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| Ausgabe 155 vom 3. April 2003 | ||||
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Liebe
Leser,
Dirk Petzold
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| Zoos und Tierparks | ||||
Neue Ruhr Zeitung 3.4.2003 Zum 60. reichte die Robbe dem Frese die Flosse Mit einer Rallye durch sechs Tiergehege gratulierte der Zoo seinem Chef zum Geburtstag. http://www.nrz.de/nrz/nrz.nachbarstadt.volltext.php?id=557513 Herr im Himmel - ob das wirklich Zuneigung war, was gestern die Mitarbeiter des Zoos ihrem Chef, dem Herrn und Gebieter über 2500 Tiere und 100 Beschäftigte, zumuteten? Da stand der arme Mann, Reinhard Frese, eingehüllt in einen grellgelben Neoprenanzug am Rand des großen Robbenbeckens und blickte abwechselnd misstrauisch in den dunklen Aprilhimmel, der gerade Platzregen und Hagelschlag bescherte und ins Robbenbecken, wo ein halbes Dutzend Seelöwen hungrig umherflitzte. Kaum zu glauben, dass der Zoo-Chef dann tatsächlich freiwillig ins kalte Wasser sprang, um irgendwo auf der Wasseroberfläche ein ihm zugedachtes, wasserdicht verpacktes Geschenk herauszufischen. Ein Geschenk? Jawohl, ein Geschenk, denn dieses bemerkenswerte Baderitual mit Flossentier war Teil einer Geburtstagsrallye durch sechs Tiergehege, die die Zoo-Mitarbeiter gestern Vormittag für ihren Chef zum 60. Geburtstag ausgeheckt hatten. Denn - und damit ist die Eingangsfrage beantwortet - sie mögen ihren Chef offenbar sehr. Frese meisterte den tierischen Parcours heiter und gekonnt, der um 10.30 Uhr eher gemütlich mit einer Bötchen-Fahrt im Delphinarium begann. Auf den nachfolgenden Stationen musste sich dann der Zoodirektor als "explorativ-intelligentes Landwirbeltier mit aufrechtem Gang" beweisen: am Kletterseil in der Gorilla-Freianlage und anschließend im leeren Gorilla-Käfig, am Futterkorb der Giraffen-Anlage, vor fußballgroßen Verdauungsrückständen in der Elefanten-Anlage und schließlich im Robbenbecken. Überall hatten die lieben Mitarbeiter kleine Geschenke versteckt, jawohl überall, die das "Landwirbeltier" Frese, 60 Jahre alt, Arztsohn, Diplom-Biologe, runde Brille, Schnauzbart, Herkunft Berlin, aufzuspüren verstand. Seit November 1993 ist Reinhard Frese der erste Mann im Tierpark am Kaiserberg, als Nachfolger von Wolfgang Gewalt. Mit Frese zog am Kaiserberg eine neue Zoo-Philosophie ein, das heisst, eine veränderte Sicht auf die Haltung, die Pflege und die Zucht der Tiere. Neue Osnabrücker Zeitung 31.3.2003 Bald auch Jahreskarten für Großeltern und ihre Enkel http://www.neue-oz.de/information/noz_print/stadt_osnabrueck/jahreskarten.html Der Osnabrücker Zoo wird den Preis für eine Tageskarte für Erwachsene ab 1. April um 50 Cent auf neun Euro erhöhen, der Eintrittspreis für Kinder bleibt mit 4,50 Euro stabil. Das beschloss die Jahreshauptversammlung der Zoogesellschaft, auf der Präsident Reinhard Coppenrath einstimmig wiedergewählt wurde. Erhöht wird in Osnabrück ab 2004 auch die Familienjahreskarten um fünf auf 64 Euro. Gleichzeitig will man in Osnabrück aber auch dem Wunsch vieler Besucher nach Jahreskarten für Großeltern und Enkel nachkommen. "Wir werden ein neues Kassensystem bekommen und dann Karten mit Lichtbildern einführen. Dann bieten wir Familienjahreskarten für Großeltern und zwei Enkel an", so der Kaufmännische Direktor Andreas Busemann. Nach den Großinvestitionen von sieben Millionen Euro (darunter das Samburu-Projekt) müsse jetzt etwas kürzer getreten werden. Das bedeutet allerdings nicht, wie einige Mitglieder befürchteten, dass es keine Neubauten für die Tiere geben wird. 1,3 Millionen Euro (für Samburu, die Affen, Yaks und das Südamerikahaus) sind für 2003 geplant. In seinem Ausblick sprach Zoodirektor Dr. Wolf Everts auch von einem Neubau der Ställe und Außenanlage für die Nashörner, einer Sanierung des Seelöwenbeckens, einem neuen Affenfelsen und einer Veränderung bei der Bärenhaltung. Neue Osnabrücker Zeitung 29.3.2003 Kleiner Elefant kommt von der Spree an die Hase http://www.neue-oz.de/information/noz_print/stadt_osnabrueck/elefant.html Osnabrück - "Schon in gut vier Wochen wird ein kleiner Elefant in den Osnabrücker Zoo kommen". Diese Überraschung verkündete Zoodirektor Dr. Wolf Everts gestern Abend auf der Jahreshauptversammlung der Zoogesellschaft. Mit der Ankunft des Elefanten ist die jahrelange Suche nach einem Bullen für den Zoo Osnabrück zuende. "Tutume" kommt von der Spree an die Hase: Der junge Bulle wurde 1999 im Tierpark Friedrichsfelde geboren. Ein Teil des Erlöses des Osnabrücker Presseballs von 1999 war für den Kauf eines Jungelefanten, bestimmt. Nicht viele Zoos haben Elefantennachwuchs, den sie abgeben können und ein "Wildfang" in Afrika kam nicht in Frage. Doch der Osnabrücker Zoo braucht aus mehreren Gründen einen Elefantenbullen. Neue Haltungsvorschriften für Elefanten schreiben vor, dass gezüchtet werden muss. Und außerdem braucht Sabi einen Spielgefährten. "Die traktiert sonst unsere alte Toto zu sehr", sagt Everts. Schon in einigen Tagen wird Tierpfleger Detlef Niebler nach Berlin reisen, um den kleinen Elefanten kennenzulernen. Ein Tierpfleger aus Berlin wird später den jungen Bullen auf dem Fahrt in einem Spezialtransport begleiten und ihn auch noch einige Zeit in Osnabrück betreuen. Esslinger Zeitung 29.3.2003 Wilhelma plant für eine tierisch gute Zukunft http://www.esslinger-zeitung.de/lokal/aktuelles/esslingen/index.cfm?documentid=-15602854041 Stuttgart - Einige Tiergehege in Deutschlands einzigem zoologisch-botanischen Garten sind in die Jahre gekommen. Direktor Dieter Jauch arbeitet deshalb an einer Gesamtkonzeption für eine "Wilhelma der Zukunft". Mit enthalten ist sein größter Traum: ein modernes Elefantenhaus. Doch der Traum hat seinen Preis, der bei etwa 13 Millionen Euro liegen soll. Allzu weit wolle er sich noch nicht aus dem Fenster lehnen, es steht aber fest: "Momentan erarbeiten wir eine Gesamtkonzeption für die künftige Wilhelma." Dabei müsse man nicht nur die Finanzierung des Elefantengeheges stemmen, auch das Großprojekt Rosensteintunnel gelte es zu berücksichtigen. Die Idee ist mittlerweile schon zehn Jahre alt. Erklärtes Ziel der Wilhelma-Verantwortlichen ist die Züchtung von Elefanten. Dazu braucht man aber einen Bullen. Momentan leben in der Wilhelma vier indische Elefantenkühe. Pirmasenser Zeitung 28.3.2003 http://www.pz.pirmasens.de/news/03/swpfalz/030326/tierart.php3 Erleichterung über eine Niederlage Maßweiler - Der Kreisrechtsausschuss hat in Sachen Tierauffangstation entschieden: Der Widerspruch des Vereins Tierart gegen die Baugenehmigung mit Auflagen ist zurückgewiesen worden. Diese Auflagen sind nach Meinung des Vereins Tierart rechtswidrig und geeignet, das Projekt unmöglich zu machen. Der Kreisrechtssauschuss hat sich jedoch der Position der Kreisverwaltung, dass für die Tierauffangstation räumlich getrennt eine Quarantänestation betrieben werden oder ein Vertrag mit einer solchen Einrichtung vorgelegt werden muss, angeschlossen. Kein Tier darf nach Maßweiler, ohne eine Art "Quarantänepaß" vorzulegen. Bakterien, die diesen Tieren gefährlich werden könnten, sind nach Meinung von Tierart aber überhaupt nicht bekannt. Schließlich will man in erster Linie Großkatzen aufnehmen. Kein Zoo in Deutschland und kein Tierheim habe vergleichbare Auflagen zu erdulden. Märkische Oderzeitung 1.4.2003 Aprilscherze sorgen wieder für Spaß und Erstaunen http://www.moz.de/showDDP.php?ID=49141 Das Tierheim Berlin berichtete von drei seltenen Zwerggürtelflusspferden, die durch einen «Tierpfleger-Fehler» im Tierpark der norwegischen Stadt Stavanger zur Welt gekommen seien. Die Tiere seien «schauderhaft hässlich, und keiner könne sie lieb haben». Um eine Fortpflanzung zu verhindern, seien die «Kastrations-Experten» des Berliner Tierheims um Hilfe gebeten worden. Westfälische Rundschau 1.4.2003 Gorillas kehren in Allwetterzoo Münster zurück http://www.westfaelische-rundschau.de/wr/wr.standard.volltext.php?id=188105 Nach 15 Monaten Abstinenz sind im Allwetter- Zoo Münster wieder Gorillas eingezogen. Das siebenjährige Weibchen Changa aus dem Zoo Frankfurt habe bereits am Dienstagmittag ihr neues Gehege bezogen, teilte der Allwetterzoo mit. Der 17-jährige Gorilla-Mann Makokou und seine 31 Jahre alte Gefährtin Fatima sollten am Abend hinzustoßen. Sie waren vorübergehend in den Zoo Givskud in Dänemark umgezogen. Damit sollte den beiden Affen der Umbaustress im Münsteraner »Affricaneum« erspart werden. Zeitungsgruppe Lahn- 31.3.2003 http://213.61.31.33/main.php?ses_viewmode=37&dir=2&content_id=96509 2002 über 40 000 Gäste im Vogelpark Herborn-Uckersdorf - Für den Vogelpark-Verein Uckersdorf war das vergangene Jahr das erfolgreichste in seiner Geschichte: Über 40 000 Naturfreunde haben die gefiederten Bewohner in der Anlage "Im Beilsbach" besucht, , berichtete Vorsitzender Harald Fey am Freitagabend. Die Aktionstage hätten die meisten Besucher angelockt. Auch von einem "Wermutstropfen" hatte Fey zu berichten: "Traurig war, dass wir zum ersten Mal keine Jungstörche am Storchentag beringen konnten." Dafür hoffe das Team in diesem Jahr wieder auf kleine Störche: Zwei Freiflug-Paare könnten für "Kinderstuben" in ihren Nestern sorgen, sagte Wolfgang Rades von der Vogelpark-Leitung. Nachzuchterfolge wurden bei anderen Vogelarten erzielt: Stolz sei man auf die Molukkenkakadus und die kleine Rotbrust-Krontaube. Gerne hätte der Vogelpark seine jungen Gelbbrustaras verkauft. Es sei jedoch schwierig, diese "an den Mann zu bringen", da immer noch viele Vogelfreunde auf Wildfänge zurück greifen würden. Ein kurzer Ausblick auf die kommenden Wochen verriet, dass das Sechs-Punkte-Programm zur Zukunftssicherung des Vogelparks nahezu umgesetzt ist. Am 7. Mai soll das Streichelgehege offiziell eingeweiht werden. Ziegen, Brahma-Hühner und altdeutsche Mövchen haben dort bereits Quartier bezogen. Zeitungsgruppe Lahn-Dill 31.3.2003 Sechs-Punkte-Programm zur Sicherung des Vogelparks http://213.61.31.33/main.php?ses_viewmode=37&dir=2&content_id=96510 Uckersdorf - Das Sechs-Punkte-Programm, das die Zukunft des Vogelparks sichern soll, ist fast abgeschlossen. Lediglich der Umbau des Vereinsheims in ein Garten-Café steht noch aus. Die übrigen, 1997 erarbeiteten Vorschläge sind laut Vogelpark-Geschäftsführer Wolfgang Rades bereits umgesetzt. Fast abgeschlossen sind der Bau eines neuen Pkw-Parkplatzes und die Einrichtung eines Streichelgeheges. Die Gründung einer gemeinnützigen Gesellschaft als künftigem Träger des Vogelparks steht kurz bevor. Nordkurier 1.4.2003 Tierpark verleiht Ehrenpatenschaft http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/adler/adler.php Ueckermünde - Ein erwachsener Seeadler, der in einen Verkehrsunfalls verwickelt worden war, ist kürzlich wieder ausgewildert worden. Im Tierpark Ueckermünde wurde der Adler einige Tage gepflegt. Leider wird der Tierpark Ueckermünde in der nächsten Zeit keine verletzten oder hilflosen Vögel übernehmen können. Der Ausbruch der Geflügelpest hat dazu geführt, dass die zuständige Veterinärbehörde die Aufnahme solcher Vögel dem Tierpark bis auf weiteres untersagen musste. An die Asklepios-Klinik Pasewalk ist eine Ehrenpatenschaft vergeben worden. Die Klinik hat 2002 mit einer Spende in Höhe von 255 645,94 Euro erheblich zur Sicherung und Weiterentwicklung des Tierparks beigetragen. Dieser Betrag sei die umfangreichste Spende, die der Tierpark bisher erhalten hat, so Zabka. Kieler Nachrichten 28.3.2003 Attraktivität des Tierparks Warder soll gesteigert werden http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-bk_warder_tierprark_ART.htm Warder - Weitermachen und die Attraktivität des Tierparks mit einem verändertem Angebot steigern das sind die Ziele, die sich der Trägerverein des Tierparks Warder in diesem Jahr gesteckt hat. Kängurus, Umweltpädagoge und Pächter im Café gehören zum neuen Konzept. Doch auf weitere Spenden ist der Tierpark angewiesen. Gerettet vor der Insolvenz sei der Tierpark trotz der 250000 Euro-Spende von der "Bingo-Umweltlotterie" nicht: Auf einen Wert von rund 500000 Euro, sagt Foth, werden die 40 Hektar Fläche samt den Tieren geschätzt. Der Trägerverein sucht deshalb weitere Sponsoren, die den Erwerb des Tierparks unterstützen. Der Trägerverein will die Besucherzahlen auf 100000 Besucher pro Jahr steigern. Dafür sind ab Ostern Exoten, australische Bennet-Kängurus, die mit den Emus vergesellschaftet werden, im Haustierpark zu bewundern. Neu ist auch, dass Schulklassen mit dem Umweltpädagogen Rainer Jensen Haustierkunde hautnah erleben können. Kieler Nachrichten 2.4.2003 Kreisveterinärin Dr. Manuela Freitag kontrolliert in Warder wöchentlich "Der Tierbestand muss jetzt dringend verkleinert werden" http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-jan_tierpark_ART.htm Warder. Etwa 1060 Tiere leben derzeit im Haustierpark Warder. "Zu viele", befindet die zuständige Kreisveterinärin, Dr. Manuela Freitag. Aufgrund der Enge auf den Schauflächen, die in sogenannter Standbeweidung genutzt würden, seien viele Tiere mit Parasiten befallen. "Der Tierbestand muss jetzt dringend verkleinert werden", fordert die Veterinärin, deren Behörde dem Genehmigungsträger, dem Trägerverein des Tierparks, schriftlich aufgefordert hat, ein schlüssiges Konzept vorzulegen. Der Park müsse Prioritäten setzen, um die Erhaltungszucht "zoologisch sinnvoll" weiter führen zu können. Der Zoologisch-Wissenschaftliche Leiter des Tierparks, Dr. Jürgen Güntherschulze, möchte deswegen bei der Beweidung der Flächen verstärkt Ruhe- und Brachflächen einbauen, die dann zyklisch genutzt werden könnten. Die vom bisherigen Vorstandsmitglied des Trägervereins, Margrit Herbst, vorgebrachten Vorwürfe über einen allgemein schlechten Haltungszustand der Tiere mag Manuela Freitag nicht bestätigen. "Es tut sich einiges, die Tiere leiden nicht unter Durst oder Hunger, sind zum Teil aber krank." Problem sei der enge Besatz der Weiden, auf denen Parasiten beste Chancen hätten, die Tiere zu befallen. Deshalb müsse nun vorerst ein teurer Behandlungsplan greifen, bis die Herden verkleinert würden. Es habe in der Vergangenheit Fütterungs- oder Haltungsmängel gegeben, räumt Manuela Freitag ein zurückzuführen vermutlich auf den eklatanten Finanzengpass des Tierparks. Ob ein erweitertes Konzept mit landwirtschaftlicher Wildtierhaltung, zum Beispiel dem geplanten Ankauf von Kängurus, zukunftweisend ist, kann sie nicht beantworten. Unangemeldet wird Manuela Freitag auch weiterhin den Zustand der Tiere kontrollieren. Sie werde auch weiterhin konstruktiv und neutral mit dem Trägerverein zusammenarbeiten, um dem Tierschutz den erforderlichen Stellenwert im Tierpark einzuräumen. Hamburger Abendblatt 31.3.2003 Deutsche wollen Nashorn retten http://www2.abendblatt.de/daten/2003/03/31/139956.html Berlin/London - Ein Berliner Zoologen-Team will das vom Aussterben bedrohte weiße Nashorn retten. Dr. Thomas Hildebrandt und sein Kollege Dr. Robert Hermes haben ein Verfahren entwickelt, das die künstliche Befruchtung der Nashörner erleichtert. Ihr Gerät aus biegsamer Karbonfaser ermöglicht die Ultraschallbestimmung der Empfängnisbereitschaft ohne gefährliche Narkose. Getestet wird das Gerät jetzt im Budapester Zoo. Schweriner Volkszeitung 28.3.2003 Ein Herz für den liebeskranken Willie http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/28.03.03/Willie/Willie.html Es gibt Hoffnung für Schwerins derzeit einziges Nashorn: Seit dem ersten Hilferuf im Februar haben Privatleute mehr als 1300 Euro für den Kauf einer pfundigen Nashorn-Partnerin gespendet. Die VR-Bank legt jetzt noch einmal 500 Euro drauf. Im vergangenen Herbst verlor Willie seine langjährige Freundin "Dicke". Sie war nach unmäßigem Genuss frischer Blätter an einer Tannin-Vergiftung gestorben. Willie reagierte psychosomatisch: Er wurde schwer krank, stieß seine dicke graue Haut ab und verlor dramatisch an Gewicht. In den kritischsten Zeiten mussten Pfleger und Tierärztin das Breitmaulnashorn rund um die Uhr betreuen. Nur neue Gesellschaft kann ihn aus seinem Trübsinn reißen, sind sich die Zoo-Mitarbeiter sicher. Mit einer neuen, fremden Nashornfrau dürfte eine Familiengründung möglich sein, hofft Zoo-Chef Michael Schneider. Er befindet sich in regen Verhandlungen mit der Zuchtkoordinatorin des Europäischen Artenerhaltungsprogramms EEP. Sollte sich auf diesem Weg kein weiblicher Trost für Willie finden lassen, besteht die theoretische Möglichkeit, ein Jungnashorn von südafrikanischen Farmen zu kaufen. "Diese Alternative ist in Zoos und unter Tierschützern aber ziemlich umstritten und sehr teuer", erklärt Schneider. Thüringer Allgemeine 2.4.2003 Adler und Falken auf Freiflug http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.thueringen.volltext.php?id=556029 Mit dem April soll auf der Burg Greifenstein in Bad Blankenburg die Saison der Greifvögel wieder beginnen. Während der kalten Jahreszeit verbrachten die 35 Tiere insgesamt drei Monate in Volieren in der Nähe von Ilmenau oder zum Teil auch im Berliner Zoo. Sobald die großen Vögel ihren Winterspeck verloren haben, starteten sie zu den ersten Trainingsflügen. Für Tiere, die die Burg als eigenes Revier erkennen, bedeutet dies auch einige Tage völlige Freiheit. Nordkurier 2.4.2003 http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/f__/f.php Tierpark erwischt einen guten Start Ueckermünde - Nach Auskunft von Helge Zabka, dem Direktor des Ueckermünder Tierparks, hat es für die Einrichtung einen viel versprechenden Start in das Jahr 2003 gegeben. Seit Jahresbeginn konnten etwa 11 000 Besucher im Tierpark begrüßt werden. Im Februar sind 1086 Jahreskarten verkauft worden - damit deutlich mehr als im gesamten Vorjahr, als 157 Jahrestickets abgegeben wurden. Der Tierpark plant demnächst eine Ausstellung unter dem Motto "Heimische und exotische Insekten und Spinnen". Aachener Nachrichten 31.3.2003 http://www.an-online.de/sixcms/detail.php?id=158432 Potenzpillen für Pandas Berlin - Die Pandabären vom Berliner Zoo sollen jetzt mit einem Liebestrank und Potenzpillen zum Nachwuchszeugen animiert werden. Wie der "Berliner Kurier" in seiner Wochenendausgabe berichtet, werden die Bären Yan Yan und Bao Bao täglich fünf Milliliter roten Beta-Karotin-Saft unters Futter gemischt bekommen. Der Panda-Mann werde zusätzlich mit Potenz-Pillen versorgt. Leipziger Volkszeitung 28.3.2003 Tierpark: 101 Unterschriften gegen Schließung http://www.lvz-online.de/lvz-heute/42518.html Oschatz - Der Tierpark Oschatz soll ab Juni für drei Jahre geschlossen werden. Grund: Zu diesem Zeitpunkt beginnen die Erdarbeiten für die Landesgartenschau Oschatz (Lago). Die Stammbesucher sind sauer und gegen eine komplette Schließung. 101 Frauen und Männer fordern mit ihren Unterschriften, dass zumindest der Spielplatz und das Sozialgebäude geöffnet bleiben. Doch wegen der sei die Schließung grundsätzlich nicht zu verhindern. Die Sicherheit der Besucher müsse gewährleistet werden. Der Patriot 28.3.2003 Schicksal von Bären und Wölfen ist weiter ungewiss http://www.derpatriot.de/cont/lokales/artikel.php?ID=95285&RESSORT=LP Seit drei Monaten ist der Kleinzoo im Stadtwald geschlossen. Der Lippstädter Tiergarten wird "abgewickelt". Eine Prozedur, die sich langwieriger und mühsamer gestaltet als die Verantwortlichen angenommen haben. So wollte Sommer die Vermittlung der Tiere ursprünglich bis Ende Januar abgeschlossen haben. Doch jetzt ist bereits Ende März - und die Lösung einiger "Problemfälle" noch immer nicht in Sicht. Insbesondere das Schicksal der Bären und Wölfe ist weiter ungewiss. Seit November letzten Jahres ist Sommer, der seit vielen Jahren die Geschäfte der Tiergartengesellschaft führt, damit beschäftigt, neue Besitzer für die einstigen Tiergarten-Bewohner zu finden. Er schaltete in Fachblättern Anzeigen, verschickte E-Mails ins In- und Ausland, ließ kürzlich bei einem Treffen europäischer Zoodirektoren in Osnabrück eine Liste mit noch abzugebenden Tieren verteilen. Zurzeit hofft er wieder - diesmal auf die Tierschutzbeauftragte der hessischen Landesregierung, mit der Sommer über das Zoodirektoren-Treffen in Kontakt kam. Sie prüft, ob die Bären und Wölfe aus Lippstadt in einem Tiergehege im Knüllgebirge ein neues Zuhause finden können. Bis der Tiergarten in Gänze abgewickelt ist, dürften noch einige Wochen vergehen. Roland Sommer hofft, dass "wir spätestens bis Ende Mai durch sind". >> So weit her kann es mit den Bemühungen nicht sein. Nach nunmehr vier Wochen ist es mir noch immer nicht gelungen, ein Vorstandsmitglied des Vereins zu erreichen. Auf einen versprochenen Rückruf warte ich seit zwei Wochen vergeblich. Im Park wurde mir mitgeteilt, Bären und Wölfe seien ja bereits vermittelt, die übrigen Tiere sei der Verein nicht bereit, ohne entsprechende Bezahlung abzugeben. Tierparks, die Tiere aufnehmen wollten, wurden abgewiesen. Ein Park, der die Bären möglicherweise hätte aufnehmen können, wurde ebenfalls seit Wochen nicht mehr informiert. Weitere Vermittlungsangebote, auch über die Zoopresseschau, wurden nicht angenommen (die Liste in der vorletzten Ausgabe entstand auf Aussagen einer Tierärtzin und des Tierpflegers). Dieselbe Erfahrung machen Mitarbeiter des NABU und der DTG, mit denen ich deswegen in Verbindung stehe. Es wäre an der Zeit, den Verantwortlichen in Lippstadt auch von Seiten der Verbände klar zu machen, dass eine solche Taktik auf Kosten der Tiere nicht weiter tragbar ist. Dirk Petzold Aktionen Kölner Stadt-Anzeiger 1.4.2003 Angebote im Zoo http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1049038387440 Köln - Abendführungen für Kinder ab acht Jahren bietet der Kölner Zoo von April bis September jeden zweiten Freitag des Monats an. Die Teilnahme kostet 15 Euro, eine Anmeldung beim Zoobegleiter-Service ist unbedingt erforderlich. Zeitgleich findet für erwachsene Begleiter eine Führung mit dem Schwerpunkt Tropenhaus statt (18 Euro). Lippische Landes-Zeitung 29.3.2003 Zwischen Schmusebacke und Raubtier http://www.lz-online.de/news/lokal/no/LZ_20030329_2759785.html Dr. Dirk Neumann, Fachtierarzt und Leiter des Tierparks Kalletal, will mit "Tigerabenden" weiter über die Raubkatzen aufklären. Veranstaltung statt, die künftig an jedem letzten Samstag im Monat bis Oktober geplant ist. Um 18 Uhr startet das dreistündige Tigererlebnis, bei dem die bundesweit bekannten weil von einer Dogge gesäugten Jungtiger Shari und Sam die Stars sind. In einem 15-minütigen Auftritt zeigen Shari und Sam unter der Leitung von Neumann, was Tigern Spaß macht. Daneben ergänzt die Fütterung der Alttiger und eine Dia- und Videoshow die "Tigerabende". Kölner Stadt-Anzeiger 3.4.2003 Hören, riechen - und vorsichtig tasten http://www.ksta.de/servlet/ContentServer? aid=1048187083296 Was Pinguine und Esel gemeinsam haben, und warum es am Pavianfelsen im Dunkeln so still ist. Es ist schon ein merkwürdiger Zug, der sich da durch den Zoo bewegt. Ein knappes Dutzend Kinder, Augenbinden vor dem Gesicht, eine Hand an einem Seil, lässt sich von Lucia Schröder durch die Dämmerung führen. Ein Sinneserlebnis. Riecht ihr was? fragt die Zoopädagogin. Fisch und Pferdeäpfel gemischt, ruft Zarah. Die Elfjährige hat ein feines Näschen. Die Gruppe marschiert gerade an den Pinguinen und den Przewalski-Pferden vorbei. Und wer schreit da? Ein Esel, tönt es im Chor. Lucia Schröder lacht, die Antwort hat sie erwartet. Das waren die Pinguine, ihr Ruf klingt fast so wie das Iah der Esel. Wenige Meter weiter riecht es unverkennbar nach Stroh - die Okapis sind nicht weit. Die Tierwelt bei Nacht. Dieses außergewöhnliche Erlebnis will der Zoo interessierten Kindern ab April regelmäßig bieten. Die Jungen und Mädchen, die sich von Lucia Schröder ein ums andere Mal verblüffen lassen, sind, um in der Tiersprache zu bleiben, die Versuchskaninchen für die künftigen Abendführungen. Nachwuchs Die Welt, 28.3.2003 Treff der Elefantenbabys http://www.welt.de/data/2003/03/28/59438.html Zum ersten Mal in ihrem Leben begegnen sich in Hannover die beiden Babys indischer Elefanten im Gehege des Dschungelpalastes vom Zoo in Hannover. Am 2. Februar kam die Tochter der Elefantenkuh Manari zur Welt und am 20. März gebar Khaing Hnin Hnin ihre kleine Tochter. Bei frühlingshaften Temperaturen um die 16 Grad Celsius durften nun die beiden Kleinen zusammen mit ihren Müttern den gemütlich-warmen Stall verlassen und eine halbe Stunde draußen spielen. Westdeutsche Allgemeine 28.3.2003 Koala-Baby verlässt Mama Yuris Beutel http://www.waz.de/waz/waz.westen.artikel.php?id=547887 Duisburg - So groß wie ein Meerschweinchen und weich wie ein Teddy ist der jüngste Koala-Sprössling im Duisburger Zoo. Zum siebten Mal hat sich Nachwuchs bei den Knuddeltieren eingestellt. Gestern verließ der Winzling zum ersten Mal den Beutel von Mutter Yuri. Zwischen sechs und sieben Monaten bleibt er in dem schützenden "Unterschlupf". Während dieser Zeit nimmt er Mamas ausgeschiedene Speisen auf und legt damit den Grundstein, sich später an der festen Nahrung nicht zu vergiften. Denn die besteht ausschließlich aus Eukalyptusblättern. Hamburger Abendblatt 3.4.2003 Sachsens größtes Baby hat Geburtstag http://www2.abendblatt.de/daten/2003/04/03/141190.html Leipzig - Er bringt Kinderaugen zum Strahlen, spielt gern wie alle Babys und hält seine Pfleger auf Trab: Der Elefantenbulle Voi Nam ist der Star im Zoo Leipzig. Übermorgen wird Sachsens größtes Baby ein Jahr alt. Neue Westfälische 29.3.2003 Munteres Treiben im Tierpark http://www.nw-news.de/news/lokal/hf/NW_20030329_2154580001.html Der Herforder Tierpark hat wieder geöffnet. Viele der 280 Tiere haben Junge bekommen. Ein putziges kleines Zwergzicklein dreht seine ersten Runden über das frische Grün. Einige Tage ist es alt, gemeinsam mit zehn jungen Ziegen erkundet es die Welt im Tierpark. Auch die Kamerunschafe haben sich fortgepflanzt. Ostsee Zeitung 29.3.2003 http://www.ostsee-zeitung.de/gn/start_112749_672502.html Seltenheit: Weißer Esel geboren Grimmen - Die Geburt eines weißen Esels ist in ganz Europa eine Seltenheit. Im Heimattierpark erblickte am 21. März ein weißes Eselweibchen das Licht der Welt. Damit erhöhte sich die Zahl der Tiere mit dieser Farbgebung im Tierpark auf vier. Neues Volksblatt 1.4.2003 Affenbaby Edi ist derzeit die Attraktion im Zoo Schmiding http://www.volksblatt.at/77NV_882683.stm Der Baby-Gibbon ist zwei Wochen alt und lässt sich nun im Schutz der Mutter die Sonne auf den Bauch scheinen. Doch auch bei den Weißgesichtkrallenäffchen hat sich dieser Tage Nachwuchs eingestellt. Erwin heißt der Neuankömmling, der sich gern im dichten Fell der Eltern versteckt. Eine absolute Besonderheit sind auch die Kattazwillinge Elke und Elfi. Die Affenbabys und 1500 weitere Tiere können im Zoo Schmiding seit 2. März wieder täglich (919 Uhr) besucht werden. Berliner Morgenpost 31.3.2003 Die Berliner Tierwelt erwacht http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story594492.html Berlin - Geballtes Gebalze ist derzeit in Zoo und Tierpark zu erleben. "Die einheimischen Arten paaren sich jetzt wie verrückt", sagt Zoo-Tierpfleger Rudolf Reinhard. Vor allem bei den Enten und Gänsen sei ein regelrechter Liebeswahn ausgebrochen. "Bei den Ziegen und Schafen ist alles schwanger, was Zitzen hat", konstatiert Reinhard. Die ersten Geburten stünden unmittelbar bevor, an Osterlämmern dürfte es also keinen Mangel geben. Die Tiere, die ihre Heimat in südlichen Gefilden haben, richteten sich mit ihren Paarungen zwar nicht nach den Jahreszeiten, seien aber nach der aufgezwungenen Winterruhe unglaublich vital. Main Rheiner 2.4.2003 Voll engagiert in der Wildpflege http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1118354 Das Thema Naturschutz stand im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des Naturfreundevereins Bacharach-Steeg. Der erste Vorsitzende Edwin Lieschied dankte den Mitgliedern für ihren Arbeitseinsatz. Diese Arbeit wird zum größten Teil im Wildgehege geleistet, denn die sorgfältige Pflege des Wildes erfordert hohes Engagement und bedeutet für den Verein eine starke materielle und auch finanzielle Herausforderung. Der Naturfreundeverein will durch die Pflege des Wildgeheges zum Erhalt eines ökologischen Gleichgewichts der Heimat beitragen. Durch das Gehege soll eine Verbuschung der Abseite verhindert werden. Der Naturfreundeverein benötigt für diese Arbeit Hilfe und bittet um Unterstützung. Gifhorner Rundschau 2.4.2003 http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/1436982 Rotwild mit Blasrohr betäubt Die kleine Rotwildherde in Riddagshausen gibt es nicht mehr. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion hat die Braunschweiger Jägerschaft die Tiere betäubt und anschließend in einem Pferdetransporter zum Saupark/Springe gekarrt. Zurückgeblieben ist das Damwild in seinem kürzlich sanierten Gehege. Grund des Umzugs: Das Gehege ist marode. Unstimmigkeit besteht über die Anzahl der in den Saupark überführten Tiere: Sechs Tiere seien umgezogen. Uwe Wilhelm und Dr. Brandes dagegen haben nach eigenen Angaben nur vier Tiere betäubt. Leipziger Volkszeitung 28.3.2003 Präparierter Tamrin ist der Liebling der Aufsichtsfrau http://www.lvz-online.de/lvz-heute/42424.html Tamrin ist in Leipzig ein Begriff. Rosemarie Kühn kann sich noch gut an den berühmten Löwenmann aus dem Zoo erinnern, der im Oktober 1998 an einem Nieren- und Gelenkleiden erkrankte und im Juli 2000 schließlich eingeschläfert werden musste. Der Berberlöwe wurde von Horst Spicale, seit gut 30 Jahren zoologischer Präparator des Naturkundemuseums, für die Nachwelt erhalten. Ostsee Zeitung 3.4.2003 Ewige Stadt plant Wasserparadies http://www.ostsee-zeitung.de/aw/start_161976.html Die durchschnittlich nur zwei Tage lange Verweildauer von Touristen in Rom ist einigen Fremdenverkehrsplanern in der Ewigen Stadt zu wenig. Sie planen einen verwegen erscheinenden Coup: Die Verbindung von Strand- und Kultur-Urlaub mittels einer künstlichen Inselgruppe vor Ostia, dem ehemaligen Hafen der antiken Metropole. Vor Ostia sollen fünf künstlich angelegte und jeweils 10 000 Quadratmeter große Inseln aufgeschüttet werden. Auf dem ersten Eiland soll ein Casino gebaut werden. Auf einer zweiten Insel soll ein Unterwasser-Zoo entstehen, die dritte Insel soll einen Park für Kinder a la Disney World beherbergen. Fünf Millionen Euro sind pro Insel veranschlagt, die zwei Kilometer vom Strand entfernt gebaut werden sollen. Doch die nationale Umweltorganisation Legambiente verfolgt das Projekt argwöhnisch. Das Wasser um Ostia ist sowieso schon verschmutzt, erklärt Maurizio Gubiotti, Präsident der Legambiente Lazio. Zudem sei das Projekt völlig überflüssig. Statt irgendwelche Inseln mit so genannten Naturparks zu bauen, ist es wirklich wichtiger, die bereits vorhandenen Naturreservate in Capocotta zu nutzen, auszubauen und vor allem, sie zu schützen. Main Rheiner 28.3.2003 Bei Adebars hat's geklappert http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1114390 Herr Weißstorch überwintert in Worms und unternimmt allenfalls mal kurze Ausflüge den Vogelpark Bobenheim-Roxheim, derweil weilt die Gattin in Spanien oder gar Afrika, wo sie auftankt für die Aufzucht des Nachwuchses im kommenden Jahr. Seit dem 17. März ist Frau Storch nun wieder wohlbehalten aus dem warmen Süden zurück. Westfälische Rundschau 29.3.2003 Drei Mädchen mit blauen Augen http://www.westfaelische-rundschau.de/wr/wr.tagesrundschau.volltext.php?id=547694 Stukenbrock - Als sie im November vorigen Jahres zur Welt kamen, galten sie als Sensation: Die drei weißen Löwenbabys, die bei ihrer Geburt gerade zwischen 800 und 1000 Gramm auf die Waage brachten, wiegen mittlerweile bereits 20 Kilo und erobern ihre Umgebung. Im Safaripark Stukenbrock sind die Löwenmädchen mit den blauen Augen die Stars. Die Zahl weißer Löwen wird weltweit auf 50 Exemplare geschätzt. In Europa werden weiße Löwen nur im Safaripark gezüchtet. Nordkurier 29.3.2003 Bockwindmühle wird in der Tierpark-Scheune aufgebaut http://www.nordkurier.de/lokal/pasewalk/tierpark/tierpark.php Pasewalk/Ueckermünde - In die neue Bockwindmühle im Ueckermünder Tierpark sind am Donnerstag ein Mahlwerk und ein Elektromotor eingebaut worden. Außerdem wurde ein Flügelkreuz installiert. Im vergangenen Jahr musste die alte Bockwindmühle abgerissen werden. Berliner Morgenpost 29.3.2003 Warum Jan seine Ruhe haben und besser nichts mit Melinda zu tun haben will http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/bezirke/story594364.html Berlin - Jan ist nicht nur ein Sika-Hirsch, sondern auch ein "Knutschebär". Zumindest für Reviertierpflegerin Hannelore Schmidt. Wenn sie am Zaun des Außengeheges steht und ihn anspricht, gibt Jan sogar seinen Platz in der Frühlingssonne auf. Er kommt angelaufen und lässt sich von ihr streicheln. Spätestens seit der Geburt des ersten Jungtieres am 19. Januar ist es jedoch mit Kuscheleien endgültig vorbei. Als Jan dann auch noch Mitte Februar sein Geweih abwarf, hatte er vollends verloren. "Jetzt kann er sich gegen die Kühe nur noch mit den Vorderläufen wehren", sagt Hannelore Schmidt. Aber weil das nicht abschreckend genug funktioniert, ist Jan zurzeit jeden Abend heilfroh, wenn er endlich in seinen Stall darf, den er ganz für sich alleine hat. Die seltenen Sika-Hirsche aus Vietnam, von denen weltweit nur 300 Exemplare in Zoos leben, werden auch "Fleckenhirsche" genannt. Berliner Morgenpost 28.3.2003 Speiseplan http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story593818.html Die zierlichen Bartmeisen im Zoo verlangen heute nach einer Mischung aus allerlei getrockneten Kerbtieren Berliner Morgenpost 1.4.2003 http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story594736.html Speiseplan Berlin - Zwischen der Balz finden die Gänsegeier im Zoo heute bestimmt noch etwas Zeit für ihre Fleischknochen, die sie um 15 Uhr am Greifvogelfelsen bekommen. Berliner Morgenpost Lokales 28.3.2003 22:10 Speiseplan http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story594087.html Berlin - Zeitweise war es in diesem Winter so kalt und feucht, dass selbst die Humboldt-Pinguine ihre Außenanlage im Tierpark verlassen mussten. Berliner Morgenpost 31.3.2003 Speiseplan http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story594466.html Berlin - Die Blauschafe tragen ihre namensgebende blau-graue Wolle, damit sie sich bei Gefahr im Grau der tibetanischen Hochgebirgsfelsen gut verstecken können. Im Tierpark fallen sie damit natürlich sofort auf, auch auf dem gepflasterten Futterplatz, wo ihnen heute um 10 Uhr Heu, Gemüse und Zweige serviert werden. Leser-Hinweis: Bei WDR Punkt Köln wurde gestern berichtet, dass im Affen- und Vogelpark Eckenhagen der gesamte "Indoor"-Bereich (die frühere Tennis-und Squashhalle) abgebrannt ist. Alle Tiere konnten gerettet werden, Schaden 3 Mio ¬. Es soll noch in diesem Jahr eine neue Halle gebaut werden, Standort aber noch nicht klar. news.com.au, 29 March 2003 Double trouble in platypus pool IT was double the fun at Taronga Zoo yesterday as vets gave twin baby platypuses a clean bill of health. Zoo staff were thrilled to discover their first female baby platypus in early February, only to find her surprise sister hiding in another pond several days later. However, it took them a month to catch the elusive second twin. "We finally got hold of her while standing knee-deep in cold water with torches in our hands," behavioural biologist Margaret Hawkins said. Taronga vets weighed the second twin yesterday, checking its temperature and the condition of its fur and webbed feet. A blood sample was also taken from its bill the only place that blood can be extracted from the monotreme. Ms Hawkins said their mother laid eggs in early October and they hatched 14 to 17 days later. After the babies, or puggles as they're called, slide into the freshwater stream they begin to learn how to trap their own food such as worms, insects and other invertebrates. "Catching yabbies is quite a skill that takes a while for platypuses to learn," Ms Hawkins said. When first born or atched from the egg they are tiny, bald and pink, she said. The pair now weigh just over 1kg each, only slightly less than mum. http://news.com.au Double thrill as surprise twin emerges to join sister http://www.smh.com.au/articles/2003/03/28/1048653855300.html Rare albino roo gives birth in Austria Kimberley the kangaroo has become the first albino Bennett's tree kangaroo to give birth in a European zoo. Kimberley's albino joey Cooky, named after Captain Cook, began poking his head out of his mother's pouch this week at Kernhof Zoo in Lower Austria in front of scores of local TV stations and newspapers. "Albino kangaroos are extremely rare. http://www.smh.com.au/articles/2003/03/27/1048653785505.html > jetzt ist schon ein Baumkänguruh daraus geworden! Nachvollziehbarer Übersetzungsfehler, da das Tier im Englischen weder Bennett noch Kangaroo, sondern Rednecked Wallaby heißt. The Daily Telegraph 28 MAR 2003 Tears for stolen crocodiles doomed to die The only theft Manly Oceanworld had suffered in recent years was a box of Mars Bars from the cafe. Last weekend, thieves made off with much more precious items -- baby crocodiles. One of the two-year-old baby crocs came from the Northern Territory and the other was a gift from Sydney Aquarium. There were no signs of forced entry and no damage to the enclosure. Reptile keepers at Manly's Oceanworld fear for the stolen baby crocodiles, which they believe will be sold on the black market. £100m for Dudley Zoo and Castle Dudley is set for a £100 million injection which could turn its famous zoo and castle into world-class tourist destinations. The proposals for the Castle Hill area aim to create 1,000 jobs and will more than double the size of Dudley Zoo. In addition to new attractions there will be themed shops, a hotel and a "discreet" housing development. http://icbirmingham.icnetwork.co.uk/0100news/0100localnews/page.cfm?objectid=12777620 Rainforest dome in zoo scheme Tropical animals and a lush rainforest could be introduced to Dudley Zoo for the first time as part of a £100 million redevelopment scheme. Dudley Castle, the zoo and the Royal Brierley glassworks will also be linked to the Black Country Living Museum by an internal railway. A separate fun ride taking visitors from the car park to the zoo and castle may also be introduced. http://www.expressandstar.com/artman/publish/article_27951.shtml > Der Dudley Zoo mit seiner unter Denkmalschutz stehenden Lubetkin-Architektur stand bereits vor der Auflösung. Wird er nun Englands erster Erlebnis-Zoo? |
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| Pressemitteilungen teilweise gekürzt | ||||
Münster, 2.4.03 Samstag, 5. April, 9 bis 18 Uhr: Familientag im Allwetterzoo Ermäßigte Eintrittspreise und Veranstaltungen rund um die Pferde im Zoo Am kommenden Samstag (5.4.) lädt der Allwetterzoo zum "Familientag" ein. Es locken reduzierte Eintrittspreise (8 EUR für Erwachsene, 4 EUR für Kinder von 3 bis zu 17 Jahren) und attraktive und informative Veranstaltungen zum Thema Pferde. Los geht es um 11.00 Uhr mit dem Rossini-Zirkus im Hippomaxx. Weitere Vorführungen mit dem Dülmener Wildpferd "Osaheli-Rossini" sind um 13.30 und 15.00 Uhr. Wer sehen möchte, wie ein "wilder" Hengst einen Ball apportiert, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. Auch die Pferde und ihre nächsten Verwandten im Zoo werden näher vorgestellt: Um 11.30 Uhr beginnt die erste von vier einstündigen Führungen zu Zebras & Co. Außer über die gestreiften afrikanischen Wildpferde können die Zoobesucher hierbei viel Wissenswertes über Urwildpferde, Shetlandponys und Riesenesel, die auch zu den "Pferdeartigen" zählen, erfahren. Weitere Führungen beginnen um 13.00, 14.00 und 15.30 Uhr jeweils in der Eingangshalle des Zoos. Wer sich fachkundig durch das Pferdemuseum führen lassen möchte, hat hierzu mehrmals Gelegenheit: Museumsführungen beginnen um 12.00, 14.00 und 16.30 Uhr im Foyer des Hippomaxx. Die Teilnahme an sämtlichen Sonderveranstaltungen am Familientag im Zoo ist bis auf den Eintritt kostenlos. Stuttgart, 2.4.03 Maurisches Gemäuer... ... und 70 teils über 150 Jahre alte Magnolien in voller Blütenpracht der Maurische Garten in der Wilhelma ist zur Zeit gewiss einer der schönsten Plätze in Deutschland! Gepflanzt wurden die asiatischen Exoten auf Anordnung von König Wilhelm: Nur sehr reiche Gartenliebhaber konnten damals der Mode folgen und sich diese Schönheiten leisten. Heute profitieren die Besucher der Wilhelma davon. Sie können in einem der größten Magnolienhaine Europas lustwandeln, sich an der Blütenpracht und am historischen Ambiente erfreuen und die Frühlingssonne genießen. Während die meisten anderen Bäume noch kahl sind, leuchten die Blüten der Magnolien in allen Farbschattierungen von reinweiß und zartrosa bis dunkelrot über den Zinnen des Maurischen Wandelgangs. Die Blütenpracht ist leider anfällig: Sollte sich das Wetter ändern, reicht eine frostige Nacht, und die herrlichen Blüten verfaulen. Daher kann man den Magnolienfreunden nur raten, den Wilhelmabesuch nicht allzu lange aufzuschieben ... Ab dem 07.04.2003 steht den Wilhelmabesuchern das frisch renovierte Schuler-Restaurant am Haupteingang wieder uneingeschränkt zur Verfügung. Gelsenkirchen, 1. April 2003 Neues aus dem Ruhr Zoo: Schwarz auf Weiß und digital! Das neue Ruhr Zoo Magazin ist ab sofort in noch schönerem Gewand erhältlich. Völlig neu präsentiert sich die überarbeitete Homepage des Ruhr Zoo, die ab sofort das world wide web tierisch bereichert. Das neue Ruhr Zoo - Magazin ist ab sofort an den Kassen des Ruhr Zoo sowie in der Zookiste, dem Andenken-Shop des Ruhr Zoo, erhältlich. Auf 20 Seiten erfahren die Besucher die neuesten Geschichten aus dem Ruhr Zoo und aus der entstehenden ZOOM Erlebniswelt, die immer deutlichere Konturen annimmt. Titelthema ist der spannende Umzug von Eisbärin ANTONIA in die Bärenburg. Außerdem erfahren die Leser alles über die drei neuen Ruhr Zoo Löwen. Dazu gibt es interessante Ausblicke auf die nächsten Bauprojekte zur ZOOM Erlebniswelt, den Veranstaltungskalender bis einschließlich Juli, Mitarbeiterportraits und viele nützliche Tipps aus der Tierwelt. Das Magazin kostet 2,- ¬. Gleichzeitig ist der Ruhr Zoo Jahresbericht erschienen. Auf ebenfalls 20 Seiten geht der Blick zurück auf das spannende vergangenen Jahr. Neben der Jahresbilanz ist in dem Magazin der Tierbestand, der Veterinärbericht und der Baufortschritt des abgelaufenen Jahres 2002 zu finden. Für 1,- ¬ ist es erhältlich an den Ruhr Zoo Kassen sowie in der Zookiste. Einen neuen Auftritt des Ruhr Zoo gibt ab sofort im Internet zu sehen. Unter den Adressen www.ruhrzoo.de und www.zoom-erlebniswelt.de wurde in Zusammenarbeit mit GelsenNet eine komplett überarbeite Präsenz in Netz gestellt. So zeigt die Webcam einen Überblick über die Baustelle des Afrikanischen Dorfes. Münster, 1.4.03 Endlich wieder Gorillas im Allwetterzoo! Nach 15 Monaten sind im Allwetterzoo endlich wieder Gorillas zu sehen. Heute Mittag (1.4.) traf das 7jährige Gorillaweibchen Changa aus dem Zoo Frankfurt in Münster ein und noch heute Abend werden Makokou und Fatima zurück erwartet. Der 17jährige Mann und seine 31 Jahre alte Gefährtin waren im Dezember 2001 vorübergehend in den Zoo Givskud in Dänemark umgezogen. Man wollte ihnen den Stress der Bauarbeiten am neuen "Affricaneum" ersparen, einer Anlage für Gorillas, Schimpansen und afrikanische Schweine, die zu Pfingsten eröffnet wird. Changa wurde auf ihrer Reise nach Münster von ihrem langjährigen Pfleger Carsten Knott begleitet. Sie ist ein sehr selbstbewusstes und entdeckungsfreudiges Weibchen. Kaum hatte sich heute Mittag der Schieber ihrer Transportkiste geöffnet, stürmte sie auch schon in ihr neues Zuhause und untersuchte gründlich alle Möglichkeiten, die ihr die Gorilla-Innenanlage des Menschenaffenhauses im Allwetterzoo bietet. Noch heute Abend wird sie ihre künftigen Mitbewohner Makokou und Fatima kennen lernen. Und schon bald dürfen die drei gemeinsam den tollen Wintergarten erkunden, in den die alte Außenanlage der Gorillas in den letzten Monaten verwandelt wurde. Auf den ersten Gang in die riesige, etwa 1.200 m² große Freianlage müssen die Affen allerdings noch warten, bis die vor wenigen Tagen hier aufgebrachte Grassaat fest verwurzelt ist. Leipzig, 1. April 2003 Voi Nam gibt seine erste Geburtstagparty - Elefantenstarkes Programm mit Zoo-Olympiade >Textgröße über 1 MB Stadt Bielefeld, 1. April 2003 Kinder fragen und Jäger antworten Am Sonntag, 6. April, lädt der Förderkreis "Lernort Natur" Schulkinder bis zu zwölf Jahren zu einer ganz besonderen Sonntagsschule in den Heimat-Tierpark Olderdissen ein. In der Zeit von 10.00 bis 11.30 Uhr beantworten Jäger den Kindern in der rollenden Waldschule Fragen rund um Tiere im Wald und auf der Flur. Außerdem geben die Jäger praktische Tipps zum Erkennen von Tierspuren und veranstalten mit den Kindern eine Waldrallye. Görlitz, 31.3.03 Fischotter als BGS-Mitarbeiter Polizeiobermeister Jürgen Kogel traute seinen Ohren nicht als er erfuhr, dass er jetzt Fischotter ausbilden soll. Normalerweise kümmert er sich beim Bundesgrenzschutz um die Ausbildung von Diensthunden. Gemeinsam mit Diensthundelehrwart Mario Nix bekam er nun die knifflige Aufgabe, an einem Pilotprojekt mitzuwirken. Im Rahmen dieses Projektes, das in Zusammenarbeit mit dem Naturschutz-Tierpark Görlitz entwickelt wurde, haben die beiden BGS-Mitarbeiter die Aufgabe, einem Fischotter beizubringen, dass er an und in der Neiße nach verstecktem Schmuggelgut sucht. Nach den ersten Voruntersuchungen (Das Projekt beginnt eigentlich erst am 1. April.) stellt sich der von Tierpflegerin Annette Schneider handaufgezogene Otter auch gar nicht dumm an. Dies verwundert nicht, denn Fischotter orientieren sich bei ihrer Nahrungssuche in erster Linie olfaktorisch, das heißt mit der Nase. Sollte es nun gelingen, den "BGS-Otter" auf die Suche von Zigaretten oder anderem Schmuggelgut abzurichten, dann können Steuerausfälle in beträchtlicher Größenordnung verhindert werden, von denen am Ende sicher auch den Artgenossen des Otters im Tierpark oder in freier Wildbahn etwas zugute kommen kann. Düsseldorf, 31. März 2003 Sonntag, 6. April um 11:00 Uhr im Vortragssaal, AQUAZOO - Löbbecke Museum Das Pantanal von Mato Grosso, Brasilien Vortrag von Dr. Karl Matthias Wantzen, Max-Planck-Insitut für Limnologie, Plön und Universität Konstanz Das Pantanal ist weltweit bekannt als Naturparadies im Herzen Südamerikas. Hyazintharas, Brillenkaimane und der Tuiuiu-Storch sind seine Wappentiere, doch es gibt in der natürlichen Parklandschaft noch viele andere faszinierende Tiere und Pflanzen, die bei dem Diavortrag bestaunt werden können. Der Vortrag geht auch auf die ökologischen Gegebenheiten in einem der größten Feuchtgebiete der Welt ein, insbesondere auf Anpassungsmechanismen der Tier- und Pflanzenarten an den Über-schwemmungszyklus sowie auf die Bedeutung des jährlichen Flutpulses und des Massenvorkommens von Wasservögeln und Kaimanen auf den Nährstoffhaushalt. Seit über 10 Jahren arbeiten brasilianische und deutsche Wissenschaftler, darunter auch Dr. Wantzen, im Pantanal-Ökologie-Projekt zusammen. Außer rein wissenschaftlichen Grundlagen schafft das multidisziplinäre Wissenschaftlerteam auch die Basis für umweltpolitische Entscheidungen in dem vielfach bedrohten Überschwemmungsgebiet. Pearcedale, 31.3.03 Movies are in the news at Moonlit Sanctuary, with the recent release of the film "Ned Kelly". Jagger the
dingo, together with some of Moonlit Sanctuary's other night creatures, feature
in an important scene of the film as Ned tries to come to terms with his
lot.Moonlit Sanctuary's animals are no strangers to movie cameras. As well as the feature film "Ned Kelly", five documentaries have been shot at Moonlit Sanctuary over the last year. As visitors who have been on Moonlit Sanctuary night walks will attest, the trusting and friendly nature of the animals makes photography easy. Sanctuary Director Mr. Michael Johnson said last year was a busy one for Moonlit Sanctuary. As well as film production, the Sanctuary achieved distinction in tourism awards, having been sole finalist in the Eco-tourism and New Tourism Attraction categories at the 2002 Victorian Tourism Awards. Moonlit Sanctuary night walks are held throughout the year at dusk, while the Sanctuary is open to day visitors from 12 noon, Wednesday to Sunday. Gelsenkirchen, 28. März 2003 Saisoneröffnungsfest im Ruhr Zoo Am Sonntag, dem 30. März, feiert der Ruhr Zoo mit seinen Besuchern die Wiedereröffnung des unter Denkmalschutz stehenden und vollständig renovierten Eingangsgebäudes und leitet damit die Zoosaison ein. Ein buntes Programm mit Gauklern, Stelzenläufern, vielen Spielständen und mit spannenden Einblicken in die Zoowelt gewährleistet vielseitige Unterhaltung an diesem Tag. Das Eingangsgebäude steht nach 5-monatiger Umbauphase ab Samstag, dem 29. März, den Besuchern des Ruhr Zoo wieder zur Verfügung. Mit einem großen Fest feiert der Ruhr Zoo die neu eröffneten Tore am Sonntag. Auch die Tierpfleger berichten über spannende Erlebnisse aus ihrem Arbeitsalltag. Bei den kommentierten Vorführungen und den Tierpflegergesprächen erfährt der Besucher so manch Ungewöhnliches über die vierbeinigen Bewohner des Zoos. Gelsenkirchen, 28. März 2003 Neueröffnung des Ruhr Zoo Eingangsgebäudes durch Oberbürgermeister Wittke Renovierung des Baudenkmals abgeschlossen Die Renovierung des Eingangsgebäude des Ruhr Zoo Gelsenkirchen ist nach rund 5-monatiger Umbauzeit fertig gestellt und kann nun wieder in seiner ursprünglichen Funktion genutzt werden. Das renovierte Gebäude wird auch der Eingangs- und Kassenbereich der künftigen ZOOM Erlebniswelt. Damit öffnen sich die Tore des Ruhr Zoo pünktlich einen Tag vor dem Saisoneröffnungsfest am 30. März. Das Eingangsgebäude stammt aus dem Ruhr Zoo-Gründungsjahr 1949. Da es unter Denkmalschutz steht, wurde kein neues Gebäude erbaut, sondern es begannen im Oktober des letzten Jahres die Renovierungsarbeiten. Am Dachstuhl, der abgetragen und vollständig neu errichtet wurde, sah der Denkmalschutz die Verwendung von roten Dachziegeln vor, so wie sie das Gebäude ursprünglich besaß. Von den 160 Quadratmetern Grundfläche entfallen künftig mehr als die Hälfte auf den Kassenbereich. Neun Kassen werden künftig zur Verfügung stehen. Ein Operation Manager wird ins Gebäude ziehen, weitere Räume stehen dem Servicepersonal als Aufenthaltsraum oder Umkleiden zur Verfügung. Das ehemalige Büro des Zoologischen Leiters, Wolf-Dietrich Gürtler, ist zu einem Sanitätsraum umgebaut worden. Worbis, 28.3.03 Aus dem Bären-Newsletter Im Heimtierbereich wird erweitert. Vorerst sind die alten Stallungen der Fasane und Beos abgerissen worden. Hier entsteht einer neuer und größerer Bereich für unsere Wellensittiche. Danach gibt es Verbesserungen für Schildkröten, Meerschweinchen, Beos und Glanzfasan. Unsere Tiere sind allesamt wohlauf sie geben sich ganz dem schönen Wetter hin -, dass wir am 22.3.03 unseren alten Vorstand der Aktion Bärenhilfswerk. E. V. entlastet und den neuen Vorstand gewählt haben. Glücklichweise blieben uns alle alten Vorstandsmitglieder treu und wurden wieder gewählt: Als Käpt`n Rüdiger Schmiedel, als stellvertretende Vorsitzende der Tierarzt Ulrich Genzel, der Kaufmann Torsten Kaufhold, der Schweizer Journalist Marc Rissi und der einzige Neuling der Lehrer Gerhard Senitz. Bis auf die Herren Schmiedel und Rissi haben wir unsere Vorstandsmitglieder nun unter den Worbisern gefunden. Gespannt werden wir auch in diesem Jahr auf Wolfsnachwuchs warten dürfen. Ende Februar bis Anfang März hatten sich die Alphatiere ?Markus? und ?Die Schlanke? mehrfach ganz doll lieb. Sollte es Nachwuchs geben ? mit ?Der Schlanken? hat es bisher allerdings noch nie geklappt ? wird der Anfang Mai erwartet. Unsere Biologin, die alles beobachtet und genauestens aufschreibt, hat nachgerechnet. Görlitz, 28.3.2003 Junger Kamelhengst plötzlich gestorben In der Nacht zum Freitag ist unser erst am 14. März geborener Kamelhengst gestorben. Der Liebling der Tierpfleger hatte schon einige Tage nach seiner Geburt gesundheitliche Probleme (Sehnenverkürzung in den Vorderbeinen), über deren Behandlung wir aktuell berichteten. Ob allerdings der unerwartete und deshalb besonders schmerzliche Verlust in irgendeinem Zusammenhang damit steht, läßt sich zur Zeit nicht sagen. Das Tier wurde sofort an die Landesuntersuchungsanstalt nach Dresden gegeben. Am kommenden Dienstag sollen die Ergebnisse der pathologischen Untersuchung vorliegen. Duisburg, 27.03.03 Noch immer ist es eine kleine Sensation, wenn ein zart beflaumtes Koala-Köpfchen vorsichtig mit seiner Stupsnase und den Knopfaugen sowohl ein wenig forsch als auch verängstigt über den Rand des mütterlichen Beutels schaut. Nach etwa 32 Tagen, nachdem der bei der Geburt gummibärchengroße Koala-Embryo von Mutters Geburtsöffnung in den Beutel geschlüpft ist, und einem Aufenthalt von etwa 7 Monaten im warmen, schützenden Beutel hat jetzt der kleine Koala-Nachwuchs von Stamm-Mutter YURI Vertrauen in seine Umwelt gefasst und ist beinahe den ganzen Tag aus Mutters Beutel schauend von den Besuchern zu beobachten. Nach wie vor sind die Duisburger Tiergärtner außerordentlich stolz darauf, die ersten und immer noch die erfolgreichsten Koala-Halter und Züchter in Europa zu sein. Ohne diese Pionierleistung hätten die inzwischen in den Zoos von Madrid, Beauvale, Planckendael und Wien eingerichteten Koala-Haltungen nicht entstehen können. Stralsund, 27.3.03 Störe - bedrohte Giganten - lebende Fossilien Neue Sonderausstellung widmet sich vom Aussterben bedrohten Fischen Am kommenden Familiensonntag, dem 13. April, wird um 14 Uhr
im FORUM Meeresmuseum eine neue Sonderausstellung zum Thema "Störe"
eröffnet. Diese Exposition entstand in Zusammenarbeit des Deutschen
Meeresmuseums Stralsund mit der Gesellschaft zur Rettung des Störs e.V.
aus Rostock und der Etablissement Public Interdépartemental Dordogne
aus Frankreich. Autor der Ausstellung ist der wissenschaftliche Mitarbeiter
des Meeresmuseums Dr. Ralf Thiel.Heute sind alle Störarten in ihrem Bestand gefährdet. Schuld daran ist der Mensch, dessen Aktivitäten insbesondere den Fortpflanzungserfolg der Störe beeinträchtigt haben. Vor allem wegen des kostbaren Kaviars, aber auch wegen ihres Fleisches sind Störe begehrte Objekte der Fischerei und der Aquakultur. In der Sonderaustellung wird anhand von Originalobjekten Wissenswertes zu Evolution, Systematik, Verbreitung, Biologie, Ökologie, Nutzung, Gefährdung und Wiedereinbürgerung der Störe vermittelt. Zu den Spitzenexponaten zählen 18 übersichtliche Poster mit Fachinformationen, mehrere über 2 m große historische Präparate und Dokumentarplastiken von Stören, ein historisches Störnetz, die Haut eines der letzten Störe aus der Nordsee, verschiedene Skelettpräparate von Stören, Störlarven und Jungfische sowie Störnahrung. Die Ausstellung wird bis zum 31. Oktober 2003 im FORUM Meeresmuseum in Stralsund zu sehen sein. Am Eröffnungstag findet von 14 - 17 Uhr ein Familiensonntag statt, der sich ebenfalls mit dem Thema Störe beschäftigen wird. Leipzig, 26. März 2003 5 Jahre Zoolotsen-Team - Kein Aprilscherz: Freier Eintritt für alle Geburtstagskinder! >Textgröße über 1 MB Gelsenkirchen, 21. März 2003 Frühlingserwachen im Ruhr Zoo Neugeborene Tiere zeigen sich den Besuchern Rechtzeitig zum Frühlingsbeginn zeigen sich zahlreiche Jungtiere den Besuchern. Nachwuchs gibt es unter anderem bei Ziegen, Schafen und den Gänsen. Und bei den Großen Kudus. Bei den Bentheimer Landschafen sind zwei Böcke geboren worden. Während die Landschafe später den Westfälischen Bauernhof der ZOOM Erlebniswelt bewohnen, ziehen die Afrikanischen Zwergziegen ins Afrikanische Dorf. Bereits am 4. März ist bei den Großen Kudus NIKAYA geboren worden. Zusammen mit Mutter NICOLE streift sie bei dem warmen Wetter über die weitläufige Afrika-Savanne im Ruhr Zoo. Schon im Januar wurde bei den scheuen Antilopen TATJANA geboren. Gelsenkirchen, 19. März 2003 Der Bagger reißt das Raubtierhaus Leopardenkatze KATJA war die letzte Bewohnerin des Raubtierhauses im Ruhr Zoo. Nach ihrem Auszug im Dezember rücken jetzt die Bagger an und schaffen Platz für neue Anlagen der ZOOM Erlebniswelt. Das in den frühen 50-er Jahren erbaute Raubtierhaus wird jetzt abgerissen, um Platz zu schaffen für die Biberanlage in der künftigen ZOOM Erlebniswelt Alaska. Die Besucher der ZOOM Erlebniswelt werden künftig das Treiben der nachtaktiven Nager auch am Tage erleben können, denn die neue Biberburg wird so gestaltet, dass sie den Besuchern jederzeit Einblicke in die Höhle verschafft. In den vergangenen Jahren bewohnten der Sibirischen Tiger und die Persischen Leoparden das Häuserrelikt aus frühen Ruhr Zoo Tagen. Seit Dezember 2002 stand es leer, da die Tiger nach einem Zwischenstopp in der neue Löwen- und Hyänenanlage nach Spanien übersiedelten. Gelsenkirchen, 13. März 2003 Kängurus und Erdmännchen ziehen aus Die Roten Riesenkängurus und die Erdmännchen aus dem Ruhr Zoo Gelsenkirchen haben ihre Koffer gepackt und sind ausgezogen. Am frühen Donnerstagmorgen traten sie die Reise auf eine riesige Farm in Belgien an. Die künftige ZOOM Erlebniswelt wird sich bekanntlich auf die Themenwelten Afrika, Asien und Alaska konzentrieren. Die beliebten Australier konnten daher bei den anstehenden Planungen nicht berücksichtigt werden. Sie sind nun auf dem Weg nach Belgien, wo sie auf einer großer Farm in Privatbesitz leben werden. Auf der jetzigen Känguru-Anlage wird nach einem Umbau in Kürze der vorübergehende Streichelzoo eingerichtet. Die Reise nach Belgien traten ebenfalls drei Erdmännchen-Männer an. Ihre Anlage nahe des Streichelzoo weicht in den nächsten Wochen der Wolfsanlage der künftigen ZOOM Erlebniswelt Alaska. Der letzte Alpaka-Mann aus dem Ruhr Zoo findet in Belgien ebenfalls ein neues Zuhause. Auch das südamerikanische Tier fand in den Planungen für die ZOOM Erlebniswelt eine neue Heimat außerhalb von Gelsenkirchen. Gelsenkirchen, 6. März 2003 Streichelzoo wird umgebaut Tiere ziehen um Nun müssen auch die Esel und Ponys ihr Quartier wechseln und in die Guanako-Anlage ziehen. Denn das Streichelgehege wird umgebaut und dem innovativen Konzept der ZOOM Erlebniswelt angepasst. Vorübergehende warten nur die Schafe und Ziegen auf streichelnde Kinderhände. Die drei Eseldamen und NIGRA, die Ponydame, sind schon umgezogen. Sie bilden jetzt eine Wohngemeinschaft mit den Guanako- und Lamamännern. Dieser Übergangs-Streichelzoo auf der ehemaligen Känguru-Anlage wird nur noch geführten Gruppen zugänglich sein. Der endgültige Streichelzoo wird Teil des Westfälischen Bauerhofs in der ZOOM Erlebniswelt sein. An Stelle der Streichelanlage entsteht eine Anlage für Wölfe, die in der ZOOM Erlebniswelt Alaska zu sehen sind. NABU, 28. März 2003 NABU begrüßt CDU-Bekenntnis zum Nationalpark Kellerwald Wagner: Aufbruchstimmung in der Region nutzen Der Naturschutzbund NABU hat das heutige Bekenntnis der hessischen CDU-Landesregierung zur Einrichtung eines Nationalparks Kellerwald ausdrücklich begrüßt. "Diese Entscheidung liefert glänzende Perspektiven sowohl für die Regionalentwicklung als auch für den Naturschutz", sagte der hessische NABU-Landesvorsitzende Prof. Rüdiger Wagner. Es habe sich gezeigt, dass am Edersee alle Beteiligten die vielfältigen Chancen für die Region durch die Ausweisung eines Nationalparks erkannt hätten. WWF, 03.04.2003: WWF und der Europa-Park in Rust präsentieren Film im neuen 4D-Kino des Freizeitparks Ab sofort laden WWF Deutschland und der Europa-Park in Rust zu einer Reise in die vierte Dimension ein: Die beiden Partner eröffnen heute im französischen Themenbereich des Erlebnisparks das Magic Cinema 4D, in dem die Besucher eine animierte Reise durch die Wunder der Natur erleben. Auf der Leinwand des 4D-Kinos werden in einem Animationsfilm Lebensräume vorgestellt, in denen sich die Umweltorganisation seit vielen Jahren für den Schutz von Tieren und Pflanzen engagiert. In einem Vorfilm präsentiert der WWF seine verschiedenen Arbeitsbereiche und die Gefahren für die im Hauptfilm gezeigten Regionen Tropenwald, Meer und Polargebiet. Wie in einem normalen 3D-Kino werden die Besucher des Magic Cinema 4D mit Spezialbrillen ausgestattet, damit sie den Film plastisch erleben können. Der besondere Clou liegt allerdings in der vierten Dimension, die erst durch eine eigens entwickelte Technik ermöglicht wurde: Hier frieren die Zuschauer mit, wenn die Eisbären durch ihre Eishöhlen rutschen, und hier spüren sie gemeinsam mit den Orang Utans auf der Leinwand die drückende Schwüle im tropischen Regenwald. Die Zusammenarbeit mit dem Europa-Park bedeutet für den WWF Deutschland einen neuen Schritt in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Dem Pilotprojekt weitere Aktivitäten folgen: Dann wird der WWF ein Young Panda-Camp im Tipi-Dorf des Erlebnisparks veranstalten und sich an den Science Days des Europa-Parks rund um das Thema Wasser beteiligen. Damit der WWF seinen Auftritt im Europa-Park kostenneutral gestalten kann, begaben sich die Umweltschützer auf die Suche nach Kooperationspartnern. Mit Erfolg: Dr. Oetker hat das Gesamtkonzept des WWF-Auftritts im Europa-Park finanziert. Samsung Electronics sorgte für die Bildtechnik, Discovery Channel stellte dem WWF sein umfangreiches Filmarchiv zur Verfügung. |
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| Natur- und Artenschutz | ||||
Leipziger Volkszeitung 1.4.2003 Braunbär knackt Broilerreste und schleckt Jogurtbecher leer http://www.lvz-online.de/lvz-heute/42759.html Leipzig - Luchs und Wolf sind bereits nach Mitteleuropa zurückgekehrt. Folgt nun Meister Petz? Die Mitarbeiter der Lützschenaer Auwaldstation glauben es. Gestern gegen 12 Uhr wurde Peter Seidel durch heftiges Brummen und Klappern des Mülltonnen-Deckels vor die Auwaldstation gelockt. "Ein kapitaler europäischer Braunbär knackte Broilerreste und schleckte Jogurtbecher blitzsauber", berichtet Peter Seidel. Sofort wurde Leipzigs Zoodirektor Jörg Junhold informiert. Der ließ umgehend den Bärenbestand überprüfen. Acht Lippenbären, acht Brillenbären - alles komplett. Für Zoo-Chef Junhold ist das alles rätselhaft. "Gegenwärtig beobachten wir eine erfreuliche Wiederbesiedlung der Leipziger Auenlandschaft durch den Weißstorch. Luchs und Wolf werden wieder heimisch in Mitteleuropa. Wer weiß? Möglicherweise beginnt nun eine Wiederbelebung historischer Wanderwege des Braunbären - auch durch Leipzig." Märkische Allgemeine 28.3.2003 Bewährungsstrafe für Eierdieb http://www.MaerkischeAllgemeine.de/?loc=3_2&id=105388 POTSDAM - Enttäuscht zeigt sich der Nabu Brandenburg über das Urteil im Eierdieb-Prozess. Der ehemalige Erdkunde-Lehrer Joachim K. war vorzeitig vom Potsdamer Landgericht zu zwei Jahren Haft auf Bewährung und einer Geldstrafe von 2400 Euro verurteilt worden. Fahnder des Landeskriminalamtes hatten 1999 bei einer Razzia in Döberitz (Havelland) insgesamt 7287 Eier entdeckt. Mit seinen Nestplünderungen habe der heute 62-Jährige Schutzprojekte, wie den Versuch, Großtrappen wieder anzusiedeln, gefährdet. Mitarbeiter des Nabu waren dem passionierten Gelege-Sammler auf die Schliche gekommen, als dieser ein Fischadler-Gehege ausgenommen hatte, das unter Beobachtung stand. Kieler Nachrichten 28.3.2003 Deutliche Fortschritte beim Otterschutz http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-o/c-og_wasser_otter_ART.htm Plön/Eutin - Rund um den Großen Plöner See, in der Schmarkau-Niederung und im Mündungsbereich der Schwartau gibt es Hinweise darauf, dass der Fischotter zurückgekehrt ist. Das nimmt der Verein "Wasser, Otter, Mensch" zum Anlass, mit konkreten Maßnahmen den Lebensraum des Fischotters zu verbessern Der Verein plant den Bau eines Ottertunnels bei Bösdorf, weil dort im vergangenen Oktober ein Fischotter überfahren worden war. Daneben ist der Verein mit der Herstellung, Erprobung und Verteilung von "Ottergittern" für Fischreusen beschäftigt. Im Wildpark Eekholt und von Fischwirtschaftsmeisterin Sabine Schwarten seien die Ottergitter bereits getestet worden. Wenn auch ein weiterer Test im Fischotterzentrum Hankensbüttel erfolgreich verlaufe, sei daran gedacht, in Serie zu gehen. Süddeutsche Zeitung 2.4.2003 Schonzeit für den Kormoran http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel5855.php Das Flussdelta der Tiroler Ache ist dieses Jahr ein friedliches Liebesnest. Kein Schuss wird die Familienplanung stören, die Kormorane werden in dem Naturschutzgebiet am Chiemseeufer reichlich Nachwuchs in die Welt setzen. Sehr zum Ärger der Berufsfischer werden sich deutlich mehr Vögel als im vergangenen Jahr Experten schätzen bis zu 300 Tiere ihre Mahlzeiten aus dem Chiemsee holen. Denn die Regierung von Oberbayern verweigerte dieses Jahr der Fischereigenossenschaft Chiemsee die Genehmigung, die Kormorane mit gezielten Abschüssen zu reduzieren. Im vergangenen Jahr hatten die Fischer noch 63 Kormorane mit Sondererlaubnis erlegt. Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) zog daraufhin mit einer Beschwerde vor die EU-Kommission. "Das konnten wir nicht tolerieren. Die Genehmigung wurde ja nicht aus fachlichen Gründen erteilt", sagt Andreas von Lindeiner, Artenschutz-Referent des LBV. Dieser Beurteilung schloss sich die EU-Kommission an und machte offenbar Druck. Denn die Regierung von Oberbayern sieht dieses Jahr plötzlich den Bestand der Kolonie durch den Abschuss gefährdet und hält den Schaden bei den durchziehenden Zugvögeln für groß. Hamburger Abendblatt 28.3.2003 Toter Seeadler: Starb er durch Gift? http://www2.abendblatt.de/daten/2003/03/29/139407.html Grabau - Ist der Seeadler, der mit ausgebreiteten Schwingen tot in einem Grabauer Rapsschlag entdeckt worden ist, durch Gift gestorben? Das jedenfalls hält Uwe Schneider (63), Geschäftsführer des Vereins Jordsand, für möglich. Der mächtige, äußerlich völlig unversehrte Greifvogel mit der Ringnummer 19919 war von Spaziergängern gefunden worden. Eine hohe Pestizidbelastung der Nahrung könne dem Adler das Leben gekostet haben. Eine andere Möglichkeit: Mäuse- und Rattengift. Klarheit soll nun die vom WWF eingeleite Untersuchung im Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin geben. Ostthüringer Zeitung 29.3.2003 Mufflon fühlt sich seit 100 Jahren bei uns wohl http://www.otz.de/otz/otz.nachrichten.volltext.php?id=549257 Der 100-jährigen Einbürgerung von Muffelwild in Deutschland ist vom 4. bis 6. April ein internationales Symposium in Leutenberg gewidmet. Das Städtchen im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt besitzt mit 400 Tieren eines der größten Muffelwildvorkommen in Thüringen. Im Freistaat gibt es zurzeit 30 Muffelwildpopulationen in 14 Einstandsgebieten mit etwa 3000 Tieren. Das wilde Schaf mit den imposant gedrehten Hörnern bei den Widdern kam 1903 aus dem Mittelmeerraum. Sydney Morning Herald, March 29 2003 Eat whale ... and save the planet http://www.smh.com.au/articles/2003/03/28/1048653856424.html Less intelligent whale species are much like sheep and should be sustainably hunted, says one of the nation's most influential environmental scientists, Tim Flannery. In a controversial paper to be published in next week's Quarterly Essay , Dr Flannery, author, mammalogist and director of the South Australian Museum, says whale protection has departed from "environmental logic". His essay, Beautiful Lies, is a damning critique of the management of Australia's diverse ecosystems. He condemns the environmental harm of such massive infrastructure projects as the Snowy Hydro-electric Scheme and the damage unleashed by population growth. But there are many surprises: one of the foremost environmental lies, he contends, is that cats send native species extinct. "There has been a lot of unacceptably woolly thinking about the environmental crisis in Australia," Dr Flannery writes. "If we are to take Australia's environmental crisis seriously and, as I will suggest here, fight it as if we are fighting a war, we must base our action plan on the best science we have rather than prejudices or assertions ... the woolliness extends to the heads of some of those who lead the Australian environmental movement." Among his many targets are "save the whale" campaigns. Australia has been a world leader in the fight to protect whales from hunting and a push for a whale sanctuary. "What people fail to realise is that the Cetacea (the group to which whales and dolphins belong) is an extraordinarily diverse group of mammals," Dr Flannery writes. "It includes relatively large-brained hunters like dolphins and killer whales (which have the demonstrable intelligence of land-based hunters such as dogs) and tiny-brained filter feeders such as the blue whale. These leviathans are aquatic vacuum-cleaners, whose need for intellectual power is slight indeed." Dr Flannery says it is the filter feeders rather than the hunters that the Japanese and Norwegian target. "If these animals are closer in intelligence to the sheep than the dog, is it morally wrong to eat them if they can be harvested sustainably? My view is that at present the anti-whaling lobby is frustrating the attempt to develop a sustainable industry based on these creatures, and is therefore frustrating good management of marine resources." He argues that recent rises in the populations of species such as the southern right whale may not be due to anti-whaling campaigns; it may be that hunting has depleted the populations of the southern right's competitors. Speaking yesterday, Dr Flannery said: "I think the Japanese are right. They are actually trying to create a sustainable whaling industry." Michael Kennedy, director of Humane Society International in Australia, said: "Flannery's argument only has friends in Japanese, Norwegian and Icelandic circles." Tibetan antelope numbers rise The population of Tibetan antelopes, which were once rampantly poached, has grown to 70,000 from 50,000 in 1997 in the Tibet Autonomous Region, thanks to protection efforts, according to local wildlife protection authorities. http://english.eastday.com/epublish/gb/paper1/855/class000100004/hwz123818.htm Kenya moves rare rhinos in dart and capture game It is mid-morning, and terrified Ernest is charging as fast as he can toward Lake Nakuru in the heart of Kenya's scenic Rift Valley, sending a flock of pink flamingos squawking into flight. http://www.enn.com/news/2003-04-02/s_3637.asp EU seeks to control killing of sharks http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/20316/story.htm GERMANY: Wildlife boss jailed for duping animal lovers http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/20356/story.htm |
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| Weitere Infos | ||||
Der Zoologische Garten Volume 73, Issue 2, 2003 Wiederentdeckung des Östlichen Schwarzen Gibbons (Nomascus nasutus) in Vietnam. von Tilo Nadler, Cuc Phuong Nationalpark Infrarot-thermographische Untersuchungen der Oberflächentemperatur bei Zebras. von Annette R. Benesch und Sabine Hilsberg, Frankfurt Der Tierkinderzoo im Tierpark Berlin - Umbau und Entwicklung im letzten Jahrzehnt. von Bernhard Blaszkiewitz, Berlin Elefant, Nashorn, Flußpferd - die klassischen "Dickhäuter" in der mittelalterlichen Plastik. von Götz Ruempler, Bremen Apparent digestibility of macro-nutrients in captive polar bears (Ursus maritimus). By Walter L. Jansen, Utrecht, et al. Omega-Wölfe in Zoorudeln - Vergleich zwischen 2 Situationen. von Doris Öhlinger, Salzburg Internationaler Museumstag 18.05.2003
Am 18. Mai 2003 findet weltweit
der Internationale Museumstag unter dem Motto "Museen haben Freunde"
statt
The Antiguan Racer Conservation Project (ARCP) is looking for three undergraduate or graduate students to assist with a 6 - 8 week ecological study on Antiguas offshore islands between June and August 2003 (Biology students preferred). The ARCP ( www.antiguanracer.org ) is a collaborative, international conservation project whose mission is to conserve the critically endangered Antiguan Racer snake (Alsophis antiguae) and other indigenous flora and fauna of the offshore islands of Antigua and Barbuda. Stipend, food, equipment, and accommodations paid. Students will be required to camp out for 5-day periods. Deadline for applications is April 18, 2003. Carole McCauley, Interim Executive Director Environmental Awareness Group P.O. Box 2103, St. John's, Antigua, West Indies Tel: (268) 462 6236, Fax: (268) 463 7740 eag@candw.ag OBITUARY: Ulie Seal, 73, conservation leader and zoo founder Ulysses S. Seal III, a leader in preserving endangered animals throughout the world and one of the founders of the Minnesota Zoo, died Wednesday of cancer at his home in Bloomington. He was 73. "Ulie has had a greater positive impact on conservation and the management of animals in the zoo world than any other person in the last 50 or 100 years," said Lee Simmons, director of the Henry Doorly Zoo in Omaha, Neb. http://www.twincities.com/mld/pioneerpress/news/local/5442985.htm
20 March
2003 |
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Krieg im Irak: Helft den Kindern Unterstützen Sie die UNICEF - Nothilfeaktion Jede Spende hilft Für 25 Euro kann UNICEF Kinder mit 70 Packungen nahrhafter Kekse versorgen. 44 Euro reichen für 5.000 Tabletten, mit denen sich jeweils vier bis fünf Liter Wasser aufbereiten lassen. Für 65 Euro kann UNICEF 500 Kinder mit den nötigsten Medikamenten versorgen Oder einen anderen Betrag. Wie hoch Ihre Spende auch sein mag - jeder Betrag hilft den Kindern im Irak. Vielen Dank Spendentelefon: 0137/300 000 http://www.unicef.de Online-Spendenformular: http://www.unicef.de/spe/spe_22.php |
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| Ausstellungen | ||||
Stralsund, Meeresmuseum Störe - bedrohte Giganten - lebende Fossilien Sonderausstellung bis zum 31. Oktober 2003 www.meeresmuseum.de KÖLN Zoologischer Garten: DINOVERSUM - Die Welt der Dinosaurier im Kölner Zoo 12.4. bis 14.9.2003 http://www.zoo-koeln.de/aktuelles/dinoversum.php BAYREUTH Urwelt-Museum Oberfranken DIE ERBEN DER DINOSAURIER - Wollnashorn, Mammut & Co 12.4. bis 31.10.2003 http://www.Urwelt-Museum.de PADERBORN Naturkundemuseum im Marstall: EULE UND MENSCH 11.4. bis 3.8.2003 http://www.paderborn.de/cs_kunst_kultur/content/sp_auto_7329.php DESSAU Museum für Naturkunde und Vorgeschichte: NISTKÄSTEN UND IHRE MIETER bis 27.4.2003 DAS EI IN NATUR UND KULTUR bis 27.4.2003 FLUGSAURIER 7.5. bis 12.10.2003 http://www.dessau.de/amt41/kulttour/de/kultur/k05.html BERLIN Botanischer Garten Sex im Pflanzenreich - Lust und Frust bis 6.5.2003 http://www.bgbm.org/BGBM BAD DÜRKHEIM Pfalzmuseum für Naturkunde NATURALE 2002/2003 - 18th International Nature Film Festival 22.5. bis 25.5.2003 http://www.pfalzmuseum.de/ MÜNCHEN, Deutsches Jagd- und Fischereimuseum: Von Menschen Und Bibern bis 21.4.2003 http://www.jagd-fischerei-museum.de/ STUTTGART Staatliches Museum für Naturkunde Naturfotos des Jahres 2.4. bis 1.6.2003 http://www.naturkundemuseum-bw.de LINZ Biologiezentrum des Oberösterreichischen Landesmuseum: AMSEL, DROSSEL, FINK UND STAR Oberösterreichs Vogelwelt zur Jahrtausendwende 11.4. bis 5.10.2003 http://www.biologiezentrum.at BAD DÜRKHEIM Pfalzmuseum für Naturkunde LUCHS bis 30.6.2003 http://www.pfalzmuseum.de/ FRAUENFELD Naturmuseum GRÖSSER, STÄRKER, SCHÖNER - Auffallen bei Mensch und Tier 5.4. bis 27.7.2003 http://www.kttg.ch/museen/HTM/natur1.htm
WINTERTHUR
Naturmuseum
HANN. MÜNDEN
Städtisches Museum im Welfenschloß:
Naturkunde-Museum
Wiesbaden |
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| TV-Tipps | ||||
Ein Doc für alle Felle: Wiederholung der Doku-Soap aus dem Dortmunder Zoo B1: jeweils mittwochs 22.15, SWR: jeweis sonntags, 13:30 Crocodile Hunter - Im Angesicht der Bestie: Hinter dem reißerischen RTL2-Titel (jeweils sonntags ca. 14:00) verbirgt sich die australische Doku-Reihe mit Steve Irwin, dem Besitzer des Australia Zoo in Beerwah. In manchen Sendungen geht es um Expeditionen ins Outback, viele spielen aber auch im Zoo. Gleich anschließend: Killer Instinct - das Gegenstück dazu vom südaustralischen Reptilienpark-Besitzers Rob Bredl (ebenfalls durchaus gute Doku) Fr., 04.04.2003, 21:10-21:45 SF2, Mit der Live-Kamera in der freien Natur, Exkursion mit Hans A. Traber (1970) Sa., 05.04.2003, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co, Der Zoo in Singapur Sa., 05.04.2003, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Orcas - Räuber der Weltmeere Sa., 05.04.2003, 18:30-19:10 VOX, hundkatzemaus, Thema u.a.: Sanfte Medizin im Zoo So., 06.04.2003, 09:55-10:25 Kabel1, Challenge, Menschen, Tiere, Emotionen - Der Wildpark Sommerhausen So., 06.04.2003, 13:15-14:00 MDR, Oasen für Wasserbüffel und Pelikane, Der Kerkinisee in Griechenland So., 06.04.2003, 21:00-21:45 B1, Abenteuer Erde, Böhmerwald - Wildnis im Herzen Europas Mo., 07.04.2003, 05:30-06:00 B1, Zoo & Co., Pinnawela - Ein Waisenhaus für Elefanten Mo., 07.04.2003, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Schimpansen - Machtkämpfe, Das Sozialverhalten der Schimpansen Mo., 07.04.2003, 19:00-19:45 BR, Welt der Tiere, Der See im Ozean - Geheimnis Kakaban Di., 08.04.2003, 13:30-14:00 N3, Beuteltiere an der Börse, 360° - Die GEO-Reportage Di., 08.04.2003, 20:15-21:00 ZDF, The Future is Wild, Die Welt in Jahrmillionen, 1. Eiszeit Di., 08.04.2003, 20:15-20:45 ARTE, 360º - Die Geo-Reportage, Einsatz für den Amur-Tiger: Den letzten Tigern auf den Fersen, Wildhüter des WWF in Russland Di., 08.04.2003, 21:30-21:45 MDR, Hierzulande, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten (2/11) Mi., 09.04.2003, 20:15-21:00 3sat, NetzNatur: Wild aufs Bild Do., 10.04.2003, 12:15-13:00 N3, Urvögel und Orchideen, Naturpark Altmühltal Do., 10.04.2003, 15:00-16:00 3sat, NetzNatur: Der Luchs geht weiter, Die Naturreportage aus der Schweiz Do., 10.04.2003, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Zoo: Kaum zu bremsen, Affen, Krokodile und Otter in Singapur Do., 10.04.2003, 16:00-16:30 3sat, Die Riesenotter von Madre de Dios, Film von Christoph Schenck Fr., 11.04.2003, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Zoo: Eine seltsame Sippe, Ameisenbären, Faul- und Gürteltiere in Dortmund Sa., 12.04.2003, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Dschungelkatzen - Gejagte Jäger Sa., 12.04.2003, 11:30-12:00 WDR, ARD-exclusiv: Das ganz große Gefühl zum Anfassen - Tierpfleger und ihre Schützlinge (Tierpark München) Insbesondere bei ARD und ZDF sind wegen der Sondersendungen nicht nur Ausfall und Verschiebung von Sendungen, sondern auch Änderung der Themen möglich. ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm |
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