Die Welt
20.12.2002
Tierparks im Norden kämpfen
ums Überleben
http://www.welt.de/data/2002/12/20/26776.html
Alles andere als rosig verlief
das zu Ende gehende Jahr für die Zoos und Tierparks in Norddeutschland.
"Fast alle Tierparks hängen inzwischen am Tropf", klagt der
geschäftsführende Direktor des Vogelparks Walsrode Hans Geiger.
Sie seien mehr denn je auf staatliche Subventionen und Spenden angewiesen.
"Wir müssen weiter ums Überleben kämpfen", ergänzt der
Besitzer des Lübecker Tierparks Günter Lehmensiek. Besonders hart
traf es in diesem Jahr den privaten Tierpark Warder. 13 Beschäftige
und fünf Auszubildende wären arbeitslos und 1500 Tiere heimatlos
geworden, wenn nicht eine Welle der Hilfsbereitschaft das Tierparadies vorerst
gerettet hätte. Auf Spenden und Erbschaften ist auch Hagenbecks Tierpark
in Hamburg angewiesen.
Hamburger Abendblatt
20.12.2002
Um aus dem Finanztief zu kommen,
muss der traditionelle Tierpark jetzt Kredite in Millionenhöhe
aufnehmen
http://www2.abendblatt.de/daten/2002/12/20/106437.html
Der prachtvolle Thai-Tempel
glänzt golden über die schneebedeckte Parklandschaft hinweg. Er
ist eine der vielen Veränderungen, die es in diesem Jahr in Hagenbecks
Tierpark gegeben hat und von denen im kommenden Jahr noch eine Reihe weiterer
anstehen. Doch er wurde dem Tierpark von einem großzügigen Spender
geschenkt - und kann nicht über die derzeit dramatisch ernste finanzielle
Situation der Hamburger Institution hinwegtäuschen. Zum ersten Mal in
der Geschichte des Hamburger Familienunternehmens musste sich jetzt die Stadt
gegenüber den Banken hinter Hagenbeck stellen. Weinlig-Hagenbeck: "Für
einen Teil unserer Kredite hat die Stadt eine Bürgschaft in Höhe
von 1,2 Millionen Euro übernommen." Mitte 2001 hatte der Senat bereits
- auch erstmalig in der 150-jährigen Firmengeschichte - seine Kasse
aufgemacht und neun Millionen Mark für den Bau eines neuen Orang-Utan-Hauses
bereitgestellt, mit dessen Bau im kommenden Jahr begonnen werden soll. Neue
Attraktionen (ein gestifteter, kunstvoll geschnitzter Nepal-Tempel, das neue
Affenhaus, Umbauten bei den Löwen und Elefanten, ein neuer Eingangsbereich
näher an der U-Bahn) sollen ebenso Besucher locken wie neue Veranstaltungen:
An drei Abenden im Juli gibt es, zusätzlich zu drei Dschungelnächten
und drei Romantischen Nächten, Fernöstliche Sommernächte mit
kulturellem Programm.
Hamburger Abendblatt
20.12.2002
Stiftung - so können Sie
helfen
http://www2.abendblatt.de/daten/2002/12/20/106438.html
1998 gründeten Caroline und
Claus Hagenbeck die Stiftung Tierpark Hagenbeck mit dem Ziel, durch das Sammeln
von Spenden, testamentarischen Zuwendungen und Sponsoren-Geldern die Existenz
des Tierparks und der Tiere sicherzustellen. Den Vorsitz des achtköpfigen
Stiftungsrates hat Henning Voscherau übernommen. Die finanzielle
Förderung durch die Stiftung fließt in verschiedene Bereiche:
Artenschutz und Tierzucht, Denkmalschutz, Erholung und Bildung, Forschung
und Lehre. Das erste Stiftungsprojekt wurde 2000 nach knapp zwei Jahren Planung
und Bauzeit abgeschlossen: eine der größten Leoparden-Anlagen
Europas.
Kieler Nachrichten
23.12.2002
Jede Menge Futter für
den Tierpark Warder
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-o/c-UHLFUTTE_ART.htm
Probsteierhagen - "Futter
für den Tierpark Warder": Unter diesem Motto startete am Sonntag ein
Hilfstransport aus der Probstei in Richtung Warder. Bei Temperaturen um den
Gefrierpunkt tuckerte der harte Kern der Oldtimer-Freunde Probstei mit seinen
alten Traktoren, warm eingepackt und mit reichlich Heu, Stroh und Kraftfutter
auf den Hängern, die knapp 50 Kilometer lange Strecke bis zum Tierpark.
Und auch jede Menge Futter, zum Teil in großen Rundballen geliefert,
kam von Landwirten und Getreidehändlern aus der Probstei rasch zusammen.
Die Futtermenge würde nach Auskunft des Tierpark-Freundeskreises ausreichen,
um die etwa 900 Tiere die nächsten sechs bis acht Wochen zu versorgen.
Die Probsteier Oldtimer-Freunde wollen nach der erfolgreichen Aktion nun
einen weiteren Futter-Transport für Mitte Februar
organisieren.
Kieler Nachrichten
22.12.2002
Schüler halfen dem
Tierpark
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/kiel/c-mhei-spende-warder.htm
Heikendorf - Jannes mag Tiere.
Und als der neunjährige Heikendorfer von der finanziellen Not des Tierparks
Warder hörte, stand für ihn fest: "Da muss ich etwas machen!" Gemeinsam
mit einigen Freunden zog er von Haus zu Haus: Jannes spielte Trompete und
sie sangen. Dabei kamen 170 Euro zusammen. Das Geld erhielt der Tierpark
bereits. Geboren wurde die Idee eines Flohmarktes. Das Ergebnis kann sich
sehen lassen: 650 Euro nahmen sie ein. Im Frühjahr besuchen die
Drittklässler den Tierpark in Warder und wollen die Spende dort selber
übergeben.
Berliner Kurier
19.12.2002
Eintritt teurer für Zoo
und Tierpark
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik16.html
Berliner Morgenpost
20.12.2002
Tierpark und Zoo erhöhen
Eintrittspreis
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story571711.html
Alle Jahre wieder steigen in Berlin
die Eintrittspreise von Zoo und Tierpark. Ab 1. Januar müssen Erwachsene
9 Euro zahlen. Für Kinder sind 4,50 Euro fällig. Die Kombikarte
Zoo/Aquarium kostet künftig 14 Euro, ermäßigt 7 Euro. Nicht
erhöht werden die Jahreskarte für 50 Euro (inklusive freiem Eintritt
für ein Kind unter 15 Jahren) und der Eintritt für Kita-Gruppen
(1 Euro je Kind) und Schulklassen (1,50 Euro pro Schüler). Der Zoo kann
2003 nur noch mit 2,8 Millionen Euro vom Senat rechnen, 200.000 Euro weniger
als noch in diesem Jahr. Im Tierpark sinken die Zuschüsse noch mehr:
von 8,3 Millionen Euro auf rund 8 Millionen.
Saarbrücker Zeitung
23.12.2002
Freunde wollen Zoo weiter
unterstützen
http://www.sz-newsline.de/sta/GGTBMOGA_1.php3
Saarbrücken - Zu einem Rundgang
durch den Zoo trafen sich kürzlich die "Freunde des Saarbrücker
Zoos" mit dem tierpflegerischen Leiter Vaclav Ceska. Wie die "Freunde des
Saarbrücker Zoos" in einer Pressemitteilung erklären, konnten sich
Mitglieder des Vorstandes bei dieser Gelegenheit mit eigenen Augen von dem
Einsatz der Fördergeldes des Vereins in Höhe von 50984 Euro
überzeugen. Verwendet wurde das Geld für das Großkatzenhaus
am Nordeingang, das mit modernsten Sicherheitsanlagen ausgestattet wurde.
Wie die Freunde des Saarbrücker Zoos berichten, "erläuterte Vaclav
Ceska in freundlich entspannter Atmosphäre", welche Maßnahmen
bisher getroffen wurden, und wie es mit dem weiteren Ausbau der Anlage
weitergehen soll. Zunächst solle die Anlage als Übergangsdomizil
für die schlecht untergebrachten Mandrills dienen, nach einem weiteren
Umbau sollen Servale und vom Aussterben bedrohten Schneeleoparden hier
unterkommen.Wie die Freunde des Saarbrücker Zoos weiter berichten,
informierte sie Vaclav Ceska bei dem Rundgang auch über das geplante
Löwengehege, das in direkter Nachbarschaft des Großkatzengeheges
entsehen soll. Umgebaut werden solle auch das Gehege, in dem ehemals zwei
Sonnenbären lebten. Nachdem die Sonnenbären an Altersschwäche
gestorben seien, sollen künftig zwei Ozellots in deren Gehege untergebracht
werden.
Die Vorstandsmitglieder des
Fördervereins "Freunde des Saarbrücker Zoos" sind entschlossen,
dem Zoo weitere Fördergelder zur Verfügung zu stellen. Nach Information
von Schatzmeister Bernd Schabbach geht es dabei um eine Summe von etwa 15000
bis 20000 Euro.
Berner Zeitung
21.12.2002
10 Prozent
Besucherzuwachs
http://www.espace.ch/region/artikel/28441/artikel.html
Im zu Ende gehenden Jahr verzeichnet
der Berner Tierpark Dählhölzli einen Besucherzuwachs von zehn Prozent.
Bemerkenswert sei dies nicht zuletzt, weil die Zunahme im Expojahr erreicht
wurde, in dem viele Institutionen Rückgänge beklagten. Im
Dählhölzli wurden in den ersten 50 Wochen des laufenden Jahres
227'738 zahlende Tierpark-Besuchende registriert gegenüber 206'011 im
Jahr 2001. Am 24. Dezember gewährt der Berner Tierpark allen freien
Eintritt. Es erwartet sie sogar ein Geschenk.
Ostsee Zeitung
24.12.2002
Winterspaziergang im
Haustierpark
http://www.ostsee-zeitung.de/wi/start_112742_596383.html
Tüzen - Rund um den
Lünenberg, die höchste Erhebung in NWM, laden weitläufige
Wege zum Wandern ein. Auch über die Feiertage ist hier täglich
von 10 bis 17 Uhr geöffnet, bis einschließlich Neujahr, dann folgt
eine Winterpause. Die Tiere kommen jetzt gern an den Zaun, um einen Leckerbissen
entgegenzunehmen, altes Brot und Brötchen dürfen gefüttert
werden. Jacobsschaf, Pommernschaf und Heidschnucken zeigen sich jetzt in
besonders dickem Wollkleid. Wer in Tüzen noch einmal das weiße
englische Parkrind sehen möchte, hat dazu jetzt die letzte Gelegenheit.
Die Tiere, Leihgaben des Schutzparkes Warder, kehren "nach Hause" zurück.
Die Idylle täuscht ein wenig über Probleme hinweg, die der Park
nach wie vor hat. Für mehrere bewährte und engagierte Mitarbeiter
laufen die geförderten Verträge aus. Dennoch schaut Peter
Bretschneider, der seit einem Jahr hier Verantwortung trägt, optimistisch
in die Zukunft. Der Landkreis habe die Kofinanzierung für vier vom
Arbeitsamt geförderte Kräfte eingeräumt. Bis April soll ein
Trägerverein gegründet sein mit dem Ziel, den Schutzpark in den
nächsten drei bis vier Jahren in die wirtschaftliche Selbständigkeit
zu führen. Moderne Tierzucht gerate immer mehr in eine Sackgasse, meint
der Diplombiologe und Zoologe. Bei künftigen Züchtungen wird man
auf alte Rassen zurückgreifen müssen und die werden in
Tüzen erhalten. Weiterhin will der Park Vorreiter im international
anerkannten Zuchtprogramm "Vorwerkhuhn" werden. Eine weitere wichtige Schiene
soll der Aufbau eines pädagogischen Programms im Haustierpark
werden.
Aktionen
Rheinpfalz Online
21.12.2002
Tierpark lockt mit lebendiger
Krippe
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20021221:3479847
Tierliebhaber können sich
wieder auf den Weihnachtsspaziergang im Siegelbacher Zoo freuen, der am zweiten
Weihnachtsfeiertag stattfindet. Um 11.30 Uhr und um 14.30 Uhr können
sich die Besucher Führungen anschließen, in denen auf unterhaltsame
Art viele Informationen zum Zoo und zu den Tieren vermittelt werden. Zum
Aufwärmen gibt es kostenlosen Glühwein und Kinderpunsch vom Gastwirt.
Erstmals wird im Zoo als besondere Attraktion eine Weihnachtskrippe mit
lebensgroßen Figuren und lebendigen Tieren zu erleben
sein.
Appenzeller Zeitung
23.12.2002
Geschenke für
Schimpansen
http://www.tagblatt.ch/rheintal.cfm?pass_id=730112
Gossau/Ch - In der
Schimpansen-Innenanlage wird morgen ein mit vielen Päckli geschmückter
grosser Weihnachtsbaum aufgestellt. In den Päckli werden Joghurts und
Süssigkeiten sein. Bescherung für die Affen ist um 16 Uhr und die
Zoobesucher dürfen dem wilden Affentreiben hinter Glas zusehen. Das
Affentheater ist aber nicht nur ein Spektakel für Zoobesucher. Zoo-Direktor
Ernst Federer erklärt: «Es ist eine Beschäftigungstherapie
für die Tiere.»
Um 10 Uhr werden die drei Tiger
Juri, Eluschka und Taiga Spielsachen in der Aussenanlage vorfinden. Ab 10
Uhr morgens können die Zoobesucher stündlich eine andere Tiergruppe
beobachten und einige Tiere auch selber füttern. So die Springtamarinen:
Um 11 Uhr werden diese Kleinaffen Mehlwürmer geschenkt bekommen - aus
den Händen von Kindern oder Erwachsenen. Um 13 Uhr sind die elf Kamele
an der Reihe. Sie bekommen ebenfalls ein Spezialmenü: Tannenzweige,
Salat, Brot, Rüebli... Sich körperlich betätigen müssen
sich die Känguruhs, um an ihre Weihnachtsgeschenke zu kommen. Um 14
Uhr wird in der Aussenanlage eine Wäscheleine gespannt. Aufgehängt
sind Getreidewürfel, Brot, Nüsse, Tannenäste und
Brot.
Berliner Morgenpost
23.12.2002
Tierparks laden wieder zum
Weihnachtsbesuch
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story572190.html
Berlin - Vor oder nach dem
Festtagsessen sind Berliner auch in diesem Jahr als Weihnachtsspaziergänger
in Zoo und Tierpark herzlich willkommen. Heiligabend haben Kinder bis 15
Jahre in Begleitung Erwachsener in beiden Tiergärten freien Eintritt.
Zu begutachten sind viele Tiere, die eng mit dem Fest verbunden sind: Kamele,
Schafe und Ziegen oder auch Rudolf, das Rentier mit der roten
Nase.
Thüringer Allgemeine
23.12.2002
Zoopark: Plüsch-Nashorn
für talentierte Zeichner
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.erfurt.volltext.php?id=398114
Mit Rentieren wird Weihnachten
häufig in Verbindung gebracht. Aber mit Nashörnern? Im Thüringer
Zoopark schon: Vor einem Jahr sorgte Nashorn-Baby Limpopo wenige Wochen vor
dem Fest für eine Überraschung. Nun dürfen sich kleine
Zoo-Besucher dank Limpopo über eine Überraschung freuen. Wer
nämlich ein Bild vom Nashorn-Nachwuchs malte und einreichte, hatte die
Chance, einen Plüsch-Limpopo mit nach Hause zu nehmen. Gestern nachmittag
war Zooweihnacht und Gelegenheit für den Weihnachtsmann, die besten
Nashorn-Zeichner zu bescheren. Vier Sieger hatte eine Jury ermittelt, einer
wenigstens fand sich am regnerischen Sonntagnachmittag im Nashornhaus ein.
Jonathan Hamm aus Erfurt hatte nicht nur ein schönes Nashorn zu Papier
gebracht. Der Sechsjährige kennt sich mit den Kolossen auch gut aus.
Dass die aus Afrika kommen und jede Menge Gras verspeisen, musste dem
Weihnachtsmann nämlich noch erklärt werden. Dabei hätten einige
Besucher schwören können, dass sich hinter dem Rauschebart
Zootierpfleger Günther Praedicow verbirgt.
Leipziger Volkszeitung
20.12.2002
Puschel heißt seit gestern
das Eselkind
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/30732.html
Ganz viel Besuch hatten gestern
Eseldame Daisy und ihr kleiner Sohn im Geithainer Tierpark. Die Stadtverwaltung
hatte die Mädchen und Jungen der Geithainer Kindereinrichtungen eingeladen
dabei zu sein, wenn der kleine Esel einen Namen bekommt. Am 24. Dezember
wird er vier Wochen alt.
Berliner Morgenpost
22.12.2002
Heiligabend im Berliner Zoo
- Schöne Bescherungen für Tier und Mensch
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story571957.html
Wer Heiligabend in Berlin in den
Zoo oder den Tierpark geht, der hat leicht erzählen. Für viele
Berliner ist es Tradition, den Fest-Vormittag bei den Tieren zu verbummeln.
Einige Stammbesucher bringen sogar Geschenke mit. Ganze Körbe oder
Tüten voller Früchte geben sie bei den Tierpflegern ab, manchmal
sogar selbst gebackene Kekse oder einen Stollen.
Freie Presse
21.12.2002
An den Weihnachtstagen ein
Bummel durch den Tierpark - Hirschfeld: Lucy und Vico warten zum Fest auf
Besuch
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/WESTSACHSEN/ZWICKAU/TEXTE/527645.html
Im Tierpark Hirschfeld warten
rund 600 Zwei- und Vierbeiner auf Besuch. Viele von ihnen haben in diesem
Jahr ein neues Domizil bezogen. Zu den Neuzugängen gehören die
zwei Mohrenmakaken Luzy und Vico, ein Muffelwidder, ein Schneeeulenmann und
ein Steinkauz sowie im Freigehege ein stolzer
Zuchthengst.
Thüringer Allgemeine
23.12.2002
Paten: Tierfreunde sind auch
zum Fest willkommen
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.arnstadt.volltext.php?id=399951
Schönes Wetter über
die Weihnachtsfeiertage, das wünschen sich auch die Mitarbeiter des
Arnstädter Tierparks in der Hoffnung auf eine zahlreiche Besucherschar
in der Fasanerie. Sowohl heute, als auch am 25. und 26. Dezember ist diese
städtische Einrichtung wie üblich von 9 bis 16 Uhr geöffnet.
Das trifft ebenfalls für den Silvestertag und Neujahr zu. Erfreulicher
Weise ist die Zahl der Besucher gestiegen, so war gestern von Tierparkleiter
Wolfgang Büchner zu erfahren. 1350 Besucher waren im Sommer zum Tierparkfest
gekommen und hatten damit für einen neuen Rekord in den letzten Jahren
gesorgt. Ein großes Dankeschön sagt Wolfgang Büchern im Namen
seines Teams all jenen Bürger, Schulklassen und Einrichtungen, die eine
Tierpatenschaft aufgenommen oder weitergeführt haben. Derzeit bestehen
20 Verträge, vom Beo bis hin zum Haflinger. Die Beträge reichen
von 25 bis 150 Euro.
Nachwuchs
Hannoversche Allgemeine
23.12.2002
Zuwachs erwartet - Zoo Hannover
gespannt auf erstes Elefantenbaby
http://www.haz.de/hannover/nachrichten/149643.html
Hannover - Der Zoo Hannover wartet
gespannt auf die erste Geburt eines indischen Elefanten in der Leinestadt
seit 30 Jahren. Nach 22 Monaten Tagezeit könne Dickhäuterin Manari
möglicherweise bereits an Weihnachten ein bis zu 100 Kilogramm schweres
Baby zur Welt bringen, sagte Zoosprecherin Simone Hagenmeyer am Montag in
Hannover. Daher ließen die Pfleger das Tier derzeit nicht aus den Augen.
Täglich nimmt Zooarzt Andreas Knieriem Manari derzeit Blut ab, um den
Hormonspiegel zu überprüfen. Der Vater des Kindes, der 16-jährige
Bulle Calvin, erwartet gleich zweimal Nachkommen. Nach Manari hatte der Bulle
auch noch Elefantendame Khaing Hnin Hnin geschwängert. Auf sein zweites
Kind muss er aber noch mindestens bis zum Februar warten.
Neue Presse
23.12.2002
Warten auf das
100-Kilo-Christkind
http://www.neuepresse.de/region_hannover/114873.html
Hannover - Elefantendame Manari
erwartet ihr erstes Baby. Die zehnjährige Elefantenkuh ist im 20. Monat
schwanger. Es kann also jeden Augenblick losgehen. Der bis heute letzte Elefant
wurde vor 30 Jahren in Hannover geboren das war Indira. "Seit langem
arbeiten wir auf diese Geburt hin. Wenn es jetzt Weihnachten wird, ist mir
das auch recht", sagt der zoologische Leiter Heiner Engel. Vorbereitet ist
alles: Eine Überwachungskamera hat die zwei Tonnen schwere Elefantendame
Tag und Nacht im Auge, ein Sauerstoffgerät liegt bereit. Und auch Milch,
falls Manari ihr Baby nicht stillen will. Täglich entnimmt Tierarzt
Andreas Knieriem (37) Blut, um den Gestagen-Wert zu bestimmen. "Wenn der
abfällt, gehts los", weiß Engel. Dann wird es für sechs Pfleger,
zwei Ärzte und drei Zoologen ernst. Engel: "Die müssen aufpassen,
dass sie nicht unter die Räder kommen." Der Grund: Sie schlüpfen
in die Rolle der "Elefanten-Ammen" in der freien Wildbahn. Diese erfahrenen
Kühe begleiten die Schwangere bei der Geburt. Die Pfleger um Jürgen
Kruse (39) müssen Manari also während der Geburt helfen, die bis
zu zwei Tagen dauern kann. "Es ist Manaris erstes Kind. Sie kennt das alles
nicht. Wird sie aggressiv, muss man schon schauen, wo man steht." Ein
Kaiserschnitt ist ausgeschlossen. "Das ist für Elefanten ein Todesurteil,
man kann es nicht zunähen. Aber wir sorgen uns nicht. Sie wird das
schaffen", zeigt sich Knieriem zuversichtlich. Etwa 100 Kilo wird der kleine
Elefant wiegen. Wann die Besucher ihn sehen können, hängt von den
Außentemperaturen ab. "Die ersten drei Wochen kommt er nicht raus.
Sollte es dann mild sein, können wir Mutter und Kind eventuell kurz
vorstellen", sagt der Tierarzt. Im Frühjahr wird es im Zoo ein zweites
Elefantenkind geben. Calvin hat auch Khaing Hnin Hnin gedeckt. Sie bekommt
im März oder April ihr Baby.
Die Welt,
25.12.2002
Hannover wartet auf Geburt
eines Elefantenbabys
http://www.welt.de/data/2002/12/24/27831.html
Hannover - Vater "Calvin" erwartet
gleich zwei Mal Nachkommen. Auch Elefantendame "Khaing Hnin Hnin" erwartet
Nachwuchs von ihm. Auf sein zweites Kind muss "Calvin" noch bis Februar
warten.
Zürich, 20 Minuten
20.12.2002
Schimpansen-Baby neue
Zolli-Attraktion
http://www.20min.ch/news/basel/story/9120510
Schaffhauser Nachrichten
20.12.2002
Nach dem Zoff: Schimpansenbaby
im Zolli
http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=75095
Zamana ist der neue Mittelpunkt
bei den Schimpansen im Basler Zolli. Das Mädchen wurde am 12. Dezember
geboren. Meistens klammert es sich fest an seine Mutter Jacky (35), Zamana
ist bereits ihr neuntes Kind. Zamana ist die erste Schimpansengeburt im Zolli
seit rund dreieinhalb Jahren. Grund für die lange Pause waren Spannungen
zwischen Zamanas Vater Eros (40) und dem aufstrebenden Pweke (10). Inzwischen
hat Pweke in einem argentinischen Zoo eine eigene Familie
gegründet.
Der Landbote
24.12.2002
Zwei Brillenbären
geboren
http://www.winti-guide.ch/index.php?amp;id=74157
Zürich - Die Brillenbärin
«Sisa» im Zürcher Zoo hat in der Nacht auf Freitag Nachwuchs
bekommen. Es sind Zwillinge. Das Nestbauverhalten von «Sisa»
kündigte die Geburt an, teilte der Zoo am Montag mit. Etwa 300 Gramm
schwer sind die beiden Jungen und so gross wie Meerschweinchen, erklärte
Zoo-Kurator Robert Zingg auf Anfrage. Von der Aussenwelt abgeschirmt, verbringen
die Kleinen die ersten zwei Monate in der Wurfbox.
Nordkurier
24.12.2002
Löwenbabys endlich zu
sehen
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/c/c.php
Ueckermünde - Die
"Püppi" macht eine krause Nase und faucht. Die Rede ist von dem weiblichen
der beiden Löwenbabys, die am 11. Oktober dieses Jahres im
Ueckermünder Tierpark das Licht der Welt erblickten. Ihr Bruder, der
die Streicheleinheiten an diesem Tag gelassener erträgt, heißt
"kleiner Kater". Tierparkdirektor Helge Zabka ermöglichte seinen
Mitarbeitern kurz vor Weihnachten hautengen Kontakt mit den Raubkatzen. "Unsere
Löwin ist eine sehr gute Mutter", lobte Zabka. "Sie hat sehr viel Milch
und kümmert sich liebevoll um die beiden." Allerdings wird das
Familienglück nicht all zu lange andauern: Der Zoo in Eberswalde
möchte die beiden jungen Löwen im Herbst 2003 übernehmen.
Einerseits sei es traurig, den Nachwuchs weggeben zu müssen. Andererseits
könne man so auf die erneute Geburt von Löwenbabys in Ueckermünde
hoffen.
Leipziger Volkszeitung
25.12.2002
Samoanerinnen trugen zur
Völkerschau im Zoo Chrtistbaumschmuck im Haar
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/30977.html
Wurzen.
Ringelnatz-Hörstück: Knape lässt es sich nicht nehmen, auch
jene hinreißende Episode begeistert auszumalen, die abrupt Ringelnatz'
Pennälerdasein beenden sollte. Die Rede ist von den bronzebraunen
Schönheiten aus den Kolonien, die der Leipziger Zoodirektor in einer
Völkerschau antreten ließ. Ringelnatz jedenfalls, mitten in der
Pubertät, konnte sich an den "bronzefarbenen dunkelhaarigen Weibern
nicht satt sehen". Und da sein Taschengeld für Extratouren nicht reichte,
fischte er nach und nach den gesamten Christbaumschmuck der Familie
Bötticher vom Dachboden. "Die Leipziger staunten nicht schlecht, als
sie bei ihrem Zoobesuch zwei Dutzend schön gewachsener Samoanerinnen
erblickten, die voller Stolz farbige Glaskugeln, Wachsengel,
Weihnachtsmänner und Tannenzapfen im Haar und am Körper trugen".
Als er sich von einer der angehimmelten Exotinnen auch noch tätowieren
lässt, ist das Maß voll.
Stuttgarter Zeitung
23.12.2002
Regiologisch
http://www.stuttgarter-zeitung.de/page/detail.php/339825?_suchtag=2002-12-23
Stuttgart - Die Luft in der Region
Stuttgart scheint den Elefanten zu bekommen. In der Wilhelma gibt es einen
Dickhäuter namens Vilja, der bereits 1949 geboren wurde. So alt werden
Elefanten in der Natur nur selten. Vilja ist die älteste Elefantenkuh
in Europa.
Rheinpfalz Online
23.12.2002
Steinskulptur im Tierpark soll
fertiggestellt werden
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20021223:3421898
Siegelbach - Einen schönen
großen Sandsteinfrosch aus seinem Dornröschenschlaf wecken: Das
möchte Tierpark-Leiter Matthias Schmitt. - Der Zoochef hat bei einem
Rundgang durch den Tierpark einen Frosch aus Stein entdeckt. Er stellt das
Einlaufbauwerk in den See dar. "Der Frosch hat ein Dornröschendasein
im Zoo geführt.", sagt Schmitt. Der Kopf sei total vermoost, Schmitt
will die Skulptur nun reinigen, um die Konturen besser
herauszuarbeiten.
Stuttgarter Zeitung
24.12.2002
Im eisigen Pool balgen sich
die Rabauken im weißen Pelz
http://www.stuttgarter-zeitung.de/page/detail.php/340423?_suchtag=2002-12-24
Karlsruhe - Eine junge Gruppe
von Eisbären hat sich nach dem traurigen Tod ihrer Vorgänger gut
im Karlsruher Zoo eingelebt Es war ein schwarzer Tag für die ganze Stadt,
als im April 2000 gemeldet wurde: Yukon (10) und seine drei Weibchen Silke
(35), Nadine (35) und Efgenia (9) kommen von ihrem Gastaufenthalt in
Nürnberg nie mehr zurück. Die vier Eisbären mussten erschossen
werden, nachdem sie - in wilder Panik - durch den Tiergarten gestreunt waren.
Ein Verrückter hatte die gefährlichen Tiere aus ihrem Gehege gelassen.
Betäubungspfeile halfen nicht, sie waren am dicken Pelz abgeprallt.
Trotz ihres teilweise hohen Alters waren die vier sehr fortpflanzungsfreudig
und haben viele andere Zoos mit Nachwuchs versorgt. Das erhofft man sich
nun auch von Vitus und Nika. Wenn die Stiefgeschwister, die alle aus
verschiedenen Zuchten stammen, mit etwa drei Jahren geschlechtsreif werden,
heißt es Abschied nehmen für Kap. Denn zwei erwachsene Männchen
vertragen sich nicht.
Nordkurier
24.12.2002
Pfleger öffnet Türen
zu den Tierkäfigen
http://www.nordkurier.de/lokal/prenzlau/tierpfleger/tierpfleger.php
Uckermark - "Jeder Tag bringt
neue Überraschungen", erzählt René Flöhr, "aber am
besten ist es, wenn alles läuft wie gewohnt und keiner meiner
Schützlinge krank ist." Der 35-Jährige ist seit 15 Jahren als Pfleger
im Angermünder Tierpark tätig, kennt alle seine "Schützlinge"
- ob Vogel, Lama oder Minischwein - genau. Im kommenden Jahr feiert der Tierpark
seinen 40. Geburtstag. Leiterin Sabine Lehmann freut sich, dass er in den
letzten Jahren zu einer festen Größe in der Uckermark geworden
ist und mittlerweile zirka 250 Tiere in 48 Rassen vorzuweisen hat. Ein Teil
davon sei eigener Nachwuchs, zeigt sie sich stolz.
Augsburger Allgemeine
21.12.2002
Bevor ein Liger verreist, muss
einiges bedacht werden
http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?sptnid=984050634919&arid=1040269274024
Christine Lendl nutzte ein Pusterohr,
um die beiden Liger - Kreuzungen zwischen Löwe und Tiger - für
den Transport an die Ostsee in den Grömitzer Privatzoo "Arche Noah"
fertig zu machen. Mitte November kamen Kirba und Bahir in recht trostlosem
Zustand in die Tierärztliche Praxis Gessertshausen. Sie waren zuvor
unter katastrophalen Umständen auf einem Privatgelände bei Worms
untergebracht. Die Raubkatzen mussten nicht nur aufgepäppelt, sondern
auch an den schadhaften Zähnen operiert werden. Weibchen Kebir musste
zudem einen Eingriff an ihrer vereiterten Gebärmutter über sich
ergehen lassen. Grömitz dürfte sich nun als "Liger-Hochburg"
etablieren, denn im dortigen Privatzoo leben bereits zwei Weibchen dieser
künstlich erzeugten Gattung.
Berliner Morgenpost
24.12.2002
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story572383.html
Die Rotbüffel im Berliner
Zoo sind Feinschmecker. Heute um 15 Uhr lassen sie sich als Bescherung zu
Heiligabend frisches Heu und einige Möhren schmecken ...
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Leipzig, 23.12.2002
Beeindruckende Neu(hai)ten
im Aquarium
Schwarzspitzenhaie bekamen
Gesellschaft
Im Ringbecken des Aquariums zog
kurz vor Weihnachten neues Leben ein: Die Schwarzspitzenhaie im Ringbecken
des Aquariums bekamen Gesellschaft von einem Paar Spitzzahn-Marderhaie und
einem weiblichen Sandtiger-Hai. Die Spitzzahn-Marderhaie aus dem Zoo Frankfurt
sind mit 1,20 m schon fast ausgewachsen und benötigten deshalb ein
großzügigeres Aquarium. In freier Wildbahn bewohnen sie die
Küstengewässer Südafrikas. Der weibliche Sandtiger-Hai, der
stolze 1,35 m lang und noch nicht ganz ausgewachsen ist, stammt aus einem
Privataquarium aus Coburg. Der Räuber aus dem Westpazifik beeindruckt
vor allem durch sein auffälliges Gebiss.
Leipzig, 23.12.2002
Weihnachtlich - märchenhaft
tierisch!
Weihnachtsferien im
Zoo
Auch den Zoo hat der Weihnachtsmann
nicht vergessen und stattet den Tieren und den kleinen und großen Zoofans
noch einen Besuch ab. Wenn am 24. Dezember um 11.00 Uhr das letzte
Päckchen am Zoo-Adventskalender geöffnet wird, ist er
dabei.
Wer von all den
Süßigkeiten genug hat und neugierig auf eine märchenhafte
Weihnachts-führung im Zoo ist, auf den warten unsere Zoolotsen am 25.
und 26. Dezember jeweils um 15.00 Uhr bei den Flamingos.
Was hat der Weihnachtsmann wohl
den Tieren gebracht? Eine Antwort auf diese Frage finden Schulkinder zu einer
ganz besonderen Führung am 27. Dezember um 10.00 Uhr.
Wer zu den ersten Gratulanten
im Zoojahr 2003 gehören möchte, kann dem Geburtstagskind
Zoo beim Neujahrsspaziergang am 3. Januar um 10.00 Uhr einen Besuch
abstatten.
Alle Ferienangebote sind im
Eintrittspreis enthalten. Unsere Zoolotsen erwarten ihre Gäste jeweils
bei den Flamingos.
Leipzig, 23.12.2002
Zoo Leipzig läutet mit
tierischem Silvester-Event am Völkerschlachtdenkmal sein Zoojahr
ein!
Alle Partylöwen und
Tanzmäuse sind am 31. Dezember zu einer gigantischen Open-Air Silvesterparty
eingeladen, wenn der Zoo Leipzig ab 21 Uhr das Neue (Zoo-) Jahr
begrüßt denn Leipzigs beliebteste Freizeiteinrichtung feiert
im großem Stil in sein 125. Jubiläum hinein! Top Live-Act: die
schwedische Kult-Band Rednex. Eintritt frei!
Imposanter Schauplatz für
diesen festlichen Auftakt ist das Völkerschlachtdenkmal. Ab 21.00 Uhr
wartet Gastgeber Zoo mit einem abwechslungsreichen Programm auf.
Bühnen-Highlight: Rednex, die mit ihrer fröhlichen Verquickung
von wildem Countrystil und unkomplizierter Popmusik gute Laune versprühen.
ShaLaLu präsentieren live RocknRoll show im
Leipziger Zoo, den frechen
Zoo-Geburtstagssong!
Der Höhepunkt des Abends
ist die grandiose Multimediaperformance, die die Gäste im Spiel mit
den Elementen auf eine faszinierende Reise durch den Zoo entführt.
Farbenprächtige Laserbeams durchkreuzen den Himmel, treffen auf das
Völkerschlachtdenkmal und erwecken dort den Zoo der Zukunft zum Leben.
Projektionen von Tieren und ihren Lebensräumen verschmelzen mit der
Musik, mit Feuer, Wasser und Stein, bevor sich um Mitternacht Leipzigs
Süden bei einem beeindruckenden Feuerwerk in ein Lichtermeer verwandelt.
Willkommen im Zoojahr 2003!
Und das Allerbeste: Der Eintritt
zu dieser spektakulären Party ist frei!
Zürich, 23.12.
Junge Brillenbären im
Zoo Zürich
So quasi als
Weihnachtsgeschenk sind in der Nacht auf vergangenen Freitag
bei den Brillenbären Junge zur Welt gekommen. Ob es sich um ein oder
zwei Junge handelt , war zunächst unklar, da sich die Jungtiere im Fell
der Mutter gut verstecken können und der Einblick in die Wurfboxe nur
über eine Kamera möglich ist. Dass Junge geboren wurden, verrieten
deren gut hörbare Lautäusserungen.
Am Mittwoch vergangener Woche
begann das 10jährige Brillenbären-Weibchen SISA damit, Nestmaterial
zusammen zu tragen. Sie erhielt Zugang zur Wurfboxe und richtete
sich in der Folge dort ein. Am Freitagmorgen vernahm dann der Reviertierpfleger
Martin Neuhaus feine Töne, die von Jungtieren stammen mussten. Übers
Wochenende wurde ersichtlich, dass es sich um zwei Jungtiere handelt -
Zwillingsgeburten sind bei Brillenbären üblich. Ihre ersten
Lebensmonate werden die jungen Brillenbären in der Wurfboxe verbringen.
Was in der Wurfboxe vorgeht, ist auch für den Tierpfleger nur indirekt
über eine dort installierte Kamera beobachtbar. Damit SISA mit ihren
Jungen für die nächsten Wochen nicht ganz von der Bildfläche
verschwindet und ein Blick in die Kinderstube möglich ist,
wird das Bild aus der Wurfboxe auch auf einen Bildschirm im Besucherbereich
übertragen (beim Besuchereinblick Indiohaus). Es braucht
jedoch Geduld und ein Quentchen Glück, um einen Blick auf die Jungtieren
zu erhaschen, viel eher sind die Rufe der sehr stimmfreudigen Jungbären
zu vernehmen.
Görlitz 20.12.
Liebe Tierparkfreunde, -förderer
und -mitstreiter,
für dieses Jahr hatten wir
eine andere Form des Neujahrsgrusses angekündigt, weil wir die Porto-
und Druckkosten für eine Karte einsparen und die entsprechende Summe
(300 €) einem Naturschutzprojekt zur Verfügung stellen
wollen.
Anfang Januar wird das Geld
der Stiftung Artenschutz für eine sehr seltene Affenart (Goldkopflanguren)
auf der vietnamesischen Insel Cat Ba überreicht.
Bei allen Tierparkfreunden,
-förderern und -mitstreitern möchten wir uns nun auf diesem Wege
für die Treue zu unserem Tierpark, für die Hilfe und
Unterstützung, die Sie gewährt haben und für die gute
Zusammenarbeit bedanken.
Naturschutz-Tierpark Görlitz
e. V.
Duisburg, 20.12.2002
Schöne Bescherung im
DELPHINARIUM
Die sprichwörtliche
Schöne Bescherung gibt es in der Zoo-Futterküche nicht
erst am Heiligen Abend, sondern genau genommen das ganze Jahr über.
Nicht ausgeschlossen werden soll natürlich, daß die Tierpfleger
vom Kaiserberg so manchem ihrer besonderen Lieblinge zu Weihnachten ein
Extra-Würstchen, ein Super-Bonbon oder einen zuckerbepuderten Rettich
zustecken mögen...
Damit den Kleinen die Wartezeit
bis zur Heilig-Abend-Bescherung nicht allzu lang wird, haben Kinder bis 13
Jahre am Heilig Abend, Dienstag, dem 24. Dezember 2002, freien Eintritt ins
Delphinarium, der Zoo-Eintritt muß jedoch gezahlt werden. Während
der Vorführungen um 11.30 und 13.00 Uhr findet eine
Weihnachtsverlosung statt. Jedes Kind wird ein kleines Geschenk
erhalten.
Wenn in anderen Breiten dem
Weihnachtsmann resp. Nikolaus höchstens von Rentieren assistiert wird,
übernehmen am Kaiserberg die Delphine diese Aufgabe. Die im Verlaufe
der Delphin-Vorführung verschossenen Schwanzbälle
können von den glücklichen Fängern auf den Tribünen gleich
anschließend gegen ein Präsent eingetauscht werden. Daß
außer Goldflitter und Tannennadeln möglicherweise auch ein paar
Tropfen Salzwasser an Kordel und / oder Papier hängen bleiben, wird
dem Vorweihnachtsspaß sicherlich keinen Abbruch tun.
Heidelberg,
20.12.2002
Das schönste
Weihnachtsgeschenk im Tiergarten Heidelberg.....
...ist sicherlich der junge Gorilla,
der am 10. Dezember 2002 das Licht der Welt erblickt hat. Die Geburt des
ersten Gorillakindes in der Geschichte des Heidelberger Zoos kam für
die Mitarbeiter ziemlich überraschend. Man wusste zwar, dass das junge
Weibchen Chuma wahrscheinlich schwanger ist, da sie sich mit
dem Männchen Bobo eindeutig sehr gut verstanden hat. Ein
Schwangerschaftstest, wie man ihn in jeder Apotheke kaufen kann, bestätigte
den Verdacht, gerechnet hatte man mit der Geburt aber erst in etwa drei Monaten.
Doch der kleine männliche Gorilla schien sich den Besuchstag der
berühmten Primatenforscherin Jane Goodall in Heidelberg ausgesucht zu
haben, um auf die Welt zu kommen. Frau Goodall taufte den gesunden, voll
entwickelten Junggorilla dann auch direkt auf den Namen Chuba,
was im afrikanischen soviel bedeutet wie der neue
Mann.
Die Aufregung im Tiergarten nach
der Geburt des Kleinen war sehr groß. Würde die sehr junge, selbst
handaufgezogene Gorillamutter den Kleinen auch annehmen? Doch zur großen
Freude aller, gab es bisher keinerlei Probleme. Das schnell besorgte Malzbier
hat das Gorillaweibchen mit Genuss getrunken und die Muttermilch ließ
danach nicht lange auf sich warten. Vater Bobo wacht Tag und
Nach über Mutter und Kind, lässt sie nicht aus den
Augen.
Neben dem jungen Gorilla können
die Besucher auch eine ganz neue Tierart im Zoo bewundern, zwei Tigerpythons
haben vor wenigen Tagen ihr neues Gehege im Afrikahaus bezogen.
Stuttgart, 20.12.
Weiße Weihnachten
...
... sind schneetechnisch ja ein
eher seltenes Ereignis geworden. Die Gärtner in der Wilhelma haben daher
für pflanzlich weiße Weihnachten gesorgt: Im Wintergarten kann
jetzt in der ansonsten eher blütenarmen Zeit weißer Flieder bewundert
werden! Zugegeben, für ambitionierte Wintersportler ist dies keine
Alternative. Aber wer es in dieser Zeit gerne beschaulich hat, kann im
Wintergarten in einer stillen Ecke mit Sitzbank, Blick auf Bananenstauden,
rote Weihnachtssterne und den weißen Flieder bei gedämpftem
Plätschern des Goldfischteichs dem Stress des weihnachtlichen
Getümmels auf Stuttgarts Straßen entfliehen.
Die Wilhelma ist über die
Weihnachtstage überhaupt eine beschauliche Oase der Ruhe: Wer dem
weißen Flieder nichts abgewinnen kann, mag vielleicht im winterlichen
Park lustwandeln oder sich im Dschungelklima des Amazonienhauses aufwärmen,
bunten Fischen und Schmetterlingen hinterher träumen oder den Tigern
beim Hühnchen rupfen zuschauen. Musikberieselung gibt es hier nicht,
dafür Vogelgezwitscher, Affengekreische, Seelöwengebrüll,
den Geruch von Tieren, Mist und Heu in den Ställen. All das ohne
Gedränge im Winter stehen Sie in der Wilhelma stets in der ersten
Reihe. Und ...pssst, nicht weitersagen... billiger ist es jetzt mit dem
Wintertarif auch noch!
Münster,
20.12.2002
Auch zu Weihnachten und zum
Jahreswechsel sind der Allwetterzoo, das Pferdemuseum Hippomaxx und das
Delphinarium im Allwetterzoo täglich geöffnet
An 365 Tagen im Jahr müssen
kleine und große Zoobewohner vom Elefantenbullen "Chamundi" bis zur
Zwergmaus versorgt werden. Deshalb ist der Zoo auch an Heiligabend und den
Weihnachtstagen, zu Silvester und Neujahr geöffnet. Allen, die sich
vor der Bescherung oder nach dem Weihnachtsbraten, vor der Silvesterparty
oder am Tag danach in frischer Luft bewegen wollen, ist ein Besuch des
Allwetterzoos zu empfehlen, denn hier kann man sich bei allzu großer
Kälte in den tropisch warmen Tierhäusern, im neuen Hippomaxx oder
im Delphinarium aufwärmen.
Duisburg, 19.12.02
Gemeinsam für die bedrohte
Natur
So bitter wie brisant die
täglichen Horrormeldungen über Umweltzerstörung und Artensterben
rund um unseren Globus auch klingen mögen, so dynamisch wie durchgreifend
sind die Aktivitäten, die von international arbeitenden Organisationen
wie dem WWF (Worldwide Fund For Nature) z.B., aber auch den Zoologischen
Gärten weltweit geleistet werden.
Doch nicht nur Nashörner,
Sibirische Tiger, Pandabären oder Wale bedürfen nachhaltigen Schutzes,
sondern ebenso eine lange Liste von zum Teil hochbedrohten Pflanzen- und
Tierarten in Deutschland. Biber- und Fischotterprojekte sind hier zu nennen
wie auch Landkäufe für Europäische Kraniche oder der Schutz
des Wattenmeeres an unseren Nordsee-Küsten, dem Lebensraum des Kleinen
Tümmlers (oder Schweinswals).
Auch am Niederrhein gibt es eine
eigene WWF-Gruppe, deren Leiter, Sören Kukielski, an prominenter Stelle
in Duisburg eine Spendendose in Form eines Großen Pandas (dem Symboltier
des WWF) aufstellen wird am Freitag, dem 20. Dezember 2002 unmittelbar neben
den Kassen am Haupteingang.
Duisburg, 19.12.02
Den Spendern sei
Dank
für die
überwältigende Summe, die im Verlaufe des vergangenen Jahres
zusammengetragen wurde im Rahmen der Aktion Tierpatenschaften im Zoo
Duisburg.
€ 70.000
Jahres-Gesamt-Erlös stehen dem Zoo Duisburg zusätzlich für
Hege und Pflege seiner Schützlinge zur Verfügung. Noch gewaltiger
wird der Eindruck, wenn die Kontenzettel der letzten acht Jahre
zusammengezählt werden: € 415.122
Von € 25,-- für
eine Mandarin-Ente bis hin zu mehreren Tausend Euro für Delphin oder
Elefant ist so ziemlich jedes Tier für eine Patenschaft zu haben, und
als Gegenleistung bzw. Dank darf jeder Spender
- sein Patentier jederzeit
im Zoo besuchen
- zweimal jährlich an eigens
zusammengerufenen Paten-Treffen teilnehmen
- zweimal jährlich
Sonder-Führungen durch den Zoo erleben und
- von Beträgen ab €
1.000,-- aufwärts für seine Geschäfts- oder Privatpost das
zooeigene Tierpaten-Spenden-Logo auf Briefkopf oder eigenen Plakaten
nutzen.
Die Übergabe der
70.000-Euro-Spende durch die Beauftragte für Tierpatenschaften, Frau
Dr. Doris Heckermann-Meisters, an den Zoo-Vorstand, Dipl.-Biol. Reinhard
Frese und Dipl.-Volksw. Michael Hilbert, findet statt am Freitag, dem 20.
Dezember 2002, um 11.00 Uhr
Leipzig, 19.12.
Komm mit in den Zoo
am 20.12.2002 um 20.15 Uhr
Ein tierisches Vergnügen
aus dem Zoo Leipzig im MDR
Komm mit in den Zoo
ist eine Einladung in die faszinierende Welt der Tiere und in den Zoo Leipzig.
Der Großstadtdschungel, der auch im Winter reizvoll ist,
ist Schauplatz einer Pilot-Sendung des MDR-Fernsehens mit völlig neuem
Charakter.
Zum einen lässt Komm
mit in den Zoo ein aufregendes Jahr im Zoo Leipzig Revue passieren.
Die ersten Schritte des Elefantenbabys Voi Nam ins Dickhäuterleben und
spannende Bilder aus Pongoland bescheren den Zuschauern
tierische Momente. Zoodirektor Dr. Jörg Junhold beantwortet
die spannende Frage Wie sieht er aus, der Zoo der
Zukunft?
Zum anderen ist das
Entdeckerhaus Arche, dass sich für einen Abend zum Fernsehstudio
wird, der Ort für einen ungewöhnlichen Wettstreit: Welches Bundesland
aus dem MDR-Sendegebiet hat den frechsten Papagei, Miss
Katze oder den buntesten Privatzoo?
WWF, 23.12.2002
Beim Weinkauf auf
Korkverschlüsse achten
Plastik- und Drehverschlüsse
für Sekt- und Weinflaschen sind auf dem Vormarsch. Nicht nur Weinliebhaber,
sondern auch Naturschützer sehen die Entwicklung mit Grausen. Durch
den schleichenden Abschied vom Flaschenkorken gerät eine der ältesten
Kulturlandschaften Europas unter Druck: die Korkeichenwälder im
Mittelmeerraum. Die Landschaft bietet mit ihrer einzigartigen Mischung aus
Land, Wald- und Weidelandschaft für viele bedrohte Arten wie den Iberischen
Luchs oder den Königsadler eine letzte Zuflucht. Mit sinkender Nachfrage
nach Kork wird es profitabler, auf Standort fremde Eukalyptus- und
Pinienplantagen umzusteigen. Leider begünstigt dies einen Vormarsch
der Wüste und vernichtet den Lebensraum für viele bedrohte
Arten.
Rund 99 Prozent der weltweiten
Korkernte kommt aus dem mediterranen Raum. Korkbewirtschaftung ist ein gutes
Beispiel für ökologische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Ein
dauerhafter Bestand der Korkeichenwälder wird durch ihre Nutzung
gewährleistet. Kork kann nur alle neun Jahre geerntet werden. Solange
brauchen die Eichen, bis ihre Rinde nachgewachsen ist. Die Arbeiter ziehen
die Korkbahnen mit speziellen Äxten wie Bananenschalen ab. Dazu muss
kein Baum gefällt werden.
Der WWF befürchtet, dass
die Korkeichenwälder großflächig verschwinden, wenn der
Marktanteil von Kunststoff- und Alu-Verschlüssen weiter wächst.
Nach Einschätzung des WWF werde es spätestens dann eng für
viele bedrohte Arten. Der Iberische Luchs ist schon jetzt die seltenste
Großkatze der Welt und seltener als der sibirische Tiger. Ihr
Überleben hängt vom Erhalt der Korkwälder ab. Weintrinker
können mit der richtigen Wahl des Flaschenverschlusses dieser faszinierenden
Großkatze eine Chance geben.
NABU, 20. Dezember
2002
NABU zieht überwiegend
positive Bilanz für Umwelt- und Naturschutz im Jahr
2002
"Das Inkrafttreten des novellierten
Bundesnaturschutzgesetzes gehört zu den größten Posten auf
der Haben-Seite in diesem Jahr", sagte NABU-Präsident Jochen Flasbarth.
Mit der Formulierung klarer Vorgaben zur naturnahen Landwirtschaft, der
Möglichkeit der Verbandsklage auf Bundesebene sowie der Einführung
eines bundesweiten Biotopverbundes auf mindestens 10 Prozent der
Landesfläche seien wichtige Schritte zum Erhalt des nationalen Naturerbes
auf den Weg gebracht worden. Nun stünden die Bundesländer in der
Pflicht, für eine konsequente und sachgerechte Umsetzung zu sorgen.
Mit dem Ausbaustopp für Elbe, Donau und Saale und dem Entschluss, die
Untere Havel künftig nicht mehr als Bundeswasserstraße zu nutzen,
sind deutliche Zeichen für die Zukunft gesetzt
worden.
Durch Untätigkeit des Bau-
aber auch des Agrarministeriums zähle das Errichten von Anlagen zur
Massentierhaltung in der freien Landschaft immer zu dem vom Baurecht
privilegierten Baumaßnahmen.
Im Jahre 2002 wurden die vom NABU
seit vielen Jahren angemahnten Missstände bei der Umsetzung internationaler
Naturschutzrichtlinien von offizieller Seite bestätigt. So hätten
die Bewertungskonferenzen zur Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) der
Europäischen Union für die atlantische und kontinentale Region
die Kritik der Naturschützer bestätigt und erhebliche Defizite
bei der Gebietsmeldung für das Netzwerk NATURA 2000 festgestellt. "Die
EU hat den Bundesländern umfassende Hausaufgaben aufgebrummt, die
längst hätten erledigt werden müssen und nun für 2003
ganz oben auf der Tagesordnung stehen"
- Situationsbericht nach
vierwöchigem Dauereinsatz -
Am 19. November sank der mit 77 000
Tonnen Schweröl beladene Tanker Prestige vor der galicischen
Küste. Heute, über einen Monat später ist die Lage in der
betroffenen Region nach wie vor katastrophal. Die Strände sind verschmutzter
denn je, viele Existenzen sind zerstört, Tiere sterben weiterhin auf
hoher See.
Tierschutzaktivisten der
Oelvogelhilfe Germany und Project Blue Sea
sind bereits seit über vier Wochen vor Ort im Einsatz, um
ölkontaminierte Seevögel zu bergen und zu versorgen. Tierärztin
Janine Bahr ist nach einem zweiwöchigen Dauereinsatz völlig
erschöpft nach Deutschland zurückgekehrt.
Janine Bahr: Unter Mithilfe
vieler aktiver Bürger ist es uns gelungen, einheimische Tierärzte,
Veterinärstudenten und viele weitere Menschen für die Arbeit mit
den verölten Vögeln zu gewinnen. Durch schnelle Versorgung der
aufgefundenen Ölvögel konnten wir schon etliche Tiere vor dem sicheren
Tod retten. Mut machte auch der Besuch der Waschstation in Portevedra, bei
dem man neben vielen gewaschenen Tieren auch bekannte Gesichter internationaler
Helferteams von vergangenen Ölkatastrophen gesehen hat.
Auch wenn die Zahl der noch lebend
gefundenen Vögel zur Zeit sinkt, unsere Stationen bleiben solange aktiviert,
bis wirklich alles unter Kontrolle ist oder die dortigen Behörden von
ihrer Seite eine andere Lösung haben.
Am vergangenen Samstag startete
das fünfte Rescue -Team von Deutschland aus zu einem erneuten Einsatz
an die Ölfront. Da noch kein Ende der Ölvogelrettungskampagne in
Sicht ist, bitten die Tierschutzaktivisten um weitere Sach/- und Geldspenden.
Eine ausführliche Sachspendenliste kann direkt bei Project Blue Sea
und der Oelvogelhilfe Germany angefordert werden.
Project Blue Sea e.V. Tel.: 02325
/ 580197
Oelvogelhilfe Germany e.V. Tel.:
0177 / 3300077
|
Loro Parque Fundacion, 23 December
2002
Almost Extinct Parrot Gets
New Recruit
A remarkable recent discovery
in a private home in the USA of a captive male Spix´s macaw (Cyanopsitta
spixii), the world´s rarest parrot, has provided a boost to the
international effort to save this iconic species from extinction. Reported
to have been trapped in the wild and illegally exported from Brazil, this
bird had remained undercover despite a formal offer made by the Brazilian
Government in 1990 to declare an "amnesty" for all owners of captive Spix´s
macaws, in exchange for full cooperation in a breeding programme to help
recover the species. However, after its many years of dormancy, this bird
has just been repatriated to Brazil by the US Fish and Wildlife Agency, where
preparations to incorporate it into the official breeding programme have
been in place for several months.
From a low of 11 known birds in
captivity in 1990, successful breeding has increased the current known captive
population to about 70. This delicate blue macaw, native to the dry north-east
of Brazil, suffered from habitat loss and trapping such that by 1990 the
species had dwindled to one last free-living male. With his loss in 2000,
the Spix´s macaw became extinct in the wild.
The new recruit to the official
breeding programme adds impetus to the recovery effort, not only because
every single bird must be cherished, but especially because he is likely
to be less related to the existing captives and can be expected to make a
vital genetic contribution.
The Loro Parque Fundación,
a member of the working group, returned ownership of its Spix´s macaws
to the government of Brazil several years ago, including the bird it recently
sent to Brazil, and the two it currently manages in its breeding centre in
Tenerife on behalf of the Brazilian authorities. The remaining captive birds
are held by several private owners in Switzerland, the Philippines and Qatar,
who refuse to manage their Spix´s macaws in the interest of recovering
the species.
The new working group has also
agreed to the incorporation of the Spix´s macaw recovery into a vital
regional conservation plan being developed with support from Conservation
International Brazil. Through a US$40,000 donation by the Loro Parque
Fundación, this will include purchase of critical habitat for eventual
release of Spix´s macaws, in the area where the species was last found
living wild. In this same area over the past 12 years to date the Loro Parque
Fundación has financially supported with US$ 630,000 a multidisciplinary
field conservation programme, plus providing its avicultural, veterinary
and biological expertise, in partnership with IBAMA. The field programme
has resulted in the creation of much improved conditions for eventual
reintroduction to be successful.
PARROTDATA NEWS, Dec 23,
2002
Going Home: World's Rarest
Parrot Discovered in Colorado Living Room:
Repatriated to Breeding Program
in Brazil after 25 Years Underground.
A Spix's Macaw, the world's rarest
parrot, made a long flight home today from Colorado to Brazil, 25 years after
being taken from the wild, smuggled to Europe, and subsequently to the USA.
With luck, this avian "Rip Van Winkle" will provide the genetic shot-in-the-arm
that the species needs to bring it back from the brink of extinction. After
losing its Spix's mate more than 20 years ago, this bird was left on the
current owner's doorstep by its smuggler-owner, who subsequently vanished.
The bird -- dubbed "Presley" -- was then kept as a household pet, spending
decades paired with a female Yellow-naped Amazon. The amazon died this past
summer prompting the owner to seek help from the World Parrot Trust in returning
the Spix's Macaw back with its own kind and back to its home country. Recognizing
the value of this bird to conservation, the Trust confirmed the identity
of the bird and contacted the US Fish and Wildlife Service and Brazil's
equivalent agency IBAMA. The three organizations have worked swiftly to
orchestrate the appropriate permits, health checks, and other necessary steps
to return the bird to a breeding facility in Brazil. After months of intensive
care preparing the bird for travel and breeding, Presley is now homeward
bound. On arrival in Brazil, the bird will be paired with an appropriate
mate, housed in an ideal climate, and fed a diet closely matching this species'
diet in the wild.
Walsroder Zeitung
20.12.2002
Produkte geschützter Tiere
bei eBay
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?&artikel=106752916
Salzburger Nachrichten 20.12.2002
I
nternet-Auktionen gegen den
Artenschutz
http://www.salzburg.com/sn/02/12/20/artikel/376646.html
Beim Internet-Auktionshaus eBay
sind Produkte von geschützten Tierarten im Handel. Angeboten werden
etwa Eisbärenfelle, Elfenbein oder Schildpatt. Der Naturschutzbund NABU
forderte das Internet-Auktionshaus am Donnerstag in Berlin dazu auf, alle
entsprechenden Angebote umgehend von der Website zu nehmen und künftig
nicht mehr zuzulassen. Eine auf den eBay-Seiten veröffentlichte Regelung
sehe eindeutig vor, dass tote Tiere und Tierartikel, die unter internationale
Bestimmungen zum Artenschutz fielen, nur unter Vorbehalt des gesetzlich
vorgeschriebenen Nachweises angeboten und verkauft werden dürften, sagte
Guentert. Unter das Verbot fielen neben Schildpatt und Elfenbein auch der
Leopard. Der NABU hatte ebenfalls kritisiert, dass Mäntel des unmittelbar
vom Aussterben bedrohten Schneeleoparden im Handel seien. Insgesamt lebten
nach Schätzungen höchstens noch 7000 der
Großkatzen.
Nordwest Zeitung
21.12.2002
Grotesker
Streit
http://www.nwz-online.de/regionales/974.html?showid=539056
Zu einer etwas merkwürdig
anmutenden Konferenz wurde in dieser Woche der Leiter der Storchenpflege-
und Betreuungsstation in der Wesermarsch, Udo Hilfers, in die Bezirksregierung
in Oldenburg einbestellt. Er sollte zur Verantwortung gezogen werden
weil er in seiner Arbeit zu erfolgreich ist! Der Hannoveraner Zoologe Dr.
Löhmer bezeichnete die (staatlich geförderte und ehrenamtlich
geführte) Einrichtung in Berne als "Fütterungsstation", die mit
der "Produktion von Störchen biologische Prozesse manipuliert". Die
Station "verfälsche" durch ihr Fütterungsangebot im Freigehege
die natürliche Storchenpopulation. Dass hinter der Attacke aus Hannover
auch der Versuch stecken könnte, der (hauptamtlich besetzten)
Vogelschutzwarte in Leiferde (bei Hannover) gewissermaßen das Monopol
in der landesweiten Beobachtung und Betreuung der Storchenpopulation
zuzuschanzen, wurde in der Konferenz zwar nicht thematisiert, war aber den
Teilnehmern aus der Region durchaus bewusst. Vorerst ist der groteske Streit
um den erfolgreichen Storchenschutz in der Wesermarsch ausgesetzt. Im
Frühjahr soll ein "Kompromiss" gesucht werden.
Berliner Kurier
20.12.2002
Tierschützer laufen Sturm
gegen Zoo-Fachgeschäft
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_kurier/brandenburg/.html/artik1.html
Die Potsdamer Tierschützer
sind empört und verärgert. Die wegen Verstößen gegen
das Tierschutzgesetz sowie Tierquälerei vom Veterinäramt angezeigte
Gertraud Schiller eröffnet heute in Werder ein neues Zoofachgeschäft.
Proteste der Tierschützer hatten zuvor zur Schließung des
Zoogeschäftes in Potsdam-Waldstadt geführt. Auch die
Amtstierärztin hat bereits ein generelles Tierhaltungsverbot gegen Gertraud
Schiller ausgesprochen. Tote und teilweise verkrüppelte Tiere wurden
in den Lagerräumen der Schillers gefunden. Und auch auf deren
Privatgelände am Potsdamer Lerchensteig, der sogenannten "Nedlitzer
Kleintierfarm", sei die Haltung der Tiere alles andere als artgerecht. Die
Tierschützer glauben, dass sie das neue Zoogeschäft ganz einfach
auf den Namen ihrer Tochter laufen lässt. Aus diesem Grund fordern sie
nun ein Tierhalteverbot, dass sich auf alle Familienmitglieder
erstreckt.
Thai elephant torture video
sparks animal rights row - THAILAND
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/19143
Endangered right whales to
get right-of-way in Canada's Bay of Fundy
Ships and tankers navigating Canada's
Bay of Fundy will have to change their shipping routes next summer to avoid
an area favored by endangered North Atlantic right
whales.
http://enn.com/news/wire-stories/2002/12/12202002/ap_49259.asp
Scientists find 2,800-year-old
frozen microbes in Antarctic lake
In ice that has sealed a salty
Antarctic lake for more than 2,800 years, scientists have found frozen bacteria
and algae that returned to life after thawing.
http://enn.com/news/wire-stories/2002/12/12202002/ap_49206.asp
U.S.-Mexico border wildlife
project
Big Bend National Park in Texas,
Sierra El Carmen in Mexico.
http://enn.com/news/wire-stories/2002/12/12192002/reu_49225.asp
Project to free 'Paddington'
bears in Peru -
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/19167/story.htm
Christmas poachers kill off
rare Guatemalan fir
Endangered fir tree endemic to
Guatemala is at risk because poachers annually saw offits scented branches
to sell as a much sought-after festive decoration.
http://enn.com/news/wire-stories/2002/12/12242002/reu_49274.asp
|
Do.,
26.12.2002, 19:10 - 19:58, ARD, Europas wilder Osten, Der Nationalpark
Kiskunság in Ungar
Do.,
26.12.2002, 19:15 - 19:30, ZDF, Tiere der Welt, Oman - Land der weißen
Antilopen
Fr.,
27.12.2002, 15:55 - 16:00, ORB, Tiere, die es einmal gab: Der Kärpfling
von Death Valley
Sa.,
28.12.2002, 06:30 - 07:00, HR, Die Bären
kommen
Sa.,
28.12.2002, 17:55 - 18:30, VOX, tierzeit, Würfelnatter & Co. -
Deutschlands Schlangen
Sa.,
28.12.2002, 19:00 - 19:45, BR, Göttervögel - Galgenvögel,
Geschichten von Kolkrabe & Co
So.,
29.12.2002, 16:15 - 17:00, SF1, Der sibirische Tiger, Ein Schutzprojekt zur
Erhaltung der grössten Wildkatze der Welt
So.,
29.12.2002, 22:30-23:00 WDR: Ein Doc für alle Felle (5) Dokusoap mit
der Tierärztin des Dortmunder Zoos Dr. Osmann NEU
So.,
29.12.2002, 23:40 - 00:35, ARTE, Menschenzoos Wilde als
Attraktion NEU
Mo.,
30.12.2002, 06:35 - 07:00, B1, Terrys Tour, Tierpark Hagenbeck in
Hamburg
Mo.,
30.12.2002, 15:55 - 16:00, ORB, Tiere, die es einmal gab: Der
Schlangenhabicht
Mo.,
30.12.2002, 16:15 - 17:00, HR, Von Schafen, Geiern und Bären, Auf spanischen
Hirtenpfaden
Mo.,
30.12.2002, 21:45, 22:15, HR, Gorillas leben friedlich, Besuch bei einer
bedrohten Tierart
Mi.,
01.01.2003, 11:05 - 11:30, N3, Westfälisches Pferdemuseum in Münster
NEU
Mi.,
01.01.2003, 11:30 - 12:15, WDR, Die Serengeti lebt, 1. Der Ndutu-See - Brennpunkt
einer Urlandschaft
Mi.,
01.01.2003, 19:00 - 19:45, ARTE, Viva Vicuña!, Lamas der Luxusklasse
NEU
Mi.,
01.01.2003, 19:10 - 19:58, ARD, Expeditionen ins Tierreich, Das Geheimnis
des Salamanders NEU
Do.,
02.01.2003, 13:30 - 14:15, WDR, Die Serengeti lebt, 2. Zwischen Salzseen
und Felsenburgen
Do.,
02.01.2003, 14:30 - 15:15, N3, Der Große Ruaha, Schicksalsstrom in
Tansania
Do.,
02.01.2003, 16:15 - 17:00, WDR, Die bunten Vögel vom
Rhein
Fr.,
03.01.2003, 14:30 - 15:15, N3, Die größte Schau der Erde, von
David Attenborough
ausführlichere
Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG:
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm |