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| Ausgabe 133 vom 31. Oktober 2002 | ||||
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Liebe Leser der Zoopresseschau, die Diskussion um Elefantenhaltung in Zoos wird in Deutschland weitergeführt, wenn auch weniger intensiv als in England, wo die Studie erschien. Mehrere Kommentare unserer Leser bezogen sich darauf. So gab es wohl tatsächlich 15 tödliche Unfälle mit Elefanten innerhalb der letzten zehn Jahre, zählt man solche mit Besuchern und in Osteuropa hinzu. Alexander Haufellner vom Verein "Elefanten-Schutz Europa" gab zum Thema ein lesenswertes Spiegel-Interview (s.u.). Auch die sehr sehenswerte TV-Doku "Zambi - Ein Elefant wehrt sich" (aus der ZDF/3Sat-Reihe "37°") zeigte die Problematik deutlich. Sie sah die Abgabe von "Zambi" aus Augsburg nach Cabarceno als beste Lösung vor allem für die Elefantin, während PETA genau dies nun im Fall von "Gustl" aus Dresden als Argument gegen Hubert Lücker vorbringt... Auch Circusleute haben begriffen, daß "neue" Elefanten nicht mehr so ohne weiteres erhältlich sein werden. Da "Zoos die grauen Riesen nicht gern für die Manege hergeben", entsteht nun in Mecklenburg so etwas wie eine Zuchtstation. Ebenfalls hingewiesen wurden wir auf die Überschrift der FAZ "Zoos verstoßen gegen Vorschrift" (leider nicht online zu finden). Gemeint ist - höchst mißverständlich -, daß gleich mehrere EU-Länder die Zoo-Richtlinie noch nicht in einzelstaatliches (bzw. bei uns Länder-) Recht umgesetzt haben. Das ist das Schicksal der meisten EU-Vorschriften. Auch die Aussage "EU-Kommission droht wegen mangelhafter Tierhaltung in Zoos mit einer Klage" (s.u.) kann wohl bestenfalls als irreführend bezeichnet werden. Die Tierhaltung selbst steht hier ja gar nicht zur Debatte. Zur Info, da solche Falschmeldungen wieder einmal kursieren: Nachrichten im htlm-Format sind nicht viren-anfälliger als reine Text-Mails. Viren können sich ausschließlich in vom Computer ausführbaren Attachments befinden (exe, bat, pif, com-Dateien usw., allenfalls noch als Makrovirus in Office-Dokumenten), nicht aber in Bildern oder im html-Quellcode. Die Zoopresseschau ist virenfrei.
Dirk Petzold
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| Zoos und Tierparks | ||||
Stuttgarter Nachrichten 30.10.2002 Zootierhaltung: EU droht mit Klage http://www.stuttgarter-nachrichten.de/page/detail.php/302546?_suchtag=2002-10-30 Brüssel - Die EU-Kommission hat Deutschland wegen mangelhafter Tierhaltung in Zoos mit einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) gedroht. Die Bundesrepublik sowie neun weitere Mitgliedsländer der Union hätten es bisher versäumt, die strengen Gemeinschaftsvorschriften in nationales Recht umzusetzen, sagte EU-Umweltkommissarin Margot Wallström. Wenn die angemahnten Staaten dies nicht innerhalb von zwei Monaten nachholten, könne die Brüsseler Behörde diese Länder vor das Gericht in Luxemburg bringen. Die so genannte Zoo-Richtlinie der EU zielt auf den Schutz wild lebender Tiere und den Erhalt der biologischen Vielfalt ab. Nach den Vorschriften müssen die Tiere in Zoos unter anderem eine ihrer Art angemessene Lebensumgebung vorfinden, außerdem muss es Programme zur Vorbeugung und Behandlung von Tierkrankheiten geben. Neben Deutschland haben demnach Italien, Großbritannien, Irland, Dänemark, Griechenland, Spanien, Portugal, Österreich und Finnland die im April abgelaufene EU-Frist nicht eingehalten. Kieler Nachrichten 30.10.2002 Tierpark Warder bekommt eine Chance http://www.kn-online.de/htm/aktuell/sh/c-com-warder_ART.htm Einen Tag vor Ablauf der "Schonfrist" für den Tierpark Warder zeichnet sich ab, dass das Reservat für alte Haustierrassen wohl nicht am 1. November die Pforten schließt. Seit dem 18. Oktober wurden 30000 Euro Bargeld gespendet. Außerdem wurden Heu, Stroh, Silage, Körnerfutter im Wert von fast 7000 Euro zur Verfügung gestellt. "Wir hätten nie geglaubt, dass wir auf so viel Unterstützung treffen", sagte der stellvertretende Tierparkleiter, Dieter Kettenburg. "Das Geld wird nur für die Versorgung der 1500 Tiere verwendet. Schulden werden damit nicht beglichen." Man habe nun Spielraum, damit doch noch ein wirtschaftliches Konzept erarbeitet werden könne. Insolvenzverwalter Hendrik Gittermann bestätigte, dass es Verhandlungen mit möglichen neuen Betreibern gibt. Sächsische Zeitung 27.10.2002 Tierisches Theater um Elefantenkuh Gustl - Rücktritt von Direktor Hubert Lücker gefordert http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=154017 Elefantenkuh Gustl bleibt im Gespräch. Dafür will an diesem Wochenende ein weiteres Mal die internationale Tierrechtsorganisation Peta sorgen. Die Ablösung von Zoodirektor Hubert Lücker wird gefordert. Nach Einschätzung von Peta und des Vereins "Die Tierbefreier" habe Lücker 1999 im Zusammenhang mit der Hochzeitsreise des Elefanten nach Cabarceno absichtlich die Unwahrheit gesagt. Lücker spricht von haltlosen Anschuldigungen. "Gustl wurde nicht abgeschoben, sondern ging aus Gründen deutlicher Verhaltensveränderungen, welche das Tier für die Umwelt gefährlich machte, nach Spanien. Ich sehe keine Notwendigkeit, die Elefantenkuh von ihrer jetzigen Herde zu trennen, zumal die Möglichkeit einer Paarung unverändert vorhanden ist. Wir haben Gustl deshalb keineswegs abgeschrieben." Die Aktion heizt den Streit um den Zoochef weiter an. Die Stadt hält daran fest, neben Lücker einen Geschäftsführer für die Zoo GmbH am 1. Januar einzusetzen. Einige Mitarbeiter forderten sogar den Rücktritt Lückers. Dresdner Neueste Nachrichten 29.10.2002 Abberufung von Lücker als Zoo-Geschäftsführer http://www.dnn.de/regional/30807.html Die Situation um die Abberufung von Zoo-Direktor Hubert Lücker als Geschäftsführer spitzt sich zu: Nach dem Willen der SPD soll der Zoo Thema auf der kommenden Stadtratssitzung am 7. November sein. Oberbürgermeister Ingolf Roßberg (FDP) hatte am Aufsichtsrat vorbei den Zoo-Direktor zum 31. Dezember als Geschäftsführer abberufen und die Stelle neu ausgeschrieben. Mit der Begründung, die wirtschaftliche Lage des Zoos verbessern zu wollen, soll Lücker unter einem neuen Geschäftsführer bleiben. Während der Präsident des Verbandes deutscher Zoo-Direktoren gemeinsam mit Zoologen und Politikern Lücker den Rücken stärkten, begrüßte der Zoo-Betriebsrat in einer Stellungnahme die Entscheidung des Oberbürgermeisters, Lücker als Geschäftsführer abzuberufen. Die Personalvertretung sieht den Zoo gegenwärtig konzeptionell und finanziell in einer Sackgasse. Dresdner Neueste Nachrichten 26.10.2002 Große Mehrheit der Dresdner findet Zoo jetzt viel schöner http://www.dnn.de/regional/30737.html Drumbo, die zwölfjährige Elefanten-Dame, hat in den vergangenen fünf Jahren turbulente Zeiten erlebt im Dresdner Zoo: die Eröffnung des Afrikahauses und die umstrittene Ankunft der Elefantenkinder Mogli & Lulu aus Südafrika vor drei Jahren, die jüngst in die Schlagzeilen geratene Abreise ihrer Altersgefährtin Gustl nach Spanien im gleichen Jahr und nicht zu vergessen die eigene künstliche Besamung, die zunächst einmal fehlschlug. Ähnliche Höhen und Tiefen verzeichneten Drumbo und die anderen 3200 Tiere auch hinsichtlich der Besucher, die sich für sie interessierten: Kamen vor drei Jahren noch 682.000 Gäste, so waren es im vergangenen Jahr unter anderem wegen des schlechten Wetters und der drohenden Maul- und Klauenseuche 200.000 weniger. Auch für dieses Jahr rechnet Zoo-Direktor Prof. Hubert Lücker mit einem Minus von 440.000 Euro durch Besucherschwund und Hochwasserschäden. Dass der Dresdner Tierpark attraktiver geworden ist, daran lassen die Umfrageergebnisse keinen Zweifel: Die überwiegende Mehrheit der Dresdner, nämlich 58 Prozent, ist "voll und ganz" der Meinung, dass der Zoo in den vergangenen fünf Jahren viel schöner geworden sei. Sächsische Zeitung 28.10.2002 "Keine Elefanten mehr im Zoo" http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=154091 Am Sonnabend demonstrierten sechs Peta-Mitglieder vor dem Dresdner Zooeingang für die sofortige Absetzung Lückers. Gustl sei aggressiv geworden und deshalb 1999 in einen Wildpark nach Spanien gebracht worden. Lücker aber hätte von einer Hochzeitsreise gesprochen und damit bewusst getäuscht. Dresden sei deshalb auch Präzedenzfall für ganz Deutschland. "Lücker muss stellvertretend herhalten, denn auch andere Zoodirektoren belügen die Öffentlichkeit. Die Elefantenhaltung muss in allen Zoos abgeschafft werden." Auch die Dickhäuter Mogli und Sawu könnten wegen nicht artgerechter Haltung ihre Pfleger attackieren. "Das sind tickende Zeitbomben. Fast jeder Elefant wird im Zoo aggressiv." News 24.10.2002 Elefanten gehören nicht in Zoos http://www.news.ch/detail.asp?ID=122233 Zoos sollten unter gar keinen Umständen Elefanten halten, sagte eine Sprecherin des britischen Tierschutzbundes RSPCA. Das kleinste Gehege in Zoos sei mehr als 60 mal kleiner als der kleinste Auslauf in der Wildnis. Der britische Zooverband erklärte dagegen, das Wissen um die Haltung von Elefanten habe sich in den vergangenen 20 Jahren stark verbessert. Die Forderungen der Tierschützer beruhen auf einer Studie, die sie bei der Universität Oxford in Auftrag gegeben hatten. Diese ergab, dass etwa 35 Prozent der Elefantenkühe in Zoos nicht trächtig werden und 20 Prozent der asiatischen Elefantenkälber tot geboren werden. Hamburger Abendblatt 28.10.2002 Zoo-Elefanten häufig falsch ernährt http://www2.abendblatt.de/daten/2002/10/29/86510.html Elefanten gehören nicht in den Zoo. Zu diesem Schluss kommt die Königlich-Britische Gesellschaft gegen Tierquälerei. Grund sind die Recherchen zweier Forscherinnen der Universität Oxford. Dr. Ros Clubb und Dr. Georgia Mason haben das Schicksal der rund 500 Dickhäuter in Europas Tiergärten analysiert. "Was wir dabei herausfanden, war weit schlimmer als erwartet", konstatiert Dr. Mason. "Nichts spricht dafür, dass europäische Zoos in der Lage sind, Elefanten langfristig unter befriedigenden Bedingungen zu halten." Ihre Liste: Zoo-Jumbos leben nur halb so lange wie ihre freien Artgenossen; sie vermehren sich in Gefangenschaft kaum; sie haben viel zu wenig Auslauf und werden meist falsch ernährt, nicht selten sogar misshandelt. Spiegel 31.10.2002 Mehr Freiraum für die Elefanten http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,220262,00.html Alexander Haufellner, Verein "Elefanten-Schutz Europa", über die Haltung von Elefanten in Zoo und Zirkus SPIEGEL: Laut einer englischen Studie haben Asiatische Elefanten in Zoos nur ein Viertel ihrer Lebenserwartung in Freiheit, sind häufig krank und verfetten. Ist es falsch, Elefanten in Zoos zu halten? Haufellner: Nein. Elefanten können sich auch in Menschenhand wohl fühlen. Aber die Zoos sollten Abschied nehmen von der Tradition, die Tiere den ganzen Tag über zu umsorgen. Elefanten pflegen sich lieber selbst. Die deutschen Vorschriften räumen einem Bullen mit drei Kühen in Zoos nur die Fläche eines Fußball-Strafraums ein. Eine gut gestaltete Anlage von einem Hektar wäre das Minimum. Wichtig ist, die Tiere in ihrem Sozialverband zu halten. Zwar gilt der Elefant als gefährlichstes Wildtier in Zoos - in den letzten 20 Jahren sind über 40 tödliche Zwischenfälle belegt. Aber das ist haltungsbedingt und ließe sich mit gezielten Sicherheitsmaßnahmen ändern. Anders sieht es im Zirkus aus: Dort haben Elefanten grundsätzlich nichts zu suchen. Ostsee Zeitung 26.10.2002 Die Elefanten-Farm von Platschow http://www.ostsee-zeitung.de/ar/start_151344.html In dem kleinen Ort Platschow ist eine europaweit einmalige Zucht von Elefanten geplant. "Wir planen in Platschow eine in Europa einmalige Zucht von afrikanischen Elefanten", sagt Dompteur Sonni Frankello. Im kleinen mecklenburgischen Dorf nahe der Grenze zu Brandenburg hat Frankello für seine fünf Elefanten ein schönes Zuhause gefunden. Wenn nichts unternommen werde, gäbe es in spätestens 25 Jahren keine Dickhäuter mehr für Zirkusse, warnt der 43-Jährige. Grund sei das Washingtoner Artenschutzabkommen, das seit 1989 Elefantenexporte aus Asien und Afrika verbiete. Außerdem gäben Zoos die grauen Riesen nicht gern für die Manege her oder hätten einfach keinen Platz zum Züchten. Neue Presse 26.10.2002 Vision: Zoo unterm Dach http://www.neuepresse.de/region_hannover/113431.html Eine große Regenwald-Halle ist eine Vision für die Zukunft im Zoo Hannover. "27 Millionen würde es kosten, wenn Besucher auch im Winter Elefanten und asiatische Tiere in ihrer natürlichen Umgebung sehen", schätzt Direktor Klaus-Michael Machens vorsichtig. Die Idee von einer großen Halle hinterm Dschungelpalast existiert schon lange. Ebenso wie die Einsicht, dass sie sich (vorerst) nicht finanzieren lässt. In Zürich ist mehr Geld in der Kasse, dort baut man für 22 Millionen Euro eine 23.000 Quadratmeter große Zoo-Halle. Der Zoo-Chef wirbt weiter für das Projekt Yukon Bay (24,5 Millionen Euro). Ein Sanierungsfall im Zoo ist auch das Urwaldhaus. Knapp 15 Millionen Euro müssen dort investiert werden. Augsburger Allgemeine 29.10.2002 Neue Nasenbären und viele Pläne http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?arid=1035776469177 Die Betriebsgenehmigung ist immer noch nicht unter Dach und Fach. Aber Zoodirektorin Dr. Barbara Jantschke ist zuversichtlich, die Mängelliste nach und nach abzubauen. So soll die Außenanlage für die Elefanten gleich zu Beginn des nächsten Jahres in Angriff genommen werden. Die Robbenanlage soll vergrößert werden, um den Tieren dann mehr Rückzugsmöglichkeiten zu bieten. Weiter steht die Abdeckung der Schimpansen-Anlage mit einem Netz auf dem Plan, und auch die Erdmännchen sollen es nach einem Umbau komfortabler haben. Für 40 Landschildkröten wird das Leben im Verborgenen ein Ende haben. Sie sind zurzeit mangels Gehege für Besucher nicht zu sehen. Unabhängig davon wächst der Tierbestand. Demnächst werden zwei Nasenbär-Pärchen von Stuttgart an den Lech ziehen. Die Kosten, die auf den Zoo zukommen, ermitteln zurzeit unabhängige Gutachter. Baustellen im Zoo locken bekanntlich keine Besucher. Und die braucht der Tierpark dringend. 2001 war ein schlechtes Jahr und brachte ein Minus von 40.000 Gästen zum Vorjahr, als 568.418 Besucher kamen. Nordkurier 26.10.2002 Tierpark schafft Australien-Flair http://www.nordkurier.de/lokal/neubrandenburg/tierpark/tierpark.php "Wir werden den Stadtvertretern zur nächsten Sitzung ein Konzept vorlegen", reagierte der Burg Stargarder Tierparkdirektor Andreas Schumann auf die Ablehnung eines Zuschusses von 15.000 Euro für seine Einrichtung. Die Abgeordneten forderten zunächst die Vorlage eines Konzepts. Die Tierparkschule fällt dem Sparprogramm zum Opfer, sie schließt nach 17-jähriger Arbeit am 1. Dezember. Die beiden Mitarbeiterinnen, die neben der pädagogischen Arbeit auch die ganze Haushaltsführung bewältigten, werden arbeitslos. Nach der neuen Konzeption sollen noch mehr Insekten einziehen; ansonsten setzt der Schumann auf mittlere Raubtiere und Affenarten, kleine Vögel und Huftiere sowie Reptilien. Große Fresser wie Pferde und Rothirsche seien ohnehin aus dem Tierpark verschwunden, ebenso die Wildschweine. Abschaffen will Schumann noch das Damwild. In ihr Gehege sollen Dingos einziehen, die dann zusammen mit den Kängurus und Emus den "australischen Bereich" bilden. Ostsee Zeitung 26.10.2002 Schimpansenanlage neu im Plan http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_112754_549598.html Neu aufgenommen in den Stralsunder Nachtragshaushalt, den diese Woche gleich mehrere Ausschüsse der Bürgerschaft diskutierten, wurde das Investitionsvorhaben "Neubau einer Anlage für Schimpansen". Das Wirtschaftsministerium des Landes fördert das 320.000 Euro teure Projekt in den Jahren 2002 und 2003 mit 226.400 Euro. Der fehlende Eigenanteil soll aus Spenden finanziert werden. Thüringische Landeszeitung 25.10.2002 Frankfurter Zoo per Mausklick im Wohnzimmer http://www.tlz.de/tlz/tlz.wissenschaft.volltext.php?id=110093 Dösende Raubkatzen, bunte Fische oder kletternde Affen aus dem Frankfurter Zoo können sich Tierfreunde künftig per Mausklick ins eigene Wohnzimmer holen. Der Zoo Frankfurt stellte eine CD-Rom vor, die einen interaktiven Rundgang durch das Tiergehege ermöglicht. "Die Besucher können die ganze Erlebniswelt Zoo - hoffentlich nach einem echten Zoobesuch - auch zu Hause aufarbeiten", sagte Zoodirektor Christian Schmidt. Ein Lexikon liefert zusätzliche Informationen zu jedem Zoo-Bewohner und den Tierhäusern. Schaumburger Nachrichen, 24.10.2002 http://site.sn-online.de/nachrichten/schaumburg/stadthagen/103065.html 200 verwahrloste Tiere sichergestellt Münchehagen. Rund 200 verwahrloste Tiere, darunter seltene Greifvögel, Kraniche, Schwäne, Emus, Kaninchen und Hunde haben Mitarbeiter der Wildtier- und Artenschutzstation in Münchehagen sichergestellt und nach Sachsenhagen gebracht. Wegen der Vielzahl der Tiere dauern die Transporte auch heute noch an. "Wir haben uns tagelang darauf vorbereitet", berichtet Stationsleiter Christian Erdmann. Alle Bunker und Volieren im Sachsenhäger Stadtwald sind jetzt komplett belegt. Seit langem hatten Tierschützer die Tierhaltung des 52-jährigen Walter T. angeprangert. Nachdem der 52-Jährige nun in das Landeskrankenhaus nach Wunstorf eingewiesen worden ist, hat dessen Betreuer dem Verlegen der Tiere zugestimmt. Der Gruppe um den Sachsenhäger Stationsleiter Christian Erdmann und Klaus Meyer, Leiter einer ähnlichen Einrichtung bei Oldenburg schlug Verwesungsgeruch entgegen. Mehrere tote Vögel fanden sich in einem Hundezwinger, in dem vier Schäferhunde vor sich hinvegetierten. Ähnlich elend und entkräftet lagen gleich nebenan einige Schneehasen. Den Versuch, die auf einer matschigen Koppel stehenden Emus einzufangen, gaben die ansonsten versierten Tierpfleger schnell auf. Dafür werden in den nächsten Tagen besondere Vorkehrungen getroffen. Erfolgreicher war die Gruppe in den zahlreichen, viel zu kleinen Volieren, in denen seltene Greifvögel in verbotener Gitterhaltung hausen mussten. "Nur wenige könnten ausgewildert werden", sagt Erdmann, bei vielen sei der Weg in Zoos und Tierparke vorgezeichnet. Leipziger Volkszeitung 31.10.2002 sowie in 20 weiteren Zeitungen als dpa-Meldung Einmalig in Europa - Weißkehlmeerkatze wird 30 Jahre alt http://www.lvz-online.de/inc_lvz/news/551_132.html Hannover - Mit einer Torte aus Reis, Obst und Gemüse hat Affendame Diana am Donnerstag ihren 30. Geburtstag im Zoo Hannover gefeiert. Diana ist nach Angaben des Tiergartens die älteste Weißkehlmeerkatze Europas. Sie wurde am 31. Oktober 1972 im hannoverschen Zoo geboren und brachte in ihrem Leben 15 Junge zur Welt. Rheinpfalz Online 31.10.2002 POTZBERG: Wildpark will Attraktivität im nächsten Jahr steigern Neue Volieren und mehr Vögel http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20021031:3345483 Der Wildpark auf dem Potzberg will im nächsten Jahr seine Attraktivität weiter steigern. Mit dieser freudigen Nachricht wartete Pächter Harald Schaus auf. Schaus beabsichtigt, zehn neue Volieren zu errichten, so dass er den Bestand an Greifvögeln von 50 auf 70 erhöhen könne. Aktionen Nordkurier 26.10.2002 Tierpark lädt zu Familien-Wochenende http://www.nordkurier.de/lokal/pasewalk/a___/a.php Am letzten Wochenende im Oktober bietet der Tierpark Ueckermünde seinen Besuchern ein Familien-Wochenende, an dem interessierte Besucher an den öffentlichen Fütterungen bei verschiedenen Tieren teilnehmen können. Außerdem erwarten die Gäste viele Jungtiere: Das erste Mal im Tierpark geboren wurden zwei kleine Agutis. Kieler Nachrichten 27.10.2002 500 kamen zum "Euro-Tag" http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-KSTWARDR_ART.htm Die Welle der Hilfe für den von der Schließung bedrohten Tierpark Warder schwappt weiter. Helfen will auch Karl-Heinz Krohn, darum initiierte der Felder den "Euro-Tag" im Tierpark: Getränke, Kuchen und Gegrilltes für den Einheitspreis von einem Euro und sämtliche Einnahmen werden direkt für Futter und Mitarbeiter verwendet. Ein Grund zur Freude für Tierparkdirektor Dr. Jürgen Güntherschulze: "Wenn das mit der Hilfe so weiter geht, dann kommen wir schon ganz schön weit, aber für die engültige Lösung unserer Probleme brauchen wir einen großen Investor." Neue Ruhr Zeitung 28.10.2002 Safari im Sturmgebraus http://www.nrz.de/nrz/nrz.duisburg.volltext.php?id=309482 Hart im Nehmen zeigten sich viele Familien und machten sich trotz des ungemütlichen Wetters im Duisburger Zoo auf die Jagd nach richtigen Antworten. Sturm und NRZ-Zoo-Safari sind eigentlich untrennbar miteinander verbunden. Doch normalerweise ist der Ansturm von Besuchern charakteristisch für die fröhliche Jagd nach den richtigen Antworten und nicht rauheste Winde, die das Vergnügen trüben. Einige hundert sind es dann doch gewesen, die sich nach dem alten Prinzip "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung" gut geschützt gegen Wind und Regen auf den Weg machten, die 20 Fragen nach den tierischen Bewohnern der Kaiserberg-Arche zu beantworten, um einen der 40 Preise zu ergattern. Rheinpfalz Online 29.10.2002 SIEGELBACH: 63 Mann des 568. Geschwaders der amerikanischen Sicherheitspolizei räumen auf http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20021029:3336888 Die Einheit D des 568. Geschwaders der Security Police auf dem Ramsteiner Flugplatz war im Tierpark, um dort aufzuräumen. 63 starke Männer machten sich über den Bauhof her, schafften dort richtig Ordnung. Sergeant Jon Rouse war unlängst mit seiner Familie im Siegelbacher Zoo und wunderte sich, dass es dort so schlampig aussieht. Das bewegte ihn dazu, seine Einheit zu einem freiwilligen Arbeitseinsatz zu mobilisieren und den Tierpark zu kontaktieren. Nachwuchs Offenbach Post 25.10.2002 Zootierarzt dient als Ersatzmutter http://80.245.225.7/8_22_73793.html Als Ersatzmutter eines Känguru-Babys ist der Tierarzt des Frankfurter Zoos, Bert Geyer, rund um die Uhr im Einsatz. Das drei Monate alte Wallaby-Baby "Imbra" war Anfang vergangener Woche aus dem Beutel seiner Mutter gefallen. Seitdem muss Geyer das Tier von Hand aufziehen Neues Deutschland 24.10.2002 Bürger begehren Tierpark und Zoo http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=25531&IDC=5 Mit der Übergabe von 6348 Unterschriften an Lichtenbergs Bezirksbürgermeister Wolfram Friedersdorff (PDS) kann ein Bürgerbegehren zum Fortbestand des Tierparkes Berlin-Friedrichsfelde und des Zoologischen Gartens eingeleitet werden. In dem Antrag wird das Bezirksamt ersucht, sich gegenüber dem Senat dafür einzusetzen, dass sich Berlin umgehend zum Fortbestand beider Einrichtungen bekennt und "jede Art spekulativer Diskussion über die Höhe öffentlicher Zuschüsse für Tierpark und Zoo sofort und in Zukunft unterbunden wird". Haben zwei Prozent der derzeit 199500 in Lichtenberg Wahlberechtigten die Initiative unterstützt, kann das Begehren beginnen. Zeitungsgruppe Lahn-Dill 26.10.2002 Entscheidung über Vogelpark vertagt http://213.61.31.33/main.php?content_id=60433 Eine erste Entscheidung über die Gründung einer gemeinnützigen GmbH als Betriebsform für den Uckersdorfer Vogelpark ist vertagt worden: Der Haupt- und Finanzausschuss des Stadtparlaments hat in seiner Sitzung am Donnerstag weiteren Klärungsbedarf in dieser Angelegenheit angemeldet und die Diskussion über die Verwaltungsvorlage vertagt. Appenzeller Zeitung 30.10.2002 Morgen ist im Rapperswiler Kinderzoo Saisonschluss http://www.tagblatt.ch/ostschweiz.cfm?pass_id=710712 Rapperswil - In Knie's Kinderzoo ist morgen Saisonschluss. Mit seinem 40. Geburtstag ist Knies Kinderzoo in Rapperswil längst erwachsen geworden. Schon einige Wochen vor Beginn der Winterpause deuten Details auf das baldige Saisonende hin. So liegt beispielsweise bei der Kasse eine Liste zu verkaufender oder zu verschenkender Tiere auf. Für Familien mit Kindern sind beispielsweise Meerschweinchen oder andere Kleintiere zu haben. In der Winterpause wird es keineswegs ruhig im Kinderzoo: Für nötige Renovations- und Umbauarbeiten fahren Baumaschinen auf. Ostsee Zeitung 30.10.2002 Ein Jahr "Bierrecht" für Namensknüller http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_112754_552825.html Stralsund - Mit einem Glas Traditionsbock besiegelten gestern Vormittag Zoodirektor Christoph Langner und Braumeister Markus Berberich eine langfristige Zusammenarbeit. Bereits im Sommer kamen Stralsunder Brauerei und Tierpark überein, diese "Ehe" vorzubereiten. Und da bot sich ein Ziegenbock, das Maskottchen des Starkbieres, an. Nun suchen Brauerei und Tierpark bis Ende des Jahres nach dem Namen für den vier Jahre alten Bock. Die Brauerei hat als eine der ersten Maßnahmen eine Raufe aus Edelstahl im Ziegengehege aufgebaut, die wertvollste im ganzen Zoo. Neue Ruhr Zeitung 30.10.2002 Ausgebüxtes Damwild gilt als vogelfrei http://www.nrz.de/nrz/nrz.duisburgwest.volltext.php?id=513652 Rheinhaus - Turbulente Tage haben die Damwildfreunde aus dem Rheinhauser Volkspark hinter sich. Nachdem durch den Orkan mehrere Tiere aus ihrem Gatter ausbrachen herrscht Aufregung. Zehn Helfer waren es schließlich, die Sonntag noch versuchten, die 6 Tiere wieder in ihr Gatter zu bekommen. Drei Tiere, eine Hirschkuh und zwei Jungtiere irrten Dienstag noch durch Rheinhausen. Die Chancen, dass das Wild wieder in den Park zurück kehrt, schätzt Lehrer Krause sehr gering ein. Dennoch kehrten gestern Nachmittag Mutter und Kind ins Gatter zurück. Das letzte fehlende Jungtier sichteten Passanten am Toeppersee. Das Wild gilt nun als herrenlos. Keine leichte Entscheidung für die Pfleger. Denn Schäden, die es verursachen könnte, müssten die Volkspark-Freunde sonst tragen. "Nun ist es Freiwild. Mit allen Vor- und Nachteilen." Berliner Morgenpost 26.10.2002 Wilde Füchse wandern auf blutigen Abwegen http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/bezirke/story558237.html Abends, wenn der Zoo seine Tore schließt, begeben sich Berlins wilde Füchse zum Dinner. Im Tiergarten erheben sie sich und machen sich auf den Weg gen Westen. Auf ihrem Speiseplan steht Wassergeflügel aller Art, in diesem Sommer wurden aber auch ein kleines Känguru, ein junger Kudu und ein Storch gerissen. Bei den Flamingos richtete ein Fuchs sogar ein richtiges Blutbad an. Giftige Köder verbieten sich im Zoo von selbst. Bleibt noch der Abschuss. Dafür muss der Zoo eine Genehmigung beantragen. Weil aber auch scharfe Schüsse eine Gefahr bilden, konnte bislang nur ein einziger Fuchs erlegt werden. Ein weiterer wurde von Tierarzt Andreas Ochs mit dem Narkosegewehr getroffen und eingeschläfert: Frankenpost 26.10.2002 Wildgehege jetzt auf Katharinenberg? http://www.frankenpost.de/php/resy/export/ini/artikel/resyart.php?id=357794 In der jüngsten Sitzung des Grün-Ausschusses des Wunsiedler Stadtrates brachte Hermann Sirtl das bislang zusammen mit einem Abenteuerspielplatz in einem aufgelassenen Steinbruch beim Luisenburg-Parkplatz geplante Wildgehege erneut aufs Tapet. Der Grün-Ausschuss war mit einer Verlagerung von Abenteuerspielpaltz und Wildgehege zum Katharinenberg einverstanden. Beide Vorhaben sollen nun für das Programm des Naturparks angemeldet werden. Tagesspiegel 28.10.2002 Auch Dickhäuter können lächeln http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/28.10.2002/260221.asp Reiner Zieger zeichnet seit mehr als 40 Jahren Plakate und Tierportraits - erst aus dem Tierpark Friedrichsfelde, inzwischen auch aus dem Berliner Zoo. Zieger hat sie stundenlang beobachtet, immer wieder skizziert und dann originalgetreu mit Farbe in Szene gesetzt: Raubtiere, Zebras, Hirsche, Löwen, Seeadler, Elefanten, Gorillas Im Nachhinein ist er heute sogar dem langjährigen Tierparkdirektor Heinrich Dathe dankbar, weil dieser ihn zum genauen Hinschauen animierte. Reiner Zieger erinnert sich an Termine beim Professor, bei dem dieser pingelig genau Größe und Stellung der Ohren an einer Tierzeichnung nachgemessen hat. Von Zieger hängen etliche Tafeln mit Zeichnungen und Texten vor den Gehegen im Berliner Tierpark und im Zoo. Außerdem arbeitete er an Bildbänden, gab unter anderem zu DDR-Zeiten einen Zooführer heraus, gestaltete Briefmarken mit Tier-Porträts. Saarbrücker Zeitung 27.10.2002 Park soll Schmuckstück sein http://www.sz-newsline.de/sta/GJOAG65I_1.php3 Der Stadtpark Dudweiler und das Tiergehege sind in die Jahre gekommen. Bis zum Jahr 2004 sollen die Anlagen saniert werden. 613.000 Euro will die Stadt dafür ausgeben. Die Vegetationsflächen sind überaltert; hinzu kommt, dass die Tiergehege an der St. Ingberter Straße keineswegs artgerechter Haltung entsprechen. Berliner Zeitung 29.10.2002 Luchse dürfen nicht geschossen werden http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_zeitung/brandenburg/.html/188874.html Die vor gut vier Wochen aus einem Tierpark in Geltow ausgerissenen Luchse dürfen nach Angaben des Potsdamer Agrarministeriums nicht geschossen werden. Es werde keine Ausnahmegenehmigung erteilt, sagte der Ministeriumssprecher. Das Landesumweltamt versucht derzeit, die beiden männlichen Tiere mit Fallen einzufangen. Für Menschen gehe von den beiden Luchsen keine Gefahr aus, teilte das Ministerium mit. Dresdner Neueste Nachrichten 29.10.2002 Affenliebe: Auch der Papa gönnt sich eine Babypause http://www.dnn.de/regional/30802.html Was bei den Menschen eine große Seltenheit ist gehört bei den Weißgesichtsseidenäffchen zum ganz normalen Familienleben: Die kleinen Kletterfreunde schaffen sich ihren Nachwuchs immer gleich paarweise an. Und weil die Affen-Mama nur ein Junges am Bauch oder auf dem Rücken mit sich herumtragen kann, geht der Affen-Papa gleich mit in Erziehungsurlaub. Bonny und Woody, die beiden Weißgesichtsseidenäffchen im Dresdner Zoo, warten leider noch vergebens auf das erste Baby-Doppel. Märkische Oderzeitung 28.10.2002 Riesenmuschel in Berliner Tierpark http://www.moz.de/showDDP.php?ID=40650 Das Rifflagunen-Aquarium im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde hat eine neue Attraktion. Seit kurzem lebt dort eine Schuppige Riesenmuschel aus dem tropischen Indopazifik. Das Berliner Tier stammt aus einer japanischen Zuchtanlage. The Star, October 26, 2002 Malacca Zoo hopes to swap tigers http://thestar.com.my/news/story.asp?file=/2002/10/26/nation/mlktigers The Malacca Zoo is looking to swap its tigers captured from the wild for other animals. Its director Mohd Nawayai Yasak said any zoo with sufficient facilities and manpower were welcomed to adopt the Malayan Tigers. The Johor Zoo has requested for a pair of wild tigers while the Sarawak Zoo has asked for a male tiger. A zoo in Munich, Germany, has requested for a male tiger and two tigresses. Mohd Nawayai said the zoo was hoping to get "new world monkeys" in return. The zoo, in Ayer Keroh, is the second largest in the country and all captured wild animals have to be sent here. In the past, the Malacca Zoo has provided tigers to the Singapore Zoo and San Diego Zoo. In return the Singapore Zoo gave it a pair each of chimpanzees and bantings (wild cattle), a mountain goat and a spider monkey while the San Diego Zoo gave a pair of antelopes. Rheinpfalz Online 31.10.2002 "Killer-Tiger" lockt Massen von Touristen in China an http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=021031073114.iabnoik0 Nachdem er einen Tierpfleger zerfleischt hat, ist ein sibirischer Tiger in China zur Touristenattraktion geworden. Sogar aus dem Ausland kämen Leute nach Harbin in der Provinz Heilongjiang. Das als "Tiger Nr. 83" bekannte Tier war vor kurzem aus dem Gehege des Wildparks ausgerissen und hatte einen 47-jährigen Wärter getötet. Berliner Morgenpost 31.10.2002 Speiseplan http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story559030.html Berlin. Saanenziegen stammen ursprünglich aus der Schweiz.
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| Pressemitteilungen teilweise gekürzt | ||||
Heidelberg, 29.10.02 Heiratsmarkt für asiatische Schönheiten Zoo Heidelberg übernimmt das Europäische Erhaltungszuchtprogramm für Goldkatzen Die seltenen und hochbedrohten Asiatischen Goldkatzen werden im Tiergarten Heidelberg bereits seit 20 Jahren erfolgreich gehalten und gezüchtet. In den letzten 10 Jahren konnte diese hochbedrohte Katzenart aus Südostasien in weltweit nur sechs Zoos gezüchtet werden, dem Heidelberger Nachwuchs kam daher eine besondere Bedeutung zu. Der Europäische Zooverband (EAZA) hat nun auf der letzten Jahreshauptversammlung in Barcelona beschlossen, die Verantwortung für das gesamte Zuchtmanagement der Asiatischen Goldkatze in Europa an den Tiergarten Heidelberg zu übergeben. Koordinatorin für das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) ist von nun an die Wissenschaftliche Assistentin des Tiergartens Sandra Reichler. Wir haben schon seit längerer Zeit darauf gedrängt, dass die Zucht der so selten gewordenen Goldkatze in Menschenobhut besser koordiniert werden sollte so die Diplom-Biologin, ein wenig stolz waren wir aber auch, als uns nun die Verantwortung für diese Tierart übergeben wurde. Natürlich bedeutet diese neue Aufgabe eine Menge zusätzlicher Arbeit. Die Daten sämtlicher in den Zoos Europas jemals gehaltenen Goldkatzen müssen recherchiert, zusammengetragen und in ein spezielles Computerprogramm eingegeben werden. Das so entstehende Europäische Zuchtbuch enthält wichtige Informationen über die Verwandtschaftsverhältnisse, die durchschnittliche Lebenserwartung, die Wurfgröße und die Geschlechtsreife der Goldkatzen. Aus diesen Informationen werden dann Empfehlungen zur Zucht, zur Abgabe und zum Tausch einzelner Individuen an alle Halter weitergegeben. Dadurch kann die Zucht zu optimiert und Inzucht vermieden werden. Doch die Aufgaben eines EEPs gehen noch weiter. Wir sind Anlauf- und Sammelstelle für alle wissenschaftlichen Daten die zu Asiatischen Goldkatzen in den Zoos und auch im Freiland aufgenommen werden. Sie werden hier bearbeitet und dann an alle interessierten Wissenschaftler und Kollegen weitergeleitet erklärt Sandra Reichler. Wichtig ist vor allem die Zusammenarbeit mit Schutzprojekten in Südostasien, damit diese wunderschöne Katzenart vor der Ausrottung bewahrt werden kann. Die Zerstörung des Tropischen Regenwaldes, aber auch die Jagd auf das rotgoldene Fell und die Knochen für medizinische Zwecke, haben die Asiatische Goldkatze extrem selten werden lassen. Neben Tiger und Nepelparder gehört sie zu den am stärksten gefährdeten Katzen des Tropischen Asien, eine enge Zusammenarbeit zwischen Freilandschutz und Erhaltungszucht ist daher dringend notwendig. Die Tiere in Menschenobhut dienen dabei nicht nur als Werbeträger oder Botschafter für die bedrohten Artgenossen, an ihnen können auch wertvolle wissenschaftliche Erkenntnisse zu Verhalten und Biologie gewonnen werden, die für den Schutz im Freiland dringend notwendig sind. Die Zoopopulation stellt auch für eventuelle Wiederansiedlungsprojekte Tiere zur Verfügung. Der erste Schritt im neuen Zuchtmanagement der Asiatischen Goldkatze ist nun der Austausch eines Weibchens mit dem Zoo Singapur. Die 2001 in Heidelberg geborene und handaufgezogene Tonkina wird in den nächsten Wochen die lange Flugreise nach Singapur antreten, im Gegenzug wird ein Weibchen von dort an den Neckar umziehen. Natürlich fällt es mir nicht leicht Tonkina abzugeben, schliesslich habe ich sie auch mit aufgezogen, so Sandra Reichler, aber wir brauchen in Europa dringend Tiere mit einer anderen Blutlinie, derzeit sind fast alle Goldkatzen in Europa miteinander verwandt. Der Zoo Singapur ist ein sehr renommierter und erfahrener Zoo mit einer erfolgreichen Goldkatzenzucht und sehr schönen Gehegen. Dort wird sich Tonkina sicher wohlfühlen und hoffentlich auch bald mit Nachwuchs zur Erhaltung dieser wertvollen Katzenart beitragen. Am Sonntag heißt es im Ruhr Zoo Kofferpacken für Eisbär Antonia 30.Oktober 2002 Der Umbau vom Ruhr Zoo zur Zoom Erlebniswelt geht weiter. Deshalb muss ANTONIA, die zwergwüchsige Eisbärin, ihr Gehege räumen. Ein Teil des neuen Westfälischen Bauernhofes wird auf der Fläche der Eisbärenanlage entstehen. Auch das Kassengebäude wird saniert, der Zugang zum Ruhr Zoo wird daher in den nächsten Monaten durch einen Seiteneingang erfolgen. Eisbärendame Antonia wird umziehen. Ihr vorläufig neues Zuhause wird die Bärenburg sein, bis ihre Anlage in der ZOOM-Alaskawelt fertig gestellt ist. Zuletzt lebten die Hyänen in der Bärenburg. Um Antonia den Umzug ein wenig zu versüßen, gibt es im Ruhr Zoo Gelsenkirchen am Sonntag, 3. November, zwischen 14 Uhr und 16 Uhr ein Umzugsfest. Dabei können die Außenwände ihrer Anlage nach Herzenslust mit Kreide bemalt werden, an einem Malstand können Bilder und Geschichten von und mit Antonia gemalt werden. Bei der Eisbär-Fütterung haben Kinder die Gelegenheit, Antonia mit ihrem Lieblingsfutter zu verwöhnen. Und zum Schluss wird dann Antonias Koffer gepackt. Was wohl alles in Antonias Umzugskoffer gehört? Mit der Zoo-Spedition geht es dann zur neuen Anlage, wo nicht nur Antonias Koffer ein neues Zuhause findet. Antonia selbst wird in den nächsten Tagen hinterher reisen. Der Umbau geht richtig los Presserundgang durch den Ruhr Zoo 24.10.2002 Aus Ruhr Zoo wird Zoom. Nach dem Bau der Löwen- und Hyänenanlage und der neuen Veterinärstation betreffen die nun anstehenden Arbeiten den direkten Zugang zum Ruhr Zoo. Auch der eine oder andere Ruhr Zoo-Bewohner wird in Folge der Baumaßnahmen umziehen. So wird Anfang November das unter Denkmalschutz stehende Kassen- und Eingangsgebäude aufwändig saniert und für seine spätere Nutzung umgebaut. Das bedingt auch einen neuen Zugang zum Ruhr Zoo. Bis zum Start der Saison 2003 wird der Besucher durch einen Ersatzeingang den Zoo betreten. Auch ANTONIA, die zwergwüchsige Eisbärin wird umziehen. Ihr altes Zuhause wird abgerissen und ANTONIA zieht in die Bärenburg des Ruhr Zoo nahe der Afrika-Savanne. BEN HUR, der Dromedarhengst, zieht es in wärmere Gefilde nach Frankreich. Auch seine Anlage muss einer Baustelle weichen. Denn später soll hier der Westfälische Bauernhof entstehen. Stuttgart, 29.10. Gute Chancen ... .... hat die kleine Mila einmal wieder wie ihre Vorfahren in den weiten Steppen der Mongolei zu galoppieren. Nachdem die Przewalski-Urwildpferde um 1950 im Freiland ausgerottet waren, kehren jetzt nach und nach zoogeborene Tiere wieder in die Wildnis zurück. In einem wissenschaftlich begleiteten und von der einheimischen Bevölkerung begeistert unterstützten Wiederauswilderungsprogramm werden die Urwildpferde erst in einem großen Gatter an die neuen Lebensbedingungen gewöhnt und dann in kleinen Herden freigelassen. Mittlerweile sind es etwa 50 Tiere, die wieder in ihre ursprüngliche Heimat zurückgekehrt sind auch Jungtiere wurden dort schon geboren. Die Wilhelma beteiligt sich an diesem Projekt und hat bereits eine Stute in die Mongolei geschickt. Die Przewalskipferde sind die Vorfahren unserer Hauspferde und sind auf dem Schaubauernhof der Wilhelma zu finden, weil dort neben den Haustieren auch die jeweiligen wilden Ahnen gezeigt werden. Leipzig, 28.10.2002 Dreifach-Event im Zoo: 1. Spatenstich zur Afrika-Savanne, Verleihung der Tierschutz-Medaille und neuer Goldsponsor Am Mittwoch, dem 30.10.2002, um 13.30 Uhr freut sich der Zoo gleich über ein dreifaches Ereignis. Zuerst wird im Beisein des Staatssekretär des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales, Gesundheit und Familie, Herrn Dr. Albin Nees und des Bürgermeisters Peter Kaminski der 1. Spatenstich für die neue Afrika-Savanne am Rosental vollzogen. Die Anlage, die das gesamte derzeitige Zooschaufenster ausfüllen wird und teilweise an das Pongoland und die Löwensavanne Makasi Simba anschließt, wird im Frühjahr 2004 der Öffentlichkeit übergeben. Sie bietet eine artgerechte Heimat für Tierarten, die derzeit in anderen Anlagen leben, wie die Giraffen, Zebras und Säbelantilopen. Neue Tierarten wie Strauße und Tüpfelhyänen kommen hinzu, ebenso wie zahlreiche Vogelarten. Aus einer afrikanischen Lodge können die Besucher von erhöhter Warte die Aussicht auf die Afrika-Savanne geniessen, während sie eine kulinarische Pause in ihrem Zoobummel einlegen. Bevor die Bauarbeiten beginnen, mussten natürlich die derzeitigen Bewohner der Rosentalfreianlagen umquartiert werden. So kamen die Bisons in den neuen Zoo von Poznan (Polen), die Yaks in den Safaripark Gänserndorf in Österreich, die Wasserschweine und Trampeltiere gingen an verschiedene andere Halter (eine Trampeltierstute samt Jungtier z.B. in den Tierpark Görlitz). Die Guanakos sind sogar bis in einen Safaripark nach Griechenland vermittelt worden, und auch die Lamas, derzeit noch auf der Anlage, werden schrittweise abgegeben. Nach diesem 1. Spatenstich kann Zoodirektor Dr. Jörg Junhold einen weiteren, nämlich bereits den 5. Goldsponsor des Zoos offiziell verkünden: die Firma Langnese-Iglo GmbH, vertreten durch ihren Verkaufsdirektor Volker Heutensleben, der eine frostige Überraschung in den Zoo mitbringen wird. Als besonderen Abschluß der Veranstaltung wird der Staatssekretär des Staatsministeriums für Soziales, Herr Dr. Albin Nees, die Sächsische Medaille für Tierschutz an die diesjährigen beiden Träger verleihen. Dazu wurde der Zoo als geeigneter Ort gewählt, da das Ministerium auch für den Tierschutz in Zoos und Tierparks verantwortlich ist. Heidelberg, 24.10.2002 Ein Löwenmann ohne Mähne? Die Besucher im Tiergarten Heidelberg müssen seit einiger Zeit zweimal hinschauen, wenn es um die Löwen geht. Eigentlich ist bei den afrikanischen Großkatzen ja alles klar: Die Männchen haben eine Mähne, die Weibchen nicht. Nun gibt es im Löwengehege des Zoos eine dritte Kategorie: ein Männchen ohne Mähne. Die Lösung ist recht einfach: der sechsjährige Tschatscha ist vor einem halben Jahr kastriert worden und verliert nun seine Mähne Die Löwengruppe im Zoo besteht aus dem Weibchen Klaudia und ihren vier Kindern: Sita und die drei Kater Josef, Banka und Tschatscha. Der Vater lebt inzwischen im Zoo Straubing. Tschatscha war schon immer leicht zu erkennen: Als noch jungendlicher Löwe fing er einen Streit mit der Löwin im Nachbarkäfig ein, brach einige Hölzer aus der Absperrung und streckte später seinen Schwanz hindurch. Der herzhafte Biß seiner Gegnerin kostete ihm mehr als die Hälfte seines Schwanzes. Er wuchs zu einem sehr großen Löwen mit einer prächtigen Bauchmähne heran. Das Zusammenleben von drei Löwenmännern in einem Zoogehege ist nicht alltäglich. Über viele Jahre hielten sich der selbstbewusste Josef und seine beiden Brüder gegenseitig unter Kontrolle. Mal war Josef der Ranghöchste, dann stürzten die beiden anderen ihn vom Thron, zerstritten sich danach wieder und Josef konnte nach einigen Wochen erneut die Oberhand gewinnen. Doch seit etwa einem Jahr unterdrückten Tschatscha und Banka ihren Bruder immer mehr. Er musste von den anderen getrennt gefüttert werden und auf der Außenanlage zog er sich sofort in einen Ecke zurück und verblieb dort in Abwehrstellung. Während sich Banka oft zwischen die Kotrahenten stellte, fachte Tschatscha die Auseinandersetzung immer wieder an. Über mehrere Monate lies sich Tschtscha noch recht einfach einschüchtern. Er wurde immer mal wieder mit Josef alleine auf die Anlage gelassen. Ohne die Rückendeckung seines Bruders Banka, bekam er seine Abreibung und verhielt sich dann einige Zeit ruhig. Doch am Ende blieb nichts anderes mehr übrig, als den sechsjährigen Tschatscha im April 2002 zu kastrieren. Normalerweise würde man in so einer Situation das Tier in einen anderen Zoo abgeben. Aber unsere Löwen sind Unterartenmischlinge zwischen Asiatischen und Afrikanischen Löwen. Einen Mischlingslöwen braucht aber kein Zoo. Deshalb haben wir uns zur Kastration entschlossen. Mit sinkendem Testosteronspiegel ließ bei Tschtscha auch die Aggressivität nach. So ruhig wie jetzt ist es auf unserer Löwenanlage schon seit vielen Monaten nicht mehr gewesen, berichtet Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. Kastrierte Löwenmänner sind keine Schönheit: Ihr dicker Kopf und ihre Größe lassen Sie ohne Mähne etwas unproportioniert erscheinen. Aber es war notwendig, dass Josef wieder ein Leben ohne ständige Angriffe in der Gruppe führen kann. Bis jetzt hat sich die Maßnahme voll bewährt. Münster, 30.10. Zügel aufnehmen und los 3. November, 12.30 und 14 Uhr Eine kurze Einführung in das Reiten in der Manegenhalle am Pferdemuseum Hippomaxx im Allwetterzoo Münster Kosten: nur Zooeintritt Reiten wie ein Cowgirl 10. November, 12.30 und 14 Uhr Westernreiter in der Manegenhalle des Hippomaxx im Allwetterzoo Münster Kosten: nur Zooeintritt Rock'n'Roll und Länderrätsel auf dem Pferd 17. November, 12.30 und 14 Uhr Voltigieren in der Manegenhalle des Hippomaxx im Allwetterzoo Münster Kosten: nur Zooeintritt Zügel aufnehmen und los 24. November, 12.30 und 14 Uhr Einführung in das Reiten in der Manegenhalle des Hippomaxx im Allwetterzoo Münster Kosten: nur Zooeintritt Richtig schwere Pferde 1. Dezember, 12.30 und 14 Uhr Kaltblüter in der Manegenhalle des Hippomaxx im Allwetterzoo Münster Kosten: nur Zooeintritt Rock'n'Roll und Länderrätsel auf dem Pferd 8. Dezember, 12.30 und 14 Uhr Voltigieren in der Manegenhalle des Hippomaxx im Allwetterzoo Münster Kosten: nur Zooeintritt
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| Natur- und Artenschutz | ||||
Kurier 30.10.2002 15.000 Euro für eine Haiflosse http://www2.kurier.at/pages/html/anwendung/k_content.php3?mdoc_id=4095848 Nach dem Rauschgifthandel ist es die zweitgrößte illegale Wirtschaftsbranche der Welt: Der illegale Handel mit Pflanzen und Tieren. Ab Sonntag tagen in Chile Vertreter von 160 Staaten (darunter auch Österreich), um über den Schutz von zahlreichen bedrohten Arten zu entscheiden. Afrikanische Elefanten: Eines der Hauptthemen. Mehrere afrikanische Staaten fordern, Elfenbein aus Lagerbeständen verkaufen zu dürfen. Schon 1997 gab es für Namibia, Botswana und Simbabwe eine begrenzte Ausnahme vom weltweiten Handelsverbot. Daraufhin hat sofort die Wilderei wieder begonnen, kritisiert Josef Schmuck vom Dokumentationszentrum für Artenschutz in Graz. 1981 gab es 1, 2 Millionen afrikanische Elefanten, heute sind es nur noch rund 450.000. Haie: Viele Staaten werden in Chile dafür eintreten, dass der Handel mit Flossen und Fleisch vieler Haiarten kontrolliert wird: Walhai und Riesenhai etwa sind durch den lukrativen Handel mit den Flossen stark gefährdet, so Greenpeace-Meeresbiologin Antje Helms. Die Rückenflosse eines Riesenhais wird für umgerechnet bis zu 15.000 Euro gehandelt. Mahagoni: Das Tropenholz wird im Raubbau gewonnen, ein Drittel des Bestandes ist bereits abgeholzt nur durch die Nachfrage in den USA und in Europa. Mahagoni kann im Gegensatz zu Teak nicht in Plantagen aufgeforstet werden. Wale: Japan will neuerlich versuchen, eine Handelserlaubnis für Minke- und Bryde-Wale zu erreichen. Das würde der illegalen Jagd Tür und Tor öffnen, kritisieren Greenpeace und WWF. Die über das Washingtoner Artenschutzabkommen beschlossenen internationalen Handelsbeschränkungen waren in der Vergangenheit bereits mehrfach erfolgreich: So wurde der gesamte Kakteenhandel unter Kontrolle gestellt. Die Bestände vieler seltener Kakteen in Mexiko haben sich seither erholt. Und auch das völlige Handelsverbot für sämtliche Meeresschildkröten hat sich bewährt. Africa's ivory war to dominate CITES meeting http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/18387/story.htm Kenya battles to keep ivory ban and save elephants http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/18381/story.htm U.S. bird species declining, says Audubon Society More than one in four U.S. bird species is declining in numbers or at risk of disappearing. http://enn.com/news/wire-stories/2002/10/10242002/ap_48798.asp Californian sea lions dazzle with brains http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/18300/story.htm One in three primates faces extinction A new report paints a bleak picture for the world's primates. The analysis was published by Conservation International and the primate group of IUCN. http://enn.com/news/enn-stories/2002/10/10252002/s_48683.asp Conservation group says it has evidence of smuggling ivory to Far East Smugglers are continuing to feed market demand for ivory in the Far East, fuelling a surge in elephant poaching. http://enn.com/news/wire-stories/2002/10/10292002/ap_48819.asp Condor Death Frustrates Biologists http://www.macon.com/mld/macon/news/nation/4353285.htm Stung by the loss of the first California condor chicks born in the wild in 18 years, biologists said Wednesday they will step up their vigilance of future newborns, including the possible use of video cameras to monitor the young endangered species. The last of the three chicks was found dead Tuesday in the Los Padres National Forest, saddening biologists working to bring back the vulture species from the brink of extinction. All three birds died just before they were expected to take flight for the first time. "It's obviously disturbing to have the first breeding in the wild turn out this way but we really need to be looking at the long-term thing. This is just the first attempt," said Michael Clark, an animal keeper at the Los Angeles Zoo and a member of the condor recovery team. The chicks were a milestone in the condor program; no other birds had been laid and hatched in the wild since 1984. Necropsy results on the first dead chick so far have been inconclusive, although elevated levels of copper were found in its body, Palmer said. The second chick died after ingesting a dozen bottle caps and multiple shards of plastic and glass, a fate that caught researchers by surprise. Adult condors attracted to the bright objects may have brought the rubbish to the chick's nesting cave. The chick could have mistaken the objects for bone fragments, which the birds are known to eat. "There is some behavior that is still a mystery to us," Clark said. The remains of the third bird were to be examined this week at the San Diego Zoo. Biologists want to devise a way of keeping closer tabs on condor chicks before next year, when as many as seven pairs of condors could breed in the wild in California and Arizona. They are considering installing video cameras to monitor the chicks in their nest caves, Palmer said. California condors, the largest birds in North America, nearly became extinct as they lost habitat and suffered from human intrusions. In 1982, their numbers dipped to 22 birds, sparking efforts to capture and breed the endangered birds. There are 201 birds currently in captivity and in the wild in Arizona, California and Mexico.
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| Weitere Infos | ||||
Stellenausschreibung Die Zoo Duisburg AG sucht zum kurzfristigen Eintritt einen gelernten Tierpfleger / eine gelernte Tierpflegerin als Springer zum Einsatz in verschiedenen Revieren mit mehrjähriger (mindestens 1-jähriger) Berufserfahrung für einen auf 18 Monate befristeten Vertrag (Weiterbeschäftigung eventuell möglich). Die Vergütung richtet sich der Qualifikation entsprechend nach Lohngruppe V bzw. VI BMT-G NRW. Anforderungen: - Berufsausbildung als Zootierpfleger/in - Kreativität und Eigeninitiative - Teamfähigkeit und Flexibilität - Interesse an und gute Fähigkeit zur Kommunikation mit Zoobesuchern Erwünscht sind: - Erfahrung in Veranstaltungen und besucherfreundlicher Tierpräsentation - Kenntnisse der englischen Sprache und im Umgang mit neuen Medien Gesucht wird ein/e voll einsatzfähige/r Mitarbeiter/in mit der Bereitschaft, die anfallenden Arbeiten mit hohem Engagement selbständig und gewissenhaft wahrzunehmen. Es besteht ein Interesse an Bewerbungen von Frauen mit der genannten Qualifikation. Bewerbungen erbeten bis zum 15. 11. 2002 an Zoo Duisburg AG, z.H. Frau Dewenter, Mülheimer Straße 273, 47058 Duisburg. |
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| Ausstellungen | ||||
ST. GALLEN Kunstmuseum IM SCHATTEN DEINER FLÜGEL Tiere in der Bibel und im Alten Orient Ab 9.11.2002 http://www.st.gallen.ch/kunstmuseum LUCKAU Heimatmuseum Luckau VON FUßPILZ BIS STEINPILZ Kleine und große Pilze in Brandenburg bis 3.11.2002 REGENSBURG Naturkundemuseum Ostbayern: DAHEIM AN BACH UND FLUß Der Fischotter im Bayerischen Wald bis 30.3.2003 http://www.regensburg.de/museumsportal/museen/naturkunde_museum.html WAREN Müritz-Museum Jahr der Geowissenschaften BLAUER PLANET MIT SCHWARZER ZUKUNFT? bis 17.11.2002 ERFURT Naturkundemuseum: TIERKINDER 17.12.2002 bis 12.1.2003 http://www.erfurt.de/naturkundemuseum/ BASEL Naturhistorisches Museum: HAIE - GEJAGTE JÄGER 8.1.2003 bis April 2003 http://www.nmb.bs.ch GLURNS GLORENZA BZ Nationalpark Stilfserjoch Nachtleben Geheimnisse Der Finsternis bis Jan 2003 http://www.stelviopark.it/ |
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| TV-Tipps | ||||
Fr., 01.11.2002, 08:00-08:15 HR, Hierzulande: Elefant, Tiger & Co. (6), Schulstunde für ein Elefantenbaby (Zoo Leipzig) Fr., 01.11.2002, 21:50-22:35 SWR, Ein Komiker unter Halbaffen, Mit John Cleese auf Madagaskar Sa., 02.11.2002, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Bayerische Biber wandern aus Sa., 02.11.2002, 17:55-18:35 VOX, tierzeit, Das große Fressen am Kap der Guten Hoffnung So., 03.11.2002, 16:15-17:00 SF1, Der letzte Riese mit den langen Zähnen, Ein Elefantenschicksal in Sri Lanka Mo., 04.11.2002, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Tagebuch eines Nashornbabys Mo., 04.11.2002, 15:55-16:00 ORB, Tiere, die es einmal gab: Der Riesenohrwurm von St.Helena Di., 05.11.2002, 08:00-08:15 HR, Hierzulande: Elefant, Tiger & Co. (8), Geburt unter freiem Himmel Di., 05.11.2002, 15:55-16:00 ORB, Tiere, die es einmal gab: Der Prachtmoho von Hawaii Di., 05.11.2002, 18:00-18:30 3sat, Wilde Tiere in der Stadt, Wenn Wildsäue, Bären oder Füchse häuslich werden Mi., 06.11.2002, 15:55-16:00 ORB, Tiere, die es einmal gab: Das Dickhornschaf der Badlands Mi., 06.11.2002, 20:15-20:45 HR, Die Hauptstadt der Waschbären, Kassels ungebetene Gäste Do., 07.11.2002, 15:55-16:00 ORB, Tiere, die es einmal gab: Die Labrador-Ente Do., 07.11.2002, 17:30-18:00 WDR, ARD exclusiv, Babyalarm im Elefantenhaus, Ein Dickhäuter wird geboren Do., 07.11.2002, 17:30-18:00 HR, Die Schimpansenwaisen von Ngambe Island Fr., 08.11.2002, 15:55-16:00 ORB, Tiere, die es einmal gab: Der Leopardenfrosch von Las Vegas Sa, 09.11.2002, 17:55 Kabel1: Abenteuer Leben: u.a. MonkeyWorld in Dorset/England ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm |
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