Zoopresseschau

Zoo-AG Bielefeld
http://www.zoo-ag.de

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Ausgabe 156 vom 10. April 2003
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse zusammengestellt von Dirk Petzold
und Dr. Martina Raffel
zusätzliche Recherchen: Christian Hellwig
redaktion@zoo-information.de ISSN 1619-6643

  Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Rheinpfalz Online 7.4.2003
Newa hat ihren Winterschlaf beendet - Sie freut sich auf Jonny aus Karlsruhe
Bärig viel los beim Bärenfest im Zoo

http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20030407:3732464
Nachdem ihr die Windhexe "Jeanette" im Oktober letzten Jahres das Fest zur Winterruhe vermiest hatte, zeigte sich Petrus gegenüber Bärin Newa zum "Bärenerwachen" im Landauer Zoo gestern gut gelaunt. Azurblauer Himmel und leuchtend gelbe Sonne strahlten mit Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel um Wette angesichts der Scharen von Menschen, die zum "Tanz mit dem Bären" strömten.
Newa freut sich bärig auf die Ankunft von Braunbär Jonny aus dem Karlsruher Zoo, mit dem sie ab nächster Woche ihr Gehege teilen wird. Der Zoodirektor, Zoo-Dezernent und der Kassenwart der Freunde des Landauer Tiergartens freuten sich ihrerseits über einen überdimensionalen Scheck über 1000 Euro von der Landauer Firma Frey und Kissel.
In die großräumige "Bärenvilla" wird zurzeit eine Einliegerwohnung für die Luchse integriert, die in einigen Wochen Newas und Jonnys Hausgenossen werden sollen. Hinter dem Bärenpark haben sich in einem neuen Gehege Weißstörche und europäische Kraniche zu einer weiteren ungewöhnlichen Wohngemeinschaft zusammengefunden. "Vergesellschaftung verschiedener Tierarten zur Verhaltensbereicherung" nennt Heckel solche Maßnahmen, die dem Landauer Zoo weltweite Anerkennung für die artgerechte Haltung von Tieren einbringen.

Berliner Morgenpost 5.4.2003
Geschichten aus Zoo und Tierpark
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/bezirke/story595880.html
Der Vermieter fragte lieber nach: "Sind Sie Student? Feiern Sie am Wochenende lange Partys?" Beim Erzählen kann sich André Schüle das Lachen nicht verkneifen. André Schüle denkt statt an laute Musik und Cocktails vielmehr an zahnkranke Nilpferde und hustende Affen. Er ist der neue Zoo-Tierarzt.
Am 2. Januar hatte der 29-Jährige seinen ersten Arbeitstag im Zoologischen Garten. Er tritt die Nachfolge des in Pension gegangenen Tierarztes Dietmar Jarofke an und wird zukünftig an der Seite von Zoo-Tierarzt Andreas Ochs arbeiten. André Schüle hat als Schwerpunkt das Aquarium übernommen. Sein erstes Praktikum während des Studiums machte der in Düsseldorf geborene André Schüle im Berliner Zoo. Weil es so gut lief, wurde er daraufhin bei interessanten Fällen informiert und durfte zusehen und helfen. So blieb der Kontakt über Jahre bestehen.

Spiegel 4.4.2003
Parasiten im Zoo
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,243245,00.html
Das Leben auf Kosten anderer ist auf Erden die beliebteste Daseinsform: Mehr als 50 Prozent aller Arten schmarotzen. Einen spannenden Einblick in die Welt der sonst versteckt lebenden Kreaturen wie Rinderfinnenbandwürmer, Vampirfledermäuse oder etwa Milben bietet die Schau "Parasiten - leben und leben lassen", die noch bis Ende Mai im Tierpark Hagenbeck in Hamburg zu sehen ist.
Zu den vorgestellten Lästlingen gehört etwa die Filzlaus (1,7 Millimeter lang). Konzipiert wurde die Ausstellung von Parasitologen des Museums für Naturkunde der Berliner Humboldt-Universität. Die Forscher präsentieren lebende Katzenflöhe, Rinderzecken und Schmeißfliegen.
Auch eine Kreatur, die dem Menschen nahe steht, wird bei lebendigem Leibe vorgeführt: die Gemeine Bettwanze.

Rheinpfalz Online 9.4.2003
Fischzug nach Speyer
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20030409:3739366
Für Merlin Entertainments Ltd. ist Robin James ein wichtiger Mann, vielleicht der Wichtigste überhaupt. Robin James ist jedenfalls mit seinem Team vom "Biological Service" dafür verantwortlich, dass Millionen von Besuchern in den Sea-Life-Centern nicht an leeren Wasserbottichen vorbei pilgern, sondern Hai, Hummer und Hering erleben können. In Weymouth werden sie aufgezogen.
70 bis 100 Transporte muss Robins Team im Jahr organisieren, manchmal sind es nur ein paar Makrelen für die Dependance in Blackpool, heute allerdings wird der kostbare Erstbesatz für den Speyerer Sea-Life-Neubau verladen. Von der winzigen Seeschnecke bis zum kapitalen Meeraal, mehr als 1000 empfindliche Wassertiere.

Zeitungsgruppe Lahn-Dill 9.4.2003
Verliebt bis in die Schnabelspitze: "Elsa" angelte sich Traumstorch
http://213.61.31.33/main.php?ses_viewmode=37&dir=2&content_id=98445
Herborn-Uckersdorf. "Elsa" ist verliebt - bis in die Schnabelspitze. Die junge Störchin hat sich ihren Traummann geangelt. Bisher hatte "Elsa" nur an den Tierpflegern des Uckersdorfer Vogelparks Gefallen gefunden. Nun "klappert" sie mit einem Artgenossen im gemeinsamen Nest liebevoll um die Wette. "Dass das wirklich klappt, hätte ich nie gedacht", freut sich Vogelpark-Geschäftsführer und Biologe Wolfgang Rades über die Frühlingsgefühle der zahmen "Elsa". Für Sonntag (9.30 Uhr bis 18 Uhr) lädt das Vogelpark-Team um den Leiter Reinhold Wiegand und den Biologen Wolfgang Rades zum "Narzissentag" ein.

Frankfurter Rundschau 6.4.2003
Keinen Cent für Frankfurt
http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/frankfurt/?sid=cbbde2231e042afc195e500662c021bd
Offenbachs Oberbürgermeister Gerhard Grandke (SPD) hat den Wunsch der Frankfurter Kommunalpolitik abgelehnt, Zoo und Palmengarten von den Kommunen finanzieren zu lassen. Zoo und Palmengarten seien "lokale Einrichtungen einer Großstadt", die mit der Region nichts zu tun hätten.
Über eine finanzielle Beteiligung lasse sich allenfalls reden, wenn in Frankfurt "Leuchttürme" entstünden. Grandke nannte als Beispiel eine neue "Großsportarena".

Aachener Nachrichten 4.4.2003
Iberische Wölfe bald im Zoo
http://www.an-online.de/sixcms/detail.php?template=an_detail_standard&id=160561
Jülich - Kräutergarten, Waldspielplatz, Wildkatzengehege und Verbesserungen im Glashaus sind die Projekte, die zurzeit im Brückenkopf-Park in Arbeit sind. Gestern stellte Geschäftsführer Dr. Peter Nieveler die neuen Attraktionen vor. Wölfe, Luchse und Wildkatzen kann man demnächst im Zoo-Bereich bestaunen, die wichtigsten Arbeiten für den Umbau sind bereits erfolgt. Die Kosten für Gehege plus Tiere in Höhe von insgesamt rund 45.000 Euro übernimmt der Brückenkopf-Verein. Zwei iberische Wölfe sollen das Gehege Ende April bis Anfang Mai beziehen.
Schweriner Volkszeitung 8.4.2003
Waschbärenbande zieht bald um
http://www.svz.de/newsmv/lr/bue/08.04.03/wasch/wasch.html
Bald ist es soweit, dann zieht die 14-köpfige Waschbärenbande vom Güstrower Natur- und Umweltpark in den Waschbärenwald um. Der Neubau eines Freigeheges für die possierlichen Tiere - Kletterer, Schwimmer und Allesfresser - wurde notwendig, da das alte Gehege nicht mehr der heutigen Philosophie entsprach: groß und naturnah. Mit Unterstützung des Forstamtes Güstrow entstand seit Anfang des Jahres eine Anlage mit Kletterbäumen, hohlen, dekorativen Eichenstämmen, Verstecken und Feldsteinen.

Neue Presse 7.4.2003
Zoo: Jetzt Gesichts-Scan
http://www.neuepresse.de/region_hannover/140691.html
Hannover. Manchmal öffnet ein Lächeln alle Türen, demnächst soll es im Zoo immer so sein. Zumindest für Eigentümer der Zoocard. Der lästige Fingerabdruck-Test, der bisher jeden Dauergast als solchen identifiziert, weicht ab 16. April einem Gesichts-Scanning mit dem schönen Namen „Smile and go“.
So funktionierts: Der Besucher hält seine Zoocard über ein Lesegerät. Dann ein Blick in den Spiegel, ein Lächeln, ein Foto. Die Daten werden gespeichert. Beim nächsten Besuch tastet ein biometrischer Scanner am Eingang das Gesicht erneut ab. Wenn es mit dem Foto im Speicher übereinstimmt – Türen auf und viel Spaß.
Wenns denn klappt. Denn der Test mit dem Fingerabdruck, vor zwei Jahren von Zoo-Chef Klaus Michael Machens mit viel Aufhebens angekündigt, war für die 60000 Dauergäste oft mit Frust verbunden: Bei Kindern streikte der Scanner oft, bei Kälte funktionierte er gar nicht mehr. Die Folge: längere Wartezeiten und mehr Personal im Einsatz. Aber die werden bald lächeln, hofft Zoo-Sprecherin Margitta Feike: „Künftig dauert der Einlass nur Sekunden.“ Zu den Kosten der Umrüstung sagte sie am Montag jedoch nichts.

Südwest Presse 8.4.2003
Mit Blasrohr und Narkosegewehr auf der Lauer
http://www.suedwest-aktiv.de/landundwelt/blick_in_die_welt/artikel605850.php
Ein dreijähriger Rüde des siebenköpfigen Wolfsrudels im Tierpark im oberpfälzischen Lohberg (Landkreis Cham) hat am Samstagvormittag das Weite gesucht. Bis gestern konnte das Tier nicht wieder eingefangen werden. Vor einem Jahr waren bereits drei Wölfe aus dem Nationalpark Bayerischer Wald ausgebrochen.
Nach Angaben des Lohberger Tierparkleiters Hans Aschenbrenner ist eine Gefährdung von Menschen äußerst unwahrscheinlich. Dennoch wurde von der Polizeidirektion Regensburg eine Gefahrenwarnung herausgegeben.
Der Rüde hatte sich unbemerkt unter dem Zaun des Geheges in Lohberg ein nur etwa 15 Zentimeter großes Loch gegraben und sich dann offenbar hindurchgezwängt.
Einige Stunden nach dem Ausbruch wurde das Fehlen des Tieres bemerkt. Später soll der Wolf tief in einem Waldgebiet in der Nähe einer Hütte gesehen worden sein. Laut Aschenbrenner soll nun versucht werden, den Wolf lebend einzufangen.

Hamburger Abendblatt 7.4.2003
Wolf flüchtete aus Tierpark
http://www2.abendblatt.de/daten/2003/04/07/142432.html
Das drei Jahre alte Männchen "Ferrenz" ist am Sonnabend aus dem Bayerwald-Tierpark in Lohberg geflüchtet. Die Bewohner haben Angst. Doch Bürgermeister Hans Mühlbauer wiegelt ab: "Es besteht keine Gefahr, der Wolf ist sehr menschenscheu"

Augsburger Allgemeine 8.4.2003
Von Altötting bis Neuburg: Ferrenz, der Wolf, ist überall
http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?arid=1049801922180
Bürgermeister Hans Mühlbauer nennt ihn den „schnellsten Wolf Bayerns“. Denn Ferrenz, der Ausreißer aus dem Oberpfälzer Tierpark Lohberg, ist mittlerweile in den verschiedensten Orten Bayerns gesichtet worden. Der dreijährige Wolf hatte sich am Samstag durch ein Loch im Zaun gezwängt. Seither ist er verschwunden. Spurlos.
Die erste Wolfsmeldung kam von der Polizei Traunstein, es hatte sich ein Bürger gemeldet, der Ferrenz gesichtet haben will. „Das ist immerhin gut 200 Kilometer weg“, sagt Mühlbauer. Außerdem liegen die Donau und die Autobahn dazwischen... Aber: Nichts ist unmöglich, dachte sich Mühlbauer nach diesem ersten Anruf noch. Bis dann kurz darauf wieder das Telefon klingelte und ein Privatmann aus Altötting von einer Begegnung mit Ferrenz erzählte. Später meldete sich ein Jäger aus Neuburg an der Donau, der den Wolf in den Donauauen ausgemacht hatte. „Es kann schon sein“, sagt Mühlbauer vorsichtig, „das die alle ein wolfsähnliches Tier gesehen haben.“

Augsburger Allgemeine 6.4.2003
Auf der Flucht: Ferrenz, der Wolf
http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start? arid=1049596039804
"Irgendwann wird es uns treffen. Irgendwann wird uns auch einer abhauen." Bürgermeister Mühbauer sorgt sich um Ferrenz - "denn wir wissen nicht, welches Schicksal ihn erwartet". Im Tierpark Lohberg hofft man jetzt darauf, dass der Bursche zu seinen Artgenossen zurückkommt - und dann mit einem Narkosegewehr oder einen Blasrohr betäubt werden kann. "Aber sehr wahrscheinlich ist das nicht"

Frankenpost
Weiterhin keine Spur von Bayerns schnellstem Wolf
http://www.frankenpost.de/nachrichten/bayern/resyart.phtm?id=440926
Es gebe immer noch keine Erkenntnisse darüber, wohin das Tier nach seinem Ausbruch am Samstag aus dem Bayerwald-Tierpark gelaufen sei

B.Z. (Berlin) 10.4.2003
Entlaufener Wolf macht Bayerischen Wald unsicher
http://bz.berlin1.de/aktuell/news/030407/wolf.html

Neue Deister-Zeitung Lokales 7.4.2003 1:47
Mit Radiospots gegen das Defizit: Wisentgehege startet Werbeaktion
http://www.dewezet.de/Redaktion/NewsArticle.php3?id=304474
Mit einer neuen Werbekampagne sollen mehr Besucher in das defizitäre Wisentgehege in Springe gelockt werden. "Nur wenn es uns gelingt, die Zahl der Gäste deutlich zu steigern, können wir wieder schwarze Zahlen schreiben“. Seit vergangener Woche laufen mehrmals täglich Radio-Spots, in denen für den heimischen Tierpark geworben wird. In dieser Woche soll die Aktion auf großflächige Plakatwände und Handzettel ausgeweitet werden. Wie berichtet, war das Wisentgehege wegen seines hohen Defizits vom Landesrechnungshof ins Visier genommen worden. Für die Werbeaktion stehen in diesem Jahr 80 000 Euro zur Verfügung. Von dem Geld hat eine Marketing-Agentur auch ein neues Logo entwickelt.

Kölner Stadt-Anzeiger 10.4.2003
Großer Einsatz, aber kein Geld
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1049817305509
Eine Zusammenarbeit mit dem Zoo - bis hin zur Fusion - betrachten die Stadt und der Vorstand des Freundeskreises Botanischer Garten als Möglichkeit zur langfristigen Sicherung des grünen Kleinods.
Einen schweren Stand beim Symposium „Braucht Köln Tropenhäuser?“ hatte Werner Adams, Leiter des Kölner Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen. Inmitten engagierter Fürsprecher des Botanischen Gartens, die dessen wissenschaftliche, kulturelle, städtebauliche und pädagogische Bedeutung betonten, war er derjenige, der den Sparzwang im aktuellen Haushalt und für die Planung bis mindestens 2006 darlegen musste. „Kein Mensch denkt daran, den Botanischen Garten zu schließen, zu verkaufen, zu bebauen oder zu einem normalen Park umzugestalten.“ Neubaupläne für das marode große Tropenhaus seien nicht umsetzbar. Prof. Axel Freimuth von der Kölner Uni stellte die Bedeutung dieses naturwissenschaftlichen Schatzes für den Ausbau Kölns als Zentrum der Biowissenschaften dar. Prof. Thomas Stützel. Leiter des Deutschen Verbandes Botanischer Gärten, mahnte zu nachhaltiger Planung: „Eine Legislaturperiode ist zu kurz für die Entscheidung über eine auf Jahrhunderte angelegte Sammlung.“ Prof. Heinz Saedler vom Max-Planck-Institut brachte ein Konzept „Biopark Flora“ aus dem Jahr 2000 in Erinnerung und regte an, für Forschungsaufgaben auch europäische Mittel anzufordern.

Tagesspiegel 6.4.2003
Tutume zieht weg
http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/06.04.2003/513305.asp
Eltern- und Kinderherzen stehen schwere Zeiten bevor: Tutume, der kleine Elefant aus dem Berliner Tierpark, soll in ein paar Wochen in den Zoo von Osnabrück umziehen. Das hat zwei Gründe: Tutume könnte als reifender Jungbulle mit seinem Vater aneinander geraten. Der zweite Grund ist schön und romantisch: Im Osnabrücker Zoo warten Elefantinnen auf einen jungen Mann, mit dem sie der Natur ihren Lauf lassen können.

Freie Presse 5.4.2003
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/WESTSACHSEN/ZWICKAU/TEXTE/589384.html
Wenn sich am Ostersonnabend im Tierpark Hirschfeld die Türen zum traditionellen Familienfest öffnen, dann warten allerhand Überraschungen auf die Besucher. Zu den Knüllern gehört eine Show auf der Freilichtbühne. Im sanierten Blockhaus auf dem Hügel im Hirschfelder Tierpark ist eine Ausstellung geplant unter dem Thema "Bär und Wolf". Wird doch bereits mit hohem materiellen und finanziellen Aufwand am größten Bauvorhaben des Tierparks gearbeitet: der Errichtung eines kombinierten Bären-Wolfs-Geheges.

Ostsee Zeitung 5.4.2003
Umweltminister Methling vom Engagement beeindruckt
Tierpark züchtet seltene Rassen

http://www.ostsee-zeitung.de/gr/start_112746_678784.html
Die Kremserfahrt bei strahlendem Sonnenschein durch den mit 90 Hektar flächenmäßig größten Tiergarten Mecklenburg-Vorpommerns hatte Erholsames an sich. Trotzdem war es ein Arbeitsbesuch. Als Umweltminister sei er unter dem Aspekt des Artenschutzes auch für die Zoos zuständig, erklärte Methling. Beeindruckt zeigte sich Methling nicht nur vom Engagement für vom Aussterben bedrohte Haustierrassen, wie dem Walachen-Schaf, von dem es nur noch 100 Tiere geben soll. Toll fand er das Bewirtschaftungskonzept. 120 000 Euro brauche der Verein, um alle Kosten decken zu können. Die Besucher brachten 21 000 Euro. Der Rest musste erwirtschaftet werden. Und das erfolgt, indem der Park wie ein Landwirtschaftsbetrieb geführt wird, mit eigener Futterproduktion sowie Fleisch- und Tierverkauf. Waldmann bat den Minister lediglich um Unterstützung für den geplanten Umbau des Besucher- und Informationszentrums.

Der Patriot 9.4.2003
Vorwürfe gegen die Tiergartengesellschaft
"Untragbare Taktik zu Lasten der Tiere"

http://www.derpatriot.de/cont/lokales/artikel.php ? ID=96568&RESSORT=LP
Lippstadt. Bei der Vermittlung der Tiere betreibe der Verein "ein sehr undurchsichtiges Spiel", so Dirk Petzold, Mitinitiator der Arbeitsgemeinschaft Zoobiologie. In der Öffentlichkeit werde gejammert, wie schwierig sich die Vermittlung gestalte. Aber all jene, die hierbei helfen wollten, beißen auf Granit. Er versuche seit vielen Wochen bei der Tier-Vermittlung behilflich zu sein - "leider erfolglos". Das aber liege an der "sehr mühsamen Korrespondenz mit den Verantwortlichen in Lippstadt, an mangelnder Zusammenarbeit und fehlender Bereitschaft, die Tiere abzugeben". Es sei zwar verständlich, wenn das Loch in der Tiergarten-Kasse verringert werden soll - aber "nicht auf Kosten der Tiere". Zudem seien der Veräußerung Grenzen gesetzt. "Alte Füchse und Schneeeulen kann man einfach nicht mehr verkaufen."
Das Schicksal der beiden Wölfe hätte längst geklärt sein können. So habe der Tierpark Bielefeld das Paar aufnehmen wollen. Dann habe es geheißen, es handele sich um weiße Wölfe (die aber nicht ins Konzept des ostwestfälischen Heimattiergartens passen) - worauf die Übernahme geplatzt sei. "Eine Falschauskunft", die Lippstädter Exemplare seien graue europäische Wölfe. In der Zwischenzeit hatten die Bielefelder jedoch schon Wölfe aus Springe erworben. Petzold hatte mehrfach angeboten, bei der Vermittlung des Lippstädter Tierbestandes zu helfen. Doch sämtliche Anrufe und E-Mails seien ergebnislos geblieben, die versprochenen Rückrufe nicht erfolgt. Eine Erfahrung, die auch Mitglieder der Deutschen Tierpark-Gesellschaft, des Naturschutzbundes sowie eine heimische Tierärztin gemacht haben. Und ein Park, der die Bären möglicherweise hätte aufnehmen können, wurde "ebenfalls seit Wochen nicht mehr informiert". Fazit: "So weit kann es mit den Bemühungen der Tiergarten-Verantwortlichen nicht her sein." Zu dieser Kritik wollten wir Tiergarten-Geschäftsführer Roland Sommer Gelegenheit zur Stellungnahme geben. Allerdings war er gestern nicht erreichbar...
> Dazu in eigener Sache: Ich bin keineswegs der Urheber einer Kampagne gegen die Verantwortlichen des aufgelösten Tiergartens Lippstadt. Der Redakteur des „Patriot“ bat mich gestern telefonisch um Auskünfte. Ich machte deutlich, daß viele dieser Angaben aus zweiter Hand stammen, wobei ich ohne Rückfrage natürlich keine Namen nennen konnte. Eigene Angaben aus erster Hand wären sicherlich besser, doch bis auf den Tierpfleger, der keine Entscheidungen treffen kann, habe ich auch nach vier Wochen keinen Verantwortlichen erreicht. Auf seine Bitte hin veröffentlichten wir in der Zoopresseschau eine Abgabeliste, und daraufhin haben mehrere Interessenten ebenfalls erfolglos versucht, die Verantwortlichen in Lippstadt zu erreichen. Unbeabsichtigt bin ich so zur Anlaufstelle für Leute geworden, die ihrerseits in dieser Sache nicht weiterkommen – ohne selbst weiterhelfen zu können außer durch das Sammeln von Informationen. Die Gerüchteküche brodelt, alleine heute erhielt ich mehrere Anrufe zum Thema. Der Pachtvertrag läuft noch fünf Tage, danach ist das Schicksal der Tiere endgültig ungewiß. Dirk Petzold


Australian Financial Review 05/04/2003
CAPTIVE AUDIENCE: Zoos look for a business evolution
Australian zoos are leading the way in building up relationships with outside sponsors that offer benefits all round most especially for the animals. Sue Williams reports.
With multimillion-dollar renovations being unveiled at zoos in Victoria and NSW, and experts from zoos all over the world flying into Australia for the annual conference of the Australasian Regional Association of Zoological Parks and Aquaria this Monday, nowhere is the change happening faster than here.
``Once companies understand the kind of things we're doing, most of them realise it's a win-win situation for everyone," Zoo Victoria's director of commerce and marketing, Carl Carthy, says. ``The companies are getting direct benefits from their input for both their employees and their image, and they're able to target key audiences in a way they're often unable to with other programs."
The latest visitor figures, for the year 2000, suggest that's right, with 650 million people visiting zoos around the world every year, and 3 million going to Australian zoos an audience that is drawn from every social and income group. However, experts say the number of visitors in real terms is declining, if population growth is taken into account, and all zoos are having to work harder to draw people away from rival forms of entertainment, including television shows about animals.
While the emphasis on education is being picked up strongly in Australia, within the next few years we are likely to overtake the US as far as innovation goes. Experts agree that because of Australia's climate, proximity to Asia and Antarctica, and more relaxed insurance industry thanks to a culture that is not as litigious as that in the US, the future of zoos will be mapped out here.
In line with Australia's emerging importance in the world of zoos, the new president of the World Association of Zoos and Aquaria, to be appointed in November, will be an Australian for the first time the current chief executive of the Royal Zoological Society of South Australia, Ed McAlister. With his worldwide experience of zoos, McAlister regards Australian zoos as way ahead of Britain and the rest of Europe, and on a par with the US.
He also is a firm advocate for change in zoos. He believes much of that change is being driven by a public that no longer feels comfortable seeing animals in captivity, particularly because people have often been reared on wildlife documentaries by the likes of David Attenborough that showcase animals in their natural state. At the same time, McAlister says zoos cannot afford to be too far ahead of thinking because members of the public are also not slow to complain when animals that are placed in a more natural environment are then able to hide behind thick foliage.
``We need to give people that kind of experience of animals. That's where immersion comes in. We want people to be able to look at animals without realising they're behind a barrier, for instance with invisible piano wire between the two, so they feel as if they're actually in the animals' world. Change is now happening at an exponential rate."
In Melbourne and Sydney, this is immediately obvious. The Victorian government has given Zoos Victoria $32 million to implement changes over three years in the three zoos under Mumaw's control at Melbourne, Werribee and Healesville with the aim of taking a global lead in showing how bars and barriers between animals and visitors can be abolished.
Last month, the first of Mumaw's nine innovative major projects was unveiled at Melbourne Zoo, the $10 million Trail of the Elephants. In this project, the zoo's two elephants have been released from their cages into a grassy area, close to a specially constructed Asian village, complete with a village hall, street hawkers and fields of crops. There, visitors wander down a jungle path, fringed by more than 40,000 plants, from small shrubs to mature trees, to see the elephants in a much more natural habitat. The animals have a mud patch in which to wallow, a pool in which to bathe and, of course, that grassy knoll. Next on the agenda is a plan to bring in three more elephants from Thailand. Other changes to come include a $5.5 million orang-utan enclosure with a treetop walk so that visitors can be eye to eye with the primates.
In NSW, the revolution is no less apparent. Sydney's Taronga Zoo and Dubbo's Western Plains Zoo are in the second year of a 12-year, $225 million regeneration program. The first project, the $11 million Backyard to Bush children's education experience, which opens this Tuesday, will introduce visitors to backyard, farm and bushland creatures.
Later, there will be a $25 million elephant rainforest precinct, where elephants will be viewed together with many of the animals that would usually share their natural world, such as Asian tapirs and primates.
Other projects include a huge exhibit of the Australian coast and a $35 million drive-through park at Western Plains, where there will also be a project featuring Australia's first greater one-horned rhinoceros and an associated breeding program.




Nachwuchs


Leipziger Volkszeitung 6.4.2003
Kleiner Fußballer mampft gern Äpfel
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/43467.html
Voi Nam (Vietnamesisch für "Elefantenjunge") ist der Star im Zoo. Sonnabend wurde der Kleine ein Jahr alt. Hunderte Besucher feierten, und viele machten bei der Gelegenheit auch gleich bei der Olympiade "Spiele mit uns" mit. "Er hat sich aufs Beste entwickelt", meinte Zoo-Direktor Jörg Junhold. Von 120 habe er sein Gewicht auf 500 Kilo erhöht.

Harke (Nienburg) 6.4.2003
Tierische Geburtstagsfete für Elefantenbulle Voi Nam im Zoo Leipzig
http://www.DieHarke.de/artikelseite.php3?artikel=106884750

Leipziger Volkszeitung 9.4.2003
Kimbali & Matadi - Kristins Vorschläge waren die besten
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/43725.html
Es gab ein neues Spielzeug - einen Jutesack voll Holzwolle - gestern für die jungen Angolalöwen im Zoo anlässlich ihrer Taufe. Der war nach 20 Minuten restlos zerfleddert. Längeren Bestand sollen die Namen der beiden haben: Matadi heißt ab sofort der Kater, Kimbali die Katze.

Die Welt, 9.4.2003
Elefant Tutume feiert Geburtstag und zieht nach Osnabrück
http://www.welt.de/data/2003/04/09/69047.html
Berlin. Jung-Elefant Tutume ist der Liebling seiner Mutter Sabah. Vorausgesetzt, er behält seine kleinen Stoßzähne bei sich. Mit denen piekt Tutume, der eigentlich längst entwöhnt ist, sie nämlich jedes Mal in den Bauch, wenn er versucht, sich trotz seiner vier Jahre etwas Milch zu ergaunern.
"Tutume macht keinen Stress, so lange er etwas zu Fressen hat", sagt Elefantenpfleger Mathias Otto. Daran war gestern Mittag kein Mangel. Zur Feier seines Geburtstages bekam der Elefant einen Korb voller Obst, Gemüse und Popcorn. Es wurde aber nicht nur Geburtstag, sondern auch Abschied gefeiert. Tutume wird Berlin kurz nach Ostern verlassen und in den Osnabrücker Zoo übersiedeln.

Zeitungsgruppe Lahn-Dill 9.4.2003
Frühlingserwachen im Wildpark: 25 Frischlinge tummeln sich
http://213.61.31.33/main.php?content_id=98528
Der Wildpark in Donsbach ist längst aus dem Winterschlaf erwacht: Bei den Wildschweinen brachten drei Bachen kürzlich 25 Frischlinge zur Welt. Viele idyllische Bilder erwarten in diesen Tagen Besucher in der 21 Hektar großen Anlage, auf der viele weitere Tierarten beim "Frühlingserwachen" zu beobachten sind: In ihren Gehegen erfreuen sich Rot- und Steinwild, darunter Dam- und Muffelwild sowie Sika-Hirsche, die aus Formosa und Japan stammen, an der Sonne über Donsbach. Auch ein Paar Exmoore-Ponys, von denen es in Deutschland nur wenige Exemplare gibt, ist hier heimisch geworden.

Welt, Die 7.4.2003
Tierpark Nordhorn hat viel Schwein gehabt
http://www.welt.de/data/2003/04/08/67734.html
Agathe hat Schwein gehabt: Im Tierpark von Nordhorn hat sie 15 Ferkel geboren. Auch ihre anderthalbjährige Tochter Anneliese warf in derselben Nacht. Ergebnis: zehn Ferkelchen. Den Tierpark Nordhorn freut das besonders. Die "Bunten Bentheimer" sind nämlich vom Aussterben bedroht.

Die Welt, 5.4.2003
Vilmas erster Auslauf mit der Eisbären-Mama
http://www.welt.de/data/2003/04/05/66154.html
Das kleine Eisbärenmädchen Vilma hat im Rostocker Zoo am Freitag erstmals Frühlingsluft geschnuppert. Vier Monate nach der Geburt durfte das Tier erstmals ins Freigelände. Die inzwischen 15 Kilo schwere Vilma ist bereits der 32. Eisbär, der im Rostocker Zoo geboren und aufgezogen wurde.

Ostsee Zeitung 5.4.2003
Nachwuchs Vilma durfte gestern zum ersten Mal nach draußen
Schwimmstunde bei Familie Eisbär
http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_112674_679131.html

Schweriner Volkszeitung 4.4.2003
Vilma tapste mit Mama ins Gehege
http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/05.04.03/vilma/vilma.html
Erstmals unter freiem Himmel weilte gestern Eisbärenmädchen Vilma in der Bärenburg des Rostocker Zoos und erkundete das Terrain.

Hamburger Abendblatt 4.4.2003
Das Fest der Frischlinge
http://www2.abendblatt.de/daten/2003/04/04/141479.html
Daldorf. 60 struppige Wildschweinbabys toben derzeit durch das 40 Hektar große Gehege im Erlebniswald Trappenkamp dort. Die Natur hautnah erleben - das sollen die Besucher des Waldpädagogikzentrums, zu dem der ehemalige Wildpark Trappenkamp vor drei Jahren umgewandelt wurde. Jährlich besuchen etwa 200 000 Gäste den Wald, der "Botschafter für Naturschutz, Toleranz und Nachhaltigkeit" sein soll. Die Saison beginnt am Sonntag mit dem Frischlingsfest. Von 11 bis 18 Uhr gibt es auf dem 330 Hektar großen Gelände ein buntes Waldprogramm.

Main Rheiner 5.4.2003
Mufflon-Baby und Frischlinge
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1121722
Wiesbaden. Wer kleine Wildschweine, Ziegen und ein Mufflon-Baby sehen möchte, sollte das Wochenende für einen Ausflug in den Tierpark nutzen. Der Vorsitzende des Fördervereins Fasanerie Klaus Ries ist ständig auf der Suche nach finanziellen Einnahmequellen für den Tierpark und erwägt, demnächst am Kiosk auch kleine Teddys zu verkaufen. Keine echten, versteht sich. Apropos Bären: Neuzugang "Ronja" hat sich mittlerweile gut eingelebt im Bärengehege und versteht sich prächtig mit Kuno, während die betagte Willi sich lieber etwas abseits der "Halbstarken" hält. Wie der Park nach Umwandlung des Grünflächenamtes in einen Eigenbetrieb organisiert sein wird, sorgt derzeit für Diskussionsstoff. Ob der Tierpark in ein anderes Amt eingegliedert wird, einen Trägerverein bekommt, gemeinnützige GmbH oder Stiftung wird, all das wird zur Zeit diskutiert.




Stuttgarter Zeitung 9.4.2003
Magnolienblüte fällt dem Nachtfrost zum Opfer
http://www.stuttgarter-zeitung.de/page/detail.php/401675
Nach der kältesten Aprilnacht seit 50 Jahren tragen die Magnolienbäume in der Wilhelma Trauer: "Bei uns sieht es leider ganz traurig aus", sagte Wilhelma-Sprecher Lutz Plasa gestern. Europas größter Magnolienhain ist dem strengen Frost in der Nacht zum Dienstag zum Opfer gefallen.

Kreis Anzeiger 9.4.2003
Fernsehen filmt im Vogelpark
http://www.kreis-anzeiger.de/sixcms/detail.php?id=807575
10. April, Vogelpark Schotten. Ab 12 bis etwa 15 Uhr wird das Hessische Fernsehen einen Beitrag aufzeichnen, der am Freitag, 11. April, um 19 Uhr im Dritten im Rahmen des „Hessentipps" zu sehen sein wird. Alle Besucher haben am Donnerstag freien Eintritt.

Hamburger Abendblatt 10.4.2003
Orang-Utan als Plastik fürs Zoo-Museum hergerichtet
Ein Affe, der sich nicht regt

http://www2.abendblatt.de/daten/2003/04/10/143684.html
Von Claudia Sewig
Babu hängt mitten in der Werkstadt. Eine Hand umklammert ein Seil, die andere ist bettelnd nach vorne gestreckt. Nur der Schwung fehlt der Orang-Utan-Dame ein wenig. Was aber auch nicht weiter verwunderlich ist: Handelt es sich doch um eine Präparation, eine so genannte Dermoplastik. Das berühmte Affenweibchen, das Mitte Februar 2002 mit 52 Jahren im Berliner Zoo starb, wird das neue Glanzstück in der Schausammlung des Zoologischen Museums. Sechs Monate hat Chefpräparator Klaus Zwonarz (50) an Babu gearbeitet.

Neues Deutschland 9.4.2003
»Kleiner Zoo« mit großen Sorgen
http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=33854&IDC=5
Haus Natur und Umwelt in der Wuhlheide bekommt kein Senatsgeld mehr. Am 1. Juli dreht der Jugendsenat den Geldhahn ab. Bisher überwies die Verwaltung jeden Monat 20000 Euro. Damit steht die Einrichtung erneut vor dem Aus. Noch ist den Gästen – 55000 kommen pro Jahr– die Gefahr der Schließung oft kaum bewusst. Kinder rennen durch die Flure, beobachten staunend die zwei nackten Wellensittiche, die kürzlich aus dem Ei schlüpften, streicheln Pony, Ziege und Schaf. Das HNU samt Laborräumen ist die größte Umweltbildungseinrichtung der Stadt. Der neue Pferdestall ist fast fertig. Als Vorläufer des HNU startete 1955 die Station junger Naturforscher.

Heilbronner Stimme 9.4.2003
Tripsdrill startet in die Saison
http://newsregional.stimme.de/landkreis/0,1043709353,0,0,0,0.html
Mit den Osterferien startet in Tripsdrill die Saison. Am Samstag, 12. April, öffnet der Cleebronner Freizeitpark in diesem Jahr erstmals seine Pforten

Münchner Merkur
Warum Nashörner keinen Wert auf Wohngemeinschaften legen
http://www.merkur-online.de/regionen/muenchenstadt/51,115564.html?fCMS=6ed0ef50a2e6420c1f07e149d6b93e08
Es ist kalt an diesem Wintertag und die vier Panzernashörner im Tierpark Hellabrunn dürfen nur eine Stunde ins Freie.

Thüringer Allgemeine 8.4.2003
Besuch im Zoopark-Aquarium Erfurt: Dieser Fisch schießt - mit Spucke
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.thueringen.volltext.php?id=566266
Der Schützenfisch fasziniert mit seinen bemerkenswerten Schießkünsten. Die Zucht ist bisher noch nicht gelungen. Im Zoopark-Aquarium werden sie mit ähnlich großen Fischen zusammen gehalten.

Thüringer Allgemeine 8.4.2003
Eine Portion Honig extra
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.eichsfeld.volltext.php?id=566168

Thüringer Allgemeine 8.4.2003
Eine Portion Honig extra
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.eichsfeld.volltext.php?id=566168
Gegen die Petze im Worbiser Bärenpark scheint König Fußball keine Chance zu haben. Für die Nachwuchskicker der Wipperstadt steht jedenfalls oft Mischa im Mittelpunkt, für den der Fußballverein eine Patenschaft übernahm. "Unser Park finanziert sich ausschließlich aus Spenden, Eintrittsgeldern und Patenschaften. Und gerade die Patenschaften sind ein ganz wichtiger Bereich, da sie uns jährlich einen bestimmten Betrag zusichern, mit dem wir fest rechnen können," sagt Bärenparkleiter Uwe Lagemann.

Sindelfinger,Böblinger Zeitung 7.4.2003
Zoo-Rast in neuem Design
http://www.szbz.de/dc1/html/news-sfz/20030407loka0017.htm
Das Wilhelma-Restaurant nahe dem Amazonienhaus hat eine Runderneuerung erfahren. Für rund 500 000 Euro renovierte die Betreiberfirma Cornelius Schuler Gastronomie Küche und Gastbereich. Das Restaurant öffnet wieder am heutigen Montag. ¸¸Nach 20 Jahren war das mal an der Zeit'', sagt Ursula Schuler.

Die Welt, 7.4.2003
"Helmut" blieb unbeeindruckt
http://www.welt.de/data/2003/04/07/67037.html
Pinguin "Helmut" aus dem Zoo in Hannover hat sich vom Besuch seiner Patentante, der CDU-Chefin Angela Merkel, unbeeindruckt gezeigt. Das scheue Tier verkroch sich in einer Höhle.

Hannoversche Allgemeine 6.4.2003
Hallo? Helmut? Fred!
http://www.haz.de/hannover/nachrichten/180509.html
Das ist ja auch für Angela Merkel (48) nicht leicht. Wie soll man mit seinem Patenkind unbefangen reden können, wenn alle Welt zuguckt? An der Betonmauer um das trostlose Pinguinbecken fand sich am Sonntag keine Lücke, als die Vorsitzende CDU auf einen Sprung bei Pinguin Helmut (fast 1) vorbeischaute.
Merkel schlüpfte über die Bande ins Gehege, nahm ein paar gebogene, weil tote Fische in die Hand und verschenkte die Köder. Wer nicht kam, war natürlich Helmut. Fred Seifert, Pfleger der Brillenpinguine hielt Angela Merkel seinen Namensvetter Fred (vier Monate) hin. Beide linsten dann in die Kameras, wobei Frau Merkel doch Abstand hielt: Denn Pinguine sehen gut aus, riechen aber streng.

Harke (Nienburg) 6.4.2003
http://www.DieHarke.de/artikelseite.php3?artikel=106884943
CDU-Chefin will ihren Paten-Pinguin «Helmut» im Zoo Hannover besuchen

Berliner Morgenpost 5.4.2003
Speiseplan
Berlin - Wer in Deutschland einen Hinterindischen Tiger sehen will, der muss in den Berliner Tierpark gehen. Die zwei Exemplare bekommen heute Rindfleisch mit Knochen.
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story595908.html

Berliner Morgenpost 4.4.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story595727.html
Im Tierpark-Aquarium leben drei Arten von Wimpelfischen: der Spitzschnauzige, der Rotmeer- und der Braune Wimpelfisch. Heute bekommen sie Garnelen, Muscheln und Krebse.

Berliner Morgenpost 10.4.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story596765.html
Immer, wenn die Pinguine im Tierpark ihre Heringe bekommen, müssen sich die Tierpflegerinnen des Dampfschiffenten-Erpels erwehren


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Duisburg, 10.04.03
Großeinsatz im Zoo
THW-Einsatz an Affen-Insel
Bereits zum zweiten Mal rückt ein Zug des Technischen Hilfswerkes mit 20 kräftigen Männern an den Kaiserberg, um in wenigen Stunden Aufgaben zu erledigen, für die die zooeigenen Handwerker mehrere Tage benötigen würden. Nach der Sanierung und Neugestaltung des Flamingoweihers am östlichen Brückenkopf, wird die Einsatztruppe gemeinsam mit den Zoo-Handwerkern entlang des Wassergrabens der Insel für madagassische Kattas eine Trasse verlegen, deren Wall aus über Tausend Sandsäcken der Gehegebegrenzung ein völlig neues Aussehen geben soll. Nach Einbringen der prallen Kunststoffbeutel wird besucherseitig eine Sumpfzone geschaffen, in der Binsen und sonstige Feuchtgewächse für optische Verschönerung sorgen sollen.
Der Männer-Zug des THW wird rund 20 Tonnen Sand in ca. 1.500 Säcke verpacken und diese anschließend im Katta-Graben auslegen. Was den ehrenamtlich tätigen Männern als Übung zu einer möglichen Deichverteidigung unserer Flüsse gilt, wird für Affen und Menschen zu einer weiteren Attraktion im Bereich des Haupteingangs werden.

Leipzig, 10. April 2003
Balalaika, Borschtsch und Samoware
Zoo Leipzig feiert neue „Tiger-Taiga“ mit “Russischem Tag”
Zum „ Russischen Tag“ am 12. April ab 12.00 Uhr entführt der Zoo Leipzig seine Besucher mit allen Sinnen in die Heimat der Amurtiger. Ob Musik, Spiele, kulinarische Spezialitäten, Straßenartisitk oder Samowarausstellung – die „russischen Seele“ ist zu diesem Anlass Programm.
Die Amurtiger sind die unumstrittenen Stars an diesem Tag. Wer ihnen einen Besuch abstatten will, dem seien die stündlichen Führungen durch die „Tiger-Taiga“ empfohlen. Ganz in der Nähe der „Tiger-Taiga“, vor der Bärenburg, begeistert die Kindergruppe des russischen Vereins „Retschenka“ kleine und große Zoobesucher mit Tanz, Gesang und kleinen Märchenspielen und animiert zum Mitmachen. Die Samowarausstellung in der „Hacienda Las Casas“ bietet die Gelegenheit zu einer kurzen Verschnaufpause. Die Privatsammlung umfasst Samoware aus der Zeit der Jahrhundertwende bis heute. Auch die alten russischen Märchenfilme dürfen an solch einem Tag nicht fehlen.

Chemnitz, 10.4.03
Einladung zum Presse- und Fototermin für die Vertreter aller Medienanstalten
Tag/Ort: Am 11. April 2003 vor dem Wolfsgehege im Rabensteiner Wildgatter
Zeit: 11.00 Uhr
Tierpark Chemnitz unterstützt BUND-Projekt „Wildnis wagen – Wolfsspuren“
Tierpark-Chef und BUND-Chef bringen gemeinsam Hinweistafel am Wolfsgehege an
Mit Bekanntwerden des BUND-Projektes „Wildnis wagen – Wolfsspuren“ stellte sich Dr. Hermann Will, Direktor des Chemnitzer Tierparkes, auf die Seite des sächsischen BUND e.V. Spontan befürwortete er das Vorhaben des BUND, Großflächen für den Arten- und Naturschutz, somit auch für die sächsischen Wölfe, durch Kauf für immer zu sichern.
„Es ist sehr wichtig, dass wir uns für den Erhalt der Lebensräume und Artenvielfalt hier bei uns einsetzen. Nur so wird auch unserer Engagement für den Arten- und Biotopschutz in der sogenannten „dritten Welt“ glaubwürdig. Dafür müssen wir jetzt ein bisschen „Wildnis wagen“ – auch wenn uns als Kindern das Märchen vom „bösen“ Wolf erzählt wurde. „: so Dr. Hermann Will in seiner Begründung, warum er sich in die Reihe großer Natur- und Wolfsfreunde einreiht.
Eine Unterstreichung dieser Worte bedeutet die heutige Aufstellung einer Hinweistafel am Wolfsgehege im Rabensteiner Wildgatter, auf welcher der BUND nochmals die Besucher auf sein Projekt „Wildnis wagen – Wolfsspuren“ aufmerksam machen will und gleichzeitig um Unterstützung bittet. Allein schafft es der BUND Sachsen nicht, Flächen in einer Größe von 1.600 Hektar kaufen zu können.
Wolfgang Riether, Landesvorsitzender des BUND: „ Ich bedanke mich für diese Unterstützung bei Herrn Dr. Will und ich hoffe sehr, dass recht viele Besucher des Chemnitzer Tierparkes von unserem Projekt erfahren und mit dafür Sorge tragen, dass die letzten unzerschnittenen Naturräume Sachsens auch in Zukunft erhalten werden können.
Der Erwerb dieser Flächen durch den BUND ist dafür der sicherste Garant. In einem der letzten Naturentwicklungsgebiete Sachsens soll die Natur die Chance erhalten, sich frei von menschlichen Einflüssen zu entwickeln, und damit eine sichere Heimat für zahlreiche stark gefährdete Tier- und Pflanzenarten bieten. Nur so können unsere Kinder und Enkel in Sachsen noch Seeadler, Kraniche, Wildkatzen und Wölfe in freier Natur kennenlernen.“
Seit Monaten hat der BUND im Tropenhaus des Tierparkes die Möglichkeit, eine Präsentation zum Landkauf-Projekt den Besuchern zu zeigen und dabei Sympathie-Unterschriften für den sächsischen Wölfe zu sammeln. Mit Hilfe dieser Möglichkeit brachte es der BUND auf nunmehr 6.200 Sympathiebekundungen für diese scheuen Tiere. Neben Dr. Hermann Will haben sich weitere namhafte Naturfreunde für ein Gelingen des BUND-Vorhabens ausgesprochen. So zum Beispiel
Werner Freund (Wolfsforscher), Gunther Kopp (Tier- und Naturfotograf), Dr. Erik Zimen (Deutschlands führender Wolfsexperte, Buchautor) und Elli H. Radinger (Herausgeberin des Wolf Magazin).
Eine schriftliche Befürwortung und herzliche Wünsche für ein Gelingen des BUND-Projektes „Wildnis wagen – Wolfsspuren“ liegt dem BUND von Dr. Klaus Töpfer, Executivdirektor der UNO aus Nairobi vor.

Leipzig, 9. April 2003
Osterhase reist mit Rikscha zur neuen Tiger-Taiga in den Zoo Leipzig
Aufregendes Mitmach-Osterprogramm für Zoo-Fans
Am Ostersonntag und Ostermontag darf man sich im Zoo Leipzig einen wirklich einmaligen Anblick gönnen: Der Osterhase beehrt den Großstadtdschungel – und reist in einer echten Rikscha an. Meister Lampe will natürlich die nagelneue „Tiger-Taiga“ auf dem zukünftigen „Kontinent Asien“ besuchen und umgibt sich dafür stilecht mit fernöstlichem Flair. Die kleinen Zoobesucher erwartet an diesen beiden Tagen ein überaus ereignisreiches Osterprogramm: Bei Eierlaufen, -tauchen oder -pusten beispielsweise ist ganzer Sportsgeist gefragt. Wer’s lieber kreativ mag, kann auf den Bastelstraßen beim kunstvollem Eiergestalten mittels Marmoriertechnik und Herstellen von lustigen Tierglöckchen bis hin zum Tigergesichtschminken mit viel Spaß seine Geschicklichkeit testen.
Noch in dieser Woche werden alle Grund- und Förderschulen Leipzigs für ihre Erstklässler Osterhasen-Bastelbögen bekommen. Wer einen ausmalt, ausschneidet und das Körbchen mit einem selbst bemalten, ausgeblasenem Osterei in den Zoo mitbringt, kann Ostersonntag und –montag mit einem Euro Ermäßigung auf seine Eintrittskarte rechnen. Und damit nicht genug: Bei den prächtigen Flamingos gleich am Eingang können die Kinder ihr Osterei an den traditionellen Ostereierbaum hängen und das leere Körbchen mit einer süßen Überraschung wieder auffüllen lassen.

Stuttgart, 9.4.03
Kommt ’ne Palme geflogen ...
... setzt sich nieder – nein, hier muss der Liedtext abgewandelt werden: Die tonnenschweren Botschafter mediterraner Lebensart sollen sich bitte ausschließlich auf den Subtropenterrassen der Wilhelma niederlassen. Da die Evolution solcherlei Aktivitäten bisher nicht berücksichtigen konnte und den Palmen somit geeignete Flugorgane fehlen, hilft alljährlich ein großer Kran beim Flug in die Sommerfrische.
Den Winter über standen die Palmen dicht an dicht im Gewächshaus. In den letzten Tagen wurden sie von den Gärtnern in mühevoller Handarbeit an die frische Luft geschafft, um sich an die Außentemperaturen zu gewöhnen und um noch Schäden an Kübeln und Palmen zu reparieren. Am 9. April nun ist Abflug: In Millimeterarbeit platziert der Kran die riesigen Kübelpflanzen zwischen die Papageienvolieren – natürlich begleitet von besorgtem Gekreisch der Volierenbewohner, die alljährlich in Sorge sind, ob der Kranführer nicht doch mal eine fallen lässt ...
In früheren Zeiten kreischten wohl eher die Bandscheiben der Gärtner, denn bis Ende der siebziger Jahre wurden die Palmen per Hand und Hubwagen zu ihren Standplätzen bewegt. Der Kran ist erst seit der Errichtung der Papageienvolieren auf den Subtropenterrassen im Einsatz. Bis zum späten Herbst werden die Palmen für subtropisches Flair in der Wilhelma sorgen. Und wie manche Vögel kündigen sie auch das Ende des Sommers an – nur fliegen die Palmen dann nicht gen Süden, sondern zurück ins Gewächshaus ... per Kran natürlich.

Leipzig, 8. April 2003
Löwentaufe im Leipziger Zoo
„Matadi“ und „Kimbali“ gaben sich die Ehre
Die beiden Angola-Löwen des Zoos Leipzig schreiten nun mit klangvollen Namen über ihre großzügige Anlage. Zoodirektor Dr. Jörg Junhold vollzog heute im Beisein der Paten und zahlreicher Zoobesucher die Taufe. Während Löwendame „Kimbali“ auf einen Fantasienamen hört, wurde ihr Gefährte nach dem nordangolanischen Grenzdorf „Matadi“ benannt.
Unter den 263 Einsendungen wurde der Vorschlag von Kristin Kositza ausgewählt. Die Elfjährige nahm eine Zoo-Jahreskarte und einen großen Plüschlöwen als „Dankeschön“ von Zoodirektor Dr. Jörg Junhold entgegen. Nach der kommentierten Fütterung durfte sie Tierpfleger Jörg Gräser „hinter die Kulissen“ begleiten und ihn zu seinem Alltag mit den Großkatzen befragen.
 „Matadi“ (geb. am 28.9.2001) und „Kimbali“ (geb. am 8.6.2001) haben längst einen festen Platz im Herzen der Zoofreunde gefunden. Dafür sprechen auch die beiden neuen Patenschaften, die heute bekannt gegeben wurden. Angola-Löwen in Leipzig
Insgesamt existieren noch 5 Unterarten des Löwen: 4 davon in Afrika und eine in Indien (3 Unterarten wurden bereits ausgerottet). In Zoos und Tierparks findet man allerdings meist den „Zoolöwen“, eine Mischung verschiedener Unterarten. Seit Oktober 2002 beherbergt der Leipziger Zoo zum ersten Mal in seiner Geschichte ein Paar reinrassige Angola-Löwen (auch Katanga-Löwen genannt), die aus dem Zoo Lissabon stammen. Derzeit wird diese Unterart, die in ihrer Heimat vom Aussterben bedroht ist, in nur wenigen Zoos gehalten.
Bislang gibt es noch keine koordinierte Zucht des Angola-Löwen, aber der Zoo Leipzig plant, sich mit anderen Partnern in dieser Aufgabe zu engagieren, um dadurch etwas zur Erhaltung dieser seltenen Unterart beizutragen.

Zürich, 8.4.03
Erste Schritte in eine neue Welt
SISA, das 11jährige Brillenbären-Weibchen, erhält mit ihren im vergangenen Dezember geborenen Zwillingen erstmals Ausgang auf die Aussenanlage. Am 20. Dezember 2002 verrieten feine Töne, dass das Brillenbären-Weibchen SISA Junge geboren hatte. Durch das genaue Beobachten der mittels eingebauter Videokamera aus der Wurfboxe übertragenen Bilder konnte festgestellt werden, dass es sich um zwei schon jetzt an ihrer Gesichtszeichnung unterscheidbare Junge handelt. In der Zwischenzeit sind diese Jungen kräftig gewachsen, spielen ausserhalb der Wurfboxe und haben schon gelernt, Baumstämme hoch zu klettern. Die beiden Jungen sind weiblichen Geschlechts und haben die Namen COCHA und CASHU erhalten. Nun steht ein erster Ausflug auf die grosse Aussenanlage an. Unsere beiden anderen Brillenbären, Vater SANGAY und Grossmutter TOLIMA, werden noch einige Zeit die Jüngsten aus Distanz betrachten müssen.

Zürich, 8.4.03
Einladung zum Presse-Apéro des Zoo Zürich
Datum:    Mittwoch, 16. April 2003
Treffpunkt: 10.30 Uhr beim Zooeingang
Gemeinsam den Tigern eine Chance geben - Eine Kampagne der Europäischen Zoovereinigung EAZA zugunsten von Schutzprojekten für Tiger.
Wir danken Ihnen für Ihre wertvolle Zusammenarbeit und freuen uns, Sie am 16. April 2003 im Zoo Zürich begrüssen zu dürfen. Eine Anmeldung zu unserem monatlichen Presse-Apéro ist nicht erforderlich.

Osnabrück, 7.4.03
Tapirschutzprojekt in Ekuador
Tapir Gemeinsam mit der Kirsten & Axel Ziemek Stiftung "pro Kreatur" wird der Zoo Osnabrück einen wichtigen Beitrag zur Rettung des Flachlandtapirs und seines Lebensraumes, dem Amazonischen Regenwald leisten. In Kooperation mit der einheimischen Bevölkerung, der TAYJA-SARUTA Gemeinde in Ekuador, werden im Laufe der nächsten Jahre sukzessive mehrere Wildreservate errichtet und bewacht. Dort werden Tapire und viele andere Tierarten einen Schutzraum finden, in dem sie nicht vor der Ausrottung bedroht sind. Außerdem werden vereinzelt beschlagnahmte Individuen aus der Region ausgewildert und an einer Futterstation die Integration beobachtet.
In den feuchtwarmen Wäldern hat der Flachlandtapir seinen Lebensraum, deren Bestände im gesamten Verbreitungsgebiet stark rückläufig sind. Die Entwicklung verläuft dramatisch schnell und so wurde er 2001 in der IUCN Rote Liste als "Gef´hrdet" eingestuft. Wenn jetzt nichts passiert, wird er bald vom Aussterben bedroht sein.
Schon lange setzt sich der Zoo Osnabrück für Artenschutz ein. Ob die Ausstellungen zum Schutz der afrikanischen Primaten (2001) und des Atlantischen Regenwaldes in Brasilien (2002) oder die WWF Tiger Aktion, der Zoo Osnabrück stellt sich seiner globalen Verantwortung. Erstmalig wird jedoch mit diesem Projekt über einen längern Zeitraum ein ganz bestimmtes Ziel, nämlich der Erhalt eines kleinen, aber bedeutsamen Fleckchens Regenwaldes in Ekuador verfolgt. Das Projekt wurde von Nan Swannie und Jens Sisgaard von "Zoos go wild" ( www.zoosgowild.com ) vermittelt.

Görlitz, 7.4.2003
am 28.03.03 berichteten wir: Junger Kamelhengst plötzlich gestorben
Heute (7.4.03) haben wir die Ergebnisse der Untersuchung erhalten:
Ursache für Tod des Kameljungen geklärt - Trauer aber auch Frühlingserwachen im Tierpark
Die in der Landesuntersuchungsanstalt Dresden durchgeführte Untersuchung der Todesursache des am 28. März gestorbenen Kamelfohlens führte zu folgendem Ergebnis: Bei dem Jungtier hatten sich coli-Bakterien massenhaft vermehrt. Diese produzierten ein Toxin, das zu einer Blutvergiftung und Blutungen in den inneren Organen und schließlich einem Schock führte. Der kleine Kamelhengst zeigte keine Anzeichen einer solchen Erkrankung, die bei Kamelen ohnehin sehr selten auftritt.
Ein kleines Trostpflaster sind die inzwischen (trotz Kälteeinbruchs!) bei zahlreichen anderen Tierparktieren deutlich sichtbaren Frühlingszeichen und -gefühle: Der erste Weißstorch des auf dem Dach der Tierparkvilla brütenden Wildvogel-Paares ist vergangene Woche angekommen. Wer sich laufend über das Geschehen informieren möchte, der kann unter www.tierpark-goerlitz.de oder www.storchcam.de nachschauen. Wir haben wieder eine Kamera installiert, die das Leben unserer Störche dokumentiert.

Herborn, 07.04.03
Störchin "Elsa" wird den Tierpflegern untreu!
Der Vogelpark Herborn lädt am Sonntag zum Narzissentag ein
Den zahlreichen Freunden des Vogelparks Herborn-Uckersdorf, von Mittelhessen bis zum Westerwald und Siegerland, ist der Narzissentag längst ein Begriff: In jedem Jahr haben die Besucher des Parks an diesem Tag die Möglichkeit, sich an einem Gewinnspiel zu beteiligen. Dabei soll die Anzahl der zahlreichen im Vogelpark derzeit herrlich blühenden Narzissen-Sorten erraten werden. Es winken attraktive Preise wie Frei- und Jahreskarten für den Vogelpark sowie Blumengutscheine.
Der diesjährige Narzissentag findet am Sonntag, den 13. April, von 9.30 bis 18.00 Uhr statt. "Auch in diesem Jahr erwartet die Vogelparkbesucher in Uckersdorf eine bemerkenswerte Blütenpracht", berichtet der Vorsitzende des Vogelparkvereins, Harald Fey.
Nicht nur bei den botanischen Sehenswürdigkeiten herrscht Frühlingsstimmung: Auch die Weißstörche des Herborner Storchenprojekts sind ganz intensiv mit Nestbau und Brutvorbereitungen beschäftigt Nachdem im Vorjahr leider keine Jungstörche aufwuchsen, sind die Mitarbeiter des Parks in diesem Jahr sehr optimistisch. "Seit kurzem befinden sich alle 14 Störche im Außengehege, und es haben sich bereits vier Brutpaare gefunden Die Großvögel bieten einen imposanten Anblick, wenn sie mit ihren mehr als zwei Metern Flügelspannweite über Uckersdorf segeln, um zumeist mit Nistmaterial im Schnabel, wieder zu ihrem Nest im Vogelpark zurückzukehren ", berichtet der zoologische Leiter des Vogelparks, Wolfgang Rades.
Dabei wartet das Vogelpark-Team jetzt mit einer ganz besonderen Neuigkeit auf. Wie Rades mitteilt, hat sich die zahme Störchin "Elsa" in einen Storchenmann verliebt! Bemerkenswert sei dies deshalb, da das von Hand großgezogene Tier bislang lieber bei den Besucherführungen mit den Tierpflegern flirtete, als sich um ihre Artgenossen zu kümmern. Neben diesen besonderen Ereignissen machen derzeit auch die ausgelassenen Spiele der jungen Zwergziegen ebenso wie die allerliebsten Küken der riesigen Brahma-Hühner im neuen Streichelgehege, oder auch die Balztänze der Kraniche den Besuch des Herborner Vogelparks in den Osterferien zu einem besonders empfehlenswerten Frühlingserlebnis.

Münster, 7.4.03
"Frühlingsgefühle" bei den Löwen im Allwetterzoo?
In Münster gibt es wieder ein Löwenpaar und die beiden scheinen sich zu mögen....
Am 15. Januar zog der fünfjährige "Jarah" aus dem Zoo Amsterdam in den Allwetterzoo um. Seit Ende März hat der prächtige Löwenmann nun auch eine Partnerin, die aus einem dänischen Löwenpark stammt. Die etwa 4jährige, noch namenlose Löwin hat sich erst einmal an ihr neues Zuhause gewöhnen müssen, bevor ihr künftiger Lebenspartner sich ihr nähern durfte. Sein großes Interesse an dem Weibchen hatte "Jarah" allerdings vom ersten Augenblick an sehr deutlich gezeigt.
Mittlerweile wurden die beiden Löwen zusammen gelassen. Bis auf ein paar kleinere Reibereien verlief die erstmalige Begegnung friedlich. "Jarah" brachte seine Besitzansprüche demonstrativ, aber zurückhaltend zum Ausdruck, anscheinend wollte er das Weibchen durch Sanftheit beeindrucken. Und er schien sie mit allen Mitteln behalten zu wollen, denn er versperrte ihr anfangs den Weg in die Außenanlage.... Die Löwin zeigte sich interessiert und reserviert zugleich. Sie stammt aus einem großen Rudel mit vielen Weibchen und ist sehr selbstbewusst. Anscheinend will sie das Sagen haben.
Unser altes Löwenpaar Toga und Niko war im Abstand von nur acht Monaten im Mai 2002 bzw. Januar 2003 gestorben. Mit 16 und 17 Jahren hatten beide ein hohes Alter erreicht.

Leipzig, 5. April 2003
Löwentaufe im Zoo Leipzig
Klangvolle Namen für Angola-Löwen stehen fest
Die beiden Angola-Löwen des Zoos Leipzig werden in wenigen Tagen mit klangvollen Namen über ihre großzügige Anlage schreiten. Bereits kurz nach ihrer Ankunft aus Lissabon in der Löwensavanne „Makasi Simba“ am 8. Oktober 2002 gingen Namensvorschläge aus ganz Deutschland im Zoo Leipzig ein. Zu den 263 Einsendungen mit je zwei Namen gehörten Filmhelden wie „Simba“ und „Nala“ aus „König der Löwen“ ebenso wie „Karl“ und „Lene“. Die Jury entschied sich jedoch für zwei Angolanische Namen, auf die der Löwenkater (geboren im Oktober 2001) und die Löwenkatze (geboren am Juni 2001) nun getauft werden.
Ich freue mich auf diesen Anlass und lade Sie recht herzlich ein zur Taufe unserer Angola-Löwen am Dienstag, dem 8. April 2003 um 15.30 Uhr an der Löwensavanne. Zur kommentierten Fütterung im Anschluss an die Taufe haben Sie die Möglichkeit, mit Tierpfleger Jörg Gräser ins Gespräch zu kommen. Dr. Jörg Junhold, Zoodirektor

Leipzig, 4. April 2003
“Die Tiger-Taiga” - Wissenswertes und Hintergründe zur neuen Anlage und ihren Bewohnern
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Chemnitz, 03. April 2003   
Neue gefiederte Exoten im Tropenhaus zu beobachten
Ralle Taube Das bunte Völkchen der Tropenhausbewohner im Tierpark Chemnitz an der Nevoigtstraße hat Zuwachs bekommen: Eine Dolchstichtaube und eine Sonnenralle wurden nach der Eingewöhnungsphase in die Tropenhalle umgesetzt. Ein bisschen Geduld könnte erforderlich sein, um die an dichte Vegetation angepassten Tiere zu entdecken. Beide Arten sind keine besonders guten Flieger und daher vorwiegend in Bodennähe zu finden.
Die nur selten in Zoologischen Gärten gezeigten Sonnenrallen sind in Mittel- und Südamerika beheimatet und ernähren sich von kleinen Fischen, Krebstieren und Insekten. Für die auf den Philippinen vorkommende Dolchstichtaube, deren Name von dem roten Brustfleck herrührt, stehen neben Insekten auch Körner und Beeren auf dem Speisezettel.

Heidelberg, 3.04.2003
Der Beginn eines großen Projektes
Am Freitag, den 4.4.2003 ist es endlich so weit, Oberbürgermeisterin Beate Weber wird im Tiergarten Heidelberg den Spatenstich für den Bau der neuen Außenanlage für Elefanten durchführen.
Die Entwicklung der Elefantenhaltung hat für den Zoo eine große Bedeutung und wird den Tiergarten Heidelberg auch in den nächsten Jahren weiter beschäftigen. Für die letzte alte Elefantenkuh Lakshmi müssen dringend Haltungsverbesserungen geschaffen werden, der Beginn ist nun der Bau einer neuen Außenanlage: 2500 qm mit Naturboden, Bäumen, Pflanzen, Felsen, Badeteich und Schlammsuhle werden in den nächsten 6 Monaten im Tiergarten entstehen. Doch zu einer guten Elefantenhaltung gehört nicht nur eine reich strukturierte Außenanlage mit Schatten-, Sonnen- und Scheuerplätzen, Elefanten sind soziale Tiere, die Gesellschaft brauchen. Der stabile Kern einer Gruppe besteht aus einer Leitkuh mit ihren Freundinnen, Schwestern, Töchtern und Enkelinnen. Zwischen den Weibchen bestehen enge Freundschaften, die oft ein Leben lang halten.
Auch Lakshmi soll nach Fertigstellung der neuen Anlage wieder Gesellschaft bekommen, eine ältere Kuh, die aus einer ebenfalls suboptimalen Haltung nach Heidelberg kommen soll.
Doch selbst wenn sich die Beiden anfreunden werden, ist die Elefantenhaltung im Tiergarten noch lange nicht zukunftsfähig. In einigen Jahren muss ein neues Elefantenhaus gebaut werden, das Platz für eine Gruppe von vier bis sechs Kühen bietet. Nur so kann die Haltung von Elefanten im Tiergarten Heidelberg fortgesetzt werden. „Unser Ziel ist ganz klar, weiter Elefanten im Tiergarten zu halten, und zwar unter guten Bedingungen, die von Tier und Besucher angenommen und akzeptiert werden“, so Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. „Den ersten Schritt machen wir mit dem Bau der neuen Außenanlage, der Folgeschritt wird der Bau eines neuen Hauses sein müssen. Wir möchten für Elefantenkühe, die nicht zur Zucht geeignet sind, eine erstklassige Haltung aufbauen. In den großen Zuchtgruppen für Elefanten wie zum Beispiel bei Hagenbeck, in Zürich oder Berlin sollten die vorhandenen Plätze mit zuchtfähigen Kühen besetzt sein, schließlich sind Elefanten inzwischen sehr selten geworden. Für nichtzüchtende Kühe und müssen aber auch Plätze gefunden werden, die all ihre Bedürfnisse befriedigen. Ist das neue Haus fertig können wir auch Elefanten aufnehmen, die von den Veterinärbehörden wegen unzureichender Haltung beschlagnahmt werden müssen.
Die neue Außenanlage wird durch eine Erbschaft von Frau Cäcilie Marggraf in Höhe von 150.000,- Euro sowie durch Materialspenden der Firma HeidelbergCement ermöglicht. Den Hauptanteil der Bausumme von 950.000 ¬ kann der Tiergarten aus Rücklagen finanzieren.


Leipzig, 1. April 2003
Voi Nam gibt seine erste Geburtstagparty
Elefantenstarkes Programm mit Zoo-Olympiade
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WWF, 08.04.03
WWF-Studie zeigt Mitverantwortung deutscher Banken und Unternehmen bei der Zerstörung des indonesischen Regenwalds Tesso Nilo
Tesso Nilo im Zentrum der indonesischen Insel Sumatra ist eine ökologische Schatzkammer: In den Wäldern von Tesso Nilo, die eines der wichtigsten Rückzugsgebiete der selten gewordenen Sumatra-Elefanten sind, wurde die weltweit größte Pflanzenvielfalt nachgewiesen. Doch in Indonesien wird der Regenwald schneller vernichtet als überall sonst auf der Welt. Deutsche Finanzinstitute wie Deutsche Bank und Hermes Kreditversicherung haben diese Entwicklung durch Kredite und Bürgschaften mit zu verantworten. Der WWF weist in seiner aktuellen Studie „Elefantenwald im Ausverkauf“ nach, dass europäische Unternehmen und Finanzinstitute an der Zerstörung dieses Regenwalds beteiligt sind. Durch industrielle und illegale Rodungen wird Tesso Nilo im Zeitraffer in riesige Plantagen umgewandelt. Die auf diesen Plantagen gewonnenen billigen Rohstoffe landen schließlich als Kopierpapier, Kartonage, Margarine und Süßigkeiten in europäischen Büros und Haushalten.
„Um den immensen Hunger nach billigem Holz, Papierzellstoff und Palmöl zu stillen, wird mit den Tesso Nilo-Regenwäldern ein ökologisches Juwel durch den Schredder gejagt“, so WWF-Tropenwaldexperte Martin Geiger. Der WWF fordert die indonesischen Behörden auf, das Kerngebiet von Tesso Nilo sofort zum Nationalpark zu erklären und ihm damit den höchst möglichen Schutz zu gewähren. Mit den Papier- und Zellstoffunternehmen verhandelt der WWF derzeit darüber, dass sie die geplante Vernichtung weiterer Regenwaldflächen nicht durchführen. Außerdem fordern die Umweltschützer, dass die in Tesso Nilo engagierten Banken ihren Einfluss geltend machen, um die letzten verbliebenen Waldflächen noch zu retten. Der WWF verlangt außerdem, dass sie künftig keine Gelder mehr in die Zerstörung tropischer Regenwälder investieren und ökologisch und soziale Standards entwickeln und veröffentlichen, nach denen sie Kredite vergeben.
Tesso Nilo liegt zwischen drei bereits bestehenden Schutzgebieten. Der WWF schlägt vor, diese mit dem geplanten Nationalpark Tesso Nilo und untereinander durch so genannte Wildtierkorridore zu verbinden. So könne ein 600.000 Hektar großes Schutzgebiet entstehen. Der Raubbau gefährdet vor allem die Sumatra-Elefanten.
In Deutschland vertreibt zum Beispiel die Firma Papier Union Papier aus der Provinz Riau. Dieses stammt aus Plantagen, für die in den vergangenen zehn Jahren der ursprüngliche Regenwald gerodet wurde. Die WWF-Studie liefert Hinweise dafür, dass auch andere deutsche Unternehmen Papier und Zellstoff aus Indonesien importieren. Das Papier wird in Deutschland unter anderem unter den Markennamen Paper One und Golden Plus verkauft.
Nachdem die indonesischen Mitarbeiter des WWF im vergangenen Sommer einen Hilferuf für Tesso Nilo nach Deutschland sandten und die deutschen Kollegen sich umgehend vor Ort ein Bild von der prekären Lage machten, wird der WWF Deutschland seine Arbeit in diesem Jahr verstärkt auf die Rettung der Regenwälder in Indonesien, speziell in Tesso Nilo, ausrichten.
Die Studie, weitere Informationen und Bilder unter:
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/01124/index.html

NABU, 9. April 2003
NABU fordert gezieltere Förderung der erneuerbaren Energien
Unselt: Erfolgsstory mit Gesetzesnovelle fortschreiben
Der Naturschutzbund NABU hat seine Eckpunkte für die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) vorgelegt. Dabei bezeichnete der amtierende NABU-Präsident Christian Unselt das EEG als umweltpolitisches Vorzeigeprojekt der rot-grünen Bundesregierung. "Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist eine Erfolgsstory, die auch auf der Grundlage eines novellierten Gesetzes fortgesetzt werden muss", so Unselt. Nur so könne Deutschland zukünftig auch ehrgeizige Klimaschutzziele erreichen. Kritisch sieht der NABU die derzeitige Entwicklung bei der Offshore-Windenergie und fordert daher, dass das EEG hier lenkend eingreifen müsse. Anhebungen forderte der NABU bei den Vergütungssätzen für Strom aus Biomasse. "Gerade im Bereich kleiner Verstromungsanlagen fehlen bisher ausreichende Anreize für Investitionen. Die Folge ist, dass viele Reststoffe aus der Landwirtschaft noch immer ungenutzt sind"

DTHW, 01.04.2003
Das Deutsche Tierhilfswerk e. V. atmet auf: Endlich können die umfangreichen Tierschutzprojekte des Vereines unbelastet umgesetzt werden!
Große Erleichterung beim DTHW e. V. und seinen annähernd 200 Partnervereinen im Tierschutz: Am heutigen Tage hat das Landgericht München das Urteil gegen das ehemalige Vorstandsmitglied Ullrich und zwei weitere Mitangeklagte verkündet. In dem bisher umfangreichsten Verfahren, dass vor der Wirtschaftsstrafkammer anhängig war, sind Wolfgang Ullrich zu 12 Jahren sowie die beiden weiteren Angeklagten zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Mit der Urteilsverkündigung endet für das DTHW e. V. eine schwierige Phase, innerhalb derer der Verein mannigfaltigen Aufgriffen seitens der Öffentlichkeit ausgesetzt war. Mit dem Abschluss des Prozesses wurde nunmehr auch endgültig deutlich, dass das Deutsche Tierhilfswerk e. V. einer der Hauptgeschädigten der Machenschaften seines ehemaligen Vorstandes gewesen ist.
Der neue Vorstand des Deutschen Tierhilfswerkes begrüßt die Entscheidung des Gerichtes: „Endlich können wir die begonnenen Tierschutzprojekte unbelastet und erfolgreich fortführen!“, so das DTHW e. V.. Durch umfangreiche Veränderungen innerhalb des Vereines ist das Deutsche Tierhilfswerk e. V. heute in der Lage, mit seinen 200 Kooperationspartnern bundesweit den Tierschutz in einzigartiger Weise zu unterstützen. Das DTHW e. V. ist mit annähernd 230.000 Mitgliedern die größte Einzelorganisation im Bereich des Tierschutzes in Deutschland.
Die Dauer des Prozesses hat jedoch auch gezeigt, wie schwer eine juristische Wertung der Vorgänge gefallen ist. Das Deutsche Tierhilfswerke e. V. wird nach der Auswertung der Urteilsbegründung notwendige Schritte einleiten, um einen möglichen Schadenersatz zu erlangen.


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Natur- und Artenschutz

Dresdner Neueste Nachrichten 8.4.2003
Wölfe fühlen sich in Sachsen extrem wohl
http://www.dnn.de/regional/35463.html
Gesa Kluth strahlt. Es geht um ihre Wölfe, ein Rudel, das seit mindestens vier Jahren in der Lausitz lebt. Gestern berichtete die Wolfsforscherin vor Journalisten, dass sich die Tiere am Truppenübungsplatz Oberlausitz offenbar wieder vermehrt haben: Es gebe deutliche Anzeichen, dass vergangenes Jahr wieder zwei Welpen geboren wurden. Damit leben in Ostsachsen etwa zehn Tiere.
"Die Wölfe fühlen sich in Sachsen extrem wohl", sagt Biologin Gesa Kluth. Auch die Lausitzer Bevölkerung habe inzwischen eine entspannte Art, mit Isegrim umzugehen. Die Raubtiere machen um Menschen einen großen Bogen. Probleme gibt es allerdings mit Schafen. Vor knapp einem Jahr hatten Wölfe eine Herde bei Weißwasser angegriffen und 33 Tiere gerissen. Erstmalig in Deutschland sollen jetzt auch Pyrenäische Berghunde als Herdenschutzhunde eingesetzt werden.

TAZ 7.4.2003
Deutscher Artenschutz
http://www.taz.de/pt/2003/04/08/a0019.nf/text
Legt der Bund nicht bald eine Liste geschützter Lebensräume für Pflanzen und Tiere vor, droht die EU-Kommission mit Geldstrafen. Der Europäische Gerichtshof hatte schon 2001 festgehalten, Deutschland habe eine entsprechende EU-Richtlinie unzureichend umgesetzt.

Darmstädter Echo 9.4.2003
„Heimliche Schildkröten-Hauptstadt“
http://www.echo-online.de/suedhessen/detail.php3?id=188917
Das Naturschutzgebiet „Reinheimer Teich“ ist jetzt für die Besucher besser erkundbar geworden. Neue Hinweisschilder geben über das Naturschutzgebiet selbst Auskunft, zum anderen aber auch über Fische und Amphibien, Vogelarten und Wild, über die Botanik und über die Historie dieses schützenswerten Bereichs informieren.

Salzburger Nachrichten, 28.3.03
Die Deutschen sind große Grizzly-Jaeger
http://www.salzburg.com/sn/03/03/28/artikel/418320.html
Deutsche Jagdgäste sind nach Angaben von Artenschützern nach den US- Amerikanern die aktivsten Grizzly-Jäger in Kanada. Von 1990 bis 2001 hätten Deutsche Touristen unter anderem 131 Felle und 95 Schädel des nordamerikanischen Braunbären importiert, berichtete die Organisation Pro Wildlife am Mittwoch in München. Mehrere hundert Grizzlys würden jährlich in der kanadischen Provinz British Columbia von Trophäenjägern erlegt. Die Europäische Union werde voraussichtlich im April über ein Importverbot für Braunbärtrophäen aus der Provinz entscheiden. Wegen der einflussreichen Jagdlobby schöne die Provinzregierung die offiziellen Bestandsschätzungen und erlaube stark überhöhte Jagdquoten, kritisierte Pro-Wildlife-Sprecherin Daniela Freyer. Experten gingen davon aus, dass es in dieser Region statt der angegebenen 14.000 Grizzlys nur noch die
Hälfte gebe. Neben der Jagd dezimiere auch die rapide Abholzung des kanadischen Urwaldes, der Rückgang der Lachsbestände und die Zersiedelung des Lebensraumes die Bestände um jährlich bis zu 20 Prozent. Der Grizzlybär (ursus arctos horribilis) war einst über den größten Teil Nordamerikas verbreitet.
> Dazu ein Leserbrief im Bärenpark Newsletter: Eine Ferienanlage in Nova Scotia bietet ebenfalls Bärenjagden an. Unter der Adresse www.acahunting.ca (in Deutsch) kann (muß) man wirklich Widerliches sehen.

Nordkurier 4.4.2003
Erste Störche in der Region eingetroffen
http://www.nordkurier.de/lokal/pasewalk/storch/storch.php
Strasburg/Pasewalk - Adebar ist wieder da! Der erste "Vortrupp" der Störche ist aus dem Sommerquartier nun auch in der Uecker-Randow-Region eingetroffen. So landete beispielsweise am Mittwoch ein Storch auf dem Horst in Strasburg am Sportplatz.

Lippische Landes-Zeitung 4.4.2003
Der letzte Bulle hieß Uwe
http://www.lz-online.de/news/lokal/no/LZ_20030401_2761145.html

Lippische Landes-Zeitung 4.4.2003
Der letzte Bulle hieß Uwe
http://www.lz-online.de/news/lokal/no/LZ_20030401_2761145.html
. Ziel des Vereins für Natur- und Vogelschutz im Hochsauerlandkreis (VNV) ist "die Erhaltung natürlicher Lebensgrundlagen im Sauerland durch Artenschutz mittels Biotopschutz". 1989 beschloss der VNV die "Rückkehr des Roten Höhenviehs ins Sauerland" und Franz-Josef Stein wurde zum Feierabendbauer. "Man erhält eine alte Haustierrasse nur damit, dass man ihr eine Aufgabe zuteilt. Zuerst pflegt sie die Landschaft, dann wird sie aufgegessen." 1989 war das Rote Höhenvieh im Hochsauerlandkreis ausgestorben. Das Freilichtmuseum Detmold und ein Verein in Hessen waren die letzen verbliebenen Nischen. Uwe hieß der letzte reinrassige Rotviehzuchtbulle. "1989 erwarb der VNV seine beiden ersten Tiere. Heute halten wir bis maximal 25 Tiere des Roten Höhenviehs, mindestens einen Bullen und etwa zwölf Kühe." Am 27. Juni können alle Arche-Höfe besichtigt werden.

Märkische Oderzeitung 4.4.2003
NABU sieht neuen Träger für Fledermaus-Schau kritisch
http://www.moz.de/showDDP.php?ID=49380
Berlin - Der Naturschutzbund Berlin (NABU) sieht die Entscheidung des Bezirksamtes Spandau über den neuen Träger des Schauraums und der Fledermausführungen in der Zitadelle Spandau mit Besorgnis. Mit dem Verein «Berliner Artenschutz Team (BAT)» hätte ein neu gegründeter Verein den Zuschlag bekommen, «der bisher keinerlei praktische Aktivitäten im Natur- und Artenschutz oder in der Umweltbildung gezeigt hat», sagte Rainer Altenkamp vom NABU am Freitag. Der NABU Berlin hatte sich ebenfalls als Träger der Aktionen zum Fledermausschutz und für die Ausrichtung des jährlichen Fledermausfestes beworben und ein Konzept eingereicht. Der NABU ist nach eigenen Angaben mit rund 19 000 Berliner Mitgliedern der größte Umweltverband der Stadt und kann langjährige Erfahrungen im Fledermausschutz nachweisen.

Die Welt, 10.4.2003
Fledermausraum in der Zitadelle zeigt Flughund und Mauersegler
http://www.welt.de/data/2003/04/10/69563.html
Spandau - Im Fledermausraum der Zitadelle werden vorerst keine lebenden Vampire mehr zu sehen sein. Das "Berliner Artenschutzteam", das als neuer Träger gestern sein Konzept dem Kulturausschuss präsentierte, möchte neben Flughunden, einer afrikanischen Fledermausart, im Schaukeller auf andere bedrohte Tiere wie den Mauersegler hinweisen. Die seltenen Vampire, die der letzte Betreiberverein "Vespertilio" nach Streitigkeiten dem Zoo übergeben hatte, seien aufwändig zu halten, begründet der Vereinsvorsitzende Jörg Harder den Verzicht. Auch das Fledermausfestival soll dieses Jahr in kleinerem Rahmen stattfinden. Im Ausschuss gab es keine Bedenken gegen den Verwaltungsvorschlag. Harder rechnet mit der Wiedereröffnung des Schauraumes sechs Wochen nach Vertragsabschluss.

29 wild animals killed in a year
http://www.deccanherald.com/deccanherald/mar31/s3.asp
According to the statistics presented by the Department of Forests, a total of five panthers, one bear and 20 elephants have died unnatural deaths last year. While tiger deaths were reported from Chikmagalur district, the bear was killed in Bangalore Rural district. And with regard to elephant deaths, nine were reported from Kodagu district, eight from Chamarajanagar, two from Mysore and one from Mandya. The causes for death of these wild animals were snaring, poaching, poisoning, gunshot wounds.


Westdeutsche Zeitung 10.4.2003
US-Forscher klonten vom Aussterben bedrohtes Wildrind
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=106890167
Los Angeles (dpa) - US-Forscher haben das vom Aussterben bedrohte asiatische Wildrind Bateng (Bos javanicus) geklont. Zwei gentechnische «Kopien» eines vor 23 Jahren gestorbenen Bateng-Bullen kamen nach Angaben der «Los Angeles Times» vom Dienstag (Ortszeit) bereits in der vorigen Woche auf einer Farm im US-Bundesstaat Iowa zur Welt.
Die Klon-Kälber sollen im Tierpark von San Diego (Kalifornien) aufwachsen. Man hoffe, dass sie sich dort später mit anderen Batengs paaren, sagte der Genetiker Oliver Ryder von der Zoologischen Gesellschaft San Diegos. Er sei begeistert über die Möglichkeit, bedrohte Tierarten durch tiefgefrorene Zellen zu reproduzieren. Das Genmaterial war 1980 im San Diego Wild Animal Park einem Bateng- Bullen entnommen worden, der nach Kämpfen mit anderen Batengs verendet war.
Naturschützer kritisierten das Klonen bedrohter Arten, weil es von der Notwendigkeit der Erhaltung ihrer Lebensräume ablenke. «Wenn man nicht gegen die Ursachen ihrer Bedrohung vorgeht, spielt es am Ende keine Rolle, wie viele solcher Tiere man zurück in die Wildnis schickt», sagte Karen Baragona vom Worldwide Fund for Nature (WWF) der Zeitung.

Scientists clone endangered Asian banteng
A pair of banteng calves born last week were cloned from an animal that died more than 20 years ago, researchers said Tuesday — adding they hoped to rescue more endangered animals by using cloning.
http://www.enn.com/news/2003-04-08/s_3732.asp

Sydney Morning Herald April 9 2003
Banteng clone leads charge for endangered animals
http://www.smh.com.au/articles/2003/04/08/1049567684834.html

Scientists praise birth of cloned endangered cattle
Astounding even veterans of the fight against animal extinction, cloning technology has reproduced two endangered wild cattle, birthed by a cow last week on an Iowa farm. One of the bulls weighed twice as much as expected and it was euthanized Tuesday.
http://www.enn.com/news/2003-04-09/s_3763.asp

New Scientist, 06 April 03
End of the trail for Polynesia's star snails
http://www.newscientist.com/news/news.jsp?id=ns99993576
The once multifarious Partula snails of French Polynesia - as important to the study of evolution as Darwin's finches - have a bleaker future than anyone realised. A misguided attempt at biological control has wiped out 56 of the original 61 species found in the wild, and the fate of the remaining five hangs by a thread.
But the snails' death knell was sounded in 1974 when a predatory snail called Euglandina rosea was introduced to, the African land snail. The last comprehensive survey in 1994 revealed that E. rosea had only just reached the island of Huahine. But a new survey by Trevor Coote at the Zoological Society of London and Éric Loève, president of Fenua Animalia, has shown that the predator has already wiped out the two Partula species living there (P. varia and P. arguta). In 1995, the last P. arguta died in captivity, so the species is now thought to be extinct. Two others, P. labrusca and P. turgida, went extinct on Raiatea in 1994. Captive populations of both went extinct in 2002 and 1996 respectively.
Twelve species now exist only in captivity. Hopes have been raised by the chance discovery in 2002 of a small population of as yet unidentified Partulain a remote area on the island of Moorea. Partulasnails were thought to have become extinct there in 1987. It is unclear, however, whether this population will survive the attentions of the predatory invader, which reached the island in the 1970s.

Thüringer Allgemeine 10.4.2003
Waschbären weiter auf dem Siegeszug
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.eichsfeld.volltext.php?id=569945
Vor 70 Jahren wurden die ersten Waschbären in Deutschland ausgesetzt. Vom Edersee aus haben sie inzwischen auch das Eichsfeld erobert. Da sie sich in Menschennähe offenbar sehr wohl fühlen, sind Konflikte vorprogrammiert.
Die Urahnen der Waschbären in Deutschland waren zwei trächtige Weibchen, die wegen des damals als wertvoll geltenden Felles 1934 aus Nordamerika importiert und am Edersee ausgesetzt wurden. Auch im Eichsfeld zeigen sich die Waschbären inzwischen ganz ungeniert. So turnen sie in der Dämmerung auf alten Scheunen herum. In einigen Heiligenstädter Kleingärten zupfen sie mit Vorliebe gerade eingesetzte Pflänzchen heraus, nachdem sie den Kompost nach Fressbarem durchwühlt haben. Gleich vier Waschbären wurden in einem Birkenfelder Hühnerstall erwischt. In der Milchviehanlage Marth hatte es sich eine Großfamilie der gestreiften Räuber bequem gemacht.
Die Eichsfelder Jäger mühen sich redlich, den genervten Kleingärtnern und Geflügelzüchtern zu helfen. 500 Waschbären mussten im vergangenen Jahr ihr Leben lassen. In Kassel - Europas Waschbärenmetropole - hat jeder zweite Bewohner der waldnahen Stadtteile schon Erfahrungen mit den Stadtstreichern gemacht. Dabei gehören geplünderte Obstbäume oder ausgeräumte Mülltonnen noch zu den Kavaliersdelikten.
Auch Uwe Lagemann, Leiter des Worbiser Bärenparks, hat oft Hilfe Suchende Bürger am Telefon, die ihren Untermieter wieder loswerden wollen. Acht Waschbären leben in einem Gehege des Bärenparks. Für mehr ist kein Platz. Sie stammen aus Tierheimen, sind aufgefundene Waisenkinder oder kommen ganz und gar aus dem Tierhandel. Dass die Waschbären im Eichsfeld durch intensive Jagd dezimiert werden können, glaubt Uwe Lagemann nicht.

House GOP revives prospect of oil drilling in Alaska wildlife refuge
House Republicans are reviving President Bush's top energy priority ? opening an Alaska wildlife refuge to oil drilling ? although the Senate already has rejected it.
http://www.enn.com/news/2003-04-03/s_3662.asp

Jane Goodall: a kinship with chimps
Primatologist Jane Goodall needs little introduction, because her work with chimps in Tanzania is known throughout the world. Her most recent book, written with Marc Bekoff, is The Ten Trusts.
http://www.enn.com/news/2003-04-04/s_3524.asp

Rare colossal squid found near Antarctica
A rare and dangerous squid with eyes the size of dinner plates and scores of razor-sharp hooks to snag its prey has been caught by fishermen off Antarctica, New Zealand scientists said.
http://www.enn.com/news/2003-04-04/s_3678.asp

U.S. judge to rule in days on dolphin-safe labels
A federal judge will rule within days on whether the Bush administration can loosen standards under which tuna sold in U.S. stores can be labeled "dolphin safe," an environmental group said Monday.
http://www.enn.com/news/2003-04-08/s_3739.asp

Species inventory desperately needed
We need to have both an inventory of everything involved and a blueprint describing how all the components function together. This would be the minimum amount of information we would need to manage anything from a bakery to an ecosystem, in a sustainable way.
http://www.enn.com/news/2003-04-09/s_3655.asp

WWF urges Iceland to abandon whaling plans
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/20360/story.htm

Hunting, Ebola virus threaten Africa's wild apes
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/20399/story.htm



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Weitere Infos

Der Zoo von Medan, Sumatra, Indonesien bittet um Sachspenden
Im Zoo von Medan werden ca. 25 Säugetier- (u.a. 1,3 Orang-Utans, Languren, Makaken, Gibbons, Malayenbären, Hirsche und Großkatzen), 25 Vogel- und 7 Reptilienarten gehalten (Stand März 2003). Obwohl der Zoo keine staatliche Unterstützung mehr erhält, ist er sichtlich bemüht, seine Tierhaltung zu verbessern. Die tiermedizinische Behandlung von Zootieren ist aber nicht ausreichend gewährleistet.
Es werden zur Behandlung der Zootiere benötigt:
- Ältere, noch brauchbare Instrumente aller Art
- Medikamente (auch solche, die das Verfallsdatum schon überschritten haben)
Kontakt:
Drh. Muhammad Wahyu, Zoo Veterinary, c/o Zoo Medan / Kebun Binatang Medan, Jl. Brigjen Katamso No. 712, Medan, Sumatera Utara, Indonesia, Tel. (061) 7869745, e-mail: medanzoo@hotmail.com
Stefan Kobold, Augsburg, e-mail: sigrid.kobold@t-online.de
(Stefan Kobold hat sich bereit erklärt, falls erforderlich die Koordination der Sachspenden übernehmen.)



Einladung
zum Seminar der Deutschen Tierparkgesellschaft e.V.
vom 07. bis 09. Mai 2003 in Aschersleben
Hiermit lädt Sie die Deutsche Tierparkgesellschaft sehr herzlich zu ihrer diesjährigen Seminarveranstaltung im Hotel „Ascania“ in Aschersleben ein.
Mittwoch, 07.05.2003, Ab 19.00 IceBreaker Gaststätte „Lederer Bräustüb’l“
Donnerstag, 08.05.2003 08.00 Anmeldung und Registrierung
30 Jahre Tierpark Aschersleben – Geschichte, Gegenwart, Zukunft; Herr Reisky, Aschersleben
Bauen mit Naturmaterialien im Zoo; Herr Stegemann, Zittau
Gehegegestaltung und –besetzung in kleineren Zoos – Möglichkeiten und Zwänge; Herr Wiesenthal
Collection plan – Tierbestandsplanung auch für kleine Zoos !?; Dr. Wandrey, Zoo Wingst
Die Tötung von Tieren in Zoos – Ethik kontra Zuchtmanagement ?; Dr. Mägdefrau & Dr. Gansloßer, Nürnberg/Erlangen
Die Wiederansiedlung des Bibers an der Mittelelbe
Wirtschaftlichkeits- u. Organisationsuntersuchungen in Tierparks; Clara u. Otto Fuhlrott
16.00 Tierparkführung Aschersleben
Freitag, 09.05.2003, 10.30 Führung durch den Bernburg
Die Kosten für die Tagung betragen ¬ 50,- pro Teilnehmer, eine Person pro Mitgliedszoo der DTG ist frei.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und hoffen auf eine rege Teilnahme.
Dr. Rüdiger Wandrey, Geschäftsführer DTG



Aus dem NABU-Umweltkalender
SAMSTAG, 12. APRIL 2003
Oberbarnim, Eröffnung d. Storchenmuseums durch NABU-Ortsverband u. Heimatverein. Auskunft: 03344-333200.
Gronau, 11:00 Eröffnung der Landesgartenschau. Auskunft: 02562-8160-0.



Appenzeller Zeitung 10.4.2003

Knie kann nicht spielen - Wiese zu nass
http://www.tagblatt.ch/rheintal.cfm?pass_id=767209
Heerbrugg. Enttäuschung in der Region: Der Circus Knie kann auf der «Rhemawiese» das Zelt nicht aufstellen. Auch der Zoo ist geschlossen.
Fredy Knie: «Der Boden ist zu nass; die Zelt-Anker halten nicht. Wir wollen kein Risiko eingehen.» Der Zirkus bleibe bis Freitag wie vorgesehen in Heerbrugg, ohne aber spielen zu können. Das sei «zwar bedauerlich, aber nicht zu ändern». Auch der Zoo konnte nicht aufgebaut werden. Knie-Medienbetreuer Kurt Haas: «Es ist auch dafür zu nass. Wir wollen unseren Tieren nicht zumuten, zwei Tage im Morast zu stehen.»


Buch-Tip
Jürgen Plass: Tierfindlinge
Ratgeber zur Aufzucht, Pflege und Auswilderung von Tierfindlingen
Findlinge Was tun mit einem unterernährten Igeljungtier, einem aus dem Nest gefallenen Vogel oder einem Wurf Feldhasen, dessen Mutter verunglückt ist?
Dieses Buch ist ein Ratgeber zur artgerechten Aufzucht, Pflege und Auswilderung verwaister oder verletzter Jungtiere aus Wald und Flur. Es geht ganz spezifisch und praxisbezogen auf die Bedürfnisse von Vögeln, Säugern und Reptilien bei der Aufzucht und Unterbringung ein. Der Autor erläutert detailliert die Besonderheiten verschiedener heimischer Tierarten und informiert, auch für Laien verständlich, über ihren biologisch-ökologischen Hintergrund. Außerdem werden wichtige Aspekte wie Fütterung und Erste Hilfe genau erläutert und der Autor gibt Hinweise, wie die Tiere richtig vorbereitet werden, damit sie sich wieder in die Natur eingliedern können.
Das Buch enthält viele informative Farbfotos und Zeichnungen, Tipps aus der Praxis, Adressen, Anlaufstellen und Hinweise auf weiterführende Literatur.
Ulmer Verlag, 2002, 176 Seiten, 21 x 15 cm, durchgehend farbig illustriert, Paperback,
ISBN 3-8001-4179-5

EUR 19,90 incl. Porto z.B. beim Schüling Verlag.


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Ausstellungen

Stralsund, Meeresmuseum
Störe - bedrohte Giganten - lebende Fossilien
Sonderausstellung bis zum 31. Oktober 2003
www.meeresmuseum.de

KÖLN Zoologischer Garten:
DINOVERSUM - Die Welt der Dinosaurier im Kölner Zoo
12.4. bis 14.9.2003
http://www.zoo-koeln.de/aktuelles/dinoversum.php

BAYREUTH Urwelt-Museum Oberfranken
DIE ERBEN DER DINOSAURIER - Wollnashorn, Mammut & Co
12.4. bis 31.10.2003
http://www.Urwelt-Museum.de

PADERBORN Naturkundemuseum im Marstall:
EULE UND MENSCH
11.4. bis 3.8.2003
http://www.paderborn.de/cs_kunst_kultur/content/sp_auto_7329.php

DESSAU Museum für Naturkunde und Vorgeschichte:
NISTKÄSTEN UND IHRE MIETER bis 27.4.2003
DAS EI IN NATUR UND KULTUR bis 27.4.2003
FLUGSAURIER 7.5. bis 12.10.2003
http://www.dessau.de/amt41/kulttour/de/kultur/k05.html

BERLIN Botanischer Garten
Sex im Pflanzenreich - Lust und Frust
bis 6.5.2003
http://www.bgbm.org/BGBM

BAD DÜRKHEIM Pfalzmuseum für Naturkunde
NATURALE 2002/2003 - 18th International Nature Film Festival
22.5. bis 25.5.2003
http://www.pfalzmuseum.de/

MÜNCHEN, Deutsches Jagd- und Fischereimuseum:
AFRIKA IMPRESSIONEN Gemälde aus dem Afrika-Zyklus des Malers Renato Casaro
2.7. bis 9.11.2003
http://www.jagd-fischerei-museum.de/

STUTTGART Staatliches Museum für Naturkunde
Naturfotos des Jahres
2.4. bis 1.6.2003
http://www.naturkundemuseum-bw.de

LINZ Biologiezentrum des Oberösterreichischen Landesmuseum:
AMSEL, DROSSEL, FINK UND STAR Oberösterreichs Vogelwelt zur Jahrtausendwende
11.4. bis 5.10.2003
http://www.biologiezentrum.at

BAD DÜRKHEIM Pfalzmuseum für Naturkunde
LUCHS
bis 30.6.2003
http://www.pfalzmuseum.de/

FRAUENFELD Naturmuseum
GRÖSSER, STÄRKER, SCHÖNER - Auffallen bei Mensch und Tier
5.4. bis 27.7.2003
http://www.kttg.ch/museen/HTM/natur1.htm

WINTERTHUR Naturmuseum
PFERDE - IN DER STEPPE UND IM STALL
bis 4.5.2003

HANN. MÜNDEN Städtisches Museum im Welfenschloß:
DAS HEIMLICHE LEBEN DER WASCHBÄREN
Ausstellung mit Bildern des Tierfotografen Ingo Bartussek
bis 18.5.2003
http://www.hann.muenden.de/kultur/museum/

Naturkunde-Museum Wiesbaden
IM REICH DER BISONJÄGER Nordamerikas Tierwelt und seine Ureinwohner
bis 29.6.2003
http://www.nws-wiesbaden.de/amerika/index.html

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TV-Tipps

Fr., 11.04.2003, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Zoo: Eine seltsame Sippe, Ameisenbären, Faul- und Gürteltiere in Dortmund
Vogelpark Schotten. Am 10.4. ab 12 bis etwa 15 Uhr wird der Sender einen Beitrag aufzeichnen, der am Freitag, 11. April, um 19 Uhr im Dritten Hessischen Fernsehprogramm im Rahmen des "Hessentipps" zu sehen sein wird.
Sa., 12.04.2003, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Dschungelkatzen - Gejagte Jäger
Sa., 12.04.2003, 11:30-12:00 WDR, ARD-exclusiv: Das ganz große Gefühl zum Anfassen - Tierpfleger und ihre Schützlinge (Tierpark München) Wh
Sa., 12.04.2003, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Der Jaguar - Katze der Krieger: Las Pumas Auffangstation der Schweizer Familie Haknauer, Costa Rica
So., 13.04.2003, 17:15-17:30 3sat, Tiere der Welt: Oman - Land der weißen Antilopen

So., 13.04.2003, 23:50-01:25 Sat1, News & Stories, Tier und Mensch / Die Zukunft der Tiere
Mo., 14.04.2003, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Zoo: Afrikanische Legenden, Antilopen, Nashörner und Hornraben in Pretoria
Mo., 14.04.2003, 15:25-15:35 BR, Zoo & Co., Albrecht auf Reisen - Nürnberger Panzernashorn Wh

Mo., 14.04.2003, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Wespen - tödliche Gefahr für Neuseelands Wildnis
Di., 15.04.2003, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Zoo: Tierisch irisch, Wanderus, Geparde und Federvieh in Cork County
Di., 15.04.2003, 16:15-17:00 ZDF, Wunderbare Welt, Indiens Otterparadies
Di., 15.04.2003, 21:30-21:45 MDR, Hierzulande, Elef