Zoopresseschau

Zoo-AG Bielefeld
http://www.zoo-ag.de

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Ausgabe 137 vom 28. November 2002
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse zusammengestellt von Dirk Petzold
und Dr. Martina Raffel
zusätzliche Recherchen: Christian Hellwig
redaktion@zoo-information.de ISSN 1619-6643

Liebe Leser der Zoopresseschau,

die Ölpest vor Spanien übertrifft die schlimmsten Befürchtungen. Immerhin handelt es sich um die doppelte Menge des bei der Exxon Valdez in Alaska ausgelaufenen Menge.
Die 14 Spezialschiffe können bislang nichts ausrichten. Das Öl wird wohl die letzten zwei winzigen Kolonien der Trottellumme in Spanien auslöschen. Auch werden bereits viele verölte Tordalken und Baßtölpel gefunden: an der galizischen Küste überwintern zahlreiche Tiere aus Nordfrankreich und dem Nordseeraum. Die Pressemitteilungen verschiedener Organisationen geben einen guten, aber deprimierenden Überblick. Vielleicht gibt es nächste Woche ja auch Artikel über die Aktivitäten von Zoos zu diesem Thema - als Naturschutz- und Umweltbildungseinrichtungen; ganz gleich, ob sie selbst Seevögel halten oder nicht. 

Dirk Petzold


 
  Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Berliner Zeitung 23.11.2002
Riesenaquarium und Sea Life Centre sind die Attraktionen im Dom Aquarèe
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/195762.html
Es gehört zu den am besten gehüteten Geheimnisse in Berlin: das neue Riesenaquarium im Dom Aquarée an der Karl-Liebknecht-Straße. Auch beim Richtfest durfte niemand zu dicht an das 16 Meter hohe Becken ran. Mit dem weltweit größten Aquarium, durch das man mit einem doppelstöckigen Panoramalift fahren kann, will die Deutsche Immobilienfonds AG in der Lobby des neuen Radisson SAS Hotels eine Attraktion in und für Berlin schaffen. Das allein reicht aber offenbar noch nicht. Denn im benachbarten Büro- und Geschäftshaus wird die Merlin Entertainments Group auf rund 1 800 Quadratmetern Fläche ein Sea Life Centre mit weiteren Fischbecken einrichten. Während ihrer Fahrt durch das eine Million Liter Meerwasser fassende Riesenaquarium durchqueren die Besucher eine spannende Welt von Basaltsäulen und Korallen. 2 577 Fische in 53 Arten aus der Karibik, dem Mittelmeer und dem Pazifik sind zu beobachten. In mehreren Süß- und Meerwasserbecken soll das Publikum einen Einblick in die Tier- und Pflanzenwelt der einheimischen Gewässer und der Ozeane erhalten. Ende August 2003 sollen das Riesenaquarium und das Hotel fertig sein.
 

Die Welt 23. November 2002
Aquarien als Unterhaltung
Merlin Entertainments will Marktführer bei Freizeitattraktionen werden
(offline)
Berlin -  Die Merlin Entertainments Group, Betreiber von 22 Freizeiteinrichtungen in acht Ländern mit fünf Mio. Besuchern jährlich, will bis Ende 2004 Deutschlands größter Betreiber von Freizeitattraktionen werden. Ein Schwerpunkt seiner Geschäftstätigkeit ist der Bereich Meerwasseraquarien der Marke Sea Life. 25 Mio. Euro will das englische Unternehmen nun investieren, um bis 2004 drei weitere Freizeitattraktionen in Deutschland aufzubauen.
Bereits im Mai dieses Jahres gab Merlin die Errichtung neuer Aquarien in Speyer und Oberhausen bekannt. In Berlin erhielt Merlin den Zuschlag für ein weiteres Sea Life Center im Dom-Aquarée, das gerade Richtfest feiert. Die Aquarien sind im Gegensatz zu herkömmlichen Aquarien in unterschiedlichen Formen gestaltet. Und an einigen Stellen können die Besucher auch von oben in ein Aquarium hineinschauen. Höhepunkt des Rundganges soll aber ein Tunnel aus Acrylglas sein.
„Wir wollen mit den Aquarien das Thema Umwelt in den Vordergrund rücken“, erklärt Nick Varney, CEO von Merlin Entertainments, die Strategie des Unternehmens. Dazu arbeite Merlin bei einigen Projekten auch mit Greenpeace zusammen.
Vor diesem Hintergrund sieht Varney vor allem in Deutschland großes Wachstumspotenzial für die Sea Life Center. „Sea Life ist sehr umweltorientiert. Da Deutschland der grünste Markt in Europa ist, passt das sehr gut zusammen“
Um die Kosten niedrig zu halten, setzt Merlin Entertainments neben fest eingerichteten Aquarien wie in Berlin auch auf mobile Anlagen. „Dieses Jahr haben wir ein mobiles Aquarium in Dortmund eröffnet“, so Varney. Dadurch könne Merlin die gesamte Freizeitanlage nach ein paar Jahren an einem neuen Standort wieder aufbauen. So könnten Regionen erschlossen werden, die für eine feste Einrichtung nicht genügend Besucherpotenzial bieten. Die Anfangskosten seien damit niedriger als die einer vergleichbaren festen Einrichtung. Und der Transport zu einem neuen Standort koste im nächsten Schritt nur einen Teil von dem, was in eine weitere feste Installation investiert werden müsste.

Märkische Oderzeitung 23.11.2002
Neue Anlage für asiatische Gebirgstiere im Tierpark Friedrichsfelde
http://www.moz.de/showDDP.php?ID=42362
Der Tierpark Friedrichsfelde verfügt über eine neue Anlage für asiatische Gebirgstiere. Die Gesamtbaukosten für das 6,8 Hektar große Areal betragen nach Angaben eines Tierparksprechers drei Millionen Euro. Die Mittel wurden von der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin zur Verfügung gestellt. Die neue Anlage an der Ostgrenze des Tierparks entstand auf einem hügeligen Terrain, das nach dem Zweiten Weltkrieg ursprünglich aus Trümmern aufgeschüttet worden war. Auf Freiflächen und in Gehegen sind unter anderem Sichuan-Takine, Kreishornschafe, Bezoarziegen und sibirische Luchse zu sehen. Darüber hinaus gibt es eine 430 Quadratmeter große Voliere für Riesenseeadler.


Berliner Zeitung 26.11.2002

Der Tierpark eröffnet ein neues Gelände / Einst war es verbotene Zone
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/196448.html
"Die Tiere müssen sich an ihr neues Zuhause und an die vielen Menschen erst noch gewöhnen", sagte der Direktor vom Tierpark Berlin, Bernhard Blaszkiewitz, bei der Einweihung eines neuen Geländes an der östlichen Grenze des Tierparks mit dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und etwa 500 Tierparkfreunden. Zu DDR-Zeiten wäre es unmöglich gewesen, den Tierpark an dieser Stelle zu erweitern. Denn das acht Hektar große hügelige Areal an der Bundesstraße 1 galt einst als verbotene Zone. Jetzt ist das "Friedrichsfelder Gebirge" Heimstatt für asiatische Ziegen, Schafe und Hirsche. Einige Tiere, wie der Riesenseeadler, sind innerhalb des Tierparks umgezogen, die sibirischen Luchse ein Geschenk des Zoos in Wuppertal. Der bis zu 67 Meter hohe Trümmerberg, auf dem sich die neue Anlage befindet, war nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden. Fünfeinhalb Monate dauerten die Bauarbeiten. Geplant ist, auf dem Trümmerberg auch noch Gehege für europäische Tiere, darunter Elche, Gämsen und Alpensteinböcke zu bauen.


Tagesspiegel
26.11.2002
Großer Umzug im Tierpark
http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/26.11.2002/321609.asp
Großer Bahnhof für Kreishornschafe, Bezoarziegen, Markhore, Blauschafe, Gorale und Sichuan-Takine. So heißen die asiatischen Gebirgstiere, denen gestern Mittag der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit im Tierpark Friedrichsfelde seine Aufwartung machte. Dort können die asiatischen Gebirgstiere jetzt praktisch "wie daheim" in einer hügeligen Landschaft herumklettern.


Berliner Morgenpost
26.11.2002
Asiatische Gebirgstiere beziehen neues Gehege
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story565177.html
«Berlin verträgt zwei Zoos», betonte Wowereit. Die Größe müsse genutzt und der Tierpark als Erlebniswelt weitergestaltet werden. «Als Nächstes planen wir Gehege für Tiere aus Europa und Nordamerika», kündigte Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz an.


Sindelfinger, Böblinger Zeitung 22.11.2002

Auch die Stadt Stuttgart soll für Wilhelma zahlen
http://www.szbz.de/dc1/html/news-sfz/20021122loka0014.htm
Hintergrund der Empfehlung des Finanzausschusses ist neben der akuten Finanznot des Landes eine Denkschrift, die der Landesrechnungshof im Juli vorgelegt hat. "Das Land finanziert mit dem zoologisch-botanischen Garten Wilhelma eine überwiegend kommunale Aufgabe. Es gleicht die Verluste aus, die jährlich in Höhe von fast fünf Millionen Euro erwirtschaftet werden.'' Gleichzeitig profitiere die Stadt von der Wilhelma beim Tourismus und anderen Wirtschaftsfaktoren.

Stuttgarter Nachrichten 23.11.2002
Kein Geld für die Wilhelma
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/page/detail.php/321952?_suchtag=2002-11-23


Sindelfinger, Böblinger Zeitung 23.11.2002

Stadt lehnt Zuschuss für Wilhelma ab
http://www.szbz.de/dc1/html/news-sfz/20021123nach0039.htm
Die Stuttgarter Wilhelma ist der Stadt zwar lieb und teuer. Aber so lieb nun auch wieder nicht, dass sie dem Land das Defizit abnehmen wollte. Das Land versucht ähnlich wie der Bund, seine finanziellen Sorgen auf die Kommunen abzuwälzen. Nach alter Tradition trägt das Land die Lasten für den zoologisch-botanischen Garten allein, was einzigartig in der Bundesrepublik ist. Nach Angaben der Wilhelma musste demnach das Land fürs vergangene Jahr 3,43 Millionen Euro übernehmen. Die Besucherzahl lag mit gut 1,9 Millionen knapp unter der des Vorjahrs. Die Stadt sieht sich außer Stande, hier dem Land zu helfen.


Zeitungsgruppe Lahn-Dill 23.11.2002

Eine gemeinnützige GmbH wird den Vogelpark führen
http://213.61.31.33/main.php?content_id=67465
Der Vogelpark in Herborn-Uckersdorf ist nicht nur bei der Bevölkerung äußerst beliebt, sondern erfährt auch die Wertschätzung der Herborner Stadtverordneten. Als stellvertretender Sprecher des Haupt- und Finanzausschusses erklärte Klaus Enenkel dessen grundsätzliche Zustimmung zum vorgelegten Gesellschaftervertrag für eine gemeinnützige "Vogelpark-GmbH". Es wurden jedoch mehrere Änderungen eingearbeitet. Der bisher allein verantwortliche private "Verein Vogelpark" müsse von seiner Sorge um die Zukunft des Tiergartens befreit werden. Mit 20 zu 12 Stimmen votierten die Stadtverordneten für die Gründung der GmbH.


Nordkurier 21.11.2002

Tierpark: Vertrag unter Dach und Fach
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/c/c.php
Der Vertrag zur Finanzierung des Ueckermünder Tierparks ist unterschrieben worden. Landrat Siegfried Wack (CDU) als Vertreter des Landkreises, Ueckermündes Bürgermeister Peter Westphal (FDP) und Reinhard Thiessen, Vorstandsvorsitzender des Freundeskreises Tierpark, setzten ihre Unterschriften unter das Dokument. Möglich wurde dieser Vertrag durch ein großzügiges Entgegenkommen der Geschäftsführung der Asklepios-Klinik Pasewalk, die im Zuge von Nachverhandlungen mit dem Kreis mehr als 250.000 Euro für einen gemeinnützigen Verein zur Verfügung gestellt hat. Mit der Zuwendung an den Ueckermünder Tierpark sei für die Einrichtung bis zum Jahr 2008 Planungssicherheit gegeben, sagte Tierparkdirektor Helge Zabka.


Neue Ruhr Zeitung
21.11.2002
Junge überlebten in Mamas Beutel
http://www.nrz.de/nrz/nrz.duisburgwest.volltext.php?id=349219
Bei der gründlichen Untersuchung der von Gepardin "Cathrin" getöteten Känguru-Weibchen haben die Tierpfleger im Krefelder Zoo noch zwei lebende Jungtiere entdeckt. Die Babies überlebten in den Beuteln ihrer toten Mütter. Mit etwas Glück könnten dem Tierpark der Seidenstadt fünf Graue Riesenkängurus erhalten bleiben. Allerdings ist Zuchtweibchen "Mathilda", das ein Bisswunde am Kopf erlitt, noch nicht über den Berg, und das zuerst gefundene drei Monate alte Jungtier "Leonora" muss die Umstellung auf Ersatznahrung und eine menschliche Ersatzmutter genau so überstehen wie die bisher unbekannten Babies. Zoo-Chef Dr. Paul Vogt und seine Mannschaft sind unterdessen hoch erfreut über die Welle an Teilnahme und Hilfsbreitschaft. Verschiedene Zoos und private Züchter wollen den Krefeldern Tiere zum Aufbau einer neuen Zucht zur Verfügung stellen.


Ostsee Zeitung 22.11.2002

Neuer Naturerlebnispfad im Vogelpark
http://www.ostsee-zeitung.de/ri/start_112748_570374.html
Im Vogelpark Marlow gibt es jetzt einen Naturerlebnispfad, der die Besucher für die Natur vor der eigenen Haustür sensibilisieren und durch das eigene Erleben das Interesse an der Natur wecken will. Es wurden ein Fußtastpfad, Tastboxen und andere interaktive Elemente installiert. Die Umsetzung dieses Projektes wurde durch die finanzielle Unterstützung des Umweltministeriums Mecklenburg-Vorpommern und der Bingo-Umweltlotterie ermöglicht.


Harke (Nienburg)
23.11.2002
Größte Zoo-Schlange der Welt in New York gestorben
http://www.DieHarke.de/artikelseite.php3?artikel=106716455
Im New Yorker Bronx-Zoo ist die fast acht Meter lange Schlange Samantha gestorben. Der 125 Kilogramm schwere Netzpython war nach Angaben des Zoos die größte in Gefangenschaft lebende Schlange der Welt. Wissenschaftler gehen davon aus, dass Samantha 29 Jahre alt war. Zur Fütterung schläferten Tierpfleger einmal im Monat ein Ferkel ein und gaben es der Schlange zum Fressen in den Käfig. Für die Verdauung brauchte sie dann eine Woche.


TAZ 24.11.2002

Riesenpython von New York tot
http://www.taz.de/pt/2002/11/25/a0084.nf/text
Die größte in einem Zoo gehaltene Schlange ist in New York gestorben. Der fast acht Meter lange Netzpython Samantha hatte fast ein Jahrzehnt lang in dem New Yorker Bronx-Zoo Millionen Besucher begeistert. Er war 1993 aus Borneo in den Zoo gebracht worden. Samanthas Überreste werden jetzt zur Konservierung in das American Museum of National History in Manhattan gebracht.


Kieler Nachrichten 27.11.2002
Country & Western-Spektakel im Tierpark Warder
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-ti_warderbenefiz3011.htm
Am Sonnabend, 30. November, präsentiert der Haustierschutzpark Warder zusammen mit dem Country-Music Förderclub Deutschland (CMFC) ein großes Country & Western-Spektakel: Ab etwa 11 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit zeigen die rund 125 Mitwirkenden Cowboy- und Indianershows inklusive Kutschfahrten und Überraschungen für die großen und kleinen Tierparkbesucher. Der Country-Music Förderclub verkauft zu Gunsten des Tierparks auch seine CD "On Tour".

Hamburger Abendblatt 27.11.2002
Warder: So viel Hilfe für den Tierpark
http://www2.abendblatt.de/daten/2002/11/28/98060.html
Die Welle der Hilfsbereitschaft für den in finanzielle Not geratenen Tierpark Warder ist ungebrochen.


Saarbrücker Zeitung 25.11.2002

Zootiere halten beim Markt die Stallwache
http://www.sz-newsline.de/nk/G5PB3CDO_1.php3
Der Zoo präsentiert auf dem Neunkircher Weihnachtsmarkt eine lebende Krippe - die erste überhaupt in Neunkirchen. Es wird zwar kein Elternpaar mit dem Christuskind geben, dafür aber echte Tiere, wie sie auch in Betlehem an der Krippe gestanden haben könnten: Zwei Wildesel, ein Soay-Schaf und zwei Thüringer Waldziegen. Bei den beiden letzteren handelt es sich um vom Aussterben bedrohte alte Haustierrassen.


Berliner Morgenpost 23.11.2002

Traumjob: Vier Tierpfleger leisten einer kleinen Affendiva Gesellschaft
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story564761.html
Der 27-Jährige Tierpfleger Ruben Gralki im Berliner Zoo passt auf Affenkind Djambala auf und leistet ihr Gesellschaft. Reimon Opitz, Chef im Menschenaffenhaus im Zoo: «Djambala ist von ihrer Mutter Effi vier Tage nach der Geburt weggestoßen worden. Wir mussten sie mit der Flasche füttern und werden solange für sie sorgen, bis sie in der Gruppe mit den anderen Gorillas leben kann.» Kaulquappe hat Reimon Opitz die kleine Djambala kurz nach ihrer Geburt genannt - weil sie nicht das hübscheste Gorillababy war. Das hat sich 16 Monate später geändert.


Nordkurier 21.11.2002

Pfauen-Paar lebt jetzt in völliger Freiheit
http://www.nordkurier.de/lokal/prenzlau/k/k.php
Aufmerksamen Parkgängern wird nicht entgangen sein, dass das ehemalige Prenzlauer Pfauen-Gehege am Eingang Wallgasse keins mehr ist. Aussagen der Kommune zufolge hätten Zoologie-Experten darauf aufmerksam gemacht, dass die Pfauen als sehr freiheitsliebende Tiere keine Begrenzungen brauchten. Im Rahmen der Neugestaltung dieses Parkbereichs habe man daher die Chance ergriffen, die hässlichen Maschendraht-Beton-Konstruktionen wegzureißen und damit eine optische Aufwertung zu erlangen. Das dortige Häuschen werde als Wind- und Wetterschutz weiter erhalten bleiben. Pläne einer Umsiedlung in einen anderen Parkbereich hat man inzwischen verworfen, weil sich das Pfauenpaar gerade an dieser Stelle offensichtlich sehr wohl fühlt. Der erst jüngst geschlüpfte Nachwuchs im Doppelpack ist dafür beredtes Zeugnis.


Main Rheiner
22.11.2002
Fasane bekommen ein neues Zuhause
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1024613
Fast 700 Vögel in über 100 Arten aus allen Teilen der Welt werden im AZ-Vogelpark Lampertheim gehegt und gepflegt. Daher ist nun auch über die Winterpause hinweg – der Park hat von Mitte Oktober bis Mitte März geschlossen – der Neubau einer Voliere in vollem Gang. Diese soll mehreren Fasanenarten Herberge und Brutstätte zugleich sein. Die Finanzierung des neuen Geheges läuft dank der Unterstützung von Dr. Michael Meister reibungsloser. Er hat seine Kontakte zum Umwelt- und Landwirtschaftsministerium in Wiesbaden genutzt und so eine finanzielle Spritze von 400 Euro seitens des Landes Hessen für die neue Voliere zur Verfügung stellen können.


Nürnberger Nachrichten  27.11.2002

"Lebende Krippe" im Zoo
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=51954&kat=10
Nürnberg - Im Tiergarten können die Besucher an den Advents-Wochenenden die "lebende Krippe" im Kinderzoo anschauen. Am Sonntag, 15. Dezember, und Samstag, 21. Dezember, startet ab 16 Uhr ein Lichterzug vom Haupteingang des Zoos. Der Eintritt ist frei.


Ostsee Zeitung  27.11.2002
Zoo-Chef: Wir holen Obst auch ab

http://www.ostsee-zeitung.de/gn/start_112749_574538.html
Grimmen - Über eine Meldung in der OZ vom 15. November ärgerte sich ein Leser: 
"Wir hatten im Garten soviele Birnen. Ich schickte meine Tochter zum Tierpark, um nachzufragen, ob man dort für das Fallobst Verwendung hätte", berichtet Brehmer. Doch die Tochter sei enttäuscht zurückgekehrt und habe berichtet, im Tierpark könne man nur gepflücktes und gewaschenes Obst brauchen. OZ befragte zu dem Problem Grimmens Tierpark-Chef Bodo Teichmann. Dem ist das Ganze völlig unverständlich. Da müsse jemand wohl etwas falsch verstanden haben "Natürlich nehmen wir gern Obst und Gemüse an", versichert Teichmann. Abholen würde man geerntetes Obst und Gemüse, nach entsprechender Absprache, auch außerhalb der Stadtgrenzen. 

Schweriner Volkszeitung 28.11.2002
Heimtiergarten verändert Profil
http://www.svz.de/newsmv/lr/lud/28.11.02/profil/profil.html
Ludwigslust  Die Amerikanischen Mini-Schweine sind eine Attraktion des Ludwigsluster Heimtiergartens. Sie oder die Frettchen Krischi und Sissi, Prinz, der Schäferhund, die Europäischen Zwergmäuse als kleinste Säugetiere des Kontinents, Mongolische Steppenrennmäuse und viele andere Tiere lockten in diesem Jahr 6275 Besucher auf das Gelände an der Neustädter Straße. Die beliebte Ludwigsluster Einrichtung steht vor Problemen, wenn sie, wie gefordert, die europäische Zoorichtlinie umsetzen soll. Nur vier Wildtiere will der Heimtiergarten e. V. behalten, ein Pärchen Käuze und zwei Waschbären.Der Schwerpunkt verschiebt sich also in Richtung anderer Projekte. "Intakte Natur" und "Deine Umwelt" heißen Vorhaben, die zur Hälfte - mit 3400 Euro - von der Umweltlotterie "Bingo" gefördert werden. Innerhalb des Projektes soll ein Naturmobil gebaut werden, mit dem der Heimtiergarten auf Reisen gehen kann, um das Anliegen Natur weiter zu tragen.

Frankfurter Rundschau 28.11.2002
Getarnte Tiere im Zoo
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181028.htm
Manchmal werden Tiere auch trotz ausgetüftelter Tarnung von Feinden entdeckt. Wie Frösche, Reptilien und andere Bewohner des Exotariums im Zoo sich dann schützen, zeigt Rudolf Wicker, Biologe und Exotarium-Kurator am Donnerstag, 28. November. Beginn ist um 19.30 Uhr im Exotarium. Der Eintritt kostet fünf Euro für    Erwachsene und zwei für Kinder

Lübecker Nachrichten 28.11.2002
Heiße Hai-Flirts unter Wasser
http://www.ln-online.de/Nachrichten/Lokales/ostholstein__968258.htm
Gibt es sogar Nachwuchs? Die Haie des Meereszentrums Fehmarn und die vier Logiergäste aus Stralsund verstehen sich prächtig

Berliner Morgenpost 28.11.2002
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story565738.html
Das größte Nagetier der Welt heißt Riesennager, Wasserschwein oder auf Indianisch Capybara

Thüringer Allgemeine 28.11.2002
Große Sprünge mit leerem Beutel
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.thueringen.volltext.php?id=360025
Bennettkängurus leben in mehreren Unterarten in Ostaustralien und auf der Insel Tasmanien. Unsere Gruppe bewohnt ein großes Gehege unterhalb des Direktionsgebäudes im Erfurter Zoopark.


Nachwuchs

Hamburger Abendblatt 23.11.2002
Affenbabys im Vogelpark: Wie sollen sie heißen?
http://www2.abendblatt.de/daten/2002/11/23/96124.html
Nachwuchs bei den Lisztäffchen im Vogelpark Walsrode. Nach 150 Tagen Tragzeit brachte Äffin Elvira Zwillinge zur Welt. Elvira und ihre Babys haben noch nicht zugelassen, das Geschlecht nachzuschauen, so dass für die Namenssuche eher geschlechtsneutrale Namen in Frage kommen.


Sächsische Zeitung 23.11.2002

Gitte, eine kinderreiche Mandrillmama / Pythons wieder zu Hause / Paradiesvogelblumen blühen
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=158604
Das Mandrillzuchtpaar Gitte und Benni weiß offensichtlich, was man im Dresdner Zoo von ihm erwartet. Entsprechend hoch fallen die Geburtenquoten aus. Soeben hat Gitte ihren insgesamt achten Sprössling zur Welt gebracht. Einige Mitglieder der Gruppe haben in jüngerer Vergangenheit ihr Zuhause gewechselt. Zwei Jung-Männchen reisten unlängst zum Zoo von Shanghai. Im Pflanzenteil des Afrikahauses haben sich die ersten Paradisvogelblumen (Strelizien) mit Blüten geschmückt.


Berliner Zeitung  26.11.2002
Schnabel auf!

http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/196709.html
Berlin - Tierpflegerin Sabrina Richter füttert den seltenen Banks-Rabenkakadu Xaver im Zoo mit einer speziellen Papageienaufzuchtnahrung. Anfang Oktober kam der Vogel auf die Welt.


Berliner Kurier 26.11.2002

Kakadu Xaver faucht, wenn er sich ärgert
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik10.html
Berlin - Für Kakadu-Kind Xaver ist klar: Liebe geht durch den Magen. Denn damit der Flaumball pünktlich sein Frühstück bekommt, müssen Jörg Ulbricht und Sabrina Richter ziemlich früh aus den Federn... Die beiden Zoo-Tierpfleger sind Xavers Zieheltern.




Main Rheiner  27.11.2002 5:33

Lamas, Kamele, Pferde, Ziegen
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=102
Siegen - Kamele, Lamas, Pferde und Ziegen – diese und andere exotische Tiere wurden aus der Güterhallenstraße beschlagnahmt, aus unzumutbaren Haltungsbedingungen heraus. Rund 30 Tiere waren es, die nun andernorts und besser untergebracht sind. 30 neue sind vor wenigen Tagen in die Klosterstraße eingezogen. Dort campiert nun ein Zirkus, der sich Liberty und Baldini nennt, das Unternehmen führt nach Angaben des Umweltamtes ebenfalls Kamele, Lamas, Pferde und Ziegen mit. Spätestens in der kommenden Wochen sollen tierschutzrechtliche Überprüfungen stattfinden.


Kölner Stadt-Anzeiger 28.11.2002
Ohne Tiger geht er nur ins Bett
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1038333027791
Vier Tiger und ein Teenager: Dominik Fischer (16) tritt im Zirkus „Althoff“ auf und gilt als jüngster Dompteur der Welt.



Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Gelsenkirchen, 28. November 2002
Adventskalender im Ruhr Zoo öffnet das erste Törchen am 1. Advent
Die letzten 24 Tage bis Weihnachten sind die aufregendsten. Von Tag zu Tag wächst die Spannung, wenn Kinder auf dem Adventskalender die Tage bis zum Heiligen Abend zählen können. Ab dem Adventssonntag, 1.Dezember 2003, gibt es auch im Ruhr Zoo wieder einen fast zwei Meter großen Adventskalender. Hinter jedem der 24 Törchen warten täglich um 15 Uhr kleine Geschenke auf neugierige Kinder.
Wer am festlich geschmückten Weihnachtsbaum im Eingangsbereich vorbei kommt, findet den Adventskalender nahe der Zoo-Kiste.
Und wer sich an den Adventssonntagen vom vorweihnacht-lichen Trubel erholen will, kann dies bei einem Spaziergang im Ruhr Zoo tun.

Duisburg, 27.11.02
Vorfreude auf Weihnachten
Kinder schmücken einen Christbaum im Zoo
Im Zoo Duisburg – guter, alter Tradition folgend – werden zu Beginn der Adventszeit eines jeden Jahres an verschiedenen Stellen Weihnachtsbäume aufgestellt und dekoriert, und in diesem Jahr gilt ganz besondere Aufmerksamkeit einer 16 Meter hohen Scheinzypresse, geschmückt mit einem Lichterband aus über 100 Glühbirnen, die zudem noch an Duisburgs höchstem geographischem Punkt – im Zoo am Kaiserberg – zu finden ist.
Diese über 20-jährige Scheinzypresse wartet darauf (nicht nur!), von Duisburger Kindern mit selbst gebasteltem Schmuckwerk verziert zu werden. Alle Kinder bis 14 Jahre können ihren bunten Baumbehang jeweils an den 4 Advents-Sonntagen in der Zeit von 11.30 – 12.30 Uhr zum höchsten Duisburger Weihnachtsbaum gleich hinter dem Haupteingang / Mülheimer Strasse bringen und dürfen in dieser Zeit sogar selbst bestimmen, an welcher Stelle ihr Kunststückchen aufgehängt werden soll. In dem genannten Zeitraum wird der Duisburger Kinderaktionist Peter Allenschläger per Hubwagen die Strohsterne und Glitzerkugeln oder Papierengel und Tierfiguren bis zu 10 Meter hoch in das schlanke Nadelgehölz einbringen.
Wer’s zum genannten Termin nicht schafft, kann an den 4 Advents-Sonntagen den ganzen Tag über seinen selbst gebastelten Christbaumschmuck auch an den Zookassen abgeben und genießt trotzdem freien Eintritt in Zoo und Delphinarium.

Pearcedale, 27.11.02
Moonlit Sanctuary Victoria's "top new attraction"
Success at Tourism Awards in Ecotourism and New Tourism Development.
Moonlit Sanctuary was the top new tourist attraction at the Victorian Tourism Awards last Monday night. A unique new wildlife park in Pearcedale, Moonlit Sanctuary was the only attraction to be a finalist in the New Tourism Development category.
To top off the evening, Moonlit Sanctuary was also the runner-up in the Ecotourism category. Sanctuary Director Michael Johnson said that the results were extremely pleasing, as the Sanctuary had only been open for 14 months.
Moonlit Sanctuary runs evening tours where visitors have close encounters with endangered species such as Eastern Quolls, Southern Bettongs, and Red-bellied Pademelons. Knowledgeable guides give visitors a unique insight into the animals they see. The Sanctuary is only 45 minutes from central Melbourne at the top of the Mornington Peninsula.
The Victorian Tourism Awards recognise and promote excellence in tourism, and celebrate creativity, professionalism and innovation within Victoria's tourism industry. They publicly recognise and reward excellence and those organisations that provide a better Victorian visitor experience.
Have you seen our web site lately? www.pearcedale.com

Mehr auch unter  www.zoo-ag.de/ZooAG-Pearcedale.htm


Leipzig, 27.11.02
Zoo Leipzig erhielt „Tourismuspreis 2002“
Der Zoo Leipzig wurde heute vom Leipzig Tourist Service e.V. (LTS) im Rahmen des 73. Tourismusfrühstücks in der Moritzbastei mit dem erstmals vergebenen „Tourismuspreis 2002“ ausgezeichnet. Damit wurden der hervorragende Beitrag des Zoos zum Tourismuswachstum in Leipzig und seine vielfältige regionale und überregionale Medienpräsenz honoriert.
Die stete Umgestaltung zum „Zoo der Zukunft“, der naturnahen Lebensräumen für eine große Vielfalt an Tieren mit außergewöhnlichen Erlebniswelten für die Besucher verknüpft, führte bereits im Jahr 2001 zu einem Rekord von knapp 1,2 Millionen Besuchern. Ca. 35 % nahmen für einen Tag im Zoo Leipzig eine Anreise von 150 km und mehr auf sich.
Das bundesweite Medieninteresse richtete seinen Focus unter anderem auf die weltgrößte Menschenaffenanlage „Pongoland“ und die damit verbundenen Forschungsarbeiten des Max-Planck-Instituts für Evolutionäre Anthropologie, die Artenschutzbemühungen des Zoos, tierische Sensationen wie die Geburt des Elefantenjungen Voi Nam sowie den Zoo als zentralen Schauplatz von Spielfilmen. Im Zoojahr 2003 kann der Zoo stolz auf 125 Jahre Geschichte zurückblicken und lädt seine Besucher und natürlich auch die Medien zu einer Reise durch die Vergangenheit und ein Jahr voller Highlights ein.
 „Der Zoo Leipzig ist ein Unternehmen, das neben einem ausgezeichneten Marketing auch auf eine sehr erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit verweisen kann. Er hat frühzeitig begriffen, dass man mit Erlebniswelten zum Ziel kommt. Die Besucher werden bei einem Bummel durch den Zoo auf eine spannende Reise durch unterschiedliche Lebensräume mitgenommen.“ so LTS-Geschäftsführer Richard Schrumpf in seiner Laudatio.
Das Ranking ist im Internet abrufbar unter www.leipzig.de . Der LTS vergibt den touristischen Ehrenpreis ab 2002 jährlich an ein Unternehmen oder eine Privatperson.

Stittgart, 27.11.
Festhalten, noch ne Runde!
Bei den südamerikanischen Goldstirnklammeraffen in der Wilhelma geht es meist sehr schwungvoll zu – in Windeseile hangeln die Alten durch den künstlichen Urwald aus Balken und Seilen, jeder Griff sitzt, Abstürze sind selten. Eigentlich kein Kunststück bei 5 Händen, sollte man meinen: Schließlich können Klammeraffen ihren Schwanz als vollwertiges Greiforgan -als „fünfte Hand“ sozusagen- benutzen. Die Jungtiere suchen den Halt vorwiegend in Mutters Fell. Dicht an ihren Bauch geklammert machen sie selbst die größten Sprünge mit. Drei Junge gab es in diesem Jahr: Der Knabe „Sam“ vom Januar ist mittlerweile aus dem gröbsten raus, während die beiden Jüngsten im Oktober und November geboren wurden und noch ganz eng an ihren Müttern hängen. So eng, dass bis jetzt nicht mal das Geschlecht bestimmt werden konnte – und solange dies nicht geklärt ist, gibt’s natürlich auch noch keine Namen für die kleinen Klammerer. Erfreulich ist, dass das Männchen in der Zuchtgruppe der Wilhelma mit mehreren Weibchen Nachwuchs zeugt. Das ist bei Klammeraffen nicht selbstverständlich – in den meisten Zoos gibt es nur mit einem Weibchen Nachwuchs.

Leipzig, 27.11.2002    
Zoofan im roten Mantel:
Im Zoo Leipzig ist der Nikolaus los!
Für alle (artigen) Zooexperten legt der Nikolaus noch eins drauf: am Samstag, dem 7.12.02 gibt es freien Eintritt für alle Kinder (bis einschließlich 14 Jahre). Um 15.00 Uhr wartet im Safaribüro wieder ein Überraschungspäcken am Zooweihnachtsbaum auf einen neugierigen Besucher.
Bei der anschließenden winterlichen Führung zum Tier des Tages heißt es „Augen offen halten!“. Auch der Nikolaus scheint ein großer Zoofan zu sein. Wer ein bisschen Glück hat, begegnet ihm vielleicht an diesem Tag mit seinem Pony…

Leipzig, 26.11.2002    
Überraschungen, Geheimnisse und Vorfreude im Zoo
Tierischer Adventskalender verkürzt das Warten auf den Weihnachtsmann
Damit das Warten auf Weihnachten auch für kleine und große Zoofans nicht gar zu lang wird, sorgt ein tierischer Adventskalender für Spannung. Die erste Überraschung offenbart sich pünktlich am Sonntag, dem 1. Dezember um 15.00 Uhr im Safaribüro. Der Weihnachtsmann höchstpersönlich wird an diesem Tag einen Zoobesucher aussuchen, der eines der
Päckchen am Zoo-Weihnachtsbaum öffnen darf. Anschließend gibt es eine Sonderführung zum Tier des Tages – und auch das bleibt natürlich zunächst ein Geheimnis.
Wer neugierig auf eine der weiteren 23 Überraschungen ist, sollte sich bis zum Heiligen
Abend mindestens noch einmal im Zoo sehen lassen. Jeden Tag um 15.00 Uhr wird ein Päckchen geöffnet, und die anschließende Führung durch den winterlichen Zoo zum jeweiligen Tier des Tages lässt ganz sicher Weihnachtsstimmung aufkommen. Die letzte Überraschung gibt’s am 24. Dezember bereits um 11.00 Uhr, damit alle kleinen und großen Zoobesucher pünktlich zur Bescherung zu Hause sind!

Gelsenkirchen, 26.11.
Damit es ZOOM macht ...
mit dem Zoochef nach Afrika
Ruhr Zoo Leiter Wolf-Dietrich Gürtler führt Mitreisende durch die atemberaubende Landschaft Namibias, die Vorbild beim Bau der ZOOM Erlebniswelt-Löwen- und Hyänenanlage im Ruhr Zoo Gelsenkirchen ist.
 (Ruhr Zoo) Gelsenkirchen, 15.11.02. Waterberg und Atlantikküste. Etoscha-Nationalpark und Namib-Wüste,  Swakopmund und Windhoek. Namibia ist berühmt für seine Naturschätze und Landschaften. So berühmt, dass sie als Vorbild für Anlagen im künftigen Zoom Afrika dienen.
Der Ruhr Zoo Gelsenkirchen bietet jetzt ein ZOOM-Erlebnis der ganz besonderen Art an. Der zoologische Leiter des Ruhr Zoo, Wolf-Dietrich Gürtler, reist im Oktober 2003 nach Namibia und lädt Interessierte ein, ihn auf dieser 17-tägigen Reise zu begleiten. Denn das Original einer ZOOM-Anlage sehen heißt ZOOM verstehen.
Wolf-Dietrich Gürtler ist Fachmann für Namibia, bereits 7-mal reiste er in das Land im Südwesten Afrikas. Seine Erfahrungen waren Grundlage für den die Planung und Bau der Löwen- und Hyänenanlage im Ruhr Zoo. Diese Erfahrung und das Wissen will Gürtler nun mit den Mitreisenden teilen. Die Rundreise geht zu den berühmten Naturwundern Namibias, in die Wildnis der Savanne und die Städte des Landes an der Atlantikküste.
Organisiert wird die Reise von einem Kölner Reisebüro, das Gürtler auf Grund seiner Namibiaerfahrung bat, die Reiseleitung zu übernehmen. Die Reisekosten betragen voraussichtlich 3.315,- Euro. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt. Weitere Informationen für interessierte Weltenbummler erteilt Wolf-Dietrich Gürtler unter der Rufnummer 0209 / 980 87 12.

Duisburg, 25.11.02
Baumblüte zur Weihnachtszeit - Buntes im Zoo
Nicht im  W i e n e r  P r a t e r, sondern im  Z o o  D u i s b u r g „blüh’n wieder die Bäume“, doch ist dafür nicht das milde Wetter der letzten Tage, sondern die botanische Natur dieser sogenannten „Winterblüher“ Ursache: Ihnen müssen zum Ausklang eines jeden Jahres keine künstlichen Lamettastreifen oder Glitzersterne an die Zweige gebastelt werden, sondern für sie ist es gerade normal, d a n n  ihre Blüten zu öffnen, wenn die übrige Natur zur Ruhe geht.
Über dem Gehege der nordamerikanischen Kodiak-Bären – ebenso wie in einigen Blüteninseln auf der Neuen Landschaftsbrücke – leuchtet der Echte Jasmin (nicht etwa eine verfrühte Forsythia!) in ganzen Kaskaden, der Honigstrauch (Mahonia bealii) des Chinesischen Gartens hat sonnengelbe „Wunderkerzen“ aufgesteckt, und der Wappenbaum von Duisburgs chinesischer Partnerstadt Wuhan, die Winterkirsche, verrät schon in ihrem Namen, zu welcher Jahreszeit sie sich mit rosafarbenen Blütentupfern ziert.
Wer sich also blumige Anregungen zur Dekoration seines künftigen Weihnachtsbaumes suchen möchte, kann hierzu im Zoo eine Fülle von Hinweisen finden; selbstverständlich wird in den kommenden Tagen auch ein „richtiger“ Christbaum für die anstehende Advents- und Weihnachtszeit herausgeputzt und mit einer Vielzahl (elektrischer) Lichterkerzen geschmückt.

Münster, 25.11.
"Sächsische" Tiere kehrten in ihre Heimat zurück
Im August war Jörg Adler, der Zoologische Direktor des Allwetterzoos, mit Hilfsgütern in den überfluteten Tierpark seiner Heimatstadt Eilenburg geeilt und mit einigen Tieren, die das dortige Hochwasser überlebt hatten, nach Münster zurückgekehrt. Drei Lisztäffchen, ein Brillenkaiman und eine Boa Constrictor sollten so lange im Allwetterzoo untergebracht bleiben, bis ihre Gehege in dem kleinen sächsischen Tierpark wieder hergestellt sein würden. Die Renovierung des Tropenhauses, in dem die Affen und die Reptilien lebten und das bis zum Dach unter Wasser gestanden hatte, ist inzwischen abgeschlossen und die Tiere konnten nach Eilenburg zurückkehren. Tierparkdirektor Stefan Teuber, der seine Schützlinge am vergangenen Freitag abholte, dankte bei seinem Besuch in Münster nochmals persönlich für die großartige Hilfe, die ihm und seinem Tierpark durch den Allwetterzoo und die Bürger der Stadt Münster erwiesen wurde.

Duisburg, 22.11.02
Ein Dutzend Perlen aus der Kiste
Nach 25-tägiger Bebrütung eines Dutzend Perlhuhn-Eier in der rundum feucht-warmen Schublade eines motorisierten Kunstbrüters durchstießen zwölf muntere Küchlein ihre pastellgelben (Eier-)Schalen.
Einige Wochen sind die ursprünglich über weite Steppenlandschaften des Schwarzen Kontinents verbreiteten Helmperlhühner nun schon alt und mittlerweile aus der Aufzuchtkiste des „Vogelwäldchens“ auf die Freianlage afrikanischer Steppentiere, wie z.B. Nyala-Antilope, Marabu und Stachelschwein umgezogen.
Wenn auch die bunten, weißgetupften und mit einem hornigen Scheitelhelm gezierten Pfauenverwandten weder kostbar noch selten sind, so machen sie solche „Mängel“ allemal wett mit ihrem immerwährend lärmenden Dauer-Gackern…

Landau, 21.11.
Umweltbildung für dschibutische Kinder - ein neuartiges Kooperationsprojekt von Zoo und Universität Landau
Seit drei Jahren engagiert sich der Zoo Landau in der Pfalz intensiv im Natur- und Artenschutz. Einen der Schwerpunkte bildet dabei die nordostafrikanische Republik Dschibuti. Insbesondere der Artenreichtum und die Einzigartigkeit an Antilopen und Vögeln sowie der meeresbewohnenden Tierwelt, macht die Region so bedeutsam für den Schutz der biologischen Diversität.
Gemeinsam mit einheimischen Naturschützern und Politikern aus dem Bildungs- und Umweltministerium entwickelte der Direktor des Landauer Zoos, Dr. Jens-Ove Heckel, die Idee, Voraussetzungen für schulische Umwelterziehung in Dschibuti zu schaffen, diese in Gang zu bringen und dauerhaft zu unterstützen.
In Kooperation mit der Universität Landau (Frau Dr. Gudrun Hollstein) wurde ein Plan für das langfristig angelegte Projekt ausgearbeitet. Es ist das Ziel der ersten Arbeitsphase, eine Lehrkraft aus Dschibuti in Landau zu einer Umweltschutzlehrerin fortzubilden. Darüber hinaus werden mit ihr gemeinsam Unterrichtseinheiten und –materialien in französischer Sprache für Schüler dieses Landes entwickelt.
Maßgebliche finanziellen Unterstützung für dieses bundesweit bislang einzigartige Projekt, das von Dr. Heckel und Dr. Hollstein gemeinsam geleitet wird, kommt von den Geschäftsleuten der Landauer Theaterstraße. Zu den weiteren Förderern des Vorhabens zählen die französische Artenschutzorganisation „Conservation des Especes et des Populations Animales (CEPA)“, der Freundeskreis des Landauer Tiergartens e.V., der Lions-Club Landau-Herxheim, die C&A-Filiale in Landau sowie private Spender. So kann in diesen Wochen der erste Projektteil realisiert werden:
Während ihres zweimonatigen Aufenthaltes in Landau hospitiert Frau Aicha Farah Iltireh u.a. in Schulen und Kindergärten, nimmt an universitären Lehrveranstaltungen teil und lernt die Arbeitsweisen von Einrichtungen für Umwelt- und Naturschutz, darunter auch die Zooschule Landau, kennen.
Hier in Landau ist Frau Aicha wichtige Teilnehmerin einer Arbeitsgruppe, die Unterrichtseinheiten und -materialien für Kinder der Klassen eins bis sechs in Dschibuti zu ausgewählten Themen wie "Der Dschibuti-Frankolin - ein heimischer Vogel, der unsere Hilfe braucht" oder "Wir schützen die Tiere an unserer Meeresküste" entwickelt.
Auch die Zooschule Landau wird von diesem Projekt umfassend profitieren. So können Arbeitsergebnisse bezüglich der afrikanischen Tierwelt und ihres Schutzes zukünftig in Unterrichtseinheiten der Zooschule einfließen.
Nach ihrer Rückkehr wird Frau Aicha die entwickelten Materialien im praktischen Unterricht an dschibutischen Schulen erproben. Dank des Internets wird die Projektgruppe auch dann weiter zusammenarbeiten. Geplant ist, eine Evaluation der Arbeit in Dschibuti vorzunehmen. Die dafür erforderlichen Mittel hoffen die Projektleiter, Dr. Heckel und Dr. Hollstein, über weitere Sponsoren einwerben zu können.



NABU, 22. November 2002
Einladung zur NABU-Pressekonferenz in Hamburg
Wichtige Impulse für wirksamen Naturschutz in Nord- und Ostsee
In Nord- und Ostsee findet sich auch heute noch eine eindrucksvolle Vielzahl von Tieren und Pflanzen. Doch selbst auf hoher See herrschen schon lange keine paradiesischen Zustände mehr, wie die immer länger werdenden ,Roten Listen‘ der bedrohten Arten und Lebensräume in Nord- und Ostsee belegen. Und der Artenreichtum unserer Meere wird durch zahlreiche Nutzungsinteressen weiter gefährdet: So liegen der zuständigen Genehmigungsbehörde allein 29 Anträge für großflächige Offshore-Windparks und etliche großflächige Bodenabbauanträge vor.
Vor diesem Hintergrund kommt der zügigen Ausweisung von Meeresschutzgebieten für das europäische Schutzgebietsnetz NATURA 2000 eine besondere Bedeutung zu. Die rot-grüne Bundesregierung hat sich dazu in ihrer Koalitionsvereinbarung verpflichtet. Der Naturschutzbund NABU möchte diesen Prozess beschleunigen und hat eine Auswahl der geeigneten Flächen erarbeitet, die wir Ihnen im Rahmen einer Pressekonferenz gerne vorstellen möchten.
Termin  Freitag, 29. November 2002, 11:00 Uhr
Ort:  Hamburg, Haus der Patriotischen Gesellschaft, Trostbrücke 6

Project Blue Sea e.V., 24.11.02
Ölkatastropheneinsatz in Spanien
Die deutschen Tierschützer von Project Blue Sea e.V., Ölvogelhilfe Germany e.V., Tierhuus Insel Föhr e.V. und der Wildtierstation Sachsenhagen haben sich in den letzten Tagen vor Ort an der spanischen Atlantikküste ein Bild der verheerenden Auswirkungen der Ölkatastrophe machen können. Die Wetterlage dort ist sehr schlecht. Es herrscht ein Dauerregen. Eine sehr starke Brandung behindert zudem Bergungsmaßnahmen an den Stränden.
In der Pflegestation werden dringend Futtermittel, sowie medizinische Versorgungsgüter gebraucht. Am wichtigsten benötigt werden im Augenblick: Elektrolyte, Glucose, Kohlepräparate (zur Bindung des Öls im Magen-Darm-Trakt) und Futter zur Versorgung der Ölvögel. (Spezialalleinfutter für Meeresvögel, Royal Canin A3, Hills AD.)
Eine komplette Auflistung der benötigten Hilfsgüter ist auf der Homepage von PBS zu finden: www.projectbluesea.de
Unsere aktiven Mitarbeiter vor Ort weisen derzeit neue Freiwillige Helfer an den Stränden ein und leisten einen wichtigen Beitrag zur Versorgung in der Station. Die Arbeit zur Rehabilitation verölter Vögel wird derzeit (mal wieder) durch Aussagen einzelner großer Umweltschutzorganisationen erschwert, welche die Rehabilitationsbemühungen als Gewissensberuhigung von Seiten des Tierschutzes abstempeln. Diese ablehnende Haltung der „Umweltschutzverbände kommt jedes mal pünktlich bei Katastrophen solcher Art zur Aussprache.
Darum unser Appell an diese Organisationen: Wenn ihr Euch Eure schönen, sauberen „Aktivisten“overalls nicht schmutzig machen wollt, lasst uns wenigstens ungestört unsere Arbeit erledigen !!! – Pauschale Aussagen, wie etwa „nur ein gewisser Teil der Rehabilitationsvögel kann später wieder ausgewildert werden“ helfen nicht weiter... Die Auswilderungschancen von ehemals ölkontaminierten Wildtieren sind von einer Vielzahl verschiedener Faktoren abhängig. Darunter befinden sich unter anderem der Grad / die Art der Verölung, körperliche Verfassung des Tieres beim Auffinden, die Art des Tieres, professionelle Hilfe usw. Deshalb ist ein kategorisches Ablehnen der Rehabilitationsmaßnahmen verölter Vögel nicht zu erdulden. Die Vorbereitungen für die Entsendung weiterer Rettungsteams von deutscher Seite aus laufen auf Hochtouren.

Birdlife International 21.11.02
Latest data on oiled seabirds from the Prestige oil spill
Cambridge, UK, 21st November 2002 -- Latest official data from wildlife recovery centres in Galicia, Spain, show that 143 oiled seabirds have been collected and sent for cleaning, the Spanish Ornithological Society (SEO/BirdLife) reports today. This is in addition to 250 seabirds recorded oiled on the coast by SEO/BirdLife volunteers in recent days. The most affected species are Razorbill, Northern Gannet and Guillemot.
BirdLife International is concerned by the discovery of oiled Guillemots because the relict Iberian population of this specie numbers fewer than 100 breeding pairs with only two tiny colonies of 12 pairs in Spain in the area of Galicia affected by the Prestige oil spill: Vilano Cape and Sisargas Islands, on the Costa da Morte, both of which are protected as part of the European Union's (EU) Natura 2000 network.
The global bird conservation organisation is also concerned about the relatively high numbers of oiled Razorbills and Gannets found. Given that they mainly feed on fish, pollution from the Prestige oil spill could also affect their food supplies.
Today SEO/BirdLife staff will attempt to go to sea to evaluate the impact of the oil slick on pelagic seabirds.

NABU, 22. November 2002
Kindernothilfe und NABU starten gemeinsame Spendenaktion
Duisburg/Bonn. Die Kindernothilfe und der Naturschutzbund NABU starten eine gemeinsame Spendenaktion. Das Geld soll helfen, Projekte der beiden Organisationen rund um den kenianischen Arabuko-Sokoke-Wald zu finanzieren. Im Sommer 2002 gingen die Kindernothilfe und der Naturschutzbund eine strategische Allianz ein. Unter dem Motto "Gemeinsam stark für Mensch und Natur" verbinden die beiden Organisationen damit Entwicklungszusammenarbeit und Ressourcenschutz
Nach nur wenigen Monaten Zusammenarbeit können die Kooperationspartner ihren ersten Erfolg verzeichnen: Die einsturzgefährdete Grundschule von Bogamachuko wurde renoviert und vor wenigen Wochen eingeweiht. Der 420 Quadratkilometer große Arabuko-Sokoke-Wald bietet vielen bedrohten Tier- und Pflanzenarten eine Heimat. Etliche davon wie die Sokokeeule leben nur noch in diesem letzten erhaltenen trockenen Küstenwald Ostafrikas. Doch der Wald und seine Bewohner sind bedroht. Denn rund um den Wald sind die Menschen so arm, dass sie heimlich Bäume fällen und Tiere jagen müssen, um zu überleben.

WWF, 26.11.02
Die Ausbeutung der Meere ist nicht nur ein ökologisches Problem sondern auch ein finanzielles
Obwohl der Kabeljaubestand in der Nordsee zusammengebrochen ist und 40 von 60 Beständen im Nordost-Atlantik stark überfischt sind, werden immer noch Milliarden Steuergelder für den Ausbau der EU-Fischereiflotten investiert. Die Subventionen für den Zeitraum 2000-2006 sind fast doppelt so hoch wie die Subventionen für 1994-1999 und betragen 3,7 Milliarden Euro. Davon werden 1179 Millionen Euro für den Bau und die Modernisierung von Schiffen zur Verfügung gestellt und nur 1062 Millionen für den Abbau von Überkapazitäten der Fischereiflotte. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die der WWF heute vorgestellt hat.
"Es ist unverantwortlich, dass die Überfischung mit Milliarden Steuergeldern finanziert wird. Dies macht weder ökonomisch noch ökologisch einen Sinn!" kritisierte Heike Vesper vom WWF. Der WWF fordert Fischereiministerin Renate Künast auf, sich auf der morgigen EU-Fischereiratssitzung zusammen mit ihren Ministerkollegen dafür einzusetzen, dass die Vergabe von Subventionen reformiert wird und nicht länger Steuergelder für den Ausbau der Fischereiflotten gezahlt werden, die die Meere leer fischen.

WWF, 22.11.2002
Mangelhaftes Katastrophenmanagement
WWF: Kritik an spanischen Behörden nach Tankerunglück
Frankfurt a. M./Madrid- Der WWF wirft der spanischen Regierung vor, seit Beginn der Ölkatastrophe die Gefahren nicht ernst genug zu nehmen und zu wenig zur Abwehr der versunkenen restlichen 60.000 Tonnen Öl des Tankers Prestige zu unternehmen. Mit dem Hinausschleppen des Tankers habe man nur erreicht, dass das Öl sich nun über weit größere Gebiete verteilt. Von dem gesunkenen Tanker gehe weiterhin eine erhebliche Gefährdung aus, denn das Öl könne an die Oberfläche steigen.
Um wenigstens einige der gefährdeten Gebiete vor dem Öl zu schützen, dringt der WWF auf effiziente Ölsperren entlang der Küstenlinie, die durch elf bis zwölf landwärts treibende Ölteppiche bedroht ist. Zwar seien die Ölsperren auf hoher See nur begrenzt wirksam, doch bestehe zumindest eine Chance, so die ruhigeren Buchten und Flussmündungen abzuschirmen, in denen besonders empfindliche Lebensräume wie Salzwiesen und auch viele Muschelbänke vorkommen. Außerdem müssten alle verfügbaren Ölbekämpfungsschiffe aus anderen Ländern eingesetzt werden. Auch wenn angesichts der rauen See und des schwierig zu entfernenden Öls keine Wunder zu erwarten seien, könne so wenigstens ein Teil der schwarzen Gefahr von der Küste ferngehalten werden. Zugleich reklamierte die Umweltorganisation mehr Transparenz über die ergriffenen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr und über die aktuelle Lage der Ölteppiche.
Der WWF wirft der Regierung vor, dass bisher nur auf etwa 14 Kilometern Länge Ölsperren errichtet wurden, obwohl bis zu 100 Kilometer zum Schutz der Küste erforderlich wären. Zudem seien wegen schlechter Organisation und mangelhafter Koordination Schiffe anderer Länder daran gehindert worden, Hilfe zu leisten, obwohl diese dazu bereit waren. Sollte das Öl an die Oberfläche kommen, sehen wir einer gigantischen Katastrophe entgegen. Diese können wir jetzt zwar nicht mehr verhindern, aber durch schnelle und effiziente Maßnahmen wenigstens mildern. Deshalb muss sofort ausreichend Vorsorge getroffen werden. Sonst kann sich die doppelte Ölmenge der Exxon Valdez an den Küsten Spaniens und Portugals verteilen.
Aufgrund der bestehenden Rechtslage werden die verursachenden Firmen und ihre Versicherung aller Voraussicht nach nur einen Bruchteil der entstehenden Kosten übernehmen müssen. Aus Sicht des WWF muss ein europäisches Gesetz regeln, dass künftig alle Schäden durch die Verursacher selbst zu zahlen sind. Nur so entstünden Anreize, verstärkte Sicherheitsvorkehrungen zu treffen

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Natur- und Artenschutz

Der Neue Tag 28.11.2002
Landesbund für Vogelschutz wartet mit zahlreichen Angeboten auf
http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/0,2123,74680-1-164_0_0,00.html
Bei der Jahresversammlung des LBV machte Vorsitzender Otto Hauenschild anhand der zahlreichen Aktionen in diesem Jahr auf die Angebotsbreite des Vereins aufmerksam. Groß sei etwa Angebot des Landesbundes für Vogelschutz in Zusammenarbeit mit dem Oberpfälzer Waldverein. Vogelstimmen-Wanderungen würden ebenso angeboten wie Exkursionen in den Bereichen Pflanzen, Blumen, Kräutern und Amphibien. Als Ansprechpartner und Berater, zum Verkauf oder Verpachtung von nicht genutzten oder nicht nutzbaren Flächen in Landschaft und Natur (Biotop oder Agrartop) stellt sich der LBV-Vorsitzende gerne zur Verfügung. Um jedoch Verbuschung und Verwilderung oder auch Überwucherung durch andere Baum- und Pflanzenarten zu vermeiden, sei eine gut organisierte Landschaftspflege erforderlich.

Environmentalists say making Mekong navigable threatens fish
A Chinese-initiated project to blast rocks in the Mekong River to make way for larger shipping vessels will destroy the spawning and feeding grounds of several fish species, activists warned Thursday.
http://enn.com/news/wire-stories/2002/11/11222002/ap_49029.asp

South African farmers see new future in game park
For rich people, a beautiful landscape is something of value. For those falling on hard times, rolling hills and spectacular valleys are of less worth. Unless, that is, they can be turned into a money-making opportunity.
http://enn.com/news/wire-stories/2002/11/11222002/reu_49015.asp

Ecology center maintains ancient Southern forests
For tree experts, visiting the 29,000-acre Joseph W. Jones Ecological Research Center is a lot like architects studying the Taj Mahal.
http://enn.com/news/wire-stories/2002/11/11262002/ap_49046.asp

Canada could scrap ban on culling some young seals
The Canadian government Monday said it would consider scrapping a 15-year-old ban on hunting some young seals, an idea which would undoubtedly raise the ire of environmentalists around the world.
http://enn.com/news/wire-stories/2002/11/11262002/reu_49038.asp

Bush Pacific N.W. timber plan draws fire from greens
President Bush may weaken protection in more U.S. forests after the administration proposed to rewrite logging rules in the Pacific Northwest.
http://enn.com/news/wire-stories/2002/11/11272002/reu_49049.asp

BP stops lobbying to drill Alaskan refuge
British oil giant BP Plc said it had pulled out of a group lobbying to open an Alaskan wildlife refuge to oil production but would consider drilling there if lawmakers gave the green light.
http://enn.com/news/wire-stories/2002/11/11272002/reu_49051.asp

Wildlife champion Goodall embraces American cougar
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/18804/story.htm


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Weitere Infos

Neue Newsgroup für Affenpfleger
Mein Anliegen ist es, den vielfältigen Fragen alle Primaten betreffend eine Plattform in deutscher Sprache zu schaffen. Wer mitmachen möchte, Fragen, Probleme, Anregungen oder diskussionswürdige Themen rund um Affen hat, ist eingeladen Mitglied in dieser Gruppe zu werden und diese hierhin zu senden. Je mehr mitmachen, desto informativer und hilfreicher kann diese Gruppe für uns Pflegende und unsere Pfleglinge sein.
Mein Name ist Jürgen Hammes, ich bin seit 1983 der Revierleiter des ÄQUATORIUMS / Affenhauses der Zoo Duisburg.
Abonnieren durch E-Mail an Affenfragen-subscribe@yahoogroups.de . Beteiligung an der Gruppe durch Mail an Affenfragen@yahoogroups.de
Es wäre schön, wenn die, die mitmachen möchten sich kurz vorstellen, damit jeder weiß mit welchen Leuten man es zu tun hat.
Mit kollegialen Grüßen
Jürgen Hammes - ÄQUATORIUM - Zoo Duisburg

 
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Ausstellungen

BALJE Natureum Niederelbe
LEBEN IM BODEN
bis 30.11.2002
http://www.natureum-niederelbe.de/


HAMBURG Jenisch-Haus, Museum für Kunst und Kultur an der Elbe:
ARMENISCHE BROMBEERE UND MEXIKAN. PRACHTHIMBEERE
bis 30.11.2002
http://www.hamburg.de/Altonaer-Museum/aussenstellen/jenisch-haus_de.html

FREIBURG Adelhausermuseum Naturkunde und Völkerkunde:
PILZE. KINDER DES DUNKELS
bis 12.1.2003
http://www.grafischewerkstatt.de/adelhausermuseum/


HEILBRONN Naturhistorisches Museum
KATASTROPHEN - WENDEZEITEN DES LEBENS
14.2. bis 15.6.2003
http://www.museen-heilbronn.de


ST. GALLEN Kunstmuseum
IM SCHATTEN DEINER FLÜGEL Tiere in der Bibel und im Alten Orient
Ab 9.11.2002
http://www.st.gallen.ch/kunstmuseum

REGENSBURG Naturkundemuseum Ostbayern:
DAHEIM AN BACH UND FLUß Der Fischotter im Bayerischen Wald
bis 30.3.2003
http://www.regensburg.de/museumsportal/museen/naturkunde_museum.html

ERFURT Naturkundemuseum:
TIERKINDER
17.12.2002 bis 12.1.2003
http://www.erfurt.de/naturkundemuseum/

BASEL Naturhistorisches Museum:
HAIE - GEJAGTE JÄGER
8.1.2003 bis April 2003
http://www.nmb.bs.ch

GLURNS GLORENZA BZ Nationalpark Stilfserjoch
Nachtleben – Geheimnisse Der Finsternis
bis Jan 2003
http://www.stelviopark.it/



Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
TV-Tipps

Do., 28.11.2002, 12:30-13:15 SWR, Abenteuer Zoo, Die Wüste lebt, Kojoten, Kolibris und Klapperschlangen in Tucson/Arizona

Do., 28.11.2002, 17:30-18:00 HR, Welt der Tiere, Operation Irbis: Schneeleoparden in Kirgistan
Fr., 29.11.2002, 12:30-13:15 SWR, Abenteuer Zoo, Hochkaräter in Antwerpen - Bonobos, Okapis und Eulenkopfmeerkatzen
Fr., 29.11.2002, 21:45-22:15 ARD, ARD-exclusiv, Das ganz große Gefühl zum Anfassen, Tierpfleger und ihre Schützlinge

Sa., 30.11.2002, 06:30-07:00 HR, Welt der Tiere, Operation Irbis: Schneeleoparden in Kirgistan
Sa., 30.11.2002, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Rubondo - die Arche im Viktoriasee
Sa., 30.11.2002, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Die Drachen von Komodo
Sa., 30.11.2002, 18:00-19:00 ZDF, Wunderbare Welt, Tierisch clever: Aufgepasst und schnell erfasst!
So., 01.12.2002, 13:30-14:15 N3, Länder - Menschen - Tiere, Im Sumpf der Kaimane, Expedition ins Herz Guyanas
Mo., 02.12.2002, 00:15-00:45 SWR, Der Herr der Affen, Reimon Opitz als Ersatzvater
Mo., 02.12.2002, 08:20-08:35 HR, Aufs Tier gekommen - Der Bär von Worbis
Mo., 02.12.2002, 12:30-13:15 SWR, Abenteuer Zoo, Ein Haus voller Überraschungen, Tamanduas, Blattschneiderameisen und Faultiere in Krefeld Wh
Mo., 02.12.2002, 15:15-16:00 N3, Der Pakt mit der Kobra, Schlangenfakire in der Thar-Wüste
Mo., 02.12.2002, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Im Zeichen des Gorillas, Hilfe für die bedrohte Tierwelt - Die ZGF
Mo., 02.12.2002, 18:00-18:30 3sat, ARD-exclusiv: Das ganz große Gefühl zum Anfassen, Tierpfleger und ihre Schützlinge Wh
Di., 03.12.2002, 12:30-13:15 SWR, Abenteuer Zoo, Putzmunter in Seattle, Bären, Wölfe und Schmetterlinge Wh
Di., 03.12.2002, 15:55-16:00 ORB, Tiere, die es einmal gab: Der Forellenhechtling von Neuseeland
Mi., 04.12.2002, 12:30-13:15 SWR, Abenteuer Zoo, Ein Wald voller Affen, Gorillas, Totenkopfäffchen und Bonobos in Apeldoorn Wh
Mi., 04.12.2002, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Wenn Aasfresser aufräumen
Mi., 04.12.2002, 15:55-16:00 ORB, Tiere, die es einmal gab: Der Huia von Neuseeland
Mi., 04.12.2002, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Ein Komiker unter Halbaffen, Mit John Cleese auf Madagaskar
Mi., 04.12.2002, 19:00-19:45 ARTE, Die Zukunft ist wild (1/3), Eiszeit
Do., 05.12.2002, 12:30-13:15 SWR, Abenteuer Zoo, Klare Verhältnisse in Chester, Schimpansen, Seepferdchen und Flughunde Wh
Do., 05.12.2002, 15:55-16:00 ORB, Tiere, die es einmal gab: Die Bonin-Taube
Do., 05.12.2002, 16:00-18:00 N3, Welt der Tiere, Phantom - ein neues Nashorn im Ngorongoro
Do., 05.12.2002, 17:30-18:00 HR, Welt der Tiere, Das Waldrapp-Projekt - Wie lehrt man Vögel fliegen?
Do., 05.12.2002, 20:00-21:00 SF1, Netz Natur, Ein Esel kommt selten allein
Do., 05.12.2002, 22:35-23:30 VOX, SPIEGEL TV Extra, Thema: Tierische Einwanderer
Fr., 06.12.2002, 12:30-13:15 SWR, Abenteuer Zoo, Noahs Rückkehr, Oryx-Antilopen, Mandrills und Flusspferde in Israel Wh
Fr., 06.12.2002, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Elefanten im Tsavo-Nationalpark
Fr., 06.12.2002, 15:55-16:00 ORB, Tiere, die es einmal gab: Der Star von Lord Howe Island




ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
 

Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen übernehmen wir die Meldungen nicht vollständig. In Einzelfällen können wir den Text aber per E-Mail versenden. Zum Zeitpunkt der Recherche waren alle Links gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach Stunden in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Wir geben uns Mühe, die Artikel bei der Zusammenfassung inhaltlich möglichst wenig zu verändern. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. Die Zoopresseschau ist eine unabhängige Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung .
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Wir freuen uns über jede Form auch von kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG-Homepage http://www.zoo-ag.de