Grafschafter Nachrichten
20.12.2002
Der "Oskar" geht an: ... den
Tierpark
Tierpfleger-Bundesverband vergibt
Ehrung für gute Tierhaltung nach Nordhorn
- offline -
Den "BdZ-Biber" des Bundesverbandes
der Zootierpfleger erhält der Tierpark für seine "Alpenanlage"
für Gänsegeier und Steinböcke. Der Nordhorner Zoo setzte sich
gegen 14 Mitbewerber durch. Gestern übergab der Verband die hohe
Auszeichnung an den Tierpark.
Sowohl den Geiern als auch den
Steinböcken geht es blendend in ihrer gemeinsamen Anlage. Die
Lebensbedingung der beiden Tierarten in der 54 mal 37 Meter großen
Anlage ist nur einer von mehreren Gründen, warum sich das Bewertungskomitee
der Zootierpfleger dafür entschieden hat, den "BdZ-Biber" für gute
Tierhaltung und -präsentation an den Nordhorner Zoo zu vergeben. Für
die Anlage sprachen unter anderem auch gute Arbeitsbedingungen für die
Tierpfleger vor Ort und die gelungenen
Besucherunterstände.
Die Jury hat in den vergangenen
Wochen insgesamt 14 Bewerber nach einem Punktesystem bewertet. Ausschlaggebend
ist eine Vielzahl von Kriterien; im Vordergrund steht das Tier, aber auch
die Arbeitsbedingungen der Zoomitarbeiter oder die Präsentation der
Tiere spielt eine Rolle. "Es gab ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen zwei Anlagen.
Das Nordhorner Gehege hat schließlich gewonnen", sagte der Vorsitzende
des BdZ, Thomas Suckow.
Die Preisverleihung gestern Nachmittag
im Tierpark war auch den Fernsehsendern NDR und RTL eine Berichterstattung
wert.
Das Konzept für die sogenannte
"Vergesellschaftung" verschiedener Tierarten in einem Gehege wurde in den
Jahren 1998 bis 2000 umgesetzt. "Die Ideenphase, unter dem großen Thema
,Alpenanlage die bisherigen Gehege von Gänsegeiern und sibirischen
Steinböcken zusammenzulegen, dauerte etwa vier Jahre", umschrieb der
Zoologische Leiter Dr. Hermann Kramer den Beginn der
Planung.
Die Bewertungskommission des
Tierpfleger-Verbandes hat vor allem positiv herausgestellt, dass die Geier
und Steinböcke gleichberechtigt Seite an Seite leben. Das bestätigten
die Mitarbeiter, die täglich mit den Tieren zu tun haben. "Geier und
Steinböcke registrieren einander, aber sie schränken sich gegenseitig
nicht ein. Und wenn der Steinbock einmal auf die Felsen klettert, fliegen
die Geier halt weg", sagt der zuständige Revierpfleger Markus Hinker.
Das Fliegen haben die Gänsegeier, die in Nordhorn in langer Tradition
gehalten werden, seit dem Umzug in die bis zu 14 Meter hohe Voliere im
übrigen wieder erlernt. "Die Flugfähigkeit der Geier hat sich durch
Trainingseffekte erheblich verbessert", hat Hermann Kramer
erkannt.
> Mehr unter
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-BdZ-Biber.htm
Grafschafter Nachrichten,
28.12.2002
Nordhorner Tierpark peilt die
Viertelmillion an
Stetig steigende Besucherzahlen
in den vergangenen Jahren - Rekordergebnis liegt bei 195.000.
- offline -
"Die Entwicklung geht bislang
schneller als erwartet" sagt Geschäftsführer Berling. Im Jahr 2000
strömten 160.000 Besucher in den Tierpark, bevor im vergangenen Jahr
die drohende Maul- und Klauenseuche die Besucherzahl auf 140.000 einbrechen
ließ. In diesem Jahr wird die Zahl 200.000 nur knapp
verfehlt.
Was ist das Erfolgsrezept für
den Tierpark der Kreisstadt? Geschäftsführer Thomas Berling und
Zooplaner Dr. Wolfgang Salzert verweisen darauf, dass in den vergangenen
Jahren viel Geld in die Erweiterung und den Ausbau des Tierparks investiert
worden ist. Unübersehbar ist etwa der ganz neue Eingangsbereich, der
Vechtehof mit den heimischen Nutztierrassen und die
Cafeteria.
Das Konzept für den Tierpark
ist klar umrissen. In Nordhorn will man nicht mit den größeren
Zoos in Osnabrück, Münster oder Emmen um die größere
Auswahl an exotischen Tieren wetteifern. Eine bevorzugte Zielgruppe sind
Familien mit Kindern. "Die brauchen nicht unbedingt Elefanten", sagen Berling
und Salzert und verweisen auf den Erfolg des neuen Streichelgeheges mit Ferkeln
der Bentheimer Schweine auf dem Vechtehof. Salzert: " Die Nähe zum Tier
kann man mit kleineren Tieren eher hinbekommen.
Projektgebundene Aktionen finden
mit den verschiedenen Naturschutzverbänden statt. Derzeit wird an einem
neuen Gehege für die Präriehunde gearbeitet. Das Gehege soll für
die Besucher begehbar sein. Auch die Bisons sollen im nächsten Jahr
in ein neues umziehen. Geplant ist auch der Bau einer neuen begehbaren
Wellensittich- Voliere.
Mit Fragezeichen ist die weitere
finanzielle Entwicklung des Tierparks versehen. Das Arbeitsamt ist mit der
Gewährung von ABM-Projekten der Hauptsponsor. Die Entwicklung in diesem
Bereich ist unsicher.
Mannheimer Morgen
28.12.2002
Leipziger Zoo feiert 125
Jahre
http://www.mamo.de/aktuell/aus_aller_welt/20021228_zoo_leipzig.html
Der Zoo Leipzig wird 125 Jahre
alt und präsentiert sich als Tiergarten der Superlative mit Zukunftsvision.
Die weltgrößte Anlage für Menschenaffen und Europas
umfangreichster Bestand an Lippenbären locken Interessierte und Fachbesucher
aus aller Welt. Den Rekord schlechthin stellen die Nachkommen des Königs
der Tiere: Seit Gründung des Zoos im Jahr 1878 kamen in Leipzig 2300
Löwen zur Welt. Bis 2014 erhält das Naturerlebnis im
Großstadtdschungel für mehr als 90 Millionen Euro ein neues Gesicht.
Zoo-Chef Jörg Junhold will dann mit Freizeitattraktionen wie Großkinos
und Wellness-Bädern konkurrieren können. "Wir bauen kräftig
am gitterlosen, naturnahen Zoo der Zukunft", sagt Junhold.
Leipziger Volkszeitung
31.12.2002
Zoo-Party zum Jubiläumsjahr
am Denkmal
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/31397.html
Mit einer kostenlosen Open-Air-Party
am Völkerschlachtdenkmal läutete der Leipziger Zoo das Zoojahr
2003 ein. Das 125. Jubiläum der beliebtesten Leipziger Freizeiteinrichtung
wird ein Jahr lang gemeinsam mit den Besuchern begangen.
Leipziger Volkszeitung
1.1.2003
Musik, Tanz und Knallerei -
Tausende trotzten der Kälte
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/31489.html
Trotz Temperaturen von minus neun
Grad begrüßten am Völkerschlachtdenkmal ein paar tausend
Leute fröhlich das Jahr 2003. Der Zoo, der sein 125-jähriges
Jubiläum feiert, hatte zur Open-Air-Party eingeladen. Zoodirektor Jörg
Junhold mischte sich für eine Weile unters Publikum und freute sich
über die tolle Stimmung. Im gut gewärmten VIP-Zelt trafen sich
unterdessen Bundespolitiker und Stadträte, Sponsoren des Zoos und
Medienvertreter sowie andere geladene Gäste. Eine halbe Stunde vor
Mitternacht begrüßten der Zoochef und OBM Wolfgang Tiefensee das
Publikum von der Radio-PSR-Showbühne und schauten sich dann gemeinsam
die Lasershow auf dem Gestein des Denkmals an. Die fiel allerdings nicht
ganz so eindrucksvoll aus wie das Höhenfeuerwerk, das das Monument nach
Mitternacht kurzzeitig im Nebel verschwinden ließ. "Insgesamt bin ich
sehr zufrieden, es sind viele Leute gekommen", strahlte Junhold, der den
Leipzigern 2003 ein weiteres wahres Feuerwerk an Zoo-Höhepunkten bieten
will.
Schweriner Volkszeitung
27.12.2002
Zwei "Mädchen" geholt:
jetzt vier Wölfe im Zoo
http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/27.12.02/zwei/zwei.html
Pünktlich vor Beginn des
neuen Jahres - Säugetier des Jahres 2003 ist der Wolf - wurden im Zoo
die Voraussetzungen für die Aufnahme von zwei weiteren Wölfen
getroffen. Die beiden Wölfinnen sind 19 Monate alt und kamen aus dem
Tierpark Perleberg, zu dem der Schweriner Zoo seit Jahren gute Beziehungen
pflegt. Im Schweriner Zoo werden die Wölfinnen hoffentlich mit den beiden
Wildfängen aus Ostpolen, die mit den Braunbären erfolgreich seit
Jahren zusammenleben, zur Freude der Zoobesucher und des Zoopersonals für
Nachwuchs sorgen.
Thüringer Allgemeine
28.12.2002
Entschieden: Nashorn und Hai
in einer Zwangsehe
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.erfurt.volltext.php?id=403136
Mit gemischten Gefühlen sieht
der Erfurter Aquariumsdirektor Rolf Meyer der Veränderung entgegen,
die "seinem" Haus bevorsteht: Mit dem neuen Jahr wird das Aquarium dem
Thüringer Zoopark Erfurt angegliedert. "Weder wir noch der Zoopark wollte
diese Zwangsehe, die hinter verschlossenen Türen vereinbart wurde. Nun
versuchen wir alle, das Beste daraus zu machen". Die guten Bedingungen im
Aquarium haben dazu geführt, dass es Rekordhalter im Alter der Tiere
ist. Den Hausrekord hält ein 30-jähriger Wels. Der Zoopark
übernimmt das Aquarium mit 350 bis 400 Tierarten, darunter allein 30
Landtierarten, und annähernd 4000 Schau- und Zuchttieren. Die Mitarbeiter
im Aquarium werden ebenso übernommen wie die bisherigen Eintrittspreise
bleiben.
Neue Ruhr Zeitung
31.12.2002
Bibelkunde im
Gehege
http://www.nrz.de/nrz/nrz.region.volltext.php?id=405708
In Dortmund gibt es eine Führung
der besonderen Art: Über jene Tiere, die im Buch der Bücher eine
Rolle spielen. Zum Beispiel Wiedehopf, Pfau und Pelikan. Frank Brandstätter
kennt einige der biblischen Tiere ganz genau, er sieht sie nämlich jeden
Tag. Der Direktor des Dortmunder Zoos hat nachgeforscht, welche der 250 Arten
seines Zoos in den Texten des Alten und Neuen Testaments erwähnt werden.
16 von ihnen tauchen in den biblischen Geschichten auf. Bei einer
"Bibel-Führung" im Dortmunder Zoo am Neujahrstag und zu Ostern zitiert
Frank Brandstätter auch aus der heiligen Schrift. "Das ist unser Beitrag
dazu, den Menschen die heiligen Texte wieder näher zu bringen",
erklärt der Zoo-Chef die Verbindung zum Bibeljahr 2003.
Neue Ruhr Zeitung
27.12.2002
Australische Milch rettet
Känguru-Baby
http://www.nrz.de/nrz/nrz.duisburgwest.volltext.php?id=401550
Eine leckere Bescherung gab es
am Heiligabend im Krefelder Zoo. Da kam die Ersatzmilch aus Australien an,
die dem Känguru-Baby "Lismore" das Leben rettete. "Lismore", seine
Babyschwester "Leonora" und zehn weitere Kängurus waren von Geparden
attackiert worden Leonora starb an einer Pilzerkrankung. Bei "Lismore" nimmt
der weiße Belag an Zunge und Gaumen ab. Er knabbert sogar schon Heu.
Pflegerin Christine Osswald kann jetzt nachts länger schlafen, da die
Fütterung auf sechs Mahlzeiten am Tag umgestellt wird.
Neue Westfälische
27.12.2002
Während anderswo Tierparks
schließen, wird der Herforder vorsichtig erweitert
http://www.nw-news.de/news/lokal/hf/NW_20021227_3509482.html
Die Zukunft mancher kleiner Tierparks
in Deutschland ist ungewiss. Auch der Tierpark Herford kann seine Kosten
nicht allein durch den Eintritt decken. Doch seine Existenz ist gesichert
- seine Betreiber streben sogar eine vorsichtige Ausweitung an. Direkt neben
dem Tierpark im Waldfrieden liegt seit vielen Jahren ein Kasernengebäude.
Seit dem Abzug der Briten steht die Halle leer. Doch vor einigen Wochen sind
neue Bewohner eingezogen: Zwei Gruppen Alpakas und Guanakos des Tierparks
verbringen hier den Winter. Derzeit buddeln Arbeiter einen tiefen Kanal,
über den Grundstück und Halle entwässert werden. Auch an der
Halle, die eine Grundfläche von rund 500 Quadratmeter hat, muss noch
viel gemacht werden. Bis zu 300.000 Euro sollen in das Winterhaus gesteckt
werden - Geld, das speziell für diesen Zweck angespart wurde und unter
anderem aus den Haushalten von Stadt und Kreis stammt. Dafür hat der
kleine Zoo dann ein Winterhaus mit einer geräumigen Scheune für
Futter sowie für Fahrzeuge und Geräte. Auf dem Grundstück
wird außerdem ein Sonderparkplatz (mit eigenem Eingang zum Tierpark)
für Besitzer von Vorzugs-Dauerkarten und Sponsoren
angelegt.
Neue Zürcher Zeitung,
30.12.2002
Wie Zürich zu seinem Regenwald
kommt
http://www.nzz.ch/2002/12/30/zh/page-article8L6ZB.html
Die Besucher werden im Dickicht
der Masoala-Halle, das sich auf 11 000 Quadratmetern Fläche und 30 Meter
in die Höhe ausbreitet, die Vögel, Halbaffen, Reptilien und Fische
erst entdecken müssen.
Die Suche nach den richtigen Pflanzen
gestaltete sich für Landschaftsarchitekt Günther Vogt anfangs
äusserst schwierig, denn nur wenige Leute wussten über den Aufbau
des Regenwaldes in Madagaskar Bescheid. Grosse Palmen, Gummibäume und
lorbeerartige Pflanzen aus malaysischen und thailändischen Gärtnereien
sowie aus Florida bilden die erste Baumschicht in der Zürcher Halle.
Nach der Reservation in den Baumschulen wurden die Pflanzen dort über
Jahre weiter kultiviert, bis sie die richtige Grösse für den Export
erreicht hatten.
Einige der in Florida
ausgewählten Palmen waren 25 Meter hoch und mussten von der Erdkultur
langsam an ein Transportgefäss gewöhnt werden. Aus Madagaskar selbst
sind bis jetzt drei Transporte mit Bäumen gekommen, was indes mit manchen
Schwierigkeiten verbunden war. Deshalb laufen Versuche, die Pflanzen direkt
im Gewächshaus eines holländischen Spezialisten auszusäen.
Die Samen aus Madagaskar durch vielfältige Tricks, wie etwa den Einsatz
von Feuer oder heissem Wasser, zum Keimen zu bringen, ist
Pionierarbeit.
Bei ihrer Ankunft in Rotterdam
werden die Pflanzen von einem Insektenspezialisten untersucht und mit
ausschliesslich biologischen Mitteln von Schädlingen befreit. Neben
grossen Insekten finden sich Schlangen, Geckos und andere Tiere, die mit
den Bäumen gereist sind. Sie landen im nahen Zoo.
Auf der Masoala-Halbinsel in
Madagaskar hat der Zoo eine Baumschule aufgebaut. Die einheimische
Bevölkerung musste zuerst vom Projekt überzeugt werden. Für
die Masoala-Halle des Zoos und eine madagassische Institution arbeiten heute
zwei Samensammler.
Madagaskars abwechslungsreiche
Topographie wird in der Gestaltung der Zürcher Halle nachempfunden.
Verschiedene Hügel, Flüsse und ein Wasserfall bilden das
Grundgerüst; Vogt spricht von einer Übersetzung der Naturlandschaft
in die Halle. Die ersten Madagaskar-Bäume werden kurz vor der
Eröffnung der Masoala-Halle, im Mai oder Juni 2003, gepflanzt und sollen
laufend durch weitere ergänzt werden.
Die Entstehung des Masoala-Regenwaldes
kann über eine Webcam im Internet verfolgt werden (
http://www.zoo.ch ).
The Seattle Times, December 24,
2002
A privacy act for zoo
elephants
http://seattletimes.nwsource.com/html/localnews/134601970_elephant24m.html
The four elephants at Woodland
Park Zoo will have a little more privacy beginning Jan. 1 when the zoo shifts
to "protected contact" in caring for the animals. Hydraulic gates are being
installed this week, the final phase of the construction of barriers to separate
the elephants and their handlers. The new systems protect the zookeepers
and keep them behind a wall, metal screen or gate when tending to the
animals.
For the past 80 years, the zoo
has managed its herd of elephants under the free-contact system, which places
the keepers in contact with the elephants and in a potentially dangerous
situation. There's been no recent incidents at the zoo driving the change,
although a keeper was injured by an elephant several years
ago.
"We have good elephants," he said.
"But we're talking about an animal 50 times the size of you. A fire engine,
a leaf blower could startle an elephant and send a keeper
flying."
Half of the zoos in North America
still operate under the free-contact system, but many are moving to protected
contact.
Even though the keepers won't
have direct contact with the elephants, they will still bathe the animals,
clip their toenails and take care of their medical needs. It doesn't mean
no contact. He said visitors will notice little difference and there's not
much the keepers won't be able to do.
"We can't ride them," he said,
although that hasn't been done in years. Keepers will no longer stand in
the pen with the elephants hosing them down on hot summer
days.
The zoo came under fire last summer
after keeper Shrake struck Hansa, born at the zoo two years ago, with the
blunt end of a rod. Shrake said Hansa pushed him with her head after he tried
to stop her from eating dirt. He was knocked off balance and smacked her
with the rod. Animal-rights advocates lobbied for the zoo to switch to a
system that requires no physical force from the handler, and the zoo said
it was switching to protected contact.
Jahresrückblicke
Tagesspiegel
27.12.2002
Diese Viechereien bewegten
2002 die Berliner
http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/27.12.2002/365055.asp
Im April gab es ein seltenes
Jubiläum im Berliner Zoo: Flusspferd Bulette wurde 50. Das beliebte
Zoo-Tier und in dem Alter seltene Exemplar hat eine bewegte politische
Vorgeschichte. Vater Knautschke und Mutter Grete durften für die Paarung
im geteilten Nachkriegsdeutschland vorübergehend die Grenzen
überschreiten. Babu, das alte Mädchen, die mehr als 50 Jahre alte
Orang- Utan-Dame, starb entkräftet an Altersschwäche. Die tierischste
Liebesgeschichte des Jahres spielte sich aber auf dem Bärenfelsen im
Zoo ab, wo die kleine pechschwarze Katze Muschi inniglich mit der drei Meter
großen Kragenbärin Mäuschen schmuste. Eine Attraktion blieb
weiter die Panda-Dame Yan Yan, die zum fünften Mal künstlich befruchtet
wurde. Wieder war alle Mühe vergeblich.
Schweriner Volkszeitung
27.12.2002
Positive Bilanz: 415 000 Besucher
/ 6743 verkaufte Jahreskarten
http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/27.12.02/thema/thema.html
2002 war für den Rostocker
Zoo ein erfolgreiches Jahr. 5000 Besucher mehr als im Vorjahr konnte er
verzeichnen. Ob Klassik-Nacht oder das Große Zoofest, alle Veranstaltungen
wurden gut besucht. Durch die Spendenaktion "Schotter für Otter" wurde
in diesem Jahr Geld für eine neue Fischotteranlage am Eingang Barnstorfer
Ringes gesammelt, die im Frühjahr nächsten Jahres fertiggestellt
werden soll. 2003 soll dann alle Kraft auf die Planung einer neuen
Menschenaffenanlage gesetzt werden. Auch in diesem Jahr konnte der Zoo wieder
einigen Nachwuchs verzeichnen. So wurden im Januar bei den Känguruhs
Junge bemerkt, welche sich im Beutel bewegten. Basstölpel schlüpften,
ein stolzer Nandu-Papa umsorgte fünf Küken, Elch-Zwillinge wurden
geboren, und Eisbärin Vienna brachte ihr viertes Eisbärenkind zur
Welt.
Ostsee Zeitung
27.12.2002
Tierparks im Land bei Besuchern
beliebt
http://www.ostsee-zeitung.de/ar/start_155489.html
Rund 5000 Besucher mehr als 2001
sind in diesem Jahr in den Rostocker Zoo gekommen. Insgesamt zählte
der Zoo damit 415 000 Gäste. Im Gegensatz zu manch anderem Bundesland
erfreuen sich die Zoos in M-V nach wie vor hoher Beliebtheit, wie die
Besucherzahlen zeigen. Mit 120.000 Besuchern machten die Ueckermünder
einen guten Abschluss. Im kommenden Jahr wollen wir für rund anderthalb
Millionen Euro einen Wirtschaftshof bauen, damit wir noch ein wenig mehr
Ordnung in das Gelände bekommen. Und dann steht auch noch der Bau einer
Fischotteranlage in Aussicht", verspricht Helge Zabka. 4000 Besucher mehr
als im Vorjahr, nämlich rund 75 000 insgesamt, hatte der Stralsunder
Tierpark. Mit stabilen Preisen und weiteren Investitionen wirbt der Wismarer
Zoo. Direktor Michael Werner plant im kommenden Jahr einen Wasserspielbereich
für die Besucher. Der Schweriner Zoo verzeichnete 180.000 Gäste.
Besonderer Besuchermagnet waren neben den Tigerbabys und den Präriehunden
die Afrika-Tage des Zoos. "2003 wollen wir das exotische Flair noch mit der
Fertigstellung der Afrika-Savanne ausweiten", erzählt Verwaltungsleiterin
Erika Helmich. Hyänen, Schleichkatzen, Giraffen und andere
"Südländer" können es sich dann in einem besonderen Areal
gemütlich machen. Komplettiert werden soll das Afrika-Programm 2004
mit dem Bau eines afrikanischen Dorfes.
Märkische Oderzeitung
29.12.02
Mit hennaroten Wollschweinen
gegen die Wirtschaftsflaute - Tierparks in Brandenburg sind mit dem Jahr
2002 zufrieden
http://www.moz.de/showDDP.php?amp;ID=44317
Ob Restaurants oder Händler
- alle Welt klagt derzeit über die Auswirkungen der Wirtschaftsflaute
und fehlende Kunden. Nur die Tierparks in Brandenburg wollen in diesen Chor
nicht einstimmen. Von Besucherrückgängen kaum eine Spur - die Betreiber
sind mit dem Jahr 2002 zufrieden. So wie der Zoo Cottbus, der bis Dezember
rund 140.000 Gäste zählte, ebenso viele wie im Vorjahr. Derzeit
wird noch an der Affenanlage gebaut, in die im Frühjahr vier Makaken
einziehen können. Auf den neuen großen Kamelstall wurde das Dach
gesetzt; auch die Kängurus sollen in der ersten Jahreshälfte ein
neues Heim bekommen. Die Chinaleoparden dürfen demnächst ihren
neuen Kletterkäfig in Besitz nehmen. Außerdem laufen im kommenden
Jahr die Vorbereitungen für ein ganz besonderes Fest an: Am 1. Juni
2004 wird der Tierpark 50 Jahre alt.
Der Zoo Eberswalde hat in diesem
Jahr bei den Besucherzahlen sogar noch kräftig zugelegt. 250.000 Menschen
kamen, rund 40.000 mehr als im vergangenen Jahr. Im kommenden Jahr trumpft
der Zoo mit einer neuen Südamerika-Anlage auf, die dann von Papageien
und kleinen Affen besiedelt wird.
Auch der Heimattierpark Kunsterspring
ist zufrieden mit dem Jahr 2002 und den knapp 70 000 Besuchern.
Der privat betriebene Wildpark
Schorfheide kann ebenfalls nicht klagen. Bis zum Jahresende würden es
schätzungsweise 130 000 bis 150 000 Besucher sein, etwas mehr als im
Jahr zuvor. Im Heimattiergarten Fürstenwalde ist man hingegen weniger
glücklich mit dem zu Ende gehenden Jahr. Die verregneten Wochenenden
bescherten insbesondere den Tierparkfesten einen deutlichen
Besucherrückgang.
Märkische Oderzeitung
29.12.02
Elefanten und Moorschnucken
- Zoos in Brandenburg
http://www.moz.de/showDDP.php?amp;ID=44318
Der Zoologische Garten Eberswalde
beherbergt 1400 Tiere aus allen Teilen der Welt. Mehr als 1000 Tiere leben
im Cottbuser Tierpark, der sich unter anderem durch die Zucht von
Wasservögeln einen Namen gemacht hat. Im Heimattierpark Kunsterspring
leben rund 500 Tiere von 90 vorwiegend einheimischen Arten.
Hannoversche Allgemeine
30.12.2002
Der Retter ist immer
willkommen
http://www.haz.de/hannover/nachrichten/150001.html
Er war der vielleicht
ungewöhnlichste Retter des Jahres, die Medien berichteten weltweit
über ihn. Tierpfleger Dieter Schulte aus dem hannoverschen Zoo holte
das Tapir-Baby Carmina nach dessen Geburt am 6. April durch eine beherzte
Mund-zu-Rüssel-Beatmung ins Leben zurück. Das Tapirbaby hatte verkehrt
herum in der Gebärmutter gelegen und war mit dem Hinterteil zuerst zur
Welt gekommen. Während der Geburt hatte Carmina Fruchtwasser geschluckt.
Ihr Atem stand still, sie drohte zu ersticken. Carmina war das erste Tapir-Baby,
das im hannoverschen Zoo zur Welt kam. Carminas Eltern Conchita und Chaco
steht vermutlich schon wieder ein freudiges Ereignis ins Haus. Wenn die
Vorzeichen nicht trügen, kommt das Baby im September zur
Welt.
Neue Ruhr Zeitung
30.12.02
Zoo glänzt mit Sauberkeit
und Blütenpracht
http://www.nrz.de/nrz/nrz.duisburgwest.volltext.php?id=404966
Saubere Wege, die Blütenpracht
des Regenwaldhauses und das Affenhaus mit dem berühmten Pavianfelsen:
Diese Attraktionen nannten 1250 Besucher des Krefelder Zoos bei einer Umfrage,
die im neuen Statistischen Jahrbuch veröffentlicht wird. Im Gesamturteil
erhielt der Zoo von den Besuchern die Noten "gut" (54,8 Prozent) und "sehr
gut" (31,9 Prozent). Auch über die Sauberkeit der Besucherwege und die
Freundlichkeit des Zoopersonals äußerten sich die Befragten hoch
zufrieden. 80 Prozent wählten Vogelhaus und Afrikawiese als besonders
sehenswert aus.
Nachwuchs
Rhein-Neckar-Zeitung
27.12.2002
Chuma und Chuba: Eine affenstarke
Einheit
http://www.rnz.de/15_regional/heidelberg/07_heidelberg.htm
Wie bereits berichtet, bekamen
Chuma und Bobo am 10. Dezember einen Sohn. Genau an dem Tag, an dem die
berühmte Schimpansen-Forscherin Jane Goodall in Heidelberg weilte. Sie
wurde deshalb auch zur Taufpatin für Gorilla-Baby Chuba. Der Name soll
aus dem Afrikanischen kommen und soviel bedeuten wie "Der neue Mann". Die
Geburt von Chuba kam für die Fachleute vom Zoo überraschend. Erst
wenige Tage vorher hatten sie bei Chuma einen Schwangerschaftstest gemacht,
der sich als positiv erwies. Mit der Niederkunft hätten sie aber erst
im Frühjahr gerechnet.
Zürich, 20 Minuten
28.12.2002
Javaneraffen:
Pillenknick
http://www.20min.ch/news/basel/story/8705271
Bis 1997 waren in der
Javaneraffenkolonie des Basler Zolli jährlich bis zu 31 Junge auf die
Welt gekommen. Um die Geburtenexplosion zu stoppen, wurde allen Weibchen
im fortpflanzungsfähigen Alter, die bereits mindestens zwei Junge geboren
hatten, ein Anti-Baby-Präparat unter die Haut gepflanzt. Der Erfolg
war verblüffend - die Geburtenrate ging rapide zurück. Inzwischen
sind die geburtenstarken Jahrgänge erwachsen geworden und sie dürfen
ihre ersten Kinder gebären. Die jüngsten der sechs Babys mit Jahrgang
2002 unternehmen dieser Tage erste Ausflüge.
Gifhorner Rundschau
27.12.2002
Wann kommt denn nun endlich
das Elefantenbaby?
http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2046/artid/1109514
Der Zoo Hannover freut sich auf
die erste Geburt eines indischen Elefanten seit 30 Jahren. Dickhäuterin
"Manari" werde das bis zu 100 Kilogramm schwere Baby vielleicht noch vor
Silvester zur Welt bringen, sagte eine Zoosprecherin. Die Pfleger ließen
die 10 Jahre alte werdende Mutter zur Zeit kaum aus den Augen.
Die Welt 31.12.2002
Zoo-Elefanten lassen sich
Weihnachtsbäume schmecken
http://www.welt.de/data/2002/12/31/29178.html
Die Dickhäuter vertilgten
eine Extraportion Weihnachtsbäume. Rechtzeitig zum Jahreswechsel sind
in Berlin auch Glücksschweinchen auf die Welt gekommen und erfreuen
sich bester Gesundheit. Im Zoo-Schweinehaus war am Wochenende ein
Weißbartpekari geboren worden. Auch die Mangalizaschweinchen, die einen
Tag nach Weihnachten im Tierpark Friedrichsfelde das Licht der Welt erblickt
hatten sind wohlauf.
Rheinpfalz Online
27.12.2002
SIEGELBACH:
Frühlingsgefühle beim Weihnachtsrundgang durch den
Zoo
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20021227:3484756
Wie alle Jahre wieder haben die
Siegelbacher zum Zoo-Rundgang am zweiten Weihnachtsfeiertag eingeladen. Dabei
weihnachtet es nicht sehr. Dichter Schnürlregen fällt auf die Tiere
und ihre Freunde. Trotzdem haben sich bereits am Vormittag rund 60 Unverdrossene
am Waschbärengehege eingefunden. "Hier und da gibt es schon Anzeichen
für Frühlingsgefühle", meint Zoopädagogin Romy Müller.
Die Tiere seien "lustig drauf", hat sie beobachtet. Die Ziegen laufen sich
schon verliebt nach und die Vogelwelt tiriliert wie einst im Mai. Der seltene
Steinkauz gibt sich kauzig und zeigt sich ungern seinem Publikum. "Wenn die
Nachzucht gelingt, wollen wir Tiere auswildern", versichert die
Zoopädagogin den Besuchern. "Wir sind dabei, Ordnung zu schaffen",
bestätigt der neue Zooleiter Matthias Schmitt. Für 2003 haben sich
die Siegelbacher viel vorgenommen: Im Sumpf soll ein Lebensraum für
Fischotter und Nerze entstehen, der Amazonasbereich lockt mit
Exoten.
Kieler Nachrichten
26.12.2002
Eekholt: Weihnachtsmann bescherte
die Tiere im Wildpark und mehr als 100 Besucher halfen ihm
dabei
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-der-eekholt_ART.htm
Zu einem Publikumsmagneten der
Weihnachtsspaziergänger entwickelte sich am Heiligen Abend der Besuch
des Weihnachtsmannes im Wildpark Eekholt. Über 1000 große und
kleine Besucher nutzten die Chance, sich vor der Bescherung noch einmal in
der Natur richtig schön vom winterlichen Wind durchpusten zu lassen.
Dass die Landschaft weiß verschneit war, setzte dem ganzen noch das
i-Tüpfelchen auf.
Märkische Oderzeitung
31.12.2002
Pfiffi und Miez vor Knallern
schützen - Zootiere kommen in den Stall
http://www.moz.de/showDDP.php?&ID=44367
Weniger als die Haustiere haben
die Tiere in Wald und Zoo unter der Böllerwut der Menschen zu leiden.
Der Zoo Cottbus hat durch seine Randlage wenig Probleme mit Silvester. Die
meisten Tiere reagierten auch nicht allzu empfindlich auf die Böllerei,
sagte Zoodirektor Jens Kämmerling. Nur einige Arten, die sowieso sehr
schreckhaft sind, müssten in der Nacht der Nächte in den Stall.
Die Antilopen zum Beispiel könnten sich leicht das Genick brechen, wenn
sie in Panik die Flucht ergreifen. In Eberswalde wird auf dem Zoogelände
sogar gefeiert. Statt Krachern und Raketen dürfen dort allerdings
höchstens Wunderkerzen angezündet werden.
Neuß-Grevenbroicher Zeitung
28.12.2002
Ein neues Gehege für Auerhahn
und Fasan
http://www.ngz-online.de/ngz/news/dormagen/2002-1228/wald.html
Vor einem arbeitsreichen Jahr
steht die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) im Tiergehege im Tannenbusch.
"Beim Sturm Ende Oktober wurden zahlreiche Zäune und Gehege in
Mitleidenschaft gezogen, darunter vor allem das Wildschwein-Gehege",
erläutert der stellvertretende SDW-Vorsitzende, Rolf Wörhoff.
Längst nicht alle Schäden hätten seitdem beseitigt werden
können, zumal die Reparaturen gleich mit einigen Modernisierungen verbunden
würden. Über optimalere Lebensbedingungen sollen sich bald auch
mehrere Hühnerarten - Auerhahn, Birkwild und Fasanen -
freuen.
Berliner Morgenpost
29.12.2002
Der höfliche Vogel, der
einen Diener macht
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story573133.html
Im Berliner Tierpark leben zwei
Schuhschnäbel: Das Männchen wird von den Tierpflegern Abu genannt,
das Weibchen Lümmel. Wen der Schuhschnabel besonders gerne mag, dem
legt er kleine Äste oder Strohhaufen zu Füßen. Das tun auch
Abu und Lümmel. Zum Leidwesen des Tierpflegers Hartmut Micheels allerdings
machen sie sich die Geschenke nicht gegenseitig, sondern den Tierpflegern.
«Sie sind klar auf den Menschen geprägt, Abu reagiert auf das Weibchen
sogar ziemlich aggressiv. Nachwuchs wird es bei den beiden nicht geben»,
sagt er bedauernd. Überhaupt weiß man über diesen Vogel,
der in den Papyrussümpfen Ostafrikas lebt, noch nicht
viel.
Rheinpfalz Online
30.12.2002
Winterruhe im Vogelschutzgebiet
auf dem Kaiserberg - Dank der milden Witterung piepsen die Meisen
schon
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20021230:3492338
Er ist ganz schön neugierig,
der jüngste Spross des Uhu-Paares, das der Verein für Vogelschutz
und Vogelpflege im Jahr der Landesgartenschau nach Kaiserslautern geholt
hat. Es herrscht Winterruhe im Vogelschutzgebiet auf dem Kaiserberg. Zwar
ist das Gelände auch in dieser Jahreszeit an jedem letzten Sonntag des
Monats für Besucher geöffnet. Winterruhe nicht nur für die
Natur, eine kleine Winterruhe gibt es auch für die Mitglieder des Vereins.
Sie haben schon vorgearbeitet fürs nächste Frühjahr. Eine
neue Toilettenanlage ist geplant; für eine neue Voliere der Uhus stehen
schon Mauern.
Tagesspiegel
30.12.02
Nadelsalat für die
Elefanten
http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/30.12.2002/370859.asp
Schaffhauser Nachrichten
31.12.2002
Weihnachtsessen für die
Elefanten im Zoologischen Garten Berlin
http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=75561
Zoo und Tierpark in Berlin
verfüttern Weihnachtsbäume. Bei den Elefanten kommen nur jene
Bäumchen ins Gehege, die Tannenbaum-Händler nicht verkaufen konnten
und die draußen "bei dem feuchten Wetter schön frisch geblieben
sind", sagt Ragnar Kühne, am gestrigen Sonntag der Chef vom Dienst im
Zoo. Im Tierpark serviert man in erster Linie traditionelle Elefanten-Zookost:
Heu, Rüben, Brot, Obst. So viel Baumharz vertrügen die Tiere nicht,
und man wolle vermeiden, dass sie sich wie viele Menschen nach den Festtagen
mit Magenschmerzen quälen.
Ostsee Zeitung
30.12.02
Intakte Wolfsfamilie im
Tierpark
http://www.ostsee-zeitung.de/ru/start_112753_598942.html
Um die abgestorbene Wolfseiche
in der Lubkower Heide bei Prora rankt sich die Sage, dass hier der letzte
Rügener Wolf erlegt wurde. Etwa 15 Kilometer entfernt ist heute im
Sassnitzer Tiergarten eine intakte Wolfsfamilie anzutreffen. Die Eltern und
ihre herangewachsenen Jungwölfe präsentieren sich in einem gepflegten
Gehege mit idealem Auslauf. Der Wolf mit seinem hohen Sozialverhalten gilt
unter den Wissenschaftlern als den Menschenaffen gleichgestellt. In Sachsen
gibt es nun ein kleines Rudel in der Muskauer Heide. Die Abwesenheit dieser
imposanten Tiere 150 wolfsfreie Jahre in Deutschland könnte
zur Freude aller Naturfreunde beendet sein. Denn in diesem Jahr bekam das
Rudel wieder Zuwachs.
Nordkurier 30.12.02
"Methusalem" lässt sich
nicht aus der Ruhe bringen
http://www.nordkurier.de/lokal/waren/h_/h.php
Die Wulst an der Lippe scheint
den alten Spiegelkarpfen im Müritz-Aquarium Waren genauso wenig zu
stören wie die Narben auf seinem breiten Rücken. Er ist der Methusalem,
der älteste Fisch in den mit Wasser gefüllten Glas-Schaukästen.
Der stattliche Fisch, der mittlerweile 22 Jahre alt ist und rund 15 Kilogramm
wiegt, zählt als einziges Exemplar zum Gründer-Besatz der
Einrichtung.
Nordkurier 30.12.02
Streichel-Zoo soll
Außenstandort der IGA in Dargun ergänzen
http://www.nordkurier.de/lokal/teterow/iigaa/iigaa.php
Die Planungen für den Darguner
Außenstandort der Internationalen Gartenbauausstellung (IGA) im kommenden
Jahr in Rostock sind kurzfristig um ein zusätzliches Vorhaben erweitert
worden. Der als Außenstandort in Frage kommende Bereich an der
Rückseite von Schlossspeicher sowie Kloster- und Schlossanlage soll
durch einen Streichelzoo mit Ziegen erweitert werden. Der Streichelzoo soll
nur für die Dauer der IGA vom 25. April bis zum 12. Oktober 2003 betrieben
werden.
|
Stuttgart,
27.12.2002
Schwein
gehabt?!
In der Wilhelma müssen die
Schwäbisch-Hällischen Schweine traditionell als Glücksbringer
zum Jahreswechsel herhalten, da die Suche nach Marzipanschweinen,
vierblättrigen Kleeblättern oder Schornsteinfegern in der Wilhelma
wenig erfolgversprechend ist. In diesem Jahr kam der Wurf allerdings zu
früh für den Anlass, und so sind es keine niedlichen Ferkel mehr,
sondern kräftige Borstentiere mit fast einem Zentner Gewicht, die Pflegerin
Ramona Schiele zwar noch in, aber nicht mehr auf den Arm nehmen kann. Auf
dem Schaubauernhof der Wilhelma zeigt das grunzende, quiekende Familienleben
aus Eltern und Halbstarken glückliche Schweine der alten
württembergischen Rasse.
Die
Schwäbisch-Hällischen sind als Glücksschweine
besonders geeignet, haben sie doch selbst buchstäblich Schwein
gehabt: Entstanden vor über 100 Jahren zur Zeit Wilhelms I. und
bis in die 50-ger Jahre die häufigste Rasse in Baden-Württemberg,
waren sie um 1970 von den modernen mageren Schweinerassen vollständig
verdrängt worden und galten als ausgestorben. Liebhaber alter Haustierrassen
bauten mit wenigen Tieren ein Zuchtprogramm wieder auf und retteten diese
robusten und friedlichen Schweine sozusagen in letzter Minute. Heute ist
man wieder sehr en vogue, vor allem auf den Tellern der
Feinschmecker...
Mit der quiekenden Meute
Glücksschweine wünscht die Wilhelma allen ihren Freunden nah und
fern Glück, Gesundheit und einen guten Start in ein friedliches Neues
Jahr 2003!
Leipzig, 27.12.2002
Zoo-Nachwuchs zu
Weihnachten
Drei Christkinder
erblickten das Licht der Welt
Die Geburt einer Säbelantilope
sorgte am Heiligen Abend im Zoo Leipzig für große Freude. Schon
bald stand das kleine Huftier auf seinen wackeligen Beinchen und machte den
24. Dezember damit auch für die Tierpfleger zum Fest, die an diesem
Tag für ihre Schützlinge sorgten. Das Team war sich schnell einig:
Das Weihnachts-Anilopen-Baby sollte Maria heißen.
Für die Besucher ist Maria zunächst nicht zu sehen,
sondern bleibt mit ihrer Mutter Meremba im Stall, bis sie kräftig genug
ist, ihre kleine Nase neugierig in die kalte Winterluft zu
stecken.
Um diese am stärksten bedrohte
Antilopenart vor dem Aussterben zu bewahren, beteiligt sich der Zoo Leipzig
auch mit den Säbelantilopen am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm
(EEZ). 1997 und 1998 konnten drei der in Leipzig geborenen Tiere im Rahmen
eines
Auswilderungsprogramms in ihr
ursprüngliches Verbreitungsgebiet (Dornsavannen und halbwüsten
südlich der Sahara) zurückkehren.
Auch Lippenbärendame
Ludmilla überraschte zu Weihnachten mit einem Zwillingspaar.
Ob es kleine Bären oder Bärinnen sind, bleibt vorerst ein Geheimnis,
denn eines ist für die junge Familie besonders wichtig: Absolute Ruhe.
Wenn die Tierpfleger nach dem Rechten sehen, sind sie äußerst
vorsichtig müssen Sie sich dabei vor allem auf ihr Gehör
verlassen. Die bärigen Mutterstuben sind sehr dunkel. Doch
wenn lebendiges Quieken und Schmatzen zu hören ist, wissen die Pfleger,
dass alles in Ordnung ist.
Lippenbären werden in nur
wenigen Zoologischen Gärten gezüchtet. Im Zoo Leipzig erblickte
der zahlreichste Nachwuchs der asiatischen Bärenart außerhalb
Indiens das Licht der Welt. Durch großflächige Rodungen in ihrer
ursprünglichen Heimat, den Waldgebieten Vorderindiens und Sri Lankas
sind auch die Lippenbären bedroht.
Loro Parque Fundacion, 23 December
2002
Almost Extinct Parrot Gets
New Recruit
A remarkable recent discovery
in a private home in the USA of a captive male Spix´s macaw (Cyanopsitta
spixii), the world´s rarest parrot, has provided a boost to the
international effort to save this iconic species from extinction. Reported
to have been trapped in the wild and illegally exported from Brazil, this
bird had remained undercover despite a formal offer made by the Brazilian
Government in 1990 to declare an amnesty for all owners of captive
Spix´s macaws, in exchange for full cooperation in a breeding programme
to help recover the species. However, after its many years of dormancy, this
bird has just been repatriated to Brazil by the US Fish and Wildlife Agency,
where preparations to incorporate it into the official breeding programme
have been in place for several months.
This delicate blue macaw, native
to the dry north-east of Brazil, suffered from habitat loss and trapping
such that by 1990 the species had dwindled to one last free-living male.
With his loss in 2000, the Spix´s macaw became extinct in the
wild.
The new recruit to the official
breeding programme adds impetus to the recovery effort, not only because
every single bird must be cherished, but especially because he is likely
to be less related to the existing captives and can be expected to make a
vital genetic contribution.
The Loro Parque Fundación
returned ownership of its Spix´s macaws to the government of Brazil
several years ago, including the bird it recently sent to Brazil, and the
two it currently manages in its breeding centre in Tenerife on behalf of
the Brazilian authorities.
A US$40,000 donation by the Loro
Parque Fundación will enable purchase of critical habitat for eventual
release of Spix´s macaws, in the area where the species was last found
living wild. In this same area over the past 12 years to date the Loro Parque
Fundación has financially supported with US$ 630,000 a multidisciplinary
field conservation programme, plus providing its avicultural, veterinary
and biological expertise, in partnership with IBAMA.
Dr David Waugh, Environmental
Advisor, Loro Parque Fundación
Email:
environment@loroparque-fundacion.org
NABU, 28. Dezember
2002
NABU ehrt EnBW-Chef Gerhard
Goll mit dem Dinosaurier des Jahres 2002
Billen: Frechheit und
Fahrlässigkeit im Umgang mit der Atomenergie
Der Naturschutzbund NABU hat Gerhard
Goll, Vorstandsvorsitzender der Energie Baden-Württemberg (EnBW), mit
dem "Dinosaurier des Jahres 2002" ausgezeichnet. Goll erhalte Deutschlands
peinlichsten Umweltpreis für seine beharrlichen Versuche, der
gesellschaftlich schon längst nicht mehr akzeptierten Atomenergie in
Deutschland eine Zukunft zu sichern. "EnBW-Chef Goll ist verantwortlich
dafür, dass Obrigheim und Philippsburg mittlerweile allseits bekannte
Synonyme für Frechheit und Fahrlässigkeit im Umgang mit der Atomenergie
sind. Ebenso entsetzt wie peinlich berührt habe die
Öffentlichkeit nach einer Reihe von Störfällen im Oktober
2001 erfahren müssen, dass im EnBW-Atomreaktor Philippsburg II jahrelang
bei der für Notfälle vorgesehenen Kühlflüssigkeit geschlampt
und so gegen elementare Vorschriften des Betriebshandbuches verstoßen
worden war. "Bei einem Notfall wäre der Atomreaktor Philippsburg II
kaum zu beherrschen gewesen". Das lausige Krisenmanagement bei dieser Pannenserie
trug dem EnBW-Chef zwar Minuspunkte beim baden-württembergischen
Umweltminister Müller (CDU) ein, aber persönliche Konsequenzen
zog Goll, früher selbst einmal Vorsitzender der
baden-württembergischen CDU-Landtagsfraktion, keine. "Gerhard Goll hat
es vorgezogen, die Verantwortung auf Mitarbeiter abzuwälzen und jedwede
Lernfähigkeit zu verweigern"
Mit dem "Dinosaurier des Jahres",
der aus Zinn gegossenen und 2,6 Kilogramm schweren Nachbildung einer Riesenechse,
ehrt der NABU seit 1993 jene Persönlichkeiten des öffentlichen
Lebens, die sich sowohl durch herausragende Einzelleistungen als auch durch
die Summe ihrer Verfehlungen in Sachen Umwelt- und Naturschutz besonders
negativ hervorgetan haben. Die letzten drei Preisträger waren: Gerhard
Sonnleitner, Lee R. Raymond (Präsident Exxon), Erwin
Teufel
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Do., 02.01.2003, 16:15 - 17:00, WDR, Die bunten Vögel vom
Rhein
Sa.,
04.01.2003, 22:00, 22:30, ORB, Tiere im Wettbewerb - Bayr.
Naturfilmfestival
Sa.,
04.01.2003, 06:30 - 07:00, HR, Der Djoudj-Nationalpark im
Senegal
Sa.,
04.01.2003, 10:30 - 11:00, B-alpha, Das Waldrapp Projekt - Wie lehrt man
Vögel fliegen?
Sa.,
04.01.2003, 17:55 - 18:30, VOX, tierzeit, Der Kuss der
Königskobra
So.,
05.01.2003, 20:15, 21:00, B1, Deutschlands wilde Tiere, In den Nationalparks
Harz und Hochharz
Mo.,
06.01.2003, 09:05 - 09:35, HR, Im Auge des Silberrückens, Zoo
Krefeld
Mo.,
06.01.2003, 15:55 - 16:00, ORB, Tiere, die es einmal gab: Der Steinbock von
Portugal
Di.,
07.01.2003, 10:00 - 10:30, BR, Welt der Tiere, Das Waldrapp-Projekt - Wie
lehrt man Vögel fliegen?
Di.,
07.01.2003, 14:30 - 15:00, HR, Wale und Menschen (2), Im Zeichen der Flosse:
Walfänge, Tierschützer, Bürokraten
Di.,
07.01.2003, 20:15, 21:05, ORF2, Universum, Die Arena der
Löwen
Di.,
07.01.2003, 15:55 - 16:00, ORB, Tiere, die es einmal gab: Der
Nebraska-Wolf
Di.,
07.01.2003, 17:00 - 17:30, WDR, Die WDR Reportage: Hai-Life im Pott - Der
große Fisch-Treck, SeaLife Dortmund
Mi.,
08.01.2003, 11:00 - 11:45, 3sat, Der älteste Zoo der Welt, 250 Jahre
Tiergarten Schönbrunn
Mi.,
08.01.2003, 15:55 - 16:00, ORB, Tiere, die es einmal gab: Das
Mond-Nagel-Känguruh
Do.,
09.01.2003, 12:15 - 13:00, N3, Sylt - Von Seehunden und
Seeschwalben
Do.,
09.01.2003, 15:55 - 16:00, ORB, Tiere, die es einmal gab: Die Heidelibelle
von Sankt Helena
Do.,
09.01.2003, 16:00 - 16:30, 3sat, Koalas - Australiens
Beutelbären
Fr.,
10.01.2003, 15:55 - 16:00, ORB, Tiere, die es einmal gab: Der
Paradies-Sittich
Sa.,
11.01.2003, 17:55 - 18:30, VOX, tierzeit: Die Wale von
Moorea
ausführlichere
Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG:
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm |