Zoopresseschau

Zoo-AG Bielefeld
http://www.zoo-ag.de

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Ausgabe 145 vom 23. Januar 2003
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse zusammengestellt von Dirk Petzold
und Dr. Martina Raffel
zusätzliche Recherchen: Christian Hellwig
redaktion@zoo-information.de ISSN 1619-6643

Liebe Leser

"Bärbel" aus Klingenthal also war jener Wolf, der als "Puck" in Niedersachsen unterwegs war. Nun wurde sie erschossen; wie so viele Wölfe, Luchse und Wildkatzen vor ihr von einem "Jäger", der sie angeblich mit einem Hund verwechselte.
Diese Geschichte zeigt aber, dass...
- es nach wie vor von Verstand oder Unvernunft Einzelner abhängt, ob eine Koexistenz mit Wildtieren möglich ist
- von Naturschützern über die Behörden und die Bevölkerung bis sogar zur Jägerschaft die Sympathien mit großer Mehrheit auf Seiten des Wolfs liegen
- die alte Ausrede "verwechselt" nicht mehr akzeptiert wird; Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, aber führt zum Entzug des Jagdscheins. Ob die Ausrede "Notwehr" wohl durchkommt?
- auch ein zoogeborener Wolf in unserer Agrar-, Siedlungs- und Forst-Wüste selbst im tiefen Winter während strenger Frostperioden zurechtkommen kann. Ohne Jagen je erlernen zu können, ohne Hilfe eines Rudels, und ohne Gefahr für den Menschen. Das stimmt hoffnungsvoll für künftige Auswilderungsprojekte zoogeborener Raubtiere, ohne damit einer "hard release"-Methode ohne Trainung und Eingewöhnung das Wort reden zu wollen.
"Bärbe/Puckl" hat damit ihren Artgenossen sicherlich einen Dienst erwiesen.
Die Meldungen darüber mit vielen Hintergrund-Infos und Meinungen nehmen einen großen Teil der Naturschutz-Rubrik ein

Aus den Werbeblöcken tönt es zur Zeit: "Sammeln Sie naturgetreue Miniaturen: Entdecken Sie die Welt der Singvögel - Teil 1: Der Eisvogel". Dumm gelaufen, wenn schon diese erste Art gar nicht zu den Singvögeln gehört. Sehr glaubwürdig...

Amtsgericht Koblenz: Skybeamer, die kreisenden Lichtfinger über Discotheken, müssen als Werbe-Installation genehmigt werden und sind außerhalb geschlossener Ortsschaften grundsätzlich nicht zulässig. Endlich gibt es einen Hebel gegen diese optische Umweltverschmutzung des Nachthimmels, die in dringendem Verdacht steht, Zugvögel und andere Tiere irrezuleiten. Mögen sich die Naturschützer dieser Aufgabe annehmen!

Dirk Petzold


  Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Nürnberger Nachrichten 22.1.2003
Eisbären ab 2005
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=62150&kat=10
Bei den Humboldpinguinen im Nürnberger Zoo gab es gleich achtfachen Nachwuchs. Damit watscheln jetzt 36 Pinguine durch das Gehege. Gleich im Nachbargehege wurden drei kalifornische Seelöwen geboren. Neues gibt es von der Rückkehr der Eisbären: Die letzten vier Artgenossen mussten vor drei Jahren erschossen werden, weil Unbekannte sie freigelassen hatten. Ab April startet nun der Bau eines neuen Geheges. Zwei Jahre später sollen dann die ersten Eisbären einziehen. Aktuell stehen im Tiergarten kleine Renovierungsarbeiten im Delfinarium an.

Nürnberger Zeitung 22.1.2003
Die Zeit der Sammelwut ist vorbei
http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=62276&kat=11
Die NZ sprach mit dem Nürnberger Tiergartenchef Peter Mühling darüber, warum ein Zoo bestimmte Tierarten hält, andere abgibt oder den Tierbestand im Lauf der Zeit verändert. "Die Sammelwut von Zoos gehört längst der Vergangenheit an", so der Tiergartenchef. Außerdem haben sich die Haltungsvorschriften in den letzten Jahrzehnten grundlegend geändert: Den Tieren steht jetzt viel mehr Platz zu. Auch die Tatsache, dass manche Tierarten in freier Natur vom Aussterben bedroht sind, kann Grund für einen Zoologischen Garten sein, sie zu halten.

B.Z. (Berlin) 21.1.2003
Berliner Zoo-Chef: Mehr Platz für Bären Kondore und Pinguine
http://bz.berlin1.de/aktuell/news/030121/zoo.html
Der Berliner Zoo im Jahr 2003. Die BZ sprach mit Zoo-Chef Dr. Jürgen Lange. Lange äußert sich zu den Reparaturarbeiten an der neuen Pinguinanlage und zu Arbeiten an der Pinuinnordanlage. Weiter sei eine neue Greifvogelvoliere für die Kondore geplant. Die Anlage der Wölfe und der Bären wird zusammengezogen, der dazwischen liegende Weg verschwindet. Zum 90. Geburtstag des Aquariums wird der Eingangsbereich umgestaltet. Bis Pfingsten wird im Restaurantbereich ein neuer Musikpavillon entstehen.

Freie Presse 23.1.2003
Tierpark: Höchste Gästezahl seit 1992
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/CHEMNITZ/CHEMNITZ/TEXTE/543175.html
Erstmals seit 1992 konnte der Tierpark mehr als 200.000 Besucher im Jahr zählen - und das Zählen wollte zudem gar kein Ende nehmen: Genau 249.523 Gäste kamen 2002 in den Chemnitzer Zoo, wie Tierpark-Chef Hermann Will am Mittwoch mit froher Miene bekanntgab. „Wir haben zwar schon seit 1998 einen stetig leichten Anstieg der Besuchszahlen, aber das letzte Jahr bedeutet einen Zuwachs um 46 Prozent“. Als Gründe für diesen Schub nennt er das spürbar verbesserte Angebot - vom Tropenhaus natürlich bis hin zur Tierparkschule, den Kindergeburtstagen im Zoo oder neuen Führungen.
Zudem gibt es auch mehr Tierparkbewohner. Gegenüber dem Jahre 2001 stieg die Zahl der Tierarten von 148 auf 170. Den größten Sprung machten die Vögel (37 auf 43) sowie die Reptilien (sechs auf zwölf Arten). Beachtenswert ist zudem die Arbeit der Chemnitzer beim Europäischen Erhaltungszucht-Programm (EEP) für zwölf verschiedene bedrohte Tierarten. Beispiel: Im vergangenen Jahr wurde mit einer Stute ein aktiver Beitrag zur Wiederansiedlung der Przewalskipferde in ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet in der Mongolei geleistet. Ab dem 22. Januar 2003 wird der Tierpark an einem weiteren EEP teilnehmen: Kuba-Schlankboas kommen aus dem Zoo Usti nad Labem nach Chemnitz.
Hermann Will: „Auch sind wir glücklich über die Geburt eines weiteren Prinz-Alfred-Hirsch-Böckchens, obwohl es für dieses tropische Tier ein ungünstiger Monat ist. Auf Grund der Kälte musste der Sprössling bisher im beheizten Stall bleiben.“
Kommentar: Problem - Trotz Rekord höhere Preise?
Ob dies hohe Niveau aber zu halten ist? Noch dieses Jahr muss Zoo-Chef Will (zähneknirschend) höheren Eintritt von den Besuchern verlangen: Der Stadtrat hatte wegen der Sparzwänge im Haushalt auch für den Tierpark beschlossen, 180.000 Euro ab 2003 mehr einzunehmen. Ein weiterer Preisanstieg aber könnte dazu führen, dass wieder weniger Besucher kommen.

Neue Osnabrücker Zeitung 23.1.2003
Bei Dauerfrost taut der Tiger erst richtig auf
http://www.neue-oz.de/information/noz_print/stadt_osnabrueck/zoo.html
Im Osnabrücker Zoo turnen die Tiger derzeit lebhaft durch ihr mit Panzerglas, Mauern und Gittern gesicherten Areal. Die Kalifornischen SeelÃwen kennen den strengen Frost aus ihrer Heimat zwar nicht, sind jedoch trotzdem gut angepasst. Durch die Bewegung halte die flinken Schwimmer ihr Becken eisfrei - das ist wichtig, betont Zootieräztin Susanne Klomburg. Schimpansen und anderen Primaten im Zoo mögen die Affenkälte weniger. Durch die sogenannte Rein-Raus-Haltung haben sie zwar die Möglichkeit, frische Luft zu schnappen. Sie ziehen derzeit aber den Stallgeruch der frischen Januarluft vor.

Thüringer Allgemeine 23.1.2003
Zoo-Inventur: Die Kuhreiher sind neu dabei
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.erfurt.volltext.php?id=439717
Wenn der Zoopark Inventur macht, kommen vor allem Zahlen auf den Tisch.
36 Jahre lebten die Klammeraffen schnöde als Mischlinge auf dem Roten Berg, jetzt stellte sich heraus, dass es sich um äußerst seltene Goldstirn-Exemplare handelt. Zootierpflegerin Karola Walter war bei einem Frankreich-Besuch im Tal der Affen die verblüffende Ähnlichkeit der dort hochgepriesenen Goldstirnklammeraffen mit den Erfurter Tieren aufgefallen. Der genetische Test im Deutschen Primatenzentrum brachte die Übereinstimmung an den Tag und den Affen neuen Ruhm. 15 Tiere leben in amerikanischen Zoos, 16 in europäischen.
Neu im Zoo sind 61 Tiere, z. B. wurden vier Kuhreiher gekauft. Bei den knapp 600 Geburten hatten die Rotschulter-Enten mit 20 Küken die Nase vorn. Frohe Minen bescherten die Besucherzahlen: Die 323 000 Gäste (ein Plus von 25 Prozent) kamen aus allen Ecken Thüringens und bewunderten nicht nur Nashornbaby Limpopo. Leider steuert das Land Thüringen in diesem Jahr keine müde Mark bei.
Bis 2005 soll - trotz aller Finanzprobleme - das Löwenhaus fertig sein. Dann erst könnte eine neue Außenanlage für die Elefanten folgen. Die jetzige gehört ebenso wie das alte Affenhaus und die Unterbringung der Schafe und Ziegen zu den kritischen Punkten, bestätigt Dr. Neuschulz mit Blick auf die neuen Landesgesetze. Neue Unterkünfte für Bärenstummel- und Guereza-Affen sowie für Geierfalken und das sanierte Lama-Gehege werden im Frühjahr übergeben.

Thüringische Landeszeitung 23.1.2003
Zoo entdeckt: Seit 36 Jahren seltene Affenart beherbergt
http://www.tlz.de/tlz/tlz.nachbarstaedte.volltext.php?id=439492
Als äußerst seltene Goldstirn-Klammeraffen stellten sich die bislang als Mischlinge eingeordneten Klammeraffen heraus, die bereits seit 1966 im Thüringer Zoopark Erfurt gehalten werden. Bei ihrem Besuch im Zoo im französischen Romagne hatte die Erfurter Revier-Zootierpflegerin Karola Walter die Ähnlichkeit der dortigen Klammeraffen mit den Erfurter Tieren bemerkt. Eine Haaruntersuchung der beiden Affengruppen beim Deutschen Primatenzentrum in Göttingen brachte Gewissheit.

Thüringer Allgemeine 23.1.2003
Sensation im Erfurter Zoo
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.magazin.volltext.php?id=439856
Die Klammeraffen im Erfurter Zoo haben sich als zoologische Rarität herausgestellt.

Usinger Anzeiger 23.1.2003 1:22
Wieder Besucherzuwachs im Opel-Tiergehege
Für jeden ein Stück vom Zoo im Angebot

http://www.usinger-anzeiger.de/sixcms/detail.php?id=730694
Hinter dem Opel-Zoo in Kronberg liegt ein erfolgreiches Jahr. Und vor dem zoologischen Garten liegen große Herausforderungen. Mit 600000 Besuchern kamen 19 Prozent mehr Gäste als im Jahr zuvor. Zwei Millionen Euro investierte der Trägerverein „Georg von Opel-Freigehege für Tierforschung e.V.“ in den ersten Bauabschnitt für den Gehegekomplex Afrika. Aber: Stolze fünf Millionen Euro sind für den kommenden zweiten Abschnitt vorgesehen. „Das ist nicht mehr aus unserer Kasse zu erwirtschaften“, beschrieb Zoo-Direktor Dr. Thomas Kauffels in der Jahrespressekonferenz. Der Besucherweg bei den Elefanten, die Elchanlage, der Waldlehrpfad und der Abschnitt „Afrika I„ seien mit zwei Millionen Euro erneuert worden. „Das ist in der Fachwelt sehr akzeptiert worden und brachte uns in die erste Liga der Zoos“, beschrieb von Opel die Bedeutung. Deshalb habe der Zoo seine Eintrittspreise in diesem Jahr erhöht. Der Opel-Zoo als private Einrichtung mit 1184 Tiere aus 190 Arten müsse genau wie ein mit öffentlichen Zuschüssen geförderter Tierpark die Auflagen erfüllen und die EU-Richtlinien zum Tier- und Artenschutz umsetzen, erläuterte Dr. Kauffels kommende Aufgaben. Mit „Afrika I“ sei das auf 7000 Quadratmetern begonnen worden. Seit September sind Stachelschweine, Erdmännchen, Braune Hyänen (gibt es nur drei Mal in Europa), Warzenschweine, Flachlandnyalas und Bergfriedböcke zu sehen. Die neue Luchsanlage an Stelle des Geheges für weißes Dammwild werde Ostern eröffnet. Konkret geplant sei für das Jahr 2004 der Abschnitt „Afrika Savanne“. Fünf Millionen Euro sind veranschlagt für den kompletten Umbau des Eingangsbereichs. Ein Restaurant im Stil einer afrikanischen Lodge mit Gesellschaftsräumen ist geplant. „Mit Blick auf Zebras und Giraffen können Sie im Malerwinkel über Kronberg hinweg auf die Rhein-Main-Ebene blicken“, beschrieb Kauffels.

Kieler Nachrichten 22.1.2003
Neue Tiere im Gettorfer Tierpark
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-e/c-bki-gett-tier_ART.htm
Im Gettorfer Tierpark wird seit dem vergangenen Jahr auf Sächsisch gegrunzt: Die beiden Wasserschwein-Damen Carmen und Jutta haben ihren Umzug von Leipzig in den Norden gut überstanden. Nicht nur die Wasserschweine, auch Dr. Gabriele Thomas, die zoologische Leiterin des Gettorfer Tierparks, sehnt den Frühling herbei. Im vergangenen Jahr sei der Spätsommer zu heiß und der Herbst zu kalt und nass gewesen. Deshalb habe man die erhoffte Besucherzahl nicht erreichen können. "Da nützt dann auch die beste Werbung nichts", so die Biologin. In guten Jahren passieren rund 120000 Gäste das Kassenhäuschen, 2002 waren es knapp über 100000. Laut einer aktuellen Zählung tummeln sich in der drei Hektar großen Anlage 777 Tiere aus 143 verschiedenen Arten. Neben den Wasserschweinen gehören auch die Nasenbären zu den neuen Tierpark-Attraktionen. Als wichtigste Investition des laufenden Jahres nannte Gabriele Thomas den Um- und Ausbau der so genannten Sittich-Paradieshalle. Das Gebäude soll zu einer teilbegehbaren Anlage umgestaltet werden. "Der Bauantrag ist gestellt; im Frühjahr können die Arbeiten beginnen."

Thüringer Allgemeine 23.1.2003
Neue Auflagen auch für Gothaer Tierpark
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.gotha.volltext.php?id=439733
Die Panik bricht jetzt nicht aus. Mit diesen Worten reagierte der Gothaer Tierparkleiter Roland Walther auf das geplante Änderungsgesetz zum Thüringer Naturschutzrecht. Es wird strengere Anforderungen an artgerechte Haltung, Ernährung und Pflege für Tiere in zoologischen Gärten mit sich bringen. Wert wird künftig auf entsprechend ausgebildetes Personal, wissenschaftliche Arbeit und regelmäßige Kontrollen in Tierparks und Zoos gelegt. Wenn derartige Auflagen in der Vergangenheit nicht umgesetzt wurden, geschah das aufgrund fehlender Gelder, so Walther. "Wir haben uns bemüht, beispielsweise aus zwei Käfigen einen gemacht, dafür lieber auf eine Art verzichtet, um ausreichend Platz für Tiere zu schaffen."Bevor der Gothaer Tierparkleiter nicht den exakten Wortlaut der neuen Gesetzgebung kennt und weiß, was konkret verlangt wird, könne er sich nicht dazu äußern, was es für den Tierpark bedeute. Der Gesetzgeber dürfte nicht daran interessiert sein, mit den Neuregelungen Zoos und Tierparks platt zu machen.

Ostsee Zeitung 23.1.2003
Zukunft des Wismarer Tierparks ist gesichert
http://www.ostsee-zeitung.de/wi/start_112742_617500.html
Der Tierpark Wismar e. V. ist derzeit in der Lage, jährlich 182 130 Euro selbst zu erwirtschaften, ist sich Direktor Michael Werner sicher. Dabei ist aber noch nicht berücksichtigt, dass nebenan auf dem Gartenschaugelände eigenständige Veranstaltungen stattfinden, von denen der Tierpark in Bezug auf steigende Besucherzahlen profitieren könnte. Die Hansestadt Wismar fördert die Einrichtung mit 179 000 Euro. Summa summarum rechnet der Tierpark mit einer Jahreseinnahme von 425 858 Euro. Der Personalplan wurde nochmals um drei Stellen gekürzt. Der stellvertretende Direktor, der auch technischer Leiter war, und die Haushaltssachbearbeiterin mussten gehen. „Nur durch zusätzlichen Einsatz von Sozialhilfeempfängern, Praktikanten und anderen Hilfskräften kann die Arbeit bewältigt werden“.

Berliner Morgenpost 18.1.2003
Bald kuschelt der Affe mit dem Papagei
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/brandenburg/story577934.html
Im Zoo Eberswalde sollen in einer neuen Voliere verschiedene Arten in einem Raum vereint werden. Die 400 Quadratmeter große und sechs Meter hohe Anlage wird gegenwärtig von 75.000 Euro Spendengeldern gebaut. Ab Ostern werden dann schwarze Springtamarine gemeinsam mit den artverwandten Braunrückentamarinen, Papageien sowie Wildmeerschweinchen eine große Südamerika-Voliere bewohnen. Bisher waren die südamerikanischen Tiere - streng getrennt nach Arten - in sieben kleinen Einzelvolieren untergebracht.

Der Neue Tag 23.1.2003
Vogelzüchter mit überragenden Ergebnissen - Verein ehrt langjährige Mitglieder
http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/0,2123,81524-1-165_0_0,00.html
Eslarn. Der Vogelzucht- und Schutzverein präsentiert der Öffentlichkeit in den Volieren der Vogelzuchtanlage nicht nur eine reiche Auswahl an Vogelarten. Er kümmert sich mit dem Aufstellen von Nistkästen zudem um die in der freien Natur lebenden gefiederten Freunde. Trotz zahlreicher Ausgaben, die der Verein zum Erhalt und für die Pflege des Vogelparks aufwendet, konnte Kassier Hans Zierer auf eine ordentliche Kasse verweisen. In einem Ausblick erinnerte Vorsitzender Martin Eckert an den Besuch der monatlichen Versammlungen im Vogelpark und die Vogelstimmenwanderung am 29. Mai. Der Vogelpark ist für die Öffentlichkeit ab Mai wieder geöffnet.

Frankfurter Rundschau 23.1.2003
Webcam ist bei Niederkunft dabei
http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/frankfurt/?sid=2aeea6eac6c051267225464125e6422d&cnt=95597
Auf so ein Riesenbaby wartet derzeit die sechsjährige Giraffenstute Chira im Zoo. Weil eine Giraffenmutter beim Gebären nach Auskunft von Zoo-Direktor Christian Schmidt absolute Ruhe braucht, bleibt das Giraffenhaus währenddessen und eine Woche lang danach geschlossen. Wer das sehen will, muss ins Internet zu Radio FFH ( www.ffh.de ). Die Radioleute durften eine Kamera im Giraffenhaus installieren.

Hamburger Abendblatt 18.1.2003
Zoo-Löwinnen töten Pfleger
http://www2.abendblatt.de/daten/2003/01/18/114737.html
Wuhan - Zwei Löwinnen haben in einem chinesischen Zoo einen Tierpfleger zerfleischt und sind durch die offene Käfigtür geflohen. Sie liefen mehrere Stunden lang durch den Tierpark, bevor sie eingefangen wurden.

News 17.1.2003
Pandabären mangelt es an Sex-Interesse
http://www.news.ch/detail.asp?ID=129125
Der Riesenpanda Gao Gao soll für reges Treiben im Pandagehege des Zoos von San Diego in den USA sorgen. Gao Gao aus China soll im Zoo an der US-Westküste der Pandabärin Bai Yun endlich wieder zu Nachwuchs verhelfen.

Darmstädter Echo 17.1.2003
Vogelpark: Zwischenzeitliche Irritation in Sachen Erweiterungsplanung ist vorbei
http://www.echo-online.de/suedhessen/detail.php3?id=177373
Für die Erweiterungspläne des Biebesheimer Vogelparks hatte Anfang vergangenen Jahres die Gemeindevertretung votiert. Zum beschlossenen Gesamtpaket gehörte, dass der Schäferhundeverein umzieht und das von ihm bis dahin genutzte, rund 4500 Quadratmeter große Gelände an den Vogelparkverein verkauft wird. Nach einigen Irritationen mit dem Bibesheimer Schäferhundeverein hat die Gemeinde nun wieder Zugriff auf das Gelände beim Vogelpark.

Neue Ruhr Zeitung  17.1.2003
Furchteinflößende zehn Zentimeter
http://www.nrz.de/nrz/nrz.rheinberg.volltext.php?id=430733
Ein schwarzer Thai-Skorpion ist eines der vielen Tiere, die im Terrazoo von überforderten Besitzern abgegeben wurden. Etliche der im Terrazoo abgegeben Skorpione sind auch mal exotische Urlaubssouvenirs gewesen. Längst nicht alle Tiere kann der Terrazoo aufnehmen.

Schweriner Volkszeitung 17.1.2003
Harte Rangkämpfe um das Alpha-Weibchen
http://www.svz.de/newsmv/lr/gue/17.01.03/start/start.html
Im Güstrower Natur- und Umweltpark (NUP) ist Ranzzeit, die Paarungszeit der Wölfe. Harte Rangkämpfe finden statt. "Seit drei Jahren ist der Posten des Alpha-Wolfes jetzt schon vakant", sagt Pflegerin Petra Koppe frustriert. Wenn sich kein Alpha-Wolf findet, gibt es auch keinen Nachwuchs. Wegen des ausbleibenden Nachwuchses mussten vergangenes Jahr drei im Wildpark Schorfheide geborene Wolfswelpen zur Auffrischung in das Rudel eingegliedert werden.

Ostsee Zeitung 17.1.2003
Für die Socorrotaube im Einsatz
http://www.ostsee-zeitung.de/ri/start_112748_612693.html
Socorrotauben werden schon seit einigen Jahren im Vogelpark Marlow gehalten. Seit letztem Mai hat sich Dr. Martin Heindl, Mitglied des Fördervereins des Parks, ihrer angenommen. Er engagiert sich für das Socorrotauben-Projekt, einem weltweiten Erhaltungszuchtprogramm, an dem auch die Marlower Einrichtung teilnimmt.

Ostthüringer Zeitung 17.1.2003
Erfolgreiches Tiergartenjahr mit rund 35 000 Besuchern
http://www.otz.de/otz/otz.eisenberg.volltext.php?id=431075
Der Tiergarten am Eisenberger Geyersberg kann auf ein recht erfolgreiches Jahr 2002 zurück blicken: Mit rund 35 000 Besuchern war es bedeutend besser als 2001. Der "Bauernhof der Zwerge", der die kleinsten Haustiere der Welt beherbergt, und in dem das Streicheln der Tiere erlaubt ist, wurde wie geplant fertig gestellt. Die letzten Aktionenen waren die Umgestaltung der Koppeln für Esel und Kühe sowie die Erneuerung der Fassade und der Fenster am Hauptstallgebäude.

 Rheinische Post 17.1.2003
Experten sind verzweifelt
http://www.rp-online.de/news/wissenschaft/erde/2003-0117/pinguine.html
Eine Schar Pinguine im Zoo von San Francisco treibt alle Tierpfleger und Experten zu schierer Verzweiflung. Der Grund: Die Tiere schwimmen seit November von morgens bis abends nur im Kreis. Erst am Abend hüpfen sie aus ihrem Schwimmbecken. 

Eckernförder Zeitung 21.1.2003
Die Nasenbären sind neue Attraktion
http://www.eckernfoerder-zeitung.de/2003/01/21/woh2003012103.asp
Der Gettorfer Tierpark hat zum Jahresbeginn seinen Tierbestand gezählt; neu sind die Nasenbären, die Wasserschweine, Rotbauchtamarine und schwarzweiße Varis.

Mannheimer Morgen 17.1.2003
Krake kann Glas mit Krabben öffnen
http://www.mamo.de/aktuell/aus_aller_welt/20030118_krake.html
Eine Krake öffnet im Münchner Tierpark Hellabrunn ein Glas, in dem sich Krabben befinden. Pfleger haben dem Tier beigebracht, sich das Futter aus verschlossenen Schraubgläsern selbst herauszuholen. Als nächstes soll "Frieda" lernen, Farben zu erkennen.

Berliner Morgenpost 17.1.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story577401.html
Der Bartgeier gilt als die «Gesundheitspolizei der Berge». Er kann ganze Knochen schlucken. Sind sie ihm aber zu groß, lässt er sie aus großer Höhe auf die Felsen fallen und zerspringen. Die Geier im Zoo bekommen heute Fleischknochen und dazu pro Vogel eine Ratte - klein genug zum Schlucken.

Freie Presse 17.1.2003
Crimmitschau: Bewohnern des Tiergeheges macht wechselhafte Witterung nichts aus
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/WESTSACHSEN/CRIMMITSCHAU/TEXTE/539433.html
Den Bewohnern des Tiergeheges im Crimmitschauer Sahnpark kann ganzjährig ein Besuch abgestattet werden. Das Erfreuliche: Der Rundgang durch die Anlage kostet auch in diesem Jahr keinen Eintritt.



Nachwuchs

Nordkurier 18.1.2003
Löwen sollen bald ein Rudel bilden
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/h/h.php
Ueckermünde. Am kommenden Mittwoch wird Löwenvater "Pazur" mit seinen beiden mittlerweile schon recht lebhaften Kindern und Löwenmutter "Naemi" erstmals direkten Kontakt ohne schützende Gitter haben. Die ersten Begegnungen von ’Pazur‘ mit seinem Nachwuchs waren jedenfalls sehr freundschaftlich.

Berliner Morgenpost 18.1.2003
Shakira, Soraya und Pamela: Lernen in der Tigerschule
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story577898.html
Shakira, Soraya und Pamela, die drei vor einem halben Jahr im Berliner Tierpark geborenen Tigermädchen, sind mächtig gewachsen. Traurige Nachrichten gibt es derweil von den drei Löwenmädchen, die im Oktober 2001 im Tierpark geboren wurden. Aenne war mehrfach krank und starb im vergangenen Sommer. Petra wechselte in den Zoo Nürnberg und starb dort nach einem Kampf mit einer älteren Löwin. Übrig geblieben ist nur Angelika.

Dresdner Neueste Nachrichten 20.1.2003
Zebrakind braucht Taufnamen: Anfangsbuchstabe soll "H" sein
http://www.dnn.de/regional/33114.html
Damit sich das am ersten Weihnachtsfeiertag geborene Zebrakind einen Namen machen kann, suchen die DNN gemeinsam mit dem Dresdner Zoo nach einem Vornamen für das Stutenfohlen. Fest steht bislang lediglich, dass der Name mit "H" beginnen muss. Nach Felix (geboren im Jahr 2000) und Gina (2001) ist die Kleine das dritte Kind von Hengst Korro und Stute Kirby.



Thüringer Allgemeine 21.1.2003
Tierpark: Fasanerie-Bewohner warten auf neue Paten
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.arnstadt.volltext.php?id=437940
Arnstadt. 250 Tiere befinden sich momentan in der Fasanerie, darunter 50 verschiedene Arten. Die Anlage bedarf einiger Erneuerungen, aber für diese Investitionen fehlen immer noch 15.000 Euro. Eine erfreuliche Bilanz gibt es aber auch zu verzeichnen, denn im vergangenen Jahr konnten immerhin 2500 Besucher mehr gezählt werden als im Jahr 2001.

Ostthüringer Zeitung 21.1.2003
Schulzoo-Tiere sind Bereicherung für Unterricht
http://www.otz.de/otz/otz.greiz.volltext.php?id=436577
Seit 1990 ist der Schulzoo des Greizer Gymnasiums, Haus Pohlitzer Straße, eine Attraktion für die Schüler und vor allem auch eine Bereicherung des Biologie-Unterrichts. Fünf Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft kümmern sich unter Anleitung ihres AG-Leiters, Biologie- und Chemielehrer Roland Miksch, um das Füttern und Reinhalten der Meerschweinchen, Ratten, Mäuse, Degu und Goldhamster.

Ostthüringer Zeitung 21.1.2003
Wasser hält in Orlamünde Besucher von Wildherde fern
http://www.otz.de/otz/otz.jena.volltext.php?id=436549
Das Damwild von Werner Pfister und Jörg Hädrich zieht Am Anger in Orlamünde immer wieder Spaziergänger zum Schauen an. Die Damwildherde gibt es seit 1992 in Orlamünde. Derzeit kümmern sich die beiden Männer um 20 Tiere, im Sommer sind es 30. Immer um die Weihnachtsfeiertage kommt der Förster, um den Bestand konstant zu halten.

Berliner Morgenpost 23.1.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story578809.html
Die Pinselohrschweine im Zoo tragen Haarpinsel an den Ohren und den Schwänzen.


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Duisburg, 23. Januar 2003
Schwarzbraun ist die Haselnuß...
so der Refrain eines populären Schlagers; doch wer weiß schon, daß die glänzend braune Rinde dieses Frühlingsblühers mit unzähligen lichten Korkwarzen bestückt ist, die den borstig-behaarten Trieben ihre schwarzbraun-winterliche Schuppenhaut verleihen. Wer kann auf Anhieb einen Fichten- von einem Tannenzapfen unterscheiden oder anhand entleerter Zapfenteile deren Herkunft der Lärche, Kiefer oder Zeder zuordnen? Dies zu ändern, wird allen Naturfreunden eine Führung angeboten, bei der es um die Bestimmung einheimischer Bäume und Sträucher im Winterkleid geht, was nicht weniger spannend ist, als Bären beim Eiszapfen-Lutschen zuzuschauen.
ZOO-Rundgang am Samstag, 25. Januar 2003, von 13.00 bis 16.00 Uhr Treffpunkt: Am Wasserpavillon im Chinesischen Garten. Das Seminar ist kostenlos, der ZOO-Eintritt muß gezahlt werden

Erfurt, 22.1.03
Jahresrückblick 2002 (stark gekürzt)
Im zurückliegenden Jahr besuchten 322.700 Gäste den Zoopark. Das sind 25 % mehr als 2001. Die gestiegene Besucherzahl ist vor allem auf den Nashornnachwuchs Ende 2001 und die Eröffnung einer Freiluftgaststätte zurückzuführen. Der Tierbestand veränderte sich von 1.119 Individuen in 175 Arten bzw. Rassen des Vorjahres auf 1.166/180 am 31.12.2002 nur unwesentlich
Unter den 596 Geburten sei die Nachzucht bei den Steppenadlern und bei den Braunborstengürteltieren besonders hervorgehoben. Die Rotschulterenten „produzierten“ in drei hintereinander folgenden Bruten 20 Küken.
Einen Beitrag zur Vermittlung des Artenschutzgedankens leistet der Zoopark seit Mai 2002 als Partner der Stiftung Artenschutz. Die in Münster gegründete Initiative hat das Ziel, die unterschiedlichen Stärken von Zoos, Wirtschaft, Naturschutzorganisationen und privatem Engagement zu vereinen und dadurch das Überleben fast vergessener, stark bedrohter Tierarten und Biotope zu sichern. Mit finanzieller Hilfe des Vereins der Zooparkfreunde in Erfurt e. V. wurde am Eingang des Nashornhauses eine Tafel angebracht, die über die einzelnen Tierarten und ihre Überlebenspartner informiert. An der Artenschutzaktion sind im deutschsprachigen Raum mittlerweile über 40 Tiergärten beteiligt.
Als zoologische Überraschung des Jahres erwies sich im Januar die exakte Artbestimmung unserer Klammeraffen. Die im Zoopark gehaltenen Tiere sind nicht nur artenrein, sondern gehören zu der höchst selten in Menschenhand befindlichen Form „Goldstirnklammeraffe“. Erst kürzlich erhielt sie Artstatus und trägt nun den wissen-schaftlichen Namen Ateles hybridus. In Abstimmung mit dem Zuchtbuchführer aus Doue la Fontaine soll jetzt mit den wenigen Haltern in Europa ein „blutauffrischender“ Zuchttieraustausch erfolgen.
Als größtes Bauvorhaben kann 2002 die Fertigstellung der Freiluftgaststätte „Hakuna matata“ verbucht werden. Mit dem Bau war eine teilweise Neugestaltung des Zooplateaus verbunden. Anlässlich des 125-jährigen Jubiläums errichteten die  Wassermeister der Stadtwerke Erfurt Wasser GmbH und der Zooparkverein in kürzester Zeit dort einen Wasserfall, ein Wasserspiel und einen Teich mit Sumpfareal. Mit Hilfe des Zooparkvereines entstanden ebenfalls eine 130 m² große Voliere für Schneeeulen und auf der Elefantenaußenanlage ein Sonnenschutz. 2002 fertiggestellt wurde eine Quarantäne- und Wildtierauffangstation. Um den Zooschulbetrieb wieder zu beleben, war schon 2000/2001 die ehemalige Arbeiterversorgung des Zooparkes als eigenständiges Gebäude umgebaut worden. Im Berichtsjahr erfolgte nun die Möblierung.
Die wirtschaftliche Situation des Zooparkes verlief wechselhaft. Noch im August schienen Liquiditätsprobleme unabwendbar zu sein. Durch strikte Sparmaßnahmen und Reduzierung der baulichen Instandhaltung auf das Notwendigste sowie die erfreuliche Erhöhung der Einnahmen aus Besuchereintritt gelang es jedoch aus eigener Kraft, die Haushaltslage wieder zu stabilisieren und eine ausgeglichene Bilanz zu erreichen.
Die Geschäftsführung dankt abschließend allen, die den Zoopark im Berichtsjahr moralisch und finanziell unterstützt haben.

Leipzig, 23.1.03
PM und Einladung zur "TatzenPROMInade" mit Ludger Beerbaum am 24.01.2003.
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Zürich, 22.1.03
Fledermausfütterung live
Im Zoo Zürich sind auch diesen Januar und Februar die Fledermäuse wieder bei der Fütterung zu beobachten: Die traditionelle Winterfütterung findet jeden Sonntag von 13 bis 15 Uhr im Zoo-Chalet statt. Für das Publikum ist es eine einmalige Gelegenheit, die nächtlichen Flatterer aus der Nähe zu betrachten; für die Tiere ist es eine lebensrettende Notmassnahme.
Verirrte Fledermäuse können an der Kasse des Zoo Zürich abgegeben werden. In der Fledermaus-Notfallstation schlafen zur Zeit rund hundert Pfleglinge aus neun verschiedenen Arten ihren Winterschlaf. Die Stiftung zum Schutze unserer Fledermäuse in der Schweiz hat ihr Domizil im Zoo Zürich und betreibt mit Unterstützung des Zürcher Tierschutzes das landesweit seit mehr als 15 Jahren aktive Fledermausschutz-Nottelefon. Es steht dank ehrenamtlichen Mitarbeitenden in allen Landesregionen hilfesuchenden Finderinnen und Findern von Fledermäusen unter der Nummer 079 330 60 60 rund um die Uhr mit Rat und Tat zur Seite. Jährlich kann dank der raschen Vermittlung von Fledermausschutzfachleuten einigen hundert Fledermäusen geholfen werden.
Im Januar und Februar können die Findlinge jeweils am Sonntag von 13 bis 15 Uhr bei der Fütterung im Zoo-Chalet beobachtet werden. Kinder dürfen sogar mithelfen und selber einmal eine Fledermaus füttern.


Chemnitz, 22. Januar 2003
Jahresrückblick 2002
Stolz blicken die Mitarbeiter von Tierpark und Wildgatter auf das vergangene Jahr zurück:
Die Maßnahmen, die ergriffen wurden, um die Attraktivität zu steigern, allen voran die Eröffnung des Tropenhauses, haben zu einem Anstieg der Besucherzahl um über 46% geführt. Damit konnten insgesamt 274 650 Gäste die „Natur neu entdecken“, wie es im Werbeslogan für den Tierpark heißt.
Ein Ergebnis, welches auch den Finanzbürgermeister erfreuen wird, denn durch diesen Besucheransturm – trotz insgesamt gestiegener Kosten – konnte der Zuschuss der Stadt deutlich reduziert werden.
Beachtenswert ist die Teilnahme des Tierparks an den Europäischen Erhaltungszucht-Programmen (EEP) für 12 verschiedene bedrohte Tierarten. Im vergangenen Jahr wurde mit einer Stute ein aktiver Beitrag zur Wiederansiedlung der Przewalskipferde in ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet in der Mongolei geleistet.
Insgesamt war der Tierpark Chemnitz mit den Zuchterfolgen des vergangenen Jahres sehr zufrieden: bei Anoas, Prinz-Alfred-Hirschen und – nach längere Zuchtpause sogar gleich mit zwei Fohlen – bei den Kulanen hat sich Nachwuchs eingestellt. Aber auch die Capybaras als erste Tropenhausbewohner haben durch erfolgreiche Fortpflanzung bewiesen, dass sie mit ihrer neuen Heimat zufrieden sind. Auch die Nasenbären und Rhesusaffen haben sich in ihrem neuen Gehege neben Richters Tierparktreff gut eingelebt.
Jahresausblick 2003
In diesem Jahr erblickte ein Kamerunschaf-Mädchen am 2. Januar als erster Tierpark-Nachwuchs das Licht der Welt. Obwohl die Tierparkmitarbeiter glücklich über die Geburt eines weiteren Prinz-Alfred-Hirsch-Böckchens waren, war es für dieses tropische Tier ein ungünstiger Geburtsmonat. Auf Grund der Kälte musste der Sprössling bisher im beheizten Stall bleiben.
Der Förderverein wird demnächst den neuen Streichelzoo an den Tierpark übergeben. An diesem bisher größten Projekt der Zoologischen Gesellschaft „Arche Noah“ e.V. werden besonders die Kinder großen Spaß haben. Die jetzige „Streichelwiese“ wird dann zur „Australienanlage“. Und auch die Pekaris erhalten ein größeres Gehege.
Ab dem 22. Januar 2003 wird der Tierpark an einem weiteren EEP teilnehmen. Endlich kommt eine Zuchtgruppe der lange erwarteten Kuba Schlankboas aus dem Zoo Usti nad Labem nach Chemnitz. Nachdem zunächst der aufwändige Papierkrieg um diese besonders geschützten Tiere die Ankunft in Chemnitz verzögert hat, kam es dann durch die Flut im August zu einem weiteren Aufschub.
„Anne“ und „Olli“, die beiden Boa constrictor waren  noch kürzlich Gäste im Gehege des Tropenhauses. Nun sind sie zurückgekehrt in die Schlangenausstellung Chemnitz, Limbacher Straße 222.  Der Chemnitzer Tierpark bedankt sich herzlich für diese Leihgabe.

Duisburg, 20.01.2003
Der Zoo bei Nacht
Rundgänge durch den Zoo unter fachkundiger Führung  n a c h  Einbruch der Dunkelheit sollen erwachsene Besucher nicht etwa das Fürchten lehren, sondern Einblick geben in das Verhalten solcher Tiere, für die Dämmerung und Dunkelheit nicht unbedingt Anlaß sind, im Schlummerparadies der Träume zu versinken.
Sollte das Wetter mitspielen, sind beutejagende Eulen ebenso zu erwarten wie Maus und Marder, und möglicherweise wird Reineke Fuchs sein Abendsüppchen aus der Futterschüssel der Flamingos schlürfen, während die Wisente die letzten Reste ihrer Möhren- und Rübenvesper wiederkäuen. Keine Nacht ist so stockfinster, als daß es nichts zu sehen gäbe; mehr noch wird allerdings zu hören, zu riechen und zu erleben sein zwischen Pinguinen und Elefanten am Kaiserberg.
Zu einer Nachtführung lädt der Zoo interessierte Erwachsene ein ab dem 22. Januar jeden Mittwoch bis zum 17. März 2003. Beginn immer um 19.30 Uhr. Treffpunkt: Haupteingang an der Mülheimer Straße. Die Führung endet im Koala-Haus mit einem Gläschen Sekt und – auf Wunsch – anschließender Fachsimpelei mit Mitarbeitern des Zoos. Kosten: ¬ 16.00 pro Person (Zoo-Eintritt, Führungsgebühr und 1 Glas Sekt).
Anmeldung zwingend erforderlich unter 0203 / 30559-0 oder -16.

NaturZoo Rheine, 20.1.03
„Abenteuer Madagaskar“ – Naturstudienreise mit dem NaturZoo
Halbaffen und Chamäleons, Regenwälder und Dornbusch-Wüsten: Die Tropeninsel Madagaskar hat eine einmalige Tier- und Pflanzenwelt zu bieten, die aber durch menschliche Einflüsse dramatisch bedroht ist. Auch im Zeitalter des Massentourismus ist Madagaskar noch ein weitgehend unbekanntes Land, dessen Besonderheiten sich vor allem dem erschließen, der sich für seine Natur interessiert und beim Reisen manche Unzulänglichkeiten in Kauf nimmt.
Achim Johann, Curator und kommissarischer Leiter des NaturZoos hat in den vergangen Jahren Madagaskar mehrmals bereist, und die Lemuren, die Halbaffen Madagaskars gehören seit Jugend an zu seinen besonderen „Lieblingen“. Der Reiseveranstalter von Beust & Partner, Berlin / Köln bietet in Zusammenarbeit mit dem NaturZoo eine Naturstudienreise zur „Insel, wo der Pfeffer wächst“ an, bei der Achim Johann die fachliche Reiseleitung übernehmen wird.
Für Interessenten an diesem „Abenteuer Madagaskar“ findet am Sonntag, dem 26. Januar, um 16.00 Uhr in der Zooschule im NaturZoo Rheine eine Informationsveranstaltung statt. Darüber hinaus kann jederzeit ausführliches Informationsmaterial vom NaturZoo angefordert werden.

Leipzig, 17.1.03
PM zum Lesemarathon "Das fliegende Klassenzimmer"
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Leipzig, 17.1.03
PM zur Tierplastiken-Ausstellung im Gohliser Schlösschen aus Anlass des Zoojahres 2003.
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BirdLife International 22.1.03
More than 13,000 oiled birds found on Spanish, Portuguese and French coasts after the Prestige oil spill
A total of 13,221 oiled birds (3,873 live and 9,348 dead) of 62 different species were recovered from the coasts of Spain, Portugal and France between 16th November 2002 and 16th January 2003 according to a new report from the Spanish Ornithological Society. SEO/BirdLife estimates that the total number of birds affected during the first two months of the Prestige oil spill was between 65,000 and 130,000. The most affected species continue to be Guillemont (5,691 live and dead), Razorbill (2,248 live and dead) and Puffin (1,877 live and dead). SEO/BirdLife said the Prestige oil spill is the most important oil spill in Atlantic Europe after the Erika spill in 1999.  So far, 15 Important Bird Areas (IBAs) have been affected by the oil in Spain in Galicia, Asturias, Cantabria and País Vasco.

WWF, 20. Januar 2003
„Schwiegermutterstuhl“: stachlig, aber wehrlos
Hobby- und Landschaftsgärtner schmücken ihre Gewächshäuser und Gärten gerne mit seltenen Kakteen. Viele der meist stachligen Wüstenpflanzen sind jedoch vom Aussterben bedroht, da sie von skrupellosen Sammlern bis zur Ausrottung geplündert werden. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie von TRAFFIC, dem gemeinsamen Artenschutzprogramm von WWF und der Weltnaturschutzunion IUCN, zum Kakteenbestand in der Chihuahua-Wüste in den USA und Mexiko. Dort kommen etwa ein Viertel aller weltweit bekannten 1.500 Kakteenarten vor. Die exotischen Pflanzen und ihre Samen werden jedes Jahr für mehrere Millionen Dollar gehandelt.
Die größte Gefahr gehe von fanatischen Liebhabern und professionellen Händlern aus, die eine wahre Jagd auf die begehrten Sammelobjekte betreiben. Vor allem Steinkakteen sind gefährdet. Der dornlose Ariocarpus bravoanus wurde erst vor knapp fünfzehn Jahren in einem nur zwei Hektar großen Gebiet in Zentralmexiko entdeckt und ist bereits durch massives Sammeln akut vom Aussterben bedroht. Der von seinen Entdeckern geheim gehaltene Fund des „Turbinicarpus alonsoi“ wurde zwar erst Anfang 1996 der Fachwelt bekannt gegeben, doch schon Monate zuvor war der genaue Standort der neuen Pflanze unter Kakteenjägern bekannt. „Oft werden Einheimische oder die Entdecker neuer Kakteen mit horrenden Geldsummen bestochen, damit sie verraten, wo die Pflanzen zu finden sind.“

BirdLife International 17.1.03
Green groups denounce plans to log old-growth forests in Finland
http://www.birdlife.net/news/pritem_display.cfm?NewRecID=777&NewType=P
BirdLife Finland, Finnish Nature League, Finnish Association for Nature Conservation and Greenpeace have denounced Finnish state forestry enterprise Metsahallitus for its plans to start logging old-growth forests in Malahvia, north-eastern Finland


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Natur- und Artenschutz

Nordwest Zeitung 22.1.2003
Jäger erschießt frei lebenden Wolf – Raubtier mit Schäferhund verwechselt – Naturschützer wütend
http://www.nwz-online.de/niedersachsen/1228.html?showid=556117
Der einzige in Niedersachsen frei lebende Wolf ist tot. Ein Jäger habe das etwa zwei Jahre alte weibliche Tier in einem Waldstück in der Nähe von Alfeld erschossen. Der Jäger habe den Wolf mit einem Schäferhund verwechselt und sich offenbar bedroht gefühlt. Bei dem Raubtier handele es sich eindeutig um den "Puck" genannten Wolf, der im November vergangenen Jahres zunächst im Bramwald aufgetaucht und seither durch das südliche Niedersachsen gestreift war.

Hildesheimer Allgemeine Ztg. 22.1.2003
Letzter Auftritt: Jäger erschießt "Puck"
http://www.haz.hildesheim.com/dcwww?-showb:client/hilde/hiaz/text/hot/tdy/cluster/text/003400.dcs
"Puck" ist tot. Ein Vierteljahr streifte die Wölfin, von der niemand weiß, woher sie kam, durch die Wälder. In einem Waldstück bei Adenstedt hatte sie nun ihren letzten Auftritt. Ein Jäger aus Irmenseul streckte das Tier am Sonntag mit nur einem Schuss nieder. Ein Spaziergänger habe einen großen wildernden Hund im dortigen Wald gesehen. Der Jäger aus Irmenseul machte sich auf und sah sich in dem Adenstedter Waldstück einem Tier gegenüber, das seine Beute mit fletschenden Zähnen und gesträubtem Nackenfell verteidigt habe. Aus Angst schoss der Mann. Das etwa 40 Kilogramm schwere Tier ist auf etwa 15 Schritt mit nur einem Schuss niedergestreckt worden. Schon kurz nach Bekanntwerden der Nachricht distanzierte sich die Hildesheimer Jägerschaft scharf vom Verhalten des Jägers. Beim NLÖ ist jetzt festgestellt worden, dass der Wolf durch einen Chip unter der Haut am Hals gekennzeichnet ist. Daher müsse er aus einem Gehege stammen.

Hannoversche Allgemeine 21.1.2003
Jäger erschießt frei lebenden Wolf "Puck"
http://www.haz.de/niedersachsen/nachrichten/151581.html
"Ein Jäger muss einen Wolf von einem Hund unterscheiden können", sagte Dirk Schulte-Frohlinde, Geschäftsführer der Landesjägerschaft Niedersachsen. Da nun ein staatsanwaltliches Verfahren folgt, ist sich Schulte-Frohlinde sicher, dass die Jagdlizenz des Schützen nicht verlängert wird. Möglicherweise muss der Jäger auch mit weiteren juristischen Folgen rechnen. Es müsse geklärt werden, ob der Jäger tatsächlich aus Notwehr gehandelt habe. Bislang steht nur fest, dass das Tier nicht in Niedersachsen aus einem Gehege entlaufen ist. Die Wissenschaftler haben die Gewissheit, anhand der Codenummer den Halter ermitteln zu können.

Hamburger Abendblatt 22.1.2003
Wolf in Notwehr erschossen?
http://www2.abendblatt.de/daten/2003/01/22/115872.html
Er tauchte erst im November auf: "Puck", der einzige frei lebende Wolf in Niedersachsen seit 200 Jahren. Der erste Verdacht: Bei "Puck" handelt es sich um die Fähe "Bärbel", die im Juli 2002 aus dem Tierpark Klingenthal (Sachsen) ausbrach. Nahrung fand die Fähe offenbar genug in der Natur, denn es wurde nur ein weiterer Fall bekannt, in dem sie im östlichen Kreis Göttingen ein Schaf riss.

Neue Presse 21.1.2003
Puck ist tot: Jäger erschießt Wölfin
http://www.neuepresse.de/niedersachsen/115422.html

Nordwest Zeitung 23.1.2003
Wolf identifiziert
http://www.nwz-online.de/niedersachsen/1228.html?showid=556672
Der bei Alfeld erschossene Wolf ist identifiziert. Es handele sich um die sechsjährige Wölfin „Bärbel“, die im Sommer 2002 aus einem Tierpark im sächsischen Klingenthal entkommen war

Die Welt, 23.1.2003
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Wolfsjäger
http://www.welt.de/data/2003/01/23/35489.html
Die „Puck" genannte Wölfin hieß ursprünglich „Bärbel" und war im vergangenen Sommer aus einem Tierpark im vogtländischen Klingenthal ausgerissen. Das Tier war anhand eines im Nackenbereich eingepflanzten Chips identifiziert worden. Der Chip war der sechs Jahre alten Wölfin an ihrem Geburtsort, einem Privat-Gehege im bayerischen Lohberg, eingesetzt worden. „Bärbel" war vermutlich hunderte von Kilometern quer durch Deutschland gestreift und hatte sich zuletzt im südniedersächsischen Bramwald aufgehalten.

Göttinger Tageblatt Lokales 23.1.2003 1:9
Flucht aus sächsischem Tierpark: Wölfin hieß Bärbel
http://www.goettinger-tageblatt.de/nachrichten/lokales/117226.html
Im August ließ sich Bärbel noch von Zeit zu Zeit in der Umgebung von Klingenthal blicken. Sie riss Schafe und Hühner. Anfang September gab das Landratsamt bekannt, dass die Wölfin abgeschossen werden darf. Bärbel wurde zu Landeseigentum. Landeseigentum, das noch dazu nicht wild aufgewachsen ist. Damit stand das Tier nicht mehr unter Naturschutz. Umweltverbände forderten Gnade für die Wölfin.
Gegen den Jäger, der das Tier abgeschossen hat, ermittelt die Staatsanwaltschaft Hildesheim. Das Töten streng geschützter Tiere ist verboten. Der Naturschutzbund (Nabu) Niedersachsen fordert jetzt eine Fortbildungspflicht für Jagdscheininhaber. „Ein Jäger muss in der Lage sein, einen Schäferhund von einem Wolf zu unterscheiden”. Es könne nicht angehen, dass ein Wolf aus mangelnder Fachkenntnis abgeschossen werde. Der Nabu verlangt vom Deutschen Jagdschutzverband, gegen die schwarzen Schafe in den eigenen Reihen vorzugehen.
Der Hildesheimer Jäger hat sich unterdessen ein Anwalt genommen. „Der Mann ging von einem wildernden Hund aus”. Das von Bärbel gerissene Reh lag in einem Wald, der Jäger stand mit dem Rücken zu einer Böschung, als die Wölfin „Anstalten machte, den Mann anzugreifen”. Sein Mandant habe Panik gehabt. Wenn das Gericht das anders sieht, drohen dem Schützen eine Geldbuße und der Entzug der Jagderlaubnis.

Hildesheimer Allgemeine Ztg. 23.1.2003
"Puck" war "Bärbel" und kam aus Sachsen
http://www.haz.hildesheim.com/dcwww?-showb:client/hilde/hiaz/text/hot/tdy/cluster/text/004100.dcs
Nur einen Tag lag war die Wölfin in ihrem neuen Zuhause, da ergriff sie die Flucht. Den Chip bekam sie als Welpe im Wildpark Lohberg implantiert. Die Wölfin hatte sich gut gehalten, denn die Fachleute schätzten ihr Alter zunächst auf zwei Jahre, doch "Bärbel" ist schon sechs Jahre alt, wurde also freiwillig gechippt. Der Wildpark aus Sachsen hatte vergeblich versucht "Bärbel" wieder einzufangen und danach die Verantwortung für das Tier an das Land Sachsen abgegeben. Danach wurde "Bärbel" rechtlich wie ein Wildtier behandelt, mit der Folge, dass das Artenschutzgesetz griff. Doch das half der Wölfin am Sonntag nichts, als sie dem Irmenseuler Jäger gegenüber stand. Gestern trat "Bärbel" ihre letzte Fahrt an. NLÖ-Biologin Bärbel Pott-Dörfer brachte sie zur Tiermedizinischen Hochschule nach Hannover. Dort soll das Tier obduziert werden. "Der Allgemeinzustand wird überprüft", sagt Eva-Maria Rexing. Außerdem wird das Tier auf Krankheiten untersucht, und die Fachleute wollen herausfinden, warum "Bärbel" gehumpelt hat, wie einige Augenzeugen angaben.

Thüringer Allgemeine 23.1.2003
Wolf identifiziert: Staatsanwalt ermittelt gegen Jäger
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.magazin.volltext.php?id=439859
Die Behörde verdächtigt den Waidmann, gegen das Bundesnaturschutzgesetz verstoßen zu haben. Das Töten geschützter Tiere kann mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe geahndet werden. Auch seine Jagderlaubnis wird er wohl abgeben müssen.
"Von einem Jäger einfach erschossen zu werden hat das Tier nicht verdient", sagte der Tierarzt Tassilo Lenk - er ist gleichzeitig Landrat des Vogtlandkreises. Ein professioneller Jäger könne nicht einfach abdrücken, wenn er in seinem Revier einem Wolf begegne. Auch Volker Gebhardt, Forstamtsleiter und Jäger in Kranichfeld, hat Zweifel an der Notwehr-Version des Schützen.

Dresdner Neueste Nachrichten 23.1.2003
Tierschützer geschockt: Wölfin Bärbel ist tot
http://www.dnn.de/regional/33213.html
Wir sind erschüttert", sagte Christine Eckart vom BUND Sachsen. Die Vereinigung hatte nach Bärbels Flucht für deren dauerhafte Freiheit gekämpft. Jetzt richtet der BUND schwere Vorwürfe an die Adresse des Jägers, der Bärbel erschoss. Er war mit dem Auftrag unterwegs gewesen, einen wildgewordenen Hund, der ein Reh erlegt hatte, zu beobachten. Laut NLÖ sei der Waidmann an das gerissene Tier herangetreten, von dem "Hund" angeknurrt worden und habe aus Angst geschossen. "Jeder Haustierbesitzer weiß, dass man nie an den gefüllten Futternapf herantritt", so Christine Eckart. "Das ist bei Wildtieren nicht anders. Bärbel wollte ihren Besitz verteidigen und hat deshalb geknurrt." Es sei ein Unding, dass der Jäger behauptet, das Tier nicht als Wolf erkannt zu haben. Mit dem tragischen Ende der "Sympathie-Wölfin Bärbel" sei eine Chance für das Zusammenleben von Mensch und Tier vertan worden. "Bärbel" sei quer durch Deutschland gewandert und habe bewiesen, dass Wölfe ihre Nischen neben der Gesellschaft der Menschen finden.
Inzwischen hat sich auch die Staatsanwaltschaft Hildesheim eingeschaltet. Es bestehe der Verdacht des Verstoßes gegen das Naturschutzgesetz. In der Vorschrift wird das Töten von geschützten Tieren mit bis zu fünf Jahren Freiheitsentzug oder einer Geldstrafe geahndet.

Hannoversche Allgemeine 22.1.2003
Wolf „Puck“ war eine „Bärbel“
http://www.haz.de/niedersachsen/nachrichten/151674.html
Göttingen. „Es ist so schade um den Wolf“, sagt Volkmar Kießling. Er könne den Jäger, der das Raubtier am Wochenende bei Sibbesse im Kreis Hildesheim erschossen hat, einfach nicht verstehen. „Ich bin immer noch erschüttert.“ Für den Leiter der Naturschutzbehörde beim Kreis Göttingen war der Wolf nicht nur beruflich Chefsache. Für Kießling war die Sorge um das Wohl des ersten frei lebenden Wolfes in der Region seit rund 200 Jahren auch zu einer ganz persönlichen Angelegenheit geworden. „Wir hatten den Beweis, dass ein Wolf bei uns leben kann.“
Prophezeihungen sächsischer Experten, sie wisse als Gehege-Wölfin nicht, wie Beute zu machen sei, strafte „Bärbel“ Lügen. Als sie im November im südniedersächsischen Bramwald auftauchte, herrschte zunächst helle Aufregung. Eltern fürchteten um ihre Kinder, Landwirte sorgten sich um ihr Vieh. „Zum Glück ist es uns gelungen, die Leute davon zu überzeugen, dass ein Wolf sehr wohl bei uns leben kann und von ihm keine Gefahr für Menschen ausgeht“, sagt Kießling. Die Stimmung in der Bevölkerung habe sich jedenfalls nach und nach zu Gunsten des Wolfes gewandelt. In Südniedersachsen wurde das Tier mit zunehmender Sympathie betrachtet.
Um so heftiger fielen die Reaktionen aus, als ein Jäger im Kreis Hildesheim die Wölfin mit einem einzigen Schuss gezielt getötet hatte. Die Hildesheimer Jägerschaft distanzierte sich von ihrem Kollegen und die Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren gegen den Weidmann ein.
Da Wölfe nach dem Artenschutzabkommen streng geschützt sind und das Bundesnaturschutzgesetz ihren Abschuss untersagt, muss der Jäger mit einer empfindlichen Bestrafung rechnen. „Bärbel“ alias „Puck“ nützt dies allerdings nichts mehr. Dabei hätte die Wölfin im südlichen Niedersachsen sehr gut weiter leben können. Wölfe seien „Opportunisten ersten Grades“, sagte der international anerkannte Wolfsexperte Erik Ziemen bei einer Informationsveranstaltung im Landkreis Göttingen. „Sie können überall leben, wenn Menschen sie leben lassen.“

Neue Presse 23.1.2003
Göttingen: Pucks Tod beschäftigt Staatsanwalt
http://www.neuepresse.de/niedersachsen/115449.html

Leipziger Volkszeitung 22.1.2003
Tierschützer geschockt: Wölfin Bärbel ist tot
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/33804.html

Hamburger Abendblatt 23.1.2003
Toter Wolf: Es ist "Bärbel"
http://www2.abendblatt.de/daten/2003/01/23/116255.html

Westfalenpost 23.1.2003
Erschossener Puck hieß eigentlich Bärbel
http://www.westfalenpost.de/wp/wp.zeitgeschehen.volltext.php?id=438944




Der Neue Tag 23.1.2003
Naturschützer halten Aufklärungsarbeit über Luchs und Wolf für wichtig
Hetzkampagnen vorbeugen

http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/0,2123,81299-1-165_0_0,00.html
Pressath. Der Schutz der Haidenaabauen und der darin beheimateten gefährdeten Arten liegt den Naturschützern besonders am Herzen bei der Jahreshauptversammlung des Landesbund für Vogel-, Arten- und Biotopschutz (LBV). Naturschutzgruppe sehe vor allem im aktiven Naturschutz und der Aufklärungsarbeit in der Öffentlichkeit ihre Aufgabe. Der Fledermausschutz wird weiter ausgebaut. Die Aufklärungsarbeit über den Luchs und den sich weiter ausbreitenden Wolf als "Tier des Jahres 2003" sei wichtig, um Ammenmärchen und Hetzkampagnen vorzubeugen.

Berliner Morgenpost 17.1.2003
Letzte Führung: «Fledermausvater» hört auf
Fledermäuse gehören zu den Hauptattraktionen auf der Spandauer Zitadelle. Das Europäische Fledermausfestival auf der alten Festung ist zur Kultveranstaltung avanciert. Doch nach Querelen im Fledermausschutzverein Vespertilio will der Betreiber des Schauraums, Vespertilio-Gründungsmitglied und Veranstalter des Festivals, Carsten Kallasch, das Handtuch werfen. Der Biologe kündigt an, den Schauraum aufzulösen und sich aus allen Aktivitäten um den Fledermausschutz zurückzuziehen.

Berliner Morgenpost 20.1.2003
Tierschutzverein will Elefant Kenia beschlagnahmen
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/bezirke/story578154.html
Nach dem Tod des Zirkuselefanten Rani fordert der Berliner Tierschutzverein die Beschlagnahme der zweiten Elefantenkuh Kenia aus dem «Zirkus Harlekin». Wie Rani stehe Kenia dauerhaft angekettet in einem ausgedienten dunklen und feuchten Schweinestall in Sachsen-Anhalt im Winterquartier. Die Tierschützer wollen verhindern, dass Kenia, wie geplant, an den Zirkus Berolina verkauft wird. Dort sei am 8. Januar eine afrikanische Elefantenkuh gestorben. Ein Safaripark in Österreich ist bereit, Kenia bei sich aufzunehmen und aufzupäppeln.

Atlantic sharks decimated by fishing, report finds
Overfishing has driven several species of shark to near extinction in the North Atlantic, researchers in Canada say. Populations overall are down by 50 percent over the past 15 years, with hammerhead shark populations down 89 percent, according to their report.
http://enn.com/news/wire-stories/2003/01/01172003/reu_49369.asp

Canadian seals hurt by thinning ice cover
The seal population off Canada's Atlantic Coast is suffering because Ottawa continues to allow hunters to kill hundreds of thousands of the animals each year despite clear evidence the ice cover is rapidly thinning, activists say.
http://enn.com/news/wire-stories/2003/01/01172003/reu_49368.asp

Encouraging signs of Alaska's endangered sea lions
For the first time in over two decades, biologists have found an increased number of endangered Steller sea lions in western Alaska, said a report issued at a marine science conference this week.
http://enn.com/news/wire-stories/2003/01/01212003/reu_49377.asp


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Weitere Infos

Die Aktion RETTET DEN DRILL
besteht seit 1988 und konnte im Laufe der Jahre an das Drill Rehabilitations- and Breedingcenter mit Namen PANDRILLUS in Calabar, Cross River State, Nigeria, Geld- und Sachwerte von über  50 000.-übergeben. Mittlerweile sind wir ein zuverlässiger Partner für das Projekt und haben eine entsprechend hohe Verantwortung übernommen. Darum soll in Zukunft professioneller und effektiver gearbeitet werden! Dazu ist es erforderlich der Aktion RETTET DEN DRILL eine Geschäftsform zu geben. Für eine ehrenamtliche Mitarbeit werden einsatzfreudige Mitarbeiter gesucht, denen der Erhalt der Drills und sein Lebensraum am Herzen liegt. Wer mitmachen möchte, kann Kontakt aufnehmen zu Roland Wolf: Telefon : 0231 13 56 055 E-Mail: wolfdrill@yahoo.de , wolfdrill@uni.de



Der Deutsche Wildgehege Verband DWV e.V. bietet an:
Die Arbeit mit Tieren: Interdisziplinäres Fortbildungsseminar - Mensch und Tier im Visier
24. - 27. April 2003
Heinz-Sielmann-Stiftung, Gut Herbigshagen
Unsere Erfahrungen...
...haben wir in den Jahren 2001 in der Bundesweiten Artenschutzschule in Metelen und 2002 im Wildpark Lüneburger Heide gesammelt. Wie wichtig diese überbetriebliche Fortbildung sein kann, bestätigten uns mehr als zwanzig Zoos, Tier- und Wildparks. Daß wir mit diesem praxisorientierten Seminar für alle "Zoos" insbesondere im Sinne der EU-"Zoorichtlinie", die heute Bundesgesetz geworden ist, handeln, spricht für sich.
unser Ziel...
... verfolgen wir in einem Kreis von Zoodirektoren und -pädagogen, Tierpflegern und Auszubildenden sowie allen im Tierpark, Wildpark, Zoo Tätigen, die bereit sind, neue didaktisch aber eben auch ökonomisch orientierte Ansätze zu finden, um Natur und Ökologie verständlich an die Besucher zu vermitteln. Unser Seminar unterstützt die selbständige Arbeit der Teilnehmer/innen während des Seminars und letztendlich in praxi die zukünftige Tätigkeit am Arbeitsplatz.
und unser Programm...
...kann und will nur den groben Zeitrahmen vorstellen. Den Überraschungseffekt, dem wir täglich mit Mensch und Tier im Tiergarten ausgesetzt sind, möchten wir innerhalb dieses Seminars nachahmen. Wie sich in den Vor- und Nachgesprächen der vergangenen Seminare gezeigt hat, birgt diese Vorgehensweise zahlreiche Möglichkeiten, spontan zu reagieren und sich selbst dabei kritisch zu prüfen.
Referenten:
Ute Kröger, Wildpark Eekholt, Großenaspe
Ulrike Säger, Heinz-Sielmann-Stiftung, Duderstadt
Eckhard Wiesenthal, Tiergartengestaltung Wiesenthal, Seeburg
Anfahrtsskizze und weitere Angaben erhalten alle Teilnehmer nach verbindlicher Anmeldung
Der Preis für das 3-tägige Seminar beträgt: ¬ 245,-
Eckhard Wiesenthal
Tel.: 05528/200966; Fax: 05528/200967
eMail: Tie.Ga.Wiesenthal@t-online.de



Blue throated macaw Conservation position
Asociación Armonía, the partner of BirdLife in Bolivia, and Loro Parque Fundación, world-leading parrot conservation organisation, are further expanding their joint Blue-throated Macaw Conservation Programme and invite applications for a field research position in Bolivia. This is a full-time position subject to a three-month probation period. The successful candidate will be expected to work both independently and as part of a two or three-person team under adverse tropical field conditions and within a difficult social environment. He/she will be based in Trinidad, the capital of the Departamento Beni, with regular trips to Santa Cruz and La Paz. Job responsibilities will include biological data collection, developing and evaluating conservation and research strategies, and maintaining relations with local land owners, NGOs, and government agencies. Salary according to experience. Start date as soon as possible, but no later than 1 April 2003.
Minimum qualifications include:
-    B.S., Licenciatura, or equivalent in biological sciences, conservation biology, or related fields
-     Spanish and English language skills
-    Good strategic and communication skills
-     Previous experience with (bird) conservation and research projects
To apply, send (preferably by email) a letter of application, a detailed CV, and names of three references to:
Dr. Sebastian K. Herzog, Asociación Armonía, Casilla 3566, Santa Cruz de la Sierra, Bolivia, E-mail: skherzog@compuserve.com
and
Yves de Soye, Director, Loro Parque Fundación, 38400 Puerto de la Cruz, Tenerife, Canary Islands, Spain, E: dir.cientifica@loroparque-fundacion.org



The AWF Handbook "Studying Elephants"
is now available electronically at http://iucn.org/afesg/
(see under Tools for Elephant Research and Management. The African Elephant Specialist Group (AfESG) and AWF collaborated to digitize the book. See also http://iucn.org/afesg/tools/stdeleen.html and http://iucn.org/afesg/tools/stdelefr.html .



Leider konnte ich keine informationen über
aktuelle hilfsprojekte bezüglich der ölkatastrophe in spanien
finden. als tierärztin möchte ich gern praktische unterstützung leisten. diese kann sowohl in einer direkten tierhilfe, als auch in reinigungsarbeiten an stränden usw. betreffen. könnten sie mir bitte mögliche kontaktpersonen u./o. adressen zuschicken oder wissen sie, welche aktionen (denen ausreichende personelle unterstützung fehlt) laufen oder vorgesehen sind?
Anja.Laabs@bvet.admin.ch 

 



Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Ausstellungen

LINZ Biologiezentrum des Oberösterreichischen Landesmuseum:
AMSEL, DROSSEL, FINK UND STAR Oberösterreichs Vogelwelt zur Jahrtausendwende
11.4. bis 5.10.2003
http://www.biologiezentrum.at

BAD DÜRKHEIM Pfalzmuseum für Naturkunde
LUCHS
bis 30.6.2003
http://www.pfalzmuseum.de/

FRAUENFELD Naturmuseum
GRÖSSER, STÄRKER, SCHÖNER - Auffallen bei Mensch und Tier
5.4. bis 27.7.2003
http://www.kttg.ch/museen/HTM/natur1.htm

THALLICHTENBERG Urweltmuseum "Geoskop"
TERTIÄRE SEEN - ENSPEL UND MESSEL
bis Sommer 2003


STUTTGART: Staatliches Museum für Naturkunde im Schloß Rosenstein

Erweiterung der Dauerausstellung: DIE NATUR MITTELEUROPAS
http://www.naturkundemuseum-bw.de
Ab 27.2.2003

NEUBURG A.D.DONAU Biohistoricum 
VON DER UTOPIE DES ZÜCHTERS - Methoden, Praxis und Ziele
bis 27.4.2003
http://www.neusob.de/biohistoricum/

WINTERTHUR Naturmuseum
PFERDE - IN DER STEPPE UND IM STALL
bis 4.5.2003

WUPPERTAL Fuhlrott-Museum
PARASITEN - LEBEN UND LEBEN LASSEN
bis 31.3.2003
http://www.fuhlrott-museum.de

HANN. MÜNDEN Städtisches Museum im Welfenschloß:
DAS HEIMLICHE LEBEN DER WASCHBÄREN
Ausstellung mit Bildern des Tierfotografen Ingo Bartussek
9.3. bis 18.5.2003
http://www.hann.muenden.de/kultur/museum/

BALJE Natureum Niederelbe 
LEBENDE SCHLANGEN 
Ab 1.3.2003 
http://www.natureum-niederelbe.de/

BERLIN Museum für Naturkunde 
NATURFOTOS DES JAHRES 
bis 2.3.2003 
http://www.museum.hu-berlin.de

Naturkunde-Museum Wiesbaden
IM REICH DER BISONJÄGER Nordamerikas Tierwelt und seine Ureinwohner
bis 29.6.2003
http://www.nws-wiesbaden.de/amerika/index.html

REGENSBURG Naturkundemuseum Ostbayern: 
DAHEIM AN BACH UND FLUß Der Fischotter im Bayerischen Wald 
bis 30.3.2003 
http://www.regensburg.de/museumsportal/museen/naturkunde_museum.html

BASEL Naturhistorisches Museum: 
HAIE - GEJAGTE JÄGER 
bis April 2003 
http://www.nmb.bs.ch

 

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
TV-Tipps

Fr., 24.01.2003, 15:55 - 16:00, ORB, Tiere, die es einmal gab: Der Seemink
Fr., 24.01.2003, 16:15 - 17:00, HR, Beuteltiere - Leben auf dem Sprung
Fr., 24.01.2003, 17:15 - 18:00, HR, Naturwelten, Heimkehr der Biber

Sa., 25.01.2003, 06:25-06:55 HR, Rubondo - die Arche im Victoriasee
Sa., 25.01.2003, 10:30-11:00 B-alpha, Habari Serengeti! (1/5), Rhinos in Not
Sa., 25.01.2003, 13:00-13:45 HR, Im Auge des Tigers
Sa., 25.01.2003, 15:00-15:45 N3, Luchse im Harz, Wiederauswilderung aus Tierparks in die freie Natur Wh
Sa., 25.01.2003, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Die Seedrachen von Albany Wh
Sa., 25.01.2003, 18:30 -19:00 3sat, Geheimnisvolle Welt: Ein Platz für Wölfe
So., 26.01.2003, 09:30 -09:55 MDR, Invasion der Pinguine am Kap der Guten Hoffnung
So., 26.01.2003, 10:10 -10:55 MDR, Australiens Tiere im Griff der Naturgewalten, 3. Die große Dürre
So., 26.01.2003, 14:15-15:00 ORF2, Universum, Harpyie - Riesenadler im Reich der Maya

Mo., 27.01.2003, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Wölfe! Zurück in Deutschland

Mo., 27.01.2003, 19:00-19:30 BR, Welt der Tiere, Der See im Ozean - Geheimnis Kakaban NEU
Mo., 27.01.2003, 22:15-23:10 VOX, BBC Exklusiv, Thema: Menschenaffen im Fadenkreuz NEU
Di., 28.01.2003, 18:00 -18:30 3sat, Die ZDF-reportage: Wilde Tiere in der Stadt, Wenn Wildsäue, Bären oder Füchse häuslich werden

Di., 28.01.2003, 20:15-21:05 ORF2, Universum , Heißblütig! - Die Natur der Säugetiere, 3. Folge: Pflanzen-Fresser
Di., 28.01.2003, 21:15-22:00 ORB, Wölfe! Zurück in Deutschland

Mi., 29.01.2003, 12:30 -13:15 SWR, Tiere vor der Kamera: Die Nächte der tasmanischen Teufel
Mi., 29.01.2003, 22:00-22:15 HR, Schätze der Welt - Erbe der Menschheit, Kakadu Nationalpark
Do., 30.01.2003, 15:00-16:00 3sat, NetzNatur: Schweinerei im Maisfeld
Do., 30.01.2003, 16:00 -16:30 3sat, Invasion der roten Krabben, Naturschauspiel auf der Weihnachtsinsel

Do., 30.01.2003, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Im wilden Baltikum (1), Wo Wölfe heulen
Do., 30.01.2003, 20:45-21:30 B1, Sammler, Forscher, Abenteurer, Hinter den Kulissen des Naturkundemuseums in Berlin
Fr., 31.01.2003, 12:30 -13:15 SWR, Tiere vor der Kamera: Kiwi und Co, Vögel Neuseelands
Fr., 31.01.2003, 16:15 -17:00 ZDF, Wunderbare Welt, Der Clan der Erdmännchen
Sa., 01.02.2003, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Habari Serengeti! (2/5), Wildes Fleisch

Sa., 01.02.2003, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Die Schakale von Cape Cross
So., 02.02.2003, 13:15-14:00 MDR, Australiens Tiere im Griff der Naturgewalten, 4. Leben mit Fluten und Stürmen

So., 02.02.2003, 13:30-14:15 N3, Giftige Lebensretter, Hilfe für Australiens Tierwelt
So., 02.02.2003, 14:15-15:00 ORF2, Universum, Auf den Spuren der Tieflandgorillas
So., 02.02.2003, 16:15-17:00 SF1, Känguruhs im Kronendach des Urwalds in Papua-Neuguinea




ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm

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