters, cranes and turtles were confiscated.
Smugglers often use Hongkong as a transit point to spirit exotic and protected species such as monitor lizards, pangolins, rare snakes and turtles into the mainland, where they end up on dinner tables.

B.Z. (Berlin) 27.4.2003
Hoffnung für die Pandas
http://bz.berlin1.de/aktuell/news/030424/panda.html
Die Pandas in China können sich über eine Verdopplung ihrer Rückzugsgebiete freuen - die Regierung hat fünf neue Reservate im Qingling-Gebirge für die scheuen Bambusfresser ausgewiesen. Susanne Honnef von der Naturschutzorganisation WWF: "Dadurch steigt die Überlebenschance für die seltenen Pandas". Das ist auch dringend nötig. Wie Tierfilmer Heinz Sielmann in der Jugendzeitschrift "Lissy" erklärt, sind die Tiere "auch weiterhin stark vom Aussterben bedroht". Weltweit gibt es nur noch ca. 1000 frei lebende Bären.

Sonntags Zeitung 28.4.2003
Vom Feuerwurm verbreitete Bakterien sollen die verheerende Korallenbleiche verursachen
http://www.sonntagszeitung.ch/sz/szUnterRubrik.html?ArtId=274338
Für Klimabesorgte sind sie der Inbegriff der nahenden Katastrophe: ausgebleichte Korallenriffe, von überhitzten Ozeanen all ihrer Farbenpracht beraubt und zum Tod verurteilt. Doch nicht steigende Wassertemperaturen, sondern Bakterien, von Korallen fressenden Feuerwürmern im Riff verbreitet, seien die wahren Schuldigen am Korallensterben, vermuten nun israelische Forscher. Korallenexperten sind nicht überzeugt: «Sollten tatsächlich Krankheitserreger für die Korallenbleiche verantwortlich sein, würde man erwarten, dass die Infektion an einigen Stellen ausbricht und sich von dort ausbreitet. Doch 1998 setzte die Bleiche überall auf einmal ein. Ein Bakterium kann ein derart massives Ausbleichen über Tausende von Quadratkilometern kaum erklären», sagt Clive Wilkinson vom Australian Institute of Marine Science in Townsville.

B.Z. (Berlin) 27.4.2003
Das Grusel-Haus der toten Tiger
http://bz.berlin1.de/aktuell/news/030425/tiger.html
Auf einem Gelände im kalifornischen Riverside machten Polizeibeamte eine grausige Entdeckung - sie fanden die Überreste von 30 Raubkatzen und 58 Jungtieren. Nur 13 noch lebende Tiger- und Leopardenbabys, sowie zwei Alligatoren konnten gerettet werden. Das Grundstück gehört einem Ehepaar mit Kleinkind, das einen gemeinnützigen Verein mit dem zynischen Namen "Tiger Rescue" betreibt. Offiziell war das Ziel des Vereins, misshandelten Film- und Zirkustieren eine Zuflucht zu bieten. John Weinhart und seine Frau Marla Smith wurden unter dem Verdacht der Tierquälerei festgenommen, müssen sich auch wegen Gefährdung des Kindes vor Gericht verantworten.

Riverside, Calif. (AP)
As many as 30 tigers and other big cats were found dead along with 58 cubs in a freezer at a home connected to a non-profit animal sanctuary, authorities said.
John Weinhart, who runs Tiger Rescue and had previously been accused of improperly caring for tigers, was arrested Tuesday for investigation of animal cruelty and child endangerment.
State Department of Fish and Game investigators who raided the home also seized 13 tiger and leopard cubs, some 3 to 4 weeks old, and two alligators. A spokesman for Tiger Rescue, a refuge for former animal performers, said all the animals were cared for properly.

California sea otters dying in record numbers
A record number of southern sea otters are washing up sick or dead on California beaches at a rate biologists said Wednesday could have dire consequences for the threatened species.
http://www.enn.com/news/2003-05-01/s_4211.asp

Chimpanzee expert Jane Goodall honored for her environmental achievements
Jane Goodall has been honored with Harvard University's 2003 Global Environmental Citizen award.
http://www.enn.com/news/2003-05-01/s_4220.asp

Australia youths sentenced for "quokka" killings
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/20571/story.htm


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Weitere Infos

Wissenschaftspreis der GDZ e.V.
Der Bewerbungsschlusstermin für 2003 ist der 30.August 2003.
Der Wissenschaftsförderpreis kann jährlich vergeben werden und ist mit 5.000,- EUR dotiert.
Ausschreibungsbedingungen
1. Die Stiftung des Preises verfolgt das Ziel, weiteren Erkenntnisgewinn in der Tiergartenbiologie anzuregen und zu unterstützen und damit eine Optimierung der Bedingungen für die Haltung, vor allem für Wildtiere in Menschenobhut, zu fördern.
2. Der Preis wird vergeben für wissenschaftliche Arbeiten zur
 * Verbesserung von Haltungsbedingungen
 * der Fütterung
 * der Zucht sowie
 * der veterinärmedizinischen Betreuung
in Zoologischen Gärten und Tierparks.
3. Antragsberechtigt sind Einzelpersonen soweit sie Mitarbeiter Zoologischer Gärten oder Tierparks sind und Arbeitsgruppen, wenn sie mit einem Zoologischen Garten oder Tierpark zusammenarbeiten und von einem Mitarbeiter eines Zoos oder Tierparks geleitet werden.
4. Der Preis wird erstmals im Jahr 2003 vergeben. Anträge sind in dreifacher Ausfertigung bis zum 30. August 2003 und danach bis zum 30. August eines jeden Jahres an die Geschäftsstelle der GDZ zu richten.
5. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury, die vom Vorstand der GDZ in Abstimmung mit dem Verband Deutscher Zoodirektoren und der Deutschen Tierparkgesellschaft bestimmt wird.
Die ausgeschriebene Preissumme kann in Ausnahmefällen auf mehrere Arbeiten verteilt werden. Die Entscheidung der Jury ist endgültig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
6. Die prämierten Arbeiten können im "Der Zoologische Garten" des VDZ und im Almanach der GDZ veröffentlicht werden.
Für weitere Fragen steht Ihnen die Geschäftstelle der GDZ zur Verfügung.
Gemeinschaft Deutscher Zooförderer e.V.
Pfaffendorfer Strasse 29
04105 Leipzig
Telefon (0341) 59 33 314
Telefax (0341) 59 33 404
gdz@zoofreunde.de
http://deutsche.zoofoerderer.de >



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Hallo ZooLex-Fans,
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
Die Grossvoliere im Tierpark Hellabrunn in München ist ein Klassiker unter den Zooanlagen. Sie wurde 1981 eröffnet und seither nicht verändert. Die Anlage hat sich für die Haltung von Störchen, Ibissen,  Papageien und vielen anderen Vogelarten als sehr geeignet erwiesen.  Die Sichler- und Waldrappkolonien brüten sehr erfolgreich und tragen zur lebhaften Atmosphäre in der Voliere bei. Die Größe und Transparenz des Netzes und der nahtlose Übergang der Landschaft von  innen nach aussen lassen die Volierengrenzen vergessen:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=496
~°v°~
PRAXISPLATZ BEI ZOOLEX
Wir nehmen wieder Bewerbungen für unsere Praxisstelle an. Absolventen verschiedener Fachrichtungen (Landschaftsplanung, Architektur, Marketing, Biologie etc.) mit Interesse an Zooplanung sind eingeladen, sich zu bewerben. 
Der früheste Zeitpunkt für den Praxisbeginn ist Juli 2003, die kürzeste Dauer sind drei Monate. BewerberInnen für längere Aufenthalte und oder mit Zooerfahrung werden bevorzugt und bei der Vereinbarung über Beginn und Ende der Praxiszeit flexibler behandelt.
Interessierte finden hier Informationen über ZooLex-Praxisplätze:
http://www.zoolex.org/intern.html



Neue Internetseiten unter tierpark-nordhorn.de
Liebe Freunde des Nordhorner Tierparks,
wir haben einen neuen Internetauftritt! Eine Spende der Firma Hötzel, RFS und Partner in Stadtlohn hat diesen neuen Auftritt ermöglicht.
In den nächsten Wochen wird der Internetauftritt noch umfangreicher und auch in niederländischer Sprache erscheinen. Unter Aktuelles sind inzwischen einige Informationen zu finden.
Viel Spaß beim Lesen und einen "Sonnigen 1. Mai" wünscht
Thomas Berling



"Conservation Project Manual" now available
This above 200-page book has just been published as a product of  collaboration between BP and BirdLife International, FFI, and RSPB. 
You can download it  from http://conservation.bp.com/advice/project.asp .
It fills an empty niche and deserves to get out and to be translated. NGO and other partners would benefit
from it, and given that straightforward project guidance from GEF is not available for them, this book looks very useful and could save us a great  deal of time otherwise spent on hand-holding.



BirdLife International announced today it will send five teams of field biologists to assess the impacts of war in Iraq on the conservation status of key habitats, sites and species. The teams are going to focus their surveys on the Mesopotamian marshes Endemic Bird Area (EBA), 42 Important Bird Areas (IBAs), 24 globally threatened bird species, 3 endemic or near-endemic bird species and 5 endemic or near endemic bird sub-species and will depart as soon as it is safe to do so.
The release and related photographs are posted at:
http://www.birdlife.net/news/pr/2003/04/iraq_survey.html




ernst gemeint:

Germany's Hamburg urged to rename as "Veggieburg"
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/20629/story.htm
The German port of Hamburg has been offered 10,000 euros to change its name to "Veggieburg" by animal rights activists who are unhappy about the city's association with hamburgers.
"Hamburg could promote animal welfare and court sympathy for animals by changing its name to Veggieburg," the People for the Ethical Treatment of Animals (PETA).
"I cannot afford to waste my time with this. I don't even want to look at nonsense like this," said Klaus May, a city government spokesman. In its letter, PETA said the name Hamburg conjured up images of "unhealthy beef patties made of pulverised dead cattle."

> letztes Jahr sollte sich die Allgäuer Gemeinde Fischen in „Wandern“ umbenennen...


Animal rights leader says wants to be barbecued
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/20594/story.htm


Spiel-Tip
Wildlife Park


WildlifePark  

"Wildlife Park" ist anders. Seine Spielidee orientiert sich weniger an einer üblichen Wirtschafts-Simulation, sondern an den Bedürfnissen von Tieren und Besuchern, um einen außergewöhnlichen, zukunftsweisenden Zoo zu erbauen. Gute Zooeinrichtung und Gehege für optimale Tierhaltung, Vermehrung der Tiere sowie Tierschutz- und Artenschutz-Aspekte stehen im Mittelpunkt. Hoch komplex und doch einfach zu bedienen, stimmiges Layout mit intensiver Atmosphäre. Und viel Spaß.
Die Zoo-AG konnte eine Betaversion testen und fachliche Anregungen einbringen. Dieses Spiel lohnt sich!
44.99 Eur bei Amazon



Hamburger Morgenpost, 27.4.
Wildlife Park - Des Tigers Begehr
http://www.mopo.de/nachrichten/236_computer_spiele_116035.html
Endlich mal wieder ein Computerspiel für die ganze Familie! Gemeinsam einen Zoo bauen, Tiere pflegen und Besucher glücklich machen. Genau das Richtige für langweilige Wochenenden und erholsame Feierabende.
Wo soll der neue Park gebaut werden? Im kalten europäischen Raum, in der heißen Wüste Afrikas oder doch lieber auf einem Inselparadies in der Karibik? Fünf verschiedene Klimazonen und Länder stehen zur Auswahl. Mit dem Errichten von artgerechten Gehegen und deren Ausstattung verbringt der "Wildlife Park"-Direktor den größten Teil seiner Zeit. 45 Tierarten, von Affen und Raubkatzen bis hin zu Spitzmaulnashörnern und Galapagosschildkröten, gibt es. Entscheidend ist, deren unterschiedliche Bedürfnisse zu befriedigen, damit sich die glücklichen Tiere den Besuchern von ihrer besten Seite zeigen. Fachpersonal versorgt Zwei- und Vierbeiner mit Nahrung und Trinken, behandelt Krankheiten und pflegt die biotopen Grünanlagen. Viele Gegenstände stehen bereit, um den Tieren den Alltag zu versüßen.
Hört sich eigentlich alles ganz nett an. Einen Haken hat die tierische Simulation dann aber doch: die Technik. Was hier geboten wird, wird selbst vom betagten "Zoo Tycoon" (Microsoft) in den Schatten gestellt. Die 2-D-Grafik ist in hohen Auflösungen oft zu klein, vor allem Buttons sind schlecht zu erkennen. Tieren, Besuchern und Personal wurden nur wenige Animationen spendiert. Familientauglich ist "Wildlife Manager" aber allemal. Wer gut aufpasst, lernt sogar manch Wissenswertes. Gesamtbewertung: gut
> offenbar hat der Tester die Grafik-Leistung im Spiel herabgeregelt (das geht, um ältere Rechner zu entlasten). Alles ist fließend 3D-animiert, die Tiere bewegen sich natürlich mit vielfältigen Verhaltensmustern. Die Grafik ist um Klassen besser als bei ZooTycoon!



Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Ausstellungen

NIEBÜLL Naturkunde-Museum:
DER SEEADLER IN SCHLESWIG-HOLSTEIN - Biologie, Gefährdung und Schutz
13.7. bis 31.10.2003
http://www.nkm-niebuell.de

FRANKFURT Palmengarten
AUSTRALIS Lebensräume in Australien
4.7. bis 7.9.2003
http://www.palmengarten-frankfurt.de

Stralsund, Meeresmuseum
Störe - bedrohte Giganten - lebende Fossilien
Sonderausstellung bis 31. Oktober 2003
www.meeresmuseum.de

KÖLN Zoologischer Garten:
DINOVERSUM - Die Welt der Dinosaurier im Kölner Zoo
bis 14.9.2003
http://www.zoo-koeln.de/aktuelles/dinoversum.php

BAYREUTH Urwelt-Museum Oberfranken
DIE ERBEN DER DINOSAURIER - Wollnashorn, Mammut & Co
bis 31.10.2003
http://www.Urwelt-Museum.de

PADERBORN Naturkundemuseum im Marstall:
EULE UND MENSCH
bis 3.8.2003
http://www.paderborn.de/cs_kunst_kultur/content/sp_auto_7329.php

DESSAU Museum für Naturkunde und Vorgeschichte:
FLUGSAURIER 7.5. bis 12.10.2003
http://www.dessau.de/amt41/kulttour/de/kultur/k05.html

BAD DÜRKHEIM Pfalzmuseum für Naturkunde
NATURALE 2002/2003 - 18th International Nature Film Festival
22.5. bis 25.5.2003
http://www.pfalzmuseum.de/

MÜNCHEN, Deutsches Jagd- und Fischereimuseum:
AFRIKA IMPRESSIONEN Gemälde aus dem Afrika-Zyklus des Malers Renato Casaro
2.7. bis 9.11.2003
http://www.jagd-fischerei-museum.de/

STUTTGART Staatliches Museum für Naturkunde
Naturfotos des Jahres
bis 1.6.2003
http://www.naturkundemuseum-bw.de

LINZ Biologiezentrum des Oberösterreichischen Landesmuseum:
AMSEL, DROSSEL, FINK UND STAR Oberösterreichs Vogelwelt zur Jahrtausendwende
bis 5.10.2003
http://www.biologiezentrum.at

BAD DÜRKHEIM Pfalzmuseum für Naturkunde
LUCHS
bis 30.6.2003
http://www.pfalzmuseum.de/

FRAUENFELD Naturmuseum
GRÖSSER, STÄRKER, SCHÖNER - Auffallen bei Mensch und Tier
bis 27.7.2003
http://www.kttg.ch/museen/HTM/natur1.htm

HANN. MÜNDEN Städtisches Museum im Welfenschloß:
DAS HEIMLICHE LEBEN DER WASCHBÄREN
Ausstellung mit Bildern des Tierfotografen Ingo Bartussek
bis 18.5.2003
http://www.hann.muenden.de/kultur/museum/

Naturkunde-Museum Wiesbaden
IM REICH DER BISONJÄGER Nordamerikas Tierwelt und seine Ureinwohner
bis 29.6.2003
http://www.nws-wiesbaden.de/amerika/index.html

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
TV-Tipps

tv.nrw: Jeden Samstag ca. 18:00 Uhr "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek aus den 70er und 80er Jahren; teilweise mit Zoo-Berichten. Sonntags: Alte "Survival"-Folgen aus der legendären Natur-Doku-Reihe der BBC (80er Jahre)

Do., 01.05.2003, 20:15-21:45 N3, Gartenkunst am Meer - IGA 2003 in Rostock
Fr., 02.05.2003, 12:30-13:15 SWR, Deutschlands wilde Tiere (8/10), Im Schutzgebiet der unteren Elbtalaue Wh
Sa., 03.05.2003, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Viel Gewicht auf leisen Sohlen - Elefanten Wh
Sa., 03.05.2003, 11:15-11:40 3sat, Der Dobratsch - Ein sensibler Riese, Kärntens erster Naturpark Wh
Sa., 03.05.2003, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Tigerhaie - bedrohte Räuber
So., 04.05.2003, 08:30-09:00 MDR, 360° - Die GEO-Reportage, Die Farm der Schmetterlinge Costa Rica Wh
So., 04.05.2003, 20:45-22:20 ARTE, Themenabend: Löwenliebe, mit: Frei geboren, Spielfilm; Der Raubtiermann - René Strickler; Die Spur des Löwen
Mo., 05.05.2003, 12:30-13:15 SWR, Deutschlands wilde Tiere (9/10), Im Nationalpark Hainich Wh
Mo., 05.05.2003, 12:30-13:00 B1, Wo Wolf und Luchs gut' Nacht sich sagen, Der Nationalpark Bayerischer Wald Wh
Mo., 05.05.2003, 19:00-19:30 BR, Welt der Tiere, Ein Kätzchen der besonderen Art NEU
Di., 06.05.2003, 12:30-13:15 SWR, Deutschlands wilde Tiere (10/10), Im Nationalpark Bayerischer Wald Wh
Di., 06.05.2003, 21:30-21:45 MDR, Hierzulande, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten (6/11) NEU
Mi., 07.05.2003, 12:30-13:00 B1, Die Rückkehr der Steinadler, Der Nationalpark Berchtesgadener Land Wh
Mi., 07.05.2003, 21:45-22:15 HR, 360° - Die GEO-Reportage, Nashörner unter dem Hammer Wh
Do., 08.05.2003, 15:00-16:00 3sat, NetzNatur: Wald live!, Höhepunkte eines spannenden TV-Live-Experiments
Sa., 10.05.2003, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Und abends besucht der Elefant die Affen Qh
Sa., 10.05.2003, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Chris Austria taucht mit Bengaltigern Wh
Sa., 10.05.2003, 18:30-19:10 VOX, hundkatzemaus, Thema u.a.: Sanfte Medizin im Zoo
So., 11.05.2003, 08:30-09:00 MDR, 360° - Die GEO-Reportage, Die Bisonwächter Wh
So., 11.05.2003, 16:30-16:55 ORB, Ein Platz für Wölfe
So., 11.05.2003, 17:15-17:30 3sat, Zoo-Geschichten: Arnheim, Film von Björn Encke NEU



ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm


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