Zoopresseschau

Zoo-AG Bielefeld
http://www.zoo-ag.de

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Ausgabe 143 vom 9. Januar 2003
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse zusammengestellt von Dirk Petzold
und Dr. Martina Raffel
zusätzliche Recherchen: Christian Hellwig
redaktion@zoo-information.de ISSN 1619-6643

Liebe Leser

erneut toben Wassermassen durch Täler, diesmal hat es den Eifelzoo in Lünebach erwischt. Ob auch er Hilfe erhält?


Die kommende Woche bieten mehrere TV-Neuheiten:

Ab Montag. auf ARTE: Ein Jahr im Zoo - Manche mögen's wild, französische Doku-Soap, gedreht im Zoo Doué-la-Fontaine

Ab Dienstag im ORF: Die lang erwartete neue David-Attenborough-Reihe "Die Natur der Säugetiere" wartet gleich mit dem Schlupf eines Schnabelteres auf - erstmals gefilmt.

Und für die ganz Hartgesottenen: Mittwoch in der ARD: TV-Romanze "Tierärtzin Dr. Mertens", gedreht im Zoo Leipzig: "Gefühlsvolles Drama rund um den Leipziger Zoo" - "Herzschmerz im Affengehege" - "Der Leipziger Zoo ist originelle Kulisse einer wenig einfallsreichen Liebesgeschichte"

Viel Vergnügen.

Dirk Petzold


  Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks
Augsburger Allgemeine 4.1.2003
Der Zoo baut auf ein neues Aquarium
http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?arid=1041565277542
Gute Aussichten für die Elefanten und Schimpansen im Augsburger Zoo. Sie sollen 2003 schönere und größere Anlagen bekommen. Da der Graben der Elefantenanlage eine große Verletzungsgefahr birgt, wird er entschärft und zudem für die vier Jumbos begehbar gemacht. Es ist geplant, das Außenareal zu vergrößern. In der Tiefe werden zehn bis zwölf Meter hinzukommen. Im Gebäude selbst soll die Kettenhaltung abgeschafft werden. Statt dessen werden die Dickhäuter von den Besuchern mit Stahlseilen getrennt. Die Investitionen belaufen sich auf rund 140000 Euro. Die Inneneinrichtung der Schimpansen-Außenanlage wird verbessert. Damit die drei Affen nicht ausbüchsen, gibt es eine Netzabdeckung. Kosten: 85000 Euro. Vom Zoo-Freundeskreis finanziert wird der Bau einer Pelikan-Überwinterungsanlage. Mit vergleichsweise geringen Eigenmitteln denkt Jantschke daran, eine eigene Erdmännchen- sowie eine Schildkrötenanlage zu errichten. Die Verbesserung der Robbenanlage lässt noch auf sich warten. Dagegen will Jantschke in Kombination mit einer erweiterten Biberanlage Fischotter nach Augsburg bringen. Ein Aquarium für Kaltwasserfische soll das Arrangement vervollständigen.

Trierischer Volksfreund 4.1.2003
"So etwas noch nie erlebt"
http://www.intrinet.de/regionales/btpr/244223.php3
Besonders schlimm traf das Hochwasser den Eifel-Zoo bei Lünebach/Pronsfeld. Innerhalb weniger Stunden schwoll der kleine Bierbach zu einem reißenden Strom und überflutete die Anlage fast komplett. "Mich erreichte die Nachricht am Abend in Köln", sagte Zoo-Chef Hans Wallpott, der seine Erschütterung offen zum Ausdruck brachte. Am Freitagmorgen sah Wallpott dann die "Bescherung" in seinem Zoo, der sein großes Lebenswerk ist. Die Anlage glich einer riesigen Seenplatte, mittendrin durchfurcht von einem entfesselten Bierbach. Böschungen waren unterspült, Zäune weggerissen, Holzbrücken abgetrieben und zahllose Pflanzen ausgerissen. "Tiere sind zum Glück nicht zu Schaden gekommen", resümierte Wallpott, "einige konnten früh genug gerettet werden". Der Dringlichkeit nach sollen nun zuerst die Wege wieder gangbar gemacht und Brücken aufgerichtet werden. Auf etwa 30.000 Euro schätzt der Zoo-Chef die Schadenshöhe.

Kieler Nachrichten 8.1.2003
Hatlapa möchte im Wildpark Eekholt eine Lehrschau "Wasser" aufbauen
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-DER-EE~1_RTF_ART.htm
Im Wildpark Eekholt gab es im vergangenen Jahr viele kleine Herausforderungen, aber keine Katastrophen. Diese Bilanz zog Wildpark-Chef Dr. Hans-Heinrich Hatlapa. Zwar sorgten die Stürme mit Überschwemmungen und niederstürzenden Bäumen für Überraschungen und viel Arbeit. Doch von Epidemien blieb Eekholt das Jahr 2002 verschont. Ute Kröger, pädagogische Leiterin, zeigte sich zufrieden mit der Zahl der Besucher. In 2003 will sich Hans-Heinrich Hatlapa besonders dem Aufbau einer Lehrschau zum Thema Lebenselement Wasser widmen. "Keine Schneeflocke gleicht der anderen, das Wasser in Kanada hat eine andere Kristallstruktur als das in Europa", deutete er an. Erstmals verlieh Hatlapa in diesem Jahr Ehrennadeln an verdiente Mitarbeiter. Eine goldene Ehrennadel erhielt Fritzkarl Sachße. Der gelernte Förster hatte von 1977 bis 1986 die Leitung des Wildparks Eekholt inne.

Berliner Kurier 6.1.2003
Aufstand in Berlin: Pfoten weg von unserem Tierpark
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik1.html
"Pfoten weg von Tierpark und Zoo!" Mit ihrem guten Namen können sich Berliner seit gestern für den Erhalt von Tierpark und Zoo einsetzen. Überall in Lichtenberg liegen bis zum 5. März Listen für das Bürgerbegehren aus. Exakt 19881 Unterschriften müssen zusammen kommen, damit es klappt. Der Finanzsenator hatte erst am vergangenen Wochenende wieder angedeutet, wo er den Rotstift ansetzen will.

Berliner Kurier 7.1.2003
Der Kampf um Tierpark und Zoo: Anstehen für das Bürgerbegehren
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik5.html
"Pfoten weg von Tierpark und Zoo!" Mit ihrem guten Namen kämpfen tierliebe Berliner jetzt für den Erhalt der beiden Tiergärten. Bis gestern Abend hatten rund 250 Tierfreunde beim Bürgerbegehren unterschrieben. "Bei so vielen Stellen mit Unterschriftenlisten hätten es ein paar mehr sein können", zog Bezirkswahlleiter Helmut Weber (45) gestern eine erste Bilanz.  

Stuttgarter Zeitung 4.1.2003
Der Eintritt zu Tieren und Pflanzen wird im März teurer
http://www.stuttgarter-zeitung.de/page/detail.php/343806?_suchtag=2003-01-04
Mit knapp zwei Millionen Besuchern im Jahr 2002 hat die Wilhelma wieder deutlich zugelegt. Außer höheren Eintrittspreisen sollen auch Feiern im Aquarium und Hochzeiten die Einnahmen verbessern. Wenig Freude bereiteten Lutz Plasa und der Wilhelma hingegen die Füchse und die Kampagne eines Boulevardblatts gegen die Fuchsjagd durch Wilhelmajäger. Gegen das Boulevardblatt, das die Fuchsjagd zum Schutz der Wilhelmatiere mehrfach als regelwidrig angeprangert hatte, habe man beim Landgericht Stuttgart eine einstweilige Verfügung erwirkt. Auch an der Kritik des Landesrechnungshofs knabbert die Wilhelma noch. Dieser hatte dem Zoo unter anderem zu wenig wirtschaftliches Arbeiten nachgesagt und auf das Fünf-Millionen-Euro-Defizit im Jahr verwiesen, das bisher vom Land übernommen wurde. Doch die Stadt lehnt es bekanntlich ab, bei der Wilhelma finanziell einzusteigen. Um die Einnahmen zu verbessern, will die Wilhelma am 1. März die Eintrittspreise anheben, aber nur bei den Einzelkarten.

Stuttgarter Zeitung 4.1.2003
Seelöwin bei Fütterung tödlich verunglückt
http://www.stuttgarter-zeitung.de/page/detail.php/343804?_suchtag=2003-01-04
Wie viele Fische im Wasser schwimmen, wissen auch die Pfleger des Stuttgarter Zoos nicht immer ganz genau. Zurzeit zählen sie, wie jedes Jahr, die rund 8000 Tiere und 6000 Pflanzen in ihrer Obhut. Ein teilweise trauriger Rückblick der Wilhelma. Der tödliche Unfall des Seelöwenweibchens Karla, das Ende November bei einer Schaufütterung verunglückt ist, wurde erst jetzt bekannt gegeben. "Sie ist beim Sprung nach einem Fisch mit einem anderen Seelöwen zusammengeprallt, hat sich einen Lungenriss zugezogen und war sofort tot", berichtet der Wilhelmasprecher Lutz Plasa. Zu den Höhepunkten des vergangenen Jahres rechnet er das neue Schmetterlingshaus - "didaktisch führend in Europa" - und das im April geborene Panzernashornmädchen Shiva. Zuwachs gab es auch bei den Bonobos, die afrikanischen Affen sind nun zu zwölft.

Neue Zürcher Zeitung 4.1.2003
Ältestes Nashorn aus Zucht des Zoos gestorben
http://www.nzz.ch/2003/01/04/zh/page-article8LRTB.html
Das älteste in Zürich geborene Nashorn ist am Stephanstag gestorben. Es handelt sich um das Ostafrikanische Spitzmaulnashorn Mtoto, das laut Mitteilung des Zoos Zürich vor gut 32 Jahren zur Welt gekommen war. Die Nashornkuh hatte in den letzten Jahren unter Zahnproblemen gelitten. Trotz verschiedener Massnahmen hatte sich der Zustand in jüngster Zeit weiter verschlechtert. Teile von Mtotos Überresten werden nach der Sektion der Forschung zugeführt. Für die künftige Erweiterung des nunmehr dreiköpfigen Zürcher Nashornbestands ruhen nun alle Hoffnungen auf der sechsjährigen Wanda, Mtotos letztgeborenem Nachwuchs. Daneben umfasst die Gruppe einen Bullen und ein zweites Weibchen, das jedoch schon 30 Lebensjahre hinter sich hat.

Der Landbote (Schweiz) 4.1.2003
Mtoto ist tot
http://www.winti-guide.ch/index.php?rubrik=zuerich&action=details&id=74779
Im hohen Alter von 32 Jahren ist am Donnerstagmorgen die Spitzmaulnashorn-Dame Mtoto im Zoo Zürich gestorben. Alt und gebrechlich war Mtoto schon seit einiger Zeit. Vor allem die Zähne wollten nicht mehr so recht – ihr Heu musste klein gehackt werden. Dennoch: Die Tierpfleger rechneten damit, dass zuerst die andere alte Dame, die 30-jährige Sabi, sterben würde. In den letzten Tagen dann sei es mit ihr aber rapid bergab gegangen. Das betagte Tier mochte nichts mehr fressen und war kaum mehr aktiv. Mtoto war für den Zoo Zürich ein ganz besonderes Spitzmaulnashorn: Sie war das erste Jungtier dieser Tierart, das hier zur Welt kam. Ihre Mutter Susi starb 37-jährig vor zwei Jahren. Mtoto brachte fünf Junge zur Welt, von denen aber nur das letzte, die heute sechsjährige Tochter Wanda, in Zürich blieb. Auf ihr und dem 20-jährigen Bullen Parky, der in einem englischen Zoo geboren wurde, ruhen nun die Hoffnungen auf weiteren Nachwuchs.

Rheinpfalz Online 4.1.2003
Kaiserslautern hat einen Zoo

http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20030104:3501268
Seit dem 1. Januar diesen Jahres ist der Siegelbacher Tierpark weitgehend aus städtischer Obhut entlassen. Die Einrichtung ist jetzt eine GmbH. Sie trägt den Namen "Zoo-Gesellschaft Kaiserslautern mbH" mit der Abkürzung "ZGK". Nach "Siegelbacher Tierpark", "Tierpark Siegelbach", "Siegelbacher Zoo", "Siegelbacher Tiergarten" und einer "Naturzoo"-Variante schafft die trisegmentale Buchstabenkombination "ZGK" Klarheit, und es scheint sich ein Werbegag dahinter zu verbergen: "Zum Gucken Kommen". Die städtische Pressestelle hat mitgeteilt, dass bis zum Jahr 2013 die Lebensräume Erlensumpf, Rocky Mountains, Ufer des Amazonas, Savannenlandschaft und Pfälzer Bauernhof im Siegelbacher Zoo - sicherlich en miniature - entstehen sollen. Die Geschäftsführer der neuen Zoo-Gesellschaft sind der Leiter des Grünflächenamts, Volker Menzel, und der Leiter des Zoos, Matthias Schmitt. Der Bestand werde gezielt dezimiert, sagt Schmitt. Das geschehe hauptsächlich, um Inzucht und Überalterung entgegenzuwirken. Der Bestand werde neu formiert und verjüngt.

Freie Presse 8.1.2003
Leipziger Löwin kommt zur Augenuntersuchung ins Krankenhaus
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/SACHSEN/TEXTE/534227.html
Zur Behandlung seiner augenkranken Löwin scheut der Leipziger Zoo keine Mühen. Am Mittwoch werde die 19 Monate alte Katzendame in die Kleintierklinik der Universität gebracht, teilte der Zoo am Dienstag mit. Eine Ultraschalluntersuchung soll zeigen, wie weit der im Dezember erstmals festgestellte Graue Star bei der Löwin bereits vorangeschritten ist. Das Tier war erst vor kurzem zusammen mit einem Männchen aus einem Zoo in Lissabon nach Leipzig gekommen.

Der Patriot 8.1.2003
Schlussverkauf im Tiergarten läuft besser als angenommen
http://www.derpatriot.de/cont/lokales/artikel.php?ID=86942&RESSORT=LP
Als Roland Sommer den Bestand des Lippstädter Tiergartens zum Verkauf anbot, war er überrascht über die große Resonanz. Zoodirektoren, Leiter von Tiergehegen und Privatleute aus ganz Deutschland zeigten Interesse an dem Tierbesatz im Stadtwald. 50 Prozent des zum Schluss noch rund 200 Kreaturen umfassenden Tierbestandes sind bereits verkauft. Damwild, Wildschweine, Mufflons und Kamerunschafe haben nach dem Beschluss der Tiergartengesellschaft, den Kleinzoo zum Jahresende 2002 zu schließen, schon eine neue Heimat gefunden.
Die rund 40 Ziegen haben den Streichelzoo hingegen noch nicht verlassen. Nadermanns Tierpark ist an ihnen interessiert, da er ein Streichelgehege plant.
Der Luchs, der nach Bayern abwandert: Käufer ist ein Verein, der sich der Zucht und Auswilderung von Luchsen verschrieben hat. Viel Geld lässt sich mit den Tieren aus dem Lippstädter Zoo freilich nicht machen. Auf rund 2000 Euro beziffert Sommer die bisherigen Verkaufserlöse.
Dagegen ist Sommer, der sich seit 39 Jahren für den Kleinzoo im Stadtwald engagiert, bei den Bären froh, wenn der neue Besitzer "nicht noch Geld von uns haben will". Der Betreiber eines Bärengeheges aus Ostdeutschland habe ihm die Zusage gegeben, das Bären-Duo in dem vier Hektar großen Areal aufzunehmen. "Ich gehe davon aus, dass wir sie nicht erschießen müssen". Und eventuell könnte der neue Bären-Besitzer ja auch die beiden Wölfe mitnehmen.

Neue Presse 3.1.2003
Zoo: Gorillamann lernt Liebe
http://www.neuepresse.de/region_hannover/115052.html
Über ein Jahr lang herrschte bei den Gorillas im Zoo Hannover Stress: Buzandi, der junge Affenmann aus Melbourne, fand sich nicht in die Rolle des Paschas. Die Gruppe setzte den neuen, noch unerfahrenen Gorilla-Mann unter Druck. Die Tierpfleger haben Buzandi gezielt gelobt und mit Leckerlis belohnt, wenn er Zärtlichkeit zeigte. Seit Weihnachten hoffen die Tierpfleger im Urwaldhaus. Der mächtige Gorilla wurde zum ersten Mal zärtlich, entdeckte bei Affenfrau Sonja die Liebe. Die Chance auf eine neue Gorillazucht nach dem Unfalltod von Arti wächst.


Aktionen

Thüringer Allgemeine 3.1.2003
Die Löwenanlage braucht weitere Unterstützung
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.erfurt.volltext.php?id=409548
Es ist schon zur Tradition geworden, dass sich Erfurter Künstler zu Jahresbeginn für den Verein der Zooparkfreunde engagieren. Beim Neujahrsempfang stellen sie ihre Werke aus und spenden den Verkaufsgewinn für ein aktuelles Zoo-Projekt; in diesem Jahr die Löwenanlage.

Lübecker Nachrichten 5.1.2003
Ausstellung zum Thema Tierhaltung in Ratzeburg
http://www.ln-online.de/Nachrichten/Lokales/lauenburg__999099.htm
Eine kleine Ausstellung in der Ratzeburger Stadtbücherei könnte für Kontroversen sorgen: die Wanderausstellung "Zoo & Zirkus" des Deutschen Tierschutzbundes zeigt in mehreren Schautafeln Tiere in Gefangenschaft von Zoo und Zirkus. Ziel der Ausstellung ist es, das Zurschaustellen von Tieren zum reinen Vergnügen von uns Menschen grundsätzlich in Frage zu stellen. Was Kinder und Eltern in den Zoos und Zirkusvorstellungen in der Regel nicht sehen, seien zu enge Unterkünfte, nicht selten brutale Behandlung durch die Tierbändiger, Verletzungen während des Transports und allgemein eine völlig artfremde Haltung.


Nachwuchs

Märkische Oderzeitung 6.1.2003
Nachwuchs bei den Shetlandponys
http://www.moz.de/showDDP.php?ID=44570
Das Shetlandpony «Bilbo» trabt seit gut einer Woche im Berliner Tierpark umher. Der Hengst war dort am 29. Dezember und damit als eines der letzten Tiere im vergangenen Jahr geboren worden. Mutter des Kleinen ist die neunjährige «Dolly», die zum ersten Mal ein Fohlen zur Welt brachte. Dass es nun endlich mit dem Nachwuchs klappte, liegt an einem neuen Hengst, der vom Tierpark Cottbus nach Berlin übersiedelte.

Neue Ruhr Zeitung 7.1.2003
Quadratschädel
http://www.nrz.de/nrz/nrz.rheinberg.volltext.php?id=414790
Die Bartagamen im Rheinberger Terrazoo haben im Moment Nachwuchs. Der ist vor einigen Wochen im Inkubator geschlüpft. Im Terrarium würden die Jungtiere, die etwa zehn Zentimeter groß sind, schon längst nicht mehr leben. Der Hunger der erwachsenen Tiere macht auch vor dem eigenen Nachwuchs nicht halt.

Thüringische Landeszeitung 6.1.2003
Babyboom auf der "Baustelle"
http://www.tlz.de/tlz/tlz.gotha.volltext.php?id=414367
Rabenschwarz startete der Gothaer Tierpark ins neue Jahr. Genauer gesagt, mit zwei rabenschwarzen afrikanischen Zwergziegen. Die beiden wollten offensichtlich unbedingt beim Jahreswechsel dabei sein - jedenfalls eröffneten sie einen Tag vor Silvester den Nachwuchsreigen. Mit knapp 60 000 Gästen im vergangenen Jahr verzeichnet der Gothaer Tierpark einen Zuwachs um etwa 10 000 im Vergleich zu 2001. "Die neuen Gehege von Tigern, Affen und das Vogelhaus waren sicher ein Besuchermagnet."


Inventuren

Remscheider GA 7.1.2003
Inventur im Zoo: 4.500 Tiere aus 450 Arten gezählt
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=106767827
Im Wuppertaler Zoo wird derzeit eifrig nachgezählt - Inventur zum Jahreswechsel. Insgesamt 4.500 Zoobewohner gilt es auf diesem Weg zu erfassen, verteilt auf mehr als 450 verschiedene Arten. Die Zahlen, die bei der jährlichen Inventur gesammelt werden, landen allesamt in einer Datenbank, mit der ein Großteil der Zoos in Deutschland ihre Arbeit dokumentieren. Sie spielen zum Beispiel eine Rolle, wenn nach bestimmten Tieren gesucht wird oder Zoobewohner an andere Parks abgegeben werden.

Märkische Oderzeitung 7.1.2003
Inventur in Zoo und Tierpark beendet - Einzigartiger Tierbestand
http://www.moz.de/showDDP.php?ID=44645
Die Berliner Tiergärten sind nach wie vor einzigartig. Keine andere Stadt der Welt biete eine derartig umfassende Auswahl aus der Tierwelt der Erde wie Berlin, sagten Sprecher beider Einrichtungen am Dienstag zum Abschluss der jährlichen «Inventur». Danach leben im Zoo 11 933 Tiere in 1478 Formen. Im Tierpark sind es 9838 Tiere in 1065 Formen.

Neue Presse 9.1.2003
Zoo Hannover: Tierische Inventur
http://www.neuepresse.de/region_hannover/115154.html
Bilanz: Im Zoo leben 1759 Tiere – im Vorjahr waren es 2070. Der Rückgang liegt vor allem an der gesunkenen Zahl von Kleintieren im Tropenhaus. Dafür ist der Artenreichtum gewachsen: Er stieg von 216 auf 240 Arten. Neu: Stachelschweine, Pekaris, Zwergzebus. Elefantenbulle Calvin ist mit 4,5 Tonnen schwerstes Tier – er wiegt so viel wie 4,5 Millionen Zwergmäuse, von denen es acht im Zoo gibt. Längstes Tier ist der Tigerpython Moses Junior: 4,80 Meter

Hannoversche Allgemeine 9.1.2003
Wenn der Zoo zum Zählen bittet
http://www.haz.de/hannover/nachrichten/150634.html
Zu den beliebtesten Tieren, die im vergangenen Jahr gestorben sind, zählten die Eisbären Minna und Eskimo. Sie hatten 32 Jahre lang im Zoo gelebt. Im Dezember starb Wombat-Dame Heidi mit 17 Jahren. Nachwuchs gab es im vergangenen Jahr unter anderem bei den Tapiren, den Pinguinen, den Pelikanen und den Flamingos. Und wenn alles gut geht, müssen die Pfleger zu den neun Dickhäutern im nächsten Jahr noch mal zwei dazu zählen. Manari und Khaing Hnin Hnin sind hochschwanger – und ihre Babys hochwillkommen.

Hannoversche Allgemeine 8.1.2003
Wenn der Zoo zum Zählen bittet
http://www.haz.de/hannover/nachrichten/150610.html

Berliner Kurier 8.1.2003
Alle meine Tiere: Zählappell im Zoo
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik20.html
Berlin - In Zoo und Tierpark wird mehr gekreucht als gefleucht: Dort kreuchen exakt 7209 Insekten. Aber nur 5317 Vögel fleuchen durch die beide Tiergärten. Die anderen Ergebnisse: Gluck, gluck, weg war'n sie. Im Aquarium gibt es 2837 Fische - 1295 weniger als im Jahr zuvor. Vor allem deshalb leben in Zoo und Aquarium jetzt "nur" noch 11 933 Tiere (1478 Arten) statt 13 721 im Jahr zuvor. Aber auch große Tiere "tauchten ab": Die Orangs Sumbo und Katai leben jetzt in Brasilien. Im Tierpark wurden 9838 Tiere (1065 Arten) gezählt - 380 mehr als 2001. Einer der (ge)wichtigsten Neuen: Elefantenkind Temi. Zoo und Tierpark sind die weltweit größten und artenreichsten Tiergärten


Hannoversche Allgemeine 6.1.2003
Krokodil "Jan" erholt sich in Sachsenhagen
http://www.haz.de/hannover/nachrichten/150455.html
Insgesamt 17 Tiere, die aus einer Wohnung in Vahrenwald befreit wurden, erholen sich jetzt in der Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen. Das 1,80 Meter lange Krokodil, das in einer Badewanne vegetierte, ist als Brillenkaiman identifiziert worden und heisst jetzt "Jan". Die Reptilien und Amphibien seien alle in sehr schlechtem Zustand, sagte gestern der Leiter der Station, Christian Erdmann. Gegen die Besitzer wird wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und das Artenschutzgesetz ermittelt. Die Artenschutzstation hat der unverhoffte Besuch vor ein Problem gestellt: "Wir sind proppenvoll," sagt Christian Erdmann.

Berliner Morgenpost 3.1.2003
Vögel im Zoo beginnen mit der Balzzeit
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story574351.html
Im Berliner Zoo balzen derzeit Hunderte Vögel und läuten damit tief im Winter den Frühling ein. Auf dem See hinter der Cafeteria schnäbeln die Mandarinenten, in der Strandvogelvoliere locken die Weißkopfruderenten, gleich gegenüber finden die Zwergsäger zueinander. «Jetzt ist die Balz, die Eiablage erfolgt aber erst im April», sagt Zoo-Sprecher Rudolf Reinhard.

Zürich, 20 Minuten 3.1.2003
Unverkaufte Christbäume – Dessert für Dählhölzli-Tiere

http://www.20min.ch/news/bern/story/1017014
Im Berner Tierpark Dählhölzli sind heuer deutlich mehr unverkaufte Christbäume abgegeben worden. Über 500 Bäume landen in diesen Tagen in den Tierpark-Gehegen. Vor allem für Wiederkäuer und Huftiere sind sie ein willkommenes Dessert.

Thüringer Allgemeine 7.1.2003

Stachliges für Dickhäuter
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.erfurt.volltext.php?id=414612
Während das Weihnachtsfest für die meisten Zweibeiner Geschichte ist, bekommen einige Vierbeiner jetzt erst richtig mit dem Fest zu tun. Oder besser mit seinen Hinterlassenschaften. Die Elefanten im Erfurter Zoopark haben momentan Weihnachtsbäume en gros auf dem Speisezettel.

Hamburger Abendblatt 8.1.2003

Minus 16 Grad: Eiskalte Genüsse und gute Geschäfte
http://www2.abendblatt.de/daten/2003/01/08/111287.html
"Bei diesem Wetter sind sie nicht anders als Kinder - raus in den Schnee und spielen." Daniel Goosmann (33), Cheftierpfleger im Wildpark Lüneburger Heide, freut sich in diesen Tagen besonders über die fünfköpfige Schneeleopardenfamilie, die im Wildpark die größte Anlage für die eleganten Großkatzen in Deutschland bewohnt.

Nordkurier 8.1.2003

Fußbodenheizung für putzige Agutis
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/tiere/tiere.php
Väterchen Frost hat die Region voll im Griff, und mit den Minusgraden, die gestern teilweise Rekordhöhen von nahezu 20 Grad unter Null erreichten, haben auch die Tiere in Zoos und Tiergärten zu kämpfen. Der knackige Frost beschert den Mitarbeitern des Tierparks nicht nur ein Mehr an Arbeit, sondern auch viel Sensibilität. Wärmelampen, Strohlager und sogar eine Fußbodenheizung für die putzigen Agutis sorgen für mollige Wärme. Aufpassen müssen die Tierpfleger jedoch bei der Versorgung ihrer "Schützlinge". Das Wasser müsse ständig gewechselt werden, weil es bei den Temperaturen schnell friert. Dazu werde auf Futter, das Flüssigkeit enthält, nahezu verzichtet.

Nordkurier 4.1.2003

Bei Berberaffen "geht die Post ab"
http://www.nordkurier.de/lokal/neustrelitz/e__/e.php
Von den rund 300 Tieren in 40 Arten, die aktuell den Tiergarten Neustrelitz des Reha-Zentrums bevölkern, haben die wenigsten Probleme mit Minusgraden und Schnee. Die meisten Tiere scheinen zumindest anfänglich die Schneedecke interessant, ja zum Tollen animierend zu finden. So geht im Reich der Berberaffen regelrecht "die Post ab".

Berliner Kurier 2.1.2003

Mensch, Tierkinder, seid ihr groß geworden!
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik4.html
Djambala, das Gorillakind aus dem Berliner Zoo, ist mehr als doppelt so dick wie vor einem Jahr. Bis zu vier Fläschchen Milumil bekommt die Kleine von ihren Zieheltern, Tierpfleger Reimon Opitz und Frau Marion, täglich. Das Metermaß ist für Elefantenkind Temi (1) aus dem Tierpark Friedrichsfelde kein Maßstab: Der war schon vor einem Jahr zu kurz. Neu im Tierpark sind die sibirischen Luchse aus dem Zoo Wuppertal. Um den im Tierpark gezüchteten Vietnam-Sika-Hirsch-Nachwuchs reißen sich Zoos aus aller Herren Länder.

TAZ 2.1.2003

was macht eigentlich... der Schimpanse?

http://www.taz.de/pt/2003/01/03/a0149.nf/text
Pedro, Karl, Lilly, Gusta und Soko sind in höchster Gefahr. Der Berliner Zoo plant, die fünf Schimpansen im besten Alter an China "abzugeben". Tierschützer vom Verein Pro Wildlife schlagen Alarm: Im Reich der Mitte erwarteten die fünf Primaten Drahtkäfige und Betonböden, sie verkämen vor Langeweile. Der Zoodirektor nennt es Tierliebe: Die hiesigen Anlagen genügten "den an die Menschenaffenhaltung gestellten Ansprüchen" nicht mehr, man wolle vergrößern, da müssten eben ein paar Insassen gehen. Dass die Gehege zu klein sind, findet auch Pro Wildlife. Aber muss es gleich China sein? An der Spree gibt es mehr als genug Leerstand. Ein "Palast der Affen" böte den Tieren ausreichend Platz, Abrissdebatte und Tourismusflaute wären Schnee von gestern.

Trierischer Volksfreund 6.1.2003

Rottweiler
http://www.intrinet.de/regionales/btpr/245862.php3
Vermutlich in der Nacht zu Freitag sind zwei Rottweiler in ein Damwild-Gehege im Eifelpark Gondorf eingedrungen und haben das Wild gejagt. Nach derzeitigen Ermittlungen wurde kein Damwild gerissen, die Hunde haben die Tiere durch das Gehege gehetzt. Die Tiere trugen weder Halsband noch eine Erkennungsmarke.

Nordkurier 7.1.2003

Tierpatenschaft verlängert
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/g/g.php
Spenden zum Jahresbeginn freuen den Ueckermünder Tierparkdirektor Helge Zabka besonders. Der Geschäftsführer der CDU-Kreistagsfraktion, Werner Schöbel, und Landrat Siegfried Wack (CDU) übergaben 600 Euro an den Zoo. Damit verlängerte die Kreis-CDU die bestehende Patenschaft über einen Berberaffen, einen Flamingo und einen Koi-Karpfen um ein weiteres Jahr.

Nordkurier 7.1.2003

Otter tummeln sich im neuen Gehege
http://www.nordkurier.de/lokal/demmin/otter/otter.php
Einen lange erwarteten Zuwachs hat der Naturerlebnispark Mühlenhagen erhalten: zwei Fischotter. Noch vorsichtig erkunden Dicky und Dennis ihre neue Umgebung in dem vor allem bei Kindern beliebten Park. Die Fischotterrüden sind bereits seit dem 10. Dezember vergangenen Jahres Bewohner des Erlebnisparkes. Das Geschwisterpärchen ist eine Leihgabe des Kölner Zoos, wo es eigens für den Naturpark gezüchtet wurde. Auf mehr als 100 Quadratmetern können sich die beiden Tiere jetzt ausgiebig austoben.


Hamburger Abendblatt 9.1.2003
Warum Pinguine nicht frieren
http://www2.abendblatt.de/daten/2003/01/09/111648.html
Antje ist nicht mehr die Jüngste. Mit 26 Jahren wird das Fell der Walrossdame bei Hagenbeck immer dünner

Berliner Morgenpost 8.1.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story575164.html
Ein erwachsenes Zwerg-Seidenäffchen wiegt gerade mal 85 Gramm. Dafür hat es aber einen Riesenappetit

Japans ältester Schimpanse gestorben

http://portale.web.de/Schlagzeilen/News/?msg_id=2416680


Zoos keen to raise entry fees to freshen exhibits - Melbourne
http://www.theage.com.au/articles/2003/01/02/1041196738611.html

South African zoo celebrates red panda baby boom
A South African zoo is celebrating the birth of seven red pandas in a captive breeding program designed to save the species from extinction
http://enn.com/news/wire-stories/2003/01/01092003/reu_49310.asp


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Pressemitteilungen teilweise gekürzt
Heidelberg, 8.1.2003
2002 war gut, 2003 kann noch besser werden!
Das vergangene Jahr war für den Tiergarten Heidelberg ein gutes Jahr. Mit fast 391.000 Besuchern wurde die Zahl von 2001 um mehr als 40.000 Besucher übertroffen. Bei Kindern,  Rentnern und Behindertengruppen konnte der Tiergarten überdurchschnittlich zulegen. „Die Besucherentwicklung zeigt, dass der Tiergarten wirklich eine Institution für alle Bürger ist. Er wird nicht überwiegend von speziellen Gruppen genutzt und ist  eines der wenigen kulturellen Angebote, die von Behinderten intensiv genutzt werden,“ bewertet Zoodirektor Dr. Wünnemann die Zahlen. „Unsere Besucher sind das beste Argument, sich für die Zukunft der Institution einzusetzen.“
Der Tierbestand wies am 31.Dezember 2002 993 Individuen aus 201 Arten auf.
Gegenüber dem Vorjahr hat der Vogelbestand Federn gelassen. „Wir halten jetzt etwa 160 Vögel weniger als im Vorjahr“ berichtet Dr. Wünnemann. „Damit auch seltene Arten züchten, müssen wir ihnen manchmal mehr Platz und Ruhe bieten. Bestes Beispiel ist ein junger Schwarzschwanzlärmvogel – wahrscheinlich der einzige der in diesem Jahr in ganz Europa von den Eltern aufgezogen wurde . Während der Aufzucht hatten die Eltern alle anderen Vogelarten aus der Voliere vertrieben. Unser Vogelbestand ist kleiner aber wertvoller geworden und diese Entwicklung wollen wir weiter fortsetzen. Im nächsten Jahr werden mit Büffelkopfenten und Kappensäger zwei  besonders schöne Wasservogelarten auf dem Yellowstonesee Einzug halten.“
Die Säugetiere haben zahlenmäßig nicht zuletzt durch die Zuchterfolge des Jahres 2002 zugelegt. Erstmals für den Tiergarten Heidelberg konnten Junge bei den Kleinen Pandas und den Poitou-Eseln aufgezogen werden und natürlich ist „Chuba“, der am 10. Dezember geborenen Gorilla, der Star unter der Nachzucht des Jahres 2002. Im Jahr 2003 werden einige Tierarten für den Besucher sichtbar werden, die zur Zeit noch in Quarantänequartieren gehalten werden. Goldgelbe Löwenäffchen, Hermeline und Indische Mungos liegen als Neuankömmlinge genau auf der Linie des Zoos. „Als flächenmäßig sehr kleiner Zoos müssen wir überlegen welche Tiere wir auch auf beschränktem Raum optimal halten können. Für einige Großtiere, die zur Haltung viel Platz brauchen, wird der Platz im Tiergarten ohne eine Erweiterung nicht ausreichen.  Die Löwenäffchen als Botschafter des hochbedrohten Küstenregenwalds Brasiliens werden in Menschenaffenhaus ihre Heimat finden, die Hermeline erhalten ein großzügiges Gehege im Themengebiet „Leben vor unserer Haustür“ und die Mangusten werden auf der großen Anlage für Rhesusaffen für zusätzliche Stimmung sorgen,“ erwartet Dr. Wünnemann. „In Zukunft wollen wir auch mehr Reptilien, Amphibien, Fische und vor allem Insekten zeigen. Mit dem Terrarium für Riesenschlangen haben wir angefangen. Ich hoffe, dass wir im nächsten Jahr auch die Tiere der Zooschule den Besuchern präsentieren können. Wenn dann noch ein  Orang-Utan und eine Goldkatze von unseren jungen Zuchtpaaren aufgezogen würden,.... .“  - ein Zoodirektor hat auch seine Träume.
Rückfragen bitte an Dipl.-Biol. Sandra Reichler (Tel.: 06221 645519, Mail reichler@zoo-heidelberg.de )

Bielefeld, 8. Januar 2003
Auf den Spuren von Auerwild und Mufflon
Am Sonntag, 19. Januar, bietet der Heimat-Tierpark Olderdissen von 10.00 bis 11.00 Uhr einen Besuch der Sonntagsschule an. Schulkinder bis zu zwölf Jahren können diesmal Vieles über das Auer- und Muffelwild erfahren. Eine Anmeldung unter der Rufnummer 0521/454045 wird wegen der begrenzten Teilnehmerzahl empfohlen. Kinder sollten dem Wetter angemessene Kleidung tragen. Treffpunkt ist der Schulungsraum im Eingangsbereich des Tierparks. Unterstützt wird die Sonntagsschule von Mitgliedern des Förderkreises "Lernort Natur", um verschiedene Themen aus den Bereichen Natur, Pflanzen und Tiere anbieten zu können.

Stuttgart, 8.2.2003
Nicht nur für Damen: Kamelien.
Sie mögen Kamelien, aber bei Ihnen gehen sie immer ein? Tja, so sind sie eben, die fernöstlichen Preziosen: Die Heimat der Kamelien sind die Gebirgsregionen in Japan, Korea und Taiwan. Daher brauchen die Pflanzen kühle Räume mit Temperaturen unter 16°C – solche Bedingungen sind in zentralgeheizten Wohnungen eher selten. Fehlt noch dazu die nötige Feuchtigkeit und der kalkarme Boden, wird es nichts mit der eigenen Kamelie .Aber das ist ja nicht so schlimm: Jedermann kann (jetzt noch zum günstigen Wintertarif) die Kamelien in der Wilhelma bewundern! 1731 kamen die ersten Pflanzen nach Europa – Kostbarkeiten, die sich vor allem bei fürstlichen Pflanzenliebhabern wachsender Beliebtheit erfreuten. Auch König Wilhelm I. von Württemberg besorgte sich einige Exemplare für seinen botanischen Garten, die Wilhelma. Diese nun über 150 Jahre alten Pflanzen wurden der Grundstock für die bedeutende Kameliensammlung, die die Wilhelma alljährlich während der Hauptblütezeit in den Wintermonaten ihren Besuchern präsentiert. Von der einfachen, rosafarbenen Wildform bis hin zu zahllosen Züchtungen mit einfachen, halbgefüllten oder gefüllten Blüten in allen Farbschattierungen von Weiß über Rosa bis Purpur ist alles vorhanden, um die herrliche Vielfalt der Kamelien zu zeigen. Wenn die „Schausaison“ für die Kamelien vorüber ist, dürfen sie in die Sommerfrische: Im lichten Schatten an einer geschützten Stelle im Freiland ruhen sie sich aus für die Blütezeit im nächsten Winter ...

Gelsenkirchen, 7. Januar 2003
Gipsbein für Affendame DJUBA
DJUBA hat ein Gipsbein. Zum Schutz einer Operationswunde an ihrem rechten Fuß, muss die achtjährige Schimpansin des Ruhr Zoo Gelsenkirchen nun „dreibeinig“ durch`s Gehege hangeln.
Bei der Operation wurde ihr ein Fremdkörper aus dem bereits entzündeten Fuß entfernt.
Zunächst konnten die Tierpfleger nur einen angeschwollenen Fuß bemerken. Eine Röntgenuntersuchung verschaffte Klarheit über die Verletzung. DJUBA hatte sich einen kleinen Splitter eingefangen, um den sich eine Entzündung bildete. Der Eingriff verlief unter Narkose und unkompliziert. Zu ihrem eigenen Schutz bekam DJUBA einen Fiberglas-Gips verpasst, da Schimpansen gern an ihren Wunden knabbern, und somit eine unbeeinflusste Wundheilung gewährleistet ist.
Bei einer Kontrolluntersuchung vor wenigen Tagen wurde ein zufriedenstellender Heilungsprozess festgestellt. Wie lange DJUBA den Gips noch tragen muss, steht allerdings noch nicht genau fest.
Derzeit lebt DJUBA getrennt von Mutter LADY im Innenbereich des Affenhauses, damit sie nicht zu sehr herumtollt. Aber auch, weil LADY mit ihrem kräftigen Gebiss den Gips abbeißen würde.

Leipzig, 7.01.2003    
Was geschieht mit kranker Angola-Löwin?
Untersuchung in der Kleintierklinik der Universität Leipzig soll Gewissheit über den Status des Grauen Stars verschaffen
Die an Grauem Star erkrankte Löwin des Zoos Leipzig wird am Mittwoch, dem 8. Januar in der Kleintierklinik der Universität Leipzig noch einmal untersucht. Das Expertenteam unter Leitung von Prof. Gerhard Oechtering kann nach einer gründlichen Diagnostik durch eine Ultraschalluntersuchung den Status der Erkrankung feststellen und Behandlungsmöglichkeiten empfehlen.
Die junge Löwin wurde in den letzten Tagen daran gewöhnt, selbstständig in die Transportkiste zu gehen, so dass Sie für die Fahrt in die Kleintierklinik der Universität Leipzig nicht narkotisiert werden muss. Während der Untersuchung selbst ist jedoch eine Narkose nötig.
Erste Anzeichen einer angehenden Erblindung zeigten sich im November, als die Löwin erstmals nach ihrer Ankunft in Leipzig die Freianlage betrat. Im Gegensatz zum Löwenkater hatte sie erhebliche Orientierungsschwierigkeiten auf dem neuen Terrain. Eine erste Untersuchung im Gehege ohne Narkose durch Augenspezialistin Dr. Andrea Steinmetz von der Kleintierklinik der Universität Leipzig bestätigte am 18. Dezember den Verdacht auf Grauen Star.
Zur Bekanntgabe der Untersuchungsergebnisse laden wir Sie zu einem Pressetermin am Donnerstag, dem 9.1.2003 um 9.30 Uhr in die Bibliothek der Universitäts-Kleintierklinik ein. Prof. Dr. Gerhard Oechtering (Direktor der Universitäts-Kleintierklinik), Dr. Andrea Steinmetz (Augenspezialistin der Universitäts-Kleintierklinik) und Dr. Jörg Junhold (Zoodirektor) beantworten zu diesem Termin gern Ihre Fragen.

Duisburg, 7.01.2003
Weitere Kinder-Nachtsafaris im ZOO
Es gibt sie noch: die neugierigen, die wißbegierigen, die abenteuerlustigen Kinder, die sich nächtens in Handschuh und Kapuze aufmachen, Eulen, Falter und Füchse am Kaiserberg aufzuspüren.
Der ständig steigenden Nachfrage wegen bietet der Zoo Sechs- bis Zwölfjährigen weitere Kinder-Nachtsafaris an, die an allen Freitagen im Januar bis März 2003 durchgeführt werden. Buchungen für Gruppen bis 10 Kindern möglich.
Beginn 19.30, Ende gegen 21.00 Uhr, Treffpunkt: Haupteingang des Zoos / Mülheimer Straße, Kosten pro Kind: ¬ 13,00, Voranmeldung zwingend erforderlich unter der Rufnummer 0203 / 30 55 90.

Görlitz, 6.1.2003
Im alten wie im neuen Jahr kein Storchbraten zu haben
Naturschutz-Tierpark Görlitz - Jahresrückblick 2002 und Ausblick 2003
Jahresrückblick 2002
café Dass der Name eines Restaurants so viele Schlagzeilen verursachen kann, hätten sich die Mitarbeiter des Görlitzer Tierparks niemals träumen lassen. Zum Nachdenken anregen sollte er schon, der Name der im Mai des vergangenen Jahres eröffneten Gaststätte "Zum gebratenen Storch". Allerdings rechnete man damit, dass der Gast gar nicht erst auf den Gedanken kommt, die Bezeichnung sei ernst gemeint, ist es doch heute und hierzulande nicht mehr üblich, Störche zu verspeisen. Lediglich auf das Sprichwort "Da brat mir einer ´nen Storch!" sollte Bezug genommen werden. Und diejenigen Tierparkbesucher, die inzwischen Bekanntschaft mit dem niveauvoll gestalteten und gut geführten Restaurant geschlossen haben, berichten aus eigener Erfahrung, sie hätten es nie für möglich gehalten, welch innige Beziehung es zwischen Mensch und Storch gab und gibt. Davon erzählen nämlich die in den Gasträumen ausgestellten Grafiken, Bilder, Postkarten, Teller oder Bierkrüge mit Storchmotiven. Noch viel detailund inhaltsreicher ist die kulturhistorische Bedeutung des Adebar in der deutschlandweit einmaligen Ausstellung "Klapperstorch mein Guter" dargestellt, die ebenfalls zum Storchenfest 2002 der Öffentlichkeit übergeben und inzwischen von 2.300 Interessenten besucht wurde.
nErstmals in Görlitz sind Pallaskatzen geboren, zum zweiten Mal Rote Pandas und zum wiederholten Male Chinasittiche, Rhesusaffen, Murmeltiere, Steinböcke und Steinhühner. Ganz fleißig waren natürlich wieder die Haustiere, die insgesamt etwa 150 Küken ausbrüteten bzw. Ferkel, Zicklein, Lämmer oder Kälber zur Welt brachten. Der Kontakt zu diesen Tieren ist für die Besucher wichtig und wertvoll, für die Tierpfleger intensiv und mitunter sehr eng. Deshalb waren sie besonders traurig, weil sie sich im letzten Jahr von der Kuh ,Sabine' und dem Schwein ,Karola' trennen mussten.
Dass Freud und Leid, Spannung und Ärger in einem Tierpark immer dicht beeinander liegen, haben die Tierpfleger sogar am letzten Tag des Jahres zu spüren bekommen. Ein herrliches Winterkleid hatte der Schnee in der Nacht allen Bäumen angelegt, auch der Eibe am Pandagehege. Deren Äste neigten sich unter der schönen Last und bildeten dadurch eine Brücke zu den Ästen im Gehege. Das nutzte die Pandadame für einen Silvesterspaziergang im Tierpark, der ihr sicher gut gefiel. Etwas weniger Gefallen fanden die Tierpfleger daran, dafür aber eine Möglichkeit, den Ausreißer nach zwei Stunden wieder einzufangen. Das brachte ihnen kalte Füße und dem Panda ein unfreiwilliges Eisbad im Ententeich. Dafür durfte er dann die Silvesternacht im Warmen verbringen, damit er gesund bleiben und die Tierpark-Mitarbeiter beruhigt in´s neue Jahr gehen konnten.
Ausblick 2003
Der erste Tag des neuen Jahres hat zum Glück keine unliebsamen Überraschungen gebracht. Gerne lassen sich aber die Tierpfleger von den hoffentlich zahlreichen Tiergeburten überraschen, zum Beispiel von den unmittelbar bevorstehenden Zwergziegengeburten. Etwas besser planbar sind natürlich die Überraschungen für unsere Besucher. Dazu zählen Veranstaltungen wie das Mistkarrenrennen der Apotheker zu Ostern, das Sommerkino im Juni zum Thema Wolf oder die Wahl des schönsten sächsischen Esels Ende September. Der vollständige Veranstaltungsplan des Jahres liegt an der Tierparkkasse bzw. an den bekannten Stellen innerhalb des Stadtgebietes aus.
Die Tierparkbesucher werden es hoffentlich nicht übel nehmen, dass 2003 einmal kein großes Tiergehegeoder sonstiges Neubauprojekt abgeschlossen werden kann. Diesbezüglich sind sie ja in den zurückliegenden 10 Jahren regelrecht verwöhnt worden. Selbstverständlich gibt es triftige Gründe für diese Baupause. Zum einen müssen dringend erforderliche Werterhaltungsmaßnahmen bei den vorhandenen Gehegen für Gänsegeier, Steinböcke, Fischotter etc., bei den Wegen und der Abenteuerbrücke durchgeführt werden. Zum anderen fehlt für die großen neuen Projekte wie das Tibeterdorf noch das notwendige Geld bzw. der Planungsvorlauf. Dennoch erwarten den Besucher in diesem Jahr kleinere Neuheiten, die vielleicht nicht so spektakulär, aber ebenso attraktiv sind. Im Cafégarten des Storchenrestaurants wird eine Vogelvoliere für Beos, die Künstler im Nachahmen von Geräuschen, errichtet. So muß man auch beim Eis essen nicht auf einen unmittelbaren Tierkontakt verzichten. Und am Fischottergehege wird man in Aquarien heimische Fische beobachten können, die zum Beutespektrum des Wassermarders zählen.
Derzeit beschäftigt man sich übrigens mit der Erarbeitung eines Projektes für die Auswilderung des jungen Fischotters, der im Juli vergangenen Jahres als Findelkind in den Tierpark kam. Wenn der Otter und die Geldgeber mitspielen, dann wird dies eine ganz besondere Sache, denn das Entlassen in die Freiheit soll mit einer wissenschaftlichen Begleitung einhergehen. So können nicht nur offene Fragen zur Biologie des heimlichen Nachtjägers geklärt werden, sondern auch solche, die mit der Fischereiwirtschaft oder Naturschutzproblemen zusammenhängen. Eine ausgezeichnete Grundlage für das Ganze legten Tierpflegerin Annette Schneider und BGS-Diensthundelehrwart Mario Nix bereits in den letzten Wochen, indem sie den Otter für die Aufgaben, die ihn erwarten, trainiert haben.
Wie vielfältig und anstrengend, aber dennoch interessant und reizvoll die Aufgaben der 20 Tierpark-Mitarbeiter sind, soll die Öffentlichkeit im Verlauf des Jahres erfahren, denn immer wieder werden wir mit völlig falschen Vorstellungen über unsere Tätigkeit konfrontiert. Ein Tierpark funktioniert nämlich beileibe nicht, wenn nur die Tiere gefüttert und deren Gehege gesäubert werden. In loser Folge werden deshalb die Medien* nicht nur über die Arbeit der Tierpfleger, der Zoopädagogin oder der Kassiererinnen informiert, sondern auch über die wichtige Tätigkeit der im Hintergrund agierenden Handwerker, des Gärtners, der Raumpflegerin und der Büroangestellten. Erst das Zusammenspiel all dieser "Rädchen" führt zum Funktionieren des Tierpark-Uhrwerkes, auch im neuen Jahr und hoffentlich mit möglichst wenigen unliebsamen Überraschungen.
*(bei besonderem Interesse bitte melden!)
Foto: Blick auf den Cafegarten vom Restaurant "Zum gebratenen Storch"

Münster, 6.1.2003
2002 war für den Allwetterzoo Münster ein überaus erfolgreiches Jahr:
838.548 Besucher, erfreuliche Tiergeburten, neue Tieranlagen und die
Eröffnung des Pferdemuseums
Insgesamt 838.548 Menschen besuchten im vergangenen Jahr die mehr als 3.300
Tiere auf der Sentruper Höhe. Damit hat der Allwetterzoo eine Besucherzahl
erreicht, die seit über 10 Jahren nicht mehr so hoch war. Entscheidenden
Anteil an diesem guten Ergebnis haben die Jahreskarteninhaber, von denen es
inzwischen mehr als 5.000 gibt, die Mitglieder des Zoovereins eingerechnet.
Allein 2.936 Familien kauften im vergangenen Jahr eine Familienjahreskarte
für den Zoo, das ist eine Steigerung von 24 % im Gegensatz zum Vorjahr. Und
diese Familien kommen nicht nur aus Münster, sondern aus dem ganzen
Münsterland und sogar dem nördlichen Ruhrgebiet. Diese hohe Zahl zeigt dem
Zoo, wie attraktiv sein Angebot für Familien mit Kindern ist.
Dass die Attraktivität des Allwetterzoos durch das neue, Ende Oktober
innerhalb des Zoogeländes eröffnete Pferdemuseum noch gestiegen ist, zeigen
die Besucherzahlen der letzten beiden Monate des abgelaufenen Jahres.
Brachte der November mit 41.012 schon ein stolzes Ergebnis, so war der
Dezember mit 45.723 gezählten Besuchern geradezu unglaublich gut; denn im
langjährigen Vergleich bewegen sich die Besucherzahlen im Weihnachtsmonat
zwischen minimal 12.136 (1981) bis maximal 32.872 (1998).
Bei den Besuchern sehr gut angekommen sind Veränderungen im Tierbereich, wie
z.B. die komplette Umgestaltung der Außenanlage der Syrischen Braunbären,
die im Mai fertiggestellt wurde. Als Attraktion vor allem für Kinder stellte
sich die neue Voliere für Gebirgsloris heraus, in der es seit August weitere
hautnahe Tierkontakte gibt; denn die Voliere darf betreten werden. Zu festen
Zeiten können die Besucher die farbenprächtigen Papageien sogar mit Nektar
füttern. Auch Tierkinder wie die Anfang September geborenen Vierlinge bei
den Geparden oder das letzte Jungtier des Jahres 2002 - ein Ende Dezember
geborener, wertvoller und seltener Prinz-Alfred-Hirsch - sorgten für das
rege Interesse vieler Menschen am Allwetterzoo Münster.

Zürich, 6.1.2003
Attraktives Zooangebot: Seniorenrundgänge
Der Zoo Zürich bietet jeweils zweimal pro Monat einen geführten Zoorundgang für Senioren an. Diese Seniorenrundgänge sind ein weiteres attraktives Angebot des Zoo Zürich, der damit seine Informationsprogramme für die verschiedenen Bevölkerungssegmente weiter ausbaut und so einen weiteren Schritt auf dem Weg vom Zoo zum Naturschutzzentrum macht. In den einstündigen Rundgängen erfahren die Senioren in gemütlicher Atmosphäre Interessantes und Faszinierendes aus der Tierwelt sowie Aktualitäten aus dem Zoo Zürich. Organisiert und durchgeführt werden die Rundgänge vom Freiwilligenteam Zoo Zürich. Die Teilnahme am Seniorenrundgang ist im Zooeintrittspreis von Fr. 18.- inbegriffen, für Zoo-Jahreskarteninhaber gratis.
Die Rundgänge finden zwischen März und Dezember jeweils am ersten Mittwoch und Sonntag des Monats von 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr statt. Der Treffpunkt ist gegenüber dem Zooshop; die Rundgänge werden bei jeder Witterung durchgeführt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Leipzig, 3.1.2003
Mit mehr als 25.000 Gästen und Leipzigs größter Silvesterparty ins Zoojahr 2003
Das „Geburtstagskind“ Zoo kann sich freuen: Mehr als 25.000 Gäste trotzten am Silvesterabend der Kälte und feierten zur Zoo-Silvesterparty am Völkerschlachtdenkmal open air ins Zoojahr 2003. Familien, Jugendliche und Junggebliebene pilgerten zum ehrwürdigen Monument, um sich dort von der Partystimmung einfangen zu lassen.
Die schwedische Kultband Rednex sorgte mit ihrem fröhlich-frechen Country-Pop-Mix für ausgelassene Partystimmung und auch Juckreiz war mit „Neuer Deutscher Welle“ vom Feinsten eine klare Aufforderung zum Feiern und Mitsingen. Dazu gab´s jede Menge bunt gemixter Hits aus der Konserve. Deutschlands jüngste Rocker überraschten die Gäste mit  einer ganz besondere Premiere: ShaLaLu, zwei süße Mädels und ein cooler Junge  mit Charme und Stimme, präsentieren live „Rock ‘n’ Roll Show  im Leipziger Zoo“, den „frechen“ Zoo-Geburtstagssong von Cäsar Peter Gläser und Tobias Künzel.
Eine halbe Stunde vor Mitternacht begrüßten Zoodirektor Dr. Jörg Junhold und OBM Wolfgang Tiefensee das Publikum und schauten dann gemeinsam die Mulitmediaperformance an, die die Gäste in ihren Bann zog und sie mitnahm auf eine virtuelle Reise durch den Zoo der Zukunft. Mit einem grandiosen Feuerwerk wurde es dann endlich eingeläutet – das Zoojahr 2003. „Ich freue mich riesig, dass so viele Menschen gemeinsam mit uns feiern und vor allem, dass hier so eine tolle Stimmung ist! Genau das habe ich mir für das Zoojahr gewünscht: Viele Gäste. Viele zufriedene Gäste.“ freute sich Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.

Zürich, 3.1.2003
Generationenwechsel bei den Spitzmaulnashörnern im Zoo Zürich
Am Morgen des 2. Januars ist im Zoo Zürich das weibliche Ostafrikanische Spitzmaulnashorn MTOTO im Alter von gut 32 Jahren verstorben. MTOTO hatte in den letzten Jahren Zahnprobleme, die eine spezielle Ernährung und veterinärmedizinische Betreuung nötig machten. In den letzten Tagen wirkte sie schwach und frass fast nichts mehr.
MTOTO war das erste von bisher acht im Zoo Zürich geborenen Nashörnern. Sie selber brachte fünf Jungtiere zur Welt, die u.a. an Zoos in den USA, Deutschland und England weiter gegeben wurden. Ihr letztgeborenes Jungtier, das nunmehr sechsjährige Weibchen WANDA, lebt in Zürich.
Nebst dem Bullen PARKY lebt mit SABI eine weitere Nashornkuh im Zoo Zürich. SABI ist auch schon über dreissigjährig und von ersten Altergebrechen gezeichnet. Im Zürcher Nashornbestand zeichnet sich somit ein Generationenwechsel ab, und die Hoffnungen auf eine Weiterführung der bisher erfolgreichen Zucht ruhen auf der jungen Kuh WANDA.



NABU, 9. Januar 2003
NABU fordert BVVG zur Sicherung des ostdeutschen Naturerbes auf
Unselt: Zügige Übertragung wertvoller Naturschutzflächen an Verbände und Stiftungen
Der Naturschutzbund NABU hat die Treuhandgesellschaft BVVG aufgefordert, die Übertragung von Naturschutzflächen aus ehemaligem DDR-Besitz an Verbände, Stiftungen und Länder nicht länger zu verzögern. "Nur weil das Bundesfinanzministerium versäumt hat, die unentgeltliche Übertragung rechtzeitig bei der EU-Kommission zu beantragen, darf die Sicherung dieses wertvollen Teils unseres Naturerbes nicht durch weiteren Aufschub gefährdet werden", sagte NABU-Vizepräsident Christian Unselt. Außerdem hätte die EU-Kommission längst grünes Licht gegeben.
Die von der BVVG zunächst vorgelegte Vertragsklausel sei laut NABU allerdings ein Affront gegen die Naturschutzorganisationen gewesen, die sich mit viel Engagement an dieser gemeinschaftlichen Aufgabe beteiligen wollten. "Es ist nicht einzusehen, dass den gemeinnützigen Organisationen aufgrund des Versäumnisses des Bundesfinanzministeriums zusätzliche Kosten und Lasten aufgebrummt werden sollen. Sie übernehmen durch die Verpflichtung zu einer langfristigen Betreuung der Gebiete ohnehin schon den größeren Teil der Leistungen", betonte Unselt. Der ganze Vorgang sei weniger ein Geschenk des Staates als viel mehr das Angebot von Verbänden, Stiftungen und Ländern, tatkräftige Verantwortung für die Sicherung dieser wertvollen Naturschätze zu übernehmen, so Unselt.


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Natur- und Artenschutz

Salzburger Nachrichten 4.1.2003

Autobahn der Wildesel
http://www.salzburg.com/sn/03/01/04/artikel/379739.html
Der Salzburger Zoo hat ein neues Projekt auf schnelle Beine gestellt. Er kümmert sich in der Mongolei nicht nur um die Wiederansiedelung der Przewalski-Pferde, sondern auch um Khulane. Christian Walzer ist Veterinärmediziner im Zoo Salzburg und leitet gemeinsam mit Zoologin Petra Kaczensky ein Wildesel-Projekt im Südwesten der Mongolei. Die Khulane, wie sie wegen der gelblichen Farbe des Fells genannt werden, sind seit 1953 in der Mongolei geschützt. Doch die Bevölkerung hat sich vermehrt und die Winter der vergangenen Jahre waren hart. Die Nomaden sehen in den Khulanen Weidekonkurrenten für ihre Haustiere. Sie selbst wildern die Esel, sobald sie ihre eigenen Tiere verlieren. Walzer und seine Mitarbeiter bauten deshalb ein Anti-Wilderer-Programm auf. Speziell ausgebildete Einheimische haben ein wachsames Auge auf die Tiere, die im 12.000 Quadratkilometer großen Gobi-B-Nationalpark leben. Im Juli 2002 begannen die Salzburger mit einem Monitoring. Zwei junge Stuten und ein junger Hengst wurden mit Sendern ausgerüstet. Die Daten werden über Satelliten übertragen.

Ostsee Zeitung
4.1.2003
Ostsee-Aal kommt auf die Rote Liste
http://www.ostsee-zeitung.de/po/start_155965.html
Fischereiexperten der Uni Rostock, die Gesellschaft für Natur- und Landschaftsökologie Kratzeburg und die Arbeitsgruppe Heimische Wildfische e.V. seien zur Überzeugung gelangt, dass der "Ostsee-Aal" als gefährdete Art eingestuft werden müsse. In den letzten 30 Jahren seien Aalbestände um immerhin 90 Prozent zurückgegangen. Nur intensive Besatzmaßnahmen der Fischerei sorgten noch für flächendeckende Vorkommen.

Kieler Nachrichten 6.1.2003

Wildpferde fühlen sich pudelwohl
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-ti_eidertal_konikpferde_ART.htm
Seit dem vergangenen Monat bereichert eine siebenköpfige Konikherde die fünf Kilometer lange und vom Eidertalwanderweg eingerahmte Flusslandschaft zwischen Bordesholm und Flintbek. Der Hengst stammt wie die drei Stuten und die ebenso vielen Fohlen vom Tierpark Warder.

Chinese medicine means death to Russia's tigers

http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/19299/story.htm

New Zealanders race to save beached whales
Dozens of pilot whales died after stranding on a remote island off southern New Zealand, and rescuers were battling Wednesday to save about 80 more of the marine mammals, officials said.
http://enn.com/news/wire-stories/2003/01/01082003/s_49309.asp

Project to free 'Paddington' bears in Peru
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/19300/story.htm

Animals, plants on the march as world heats up
http://www.smh.com.au/articles/2003/01/02/1041196739813.html

Thousands of endangered Olive Ridley turtles found dead
Almost 3,000 endangered turtles have been found floating dead off India's east coast since November, killed by fishing trawlers at the start of the nesting season.
http://enn.com/news/wire-stories/2003/01/01092003/ap_49316.asp


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Weitere Infos

Die Aktion RETTET DEN DRILL
besteht seit 1988 und konnte im Laufe der Jahre an das Drill Rehabilitations –and Breedingcenter mit Namen PANDRILLUS in Calabar, Cross River State, Nigeria, Geld- und Sachwerte  von über ¬ 50 000.-übergeben.
Mittlerweile sind wir ein zuverlässiger Partner für das Projekt und haben eine entsprechend  hohe Verantwortung übernommen. Darum soll in Zukunft professioneller und effektiver gearbeitet werden! Dazu ist es erforderlich der Aktion RETTET DEN DRILL eine Geschäftsform zu geben. Für eine ehrenamtliche Mitarbeit  werden einsatzfreudige Mitarbeiter gesucht, denen der Erhalt der Drills und sein Lebensraum am Herzen liegt.
Wer mitmachen möchte, kann Kontakt aufnehmen zu  Roland Wolf:
Telefon :0231 13 65 055
E-Mail: wolfdrill@yahoo.de , wolfdrill@uni.de

Aus dem Nabu-Umweltkalender:
10. JANUAR 2003
Berlin, 11:00 Pk der Arachnologischen Gesellschaft zur Vorstellung der Spinne des Jahres 2003. Ort: Bundespresseamt
Tönning, 11:00 Pressetermin zur Eröffnung d. "Haus der Wale" im Multimar Wattforum  


Giessener Anzeiger 9.1.2003
Von Rabeneltern und Selbstmördern
http://www.giessener-anzeiger.de/sixcms/detail.php?id=715681
Elefanten werden hundert Jahre alt und gehen zum Sterben auf einen Friedhof, das Chamäleon passt seine Farbe der Umgebung an, und Raben sind schlechte Eltern: Viele angebliche Weisheiten über die Natur werden seit Jahrhunderten von Generation zu Generation und manchmal auch von Lehrbuch zu Lehrbuch weitergegeben. Doch stimmen sie überhaupt?  Der Stuttgarter Biologe und Museumspädagoge Ulrich Schmid hat solche steilen Behauptungen auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft. Sein Buch „275 populäre Irrtümer über Pflanzen und Tiere“ ist jetzt im Stuttgarter Kosmos-Verlag erschienen. Der Biologe weist darauf hin, dass originelle Irrtümer in der Wissenschaftsgeschichte die Forschung oft stärker gefördert haben als sterile Wahrheiten. Schon der britische Zoologe Huxley meinte, dass für den Fortschritt der Wissenschaft „irrational verteidigte Wahrheiten schädlicher sein können als vernünftig begründete Irrtümer“

Lübecker Nachrichten 8.1.2003
Axel Horn stellt mit seinem "Storchentagebuch" ein Stück Lauenburg ins Internet
http://www.ln-online.de/Nachrichten/Lokales/lauenburg__1000858.htm
Sie heißt www.stoerche.de und sie ist mit Sicherheit eine der schönsten deutschen Internetseiten. Sie gehört dem Fotografen Axel Horn. Er hat darauf sein "Storchentagebuch" aus dem Lauenburgischen veröffentlicht. Ein Jahr lang hat der 35-Jährige einen Horst bei Hornstorf zwischen Groß Grönau und Groß Sarau mit Kamera und Teleobjektiv beobachtet. 16 Seiten und mehrere Dutzend Fotos umfasst sein Storchentagebuch.

Spiel-Tipp
Zoo Tycoon Marine Mania Zoo Tycoon - Marine Mania

Die Erweiterung zum Zoo-Simulations-Spiel Zoo Tycoon: Nun kann der Zoo mit Großbecken für Wale und Delfine erweitert werden. Dutzende neue Robben-, Wal- und Haiarten bis hin zur Seekuh und zum Riesenkalmar stehen zur Verfügung. Man kann Haitunnel und Aquarien einrichten, den Park marin gestalten und Shows arrangieren... Endloser Spielpaß mit realistischem Hintergrund. Nicht nur für Kinder!

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Ausstellungen

FREIBURG Adelhausermuseum
PILZE. KINDER DES DUNKELS
bis 12.1.2003
http://www.grafischewerkstatt.de/adelhausermuseum/

BAD DÜRKHEIM Pfalzmuseum für Naturkunde
PFLANZEN UND TIERE DES JAHRES 2003
Ab März 2003
http://www.pfalzmuseum.de/

BAD DÜRKHEIM Pfalzmuseum für Naturkunde
LUCHS
bis 30.6.2003
http://www.pfalzmuseum.de/

THALLICHTENBERG Urweltmuseum "Geoskop"
TERTIÄRE SEEN - ENSPEL UND MESSEL
bis Sommer 2003


STUTTGART: Staatliches Museum für Naturkunde im Schloß Rosenstein

Erweiterung der Dauerausstellung: DIE NATUR MITTELEUROPAS
http://www.naturkundemuseum-bw.de
Ab 27.2.2003

NEUBURG A.D.DONAU Biohistoricum 
VON DER UTOPIE DES ZÜCHTERS - Methoden, Praxis und Ziele
bis 27.4.2003
http://www.neusob.de/biohistoricum/

WINTERTHUR Naturmuseum
PFERDE - IN DER STEPPE UND IM STALL
bis 4.5.2003

WUPPERTAL Fuhlrott-Museum
PARASITEN - LEBEN UND LEBEN LASSEN
bis 31.3.2003
http://www.fuhlrott-museum.de

HANN. MÜNDEN Städtisches Museum im Welfenschloß:
DAS HEIMLICHE LEBEN DER WASCHBÄREN
Ausstellung mit Bildern des Tierfotografen Ingo Bartussek
9.3. bis 18.5.2003
http://www.hann.muenden.de/kultur/museum/

BALJE Natureum Niederelbe 
LEBENDE SCHLANGEN 
Ab 1.3.2003 
http://www.natureum-niederelbe.de/

Naturkunde-Museum Wiesbaden
IM REICH DER BISONJÄGER Nordamerikas Tierwelt und seine Ureinwohner
bis 29.6.2003
http://www.nws-wiesbaden.de/amerika/index.html

REGENSBURG Naturkundemuseum Ostbayern: 
DAHEIM AN BACH UND FLUß Der Fischotter im Bayerischen Wald 
bis 30.3.2003 
http://www.regensburg.de/museumsportal/museen/naturkunde_museum.html

BASEL Naturhistorisches Museum: 
HAIE - GEJAGTE JÄGER 
bis April 2003 
http://www.nmb.bs.ch

 

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TV-Tipps
Do., 09.01.2003, 12:15 - 13:00, N3, Sylt - Von Seehunden und Seeschwalben 
Do., 09.01.2003, 15:55 - 16:00, ORB, Tiere, die es einmal gab: Die Heidelibelle von Sankt Helena
Do., 09.01.2003, 16:00 - 16:30, 3sat, Koalas - Australiens Beutelbären
Fr., 10.01.2003, 15:55 - 16:00, ORB, Tiere, die es einmal gab: Der Paradies-Sittich
Sa., 11.01.2003, 17:55 - 18:30, VOX, tierzeit: Die Wale von Moorea
Mo, 13.01.2003, 20:15, 20:45, ARTE, Ein Jahr im Zoo (1/5), Manche mögen's wild, Doku-Soap, F2002, Zoo Doué-la-Fontaine
Mo, 13.01.2003, 15:55 - 16:00, ORB, Tiere, die es einmal gab: Der Goldspecht von Guadalupe
Mo, 13.01.2003, 16:15 - 17:00, HR, Kiwi & Co. - Vögel Neuseelands, von Ernst Arendt und Hans Schweiger
Di, 14.01.2003, 10:00 - 10:30, BR, Welt der Tiere, Bären in der Brenta
Di, 14.01.2003, 14:30 - 15:00, HR, Wale und Menschen (3), Vom Mythos der Sirenen:, Belauschte Walgespräche
Di, 14.01.2003, 20:15, 20:45, ARTE, Ein Jahr im Zoo (2/5), Manche mögen's wild, Doku-Soap, F 2002, Zoo Doué-la-Fontaine
Di, 14.01.2003, 20:15, 21:05, ORF2, Universum, Heißblütig! - Die Natur der Säugetiere, 1. Folge: Das Erfolgsprinzip
Di, 14.01.2003, 22:30, 23:00, HR, Der Herr der Affen, Reimon Opitz als Ersatzvater; Zoo Berlin Wh
Mi, 15.01.2003, 15:55 - 16:00, ORB, Tiere, die es einmal gab: Der Schwalbenschwanz von den Seychellen
Mi, 15.01.2003, 20:15 - 21:45, ARD, Tierärztin Dr. Mertens - TV-Romanze, gedreht im Zoo Leipzig
Mi, 15.01.2003, 20:15, 20:45, ARTE, Ein Jahr im Zoo (2/5), Manche mögen's wild, Doku-Soap, F 2002, Zoo Doué-la-Fontaine
Mi, 15.01.2003, 21:45, 22:30, ARD, Expeditionen ins Tierreich, Drachen, Einem Mythos auf der Spur
Do, 16.01.2003, 15:00 - 16:00, 3sat, NetzNatur: Mein lieber Schwan
Do, 16.01.2003, 12:15 - 13:00, N3, Wo die Biber Burgen bauen
Do, 16.01.2003, 14:15 - 15:00, ZDF, Discovery, George und das Nashorn
Do, 16.01.2003, 15:55 - 16:00, ORB, Tiere, die es einmal gab: Die Rotgazelle von Algerien
Do, 16.01.2003, 20:00, 21:00, SF1, Dschungelzauber, Geheimnisvolle Inseln im Urwald Afrikas
Do, 16.01.2003, 20:15, 20:45, ARTE, Ein Jahr im Zoo (4/5), Manche mögen's wild, Doku-Soap, F 2002, Zoo Doué-la-Fontaine
Fr, 17.01.2003, 15:55 - 16:00, ORB, Tiere, die es einmal gab: Der Wellenläufer von Guadalupe
Fr, 17.01.2003, 16:15 - 17:00, WDR, Wildes Indien - Beobachtungen im Nagarahole-Nationalpark
Fr, 17.01.2003, 17:15 - 18:00, HR, Gifitige Lebensretter, Hilfe für Australiens Tierwelt
Fr, 17.01.2003, 20:15, 20:45, ARTE, Ein Jahr im Zoo (5/5), Manche mögen's wild, Doku-Soap, F 2002, Zoo Doué-la-Fontaine



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