Zoopresseschau

Zoo-AG Bielefeld
http://www.zoo-ag.de

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Ausgabe 154 vom 27. März 2003
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse zusammengestellt von Dirk Petzold
und Dr. Martina Raffel
zusätzliche Recherchen: Christian Hellwig
redaktion@zoo-information.de ISSN 1619-6643

Liebe Leser,

vorausgesetzt, die aktuelle Berichterstattung erfordert keine Programmänderungen, dürfen wir uns in den nächsten Wochen auf ein Fernsehprogramm voller interessanter Sendungen freuen. Der MDR startet mit einer neuen Staffel seiner Doku-Soap aus dem Zoo Leipzig. "Ein Doc für alle Felle" aus Dortmund wird auf mehreren Sendern wiederholt, und die ARD bringt in den nächsten Wochen ein Dutzend Wiederholungen von "Abenteuer Zoo" aus den Jahren 1996-1998. Das ZDF zeigt die bereits auf ARTE gelaufene Reihe über die fiktive, aber realistisch gemachte Tierwelt der Zukunft, und Ostern werden uns Ernst Arendt und Hans Schweiger nach langer Zeit einen neuen Film präsentieren, über Schneehasen. Dazwischen laufen zahlreiche weitere neue Dokumentationen zu Zoo- und Artenschutz-Themen - wer soll das alles sehen? Zumindest ankündigen können wir:
TV-Tipps

Dirk Petzold


  Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Stuttgarter Nachrichten 22.3.2003
Sorge um den Zoo in Bagdad
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/page/detail.php/389378
Der britische Unterhaus-Abgeordnete Tony Banks ruft dazu auf, bei der Bombardierung von Bagdad auf den Zoo im Zentrum der irakischen Hauptstadt Rücksicht zu nehmen. "Im Krieg werden unzählbar viele Tiere getötet und verwundet". In einem Unterhaus-Antrag fordert er, zivile Opfer zu vermeiden und unbedingt auf die Bedürfnisse der Tiere im Irak zu achten. So sollten Militär-Tierärzte nach dem Ende der Feindseligkeiten sofort dem Zoo beistehen.

Freie Presse 22.3.2003

Zoos in Sachsen sind bis auf Leipzig in finanziellen Nöten
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/SACHSEN/TEXTE/580447.html
Die Zoos und Tierparks in Sachsen leiden unter der angespannten wirtschaftlichen Lage. «Wir hatten im vergangenen Jahr die schlechtesten Besucherzahlen seit mehr als 50 Jahren», sagte der zoologische Leiter des Zoos Dresden, Wolfgang Ludwig. «Wir werden drei Jahre brauchen, bis wir mit unseren Besucherzahlen wieder zufrieden sein können», bemerkte Stefan Teuber, Leiter des Tierparks Eilenburg. Beide Einrichtungen litten im vergangenen Jahr stark unter der Flut-Katastrophe. In Eilenburg ertranken 20 Prozent der Tiere in den Fluten der Mulde. Der Bestand verringerte sich von 40 auf 20 Arten. Doch der Leiter denkt nicht ans Aufgeben: «Wir haben seit September wieder geöffnet und nutzen die Katastrophe, um den Park umzustrukturieren.» Künftig soll die Anlage thematisch nach Exoten, Haus- und Heimtieren sowie Wildtieren gegliedert sein. «Es mussten einfach weniger Besucher werden»; sagte der zoologische Leiter des Zoos Dresden. Vor zehn oder zwanzig Jahren habe es weniger Freizeiteinrichtungen gegeben, nun müsse der Zoo mit einer Fülle von Angeboten konkurrieren. Die Besucherzahlen des Zoos lägen mit rund 500 000 seit einigen Jahren knapp unter der Einwohnerzahl von Dresden. «Mit diesen Besucherzahlen und den wenigen Zuschüssen der Stadt können wir langfristig nicht überleben», sagte Ludwig. Ganz anders sieht es beim Zoo in Leipzig aus. Leipzig sei im vergangenen Jahr einer der vier beliebtesten Zoos in Deutschland gewesen. Der Zoo Leipzig zählte 1,16 Millionen Besucher im vergangenen Jahr. Um weiter attraktiv zu bleiben, eröffne der Zoo jedes Jahr eine neue Anlage, die Präsentation der Tiere sei ansprechend und hinter allem stehe ein gut funktionierendes Management. Der Zoo wirtschafte zu 70 Prozent kostendeckend.

Hannoversche Allgemeine 25.3.2003

Arndt will neue Heimat für Pinguine
http://www.haz.de/hannover/nachrichten/175507.html
Der Zoo Hannover soll trotz aller Geldsorgen der Region seine neue Erlebnislandschaft Yukon Bay bekommen. Der Vorstoß kam vom Regionspräsidenten persönlich. Zwölf Millionen Euro, die Hälfte der für die Zoo-Landschaft Yukon Bay benötigten 24 Millionen Euro, werde die Region übernehmen, versicherte Michael Arndt Mit einer "public-private-partnership" kann dann der Zoo seine fünfte Erlebniswelt nach Sambesi, Dschungelpalast, Meyers Hof und Gorillaberg finanzieren. Voraussichtlicher Baubeginn November 2004, Eröffnung März 2006. Auf 2,2 ha im Bereich der jetzigen Show-Arena entsteht Yukon Bay, die raue Wildnis Alaskas. Goldgräberromantik soll aufkommen, wenn die Besucher durch Wälder, Schluchten und Höhlen wandern. Wölfe und Karibus leben dort zwischen Goldmine und Bergwerksstollen, im Hafen von Yukon Bay finden die Besucher Robben, Pinguine und Eisbären. Eisbärenmütter können künftig ihre Jungen in ruhig gelegenen Bruthöhlen groß ziehen. Eisfüchse werden sich auf einer Tundrasteppe ansiedeln. Eisbären haben künftig einen Lebensraum von 3500 qm (bisher 700), Robben 1050 qm (bisher 132), Pinguine 430 qm (bisher 58).

Neue Presse 25.3.2003

Zoo: Millionenspritze für die Yukon Bay
http://www.neuepresse.de/region_hannover/135976.html
Regionspräsident Dr. Michael Arndt will sich dafür stark machen, den Bau der geplanten Erlebniswelt Yukon Bay im Zoo Hannover mit zwölf Millionen Euro aus der Regionskasse zu unterstützen. Der Kostenvoranschlag für das Projekt beträgt 24,5 Millionen Euro. Somit hätte die Region fast die Hälfte des Vorhabens zu finanzieren. Das letzte Wort hat aber die Regionsversammlung.

Gifhorner Rundschau 25.3.2003

Alaska wird im Zoo Hannover lebendig
http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2046/artid/1409080
Die 22 000 Quadratmeter große Themenwelt "Yukon Bay" mit Flusslauf und Wolfsschlucht werde etwa 24,5 Millionen Euro kosten, sagte Zoodirektor Klaus-Michael Machens. "Yukon-Bay" solle die verbliebenen Schwachstellen im Zoo beseitigen. Die Anlagen für Eisbären, Robben und Pinguine stammten aus der Mitte des vergangenen Jahrhunderts und entsprächen nicht mehr den heutigen Anforderungen an die Tierhaltung.
> sie wurden 1966 erbaut

Neue Presse 21.3.2003

Zoo: Schöne, neue Tierwelt
http://www.neuepresse.de/region_hannover/134268.html
Ein wilder Esel mit Ringelsocken, winzige Zwillinge bei den Pekaris, ein neues Paradies für Meerschweinchen, ein eigenes Haus für Mäuse im Streichelzoo und als Sensation die zweite Elefantengeburt: Der Zoo Hannover startet mit neuen Erlebnissen für die Besucher in die Sommerzeit. Besucher müssen zur Sommersaison für die Tageskarte ab Samstag zwar etwas tiefer in die Tasche greifen – aber dafür hat sich der Zoo auch viel Neues einfallen lassen.
Zoochef Klaus-Michael Machens: "Für den Eintrittspreis wollen wir auch entsprechende Leistung bieten." Im Zoo führt ein neues auffälliges Tatzen-Symbol den Weg des "Entdecker-Pfads", die Schilder an den Gehegen bieten mehr Informationen. Eine neue Zoo-Brücke führt künftig auf direktem Weg von Afrika nach Australien. 700.000 Euro hat der Zoo für die neuen Angebote investiert. Und mit der Eintrittskarte bekommen Zoo-Besucher künftig ein aufwändig gestaltetes Faltblatt an die Hand – mit Infos und einer bunten Zoo-Karte.

Hannoversche Allgemeine 26.3.2003

Arndt: Schulden für den Zoo
http://www.haz.de/hannover/nachrichten/175996.html
Einen Tag nach dem überraschenden Vorstoß zum Ausbau des Zoos sind weitere Details bekannt geworden. Vor allem ist jetzt klar, wie die Region die zwölf Millionen Euro, die sie dem Zoo für den Bau der Alaskalandschaft Yukon Bay von 2004 an zahlen will, finanziert: Arndt wird für einen Teil des Geldes zur Bank gehen. Um die entsprechenden Kredite zu bekommen, braucht er die Zustimmung der Regionsversammlung und die der Bezirksregierung.
Zudem will Arndt den Zoo-Ausbau mit Umschichtungen im Haushalt bezahlen. „Ich will bei der Naherholung alle Mittel auf den Zoo konzentrieren“, verdeutlicht er. Für die Hälfte sollen Sponsoren und spendenwillige Bürger aufkommen. Wenn daraus nichts werden sollte, sieht Arndt nur eine Möglichkeit: „Das Projekt muss abgespeckt werden..“
Die von Politikern von CDU und SPD geforderte Herausgabe des Zoo-Grundstücks durch die Stadt Hannover wird von der Regionsverwaltung fnicht als vordringlich erachtet. Der Effekt wäre, dass der Zoo selbst Kredite aufnehmen könnte. Allerdings ist fraglich, ob die Banken mitspielen. Auf dem Gelände ist nur die Zoo-Nutzung erlaubt.

Neue Ruhr Zeitung 27.3.2003

Der neue Zoo-Inspektor hat sich sofort in die Vielfraße verliebt
http://www.nrz.de/nrz/nrz.duisburg.volltext.php?id=544266
Duisburg. Peter Saborowski pendelt ständig zwischen seinem Schreibtisch und den zahlreichen Gehegen am Kaiserberg. Wo es hakt, ist er gefragt. 25 Jahre lang war er im Allwetterzoo tätig.
Wenn der Waschbär sich nicht mehr waschen will, wenn das Trampeltier seine Artgenossen unsanft stupst, dann zückt der Zoo-Inspektor seinen Block und notiert den Fall. Schön wär´s. Doch die Wirklichkeit sieht viel profaner aus, weiß Peter Saborowski. Der Mann ist Zoo-Inspektor am Kaiserberg. Seit Jahresbeginn. Gestern stellte er sich der Presse vor.
Die Vita lässt sich schnell abhandeln: geboren 1955 in Ostpreußen, 1963 in die Bundesrepublik übergesiedelt, Elektroinstallateur gelernt. Nach der Bundeswehrzeit brach die Liebe zu Tieren endgültig in ihm durch. Also bewarb er sich 1977 beim Allwetterzoo in Münster, wurde Tierpfleger, Revierleiter, Inspektor. Das muss er so gut gemacht haben, dass ihn sein Chef nicht gehen lassen wollte, als Duisburg Zoo-Direktor Reinhard Frese anklopfte. Erst nach langen und zähen Verhandlungen schleppte Frese den 48-jährigen Junggesellen ab.
Der ist froh. Nicht, weil er am Allwetterzoo keinen Gefallen gefunden hätte, sondern weil er sich auf andere Tierarten wie Koalas oder Vielfraße ("Ich habe mich sofort in sie verliebt") und auf den neuen Arbeitsplatz freute. Nun ist er "Bindeglied" zwischen zoologischer Leitung und Tierpflegern, organisiert Abläufe und Dienstpläne, kontrolliert Geburten im Zoo und Tiertransporte, hält die Handwerker auf Trab, wenn mal irgendwo was klemmt oder knackt, und er teilt die Parkgärtner ein. Ein Job zwischen allen Stühlen? Da strahlt Peter Saborowski: "Ich wurde sehr freundlich aufgenommen, bin voll akzeptiert. Die Kollegen wissen, dass ich viel Erfahrung habe und viele neue Ideen einbringen kann."


Thüringer Allgemeine 22.3.2003

Das neue Affenhaus im Thüringer Zoopark gestern eröffnet
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.erfurt.volltext.php?id=536174
Was lange währt . . . Geschlagene drei Jahre und zehn Monate hat es gedauert, bis das neue Affenhaus im Thüringer Zoopark fertig gestellt werden konnte. Rund eine Million Euro hat das insgesamt 1140 Quadratmeter umfassende Areal für vier Bärenstummelaffen und elf Guerezas gekostet. Und tatsächlich haben es Stadt und Zoo fertig gebracht, diese Finanzlast allein zu schultern und ohne Landesmittel auszukommen. Der europäische Affen-Experte schlechthin, Dr. Werner Kaumanns aus Köln, fand nur lobende Worte für die artgerechte Anlage, die den Tieren endlich Gelegenheit gibt, ihren naturgegebenen Bewegungsdrang so richtig auszuleben und die, so Zoo-Direktor Neuschulz, nun sogar EU-Richtlinien entspricht. Dafür können sie nun nach Herzenslust an den selbst gebauten Kletterschaukeln aus Holz und alten ausgedienten Schläuchen der Nödaer Feuerwehr herum turnen.

Neue Zürcher Zeitung 25.3.2003

Tod madagassischer Exoten bleibt rätselhaft
http://www.nzz.ch/2003/03/25/zh/page-article8R9MT.html
Letzte Woche hat die Air France in Antananarivo, Madagaskar, erstmals Stellung genommen zum Tod der exotischen Tiere vom 7. Februar. Der Verantwortliche bei der Air France hat bei seinen Nachforschungen verschiedene Mängel beim Transport festgestellt, konnte aber keine eindeutige Ursache für den Tod der Tiere angeben. Während ihres knapp vierstündigen Aufenthalts in Paris seien die Tiere der Kälte ausgesetzt gewesen: 40 Minuten verbrachten sie bei einer Temperatur zwischen 3 und 5 Grad und gut 3 Stunden bei 13 bis 15 Grad. Bei der Air France glaubt man aber, dass dies nicht der Grund für ihren Tod ist, sondern dass sie in einem schlechten Allgemeinzustand waren. Die Kisten, in denen die Tiere transportiert wurden, hätten nicht den Vorschriften der IATA entsprochen, sagte Lamour und sprach von «sehr unprofessionellem Vorgehen» seitens des Exporteurs und der madagassischen Behörden. Der Importeur und Reptilienspezialist Schreiber, der den Transport in Madagaskar mit vorbereitet hatte, widerspricht dieser Darstellung. Als Konsequenz aus dem Vorfall hat die Air France ein Embargo für Tiertransporte aus Madagaskar erlassen.

Kölner Stadt-Anzeiger 22.3.2003

CDU fordert Fusion von Zoo und Flora
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1048187074480
Um die Kölner Flora und den Botanischen Garten trotz der angespannten Haushaltslage der Stadt Köln auf Dauer zu erhalten und die Gewächshäuser an der Amsterdamer Straße nicht abbrechen zu müssen, will die Kölner CDU einen Vorschlag erarbeiten, der eine enge Zusammenarbeit von Flora und Zoo zum Ziel hat. Wissenschaftliche Eigenständigkeit bei wirtschaftlicher Kooperation sei das Stichwort. Einspar-Effekte verspricht man sich bei gärtnerischer Unterhaltung, der Aufsicht und der Bewachung des Geländes. Da der dringend erforderliche Neubau eines großen Tropenhauses, das rund 1,5 Millionen Euro kosten würde, weder von der Stadt noch vom Freundeskreis des Botanischen Gartens aufzubringen sei, müsse man über neue Wege nachdenken. Die CDU schlägt vor, das Grundstück vor dem Zoo-Eingang zu verkaufen und von dem Erlös unter anderem ein neues zentrales Schauhaus für Tiere und Pflanzen zu errichten. Das Grundstück, auf dem derzeit das Aquarium angesiedelt ist, sei ursprünglich für das Cologne Science Center vorgesehen gewesen und habe daher eh zur Disposition gestanden. "Darüber hinaus müssen wir über einen gemeinsamen Auftritt von Zoo und Flora nachdenken", sagte Blömer. Das schließe auch gemeinsame Eintrittspreise mit ein. "Die Flora wird auf Dauer nicht kostenlos zugänglich sein können. Wir müssen mit dem Zoo ein attraktives Angebot schaffen."

Die Welt, 21.3.2003

Der Eisbär freut sich über sein neues Zuhause
http://www.welt.de/data/2003/03/21/55608.html
Der Bremerhavener Eisbär hat Grund, sich zu freuen: Er und seine Familie haben einen neuen Pool bekommmen. Heike Kück, Direktorin des Zoos am Meer, präsentierte das neue Becken mit dem weißen Riesen. Den Umzug hat er gut überstanden, weil er einfach nur seiner Zunge gefolgt ist. Die Zoomitarbeiter hatten eine Mayonnaise-Spur gelegt, die ihn in den Umzugskäfig führte. Per Kran wurde er dann in sein neues Heim gehievt. Anfangs mußten sich die Eisbären erst an den größeren Auftrieb gewöhnen, denn jetzt leben sie im Salzwasser und nicht mehr im Süßwasser. So brauchen sie mehr Energie und haben noch mehr Appetit als sonst. Bisher sind außer den Eisbären auch schon die Seelöwen, die Pinguine und Pumas umgezogen.

Ostsee Zeitung 22.3.2003

Die Affen haben ein neues Haus
http://www.ostsee-zeitung.de/ru/start_112739_666372.html
"Unsere Affen sind jetzt vom gesamten Tierpark aus sichtbar", freut sich die Sassnitzer Tierpark-Leiterin Kerstin Block über die Fertigstellung des neuen Affenhauses mit einem großzügigen Freigehege. Nach neunmonatiger Bauzeit ist die neue 250 Quadratmeter große Gesamtanlage jetzt offiziell abgenommen worden. Bislang wurde eine Affensippe auf 20 Quadratmetern gehalten. Als neue Besonderheit wurde zwischen den beiden Gehegen eine Vogelvoliere für Gelbstirnamazonen als Sichtschutz geschaffen. Finanziert wurde der Bau für etwa 59 000 Euro mit Geld der EU, des Landes Mecklenburg-Vorpommern und der Stadt Sassnitz. Außerdem hatte der Förderverein mit dem Sammeln von Spenden begonnen.

Dresdner Neueste Nachrichten 26.3.2003

Die Elbe im Aquarium
http://www.dnn.de/regional/35101.html
Ein 60 Zentimeter großer Wels, ein Marmorkarpfen sowie ein 48 cm zählender Hecht schwimmen in den drei neuen Aquarien im Klostertierpark in Riesa. Tierparkleiter Gerhard Herrmann will mit diesem ungewöhnlichen Projekt den Besuchern heimische Tierarten zeigen. In den Aquarien können auch Krebse, Muscheln und seltene Wassertiere wie Nasen bewundert werden. Zwölf verschiedene Arten tummeln sich in den Behältern, die insgesamt 20.000 Liter Wasser fassen. Im Streichelbecken kann man die Schuppentiere hautnah erleben. Zwei Millionen Euro kostete der Bau der Aquarien.

Süddeutsche Zeitung 24.3.2003

Dressur für den Ultraschall
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel4593.php
Eine Berliner Biologin trainiert Pandabären und andere Zootiere für medizinische Untersuchungen
Ungerührt lässt die Panda-Bärin Yan-Yan die seltsame Prozedur im Berliner Zoo über sich ergehen: Während das Tier aufgerichtet am Gitter des Freigeheges lehnt, rasiert ihr eine Tierpflegerin den Bauch. Nicht einmal beim Auftragen eines kalten Gels wehrt sich die Bärin, weil Jennifer Ringleb vom Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) dieses Verhalten sieben Wochen lang täglich mit ihr trainiert hat. Und weil die Bärin anschließend mit ihrer Leibspeise, einer schmackhaften Feige, für ihre Geduld belohnt wird. Jennifer Ringleb arbeitet die Trainingsprogramme derzeit noch für geringes Honorar im Rahmen ihrer Doktorarbeit aus. Bei den Breitmaulnashörnern im Salzburger Zoo kann sie bereits einen ersten Erfolg vermelden: "Inzwischen laufen die freiwillig in den Behandlungsstand und lassen sich dort klaglos für Routine-Untersuchungen Blut aus dem Ohr abnehmen." Weitere Ideen sollen auch anderen Arten zugute kommen – etwa indem sie lernen, freiwillig von einem Gehege zum anderen zu gehen. Auch das Betreten einer Transportkiste ließe sich andressieren. Fußpflege bei Elefanten steht genauso auf der Wunschliste wie Impfungen und Inspektionen der Mundhöhle. Inzwischen überlegt Ringleb, ob sie sich nach ihrer Doktorarbeit selbständig macht. Doch die Dressur im Dienste der Tiermedizin ist mühsam und teuer.



Aktionen

Ostsee Zeitung 21.3.2003
Frau Frühling vertreibt Sonntag den Winter
http://www.ostsee-zeitung.de/wi/start_112742_665357.html
Tierparkfest in Wismar: u. a. wurde auf dem Abenteuerspielplatz hinter dem Haupteingang ein etwa drei Meter hoher, aus Stroh bestehender Schneemann "abgefackelt", womit symbolisch der Winter vertrieben wird. An neuem Nachwuchs gibt es bereits kleine Zicklein und auch die ersten Osterlämmchen. Die Besucher waren eingeladen, auf dem Tierpark-Gelände den Frühling zu begrüßen. Und auch in der Bauernscheune wurde zum Mitmachen oder Verweilen eingeladen. Nächster Höhepunkt im Tierpark ist dann im April zu Ostern: Das traditionelle Ostereier-Suchen.

Schweriner Volkszeitung 24.3.2003

Beim Frühlingserwachen im Zoo ging es um Tierkinder
http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/24.03.03/kamel/kamel.html
Unter dem Motto "Frühlingserwachen beim Treffen mit Tierkindern" gab es gestern den Nachwuchs des Rostocker Zoos zu bestaunen. Alle Interessenten konnten beispielsweise einen Blick hinter die Kulissen der Kamelanlage werfen. Buntes Treiben herrschte auch in der Darwin-Box. Hier laufen aktuelle Videoaufnahmen vom Eisbärenmädchen ,Vilma'. Ebenfalls ein Magnet waren die Schaufütterungen der Eisbären, Pinguinen, Robben, Elefanten und Bären.

Ostsee Zeitung 24.3.2003

Offene Türen bei den Kamelen rege genutzt
http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_112675_667146.html
Das Frühlingserwachen im Rostocker Zoo ist nicht zu übersehen. Davon überzeugten sich gestern beim Erlebnistag zahlreiche Gäste. Andrang herrschte beispielsweise bei den Trampeltieren, wo am 7. und 10. März zwei Jungtiere geboren wurden. Bei den Kängurus verstecken sich die Jungtiere noch im Beutel, bei den Maras sind sie schon zu sehen. Und auch die neue Löwengruppe, die jetzt die Anlage im Zoo bevölkert, kann im weitesten Sinne noch unter die "Jungtiere" gezählt werden. Denn die drei Tiere sind gerade erst halbwüchsig und noch reichlich verspielt.



Nachwuchs

Neue Ruhr Zeitung 24.3.2003

Kurz vorm ersten Sprung
http://www.nrz.de/nrz/nrz.niederrhein.volltext.php?id=540357
Känguru-Baby Lismore, den die Geparden-Attacke im Känguru-Gehege des Krefelder Zoos zum Waisen machte, entwickelt sich prächtig. Dafür sorgen Pflegemutter Christine Osswald und ihr Hund, der Lismore regelmäßig Hallo sagt. Seit kurzem bekommt das Känguru-Baby spezielle Milch aus Australien, die den Hüpfer aufpäppeln soll.

Salzburger Nachrichten 26.3.2003
ALBINO
http://www.salzburg.com/sn/03/03/26/artikel/417188.html
Eine europaweite Sensation meldet der Tierpark Kameltheater in Kernhof in Niederösterreich: Erstmals kam ein Albino-Bennett-Känguru zur Welt. Mutter Kimberley kümmert sich liebevoll um den Nachwuchs.
> vor allem in französischen Tierparks gibt es viele dieser ingezüchteten Tiere

Ostsee Zeitung 26.3.2003
Lämmchen Moritz in familiärer Obhut
http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_112754_669913.html
Am 1. März kam der kleine Moritz, ein Tadschikisches Fettsteißschaf, im Tierpark Stralsund zur Welt. Da sich das Mutterschaf leider nicht um das Neugeborene kümmerte und sich dessen Zustand verschlechterte, nahm Tierpflegerin Sabine Lacke das Lämmchen zu Hause in ihre Obhut.

Nordkurier 26.3.2003
Ökostation freut sich über neues Fohlen

http://www.nordkurier.de/lokal/prenzlau/g_/g.php
Auf der Prenzlauer Ökostation ist das erste Fohlen des im Aufbau befindlichen Haustierparks zur Welt gekommen. Mit Pferdemutter Susa ständigen Blickkontakt haltend wagte der Nachwuchs bereits erste Galoppversuche. Als weiterer Nachwuchs bevölkern Mini-Zwergziegen und -schafe sowie kleine Mufflons seit Tagen die Gehege des Naturerlebnisparks. Auf großes Interesse der Besucher stößt ebenfalls das neuerworbene possierliche Pärchen vietnamesischer Hängebauchschweine.





Frankfurter Rundschau  21.3.2003

Die Krokodile bleiben cool
http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/frankfurt/?sid=3053fa2fa55b088623bdb419c9d11904
Es rumpelt im Exotarium des Frankfurter Zoos. Donner tönt durch die dunklen Flure, wird mal leiser, mal lauter. Bei den Krokodilen donnert es, plötzlich rieselt Wasser von oben, es grollt stärker, dann schwillt der Ton wieder ab. Zweimal täglich gewittert es im Exotarium des Zoos, seit neuestem auch jeden Donnerstagabend. Seit 1957 ist das Tropengewitter eine feste Institution - und hat einen ernsthaften Hintergrund: "Natürlich ist das eine Show für die Leute", sagt Kurator Wicker, "aber mit der Sprinkleranlage bewässern wir auch unsere Pflanzen"

Nordkurier 26.3.2003

Frettchen kommt wieder zurück in sein Gehege mit Kletter-Gerüst
http://www.nordkurier.de/lokal/teterow/tier/tier.php
Erneut haben sich Tierfreunde mit Hinweisen über vermeintliche Missstände im Lelkendorfer Tierrassenpark an den Nordkurier gewandt. So auch zwei Mütter aus Lelkendorf, deren Kinder sich um ein Frettchen sorgen. Der Nager sei ihrer Meinung nach in einem viel zu kleinen Stall untergebracht. "Diese Unterkunft war doch nur ein Notbehelf. Das Tier kommt wieder in sein Gehege mit Klettergerüst. Hier waren Arbeiten notwendig, die jetzt beendet werden", kann Peter Loebnitz, Chef des Tierparks, beruhigen. Die Gerüchte über angeblich unsachgemäße Tierhaltung im Tierrassenpark würden indes auch im Vorstand des Fördervereins "Schnursteinquelle", Betreiber des Naturparks, zunehmend für Verärgerung sorgen.
> Gut, daß Leute, die Frettchen für Nager halten, genau wissen, wie sie unterzubringen sind

Neue Ruhr Zeitung 25.3.2003

Ein Freibad nur für Robben
http://www.nrz.de/nrz/nrz.reportagen_tv.volltext.php?id=540609
Umgeben von friedlicher Natur pur, unmittelbar neben der beschaulichen Steinbachtalsperre liegt das Waldfreibad Euskirchen-Kirchheim. Gut möglich, dass im 7500 Kubikmeter großen Bad demnächst sieben Robben ihre Runden drehen. Und zwar aus wissenschaftlichem Zweck: Dr. Guido Dehnhardt, Privatdozent und Zoologe an der Uni Bochum, möchte in dem Waldfreibad ein internationales Robbenforschungsinstitut einrichten.  Sollte der Rat in der kommenden Woche grünes Licht für die Meeressäuger geben, will die Initiative allerdings einen Bürgerentscheid für den Erhalt des Bades erzwingen.

Nürnberger Nachrichten 25.3.2003

Zwei Weibchen für Charly
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=74957&kat=10
Alle Hoffnungen ruhen auf Charly. Der Giraffen-Bulle soll nämlich die Weibchen Balma und Lilli beglücken. Aber wahrscheinlich wäre der Nürnberger Tiergarten-Direktor Peter Mühling schon froh, wenn Charly das zumindest bei einer seiner Artgenossinnen gelänge. Erst Mitte März war der in Kopenhagen geborene Bulle vom Magdeburger Zoo aus nach Nürnberg gebracht worden. Weil es bislang keinen Zoff gab, durfte das Trio jetzt erstmals ins Freigehege und Frühlingsluft schnuppern.

Hamburger Abendblatt 26.3.2003

Viel Leben im Wildpark
http://www2.abendblatt.de/daten/2003/03/27/138557.html
Im Wildpark Schwarze Berge ist die schon zur Tradition gewordene Kunsthandwerker-Ausstellung für alle Besucher bis in den Spätherbst geöffnet und bietet neben individuellen Schmuckstücken, Wohnaccessoires und Kinderbekleidung auch Osterdekoration. Neben der Kunsthandwerkerhalle ist neues Leben in die Kinderstube des Wildparks eingekehrt. Hier tummeln sich kuschelweiche Kaninchen und toben die nur wenige Wochen alten Frischlinge um die Wildsauen.

Lippische Landes-Zeitung 27.3.2003

Praktischer Theoretiker mit Visionen
http://www.lz-online.de/news/lokal/no/LZ_20030324_2749023.html
Kalletal. Ein "praktischer Theoretiker" steht an der Spitze des Museumsvereins Kalletal. Uwe Zimmermann möchte in seiner Amtszeit dem Tourismus im Kalletal dadurch einen Schub nach vorne geben, indem er Weserfreizeitzentrum, Tierpark, Mühle Brink sowie Wald- und Forstmuseum mit einem gemeinsamen, aufeinander abgestimmten Programm den Erholungsuchenden schmackhaft machen möchte.

Thüringische Landeszeitung 26.3.2003

Neues Leben im Zoo
http://www.tlz.de/tlz/tlz.gotha.volltext.php?id=544385
Gotha. "Leider kann ich euch keinen jungen Uhu zeigen, da die Elterntiere beim Brüten sind", begrüßte am gestrigen Mittwoch Tierparkleiter Roland Walther die Siebleber Grundschüler. Die Erst- bis Viertklässler waren in den Gothaer Tierpark gekommen, um ihre Tierpatenschaft zu erneuern. So hatten diese Gelegenheit einen Blick auf ein erst wenige Stunden zuvor geschlüpftes Emu zu werfen. Als Erinnerung an den Tierparkbesuch durften sich die Grundschüler die grüne Eierschale mitnehmen. Die Kinder waren überrascht, was sich seit ihrem letzten Besuch im Tierpark alles verändert hat. So haben die Zwergotter ein neues Haus bekommen.

Berliner Morgenpost 22.3.2003

Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story592727.html
Der Stammvater der schwarzen Jaguare im Tierpark Friedrichsfelde hieß Nero. Heute trägt ein Großteil der Tierpark-Jaguare diese seltene Variante der normalerweise gefleckten Fellzeichnung. Im Sonnenlicht aber kann man die dunklere Fleckung auch im schwarzen Fell noch erahnen. Sie fressen heute um 15 Uhr zwei bis drei Kilo Rindfleisch mit Knochen und Sehnen.

Animal activists protest Los Angeles elephant's move
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/20230/story.htm

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Pressemitteilungen teilweise gekürzt
 
Duisburg, 27.3.03
Mit der Zoo-Jahreskarte vergünstigt in andere NRW-Zoos
"Mehr sehen! Mehr sparen!"
Unter diesem Motto bieten die Zoos in Nordrhein-Westfalen ihren treuesten Gästen, nämlich den Inhaberinnen und Inhabern von Zoo-Jahreskarten, ab sofort ein besonderes Bonbon: Gegen Vorlage einer gültigen Jahreskarte eines der beteiligten Zoos gibt es Eintrittspreisermäßigungen in den jeweils anderen Zoologischen Gärten. Der Kauf einer Zoo-Jahreskarte garantiert damit die Möglichkeit für preisgünstige landesweite Zooerlebnisse.
Mit dieser partnerschaftlichen Aktion zum Beginn der Hauptsaison geben die Zoos in Nordrhein-Westfalen den Startschuss für weitere gemeinsame Aktivitäten, die darauf ausgerichtet sind, mehr Bewusstsein für das "Zoo-Land" Nordrhein-Westfalen zu wecken. Nirgendwo weltweit gibt es in enger Nachbarschaft so viele qualitativ hochwertige Zoos wie in Nordrhein-Westfalen.
An der Aktion beteiligt sind 10 Zoologische Gärten, nämlich der Tierpark in Bochum sowie die Zoos Dortmund, Düsseldorf (Aquazoo), Duisburg, Gelsenkirchen, Köln, Krefeld, Münster, Rheine und Wuppertal.

Chemnitz, 26. März 2003
Jetzt Streichelzoo im Chemnitzer Tierpark:
Am Samstag, dem 29. März 2003, 13:00 Uhr wird der neue Streichelzoo im Tierpark Chemnitz von Bürgermeister Frank Motzkus gemeinsam mit Steffen Mehl, Vorsitzender des  Tierpark-Fördervereins Arche Noah in Anwesenheit vieler Ehrengäste seiner Bestimmung übergeben -  d.h. seinen Bewohnern und den ganz sicher auch am Eröffnungstag vielen Tierparkbesuchern.  Die neue Attraktion hat der Förderverein komplett aus Spendengeldern finanziert.
Das Tierparkteam wird an diesem Tag mit einer Vielzahl von Aktionen und Mitmachangeboten, in erster Linie natürlich für die kleinen Besucher, aufwarten. Die offizielle Eröffnung beginnt mit dem Umzug der Kaninchen quer durch den Tierpark vom alten Stall in die neue Anlage um 12:30 Uhr. Hierbei wird das Tierparkteam tatkräftig durch Kinder eines Kinderheims unterstützt. Um 12:45 Uhr schließt sich ein Programmteil an, der vom Kindergarten „Glückskäfer“ gestaltet wird.
Viel geboten wird aber auch rund um die offizielle Eröffnung: Bastelstraßen und Kinderschminken, Tierquiz und Glücksrad sorgen am 29. und 30. März von 10:00 bis 17:00 Uhr für Spass und Unterhaltung. Die fernöstliche Kunst des Origami zeigt, wie Papier unter geschickten Händen lebendig wird und sich in Tiergestalten verwandelt.
Zahlreiche Partner, wie Kraftwerk e.V., Chemnitzer Kunstfabrik, das Kinder und Jugendhaus „Treff“, das Haus der Begegnung oder die Kita „Glückskäfer“ und viele mehr machen dieses Kinderfest möglich. 
Die eigentlichen Stars sind natürlich die Tiere. Neben Kamerunschafen und Zwergziegen laden Minischweine, Kaninchen und Meerschweinchen zum Kennenlernen und Begreifen, zum Streicheln und Schmusen in den nachempfundenen Bauernhof nahe des Tierparkeingangs.
Wer möchte, kann sogar einen eigenen kleinen Bauernhof mit nach Hause nehmen. Am Stand des Fördervereins können Scheunen und Ställe, Wohnhaus und Gerätschaften in Miniaturform selbst gebaut werden.
Betreten ist an diesem  Wochenende im Tierpark also nicht nur erlaubt  - sondern fast schon ein Muss!      

Leipzig, 26. März 2003
5 Jahre Zoolotsen-Team - Kein Aprilscherz: Freier Eintritt für alle Geburtstagskinder!
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Leipzig, 26. März 2003
Einladung zum ersten Geburtstag von Voi Nam am 5.4.03 und zur Zoo-Olympiade am 5. und 6.4.03
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Leipzig, 26. März 2003
IntermezZOO mit Stefanie Hertel und Stefan Mross.
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Münster 26.3.03
Neue Partnerschaft der NRW-Zoos: Vergünstigungen für Zoo-Jahreskarteninhaber Mit einem gemeinschaftlichen Plakat und dem Motto "Mehr sehen, mehr sparen" werben die zehn großen Zoos in NRW jetzt erstmals gemeinsam um Besucher. Angesprochen werden die treuesten Gäste der beteiligten Einrichtungen,
nämlich die Inhaber/innen von Zoojahreskarten. Ihnen bieten die beteiligten Zoos Eintrittspreisermäßigungen bei Vorlage einer gültigen Jahreskarte. Wer also eine Allwetterzoo-Jahreskarte besitzt, kann damit die Zoos in Bochum, Dortmund, Düsseldorf (Aquazoo), Duisburg, Gelsenkirchen, Köln, Krefeld, Rheine und Wuppertal günstiger besuchen. Jahreskarten werden übrigens in Münster immer beliebter. Derzeit weist die Statistik allein 3.024 gültige Familienjahreskarten aus, im März 2002 waren es 2.486. Diese partnerschaftliche Aktion der NRW-Zoos ist als Startschuss für weitere gemeinsame Aktivitäten gedacht, die darauf ausgerichtet sind, mehr Bewusstsein für das "Zoo-Land" NRW zu wecken. In keinem anderen Bundesland sind so viele Zoologische Gärten angesiedelt wie in Nordrhein-Westfalen.

Stuttgart, 26.3.03
Baden im Blütenmeer
Zwar kommt bei diesen Außentemperaturen noch keine Badelust auf. Aber in den Farben und Gerüchen des Frühlings können Augen und Nasen schon mal ein inspirierendes Bad nehmen!
Ein geeigneter Ort fürs „Blütenbad“ sind die Gewächshäuser der Wilhelma. Zur Zeit aktuell ist die beeindruckende Azaleensammlung der Wilhelma: Teilweise über 140 Jahre alte Sträucher werden in einem der historischen Gewächshäuser vor dem maurischen Wandelgang gezeigt. Dicht an dicht stehen die Schönheiten aus China und Japan. Ist der Boden kalkarm und das Klima kühl und feucht (4 bis 16°C), zeigen die Sträucher, Büsche und Topfpflanzen auch am Neckar ihre ganze Pracht. Wenn die Freibäder öffnen, kommen die Azaleen in die Sommerfrische. Im lichten Schatten an einer geschützten Stelle im Freiland regenerieren sie sich für die nächste Blühsaison.

Garstedt, den 25.03.2003
Der Sommerspeck muss rauf!
Bär Im Gegensatz zu uns Menschen füttern sich die Bären jetzt richtig Fett an.
Keine Diäten, kein Verzicht auf Süßes, die drei Kodiak und die fünf europäischen Braunbären aus dem Wildpark Lüneburger Heide haben es da viel leichter.
Während der Winterruhe zähren die Bären von ihren angefressenen Fettpolstern, ihr Stoffwechsel läuft dann Sparflamme, dass ist in der Natur überlebenswichtig. Allerdings bekommen die Bären im Wildpark auch im Winter Futter, nur ihr Appetit ist kleiner. Im Frühjahr wird dann alles nachgeholt, Beeren, Obst, Wurzeln und geringe Mengen Fleisch steht auf ihren Speiseplan. Besonders aktiv werden die putzigen Riesen allerdings wenn die Tierpfleger sie mit ihrer Leibspeise Rosinenbrot mit Honig füttern. Für das spezielle Bärenfutter, das es im Wildpark zu kaufen gibt, macht Meister Petz auch schon mal Männchen. Einen Tipp für alle, die ihren Winterspeck etwas reduzieren wollen, ist ein Frühlingsspaziergang im Wildpark Lüneburger Heide.

Hamburg, 25.3.03
Parasiten – leben und leben lassen
Eröffnung einer ungewöhnlichen, spannenden Ausstellung im Tierpark Hagenbeck
Bandwürmer, Zecken, Malaria übertragende Stechmücken, Wanzen und Filzläuse sind nur einige der unzähligen Kleinstlebewesen, die uns bei dem bloßen Gedanken an sie Unbehagen bereiten oder Ekel hervorrufen. Doch die parasitische Lebensweise ist eine der erfolgreichsten im Tierreich. Parasiten gibt es in nahezu allen Organismengruppen – vom Einzeller bis zu den Säugetieren.
Jedes Lebewesen lebt mit anderen Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen in komplexen Wechselbeziehungen zusammen. Parasiten haben, um überleben zu können, erstaunliche Lebensstrategien in Bezug auf körperliche Strukturen, Fortpflanzung und Verbreitungsmechanismen entwickelt. Sie leben mit und auf Kosten ihrer Wirtsorganismen, ohne dass sie diese zu stark schädigen dürfen. Stirbt der Wirtsorganismus kann auch der Parasit nicht überleben.
Meist spielt sich die faszinierende Welt der Parasiten im Verborgenen ab. Hier knüpft die spannende und lehrreiche Ausstellung "Parasiten – leben und leben lassen" an, die Hagenbeck in Kooperation mit der Arthur und Aenne Feindt Stiftung, Bayer Vital GmbH, eye of science und dem Museum für Naturkunde Berlin bis zum 31. Mai 2003 im Ausstellungspavillon des Tierparks zeigt. Anhand ausgewählter Beispiele erfährt der Besucher Wissenswertes über die unterschiedlichen Facetten des Phänomens Parasitismus, die Biologie der Parasiten, ihre Bedeutung und ihre wissenschaftliche Erforschung mit modernsten Methoden.
Wir laden Sie zur offiziellen Eröffnung dieser Ausstellung ein, zu der auch Vertreter der Kooperationspartner anwesend sein werden: am Donnerstag, 27. März 2003, um 11 Uhr im Ausstellungspavillon am Elefantenhaus

Jaderberg 24.3.03
Saisonstart im Jaderpark
Schliefer Es ist soweit, am 29. März öffnet der Jaderpark seine Tore für die neue Saison. Mit dabei ist seit wenigen Tagen ein Pärchen Steppenschliefer, eine Tierart, deren Heimat die Savannen Ostafrikas sind. Die ausgesprochen fröhlich aussehenden kleinen Säugetiere (etwa kaninchengroß) sind paradoxerweise am nächsten mit den Elefanten verwandt. Diese kuriose Tatsache begründen die Systematiker vor allen Dingen auf den Bau ihrer Füße. Da Schliefer ausgesprochene Kletterkünstler sind, wurde ihre neue Voliere mit vielen Baumstämmen und Felsen ausgestattet. Die, im Herbst neu dazu gekommenen drei Giraffen haben sich bestens eingelebt, den Winter gut überstanden und auch schon die ersten warmen Tage im Freien verbracht. In dieser Saison werden wir sie nun in der neuen Afrikasteppe, gemeinsam mit anderen afrikanischen Huftieren, erleben können. Bei „Pinguins“ hat inzwischen die Brutsaison begonnen, Höhlen wurden gegraben, Eier gelegt und nun heißt es fleißig brüten und für uns geduldig warten. Wir dürfen uns also freuen, auf eine Saison voller interessanter Tierbegegnungen aber auch mit viel Vergnüglichem bei den tollen Attraktionen im Abenteuerbereich des Tier- und Freizeitparks in Jaderberg.   

Duisburg, 18.02.03
Ein kleiner „Großer“
Der K u d u heißt deswegen  G r o ß e r  Kudu, weil er mit einer Rückenhöhe von 1,60 m und dem nicht viel weniger kurzen Schraubengehörn nicht nur einer der schönsten, sondern auch eine der stattlichsten Antilopen Afrikas ist.  N e u g e b o r e n  ist freilich auch ein Großer Kudu zunächst einmal ein „kleiner Kudu“, und genau der bzw. die – es handelt sich nämlich um ein Weibchen – kam vor einigen Wochen im Zoo Duisburg zur Welt. Groß sind an dem zierlichen Antilopen-Kind bisher nur die „Tütenohren“, das Übrige wird aber sicher noch nachwachsen.
Gerade in Duisburg versteht man sich auf die Kudu-Zucht ausgezeichnet, - die silbergrau-braunen Riesenantilopen, die ausgewachsen aus dem Stand 3 Meter hoch und 10 Meter weit zu springen vermögen, sind in den vergangenen Jahrzehnten so etwas wie ein „begehrter Exportschlager“ des Kaiserberg-Zoos geworden.

Rheine, 21.3.2003
Die größte Webervogelkolonie der Welt...
Webervogel ....in Menschenobhut lebt im NaturZoo Rheine. Das alljährliche „Großreinemachen“ in der Voliere, bei dem auch alle Tiere gezählt und inspiziert werden, brachte jetzt ein erfreuliches Ergebnis an den Tag: 112 Köpfe zählt die Kolonie der gelb-schwarz-braunen Webervögel! Über 30 davon sind alleine Nachzuchten des vergangenen Jahres. Das ist der größte Bestand dieser afrikanischen Sperlingsvögel im NaturZoo seit Beginn der Haltung und sicherlich in einem Zoo weltweit.
Textor-Weber sind sehr gesellige Vögel und gelten in ihrer afrikanischen Heimat als „Allerweltsvogel“. Nichts desto trotz gehören langjährig erfolgreiche Zuchten in Zoos zu den Besonderheiten. Im Jahr 1986 hat der NaturZoo Rheine 20 Webervögel importiert. Seither ist die Kolonie alleine durch Nachzucht auf diese einmalige Zahl angewachsen. Als Schlüssel zum Erfolg gelten gewissenhafte Pflege, abwechslungsreiches Futter und das Bereitstellen des passenden Nistmaterials, aus dem die Vögel kunstvoll ihre markanten Kugelnester bauen.

Heidelberg, 20.03.2003
Rosita und Alfredo beziehen ihr neues Domizil
Wer häufiger den Tiergarten Heidelberg besucht, hat den Bau des neuen Geheges im Menschenaffenhaus sicher schon bemerkt.
Die Goldgelben Löwenäffchen gehören nicht nur zu den schönsten aller Affen, sondern auch zu den bedrohtesten. Ihr Lebensraum, der brasilianische Küstenregenwald, schwindet immer mehr. In einer im weltweiten Artenschutz beispielhaften Rettungsaktion wurde ein internationales Zuchtprogramm für das Goldgelbe Löwenäffchen in den Zoologischen Gärten aufgebaut. Aus der mittlerweile stabilen, sich selbst erhaltenden Zoopopulation konnten zahlreiche Tiere wieder in ihrem natürlichen Lebensraum angesiedelt werden, wo sie sich mittlerweile schon in mehreren Generationen fortgepflanzt haben.
Für die Haltung und Zucht der wertvollen Goldgelben Löwenäffchen werden weltweit nur ausgewählte Zoologische Gärten zugelassen. Die Bewerbung des Tiergarten Heidelberg wurde angenommen und bereits seit letztem Jahr lebt auch im Zoo am Neckar ein Pärchen dieser schönen Affen. Drei große Fans haben sie bereits gefunden: Familie Adam aus Heidelberg hat nicht nur die Patenschaft für die beiden Wirbelwinde übernommen, sie spendete auch die Kosten für das neue Gehege.
Geboren wurden die beiden Löwenäffchen im englischen Zoo Twycross und mit der Zucht müssen sie sich noch etwa 2 Jahre gedulden. Denn das Zuchtprogramm sieht vor, dass ein neuer Halter zunächst zeigen muss, dass die Tiere in einer artgerechten Umgebung leben, bevor mit den Tieren gezüchtet werden darf. Das neue Gehege im Zoo Heidelberg entspricht den Bedürfnissen der wertvollen Löwenäffchen ganz sicher. Das weitläufige Gehege ist mit tropischen Pflanzen, Lianen, Kletterbäumen, Futterplätzen und Schlafkisten ausgestattet und bietet mit seinen etwa 28 qm Fläche und 3-4 m Höhe genug Platz zum umhertollen und sich mal aus dem Wege gehen.
Das Gehege wird am Freitag, den 21. März um 12.00 Uhr durch den 1. Bürgermeister der Stadt Heidelberg Prof. Dr. Raban von der Malsburg eröffnet.

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Natur- und Artenschutz

Süddeutsche Zeitung 24.3.2003
Urwildpferde auf dem Truppen-Übungsplatz
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel4506.php
Nachgezüchtete Urwildpferde aus dem Münchner Tierpark Hellabrunn sollen demnächst im Tennenloher Forst ein neues Zuhause finden. Unter der Obhut des Landschaftspflegeverbands Mittelfranken wird vom Sommer an eine kleine Herde von Przewalski-Pferden in einem weitläufigen Naturschutzgebiet grasen dürfen. Sie sollen die vor 75 Jahren entstandene künstliche Steppenlandschaft vor dem Verwalden bewahren. Das Experiment ist weltweit einzigartig. Bislang werden meist Schafe und Ziegen, gelegentlich auch Kühe als "natürliche Rasenmäher" eingesetzt, um Flächen, die nicht mehr als Kulturlandschaften genutzt werden, von neuem Bewuchs frei zu halten. Damit sich die Tiere auf dem mehr als 50 Hektar großen Gelände nicht verlaufen und Konflikte mit Spaziergängern und Hundebesitzern unterbleiben, wird ein fast dreieinhalb Kilometer langer Doppelzaun darum gezogen. Die in der freien Natur ausgerotteten Urwildpferde werden in Zoos nachgezüchtet. Es laufen Projekte zur Auswilderung in der Mongolei. Auch einige der Hellabrunner Pferde sollen im Tennenloher Forst auf ein Leben in Freiheit vorbereitet und später in der mongolischen Steppe ausgesetzt werden. Zehn Pferde werden ständig im Tennenloher Forst bleiben.

Neue Ruhr Zeitung 22.3.2003

Die Kunst aus der Natur
http://www.nrz.de/nrz/nrz.wesel.volltext.php?id=536480
In der Biologischen Station Wesel geben Werke unterschiedlicher Techniken auch "fachfremden" Besuchern einen Einblick in die ruhige Welt der Tiere und Pflanzen. Was ist man zuerst - Künstler oder Naturkundler? Eine Antwort darauf gibt es in den Fällen von Hermann Heinzel, Ron Meier und Christopher Schmidt nicht. Ihre Bilder, die ab Sonntag in der Biologischen Station Wesel am Freybergweg zu sehen sind, zeugen von naturkundlicher Beobachtungsgabe und künstlerischer Detailtreue, von einer Begeisterung für das Natürliche und einem Talent für dessen Darstellung. Geöffnet ist die Ausstellung wochentags von 10 bis 16 Uhr.


Ostthüringer Zeitung 22.3.2003

Thüringer Naturlehrpark entsteht in Ranis
http://www.otz.de/otz/otz.poessneck.volltext.php?id=536695
Zentrales Thema im öffentlichen Teil der jüngsten Stadtratssitzung in Ranis war die geplante Erweiterung des Artenschutzzentrums Thüringens (AZT) auf dem Preißnitzberg. Vor gut einem Jahr beschäftigten sich die Stadträte der Burgstadt bereits mit dem Projekt, dessen Abschlussbericht am Donnerstagabend vorgestellt wurde. Künftig soll das AZT auf drei Säulen ruhen: Zum einen ist die Einrichtung einer so genannten Artenschutz-Akademie geplant. Andererseits sieht die bisherige Planung vor, einen Naturschutzlehrpark einzurichten. Außerdem solle das AZT physisch weiter entwickelt werden. Im Naturschutzlehrpark sollen unter anderem ein Gläserner Fluss, eine Luchsanlage und Uhu-Volieren entstehen. Der Regionalentwickler aus Halle schätzt, das mittelfristig etwa 150.000 Euro an Investitionen notwendig wären, die über Förder- und über Drittmittel gedeckt werden könnten. Außerdem erwartet Dr. Rainer Lüdigk pro Jahr etwa 30.000 Besucher im Naturschutzlehrpark. Nur mit dieser Zahl werde sich das Projekt rechnen.


Augsburger Allgemeine 24.3.2003

Besucher des Fischereihofs erhalten Einblicke in Fischzucht
http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?arid=1048476437898
"Zufrieden", zeigte sich Betriebsleiter Hans-Jürgen Bormann über den Besucherandrang beim Tag der offenen Tür des schwäbischen Fischereihofes. Anlässlich des Welt-Wasser-Tages hatte er am Samstag seine Pforten geöffnet und informierte die Naturfreunde anschaulich über das nasse Element und seine Bewohner. Neben der Öffentlichkeitsarbeit sei der Fischereihof in erster Linie dem Artenschutz sowie der Arterhaltung verpflichtet, indem hier Fische, die in den Gewässern der Region selten geworden seien, auf- und nachgezogen würden. Eine der Hauptattraktionen beim Tag der offenen Tür war neben den Führungen das Großaquarium, in dem die Besucher einige imposante Laichfische aus nächster Nähe in Augenschein nehmen konnten.


Stuttgarter Zeitung 24.3.2003

Artenschutz auf dem Prüfstand
http://www.stuttgarter-zeitung.de/page/detail.php/390113
Wie ist es um den Artenschutz für Zugvögel, bei Bären und Wölfen bestellt? "Nicht gut", meint Tina Hahl, die auch am kommenden Sonntag Einblicke in die Umweltarbeit gibt. "Von Tschechien aus ist der Wolf wieder auf dem Sprung", sagt die Naturschützerin und Pädagogin Tina Hahl. Einige der Tiere seien in Brandenburg und Sachsen gesichtet worden. Kommen sie möglicherweise auch nach Süddeutschland? "Das Wolfsthema flößt vielen Furcht ein", weiß Tina Hahl, die das Begleitprogramm zur Artenschutzausstellung auf dem Aidlinger Venusberg mit zwei Infonachmittagen bestreitet.


Kenyan game wardens kill three stray elephants
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/20287/story.htm

Bird watchers flock to Nebraska to see world's largest convergence of cranes
The morning sun illuminates the Platte River, revealing thousands of sandhill cranes crowded on sandbars.
http://www.enn.com/news/2003-03-25/s_3507.asp



Von einem Leser auf der DGHT-Homepage gefunden und kommentiert:


Krokodile retten Flamingos (12.03.03)
Naturschutzbehörden auf Zypern haben Krokodile zeitweise in einen Salzsee übersiedelt, der etwa 2000 Flamingos beherbergt. Leider liegt dieser See in der Nähe eines Schiessplatzes, der in den vergangenen Monaten bereits 40 Flamingos das Leben gekostet hat. Erst das Erscheinen der Krokodile konnte die Vögel vom eigenen Umzug in ein anderes Gebiet überzeugen.


Ist das nicht mal eine positive Nachricht? So etwa haben wir die Behörden kennengelernt: Problem erkannt, praktische und einfache Lösung schnell gefunden! Den Flamingos geholfen, Krokodilen neuen Lebensraum geschaffen, und die schießwütigen A... brauchen auch nicht auf ihr Hobby zu verzichten. Um die Krokodile wieder wegzubekommen braucht man dann ja nur ein weiteres mal ein sinnloses Feuchtgebiet (in dem unbelegten Meldungen zufolge die Zypern-Ringelnatter vorkommen könnte) mit seinen unnützen Wasservögeln trockenzulegen. Schön, dass wir eine solch fortschrittliche Naturschutzbehörde bald in EU-Kreisen begrüßen dürfen.

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Weitere Infos

Jahreshauptversammlung der Zoologischen Gesellschaft für Arten und Populationsschutz e. V.
Samstag, 29. März 2003, ab 13.30 Uhr:
Öffentliche Diavorträge und Präsentationen zu ZGAP- und anderen Artenschutzprojekten
Utz Anhalt - Bürger im Raubtierhaus - Zum bürgerlichen Naturverständnis am Bsp. der Entwicklung von Zoos
Mario Wolf – Haltung und Zucht des Afrikanischen Marabus
Mario Perschke – Stinkende Schönheiten – Auf der Suche nach dem Tsakoko und den Taitso
Sandra Reichler – Neues von WAPCA, dem Artenschutzprojekt für westafrikanische Affen
Werner Schröder / Antje Ahrends  - Pauschaltourismus für den Naturschutz  im Arabuko Sokoke Wald in Kenia
Thomas Rempert – 10 Jahre Endangered Primate Rescue Center in Vietnam
Cornelia Paukert – Forschungsvorhaben Delacour-Langur: Feldforschung zum Schutz der Art
Yves de Soye – Schutzprojekt Gelbohrsittich
Renate Brucker –  Projekt Sumba - Schutz des
Roland Wirth – Womar, Mala, Qull & Co. - Australiens unbekannte Tierarten
Ort: Technische Universität Berlin, Straße des 17. Juni - Nr. 135, großer Hörsaal 1028
Gesamtes Programm und weiterer Infos unter http://www.zgap.de



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Hallo ZooLex-Fans,


NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
Afrikanische Wildhunde gehören zu den gefährdeten Arten, die man nicht h äufig in Zoos findet. Der Woodland Park Zoo in Seattle hat kürzlich eine Anlage für diese interessanten Tiere als Teil der "Afrikanischen Savanne" eröffnet. In der Planung wurde besonderer Wert auf die Wah der Pflanzen, auf die Ausstattung der Anlage für die Bedürfnisse der
Tiere und auf didaktische Einrichtungen gelegt

http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=511

ZOOLEX WORKSHOP IN AUGSBURG
Am 14. und 16. Februar fand der erste ZooLex Workshop im Zoo Augsburg
statt. LeiterInnen von sieben Tierparks in Deutschland und Österreic und die Direktorin des Zoos Augsburg, Dr. Barbara Jantschke, erfuhre in Theorie und Praxis, wie man einen Zoo-Masterplan entwickelt.
Hier ist ein englischer Artikel über den Workshop:
http://www.zoolex.org/augsburg2_03/article2_03.html
Hier ist ein englischer Artikel über das Erstellen von Zoo-Masterplänen:
http://www.zoolex.org/carlyn/masterplan.html

ZOOLEX UMFRAGE
Wie gross ist das Interesse an einer internationalen Zooplanungs-Konferenz, ähnlich jenen, die in Paignton stattgefunden haben? Wir überlegen, solche Konferenzen zu organisieren und mit Messen zu verbinden, auf denen Firmen und Vereine über Ihre Produkte und Dienstleistungen für Zoos und ähnliche Institutionen informieren können.
Wir fragen daher, wie häufig Sie sich solche ZooLex Zoo Design Konferenzen und Messen wünschen würden:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/poll.py?poll=conference

In unserer letzten Umfrage fragten wir nach Ihrer Meinung zu Zoos.
Das sind die Ergebnisse: 43% meinen, dass Zoos wichtig sind, 18% meinen dass sie notwendig sind, 16% denken, sie sind veraltet oder meist fürchterlich und 23% meinen, sie sind grossartig. ZooLex wird offenbar von zahlreichen Zoo-Kritikern und Zoo-Enthusiasten besucht. Die meisten ZooLex-User arbeiten jedoch in oder für Zoos und halten diese wahrscheinlich für wichtig oder notwendig:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/poll.py?poll=zooopinion&result=1




Müncher Tierärztliche Fakultät
8. Fachtagung zu Fragen von Verhaltenskunde, Tierhaltung und Tierschutz der LMU München
vom 03.-05.04.03
http://www.vetmed.uni-muenchen.de/tierhyg/aktuelles.html
Tel.: 089/159278-0
Fax: 089/1578277



Mammalian Biology
Table of Contents 2003, Volume 68, Issue 2
Abstracts and the full text will be soon available at:
http://www.ingenta.com/journals/browse/urban/161?mode=direct
Hofmann, T.; Roth, H.: Präferenzen der Futteraufnahme bei Duckern (Cephalophus maxwelli, C. rufilatus und C. niger) in der Elfenbeinküste und Ghana
Bonvicino,C. R.: Eine neue Art von Oryzomys (Rodentia, Sigmodontinae) aus der subflavus Gruppe des Cerrado, Zentral-Brasilien
Castellarini, F.; Dellafiore, Polop, J.: Ernährungsgewohnheiten von Kleinsäugern in Agrarökosystemen von Zentralargentinien
Jacob, J.: Der Einfluß von Überflutungen auf Kleinsäugerpopulationen
Short communications  
Erster Nachweis eines freilebenden Waschbären (Procyon lotor Linnaeus, 1758) in Jugoslawien
Zerbini, A. N.; Castello, H.: Wiederentdeckung des Typusexemplares des antarktischen Zwergwales (Balaenoptera bonaërensis Burmester, 1867)
Rouys, S.: Winterliche Standortveränderungen von Wisenten im Bialowieza-Wald, Polen
Timm, R. M.; Vriesendorp, C.: Beobachtungen zum Ernährungsverhalten der Vespermaus, Nyctomys sumichrasti




Circus

Berliner Morgenpost 24.3.2003

Grüne: Zirkus soll Elefanten abgeben
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/bezirke/story593000.html
Eine Elefantenkuh des Zirkus Renz soll illegal nach Deutschland eingeführt worden sein. Das behauptet jedenfalls die Tierschutzorganisation "animal public". Deshalb versucht sich nun die Fraktion der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus dafür einzusetzen, dass die Elefantin Saila beschlagnahmt wird. Das Problem der Naturschutzbehörde besteht darin, dass sie den Elefanten nicht einfach beschlagnahmen und in einen Zoo stecken kann. Die einzige Möglichkeit der Unterbringung bestünde in einer Auffangstation für Wildtiere. Deshalb hat sich "animal public" um einen Platz für Saila im Safaripark Gänserndorf in Österreich bemüht, wo Elefanten artgerecht gehalten werden können. Dementsprechend müsste die Potsdamer Behörde nun tätig werden. Allerdings gibt es dabei zwei Probleme. Erstens werden häufig für Elefanten, die illegal eingeführt wurden, falsche Papiere von bereits gestorbenen Tieren benutzt. Zweitens hat der Zirkus nach dreiwöchigem Gastspiel in Spandau gestern seine Zelte abgebrochen und zieht Richtung Kassel - und damit aus dem direkten Einflussgebiet der Behörde heraus.

Media-Tip
Zoos in Deutschland - Eine multimediale Reise
CD-ROM Diese CD-ROM wurde 1998 in Zusammenarbeit mit der Zoo-AG Bielefeld veröffentlicht. Sicherlich ist sie nicht mehr top-aktuell. Die 25 ausführlichen Portraits der größten Zoos sind bereits Zeitdokumente. Allerdings ist in der Zwischenzeit kein vergleichbares Kompendium erschienen, und der Großteil der 400 kleineren Parks hat sich wenig verändert. Auch Tierportraits, Spiele und Hintergrundinfos sind zeitlos. So schreibt der bekannte Tierfotograf Willi Dolder in seiner Zeitschrift "Wunderwelt Zoo": "Eine gelungene, nahezu vollständige Zusammenstellung der Zoos und Tiergärten Deutschlands mit 1500 Bildern und Grafiken, 1200 Seiten Information und 35 Dia-Shows mit Musik. Empfehlenswert! "

Mehr Infos über die CD-ROM
Noch erhältlich bei NatureCom für nur noch 14,20 Eur



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Ausstellungen

KÖLN Zoologischer Garten:
DER AUEROCHSE - EIN WILDRIND KEHRT ZURÜCK
noch bis 30.3.2003
http://www.zoo-koeln.de

KÖLN Zoologischer Garten:
DINOVERSUM - Die Welt der Dinosaurier im Kölner Zoo
12.4. bis 14.9.2003
http://www.zoo-koeln.de/aktuelles/dinoversum.php

PADERBORN Naturkundemuseum im Marstall:
EULE UND MENSCH
11.4. bis 3.8.2003
http://www.paderborn.de/cs_kunst_kultur/content/sp_auto_7329.php

DESSAU Museum für Naturkunde und Vorgeschichte:
NISTKÄSTEN UND IHRE MIETER bis 27.4.2003
DAS EI IN NATUR UND KULTUR bis 27.4.2003
FLUGSAURIER 7.5. bis 12.10.2003
http://www.dessau.de/amt41/kulttour/de/kultur/k05.html

BERLIN Botanischer Garten
Sex im Pflanzenreich - Lust und Frust
bis 6.5.2003
http://www.bgbm.org/BGBM

BAD DÜRKHEIM Pfalzmuseum für Naturkunde
NATURALE 2002/2003 - 18th International Nature Film Festival
22.5. bis 25.5.2003
http://www.pfalzmuseum.de/

MÜNCHEN, Deutsches Jagd- und Fischereimuseum:
Von Menschen Und Bibern
bis 21.4.2003
http://www.jagd-fischerei-museum.de/

STUTTGART Staatliches Museum für Naturkunde
Naturfotos des Jahres
2.4. bis 1.6.2003
http://www.naturkundemuseum-bw.de

LINZ Biologiezentrum des Oberösterreichischen Landesmuseum:
AMSEL, DROSSEL, FINK UND STAR Oberösterreichs Vogelwelt zur Jahrtausendwende
11.4. bis 5.10.2003
http://www.biologiezentrum.at

BAD DÜRKHEIM Pfalzmuseum für Naturkunde
LUCHS
bis 30.6.2003
http://www.pfalzmuseum.de/

FRAUENFELD Naturmuseum
GRÖSSER, STÄRKER, SCHÖNER - Auffallen bei Mensch und Tier
5.4. bis 27.7.2003
http://www.kttg.ch/museen/HTM/natur1.htm

WINTERTHUR Naturmuseum
PFERDE - IN DER STEPPE UND IM STALL
bis 4.5.2003

HANN. MÜNDEN Städtisches Museum im Welfenschloß:
DAS HEIMLICHE LEBEN DER WASCHBÄREN
Ausstellung mit Bildern des Tierfotografen Ingo Bartussek
bis 18.5.2003
http://www.hann.muenden.de/kultur/museum/

Naturkunde-Museum Wiesbaden
IM REICH DER BISONJÄGER Nordamerikas Tierwelt und seine Ureinwohner
bis 29.6.2003
http://www.nws-wiesbaden.de/amerika/index.html

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TV-Tipps

Ein Doc für alle Felle:
Wiederholung der Doku-Soap aus dem Dortmunder Zoo
B1: jeweils mittwochs 22.15
SWR: jeweis sonntags, 13:30    
Crocodile Hunter - Im Angesicht der Bestie:
Hinter dem reißerischen RTL2-Titel (jeweils sonntags ca. 14:00) verbirgt sich die australische Doku-Reihe mit Steve Irwin, dem Besitzer des Australia Zoo in Beerwah. In manchen Sendungen geht es um Expeditionen ins Outback, viele spielen aber auch im Zoo.
Gleich anschließend:
Killer Instinct - das Gegenstück dazu vom südaustralischen Reptilienpark-Besitzers Rob Bredl (ebenfalls durchaus gute Doku)


Do., 27.03.2003, 15:05-16:00 3sat, NetzNatur: Land unter Wasser, Reportage über die bedrohte Existenz der Malediven
Do., 27.03.2003, 16:00-16:30 3sat, Natal - Paradies der letzten Nashörner
Fr., 28.03.2003, 05:30-06:00 B1, Zoo & Co., Jäger im Zwielicht, Afrikanische Wildhunde
Fr., 28.03.2003, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Zoo: Unter der heißen Sonne Kaliforniens , Flußpferde, Loris und Warzenschweine in San Diego

Sa., 29.03.2003, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Die Münchner Affen ziehen in den Dschungel

Sa., 29.03.2003, 13:00-13:15 BR, Zoo & Co, Mein lieber Biber
Sa., 29.03.2003, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Geparde - schnelle Jäger der Savanne
So., 30.03.2003, 16:00-16:30 WDR, Erlebnisreisen: England - Gärten in Cornwall
So., 30.03.2003, 21:00-21:45 B1, Der Herr der Wölfe, Ein Wildbiologe in den Karpaten
Mo., 31.03.2003, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Zoo: Tierische Wohngemeinschaften in Emmen , Tamarine, Paviane und Kodiakbären
Mo., 31.03.2003, 19:00-19:45 ARTE, Als wären sie nicht von dieser Welt, Der unmögliche Lebenswandel der Schleimpilze
Di., 01.04.2003, 21:30-21:45 MDR, Hierzulande, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten - Neue Staffel NEU
Mi., 02.04.2003, 13:45-14:00 MDR, Hierzulande, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten
Mi., 02.04.2003, 15:15-16:00 ARD, Koralleninseln und Vulkane in der Südsee, Tierbeobachtungen auf den Salomonen
Mi., 02.04.2003, 16:15-17:00 ZDF, Wunderbare Welt, Heuschreckenalarm
Mi., 02.04.2003, 16:30-17:15 3sat, Angriff der Ameisen - Kampf um Christmas Island (Invasions-Ameisen)
Mi., 02.04.2003, 22:15-22:45 ZDF, Abenteuer Wissen, Auf der Jagd nach unbekannten Lebewesen
Do., 03.04.2003, 14:15-15:00 ZDF, Discovery - Die Welt entdecken, Conkouati - Neue Heimat für Schimpansen
Do., 03.04.2003, 15:00-16:00 3sat, NetzNatur: Nationalpark, Gämsen, Geier und Gelehrte
Do., 03.04.2003, 16:00-16:30 3sat, Projekt Fischotter, Dokumentation von Wilhelm Möller und Claus Reuther

Do., 03.04.2003, 16:00-17:55 N3, Welt der Tiere - Marderblues - Die letzten Nerze Europas
Fr., 04.04.2003, 07:00-07:30 WDR, Als wären sie nicht von dieser Welt - der unmögliche Lebenswandel der Schleimpilze
Fr., 04.04.2003, 21:10-21:45 SF2, Mit der Live-Kamera in der freien Natur, Exkursion mit Hans A. Traber (1970)
Sa., 05.04.2003, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co, Der Zoo in Singapur
Sa., 05.04.2003, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Orcas - Räuber der Weltmeere
Sa., 05.04.2003, 18:30-19:10 VOX, hundkatzemaus, Thema u.a.: Sanfte Medizin im Zoo
So., 06.04.2003, 09:55-10:25 Kabel1, Challenge, Menschen, Tiere, Emotionen - Der Wildpark Sommerhausen



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http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm


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